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#1 Wie lauten die Hardwareanforderungen für Windows Vista

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#1 Wie lauten die Hardwareanforderungen für Windows Vista?
Windows Vista weist einige Funktionen auf, die nur mit sehr aktueller Hardware genutzt werden können. Da man darauf auch verzichten kann, läuft
das neue Betriebssystem auch mit älterer Hardware. Microsoft gibt an, dass ein Prozessor von Intel oder AMD benötigt wird. Der Konzern empfiehlt
eine Taktfrequenz von 2 Gigahertz. Weiterhin werden mindestens 512 Megabyte Arbeitsspeicher benötigt. Empfohlen wird ein Gigabyte, für die 64Bit-Version sogar zwei. Die Festplatte sollte ausreichend groß sein, denn die Installation allein verschlingt rund 7 Gigabyte. Die Grafikkarte spielt
unter Windows Vista eine sehr große Rolle, da von ihr der verwendete Grafikmodus abhängt. Wer die neue Oberfläche Aero nutzen möchte, muss
eine DirectX-9-Grafikkarte sein Eigen nennen, die 64 Megabyte Videospeicher mitbringt. Für den Vista Basic Modus sowie für den klassischen
Desktop können auch ältere Modelle verwendet werden.
#2 Welche Versionen wird es geben?
Windows Vista wird es in fünf verschiedenen Versionen geben.
•
Windows Vista Home Basic
•
Windows Vista Home Premium
•
Windows Vista Ultimate
•
Windows Vista Business
•
Windows Vista Enterprise
Die Home Basic Ausgabe entspricht vom Funktionsumfang Windows XP Home. Die Home Premium Version vereint das "normale" Betriebssystem mit
der Media Center und Tablet PC Edition. Windows Vista Ultimate richtet sich an Privatanwender und enthält alle Funktionen und Tools. Damit ist sie
auch die teuerste Ausgabe. Windows Vista Business entwickelte Microsoft für kleine Unternehmen. Sie enthält Zusatztools wie beispielsweise Backup
und Shadow Copy aber auch Kopier- und Fax-Software. Windows Vista Enterprise wird man nicht im Handel erwerben können und steht nur für
Geschäftskunden zur Verfügung. Enthalten ist Microsofts Virtual PC Express. In Deutschland wird es noch zwei zusätzliche Editionen geben, die den
Windows Media Player nicht enthalten. Sie tragen das Kürzel 'N' im Namen. Microsoft muss aufgrund einer Entscheidung der Europäischen Union
diese speziellen Ausgaben anbieten, um den Wettbewerb nicht zu behindern.
#3 Was ist der Unterschied zwischen den beiden Oberflächen Aero und Basic?
Windows Vista bietet neben der klassischen Ansicht zwei verschiedene Oberflächen: Windows Vista Aero und Windows Vista Basic. Aero nutzt 3DEffekte, um die Arbeit zu erleichtern. Dazu gehört beispielsweise Flip 3D, eine Funktion zum "Durchschalten" der einzelnen Programme. Weiterhin ist
es möglich, kleine Thumbnails einzublenden, die den Fensterinhalt anzeigen, wenn man mit der Maus über ein Element in der Taskleiste fährt. Basic
dagegen unterscheidet sich kaum von Windows XP, abgesehen vom verwendeten Skin.
#4 Worauf basiert Windows Vista?
Ursprünglich sollte der Quelltext von Windows Vista vom Grund auf neu geschrieben werden. Hätte man dieses Ziel wirklich verfolgt, so wäre die
Arbeit nach fünf Jahren noch immer nicht beendet gewesen. Man entschied sich in Redmond, auf die Codebasis des Windows Server 2003 zu
wechseln. Allein durch diese Tatsache ist das Betriebssystem wesentlich sicherer und stabiler.
#5 Worin liegen die Unterschiede zwischen der 32-Bit und 64-Bit Version?
Alle Windows Vista Versionen werden in einer 32- und 64-Bit Ausgabe erscheinen. Letztere unterstützt natürlich die erweiterte Funktionalität eines
64-Bit-Prozessors. Ein weiterer Vorteil ist die Datenausführungsverhinderung, mit der die Sicherheit erheblich erhöht wird, wenn es zu einem
Pufferüberlauf kommt. Mit dem so genannten PatchGuard wird verhindert, dass Dienste oder Programme den Kernel von Windows verändern. Zu
guter letzt müssen Treiber für die 64-Bit-Version eine digitale Signatur aufweisen. Einerseits erhöht dies die Systemstabilität, andererseits dauert es
länger, bis die Hersteller ihre Gerätesoftware zur Verfügung stellen können.
#6 Was ist das oft erwähnte WinFS?
Bei WinFS handelt es sich um eine Ergänzung für das Dateisystem NTFS. Es ist vergleichbar mit einer Datenbank, in der Dateien mit zahlreichen
Zusatzinformationen abgelegt werden. Mit speziellen Suchanfragen ist es anschließend möglich, Dateien einfacher zu finden. Da WinFS ein sehr
umfangreiches Projekt ist, hat sich Microsoft entschieden, diese Software nicht in die finale Version von Windows Vista aufzunehmen. Statt dessen
soll es später kostenlos (auch für Windows XP/2003) nachgeliefert werden.
#7 Funktionieren meine alten Programme und Spiele unter Windows Vista?
Windows Vista ist grundsätzlich abwärtskompatibel, so dass alle Anwendungen und Spiele ohne Probleme laufen werden. Natürlich gibt es hier auch
Ausnahmen. Vor allem Software, die sehr tief in das System eingreift, macht oftmals Probleme, da sich viele Systemkomponenten verändert haben.
Ein klassisches Beispiel sind Anti-Virenprogramme. Hier wird in jedem Fall eine Version benötigt, die an Windows Vista angepasst wurde.
#8 Was macht Windows Vista so sicher?
Die Sicherheit wurde mit Windows Vista erheblich verbessert. Dieses Thema ist so komplex, dass man damit ganze Bücher füllen kann. Eine großen
Beitrag leistet die User Account Control (UAC), zu Deutsch Benutzerkontenkontrolle. Selbst wenn man als Administrator am Rechner arbeitet, ist für
viele Aktionen eine separate Bestätigung nötig. Der komplette Desktop wird grau gefärbt und man kann nicht weiterarbeiten, bis die Aktion bestätigt
wurde. So sollen Viren und Würmer unschädlich gemacht werden, die unerkannt im Hintergrund operieren. Zusätzlich sorgt die
Laufwerksverschlüsselung, die überarbeitete Firewall sowie der neue Internet Explorer 7 dafür, dass das gesamte System sicherer ist.
#9 Benötige ich neue Treiber für meine Hardware?
Diese Frage kann nicht so einfach beantwortet werden. In vielen Fällen funktionieren die Treiber, die auch unter Windows XP verwendet werden.
Andere Geräte wiederum benötigen eine neue Software, beispielsweise Grafikkarten. Nvidia und ATI sind sehr aktiv, so dass es hier keine Probleme
gibt. Oftmals liefert auch Microsoft die passenden Treiber mit oder stellt sie via WindowsUpdate zur Verfügung. Bis zum Marktstart im Januar 2007
sollten die meisten Hersteller passende Treiber im Angebot haben.
#10 Kann ich ein anderes Betriebssystem parallel zu Windows Vista betreiben?
Sollte auf der Festplatte noch eine alte Windows-Version vorhanden sein, so wird Windows Vista dies bei der Installation erkennen. Um dieses
System beizubehalten, muss Vista auf einer separaten Partition installiert werden. Die benötigten Werkzeuge stehen während der Installation zur
Verfügung. Die verschiedenen Linux-Distributionen bringen einen eigenen Boot-Manager mit, der entsprechend konfiguriert werden muss, alte
Windows Versionen werden direkt in den neuen Boot-Manager von Vista integriert.
#11 Was kostet Windows Vista?
Microsoft hat die offizielle Preisliste für Windows Vista zur Verfügung gestellt. Dort findet man allerdings nur Werte in US-Dollar. Daraus geht hervor,
dass die Preise auf dem gleichen Niveau liegen, wie bei Windows XP auch. In der folgenden Tabelle findet man die offiziellen Preise von Microsoft. In
Deutschland sind derartige Listen nicht möglich, da die Produkte von Microsoft nur über Händler vertrieben werden, und damit kein verbindlicher
Preis angegeben werden kann. [Tabelle aus http://winfuture.de/news,27246.html übernehmen]
#12 Kann ich Windows Vista vor dem Kauf ausprobieren?
Bisher stellt Microsoft in unregelmäßigen Abständen Vorabversionen von Windows Vista für die Öffentlichkeit zur Verfügung. Ob es eine zeitlich
begrenzte Testversion geben wird, wenn das Betriebssystem fertig gestellt wurde, ist noch nicht bekannt.
#13 Wird es eine Server-Version von Windows Vista geben?
Ja, allerdings wird die Entwicklung noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Je nachdem in welchem Jahr es fertiggestellt wird, wird der Name Windows
Server 2007 oder 2008 lauten. Dies teilte ein Sprecher auf der Konferenz TechEd in Boston mit.
#14 Gibt es neue Tools in Windows Vista?
Windows Vista wird einige neue Tools mitbringen. Dazu gehört die Anwendung "Kontakte", die das Windows Adressbuch ersetzen wird. Outlook
Express wurde weiterentwickelt und hört jetzt auf den Namen Windows Mail. Außerdem wurde die Update-Funktion jetzt direkt in das Betriebssystem
integriert, so dass die Webseite WindowsUpdate.com nicht mehr besucht werden muss. Der Windows Kalender kommt neu hinzu und bietet alle
Funktionen, die eine derartige Software bieten muss. In Kombination mit Windows Mail kann es sogar fast das teure Outlook ersetzen. Mit Windows
Teamwork kann man mit mehreren Leuten an einem Projekt arbeiten und gemeinsam Dateien bearbeiten. Superfetch nutzt Flash-Medien, um den
Arbeitsspeicher zu erweitern. Dies hat den Vorteil, dass Daten nicht sofort auf die langsame Festplatte ausgelagert werden müssen.
#15 Was sind Gadgets?
Gadgets sind kleine Programme, die in die Sidebar von Windows Vista eingebunden werden können. Sie enthalten Informationen, die Sie ständig im
Blick behalten möchten, beispielsweise das Wetter, einen RSS-Feed oder die Uhr. Im Internet werden zahlreiche Gadgets angeboten, auch direkt von
Microsoft auf MicrosoftGadgets.com und http://gallery.live.com/. Zukünftig ist damit zu rechnen, dass Hobby-Entwickler ihre eigenen Gadgets
schaffen werden.
#16 Was kann ich mit der Sidebar anstellen?
Die Sidebar ist eine schmale Leiste, die am Rand des Desktops eingeblendet wird, und auch bei geöffneten Programmen ständig im Sichtfeld ist. Sie
kann Gadgets enthalten aber auch viele andere Dinge, beispielsweise eine Diashow ihrer Fotos. Ein praktischer Einsatzzweck für die Sidebar wäre die
Überwachung von Aktienkursen, sofern ständig eine Internetverbindung besteht.
#17 Was tut Microsoft gegen Raubkopien?
Raubkopien stellen für Microsoft ein großes Problem dar. Bisher gab es keine einzige Software des Redmonder Konzerns, die nicht über das Internet
bezogen werden kann, ohne dafür zu bezahlen. Aus diesem Grund verfolgt Microsoft mit Windows Vista diverse Ansätze. Angefangen bei der
klassischen Lizenznummer bei der Installation, über eine Aktivierung über das Internet oder das Telefon bis hin zum Windows Genuine Advantage
Programm. Letzteres überprüft die Echtheit des verwendeten Systems und schränkt bei nicht bestandener Prüfung den Funktionsumfang ein. Es
kommt seit geraumer Zeit auch unter Windows XP zum Einsatz. Hier wird dauerhaft eine Meldung im sichtbaren Bereich eingeblendet, die beinhaltet,
dass es sich beim verwendeten Windows um eine illegale Version handelt. Über das Internet bereitgestellte Erweiterungen für Windows Vista werden
nicht heruntergeladen werden können, sofern die Prüfung nicht bestanden wurde.
In der Vergangenheit waren die Produktschlüssel von Volumenlizenzen, mit denen Firmen mehrere Computer mit einem Key aktivieren können,
häufig missbraucht worden, um eine illegale Version von Windows XP Professional ohne die vorgeschriebene Aktivierung verwenden zu können.
Mit Windows Vista führt der Redmonder Software-Konzern nun zwei neue Systeme ein, durch die die Nutzung von Volumenlizenzen besser
kontrolliert werden kann. Dabei handelt es sich einerseits um den sogenannten "Key Management Server" (KMS) und andererseits um "Multiple
Activation Keys" (MAK).
Die Methode des Key Management Servers ist für Firmennetzwerke gedacht und führt einen Server ein, der die Lizenzschlüssel der angeschlossenen
Clients verwaltet. Sie kann nur mit einer bestimmten Mindestanzahl von Client-Systemen genutzt werden, die von Microsoft derzeit mit 25
angegeben wird.
Der KMS speichert den Volumenlizenzschlüssel sicher ab, auf den angeschlossenen Clients werden keinerlei Lizenzdaten abgelegt, also auch nicht der
Produkt-Key. Innerhalb von 180 Tagen müssen KMS-Clients erneut Kontakt mit dem Server aufnehmen. Geschieht dies nicht, zum Beispiel weil der
jeweilige Computer aus dem Netzwerk entfernt wurde, ist kein LogIn mehr möglich. Erst wenn wieder Kontakt zum Server besteht, kann der Rechner
dann wieder genutzt werden.
#18 Gibt es spezielle Hardware für Windows Vista?
Ja, viele Hersteller produzieren inzwischen spezielle Hardware, die an Windows Vista angepasst wurde. So werden neue Tastaturen inzwischen mit
einer neuen Windows Taste ausgestattet (http://winfuture.de/news,24783.html). Samsung produziert in Zusammenarbeit mit Microsoft einen
Monitor, der allerdings keine besonderen Merkmale besitzt (http://winfuture.de/news,26092.html). Außerdem hat Microsoft ein Design-Vorschlag für
PCs veröffentlicht, der beschreibt, wie ein Gehäuse auszusehen hat, welches gut zum neuen Betriebssystem passen soll. Daran kann man erkennen,
dass der Redmonder Konzern nicht nur ein neues Betriebssystem programmiert hat, sondern ein ganzes "Ökosystem" schaffen will.
#19 Welche Funktionen bietet der Internet Explorer 7 unter Vista mehr als unter XP?
Der neue Internet Explorer 7 von Microsoft wird in zwei verschiedenen Versionen erhältlich sein. Die Ausgabe für Windows Vista enthält zusätzliche
Sicherheitsfunktionen, die es unter Windows XP nicht geben kann, da das Betriebssystem sie nicht unterstützt. Der Protected Mode erlaubt dem
Browser die Dateien nur in einen temporären Ordner zu schreiben - der Anwender kann dies natürlich anpassen. Außerdem werden die Rechte des
Browsers eingeschränkt. Es ist nicht mehr möglich, dass Programme im Hintergrund installiert oder Dateien ausgeführt werden. Bei den Parental
Controls handelt es sich um eine Art Kindersicherung, mit der die Eltern bestimmen können, was ihr Sprössling im Internet zu Gesicht bekommt.
#20 Welche Vorteile habe ich durch DirectX 10?
DirectX 10 wird es exklusiv in Windows Vista geben, ein Update für ältere Windows Versionen wird es nicht geben. Die Grafikschnittstelle hat neue
DLLs spendiert bekommen, wodurch sich die Geschwindigkeit beim Spielen erhöhen soll. Natürlich werden auch neue Grafik-Standards unterstützt,
so dass topaktuelle Grafikkarten richtig ausgenutzt werden können. Natürlich müssen diese Standards dann auch in Spiele Einzug halten.
#21 Wo bekomme ich weitere Informationen über Windows Vista? Das WinFuture.de Vista Special ist eine gute Anlaufstelle, um alle neuen
Informationen rund um Windows Vista zu erfahren. Dort findet man neben aktuellen Meldungen auch umfangreiche Artikel, die das neue
Betriebssystem aus dem Hause Microsoft ausführlich beleuchten. Zusätzlich gibt es zahlreiche Screenshots und Downloads. Natürlich hat auch
Microsoft eine Anlaufstelle für Windows Vista geschaffen. Man findet sie auf der Internetseite WindowsVista.de.
#22 Wie kann ich mir eigene Gadgets erstellen?
Microsoft bietet in seinem TechNet eine ausführliche Anleitung, wie sich eigene Gadgets erstellen lassen. Man findet sie hier
(http://www.microsoft.com/germany/technet/scriptcenter/topics/vista/gadgets-pt1.mspx). Zusätzliche, nicht in Windows Vista enthaltene Gadgets,
findet man unter anderem auf der Internetseite http://gallery.microsoft.com/.
#23 Wie lange hat Microsoft an Windows Vista gearbeitet?
Microsoft hat insgesamt fast sechs Jahre in die Entwicklung dieses neuen Betriebssystems gesteckt. Noch vor der Veröffentlichung der finalen Version
von Windows XP im Oktober 2001 drangen im Juni 2001 erste Informationen über ein neues Betriebssystem an die Öffentlichkeit. Damals gab es
erste unscharfe, verwackelte Bilder, auf denen man den Namen Windows Longhorn erkennen konnte, den Codenamen von Windows Vista.
#24 Werden die DVD-Nachfolger Blu-ray und HD DVD unterstützt?
Ja, Windows Vista unterstützt beide Formate, obwohl sich Microsoft nur an der Entwicklung der HD DVD beteiligt hat und Blu-ray eher stiefmütterlich
behandelt. Allerdings reicht das Betriebssystem allein nicht aus, um in den Genuss von hochauflösenden Filmen zu kommen. Alle Komponenten, die
am Abspielvorgang beteiligt sind, müssen den Kopierschutz HDCP unterstützen, der dafür sorgt, dass an keiner Stelle der Datenübertragung
unverschlüsselte Informationen abgegriffen werden können. Der kostenlose HD / BD Advisor von Cyberlink kann prüfen, ob ihr Rechner HD Ready ist
und welche Komponenten noch aktualisiert werden müssen. (http://www.winfuture.de/news,27304.html)
#25 Kann ich unter Windows Vista ohne Admin-Rechte arbeiten?
Ja, Microsoft hat das Arbeiten mit eingeschränkten Benutzerrechten unter Windows Vista erheblich vereinfacht, so dass es nicht mehr nötig ist,
ständig als Administrator angemeldet zu sein. Dadurch erhöht sich die Sicherheit enorm, da Schadsoftware in den meisten Fällen Administratorrechte
benötigt, um die einprogrammierte Aufgabe zu erfüllen. Arbeitet man unter Windows Vista als eingeschränkter Benutzer und benötigt
Administratorrechte, um eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen, erscheint ein Dialog, in dem man sein Admin-Kennwort eingeben kann. Die Anwendung
läuft dann für kurze Zeit mit mehr Rechten. Möglich macht dies die neue User Account Control (UAC), zu gut deutsch Benutzerkontensteuerung.
#26 Wird es eine Windows Vista Media Center Edition geben?
Ja und Nein. Einerseits wird es keine separate Windows Vista Media Center Edition geben, andererseits ist selbige in der Windows Vista Home
Premium Version zusammen mit der Tablet PC Edition enthalten.
#27 Welche Vorteile bietet Windows Vista auf einem Notebook?
Bei der Entwicklung von Windows Vista hat Microsoft auch an die Besitzer eines Notebooks gedacht. Neu ist das Mobilitätscenter, das zahlreiche
Einstellungen vereint, die vor allem für mobile Computer interessant sind. Dazu gehört unter anderem die Helligkeit, Lautstärke, Batteriestatus,
Drahtlosnetzwerke und ein externer Monitor. Zusätzlich findet man ein Synchronisierungscenter sowie Präsentationseinstellungen. Die aus
Vorgängerversionen bekannten Energieschemas heißen jetzt Power Plans und sind wesentlich übersichtlicher gestaltet wurden.
#28 Wie funktioniert die Leistungsmessung in Windows Vista?
In Zusammenarbeit mit dem Benchmark-Spezialisten von Futuremark hat Microsoft in Windows Vista eine Leistungsmessung integriert. Sie soll
unerfahrenen Anwendern auf einen Blick zeigen, wie leistungsstark der Rechner ist. Außerdem wird aufgeschlüsselt, wie gut die einzelnen
Komponenten sind. Das Gesamtergebnis wird in Form einer Schulnote angezeigt, wobei sechs das beste Ergebnis darstellt. Als Anwender kann man
erkennen, welche Komponente des eigenen Rechners als nächstes ausgetauscht werden sollte, um eine bessere Performance zu erzielen. Außerdem
dient es den Herstellern als Werbemittel, da sie einen Komplett-Computer mit den zu erwartenden Ergebnissen anpreisen können.
#29 Wo ist die Boot.ini hin?
Hat man mehrere Windows-Versionen installiert, so können diese beim Systemstart ausgewählt werden. Bis Windows XP konnte man diverse
Optionen, beispielsweise die Reihenfolge der Betriebssysteme im Boot Manager, mit Hilfe der Datei Boot.ini verändern. Unter Windows Vista sucht
man diese Datei vergebens. Vista speichert die Informationen des Bootloaders im so genannten Boot Configuration Data Store, oder kurz BCD Store.
Die Daten liegen dort im binären Format vor und können deshalb nicht mit einem Texteditor bearbeitet werden. Statt dessen wird dazu das
Kommandozeilentool bcdedit verwendet. Den Umgang mit diesem komplexen Werkzeug erklärt Microsoft im TechNet. Den entsprechenden Artikel
findet man hier (http://www.microsoft.com/technet/windowsvista/library/85cd5efe-c349-427c-b035-c2719d4af778.mspx).
#30 Wie aktiviere ich den Administrator-Account?
Unter Windows Vista ist der Administrator-Account standardmäßig deaktiviert, da Microsoft die Anwender dazu bewegen will, mit eingeschränkten
Rechten zu arbeiten. Wer dieses Benutzerkonto trotzdem aktivieren möchte, geht wie folgt vor: Rechtsklick auf den Arbeitsplatz -> Verwalten ->
Lokale Benutzer und Gruppen -> Doppelklick auf Administrator -> Haken bei "Account ist deaktiviert" entfernen. Anschließend kann man sich auch
mit dem guten alten Admin-Account unter Windows anmelden. Allerdings sollte man beachten, dass dieses Vorgehen Microsofts sinnvolle
Sicherheitsbemühungen umgeht.
#31 Muss Windows Vista aktiviert werden?
Ja, Windows Vista muss wie Windows XP auch über das Internet oder via Telefon aktiviert werden. Dieser Vorgang muss nach jeder Installation
durchgeführt werden. Tauscht man sehr viele Systemkomponenten aus, wird erneut eine Aktivierung fällig.
#32 Kann ich Windows Vista als Update für Windows XP installieren?
Ja, Windows Vista kann auch als Update für Windows XP eingespielt werden, allerdings nicht in jedem Fall. So lässt sich Windows XP Professional nur
auf die Business und Ultimate Editionen von Windows Vista aktualisieren. Dies ist auf Funktionen zurückzuführen, die zwar in Windows XP
Professional enthalten sind, in den Vista-Varianten Home Basic und Home Premium aber nicht zu finden sein sollen. Generell gilt, dass eine
komplette Neuinstallation von Vista nötig ist, wenn die zuvor installierte XP-Version mehr Funktionen bietet, als die nun gewählte Variante des neuen
Betriebssystems. Allein die Home Edition von Windows XP lässt sämtliche Upgrade-Optionen offen - sie kann als Basis für jede Vista-Version dienen.
Weitere Informationen zum Update-Prozess findet man hier (http://www.microsoft.com/windowsvista/getready/upgradeinfo.mspx).
#33 Welche Grafikkarten unterstützen die Oberfläche Aero?
Alle Grafikkarten, die mit DirectX 9 Effekten umgehen können, sind in der Lage, die neue Oberfläche Aero darzustellen. Dabei spielt es keine Rolle,
wie schnell die Karte ansonsten ist. Selbst die kleine Radeo XPress 200M von ATI, die sehr oft in Laptops verbaut wird, stellt die Aero-Oberfläche
ohne Probleme dar - ein flüssiges Arbeiten ist möglich. Normalerweise findet man die Angabe, welche DirectX-Version von der Grafikkarte unterstützt
wird, in der Bedienungsanleitung. Im Internet gibt es zahlreiche Tabellen, die diese Informationen enthalten, beispielsweise auf 3DChip.de
(http://www.3dchip.de/Grafikchipliste/Leistung_Graka.htm).
#34 Wie deaktiviere ich die User Account Control (UAC)?
Die User Account Control, zu deutsch Benutzerkontensteuerung, soll das Arbeiten unter Windows Vista sicherer machen, indem kritische Operationen
durch eine Nachfrage nochmals bestätigt werden müssen. Erfahrene Anwender werden nach wenigen Minuten allerdings genervt sein und eine Weg
suchen, dieses Feature zu deaktivieren. Dazu ruft man das Tool msconfig auf, indem selbiger Namen im Dialog Ausführen eingegeben wird. Im
Registerreiter Tools findet man den Punkt "Benutzerkontensteuerung deaktivieren", den man über den Button Starten ausführen kann. Anschließend
werden die Nachfragen für eine Aktion nicht mehr auftauchen.
#35 Wo kann ich Windows Vista herunterladen?
Im WinFuture.de Vista Special (http://winfuture.de/vista) findet man immer einen Link zu der aktuellsten Version, die für die breite Öffentlichkeit
verfügbar ist. Der aktuelle Release Candidate 2 kann derzeit nur von offiziellen Technical Betatestern heruntergeladen werden. Für die Öffentlichkeit
steht der Release Candidate 1 zum Downoad bereit.
#36 Woher bekomme ich einen Produktschlüssel (Key)?
Als offizieller Technical Betatester von Windows Vista findet man die gültigen Produktschlüssel bei Microsoft Connect (http://connect.microsoft.com).
Um als "öffentlicher Tester" einen Key zu bekommen, muss man sich für das Customer Preview Program
(http://www.microsoft.com/windowsvista/de-de/preview.mspx) registrieren. Anschließend erhält man einen gültigen Produktschlüssel via E-Mail.
#37 Kann man Windows Vista auch ohne Produktschlüssel testen?
Ja, auch das ist möglich. Während der Installation von Windows Vista wird man dazu aufgefordert, einen Produktschlüssel einzugeben. An dieser
Stelle hat man die Möglichkeit, den Schritt zu überspringen. Nun hat man 14 Tage Zeit, Windows Vista ausgiebig zu testen. Nach Ablauf dieser Frist
ist die Eingabe eines gültigen Produktschlüssel aber unumgänglich. Ob diese Möglichkeit auch in der finalen Ausgabe des Betriebssystems vorhanden
sein wird, ist nicht bekannt.
#38 Was ist Flip3D und wie verwende ich es?
Flip3D ist ein neues Feature in Windows Vista, was man schon auf zahlreichen Screenshots sehen kann. Die Funktion kann über ein kleines Symbol in
der Taskleiste oder über die Tastenkombination "Windowstaste + Tab" aufgerufen werden. Anschließend werden alle geöffneten Fenster in einer
Übersicht dargestellt. Das Besondere ist der seitliche Betrachtungswinkel, der auch einen Blick auf den Inhalt der Fenster zulässt. Alle geöffneten
Fenster lassen sich während dieser Darstellung "durchschalten".
#39 Wie kann ich den Punkt Ausführen im Startmenü anzeigen lassen?
Um den aus alten Windows-Versionen bekannten Punkt "Ausführen" im Startmenü von Windows Vista anzeigen zu lassen, muss eine Option in der
Systemsteuerung verändert werden. Dort wählt man den Link "Taskleiste und Startmenü", anschließend das Register "Startleiste" und nun den Punkt
"Anpassen". In der jetzt dargestellten Auswahl muss ein Haken bei "Befehl Ausführen" gesetzt werden.
Kleiner Tip: Der Ausführen-Dialog lässt sich auch jederzeit mit der Tastenkombination "Windows + R" aufrufen.
#40 Wie erkenne ich in einem Geschäft, ob ein Computer Vista-fähig ist?
Da es unzählige unterschiedliche Systemkonfigurationen gibt, hat sich Microsoft etwas Neues einfallen lassen, so dass man bei einem neuen PC auf
den ersten Blick erkennen kann, ob Windows Vista problemlos mit der Hardware zusammenarbeitet. Zwei unterschiedliche Logos kennzeichnen die
Systeme. Das Windows Vista Capable PC Logo klebt auf allen Systemen, auf denen sich Windows Vista installieren und einsetzen lässt. Allerdings
muss man hier einige Abstriche machen, beispielsweise bei der neuen Oberfläche Aero, die diese Rechner nicht darstellen können, da die Hardware
zu schwach ist. Computer mit dem Windows Vista Premium Ready Logo haben damit keine Probleme und können somit alle Neuerungen in Windows
Vista ausnutzen. http://www.microsoft.com/technet/windowsvi...e/vistarpc.mspx
#41 Wie kann ich feststellen ob mein Computer Vista-fähig ist?
Microsoft hat ein kleines Tool veröffentlicht, das auf den Namen Windows Vista Upgrade Advisor hört. Es analysiert die aktuell verwendete Hardware
und meldet anschließend, ob dieser Computer Windows-Vista-fähig ist. Man findet das Programm in unserem Downloadcenter.
http://winfuture.de/downloadvorschalt,1746.html
#42 Wie kann ich mich automatisch anmelden?
Nach dem Start von Windows Vista kommt man zum Anmeldebildschirm - auch dann, wenn gar kein Passwort vergeben wurde. Um diesen Umstand
zu ändern, müssen einige Änderungen in der Registry vorgenommen werden. Kleinste Fehler können dazu führen, dass Windows Vista nicht mehr
startet. Daher wird ein Backup aller wichtigen Daten dringend empfohlen.
Zuerst öffnet man den Ausführen-Dialog mit der Tastenkombination "Windows + R". Hier gibt man "regedit" ein und schon befindet man sich im
Registrierungseditor von Windows Vista. Hier sucht man den Zweig
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