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Dezember 2009 Unser Thema: Palliative Care Sterben wie daheim

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hsl Höhere Fachschule für Sozialpädagogik Luzern | Berufsbildung | Weiterbildung
Unser Thema: Palliative Care
Dezember 2009
Sterben wie daheim
Seite 3
Sterben gehört hier zum Leben
Seite 5
Die Seiten der hsl
Seite 8
Die Seiten der Berufsbildung
Seite 10
Die Seiten der Weiterbildung
Seite 12
Bildung konkret
Seite 14
Ganz persönlich
Seite 15
Gazette
Editorial
2
Liebe Leserin, lieber Leser
Das Thema Palliative Care ist schon
seit geraumer Zeit für CURAVIVA
Schweiz ein wichtiges Thema. Die
Vereinigung bringt sich aktiv in die
Diskussion ein und fördert die Zusammenarbeit der verschiedenen
Akteure. Spezialisten beschäftigen sich damit, erarbeiten Papiere,
Dokumente, Handbücher, Ausbildungsangebote werden offeriert.
Die Gefahr bei soviel Fachwissen
besteht darin, diejenigen Personen
zu vergessen, die angesprochen
werden, denen geholfen werden
soll. Sie kennen die angebotenen
Möglichkeiten nicht, wissen nicht
an wen sie sich wenden sollen, fühlen sich allein gelassen. Ich muss in
meinem persönlichen Umfeld diese
Feststellung auch machen.
In den letzten Wochen ist das
Thema aus seinem Schatten- und
Spezialistendasein herausgetreten
und das ist sehr zu begrüssen. Die
Nationale Strategie Palliative Care
Bildung Gazette Dezember 2009
2010 – 2012 wird mit einem Massnahmenkatalog die Angebote fördern und die Finanzierung, Sensibilisierung, Bildung und Forschung
vorantreiben.
CURAVIVA Schweiz kann als Dachverband der Heime und Institutionen eine zentrale Multiplikatorinnenrolle spielen. Es geht darum, in
unseren Institutionen die Palliative
Care anzubieten, als lindernde Medizin, Pflege und Begleitung. Es gilt,
das Personal zu schulen und auf
diese anspruchsvollen Aufgaben
vorzubereiten und zu unterstützen.
Ich bin froh, dass Palliative Care von
einem Spezialistendasein zu einem
breit abgestützten Thema wird und
hoffe, dass damit die Lücken bei der
Versorgung geschlossen werden
können, so dass die Bevölkerung
besser Bescheid weiss über Palliative Care und dessen Nutzen.
■ Bettina Ramseier Rey
Vizepräsidentin CURAVIVA Schweiz
www.curaviva.ch
Gazette
unser Thema
Palliative Care
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Sterben wie daheim
In der Pflege hat sich durch Palliative Care in den vergangenen
Jahren ein Paradigmawechsel vollzogen. Weg von der Haltung
«Wir wissen, was gut ist für die Leute». Hin zum kranken
Menschen, dessen subjektive Bedürfnisse im Zentrum stehen.
Eine Herausforderung für Institutionen und Pflegende im
Altersbereich.
Lebensqualität bedeutet
subjektive Lebensqualität
Immer weniger Menschen sterben in den eignen vier
Wänden. 75 Prozent der Personen,
die in Alters- oder Pflegeinstitutionen leben, sind über 90 Jahre alt.
Sie werden dort meistens auch sterben. «Man kann das bedauern oder
als Herausforderung verstehen»,
sagt Christoph Schmid, der eine
Masterarbeit zum Thema Palliativ
Care geschrieben hat: «Die meisten
Menschen möchten daheim sterben; in Tat und Wahrheit stirbt die
Mehrheit im Heim.» Viele Institutionen im Altersbereich stellten sich
heute dieser Herausforderung. «Im
Heim wie daheim sterben»: Nach
diesem Motto versuchen sie sich
auf die neue Situation einzustellen.
Dafür ist die Palliative Care das Eingangstor. Für Christoph Schmid, Bildungsbeauftragter CURAVIVA Weiterbildung, ist klar: Institutionen
www.curaviva.ch
und Heime, in denen Palliative Care
als Konzept umgesetzt wird, stehen
vor grossen Herausforderungen. Voraussetzung für das Gelingen sei ein
eigentlicher Haltungswechsel der
gesamten Institution.
Herausforderung
Selbstbestimmung
Heute ist die Pflege in vielen Institutionen noch oft handlungsorientiert. Die Pflegenden meinen aus
professioneller Sicht zu wissen, was
Patientinnen und Patienten brauchen. «Diese Haltung widerspricht
der Palliative Care grundsätzlich»,
sagt Christoph Schmid. «Im normalen Pflegealltag wird – aus Zeitdruck, aus fachlichen Überlegungen, gesellschaftlichem Effizienzdenken – oft von aussen entschieden. Am Ende des Lebens sind wir
‹Aussenstehende› aber nicht mehr
kompetent. Wer nahe am Tod steht,
hat möglicherweise ganz andere
Bedürfnisse als wir.»
In der Auseinandersetzung mit
Menschen in der letzten Phase geht
es darum, offen zu sein und auf deren Bedürfnisse einzugehen. Die
sogenannt personenzentrierte Haltung fördert die Palliative Care gezielt. Dabei steht die Lebensqualität
im Vordergrund. «Lebensqualität
bedeutet hier ausschliesslich subjektive Lebensqualität», betont der
Bildungsbeauftragte: «Einzig die
betroffene Person entscheidet, was
Lebensqualität für sie bedeutet.»
Für die betreuende Person bedingt
laut Schmid Palliative Care deshalb
einen eigentlichen Haltungswechsel, bei dem der kranke Mensch im
Zentrum steht: Woran leidet der
Mensch am meisten? Welche Einschränkungen empfindet er oder
sie am stärksten? Ist es die Inkontinenz, der Dekubitus, sind es die
Schmerzen, die fehlenden Angehörigen …? «Die Linderungsmassnahmen setzten dort an, wo die Qualitätseinbusse aus subjektiver Sicht
am schlimmsten ist.»
Herausforderung Abschiedskultur
Altersinstitutionen und -heime sind
Orte des Sterbens. Auch wenn das
Leben nach wie vor stattfindet, ist
auch das Sterben ein Bestandteil.
Leben und Sterben im Heim geschehen gleichzeitig. Die Institutionen
sind aufgefordert, das Sterben in
den Alltag zu integrieren, eine Art
«Selbstverständlichkeit» daraus zu
machen.
«Palliative Care ist eine grosse Herausforderung für die Pflegenden,
die von Zimmer zu Zimmer immer
wieder neue Aufgabenstellungen
vorfinden», sagt Schmid: Hier der
depressive Mensch, im anderen der
glücklich plaudernde und im nächsten der sterbende Mensch. Aufgabe
des Personals sei es, sich mental auf
Bildung Gazette Dezember 2009
Gazette
unser Thema
Palliative Care
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Auch die Seele braucht Linderungsmassnahmen
die verschiedenen Lebenssituationen einzustellen, Signale zu spüren,
das Tempo je nach dem herunterzuschrauben und anzupassen. «Diese
Gleichzeitigkeit ist anspruchsvoll.»
Herausforderung
Multidisziplinarität
Palliative Care will Leiden lindern
und das in einem mehrdimensionalen Ansatz: pflegerisch, psychisch,
sozial, spirituell. (Kasten S. 7) Nach
der Einschätzung von Christoph
Schmid sind die Altersinstitutionen
noch vom optimalen Ziel der MulZur Person
Christoph Schmid ist reformierter
Theologe und Gerontologe. Er arbeitet
seit 2003 als Bildungsbeauftragter
für den Bereich Pflege und Betreuung
bei CURAVIVA Weiterbildung.
Bildung Gazette Dezember 2009
tidisziplinarität entfernt. Gewachsene Strukturen kollidierten oft mit
dem Prinzip der Selbstbestimmung.
So stosse sich z. B. die freie Arztwahl
am Heimarztprinzip. Und eine Seelsorge, die nach aussen delegiert
(an Pfarreien und Priester) sei, erschwere die Forderung nach einer
integrierten Betreuungsplanung.
Hier müssten Zwischenlösungen
gefunden werden.
Für die Wahrnehmung der psychisch-sozialen Fragen fehlten entsprechende Berufe. Am Ende des Lebens stellten sich oft Glaubensfragen: Warum habe ich diese Krankheit? Welchen Sinn hat das Leiden?
Palliative Care als ganzheitliches
Konzept möchte die Menschen
auch in diesen Fragen begleiten.
Auch für die Seele braucht es Linderungsmassnahmen. Voraussetzung
sind interdisziplinäre Teams, die
nahe an den Klienten stehen und
eng zusammenarbeiten.
Gesamtkonzept für die Institution
Die Ansprüche an das Pflegepersonal sind hoch. Wie ist diese Aufgabe
überhaupt zu leisten? Aus Erfahrung weiss Christoph Schmid, dass
die Begleitung am Ende des Lebens
eine gesuchte Arbeit ist. Für viele
Pflegende sei diese Aufgabe eine
Art «neuer Zugang zum Leben»
und deshalb attraktiv. Andererseits
zeichne der drohende Personalmangel eine erschreckende Perspektive
und der komplexe Ansatz von Palliative Care fordere die Institutionen
zusätzlich.
Der Bildungsbeauftrage CURAVIVA
Weiterbildung sieht die Möglichkeit
zur Stärkung des Personals und der
Institutionen in der Aus- und Weiterbildung. Zum einen bedinge Palliative Care ein Gesamtkonzept für
die Institutionen. Zudem müssten
alle Mitarbeitenden über Grundkenntnisse in Palliative Care verfügen und einzelne über vertiefte
Fachkenntnisse. Daneben brauche
es Spezialistinnen und Spezialisten
für spezifische Fachbereiche wie basale Stimulation, Spiritualität usw.
Sie seien die Ansprechpersonen und
könnten für spezifische Bedürfnisse
der Patientinnen und Patienten oder
auch in schwierigen Situationen zugezogen werden. «Der Ansatz von
Palliative Care ist mehrdimensional
und multidisziplinär. Deshalb umfasst er alle Mitarbeitenden einer
Institution.»
■ Bernadette Kurmann
www.curaviva.ch
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unser Thema
Palliative Care
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«Sterben gehört hier zum Leben»
Lebensqualität, Selbstbestimmung, Linderung von Leiden
haben im Alterswohnheim Entlebuch oberste Priorität.
Seit Jahren wird das Heim nach Palliative Care geführt. Was
das für das Heim bedeutet, umreisst Gabriela Brechbühl,
Leiterin Pflegdienst.
Palliative Care heisst,
Vertrauen aufbauen …
Das Alterswohnheim Entlebuch hat
kürzlich einen Anerkennungspreis
Age Award erreicht. Was zeichnet Ihr
Heim aus?
Gabriela Brechbühl: Wahrscheinlich
die Grundphilosophie, dass die Bewohnerinnen und Bewohner – vom
Eintritt ins Haus bis zum Verlassen –
bestimmen, was ihnen persönlich
wichtig ist. Dazu ist Schulung des
Personals Voraussetzung. Palliative
Care PC muss zum Thema von allen
im Heim werden.
Was ist die Besonderheit ihres
Heims?
Sterben gehört hier zum Leben. Wir
reden von Anfang an mit unseren
Bewohnerinnen und Bewohnern
über das Thema, über ihre Wünsche und Vorstellungen. In unserem
Leitbild steht, dass wir nach PC arbeiten. Alle, die eintreten, erhalten
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ein Konzept und einen Hinweis auf
die Patientenverfügung. Danach ist
es die Aufgabe der Bezugsperson,
diese Papiere mit dem/der Bewohner/Bewohnerin und den Angehörigen zu besprechen.
Warum ist für Sie PC wichtig?
Die meisten Menschen, die bei uns
eintreten, begehen bei uns ihren
letzten Lebensabschnitt. Wir denken, dass es wichtig ist, sich mit dem
Tod auseinanderzusetzen und sie die
Chance erhalten, die letzten Dinge zu
regeln. Wenn jemand das nicht tun
möchte, akzeptieren wir das auch.
Was ist für Sie PC?
Für unser Heim heisst das, dass wir
alles daran setzen, um Leiden zu
lindern, und wir für die Betroffenen
die bestmögliche Lebensqualität erreichen möchten.
Was heisst bestmögliche Lebensqualität?
Was Lebensqualität ist, bestimmen
die Bewohnerinnen und Bewohner – jeder für sich selber. Es kommt
durchaus vor, dass wir Pflegenden
den Begriff anders auslegen. Aber
das ist unwichtig, denn wir müssen
herausfinden, was unser Gegenüber will. Das hat mit Selbstbestimmung zu tun. Unterschiedliche Vorstellungen zwischen uns und einer
Klientin/einem Klienten müssen
wir aushalten.
Wie finden Sie die Vorstellungen
Ihrer Klientenschaft heraus?
Das ist die zentrale Aufgabe der Bezugspersonen. Sie sind angehalten,
ein Vertrauensverhältnis aufzubauen und im Gespräch herauszufinden, was dem Bewohner/der Bewohnerin wichtig ist. Es kann sein,
dass wir einen Rollstuhl beschaffen,
damit die Person selbstständig ausfahren kann, im Wissen darum, dass
sie Gefahren ausgesetzt ist. Es geht
nicht darum, möglichst viele Tage
zu sichern, sondern Qualität zu ermöglichen.
Wie wird integriertes Sterben im
Alltag gelebt?
Wir machen oft die Erfahrung, dass
Menschen in der letzten Phase nicht
gerne alleine gelassen werden. Wir
nehmen sie in unsere «Stube» zu
den übrigen Bewohnerinnen und
Bewohnern. Hier hören sie, was
läuft. Die anderen Leute der Gruppe
sitzen am Bett, unterhalten sich mit
ihnen. Wer ein Bedürfnis hat, geht
hin, andere bleiben fern.
Und wenn Besuch kommt?
Sie sehen das Bett in der Stube und
werden konfrontiert. Hier kommt es
manchmal zu negativen Reaktionen.
Dann probieren wir zu erklären, dass
in unserem Haus die Bewohnerinnen und Bewohner entscheiden, wie
Bildung Gazette Dezember 2009
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unser Thema
Palliative Care
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… das Tempo herunterschrauben
sie ihr Sterben gestalten wollen, und
dass wir diesen Wunsch umsetzen.
Die meisten verstehen, andere nicht.
Wie werden Sterben und Tod im
Haus gestaltet?
Sterben ist ein ständiges Thema.
Wenn wir erfahren, dass eine Person im Sterben liegt, wird das rasch
den Bewohnerinnen und Bewohnern kommuniziert. So erhalten sie
die Gelegenheit, Abschied zu nehmen. Nach dem Tod wird das ganze
Haus informiert. Ein Foto der Person
mit Namen und Alter wird zentral
platziert mit dem Hinweis, wann
Sterbegebet und Beerdigung stattfinden. Wir sorgen dafür, dass der
Verstorbene im Zimmer bleibt, bis
er für die Aufbahrung in der Totenkapelle abgeholt wird.
Wie gehen die alten Leute mit der
ständigen Konfrontation des Todes
um?
Alte Leute haben einen natürlichen Umgang mit dem Sterben.
Bildung Gazette Dezember 2009
… offen sein für persönliche Bedürfnisse
Sie kennen das Zeremoniell von
früher mit Personen, die daheim
gestorben sind. Der Grossteil unserer Leute interessiert es, wie die
Person gestorben ist: Musste sie
leiden, ging es rasch? Aber natürlich gibt es auch Leute, mit denen
nicht über das Sterben geredet
werden kann. Auch das respektieren wir.
Wie wird das Personal auf die
unterschiedlichen Menschen mit
unterschiedlichen Krankheiten
und Haltungen vorbereitet?
Das A und O sind Schulungen und
Weiterbildungen, in denen das Verständnis für die unterschiedlichen
Krankheitssituationen hergestellt
wird. Dazu gehört aber auch eine
gute Teamkultur, in der es möglich
ist, über die unterschiedlichen Gefühle zu reden: «Es nervt mich …»
Es belastet mich …» «Heute kann
ich unmöglich in dieses Zimmer gehen.» Eine Mitarbeiterin muss nicht
über allem stehen.
Wie wird dieses Bewusstsein den
Mitarbeitenden vermittelt?
Die Gruppenleiterin ist hier zentral.
Sie muss spüren, wer wo seine Stärken und Grenzen hat – und sie muss
dort begleiten. An Teamsitzungen
nach einem Tod wird die Not der
Mitarbeitenden oft spürbar: Wie oft
hören wir, dass jemand noch mehr
hätte tun wollen bei einem schwierigen, langen Tod. Es gibt sehr belastende Situationen; darüber reden
ist wichtig.
Interdisziplinarität ist bei der PC
gefordert. Was tut ihr Heim dafür?
Wir haben jährlich einen internen
Schulungstag mit Themen wie:
Wie beachten wir die Privatsphäre?
Was heisst Selbstbestimmung?
Wann kann sich jemand daheim
fühlen? Wir arbeiten in gemischten Gruppen mit Leuten aus allen
Arbeitsbereichen. Hier entsteht ein
Austausch, aber auch das Verständnis füreinander. Das verstärkt die
interdisziplinäre Zusammenarbeit.
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unser Thema
Palliative Care
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Zur Person
Nachgefragt
Dass Palliative Care PC in einem
Heim konsequent umgesetzt wird,
hat viel mit der Leitungsperson zu
tun. Wie ist Gabriela Brechbühl
zum Thema gekommen?
In der Ausbildung zur Gerontologin SAG habe ich eine Diplomarbeit zu PC geschrieben. In dieser
Auseinandersetzung habe ich realisiert, was PC – konsequent umgesetzt – alles beinhaltet. Daraus
ist ein PC-Konzept für unser Haus
entstanden. Bei der Umsetzung
war mir klar, dass ein Konzept von
den Mitarbeitenden mitgetragen
werden muss. Dies kann nur mit
einer konsequenten Schulung geschehen.
Weshalb wurde es für Sie zum
zentralen Anliegen?
Alte Menschen bis in den Tod begleiten, das haben wir in Heimen
schon immer gemacht. Das ist unsere Kernkompetenz, unser Hauptgeschäft im Heim: Hier müssen
wir Professionalität entwickeln.
Die alten Menschen kommen oft
schon in einer PC-Situation ins
Heim. Es ist unsere Aufgabe, diese
Leute optimal zu betreuen. Das
gelingt am besten mit dem Ansatz
der PC.
Wie müsste ein Heim aussehen,
in dem sie gerne Ihre letzte Phase
verbringen?
Natürlich so, wie das Unsere!
(schmunzelt) Im Ernst, meine
Selbstbestimmung müsste gewährleistet sein. Das ist das
Wichtigste für mich. Ich möchte
bestimmen, was in meinem Zimmer läuft, wen ich bei mir haben
möchte, wann für mich Schlafenszeit ist und wie mein Tagesrhythmus aussehen soll. Ich möchte
spüren, dass man mich ernst
nimmt, selbst wenn ich es nicht
mehr sagen kann oder auch will.
Wir leben heute in einer individualisierten Welt. Solche Vorstellungen von Altern und Sterben haben
wir alle.
Daneben lassen wir extern Fachkräfte ausbilden, die in Fachgruppen platziert werden. Wir haben
Spezialistinnen für Demenz-Fragen,
Kinästhetik usw.
liche Situation zu reden, wenn er
hin und her gerissen ist zwischen
Akzeptieren und Hadern, dann fehlt
eine entsprechende Unterstützung.
Daran müssen wir noch arbeiten.
Die spirituelle Begleitung geschieht
mit Seelsorgern von aussen. Ein
Mangel in der ganzheitlichen
Begleitung ihrer Bewohnerinnen
und Bewohner?
Das ist ein Stiefkind, in der Tat. Das
Denken diesbezüglich ist noch nicht
sehr verbreitet. Uns fehlen auch
Leute, die eine spirituelle Begleitung wahrnehmen könnten. Der religiöse Teil ist abgedeckt, das Beten,
Beichten usw. Doch wenn jemand
das Bedürfnis hat über eine persön-
Wie motivieren Sie ihre Mitarbeitenden und wie halten Sie sie bezüglich
PC auf dem Laufenden?
Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen eine Vorstellung von PC
erhalten. Es gibt Personalwechsel
und die Zeit lässt das Thema in den
Hintergrund geraten. Dann muss
PC wieder zum Thema gemacht
werden. Schulung ist ein ständiges
Thema.
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Gabriela Brechbühl ist 44-jährig und
Mutter zweier halbwüchsiger Kinder.
Nach ihrer Ausbildung FASRK (frühere
Ausbildung für Langzeitpflege) ist sie
bald schon in die Führung eingestiegen.
Sie absolvierte die PflegedienstleiterAusbildung, dann Gerontologie HF und
ist im Moment im Begriff, ihre Masterarbeit zu vollenden. Sie leitet seit
13 Jahren den Pflegedienst des Alterswohnheims in Entlebuch.
Palliative Care
Gemäss Definition der Schweizerischen
Akademie der medizinischen Wissenschaften SAMW wird unter Palliative
Care «eine umfassende Behandlung
und Betreuung von Menschen mit
unheilbaren, lebensbedrohlichen oder
chronisch fortschreitenden Krankheiten
verstanden. Ihr Ziel ist es, dem Patienten eine möglichst gute Lebensqualität
bis zum Tod zu ermöglichen. Dabei
sollen Leiden optimal gelindert und entsprechend den Wünschen des Patienten, auch soziale, seelisch-geistige und
religiös-spirituelle Aspekte berücksichtigt werden». Ihre Anwendung erfolgt
bei chronischen Leiden, in gesundheitlichen Krisensituationen, bei fortschreitenden Krankheiten und in der letzten
Lebensphase usw.
■ Bernadette Kurmann
Bildung Gazette Dezember 2009
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die Seiten der hsl
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Engagement für die Sozialcharta
Die europäische Sozialcharta ergänzt die Menschenrechtscharta um den Schutz der wirtschaftlichen, sozialen und
kulturellen Menschenrechte. Obwohl die Schweiz die Minimalstandards der Sozialcharta weitestgehend erfüllt, wurde
bisher darauf verzichtet, sie zu unterzeichnen.
Von den 47 Mitgliedstaaten des Europarates sind es
neben der Schweiz noch Monaco,
Liechtenstein und San Marino, welche noch nicht der Sozialcharta beigetreten sind.
Der Berufsverband der Berufsleute
im Sozialbereich mit Abschluss der
Tertiärstufe «Avenirsocial» hat die
Initiative ergriffen, um diese Frage
wieder auf die politische Agenda
zu setzen. Mit einem breit abgestützten Unterstützungskomitee
von Persönlichkeiten und Organisationen soll erreicht werden, dass
National- und Ständerat einem Vorstoss zum Beitritt zur Sozialcharta
zustimmen. Neben vielen anderen
Organisationen sind auch die Ausbildungsinstitutionen
angefragt
worden, diesem Unterstützungskomitee beizutreten.
Von der hsl unterstützt
Die hsl hat sich entschieden, diesem
Aufruf Folge zu leisten und die Kampagne «Pro Sozialcharta» zu unterstützen. Als Höhere Fachschule im
Sozialbereich, welche ihre Studierenden befähigen will, Menschen
in schwierigen Lebenssituationen in
Respektierung und Förderung ihrer
vollen Menschenrechte zu begleiten, erachten wir es als Verpflichtung, uns auch dafür einzusetzen,
dass die Schweiz den wichtigen internationalen Vereinbarungen beitritt. Nur so sind wir als Land auch
international beim Einsatz für die
Menschenrechte glaubwürdig.
Die wirtschaftlichen, sozialen und
kulturellen Menschenrechte (siehe
Kasten) sind ein zwingender Teil
der Menschenrechte. Mit den SoziBildung Gazette Dezember 2009
alzielen sind sie im Grundsatz auch
in der Bundesverfassung verankert.
Allerdings besteht bei den Sozialzielen keine Klagemöglichkeit, während mit der Unterzeichnung der
Sozialcharta doch gewisse Überprüfungsmöglichkeiten durch Gremien
des Europarates geschaffen werden.
Mitwirkung am Ethik-Forum
Wir haben uns auch entschieden,
beim 1. Ethik-Forum Luzern 2010
mitzuwirken. Das Ethik-Forum
Luzern hat sich zum Ziel gesetzt,
Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen zu thematisieren und dazu
beizutragen, unseren Kindern eine
überlebensfähige Erde zu hinterlassen. Auch hier sind wir der Meinung, dass es einer Ausbildungsins-
titution gut ansteht, sich für solche
Themen zu engagieren.
■ Eusebius Spescha, Schulleiter hsl
Zentrale Menschenrechte
Zu den wirtschaftlichen, sozialen und
kulturellen Menschenrechten gehören unter anderem: das Recht, einer
Gewerkschaft beizutreten, das Verbot
der Kinderarbeit unter 15 Jahren, der
Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, das
Recht auf Fürsorge und medizinische
Grundversorgung, das Recht älterer
und behinderter Menschen auf eine
möglichst hohe Eigenständigkeit und
Teilhabe am Leben der Gemeinschaft,
das Recht auf Schutz gegen Armut und
soziale Ausgrenzung, das Recht auf unentgeltliche Grundschulbildung sowie
das Recht auf berufliche Bildung.
Es geht darum …
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die Seiten der hsl
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Abschluss der Ausbildung
An der Diplomfeier im Oktober konnte Schulleiter Eusebius
Spescha 65 Studierenden das Diplom Sozialpädagogin HF/
Sozialpädagoge HF überreichen.
Rund 450 Gäste fanden
sich an der Feier ein. Von den Diplomierten absolvierten 25 Studierende die dreijährige Vollzeitausbildung und 40 die vierjährige berufsintegrierte Ausbildung. Regierungsrätin Yvonne Schärli, Justizdirektorin des Kantons Luzern, brachte
in Ihrer Ansprache die persönliche
Wertschätzung für die anspruchsvolle Berufstätigkeit zum Ausdruck.
Studierende der hsl bereicherten
die Diplomfeier mit musikalischen
und theatralischen Einlagen.Diplomiert wurden
VZ 06 – Vollzeitausbildung
Marielle Albrecht, Luzern, Javier Almela,
Luzern, Reto Bieri, Kriens, Dominique
Bitzer, Kriens, Claudia Bucher, Rothenburg, Elias Dübi, Binningen, Roman
Eggenberger, Emmenbrücke, Domenik
Egger, Luzern, Céline Epple, Luzern,
Merlin Erb, St. Gallen, Corinne Fankhauser, Huttwil, Katja Gabriel, Ennetbürgen,
Erika Herbstrith, Baden, Karin Hüberli,
Rüti ZH, Alexandra Le Donne, Zürich,
Nicole Nater, Bern, Lukas Niedermann,
Wollerau, Yvonne Pfeiffer, Mollis,
Nadine Rey, Oftringen, Josef Rölli, Oberkirch, Christoph Schafroth, Bern, Mirjam
Schneider, Luzern, Eveline Schöni,
St. Gallen, Iris Stöckli-Baumgartner,
Stans, Elisabeth Stucki, Wangs
BI 05 «A» – berufsintegrierte
Ausbildung
Elisabeth Barmettler, Buochs, Brigitte
Brönnimann, Hilterfingen, Riccarda Durscher, Mettmenstetten, Corinne Ginter,
Adliswil, Barbara Hager-Hess, Reinach
AG, Margrit Käser, Wiedlisbach, Sebastian Latella, Wädenswil, Claudio Lucchi,
Gutenswil, Philipp Luzzani, Alikon, Gianluca Minuscoli, Zürich, Klemenz Müller,
Uznach, Thomas Poletti, Lengwil-Oberhofen, Claudia Rodel, Unterkulm, Irene
Sägesser, Langnau i.E., Karin Schiesser,
Ennenda, Georgette Schneider, Biel,
Susanne Stadler-Infanger, Isenthal, Urs
Stahel, Erlenbach ZH, Guido Stalder,
Wolhusen, Tobias Troxler, Weissenburg
… Lebensqualität zu ermöglichen
BI 05 «B» – berufsintegrierte
Ausbildung
Ernst Aregger, Unterägeri, Adrian Baumann, Stansstad, Barbara Diethelm,
Basel, Edwin Feldmann, Zug, Ursula
Germann, Biberstein, Rafael Giamara,
Schaffhausen, Richard Herger, Sattel,
Sandra Just, Winterthur, Martin Küpfer,
Zuchwil, Sira Minuscoli, Zürich, Anja
Nüchter, Winterthur, Colette Plank,
Bremgarten AG, Micha Portmann, Ebikon, Margrit Rehmer-Bucher, Erlinsbach,
Patricia Roth, Baar, Brigitte Schuhmacher, Bennau, Roman Sigrist, Aarau,
Manuela Vögele, Wettswil, Susanne
Wildhaber, Tuggen, Tanya Wyser, Hinwil
Termine hsl
Nächste Ausbildungsorientierungen:
Mi, 20. Januar 2010, 14.00 Uhr
Mi, 17. März 2010, 14.00 Uhr
Mi, 2. Juni 2010, 14.00 Uhr
Mi, 1. September 2010, 14.00 Uhr
Mi, 17. November 2010, 14.00 Uhr
CURAVIVA hfk –
Höhere Fachschule Kindererziehung
Informationen und Termine:
www.hfkindererziehung.ch
www.curaviva.ch
Nächste Aufnahmeprüfungen:
6. Januar 2010, 10. 00/14.00 Uhr
24. März 2010, 10. 00/14.00 Uhr
25. August 2010, 10. 00/14.00 Uhr
Auskunft und Anmeldung
Sekretariat hsl, Telefon 041 419 01 70
info@hsl-luzern.ch
Bildung Gazette Dezember 2009
Gazette
die Seiten der Berufsbildung
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Menschen ganzheitlich begleiten
Sie begleiten Menschen, erhalten und fördern ihre Fähigkeiten
in Einzel- und Gruppentherapien. Sie planen, koordinieren,
organisieren Feste und Ausflüge, leiten Freiwillige und Praktikantinnen an: dipl. Aktivierungsfachfrau HF, dipl. Aktivierungsfachmann HF (AT) – ein vielseitiger Beruf.
… den Menschen ins Zentrum zu stellen …
Zu den Personen
Katharina Schären ist 50-jährig,
Mutter von vier erwachsenen Kindern,
Damenschneiderin und hat nach dem
Wiedereinstieg in der Pflege gearbeitet.
Sie ist im 3. Lehrjahr zur AT und arbeitet
im Pflegezentrum Elfenau in Bern.
Katrin Simon ist 26-jährig, Kauffrau,
verheiratet und im 3. Jahr der Ausbildung zur AT. Sie arbeitet im Altersund Pflegeheim St. Martin in Sursee
Bildung Gazette Dezember 2009
Es ist diese Vielseitigkeit
ihres Berufes, den Katharina Schären
und Katrin Simon von allem Anfang
an fasziniert und zur Berufswahl
bewogen hat. «Der Beruf schafft
Kontakt mit vielen Menschen, mit
unterschiedlichen Einsatzgebieten
und Therapien, mit Administrativem, Organisatorischem und auch
Kreativem», zählt Katrin Simon die
Palette der Tätigkeiten einer AT auf.
Katharina Schären spricht von einer
idealen Ergänzung von Kopf, Herz
und Hand: «Grundlage unseres Berufes ist die Beziehungsgestaltung.
Dazu braucht es viel Einfühlungsvermögen und eine gute Wahrnehmung.»
Aktivieren und zur Ruhe kommen
Aktivierungstherapie bedeute ein
ganzheitliches Begleiten von Menschen in unterschiedlichen Institutionen: Alterseinrichtungen, Rehabi-
litationskliniken, in der Psychiatrie,
in Spitälern oder im Behindertenbereich. Dabei geht es vor allem um
das gezielte Erhalten und Fördern
der Lebensqualität. Falsch jedoch
wäre, die Aktivierungstherapie als
Anleitung zum ständigen Tätig-Werden zu verstehen. «Aktivieren heisst
nicht nur fördern, sondern auch
Möglichkeiten zur Entspannung
anzubieten», erklärt Katrin Simon.
Menschen mit einer langen Bettlägerigkeit nähmen ihren eigenen
Köper oft verändert wahr. Hier unterstütze die AT durch Angebote der
Basalen Stimulation, um den Körper
wieder spürbar zu machen. Katharina Schären: «Unsere Aufgabe ist,
ihre Ressourcen herauszufinden
und Möglichkeiten anzubieten, damit sie ihre Fähigkeiten einbringen
können. Nicht wir ATs stehen im
Zentrum, sondern die Bedürfnisse
der Klientinnen und Klienten.»
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Gazette
die Seiten der Berufsbildung
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Die beiden Lernenden im 3. Jahr
arbeiten in ganz unterschiedlichen
Institutionen, dennoch läuft ihr Arbeitsalltag ähnlich ab. Bei Katharina
Schären bleibt nach Arbeitsbeginn
Zeit für Organisatorisches und die
praktische
Vorbereitungsarbeit.
Denn zweimal am Tag, gegen 9.30
und 14.30 Uhr, stehen Einzeltherapien und Gruppenbegleitungen an.
Dazu braucht es Prozess- und Stundenplanung und eine ganz konkrete
Vorbereitungen wie Materialien zusammentragen, Vorlagen kopieren
usw.
Biographiearbeit
Die interdisziplinäre Zusammenarbeit geschieht am Mittagsrapport
auf der Station. Hier geht es um
Standortbestimmungen, Veränderungen in den aktuellen Situationen
der Klientinnen und Klienten, Klärung von Organisatorischem usw.
Gegen Abend dann der Teamrapport der ATs. Dazwischen steht die
administrative Arbeit an: «Wir dokumentieren unsere Arbeit, um den
Therapieverlauf festzuhalten oder
die therapeutischen Ziele anzupassen. Wir leisten Biographiearbeit,
erstellen
Informationssammlungen, damit wir unsere Leute ganzheitlich und unter Berücksichtigung
ihrer Lebensgeschichte begleiten
können.»
Handeln in komplexen Situationen
Im Beruf der AT ist Flexibilität gefordert. «Obwohl wir gut planen,
wissen wir oft nicht, was der Tag
bringt.» Oft ergäben sich unerwartete Situationen, auf die blitzschnell
reagiert werden müsse: Jemand auf
www.curaviva.ch
der Abteilung ist verärgert, aufgebracht, in Angst oder Trauer. Hier
gut zu agieren und kreative Lösungen zu finden sei herausfordernd,
aber auch immer wieder spannend,
sagen die Studierenden.
Positives Menschenbild
Welche Kompetenzen braucht es
für den Beruf AT? «Eine grosse Bereitschaft zur Selbstreflexion», sagt
Katrin Simon überzeugt. «Es ist zwingend, sich selber gut zu kennen, bevor ich andere verstehen kann. Für
mich hat das mit Professionalität zu
tun.» Katharina Schären verweist auf
weitere Kompetenzen: Geduld, Sozialkompetenz, die Fähigkeit, Beziehungen zu gestalten, Freude am Schreiben, Computerkenntnisse … Beide
sind sich einig: «Niemand sollte diese
Ausbildung anstreben, ohne ein positives Menschenbild in sich zu tragen.
Jeder Mensch ist ein Individuum und
wertvoll, wie er ist. Wir ATs wollen
ihn begleiten, aber nicht verändern.
Das ist die wichtigste Voraussetzung
für diesen Beruf.»
■ Bernadette Kurmann
Die Ausbildung
Die Ausbildung zur dipl. Aktivierungsfachfrau HF, zum dipl. Aktivierungsfachmann HF
erfolgt an einer Höheren Fachschule, dauert 3 Jahre und wird mit einem Diplom HF
(Tertiärstufe B) abgeschlossen. Voraussetzung ist ein Abschluss der Sekundarstufe II.
Die schulische und praktische Ausbildung verlaufen parallel.
Die schulische Ausbildung umfasst 2160 Std. und findet an ein bis zwei Tagen pro
Woche statt, zusätzlich finden Blockwochen inkl. Transfer statt. Inhalte: Grundlagen
zu Kommunikation, Gesundheit, Medizin, Geriatrie, Psychiatrie, Gerontologie und
Management; Mittel und Methoden (z. B.: Musik, Validation und Gedächtnistraining,
Biographiearbeit). Die praktische Ausbildung umfasst 3240 Std. und findet in zwei
unterschiedlichen Einsatzbereichen statt. In stationären oder ambulanten Institutionen für Erwachsene wie Alters- u. Pflegeheimen, psychiatrischen Kliniken u. Wohngruppen für Menschen mit Demenz oder geistiger Behinderung.
Der Bereich Aktivierung
Die dipl. Aktivierungsfachfrau HF, der dipl. Aktivierungsfachmann HF leitet den
Bereich Aktivierung, erstellt ein Konzept, leitet Projekte, ist für Organisation und
Koordination, Qualitätsentwicklung, Führung des Teams sowie die interprofessionelle Zusammenarbeit mit allen Bereichen der Institution verantwortlich.
● Aktivierende Alltagsgestaltung
Bedarfsgerechte Angebote für Einzelne und Gruppen, für alle Interessierten zugänglich, Rituale und Feiern im Jahresablauf
● Aktivierungstherapie
Gruppen- und Einzeltherapie ausgehend von einer spezifischen Indikation und
Zielsetzung
Beide Bereiche werden evaluatiert.
Ausbildungsanbieter für das Diplom HF
● medi, Zentrum für medizinische Bildung Bern, www.medi.ch
● ZAG, Zentrum für Ausbildung im Gesundheitswesen Kanton Zürich, Winterthur,
www.zag.zh.ch
Bildung Gazette Dezember 2009
Gazette
die Seiten der Weiterbildung
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Gefragt: Effizienter Weiterbildungs-Mix
Die Kunst einer effizient geplanten Weiterbildung in Altersund Pflegeinstitutionen besteht darin, den geeigneten und
sinnvollen Mix zu finden. CURAVIVA Weiterbildung ist bestrebt,
die einzelnen Institutionen bei der Konzeption ihres Weiterbildungsangebots zu unterstützen.
Der Ruf nach Sparen in
Alters- und Pflegeinstitutionen ist
unüberhörbar. In der Regel wird
dort zuerst gespart, wo es im Moment am wenigsten schmerzt. Budgetpositionen im Bereich der Weiterbildung sind darum oftmals gefährdet, wenn eine Institution den
Gürtel enger schnallen muss.
Weiterbildung ist Chefsache
Investitionen im Bereich der Weiterbildung sind bereits mittelfristig gut angelegt und machen sich
entsprechend bezahlt. Nur: Die zur
Verfügung stehenden Mittel für die
Weiterbildung sind geplant einzusetzen. Die Entscheide liegen mit
Vorteil auf der Schnittstelle von
Mitarbeiterförderung und Organisationsentwicklung. Darum ist die
Planung von Weiterbildung Chefsache und gehört zu den zentralen
Leitungsfunktionen eines Betriebes.
Mitarbeiterförderung
Mitarbeitende sollen gezielt in ihren Begabungen unterstützt und
gefördert werden. Für zusätzliche
Aufgaben sind Weiterbildungen zu
suchen, die zu neuen Kompetenzen
führen. Darum gehört die Frage der
individuellen Weiterbildung eingebettet in das jährliche Mitarbeitergespräch.
Organisationsentwicklung
Weiterbildungsentscheide haben
sich an der Weiterentwicklung der
gesamten Organisation zu orientieren. Welches sind die Entwicklungsziele der eigenen Institution?
Welchen neuen Herausforderungen
will sich die Institution stellen? Erst
Bildung Gazette Dezember 2009
wenn diese Fragen geklärt sind,
können die geeigneten und effizienten Weiterbildungen für die Mitarbeitenden geplant werden. Die
verschiedenen Möglichkeiten sind
dabei gezielt miteinander zu kombinieren.
Konkretes Beispiel
Am Beispiel der Betreuung demenzkranker Menschen können die zur
Verfügung stehenden Weiterbildungsmöglichkeiten anschaulich
beschrieben werden.
Basiskenntnisse
Inhouse-Kurse haben den grossen
Vorteil, dass durch den Einbezug
aller Mitarbeitenden eine gemeinsame Kultur und Sprache entsteht –
eine wichtige Voraussetzung für
wirksame Veränderungsprozesse.
● Inhouse-Kurstag: Die Mitarbeitenden aller Bereiche (auch
Hauswirtschaft,
Gastronomie,
Administration) brauchen grundlegende Basis-Kenntnisse für die
Begegnung mit demenzkranken
Menschen. Da sie alle mit diesen
Bewohnerinnen und Bewohnern
täglich im Kontakt sind, müssen sie vor allem fähig sein, angemessen und sensibel auf die
eingeschränkten Möglichkeiten
demenzkranker Menschen zu reagieren. Ein Inhouse-Kurstag in
verschiedenen gemischten Gruppen fördert das generelle Verständnis für diese Menschen.
● Grundkurs Integrative Validation:
Die Pflegemitarbeitenden sind
durch ihre Aufgabe zusätzlich gefordert. Sie haben oft schwierige
Kommunikationssituationen zu
… herauszufinden, was das Gegenüber will
meistern. Dazu eignet sich besonders der 2-tägige Grundkurs.
Hier lernen sie, mit intensiven
Gefühlen und Antrieben der Bewohnerinnen konstruktiv umzugehen. Diplomierte Pflegemitarbeitende, die für die Planung der
Pflege und Betreuung zuständig
sind und entsprechende Entscheide zu fällen haben, brauchen zusätzliche fachliche Kenntnisse zur Demenzkrankheit, ihren
Verlauf und konkreten Auswirkungen.
Kompetenzen innerbetrieblich
aufbauen
● Aufbaukurs/Lehrgänge:
Damit
solche Basiskurse ihre Wirkung
auch längerfristig zeigen, sind
einzelne
Pflegemitarbeitende
mit zusätzlichen Kompetenzen
auszurüsten. Sie sind gezielt für
diese zusätzlichen Funktionen
auszuwählen und längerfristig
zu verpflichten. Ihre spezifischen
Kompetenzen sollen sie allen
www.curaviva.ch
die Seiten der Weiterbildung
Gazette
13
Mitarbeitenden der Institution
zur Verfügung stellen. Ihre gesamtbetriebliche Funktion ist im
Pflichtenheft und in der Aufbauorganisation deutlich auszuweisen. Solche ergänzenden Kompetenzen können zum Beispiel
in einem Aufbaukurs Integrative
Validation oder in einem längeren Lehrgang (z. B.: «Gerontopsychiatrische Pflege und Betreuung») erworben werden.
●
Fachkurse: Für die Betreuung demenzkranker Menschen gibt es
inzwischen viele hilfreiche Zugänge zur konkreten Tages-Gestaltung. Spezifisch begabte Mitarbeitende können diese Methoden im gesamten Team und oder
der Wohngruppe einbringen,
seien es Spiele, begleitetes Malen, musikalisches Erleben, Märchen, der Einsatz von Snoezelen.
Zur Förderung solcher Fachkompetenzen gibt es entsprechende
Tageskurse.
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●
Praxisberatung: Sowohl für
schwierige Situationen aber auch
für die generelle Unterstützung
und Weiterentwicklung von Betreuungsansätzen sind geleitete
Gruppen- und Teambesprechungen durch zugezogene Fachpersonen angezeigt. Hier können
Erfahrungen aufgearbeitet und
neue Lösungen gesucht werden.
■ Christoph Schmid
Nachdiplomstudien, Nachdiplomkurse,
Lehrgänge 2010
Weiterbildung zum Berufstitel
dipl. Pflegefachfrau/Pflegefachmann
Feb. 2010 – Juli 2011, 40 Tage, Luzern
NDK Gerontologie
Feb. – Nov. 2010, 24 Tage, Zürich
Zusatzausbildung für Pflegefachpersonen mit ausländischem Diplom
April 2010 – März 2011, 20 Tage, Luzern
Wir gratulieren herzlich!
● Den Absolventinnen und Absolven-
ten des «Lehrgangs Gerontopsychiatrische Pflege und Betreuung» 2008
● Den Absolventinnen und Absolventen der Weiterbildung «Die Heimköchin/der Heimkoch» 2009
● Den Absolventinnen und Absolventen
des «Lehrgangs Palliative Care» 2008
● Den Absolventinnen und Absolventen des «Lehrgangs Teamleiter/in in
sozialen und sozialmedizinischen
Institutionen» 2008, Luzern/Olten.
NDS Kompetenzorientierte
Sozialpädagogik
Feb. 2010 – März 2012, 50 Studientage,
Luzern
Lehrgang Gerontopsychiatrische
Pflege und Betreuung
Mai 2010 – Okt. 2011, 28 Tage, Luzern
Lehrgang Palliative Care
Aug. 2010 – Nov. 2011, 25 Tage, Zürich
Lehrgang Teamleiter/in in sozialen
und sozialmedizinischen Institutionen
Juni 2010 – Mai 2011, 25 Tage, Bern
Sept. 2010 – Sept. 2011, 25 Tage, Luzern
Bildung Gazette Dezember 2009
Gazette
Bildung konkret
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Demenzkranken Menschen gerecht werden
In unserem Pflegeheim
mit insgesamt 105 Betten werden
nicht nur in der speziellen Wohngruppe, sondern auf jeder Abteilung
Menschen mit dem Krankheitsbild
Demenz in unterschiedlicher Intensität und mit unterschiedlichen Ausdrucksformen betreut und gepflegt.
Im September besuchte ich zusammen mit Kolleginnen und Kollegen
den Grundkurs «Integrative Valida-
tion» anlässlich einer institutionsinternen Schulung. Das Wissen über
diese Erkrankung ist für Mitarbeitende im Pflegeheim grundlegend.
Für mich war es eine wertvolle Weiterbildung, da ich im Umgang mit
den starken emotionalen Gefühlen und Antrieben der an Demenz
erkrankten Menschen häufig an
meine Grenzen geriet. Dies obwohl
ich mich vor einigen Jahren in der
Ausbildung zur Pflegefachfrau DN
II mit der Validation nach Feil auseinandergesetzt hatte. Wesentlich
scheint es mir, auch Mitarbeitende
zu schulen, welche keine oder kaum
Vorkenntnisse zum Thema Demenz
haben. Auf diese Weise erhalten
auch sie die Möglichkeit, Verständnis für die erkrankten Menschen zu
entwickeln und deren Ausdrucksformen nicht ohnmächtig gegenüber zu stehen.
Meine Erfahrungen mit der Umsetzung dieser Methodik nach Nicole Richard im Alltag sind vorwiegend positiv. Nicht nur, dass sich die betroffenen Menschen in ihrem Erleben
ernst genommen und respektiert
fühlen. Auch im Team wird häufiger
darüber diskutiert. Gemeinsam werden Lösungsansätze erarbeitet.
Damit sich möglichst viele Mitarbeitende Kenntnisse dieser Methodik aneignen können, wird der Kurs
nächstes Jahr in unserer Institution
erneut durchgeführt.
■ Herta Bischofberger
Stationsleiterin im Pflegeheim Lindenhof,
St. Gallen
Inhouse-Angebote Pflege und
Betreuung
Christoph Schmid, Bildungsbeauftragter
CURAVIVA Weiterbildung,
Tel. 041 419 01 96, c.schmid@curaviva.ch
Den Pflegeprozess kompetent steuern
Es war für mich nach
dem Abschluss zum DN I klar, dass
ich den Berufstitel zur dipl. Pflegefachfrau HF erwerben möchte. Als
Familienfrau mit zwei kleinen Buben musste ich aber Prioritäten setzen. Im Mai 2009 machte mich die
Ausbildungsverantwortliche auf die
40-tägige Weiterbildung zur dipl.
Bildung Gazette Dezember 2009
Pflegefachfrau HF bei CURAVIVA
Weiterbildung aufmerksam. Vor allem der konzeptionelle Aufbau und
der Themenfokus auf die Langzeitpflege haben mich sehr angesprochen. Das war der Grund für meine
Anmeldung.
Die Pflege im Langzeitbereich hat
sich in den letzten Jahren stark verändert. Zum Beispiel die Pflege und
Betreuung von jüngeren Bewohnerinnen und Bewohnern mit komplexen Krankheitsbildern, ferner die
Zusammenarbeit mit Angehörigen
und der Umgang mit demenzkranken Menschen. Ich hoffe, durch die
Weiterbildung neue Pflegekonzepte, Pflegeforschungsergebnisse
und Methoden kennenzulernen,
welche ich in der Praxis nutzen
kann. Damit möchte ich den Pflege-
und Betreuungsprozess als dipl.
Pflegfachfrau HF fachlich kompetent steuern. In diesem Zusammenhang ist mir die Nachwuchsförderung auch ein wichtiges Anliegen.
Gerne gebe ich mein neues Wissen
und meine Erfahrung an die Lernenden in unserem Betrieb fachkompetent weiter.
■ Brigitte Lustenberger-Schärli,
Pflegefachfrau DN I Wohn- und
Pflegezentrum Berghof, Wolhusen
Weiterbildung zum Berufstitel
dipl. Pflegefachfrau,
dipl. Pflegefachmann HF
Februar 2010 – Juli 2011, 40 Tage, Luzern
Informationsveranstaltung in Luzern:
7. Januar 2010, 18.00 – ca. 19.30 Uhr
www.curaviva.ch
Gazette
ganz persönlich
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Schwierige Wege
Schwerkranke und sterbende Menschen wollen nicht alleine
sein. Aber den Angehörigen oder dem Pflegepersonal ist es oft
nicht möglich, immer da zu bleiben. Sie haben ihren Alltag,
ihre Arbeit oder brauchen manchmal Abstand. Seit zwei
Jahren begleite ich ehrenamtlich schwerkranke und sterbende
Menschen.
Die Begleitung ist für
mich eine gute Balance zwischen
Nehmen und Geben. Auf der einen
Seite schenke ich Zeit, nehme Anteil und kann vielleicht ermutigen.
Auf der anderen Seite konfrontiert
mich das Sterben mit der Frage,
was wirklich wesentlich ist im Leben. Der Prozess der Begleitung von
Sterbenden oder Schwerkranken ist
eine wertvolle Lebenserfahrung.
Nur da sein
Dabei ist es wichtig, sich immer wieder neu auf Menschen einzulassen.
Dies gilt auch für Sterbende. Was ist
ihnen wichtig: Dass jemand einfach
nur da ist, dass jemand die Hand
hält, dass man mit etwas versorgt
wird, dass jemand für sie betet …?
Die Bedürfnisse schwerkranker oder
sterbender Menschen sind einzigartig und immer wieder anders.
Martha M
Frau M. hat oft in der Nacht laut
nach ihrer Mutter gerufen. Am Anfang war ich unsicher, wie ich sie
beruhigen sollte. Doch als sie den
Wunsch äusserte: «Mamä, heb mi,
Mamä duä mich bäschelä», habe ich
www.curaviva.ch
sie in die Arme genommen und ihr
gesagt: «Martha, es isch scho guät,
ich bi ja hiä, ich luäg uf dich.» So
wurde sie wieder ein wenig ruhiger.
Entlastung: Sie wollen wieder einmal eine Nacht durchschlafen oder
müssen sich um ihren Alltag kümmern.
Robert F
Er war bereits am Dösen, als ich
eintrat. Während der Nacht wurde
er unruhig. Die Nachtwache und
ich lagerten ihn auf die rechte Seite
und wechselten gemeinsam seine
Kleidung. In der Nacht wollte Robert
etwas trinken, aber er konnte nur
schwer mitteilen, welches der Getränke, die auf dem Nachtisch standen, er haben wollte: Heidimilch,
Orangina oder Coca-Cola mit Zucker.
Hier ging es einfach darum, mit
dem richtigen Getränk versorgt zu
werden.
Zuwendung schenken
Sterben, Tod und Abschied gehören
genauso zum Leben wie Geburt,
Liebe und neue Begegnungen. Und
darum ist es für mich wichtig, Menschen auch in dieser letzten Lebensphase und ihrem Sterben Zuwendung zu schenken.
Anita S
In der Nacht schaute sie mich
manchmal an und atmete leise weiter. Um zwei Uhr war es ganz ruhig,
ich hörte keinen Atem mehr. Der
Mund war geöffnet und die Augen
nach oben gerichtet. Sie war gegangen. Es war sicherlich gut für sie,
dass in diesen Stunden jemand da
war.
Angehörige entlasten
Jedes Gehen ist individuell, jede
Begleitung ist anders, und Angehörige gehen mit dem Loslassen
unterschiedlich um. Darum ist es
auch so bedeutsam, sich auch auf
die Angehörigen einzustellen. Es ist
manchmal sehr schwer für sie, ihre
schwerkranken oder sterbenden Familienmitglieder zu begleiten. Oft
brauchen Sie eine vorübergehende
Zur Person
Christine Vonarburg leitet seit 2006 den
Bereich Administration und Marketing
von CURAVIVA Weiterbildung.
Information zur Freiwilligenarbeit
zur Begleitung von sterbenden und
schwerkranken Menschen in Luzern:
www.da-beim-sterben.ch
Bildung Gazette Dezember 2009
Gazette
die Allerletzte
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Palliative Care im Altersund Pflegeheim
Für Alters- und Pflegeeinrichtungen, die Palliative Care bewusst
verankern wollen, stellen CURAVIVA
Schweiz und Caritas ein Instrument
zur Standortbestimmung und Weiterentwicklung in Form von Qualitätskriterien zur Verfügung.
www.weiterbildung.curaviva.ch
(Dossiers/Palliative Care)
Die AgeStiftung hat das Betagtenzentrum Laupen mit dem Age Award
2009 ausgezeichnet. Diese Institution stellt mit palliativer Pflege und
Betreuung die Lebensqualität der
Bewohnerinnen und Bewohner besonders deutlich ins Zentrum. Bei
der Age-Stiftung, info@age-stiftung.
ch, können kostenlos sowohl das
Dossier zum Thema Palliative Care
wie auch der dvd-Film «Auf dünnem
Eis», der diese Institution porträtiert,
bestellt werden.
Publikationen
zu Palliative Care
Orte des Lebens – Orte des Sterbens
Palliative Care in Alters- und Pflegeinstitutionen. In dieser Publikation
von CURAVIVA Schweiz und Caritas
beschreiben mehrere Autorinnen
und Autoren die verschiedenen Aspekte von Palliative Care und stellen
dar, wie der Ansatz in einem Alters- und Pflegeheim überzeugend
umgesetzt werden kann. Bezugsadresse:
www.shop.curaviva.ch
Spiritual Care in der Langzeitpflege
Die Masterarbeit von Christoph
Schmid, eingereicht am Kurt-BöschInstitut in Sion, befasst sich mit der
Aufgabe der Pflegemitarbeitenden,
ältere Menschen am Lebensende
in ihrer Spiritualität zu begleiten.
Sie ist als pdf-Datei zugänglich auf
www.weiterbildung.curaviva.ch
(Dossiers/Palliative Care)
Die Fotos in dieser Nummer
Die Fotos in dieser Nummer
Die Fotos in dieser Nummer stammen von Monique Wittwer. Sie
hat ein Altersheim in Luzern besucht und mit Distanz und Achtung
vor der Persönlichkeit das Leben alter Menschen fotografiert. Die
alltäglichen Situationen geben Aufschluss über ein Leben in einem
Heim. Erinnerungsstücke, geliebte Gegenstände aus alter Zeit,
persönliche Kleinode vermitteln ein Vorstellung von dem, was persönliche Lebensqualität beinhaltet.
Einen Anerkennungspreis Age
Award hat das Regionale Alterswohnheim Entlebuch erhalten, das
in dieser Gazette näher vorgestellt
wird. (S. 5–7)
CURAVIVA Bildung
Abendweg 1, CH-6000 Luzern 6
Telefon 041 419 72 53
bildung@curaviva.ch
www.curaviva.ch
Impressum
Bildung Gazette Dezember 2009
Redaktionskommission:
Tanja Wicki, Leitung
Susanne Eberle, Bernadette Kurmann,
Eusebius Spescha, Christine
Vonarburg, Elisabeth Zöllig
Design: www.grafikdesignklein.ch
Layout/Druck: UD Print AG, Luzern
Auflage: 5500 Exemplare
Erscheinungsweise: 4-mal jährlich
Fotos: Monique Wittwer
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Seele and Geist
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