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Anlegen wie die Investmentprofis: Solactive Guru - ZertifikateJournal

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14. Jahrgang
ZJ 35.2014 vom 4. September
Christian Scheid
Chefredakteur
Alle Augen sind wieder einmal auf
die Europäische Notenbank (EZB)
gerichtet. Im Anschluss an die Leitzinsentscheidung
am
heutigen
Donnerstag um 13.45 Uhr wird der
EZB-Präsident auf der Pressekonferenz traditionell die aktuelle Ausrichtung der Geldpolitik erläutern.
Dabei lautet die entscheidende Frage: Liefert Mario Draghi oder vertröstet er die Anleger auf die Oktober-Sitzung?
Auf dem Notenbank-Treffen in
Jackson Hole schürte Draghi bereits die Erwartungen im Hinblick
auf ein breit angelegtes Staatsanleihe-Kaufprogramm (QE) nach dem
Vorbild der Fed. Doch rechnen die
meisten Beobachten nicht damit,
dass es jetzt schon soweit ist. Allerdings könnte ein Beschluss zu Kreditverbriefungen fallen. Dabei sollen Banken ihre Kredite an die EZB
auslagern können – mit dem Ziel,
ihre Bilanzen zu bereinigen. Dass
genau solche Verbriefungen zur
Entstehung der Finanzkrise beigetragen haben, wird bei aller Euphorie um „Super-Mario“ an der Börse
derzeit ausgeblendet.
So oder so könnte es nach der
EZB-Sitzung erst einmal zu Rücksetzern kommen. Denn die Erwartungshaltung der Marktteilnehmer
ist groß. Diese zeigt sich nicht nur
in gestiegenen Aktienkursen, sondern auch im Verfall des Euro und
der Rekordjagd des Euro BundFuture. Kräftige Gegenreaktionen
wären nicht ungewöhnlich. Denn es
ist viel spekulatives Geld im Markt.
Daher raten wir Anlegern, bei
dem in der vergangenen Ausgabe
empfohlenen DAX X-Unlimited
Long von BNP Paribas (ISIN
DE000PA0A7T7) Gewinne mitzunehmen. Denn die Spekulation auf
einen kurzfristigen Aufwärtstrend
ist aufgegangen: Das Papier hat seit
Erscheinen von rund 10,50 Euro
auf mehr als 12,50 Euro zugelegt –
ein Plus von 20 Prozent.
3D-Druck
Internet Commerce
„3D-Druck“ war im vergangenen Jahr
an der Börse das Hype-Thema
schlechthin. Nach den Kurs-Exzessen
war eine Korrektur überfällig. Doch
allmählich zeichnet sich eine Bodenbildung ab. Wir stellen Ihnen einen
Tracker und einen Turbo auf eine aussichtsreiche Einzelaktie vor.
Der Börsengang von Alibaba könnte
den nicht mehr günstigen Internetsektor nochmals auf ein neues Bewertungsniveau heben. Die größten Profiteure des IPOs finden sich zusammengefasst im Zertifikat auf den Dow
Jones Internet Commerce Index von
der Royal Bank of Scotland.
Branchen & Themen | Seite 3
Pick of the Week | Seite 2
Siemens
Aluminium
Seit knapp einem Jahr pendelt die
Siemens-Aktie seitwärts. Fundamental
gesehen hat der Titel aber durchaus
Potenzial nach oben. Mit einem Bonus
von Goldman Sachs können sich Anleger in Stellung bringen und gleichzeitig Rücksetzer bis an die 80-EuroMarke ohne Schaden überstehen.
Der Aluminiumpreis setzt seine Rallye
fort. Inzwischen wechselt die Tonne für
mehr als 2.100 Dollar den Besitzer. So
hoch notierte das Industriemetall zuletzt vor 18 Monaten. Der in Ausgabe
28.2014 vorgestellte MINI Long der DZ
BANK bleibt interessant – auch für
Neueinsteiger.
Einzelaktien | Seite 5
Rohstoffe | Seite 7
Anlegen wie die Investmentprofis: Solactive Guru Index
Partizipieren an der Expertise von führenden Hedgefonds-Managern – mit dem neuen
Open End Index-Zertifikat auf den Solactive Guru Index. WKN: UBS1GU. Information jetzt
unter www.keyinvest.de oder telefonisch unter 0800-8000404 (keine Anlageberatung).
UBS Deutschland AG, Equity Derivatives
www.keyinvest.de
l
DOW JONES INTERNET COMMERCE INDEX
PICK OF THE
WEEK ``
ZJ 35.2014
Alibaba-IPO wirft Schatten voraus
Die Spannung steigt: Neuesten Gerüchten zufolge soll der Börsengang von Alibaba am 19. September stattfinden. Die Platzierung der
Anteile soll in der Woche ab dem
8. September starten, berichteten
das „Wall Street Journal“ und der
Finanzdienst Bloomberg. Mit einem
Volumen von 20 Mrd. Dollar oder
mehr könnte es das bisher größte
IPO der Geschichte werden.
Auch abgesehen davon strotzt
der Internetkonzern, an dem Soft-
bank und Yahoo erhebliche Anteile
besitzen, nur so vor Superlativen:
Auf den Plattformen der Chinesen
für Online-Handel mit Verbrauchern und Unternehmen wickelten
im vergangenen Jahr 231 Mio.
Käufer und acht Mio. Verkäufer
Geschäfte über umgerechnet 248
Mrd. Dollar ab. Der Umsatz von
Alibaba verbesserte sich in dem
Ende Juni abgeschlossenen ersten
Geschäftsquartal um 46 Prozent
auf 15,77 Mrd. Yuan. Das sind um-
Internet Commerce Index: Allzeithoch im Visier
550
530
510
490
470
450
430
410
390
370
350
09/13
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02
01/14
05/14
gerechnet rund 1,95 Mrd. Euro.
Der Gewinn sprang von 4,38 auf
12,34 Mrd. Yuan nach oben.
Impulse für den ganzen Sektor
Den Börsenwert von Alibaba
schätzen von Bloomberg befragte
Analysten auf knapp 200 Mrd. Dollar. Je nachdem, wie gefragt die
Aktie nach der Erstnotiz ist, könnte
sogar noch deutlich mehr herausspringen. Damit würde Alibaba auf
Anhieb in einer Liga mit Google,
Facebook & Co. spielen. Das IPO
könnte somit den gesamten Sektor,
der zugegebenermaßen nicht mehr
günstig ist, auf ein neues Bewertungsniveau heben. Dabei dürften
Aktien im Fokus stehen, die den
Fokus ihres Geschäftsmodells wie
die Chinesen auf den Endkunden
gerichtet haben. Das Zertifikat auf
den Dow Jones Internet Commerce
Index (ISIN DE0006874852) von
der Royal Bank of Scotland (RBS)
fasst elf solcher Papiere zusammen.
Dabei ist der Suchmaschinenbetreiber Google genauso vertreten
wie der Onlinehändler Amazon –
und natürlich Yahoo.
BNP führt Zertifikat weiter
Übrigens: Das Zertifikat gehört zu
den Papieren, die im Rahmen des
Verkaufs des Geschäfts mit strukturierten Produkten für Privatanleger
und damit zusammenhängenden
Market-Making-Aktivitäten
der
RBS an BNP Paribas weitergeführt
wird. Anleger können sich also
darauf verlassen, dass auch nach
dem Übergang von BNP Paribas
regelmäßig und zuverlässig Anund Verkaufskurse gestellt werden.
Konkret beginnen RBS und
BNP Paribas nach der jüngst erfolgten wettbewerbsrechtlichen Freigabe nun mit der Umsetzung der
Transaktion. Voraussichtlich ab
Oktober 2014 werden die Franzosen das Market-Making für den
Großteil der in Deutschland gehan-
delten strukturierten Produkte der
RBS übernehmen – zunächst für alle MINI Future-Zertifikate, TurboWarrants und bestimmte Open
End-Zertifikate, dann auch für die
meisten verbleibenden Produkte.
Nur einige wenige Zertifikate auf
Agrarrohstoffe
und
bestimmte
Schwellenländer werden nicht von
BNP Paribas übernommen. Da die
RBS vorerst die Emittentin der Zertifikate bleibt, ändert sich auch in
Sachen Bonität nichts.
Internet Commerce Index
ISIN/WKN
Produkt-Typ
Emittent
Basiswert
Laufzeit
Dividenden
DE0006874852/687485
Index-Zertifikat
Royal Bank of Scotland
DJ Internet Commerce Index
Open End
Nein
Geld/Brief (Spread) 399,50/407,75 Euro (2,0%)
Internet-Könige im Paket
Mit dem Zertifikat auf den Internet Commerce Index haben Anleger die Möglichkeit, die Anteile
der weltweit wichtigsten Internet-CommerceKonzerne auf einen Schlag zu erwerben.
SLM SOLUTIONS
3D PRINTING TOTAL RETURN INDEX
Nach der rasanten Berg- und Talfahrt werden die 3DAktien allmählich erwachsen – Zeit einzusteigen
Erinnern Sie sich noch? „3DDruck“ war im vergangenen Jahr
an der Börse das Hype-Thema
schlechthin. Dahinter verbirgt sich
eine Technologie, die digitalisierte
Modelle und Daten nutzt, um
Schicht für Schicht reale Objekte
entstehen zu lassen – ein Verfahren, das in der Industrie zur Herstellung von Prototypen schon seit
Jahren eingesetzt wird. Da 3DDrucker immer billiger werden,
prophezeien Experten der Technologie in der industriellen Serienfertigung und auch im Bereich der
Privatanwender starkes Wachstum.
Es kam, wie es kommen musste:
Der Euphorie folgte die Ernüchterung. Die Aktienkurse von Branchenvertretern wie 3D-Systems,
Stratasys und Arcam rauschten in
die Tiefe. Auslöser der Korrektur
waren durchwachsene Geschäftszahlen des Marktführers 3DSystems. Anlegern wurde vor Augen geführt, dass die Revolution
wohl ein wenig länger auf sich warten lassen wird als gedacht. Allerdings war die Korrektur angesichts
der vorangegangenen Exzesse auch
überfällig.
Da die 3D-Aktien nun einen
Boden gefunden zu haben scheinen, könnte es sich lohnen, eine
erste Position im Zertifikat auf den
Solactive 3D Printing Total Return
Index (ISIN DE000UBS13D0) aufzubauen, das die UBS im März
2013 aufgelegt hat. Das Auswahlbarometer zielt auf die Pioniere der
3D-Druckbewegung ab und enthält
aktuell zehn Aktien der in diesem
Bereich tätigen Anbieter. Die integrierte Fast-Entry-Regel kam bislang drei Mal zur Anwendung: Im
Herbst 2013 wurden Voxeljet und
Organovo Holdings in den Index
aufgenommen. Im Mai 2014 kam
SLM Solutions dazu (siehe rechts).
Die Gebühr beträgt moderate 0,75
Prozent pro Jahr. Dividenden werden angerechnet.
Es ist noch nicht einmal ein halbes
Jahr her, als SLM Solutions der
Sprung auf das Parkett mit Hängen
und Würgen gelungen ist: Der Anbieter metallbasierter additiver Fertigungstechnologie („3D-Druck“)
setzte den Platzierungspreis für
seine Aktien am unteren Ende der
Preisspanne von 18 bis 23 Euro
fest. Zudem wurden die Altaktionäre nicht alle angebotenen Papiere los. An der Börse hat sich die
Aktie bislang dennoch ordentlich
geschlagen: Nachdem der erste
Kurs mit 18,20 Euro festgestellt
wurde, und der Titel nie unter dem
Emissionspreis notierte, ging es in
der Spitze bis auf 22,55 Euro hinauf. Mit einem Börsenwert von 345
Mio. Euro mauserte sich SLM Solutions sogar zum TecDAX-Kandidaten. Zwar hat es bei der Indexentscheidung am 3. September noch
nicht zum Aufstieg gereicht. Doch
aufgeschoben ist nicht aufgehoben:
Bereits im März 2015 bekommt
SLM Solutions Turbo Long
ISIN/WKN
220
Produkt-Typ
200
Emittent
Laufzeit
180
Knock-Out (Abst.)
160
Hebel
DE000LS7SBR3/LS7SBR
Turbo Long
Lang & Schwarz
Open End
15,16 Euro (21,4%)
3,78
140
Geld/Brief (Spread)
120
Mit Hebel dabei
SLM Solutions hat das Zeug zu einer langfristigen
Erfolgsstory. Mit dem Turbo Long partizipieren
Anleger mit dem Faktor 3,8 an möglichen Kursgewinnen des Börsenneulings.
100
09/13
01/14
05/14
03
Neue Erfolgsstory bahnt sich an
3D Printing Total Return Index: Boden gefunden
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ZJ 35.2014
09/14
0,50/0,52 Euro (3,8%)
SLM Solutions eine neue Chance.
Mit einem TecDAX-Aufstieg wäre
eine höhere Aufmerksamkeit der
Investoren verbunden.
Die operative Geschäftsentwicklung ist klar nach oben gerichtet: SLM Solutions hat die Erlöse
im ersten Halbjahr 2014 um 26,5
Prozent auf gut 10,8 Mio. Euro gesteigert. „Wichtiger noch als der
Umsatz ist der Auftragseingang, da
dieser nach vorne gerichtet ist“,
erklärt Finanzvorstand Uwe Bögershausen. „Mit 27 Maschinen per
22. August, 15 mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres, liegen wir voll auf Kurs. Im Gesamtjahr sollte sich der Auftragseingang
auf 40 bis 50 Maschinen belaufen.“
Das bereinigte operative Ergebnis
(Ebitda) bewegte sich mit rund
98.000 Euro nur knapp im Plus.
Doch Bögershausen ist optimistisch: „Wir erwarten ein starkes
viertes Quartal und fühlen uns mit
den Analystenschätzungen wohl.“
Die Bankexperten gehen derzeit im
Schnitt von einer Ebitda-Marge von
rund zehn Prozent aus.
Immenses Wachstumspotenzial
Auch die längerfristigen Aussichten
stimmen: „Wir stehen im metallbasierten 3D-Druck an einem Wendepunkt“, ergänzt Vorstandschef
Markus Rechlin. Der Manager erwartet, dass die Kunden zunehmend zur direkten Fertigung von
Bauteilen mithilfe additiver Fertigungstechnologie übergehen. Die
Serienproduktion wäre der Durchbruch, denn dadurch dürften sich
die bestellten Stückzahlen vervielfachen. Aktuell hat General Electric Ausschreibungen über 50 Maschinen laufen, bei denen sich SLM
gute Chancen ausrechnen darf. Das
große Wachstumspotenzial relativiert die hohe Bewertung. Spekulative Anleger mit Weitblick steigen
mittels Turbo von Lang & Schwarz
ein (ISIN DE000LS7SBR3).
SLM Solutions: Pendelt in einer engen Spanne
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18
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05/14
06/14
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08/14
DEUTSCHE TELEKOM
ILIAD
Die mögliche Übernahme von T-Mobile US belastet den
Aktienkurs von Iliad. Ein Turbo-Short ist die Antwort.
Wer wissen möchte, was die Aktionäre von Iliad von einer möglichen Übernahme von T-Mobile US
halten (siehe auch Artikel rechts),
sollte einen Blick auf den Aktienkurs werfen: Als Ende Juli erste
Spekulationen aufgekommen waren, ist der an der NYSE Euronext
Paris gelistete Titel in den freien
Fall übergegangen: Von 220 Euro
ging es auf 153 Euro nach unten.
Damit haben sich die Gewinne eines halben Jahres in Luft aufgelöst.
Gegenüber dem Jahreshoch fehlen
inzwischen schon rund 35 Prozent.
Da ist natürlich der hohe Kaufpreis. Auf Basis der von der Deutschen Telekom geforderten 35 bis
40 Dollar je T-Mobile US-Aktie errechnet sich ein gesamter Unternehmenswert von mehr als 32 Mrd.
Dollar. Fragt sich nur, wie der kleine Iliad-Konzern, der selbst nur mit
umgerechnet knapp zwölf Mrd.
Dollar bewertet ist, diese Summe
bewerkstelligen soll. Das könnte
l
selbst mit Hilfe von Finanzinvestoren ein zu großer Brocken sein.
Zugleich sind die Übernahmepläne
Eingeständnis dafür, dass dem Konzern in Sachen Wachstum offenbar
die Ideen ausgehen. Das Kerngeschäft stagniert und die Konsolidierung des französischen Mobilfunkmarkts ist auf Eis gelegt. Kurzum:
Spekulative Anleger setzen mit einem Mini Short von der Citi (ISIN
DE000CC19PJ6) auf eine anhaltende Talfahrt der Iliad-Aktie.
Iliad Mini Short
ISIN/WKN
Produkt-Typ
DE000CC19PJ6/CC19PJ
Mini Short
Emittent
Citi
Laufzeit
Open End
Knock-Out (Abst.)
Hebel
Geld/Brief (Spread)
188,44 Euro (19,0%)
3,88
4,09/4,12 Euro (0,7%)
Auf der Trendwelle reiten
Der Abwärtstrend der Iliad-Aktie gewinnt an Dynamik. Mit dem Mini Short sind Anleger mit einem
Hebel vom 3,9 dabei, wenn es weiter nach unten
geht. Stoppkurs bei 2,50 Euro platzieren!
ZJ 35.2014
04
Neue Spekulationen
Wie wir bereits in Ausgabe
32.2014 vermutet hatten, kommen
die Übernahmespekulationen um
T-Mobile US erneut in Gang. Zur
Erinnerung: Anfang August brach
der US-Mobilfunkanbieter Sprint
die weit fortgeschrittenen Verhandlungen zur Übernahme der Tochter
der Deutschen Telekom ab, da die
US-Wettbewerbsbehörden
den
Deal mit zu harten Auflagen verknüpft hatten. Die Bonner versuchen seit Jahren, ihre Mobilfunktochter loszuwerden – ohne Erfolg.
T-Mobile US ist zwar wachstumsstark, benötigt aber viel Geld für
Investitionen.
Insofern dürften die aktuellen
Spekulationen der Telekom durchaus entgegenkommen. Demnach
sucht der französische Internetund Mobilfunkanbieter Iliad offenbar bei Investoren nach Hilfe für
ein höheres Gebot für T-Mobile
US. Das berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Beru-
fung auf mit den Verhandlungen
vertraute Personen. Dazu habe sich
Iliad vor allem an auf Übernahmen
spezialisierte Finanzinvestoren gewandt. Ins Bild passt, dass die Telekom jüngst durchsickern ließ, dass
sie bei einer höheren Offerte verhandlungsbereit sein könnte. Dabei
müsste Iliad aber mindestens 35 bis
40 Dollar je T-Mobile-US-Aktie auf
den Tisch legen. Eine Offerte von
33 Dollar je Aktie hatten die
Bonner im August zurückgewiesen.
An der Börse wurden die Anteile
zuletzt um 30 Dollar gehandelt.
Rallye dürfte sich fortsetzen
Sollten die beiden Parteien in
konkrete Verhandlungen einsteigen, dürfte die T-Aktie ihre Erholung fortsetzen, die sie vor wenigen
Tagen knapp über der wichtigen
Unterstützung bei elf Euro begonnen hatte. Erst recht gilt das, wenn
auch noch der US-Satelliten-TVAnbieter Dish oder Kabelnetz-
betreiber Interesse am T-Mobile US
zeigen und ein Übernahmekampf
entstehen würde.
Anleger können daher durchaus
darüber nachdenken, vom in Ausgabe 32.2014 empfohlenen Discounter (ISIN DE000VZ0EQC7) in
ein Capped Bonus der Commerzbank (ISIN DE000CR25C14) zu
wechseln. Das Papier generiert im
März 2015 eine Maximalrendite
von 6,0 Prozent, wenn die T-Aktie
stets über 10,30 Euro bleibt.
Deutsche Telekom Bonus
ISIN/WKN
Produkt-Typ
DE000CR25C14/CR25C1
Capped Bonus-Zertifikat
Emittent
Commerzbank
Laufzeit
Deutsche Telekom
Barriere (Abstand)
Maximale Rendite
Geld/Brief (Spread)
10,30 Euro (11,4%)
6,0% (10,8% p.a.)
11,50/11,51 Euro (0,1%)
Rendite mit der T-Aktie
Das Capped Bonus auf die Aktie der Deutschen
Telekom spielt seine volle Stärke aus, wenn der
Basiswert seitwärts tendiert. Wichtig ist, dass die
Marke von 10,30 Euro hält.
SIEMENS
CONTINENTAL
Obwohl sich die Conti-Aktie auf Zwei-Jahres-Sicht nahezu verdoppelt hat, halten ihr Anleger weiterhin die Treue
2012 und 2013 gehörte die ContiAktie zu den Highflyern am Parkett. 2014 konnten Anleger mit
dem DAX-Wert bislang keinen Blumentopf gewinnen. Mit 162,50 Euro notiert die Aktie in etwa auf
Jahresanfangsniveau. Für die erfolgsverwöhnten Aktionäre sicherlich eine herbe Enttäuschung, zumindest auf den ersten Blick. Denn
eigentlich steht der Titel ganz gut
da. Zwar musste auch die Fahrstuhl-Aktie zuletzt Federn lassen,
mit einem Minus von rund vier
Prozent auf Sicht von drei Monaten
hält sich der Abschlag angesichts
der beeindruckenden Rallye in den
Jahren zuvor aber noch in Grenzen. Sprich: Die Aktie konnte sich
auf ihrem erhöhten Niveau festbeißen, seit Jahresanfang pendelt sie
zwischen 150 und 180 Euro – und
das, obwohl das Management zuletzt deutlich vorsichtigere Töne
angeschlagen hat. So erholen sich
die Reifenmärkte weitaus langsa-
mer als erhofft, weswegen Conti
sein Umsatzziel Anfang August
leicht nach unten angepasst hat.
Dass die Aktie dennoch nicht ins
Straucheln kam, zeugt von einer
gewissen relativen Stärke, die Zertifikate-Anleger mittels Bonus Cap
von der Deutschen Bank in eine
attraktive Rendite ummünzen können. Hier sind bis Juni 2015 rund
zehn Prozent drin, wenn der DAXWert weiterhin oberhalb von 140
Euro notiert.
Continental Bonus Cap
ISIN/WKN
Produkt-Typ
DE000DT4VA73/DT4VA7
Bonus Cap-Zertifikat
Emittent
Deutsche Bank
Bewertungstag
Barriere (Abstand)
16. Juni 2015
140 Euro (15,3%)
Max. Rendite (p.a.)
9,9% (12,4%p.a.)
Geld/Brief (Spread)
163,73/163,75 EUR (0,0%)
Mit Abgeld
Da das Zertifikat derzeit günstiger ist als die Aktie
und der Abstand zur Schwelle 15,3 Prozent beträgt, ist das Risiko im Vergleich zum Direktinvestment deutlich reduziert.
l
Q
Laufzeit
Zinssätze
A1X3VN
3 Jahre
fest 1,65 % p. a.
Q
A1X3VP
4 Jahre
von 1,60 % p. a. bis 2,00 % p. a.
Q
A1X3VQ
6 Jahre
von 2,00 % p. a. bis 2,60 % p. a.
Q
05
Mit Luft nach oben
Auch die Siemens-Aktie ist ein regelrechter Seitwärtskünstler. Seit
knapp einem Jahr pendelt der Wert
– von wenigen Ausnahmen mal abgesehen – in einer Range zwischen
90 und 100 Euro. Fundamental
hingegen geht es allmählich aufwärts. Siemens hat im dritten Geschäftsquartal (per Ende Juni) seinen Gewinn um rund ein Drittel
gesteigert und das, obwohl der
Umsatz – aufgrund des starken Euro – um vier Prozent rückläufig
war. Allerdings ist diese Profitabilitätsentwicklung etwas verzerrt.
Denn im abgelaufenen Quartal
schlugen im Gegensatz zum Vorjahr kaum Sonderkosten zu Buche.
Damals standen 418 Mio. Euro an
Restrukturierungskosten für das
Sparprogramm „Siemens 2014“ in
den Büchern.
Das Quartalsergebnis deckt sich
auch in etwa mit der Jahresprognose. Demnach soll der Gewinn je
Aktie mindestens um 15 Prozent
IKB Festzins- und Stufenzinsanleihen
WKN
ZJ 35.2014
über den 5,08 Euro des Vorjahres
liegen, der Umsatz in etwa auf dem
gleichen Niveau. Den Konflikt in
der Ukraine, aber auch im Nahen
Osten sieht das Management als
„ernstes Risiko für das Wachstum
in Europa“. Welche Belastungen
sich daraus für Siemens ableiten
lassen, sei noch nicht abzusehen.
Russland ist mit einem Umsatzbeitrag von zwei Mrd. Euro ein wichtiger Markt. Die Jahresprognose, so
CEO Joe Kaeser, sei aber nicht in
Gefahr. Da zudem der Druck über
die Währungsseite nachlassen sollte
und die globale Konjunktur dank
den USA und Asien stärker auf
Touren kommt, stehen die Chancen
nicht schlecht, dass Siemens seine
Prognose erreicht bzw. sogar übertrifft. Mit einem Bonus von Goldman Sachs (ISIN DE000GT80YV0)
können sich Anleger schon jetzt in
Stellung bringen und gleichzeitig
Rücksetzer bis an die 80-EuroMarke ohne Schaden überstehen.
Wird Siemens wieder dreistellig?
105
100
95
90
85
80
09/13
01/14
05/14
Zeichnungsfrist bis 12. 9. 2014
Die Kurse der Anleihen unterliegen Markteinflüssen, Kursverluste bei Verkauf
vor Laufzeitende sind möglich.
Ein Kauf bzw. Verkauf der Anleihen über die Börse kann vorübergehend
erschwert oder nicht möglich sein.
Anleger sind dem Risiko einer Zahlungsunfähigkeit der Emittentin ausgesetzt.
Für den Anleger können Entgelte für den Erwerb und Verwahrkosten anfallen.
Angaben zur Höhe erhalten Anleger von der depotführenden Bank.
Diese Werbeanzeige stellt kein bindendes Angebot der IKB dar. Die Anleihen werden auf Grundlage des am 20. 2. 2014 veröffentlichten Basisprospekts der IKB einschließlich etwaiger Nachträge sowie der für sie relevanten Endgültigen Bedingungen emittiert, die weitere Informationen beinhalten, welche eine sachgerechte Anlageentscheidung erst ermöglichen.
Der jeweilige Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge und die Endgültigen Bedingungen sind im Internet (www.ikb.de/wertpapiere) oder kostenlos bei Ihrer Bank erhältlich. Hinsichtlich der Zeichnung sowie einer anlegergerechten Beratung wenden Sie sich bitte an Ihre Bank.
NEU AM MARKT
KOLUMNE
Philipp Arnold
Raiffeisen Centrobank
l
Unermüdlich
stellt
Raiffeisen
Centrobank als größter Zertifikateanbieter Österreichs die Chancen,
die Zertifikate gerade in der aktuellen Marktphase ermöglichen, in
den Vordergrund. Es ist längst kein
Geheimnis, dass das derzeitige
Zinsumfeld für Anleger auf der Suche nach Ertrag mehr als herausfordernd ist. Am Sparbuch ist kaum
Rendite zu holen und die Alternativen sind dünn gesät: Solide Unternehmensanleihen bringen aktuell gerade mal 1,5 Prozent p.a., und
das mit einem Direktinvestment in
Aktien verbundene Marktrisiko ist
vielen Anlegern zu hoch.
Doch Niedrigzinsen müssen
keine Spielverderber sein. Raiffeisen Centrobank setzt bei Zeichnungsprodukten schon seit 2009
stark auf risikooptimierte Lösungen – allen voran Bonus-Zertifikate. Diese können in der aktuellen Marktphase ihre Stärken voll
ausspielen und ermöglichen den
Spagat zwischen attraktiver Rendite und Teilabsicherung gegen fal-
lende Kurse. Je nach Ausgestaltung helfen sie dem Anleger dabei,
eine Feinjustierung von Chance
und Risiko gemäß der persönlichen Präferenz vorzunehmen –
Vorteile, die größtenteils lange
bekannt sind.
Trotzdem werden wir immer
wieder gefragt: „Bringen Zertifikate wirklich Mehrwert für den Anleger?“ Dieser etwas provokant formulierten Fragestellung ist das
Team von Raiffeisen Centrobank
nachgegangen und hat alle BonusZertifikate, die seit 1. Januar 2009
zur Zeichnung angeboten wurden,
unter die Lupe genommen. Denn
das überzeugendste Argument ist
meistens die tatsächlich erzielte
Performance.
Das Resultat der Studie zeigt,
dass die Wertentwicklung der betrachteten Bonus-Zertifikate zum
Großteil besser ist als jene der
zugrundeliegenden
Basiswerte.
Während die Basiswert-Rendite bei
knapp über sieben Prozent p.a.
liegt, beläuft sich die durchschnittliche Rendite aller 72 Bonus-Zertifikate im selben Zeitraum auf 8,46
Prozent p.a. und liegt damit trotz
Schutzmechanismus im Bereich der
historischen Aktienmarktrendite.
Das Risiko für den Anleger,
der in ein Bonus-Zertifikat investiert, ist ein möglicher Durchbruch
der Barriere. Es ist daher besonders wichtig, darauf zu achten, einen ausreichend hohen Sicherheitspuffer (Abstand zu Barriere)
zu wählen, um das Restrisiko zu
reduzieren.
ZJ 35.2014
06
Europa Kupon Anleihe
(HSH Nordbank)
Adidas Fix Kupon Express
(UBS)
Twitter Aktienanleihe
(Commerzbank)
Auch der EURO STOXX 50 hat einen Teil seiner Verluste wieder
wettgemacht. Von den knapp 300
Punkten, die der Index seit dem
Bruch des Aufwärtstrends Anfang
Juli verloren hatte, hat er bereits
200 Punkte wieder hereingeholt.
Aus dem Schneider ist er damit allerdings nicht, zumindest aus technischer Sicht. Zur Rückkehr in den
Trend fehlen dem Index noch einmal gut 100 Punkte. Solche kurzfristigen Marktbewegungen spielen
für eine neue Anleihe der HSH
Nordbank (ISIN DE000HSH4TV0)
keine Rolle. Wichtig ist nur, dass
das Barometer in fünf Jahren nicht
mehr als 50 Prozent unter seinem
Startwert notiert. Ist das der Fall,
bekommen Anleger die Anleihe
zum Nennwert zurück. Überdies
wirft das Papier während der Laufzeit fixe Zinsen in Höhe von 3,0
Prozent p.a. ab – unabhängig von
der Indexentwicklung.
Die Adidas-Aktie hat schon bessere
Zeiten gesehen. Nachdem die Herzogenauracher Ende Juli ihre Umsatz- und Gewinnziele kassiert hatten, nahmen Anleger in Scharen
Reißaus. Es war ein brutaler SellOff: Binnen kürzester Zeit wurde
der DAX-Wert von Kursen um 70
auf etwa 55 Euro durchgereicht.
Allmählich aber beruhigt sich die
Lage. Zwar wurde der Rebound
bereits an der 60-Euro-Marke ausgebremst, der anschließende Rücksetzer viel jedoch relativ moderat
aus. Damit stehen die Chancen auf
eine Bodenbildung gar nicht mal so
schlecht. Genau darauf können Anleger mit einem neuen Fix Kupon
Express-Zertifikat der UBS setzen
(ISIN
DE000UBS1969).
Zur
schnellen Tilgung kommt es, wenn
die Aktie an einem der halbjährlichen Stichtage über ihrem Referenzwert liegt. Der fixe Zinssatz
beträgt 4,9 Prozent p.a.
Die Twitter-Aktie hat in den vergangenen Monaten eine heiße Sohle aufs Parkett gelegt. Seit Anfang
Juni ging es satte 50 Prozent nach
oben, 30 Prozent allein in den vergangenen vier Wochen. Den Impuls
für den jüngsten Kurssprung lieferten die Zahlen zum abgelaufenen
Quartal. Der Kurznachrichtendienst konnte seine Umsätze um
120 Prozent steigern. Was an der
Börse aber besonders gut ankam,
war der Nutzerzulauf. Die Zahl der
User kletterte um fast ein Viertel.
Mit einer neuen PROTECT-Aktienanleihe der Commerzbank (ISIN
DE000CR25MQ3) können Anleger
darauf setzen, dass die Aktie nach
der Rallye eine kleine Pause einlegt. Das währungsgesicherte Papier hat einen fixen Zinssatz von
zehn Prozent p.a. Die Barriere, die
am Ende über die Rückzahlung
entscheidet, wird bei 65 Prozent
des Startwerts fixiert.
EURO STOXX 50
Adidas
3.400
Twitter
100
75
3.300
90
65
3.200
3.100
80
3.000
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2.800
2.700
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ALUMINIUM
PLATIN
Der Alupreis steigt. Da auch fundamental alles im Lot ist,
bleiben Anleger am Ball – ziehen aber den Stopp nach.
Der Aluminiumpreis setzt seine
Rallye fort. Inzwischen wechselt
die Tonne für mehr als 2.100 Dollar den Besitzer. So hoch notierte
das Industriemetall zuletzt vor 18
Monaten. Die Chancen auf weiter
steigende Kurse stehen gar nicht
mal so schlecht. Denn während die
Nachfrage klettert, sinkt das Angebot. Die Lagerbestände an der LME
sind auf den niedrigsten Stand seit
Juli 2012 gefallen. Vor allem die
Automobil- und die Luftfahrtindustrie sind ganz heiß auf den leichten
Werkstoff. Aber auch in der Elektroindustrie gewinnt Aluminium
aufgrund seines guten Leitvermögens immer mehr an Bedeutung.
Zusätzlichen Schub bekommt
der Preis von den bullishen Prognosen der Schmelzhütten. Nach
Alcoa prophezeit auch der weltgrößte Aluminiumhersteller Rusal
ein größeres Angebotsdefizit für
das laufende Jahr. Die Russen
rechnen damit, dass der NachfrageAluminium MINI Long
ISIN/WKN
MINI Long
Emittent
Aluminium
Laufzeit
Open End
K.o.-Barriere (Abst.)
Hebel
Geld/Brief (Spread)
l
DE000DZE8FA2/DZE8FA
Produkt-Typ
1.563,86 USD (24,1%)
4,2
3,80/3,86 Euro (1,5%)
Weiter im Trend
Der MINI Long der DZ BANK hebelt Kursgewinne
des Industriemetalls mit dem Faktor 4,2. Gleichzeitig ist der Abstand zur K.o.-Barriere bei
1.563,86 Dollar komfortabel.
überhang (exklusive China) bis
Ende 2014 auf 1,5 Mio. Tonnen
steigen werde. Alcoa geht von
einem Defizit von 930.000 Tonnen
aus.
Die Trendwende – seit seinem
Vier-Einhalb-Jahrestief im Februar
hat der Alupreis um mehr als 24
Prozent zugelegt – spiegelt sich
auch in den Bilanzen der Schmelzhütten wider. Rusal schreibt nach
fünf Verlustquartalen in Folge
wieder schwarze Zahlen. Netto
blieben im zweiten Quartal 129
Mio. Dollar hängen. Ein Jahr zuvor
färbte ein Verlust von 203 Mio.
Dollar die Bilanz tiefrot. Auch
Alcoa ist zuletzt in die Gewinnzone
zurückgekehrt.
Charttechnisch ist bei Aluminium ohenhin alles im grünen Bereich. Das Industriemetall befindet
sich in einem intakten Aufwärtstrend. Mit dem Sprung über die
Marke bei 2.100 Dollar hat das
Weißblech ein frisches Kaufsignal
geliefert. Insofern sehen wir für
den in Ausgabe 28.2014 vorgestellten MINI Long der DZ BANK
auch keinen Handlungsbedarf.
Allerdings sollten Anleger, die
damals zu Briefkursen um 3,20
Euro zum Zuge kamen, einen Teil
des knapp 20-prozentigen Gewinns
mit einem Stopp bei 3,50 Euro
absichern. Der Schein (ISIN
DE000DZE8FA2) ist mit einem
Hebel von 4,2 übrigens auch jetzt
noch für Neueinsteiger interessant.
ZJ 35.2014
07
Unter Druck
Während Palladium von einem
zyklischen Hoch zum nächsten eilt,
steht der Platinpreis gehörig unter
Druck. Seit Anfang Juli hat das
teuerste aller Edelmetalle knapp
fünf Prozent verloren – und ist damit nicht nur unter seinen seit Januar laufenden Aufwärtstrend,
sondern auch unter die 200-TageLinie gerutscht. Technisch ziehen
damit dunkle Wolken auf.
Verantwortlich für den Kursrutsch sind Investoren. Seitdem die
Platin-Mineure in Südafrika ihre
Arbeit wieder aufgenommen haben, schmeißen Anleger ihre ETFs
auf den Markt. Allein im August
wurden mehr als 113.000 Unzen
abgezogen – das entspricht dem
größten Monatsminus seit sechs
Jahren.
Die südafrikanische Produktion
rollt allmählich wieder an. Im Juni
ist sie um 22 Prozent im Monatsvergleich gestiegen. Gleichzeitig, so
die Befürchtung, könnte die Nach-
frage aus der Autoindustrie – und
vor allem die braucht Platin – zurückgehen. Denn die Verkaufszahlen, insbesondere in Europa sind
zuletzt schwächer ausgefallen als
gedacht.
Auch wenn einige Analystenhäuser, darunter HSBC für die
zweite Jahreshälfte steigende Preise prophezeien, kurzfristig zeichnet
sich ein bearishes Bild, weswegen
Anleger vorerst auf die Short-Seite
wechseln können. Das passende
Vehikel dafür liefert BNP Paribas
(ISIN DE000PA2RD72). Deren
MINI Short mit K.-o.-Barriere bei
1.668,13 Dollar (Abstand: 18,3
Prozent) hebelt Verluste des Edelmetalls mit dem Faktor 5,3. D.h.
Bereits bei einem Abgleiten bis an
die 1.390-Dollar-Marke würde bei
dem Schein – eine gleichbleibende
EUR/USD-Relation vorausgesetzt –
ein Gewinn von knapp zehn Prozent auflaufen. Ein Stopp bei 1.475
Dollar ist allerdings Pflicht.
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