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GSM-R-Softwareeinspielung RG 10 (18. -19.11.2014 - DB Netz AG

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GSM-R Zugfunk
GSM-R-Softwareeinspielung RG 10
(18. -19.11.2014 RB Frankfurt)
Erläuterung zum Rückfallkonzept 2.0
Für den Zeitraum der Nichtverfügbarkeit
des digitalen Zugfunks greift das Rückfallkonzept GSM-R Version 2.0.
Die Eckpunkte des Rückfallkonzepts haben
wir Ihnen auszugsweise zusammengefasst:
Kommunikation und Handlungsanweisungen
Die Züge werden nach den Regeln der
Richtlinie 481.0205 „Grundlagen für Verbindungen des Zugfunks im GSM-R Netz“
über die Nichtverfügbarkeit des Funknetzes
informiert. Ggf. erhalten die Triebfahrzeugführer dabei den Auftrag in das RoamingNetz zu wechseln.
Falls Sie noch nicht über roamingfähige
SIM-Karten verfügen, möchten wir Sie bitten, sich diesbezüglich an folgenden
Ansprechpartner zu wenden:
GSM-R Kundenservice
Solmsstraße 71,
60486 Frankfurt am Main,
Tel. 069/47899-103, Fax 069/47899-698
gsm-r.call.center@deutschebahn.com,
Die Informationen der Triebfahrzeugführer
sowie die Handlungsanweisung werden
über die La bzw. La-Berichtigung erfolgen.
Angeordnetes Roaming
Vor der Einfahrt und bei der Ausfahrt in
bzw. aus dem von der Netzabschaltung
betroffenen Bereich werden die Züge gemäß Richtlinie 481.0205 mit der La über
die Netzabschaltung und die entsprechenden Umschaltpunkte informiert. Das Umschalten wird während der Fahrt ausgeführt.
Wenn bei einem startenden Zug, der sich
im abgeschalteten Bereich befindet, am
Endgerät „kein Netz“ gemeldet wird, verhält
sich der Triebfahrzeugführer wie im Störungsfall und meldet sich beim Fahrdienstleiter. Vom Fahrdienstleiter erhält der Zug
die nötigen Informationen zur Durchführung
der Zugfahrt.
Züge mit einer GSM-R SIM-Karte, die nicht
Roaming-fähig ist, werden in Bereichen mit
angeordnetem Roaming nach Richtlinie
541.0205 wie Züge mit gestörtem GSM-R
Endgerät behandelt. In diesem Fall können
Gespräche zum Fahrdienstleiter, z.B. mit
einem Handy des öffentlichen Mobilfunks,
nur über die Vermittlung durch das GSM-R
Call Center aufgebaut werden. Wenn der
Fahrdienstleiter einen Gesprächswunsch
hat, muss er den Zug an Signalen stellen
und auf dessen Rückruf warten.
Über das angeordnete Roaming ist ein
Fahrplanabruf problemlos möglich.
Rangierfunk
Für das Rangieren ohne Rangierfunkgruppen (RoR) besteht die Möglichkeit über das
Roaming (Netz „P-GSM D“) die Kommunikation zwischen Weichenwärter, Triebfahrzeugführer und Rangierbegleiter sowie die
funktionale Registrierung wie im GSM-RNetz durchzuführen. Notrufe und andere
Gruppenrufe stehen nicht zur Verfügung.
Im Notfall ist der Weichenwärter im Einzelruf zu informieren.
Rangieren in RiR
Rangierbereiche in RiR sind von dem Umbau nicht betroffen!
Erreichbarkeit der Fahrdienstleiter und
Weichenwärter
Die Erreichbarkeit der Fahrdienstleiter und
Weichenwärter ist auch im P-GSM D-Netz
über die in den örtlichen Richtlinien für das
Zugpersonal bzw. im Rangierfunkteilnehmerverzeichnis veröffentlichte Langwahlnummer (CT7-Nummer) gewährleistet.
Anbindung EVU-Leitstelle über GSM-R
Nicht betroffen
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Sport
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