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Ich habe meine Mitte in dir. Wie die Mitte trägt - Landeskirchlicher

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Februar / März 2012
Landeskirchlicher Gemeinschaftsverband in Bayern e.V.
Ich habe meine Mitte in dir.
Wie die Mitte trägt
Editorial
Inhaltsverzeichnis
2
3
Vorwort – Konrad Flämig
Grundsteinlegung in
Schwarzenbach mit großer
Beteiligung
Werner Martin
5 Lichter der Großstadt...
Reiner Lechner
6 Kidstreffbrunch am 24. 12.
Doris Täuber
7 „Vater Martin“ zum
Heilig Abend in Kitzingen
Wolfgang Mordhorst
8 Landeskirchliche Gemeinschaft
in Steindl feiert 40jähriges
Bestehen ihres Gemeinschaftshauses
Ewald Polinski
9
Meldungen
Artikel zum Leitthema:
Ich habe meine Mitte in dir,
o Gott – Wie die Mitte trägt
11
Von der Mitte getragen
Werner Hübner
12 In der Phase der Zerissenheit –
und ER trägt doch
Renate Baumann
14 Es braucht einige Zeit, bis wir
wieder beieinander sind
Prediger Christian Hertel
15 LKG Termine
18Familiennachrichten
19DMH-Termine
20 Veranstaltungen
21 CJB-Berichte
22 CJB-Termine
24 cfr-Freizeiten 2012
2
Titelfoto: Grundsteinlegung für
das neue Gemeinschaftshaus in
Schwarzenbach / Burgthann
Berichte
Alles ist erlaubt – aber nicht alles nützt. Alles ist
erlaubt – aber nicht alles baut auf. Denkt dabei
nicht an euch selbst, sondern an die anderen.
(1. Korinther 10,23-24), Monatsspruch Februar
Ein wunderbarer Slogan der Freiheit
„Alles ist erlaubt“, das ist großartig. Grenzenlos
in der ganzen Welt telefonieren. Für 30 EUR nach
Amerika fliegen – und wir ahnen schon, dass da
etwas im Kleingedruckten steht, was diese Freiheit einschränkt oder
ordentlich kostet. Und in der Gemeinde soll alles erlaubt sein? Das
hat doch einen Haken!
Paulus greift, wahrscheinlich ist es ironisch gemeint, einen Slogan
der Korinther auf – und er bestätigt ihn. Wir sollten aufpassen, dass
wir unter der Hand aus Angst vor Missbrauch nicht ein christliches
„Eigentlich ist alles verboten!“ machen. Freuen wir uns an der Weite. Christen sind weder Spaßverderber noch Spaßbremsen. Sie haben einen weiten Gestaltungsraum vor sich und können ihn füllen –
ohne die dauernde Angst daneben zu tappen. „Alles ist erlaubt“ –
ja! Allerdings – wir denken diese Freiheit von uns als Person aus,
und dann meinen wir, wir könnten tun, wozu wir Lust haben. Paulus
denkt die Freiheit von Christus her. Ein Christ gehört zu Christus
und deshalb ist alles erlaubt, was Christus ausfüllt. Das ist dann
schon eine etwas andere Akzentsetzung als das simple Lustprinzip.
Es geht nicht zuerst um die persönlichen Interessen, sondern um die
Interessen Jesu Christi.
Alles ist erlaubt – aber nicht ohne Verantwortungsbereitschaft
Paulus hat Kriterien für die Freiheit. Er fragt: Nutzt es etwas? Dient
es dem Guten? Fördert es? Hat jemand davon einen wirklich aufbauenden Nutzen? Werden wir einen Menschen, eine Gemeinde oder die
Gesellschaft damit fördern? Werden wir damit Gutes in Gang bringen
oder nur Aggressivität?
So können wir jedes einzelne Vorhaben für das neue Jahr durchgehen, und es prüfen. Das wird uns helfen, einen Blick für unsere
Möglichkeiten zu bekommen. Baut es auf? Wird damit die Gemeinde vorangebracht? Wird die Familie gestärkt? Wird mein berufliches
Umfeld davon profitieren? Werde ich meine eigene Persönlichkeit
voranbringen? Werde ich helfen, das Leck im Dach abzudichten oder
mache ich es durch meine Ungeschicklichkeit größer? Wie kann ich
dem anderen entgegenkommen, ohne das es mir wehtun muss.
Gut, dass wir nicht nur uns selbst im Blick haben. Freiheit und
Großzügigkeit sind nur zum Segen, wenn wir gemeinsam davon
profitieren und nicht einer auf Kosten der anderen seine Eigenwilligkeiten leben kann. Deshalb gehören Freiheit und Verantwortung
zusammen. Bitten wir Gott um ein gutes Gespür, damit wir die Freiheit nicht zu sehr beschränken und der Verantwortung vor Gott und
Menschen gerecht werden
Herzlich grüßt Ihr
Konrad Flämig
Grundsteinlegung in Schwarzenbach mit großer Beteiligung
W
ir Bauen ein neues Haus, weil das alte für Einsetzen durch Thomas Bauer (ausführendes
die wachsende Zahl der Veranstaltungen, Bauunternehmen) und Georg Wagner (ältestes
für die sich entwickelnde Kinder- und Mitglied im Bauausschuss der LKG) verlesen wurJugendarbeit zu klein geworden ist.“, so Rainer de. Zuvor jedoch fügte G. Wagner der Hülse noch
Hübner zur Grundsteinlegung des Jugend- und einen Granitstein bei, in das er ein Kreuz eingraGemeinschaftshauses in exponierter und herrli- viert hatte. Somit sei dieser ewig haltbare Stein
cher Lage am Ludwigskanal. Die Landeskirchli- auch eine Urkunde und „ein Zeichen der ewigen
che Gemeinschaft (LKG) hatte Persönlichkeiten Liebe Gottes“, so Wagner wörtlich. Mit dem gedes öffentlichen Lebens, Mitmeinsamen Lied „Nun danket
glieder und Mitbürger eingelaalle Gott“ endete der offizielle
den, um gemeinsam zu feiern.
Teil der Grundsteinlegung.
Beinahe 800 Quadratmeter
Prediger Rainer Hübner beumbauter Raum sollen dort
grüßte zu Beginn der Feierentstehen. Eingemauert in
stunde neben dem 1. Bürgerden Grundstein ist eine Hülse,
meister von Burgthann, Heinz
in die neben einer TageszeiMeyer, den 2. Bürgermeister
tung der Bauplan eingeschlosHermann Bloß, mehrerer Gesen wurde. Daneben aktuell
meinderäte, Altbürgermeister
gültige Zahlungsmittel und Peter Kolb, Geschäftsführer des Verbandes, Georg Hirsch, Vertreter der
ein Dokument, das vor dem würdigte den Bau als wichtigen neuen
örtlichen Vereine, die Pfarrer
„
Mosaikstein der Arbeit der LKG in Schwarzenbach/Burgthann
3
Berichte
Berichte
So soll das neue Haus
einmal aussehen
der umliegenden Kirchengemeinden, Architekt
Johannes Berschneider und zahlreicher Einwohner. Sein Dank galt schon jetzt all jenen, die
dieses Bauvorhaben in welcher Form immer unterstützten. Durch den Neubau würden mehrere
Unannehmlichkeiten beseitigt, so größere Räume und mehr Parkplätze. Hübner wünschte überdies, „dass dieser Bau ein Raum werde, in dem
Menschen Hilfe
erfahren. Dieser
Ort solle aber
auch ein Ort der
Sendung werden, von dem
Christen ausgingen in die Not
der Welt hinein.
Die Grundsteinlegung erfolgte
Denn dies ist
durch Georg Wagner
unser Auftrag.“
Der Geschäftsführer des Bauherrn, des Landeskirchlichen Gemeinschaftsverbandes in Bayern
e.V., Peter Kolb; sprach in seinem Grußwort von
einem „Mosaikstein“ in der langen Geschichte
der LKG hier vor Ort, den der gelegte Grundstein
bilde. Seit über einhundert Jahren, wahrscheinlich auch schon davor, würden sonntäglich hier
Gottesdienste abgehalten. Drei wesentliche
Merkmale, welche die hiesige Gemeinschaft charakterisieren, stellte P. Kolb heraus: Die Nähe
zwischen Jung und Alt, der missionarische Eifer
gerade der Jugend und die Verbindung zur Kirchengemeinde in Rasch.
Schon seit 1988 habe man sich seitens seines
Büros um diesen Neubau bemühte, informierte Architekt Berschneider zurückblickend. Es
entstünde nunmehr ein Massivbau aus einem
Hauptsaal mit 180 Sitzplätzen, einem sichtverbundenen Mutter-Kind-Raum, einem geräumi4
gen Foyer nebst Bistro, Küche, Büro, Sanitärund Lagerräumen.
Der separate Jugendraum böte etwa 80 Personen
Platz. Hinzu käme ein Kommunikationsraum,
zwei Räume für Kindergruppen sowie Sanitärund Haustechnikräume. In einem Anbau an der
Ostwand werde eine ökologisch sinnvolle Hackschnitzelheizung, die das Gebäude CO2-neutral
erwärme, untergebracht. Der Innenhof zum Hang
nach Süden hin wird gemütliches Zusammensein
im Freien erlauben.
Bürgermeister Heinz Meyer schilderte wie bereits unter seinem Vorgänger Georg Hirsch ein
geeigneter Bauplatz für das Gemeinschaftshaus
gefunden wurde. Es freue ihn, mit welchem Elan
insbesondere der Architekt an diese Aufgabe herangehe.
Pfarrer Hans Weghorn, Rasch, würdigte die
geistliche Verbundenheit von Ev. Kirchengemeinde und Landeskirchlicher Gemeinschaft.
Dies sei beileibe keine Konkurrenz, sondern eher
eine Ergänzung oder Bereicherung. Namens der
EC-Jugend innerhalb der LKG dankte Anne Hoffmann allen, die in dieses Bauwerk Geld, Zeit und
Kraft investierten.
Werner Martin, Burgthann
Die günstige Witterung hatte es ermöglicht, dass die zahlreichen
Gäste bereits auf der Bodenplatte des Hauses feierten
Lichter der Großstadt...
... haben schon viele Künstler
inspiriert. Bechhofen ging den
umgekehrten Weg. Die elektrischen Lichter (Straßenbeleuchtung, Hauptbeleuchtung
der Geschäfte etc.) gingen am
19. November von 17.00 Uhr
bis 21.00 Uhr im Zentrum Bechhofens aus, um eine LICHTERNACHT zu feiern. Wobei
ich Bechhofen nicht mit einer
Großstadt vergleichen möchte.
Diese LICHTERNACHT gibt es
seit ca. 5 Jahren und sie wird
veranstaltet vom Gewerbeverband Bechhofen. Wir nahmen
als LKG in diesem Jahr erstmals
teil und wenn es möglich ist,
werden wir auch im kommenden Jahr wieder dabei sein. In
räumlicher Nähe zu uns beteiligten sich ein Haushaltswarengeschäft und schräg gegenüber
ein Kindergarten an der gleichen Aktion. In diesen Stunden
sind nicht nur die Einwohner
Bechhofens auf den Beinen, der
Ort wird auch von vielen aus der
Umgebung besucht.
Nachdem wir uns angemeldet hatten, musste die Frage
entschieden werden: Welches
Bild soll die Öffentlichkeit von
unserer Landeskirchlichen Gemeinschaft gewinnen? Auf dem
großen Parkplatz vor unserem
Haus entzündeten wir Lagerfeuer in drei Schalen und bereiteten Spielgeräte für Kinder
vor. Es gab rustikales Stockbrot all-you-can-eat und Tee,
später waren einige Besucher
erstaunt, daß wir nichts dafür
verlangten. „Offenes Singen“
Lagerfeuer mit Stockbrot im Hof
des Gemeinschaftshauses
am Lagerfeuer wäre auch schön
gewesen, wurde aber zurückgestellt für einen Lichterweg von
der Straße in das Haus der LKG
und dort bis zum Kreuz, begleitet von meditativen Texten, die
man dabei lesen und auf sich
wirken lassen konnte (Super
Idee, Brigitte, vielen Dank auch
für die Durchführung, Deko
usw.). Bücher wurden in einem
anderen Raum des Hauses zum
Kauf angeboten. Der lange,
warme Herbst war günstig für
uns. Bei Regenwetter hätte es
Crepes gegeben unter einem
Pavillon am Haus. Alles war
eine schöne Herausforderung
für Kreativität und Glauben unserer kleinen Gemeinschaft.
Für uns Mitarbeiter ist es etwas
schwierig abzuschätzen, wie
viele Besucher wir hatten. Wenig? Viel? Ich denke, es waren
mehr als 100 an den Lagerfeuern und mehr als 50, die den
Besinnungsweg im Haus gingen in diesen vier Stunden.
Die schummrige Beleuchtung
und die dicke Kleidung gegen
die Kälte machte das Erkennen
der Gesichter schwierig, viele
kannten wir nicht. Mit manchen konnten wir am Lagerfeuer etwas reden, mehr als „small
talk“ erreichten wir aber wohl
nicht.
Bücher zum Stöbern
Um 21.00 Uhr hält eine Gruppe
von 5 oder 6 Personen an der
Flipchart, die auf dem Gehsteig
vor dem Parkplatz unser Programm an diesem Abend zeigt,
beleuchtet von zwei großen Laternen. „Wir sind zu spät dran,
aber das nächste Mal fangen wir
bei euch an.“ – „Ja, das ist in
einem Jahr. Aber wir freuen uns
dann auf euch.“
Wir sind noch beim Aufräumen, als ein jüngeres Pärchen
kommt. „Dürfen wir uns noch
an das Feuer setzen?“ – „Ja
klar, aber wir legen kein Holz
mehr nach, weil das Feuer ausgehen soll. Stört es Sie, daß wir
um Sie herum aufräumen?“ –
„Nein, wir möchten nur ein wenig in das Feuer sehen und uns
unterhalten“. So saßen sie noch
20 Minuten und gingen dann.
Lichter der Großstadt können
das nicht bieten. Vergiss Paris, vergiss New York, wenn die
nächste LICHTERNACHT ist in
Bechhofen am 24. November
2012.
Reiner Lechner,
Landeskirchliche Gemeinschaft
Bechhofen-Königshofen
Stoff zum Nachdenken
5
Berichte
Berichte
„Vater Martin“ zum Heilig Abend in Kitzingen
Interessante Auswahl beim Brunch
Kidstreffbrunch am 24. Dezember
Weihnachstbrunch im Kidstreff
B
ereits zum zweiten Mal
fand in Kulmbach die Aktion „Warten auf Christkind“ statt. Diesmal wurde am
Vormittag des Heilgenabend ein
Kidstreffbrunch angeboten. Zur
Begrüßung warteten motivierte
Mitarbeiter mit kleinen Spielen
und einem Weihnachtsrätsel
auf die Kinder. Die Gewinner
wurden mit dem letzten Schoko-Weihnachtsmann der Saison
beschenkt.
Als dann das Knurren der Mägen nicht mehr zu überhören
war, wurde das Buffet eröffnet. Brötchen, Wurst, Käse,
Müsli, Obst, Rohkost und noch
so manche Leckereien standen
bereit. Nachdem alle gesättigt
waren konnten die Kinder zwischen verschiedenen Workshops
wählen. Es wurden Sterne, Rentiere und ein Krippen-Transparent gebastelt. Wer keine
Lust zum basteln hatte nahm
am Weihnachtstriathlon teil.
Dort mussten die „Sportler“
so schnell wie möglich einen
Weihnachstbaum, in Form eines
Kleiderständers, mit Kugeln behängen, dem Weihnachtsmann
beim verteilen der Geschenke
helfen oder eine Freund auf einem (Teppichfliesen)-Schlitten
durch den Schnee (Saal) ziehen. Die drei Besten wurden am
Ende mit Medaillen belohnt.
Gewinner des Spieleparcours
Gabentisch für den Kidstreff,
damit es 2012 interessant weitergeht
Bestaunt wurde der Gabentisch.
Dank einiger Einzelspender
aus der LKG konnten etliche
Wünsche auf dem KidstreffWunschzettel erfüllt werden.
Das Kulmbacher Lokalradio
„Radio Plassenburg“ spendete
seinen Erlös, aus einem Glühweinverkauf am Weihnachtsmarkt und einer Tombola im
Einkaufscenter der Stadt, für
den Kidstreff. 1000 Euro kamen
dadurch in die Kidstreffkasse.
Ein Teil davon wurde in Legosteine angelegt.
Am Ende des Vormittags gingen die 24 Kinder noch dem
Geheimnis des Candy Canes auf
den Grund. Wer weiß schon,
dass der Candy Cane, eine rotweiße Zuckerstange, eine ganze Geschichte erzählen kann.
Stellt man die Stange, die wie
ein Stock geformt ist, auf den
Kopf erinnert sie an ein „J“
für Jesus. Die Stockform weist
auf einen Hirtenstock hin und
sagt, dass die Hirten die ersten
waren, die von der Geburt Jesu
erfuhren. Diese gute Nachricht
gilt allen Menschen, auch denen, die im Abseits stehen. Die
Farben im Candy Cane erinnert
daran, dass Jesus obwohl er
ohne Sünde war (weiß) für uns
am Kreuz gestorben ist (rot).
Zum Schluss des viel zu kurzen
Vormittags durfte jedes Kind
eine Zuckerstange mit heim
nehmen und so das Geheimnis
des Candy Canes auch in den
Familien bekannt machen.
Doris Täuber
6
C
a. 65 Gäste trafen sich am Heiligabend zur
Christfeier im Kitzinger Gemeinschaftshaus.
Im Mittelpunkt stand ein Theaterstück des
cjb-Teeniekreises unter Regie von Dora Rheindorf. Als Vorlage diente Leo Tolstois Novelle vom
„Vater Martin“.
Vater Martin, so nennen ihn seine Mitbürger,
wohnt in einem kleinen Häuschen am Ende des
Dorfes im weiten Russland. Er verdient sein Geld
mit Schuhmacherei. Lesen kann er kaum. Er
muss mühsam Buchstabe für Buchstabe zusammensetzen. Seine Lieblingslektüre ist die Bibel.
An einem Weihnachtsabend sitzt er in seinem
Lehnstuhl. Er nickt während des Lesens ein.
Plötzlich hört er eine Stimme: „Vater Martin,
morgen komme ich zu dir. Schau auf die Straße!“
Martin wacht auf. Er ist überzeugt, die Stimme
Jesu gehört zu haben. Er räumt seine Stube auf
und wartet bis zum Morgen.
Ständig schaut er durch die vereisten Scheiben
auf die Straße. Draußen auf der Gasse ist nur der
alte Straßenkehrer zu sehen, der sich bei Eiseskälte auf seinen Besen stützt. Vater Martin bittet ihn herein und bietet ihm eine Tasse heißen
Tee an. Der Alte nimmt gerne an, dann muss er
wieder an die Arbeit. Draußen laufen viele Leute
vorbei, grüßen freundlich und gehen weiter. Jesus ist nicht dabei. Vater Martin ist enttäuscht.
Plötzlich taucht eine junge Frau auf. Sie hält
ein Kind im Arm, ist total erschöpft und abgemagert. Vater Martin bittet sie herein, lässt sie
sich am Ofen aufwärmen und bietet ihr warme
Er kann helfen – und wartet auf Jesus
Milch für das Kind an. Das Kind hat keine Schuhe und Strümpfe an. Vater Martin kramt aus einer Schachtel ein paar winzige neue Schuhe,
die er einst für seine Kinder angefertigt hatte.
Er schenkt sie der jungen Mutter. Voller Freude
macht die sich auf den weiteren Weg.
Bis zum Abend wartet Vater Martin voller Spannung auf seinen Gast. Doch Jesus kommt nicht.
Enttäuscht lehnt er sich in seinen Sessel und
nickt ein. Da hört er wieder diese Stimme: „Ich
war hungrig, du hast mir zu essen gegeben. Ich
war nackt und du hast mich gekleidet.“ Da erkennt Vater Martin: Jesus war da – anders als
gedacht!
In der Andacht ging Anita Pfister auf dieses
Thema ein, wie Begegnung mit Jesus ausgehen kann. Unter der souveränen
Begleitung der Musikerfamilie
Alsdorf wurde viel gesungen. Die
Kinder verteilten ein kleines Geschenk an die Erwachsenen – und
sie wurden auch selbst mit Geschenken bedacht. Mit dem Weihnachtslied „O du fröhliche …“
klang die Christfeier aus.
Wolfgang Mordhorst,
LKG Kitzingen
Anita Pfister bei der Andacht
Vater Martin wartet gespannt
auf die Begegnung mit Jesus
7
Berichte
Berichte
… und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat!
Landeskirchliche Gemeinschaft in Steindl feiert 40jähriges Bestehen
ihres Gemeinschaftshauses
U
nter dem Leitspruch aus
Psalm 103 feierte die
Landeskirchliche Gemeinschaft in Steindl am 4. Dezember 2012 das 40jährige Bestehen ihres Gemeinschaftshauses
mit einem Dank-Gottesdienst.
An adventlich dekorierten Kaffeetischen verfolgten Gäste
und Ehrengäste zwei Bildpräsentationen, die Momente aus
der Geschichte des Hauses und
des regen Gemeinschaftslebens
wieder aufleben ließen. Auch
neue und alte Anbetungslieder kamen nicht zu kurz. Sie
wurden begleitet von einem
jugendlichen Musikteam und
einer fünfköpfigen Posaunengruppe.
Die Festpredigt hielt Prediger
Theo Illi, der vor 40 Jahren
den Hausbau mit ins Rollen
gebracht hatte. Er war aus der
Nähe von Stuttgart angereist,
Das Schmuckstück heute
8
wo er seinen Ruhestand verbringt. Er freute sich, was sich
inzwischen alles entwickelt hat.
„Wer hätte das vor 40 Jahren
gedacht?“ begann er, um dann
unerwartet festzustellen: „Genau das haben wir uns damals
gedacht und gewünscht!“ Dabei
ginge es weniger um Gebäude
– nein, die Menschen sind der
Schatz der Gemeinde!
Grußworte sprachen Dekan Erwin Lechner, Vorsitzender des
bayerischen Gemeinschaftsverbandes, Pfarrerin Beate Kraus
aus Alfershausen, auch in Vertretung für das Dekanat Weißenburg, und Pfarrer Thomas
Lorenz für die Kirchengemeinde
Eysölden. Landrat Herbert Eckstein bemerkte in der christlichen Vielfalt auch viel innere
Ordnung. Wichtig sei es, Flagge
nach außen zu zeigen, und in
aller Unterschiedlichkeit die
frohe Botschaft an Orientierung
Suchende weiterzugeben. Auch
Bürgermeister Georg Küttinger
betonte in seinem Grußwort,
dass ihm der Glaube Kraft und
Halt gebe, in guten wie in
schlechten Zeiten.
Wie alles entstand
40 Jahre lang diente das Gemeinschaftshaus bisher als
Gottesdienstraum und Treffpunkt für Jung und Alt aus dem
ganzen Umkreis. Verschiedenste Formen von Gemeinschaft
sind inzwischen entstanden.
Ziel war immer, den christlichen
Glauben zu fördern, zu vertiefen und Lebenshilfe zu geben.
Den Anstoß zum Neubau des
Gemeinschaftshauses im Jahr
1971 gab der damals stark angewachsene Jugendkreis, für
den es in den Privatstuben zu
eng geworden war. Seit 1952
traf sich die Gemeinschaftsjugend des Bezirkes zu Jugendund Chorstunden in Privathäusern in Alfershausen, Laffenau,
Pyras, Stauf und Steindl. Noch
länger – nämlich seit etwa
1925 – versammelten sich Gemeinschaftsleute in Pyras, Eysölden, Stauf und Alfershausen
neben den Kirchgottesdiensten zu Hausbibelstunden. Diese wurden von Predigern oder
„Laienbrüdern“ aus Roth und
Nürnberg gehalten. Ende 1970
erwog der damalige Prediger
Theo Illi eine Zusammenlegung
Aufstellen der Nagelbinder vor 40 Jahren
Als Festprediger war Theo Illi dabei, der
den Hausbau ins Rollen gebracht hatte
der vier Ortskreise, was auch
für einen eigenen Saal sprach.
Im Januar 1971 wurde dann im
gemeinsamen „Brüderkreis“ ein
Saal-Neubau beschlossen. Als
zentralen Standort wählte man
Steindl, wo man den Bauplatz
dann sogar kostenlos von Fritz
Pommer bekam.
Bemerkenswert war die kurze Planungs- und Bauzeit. Ein
Ingenieur aus Nürnberg, der
schon öfters Hausbibelstunden
gehalten hatte, erstellte ehrenamtlich die Baupläne. Im Juni
1971 erfolgte der Bauaushub
und am zweiten Advent des
gleichen Jahres konnte man
schon Einweihung feiern. Wer
irgendwie konnte, half kräftig
mit. Schon aus Kostengründen
wurde möglichst viel in Eigenregie gearbeitet. Nun fanden
die Gemeinschaftskreise der
umliegenden Orte und vor allem
die Jugend eine neue Heimat in
diesem Haus. Der große Saal
bot nun auch die Möglichkeit
für verschiedene Bibeltage und
Evangelisationen. In den 80er
Jahren wurden hierzu auch BusLinien organisiert, weil manche
Menschen damals noch keine
Fahrmöglichkeit hatten.
Als 1984 im Rahmen der Flurbereinigung ein angrenzendes
Grundstück als Sportplatz erworben werden konnte, war das
für die Jugendarbeit ein großer
Gewinn. Höhepunkte waren
spannende Fußball- und Volleyballturniere, an denen viele auswärtige Jugendgruppen
teilnahmen. Auch JungscharZeltlager wurden auf dem Platz
schon durgeführt. Und als bei
Gemeinschafts-Sommerfesten
Regen drohte, konnte man
schon ein paar Mal kurzfristig
in das Haus ausweichen.
In der Umgebung schon gut
bekannt und bewährt ist das
Frauenfrühstück. Seit 15 Jahren schon treffen sich mindestens zehn Mal im Jahr bis zu
100 Frauen zum Frühstücken
und einem anschließenden
Vortrag. Die Themen sind bunt
gemischt. Überwiegend sind
die Referenten Frauen, die ihre
Kenntnisse und Erfahrungen
aus den Bereichen Familie,
Erziehung, Persönlichkeitsbildung und Glaubensleben weitergeben.
An der Leitung der Landeskirchlichen Gemeinschaft waren
in den letzten 40 Jahren vier
hauptamtliche Prediger beteiligt, zur Zeit ist das Christian
Hertel. Er wohnt in Roth und
ist auch für die dortige Gemeinschaft zuständig. Die Aktivitäten der verschiedenen Kreise
werden jedoch in MitarbeiterTeams besprochen und festgelegt.
Ewald Polinski, Eysölden
Zahlreiche Gäste
Die junge Generation gestaltet die Gemeinschaft engagiert
mit, Landrat Kühn (ganz links) feierte mit
9
Meldungen
Thema
Bericht aus der Geschäftsstelle und Neues von der Aktion 16 Euro
ren Gemeinschaften,
Liebe Freunde und Geschwister in unse
Tabellenstand
Jahr habe ich Ihnen ein Blick auf den
für den ersten Blickpunkt im neuen
unserer 16€ -Aktion versprochen.
€ eingegangen.
uns hier in der Geschäftstelle 22.020
Bis zum 31. Dezember 2011 sind bei
chen 10 € und
zwis
den
Spen
Aktion beteiligt. Es sind
Es haben sich 271 Freunde an dieser
gewinnen, die
nde
Freu
5
4.17
ten
woll
sich noch, wir
2.000 € dabei gewesen. Erinnern Sie
sich einmalig mit 16 € beteiligen.
die vielfältidie sind uns eine sehr, sehr große Hilfe
Es sind 22.000 Euro geworden und
Dank dafür.
n
liche
herz
ganz
Sie
en
Hab
bewältigen.
gen Aufgaben in unserem Verband zu
erten und den
die Finanzdaten unserer Bezirke ausw
In den nächsten Wochen werden wir
ere Informaweit
u
hierz
Sie
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Blickpunkt bekomme
Jahresabschluss erstellen. Im nächsten
28.4.2012
am
lung
amm
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unserer Verb
tionen. Außerdem sind Sie herzlich zu
Detail erim
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en wir dann unseren Jahresabschlu
nach Puschendorf eingeladen. Dort werd
läutern.
chaftsverbandes
Arbeit des Landeskirchlichen Gemeins
Darf ich Sie bitten, auch in 2012 die
haben wir
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Präs
großen Herausforderungen. Im
zu unterstützen? Wir stehen wieder vor
mit Ausi
dabe
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rech
Wir
das Jahr 2012 erstellt.
2011
im Dezember eine Finanzplanung für
wie
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n sich unsere Eina
gaben in Höhe von 1.983.000 €. Wen
ein Defizit
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€.
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8.00
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entwickeln, schätzen wir mit Einnahm
hlossen wern Sie weiter mit, dass das Defizit gesc
helfe
Bitte
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bede
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00
35.0
von etwa
den kann.
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über die Finanzlage unseres Verbande
In den Blickpunkten werden wir Sie
Laufenden halten.
le,
Soweit für heute aus der Geschäftsstel
üßt und bleiben Sie behütet
gegr
orf
hend
Pusc
aus
lich
herz
Sie
seien
Peter Kolb, Geschäftsführer
LKG Bayern, KTO 190 280 016,
Landeskirchlicher
Gemeinschaftsverband in Bayern
Waldstraße 1,
90617 Puschendorf
lkg@lkg.de
www.lkg.de
Geschäftstelle
Tel. 0 91 01/90 20 650
10
Spendenkonto
190280016
Sparkasse Fürth
BLZ 762 500 00
Verantwortlich für
den Inhalt:
Konrad Flämig
Peter Kolb (Geschäftsstelle und cfr)
Wer oder was ist die Mitte meines Lebens? Worum dreht sich mein Denken, Reden und Tun?
Wer Gott an den Rand drängt, der hat die rechte
Mitte seines Lebens verloren. Und wer die Mitte
verliert, der kommt leicht ins Schlingern. Das
musste auch Asaph, der Beter des 73. Psalmes
erfahren. Er berichtet von einer Krise seines
Glaubens, in der er offenbar für eine gewisse
Zeit die tragende und entscheidende Mitte seines Leben verloren hatte. Dies kam allerdings
nicht von ungefähr.
> Asaph hatte die rechte Blickrichtung
verloren.
Er schaute neidisch auf Menschen, denen
scheinbar im Leben alles gelang, die Erfolg hatten und denen Gott egal war. Doch dabei übersah er, was das Sprichwort sagt: „Es ist nicht
alles Gold, was glänzt.” Nein, man muss schon
genauer hinschauen. – Dann schaute er auf sein
Leben und sah darin mancherlei Leid, Sorge und
Not. Doch dabei übersah er das Gute, das Gott
in sein Leben hinein gelegt hatte. So bestimmte
das Negative sein Denken. Er fragt: Warum lässt
es Gott den Gottlosen so gut gehen, und warum wird dem Frommen manche Last auferlegt?
Müsste Gott mir meine Frömmigkeit nicht lohnen? Hätte ich nicht Besseres verdient. „Mein
Gott, warum mutest Du mir das alles zu?” – Worauf schaue ich? Was bestimmt mein Leben?
> Asaph hatte offenbar etwas Wichtiges
versäumt, nämlich das Danken.
h
BLZ 762 500 00 bei der Sparkasse Fürt
Impressum:
Herausgeber:
Von der Mitte getragen
Erscheinungsweise:
2-monatlich
Gestaltung&Druck:
Müller Fotosatz&Druck
95152 Selbitz
www.druckerei-gmbh.de
Wäre er am Danken geblieben, dann hätte er
trotz allem Schwerem, die Güte Gottes in vielfältiger Weise in seinem Leben entdeckt. Es ist
sehr wichtig, dass wir am Danken bleiben, denn
es hält unser Leben im Gleichgewicht. Es richtet
uns auf die Mitte aus – auf Gott hin. Die Dankbarkeit ist eine ganz wichtige Schutzmauer gegen all die negativen Kräfte der Resignation, die
unser Leben oft nieder ziehen und beschweren.
Ein afrikanisches Sprichwort sagt: „Wende dich
der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter
dich.” Wir sind oft viel zu sehr schattenorientiert. Die Bibel sagt: „Gott ist Sonne und Schild.”
Wenn er die Mitte unseres Lebens ist, wenn wir
auf ihn ausgerichtet sind, dann haben wir die
rechte Blickrichtung. Das Danken hilft uns sehr
wesentlich dabei. Deshalb ruft uns David in
Psalm 103 auf: „Vergiss nicht, was ER dir Gutes
getan hat!” – und danke deinem Gott.
> Asaph wendet sich in seiner Krise an Gott.
Wenn man den Psalm aufmerksam liest, dann
stellt man fest, wie er seine Not, seine Fragen
und Zweifel offen vor Gott ausbreitet. Er macht
aus der Not seines Herzens ein Gebet. So dürfen wir es auch machen. Hier liegt ein wichtiger
Schritt zur Hilfe. Mach aus Sorgen ein Gebet.
> Asaph geht in das Haus Gottes.
Er sucht die Gemeinschaft mit den Brüdern und
Schwestern des Glaubens im Hause Gottes auf.
Offenbar hatte er, für einige Zeit, die Gemeinschaft mit den Glaubensgeschwistern versäumt.
Ich las folgenden Satz: “Die Gemeinschaft mit
den Glaubensgeschwistern ist die beste Arznei
für angefochtene Leute.“ Sie ist ein ganz wichtiger und unabdingbarer Schutzraum für unser
geistliches Leben. Deshalb ist es wichtig, dass
wir darauf Acht geben, dass uns nicht ständig
tausend Dinge abhalten von der Gemeinschaft
mit den Geschwistern im Hören auf das Wort
Gottes und der Ausrichtung auf Gott.
> Durch Gottes Wort wird unser Leben,
Denken, Reden und Tun auf das Wesentliche, auf die Mitte hin ausgerichtet.
Gottes Wort zeigt uns, worauf es im Leben und
im Sterben letztlich ankommt. Es zeigt uns,
was hält und trägt, wenn alles Irdische wankt
und bricht. Gottes Wort ist das Licht auf unserem Weg. Gottes Zusage macht uns gewiss: Du
11
Thema
Gott, hältst mich fest. Du bist bei mir! Du führst
mich den rechten Weg, auch wenn ich auf manche Fragen meines Lebens hier und heute keine
Antwort bekomme. Das Wichtigste ist, dass ich
mich gehalten, geführt, umgeben und geborgen
wissen darf in Gott. Was würde es mir denn helfen, wenn ich auf alle meine Fragen eine Antwort hätte, aber mit meiner Not und meinem
Elend doch allein wäre? Nein, das Wichtigste ist,
dass ich einen Herrn habe; der den rechten Weg
kennt, der mich begleitet und dessen Gegenwart ich in jeder Situation gewiss sein darf. Ich
brauche eine Hand, die mich hält, einen Vater
in dessen Obhut ich geborgen bin. Ich brauche
einen Heiland, der mir meine Schuld vergibt und
mich mit Gott versöhnt. Ich brauche einen Führer, der mich durch die Höhen und Tiefen des Le-
Thema
bens begleitet und mich
sicher an das ewige Ziel
bringt.
Gottes Wort macht mich
gewiss: Du Gott, bringst
mich an das ewige Ziel.
Du nimmst mich am Ende
in Gnaden, in deine liebenden Arme, auf. Dich
brauche ich. Wenn ich dich habe, dann habe ich
alles. Deshalb sollst DU – mein Gott – die Mitte
meines Lebens sein, um die sich alles dreht, die
alles hält und trägt. Auf DICH will ich schauen,
bauen und vertrauen. Bei DIR will ich bleiben,
halte DU mich fest.
Werner Hübner, Helmbrechts
In der Phase der Zerissenheit – und ER trägt doch
D
ie Weihnachtstage sind vorüber, das Jahr
geht zu Ende. Für mich ein im wahrsten
Sinne des Wortes schreckliches Jahr. Voller Schrecken, voller Angst und Verzweiflung.
Nun ist da die Anfrage von Konrad Flämig, ob
wir über die überraschende Krankheit unserer
Tochter im Blickpunkt berichten würden, welche
Auseinandersetzung im Glauben sie für uns bedeutete und wie die ganze Situation vielleicht
unser Gottesbild verändert hat. Das wird schwierig, denke ich, denn ich habe alles längst noch
nicht verarbeitet und einen Bericht so im Sinne
von „Gott hat alles gut gemacht“ kann ich ehrlicherweise nicht abliefern. Deshalb würde ich es
am liebsten ganz lassen. Doch vielleicht ist es ja
gerade wichtig auch einmal von dieser Phase der
Zerrissenheit Zeugnis zu geben.
28. Mai 2011. Unsere Tochter Rebekka (28
Jahre), die seit zwei Tagen immer wieder bricht,
beginnt Worte zu verwechseln. Ihr Mann bringt
sie mit dem Sanka ins Krankenhaus. Ihr Zustand
verschlechtert sich rapide; ein Befund im Kopf.
Mit dem Hubschrauber wird sie weitergebracht
12
ins Klinikum „Rechts der Isar“ zu einer Notoperation. Es besteht zum ersten Mal akute Lebensgefahr. Rebekkas ganzer Körper ist vergiftet, die
Blutgefäße angegriffen. Ihr Zustand kann stabilisiert, die Blutung im Kopf allerdings nicht
gestillt werden. Künstliches Koma, Intensivstation, eine zweite Operation, das Ausmaß der
Schädigungen???
Rebekka „wacht auf“. Sie kann das rechte Bein
bewegen, die rechte Hand minimal, links nichts.
Aber sie scheint uns zu erkennen. Sie kämpft,
findet erste Worte. Sie kann nach zwei Tagen zähen Trainings aus einem Becher trinken. Wir beginnen zu hoffen. Dann fällt sie plötzlich wieder
ins Koma, erneute Notoperation. Die Ärzte haben wenig Hoffnung und weisen dezent darauf
hin, dass man so eine Operation nicht beliebig
oft wiederholen kann. Man kann, wie wir inzwischen wissen.
Rebekka muss noch mehrmals operiert werden
und jedes Mal neu die Angst: Wird sie überleben? Und wie wird sie aufwachen? Die Sepsis
greift inzwischen massiv ihr Herz an. Sie müsste
dringend operiert werden. Erst muss jedoch der
Kopf stabil sein, das Herz verschlechtert sich.
Bangen, Warten, Hoffen, Untersuchungen und
ständig Infusionen. Endlich grünes Licht für die
Operation am offenen Herzen.
Nach langen Monaten des Hin und Her, wird
Rebekka am 23. Dezember 2011 entlassen und
muss vorläufig auch nicht mehr zurück. Das ist
für uns alle das schönste Weihnachtsgeschenk.
Erfahrungen und Gedankensplitter
• Arbeitskolleginnen übernehmen jederzeit meinen Dienst.
•Alltag und Krankenbesuche füllen alle Zeit
aus.
• Zeit zum Überlegen bleibt nur in den Stunden
auf der Autobahn.
•Zwischen allem Organisieren, Telefonieren,
Arztgesprächen funktioniere ich irgendwie
und falle abends völlig erschöpft ins Bett. Am
nächsten Tag beginnt alles wieder von vorn,
aber es geht – Tag um Tag.
• Ich muss Prioritäten setzen, Dinge absagen.
•Kinderstundenübernachtung übernehmen die
anderen Mitarbeiter.
• Immer wieder sind da Freunde, die einfach nur
zuhören, ohne Kommentar – das tut gut.
•Friederike muss in dieser Zeit ihr Abitur
schreiben und schafft es super.
• Mein Gebetsleben beschränkt sich auf Stoßgebete, tagelang bin ich völlig sprachlos. Es gibt
Menschen, bei denen ich das zugeben kann,
sie beten für mich.
•Überhaupt beten ganz viele Freunde und Bekannte für uns und unsere Tochter.
•Am schwersten ist es zuzusehen wie sie leidet, sie immer wieder zurückzulassen, so hilflos wie sie da liegt. Lange Zeit kann sie sich
ja gar nicht mitteilen. Ich bitte Gott, sich um
sie zu kümmern und zweifle doch im Herzen,
ob er es tun wird, denn schließlich hat er ja
die ganze Situation zugelassen.
• Ich flehe Gott an, Rebekka ihr Gottvertrauen zu
lassen – wie soll sie das sonst alles aushalten?
•Wenn es zu schlimm
wird, soll er sie lieber heimholen – zum
Glück erhört Gott
nicht alle Gebete!
•„Gott kann“ sagt man
zu mir. Daran habe ich nie gezweifelt, aber
wie werde ich damit umgehen, wenn er vielleicht nicht will?
• „Gott fängt uns immer wieder auf“ – auch das
erlebe ich, aber zuvor ist da dieses Gefühl ins
Bodenlose zu fallen, immer wieder.
•„Du musst vertrauen, an Gott festhalten“ –
gar nichts muss ich. Nicht bei Gott. Nicht in
dieser Zeit. ER muss und ER wird mich festhalten, das weiß ich, auch wenn ich im Moment
absolut nichts davon fühle.
Wie es unserer Rebekka heute geht ist ein Wunder. Sie kann sich inzwischen wieder bewegen
und sprechen. Große, große Dankbarkeit und
viele offene Fragen stehen momentan nebeneinander.
Ein Liedvers, der mich seit Jahren begleitet, hat
eine völlig neue Interpretation bekommen:
Wo ich auch stehe, du warst schon da –
er war immer da.
Wenn ich auch fliehe, du bist mir nah –
er hat mich nicht weglaufen lassen.
Was ich auch denke, du weißt es schon –
alle Fragen, alle Zweifel, alle Vorwürfe.
Was ich auch fühle, du wirst verstehn –
alle Angst, alle Verzweiflung, alle Hoffnung,
alle Mutlosigkeit, alle Wut …
Und ich danke dir dass du mich kennst und
trotzdem liebst, – ich kann ganz ich sein
und dass du mich beim Namen nennst
und mir vergibst –
Gedanken der Auflehnung, Vorwürfe usw.
Herr du richtest mich wieder auf, und du hebst
mich zu dir hinauf – ER ist der Handelnde.
Ja, ich danke dir, dass du mich kennst und
trotzdem liebst!!!
13
Thema
Thema, LKG Termine
Ich schließe mit einer indianischen Weisheit,
die die momentane Situation unserer Familie gut
trifft: „Wir müssen von Zeit zu Zeit eine Rast einlegen und warten, bis unsere Seelen uns wieder
eingeholt haben.“ Dann werde ich auch wieder
aus vollem Herzen sagen können: „Gott hat alles gut gemacht.“
Renate Baumann, Schwabach
Es braucht einige Zeit, bis wir wieder beieinander sind
W
oran merkt man in einer Predigerfamilie,
dass Jesus als die Mitte trägt? Die Anfrage für diesen Artikel kommt kurz vor
Weihnachten. Im Sommer waren wir nach Roth
umgezogen, um dort nach fast dreizehn Jahren
in Kitzingen eine neue Stelle anzutreten. Nun
geht ein Umzug mit einer fünfköpfigen Familie
nicht von alleine – weder das Einpacken, noch
das Auspacken und Einrichten. Wochen mit viel
Arbeit – kurze Nächte – Kinder, die nach der Umstellung gerne mehr Zeit mit Mama oder Papa
hätten, die aber weniger Zeit haben als sonst
– wenig Zeit miteinander zu reden, wenn man
mal von den praktischen und organisatorischen
Dingen absieht. Kaum Zeit, in der man miteinander teilt, was wesentlich ist und was das Herz
bewegt. Missverständnisse mehren sich und das
Gefühl geliebt und gebraucht zu werden, stützt
sich mehr und mehr auf die Erinnerung. Die
Wahrnehmung engt sich ein. Was der Andere
nicht gesagt und getan hat, fällt immer mehr
auf, als das, was gepasst hat. Man ist gereizter als sonst – das bekommen auch die Kinder
zu spüren. Und dass man sich in der Erziehung
der Kinder nicht immer einig ist, nervt nun noch
mehr als sonst.
So manche familiäre Tradition ist zwar in Takt:
die persönliche Bibellese, die gemeinsamen
Mahlzeiten beginnen nach wie vor mit Gebet
und der Tag wird mit einer gemeinsamen Zeit
14
mit Singen und Gebet beschlossen – aber das
hindert auch nicht, dass der Haussegen schief
hängt. Und jetzt sollen ausgerechnet wir einen
Artikel für den Blickpunkt schreiben, wie die
Mitte trägt ??!
Wir brauchen Zeit und Ruhe zum Reden
Kennen Sie in der Ehe und Familie solche Zeiten? Bei uns dauert es gewöhnlich einige Zeit,
bis wir wieder beieinander sind. Wir brauchen
Zeit und Ruhe zum Reden, müssen manche Missverständnisse ausräumen und einander vergeben. Das sind für uns die Herausforderungen,
in denen sich zeigt, dass Jesus trägt. Leider ist
Heinz-Rudolf Kunze nicht der Einzige, der sich
die Frage stellt: „Warum verletzt man immer die
am meisten, die man liebt?“ (Aus dem Lied „Ich
hab´s versucht“) Ohne Jesus wüsste ich nicht,
wie ich mit den meisten Herausforderungen des
Ehemann- und Vaterseins umgehen sollte. Ich
wüsste nichts von der Verantwortung meiner
Familie priesterlich zu dienen, zu beten und zu
segnen. Ich hätte kein eindeutiges Mandat zur
Erziehung der Kinder und würde nicht in großer Freiheit und Selbstverständlichkeit geistliche Entscheidungen für sie treffen, um sie in
die Selbständigkeit zu führen, diese Dinge mehr
und mehr selbst zu verantworten. Es geht nicht
ohne Bereitschaft zur Veränderung und zur Vergebung, zum Ertragen und zum Erdulden. Damit
ist es bei mir aber oft schlecht bestellt. Ohne
Jesu Gnade mir gegenüber wäre ich darauf wohl
kaum ansprechbar. Ohne Jesu Arbeit an mir und
ohne seinen Geist wüsste ich nicht, wozu ich
innehalten sollte und an wen ich mich wenden
kann, wenn ich nicht mehr weiter weiß, weil wir
gerade nicht zueinander finden...
dass wir nicht auf uns allein zurückgeworfen
sind, sondern Jesus uns eine gesunde Unruhe
schenkt und das Fundament unseres Ehe- und
Familienalltags ist. Gut, dass Glaube kein Gefühl ist, sondern ein Fürwahrhalten. Gut, dass
Glaube nicht nur die Theorie neuer Maßstäbe
und Grundsätze ist, sondern dass Jesus selbst
durch seinen Geist an uns arbeitet und ein
neues Wesen prägt. Nicht das Gefühl der Gegenwart Jesu und seines Getragenwerdens ist
entscheidend, sondern die Tatsache, dass ER an
uns interessiert ist und uns als Familie zusammengestellt hat.
Gott sei Dank, hatten wir an den Feiertagen
Zeit zu reden und manches zu klären. Gut,
Prediger Christian Hertel, Roth –
mit kräftiger Unterstützung seiner Frau Julia
Mit Cae Gauntt könnten wir sagen:
„Was uns hält – was uns trägt –
ist mehr als ein Gefühl
und mehr als ein ,Ich liebe dich‘,
denn Gott selbst hat gezeigt,
dass er in uns viel stärker ist.
Es gilt: Die Liebe bleibt bestehn.“
LKG Termine
Bezirk Ansbach
25.2. 9.00 h 10.-11.2. 15.3. 9.00 h Frauenfrühstück mit Sr. Evelyn Dluzak
in Bernhardswinden
Bibelseminar in Ansbach
Frauenfrühstück mit Karoline Stiegler in Ansbach
Bezirk Bad Windsheim
19.2. 14.30 h 25.3. 14.30 h Gemeinschaft besucht Gemeinschaft
Bad Windsheim fährt nach Uffenheim
Christus im Passahfest –
Sederfeier mit „Juden für Jesus“
Bezirk Burgthann /
5.2. 18.00 h Echt?!-Gottesdienst mit Walter Ittner, Hof
Schwarzenbach 4.3. 18.00 h Echt?!-Gottesdienst mit R. Hübner
6.3. 9.00 h Frühstückstreffen für Frauen mit Maria Walther
18.3. 18.00 h Ezelsdorfer Abend mit Arthur Meneikis,
Hersbruck
15
LKG Termine
LKG Termine
Bezirk Cadolzburg
1.2. 14.30 h 2.-4.3. 18.3. 10.30 h 2.-4.4. Bezirk Fürth
Bezirk Helmbrechts
Offene Runde 55+ mit H. Kümmel, Blaues Kreuz
Besinnungs- und Stille-Wochenende
Hof Birkensee
Familien-Gottesdienst mit Imbiss
Bibelabende in der Passion
4.3. 10.30 h Familienstunde mit Susanne Böttle
10.3. 18.00 h Gala-Abend
23.-26.2. Kinderbibeltage mit Susanne Böttle
17.3. 9.00 h Frauenfrühstück
Bezirk Hof 5.2. 18.00 h Themenabend „Elia: Ausgelaugt- und doch mit
großem Auftrag“ mit Wolfgang Pohl
11.2. 8.00 h cjb-Höhlentour in der „Höhle ohne Namen“
in Steinamwasser
19.2. 10.30 h GmbH-Gottesdienst mit begründeter Hoffnung:
„Gefährliche Stille. Warum sie uns Angst macht
und wie wir sie gestalten können.“
mit Walter Ittner
4.3. 18.00 h Themenabend „Jakob: der betrogene Betrüger
u. der lebendige Gott“ mit Pfr. Thomas Persitzky
11.3. 10.30 h Gottesdienst für Kleine mit ihren Großen
18.3. 10.30 h GmbH-Gottesdienst mit begründeter Hoffnung: „Wer´s glaubt, wird’ selig. Ein Gottesdienst im
Dunkeln.“ Gestaltet vom Jugend- und Teenager-
kreis mit Thomas Erhardt und Walter Ittner
Bezirk Kitzingen
13.02. 20.00 h 19.03. 20.00 h 23.03. 19.00 h Die neue Vergebungspychologie MANN trifft sich!
Vergebungswege MANN trifft sich!
Christus im Passahfest mit Leonid Dolganovsky (Juden für Jesus)
Bezirk Kulmbach
20.-24.2. 9.30 Kidstreff-EXTRA Ferienprogramm
-16.00 h
28.2. 9.00 h Frauenfrühstück mit Heidi Dresel, „Glaube und Denken“-Vorträge mit Dr. Ernst, gemeinsame
Veranstaltungsreihe von EFG/JesusLive/LKG
1.3. 20.00 h „Der Ausbruch des Mount St. Helen“,
LKG Schwedensteg
2.3. 20.00 h „Fluten und Stürme – was kommt auf uns zu?“,
EFG Langgasse
3.3. 20.00 h „Wünschelrute, Wasseradern und Erdstrahlen“,
JesusLive
4.3. 10.00 h „Die Zuverlässigkeit der Bibel“
gemeinsamer Gottesdienst aller Veranstalter
16.3. 19.30 h JesusUnplugged;
Jugendgottesdienst in der Spitalkirche
27.3. 9.00 h Frauenfrühstück mit Heidi Dresel
Bezirk Marktredwitz
5.2. 19.00 h Lobpreisgottesdienst LoGo in Röslau
26.2. 10.30 h Gottesdienst „Plus“ mit Daniel Hahn
Bezirk Mühldorf
10.3. Bezirk Nürnberg /
Strauchstraße 9.00 h Frauenfrühstück mit Brigitte Bahr
2.2. 19.30 h 22.-25.2. 9-14 h 13.3.
1.4. 17.00 h 2.-5.4. 19.30 h 8.4. 7.00 h Bezirk Uffenheim
4.2. 10.00 h 11.2. 9.30 h 12.2. 10.15 h 19.02. 14.30 h 5.3. Werte leben und in der Familie vermitteln (Team F)
Kindertage
AMIN-Abend mit Günter Korn
Passionskonzert
Passionsabende
Ostergottesdienst
cjb-Fußballturnier in der Sporthalle der
Grund- und Mittelschule
Seminar Liedbegleitung mit Stefan Bamberger
(Anmeldung erforderlich unter Tel. 0 98 42/360)
Zwergelgottesdienst „Jesus segnet die Kinder“
Gemeinschaftsfest mit Bad Windsheim
Frauenmenü in Gollhofen mit Frau Hille
Bezirk Weißenburg
4.2. 9.00 h Frauenfrühstück mit Eric Jürgensen,
Ernährungs- und Bewegungscoach:
„Verantwortungsbewusster Umgang mit mir selbst“
12.2. 10.30 h Familienfreundlicher Gottesdienst
mit anschließendem Mittagessen
16
17
Familiennachrichten
Geburtstage
70 Jahre
Erika Paulini, Cadolzburg Emmi Meyer, Theisseil Liese Wagner, Schwarzenbach Gerda Rösner, Rauschenberg Anni Herrmann, Uffenheim Hildegard Eberlein, Neustetten Betty Wild, Unterferrieden 11.2.
14.2.
19.2.
21.2.
25.2.
5.3.
31.3.
75 Jahre
Inge Vorholzer, Dombühl 15.2.
Hilde Lang, Steinbach 17.2.
Anita Genes, Leupoldsgrün 20.2.
Erna Brandt, Lichtenberg 21.2.
Anneliese Hohberger,
Schwarzenbach/W 4.3.
Karl Meyer, Ansbach 7.3.
Hans Vitzthum, Schwarzenbach 9.3.
Hannelore Rahm, Schönwald 10.3.
Anni Hofmann, Selbitz 27.3.
Hermann Rupprecht, Schwarzenbach 30.3.
Inge Bayer, Münchberg 31.3.
80 Jahre
Thomas Schöner, Cadolzburg Georg Schmidt, Würzburg Katharina Schneider, Wunsiedel Helga Zeitler, Arzberg Emma Nicklas, Schopfloch Fritz Koch, Bad Windsheim Eleonore Habermann, Marktredwitz Georgine Meister, Leupoldsgrün Frieda Burkhard, Bechhofen Marie Betz, Pyras 5.2.
18.2.
25.2.
27.2.
6.3.
14.3.
15.3.
20.3.
21.3.
23.3.
85 Jahre
Elise Silkenat, Ansbach Babette Heumüller, Fetzelhofen Gertrud Griesbach, Selbitz Berta Kaiser, Dutendorf Maria Merkel, Puschendorf Frida Peipp, Zereshof/Hiltpoltstein Sophia Wolf, Puschendorf 5.2.
10.2.
16.2.
6.3.
6.3.
11.3.
21.3.
18
Familiennachrichten, DMH-Termine
Heimgerufen wurden
90 Jahre
Marie Geißelöder, Bechhofen Dora Thomas, Abenberg Erna Kress, Nürnberg Ruth Wierzbicki, Würzburg Horst von Hippel, Erbendorf 3.2.
9.2.
14.2.
3.3.
10.3.
91 Jahre
Else Schwinger, Neustadt/Aisch Lina Roßner, Bobengrün Hulda Schössel, Lippertsgrün 13.2.
3.3.
18.3.
92 Jahre
Lina Ebert, Hornau Anneliese Müller, Mainbernheim
Heinrich Holzammer, Burgthann Walter Wiegel, Naila 93 Jahre
Luise Weidt, Gollhofen Paul Peter, Bad Windsheim 16.2.
17.2.
28.2.
21.3.
17.2.
26.2.
95 Jahre
Otto Wolff, Fürth 30.3.
103 Jahre
Ilse Thomas, Lichtenau 26.2.
Frauen-Wochenende I
24. – 26. Februar 2012
Siegfried Burger,
Schwarzenstein
78 Jahre
Berta Fischer, Lanzendorf 79 Jahre
Georg Hamberger, Obernbreit
80 Jahre
Irene Hahn, Naila 81 Jahre
Gisela Wittig, Hinrichssegen 87 Jahre
Friedrich Weidt, Rudolzhofen 87 Jahre
Johann Korder, Rothenburg 89 Jahre
Babette Hagen, Marxgrün 90 Jahre
Marie Hak, Thierbach 91 Jahre
Maria Vogel, Rauschenberg 92 Jahre
Käthe Swoboda, Cadolzburg 92 Jahre
Karl Weber, Preuntfelden 98 Jahre
Christoph Blechschmidt,
Wunsiedel 99 Jahre
Frauen-Wochenende III
16. – 18. März 2012
„Glaube am Montag“ –
im Alltag Jesus erfahren und weiter sagen
Referentin: Ruth Aures, Gemeindereferentin
Frauentag „Gott – größer als ...“
4. März 2012
10.00 Uhr Gottesdienst und
15.00 Uhr Nachmittagsveranstaltung
Referentin: Pfarrerin Elisabeth Küfeldt
„Muntermacher für Kopf und Herz“
5. – 8. März 2012
Gedächtnistraining
Referentinnen: Lilo Franz und Ursel Nowak,
Referentinnen für Erwachsenenarbeit
Frauen-Wochenende II
Wir wünschen Gottes Segen
Zur Hochzeit
Annette Hoefer und Ferdinand Buckel,
Uffenheim, 31.12.
Nicola und Jochen Nitz (geb. Schmidt),
Nürnberg, Rudolzhofen, 2.12.
Wenn Sie die Veröffentlichung von Alters- und Ehejubiläen,
Geburt, Hochzeit oder Bestattung nicht wünschen, können
Sie Ihren Einspruch schriftlich an den jeweiligen Hauptamtlichen mitteilen. Die Mitteilung muss rechtzeitig vor
Redaktionsschluss (6 Wochen vor Erscheinen) vorliegen.
9. – 11. März 2012
Im Wechsel der Zeiten. Schwerpunkt: Bewegung
Mit Conny Mösner, Physiotherapeutin
Tage der Stille
DMH-TERMINE
23. – 25. März 2012
Leitung: S. Evelyn Reschies
Praxistag für Arbeit mit Gruppen
in der Gemeinde
Begegnungstag
mit Biblischen Figuren
4. Februar 2012
„Wie bereite ich Bibelarbeiten u. Andachten vor?“
Referent: Pfarrer Manuel Janz
Samstag, 24. März 2012
10.00 – 17.00 Uhr
Leitung: S. Hannelore Tröger
Zur Geburt
Frauen-Verwöhn-Wochenende
Mutter-Kind-Freizeit
Miram, Tochter von Steffen und Barbara
Reinert, Clonsbach, 8.12.
17. – 19. Februar 2012
„Wohlfühlen – Abschalten – Zeit nehmen
für sich selbst“
Leitung: Dorothea Dürr und Annerose Kolb
Sarah, Tochter von Anna und Christoph
Wißmeier, Heideck, 12.12.
16. – 20. April 2012
„Beten ist reden ist Gott und hören“
Referentin: Elisabeth Malessa, Familien- und
Pastorenfrau
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Veranstaltungen
cjb-Berichte
Seminar: Klavier-Liedbegleitung anderen beibringen
Samstag, 11. Februar 2012, 9.30 -16.30 Uhr
Zielgruppe: Klavierspieler, die bereits KlavierLiedbegleitung praktizieren und dies anderen
beibringen wollen.
Thema: Vielleicht kennen Sie das Problem aus
der eigenen Gemeinde: Es gibt zwar junge Leute, die Klavier spielen können, aber Liedbegleitung nach Akkorden? – Fehlanzeige. Um in diesem Punkt Abhilfe zu schaffen, ist es nötig, dass
Menschen bereit sind, ihr Know-how an andere
weiterzugeben. Dieser Seminartag richtet sich
an alle, die Liedbegleitung am Klavier bereits
praktizieren und es gerne anderen beibringen
wollen.
Stefan Bamberger wird an diesem Tag aufzeigen,
wie man Klavierspielern Schritt für Schritt Liedbegleitung nach Akkorden beibringen kann. Dazu gehören Musiktheorie, Improvisationstechniken, diverse Grundrhythmen und ein Curriculum
für Liedbegleitung am Klavier.
Voraussetzung: (nach Rücksprache mit Leitung)
E-Piano mitbringen
Ort: LKG Uffenheim, Bahnhofstr. 25
Referent: Stefan Bamberger, Leiter der Christlichen Gemeindemusikschule in Schwäbisch
Gmünd, Studium der Jazz- und Popularmusik im
Hauptfach Klavier
Leitung: Daniel Röger, Uffenheim
Kosten: Seminargebühr, Arbeitsmittel und Verpflegung 30,00 €
Mindestbelegung: 8 Personen
Anmeldung an: LKG Uffenheim, Daniel Röger,
Bahnhofstr. 25, 97215 Uffenheim,
Tel. 0 98 42/360, Email: daniel.roeger@lkg.de
CJB Seminar „Singen mit Kindern”
Fetzige Gitarrenklänge und fröhliche Kinderlieder konnte man am 13. November 2011 bei
dem Seminar „Singen mit Kindern” aus der CJB
Geschäftsstelle in Puschendorf hören. Ruth Fritzinger, die Referentin des Seminars gab den
Teilnehmern zunächst eine kleine Einführung
und wichtige Tipps, die beim Singen mit Kindern
bedacht werden sollten.
Anschließend wurden dann gemeinsam neue Lieder und Bewegungen einstudiert. Dabei ging es
recht lebendig und fröhlich zu, und die Seminarteilnehmer kamen dabei so richtig in Schwung.
Am Ende dieses musikalischen Nachmittags
machten sich schließlich alle neu begeistert und
mit vielen, neuen Bewegungsliedern im Ohr auf
den Heimweg.
Intensive Wahrnehmungen im Salzburger Land…
Mit allen Sinnen – das war das Motto der Skifreizeit in Wagrain. Eine knappe Woche verbrachten
die Teilnehmer in dem österreichischen Skiort.
Tagsüber wurde mit allen Sinnen Ski oder Snowboard gefahren: Die Bilder und Eindrücke wurden
intensiv aufgenommen und genossen – ob Landschaft oder Schneeberührungen. Auch wenn sich
die Landschaft meistens in dicke Schneewolken
hüllte. Aber das hielt uns nicht ab, täglich auf
der Piste zu sein. Abends dachten wir darüber
nach, was Jesus mit unseren Sinnen zu tun hat.
Sehen, Hören, Riechen, Fühlen und Schmecken –
Jesus kann uns auf all diesen Sinnen ansprechen
und will uns begegnen. Wollen und können wir
Jesus im Glauben berühren? Schmecken wir, wie
er aus unseren Möglichkeiten die Fülle machen
kann? Diese Fragen regten zum Nachdenken an.
Für den Rest sorgte das gute Hotel,
dass wir uns rundum wohlfühlten –
ob mit Sport, Sauna oder gutem Essen.
Aber immer wieder nötig: eine Verschnaufpause…
Foto: C. Siegling
Mit Ski und Board gings auf die Piste – ein Wintermärchen. Foto: C. Siegling
Zum Vormerken:
Landeskonferenz am 22. April 2012
Ich habe meine Mitte in Dir
Von Christus befähigt und beauftragt
mit Prof. Hans Joachim Eckstein, Tübingen
und dem „in motion trio“
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cjb-Termine
cjb-Termine
cjb-Hallenfußballturnier
„Verliebt – verlobt…“ –
Wie Liebe gelingt
16. – 18. März 2012
4. Februar 2012 in Uffenheim
Zielgruppe: Verliebte mit ernsten Absichten,
Verlobte und frisch Verheiratete, die über ihre
Beziehung miteinander nachdenken wollen.
Ort: cjb-Geschäftsstelle, Puschendorf
Familientag 2012
am 21. Februar 2012 in Puschendorf
cjb-Mitarbeiter-Training
g
a
t
n
e
i
Famil
Dienstag,
21. Februar 2012
10.00 Uhr bis 16.00 Uhr
in der Konferenzhalle Puschendorf
mit
22
(Aufbaukurs)
9. – 11. März 2012
Zielgruppe: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in
Kinder-, Jungschar-, Teenager- und Jugendgruppen ab 15 Jahre
Ort: Puschendorf, CJB-Geschäftsstelle und
Räume der Diakonie-Gemeinschaft
Du möchtest Deine Gaben in der Kinder-, Teenager- oder Jugendarbeit einsetzen. Du brauchst
neuen Mut und neue Kraft und viele neue Ideen?
Dieses Mitarbeiter-Training bietet dir das „Werkzeug“ zu einer gelingenden Mitarbeit.
Inhalte Aufbaukurs:
• Was macht eine Gruppe zu einer Gruppe und
welche Merkmale und Vorgänge gibt es in ihr?
– Gruppenpädagogik verstehen
• Wie kann ich den Glauben durch kleine und
größere Abenteuer im Freien anschaulich
werden lassen? – Erlebnispädagogik live
• Wer und wie sind meine Teilnehmer und was
brauchen sie deshalb an Inhalten und Methoden? – Entwicklungspsychologie für die Praxis
• Welche Verantwortung trage ich für meine
Teilnehmer? – Wo habe ich Aufsichtspflicht?
Referenten und Leitung: Marcus Dresel,
Susanne Böttle und Daniel Hahn, Puschendorf.
Anmeldung an: CJB-Geschäftsstelle,
Marcus Dresel, Waldstr. 1, 90617 Puschendorf,
Tel: 09101 / 9020620, Fax: 9020699,
E-mail: marcus.dresel@cjb.de
Für jeden Beruf braucht man eine Ausbildung.
Neue Tätigkeiten können nur aufgenommen
werden, wenn eine entsprechende Qualifikation
vorliegt. Aber in Freundschaft, Partnerschaft
und Ehe geht alles von allein? Keineswegs!
Nachdenken lohnt sich, damit Partnerschaft auf
lange Sicht hält und Freue bereitet.
Schwerpunkte: Erwartungen und Ziele,
Aufgabenteilung und Rollenkonzepte, Eltern
und Schwiegereltern, Familienhintergrund,
geistliches Wachstum und Andachten
Referenten: Konrad Flämig, Esther und
Marcus Dresel, Heidi und Georg Dresel
Leitung: Marcus Dresel, Puschendorf,
Tel. 0 91 01/90 20 620
Seminargebühr und Verpflegung: 80 v
Belegung: 16 Personen
Anmeldung an: LKG-Geschäftsstelle,
z.Hd. Andrea Betz, Waldstr. 1,
90617 Puschendorf, Tel. 0 91 01/90 20 60,
andrea.betz@lkg.de
cjb-Jahresempfang
24. März 2012 ab 14.00 Uhr
Zielgruppe: Alle Mitglieder und Freunde des cjb
Ort: LKG Nürnberg-Strauchstraße,
Strauchstr. 27, 90478 Nürnberg
Alle wichtigen und neuen Infos rund um die
cjb-Arbeit. Weitere Informationen einfach auf
unserer Homepage www.cjb.de abrufen.
Anmeldung an: cjb-Geschäftsstelle, z.Hd.
Marcus Dresel, Waldstr. 1, 90617 Puschendorf,
Tel: 0 91 01/90 20 620, Fax: 0 91 01/90 20 699,
Email: marcus.dresel@cjb.de
cjb-Osterseminar
„Voll begeistert!“
5. – 8. April 2012
Zielgruppe: Mitarbeiter/innen in Kinder-,
Teenager- und Jugendgruppen ab 17. Und
solche, die es werden wollen. Leute mit vielen
offenen Fragen. Verliebte und Verlobte.
Ort: Puschendorf
Du sehnst Dich nach drei herausfordernden
Ostertagen? Zum Auftanken und Abhängen?
Wir hören packende Referate und nehmen uns
Zeit zur Stille und Anbetung.
Referent: Martin Buchsteiner
vom Tauernhof ist durch seine packenden Predigten beim
Pfingsttreffen 2010 bekannt.
Dieses Jahr möchte er uns in
volle BeGEISTerung zu Gott
hineinziehen.
Leitung: Marcus Dresel, Puschendorf
Anmeldung an: cjb-Geschäftsstelle, z.Hd.
Marcus Dresel, Waldstr. 1, 90617 Puschendorf,
Tel: 0 91 01/90 20 620, Fax: 0 91 01/90 20 699,
Email: marcus.dresel@cjb.de
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cfr-Freizeiten 2012
Liebe Freunde der Freizeitarbeit,
das neue Jahr hat gleich mit einer wunderschönen Skifreizeit für Jugendliche
begonnen. Und pünktlich dazu gab es auch eine Menge Schnee 
Für Schnellentschlossene:
Es gibt noch ein paar Plätze bei der Skifreizeit
in Kirchberg.
Oder wollen Sie lieber den Süden genießen? Wie wäre es z.B. am Gardasee
vom 28.4. – 2.5., wenn alles blüht, ein leckeres Eis – dolce Vita in bella Italia?
Aufgrund großer Begeisterung im Jahr 2010 haben wir für Familien wieder
Novigrad gebucht. Zu Pfingsten die beste Reisezeit. Genießen Sie Kroatien.
Für Kultur- und Städteinteressierte können wir vom 1. – 5. Mai Benelux empfehlen. Oder vom 29.9. – 3.10. den Genfer See. Oder wollen Sie Frankreich
von seiner besonderen Seite kennenlernen? Vom 2. – 9. Juni geht es nach
Südfrankreich in´s Land der Katharer.
Eine einmalige Reise wird wohl Brasilien vom 14. – 29. September mit der
Gnadauer Brasilien-Mission sein. Erleben Sie die Sehenswürdigkeiten dieses fantastischen Landes und bekommen Sie einen Einblick in verschiedene Missionsstationen. Seien Sie dabei beim 85 jährigen Jubiläum der Gnadauer BrasilienMission.
Dies ist nur ein kleiner Einblick in unser vielfältiges Programm. Schauen Sie doch
mal in den Katalog oder auf unsere Homepage oder rufen Sie an, wir beraten Sie
gerne. Wir freuen uns auf Sie!
Herzliche Grüße aus dem CFR-Büro
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Seele and Geist
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