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Herzlich willkommen zur Medienkonferenz «Der Preis ist heiss – wie

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24.01.2012
Folie 1
Herzlich willkommen zur Medienkonferenz
«Der Preis ist heiss – wie profitieren Hotels
und Gäste von einer Marktöffnung im Agrarund Lebensmittelbereich?»
24.01.2012
Folie 2
Programm
 «Qualität in der Schweizer Hotellerie –
zu welchem Preis?»
Guglielmo L. Brentel, Präsident hotelleriesuisse
 «Auswirkungen von Preisreduktionen im Agrar- und
Lebensmittelbereich auf das Schweizer Gastgewerbe»
Christian Hunziker, Bereichsleiter BAK Basel Economics
 «Wirtschaftliche Rezepte zu Gunsten marktorientierter
Rahmenbedingungen»
Dr. Christoph Juen, CEO hotelleriesuisse
 Fragerunde, anschl. Apéro und Möglichkeit für Interviews
24.01.2012
Folie 3
«Qualität in der Schweizer Hotellerie –
zu welchem Preis?»
Guglielmo L. Brentel, Präsident hotelleriesuisse
24.01.2012
Folie 4
Die Schweizer Hotellerie …
 ist die Leitbranche des Tourismus (direkte touristische
Wertschöpfung von 14,45 Milliarden Franken = rund 3%
des BIP)
 generiert jährlich 36 Millionen Logiernächte und
erwirtschaftet einen Umsatz von über 9 Milliarden
Franken
 ist eine typische Querschnittbranche
 ist ein wichtiger Arbeitgeber: Der L-GAV des
Gastgewerbes gilt für 220‘000 Beschäftigte
 Die Hotellerie kann und soll weiter wachsen –
davon profitieren alle!
24.01.2012
Folie 5
Künftige Erfolgsstrategien (1)
 Produktivität erhöhen
 Konzepte anpassen (Investitionen)
 Low-Service/high quality oder Upscaling
 Humankapital entwickeln und fördern
 Destination als Firma, Hotelier als Unternehmer



Kooperationen (horizontal und vertikal)
Destinationsentwicklung
An Destination angepasste Beherbergungsformen
24.01.2012
Folie 6
Künftige Erfolgsstrategien (2)
 Marketing
 Heterogenes Angebot – gemeinsames Marketing
 Vom Struktur- zum Marktdenken
 Auf das richtige Marketingsystem setzen
 Hürden beseitigen


Behördliche Auflagen
Handelshemmnisse
24.01.2012
Folie 7
Schweizer Hotellerie steht auf solidem Fundament
 Bekenntnis zur Qualität als Schlüssel zum Erfolg
 «Ausbruch aus der Mitte» findet statt
 Orientierung an den Bedürfnissen der Gäste
 Klare Positionierung
 Klasse statt Masse
 In den letzten 10 Jahren hat die Branche …
 die Verschuldung von 11 auf 8,4 Milliarden Franken
gesenkt
 über 10 Milliarden Franken investiert
 Die Schweizer Hotellerie hat ihre Hausaufgaben
gemacht!
24.01.2012
Folie 8
Starker Franken: Der Preis wird noch heisser
 Preis-/Leistungsverhältnis ist für den Gast entscheidend
 Die Schweizer Hotellerie hat ihre Qualitätsstandards in
den letzten Jahren spürbar verbessert
 Der Preisunterschied gegenüber den umliegenden
Ländern konnte verringert werden
 Der starke Franken beschert der Branche nun ein
massives Preisproblem und akzentuiert gleichzeitig
das Kostenproblem!
24.01.2012
Folie 9
Höchste Zeit zu handeln!
 Zu teure Preise? Der Konsument entscheidet!
– Ausländer, die in die Schweiz kommen
– Schweizer, die das Angebot mit dem Ausland vergleichen
 Zu teure Lebensmittel? Der Hotelier hat keinen
Handlungsspielraum!
 Wir müssen zu Weltmarktpreisen konkurrenzfähig sein,
geschäften aber mit hohen Kosten.
 Wir fordern marktgerechte Einkaufspreise für die
Schweizer Hotellerie!
Auswirkungen von Preisreduktionen im Agrar- und
Nahrungsmittelbereich auf das Schweizer Gastgewerbe
Ein Beitrag zur Diskussion der Einführung eines FHAL CH-EU
Bern, 24. Januar 2012
id1088
Christian Hunziker
Bereichsleiter Tourismusstudien
BAKBASEL
Inhalt
I.
Internationaler Vergleich der Preise in der Tourismuswirtschaft
II. Branchenoptik: Auswirkungen von Preissenkungen im Agrar- und
Nahrungsmittelbereich auf das Gastgewerbe



Preis bestimmende Faktoren im Schweizer Gastgewerbe
Unterschiede bei den Vorleistungskosten
Szenarien zu den Auswirkungen von Preissenkungen im Agrar- und
Nahrungsmittelbereich
III. Gästeoptik: Auswirkungen von Preissenkungen im Agrar- und
Nahrungsmittelbereich auf ein Mustermenü


id832/ 11
IV. Fazit
Auswahl und Kalkulation eines Mustermenüs
Szenarioergebnisse
I: Internationaler Vergleich der Preise in der Tourismuswirtschaft
Relative Konsumentenpreisniveaus (CPL)
Bildung des Warenkorbs «Tourismus»
 Warenkorb «Gastgewerbe»


Beherbergung

Hotels, Pensionen und ähnliches

Andere Unterkunftsdienstleistungen
Gaststätten

Restaurants und ähnliches, Pubs, Bars, Cafés und ähnliches
 Warenkorb «Verkehr»


Private Verkehrsmittel (Treibstoffpreise für Personentransportmittel, Wartung und Reparatur von
Personentransportmittel)
Transportdienstleistungen (Passagierverkehr auf der Schiene, per Bus, mit dem Taxi, Luftverkehr)
 Warenkorb «Freizeitdienstleistungen»

Freizeit und Kultur (Freizeit- und Sportdienstleistungen, Kulturdienstleistungen)
 Warenkorb «Detailhandel»


id832/ 12
Note:
Food (Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke, alkoholische Getränke und Tabakwaren)
Non Food (Bekleidung und Schuhe, Uhren und Schmuck, Freizeit- und Sportartikel, Geräte für Radio, TV,
Fotografie und Datenverarbeitung, Ausrüstungen für Sport, Camping und Outdoor-Aktivitäten, Bücher und
Zeitungen)
Gewichtung gemäss Ausgaben von Reisenden (TSA)
I: Internationaler Vergleich der Preise in der Tourismuswirtschaft
Relative Konsumentenpreisniveaus (CPL)
Relative Preisniveaus in der Tourismuswirtschaft
100
100 100 100
90
88 89
80
80
70
83
78
72
79
76
70
76
69
60
72
74 75
70
50
40
30
Tourismuswirtschaft
20
Gastgewerbe
10
Gesamtwirtschaft
0
Schweiz
id832/ 13
Note:
Quelle:
EU4
CPL, Index: CH = 100, Jahr 2010
BFS, BAKBASEL
Deutschland
Frankreich
Österreich
Italien
I: Internationaler Vergleich der Preise in der Tourismuswirtschaft
Relative Konsumentenpreisniveaus (CPL)
Entwicklung der relativen Preisniveaus 2000 - 2010
100
90
91
80
70
78 76
72
84 84
81 81
77 76
71
76 74
71
85 85
75
74
85 85
76
89
89
83
77
86
82
87 85
78 80 78
72
60
50
40
30
Tourismuswirtschaft
20
Gastgewerbe
10
Total
0
2000
id832/ 14
Note:
Quelle:
2001
2002
2003
2004
CPL, Index: CH = 100, Jahre 2000 - 2010
BFS, BAKBASEL
2005
2006
2007
2008
2009
2010
II. Branchenoptik: Auswirkungen von Preissenkungen im Agrar- und
Nahrungsmittelbereich auf das Gastgewerbe
id832/ 15
Vorgehen
(1)
Bestimmung der Preis bestimmenden Faktoren im Schweizer Gastgewerbe:
Ermittlung der Aufwand- und Vorleistungsstruktur
(2)
Unterschiede bei den Preisen der Vorleistungsbranchen ( Produzentenpreise)
(3)
Berechnung der Differenzen bei den Vorleistungskosten im Agrar- und
Nahrungsmittelbereich zu den umliegenden Ländern
(4)
Vorleistungskosten für das Schweizer Gastgewerbe im internationalen Vergleich
(5)
Berechnung der Differenzen bei den Vorleistungskosten im Agrar- und
Nahrungsmittelbereich zu den umliegenden Ländern
(6)
Definition der Szenarien zu den Auswirkungen von Preissenkungen im Agrar- und
Nahrungsmittelbereich auf das Gastgewerbe
(7)
Szenarioberechnungen und Szenarioergebnisse
II: Branchenoptik
(1) Preis bestimmende Faktoren im Schweizer Gastgewerbe
Aufwand- und Vorleistungsstruktur im Gastgewerbe
Aufwandstruktur
Vorleistungsstruktur
8%
Sonstige
Faktoren
6%
MwSt
Nahrungsmittelindustrie
Sonstige
17%
Verkehr
Vorleistungen
Personal
39%
47%
33%
4%
Finanzsektor
Energie- und
Wasserversorgung
5%
5%
5%
8%
11%
Unternehmensbezogene DL
12%
Landwirtschaft
Handel
Bau- und
Immobiliensektor
 Vorleistungen aus der Landwirtschaft und der Nahrungsmittelindustrie machen rund
17.5 Prozent des gesamten Aufwands des Gastgewerbes aus. (17.5% = 38% von 47%)
Note:
id832/ 16
Quelle:
Linke Seite: Preis bestimmende Faktoren (Kostenblöcke), Sonstige Faktoren: Gewinne, Abschreibungen u.a.
Rechte Seite: Vorleistungsstruktur: Anteil der Vorleistungen aus anderen Branchen, in %
BFS, BAKBASEL
II: Branchenoptik
(2) Unterschiede bei den Vorleistungskosten: Relative Produzentenpreisniveaus
Relative Produzentenpreisniveaus 2010
100
100
100
Landwirtschaft
90
Nahrungsmittelindustrie
80
70
73
69
66
60
71
77
74
64
60
69
72
50
40
30
20
10
0
Schweiz
id832/ 17
Note:
Quelle:
EU4
Index: Schweiz = 100, Jahr 2010
BAKBASEL
Deutschland
Frankreich
Österreich
Italien
II: Branchenoptik
(3) Differenzen bei den Vorleistungskosten im Agrar- und Nahrungsmittelbereich
Mehrausgaben als Folge höherer Kosten im Agrar- und Nahrungsmittelbereich
1.6
1.5
1.4
1.2
1.4
1.3
1.3
1.1
1.0
0.8
0.6
0.4
0.2
0.0
EU4
id832/ 18
Note:
Quelle:
In Milliarden CHF, Jahr 2010
BAKBASEL
Deutschland
Frankreich
Österreich
Italien
II: Branchenoptik
(4) Vorleistungskosten für das Gastgewerbe im internationalen Vergleich
Vorleistungskosten für das Gastgewerbe im internationalen Vergleich (2010)
100
100
90
80
70
78
77
EU4
Deutschland
80
79
Frankreich
Österreich
77
60
50
40
30
20
10
0
Schweiz
id832/ 19
Note:
Quelle:
Index: Schweiz = 100, Jahr 2010
BAKBASEL
Italien
II: Branchenoptik
(5) Definition der Szenarien zu den Auswirkungen von Preissenkungen im
Agrar- und Nahrungsmittelbereich auf das Gastgewerbe
Vorbemerkung: Zusammensetzung des Produzentenpreises (Bsp. Nahrungsmittelindustrie)
Produzentenpreis
Vorleistungskosten
Vorleistungskosten für
Produkte aus der
Landwirtschaft
- Warenkosten
Interne Produktionskosten
Übrige
Vorleistungskosten
Arbeitskosten
- Energie
- Stundenlöhne
- Fremdkapitalzinsen
- Verkehr
- Eingesetze Arbeitsstunden
- Abschreibungen
- etc.
- Lohnnebenkosten
- Gewinne
Produzentenpreis
id832/ 20
Quelle:
BAKBASEL
Kapitalkosten
II: Branchenoptik
(5) Definition der Szenarien zu den Auswirkungen von Preissenkungen im
Agrar- und Nahrungsmittelbereich auf das Gastgewerbe

Ausgangslage bzw. Annahmen




Vollständige Marktöffnung gegenüber der EU im Agrar- und Nahrungsmittelbereich
Beseitigung sämtlicher Importbarrieren (tarifär und nicht-tarifär)
Keine komplette Anpassung der Produzentenpreise im Agrar- und Nahrungsmittelbereich auf das Niveau der
Vergleichsländer, weil Unterschiede bei Vorleistungskosten aus anderen Branchen bestehen bleiben
Berücksichtigung von Zweitrundeneffekten
(1) Szenario «Günstigstes Vergleichsland»

Die relativen Preise der internen Produktion sowie die Importpreise der schweizerischen Landwirtschaft und
Nahrungsmittelindustrie sind identisch mit den Kosten in dem Land, in dem diese am niedrigsten sind.

Optimistischstes Szenario
(2) Szenario «Österreich»


Die relativen Preise der internen Produktion sowie die Importpreise der schweizerischen Landwirtschaft und
Nahrungsmittelindustrie sind identisch mit den Kosten in Österreich.
Mittleres Szenario
(3) Szenario «Teuerstes Vergleichsland»

id832/ 21

Die relativen Preise der internen Produktion sowie die Importpreise der schweizerischen Landwirtschaft und
Nahrungsmittelindustrie sind identisch mit den Kosten in dem Land, in dem diese nach der Schweiz am
höchsten sind.
Vorsichtigstes Szenario
II: Branchenoptik
(6) Szenarioergebnisse
Rückgang der Vorleistungskosten für das Gastgewerbe:
Status Quo (2010) vs. Szenarioergebnisse Vergleich (2010)
Szenario
«Günstigstes
Vergleichsland»
-11.5%
Szenario
«Österreich»
-7.5%
Szenario
«Teuerstes
Vergleichsland»
-6.2%
-12%
id832/ 22
Note:
Quelle:
-10%
-8%
Veränderung gegenüber EU4, in %
BAKBASEL
-6%
-4%
-2%
0%
II: Branchenoptik
(6) Szenarioergebnisse
Vorleistungskostendifferenzen im Gastgewerbe:
Status Quo (2010) vs. Szenarioergebnisse Vergleich (2010)
25
20
22
17
15
16
12
10
5
0
2010
«Status Quo»
id832/ 23
Note:
Quelle:
Differenzen zu EU4, in Prozentpunkten
BAKBASEL
«Teuerstes
Vergleichsland»
«Österreich»
«Günstigstes
Vergleichsland»
II: Branchenoptik
(6) Szenarioergebnisse
Preissenkungsspielraum im Gastgewerbe je Szenarioergebnis gegenüber 2010
25
25
22
2.4
20
3.0
4.7
15
15
10
5
20
20
19
10
17
5
Preisdifferenz Status Quo
Preissenkungsspielraum
Preisdifferenz Szenario
0
0
EU4
id832/ 24
Note:
Quelle:
Differenzen zu EU4, in Prozentpunkten
BAKBASEL
«Teuerstes
Vergleichsland»
«Österreich»
«Günstigstes
Vergleichsland»
III. Gästeoptik: Auswirkungen von Preissenkungen im Agrar- und
Nahrungsmittelbereich auf ein Mustermenü
id832/ 25
Vorgehen
(1)
Definition eines Mustermenüs
(2)
Menükalkulation (inkl. Ermittlung der Warenkosten)
(3)
Ermittlung der Differenzen bei den Einkaufspreisen für einzelne Nahrungsmittel
(Warengruppen)
(4)
Szenarioberechnungen und Szenarioergebnisse
III: Gästeoptik
Definition eines Mustermenüs und Menükalkulation
Gericht bzw. Getränk
Kalkulierter
Verkaufspreis
Endpreis
(inkl. MwSt)
VORSPEISEN
Spargelcremesuppe
Nüsslisalat mit Ziegenfrischkäse
Fr.
Fr.
2.44
2.96
Fr.
Fr.
8.23
10.01
Fr.
Fr.
8.85
10.77
HAUPTGERICHTE
Entrecôte Cafe de Paris, Pommes frites
Lachs an Rotweinbutter, Salzkartoffeln
Schnitzel, Pommes frites
Spaghetti Bolognese
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
8.74
7.07
3.93
2.86
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
29.53
23.87
13.27
9.65
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
31.77
25.69
14.28
10.39
DESSERTS
Meringue mit Vanilleeis
Weisses Schokoladenmousse
2 x 2 Kugeln Eis (Vanille und Erdeere)
Fr.
Fr.
Fr.
2.53
1.79
3.17
Fr.
Fr.
Fr.
8.54
6.06
10.70
Fr.
Fr.
Fr.
9.19
6.52
11.52
GERICHTE TOTAL
Fr.
35.48
Fr.
119.86
Fr.
128.97
Bier
Apfelsaft
2 x Cola (0.5 dl)
Wein
1 l Mineral
Kaffee
Espresso
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
0.83
0.60
2.68
16.50
1.04
0.29
0.29
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
3.90
3.62
9.29
43.91
6.97
3.72
3.72
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
4.20
3.90
10.00
47.25
7.50
4.00
4.00
GETRÄNKE TOTAL
Fr.
22.24
Fr.
75.14
Fr.
80.85
TOTAL
Fr.
57.72
Fr.
195.00
Fr.
209.82
Note:
Quelle:
id832/ 26
Warenkosten
Kalkulation für das Jahr 2010 (MwSt. 7.6%)
BAKBASEL, HF Thun
III: Gästeoptik
Szenarioergebnisse
Preissenkungsspielraum für ein Mustermenü je Szenarioergebnis gegenüber 2010
Gericht bzw. Getränk
Menüpreis
Menüpreis
Preissenkungsspielraum
Szenario
«Österreich
Menüpreis
Preissenkungsspielraum
Szenario «Teuerstes
Vergleichsland»
Menüpreis
Preissenkungsspielraum
VORSPEISEN
Spargelcremesuppe
Nüsslisalat mit Ziegenfrischkäse
Fr.
Fr.
8.85
10.77
Fr.
Fr.
8.19
10.05
-7.4%
-6.7%
Fr.
Fr.
8.48
10.37
-4.2%
-3.7%
Fr.
Fr.
8.57
10.46
-3.1%
-2.8%
HAUPTGERICHTE
Entrecôte Cafe de Paris, Pommes frites
Lachs an Rotweinbutter, Salzkartoffeln
Schnitzel, Pommes frites
Spaghetti Bolognese
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
31.77
25.69
14.28
10.39
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
27.89
23.59
12.69
9.38
-12.2%
-8.1%
-11.1%
-9.7%
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
29.36
24.80
13.38
9.80
-7.6%
-3.4%
-6.3%
-5.6%
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
30.13
24.80
13.61
9.96
-5.2%
-3.4%
-4.7%
-4.1%
DESSERTS
Meringue mit Vanilleeis
Weisses Schokoladenmousse
2 x 2 Kugeln Eis (Vanille und Erdeere)
Fr.
Fr.
Fr.
9.19
6.52
11.52
Fr.
Fr.
Fr.
8.66
6.14
11.18
-5.7%
-5.8%
-2.9%
Fr.
Fr.
Fr.
8.81
6.25
11.30
-4.1%
-4.1%
-1.9%
Fr.
Fr.
Fr.
8.97
6.36
11.38
-2.4%
-2.4%
-1.2%
GERICHTE TOTAL
Fr.
128.97
Fr. 117.78
-8.7%
Fr. 122.55
-5.0%
Fr. 124.25
-3.7%
Bier
Apfelsaft
2 x Cola (0.5 dl)
Wein
1 l Mineral
Kaffee
Espresso
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
4.20
3.90
10.00
47.25
7.50
4.00
4.00
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
3.98
3.89
9.55
44.86
7.23
3.95
3.95
-5.3%
-0.2%
-4.5%
-5.0%
-3.6%
-1.4%
-1.4%
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
4.02
3.90
9.73
45.27
7.31
3.97
3.97
-4.2%
0.0%
-2.7%
-4.2%
-2.6%
-0.8%
-0.8%
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
4.11
3.90
9.81
46.24
7.39
3.98
3.98
-2.2%
-0.1%
-1.9%
-2.1%
-1.5%
-0.6%
-0.6%
GETRÄNKE TOTAL
Fr.
80.85
Fr.
77.41
-4.3%
Fr.
78.17
-3.3%
Fr.
79.40
-1.8%
TOTAL
Fr.
209.82
Fr. 195.19
-7.0%
Fr. 200.72
-4.3%
Fr. 203.64
-2.9%
PREISSENKUNGSSPIELRAUM ABSOLUT
Note:
Quelle:
id832/ 27
Szenario «Günstigstes
Vergleichland»
Status Quo
2010
Fr.
14.64
Endpreise (inkl. MwSt. von 7.6%), Jahr 2010
BAKBASEL, HF Thun, Eurostat
Fr.
9.10
Fr.
6.18
IV Fazit
(1) Die internationale preisliche Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer
Tourismuswirtschaft gestaltet sich gegenwärtig schwierig.


Die Preise in der Tourismuswirtschaft der umliegenden Länder lagen 2010 um durchschnittlich 20 Prozent
unter denjenigen in der Schweiz. Im tourismusgewichteten Gastgewerbe waren es gar 22 Prozent.
Die zuvor in 10 Jahren erzielten Fortschritte bei der preislichen Wettbewerbsfähigkeit wurden als Folge der
Frankenstärke in kürzester Zeit zu Nichte gemacht.
(2) Hätte das Schweizer Gastgewerbe im Jahr 2010 für seine Vorleistungen im Agrar- und
Nahrungsmittelbereich zu österreichischen Preisen einkaufen können, hätte dies eine
Ersparnis von 1.1 Milliarden CHF zur Folge gehabt.

Im Vergleich zum Durchschnitt der umliegenden Länder waren es 1.3 Milliarden CHF, im Vergleich mit
Deutschland gar 1.5 Milliarden.
(3) Freier Handel im Agrar- und Nahrungsmittelbereich (inkl. Beseitigung sämtlicher
tarifärer und nicht-tarifärer Handelshemmnisse) würde im Schweizer Gastgewerbe
einen substanziellen Preissenkungsspielraum schaffen


id832/ 28

Branchensicht: Preissenkungsspielraum im Gastgewerbe zwischen 2.4 (Szenario «Teuerstes Vergleichsland»)
und 4.7 Prozent (Szenario «Günstigstes Vergleichsland») ( 724 bis 1‘347 Mio. CHF)
Gästesicht: Preissenkungsspielraum für ein Mustermenü zwischen 2.9 (Szenario «Teuerstes Vergleichsland»)
und 7.0 Prozent (Szenario «Günstigstes Vergleichsland»)
Beim als am realistischsten eingestuften Szenario «Österreich» resultiert ein Preissenkungsspielraum von 3.0
Prozent (Branchensicht) bzw. 4.3 Prozent (Gästesicht)
24.01.2012
Folie 29
«Wirtschaftliche Rezepte zu Gunsten
marktorientierter Rahmenbedingungen»
Dr. Christoph Juen, CEO hotelleriesuisse
Folie 30
Wachstumstrends in der Hotellerie
Entwicklung Logiernächte 1934-2011, Prognose bis 2014 (in Mio.)
40
35
Zukunftstrend?
30
Trendbruch 1970erJahre
25
20
15
10
5
Logiernächte Hotel- und Kurbetriebe
Prognosen BAKBASEL
Quelle: BFS / BAKBASEL (Daten), hotelleriesuisse (Grafik) Januar 2012
2014
2009
2004
1999
1994
1989
1984
1979
1974
1969
1964
1959
1954
1949
1944
1939
0
1934
24.01.2012
Folie 31
Trend zu grösseren Hotelbetrieben
130
120
110
100
90
Anzahl Betriebe
Anzahl Betten
Ø Betriebsgrösse
Quelle: BFS (Daten), hotelleriesuisse (Grafik) Januar 2012
2011
2010
2009
2008
2007
2006
2005
2004
2003
2002
2001
2000
1999
1998
1997
1996
1995
1994
1993
80
1992
24.01.2012
24.01.2012
Folie 32
Die Hotellerie folgt den konjunkturellen Zyklen
Mio.
40
Logiernächte Hotel- und Kurbetriebe
Prognosen BAKBASEL
39
38
37
36
35
34
33
32
31
30
1988
1990
1992
1994
1996
1998
2000
2002
2004
2006
Quelle: BFS / BAKBASEL (Daten), hotelleriesuisse (Grafik) Januar 2012
2008
2010
2012
2014
24.01.2012
Folie 33
Wechselkurs hat entscheidenden Einfluss auf
Logiernächte
115
110
Logiernächte
D, F, I, NL, Sp, B, UK, USA, Jp
realer Wechselkurs-Index
D, F, I, NL, Sp, B, UK, USA, Jp
105
100
95
90
85
80
75
01
01
01
01
01
01
01
01
01
01
01
01
01
01
01
01
01
01
01
1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Quelle: SNB / BFS (Daten), hotelleriesuisse (Grafik) Dezember 2011
 Hotellerie besonders von Frankenstärke betroffen:
Nachfrageeinbusse und Reduktion der Aufenthaltsdauer
24.01.2012
Folie 34
Preisliche Wettbewerbsfähigkeit im Wandel
 Schweiz wird wieder als Hochpreisinsel wahrgenommen
100
90
91
80
78
70
81 81
77 76
76
72
76
71
74
71
85 85
84 84
74
75
85 85
76
89
89
83
87
86
82
85
78
77
80
78
72
71
68
65
60
50
40
30
Tourismuswirtschaft
20
Gastgewerbe
10
Total
0
2000
2001
2002
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
Sep 11
Note: Relative Preisniveaus im Konsum und in der Tourismuswirtschaft CH – EU4 (Deutschland,
Frankreich, Italien, Österreich) CPL, Index: CH = 100, Jahre 2000 – 2010 (Sep 2011 Schätzung)
Quelle: BFS, BAKBASEL
24.01.2012
Folie 35
Aufwandstruktur in der Hotellerie
8%
Sonstige
Faktoren
6%
MwSt
Vorleistungen
47%
Personal
39%
inkl. Nahrungsmittel, Energie,
Verkehr, Bauwirtschaft etc.
 Bei den meisten Kostenblöcken wenig Spielraum!
24.01.2012
Folie 36
Ansatzpunkte zur Kostenoptimierung?
Mehrwertsteuer
 Mittelfristig: Vereinfachung des MehrwertsteuerSystems in der laufenden Reform (Einheitssatz)
 Wachstumsschub gesamtwirtschaftlich
 Hotelbranche bereit auf Verzicht der
Sonderbehandlung
 Falls politisch ohne Erfolg: Zweisatzmodell unter
Verzicht auf Ausnahmen als Zwischenschritt
Personalkosten
 Gültiger L-GAV bis Ende 2013 (pacta sunt servanda)
 Kurzfristig kein Handlungsspielraum
24.01.2012
Folie 37
Kostensenkungspotential richtig ausschöpfen
 BAK-Studie deckt grossen Preissenkungsspielraum im
Agrar- und Nahrungsmittelbereich auf!
 Kurzfristig:
 Preissenkungsspielraum beim Fleisch erheblich:
Importsystem anpassen (Einzollsystem)
 Weiterführung bereits ergriffener Massnahmen
(Cassis-de-Dijon-Prinzip)
 Mittel- bis langfristig:
 Weiterführung der Verhandlungen mit der EU mit
dem Ziel eines Freihandelsabkommens im Agrarund Nahrungsmittelbereich (FHAL)
24.01.2012
Folie 38
FHAL mit der EU eröffnet Chancen
 Senkung der Nahrungsmittelpreise durch
gegenseitigen Abbau tarifärer und nicht-tarifärer
Handelshemmnisse im Agrar- und
Nahrungsmittelbereich
 Gewinn an unternehmerischer Freiheit: Günstigere
Beschaffung von Rohstoffen und Erschliessung neuer
Absatzmärkte für Schweizer Produzenten und
Verarbeiter von Nahrungsmitteln
 Verstärkte Innovations- und Qualitätsorientierung in
der Schweizer Agrar- und Lebensmittelwirtschaft
24.01.2012
Folie 39
Sorgfältige Anpassung an neue Marktstrukturen
 Grosszügiger Fahrplan bei der Umsetzung eines
Freihandelsabkommens im Agrar- und
Lebensmittelbereich mit der EU
 Abfederung der Strukturanpassungen in der
Schweizer Landwirtschaft mittels flankierender
Massnahmen
 Wir unterstützen einen fairen Anpassungsprozess an
die neuen Marktstrukturen!
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Folie 40
Fazit für bessere Rahmenbedingungen
 Freihandel mit der EU im Agrar- und Lebensmittelbereich,
um internationale Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer
Hotellerie als Leitbranche des Tourismus zu stärken
 Masshalten beim L-GAV ab 2014
 Mehrwertsteuer: Einheitssatz
Kurzfristmassnahmen:
 Beherbergungssatz für ein Jahr limitiert von 3,8% auf 0%
senken als Sofortmassnahme → entspricht 4,5 Rappen
Wechselkurs-Korrektur
 Revision Fleischimport-System und Einleitung partielle
Fleischmarktöffnung
24.01.2012
Folie 41
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