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Aufbrechen wie Abraham - St. Quirin Aubing

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Pfarrbrief
März 2012
40. Jahrgang
Zum Beispiel XY
Ökumenischer Kirchentag
Das Jüngste Gericht
Theatersaison beginnt
Bruder Konrad
Pfingstnovene
Statistiken 2011
Terminübersicht
Aufbrechen wie Abraham
Inhalt
In dieser Ausgabe lesen Sie:
Editorial03
Aufbrechen wie Abraham04
Damals06
Zum Beispiel XY – Frau Müller-Mettnau und Frau Polz
08
Ökumenischer Kirchentag12
Der Kleine Quirin – Gottesdienstformen
13
Kirchenkunst – Das Jüngste Gericht
15
Der Hl. Konrad von Parzham
17
Zum Beginn der Theatersaison20
Statistiken für 201121
Vermischtes24
Fahrtenprogramm für Senioren
27
Pfingstnovene
29
Termine und Veranstaltungen30
Wir danken dem Schwabenverlag für die Nachdruckerlaubnis des
Titelbildes „Abraham. Die Nacht von Hebron“ des Künstlers Sieger Köder
Impressum
Redaktion: Dr. Klaus Bichlmayer (kb), Klaus Götz (kg), Max Geierhos (mg),
Edith Matyschik (em), P. Abraham Nedumthakidy (an)
Herausgeber: Pfarrgemeinderat St. Quirin, Ubostraße 5, 81245 München
V. i. S. d. P.: Dr. Klaus Bichlmayer, Walter-Schnackenberg-Weg 11,
81245 München, Tel. 863 47 47
Druck: Geiselberger Altötting; Auflage: 2900
Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 3. Juli 2012
Der Pfarrbrief erscheint auch im Internet unter http://www.quirin-aubing.de.
Seelsorgeteam St. Quirin
P. Abraham Nedumthakidy, Pfarradministrator
P. Jis Mangaly, Kaplan
Gerhard Liebl, Gemeindereferent
Unser Pfarrbüro erreichen Sie unter:
2
Tel. 89 13 66 910
Tel. 89 13 66 930
Tel. 89 13 66 950
Tel. 89 13 66 910
Pfarrbrief St. Quirin
Editorial
Liebe Leserinnen und Leser!
L
ebensabschnitte – oft und gerne denken wir
darüber nach, wie wir Zeiten angehen und
gestalten wollen, die vor uns liegen. Jugendliche machen Pläne für Ausbildung oder Studium. Später kommen auf junge Menschen das
berufliche Leben und vielleicht die Gründung
einer Familie zu. Wenn die eigenen Kinder
selbständig werden, machen wir uns Gedanken
darüber, wie wir uns die Zeit nach der Familienphase vorstellen. Und viele malen sich schon
jahrelang aus, was sie mit der Freiheit von beruflichen Verpflichtungen in ihrem Ruhestand
alles anfangen wollen.
Über all das denken Menschen offenbar gerne
nach und machen Pläne für die Verwirklichung
ihrer Lebensträume. Nur ein Abschnitt wird
dabei gerne ausgeblendet und verdrängt. Nur
selten machen wir uns Gedanken darüber, wie
wir leben wollen in der Phase, wenn wir einmal nicht mehr in der Lage sind, auf uns selbst
gestellt zurecht zu kommen. Diese Phase kann
langsam kommen und sich über Jahre hinweg
abzeichnen, wir können aber auch ganz überraschend, etwa wegen einer Krankheit oder eines
Unfalls, mit ihr konfrontiert werden. Trotzdem
ist es manchmal fast ein Tabu, darüber zu reden
und sich gezielt darauf vorzubereiten. Für zwei
ältere Damen aus unserer Pfarrei, vielen von
unseren Lesern wohl bekannt, hat diese Phase
vor nicht allzu langer Zeit begonnen: Marianne Müller-Mettnau und Marianne Polz sind in
ein Seniorenheim gezogen. Wir haben zwei ihrer langjährigen Wegbegleiter, Elisabeth Gämmerler und Ernst Obermayer, gebeten, mit den
beiden über ihre Erfahrungen in dem neuen
Lebensumfeld zu sprechen. In unserer Rubrik
„Zum Beispiel XY“ können Sie die Ergebnisse
dieser Gespräche nachlesen.
Pfarrbrief St. Quirin
In der Reihe „Kunst in der Kirche“ stellen
Ihnen diesmal Walter Niedhammer und Siegfried Bschorer vom Pfarrarchiv St. Quirin „Das
Jüngste Gericht“ vor, ein Wandfresko aus dem
Altarraum unserer Pfarrkirche, das bei einer
der früheren Renovierungen freigelegt wurde
und nur wenig bekannt ist.
Zur ersten Ausgabe eines neuen Jahres gehören immer Rückblick und Ausblick. Im Rückblick informieren wir Sie über Taufen, Hochzeiten und Todesfälle des vergangenen Jahres,
aber auch darüber, was sich vor 25, 50 und 100
Jahren in Aubing zugetragen hat. Zum Ausblick gehören wie immer die Informationen
über das Fahrtenprogramm der Senioren und
über die neue Spielzeit unserer Theatergruppe,
aber in diesem Jahr natürlich auch wieder einmal der aktuelle Stand der Vorbereitungen für
den Ökumenischen Kirchentag im Münchner
Westen. Das Patrozinium einer der daran teilnehmenden Nachbarpfarreien hat uns dazu angeregt, in unserer Serie über unsere Vorbilder
im Glauben etwas über den Heiligen Bruder
Konrad von Parzham zu erzählen. Und weil es
ja nicht nur den „normalen“ Gottesdienst gibt,
haben wir uns im „Kleinen Quirin“ Gedanken
über die verschiedenen Gottesdienstformen von
Andacht bis zum Pontifikalamt gemacht.
Ergänzt und abgerundet wird das Ganze wie
immer mit Bildern, z. B. von den Gottesdiensten zur Eröffnung der Erstkommunion- und der
Firmvorbereitung und vom Faschingsgottesdienst sowie mit verschiedenen Informationen
und der Terminübersicht aus unserer und den
Nachbarpfarreien. Wir wünschen Ihnen viel
Freude beim Lesen, eine gute Vorbereitung auf
die österliche Zeit und ein freudvolles Osterfest! Ihre Pfarrbriefredaktion
3
Impulsseite
Aufbrechen wie Abraham
L
iebe Gemeinde! „Abraham“ – immer wieder begegnet uns dieser Name in der Bibel.
Im Buch Genesis, Kap. 12–25, wird uns seine
Geschichte erzählt. Und auch im Neuen Testament wird der Stammvater der drei monotheistischen Religionen (Judentum, Christentum
und Islam) immer wieder erwähnt. Jedesmal,
wenn im Gottesdienst in einem der biblischen
Texte der Name „Abraham“ gelesen wird, werde ich ganz persönlich an meinen Namenspatron erinnert. Ich weiß nicht, ob meine Eltern
sich etwas Besonderes gedacht haben, als sie
mich auf den Namen „Abraham“ taufen ließen,
außer dass auch einer meiner beiden Großväter
Abraham hieß. In Kerala ist dieser Vorname im
Gegensatz zu Deutschland in christlichen Familien durchaus öfter anzutreffen.
Regelmäßig am Beginn der Fastenzeit, genauer gesagt bei der Vorbereitung auf den 2.
Sonntag der Fastenzeit, beginne ich immer wieder, über den Weg des alten Abraham und den
Bezug zu meinem Leben nachzudenken. Dann
nämlich wird jeweils in der ersten Lesung (aus
dem Alten Testament) über die Berufung, den
Weg, die Prüfungen und die Verheißung Abrahams berichtet. In diesem Jahr ist mir dabei
eingefallen, dass es jetzt bald zehn Jahre sind,
dass ich, für mich selbst überraschend, gerufen wurde, mein Heimatland, meine Familie zu
verlassen, alles, was mir bis dahin vertraut war.
Ich sollte aufbrechen in ein Land, das mir völlig unbekannt war, dessen Kultur und Sprache
ich nicht kannte. Ein Land, dessen Gesellschaft
ganz anders strukturiert ist, in dem Glaube und
Religion sehr individualisiert sind und man unter Seelsorge etwas ganz anderes versteht als
bei mir zu Hause.
4
Im Buch Genesis wird die Aufforderung Gottes an Abraham zum Aufbruch in drei Schritten
beschrieben. „Zieh weg aus deinem Land, von
deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde.“
Hier geht es also um ein Aufbrechen aus allen
Sicherheiten, aus allem, was einem Menschen
vertraut ist. Es geht um das Zurücklassen alter
Gewohnheiten, lieber Erinnerungen, ja sogar
um das Abstandnehmen von geliebten Menschen.
Nicht nur ich habe diese Erfahrung gemacht.
Jeder, der beispielsweise seinen Wohnort
wechselt, an einer neuen Arbeitsstelle anfängt,
eine Beziehung eingeht, muss Altes loslassen.
Immer ist es ein Aufbrechen in Ungewissheiten. Doch Aufbrechen und Auf-dem-Weg-Sein
gehören zu den Grundzügen des menschlichen Daseins. Nomaden, wie Abraham einer
war, haben das mehr im Lebensgefühl als wir
Menschen mit unseren festen Wohnungen und
Häusern. Doch wer sich in seine vier Wände
verkriecht, der erlebt nichts. Das Leben geht
unter Umständen an ihm vorbei. Ein Mensch,
der nicht immer wieder aufbricht, erhält keine
Impulse für sein Denken. Aufbrechen, Unterwegssein meint hier natürlich nicht einfach
eine äußere Mobilität. Ich kann ständig unterwegs sein und doch das Ziel meines Lebens
verfehlen. Gemeint ist hier die innere Mobilität, die Beweglichkeit des Herzens, die Offenheit für Neues und Unbekanntes. Es bedeutet,
das Leben auch einmal aus einer anderen Perspektive zu sehen. Wer aufbricht, wer sich auf
den Weg macht, der kann spüren, dass sein Leben nicht stillsteht, dass Veränderung immer
wieder möglich ist.
Pfarrbrief St. Quirin
„Zieh weg aus deinem Land!“ Für Abraham
ist dieser Ruf Gottes der Beginn eines radikalen Aufbruchs aus seinem bisherigen Leben,
man könnte überspitzt sagen, der Beginn einer
langen Fastenzeit, weg vom Alltag, weg von
alten Gewohnheiten und Bindungen, weg vom
Vertrauten und Bequemen. Das klingt doch eigentlich sehr aktuell.
Abraham macht uns vor, allerdings nicht aus
Frustration oder Unzufriedenheit, was wir in
der Fastenzeit – aber eben nicht nur dann – nötig hätten: Gewohntes loslassen, Konventionen
über Bord werfen, einen neuen, anderen Weg
wagen, weil Gott es will und im Vertrauen auf
Gott. Aufbrechen wie Abraham heißt dann,
verkrustete und verhärtete Strukturen weich
machen und öffnen: bei uns selbst, in der Gemeinde, in der Kirche. Die Perspektive wechseln, falsche Sicherheiten als solche erkennen,
und wenn nötig, auch einmal gegen den Strom
schwimmen. Das aber geht nur mit einem großen Gottvertrauen. Ich bin mir sicher, dass Abraham viele Fragen, Ängste, Unsicherheiten
und Bedenken hatte, aber sein Glaube, sein
Vertrauen in Gottes Führung lassen ihn aufbrechen und losziehen, ohne zu wissen, wohin er
kommen würde. Sein Glaube macht ihn bereit,
sich nicht nur auf eine abenteuerliche Zukunft
einzulassen, sondern sich auch ganz dem Handeln Gottes zu überlassen.
Wohin geht mein Weg? Wann und wohin
muss ich aufbrechen? Vor Jahrtausenden eine
entscheidende Frage für Abraham, heute entscheidend für jeden von uns. Die Jugendlichen,
die sich in diesem Jahr zur Firmung gemeldet
haben, werden sich in den kommenden Wochen mit diesen Fragen noch etwas eingehender beschäftigen. Ich denke, sie werden wie
Abraham einst und wie die meisten Menschen
seither Sehnsüchte und Wünsche, aber genau
so auch Ängste und Zweifel haben.
Pfarrbrief St. Quirin
Über den drei Wegen auf dem Bild zur diesjährigen Firmvorbereitung steht ein Vers aus
Psalm 139: „Du bist vertraut mit all meinen
Wegen.“ Wenn die Psalmen auch erst nach Abraham entstanden sind, so spricht dieser Vers
doch sein grenzenloses Vertrauen in Gottes
Führung aus. Dieses Vertrauen ließ ihn aufbrechen, alles zurücklassen und trotz völliger
Unsicherheiten auf eine gute Zukunft hoffen.
Dieses Vertrauen schenkte Abraham die Kraft,
alle Schwierigkeiten und Prüfungen auf seinem Weg zu bestehen.
Die drei Wege münden in eine aufgehende
Sonne. Man kann darin durchaus Ostern und
die Auferstehung sehen.
Wohin wir auch aufbrechen, wohin unser
Weg auch geht, er hat sein endgültiges Ziel bei
Gott.
Ich wünsche Ihnen, mir selbst und unserer
Kirche etwas mehr vom Gottvertrauen meines
Namenspatrons, damit wir die Sicht auf das eigene Leben und die Lage in Kirche und Welt
verändern können und aufbrechen wie Abraham.
Ihr Pater Abraham Nedumthakidy, Pfarrer
5
Geschichte
Damals
Vor 100 Jahren
achdem bereits im Winter ein großer Teil
des Aubinger Viehbestandes der Maulund Klauenseuche zum Opfer gefallen war,
bricht die Seuche im Februar erneut aus. Der
Schaden durch den Verlust der kranken Tiere
und entgangenen Milchverkauf sowie durch
Tierarzt- und Desinfektionskosten trifft die
Gemeinde hart. Bei der Erfassung des Schadens wird festgestellt, dass Aubing jährlich
eine Million Liter Milch im Wert von 154 Tausend Mark nach München liefert. Das ist eine
beachtliche Einnahmequelle. Die Maul- und
Klauenseuche tritt zeitlich versetzt auch immer
wieder in Nachbargemeinden auf und ist ein
Dauerproblem.
Beim großen Festgottesdienst zum 200-jährigen Jubiläum der Wallfahrtskirche Maria Eich
an Mariä Himmelfahrt kommt es zu einer Panik, als eine Frau ohnmächtig wird. Menschen
kommen nicht zu Schaden, verlorene Jacken,
Taschen, Schirme finden sich wieder. Nur eine
Goldene Herrenuhr taucht nicht wieder auf.
Pfarrer Christian Thaller tritt aus gesundheitlichen und Altersgründen zurück. Die Pfarrei
Aubing zählt derzeit 2700 Seelen und verfügt
laut Würmtalbote über einen Reinertrag von
5.323 Mark. Zur Pfarrei gehören 130 Tagwerk
(1 Tagwerk = 3407 m2) Äcker und Wiesen, die
verpachtet sind. Am 1. Dezember wird Pfarrer Georg Böhmer, zuvor Pfarrer in Olching,
feierlich in sein Amt eingeführt. Obwohl erst
38 Jahre alt, erhält er „in Anerkennung seiner
Verdienste (...) die gutdotierte Pfarrei Aubing“
(Chronik Steinbacher).
Ganz Aubing (und ganz Bayern) ist bestürzt
über den Tod des Prinzregenten Luitpold im
Dezember (im 92. Lebensjahr) und trauert in
N
6
Gedenkveranstaltungen und Gottesdiensten.
Die legendäre Prinzregentenzeit, die „gute alte
Zeit“, ist zu Ende.
Vor 50 Jahren
962 könnte man als Festjahr bezeichnen.
Eine lange Reihe von Jubiläen und Ehrungen geachteter Bürger findet unter jeweils großer Beteiligung der Aubinger statt. Glasermeister Xaver Krempl und die Austragbäuerin vom
Wagnerhof, Maria Hagl, werden 90 und mit öffentlichen Feiern geehrt. Die Freiwillige Feuerwehr feiert 80-jähriges Gründungsfest mit
Fahnenweihe durch Pfarrer i. R. Oswald und
erhält ein neues Löschfahrzeug. Der Kaninchenzuchtverein und die Lüftenschützen feiern
ihr Goldenes Jubiläum.
Im Februar tritt Pfarrer Joseph Oswald nach
32 Jahren in Aubing in den Ruhestand. In
seiner Zeit wurde 1937 St. Quirin renoviert
und das Langhaus nach Westen erweitert. Im
Herbst wird am Kirchturm das Dach repariert.
Pfarrer Oswalds Beliebtheit kann man am Aufwand zu seiner Verabschiedung messen, die
sich über Wochen hinzieht. Es beginnt mit einem Fackelzug der Aubinger Vereine mit achtzehn Fahnenabordnungen und dem Orchester
Frank. Die Veranstaltung wird geleitet vom Bezirksausschussvorsitzenden Engelbert Kräbl,
und ganz Aubing ist auf den Beinen. Die Fenster entlang des Festzuges sind mit roten und
weißen Lichtern geschmückt. Ein feierliches
Abendkonzert in St. Quirin mit Te Deum (!)
schließt im März die Festwochen ab. Nachfolger Bernard, aus Schlesien gebürtig, wird
am Weißen Sonntag in sein Amt eingeführt.
Chorleiterin Johanna Adler hätte ihm gerne ein
richtig festliches Hochamt gesungen, doch der
1
Pfarrbrief St. Quirin
neue Pfarrer wollte einen schlichten Rahmen Festzug und einer Begrüßungs- und Begegnungsfeier eingeweiht. Gebaut wurde auch in
für seine Einführung.
Die Bezirkssportanlage an der Kronwink- der Pfarrei: der Kindergarten erhielt einen Erler Straße kann nach Verzögerungen an die weiterungsbau (in dem sich heute der Turnsaal
Sportler übergeben werden. Pfarrer i. R. Os- befindet), um eine zusätzliche Gruppe aufnehwald nimmt an der Feier teil und hebt die Rol- men zu können. Die Pfarrkirche, bis dahin nur
le der Pfarrei bei der Klärung der verzwickten über Stufen erreichbar, bekam an der Südseite einen behindertengerechten – oder wie wir
Grundstücksangelegenheiten hervor.
heute sagen würden: barrierefreien – Zugang.
Gleich zu Beginn des Jahres 1987 war ein
em
Stück Aubinger Geschichte zu Ende gegangen.
Mesner Ernst Amrehn verabschiedete sich aus
Vor 25 Jahren
m 21. März 1987 veranstaltete die Nach- dem aktiven Dienst, und mit ihm endete die
barschaftshilfe Aubing den „1. Aubin- „Dynastie“ der Mesner aus dem „Schafflerger Bekleidungsmarkt“ und startete damit ein haus“. 36 Jahre lang, unter drei Pfarrern hatte
Erfolgsmodell, das nach 25 Jahren von den Ernst Amrehn seinen Dienst getan. Noch heuGrundzügen her unverändert – wenn auch te ist er ganzen Generationen von Ministranten
heute computerunterstützt, was damals noch und Ministrantinnen in bester Erinnerung als
kaum denkbar war – Bestand hat. Sein 25jäh- ruhender Pol in der Sakristei und als derjeniriges Gründungsjubiläum feierte der Zweig- ge, der jahrzehntelang vor Gottesdienstbeginn
verein Aubing des Katholischen Deutschen so manchen Ministrantenscheitel mit seinem
Frauenbundes (KDFB). Im Juni 1987 wurde, Kamm liebevoll und sorgfältig nachzog.
verbunden mit dem 30. Weihetag von Pfarrer
Alois Brem, die KSW-Siedlung Aubing-Ost mg
mit einem Festgottesdienst, anschließendem
A
Erzieher/in in Vollzeit (39 Std./Wo.) für
Elternzeitvertretung gesucht, ab sofort oder
spätestens zum 01.09.2012!
Wir sind ein altersgemischtes, aufgeschlossenes Team mit jeder Menge
Unternehmungslust, vielen Ideen und großer Freude an der Arbeit mit unseren Kindern!
Vielleicht haben Sie Lust, bei uns mitzuarbeiten?
Ihre Bewerbungen richten Sie bitte an: Kath. Pfarramt St. Quirin, Ubostraße 5,
81245 München. Telefonische Auskünfte erteilt unsere Kindergartenleitung,
Frau Zettelmeier, unter 089/863 07 948.
Pfarrbrief St. Quirin
7
Zum Beispiel XY
Marianne Müller-Mettnau
D
u bist in Aubing beheimatet und hast Dich
im Herbst letzten Jahres trotzdem entschlossen, in das Seniorenheim St. Gisela in
Gräfelfing zu ziehen. Wie ist es dazu gekommen?
mm: Da fragen mich viele Leute. Vor fünf
Jahren hatte ich meine Hündin einschläfern
lassen müssen. Dann habe ich es plötzlich nicht
mehr geschafft, spazieren zu gehen. Durch den
schwankenden Blutdruck hat es mich oft umgehauen. Das machte mich unsicher. Wir suchten nach einer 24-Stunden-Betreuung, die von
Frauen aus Ungarn übernommen wurde. Da
sie wenig Deutsch konnten und auch
oft wechselten, war es nicht wirklich
ideal. Wir wussten auch nicht, wie es
weitergeht. Nach meinem Krankenhausaufenthalt musste ich erkennen,
dass wieder ein Stück Selbstständigkeit verloren ging. Eines Tages erzählte mein Sohn, dass das Caritasheim St. Gisela abgerissen wird. Da
bat ich ihn, den Weitergang zu beobachten. Als der Beginn eines Neubaus
zu sehen war, brachte mir mein Sohn
einen Prospekt, für den ich mich interessierte und in dem eine Anmeldefrist angegeben war. Als der Rohbau
stand, fuhren wir gemeinsam zur Besichtigung und fanden, dass es schön
wird. So machten wir am 9. September die Anmeldung und Ende November konnte ich schon einziehen. Ich
konnte mir aus fünf Zimmern eines
auswählen und ich entschied mich
für das Zimmer mit Blick ins Grüne
zum so genannten „Gockelberg“. Das
war eine gute Entscheidung, denn im
8
Winter erlebte ich ein buntes Treiben mit vielen Kindern beim Schlitten- und Schifahren.
Dies hat mir große Freude bereitet und es war
sooo schön, die vielen Kinder mit Eltern und
Großeltern zu beobachten.
Ich werde hier von sehr netten und freundlichen Schwestern und Pflegern umsorgt, die immer bestrebt sind, die Wünsche der Bewohner
zu erfüllen. Für mich ist es eine große Beruhigung zu wissen, ich kann jederzeit mit meinem
Notrufknopf Hilfe holen. Dies empfinde ich als
ein großes Geschenk.
Pfarrbrief St. Quirin
Es ist aber auch eine harte Schule für mich,
Verhaltensweisen von demenzkranken Mitbewohnern zu erleben oder mit dem Tod einer
Nachbarin konfrontiert zu sein. Die Krankenund Lebensgeschichten der Menschen hier machen mich aber auch ganz zufrieden, und ich
sage mir immer wieder „Gott, wie geht’s mir
gut“.
Welche Voraussetzungen sind wichtig, um
sich in der neuen Umgebung einzugewöhnen?
mm: Am Wichtigsten ist die Bereitschaft,
„ja“ zu sagen zu der Situation und sich nicht
dagegen zu sträuben. Dann ist Offenheit notwendig, mit Menschen zu kommunizieren, die
man sich nicht ausgesucht hat, und die Augen
aufzumachen. Bereit zu sein, die positiven Seiten zu erkennen und dankbar zu sein für die
Hilfe und Unterstützung des Personals. Dadurch erlangt man eine gewisse Zufriedenheit.
Wie hältst Du den Kontakt zu Aubing?
mm: Ich konnte meine Telefonnummer mitnehmen und nutze die Gelegenheit, mit meinen
Freunden und Bekannten zu telefonieren, die
mich auch oft besuchen. Aus Aubing kamen
auch die Sternsinger, vor Weihnachten Pater
Abraham und die Pfarrjugend, die mir Lieder
gesungen haben. Ganz besonders freut es mich,
wenn einige meiner früheren „Flötenkinder“
(manche auch mit eigenem Nachwuchs) zu
mir kommen und wir uns über die gemeinsame
Zeit unterhalten. Ich bin auch sehr froh, dass
ich hier von meiner Ärztin aus Aubing weiter
betreut werde. Durch die vielen menschlichen
Kontakte wurde mir Aubing zur Heimat. Im
Jahr 1970 zog ich mit meinem Mann und Sohn
hierher. Obwohl wir als Künstlerpaar doch etPfarrbrief St. Quirin
was exotisch waren, wurden wir von den Aubingern freundlich aufgenommen und wir bekamen schnell Kontakte, sodass wir unseren
neuen Wohnort sehr wohltuend heimelig empfanden.
Welche Angebote gibt es für die Bewohner
des Hauses?
mm: Da das Heim erst im Aufbau ist, gab
es anfangs wenig gemeinsame Aktionen. Die
religiöse Betreuung hat mir in der Adventszeit sehr gefehlt. Seit Weihnachten ist aber
die Kapelle eingeweiht und wir haben jeden
Mittwochnachmittag die Möglichkeit zum Besuch des Gottesdienstes, den Pfarrer Rintelen
aus Lochham hält. Da gehe ich gerne hin und
habe ihn bis jetzt nur einmal geschwänzt, als
ich sehr netten Besuch hatte. Weiters haben wir
nachmittags auch die Möglichkeit beim Basteln und Malen, bei Bewegung am Stuhl oder
beim Gedächtnistraining mitzumachen.
Was könntest Du Menschen empfehlen, die
vor der Entscheidung stehen, in ein Seniorenheim zu gehen?
mm: Es ist wichtig, selber der Überzeugung
zu sein, dass der Gesundheitszustand immer
schlechter wird und es so nicht weitergehen
kann – die gewohnte Umgebung loslassen zu
können und die Vorteile einer Rundumbetreuung zu erkennen. Man muss sich überraschen
lassen und ohne Vorbehalte die neue Umgebung annehmen!
Elisabeth Gämmerler
9
Marianne Polz
D
ie helle Cafeteria des Alfons-HoffmannHauses in Laim ist gut besetzt von Heimbewohnern und Besuchern. Marianne kommt
herein, ihr Gang ist aufrecht, obwohl sie einen
Stock benützt, sie freut sich über meinen Besuch und offensichtlich auch über das schöne
Wetter, das den einladend wirkenden Raum zusätzlich aufhellt.
Den von mir angebotenen Stuhl nimmt sie
nicht, sondern den gegenüber.
Marianne Polz (mp): Auf dem sitze ich sonst
auch immer.
Sie ist also durchaus hier angekommen. Sie
ist etwas aufgeregt, weil sie weiß, dass ich sie
interviewen will.
Ernst Obermayer (eo): Wie geht‘s Dir?
mp: Ich bin ganz zufrieden.
Das „ganz“ klingt zunächst etwas einschränkend, will aber nicht so gemeint sein.
Wir haben uns erst am späteren Nachmittag
getroffen, vorher war Gymnastik und Bingo. Es
wird zweimal in der Woche angeboten.
mp: Da geh ich immer hin.
eo: Was gibt es sonst noch für Angebote?
mp: Am Vormittag gibt es Basteln. Da geh
ich aber nicht hin.
eo: Warum?
mp: Ach, das kann ich nicht. Dazu hab ich
keine Lust.
eo: Was machst Du sonst am Vormittag?
mp: Da lese ich die christlichen Bücher, die
Predigten von Pfarrer Brem oder Gedichte von
Elmar Gruber. Früher hab ich dem Sepp viel
vorgelesen, auch die Zeitung, der konnte ja
nicht mehr lesen, er hat ja nichts mehr gesehen. Und dann geh ich auch spazieren, wenn
das Wetter einigermaßen danach ist.
eo: Allein?
10
mp: Ja, schon.
eo: Wie steht‘s mit den Kontakten hier im
Haus?
mp: Beim Mittagessen sitz ich immer bei
drei anderen Frauen, die geistig noch fit sind,
und wir ratschen ein bisschen. Aber sonst sitzen die alle auf ihren Zimmern.
eo: Und am Abend?
mp: Da sitz ich schon meistens vor dem
Fernseher, auch wenn es oft ein Schmarrn ist,
und trinke ein Glas Wein dazu.
eo: Wer von euch hat denn dazu gedrängt, ins
Heim zu gehen?
mp: Der Sepp, dem ging‘s ja viel schlechter; aber nach seinem Tod hätte ich auch nicht
allein im Haus bleiben können. Er war es, der
getrieben hat, und die Irmi (die Tochter von
Marianne und Sepp; Anm. d. Red.) hat uns geholfen und so haben wir ziemlich schnell den
Platz hier bekommen.
Pfarrbrief St. Quirin
eo: Und nach seinem Tod warst Du dann
plötzlich allein.
Anfang Januar 2011 waren sie ins Heim gezogen. Sepp, mit dem sie 60 Jahre verheiratet
war und drei Kinder hat, ist schon nach einem
Monat, im Alter von 96 Jahren, gestorben.
Nach einem Krankenhausaufenthalt lag er die
letzten zwei Wochen nur noch im Bett, im gemeinsamen Zimmer.
mp: Besonders die Nächte waren schlimm.
Er war sehr unruhig, und hat viel geschrien. Oft
hat er gesagt, er will sterben. Am Morgen, nach
einer ruhigen Nacht, in der ich endlich auch geschlafen habe, ist er dann tot im Bett neben mir
gelegen.
eo: Das war dann auch schlimm.
Nach einer kleinen Pause wechsle ich das
Thema:
eo: Bereust Du es, ins Heim gezogen zu sein?
mp: Nein, überhaupt nicht. Was hätte ich
denn sonst tun sollen? Ich hab hier alles, was
ich brauche. Nur allein bin ich halt oft.
eo: Kommen die Kinder?
mp: Am Wochenende besuchen mich die
Agathe und der Wolferl, die haben unter der
Woche sehr viel zu tun. Unter der Woche die
Irmi, die ist zwar auch berufstätig; die müsste
jetzt gleich vorbeischauen. Mit denen von der
Jungen Mannschaft telefoniere ich auch regelmäßig, soweit sie noch leben.
eo: Kümmert sich der Hausgeistliche um die
Leute?
mp: Der Pater Richard, ja er schaut nach uns
und kommt auch aufs Zimmer; zu seinen Gottesdiensten geh ich gern. Er macht kurze Predigten, das muss hier ja sein; aber sie sind gehaltvoll.
Nach einer guten Stunde, während der wir
ein Weinschorle geschlürft haben, verabschiede ich mich mit dem Gefühl, dass Marianne
ein neues Zuhause gefunden hat, nicht ohne
Schmerzen, aber das Bestmögliche. Durchaus selbstbewusst, in sichtlich ausgeglichener Stimmung, nimmt sie ihren Stock und geht
auf ihr Zimmer. In einer halben Stunde gibt es
Abendessen.
Ernst Obermayer
„Gott hält mein Leben mitsamt dem Sterben in seiner Hand. Und darum muss mich das
Ende nicht ängstigen, weil ich auch im Ende bei Gott lebendig bleibe. Das ist die Verheißung der Osternacht. Gottvertrauen heißt darum im Tiefsten: Ich glaube an eine Innenseite
meines Lebens, die an die Ewigkeit rührt. Dieser Glaube beruhigt die Angst. Und erst in
solcher Freiheit von der Angst kann ich wirklich leben: ohne Hast, zu kurz zu kommen, sensibel für die leisen Töne und die Schönheit der Geschöpfe, behutsam im Umgang mit ihnen,
geschwisterlich gegenüber meinesgleichen und – nicht zu vergessen! – fähig, mich selbst
in rechter Weise zu mögen. Dann verstehe ich auch, dass die in meinem Wesen angelegte
Ordnung, von der die Schöpfungsgeschichten erzählen, mich nicht einengt und knechtet,
sondern frei macht, frei zum Leben.“
Aus: Klaus Müller, Dem Glauben nachdenken (Aschendorff Verlag)
Pfarrbrief St. Quirin
11
Ökumene
Gottseidank – im Münchner Westen
Sechster ökumenischer Kirchentag
N
ach fünf Jahren Pause lädt der ökumenische Rat Aubing-Neuaubing-WestkreuzLochhausen in diesem Jahr alle Christen im
Münchner Westen wieder zu einem ökumenischen Kirchentag ein, der vom 17. bis 24. Juni
2012 mit täglichen Veranstaltungen im ganzen
Stadtbezirk gestaltet wird.
Die Veranstalter haben sich dabei viel vorgenommen: So wird der Kirchentag am Sonntag,
dem 17. Juni, eröffnet mit einer rumänisch-orthodoxen Vesper, die von Weihbischof Sofian
von Kronstadt in St. Quirin zelebriert und von
einem Chor aus Metten gestaltet wird. Daran
schließt sich ein Vortrag von Tiki Küstenmacher mit dem Thema „Ökumenischer geht’s
nicht“ an, der übergeht in die Eröffnung einer
Ausstellung „Ach du lieber Gott“ im Kulturzentrum UBO 9.
Am Montag, dem 18. Juni, wird herzlich eingeladen nach St. Markus zu einem Vortrag des
Befreiungstheologen P. Martin Maier SJ, der
aufzeigen wird, was die alternden Gemeinden
in unserm Land von den jungen Kirchen in der
Dritten Welt lernen könnten.
Über die künftige Rolle der Laien in den
Kirchen werden am Dienstag, dem 19. Juni, in
St. Lukas der ehemalige bayerische Kultusminister und ZdK-Vorsitzende Hans Maier und
Synodenmitglied und ehemaliger Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein diskutieren, moderiert von Matthias Drobinski (SZ).
Gleich mehrere Veranstaltungen stehen am
Mittwoch, dem 20. Juni, auf dem Programm:
Die Adventskirchen­
gemeinde lädt zu einem
12
christlich-islamischen Gesprächsabend mit der
stellvertretenden Leiterin der Penzberger Moschee. Etwas später am Abend kann man sich
über orthodoxe Klöster informieren und anschließend den Abend mit einer Taizé-Andacht
ausklingen lassen (beides in St. Michael, Lochhausen).
Musikalisch wird es am Donnerstag, dem
21. Juni, wenn der Chor der Mennonite Highschool aus Landsdale/USA in St. Quirin sein
reichhaltiges Repertoire präsentiert.
Schon zur Tradition der Kirchentage im
Münchner Westen gehört am Freitag, 22. Juni,
die ökumenische Vesper in St. Lukas, an die
sich ein Grillfest, die Serenade am Ramses-See
und das Johannisfeuer auf dem Sportplatz an
der Sipplinger Straße anschließen.
Zum ersten Mal ist heuer die Jugend zu einem eigens gestalteten Jugendtag am Samstag,
dem 23. Juni, eingeladen. Parallel dazu veranstaltet die Adventskirchengemeinde einen klasPfarrbrief St. Quirin
Der Kleine Quirin
sischen Bibeltag, dem Dr. Hövelmann das Thema „Das 2. Buch Mose als Spiegel der Kirche
Gottes“ gegeben hat. Am Abend kann man in
St. Markus ein Konzert der „Quartbreakers“,
einer begeisternden A-Capella-Gruppe, genießen.
Der Abschlussgottesdienst am Sonntag,
24. Juni, wird in St. Konrad hoffentlich viele
Christen noch einmal zusammenführen, um
dem Motto des Kirchentags „Gottseidank – im
Münchner Westen“ auch in der gemeinsamen
Feier Ausdruck zu verleihen. Die Predigt hält
Dekan Andreas Weigelt. Gleichzeitig sind auch
die Kinder zu einem eigenen Gottesdienst in
den Pfarrsaal von St. Konrad eingeladen. Nach
einem Kirchenzug nach St. Quirin sind alle
Teilnehmer zum Abschlussfest im Bereich des
Pfarrzentrums willkommen.
Merken Sie sich also heute schon diese Woche vor. Andernfalls könnten Sie etwas versäumen. Alle Details des Programms können Sie
dem Flyer entnehmen, der rechtzeitig vor dem
Kirchentag in Ihrer Gemeinde aufliegt.
Und wenn Ihnen vor Ostern in Ihrer Gemeinde Anstecker zum Kirchentag angeboten werden: Zögern Sie nicht, der Erlös wird zur Finanzierung des Kirchentags gebraucht.
kb
Gottesdienstformen
I
n der Wochenübersicht finden sich verschiedene Bezeichnungen für Gottesdienstformen, und unsere Großeltern haben vielleicht
noch Bezeichnungen gebraucht, die heute nicht
mehr üblich sind. Auch hat sich durch die Liturgiereform des 2. Vatikanums einiges geändert. Der Kleine Quirin möchte einen kurzen
Überblick über heute gebräuchliche Gottesdienstformen geben.
Abendmesse. Messen sollten bevorzugt am
Morgen gefeiert werden (Auferstehung). Doch
bei Festen, die keine gesetzlichen Feiertage
sind, ermöglicht die Abendmesse auch den Berufstätigen eine Teilnahme. Auch in Urlaubsund Naherholungsgebieten ist sie sonntags
Pfarrbrief St. Quirin
13
unumgänglich, oft auch in Form der Vorabendmesse am Samstag.
Andacht. Sie zählt im strengen Sinn nicht
zur Liturgie, steht ihr aber nahe. Sie umfasst
Gebetsformen mehr volkstümlicher Art, wie
das Rosenkranzbeten oder Stundengebete am
Morgen (Laudes) oder Abend (Vesper).
Bußgottesdienst. Wortgottesdienst, in dem
die Gemeinde zur Umkehr und Erneuerung des
Lebens aufgerufen wird und im gemeinsamen
Bekenntnis und Gebet Befreiung von der Sünde erbittet. Er soll und kann die persönliche
Beichte nicht ersetzen.
Engelamt. Volkstümlicher Name für die
Rorate-Messe zu Ehren der Gottesmutter im
Advent; darf bis einschließlich 16. Dezember
gehalten werden.
Familiengottesdienst. Besonders kinderfreundlich in Ablauf und Themenwahl gestalteter Gottesdienst, um Familien eine gemeinsame Teilnahme an der Messe zu erleichtern. Die
Kinder sollten soweit möglich in den Ablauf
einbezogen werden.
Feldmesse. Messe außerhalb eines Kirchenraumes, vor allem im Freien. Sie muss heute
nicht mehr eigens genehmigt werden.
Hochamt. Gesungene Messfeier, bei der
Priester, Chor und Gemeinde ihren jeweiligen
Part singen. Das ist heute die Hauptform der
Messfeier.
Jugendgottesdienst. Dem Verständnis und
der Lebenssituation der Jugendlichen entgegenkommender Gottesdienst (gegebenenfalls
auch ohne Eucharistie). Die Jugendlichen sollen nach ihren Möglichkeiten an der Vorbereitung und Durchführung beteiligt sein.
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Mette. (von Matuta, Göttin der Morgenhelle) Ursprünglich das Gebet vor Tagesanbruch
nach einer Nachtwache. Die Bezeichnung ist
übergegangen auf die Messfeier in der Heiligen Nacht.
Messe. Vollständiger christlicher Gottesdienst mit der Verkündigung im Wortgottesdienst und der Eucharistiefeier (Herrenmahl),
mit Gesang und voller Beteiligung der Gemeinde.
Ökumenischer Gottesdienst. Gemeinsamer
Gebets- oder Wortgottesdienst von Gläubigen
verschiedener Konfessionen. An Sonn- und
Festtagen darf er nicht zum Konflikt mit der
sonntäglich gebotenen Eucharistiefeier führen
und muss vom Ordinariat genehmigt werden.
Pfarrgottesdienst. Pflichtgemäß vom Pfarrer an Sonn- und Festtagen abzuhaltende Messfeier. Hauptgottesdienst, im Unterschied zu
Messfeiern mit besonderen Themen oder für
bestimmte Gruppen (Votivmessen).
Pontifikalamt. Hochform der Eucharistie,
bei der der Bischof selbst am Altar steht, das
gesamte Domkapitel und die versammelten
Priester konzelebrieren, mit etwas größerem
Aufwand und Zeremonienreichtum gestaltet.
In ihm tritt das Bistum als Kirche in Erscheinung.
Primiz. Die erste Messe, die ein neu geweihter Priester selbständig feiert, meist in seiner
Heimatgemeinde. Der dabei gespendete Primizsegen erfreut sich besonderer Wertschätzung.
em
Pfarrbrief St. Quirin
Kirchenkunst
Das Jüngste Gericht
D
ie ältesten Bilddarstellungen in unserer
Kirche entdeckt man sicher erst auf den
zweiten Blick. So kann man beispielsweise
nur, wenn man ganz nach vorne geht und auf
die Seitenwände im Altarraum schaut, dort
oberhalb der linken Sakristeitüre eine Darstellung finden, die irgendwie außergewöhnlich
ist. Es sind dort nackte Menschen zu erkennen
zusammen mit Teufeln, einem großem Maul
sowie ein Engel.
In der Mitte des Bildes sind zwei offene
Gräber zu sehen, aus denen Tote entsteigen.
ein riesiges, überdimensionales Löwenmaul zu
und verschwindet in diesem. Obwohl dies alles sehr naiv und bieder gemalt ist, geht doch
eine gewisse Dramatik davon aus. Schließlich
handelt es sich hier um eine Teildarstellung des
Jüngsten Gerichts oder Jüngsten Tages. Es
ist dies die Vorstellung eines endzeitlichen Gerichtsaktes, in dem Christus, wie im MatthäusEvangelium berichtet (siehe dazu Mt Kap 25,
31-46), als Weltenrichter in ausgleichender Gerechtigkeit die Guten belohnt und die Schlechten bestraft.
Neben diesen Gräbern stehen ein Engel und
auf der anderen Seite ein Teufel, die die Auferweckten anscheinend in zwei Gruppen einteilen. Zur Linken zieht eine Schar lächelnder
Menschen leicht erhobenen Blickes von dannen. Rechts hingegen geht eine Gruppe von
Menschen, getrieben von (drei) Teufeln, auf
Leider ist dieses Bild nicht mehr besonders
gut erhalten. Dazu muss man wissen, dass
sämtliche Fresken in unserer Kirche im Laufe der Zeit von nachfolgenden Generationen
übermalt und erst bei einer umfassenden Neugestaltung und Renovierung der Kirche in den
späten sechziger Jahren wieder entdeckt und
Pfarrbrief St. Quirin
15
mühevoll freigelegt wurden. Es handelt sich
beim Bild vom Jüngsten Gericht allerdings
um kein echtes Fresko, sondern nur um eine
Oberflächen-Bemalung der (damals) obersten
Wandfarbschicht.
Bedauerlicherweise wissen wir nicht allzu
viel über den früheren Bilderschmuck in unserer Kirche, da dazu fast keine schriftlichen
Nachweise oder gar Beschreibungen vorhanden sind. Wir können aber zumindest erahnen,
dass St. Quirin wahrscheinlich gänzlich ausgemalt war, sozusagen als Armenbibel (lateinisch
Biblia pauperum = Bibel für die Armen) – da
der überwiegende Teil der damaligen Bevölkerung nicht lesen konnte. Bei einem Rundgang
durch die Kirche kamen die Gläubigen an vielen Bilderfolgen der Heils- und Kirchengeschichte vorbei. Diese Bildprogramme waren
nicht nur Zierde sondern zugleich Leseersatz
für Leseunkundige. Was alles abgebildet war,
kann man leider nicht mehr rekonstruieren,
da nur wenige einzelne Teile wieder gefunden werden konnten. Auch auf unserer Aubinger Darstellung des Jüngsten Gerichts fehlt im
nicht mehr vorhandenen oberen Teil die Figur
des Christus als Weltenrichter, der vom Himmel aus – bildlich also über den Wolken, die
man noch erkennen kann – die Menschen in
gute und böse einteilt. Auf vergleichbaren Bildern sind außerdem neben Jesus fast immer
auch Maria und Johannes dargestellt, die Fürsprache halten.
Der einzige schriftliche Nachweis zu diesen Bildern findet sich auch in unserer Kirche: Hoch über der rechten Sakristeitüre ist ein
kleiner Ausschnitt erhalten geblieben mit dem
Hinweis „Anno Domini 1594 Hat Der Erbar
Caspar Spitzweckh Allhir Gott Dem Almechtigen Zue Lob Und Ehr Gemalt …“ Wenn man
nun das Aubinger Häuserbuch zu Hilfe nimmt,
wird man feststellen, dass zu dieser Zeit eine
16
Familie Spitzweg das Wirtsanwesen an der
heutigen Ubostraße 9 (der Nachfolgebau wurde 1980 abgerissen) gegenüber der Pfarrkirche
besaß. Es handelt sich sicher um den Stifter –
nicht den Maler – der Bilder, den vermutlich
wohlhabenden Wirt Kaspar Spitzweg, von dem
noch bekannt ist, dass er um 1562 eine Frau namens Anna Reichenpacher geheiratet hat. Ob
er allerdings die gesamte Bemalung der Kirche
gestiftet hat oder nur einen Teil, bleibt ungewiss. Dass die Ausmalung von Kirchen kunstgeschichtlich im Wesentlichen meist bereits
100 Jahre früher üblich war, mag an den üblichen zeitlichen Verzögerungen gelegen haben,
die man generell in Bayern verfolgen kann.
Wichtig war für unseren Maler auf jeden
Fall, die Zuständigkeit des Gerichts für jeden
und die Gleichheit jedermanns darzustellen,
weshalb er den Menschen nackt zeigt ohne
jedes Zeichen von Würde, Macht, Rang und
Stellung. Jedoch ganz und gar ohne ein Zeichen für den aufmerksamen Betrachter ging
es dann doch nicht. Offenbar sind auf beiden
Seiten auch Kleriker verteilt, wie man an den
dunklen Hüten erkennen kann. (Auf anderen
Darstellungen zum gleichen Thema kann man
auf beiden Seiten sogar Kaiser und Päpste ausmachen.)
Die älteren Leser erinnern sich vielleicht
noch an die lateinischen Texte der Totenmesse.
Dort hieß es im Offertoriums-Text:
„O Domine Jesu Christe, rex gloriae, libera
animas defunctorum de poenis inferni, et de
profundo lacu, de ore leonis, ne absorbeat tartarus, ne cedant in obscurum. …”
Das heißt übersetzt: „O Herr Jesus Christus,
König der Herrlichkeit, bewahre die Seelen der
Verstorbenen vor der Pein des Feuers, vor den
Tiefen der Unterwelt und vor dem Rachen des
Löwen, dass die Hölle sie nicht verschlinge,
Pfarrbrief St. Quirin
Heilige
noch dass sie hinabstürzen in die Finsternis
…“
Genau dieses Löwenmaul, in das die Verdammten mit Fußtritten, Lanze und Morgenstern von Teufeln getrieben werden, hat der
Maler in fürchterlicher Größe rechts außen
gleichsam als Höllenportal bildhaft dargestellt.
Wie man unschwer erkennen kann, hat der
damalige Künstler das Jüngste Gericht in erster Linie mit dem Gedanken des Strafgerichts
verbunden. Uns heutigen Menschen hingegen
kann diese Vorstellung von der Strenge des
göttlichen Gerichts sehr bedrängen. Man darf
dieses Gericht jedoch nicht isoliert für sich se-
hen, sondern vor allem in Verbindung mit der
Botschaft von Jesus Christus, der uns gerade in
der Osterbotschaft Erlösung und Ewiges Leben
zuspricht.
Siegfried Bschorer und Walter Niedhammer
Archivgruppe St. Quirin
Der Heilige Konrad von Parzham
D
er kleine Weiler Parzham wurde mit der
Gebietsreform Bayerns 1972 zu einem
Ortsteil der Stadt Bad Griesbach im Rottal. Im
fruchtbaren sanften Hügelland zu beiden Seiten der Rott gedeihen Weizen, Gerste und Mais.
Das Vieh weidet auf üppigen Wiesen. Der Rottaler Fuchs ist seit Jahrhunderten ein begehrtes
Reitpferd. Die Bauern dieses Landstrichs siedeln von alters her in stattlichen Vierseithöfen,
die auch heute noch das Bild der Gegend prägen. Einer davon ist der Venushof in Parzham.
Der Hofname geht zurück auf Peter Venus, der
den Hof mit seinen 150 Tagwerk Grund 1736
vom Kloster Fürstenzell als Zinshof übernahm.
Am 22. Dezember 1818 kam der Heilige
Konrad von Parzham auf dem Venushof zur
Welt. Das Taufbuch des Pfarrsprengels verzeichnet dazu: „Johann Evangelist, lebendgeboren; … ; Vater Bartholomäus Birndorfer,
Bauer, kath.; auf dem Venussengut zu Parzham; Mutter Gertraud Niedermayerinn, dessen
Pfarrbrief St. Quirin
17
Eheweib“. Johann war das elfte Kind seiner
Eltern, ihm folgte noch eine jüngere Schwester. Zwei der zwölf Kinder verstarben früh.
Das Leben der Birndorfers auf dem Venushof
war von anstrengender und entbehrungsreicher
körperlicher Arbeit bestimmt. Die napoleonischen Kriege hatten auch das Rottal schwer
in Mitleidenschaft genommen. Regenreiche
Sommer zogen Missernten nach sich, brachten
Hungersnöte und Teuerungen ins Land. Die radikale Säkularisierung unter Montgelas stellte
die naive, aber tiefe Gläubigkeit der Bevölkerung auf eine harte Probe. Doch die Familie
Birndorfer trotzte allen Schwierigkeiten. Sie
bewirtschaftete ihren Hof mit ungebrochenem Fleiß und pflegte standhaft ihre Glaubensüberzeugungen. Gegenüber den noch Ärmeren
zeigte sie sich wohltätig. Sie speiste die arbeitslosen und durchreisenden Handwerksburschen, oft gewährte sie ihnen auch ein Nachtlager. Das tägliche gemeinsame Gebet der Eltern
mit ihren Kindern wurde trotz aller Arbeit nie
unterlassen. Johann fiel schon als kleines Kind
dadurch auf, dass er sehr gern, ausdauernd und
tief in sich versunken betete. Er liebte die Einsamkeit. Wenn er mit Gleichaltrigen beisammen war, beteiligte er sich kaum an Spielen
und schon gleich gar nicht an Rangeleien oder
Raufereien. Vielmehr versuchte er, seine Kameraden zu veranlassen, mit ihm zu beten.
1832 starb Johanns Mutter, zwei Jahre später
auch der Vater. Johann, der als Hoferbe ausersehen war, musste noch mehr im Stall und auf
dem Feld zupacken. Immer hatte er dabei einen
Rosenkranz um die Hand gewunden. In jeder
Arbeitspause betete er. Im Stall und im Heustadel hängte er Heiligenbilder auf. In seiner
Kammer hatte er einen Hausaltar aufgerichtet,
vor dem er oft die ganze Nacht kniete. Seinen
Geschwistern, die meinten, so viel Beten brauche es nicht, antwortete er, dass es aber auch
nicht schade. Im Übrigen war er eher wortkarg.
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Von Mädchen und Frauen hielt er sich möglichst fern. Als sich einmal eine Bekannte zu
ihm auf die Bank setzte, um mit ihm ein wenig zu plaudern, sagte er: „Beten wir lieber den
Rosenkranz, das ist gescheiter als die Leute
ausrichten.“ Franziska Venus beschrieb ihren
entfernten Verwandten Johann Birndorfer mit
den Worten: „Er ist aus lauter Beten, Büßen
und Almosengeben zusammengesetzt.“ Dabei
vernachlässigte er jedoch seine bäuerlichen
Aufgaben nicht im Geringsten.
1849 verzichtete Johann Birndorfer auf sein
Hofrecht. Er überschrieb den Venushof einer
seiner Schwestern, ging nach Altötting, meldete sich an der Pforte des Kapuziner-Klosters
St. Anna und bat um Aufnahme. Er erhielt den
Ordensnamen Konrad. Nach dem Noviziat in
Laufen kehrte er 1852 nach Altötting zurück
und wurde zum Pförtner des St. Anna-Klosters
bestellt. Seine Mitbrüder nahmen ihn nicht gerade mit Wohlwollen auf. Manche ältere Brüder fühlten sich persönlich übergangen, weil
man einem neuen Mitbruder eine solch verantwortungsvolle Aufgabe übertrug. Doch mit
seiner verzeihenden, nichts nachtragenden Wesensart erwarb er sich nach und nach Ansehen
und Wertschätzung. 41 Jahre lang übte er seinen Dienst an der „belebtesten und strengsten
Pforte Bayerns“ aus, wie Pius XI. bei der Heiligsprechung formulierte.
Der Arbeitstag an der Pforte begann um sechs
Uhr morgens und dauerte bis abends acht, im
Sommer bis neun Uhr, nur unterbrochen durch
eine vergleichsweise kurze Mittagspause zwischen halb eins und zwei. Nicht selten wurde
Bruder Konrad zweihundert Mal am Tag herausgeschellt. Mal wurde nach einem Beichtvater verlangt, mal wollte ein Besucher einen
Pater oder Frater sprechen. Mal wollte ein
Wallfahrer eine Messintention abgeben, mal einer eine Devotionalie weihen lassen. Da fragte
Pfarrbrief St. Quirin
ein Bettler nach Almosen, darauf ein fahrender
Handwerker nach Bier. Mit unerschütterlicher
Geduld und immer gleichbleibender Freundlichkeit wandte er sich jedem Bittsteller zu. Als
ihm eines Tages ein Tippelbruder die Suppenschüssel vor die Füße warf und rief: „Scheinheiliger Tropf! Friss die Suppe selber!“, da
hat Konrad sich schweigend gebückt und die
Scherben aufgesammelt. Oft kamen auch Kinder vorbei und läuteten nur zum Spaß. Selbst
dann wurde Bruder Konrad nicht zornig. Niemals kritisierte Konrad einen anderen Menschen oder machte eine abfällige Bemerkung
über ihn. Heikle Situationen entschärfte er mit
der Bemerkung: „Da müssen wir halt viel beten!“ Für alle Leidenden empfand er Mitleid.
Vielen gab er liebevoll mahnende oder Mut
machende, tröstende Worte mit auf den Weg.
Nach dem Zeugnis seiner Zeitgenossen konnte
Konrad den Menschen ins Herz schauen. Er erkannte Gewissensgeheimnisse und besaß einen
prophetischen Blick in die Zukunft.
Konrad blieb zeit seines Lebens ein eifriger
Beter. Er betete überall: in seiner Zelle, an der
Klosterpforte, im Speisesaal, mit den Wallfahrern vor dem Gnadenbild. Der Kräfte zehrende
Pförtnerdienst und die asketische Lebensweise
– meist aß Konrad nur eine Suppe, in die er
noch etwas Asche streute – forderten ihren Tribut. Konrad litt an Magenleiden und Asthma.
Anhaltender Husten quälte ihn. Der Klosterarzt
bemerkte: „Der Bruder Konrad wird immer
kleiner, gebeugter und gebrechlicher.“ Seine
Mitbrüder legten ihm nahe, den Pfortendienst
aufzugeben. Konrad entgegnete: „Es geht
schon, lasst mich, Gott wird helfen!“ Bis zu
seinem letzten Tag blieb er an der Pforte. Am
21. April 1894 starb der Bruder Konrad. Unter
großer Anteilnahme der Bevölkerung wurde
der „Vater der Armen“ um die Gnadenkapelle herum getragen und in der Gruft unter dem
Presbyterium beigesetzt. 1912 wurden seiPfarrbrief St. Quirin
ne Gebeine in die neu gebaute große Basilika
St. Anna überführt.
1930 sprach Papst Pius XI. Johann Birndorfer, alias Bruder Konrad, selig, 1934 erfolgte die Heiligsprechung. Sein Sterbetag,
der 21. April, wurde zu seinem Gedenktag gemacht. Konrad von Parzham ist ein Volksheiliger, der im Altöttinger Raum hoch verehrt wird
und um dessen Fürbitte die Wallfahrer dort
flehen. Er wird in allen Nöten angerufen. Glocken, Altäre, Kapellen und Kirchen sind ihm
geweiht. Das in Altötting neben der Basilika
gelegene Kloster, in das er eintrat, trägt heute
seinen Namen. Der Heilige Konrad von Parzham ist einer der Patrone der bayerischen und
ungarischen Ordensprovinz der Kapuziner und
der Patron der katholischen Burschenvereine.
In unserer Nachbarkirche St. Konrad steht er
als leicht gebeugte Statue, ein Kreuz in der linken Hand haltend. Anderenorts ist der Heilige Konrad an einer Pforte dargestellt, wie er
Brot an Kinder austeilt. Sein beherzigenswerter Leitspruch lautet: „Das kommt alles wieder
herein, was man den Armen gibt.“
kg
19
Kultur
Neues von der Theatergruppe
D
ie Theatergruppe St. Quirin führt heuer
die Komödie ‚Der Trauschein‘ von Ephraim Kishon auf. Das Stück spielt im Israel der
fünfziger Jahre und zeigt zwei Tage aus dem
Leben der Familie Brozowski. Er, Daniel, ist
Klempner aus Leidenschaft und macht sich
weiter keine Gedanken über sonstige Dinge.
können sich nicht mehr erinnern, ob sie damals
ein Rabbi getraut hat, denn als sie zum Rabbi
gehen wollten, musste Daniel bei einem Notfall eine Pumpe reparieren. Er war anschließend so von oben bis unten mit Öl besudelt,
dass er so unmöglich zur Trauung hätte gehen
können. Nur so viel wissen sie noch, dass der
Sekretär des Kibbuz, in dem sie damals lebten,
ihnen bestätigte, dass mit ihrer Trauung alles
in Ordnung sei. Daniel ruft im Kibbuz an und
verlangt, dass jemand von der Kibbuz-Leitung
in seine Wohnung komme. Da es wohl nie einen Trauschein gegeben hat, schlägt Daniel
Ella auf Drängen von Vicky vor, in den nächsten Tagen die Trauung vor einem Rabbi nachzuholen.
Alles in seiner Familie hat so zu funktionieren wie immer und alles hat sich um ihn zu
drehen. Seine Frau Ella hat sich nach fünfundzwanzigjähriger Ehe damit abgefunden, die
Tochter Vicky, eine Psychologie-Studentin, letztlich auch, wenngleich sie
doch ab und zu aufzubegehren sucht. Das Familienleben der Brozowskis
wird gründlich durcheinander gewirbelt, als der
Trauschein der beiden
Eltern nicht auffindbar
ist. Vicky braucht ihn für ihre kurz bevorstehende Hochzeit mit Robert, einem hölzernen,
humorlosen und unter der Fuchtel seiner Mutter stehenden Intellektuellen. Daniel und Ella
Doch da sieht Ella ihre Chance gekommen,
aus dem Ehe-Einerlei auszubrechen. Sie weigert sich plötzlich, Daniel zu heiraten. Sie
brauche Bedenkzeit. Sie wisse nicht, ob sie
ihn noch liebe. Für Daniel bricht die Welt zusammen. Seine Frau begehrt
gegen ihn auf! So etwas
kam bisher in seinem
Weltbild nicht vor. Er versucht es mit Brüllen und
auch etwas sanfter, aber
er kann Ella nicht umstimmen. Mittlerweile ist
Bunky, ein junger Feldarbeiter, geschickt von
der Kibbuz-Leitung, bei den Brozowskis eingetroffen. Er weiß nicht, was er eigentlich hier
soll und möchte möglichst schnell wieder ver-
20
Pfarrbrief St. Quirin
Namen und Zahlen
duften, weil Daniel ihm
nicht schlüssig erklären
kann, worum es geht. Als
Bunky aber Vicky sieht,
ändert er schlagartig seine
Meinung und bleibt. Der
Ehestreit von Daniel und
Ella eskaliert bis zum Äußersten, noch angeheizt
von der Wohnungsnachbarin Rose, die immer zum unrechten Zeitpunkt auftaucht und Daniel insgeheim verehrt.
Daniel findet langsam Gefallen an seinem jetzt
anbrechenden Junggesellendasein, Bunky spannt
Vicky ihrem Robert aus
und Ella versucht ihre Sachen zu packen ...
Das überraschende Ende
des ganzen Durcheinanders wird aber jetzt noch
nicht verraten!
Hermann Müller
Taufen, Hochzeiten, Beerdigungen
und Sammlungen 2011
Taufen in St. Quirin im Jahr 2011
Daniel Alexander Stahl-LLoret Gotzmannstraße 16
08.01.2011
Vincent Michael Stahl-LLoret
Gotzmannstraße 16
08.01.2011
Carlotta Sophia Sylvia Hermann Eugen-Loher-Straße19
26.02.2011
Emma Gerlinde Frida Schremb
Sommerstraße 16, Olching
05.03.2011
David Winkler Hellensteinstraße 626.03.2011
Jonas Jeremiah Breuer
Krautgartenweg 48
03.04.2011
Emily Sophie Fahnebrock
Gilchinger Straße 6
03.04.2011
Sebastian Fahnebrock
Gilchinger Straße 6
03.04.2011
Megan Renate Fahnebrock
Gilchinger Straße 6
03.04.2011
Pierre Francois Weinheimer
Gilchinger Straße 13
03.04.2011
Desiree Alicie Weinheimer
Gilchinger Straße 13
03.04.2011
Emma-Luisa Laurio
Wildenrotherstraße 17
09.04.2011
Simon Lichter
Eugen-Loher-Straße 7
30.04.2011
Marlene Vanessa Fischbeck
Kastelburgstraße 64
16.04.2011
Selina Tietel
Bergsonstraße 134
07.05.2011
Dominik Tietel
Bergsonstraße 134
07.05.2011
Alessandro Marcio Michele Wick Zauserweg 8
21.05.2011
Maximilian Köck
Gröbenzell
21.05.2011
Pfarrbrief St. Quirin
21
Luisa Sofie Müller
Tim Daniel Viertel
Maximilian Johann Höhl
Tim Joseph Ammer
Johanna Elisabeth Jund
Lena Marie Roth
Franz Leon Klein
Anna Edith Grünwald
Sebastian Jerry Verhülsdonk
Pichlmeier Nina
Stein Alexander Matthias
Alissa Quentin
Lorena Lambrecht Lunar
Mariabrunner Straße 84
Anton-Barth-Weg 9
Aubing-Ost-Straße 72
Krautgartenweg 48
Kallenbergstraße 12 a
Sulzemooser Straße 17 a
Feuerhausstraße 4
Altostraße 38
Lichtenfelser Straße 8
Kronwinklerstraße 27
Ubostraße 34
Colmdorfstraße 36
Kronwinkler Straße 27
11.06.2011
11.06.2011
11.06.2011
02.07.2011
06.08.2011
06.08.2011
02.06.2011
13.08.2011
01.10.2011
22.10.2011
08.10.2011
29.10.2011
10.12.2011
Auswärts wurden im Jahr 2011 folgende Gemeindemitglieder getauft:
Jana Riedner
Ubostraße 34 a
07.05.2011
Matteo Peter Salvatore Mozzicato Biburger Straße 6
21.05.2011
Leonhard Heinrich Magnus EckerleWildenburgstraße 8
13.06.2011
Katharina Luise Markard
Schönbrunner Straße 6A 12.06.2011
Olivia Pohl
Hellensteinstraße 2 e
10.04.2011
Liliana Pohl
Hellensteinstraße 2 e
10.04.2011
Tim Frey
Stolzeneckstraße 9
01.05.2011
Jakob Hosea Haas
Kastelburgstraße 35
24.04.2011
Emilia Theresia Suchanek
Kastelburgstraße 41
03.09.2011
Das Sakrament der Ehe haben sich 2011 in St. Quirin gespendet:
Eberl / Berger
Altostraße 58
14.05.2011
John / Kohlert
Peter-Putz-Straße 1
20.05.2011
Clausen / Caltabellotta
Elisabeth-Jost-Straße 8 09.07.2011
Jagdhuber / Hampel
Germering
16.07.2011
Will / Altenbuchinger
Ubostraße 8
23.07.2011
Stein / Holzbauer
Ubostraße 34
08.10.2011
De Marco / Arayesh
Hinterbärenbadstraße 77 22.10.2011
Auswärts versprachen sich die Ehe im Jahr 2011:
Bartosinski / Shakarchi
Ridlerstraße 92
Horvat / Schirach
Annelies-Kupper-Allee 36, Haar
Klostermeier / Steinherr
Altostraße 4 b
Soloqa Auraha / George Habib
Kastelburgstraße 56-60
Hergenröther / Mehl
Feldmeierbogen 22
22
18.06.2011
21.05.2011
14.05.2011
05.02.2011
22.10.2011
Pfarrbrief St. Quirin
In die Ewigkeit sind uns 2011
vorausgegangen (Sterbedatum):
Karl Lorenz
Matzner Bernhard
Maus Maria (Pfaffenh.)
Rösch Martha
Nagl Alfons
Polz Sepp
Frank Maria
Pfannenstein Marie
Nottensteiner Elfriede
Scherm Karl
Böck Undena
Statnic Ingeborg
Bischof Hildegard
Wosnitza Erna
Hiemer Anna
Kemper Hans
Reidl Emilie
Schmiedt Charlotte
Schwarz Alfred
Schauer Michael
Einsiedler Hermann
10.01.2011
13.01.2011
15.01.2011
24.01.2011
26.01.2011
08.02.2011
16.02.2011
18.02.2011
21.02.2011
28.02.2011
03.03.2011
07.03.2011
12.03.2011
13.03.2011
14.03.2011
22.03.2011
23.03.2011
06.04.2011
10.04.2011
12.04.2011
25.04.2011
Nocker Robert
Strobl Franz
Klein Maria
Hoffmann Josef
Grolig Bruno
Waldhauser Richard
Schmid Adolf
Schneider Georg
Frenka Josefine
Weber Theodor
Jehle Viktoria
Ziemann Sylvia
Graf Anna Maria
Heckler Hans
Schäfer Karolina
Schmid Christian
Kranzberger Wunibald
Romeder Josef
Huther Hans
Selder Margaretha
Seeholzer Kreszenz
05.05.2011
13.05.2011
25.05.2011
29.05.2011
08.06.2011
25.06.2011
01.07.2011
12.07.2011
17.07.2011
15.08.2011
08.09.2011
08.09.2011
14.09.2011
23.09.2011
24.09.2011
11.10.2011
07.11.2011
10.11.2011
06.12.2011
18.12.2011
24.12.2011
Spendenergebnisse – oberhirtliche und andere Sammlungen im Jahre 2011
Kollekte für das Maximilian-Kolbe-Werk
254,41 €
Weltmissionstag der Kinder
328,60 €
Kollekte für die afrikanischen Missionen
271,79 €
Kollekte für das Hl. Land
486,07 €
Adveniat 7.734,42 €
Sternsingeraktion11.818,13 €
Misereor, Fastenaktion der Kinder
113,44 €
Misereor, Solidaritätsessen
610,00 €
Misereor, Sammlung
3.899,88 €
Papstbesuch
298,61 €
Peterspfennig
163,80 €
Renovabis
510,05 €
Sammlung bei der Firmung
407,80 €
Pfarrbrief St. Quirin
23
In Kürze
Sammlung bei der Ersten Hl. Kommunion
1.257,41 €
Welttag der sozialen Kommunikationsmittel
422,20 €
Kollekte für die Priesterausbildung in Osteuropa
87,76 €
Kollekte für die Weltmission
641,48 €
Kollekte für den Korbiniansverein
215,31 €
Kollekte für die kath. Jugendfürsorge
419,94 €
Diaspora-Sonntag
364,44 €
Afrikahilfe 497,50 €
Caritas-Frühjahrssammlung
6.364,62 €
(davon verbleiben 40 % = 2.545,85 € in der Pfarrei für
caritative Zwecke vor Ort; 60 % = 3.818,77 € gehen an den Caritasverband)
Caritas-Herbstsammlung
5.946,54 €
(davon verbleiben 40 % = 2.378,62 € in der Pfarrei für
caritative Zwecke vor Ort; 60 % = 3.567,92 € gehen an den Caritasverband)
Klingelbeutel (insgesamt):
15.656,11 €
Wir danken herzlich allen Spenderinnen und Spendern für ihre Freigebigkeit.
Gerhard Fleck, Kirchenpfleger
Vermischtes
G
erechtigkeit – Entwicklung – Frieden.
Es gibt viel Ungerechtigkeit auf der Welt
und wir beklagen sie. Daraus entsteht oft Unfrieden, Streit und im schlimmsten Fall Krieg.
Wir haben oft das Gefühl, nichts dagegen tun
zu können. In unserem Sachbereich MEF sind
wir überzeugt: auch kleine Schritte können einen Beitrag zu mehr Gerechtigkeit leisten. So
wollen wir mit dem Verkauf von fair gehandelten Produkten und der Verwendung im Pfarrzentrum Kleinbauern unterstützen, die sich zu
Gemeinschaften zusammengeschlossen haben,
um mehr Chancen im Welthandel zu haben. Sie
erhalten für Produkte mit dem Fairtrade-Siegel
einen gerechten Lohn für ihre schwere Arbeit,
mit dem sie ihre Familien ernähren und den
Kindern eine Schulausbildung ermöglichen
können. Dadurch ist es ihnen möglich, in ih-
24
rer Heimat zu bleiben, sie flüchten nicht in die
Städte, wo sie meist nur Armut erwartet.
Wir bieten unsere Waren im Pfarrsaal von
St. Quirin, Ubostraße 5, zu folgenden Terminen an: Ostermontag, 9. April 2012, nach dem
Gottesdienst um 10:30 Uhr, Sonntag, 24. Juni
2012, (Abschlussfest zum Kirchentag), Sonntag, 5. August 2012, und 7. Oktober 2012, jeweils nach dem Gottesdienst um 10:30 Uhr,
Samstag, 17. November 2012, nachmittags
beim Friedenstag und, wie jedes Jahr, beim
Weihnachtsbazar am 1. Adventswochenende.
Sie können mit dem Kauf von Fairtrade-Waren auch einen Beitrag zu Gerechtigkeit – Entwicklung – Frieden leisten.
Wenn Sie außerhalb dieser Termine Fairtrade-Produkte benötigen, können Sie bei nachstehenden Personen anrufen: Elisabeth GämPfarrbrief St. Quirin
merler, Tel. 863 40 30, und Friedel Bühler,
Tel. 863 40 35
„Menschenwürdig leben – Kindern Zukunft geben“ ist das Thema der heurigen Misereor-Fastenaktion. Wie im letzten Jahr richtet
Misereor den Blick auf die Menschen in den
Mega-Cities, die sich mit der Hoffnung dorthin aufmachen, ein besseres Leben führen zu
können. Doch meist erwarten sie dort wieder
Armut und Enttäuschung. Heuer wird die Situation der Kinder, die in Slums wohnen, genauer beleuchtet. Laut UNICEF sind fast die Hälfte der Menschen in städtischen Armenvierteln
jünger als 15 Jahre, das heißt ca. 400 Millionen
Kinder leben weltweit in so genannten Slums,
Tendenz steigend. Viele Kinder sterben durch
Mangelernährung oder durch das Trinken von
verschmutztem Wasser. Durch die Fastenaktion möchte Misereor den Kindern und Jugendlichen Aufmerksamkeit, Anteilnahme und
solidarische Zugewendung schenken. Projektbeispiele aus Guatemala (Stadt), Nairobi und
Kalkutta zeigen auf, dass eine Verbesserung
der Lebensumstände möglich ist, wenn sich
viele Menschen solidarisch zeigen und nach ihren Möglichkeiten die Bemühungen der Menschen und Organisationen vor Ort unterstützen.
Wir bedanken uns für Ihre Beteiligung beim
Solidaritätsessen am 25. März 2012, mit dessen Erlös wir die Misereor-Projekte unterstützen können. (Elisabeth Gämmerler, Sachbereich Mission-Entwicklung-Frieden)
Pfarrbrief St. Quirin
Weg der Stille/ Meditationskreis St. Quirin. Mit zwei Einführungsabenden laden wir
Sie auf den „Weg der Stille“ ein, der zum „Herzensgebet“ führt. Dieser meditative Weg ist ein
Weg der Achtsamkeit, der der Kraft des Augenblicks traut. Mit der Konzentration auf jeden
unserer Atemzüge oder auf je einen unserer
Schritte üben wir ein inneres Schweigen ein,
in dem wir loslassen lernen, um frei zu werden für Gott. „Meditation“, meint der indische
Jesuitenpater Anthony de Mello, nach dessen
„Methode“ Bernhard Harbrecht die Meditationsabende durchführt, „ist nicht Klammern,
Identifikation oder Besitzergreifen. Das alles
führt zu Leid. Meditation ist Schauen, Beobachten, Gewahrwerden, Verstehen. Sie führt
zum Hinterfragen und zur Liebe.“ Termine:
Dienstag, 24. April und 8. Mai, jeweils 20 Uhr
– Ort: Kindergarten St. Quirin/Mehrzweckraum – Anmeldung: Pfarrbüro St. Quirin bis
20. April. Wenn Sie noch Fragen haben, rufen
Sie Bernhard Harbrecht an: 089/863 06 552.
Taschenbücher für Büchermarkt gesucht!
Das Team des Gebraucht-Büchermarktes von
St. Quirin möchte im Rahmen des Familienfestes zum Abschluss des ökumenischen Kirchentags, am 24. Juni 2012, den Besuchern die
Möglichkeit bieten, sich für den Sommer mit
Urlaubslektüre einzudecken, die den Geldbeutel und das Urlaubsgepäck nicht sehr belastet.
Deshalb die dringende Bitte: Wer Taschenbücher in gut erhaltenem Zustand in seinem
Regal stehen hat und sie nicht mehr benötigt,
möchte sie doch bitte spenden. Der Erlös geht
an die ökumenische Nachbarschaftshilfe Aubing. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Walter Niedhammer, Tel. 863 47 61.
Neue Nachbarn in Aubing: Die Rumänisch-Orthodoxe Kirche. Im vergangenen
Jahr hat die Rumänisch-Orthodoxe Kirche in
unserem Stadtteil den Grundstein für ihr neues Münchner Kirchenzentrum gelegt. Die Kirchengemeinden und Pfarreien vor Ort haben
25
das begrüßt. In der Bürgerschaft herrscht mancherlei Skepsis: Was sind denn das für Leute,
die da kommen? Handeln wir uns am Ende
Zigeuner ein? Parken die dann unsere Straßen
zu? Tatsächlich haben wir alle wenig Ahnung
von Rumänien, seinen Bewohnern und der
Rumänisch-Orthodoxen Kirche. Ängsten, Vorurteilen und Nichtwissen lässt sich am besten
durch Information und persönliche Erfahrung
begegnen. Deshalb hat der Kirchenvorstand
der Adventskirche den Vorschlag für eine Veranstaltungsreihe aufgegriffen, die diese Thematik beleuchtet und Begegnung ermöglicht.
An vier Abenden und zusätzlich bei einer Exkursion soll das Gespräch mit den neuen Nachbarn eröffnet werden. Geplant sind nicht vier
starre Vorträge. Sie sollen mit Ihren Fragen,
Ihren Ängsten, Ihren Beiträgen zu Wort kommen. Von rumänischer Seite wird an allen
Abenden Bischof Sofian von Kronstadt, der
künftige Hausherr des rumänisch-orthodoxen
Kirchenzen­trums, dabei sein, von evangelischlutherischer Seite Kirchenrat i. R. Dr. Hartmut
Hövelmann, der auch die Leitung hat. Alle
Veranstaltungen, außer der ganztägigen Exkursion, finden jeweils um 19.30 Uhr im Gemeindesaal der Adventskirche statt. Der Eintritt ist
frei. Über einen Unkostenbeitrag freuen wir
uns.
Dienstag, 17. April: Rumänien – das Land,
seine Menschen, seine Kulturen, seine Probleme
Dienstag, 24. April: Die Rumänisch-orthodoxe Kirche und ihr Gottesdienst
Dienstag, 15. Mai: ... und die Evangelischen?
Siebenbürgen und seine Evangelisch-Lutherische Kirche
Dienstag, 22. Mai: Zusammenleben und ökumenischer Dialog. Wir Evangelischen und
unsere rumänischen Nachbarn
Donnerstag, 24. Mai: Exkursion zur Rumänisch-Orthodoxen Metropolitankathedrale in
Nürnberg mit Teilnahme am Festgottesdienst
26
zum orthodoxen Fest Christi Himmelfahrt.
Nachmittags Streifzug durch die kirchliche
Landschaft der Innenstadt. (Diakon Krüger)
Jona – Prophet wider Willen: Kinderbibelwoche 2012. Wer den Namen Jona hört,
denkt wohl sofort an die Begebenheit mit dem
Wal. Zu faszinierend ist dieses Bild, in dem
ein Mensch mithilfe eines Riesenwales im offenen Meer überlebt. Jona ist ein Mensch, der
nicht tun will, was er nach Gottes Willen tun
soll, er läuft vor seiner Aufgabe davon. Doch
Gott ist geduldig und nachsichtig mit seinem
unwilligen Propheten und gibt ihm eine zweite Chance. Die böse Stadt Ninive bekehrt sich
auf die Predigt des Jona hin. Gott ist gnädig
und vergibt Ninive – sehr zum Missfallen des
Jona. Ob er die Lektion, die Gott ihm darauf erteilt, versteht? Die Erzählung bleibt offen und
lädt ein, selbst Antworten zu finden. Mit den
Kindern von St. Quirin und der evangelischen
Adventskirche wollen wir in der Kinderbibelwoche vom 9. bis 12. Juli dieser spannenden
Erzählung auf die Spur kommen, denn auch
Kinder kennen diese Themen: davonlaufen,
am Boden zerstört sein, Vertrauen lernen, sich
einer Aufgabe stellen, die Frage nach Gerechtigkeit, mit Zorn und Wut umgehen, Gottes
Güte erfahren. Wir freuen uns auf diese faszinierende Geschichte! (Susanne Engel/Veronika
Obermayer)
Pfarrbrief St. Quirin
Reisen
Fahrtenprogramm 2012 für Senioren
Tagesfahrten
Termin: 9. Mai 2012 nach Waldkraiburg zu Pater Paul (Abfahrt : 8:00 Uhr St. Quirin); € 17,00
Programm: Hl. Messe in Waldkraiburg um 10:00 Uhr. Anschließend Mittagspause in Waldkraiburg. Danach Fahrt nach Gars/Inn mit Führung im Kloster. Cafepause in der Klosterstube. Rückfahrt mit kurzem Aufenthalt im Kloster Au/Inn, über Waldkraiburg zurück nach Aubing.
Termin: 20. Juni 2012 zum Achensee/Tirol (Abfahrt 7:30 Uhr St. Quirin); € 17,00
Programm: Unsere Fahrt geht zuerst nach Lenggries, dort Hl. Messe in der Pfarrkirche St. Jakob.
Weiterfahrt entlang des Sylvenstein-Speichersees nach Achenkirchen. Dort Gelegenheit zu einer
Mittagpause im Gasthaus Fischerwirt. Anschließend mit dem Schiff von Achenkirchen nach Pertisau. Fahrzeit ca. 1. ¼ Std. Fahrpreis ca. € 7,40. Wer nicht mit dem Schiff fahren möchte, kann mit
dem Bus nach Pertisau mitfahren. Aufenthalt im Cafe Einwaller in Pertisau. Die Rückfahrt führt
uns über Tegernsee nach Hause.
Zweitagesfahrt zum Salzkammergut
Termin: 16. bis 17. Juli 2012, Reisepreis : € 146,00 im DZ, EZ Zuschlag € 12,00
Abfahrt 7:00 Uhr in St. Quirin. Es sind für uns 18 DZ und 7 EZ im Hotel Zottensberg reserviert.
Programm
1. Tag: Anreise Salzkammergut über Salzburg, Mondsee nach Altmünster. In der prächtigen Pfarrkirche mit ihrem herrlichen Hochaltar mit dem Bild des Hl. Benedikt und seinen barocken Heiligenfiguren feiern wir die Hl. Messe. Anschließend haben wir Gelegenheit zu einer Mittagspause.
Weiterfahrt über Kirchdorf nach Windischgarsten zu unserem Hotel Zottensberg. Die Zimmer
sind ausgestattet mit Bad/Dusche, WC, TV und Telefon. Für Wohlbefinden und Entspannung sorgt
ein Panorama-Hallenbad.
2. Tag: Spital/Pyhrn und Heimreise. Nach dem ausgiebigen Frühstücksbuffet geht es zu der ehem.
Klosterkirche von Spital am Pyhrn mit Führung. Bevor wir die Rückreise antreten, besuchen wir
noch das dortige Lebkuchendorf. Anschließend fahren wir zum Wolfgangsee mit möglicher Mittagspause im „Weißen Rößl“. Anmeldeschluss ist am 11. Juni 2012, Anmeldungen nehmen das
Pfarrbüro oder Horst Jaura (Tel. 863 46 60) entgegen.
Fünftagesfahrt der Senioren nach Assisi: Die Juwelen Umbriens-Assisi-Perugia-OrvietoCorciano
Termin: 24. bis 28. September 2012; Abfahrt in St. Quirin um 6:00 Uhr
Die Fahrt kommt erst ab 35 zahlenden Teilnehmern zustande. Verfügbar sind 21 DZ (€ 498,00
pro Person) und 6 EZ (Aufpreis € 96,00). Das Hotel Frate Sole (www.hotelfratesole.com) liegt in
einem Vorort ca. 2 km von der Altstadt Assisi entfernt. Alle Zimmer sind mit Bad/Dusche/WC,
Haartrockner, Telefon, Sat-TV, Klimaanlage und Minibar ausgestattet.
Pfarrbrief St. Quirin
27
Leistungen: 4x Übernachtung in einem guten 3*** Hotel, 4x Frühstücksbuffet, 4x 3-Gänge WahlMenü mit Salatbuffet; Ausflüge mit Reiseleitung: Assisi-Orvieto (Zahnradbahn in der Altstadt);
Perugia(Schokoladenmuseum); Corciano (Weinprobe und kleiner Imbiss)
Programm
1. Tag: Anreise Umbrien–Assisi
Die Reise führt uns nach Innsbruck über den Brenner, durch das Blütenparadies von Südtirol, an
Verona-Bologna-Florenz vorbei, mit genügenden Pausen nach Assisi, wo wir gegen Abend in unserem Hotel ankommen werden. Zimmerbezug und Abendessen.
2. Tag: Assisi
Nach dem Frühstücksbuffet gibt es eine Führung in Assisi, die Stadt des Hl. Franziskus. Im Laufe
des Tages gibt es einen Gottesdienst oder Hl. Messe. In der Unterstadt besuchen wir die Basilika S. Maria Angeli mit der Pertulinakapelle. In del Comune und San Francesco, die großartige
Klosterkirche aus dem 13. Jhd. und die berühmten Fresken von Giotto und Cimabue. Nach diesen
Führungen geht es zurück zu unserem Hotel zum Abendessen.
3. Tag: Ausflug Orvieto und Umbrien
Nach dem Frühstück unternehmen wir eine Rundfahrt mit unserer Reiseleitung durch die Umbrische Landschaft. Auf dem Bergrücken über dem Tibertal erreichen wir Orvieto. Orvieto wurde
auf einem Tuffsteinberg errichtet, der Dom und seine Hauptfassade aus der italienischen Gotik
werden uns sehr gefallen, ebenso die Fresken im Inneren sind sehenswert.
Nach einem längeren Aufenthalt in dieser Stadt mit Mittagspause und einem Bummel durch die
Corso Cavour, der Einkaufsstraße Orvietos, fahren wir auf landschaftlich schöner Strecke zum
Abendessen ins Hotel zurück.
4. Tag: Perugia-Corciano
Wir fahren heute in die Etruskerstadt und Hauptstadt von Umbrien nach Perugia. Bei einer Stadtbesichtigung mit einer sachkundigen Führung begeben wir uns auf den Domplatz, die Fontana
Maggiore den Priorenpalast mit Monumenten einer bedeutenden mittelalterlichen Stadt, die Wurzeln reichen weit in die etruskische Periode zurück. Anschließend besuchen wir die Schokoladenfabrik „Perugina“, etwas für unsere Naschkatzen. Nachmittag begeben wir uns nach Corciano.
Der alte Ortskern bietet ein unverfälschtes mittelalterliches Bild und birgt viele historische Schätze. Zur Abwechslung des Tages besuchen wir die Gewölbe eines Weinkellers zu einer Weinprobe
mit kleinem Imbiss. Rückkehr zum Abendessen im Hotel.
5. Tag: Rückreise
Mit vielen interessanten Eindrücken von dieser Reise und der herrlichen Landschaft, geht es zurück nach Aubing.
Anmeldeschluss: 13. August 2012
Anmeldung im Pfarrbüro St. Quirin
oder bei Horst Jaura, Tel. 863 46 60
28
Pfarrbrief St. Quirin
Aus dem PGR
Pfingstnovene: Gebet um die Erneuerung der
Kirche
V
or 50 Jahren, am 11.10.1962 wurde das
II. Vatikanische Konzil mit 2540 Bischöfen aus aller Welt in der Peterskirche in
Rom feierlich durch Papst Johannes XXIII.
eröffnet. Ein halbes Jahrhundert später wird
allenthalben darüber nachgedacht: Was hat es
gebracht? Was waren die wichtigsten Impulse
zur Erneuerung der Kirche? Wie sind sie umgesetzt worden ? Wo stehen wir heute?
Ein Motto von damals war: „ecclesia semper reformanda“, das heißt auf deutsch: Kirche, die immer erneuert werden muss, aber
auch: Kirche, die immer erneuerbar ist.
Das Motto, das der Erzbischof von München-Freising, Kardinal Marx, der Verwaltungsreform im Bistum unterlegt hat, heißt:
Dem Glauben Zukunft geben.
Damals wie heute geht es darum, die Kirche zukunftsfähig zu machen. Um dieses Ziel
muss heute ebenso gerungen werden wie damals, und zwar in der Auseinandersetzung mit
der veränderten Gegenwart in Gesellschaft und
Politik, weltweit. Aggiornamento hieß damals
das Schlagwort, das Papst Johannes XXIII. in
die Diskussion warf, heute sieht es manchmal
eher nach Rückzug aus, nach Schließen der
Fenster, der Kirchentüren, ja ganzer Gemeinden.
P. Abraham möchte mit dem Pfarrgemeinderat von St. Quirin die Tage zwischen Christi
Himmelfahrt und Pfingsten im Sinn einer traditionellen Pfingstnovene gestalten, als Tage der
Besinnung und des Gebets für eine erneuerte
pfingstliche Kirche. In diese neun Tage fällt die
Firmung, das Fest des Geistes, der uns alle begleitet und stärkt. Als Auftakt wird am Abend
von Christi Himmelfahrt Pfarrer i. R. Alois
Brem als Zeitzeuge berichten. Er hat das KonPfarrbrief St. Quirin
zil und seine Folgen sehr persönlich miterlebt,
war Mitglied der Würzburger Synode, und hat
versucht, in der Aubinger Gemeinde sozusagen
an vorderster Front, die Vorgaben des Konzils
und der Synode umzusetzen. Am Dienstag,
dem 22.5., wird Dr. Josef Steiner ein Referat
über die wichtigsten Ideen und Impulse des
Konzils halten. Die anderen üblichen Veranstaltungen, wie das Friedensgebet am 20.5., der
Bibelabend am 21.5., die Maiandacht am 22.5.,
werden ebenso wie der Pfingstgottesdienst unter dieses Thema gestellt werden. Das genaue
Programm wird rechtzeitig bekannt gegeben,
grundsätzlich soll das Gebet um einen guten
Geist in der Kirche heute die Tage bestimmen
und gestalten.
Ernst Obermayer
29
Kalender
Termine und Veranstaltungen
April bis Juli 2012
April So
01. Apr
09:00
11:00
Mo
02. Apr 19:00
Di
03. Apr 10:00
19:00
Do
05. Apr 19:00
20:15
Fr
06. Apr 10:30
10:30
15:00
17:30
Sa
07. Apr 21:00
So
08. Apr 05:00
09:00
11:00
Mo
09. Apr 10:30
Di
10. Apr 19:30
Fr
13. Apr
Krankenbesuche der Nachbarschaftshilfe
Gottesdienst mit Palmweihe am Pfarrzentrum
Familiengottesdienst mit Palmweihe
Versöhnungsgottesdienst zur Vorbereitung auf das Osterfest
Offener Frauentreff
Versöhnungsgottesdienst zur Vorbereitung auf das Osterfest
Gründonnerstagsgottesdienst
Pessachmahl (mit Anmeldung)
Kreuzweg der Kleinkinder-Kirche
Kinderkreuzweg
Karfreitagsliturgie zur Todesstunde Jesu
Karfreitagsmeditation für Angehörige von Verstorbenen
Osternacht der Jugend
Feierliche Osternachtliturgie (mit Speisenweihe)
Festlicher Ostergottesdienst (Missa Brevis in D von W. A. Mozart
für Chor, Soli und Orchester)
Familiengottesdienst zum Osterfest (mit Speisenweihe)
Gottesdienst zum Ostermontag mit der Adventskirche mit anschließendem Empfang im Pfarrsaal
Kirchenverwaltung
Chorwochenende in Dillingen
Di
Sa
17. Apr 20.00
21. Apr 10:00
Meditationsabend im Mehrzweckraum des Kindergartens
Einkehrtag Frauenbund
Di
Sa
24. Apr 20:00
28. Apr 15:00
Pfarrgemeinderat
Tauferinnerungstreffen
So
29. Apr 10:30
19:00
20:00
Mai
Di
01. Mai 19:00
Mi
02. Mai 19:30
Sa
05. Mai 10:00
19:00
30
Jugendgottesdienst der Firmlinge
Tanz in den Mai mit der Bigband (Pfarrsaal)
Friedensgebet
Mariengottesdienst
Vorstand Frauenbund
Pflanzenbörse am Pfarrzentrum
Florianigottesdienst der Feuerwehr mit Fahnenabordnungen
Pfarrbrief St. Quirin
So
06. Mai 10:30
Di
08. Mai 10:00
19:00
Mi
09. Mai
Do
10. Mai 16:00
Fr
11. Mai 20:00
Sa
12. Mai 20:00
Vorbereitungsgottesdienst zur Erstkommunion
Offener Frauentreff
Maiandacht des Frauenbunds
Tagesfahrt für Senioren nach Waldkraiburg
Abschlusstreffen zur Erstkommunion
Theaterpremiere: Der Trauschein, eine Komödie von Ephraim Kishon
Theatervorstellung II
So
13. Mai 09:00
11:00
18:00
19:30
Mo
14. Mai
Di
15. Mai 19:00
20:00
Mi
16. Mai 20:00
Do
17. Mai 09:00
10:30
Fr
18. Mai 20:00
Sa
19. Mai 10:30
20:00
Erstkommunion I
Erstkommunion II
Dankandacht der Erstkommunikanten
Theatervorstellung III
Ausflug mit den Erstkommunionkindern
Maiandacht
Meditationsabend im Mehrzweckraum des Kindergartens
Theatervorstellung IV
Gottesdienst zum Fest Christi Himmelfahrt
Gottesdienst zum Fest Christi Himmelfahrt
Theatervorstellung V
Firmung mit Weihbischof Siebler
Theatervorstellung VI
So
20. Mai 10:00
10:30
11:30
19:30
20:00
Mo
21. Mai 20:00
Di
22. Mai 19:00
19:30
Do
24. Mai 20:00
Ökumenische Kleinkinder-Kirche
Gottesdienst mit den Erstkommunionkindern
Umtrunk vor dem Pfarrzentrum
Letzte Theatervorstellung
Friedensgebet
Bibelabend
Maiandacht
Pax-Christi-Gruppe: Filmvorführung im Pfarrsaal
Pfarrgemeinderat
So
27. Mai 10:30 Festgottesdienst zum Pfingstfest
Mo
28. Mai 09:00 Gottesdienst zum Jahrtag des Veteranenvereins mit Fahnenabordnungen
Zeltlager 28.05.12 bis 02.06.12
Do
31. Mai 19:00 Mariengottesdienst
Juni
Di
05. Jun 19:00
10:00
Mi
06. Jun 19:30
Pfarrbrief St. Quirin
Kirchenverwaltung
Offener Frauentreff
Vorstand Frauenbund
31
Do
07. Jun 09:00
Sa
09. Jun 19:00
Fronleichnamsgottesdienst mit Prozession und anschließendem Fest im Pfarrzentrum mit Mittagessen
Wohnviertelmesse Bruno-Paul-Straße
Di
Mi
Fr
Sa
Meditationsabend im Mehrzweckraum des Kindergartens
Leiterrunde mit PJL-Wahl
Bayernparty Jugend
Familienwallfahrt
12. Jun 20:00
13. Jun 19:00
15. Jun 08:00
16. Jun
So
17. Jun
Patrozinium
17. bis 24. Juni Ökumenischer Kirchentag: unten die Veranstaltungen in St. Quirin
So
17. Jun 19:00 Ökumenischer Kirchentag: Rum.-orthodoxe Vesper mit Weihbischof Sofian von Kronstadt; musikalische Gestaltung durch einen Chor aus Metten
20:00 Ökumenischer Kirchentag: Vortrag von Tiki Werner Küstenmacher „Ökumenischer geht’s nicht“
Do
21. Jun 20:00 Ökumenischer Kirchentag: Konzert des Chors der Mennonite High
school aus Landsdale/USA
So
24. Jun
Mo
25. Jun
Fr
29. Jun
Sa
30. Jun
11:30
12:00
16:00
20:00
19:30
19:30
19:00
Juli
So
01. Jul 06:00
Festzug vom Abschlussgottesdienst in St. Konrad nach St. Quirin
Abschlussfest zum ökumenischen Kirchentag in St. Quirin
Kirchen- und Turmführung
Bibelabend
Kirchenverwaltung
Schafkopfrennen zugunsten eines sozialen Zwecks
Wohnviertelmesse Hirmerweg
Pfarrwallfahrt nach Maria Eich
Weißwurstfrühstück nach der Rückkehr von der Wallfahrt
Sachbereich Liturgie: 19. April und 5. Juli, jeweils 20:00 Uhr
Sachbereich Ehe und Familie: 17. April und 12. Juli, jeweils 20:00 Uhr
Sachbereich Öffentlichkeitsarbeit: 3. Mai, 20:00 Uhr
Sachbereich Ökumene: 15. Mai, 20:00 Uhr
Sachbereich Jugend: 22. Mai, 19:30 Uhr
Sachbereich Mission, Entwicklung, Frieden: 28. Juni, 20:00 Uhr
Sachbereich Soziales: 25. Juni, 20:00 Uhr
Pfarrbriefredaktion: 22. Mai und 3. Juli, jeweils 20:00 Uhr
Veranstaltungen unserer Nachbargemeinden
Adventskirche, Neuaubing
Do
17. Mai 10:00 Gemeindefest der Adventskirche
St. Konrad, Neuaubing
Sa
21. Apr 20:00 Kerbst und Kock und die Therapeuten: Musik Comedy Show mit
Liedern der 20er Jahre; Eintritt 22,00 €; Kartenvorverkauf Pfarrbüro
32
Pfarrbrief St. Quirin
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Seele and Geist
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