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Familienfreundlich-aber wie!? - Frankenburg.com

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Juli 2011
Familienfreundlich - aber wie!?
VON MAG. HANS GEBETSBERGER
Eine sehr begrüßenswerte Initiative startete vor kurzem der Ausschuss für Familie, Schule und Wohnen der Marktgemeinde Frankenburg: die Teilnahme am Familien-Audit-Programm des Landes Oberösterreich. Inzwischen haben sich bereits interessierte Privatpersonen und Vertreter von Vereinen und Parteien getroffen, um konkrete
Vorhaben zu diesem Themenbereich umzusetzen.
ieses Engagement ist
Gewalt wieder stark im
uneingeschränkt zu
Ansteigen ist und dies
unterstützen. Die Bedeuwiederum zu einer erhöhtung von Familien für die
ten Aggressivität der JuEntwicklung der Kinder
gendlichen führt, …
und der Gesellschaft im
Schauplatzwechsel: In
Allgemeinen ist u nbeeinem Gasthaus in Forstritten. Ein paar Gedannach kommen mir Geken seien dazu im Vorfeld
sprächsfetzen vom Neangebracht.
Mag. Hans Gebets- bentisch ans Ohr. JuMomentaufnahme eins: berger ist FAL-Ge- gendliche unterhalten
Eine verzweifelte junge meinderat und Mit- sich über ihre „FortgehMutter berichtet im Ge- glied der Verbands- pläne“ am Pfingstwochenspräch, dass sie ihrem versammlung des ende, ein Satz bleibt hänSHV.
vierjährigen Kind nicht
gen: „Nach Frankenburg,
mehr Herr wird, dass er „tut, was da kann man sich am besten „zumaer will“, - und Schulpsychologen chen“ (= betrinken) – Antwort des
berichten davon, dass die häusliche Gegenübers: „Ja, Frankenburg is eh
D
Nummer 2
Überblick
§ Familienfreundlich - aber wie!? .... 1
§ Audit „Familienfreundliche
Gemeinde“ ...................................... 2
§ Auschlingenfest ............................ 3
§ Mike’s Buchtipp ............................. 3
§ „Neues aus der Gemüseküche“
von Silvia Maritsch-Rager ............ 3
§ Open-Air-Kino ................................ 4
bekannt dafür…“…
Momentaufnahme drei: Eine Frau
berichtet davon, dass sie ihr drittes Kind erwartet – hinter ihrem
Rücken wird getuschelt: Na, das
hätte sie doch wirklich nicht mehr
Not gehabt – ein drittes Kind….!
Eine Familieninitiative, wenn sie
mehr als nur ein momentanes
Strohfeuer und eine Alibi-Aktion
sein will, muss sich mit der Situation heutiger Familien auseinandersetzen. Man kann Einzelaktivitäten
starten, Papier vollschreiben und
Reden halten – entscheidend
wird sein, welche Lebensbedingungen unsere Familien
längerfristig vorfinden, ob
es noch attraktiv genug ist,
sich auf das „Abenteuer Familie“ einzulassen.
Vieles davon kann nicht in
Frankenburg entschieden
und verändert werden: die
Umfeldbedingungen der Politik, die soziale Stellung der
Familien, allgemeine gesellschaftliche Einflüsse …
Aber wir können auch einen Beitrag leisten, dass es
Familien in Frankenburg gut
oder besser geht – und wir
können manches zur Sprache bringen, worüber man
nur ungern redet:
Beim ersten öffentlichen Arbeitstreffen des Familien-Audit-Programms wurden
bereits fleißig Ideen gesammelt ...
Ü die Überforderung mancher junger Familien und
(Fortsetzung auf Seite 2)
Familienfreundlich - aber wie!?
(Fortsetzung von Seite 1)
Möglichkeiten, sie in der Erziehung zu
unterstützen
Ü die besondere Gefährdung Jugendlicher (z.B. auch durch den übermäßigen Alkoholkonsum Erwachsener
und den lockeren gesellschaftlichen
Umgang damit)
Ü das Thema der Gewalt in den Familien, die stark zunimmt
Ü die besondere Unterstützung größerer Familien: Sie stehen am allermeisten am Rande der Armutsgrenze.
Ü die traditionelle Mann-Frau-Beziehung, die für die Frauen oft nur
die Wahl lässt zwischen Familie oder
Beruf oder aufreibender Mehrfachbelastung
Ü eine familien- und vor allem elternfeindliche Arbeitswelt, die wenig
Spielraum lässt für partnerschaftliche Familiengestaltung
Ü den Einfluss der elektronischen
Medien auf die Erziehungssituation in
den Familien
Ü und vieles andere mehr.
Solche Themen rühren oft an alte
Gewohnheiten und verunsichern. Daher sind sie nicht gern gesehen in der
Lokalpolitik. Nur zu leicht könnte man
sich damit die Finger verbrennen.
Aber in der Familienpolitik brennt es
längst unter den Nägeln: Familien
brauchen massive Unterstützung – in
allen Belangen. Damit wir nicht heute
unsere Zukunft verspielen.
Wir wünschen der Aktion „Familienfreundliches Frankenburg“ viel Erfolg
und auch den Mut, manche wichtige
heiße Themen in Angriff zu nehmen!
Audit „Familienfreundliche Gemeinde“
VON SIGRID KOBERGER
Das Audit „Familienfreundliche Gemeinde“ ist ein kommunalpolitischer Prozess, der Städten und Gemeinden die Möglichkeit bietet, ihre Familienfreundlichkeit unter Einbindung aller
Generationen bedarfsgerecht, systematisch und nachhaltig weiter
zu entwickeln.
er Ausschuss „Fa
ganisation von tagesmilie/Schule/Wohst r ukt ur ier enden
nen“ hat in den verganMaßnahmen für ältegenen Monaten nun den
re GemeindebürgerIst-Zustand an familiinnen, z. B. Rollstuhlenfreundlichen Einausfahrten für Berichtungen und Angewohnerinnen des Alboten der Marktgetenheimes
usw .;
meinde Frankenburg
Schaffung eines neuerhoben.
en kinder- und elternSigrid Koberger ist
In einem nächsten FAL-Mitarbeiterin freundlichen SpielSchritt wurde ein Maß- und Mitglied im Aus- gruppenraumes; Vernahmenkatalog z ur schuss für Schule stärkte ZusammenarAusweitung der beste- und Familie.
beit mit Streetworhenden Aktivitäten und
kern; Installierung
zur Verbesserung der Rahmen- von barrierefreien Gehwegen
bedingungen erstellt. Dieser usw.
Workshop fand am 25.05.2011
Ich erwarte mir vom Audit
unter reger Beteiligung vieler in- „Familienfreundliche Gemeinde“
teressierter Frankenburger Ge- in erster Linie eine nachhaltige
meindebürgerinnen im Festsaal Verbesserung der Lebensqualider Musikschule statt. Es wurde tät in unserer Gemeinde und
lebhaft diskutiert und einige kon- auch eine Stärkung der lokalen
krete Projektideen wurden am Identität. Der bisherige Pro16.06. 2011 bereits dem Gemeinzess und vor allem das überparderat zur Beschlussfassung vor- teiliche Miteinander stimmen
gelegt und einstimmig angenom- mich zuversichtlich, dass diese
men.
gesteckten Ziele auch erreicht
werden können.
Folgende Maßnahmen sollen nun
Neue Mitarbeiter-innen sind
im Rahmen des Auditprozesses in
natürlich herzlich eingeladen,
den kommenden drei Jahren umsich einzubringen und damit
gesetzt werden:
auch ein Stück Verantwortung
Ü Sanierung/Erneuerung/Ver- für die Schaffung eines familibesserung/Belebung der beste- enfreundlichen Lebensraumes
henden Spielplätze bzw. Spielflä- zu übernehmen!
chen im gesamten Gemeindegebiet.
D
Ü Installierung einer „Geburtenfahne“
- ein symbolisches
Zeichen der Freude
setzen – immer dann,
wenn ein neuer Frankenburger „Erdenbürger“ auf die Welt
kommt.
Der Workshop wurde professionell moderiert von Frau Mag. Kumpl-Frommel
(rechts). Links im Bild: Martina Streicher, zuständige Kontaktperson am
Gemeindeamt.
Frank enburger A lterna tive 2/ 2011
Ü Fest der Vereine:
Vereine stellen sich
und ihre Kinder- und
Jugendarbeit vor.
Ü Weiters angedachte Projekte: OrSeite 2
Auschlingenfest
für Kinder und Jugendliche
VON MICHAEL NEUDORFER
Dienstag, 2.August 2011, 15.00 Uhr
Naturerlebnisgelände Auschlinge, Frankenburg
Arno Geiger: Der alte König in
seinem Exil
Hanser Verlag, 18,40 Euro.
E
in schwieriges Thema, zugegeben: Ein Sohn erzählt von der
Demenzerkrankung seines Vaters,
von dessen schleichendem Verfall.
Aber auch ein Thema, das uns alle
angeht.
Dem jungen österreichischen
Autor ist damit ein Meisterstück
gelungen: In diesem Buch stimmt
alles, der Erzählton, die Balance
zwischen Nähe und Distanz.
Das Schicksal von Arno Geigers
Vater berührt uns Leser auf ganz
feine, unaufdringliche Art – und
wir lernen wieder einmal etwas
dazu. Fürs Leben.
Dieses Buch ist in der Buchhandlung
Neudorfer erhältlich.
(Hinterstadt 21, 4840 Vöcklabruck)
IMPRESSUM
Anmeldung (bis Sonntag, 31.Juli): Herbert Muhr (Tel.: 07683 8824)
... und noch ein Buchtipp:
Neues aus der Gemüseküche
Silvia Maritsch-Rager ,
Entwurfs- und Schnittdirektrice,
vertreibt unter dem Label „Salzreich“ ihre eigene Salzkollektion
aus Bergkernsalz.
Veröffentlichungen: Gourmetund Reiseartikel für verschiedene Magazine und Tageszeitungen
sowie das Kochbuch „Die Pflanzensprecherin kocht“.
Ortwin Maritsch ,
Drogist, als Pflanzensprecher
über die Grenzen Österreichs
bekannt, hat nicht nur die Fotos
zu diesem Buch beigestellt, sondern auch sein Wissen in Bezug
auf Kräuter und Gewürze eingebracht.
D
Kontakt
esignerin und „Pflanzensprecherin“ Silvia Maritsch-Rager ist
Meisterin der vegetarischen Küche und beweist mit ihren unkonventionellen Zusammenstellungen, dass Gerichte aus rein pflanzlichen Produkten eine Bereicherung des Speiseplans darstellen.
Ihr Markenzeichen ist eine schnelle, unkomplizierte Küche, die
mit viel Freude und Kreativität Speisen auf den Tisch zaubert, die
immer gelingen und wunderbar schmecken. Dabei ist die naturgetreue Bildsprache der Autorin und Foodstylistin ebenso außergewöhnlich wie die Rezepte, die zum Nachkochen animieren.
F A L
z.Hd. HD Herbert Muhr
Strattnerweg 31, 4873 Frankenburg
Tel.: 07683/8824
Mail: h.muhr@eduhi.at
Dieses Buch ist in der Buchhandlung Neudorfer erhältlich.
(Hinterstadt 21, 4840 Vöcklabruck)
Frankenburger Alternative
2/2011
Grund legend e Richtung:
Infor mat ion der FA L über da s Gemei ndegeschehen in Fra nkenbu rg
M., H., V.:
Die Grünen - Frank enburger Alternative,
Herbert Muhr, Strattnerweg 31, 4873 Frankenburg
Redaktion: Mag. Hans Gebetsberger, HD Herbert Muhr
Layout: Toni Steinhuber
Druck: A.G. Klee, Frankenburg
Aufgabepostamt: 4873 Frankenburg
Frank enburger A lterna tive 2/ 2011
Seite 3
Open-Air-Kino
Open-Air-Kino
Mittwoch, 13.Juli 2011
Open-Air-Kino
Open-Air-Kino
Filmbeginn: 21:15 Uhr
Platz vor dem Kulturzentrum,
Frankenburg
(bei Schlechtwetter im Kulturzentrum)
Mit messerscharfen, Screwball-artigen Dialogen und einem hervorragenden Darstellerensemble hat
Francois Ozon eine Komödie gedreht, die gleichzeitig komplex, charismatisch, intelligent und unterhaltend
ist ... Wer dieses Jahr richtig lachen möchte und sich dabei von der Kraft einer
denkwürdigen und charismatischen Frauenfigur verführen lassen will, der wird in
"Das Schmuckstück" seine Erfüllung finden. (P.Wellinski, Filmszene.de)
Eintritt frei!
Frank enburger A lterna tive 2/ 2011
Eintritt frei!
Eintritt frei!
Eintritt frei!
Seite 4
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Seele and Geist
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