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30 Jahre alt, aber so beliebt wie nie zuvor

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24
SPORT
Mittwoch, 16. Februar 2011
Rhein-Neckar-Zeitung / Nr. 38
30 Jahre alt, aber so
beliebt wie nie zuvor
Der Heidelberger SAS-Halbmarathon feiert am 10. April Jubiläum
bleibt, trotz der Bauarbeiten auf der Zie
gelhäuser Landestraße.
Geändert wurde eigentlich nur das
Heidelberg. Die historische Straßenbahn
Datum. Sonst findet Heidelbergs großes
zog am Montagabend viele neugierige Bli
cke auf sich. Der 80 Jahre alte Wagen des Laufspektakel immer am letzten Sonn
tag im April statt. Doch wegen Ostern,
RNV fuhr von Heidelberg nach Schries
heim und wieder zurück und machte Weißem Sonntag und Konfirmation hat
schon mal Werbung für ein Ereignis, das man den Lauf vorverlegt.
Eine gute Nachricht hat
auch schon in die Jahre ge
te TSG Pressesprecher Mar
kommen, aber so beliebt ist
Imbsweiler für Einstei
wie nie zuvor: Der Heidel
Anmeldungen ab cus
ger und Mittelstreckenläu
berger SAS Halbmarathon.
Samstag, 0 Uhr fer: Am Henkel Teamlauf
Am Sonntag, 10. April, fei
über 3,1 km durch die Alt
ert er schon seine 30. Aufla
stadt können künftig 750
ge. Ein guter Grund für Ver
Athleten teilnehmen. Auch der „kleine
anstalter TSG 78 Heidelberg, die Presse
Bruder“ des Halbmarathons war letztes
konferenz auf die Schienen zu verlegen.
Jahr nach einer starken Woche ausge
Im gemächlichen Tempo legte der grü
ne Salonwagen die Strecke zurück, bucht. In diesem Jahr gibt es eine zusätzli
che Wertung für Vereinsmannschaften:
brauchte dafür – mit Stopp in Schries
den Heidelberger Mittelstrecken Pokal,
heim – knapp 90 Minuten. Die Halbmara
thonis sind in siebeneinhalb Wochen mit dem vor allem Vereine der Region an
gesprochen werden sollen.
schneller unterwegs. Und Sprinter Quali
Aber auch von Schulen wird der Team
täten braucht, wer eine der begehrten
lauf gerne besucht. Überhaupt: Die Teil
3500 Startnummern ergattern will.
In der Nacht zu diesem Samstag, 19. nehmer werden immer jünger. Am HPK
Dr. Natour Bambinilauf über 1200 Meter
Februar, um 0 Uhr, werden die ersten An
meldungen entgegengenommen. Wegen nahmen letztes Jahr 220 Kinder unter
der Chancengleichheit nur online über zehn Jahren teil. Diesmal müssen auch sie
ein kleines Startgeld entrichten, das zu
die Seite der TSG Heidelberg. Die Adres
sammen mit dem Erlös des Teamlaufs der
se: www.sasHalbmarathon.tsg78 hd.de.
Im letzten Jahr waren alle Startplätze TSG Hockey Abteilung zugute kommt,
die einen Kunstrasen für ihre Nachwuchs
nach nur 53 Stunden weg, berichtete An
dreas Wahlster. Im Jubiläumsjahr dürfte arbeit anlegen will. Im Gegenzug über
nehmen die Krummstab Artisten am
der Ansturm noch größer sein. „Wir schät
zen, dass wir 6500 bis 7000 Anmeldungen Lauftag die Kinderbetreuung.
entgegennehmen könnten, wenn wir so
i Info: Heidelberger Halbmarathon,
viele Startnummern hätten“, sagte der ࠗ
Samstag, 9. April, 17 Uhr: Pasta Party
Organisationsleiter, „aber die Strecke ver
auf dem Uni Platz; 19 Uhr: Läuferan
trägt nicht mehr Läufer.“
dacht in der Peterskirche; Sonntag,
Der 21,1 km lange und sehr anspruchs
10. April, ab 9.15 Uhr: Start SAS
volle Rundkurs mit 350 Höhenmetern
Halbmarathon; 9.45 Uhr: Start Hen
durch die Altstadt, Neuenheim, den Philo
kel Teamlauf; 10.10 Uhr: Start HPK
sophenweg, über Ziegelhausen und am
Dr. Natour Bambinilauf. Anmeldun
Schloss vorbei ins Ziel auf dem Uni Platz
gen: Ab Samstag, 19. Februar, 0 Uhr:
hat sich bewährt. Organisations Chef
www.sasHalbmarathon.tsg78 hd.de
Wahlster ist froh, dass sie unverändert
Von Claus Weber
In der Straßenbahn wurde der Straßenlauf beworben. Organisatoren und Sponsoren präsentierten das Plakat des 30. Halbmarathons. Foto: vaf
Entscheiden die besseren Nerven?
Volleyball-Bundesliga: Sinsheimer Damen heute beim Allgäu-Team Sonthofen
Sinsheim. (ham) Schnell abgehakt war
laut Stefan Bräuer das Aachen Spiel am
letzten Samstag. „Wir haben nicht mehr
darüber gesprochen, sondern gleich den
Blick nach vorne gerichtet", sagte der Trai
ner der Sinsheimer Volleyballdamen.
Denn heute heute steht um 20 Uhr das
schwere Auswärtsspiel beim Allgäu
Team Sonthofen an. Dennoch hat sich
Bräuer noch einmal die drei Sätze gegen
Aachen auf Video angeschaut und ist zum
selben Ergebnis gekommen wie schon di
rekt nach der Partie. „Wir haben zwei Sät
ze lang gut gespielt, doch dann hätten wir
einfach konsequenter sein müssen."
Gegen Sonthofen erwartet Bräuer ei
ne Partie auf Biegen und Brechen. Der Ta
bellenletzte hat erst zwei Punkte und
steht mit dem Rücken zur Wand. Die
Heimstärke der Allgäuer hat zuletzt der
VfB Suhl zu spüren bekommen, der die
Begegnung nach 0:2 Satz Rückstand nur
mit Mühe noch zum 3:2 (18:16) drehen
konnte. „Mit Lina Meyer haben die Bay
ern eine überragende Außenangreiferin",
weiß Bräuer, „und die Mannschaft ist er
fahren im Abstiegskampf."
Vor vier Wochen hat Sonthofen über
raschend den Trainer gewechslt. Andre
as Wilhelm legte sein Amt nieder, weil er
Vaterfreuden entgegensieht und sich
ganz seiner Familie widmen will. Sein
Nachfolger ist Nicolaj Roppel. Für Ste
fan Bräuer ist es ohnehin ein Rätsel,
Abstieg schon perfekt
Volleyball: SG HTV/USC Heidelberg kann für Oberliga planen
Heidelberg. (ML) Die Volleyballer der
Spielgemeinschaft HTV/USC Heidelberg
müssen mit der Planung für die Oberliga
beginnen. Nach dem deutlichen 0:3 beim
VC Offenburg steht der Abstieg aus der
Regionalliga bereits vier Spieltage vor
Saisonschluss fest. Im schweren Spiel ge
gen den Tabellenzweiten besaßen die Wi
kinger nicht die spielerischen Möglichkei
ten sich durchzusetzen. „Vor allem in der
Blockarbeit waren wir einfach zu
schwach, um den Gegner in Verlegenheit
zu bringen“, sagte Trainer Bertram Beier
lein. „Trotz eigentlich recht guter Leis
tung müssen wir anerkennen, dass uns
momentan das Niveau und der Zug fehlt
um in der Regionalliga bestehen zu kön
nen“, so Beierlein.
In der Oberliga steht die TSG Rohr
bach nach der 0:3 Niederlage (24, 15, 23)
bei der TSG Blankenloch ebenfalls noch
in der Nähe der Abstiegsplätze, obwohl
sie den vierten Tabellenplatz belegt. Nur
vier Punkte trennen Rohrbach vom letz
ten Platz. Die Rohrbacher mussten verlet
zungsbedingt erneut die Aufstellung än
dern. Libero Martin Wendler wurde we
gen Rückenproblemen durch Thomas Hen
richs ersetzt. Bei gegnerischem Aufschlag
gelang der TSG kein stabiler Spielauf
bau. „Jetzt heißt es, da wieder gemeinsam
rauszukommen“, appelliert Spielertrai
ner Tom Hoffmann an sein Team.
Dem TV Eberbach die Vize Meister
schaft in der Oberliga nicht mehr zu neh
men. Durch einen 3:0 Erfolg (22, 20, 18) ge
gen Aufsteiger USC Freiburg II baute der
TV den Vorsprung auf den Dritten auf
nicht mehr einzuholende zehn Punkte aus.
Trainer Heinz Bach war erneut gezwungen,
das Team umzustellen. Diagonalspieler
und vorderster Antreiber Christopher
Schieck musste ersetzt werden, auch Mittel
angreifer Marc Schmitt fehlte krankheits
bedingt. Konstantin Nei rückte auf die Posi
tion des Diagonalangreifers und erledigte
seine neue Aufgabe erstklassig. Mit einer
Angriffsquote von nahezu hundert Prozent
avancierte er zum Mann des Spiels.
Damen Oberligist TSG Rohrbach be
zwang den VfR Merzhausen in gegneri
scher Halle mit 3:2 (23, 21, 19, 22, 7).
Nach anfänglichen Schwierigkeiten im
ersten Satz dominierten die Heidelberge
rinnen lange Zeit. Unkonzentriertheiten
im vierten Satz ließen die Gastgeber
zwar noch mal zurück in die Partie kom
men, der Tie Break war aber eine deutli
che Angelegenheit zugunsten Rohrbachs.
Die TSG Wiesloch verpasste die Sen
sation gegen Tabellenführer VfR Um
kirch denkbar knapp. Mit 2:3 ( 30, 22, 15,
21, 11) zog das selbstbewusst auftreten
de Wieslocher Team den Kürzeren. Die
TSG Wiesloch überzeugte durch ihr unbe
kümmertes und freches Spiel. „Nach dem
3:0 in der letzten Woche konnten wir frei
ins Spiel starten“, sagte TSG Angreiferin
Susanne Molnar, „der Druck lag beim Ta
bellenführer“. Der tat sich gegen Wies
loch unheimlich schwer, war am Ende
aber trotzdem einen Ticken besser.
Packendes Spiel in Wieblingen
Handball-Kreisliga: 28:28-Remis gegen die TSG Dossenheim
Heidelberg. (B.G.) Handball, 1. Kreisliga
TSV Wieblingen TSG Dossenheim 28:28.
Da kam Dossenheim vor dem Meisterduell
beim PSV Heidelberg in der kommenden
Woche aber noch einmal mit einem blauen
Auge davon. Die Tabellenführung jeden
falls ist vorerst weg. 250 begeisterte Zu
schauer sahen eine packende Partie mit
stellenweise hochklassigem Spiel und ei
nem leistungsgerechten Unentschieden.
TSV Malschenberg PSV Heidelberg
22:30 (12:19). Erst Mitte der ersten Halb
zeit konnte sich der neue Tabellenführer
absetzen. Malschenberg konnte nach
dem Wechsel zwar auf vier Tore verkür
zen, jedoch war die schwache Abwehrleis
tung der Hausherren der ausschlaggeben
de Faktor für den Sieg des PSV.
TSV Steinsfurt
TSV Hand
schuhsheim 41:31 (24:14). Spannend war
das Spiel nicht, dafür aber farbenfroh
(vier rote Karten). Nach fünf Minuten
(6:1) war eigentlich schon alles vorbei.
Die Gäste hatten aufgrund zu großer Lü
cken in deren Abwehrreihe keine Chan
ce.
TSV Meckesheim
SC Sandhausen
20:18 (11:7). Mit dem Überraschungssieg
über Sandhausen gibt Meckesheim die ro
te Laterne an den TSV Handschuhsheim
ab, während Sandhausens Niederlage
den Höhepunkt einer weiteren enttäu
schenden Saison darstellt. Sandhausen
konnte nie in Führung gehen.
TSV Rot II TSG Wiesloch II 30:26.
Mit einer Umstellung der Deckung auf ei
ne offensivere Variante inklusive Mannde
ckung, fand Rot den Weg zum Erfolg. So
konnte der TSV davonziehen und das
Spiel für sich entscheiden konnte.
dass Sonthofen ganz unten steht. „Ei
gentlich ist es nicht nachvollziehbar."
Der SV Trainer glaubt, dass heute die
besseren Nerven entscheiden werden.
„Es wird kein schönes aber ein kampfbe
tontes Spiel."
Bräuers personelle Sorgen sind seit
der letzten Partie nicht kleiner geworden,
im Gegenteil. Zuspielerin Katharina
Stauß musste gegen Aachen Ende des
zweiten Satzes nach Problemen im Ober
schenkel passen und konnte die letzten
Tage nicht trainieren. Der SV Coach rech
net aber damit, dass sie heute wieder fit
ist. Dagegen muss Jana Schumann weiter
auf ihren ersten Einsatz nach ihrer Verle
tungspause warten.
DIE KORBJÄGER
2. Rollstuhl-Basketball-Bundesliga
SG Kirchheim: Hopp 34, Schöneberg 21, Süß 13,
Ernst 10, Ch. Gumpert 2, T. Gumpert 2, Bleicker
Schulze, Scherke, Wilke.
2. Regionalliga Herren
KuSG Leimen: Wolf 28, Rupp 25, Rittinger 20,
Schwalb 11, Schindler 9, Koch 4, Spath 2, S. Nat
to, F. Natto.
USC Heidelberg II: Stoll 20/3, Hug 19, Iglesias 13,
Schönhals 9/1, Sommer 8, Breuer 6, Feist 5, Roth
mann 2, Vogel, Hintz.
SG Mannheim: Maringer 23/4, Kuhn 17/2, Heisig
14,Volpert 11, Olapade 8, Hinz 3, Müller 3/1, Erdin
ger 2, Brose, Unkelbach.
Regionalliga Damen
KuSG Leimen II: Schindler 23, Lüpertz 13/1, Leist
8/1, Ritterhoff 6, Munstermann 4, Simon 3, Li 3/1,
Andresen 1, Kraus.
TG Sandhausen II: Schneider 16, Nußbaumer 13,
Clößner 4, Plotzki 4, Schuppe 4, Knödler 2, Köhler
2,Wissing, Wedel.
Oberliga Herren
Heidelberger TV: von der Decken 21/1, Meyer
17/1, Heilmann 12, Hollmann 11, Rettenmeier 6,
Teich 5, Reiter 5/1, Becker 4, Nohe 2.
TSG Wiesloch: Berger 13, Suck 13, N. Greulich
12/2, Hümmer 10, J. Greulich 9, Steckbauer 6, Frei
seis 5, Massen, Schmidt.
TG Sandhausen: Leber 16, Baumann 11/1, Baier
10, Pires 9, Yavuz 8, von Janczewski 7/1, Kimmich
6/1, Grams 5, Öztürk 4, Heimburger 3/1, Seiler 2.
Oberliga Damen
USC Heidelberg II: Koch 22, Meusel 10, Oehler 10,
Rickert 6, Kranzhöfer 5, Kämmerer 4, Neufang 4.
SG Kirchheim II: Hühn 10, Scherm 9/1, Bürger
7/1, Loichinger 6, Schaller 2, Jung 2, Minder,
Thiel, Korpilla.
SG Mannheim: Flohr 14, Mercier Droste 11, Wi
cking 11, Kröger 9, Nusko 4, Kunz 4, Heubach 2,
Baust 2, Kurtz 2,
NBBL
Team Kurpfalz: M. Nägele 13, Curth 11, Hieltscher
11, Sefaja 10, Büttner 7, Müller 2, Hofmann, F. Nä
gele, Ryklin, Wörner.
Basket College Rhein Neckar: Kuhn 42/2, Sta
chanczyk 14, Zipser 14, Steinort 10/1, Hoff 6/1,
Würzner 3/1, Jahnke 2, Brunnenkant 2, Marzak,
Augustin.
JBBL
Team Kurpfalz: Nägele 20, Poslik 18, Bopp 9, Kara
vasilis 8, Marton 6, Lehment 3, Ward 2, Li 2, Gund
2, Hümmer 1, Habenicht, Stähle.
WNBL
Rhein Neckar Girls: Kranzhöfer 18, Loesche 16,
Degbeon 16, Gund 9, Eibner 4, Wedel 4, Reichel 4,
Kocevska 4, Rickert 4.
mir
Gute Leistung
reicht nicht
Leimen. (dh) Die
Mosbacherin Car
men Smolka (Foto:
vaf) ist beim Wirsol
Cup im Leimener
Leistungszentrum
in der 1. Hauptfeld
Runde ausgeschie
den, zeigte aber eine
gute Leistung: Die
15 Jährige unterlag
der Italienerin Giu
lia Gabba (23) mit
1:6, 5:7. „Vor allem im zweiten Satz hat
Carmen richtig gut gespielt“, lobt Badens
Cheftrainer Marcello Craca: „Letztlich
profitierte ihre Gegnerin von der größeren
Erfahrung.“ Gabba rangiert an Position
596 im WTA Computer, war aber schon
mal die Nummer 187. Für Smolka ist die
Damen Tour noch Neuland. Craca traut
ihr dort noch viel zu: „Ich bin mir sicher,
dass sie, wenn sie kontinuierlich an sich ar
beitet, noch einiges erreichen kann.“
USC Heidelberg II mit toller Verteidigung
Nach 82:71-Erfolg über Ulm weiter Spitzenreiter der 2. Basketball-Regionalliga
Heidelberg. (mir) Mit einem 82:59
(44:25) Erfolg überraschten die Rollstuhl
basketballer der SG Kirchheim beim Ta
bellenzweiten der 2. Bundesliga Süd in
Gotha. Dabei schränkten die „Rolling
Chocolate“ vor allem die Kreise der bei
den Amerikaner Capasso und Thorn sehr
gut ein. Aus einer sehr guten Defensive
starteten die Kirchheimer viele erfolgrei
che Schnellangriffe und entschieden das
erste Viertel mit 23:9 für sich. Vor allem
Center Johannes Ernst gefiel in dieser
Phase mit zehn Punkten.
Gotha agierte weiter konfus und fand
kein Mittel gegen die Gäste, die ihre
Chancen nutzten und hochprozentig tra
fen. André Hopp traf die ganze Partie
über gut, der erst 14 jährige Leon Schö
neberg und Uli Süß drückten der zweiten
Halbzeit ihren Stempel auf. Zu Beginn
des vierten Viertels gelangen Hopp zehn
Punkte in Folge, und die Partie war end
gültig entschieden.
In der 2. Regionalliga gewann Spitzen
reiter USC Heidelberg II gegen den Tabel
lendritten BA Ulm mit 82:71 (40:44). Die
Heidelberger hatten zunächst Probleme
mit der physischen Spielweise der Ulmer
und lagen zur Pause zurück. Danach fand
Ulm keinerlei Mittel gegen die Heidelber
ger Zonenverteidigung. Die daraus resul
tierenden Ballgewinne nutzte der USC
immer wieder zu Punkten. Das Team um
Spielertrainer Jochen Feist ließ in der
zweiten Halbzeit nur noch 27 Punkte zu.
„Unsere tolle Defensivleistung hat uns
das Spiel gewonnen“, freute sich Feist.
Die KuSG Leimen benötigte eine Ver
längerung, um sich beim Tabellenletzten
SSC Karlsruhe mit 99:89 (83:83, 37:44)
durchzusetzen. Wie schon im letzten
Spiel starteten die Leimener ganz
schlecht und lagen nach elf Minuten mit
19 Punkten zurück. Kapitän Wolf bäum
te sich dann gegen die Niederlage auf
und erzielte 15 Punkte im zweiten Vier
tel. In der zweiten Halbzeit lief Rupp zu
großer Form auf und versenkte fünf Drei
punktewürfe. Auch Rittinger, Schindler
und Schwalb steigerten sich. „Die Ein
stellung zu Spielbeginn war katastro
phal“, monierte Trainer Hartmut Schiek,
freute sich aber über den Kampfgeist und
die Aufholjagd.
Die SG Mannheim feierte mit 81:79 ge
gen den TSV Crailsheim II den vierten
Sieg in Folge und ist nun Tabellenfünfter.
In der Damen Regionalliga unterlag
die TG Sandhausen II dem VfL Waiblin
gen mit 45:55 (18:27) und muss weiter um
den Klassenerhalt bangen. Der TG fehlte
die nötige Aggressivität, und die Treffer
quote aus dem Feld war äußerst schlecht.
Die KuSG Leimen II gewann beim
SSC Karlsruhe 61:53 (31:25). Leimen ent
schied die Partie im dritten Viertel, als es
mit zwölf Punkten in Führung ging.
Durch Unkonzentriertheiten verpassten
es die Schäfer Schützlinge, den Sack vor
zeitig zuzumachen.
In der NBBL Gruppe Süd war das
Team Kurpfalz beim deutschen U19 Ju
nioren Meister Urspring ohne Chance
und verlor mit 54:100 (22:47). Im Defen
sivrebound sahen die Kurpfälzer über
haupt kein Land, und offensiv gelangen
im zweiten Viertel nur vier Punkte.
In der NBBL Gruppe Mitte siegte das
Basket College Rhein Neckar mit 93:77
(40:34) bei MBC Bayreuth. Trotzdem
spielt das Team von Trainer Peter Eber
hardt erstmalig nur in der Abstiegsrun
de. Überragender Akteur war Alexander
Kuhn mit 42 Punkten und zwölf Re
bounds.
Die Rhein Neckar Girls haben in der
U17 Bundesliga (WNBL) durch ein 79:49
(39:19) gegen die Rhein Main Baskets
Langen vorzeitig die Play off Runde er
reicht. „Das Team um Laura Loesche und
Jung Nationalspielerin Ama Degbeon
hat sich enorm entwickelt“, meinte Trai
ner Dennis Czygan.
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