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family Ausgabe 03/2010 Wie ein Mosaik – Auf den - febbex.org

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febbfamily
Ausgabe 03/2010
Neues aus der Freien Evangelischen Bekenntnisschule Bremen
Wie ein Mosaik –
die Bildungsvielfalt an
der FEBB
Auf den Rollsitz,
fertig, los –
Erfolge für die Ruderer
Lebendiges
Mittelalter –
ein Projekt mit Exkursion
auf die Burg Hohnstein
2
INHALT
GruSSwort
Von Richard Werner
3
Titelthema
Die Bildungsvielfalt an der FEBB
FEBB INTERN
4-8
Ein Hilfsfond für in Not geratene Eltern
9
Abschied mit Isabella
9
Die Neuen an der FEBB
10-11
Der erste FSJler an der FEBB
FEBB Hallo und ADE
24
Einschulungsfeiern
12
Abitur 2010
13
Alumni
Abschlussfeier der IHR
14
Vincent Stenzel
15
Grundschule
Der Schulhof ist fertig
16
Eltern organisieren Schülertransport
16
Auf dem Weg der Freude
17
Faszinierende Vielfalt bei der Projektwoche 17
FEBB Sportiv
Die Special Olympics in Bremen 18
Mehr Bewegung in der Grundschule
18
Auf den Rollsitz, fertig, los! 19
Ein Sportfest für die Jüngsten
19
Weiterführende Schule
Schlangen, Haie und Motorenprobleme
20
Benefizkonzert für den neuen Schulhof
20
Was ist in der Welt los?
21
Das Dschungelbuch
21
Lebendiges Mittelalter
22
Das Jüdische Museum zu Besuch
22
Keine Vorurteile gegen Ausländer
23
Teach & Preach
Gut versorgt
22
Marja Emilia und Benjamin sind da
15
Wir gratulieren
11
dies & das
Impressum
3
G r u S S w o rt
3
Liebe Freunde der FEBB,
der Sommer ist
vorbei und
die meisten
von uns
sind vom
Takt im
Uhrwerk
des Alltags
wieder in Beschlag genommen. So
hat auch die Schule wieder Fahrt
aufgenommen, alle sind an Bord. Jede
und jeder ist an seinem Platz, damit der
Betrieb reibungslos läuft.
Im Gegensatz zu einem produzierenden
Unternehmen, das hoch automatisiert
zum Beispiel Kühlschränke baut, ist
die FEBB in ihrem Innersten auf Beziehungen angelegt, weil hier Menschen
ausschließlich mit Menschen zu tun
haben. Beziehungen von Einzelnen
untereinander, aber auch Beziehungen
von Gruppen untereinander bilden ein
unsichtbares Muster. Der Einzelne ist die
Grundeinheit der Vielfalt. Wie bei einem
Mosaik erscheint das einzelne Element
für sich zunächst eher unscheinbar
und unbedeutend, dann aber in der
Anordnung mit anderen in Gruppen und
Strukturen erhält das Gesamtbild den
vom Künstler gedachten Ausdruck.
Mit diesem Mosaik möchte ich die FEBB
vergleichen. Sie ist ebenso ein Kunstwerk, das sich aus vielen engagierten
einzelnen Personen, Gruppen und
Fraktionen, wie z.B. Eltern, Schülern,
Mitarbeitern, Lehrern, Freunden,
Vereinsmitgliedern, Spendern und Sponsoren zusammensetzt und zusammen
wirkt.
So treibt es Blüten, wenn Leute sich solidarisch zeigen, indem sie Geld zusammen legen, um Kinder zu unterstützen,
für die das Schulgeld nicht reicht. Oder
wenn Eltern die Organisation der Schülerbeförderung an der Grundschule Vahr
in die Hand nehmen. Für mich zeigen
diese Beispiele, dass das Menschen sind,
die einen Unterschied machen: „Was
kann ich dir Gutes tun?“ Und wenn das
geschieht, dann bleibt das nicht ohne
Früchte.
Was mich schwer begeistert sind
Rückmeldungen von Leuten, die sonst
mit der FEBB nichts zu tun haben. Die
in den Schulalltag hinein schnuppern
und deutlich zum Ausdruck bringen,
dass es außergewöhnlich ist, wie die
Zusammenarbeit funktioniert. Wo
andere von Teambildung reden – hier
wird Team gelebt. Jemand war erstaunt
darüber, wie viel Mühe und Gedanken
sich Lehrerinnen und Lehrer machen,
um den Schülern das Beste zu geben.
Solche Rückmeldungen sind sehr erfreulich und ermutigend, aber gänzlich
ungeeignet, um sich auf die eigene
Schulter zu klopfen.
Sie sind vielmehr geeignet um:
> daran erinnert zu werden, dass die
FEBB eine klasse Schule ist, nicht
„08/15“, sondern etwas Besonderes.
> das Besondere als Frucht, die Gott
wachsen lässt, zu sehen und Wert zu
schätzen,
> dem Gedanken Raum zu geben: „Ja,
ich hätte Lust mich an der Entwicklung
dieser besonderen Schule zu beteiligen!“
> froh und optimistisch in die Zukunft
zu schauen, weil Jesus Christus eine
deutliche Ansage macht: Ich habe euch
dazu bestimmt, zu gehen und Frucht
zu tragen – Frucht, die Bestand hat.
(Joh.15,16b)
Unter vielen anderen zählen zu diesen
Früchten auch die einzelnen Schulzweige an der FEBB. Die politischen
Vorgaben im Lande Bremen sind
selbstverständlich auch für die FEBB
verbindlich, aber die innere Ausgestaltung hat dann doch ihren ganz eigenen
FEBB-Charakter, wovon besonders
die Schülerinnen und Schüler dieser
Schule profitieren. Sie werden in dieser
Ausgabe der FEBB family weitere Details
zu diesen und zu anderen Früchten
entdecken.
Ich wünsche Ihnen eine ertragreiche
Lektüre.
Richard Werner
Mitglied des Trägervereins
Impressum
Redaktion: Wiebke Bauerschäfer, Monika Greulich (V.i.S.d.P.), Birgit Guhl, Dr. Herbert Kipp, Kristina Korsmeier, Susanne Lenz,
Hartwig Seggermann
Gestaltung: Dambacher & Guhl Werbeagentur, Andrea Dambacher, Birgit Guhl
Foto: D. und B. Guhl, Michael Müller, Dunja Gediga, Ingo Bröckel, fotolia, privat Druck: flyeralarm
Herausgeber: Freie Evangelische Bekenntnisschule Bremen, staatlich anerkannte private Grundschule,
integrierte Haupt- und Realschule, Gymnasium
Anschrift:
Grundschule Habenhausen, Steinsetzerstr. 6-8, 28279 Bremen, Tel. 0421 839 36-300, Fax 0421 839 36-311, gshabenhausen@febb.de
Grundschule Neue Vahr, Otto-Braun-Str. 2, 28329 Bremen, Tel. 0421 839 36-500, Fax 0421 839 36-511, gsvahr@febb.de
Gymnasiale Oberstufe Habenhausen, Steinsetzerstraße 4, 28279 Bremen, Tel. 0421 839 36-700, Fax 0421 839 36-711,
gyohabenhausen@febb.de
Weiterführende Schule, Habenhauser Brückenstr. 1, 28279 Bremen, Tel. 0421 839 36-0, Fax 0421 839 36 119, wshabenhausen@febb.de
www.febb.de
Bankverbindung: Die Sparkasse Bremen, BLZ 290 501 01, Kto. 11 76 53 02
4
tit e lth e ma
Wie ein Mosaik
Die Bildungsvielfalt an der FEBB
Die Schuleingangsstufe
„Ich bin im zweiten Jahr in
der Schuleingangsstufe.
Ich finde gut, dass ich den
anderen Kindern bei ihren
Aufgaben helfen kann.“
„Endlich ist es so weit...“ –
Solche und ähnliche Äußerungen höre ich zu Beginn eines
jeden Schuljahres von Eltern,
deren Kinder eingeschult werden, und so auch im August
dieses Jahres.
Moritz (6), 2. Schulbesuchsjahr
Wie in jedem Jahr wurden die
„Neuen“ im Rahmen einer maßgeblich durch Schüler und Lehrer der vierten Klassen gestalteten Feier in unserer Grundschule willkommen geheißen.
Es ist für mich immer eine besondere
Freude, die vielen erwartungsfrohen
Gesichter von Kindern vor mir zu sehen,
welche sich riesig auf die Schule freuen.
Diese freudige Erwartung wollen wir
als Grundschulkollegium den Kindern
gern dauerhaft erhalten, indem sie
viel Erfolg beim Lernen haben können,
welcher nach Aussage des amerikanischen Pädagogen Benjamin Bloom die
wichtigste Voraussetzung für eine gute
Lernmotivation ist.
Seit mehreren Jahren beobachten wir,
dass die Voraussetzungen, mit denen
die Schülerinnen und Schüler (SuS) in
unsere Grundschule eingeschult werden,
zunehmend unterschiedlicher werden.
Einige können schon mehr oder weniger
gut lesen, schreiben und sogar bis
100 zählen, andere kennen zumindest
schon viele Buchstaben und Zahlen. Im
Gegensatz zu diesen gibt es aber auch
immer mehr SuS, die bei Erreichen des
schulpflichtigen Alters noch nicht in der
Lage sind, einen Stift richtig zu halten
und darüber hinaus noch große Defizite
in der Wahrnehmung, der optischen
Differenzierung sowie der Konzentration aufweisen.
Um trotz dieser sehr unterschiedlichen
Lernvoraussetzungen, mit denen die SuS
zu uns kommen, allen die Möglichkeit
geben zu können, erfolgreich zu lernen,
werden sie in unsere jahrgangsgemischte Schuleingangsstufe (SE) eingeschult.
In der SE arbeiten nicht, wie in den
herkömmlichen Jahrgangsklassen, alle
SuS zur selben Zeit am selben Stoff,
sondern jeder SuS arbeitet mit Hilfe von
bereitgestellten Freiarbeitsmaterialien
an seinem eigenen individuellen Lernplan.
Dieser Lernplan orientiert sich an einem
festgelegten Pensum, das zur Erlangung
bestimmter Kompetenzen führt, welche
erforderlich sind, um erfolgreich in der
dritten Klasse weiterlernen zu können.
Der Lernfortschritt jedes SuS wird durch
Lernstandsdiagnosen unterschiedlicher
Form ermittelt und durch die Lehrkräfte
dokumentiert.
Sinn der jahrgangsübergreifenden
Lerngruppen ist es, jedem SuS die Möglichkeit zu geben, beim Schuleintritt
auf dem Lernentwicklungsstand aufzubauen, den er mit in die Schule bringt.
SuS mit einer schnelleren Auffassungs-
Lernfortschritt
„normal“
gabe haben so die Möglichkeit, in kürzerer Zeit die Kompetenzen zur Weiterarbeit in der dritten Klasse zu erlangen
oder Aufgaben auf höherem Niveau zu
bearbeiten. SuS, welche sich intensiver
mit den Inhalten beschäftigen müssen,
um sie sicher zu beherrschen, haben
entsprechend mehr Zeit, um die Kompetenzen zur Weiterarbeit in der dritten
Klasse zu erlangen.
Dies bedeutet keinesfalls, dass alle
SuS so schnell oder langsam arbeiten
können, wie sie wollen. Die Lehrerinnen
und Lehrer achten darauf, dass alle ihren Möglichkeiten entsprechend schnell
arbeiten.
Ziel ist es, niemanden zu unter- oder zu
überfordern, sondern allen eine solide
Kompetenzgrundlage zur erfolgreichen
Weiterarbeit in der dritten Klasse zu
vermitteln.
Die dafür zur Verfügung stehende Zeit
reicht von einem bis zu drei Schulbesuchsjahren.
Lernfort- Lernfortschritt
schritt
l a n g s a m sehr schnell
1 Jahr
1 Jahr
Pensum
der SE
1. Klasse
2 Jahre
2. Klasse
2 Jahre
3 Jahre
1 Jahr
Wechsel
in die
dritte
Klasse
Wechsel
in die
dritte
Klasse
Wechsel
in die
dritte
Klasse
3. Klasse
T it e lth e ma
Die Klassen 3 und 4
Alle SuS, welche also in unterschiedlicher Zeit eine solide Kompetenzgrundlage für die Weiterarbeit in der
dritten Klasse erworben haben, lernen
miteinander in der dritten Klasse weiter.
Da nun alle SuS ähnliche Lernvoraussetzungen mitbringen, ist es möglich,
dass sie in einem vergleichbaren Tempo
am Erwerb der weiteren Kompetenzen
arbeiten.
Da es aber jedoch auch weiterhin
langsamere und schnellere Lerner gibt,
bemühen wir uns auch in der dritten
und vierten Klasse, auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der SuS z.B. durch
individualisierte Wochenpläne und den
Einsatz von Freiarbeitsmaterialien einzugehen.
Hierbei kooperieren die Lehrerinnen und
Lehrer in unseren Jahrgangsteams. In
diesen arbeiten alle Pädagogen der Parallelklassen eines Jahrgangs zusammen.
Das bietet einerseits den Vorteil der gegenseitigen Unterstützung, was gerade
neuen Lehrerinnen und Lehrern sehr
entgegen kommt. Aber auch erfahrene
Kollegen bekommen so wertvolle neue
Impulse. Andererseits bietet es den
Eltern die Gewähr dafür, dass trotz
unterschiedlicher Lehrpersonen in allen
Klassen vergleichbar gearbeitet und der
selbe Lernertrag erreicht wird.
Zu Beginn eines jeden Schuljahres
erarbeiten die Teammitglieder erst mal
die Planung des gesamten Jahres für
ihren Jahrgang. Auf Grundlage der
bundesweit gültigen Bildungsstandards
und der schulinternen Lernertragspläne
werden Themenschwerpunkte für jede
Schulwoche festgelegt, gemeinsame
Projekte wie Unterrichtsgänge, Ausflüge, Klassenfahrten und klassenübergreifende „Lernwerkstätten“ geplant, so wie
Termine für parallele Lernstandserhebungen und die Verteilung bestimmter
damit zusammenhängender Aufgaben
abgestimmt.
Im Verlauf des Schuljahres treffen sich
die Teams regelmäßig, um miteinander zu
begutachten, ob die angestrebten Ergebnisse durch die Jahresplanung erreicht
werden konnten oder ob die Planung
eventuell modifiziert werden muss.
5
In den Teams werden außerdem arbeitsteilig die vielfältigen Freiarbeitsmaterialien erstellt, die für das selbstständige
Arbeiten von SuS unerlässlich sind,
so wie Ideen und Erfahrungen ausgetauscht.
„Hallo, mein Name ist Lea.
Ich bin drei Jahre in die HSE 5
gegangen. Das Tolle an dieser
Klasse war, dass ich immer die
Zeit bekommen habe, die ich
brauchte. Jetzt in der 3.Klasse
fällt es mir viel leichetr, meine
Aufgaben zu lösen.
Und - ich bin nicht sitzen
geblieben !!!“
Lea, 3c
Zum Ende eines Halbjahres entwickelt
jedes Team Vergleichsarbeiten und/oder
andere Instrumente zur Lernstandserhebung um zu kontrollieren, ob in
allen Klassen des Jahrgangs der gleiche
Lernertrag erreicht wurde.
Manche Teams haben auch schon jede
Klassenarbeit gemeinsam konzipiert.
So ist in einem Team einmal eine Diktatreihe entstanden, in der fortlaufend
die Erlebnisse einer gleichbleibenden
Personengruppe erzählt wurde, wodurch
sich viele Schülerinnen und Schüler tatsächlich immer schon auf das nächste
„Fortsetzungsdiktat“ freuten und auch
die beteiligten Lehrerinnen und Lehrer
viel Freude hatten.
Auf den halbjährlich stattfindenden
Lernstandskonferenzen tauschen sich
die LuL eines Teams über den Lernstand
aller ihrer SuS mit dem Ziel aus, keinen
zu „verlieren“.
So können sie auf eine breite Datenbasis zurückgreifen, wenn es um die
Entscheidung für die angemessene
Fortsetzung des Lernens auf der weiterführenden Schule geht.
Um den Übergang so reibungslos wie
möglich zu gestalten, setzen sich am
Ende der Grundschulzeit die Teams
der Jahrgänge vier und fünf zu einem
„Übergabegespräch“ zusammen.
Hartwig Seggermann
Schulleiter GS
weiterführende Schule
Haupt- und Realschule, Gesamtschule,
Stadtteilschule, Oberschule, Gymnasium, Einheitsschule – wer kennt diese
Schulstrukturen bzw. „Schuletiketten“
nicht. Schulpolitik ist Ländersache und
stark abhängig von den politischen
Mehrheitsverhältnissen. Seit dem
PISA-Schock von 2001 und dem auch
in den Folgejahren diagnostizierten
letzten Platz von Bremen im nationalen
Vergleich (neben dem auch ganz anders
erwarteten Stand Deutschlands im
internationalen Vergleich) ist Bildung
nicht nur ein gefragtes Wahlkampfthema. Es wurden und werden auf struktureller, aber auch auf inhaltlicher Ebene
große Anstrengungen unternommen,
die Situation in deutschen Schulen zu
verändern und damit die Bildungschancen zu verbessern. Der Weg dorthin ist
heiß umstritten (siehe z.B. das erfolgreiche Volksbegehren in Hamburg in
diesem Sommer), der Finanzrahmen
der Länder und Kommunen engt den
Spielraum zusätzlich ein. Unstrittig ist,
dass die Einzelschule der „Motor jeder
erfolgreichen Schulentwicklung“ ist.
Die FEBB wurde vor über 30 Jahren
von engagierten Bremer Eltern u.a. mit
dem Ziel gegründet, es Kindern nach
der Grundschule zu ermöglichen eine
weiterführende Schule zu besuchen und
- natürlich abhängig von Begabungen
6
tit e lth e ma
und Kompetenzen - alle wichtigen
Schulabschlüsse zu erwerben. An dieser
Prämisse hat sich bis heute nichts geändert, z.Zt. werden knapp 1000
Schüler/innen an zwei dicht beieinander
liegenden Standorten von ca. 90 Lehrer/innen unterrichtet.
Welches „Etikett“ eine Schulform dabei
trägt (s.o.), ist im Schulalltag letztlich
zweitrangig. Der entscheidende Faktor
ist die inhaltliche Ausgestaltung auf
den unterschiedlichen Ebenen des komplexen Systems Schule. Im Folgenden
werden deshalb neben der grundlegenden Organisationsstruktur der Weiterführenden Schule vor allem die schulspezifischen Besonderheiten erläutert.
Ich finde die 7. Klasse gut,
denn wir dürfen jetzt auf dem
Sporthof Fußball spielen. Im
Gymnasium wurden jetzt
die Fächer WUK und NAT in
Geschichte, Erdkunde, Chemie,
Biologie und Physik aufgeteilt. Das finde ich interessanter, auch wenn man mehr
Stunden hat.
Ab der 7. Klasse kann man
Schülerlotse werden.
Philip, 7b
Sekundarstufe I
(Standort Habenhauser Brückenstraße)
In jeder Jahrgangsstufe werden ca.
125 Schülerinnen und Schüler (SuS) in
jeweils drei Gymnasialklassen (Sollstärke
27 SuS) und zwei Sekundarschulklassen
(Sollstärke 20 – 22 SuS) unterrichtet.
Die Aufnahme externer Schüler ist zur
5. Klasse nur in begrenztem Umfang
möglich, da die Schüler der eigenen
Grundschulen vorrangig übernommen
werden. Eine Anmeldung ist jedoch
jederzeit möglich.
Die in der Regel sehr zuverlässigen Einstufungen der eigenen Grundschulen
sorgen dafür, dass die Klassenzusammensetzungen sehr konstant bleiben.
Ein evtl. erforderlicher Wechsel zwischen den Schularten ist auf Antrag
und in Absprache vor allem in Jahrgangsstufe 5 möglich und sinnvoll
(beide Schulformen werden von einem
Kollegium unterrichtet und befinden
sich in einem Schultrakt).
Die LRS-(Lese-Rechtschreib-Schwäche)
Förderung wurde in den letzten Jahren
durch umfangreiche Fortbildungsmaßnahmen der Deutschlehrer/innen, individuelle Diagnostik sowie eine wöchentliche Zusatzstunde (schulformübergreifend) intensiviert. Eine Ausweitung auf
den Bereich der Dyskalkulie (Formen der
Rechenschwäche) in Anknüpfung an die
grundlegende Arbeit der Grundschule
ist in Arbeit. Im Schuljahr 2009/10
nahm die 5. Jahrgangsstufe am Projekt
„Zur Erprobung von Diagnoseinstrumenten zur individuellen Förderung von
Schülerinnen und Schülern teil“, das
wissenschaftlich begleitet und evaluiert
wurde. Die Arbeit mit den erprobten
Diagnoseinstrumenten wird fortgesetzt
und weiterentwickelt.
Die FEBB ist als „Schule mit vorbildlicher Berufsorientierung“ 2009 zum
zweiten Mal infolge von der Senatorin
für Bildung zertifiziert worden. In der
Begründung durch die untersuchende
Kommission wurde besonders die positive Bewertung durch die Schüler, die
Auswirkungen des Teammodells sowie
die schulinternen Veranstaltungen
(Berufsinformationstag FEBBIT, FEBBForum) herausgehoben. Weitere wichtige Bestandteile des Konzepts „Schule
und Wirtschaft“ sind die Berufspraktika
der Schüler/innen, die Kooperation mit
der Firma Airbus, außerunterrichtliche
Projekte in Zusammenarbeit mit Firmen
und Institutionen sowie verschiedene
schulinterne Seminare zur Berufsorientierung.
Jahrgangsteams
Seit dem Schuljahr 2007/08 werden die
jeweils fünf Klassen eines Jahrgangs
von einem Lehrerteam übernommen
und von der 5. bis einschließlich zur 7.
Klasse als Jahrgangsteam fortgeführt.
Notwendige strukturelle und räumliche
Voraussetzungen für einen solchen
Ansatz sind u.a.
• der Einsatz der Lehrer mit möglichst vielen ihrer Stunden in der Jahrgangsstufe,
• gemeinsame wöchentliche Teamsitzungen, geleitet von einem Teamsprecher,
• Renovierung und Umgestaltung eines
Schultraktes mit Schaffung von Gruppenarbeitsräumen und einem eigenen
Lehrerstützpunkt,
• Orientierung der Stundentafel an den
staatlichen Vorgaben, darüber hinaus
hat jede Klasse eine Verfügungsstunde (methodische
und soziale Schwerpunkte
wie z.B. Klassenrat),
• gezielte und koordinierte
Förderung der Methoden- und
Sozialkompetenz der Schüler
(Freies Lernen, Morgenkreis,
Klassenrat usw.).
Die traditionelle Einzelkämpferrolle der Lehrer/innen wird
aufgelöst, ein Lehrerteam
(bestehend aus 5 – 8 Lehrer/
innen) übernimmt in den Jahrgangsstufen 5 - 7 gemeinsam
die pädagogische und inhaltliche
Verantwortung für die Jahrgangsstufe (schulformübergreifend),
Eltern und Schüler werden sinnvoll
mit einbezogen.
tit e lth e ma
Ich besuche die 10. Klasse IHR
auf der FEBB, und es gefällt
mir eigentlich echt gut. Wir
genießen Rechte und Privilegien als Ältere. So haben wir
zum Beispiel unsere eigene Cafete, für die wir aber auch die
Verantwortung übernehmen
müssen (Putzplan aufstellen und einhalten!) und wir
dürfen das Gebäude in den
Freistunden verlassen.
Natürlich gibt es auch Regeln
und die finde ich manchmal
zu eng gefasst. (Zum Beispiel, dass in der 10. Klasse
immer noch das Lerntagebuch
von den Lehrern kontrolliert
und von den Eltern abgezeichnet werden muss, wie in einer
fünften Klasse.)
Aber insgesamt bin ich froh,
dass wir durch die genannten
Vorrechte darauf vorbereitet
werden, selbstständig zu handeln und Verantwortung zu
übernehmen.
Rebecca 10e
Integrierte Haupt- und Realschule (IHR)
Die IHR bietet schon jetzt alle möglichen Schulabschlüsse an. So können
die einfache Berufsbildungsreife, die
erweiterte Berufsbildungsreife,
der Mittlere Schulabschluss sowie das
Abitur nach dreizehn Jahren abgelegt
werden.
Die Entscheidung für den jeweiligen
Abschluss erfolgt erst am Ende der 9.
Klasse. Der weiterführende gymnasiale
Weg ist kein Abitur zweiter Klasse, da
die Schüler/innen die Oberstufe gemeinsam mit den Gymnasiasten besuchen und dieselbe Abiturprüfung
ablegen.
Durch ein außendifferenziertes Kurssystem in den Kernfächern, einen
ausgeprägten Wahlpflichtbereich (s.
Tabelle) und eine Bläserklasse pro Jahrgang werden die Schüler/innen ihren
Fähigkeiten entsprechend gefördert und
gefordert. Gerade in den außendifferenzierten Hauptfächern ist bei einer
durchschnittlichen Kursgröße von 15
Schüler/innen sowohl ein individuelles
„Fördern“ wie auch „Fordern“ sehr gut
möglich. Ab Klasse 7 können neben
einer 2. Fremdsprache ein handwerklich
- berufsvorbereitendes Profil (Ha-be)
oder Gesellschaftwissenschaften/Wirtschaft/Informatik/Naturwissenschaften
(GeWin) als Wahlpflichtbereich belegt
werden.
In Klasse 9 werden für Schüler/innen,
die die Berufsbildungsreife anstreben,
Praxistage als wesentliches Element
zur Vorbereitung auf die Berufswelt
durchgeführt. Der Praxistag ist
ein vollständiger Arbeitstag
je Woche. Die Schüler/innen
arbeiten an diesem Tag im
Betrieb (z.B. beim Kooperationspartner Airbus) mit und
lernen den betrieblichen
Alltag kennen. Das Lernen
in der betrieblichen Praxis
wird mit dem Lernen in
der Schule durch eine
„besondere betriebliche
Lernaufgabe“ verbunden.
Da Leistungsschwankungen bzw. unterschiedliche Leistungsentwicklungen der Schüler/
innen normal sind, gibt
es zu den Halbjahren
Aufstiegs- und Abstiegsmöglichkeiten in
den außendifferenzierten Kernfächern.
Die Schüler/innen
können von Fach zu
7
Fach unterschiedlichen Kursniveaus
angehören. Zur Stärkung des Klassenverbands erhält jede Klasse eine zusätzliche Verfügungsstunde für Klassenangelegenheiten und zur Durchführung
von Projekten und Methodentraining.
Zusätzlich zur staatlichen Stundentafel,
in der der Stundenumfang der zu unterrichtenden Fächer festgelegt ist, gibt
es folgende Zusatzangebote:
• Das Fach Biblischer Unterricht wird
durchgängig zweistündig unterrichtet.
• Die Klassenlehrer/innen bekommen
auch in den Jahrgangsstufen 9 und 10
eine Verfügungsstunde.
• In der 10. Jahrgangsstufe wird eine
zusätzliche Stunde Englisch (Konversation) für die Schüler/innen angeboten,
die einen Wechsel in die GyO anstreben.
• In den Jahrgangsstufen 9 und 10 wird
in den Fächern Biologie, Chemie und
Physik jeweils eine Stunde pro Fach zusätzlich erteilt, um eine solide Wissensgrundlage auf naturwissenschaftlichem
Gebiet zu gewährleisten.
Gymnasium
Das dreizügige Gymnasium führt in
einem achtjährigen Bildungsgang zum
Abitur. Pro Klasse werden in der Regel
27 Schüler/innen unterrichtet. In den
Jahrgangsstufen 5 bis 7 wird verstärkt
auf die Förderung der Selbstständigkeit
und Eigenverantwortung der Schüler/
innen geachtet (Freiarbeitsphasen in den
Kernfächern Deutsch, Englisch und Mathematik, Projekttage, Morgenkreis und
Klassenrat), eine zusätzliche Verfügungsstunde steht hierfür zur Verfügung.
Als zweite Fremdsprachen werden ab
Klasse 6 Spanisch, Französisch und Latein
angeboten, ab Klasse 8 ist die Wahl von
Französisch innerhalb des Wahlpflichtbereichs als dritte Fremdsprache möglich
(bei ausreichend hoher Anwahl). Diese
Fremdsprachen (mit Ausnahme von
Latein, das mit dem Erreichen des KMKLatinums am Ende der E-Phase endet)
können bis zum Abitur fortgesetzt werden, zu Beginn der Oberstufe kann eine
neue Fremdsprache begonnen werden.
Schulspezifische Förderungen und Wahlfächer sind u.a. folgende:
• Das Fach Biblischer Unterricht wird
durchgängig zweistündig unterrichtet.
8
tit e lth e ma
naturwissenschaftlich): Mathematik*,
Biologie*, Chemie*, Physik*, Informatik
Ich bin seit der ersten Klasse
auf der FEBB. Könnte mich
also als „Vollblutfebbler“
bezeichnen. Nach der Grundschule ging ich 2 Jahre auf das
B-Profil, wonach ich in die Realschule kam. Nach 4 Jahren
auf diesem Schulzweig habe
ich mich dazu entschieden
noch das Abitur zu machen.
Nach einigen Anfangsschwierigkeiten in der 11ten Klasse,
die ich noch mal wiederholen
musste, schaffte ich es dann
doch in die 12. Nun muss ich
noch 1 1/2 Jahre zur Schule
und hoffe, dass ich ein gutes
Abitur schaffe. MIt der Unterstützung der FEBB-Lehrer
werde ich das, denke ich, auch.
Man merkt, dass diese sich
Mühe geben einem den Unterrichtsstoff nahe zu bringen
und ich habe von ihnen meist
gute Unterstützung erfahren.
• Sport*
Thomas, Q I/1
• Im Wahlpflichtunterricht der
Jahrgangsstufen 8 und 9 wird neben
Französisch und Naturwissenschaften
ein Musikprofil sowie das Fach GEWIME
(ein schulinternes fächerübergreifendes
Fach, getragen vor allem von den Fächern Gemeinschaftskunde, Wirtschaft
und Medienkunde) angeboten.
• Ebenfalls in den Jahrgangsstufen 8
und 9 wird zusätzlich zum normalen
Unterricht in den Kernfächern Deutsch,
Englisch und Mathematik ein 2stündiger Forder- und Förderkurs verpflichtend eingerichtet. In diesem werden die
Schüler/innen ihren Leistungen entsprechend in in der Regel fünf Teilgruppen
eingeteilt.
Sekundarstufe II
(Standort Steinsetzer Straße)
Die gymnasiale Oberstufe umfasst 3
Jahre und schließt mit dem Abitur, der
allgemeinen Hochschulreife, ab. Als
Schule in freier Trägerschaft sind wir an
die Abiturprüfungsordnung des Landes
Bremen gebunden, die Schüler/innen
legen ihr Abitur unter den gleichen Bedingungen wie Schüler der staatlichen
Oberstufen in Bremen ab, der Abschluss
ist dem staatlicher Schulen gleichgestellt.
Die Oberstufe bietet eine breite Allgemeinbildung mit individueller Schwerpunktsetzung. Im Gegensatz zu den
Profilen an staatlichen Schulen können
die Schüler/innen zwei Leistungskurse
und die notwendige Anzahl an Grundkursen frei wählen. Das jeweilige Angebot richtet sich nach den Anwahlen der
Schüler (unter der Voraussetzung, dass
die entsprechenden Fachlehrer zur Verfügung stehen). In den drei Aufgabenfeldern, in die alle Fächer bis auf Sport
eingeteilt sind, bietet die FEBB folgende
Fächer an (die mit * gekennzeichneten
Fächer werden auch als Leistungskurs
angeboten):
• Aufgabenfeld 1 (sprachlich-künstlerisch): Deutsch*, Englisch*, Spanisch*,
Französisch, Latein, Kunst*, Musik*,
Darstellendes Spiel
• Aufgabenfeld 2 (gesellschaftswissenschaftlich): Geschichte*, Politik, Geographie, Philosophie, Religion, Wirtschaft*
• Aufgabenfeld 3 (mathematisch-
Grundkurse werden i.d.R. 3stündig, Leistungskurse 5stündig unterrichtet. Im
ersten Jahr der neuen Oberstufe gibt es
ein Förderkonzept, um die Grundkompetenzen in den Fächern Englisch und
Mathematik zu gewährleisten und zu
stärken. Verschiedene Fächer sind dafür
verantwortlich, Methodenkompetenz
zu vermitteln, deren Erwerb sinnvollerweise mit Fachinhalten verknüpft wird.
Darüber hinaus finden über die drei
Jahre verteilt verschiedene Seminare
zu Themen wie Kommunikation und
Präsentation, Projektmanagement,
Studien- und Berufsvorbereitung u.a.m.
statt.
Im Rahmen der Studien- und Berufsvorbereitung erfolgt am Ende des ersten
Jahres der Oberstufe ein 14-tägiges
Berufspraktikum. Die Studienfahrt im 2.
Oberstufenjahr geht i.d.R. ins Ausland
und hat neben dem Erlebnisaspekt
vielschichtige kulturelle und fachliche
Bezüge.
Durch die beschriebene Schulstruktur
der FEBB ist eine sehr gute Durchlässigkeit zwischen den einzelnen Stufen
und Schularten möglich, gerade die
Übergänge zwischen Grundschule
und Weiterführender Schule sowie
Sekundarstufe I und II werden laufend
überprüft und ggf. optimiert. Schulentwicklung der FEBB im Spannungsfeld,
sowohl allgemein bildende als auch
evangelische Bekenntnisschule zu sein,
wird verstanden und praktisch gelebt
als ein dynamischer Prozess im komplexen System Schule unter Einbeziehung
von Vorstand und Trägerverein der
Schule, Eltern, Schülern und schulischem Umfeld.
Dirk Balters, Schulleiter WS
mit Polizeieskorte
in den Ruhestand
FEBB int e rn
9
Liebe Eltern und Freunde der Schule,
diese
Und dann bekam PapaZu
hause
ser
un
d
un
eit
Krankh
lt.
ah
bez
ab
ist doch noch nicht
wieder
ld
ba
pa
Pa
Wir hoffen, dass
er arbeiten
gesund wird und wiedist
.
kann und glücklich
Wir als Schule haben immer Verständnis
für die Lage der Familien, müssen aber
natürlich kostendeckend arbeiten und
können auf das Elternschulgeld leider
nicht verzichten. Aber sollen die Kinder
zu allem Übel auch noch Freunde und das
gewohnte schulische Umfeld verlieren?
die Zitate könnten von Kindern unserer
Schule stammen. Belasteten Kindern,
deren Weltbild ins Wanken geraten ist. Bei
denen binnen kurzer Zeit, manchmal innerhalb von Sekunden, die ganze sorgsam
behütete Welt zusammen bricht.
Zu aller seelischen Not kommt dann oft
noch der finanzielle Engpass der Familie
hinzu, der immer auch das Schulgeld
betrifft. Zwar haben wir an der Schule ein
Antragsverfahren für Schulgeldermäßigung, doch reichen unsere Möglichkeiten
nicht aus, allen Eltern in ihren Notlagen
helfen zu können.
Häufig sind die Kinder dann besonders
leidtragend, obwohl gerade sie nichts zu
der Situation beigetragen haben.
Mamas Arbeit hat ihr viel
Spaß
gemacht. Sie hatte doch
da
tolle Café, aber vor zwei Mos
ten kam sie nicht wieder. nasagen, sie ist gestorben unSie
Einrichtung war noch ni d die
zahlt. Jetzt will keiner dacht behaben und Papa ist immes Café
r so
traurig.
d Mama
Papa ist ausgezogen un
im
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lang zurückzahlen müss
Wäre es nicht großartig, wenn die
Kinder, deren Eltern es sich definitiv nicht
leisten können, auch weiterhin eine Chance auf unsere gute Schulbildung haben
und ihre Klassen nicht verlassen müssen?
Wir wissen natürlich, dass es nicht wenigen Eltern schwer fällt ihr eigenes Schulgeld aufzubringen und die sollen sich
hier bitte auf keinen Fall angesprochen
fühlen, doch haben wir auch Familien an
der Schule, die durchaus in der Lage sind,
einen Anteil am Schulgeld eines anderen
Kindes zu übernehmen. Und dabei ist es
egal, ob es monatlich 10 oder 100 Euro
sind oder auch nur einmalig ein kleiner
Anteil der unerwarteten Nachzahlung.
Jeder Euro hilft der Familie in einer
solchen Notsituation weiter. Wenn Sie
also eine Überweisung mit dem Vermerk
„Hilfsfonds“ an die Schule (Sparkasse
Bremen, Konto: 11765302, BLZ 29050101)
leisten, sind wir
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und jetzt shen doch aber noch en
und müsen alten Rechnung
die ganz …
bezahlen
besser in
der Lage für unsere Schulkinder auch
in schwierigen Zeiten die Schule zu sein,
zu der sie gerne gehen und wo sie Freunde
gefunden haben.
Ach übrigens: Wenn Sie uns Ihre Adresse
auf dem Überweisungsträger mitteilen,
bekommen Sie natürlich gerne eine steuerlich absetzbare Spendenbescheinigung.
Ihre
Abschied mit Isabella
Seit mehr als 30 Jahren war Günther
Gauthier an unserer Schule – also nahezu von Anfang an - in den wichtigen
ersten Jahren als Schulleiter, dann als
Referent der Schulleitung, Klassenlehrer, Fachlehrer... Fast die gesamte
Zeit seiner Lehrertätigkeit leitete er
die Schülerlotsenarbeit an der Schule.
Denn als die FEBB vor 28 Jahren am belebten Kreuzungsbereich Habenhauser
Landstraße/Habenhauser Brückenstraße
ihre Pforten öffnete, wurde das Thema
„Gefahr für Schüler und Schülerinnen
im Straßenverkehr“ deutlich.
Um ein höchstes Maß an Sicherheit zu
gewährleisten, wurde gemeinsam mit
der Verkehrswacht und der Polizei damals die Schülerlotsenarbeit ins Leben
gerufen. Seitdem wurde kein Schüler
der FEBB in diesem Kreuzungsbereich
in einen Unfall verwickelt, während Schülerlotsen ihren Dienst
versahen.
In jedem Schuljahr wurden neue
Schülerlotsen ausgebildet, man nahm
an Wettbewerben teil und erzielte sogar
auf Bundesebene sehr gute Platzierungen. Auch gemeinsame Freizeiten und
Feiern gehörten zu dieser ganzheitlichen Arbeit.
Diese hervorragende Bilanz ist neben
vielem anderen auch ein Verdienst von
Günther Gauthier, der sich nun in den
Ruhestand verabschiedete.
Neben dem „offiziellen Abschied“ im
Rahmen des Lehrer-Sommerfestes
wurde er auch noch standesgemäß von
Mitstreitern der Verkehrswacht und
der Polizei Bremen sowie von „seinen“
Schülerlotsen verabschiedet: auf einer
Ausflugsfahrt mit der Polizei-Isabella,
die jedem Freimarktsumzug-Besucher ja
bestens bekannt ist.
Außer Günther Gauthier gab es Ende
des Schuljahres 2009/2010 noch zwei
weitere Kollegen, die sich über den
wohlverdienten Ruhestand freuen. Dr.
Norbert Reglin und Dr. Steve Trowbridge
verließen nach vielen Jahren Dienst an
Schule und Schülern die FEBB. Aus privaten Gründen schied auch Elli Römer
als langjährige Englisch-Lehrerin, vor
allem im IHR-Bereich, aus dem Schuldienst aus. An dieser Stelle nochmals
ein ganz herzliches Dankeschön und
Gottes Segen für ihr weiteres Leben an
unsere Neu-Pensionäre.
bg
10
f e b b int e rn
Die Neuen an der FEBB
Ich bin Melanie
Mehrtens, verheiratet und habe
eine Tochter. Seit
diesem Schuljahr
unterrichte ich in
der HSE 2 Deutsch,
in mehreren HSE-Klassen Musik sowie in
zwei dritten Klassen Musik und Englisch.
Durch meine jahrelange Arbeit mit
Kindern in der Gemeinde, Mitarbeit bei
der Strandmission des Bibellesebundes
und ein Auslandsjahr in Mosambik, wo
ich in verschiedene Projekte mit Kindern
und Jugendlichen involviert war, reifte
bei mir der Wunsch, Grundschullehrerin
zu werden. In Mosambik kam ich das
erste Mal in direkte Berührung mit
einer christlichen Schule und war sehr
angetan von der liebevollen, familiären
Atmosphäre. Es folgten ein Lehramtsstudium in Oldenburg sowie das Referendariat am Seminar in Syke bzw. an
der Lukas-Schule in Bassum.
Nach der Geburt meiner Tochter im Anschluss an das Referendariat, habe ich
im vergangenen Schuljahr mit einem
Vormittag pro Woche den beruflichen
Wiedereinstieg gewagt und das Fach
Musik an der Lukas-Schule unterrichtet.
Um mir längere Arbeitswege zu ersparen und die gewonnene Zeit mit meiner
Familie verbringen zu können, hat es
mich beruflich nun in Richtung meines
Wohnortes nach Bremen gezogen.
Ich heiße Marlene Rehg, und
bin seit diesem
Schuljahr Klassenlehrerin der HSE 6.
Ursprünglich
komme ich aus der Nähe von Karlsruhe
(dort habe ich auch studiert und mein
Referendariat absolviert) und habe die
letzten zwei Jahre in Potsdam an einer
Privatschule gearbeitet.
Als ich 2009 zu einem Fußballspiel nach
Bremen kam, fand ich die Stadt so toll,
dass ich unbedingt auch in Bremen
leben wollte. (Manche behaupten, ich
würde nur wegen des Fußballs nach
Bremen ziehen, was ich aber nur zu
50% bestätigen kann. Dafür kann ich
nun Champions League schauen und
nicht mehr nur 2. Liga)
Im Internet habe ich mich dann über
die FEBB informiert und viele Informationen auch über eine Freundin in
Karlsruhe, die wiederum jemand mit Beziehungen zur FEBB kannte, bekommen.
(Man merkt die Welt ist doch klein und
die FEBB sogar in Karlsruhe bekannt)
Ich freue mich auf die neuen Aufgaben
und Herausforderungen und habe mich
mittlerweile auch an das etwas rauere
Wetter gewöhnt.
Als ich das erste Mal gefragt wurde, ob
es für mich in Frage käme als Kunstlehrer
an der FEBB anzufangen, war meine
Antwort, dass ich mir vieles vorstellen
könne. Natürlich hatte ich auch Zweifel,
ob ich als „Quereinsteiger“ Lehrer werden
könnte. Aber wenn
Gott einen Plan
hat, dann ebnet
er auch Wege und
gibt Zuversicht.
Mein Name ist
Rainard Schell
und ich bin seit
dem 1. August
2010 als Kunstlehrer im Bereich der SEK I tätig. Als ich
mein Studium zum Kunstpädagogen und
-therapeuten beendet hatte, wusste ich
zwar, dass ich gerne mit Kindern und
Jugendlichen arbeiten möchte. Trotzdem
dauerte es noch einige Zeit, bis sich
dieser Wunsch verwirklichte.
Vor zwei Jahren habe ich ein kleines Malund Kunstatelier eröffnet. Dort gebe
ich Kurse für Kinder und Jugendliche.
Außerdem biete ich in verschiedenen
Bremer Kindergärten künstlerische Frühförderung an.
Auf Grund der Arbeit in meinem Atelier
werde ich immer wieder gefragt, ob ich
meine eigenen Bilder in Ausstellungen
gezeigt habe. Ich finde es jedoch wichtiger, wenn andere Menschen durch meine Tätigkeit die Liebe für die Kunst und
für die schöpferische Arbeit entdecken.
Ich glaube, dass wir von einem großen
Schöpfer abstammen. Dann sagte Gott:
„Jetzt wollen wir den Menschen machen,
unser Ebenbild, das uns ähnlich ist.“ (1.
Mose 1, 26)
Als sein Ebenbild dürfen auch wir schöpferisch tätig sein. Das Kindern und Jugendlichen zu vermitteln, ist die schönste
Gabe, die Gott mir gegeben hat. Ich freue
mich auf die künstlerische Arbeit mit den
Schülern und Schülerinnen an der FEBB.
Es war vor drei
Jahren, da weckte
ein Aushang am
Info-Brett der Freien
Evangelischen Gemeinde in Syke mein
Interesse an dieser Schule. Nach einigen
Besuchen und Hospitationen lernte
ich die gute Atmosphäre und das klare
christliche Werteprofil schätzen. Es war
mein Wunsch hier zu lehren, sowie zu erfahren wie sinnvolle Schule funktioniert
und meinen Teil dazu beizutragen. Lehrerin ist und war für mich schon immer der
schönste Beruf, ich mag das Arbeiten mit
jungen Menschen, ihre Kreativität und
Neugier. Daher freue ich mich sehr, dass
Gott mir meinen Wunsch erfüllte und ich
nun an der FEBB unterrichten darf.
Mein Name ist Anne Kathrin
Seibler, meine Fächer sind Chemie
und Geschichte und hinter mir liegen
ein spannendes Studium an der Uni
Münster (dort studiert man in einem
Schloss :-)), Praktika in Münster, Lübeck
sowie Bremens Partnerstadt Riga und ein
lehrreiches Referendariat am Gymnasium
Vegesack. So beginne ich nun als fertige
Lehrerin an dieser schönen Schule, an
der ich nicht allein die Freude am Lernen,
das Interesse an chemischen Reaktionen,
an vergangenen Zeiten und dem Werden
unserer Gegenwart vermitteln kann,
sondern auch von meiner tiefen Überzeugung erzählen und diese mit meinen
Schülern und Kollegen teilen darf: „Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst
du gerettet werden, du und dein Haus!“
(Apg. 16,31)
f e b b int e rn
13 Jahre auf der
FEBB die Schulbank zu drücken,
konnten mich
nicht abschrecken,
als Sport- und
Biologielehrer zurückzukommen. Aber
Spaß beiseite. Gerade die freundliche
Atmosphäre und der respektvolle
Umgang untereinander haben mich
bewogen, wieder an der FEBB tätig zu
werden, nur dieses Mal auf der anderen
Seite des Pultes. Darüber hinaus waren
es die vielfältigen Andachten der Lehrer
und die persönlichen Gespräche mit
Schulkameraden, die mir den Glauben
an unseren Herrn Jesus Christus nähergebracht haben. Als ich in der 10. Klasse
war, durfte ich mich für ein Leben mit
Jesus entscheiden. Seitdem kann ich
die Paulus-Gemeinde mein geistliches
Zuhause nennen. Nach dem Abitur 1997
ging es erst einmal nach Irland, wo
ich ein Jahr auf der Irish Bible School
arbeitete und studierte. Durch meinen
Zivildienst beim ASB als Ausbilder verschiedener Ersthelferkurse wurde mein
Interesse am Unterrichten geweckt.
Also packte ich die Koffer und begann
das Studium der Sportwissenschaften
und Biologie in Kiel. Die Praxis meiner
Frau Kerstin in Bremen und besonders
die Geburt meiner ersten Tochter haben
mich dazu veranlasst, das Studium in
Bremen abzuschließen. Das Referendariat absolvierte ich am Studienseminar
Oldenburg und kehre nun mit vielen
Eindrücken von den Gymnasien des
Oldenburger Landes nach Bremen
zurück. Mein größtes unterrichtliches
Anliegen ist es dabei, unsere Schüler für
die weitere berufliche bzw. universitäre
Ausbildung zu befähigen. Darüber
hinaus habe ich eine Leidenschaft
für Outdoorsport und hoffe, meinen
Schülern etwas davon mit auf den
Weg geben zu können. Die Frage, die
ich deswegen bisher am häufigsten
beantworten musste lautet: „Herr Flohr,
gehen wir heute wieder `raus?“ Die
Antwort können Sie sich sicher denken.
Mit sportlichen Grüßen
Roland Flohr
Am 26. Juni 2010 haben Stefanie Brussa-Toi
und Mario Brussa-Toi (geb. Völker)
geheiratet.
Die Redaktion der FEBB family wünscht
ihnen alles Gute und Gottes Segen auf ihrem
weiteren gemeinsamen Lebensweg.
11
Meine Begeisterung für die FEBB fing
im Jahr 2008 an, als ich (damals der
Praktikant) die liebevolle Aufnahme
des Kollegiums und das Unterrichten in
den Fächern BU und Englisch genießen
durfte. Mein Name ist Vladimir Devakov
und ich stamme aus der Ukraine. Bevor
ich im Frühjahr 2006 mit meiner Frau
und meinen beiden Kindern nach
Deutschland übersiedelte, konnte ich
weltweit vielfältige berufliche Erfahrungen als Dolmetscher und Englischlehrer sammeln. Nach der Ankunft in
Deutschland habe ich Englisch und Theologie auf Lehramt in Osnabrück studiert. Jetzt bin ich als Lehrer angestellt
und bin sehr dankbar, in einem starken
und angenehmen Team der fünften
Klassen arbeiten zu können. Neues zu
lernen macht mir selber viel Freude
und ich danke Gott für die Neugier und
Lernbereitschaft, die ich täglich bei
den Schülern sehe. Unendlich dankbar
bin ich aber für die Gnade, den Frieden
und ein sinnerfülltes Leben; alles ein
Geschenk unseres Herrn Jesus an uns.
Vladimir Devakov
12
f e b b hall o
Premiere in Habenhausen
77 Kinder starten in die Schuleingangsstufe
In diesem Jahr gab es nicht nur für 77
neue FEBBler eine Premiere, sondern
auch für viele weitere Kinder der
Schuleingangsstufe und ihre Lehrer
und Lehrerinnen. Denn erstmals wurden
in diesem Jahr alle ABC-Schützen in
bestehende Lerngruppen integriert.
Das Konzept der jahrgangsgemischten
Schuleingangsstufe ist nun auch an der
Grundschule Habenhausen durchgängig
wie bereits seit zwei Jahren an der
Grundschule Vahr. Das heißt, in sieben
bestehende Lerngruppen mit Kindern,
die bereits das erste oder auch das
zweite Schulbesuchsjahr hinter sich
haben, wurden mehr oder weniger
neue Kinder dazu gemischt. Räumlich
aufgefangen wurde diese Neuerung
durch den Umbau von drei bestehenden Klassenzimmern in Gebäude 1
der Grundschule zu zwei SE-Trakten,
bestehend aus einem großzügigen
Klassenraum mit Teamarbeitsecke und
einem Differenzierungsraum.
Nach einem bunten Programm bei den
Einschulungsfeiern, das traditionell
die 4. Klassen und der Grundschulchor
bestritten, wurden also die neuen Kinder zu ihrer Klassenlehrerin bzw. ihrem
Klassenlehrer und den Kindern aus der
Lerngruppe auf die Bühne gerufen.
Dort wurde jeder wie immer reichlich
aufgeregte Erstklässler gleich von einem
„Paten“ in Empfang genommen. Mit
so einem neuen Klassenkameraden fiel
dann auch der Fußmarsch hinüber in die
Grundschule gleich viel leichter, wenn
man sich zwar nicht mehr an Mamas
oder Papas Hand befand, aber an der
eines Kindes, das ja auch mal so einen
ersten Schultag hatte und sich sicher
noch gut an das Kribbeln im Bauch
erinnern konnte.
bg
Einschulungsfeier 2010!
Ein herzliches Willkommen allen 45 neuen Kindern !!
Zum 5. Mal feierten wir nun an unserem Grundschulstandort in der Vahr
Einschulung. Auch dieses Mal gab
es wieder ein buntes Programm, das
maßgeblich von den Schülerinnen und
Schülern aus fast allen Klassen gestaltet
wurde. Lieder, Gedichte, Interviews,
Gitarrenbegleitungen sowie ein Theaterstück „Die Reise in das Buchstabenland
und das Rätsel um die verschwundenen
Zahlen“ ließen die Augen unserer neuen
Erstklässer, die alles ganz genau verfolgten, leuchten.
Stolz wurden sie anschließend von
ihren Paten in Empfang genommen.
Wir Lehrerinnen hoffen nun auf
gute Klassengemeinschaften in den
jahrgangsübergreifenden Lerngruppen sowie weiterhin auch in allen
anderen Klassen.
Auf ein gutes, neues Schuljahr!!
Katja Peloso
febb ade
Abitur 2010
Wenn diese Ausgabe von FEBB family
erscheint, ist das Abitur 2010 schon
„Historie“. Im Mai 2010 haben 60 Abiturientinnen und Abiturienten ihre Prüfungen an der FEBB absolviert. Auch
wenn es zunächst nicht danach aussah
und es noch Nachprüfungen geben
musste, freuen wir uns, dass am Ende
alle Schülerinnen und Schüler, die zur
Prüfung angetreten sind, diese auch
mit Erfolg bestanden haben. Mit einem
Notendurchschnitt von 1,3 haben sich
Richard Egbert, Dorothea Struckmeier
und Christina Steincke als Leistungsspitze
des diesjährigen Jahrgangs ausgezeichnet. Die Durchschnittsnote des Jahrgangs
beträgt 2,5.
Wie an der FEBB selbstverständlich,
wurde die Prüfung auch in diesem Jahr
von einem externen Prüfungsvorsitzenden geleitet. Herr Böhme von der
Bildungsbehörde hat dabei insbesondere
die kompetente Vorbereitung und Abwicklung durch Herrn Wunderlich als
Oberstufenkoordinator der FEBB lobend
erwähnt. Ihm und dem gesamten Lehrerteam des Jahrgangs sei an dieser Stelle
13
Wir gratulieren
Dank und Anerkennung für die geleistete
Arbeit ausgesprochen.
Nach einer schönen Abschlussfahrt nach
Spanien und der festlichen Abschlussfeier
im Maritimhotel sind die Abiturientinnen
und Abiturienten mittlerweile in einen
neuen Lebensabschnitt aufgebrochen.
Hierfür wünschen wir allen viel Erfolg
und Gottes Segen.
Als Erinnerung an den 1. Jahrgang, der
den Abschluss in unserem neuen Oberstufenzentrum erworben hat, hat der
Jahrgang eine Bank für den Innenhof des
GyOZ mit den Unterschriften aller Schülerinnen und Schüler hinterlassen. Vielen
Dank für diese bleibende Erinnerung.
Karsten Klemm
Temesgen Andom Tesfay
Dennis Bahrenburg
Magnus Balters
Lena Behrens
Daniel Boberg
Jana Bock
Kevin Boeck
Dennis Böse
Daniel Bogdanski
Benjamin Bremer
Marcel Cäsar
Cristin Carius
Tim Claßen
Richard Egbert
Sina Ehlers
Lukasz Filipek
Benjamin Fischer
Stefanie Gahre
Jorit Göbel
Philipp Hagedorn
Lukas Helming,
Mareike Sarah Alice Janssen
Dirk Jetschny
Janique Johnson
Lucas Knöner
Laurenz-Sebastian Koop
Florian Linke
David Lisson
Benjamin Matuschke
Franziska Meier
Niklas Alexander Meier
Nicola Metzger
Tobias Meyer
Debora Müller
Eric Neddermann
Jasper Nehms
Johanna Netzel
Annika Neumeister
Maxine Niemöller
Julian Panning
Sören Petermann
Dortje Piegsa
Bernd Raatz
Nicolai Rezewski
Svea Richter
Kim Rimland
Ronja Rotschies
Micha Schmidhuber
Nicholas Schmidt
Gerd Schröder
Sanja Stark
Christina Steinke
Miriam Stiefelhagen
Dorothee Struckmeier
Daniel Supplieth
Lena Unbehaun
Kirsten van Loh Wark
Markus Wilken
Max Winter
Jonathan Witt
14
febb ade
Abschlussfeier der
Integrierten Haupt- und Realschule
In diesem Jahr erreichte der erste Jahrgang unserer Integrierten Haupt- und
Realschule seinen Schulabschluss. Sechs
Jahre gemeinsames Lernen an der weiterführenden Schule sind im Juni mit
einer besonderen Abschlussfeier in den
Räumen des Waldau Theaters gebührend gefeiert worden. Auf der gleichen
Bühne, wo die 10d (eine unserer ersten
Bläserklassen) in der sechsten Klasse
den Wettbewerb „Schulen musizieren“
gewonnen hatte, präsentierten sich
unsere Absolventen zu ihrem Abschlussfoto. Mit einem leckeren Büffet, einem
abwechslungsreichen Programm, vielen
guten Gesprächen und Tanzeinlagen
endete ein gelungener Abend.
Auch der schulische Erfolg dieses
Jahrgangs kann sich sehen lassen. Von
46 Absolventen/-innen haben 41 ihren
Mittleren Schulabschluss geschafft,
davon 28 mit der Berechtigung zum Besuch der Gymnasialen Oberstufe. Zwei
Schüler/-innen müssen ihren Abschluss
wiederholen, während die restlichen
Drei mit ihrer erfolgreich abgelegten
Erweiterten Berufsbildungsreife in ihre
berufliche Ausbildung gestartet sind.
Jörn Relitz
Und hier nun unsere Absolventen/-innen:
Monty Albuschies
Kenneth Behrendt
Christopher Manuel Brzeski
Inga Drews
Micha Gäbler
Laura Greimann
Minja Hacheney
Steffen Haltermann
Pascal Höptner
Aimy Lee-Anne Hulme
David Jäckle
Adrian Katzner
Jasca Kublenz
Katharina Kück
Daniel Liegmann
Julia Lindenau
Paula-Theresa Mantei
Mareike Meyer
Vivian Anna Schaper
Adam Stroh
Carmen Werner
Rebecca Windler
Steffen Wunderlich
Samuel Döring
Natalie Dykier
Toni Nico Feierabend
Tim Görges
Angelina Hoppe
Jonas Kielbeck
Minja-Shirley Köhnken
Florian LüSSe
Sahid El Masri
Julia Massau
Miriam Meyer
Jette Nötzel
Vanessa Otto
Michelle Pieper
Judith Plicht
Johannes Rämisch
Sebastian Rätzke
Anja Schult
Kristina Seibel
Stefanie Seifert
Nivethitha Srikandan
Jacqueline Vanessa Thom
Anika Waldhorst
A l u mni
„Herr, ich danke dir dafür,
dass du mich so wunderbar
und einzigartig gemacht hast!
Großartig ist alles, was du geschaffen hast!“ Psalm 139,14
Schon lange in unser Herz
und jetzt endlich auch in
unsere Arme geschlossen:
Marja Emilia
07.07.2010
2.19 Uhr
3240 g
49cm
Wir genießen das Leben zu
dritt und freuen uns jeden
Tag über unseren kleinen
Stern
Jana und Eric Llanos
Herzlich Willkommen, Du kleines Kind!
Weißt Du, wie froh und glücklich wir
über Dich sind?
Du bist ein Geschenk aus Gottes Hand,
so wie Du bist, hat er Dich geplant.
Du bist ein Wunder,
das es nur einmal gibt!
Herzlich Willkommen,
wir haben Dich lieb!
So, nun kann es jeder wissen,
unter Bettinas Pulli war kein Kissen.
Sie hat sich auch nicht fett gefressen,
nein, da hab ich drin gesessen!
Mir, Benjamin Luca, wurde am 26.05.2010 um 10:53 Uhr,
nach 9-monatigem Aufenthalt, mein 1-Zimmer-Appartement
mit Vollpension, wegen mietwidrigen Verhaltens,
(habe ständig gegen die Wand getreten) gekündigt.
Ich bin allerdings sehr gerne ausgezogen, denn die Räumlichkeit war für meine Länge von 52
cm und mein Gewicht
von 3580 g sowieso viel zu klein.
Ab sofort erreicht Ihr mich unter meiner neuen Anschrift:
Benjamin Luca
26. Mai 2010
10.53 Uhr
3580 g
52 cm
Kinderzimmer der Familie Metz-Stichtmann
Emslandstr. 21
28259 Bremen
Es freuen sich Mama Bettina und
Papa Marc
(Familie Metz-Stichtmann)
Über meinen Umzug freuen sich:
Mama Bettina und Papa Marc
15
Wer Vincent heißt,
muss ja Maler werden….
Mein Name ist Vincent Stenzel, ich bin
20 Jahre alt und bin in Bremen geboren
und aufgewachsen. Mein großer Bruder
ging auch zur FEBB und mein kleiner
Bruder ist noch da. Ich selbst habe die
Schule 10 Jahre lang besucht – von
1996 bis 2006. Nach vier Jahren Grundschule schlossen sich 5. und 6. Klasse
Orientierungsstufe im A-Profil an und
dann noch vier Jahre Realschule. 2006
war es dann so weit. Kurz vor meinem
16. Geburtstag habe ich es geschafft –
den Realschulabschluss.
Nach dem ich schon 2004 mein Praktikum bei dem Malereibetrieb Paul
Tippach gemacht habe und schon zu
diesem Zeitpunkt eine Zusage für eine
Ausbildung bekommen hatte, machte
ich mich also daran, den Beruf des Malers und Lackierers zu erlernen. (Obwohl
ich das Praktikum ziemlich zufällig
„ausgewählt“ hatte: schnell mal mit
dem Finger ins Branchenfernsprechbuch
getippt…)
Die Ausbildung war dann doch ziemlich
hartes Brot. Ich war ja noch recht jung
und so ganz gut lief das alles nicht in
diesem Betrieb. Aber trotz allem habe
ich mich da durchgebissen (wie ja auch
schon manches Mal während meiner
Schulzeit) und konnte erfolgreich meine
Ausbildung nach 3 Jahren abschließen.
So oft ich während meiner Ausbildung
aufgeben wollte – eines habe ich gemerkt: der Beruf ist eigentlich mein
Ding. Es macht mir Spaß sowohl kreativ
zu arbeiten als auch körperlich anstrengend. Mit fremden Menschen klar
kommen, aber auch im Team anerkannt
zu sein.
Darum entschloss ich mich ziemlich
schnell dazu, die Meisterschule zu beginnen. Teil 3 und 4, nämlich Buchführung und die Ausbildungseignungsverordnung habe ich bereits geschafft. Mit
Teil 1 und 2, das ist Fachtheorie und
Fachpraxis, werde ich voraussichtlich
im November 2011 die Meisterschule
beenden und bin dann Malermeister.
Seit ich im Dezember 2009 beim Malereibetrieb Kretschmar angefangen habe,
kann ich auch mit Bestimmtheit sagen,
meinen Traumberuf gefunden zu haben.
Mein Seniorchef traute mir von Anfang
an viel zu und dieses Vertrauen setzt
einfach unheimlich viel frei. Ich arbeite
gerne und viel und habe trotzdem noch
Zeit und Spaß für meine Hobbies, wie
zum Beispiel Badminton.
Seit August bin ich übrigens Polier auf
einer Montagebaustelle der Ibis-Hotels
in Köln. Übrigens: ein Polier ist nicht
der, der Autos auf Hochglanz poliert
oder mit dem Staubtuch durchs Haus
rennt, sondern Polier ist eine Berufsbezeichnung im Bauwesen für den Leiter
der Baustellen bzw. des Baustellenabschnitts. Er fungiert als Bindeglied zwischen den vor Ort tätigen Mitarbeitern
und der Bauleitung.
Wenn ich meine Meisterprüfung erfolgreich ablege, habe ich 2011 die Möglichkeit, den Malereibetrieb, bei dem ich
jetzt arbeite, zu übernehmen.
Ich bin sehr froh darüber, dass ich auf
Basis meiner schulischen Ausbildung bei
so tollen Lehrern wie zum Beispiel Herr
Kast und Herr Groll einen Berufsweg
gefunden habe, der für mich genau das
richtige ist. Mit einem „ganz normalen“
Realschulabschluss. Damit möchte ich
auch allen anderen Mut machen, die
vielleicht manchmal das Gefühl haben,
ein Realschulabschluss sei zu wenig für
ihr Leben.
16
gr u n d s c h u l e
Hurra - der Schulhof ist fertig!
An dieser Stelle nochmals ein ganz herzliches Dankeschön an alle Beteiligten
In unserer Ausgabe 2 vom letzten Jahr
hatten wir es schon angekündigt – auch
im neuen Schuljahr war noch viel Engagement der Eltern gefordert für die Verschönerung des neuen Schulhofes der
Grundschule. Aber nun ist es vollbracht.
Mit dem Pflanzen von einigen großen
Bäumen und vielen kleineren Büschen
konnten die Arbeiten im April abgeschlossen werden. Hierbei waren wieder
viele fleißige Hände (trotz schwerer
Arbeiten übrigens hauptsächlich zarte
Frauenhände!) am Werk.
Erfreulicherweise sind alle Pflanzen und
Bäume gut angewachsen, so dass der
Hof im Sommer schon richtig schön
grün aussah.
bg
jetzt müssen
unsere bäume
nur noch kräftig
wachsen!
Eltern organisieren Schülertransport in der Vahr
Besonderes Engagement zeigte eine
Elterninitiative in der Grundschulabteilung Vahr. Da der Standort dort ein
viel größeres Einzugsgebiet hat als eine
staatliche Grundschule, ist der Weg
dorthin oft nicht zu Fuß oder mit dem
Fahrrad zu bewerkstelligen. Und Schulbusse, wie am Standort Habenhausen
mit ca. 1.300 Schülern, lohnen sich
für die Grundschulabteilung Vahr mit
ihren 200 Schülern und Schülerinnen
natürlich auch nicht.
Da aber auch die Fahrt mit öffentlichen
Verkehrsmitteln oft mit Umsteigen
verbunden wäre, suchte man eine praktikable und bezahlbare Lösung. Diese
fand sich in der Zusammenarbeit mit
der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Nach fast fünfmonatiger intensiver Vorbereitungszeit stand das Konzept zum
Schuljahresanfang. Im Einsatz sind vier
Kleinbusse mit jeweils acht Sitzplätzen.
12 der 32 transportierten Kinder sind
Erstklässler. Die verschiedenen Routen führen nach Schwachhausen,
Lehesterdeich, Oberneuland, Osterholz,
Mahndorf, Arbergen und Hemelingen.
Dabei werden die Kinder von zu Hause
abgeholt und um 14.00 Uhr wieder
zurück gebracht.
Die Kopperation mit der JohanniterUnfall-Hilfe e.V. funktioniert tadellos,
so der Leiter der Elterninitiative, Michael Müller. Der Transport sei nicht nur
sicher und zuverlässig, die freundlichen
und gut geschulten Fahrer bewiesen
auch noch mit acht Kindern an Bord
Gelassenheit und Geduld.
Die beteiligten
Eltern sind
begeistert von
diesem Konzept
und nehmen die
entstehenden
Mehrkosten für
den Transport
für die gebotene
Sicherheit gerne
in Kauf.
bg
gr u n d s c h u l e
17
Auf dem Weg der Freude
„Heute machen wir wieder den Weg der
Freude“, sagte Leon, „den kennen wir ja
schon.“ Recht hatte er, denn schon zum
zweiten Mal machten sich die Schülerinnen und Schüler der Lerngruppe SE4
aus der Grundschulabteilung Vahr auf
den Weg zur Seniorenwohnanlage in
der Kurt-Schumacher-Allee. Wir wollten
den älteren Bewohnern mit Liedern,
Gedichten und Gebasteltem eine kleine
Freude machen und ein wenig fröhliche
Abwechslung in ihren Alltag bringen.
Stand beim ersten Besuch hauptsächlich
Weihnachtliches auf dem Programm,
so haben wir dieses Mal Frühlings- und
Sommerlieder vorgesungen und auch
solche, die die älteren Menschen mitsingen konnten.
Den Kindern und den Bewohnern hat
unser Konzert viel Spaß gemacht. So
stand für alle – wie beim letzten Mal –
fest: das machen wir bald wieder!
Bettina Müller
Faszinierendes Angebot bei
der Projektwoche
Einmal in der Schule einfach das machen, was man will. Welcher Schüler hat
sich das nicht schon einmal gewünscht.
Und Schüler, die beim Lernen einfach
nur Spaß haben – das ist der Wunschtraum eines jeden Lehrers.
Eine Woche lang wurden diese Träume
an der GSH erfüllt. Bei der diesjährigen
Projektwoche gab es wieder eine Vielzahl an Projekten. Ein Großteil davon
ehrenamtlich durchgeführt von engagierten Eltern und Großeltern, die Hobbys oder Beruf zum Projekt machten. So
reichten die Angebote von sportlichen
Aktivitäten wie Schnuppertauchen,
Einradfahren, Geräteturnen, Selbstverteidigung oder Sportgeräte selbst bauen
über Kreatives wie Seidenmalerei, Marionetten basteln, Kugelbahnbau bis hin
zu einer Hörspielaufnahme im Tonstudio
und dem Fotografierkurs.
Auch klassische schulische Themen
kamen in neuer Gestalt daher. Es gab
naturwissenschaftliche Projekte mit
chemischen Experimenten schon für die
1. und 2. Klasse oder hautnah Biologie
rund um den Krümpelsee. Des weiteren
war das Eintauchen in fremde Welten
ein Schwerpunkt. Die einen wurden zu
Wikingern, die anderen erforschten das
alte Ägypten oder ließen sich in die
Vielfalt Südamerikas „entführen“. Neu
war auch ein soziales Projekt „Helfer
in Aktion“, bei dem
es darum ging,
etwas für andere
statt für sich selbst
zu tun (z.B. Aktionen im Altersheim,
Tierheim, Kindergarten). Unter 25
unterschiedlichen
Projekten konnten
die Grundschüler
wählen. Das einzig
Schlimme daran – die Qual der Wahl.
Den Abschluss am Freitagnachmittag
bildete das traditionelle Projektfest
mit Aufführungen und Informationen
über alles, was in der Woche erarbeitet
worden war. Neben den strahlenden
Kinderaugen strahlten auch die zwar erschöpften aber auch glücklichen
„Ersatzpädagogen“, die für ihren
Einsatz nicht nur den Dank der
Schulleitung entgegen nehmen
konnten, sondern vor allem
durch die Freude der Kinder
belohnt wurden.
Alle zwei Jahre wieder – die Projektwoche als ganz besonderes
Erlebnis an der FEBB.
bg
Portrait von
Nachwuchsfotografin
Fine Schiffmann
18
f e b b s p o rti v
Die Special Olympics in Bremen
FEBB-Schüler als freiwillige Helfer
Dieses Jahr fanden die 9. Special
Olympics erstmalig in Bremen statt
und wir FEBB-Schüler des jetzigen
13. Jahrgangs waren mitten drin. Als
Jahrgang hatten wir uns entschieden als
freiwillige Helfer – Volunteers – in der
letzten Woche vor den Sommerferien
bei den Nationalen Spielen für geistig
und z.T. auch körperlich Behinderte zu
helfen. Die Athleten und Athletinnen
kamen aus ganz Deutschland angereist,
um an den Spielen teilzunehmen. Unter
dem offiziellen olympischen Eid „Lasst
mich gewinnen, doch wenn ich nicht
gewinnen kann, so lasst mich mutig
mein Bestes geben!“ gingen mehr als
4.450 Sportler/innen an den Start.
Für die Volunteers standen u. a.
folgende Disziplinen zur Wahl: Fahrradfahren, Reiten, Fußball, Tischtennis,
Dreikampf und Bowling. Innerhalb der
Sportarten wurden wir den verschiedenen Aufgabenbereichen zugeteilt.
Manche von uns betreuten die Sportler,
gaben an Informationsständen mehr
oder weniger hilfreiche Auskünfte,
verpflegten als Sanitäter Verletzte oder
halfen beim Catering. Die Hauptaufgabe
bestand aber darin als Fans die Teilnehmer anzufeuern oder zu trösten, wenn
ein Athlet mit seiner Leistung ganz und
gar nicht zufrieden war.
Viele von uns haben die Sportler unterschätzt und wir waren überrascht, dass
die Meisten von ihnen mühelos mit
aufkommenden Problemen alleine fertig
wurden. Zum Teil waren die Behinderungen der Athleten kaum auffällig.
Wer, wie wir, beim Radfahren eingeteilt
war, verbrachte seine Zeit damit, mit
den Leuten zu quatschen, Startnummern zu verteilen, mit den Sportlern in
der Kantine essen zu gehen, oder einfach nur vom Streckenrand die Fahrer/
innen lautstark anzufeuern. Dabei war
die Atmosphäre immer sehr herzlich
und wir wurden schnell in die Gruppe
aufgenommen. Die Behinderten waren
immer sehr ehrlich mit ihren Gefühlen.
Es kam schon mal vor, dass jemand
enttäuscht und weinend von der Bühne
stampfte, um sich von seinem Betreuer
trösten zu lassen. Umso größer war
die Freude dann aber bei denen, die es
schafften sich einen Platz unter den
ersten Dreien zu sichern. Freudentränen
gab es zur Genüge, denn letztendlich
gab es bei den Special Olympics keine
Verlierer. Dies lag nicht nur daran,
dass jeder Sportler, unabhängig von
seiner Platzierung, mit einer Medaille
geehrt wurde, sondern dass bei dem
Turnier vor allem das Dabeisein im
Mittelpunkt stand. Der Spaß am Sport,
das Gemein-schaftsgefühl und die
besonderen Erfahrungen führten dazu,
dass jeder Teilnehmende und auch jeder
Mitwirkende etwas dazugewonnen hat.
Die Special Olympics waren für uns
eine tolle Alternative zu einer letzten,
oftmals langweiligen Unterrichtswoche
vor den Schulferien.
Annemarie Thomas
und Lydia Rixen
Mehr Bewegung in der Grundschule
mit Werder Bremen
Seit 2009 kooperiert Werder Bremen
unter dem Motto „100% Werder Partner“
auch mit unserer Schule. Für das neue
Schuljahr bot Werder Bremen seinen
100%-Partner ein neues Projekt an – zusätzlicher Sportunterricht mit Übungsleitern und Trainern von Werder Bremen.
Dieses tolle Angebot ließ sich die FEBB
natürlich nicht entgehen und so können
seit Schuljahresbeginn Grundschüler am
Standort Habenhausen noch ein bisschen
mehr Sport treiben. Der zusätzliche
Unterricht findet immer mittwochs in
der 6. und 7. Stunde statt. Pro Sportart
gibt es vier Unterrichtseinheiten. Denn
es wird nicht nur der klassische Fußball
angeboten, sondern auch Handball,
Leichtathletik, Tischtennis und Schach.
Das freiwillige Angebot stand allen
Kindern zur Verfügung. Aus den Anmeldungen wurden gemischte Lerngruppen
zusammengestellt. Die Kinder konnten
sich für eine oder mehrere Sportarten
entscheiden, ohne dass dafür Vorkenntnisse erforderlich waren.
vermitteln und der ansteigenden Bewegungsarmut entgegen wirken“ so Werder
Geschäftsführer und Vereinspräsident
Klaus-Dieter Fischer.
Werder Bremen geht es bei diesem
Projekt darum, „die dauerhafte Fortentwicklung des Sports in unserer Region zu
unterstützen, natürlich insbesondere im
Kinder- und Jugendbereich. Wir wollen
kleinen Kindern Freude an der Bewegung
Durch das umfangreiche Angebot können
die Kinder auch in nicht so bekannte
Sportarten hineinschnuppern und für sich
die persönliche Lieblingsportart entdecken,
die ja nicht immer Fußball sein muss.
bg
f e b b s p o rti v
19
Auf den Rollsitz, fertig. los!
Seit einigen
Jahren
veranstaltet
die Bremer
Schulbehörde
eine Schülerruderregatta.
Neben den
Rennen von
'Jugend trainiert für Olympia' sind auch immer für
die älteren Schüler (diesmal Jg 93 und
älter) Rennen in den verschiedensten
Bootsklassen vorgesehen. Die Rennen
werden von erfahrenen Trainern und
Schiedsrichtern aus den drei großen
Bremer Rudervereinen geleitet, so dass
die Schüler unter richtigen Wettkampfbedingungen rudern müssen.
Da in unserem Leistungskurs Sport 'Rudern' ein Schwerpunkt ist, kommt es für
die Schüler des 12. Jahrganges immer
zu einem interessanten Kräftemessen
mit den anderen Bremer Schulen, die
Rudern anbieten. Laut Veranstalter
waren noch nie so viele Teilnehmer
gemeldet wie in diesem Jahr. So wurden
zuerst Vorläufe gerudert, deren Sieger
und die besten Zweitplatzierten dann
im Finale gegeneinander antreten
mussten.
In folgenden Bootsklassen haben unsere
Schüler (ohne Vereinshintergrund) hervorragende Platzierungen erreicht:
Für das Finale im Mädchen-Einer waren
gleich 3 unserer Schülerinnen qualifiziert:
Eileen Häntsche (Kl. 12) siegte vor der
Favoritin Jane Holthausen (Kl. 12) und der
Drittplatzierten Sarah Thalmann (Kl. 12).
Im Finale der Jungen-Einer hatten sich
2 Schüler für das Finale qualifiziert:
Lorenz Boye (Kl. 12) siegte souverän
vor Johannes Karker (Kl. 12) und dem
Drittplatzierten vom ÖG.
Im Finale Doppelzweier (Mixed) waren
nur von unserer Schule zwei Boote gemeldet, so dass gleich der Endlauf gerudert wurde. Hier gingen Eilen Häntsche/
Lorenz Boye als erste über die Ziellinie.
Jane Holthausen/Jonathan Wolpmann
mussten sich mit dem zweiten Platz
begnügen.
Die weitaus spannendsten Rennen
fanden um den Sparkassen-Pokal statt.
Hier waren sehr viele Gig Doppelvierer
mit Steuermann gemeldet, so dass sich
unser Boot erst einmal durch einen
klaren Sieg im Vorlauf für das Finale
qualifizieren musste.
Im Finale erwischte unser Boot (Holthausen/Wolpmann/Boye/Häntsche/St.
Thalmann) einen super Start. Nach 300
m sahen sie wie die klaren Sieger aus.
Doch dann holte das Boot vom Alten
Gymnasium Stück für Stück auf und
fing uns noch buchstäblich auf der Ziellinie ab. Da nützte auch alles Anfeuern,
Rufen und Schreien nichts mehr. Das
Zielfoto ergab 2-3 cm Vorsprung für das
Boot vom AG.
Am Ende konnten wir nur staunen, dass
unsere Mädchen und Jungen so gut abgeschnitten haben. Im nächsten Jahr werden
wir wieder mit von der Partie sein.
Thomas Karker
Sport auch für die Jüngsten
Zum ersten Mal fand ein Sportfest für die Schuleingangsstufe statt
Sportfeste haben Tradition an der FEBB.
Allerdings startete man damit in der
Vergangenheit erst ab Klasse 2. Doch
im vergangenen Schuljahr erarbeiteten
die Sportlehrer ein neues Konzept.
Aufgrund der jahrgangsübergreifenden
Schuleingangsstufen sollten diese auch
ihr eigenes Sportfest haben.
Die kleinsten Sportler „ernteten“ die
besten Bedingungen. Der Tag war
strahlend schön und die Platzbedingungen beim Sportplatz an der ErichKästner-Straße einfach hervorragend.
Die Sportlehrer hatten sich für die
Schuleingangsstufen von Habenhausen
und der Vahr so einiges einfallen
lassen. Im Gegensatz zu den klassischen
Leichtathletikdisziplinen, welche die
älteren Schüler bei den Bundesjugendspielen absolvieren, sollte bei
dem Sportfest der Schuleingangsstufe
spielerisch an Aufgaben zum Laufen,
Werfen und Springen herangegangen
werden. Die Leichtathletik wurde in
10 Stationen unterschiedlich verpackt
und spannende, kindgerechte Aufgabenstellungen motivierten die Kinder
zu Höchstleistungen. So wurde zum
Beispiel beim „Biathlon“ um die Wette
gerannt und dabei noch mit Tennisbällen bunte Hütchen abgeworfen. Oder
es musste erst Wasser in einen Becher
geschöpft werden und dieses dann
möglichst sicher und schnell über Kartonhürden gebracht werden. Beim „Relativhochsprung“ wurde die gesprungene Höhe ins Verhältnis zur eigenen
Körpergröße gesetzt, im „Wurfwald“
durften die Kinder auf verschiedenste
Ziele werfen, die abhängig von ihrer
Größe und Entfernung unterschiedlich
viele Punkte einbrachten.
Insgesamt zielten alle Spiele nicht
auf Einzelerfolge, sondern auf Mannschaftsleistungen
ab, so dass am
Ende auch keine
Einzelsieger,
sondern die
erfolgreichste
Klassen gekürt
wurde. Als beste
Gruppe brillierte
dabei die Klasse
HSE 8 von Herrn
Haug.
bg
20
w e it e r f ü hr e n d e s c h u l e
Schlangen, Haie und Motorenprobleme no worries, mate! Australia is great
Nach 26stündiger Reise mit Zwischenstopp in Singapur landeten wir am 12.
März in Sydney, gespannt auf all das, was
uns „down under“ begegnen würde. Nachdem wir das erste Wochenende in Sydney
hinter uns hatten, konnten wir nicht
glauben, wie schön es war. Wir besuchten
das Sydney Aquarium, wo über, unter und
neben uns Haie schwammen, wir waren
am wunderschönen Strand von Manly und
gingen durch die verschiedenen Viertel der
riesigen Stadt.
Ab Montag ging es dann mit unseren
„buddies“ in die Schule, einem Gebäudekomplex, in dem nicht nur Schüler,
sondern auch Kindergartenkinder betreut
werden. In der Covenant Christian School
tragen alle Schüler eine einheitliche
blau-weiße Schuluniform. Wir trafen uns
oft in der Schule, um dann zusammen
Ausflüge zu machen, wie z.B. in den Taronga Zoo, der mit der Fähre zu erreichen
ist. Während der Fahrt konnten wir die
Sehenswürdigkeiten Sydneys, wie die
Harbor Bridge und das Opera House von
der Wasserseite aus sehen.
Während unseres Aufenthalts in Sydney
hatten wir wunderschönes Wetter und
sind daher oft zum Strand gegangen.
Als wir eines Tages gerade im Wasser
waren, hörten
wir plötzlich,
wie die Life
Guards Alarm
schlugen, um
uns aus dem
Wasser zu
kriegen. Ein
Hai wurde
gesichtet.
Die Life
Guards
fuhren mit
ihren Booten aufs
Wasser, um
den Hai
vom Strand fernzuhalten.
Nachmittage, an denen wir kein Programm hatten, nutzten wir fürs Shoppen
oder verbrachten sie mit unseren Gastfamilien. Außerdem waren wir zwei Tage in
den Blue Mountains, um dort „bushwalken“ zu gehen.
An unserem letzen Wochenende gingen
wir alle zusammen mit unseren buddies in
ein sehr deutsches Restaurant essen, um
noch einmal ein bisschen Zeit zusammen
zu verbringen und unsere Reise ausklingen
zu lassen. Am 30. März starteten wir un-
Benefizkonzert ein voller Erfolg –
3750 Euro für neuen Schulhof
Das Benefizkonzert des Youth Wind
Orchestra, dem Orchester der Freien
Evangelischen Bekenntnisschule Bremen,
und artemosso, dem sinfonischen Blasorchester Bremen, war ein voller Erfolg.
Im großen Saal der Freien Christengemeinde begeisterten die Orchester
unter der Leitung von Jörn Relitz und
Helmut Sprenger mehr als 400 Zuhörer
mit einer Mischung aus klassischen und
modernen Werken.
Von Schülern für Schüler – so könnte
man das Konzert umschreiben. Denn
die Organisation und Umsetzung des
Konzertes haben die Schülerinnen und
Schüler der FEBB übernommen. Der
Erlös aus Spenden und Pausenverkauf
fließt in die Neugestaltung des Schulhofes an der Weiterführenden Schule.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen:
2750 Euro erspielten die Orchester.
Außerdem wurde der Schule noch
ein Scheck über 1000 Euro vom gemeinnützigen Verein „Hefata“, der die
musikalische Förderung an der FEBB
unterstützt, überreicht.
Ein erster Schritt der Umsetzung ist nun
bereits geschehen. In den Sommerferien
wurde der Brunnenhof verschönert.
Weitere Aktionen der Schülerschaft sind
nun im laufenden Schuljahr geplant,
um auch die anderen beiden Höfe modernisieren zu können. Spenden werden
selbstverständlich auch immer gerne
genommen! Informieren Sie sich hierzu
bitte auf unserer Homepage
www.febb.de
bg
seren Nachhauseweg.
Allerdings mit kleinen technischen Problemen und einem Flugzeugwechsel!
Wir möchten uns bei der FEBB bedanken,
dass sie uns diese Reise ermöglicht hat,
und auch bei Frau Klemm und Herrn
Hallerberg sowie ihren australischen
Kolleginnen, die alles für diese schöne Zeit
geplant haben. Vielen Dank.
Sabrina König und Laura Pospiech (Q1)
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21
Was ist in der Welt so los?
FEBB Schüler wollen regelmäßig über den Tellerrand schauen
Die Idee war so logisch wie simpel: Als
Schüler oder Schülerin muss und will
man über das Weltgeschehen informiert
sein. Nun ist natürlich jedem das Internet
zugänglich, ob zuhause oder auch in der
Schule, aber neben diesen elektronischen
Informationen sind auch Tageszeitungen
und Zeitschriften notwendige Informationsquellen.
Man muss sie nur zur Verfügung haben.
Das dachte sich auch Frederick Struckmeier (Jahrgang13) und machte sich
ans Werk der Umsetzung. Zuerst einmal
klapperte er verschiedene Verlage ab und
konnte kostenlose Abonnements von der
Wirtschaftswoche, dem Spiegel und der
Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung
für jeweils ein Jahr und dem Weser Kurier
für ein halbes Jahr bekommen. Zusätzlich
stellte ein Spender noch ein Jahresabonnement der Zeit zur Verfügung. Doch dass
genügte ihm noch nicht. Die Zeitschriften
sollten auch ordentlich präsentiert sein
und den Schülern und Schülerinnen
gerade in den Freistunden zur Verfügung
stehen. Also musste ein Zeitungsständer
her. Sicher lässt sich so ein Ding einfach
kaufen, aber man kann es ja auch mal auf
andere Art und Weise versuchen. Frederick
dachte nicht nur an einen Sponsor für den
Kauf, sondern kam über den Kontakt der
Schule zu Airbus auf die Idee, doch von
den Auszubildenden dort einen Zeitungsständer anfertigen zu lassen.
Diese Idee stieß bei Airbus auf offene
Ohren und tatsächlich stellten die Azubis
dort aus Original-Flugzeugbauteilen zwei
Zeitungsständer für die FEBB her.
Im Rahmen des FEBB Forums übergab Herr
Schuster, Leiter der Schulkooperationen
bei Airbus, den ersten Zeitungsständer, der
zweite folgte kurz darauf, so dass in der
Cafete der Weiterführenden Schule und
in der Cafeteria im GyO-Zentrum Lektüre
bereit steht – übrigens auch immer die
neueste Ausgabe der Zeitschrift „AirbusOne“.
bg
Das Dschungelbuch
– gelungene Aufführung des Klassikers von Rudyard Kipling
Die Theater Ag der FEBB spielte in diesem
Jahr „Das Dschungelbuch“ nach den Erzählungen von Rudyard Kipling. 13 Schüler und Schülerinnen aus den Jahrgängen
6-13 haben unter der Leitung von Wiebke
Claßen ihre Rollen mit Engagement und
Spielfreude erarbeitet. Das bezaubernde
Bühnenbild, eine Leihgabe aus dem
Weyher Theater, verwandelte die Bühne in
einen Dschungel.
Die Geschichte, sicher vielen bekannt,
fasziniert immer wieder aufs Neue.
Die Wölfe Akela und Rakscha finden vor
ihrem Bau ein Menschenkind. Um das kleine schreiende Bündel vor dem Tiger Shere
Khan und seinem Helfer, dem Schakal Tabaqui, zu retten, nimmt Mutter Akela den
kleinen Jungen in ihr Kinder-Wolfsrudel
auf und erzieht ihn. Und so kommt es,
dass Mowgli ein Kind des Dschungels
wird, das mit seinem Freund, dem dicken
Bären Baloo, seine Umgebung auf seine
kindlichfreche Weise unsicher macht. Da
kann Panther Bagheera noch so sehr seine
Vernunft einsetzen – gegen so viel Unfug
kann auch er nichts ausrichten. Mowgli
hat nur Flausen im Kopf und wenig Lust,
die Regeln des Dschungels zu lernen, die
ihm sein Überleben sichern sollen. Aber
aus dem Spiel wird Ernst, als Mowgli
erneut auf seinen alten Feind, den Tiger
Shere Khan, trifft.
Das lebhafte und gekonnte Spiel der
Schüler und Schülerinnen überzeugte
ebenso wie die Tanz- und Gesangseinlagen
nach den bekannten Melodien der Walt-
Disney-Version. Wieder einmal hat es die
Theater AG geschafft Beteiligte mit sehr
großen Altersunterschieden im Spiel zu
vereinen und auch Abiturienten trotz Abistress für die vielen Proben zu motivieren.
bg
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Lebendiges Mittelalter
– ein Projekt mit „Exkursion“ auf die Burg Hohnstein
Kurz vor den Sommerferien hat sich der
fünfte Jahrgang in einer Projektwoche
mit dem Thema „Mittelalter“ beschäftigt.
Alle Schüler wurden in Workshops
aufgeteilt. Dabei durften wir Lederbeutel
nähen, schmieden, Wappenschilde
herstellen, die mittelalterlichen Spuren
in Bremen entdecken, Tänze einüben und
viele andere Dinge mehr machen. Am
Ende der Woche gab es ein großes Fest,
bei dem alle Jungen und Mädchen, die
die Ritterprüfung bestanden hatten, zum
Ritter geschlagen wurden.
Ein Ausflug ins Bremer Mittelalter
Zu Beginn der Projektwoche habe ich
(Franz) mit meiner Projektgruppe einen
Ausflug ins Bremer Mittelalter gemacht.
Wir haben uns am Roland zu einer Führung getroffen. Als Marktfrau verkleidet,
hat uns eine Historikerin durch die Altstadt geführt. Wir waren am Roland, am
Rathaus, am Dom und an der Schlachte.
Ich fand es sehr interessant. Uns wurde
z. B. erzählt, warum es im Mittelalter
mehrere Tischdecken gab, oder wieso
ein Bremer damals drei Liter Bier am Tag
trank.
Der Schmied kommt
An einem Projekttag kam ein Schmied
zu uns in die Schule. Jeder durfte eine
Rankstange behämmern. Aus einem
Metallstab haben
wir die Kunstwerke erschaffen.
Fettige Kohle
– auch Fettnüsse
genannt – hat
das Metall zum
Glühen gebracht.
Besonders
interessant fand
ich (Tobias) die verschiedenen Geräte,
mit denen er hantierte. Und netterweise
hat er noch für unsere Klassenlehrerin
Frau Bauerschäfer ein Abschiedsgeschenk
geschmiedet.
Die „Exkursion“ auf die Burg
Endlich war es soweit. Die – nach den
Sommerferien - sechsten Klassen fuhren
nach Burg Hohnstein in die Sächsische
Schweiz. Wir (wie z. B. die Autorin Joana)
warteten schon seit Monaten auf diese
Klassenfahrt. Montags um 8.00 Uhr sind
wir mit dem Bus losgefahren. Alle waren
sehr aufgeregt, was uns da erwarten und
wie die Burg aussehen würde.
Als wir ankamen, waren wir
alle sprachlos, wie schön es
dort aussah. Die Burg steht
auf einem riesigen Felsen. Um die Burg
herum ist ein wunderschöner Wald. In
den nächsten Tagen waren wir klettern,
Bogenschießen, wandern und haben eine
Bootstour gemacht. Mit dem Wetter
hatten wir Glück, es war überwiegend
sonnig. Am letzten Abend gab es einen
bunten Abend. Es wurden Theaterstücke
vorgetragen, gesungen und getanzt. Am
Freitagmorgen ging es wieder nach Hause. Zwar müde, aber auch glücklich, dass
wir in ein paar Stunden unsere Familien
wiedersehen würden.
Franz Rieger (6a), Tobias Boosfeld (6b)
und Joana Seibel (6e)
Das Jüdische Museum Berlin zu Besuch in der FEBB
ausgenommen Berlin. Auf dem Schulhof
und im Klassenzimmer laden die Museumspädagogen Real- und Hauptschüler
sowie Gymnasiasten zum Gespräch über
deutsch-jüdische Geschichte und zum
Nachdenken über jüdische Identität ein.
Seit seiner Eröffnung 2001 haben rund
1,5 Millionen Kinder und Jugendliche das
Jüdische Museum Berlin besucht. Um noch
mehr Jugendliche zu erreichen, geht das
Museum seit Juni 2007 deutschlandweit
»on.tour«. Inzwischen hat »on.tour« alle 16
Bundesländer zum Teil mehrmals bereist
und neben 130 Schulen auch die Jugendstrafanstalt Berlin besucht. Auf Grund der
großen Nachfrage der Schulen fährt der
Bus in diesem Jahr in alle Bundesländer,
Indem das Museum zu den Schulen
fährt, will es Lehrer und Lehrerinnen
darin bestärken, sich im Unterricht mit
der deutsch-jüdischen Geschichte zu
beschäftigen – über die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus hinaus.
Ein weiteres Ziel von »on.tour – das JMB
macht Schule« formulierte W. Michael
Blumenthal, Direktor des Jüdischen Museums Berlin: »Jeder Schüler und jede Schülerin in Deutschland sollte das Jüdische
Museum Berlin mindestens einmal besucht
haben, bevor sie die Schule beenden.«
Beim Besuch der Museumspädagogen in
Bremen war die FEBB eine von 6 Schulen
in Bremen, die von diesem Projekt profitierte. Das Thema des Projektes lautete
in diesem Jahr: „Jüdische Kindheit und
Jugend in Deutschland nach 1945“. In
einer Ausstellung über jüdische Kunst
und Kultur und in 3stündigen Workshops
klärten die Mitarbeiter des Museums
die Schülerinnen und Schüler über die
jüdische Tradition und die Religion auf. bg
teach & preach
23
Gut versorgt
Keine Vorurteile
gegen Ausländer
Das war das Ziel der Projekttage am 17.
und 18. Juni zum Thema Migration der
Klasse 8b.
Wir begannen den ersten Tag mit einem
Brainstorming zum Thema. Mithilfe zweier
Texte und dem von uns erstellten Mindmap fanden wir heraus, was Migration
eigentlich ist und was für Vor- und Nachteile eine Umsiedlung mit sich bringen
kann.
Anschließend begannen wir in Gruppen
mit dem Schreiben eines Hörspiels, das
von berühmten Personen handeln sollte,
die einst nach Deutschland eingewandert
sind, wie z. B. Xavier Naidoo oder Lukas
Podolski. Wir sollten uns damit auseinandersetzen, welche Hoffnungen, Ängste
und Probleme die Familien vor und nach
der Umsiedlung hatten. Am folgenden Tag
setzten wir das Schreiben des Hörspiels
fort und nahmen es mit Hilfe von Herrn.
Kraushaar auf. Er stellte uns die Technik
zur Verfügung, und wir konnten an unseren Hörspielen selbst herumschneiden,
bis wir mit ihnen zufrieden waren. Bei allen entstanden gute und schöne Hörspiele,
die z. T. mit Musik untermalt wurden.
Alles in allem waren es zwei sehr gelungene Projekttage, die interessant waren
und Spaß gemacht haben.
Antonia Bielefeld und
Lea Mühldorfer, 8b
Was haben wir gezittert! Nach Werders
Heimsieg gegen Genua mussten wir
uns im Rückspiel ernsthaft Sorgen um
die sicher geglaubte Champions League
Qualifikation machen. Ein Glück, dass es
beim Schlusspfiff Anlass zur Freude gab!
Doch ob Werder Bremen Fan oder nicht,
Sorgen begegnen uns überall im Alltag
und beschäftigen uns meist mehr als
nur 90 Minuten. Es gibt Schwierigkeiten
auf der Arbeit, in Freundschaften und
der Familie oder wir machen uns Sorgen
um die Gesundheit, das Geld und die
Zukunft.
In Matthäus 6, 25-34 widmet sich Jesus
ausgiebig den schweren Gedanken der
Menschen. Wenn Jesus an dieser Stelle
von Sorgen spricht, dann sind damit
grübelnde, plagende Gedanken und
Ängste gemeint. Jesus fordert die Menschen als ihr Tröster, Helfer und Chef
heraus: „Macht euch keine Sorgen!“
Er sagt dies nicht als Ratschlag oder
Lebensweisheit, sondern formuliert es
im Imperativ. Warum redet er so eindringlich? Jesus erklärt es selbst: Sorgen
verändern nichts, egal wie intensiv sie
uns beschäftigen (V. 27). Was ändert
sich zum Guten, wenn wir nachts wach
liegen und mit Grauen an den nächsten
Tag denken? Doch nicht nur, dass Sorgen
nichts verändern, sie können sogar zu
einer echten Gefahr werden. Sorgen
können uns sogar krank machen. Daher
ist es wichtig, dass Sie Jesu Warnung
ernst nehmen!
Weil Jesus sehr viel an Menschen liegt,
lässt er sie in Not niemals im Stich. So
sind auch sorgenvolle Menschen nicht
alleine, selbst wenn sie sich verlassen
fühlen. Die Bibel vermittelt uns von den
ersten Menschen an, über Mose, Elia bis
hin zu Jesu Jüngern und Paulus, dass
es Gottes charakteristische Eigenschaft
ist, ein Versorger zu sein. Mit Bildern
aus der Natur, macht Jesus in Matthäus
6 anschaulich, dass Gott uns versorgt.
Selbstverständlich enthebt dieses
Versprechen uns Menschen nicht von
der Verantwortung Vorsorge zu tragen
und das zu tun, was in unserer Macht
steht. Jedoch gibt es einen Punkt, an
dem wir getrost unsere Sorgen in Gottes
Verantwortungsbereich liegen lassen
dürfen. Lernen Sie darauf zu vertrauen,
dass Gott Sie versorgt!
Neben einer Warnung und einem
Versprechen, klingt in diesem Bibelabschnitt auch eine Erwartung an. Wie
oft verbergen sich hinter vergebenen
Chancen Sorgen und Ängste? Weil wir
uns sorgen, verschenken wir all zu oft
unser Gott gegebenes Potenzial. Gott
schmerzt es, wenn unser Mangel an Vertrauen Sorgen anwachsen lässt, so dass
wir bloß nichts „riskieren“ wollen. Doch
Gott liebt uns und bietet einen Fluchtweg aus dieser Situation. Damit wir aufleben können, nimmt er sich persönlich
unserer Sorgen an. Jesus erklärt, dass
der allmächtige Gott in besonderem
Maße Fürsorge für Menschen trägt, die
sich für seine Werte und Ziele in dieser
Welt einsetzen (V. 33). Was würden Sie
sehen, wenn Sie Gottes Sichtweise auf
Ihre Familie, Ihre Nachbarschaft und
Ihre Stadt annehmen würden?
Inzwischen sind Werders Gruppengegner
in der Champions League ausgelost
worden. Beim Anblick dieser Teams
könnte man erneut in Sorgen verfallen.
Genauso ist es mit unseren alltäglichen
Sorgen: Ist eine Mühe verschwunden,
erscheint bereits die nächste am
Horizont. Doch dank Gott können wir
der Versuchung entkommen, uns endlos
Sorgen zu machen! Jesus hat uns vor
Sorgen gewarnt, uns an Gottes Fürsorge
erinnert und dazu eingeladen unsere
zerstörerischen Sorgen durch Gottes
heilbringende Gedanken zu ersetzen. Es
liegt an Ihnen, sich durch Gottvertrauen
Ihrer Sorgen zu entledigen!
Daniel Schnepel
24
FEBB int e rn
Nicht Arbeit, sondern Vergnügen…
so empfindet der erste FEBB-FSJler sein Tun
fast die Hälfte meines Lebens verbracht
habe? Undenkbar. Und wie die Frage
des Protagonisten einer Selbstanklage
gleichkommt, hätte auch ich Schuld auf
mir geladen, die Ära FEBB einfach so zu
Ende gehen zu lassen.
In einer Deutscharbeit hatten wir vor
einigen Jahren eine Aufgabe gestellt
bekommen, was für uns Heimat bedeute.
Damals wie heute bin ich der festen
Überzeugung, dass Heimat weniger eine
Ortsbezeichnung ersetzt, sondern vielmehr schlicht eine Umgebung beschreibt,
in der man sich wohlfühlt. Eine Umgebung wie für mich die FEBB. Nicht das
Gebäude, sondern die Menschen. Ihnen,
die mich in all den Jahren so prägend
beeinflusst haben und mit denen ich jetzt
tagtäglich zusammenarbeiten darf, gebührt mein Dank. Ihnen gilt dieses Jahr.
Temi Tesfay
Freie Evangelische Bekenntnisschule Bremen, Habenhauser Brückenstr. 2, 28279 Bremen
Entgelt bezahlt beim Postamt 33, 28357 Bremen
Falls Empfänger verzogen, bitte nachsenden!
Anschriftenberechtigungskarte mit neuer Anschrift!
Falls unzustellbar: zurück.
Es war einer jener melancholischen
Momente im Leben, die man gerne hat.
Es war am ersten Schultag, beim traditionellen Marsch zur Paulusgemeinde über
den Weserdeich, als mir bewusst wurde,
dass ich diesen Weg nunmehr zum zehnten Mal antreten würde. Erstaunt schaute
ich mir die neuen Fünftklässler an, in
deren Aufregung ich die einst meinige
erkannte und an deren Augen sich so
viel von dem widerspiegelte, was auch
mir seinerzeit durch den Kopf ging. Doch
dieses Mal beschäftigten mich andere
Gedanken.
Als ich im vergangenen Frühling von
der Möglichkeit erfuhr, dass man für
das Schuljahr 2010/11 zum ersten Mal
in der Geschichte der FEBB FSJ-Stellen
anbieten wolle, musste ich nicht erst
lange überlegen. Schnell stand fest,
was sich bis zum jetzigen Zeitpunkt als
richtige Entscheidung erweisen sollte.
Betrachtet man einmal die Aufgaben,
welche ich als FSJler verrichten soll, ist
die Bezeichnung „Arbeit“ wohl keine
angemessene Formulierung für das, was
ich letztlich tue. Wenn man bedenkt, dass
neben Zuarbeit in der Verwaltung, Hausaufgabenbetreuung und vereinzeltem
Vertretungsunterricht auch Hilfe beim
Aufbau von Projekten, Unterstützung
im Sportunterricht sowie Ausflugs- bzw.
Klassenfahrtsbegleitungen zu meinen
Tätigkeiten zählen, findet sich in dem
Begriff „Vergnügen“ eine gerechtere
Beschreibung meines Tuns.
Es ist wohl bezeichnend, mit welcher
Selbstverständlichkeit ich zu diesem eher
ungewöhnlichen Entschluss kam, an der
FEBB zu bleiben. Die Erklärungsbedürftigkeit meiner Entscheidung leitet sich
nämlich aus der Tatsache ab, dass Schüler
es für gewöhnlich kaum abwarten können, die Schule zu verlassen. Warum
ging es mir nicht so? Diese Frage war es,
welche mich beim diesjährigen Passieren
des Weserdeichs unentwegt beschäftigte.
Was hielt mich? Der Protagonist eines
wunderbaren Buches beschrieb sein
Empfinden, als er die Heimat zu verlassen
beabsichtigte, einmal so: „Wie könnte
ich diesen Ort in Frieden und ohne
Trauer verlassen?“ Den Ort, an dem ich
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Seele and Geist
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