close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

... dass nichts bleibt, wie es war … - GEW

EinbettenHerunterladen
Info
Sept.–Nov. . 3/2014
Stadtverband Bonn
Kreisverbände Euskirchen
& Rhein-Sieg
// Vorstandswechsel im Kreisverband Rhein-Sieg //
v.links n. rechts: Anna Wieland, Michael Liß, Sabine Foike-Philipps, Christine Szirniks
... dass nichts bleibt, wie es war …
(Hannes Wader)
Der Kreisverband Rhein-Sieg hat einen neuen Vorstand. Im Mai diesen Jahres
verblüffte unser langjähriger Vorstandsvorsitzender Michael Liß die Teilnehmer
der Vorstandssitzung mit der Ankündigung, dass er aus persönlichen Gründen
seinen Vorsitz niederlegen möchte. Jedem, der Michael kennt, mag klar sein, dass
ein „Nicht-mehr-Vorsitzen“ noch lange nicht heißt, dass er den Kreisverband nicht
weiterhin in altbewährter Weise mit Rat und Tat zur Seite steht. Das jedenfalls hat er,
nun als Ehrenvorsitzender, fest zugesagt und wir, die neuen Vorstandsfrauen, freuen
uns über diese Unterstützung.
www.gew-bonn.de
2
Ganz im Sinne eines Generationenwechsels und als Ausdruck des hohen Frauenanteils in der Mitgliederschaft
der GEW wählte die Mitgliederversammlung am 12. Juni
Sabine Foike-Philipps zur neuen 1. Vorsitzenden sowie
Christine Szirniks und Anna Wieland zu ihren zwei Stellvertreterinnen.
Neben Klaus Lange als Referenten waren viele langjährige
Wegbegleiter von Michael Liß gekommen, um diese besondere Mitgliederversammlung zu gestalten. Klaus Lange
referierte zu aktuellen Themen der bildungsgewerkschaftlichen Arbeit, insbesondere zu Tarifauseinandersetzungen
und zur Mütterrente. Er unterstrich die Bedeutung einer
breiten Öffentlichkeit für die jeweils aktuellen bildungspolitischen und gewerkschaftlichen Themen.
Als Beitrag zu einem weiteren aktuellen bildungspolitischen Thema schloss sich die Präsentation des GEW-Inklusionsspiels an. Bei diesem Würfelspiel, das der Arbeitskreis Inklusion im Kreisverband Flensburg entwickelt hat,
blieb Mitspielern wie Zuschauern trotz großer Unterhaltsamkeit so mancher Lacher im Halse stecken. Das konnten auch die personalisierten Spielfiguren mit ihren verschiedenen farbigen Kappen nicht wirklich ausgleichen.
(Beispiel einer Ereigniskarte: „Die Sonderpädagogin ist
vorbeigekommen und hat dich beraten, leider kannst du
kaum etwas davon umsetzen, weil du allein in der Klasse
bist. Ihre Stunden reichen nicht, um dich im Unterricht zu
unterstützen. – Gehe zurück auf das nächste blaue Feld
und nimm eine Karte auf!“)
Den TOP „Verabschiedung und Würdigung“ eröffnete Michael selbst, indem er von seiner Vorstandszeit mit mitunter staunenswerten Details, z. B. über die Entwicklung des
Ortverbandes Königswinter, berichtete. Von besonderer
pädagogischer Anschauungsqualität waren dabei – wen
wundert’s? – die Fotos von früher (s. auch Michaels Beitrag
im vorliegenden Info). So hatte Michael Werner Küffner für
seine „Lobhudelei“ das eine oder andere vorweggenommen, was dessen Gedanken und deren rhetorische Darbietung allerdings in keiner Weise schmälerte. Er würdigte
Michael als facettenreichen und grundweg gewerkschaftlichen Freund und Menschen. Mit Imagine rundete Katrin
Ackermann den Abend musikalisch ab. Auch der Mitgliederversammlungs-Chor sorgte mit „Heute hier, morgen
dort“ für durchaus sinnliche Momente in der ansonsten ja
eher kopflastigen gewerkschaftlichen Alltagsarbeit.
„Dass man mich kaum vermisst, schon nach Tagen vergisst“,… heißt es bei Hannes Wader im weiteren Text.
Ganz so schnell sicher nicht, Michael. Danke.
Christine Szirniks
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
am 12.06.2014 bin ich in der Mitgliederversammlung der
GEW Rhein-Sieg nach fast 27 Jahren als Vorsitzender zurückgetreten.
Es war eine lange Zeit, in der viele kleine und manche großen Dinge passiert sind. Für uns als GEW Rhein-Sieg war
sicher das Wichtigste, dass wir von drei einzeln agierenden
Ortsverbänden über das Konstrukt einer Kreisvereinigung
zu einem Kreisverband geworden sind. Dieser Kreisverband hat mittlerweile 1100 Mitglieder und ist der viertgrößte Kreisverband der GEW NRW.
Die GEW Rhein-Sieg war in dieser Zeit innerhalb der GEW
NRW gewerkschaftspolitisch und personell immer stark
vertreten und engagiert. Viele von euch arbeiten in den
verschiedensten Gremien mit oder haben dieses zeitweise getan. Sehr viele haben mich auch immer wieder wissen lassen, dass sie aus unterschiedlichsten Gründen zwar
nicht aktiv mitarbeiten können, dass sie aber unsere/meine Arbeit – wenn auch manchmal kritisch – mittragen und
uns/mich zur Weiterarbeit ermutigt. Dafür bedanke ich
mich, denn ein Vorsitzender (und der Vorstand) kann nur
so gut sein, wie er von den Mitgliedern gestützt und unterstützt wird.
Diese Mitgliederversammlung wird mir besonders im Gedächtnis bleiben, nicht nur, weil so viele gekommen sind
– ich fürchtete schon, dass die Stühle, die wir aus dem ganzen Haus zusammengesucht haben, nicht reichen würden.
Es war auch der Dank, den ihr mir ausgesprochen habt.
Und vor allem die Gedanken, die sich der Vorstand gemacht hat. Das hat mich alles sehr berührt.
Und dann habt ihr mich einstimmig zum Ehrenvorsitzenden
gewählt. Darauf bin ich stolz. Und sehr froh. Und verstehe
es als Aufforderung, trotz des Rücktritts noch mitzuarbeiten. Das, so habe ich es zugesagt, werde ich tun – an anderer Stelle zwar, aber engagiert und streitlustig – immer mit
der gewerkschaftlichen Zielrichtung der Verbesserung der
Arbeits- und Lebenssituation der Menschen.
Wir haben an diesem Abend auch eine neue Vorsitzende
gewählt und eine neue Stellvertreterin. Von beiden weiß
ich aus der bisherigen Zusammenarbeit, dass sie klare und
solidarische gewerkschaftliche Arbeit machen. Deswegen
bitte ich euch, unterstützt sie genauso, wie ihr mich all die
Jahre unterstützt habt. Denn dass uns irgendwann einmal
etwas geschenkt werden wird – das glauben wohl nur Illusionisten. Wir werden nur erfolgreich sein, wenn wir gemeinsam kämpfen.
In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön und Glück auf!
Michael Liß
GEW Info 3/2014
3
Integrationshilfestellen
und das Stück vom Kuchen
Um die Integration und den schulischen Erfolg
von Kindern aus Zuwandererfamilien zu fördern,
stellt das Ministerium zusätzliche Stellen zur
Verfügung (so genannte Integrationshilfestellen),
die über die Bezirksregierungen und bei den
Grundschulen dann über die Schulämter an die
einzelnen Schulen verteilt werden.
Um als Schule an solche Stellen zu kommen, reicht es nicht,
viele Zuwandererkinder bzw. Kinder mit Deutsch als Zweitsprache zu haben. Das wäre ja zu einfach. Da müsste man ja
nur zählen. Vielmehr muss die Schule alle zwei Jahre einen
Antrag stellen.
Eigentlich stellt man sich als Schule vor, diese Stunden
schlichtweg für zusätzliche Deutschförderstunden zu nutzen. Dafür gibt es bewährte und neue Konzepte, die in den
letzten Jahren entwickelt wurden (z.B. DemeK) und für die
es hinreichend Fortbildungen gab.
Aber hier denken wir einfach zu praxisorientiert. Das Ministerium hat sich da etwas anderes überlegt: Der Antrag der
Schule soll ein schulisches Integrationskonzept enthalten,
das in seiner Ausführlichkeit durchaus als Grundlage für
eine Diplomarbeit dienen könnte.
>
Wissenswertes
Die Angaben darüber, was in einem solchen Konzept enthalten sein soll, lässt mich immer noch zwischen ungläubigem
Kopfschütteln und Ärger über solche Praxisferne schwanken. Wer es nachlesen möchte: BASS 14-21 Nr.4. Zum Glück
stellen sowohl die Bezirksregierung als auch das Schulamt
deutlich praktikablere und realistischere Anforderungen an
die Anträge.
Dumm nur, dass man die Schulen ermutigt hat, sich an
zusätzlichen Projekten wie QUISS (Konzept zur Mehrsprachigkeit) zu beteiligen, für deren Entwicklung je eine halbe Stelle zur Verfügung gestellt wurde, im Glauben, diese
Stellen gäbe es zusätzlich. Leider stellte sich aber heraus,
dass diese Stellen aus dem Gesamt-Topf der Integrationshilfestellen genommen wurden. Der Kuchen blieb also gleich
groß, aber die Stückchen wurden kleiner. Für eine ganze
Anzahl von Schulen bedeutete das gegenüber dem Vorjahr
ein Verlust von einer halben Stelle. Im Nachgang konnte das
teilweise durch andere Stellenanteile ausgeglichen werden.
Ärgerlich bleibt es trotzdem.
Interessant auch, dass die Schule sich das, was ihre Kinder
in einem schwierigen Umfeld brauchen, durch zusätzliche
Konzeptarbeit auch noch selbst verdienen soll.
Sibylle Clement
>>>>>>>>>>
Wie in den letzten Jahren möchte das NRW-Finanzministerium beim Urlaubsgeld (aufgrund des Sonderzahlungsgesetzes ist das Weihnachtsgeld gekürzt und das Urlaubsgeld vollständig entfallen) nach Initiative der GEW NRW erneut wie
in den Jahren zuvor verfahren. Zur persönlichen Rechtswahrung ist innerhalb eines Jahres ein neuer Antrag der BezügeempfängerInnen erforderlich, in dem sie sich gegen den Wegfall des Urlaubsgeld 2014 wenden.
Betroffene richten ihren Antrag mit folgendem Text an das LBV:
„Hiermit beantrage ich die Zahlung des Urlaubsgeldes für das Jahr 2014 mindestens in der Höhe nach dem im Jahre
2003 geltenden Recht. Im Hinblick auf die eingeleiteten Musterverfahren bitte ich entsprechend der Anweisung des
Finanzministeriums NRW das Verfahren bis zur Entscheidung der Obergerichte ruhend zu stellen.“
GEW Info 3/2014
4
Informationen
zur Neuregelung der Mütterrente
A „Mütterrente“/Ruhegehalt für
vor dem 01.01.1992 geborene Kinder
1)Rente/Ruhegehalt für vor dem 01.01.1992
nicht im Beamtenverhältnis geborene Kinder
1a) Diese nicht im Beamtenverhältnis geborenen Kinder
werden von der DRV nun mit 24 Monaten statt mit 12
Monaten (also statt mit einem Rentenwert von 28,61
Euro mit einem Rentenwert von 57,22 Euro) im Rahmen der Rente berechnet.
Wenn eine Kollegin z.B. 12 Monate in einem sozialversicherungspflichtigen (z.B. auch in einem LehrerAngestelltenverhältnis) gearbeitet hat, hat sie bei
zwei Kindern, die entsprechend geboren sind, eine
Rentenanwartschaft erlangt, da sie die Wartezeit von
60 Monaten erfüllt hat.
Hat sich die Kollegin seinerzeit den angesparten Rentenbetrag auszahlen lassen, kann die entsprechende
Zeit natürlich nicht mehr angerechnet werden.
1b) Wenn die Kolleginnen auch durch die Verdoppelung der
Anrechnungszeit pro Kind von 12 auf 24 Monate diese
Wartezeit von 60 Monaten nicht erfüllen können,
1ba)sollten sie sich von der DRV bzgl. einer freiwilligen
Beitragszahlung für die fehlenden Monate beraten
lassen. Sie erhalten dann mit Erreichen der Regelaltersgrenze (65 +) ihre entsprechende Rente.
Achtung: Wenn im Beamtenverhältnis die Nähe der
Höchstmarke von 71,75 % erreicht wird, sollte sorgfältig geprüft werden, ob eine Nachzahlung sinnvoll
ist: Sollten Ruhegehalt und Rente zusammen die
Höchstmarke von 71,75 % erreichen, wird der darüber hinausgehende Betrag beim Ruhegehalt gekürzt.
1bb)sollten Sie im Rahmen der Versetzung in den Ruhestand einen Kindererziehungszuschlag beantragen.
Dies ist eben möglich, wenn eine Rentenanwartschaft
nicht besteht und die Höchstmarke von 71,75 % nicht
überschritten wird.
Z.Z. wird noch nur ein KEZ von 28,61 Euro gewährt. Eine
Verdoppelung müsste eigentlich analog dem Rentenrecht erfolgen; darüber gibt es noch keine Aussagen.
2) Rente/Ruhegehalt für vor dem 01.01.1992
im Beamtenverhältnis geborene Kinder
2a) Berücksichtigung im Ruhegehalt
Diese Kinder werden insofern im Ruhegehalt berücksichtigt, dass sechs Monate ab Geburt des Kindes als
Vollzeit gerechnet werden. Wer in dieser Zeit – unabhängig von der Mutterschutzfrist – immer Vollzeit
gearbeitet hat, erhält für das Kind keine Leistung. Ein
Urlaub (z.B. für ein vorheriges Kind) wird für die Zeit
von sechs Monaten für die Anrechnung von sechs
Monaten Vollzeit unterbrochen.
GEW Info 3/2014
Einige Länder haben bereits angekündigt, in Anpassung an das „Rentenverbesserungsgesetz“ nicht nur
sechs Monate sondern zwölf Monate in Anrechnung
zu bringen. NRW hat dies nicht vor; Aufgabe für GEW
und DGB!
2b) Berücksichtigung zusätzlich in einer Rente
Das Bundessozialgericht hatte 2012 entschieden, dass
zusätzlich zu einer (in seiner Sichtweise nicht gleichwertigen) Berücksichtigung im Ruhegehalt auch eine
Begründung eines Rentenanspruches bzw. Berücksichtigung für einen Rentenanspruch erfolgen kann.
Entsprechend haben wir in den letzten Jahren informiert und viele Kolleginnen bei der Deutschen
Rentenversicherung eine zusätzliche Rentenanwartschaft, ggf. auch durch Nachentrichtung von freiwilligen Beiträgen, begründen lassen.
Dies ist durch das „Rentenverbesserungsgesetz“ vom
01.06.2014 nicht mehr möglich: im SGB VI, § 56 (4)
3. ist jetzt geregelt, dass „Elternteile von der Anrechnung ausgeschlossen (sind), wenn sie … während der
Erziehungszeit Anwartschaften auf Versorgung im
Alter aufgrund der Erziehung erworben haben, wenn
diese ... systembezogen annähernd gleichwertig
berücksichtigt wird wie die Kindererziehung nach
diesem Buch; als in diesem Sinne systembezogen
annähernd gleichwertig gilt eine Versorgung nach
beamten-rechtlichen Vorschriften ...“.
Dieser jetzt erfolgte regelnde Einschub ermöglicht
nicht mehr die zusätzliche Berücksichtigung dieser
Kinder in einer Rente.
Bei Kolleginnen, die bereits in der Vergangenheit
einen begünstigenden Bescheid über die Berücksichtigung dieser Kinder bekommen haben, wird dieser
Bescheid als jetzt nicht mehr rechtsgültig aufgehoben – wenn die Kolleginnen nicht bereits vor dem
01.06.2014 in Rente gegangen sind.
Es geht sogar soweit, dass freiwillige Beiträge, die
die Rentenzeit auf 60 Monate auffüllten, jetzt zwar
erstattet werden können – aber nur zur Hälfte! Auch
dies ist gesetzlich geregelt.
Dies ist leider so, auch wenn es wohl – falsche – positive Bescheide gibt; wie damit bei Rentenbeginn verfahren werden wird, kann noch nicht gesagt werden.
B „Mütterrente“/Ruhegehalt für ab
dem 01.01.1992 geborene Kinder
wird noch ergänzt werden.
Jürgen Gottmann
Remscheid, den 31. August 2014
5
Schreib- und Malwettbewerb für Bonner Schülerinnen und Schüler
„Lebens(t)räume – Bilder und
Geschichten aus unseren Vierteln“
heißt der für das Schuljahr 2014/15 ausgeschriebene Schreib- und Malwettbewerb, zu dem
der Free Pen Verlag in Kooperation mit dem Bonner Institut für Migrationsforschung und
Interkulturelles Lernen (BIM) e.V. und der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn
(EMFA), Schüler/innen aller Jahrgangsstufen an Bonner Schulen im Rahmen des Projektes
„Bonner Schüler Perspektive“ aufruft.
Das Projekt soll die schriftstellerischen und künstlerischen Aktivitäten an Schulen
fördern, Jugendliche für aktuelle gesellschaftliche Themen sensibilisieren und sie
ermutigen, Stellung zu beziehen. Sie sollen sich literarisch und künstlerisch mit dem
Lebensalltag und dem Zusammenleben mit ihren Nachbarn auseinanderzusetzen
und ihre eigene Sichtweise zum Ausdruck bringen. Vor allem soll das Projekt dazu
beitragen, die Aufmerksamkeit gegenüber der eigenen Umwelt, das Interesse am
Schreiben und Malen, an der eigenen Kreativität und am Beobachten zu stärken.
Welche Geschichte fällt einem ein, welches Bild könnte man zeichnen, wenn
man an das Stadtviertel denkt in dem man lebt? Oder ist es doch ein Gedicht,
das die Straße in der man lebt am besten beschreibt? Wie bunt ist das kulturelle Zusammenleben im eigenen Stadtviertel oder wie sieht die kulturelle Begegnung dort aus? Welche Träume hat man für die Menschen
in der eigenen Straße und die, die noch kommen werden? Oder was
ist besonders schön oder leider doch sehr hässlich? Welche Farben
haben diese Lebens(t)räume?
Ziel ist es, die Perspektiven der Schüler in ihrer künstlerischen
und literarischen Vielfalt einzufangen. Für die Stadtbezirke
Bonn, Bad Godesberg, Beuel und Hardtberg wird eine
jeweils eigene Anthologie mit den dazugehörigen Geschichten und Bildern beim Bonner Free Pen Verlag als
Buch veröffentlicht.
GEW Info 3/2014
6
Teilnahmebedingungen
Texte und Bilder zum Schreib- und Malwettbewerb
„Lebens(t)räume – Bilder und Geschichten aus deinem
Viertel“ können zu den Stadtbezirken Bonn, Beuel, Bad Godesberg, Pennefeld eingereicht werden in den Kategorien:
1. Kategorie : Erzählungen / Kurzgeschichten
2. Kategorie : Lyrik
3. Kategorie : Malerei und Fotografie
Einsendeschluss ist der 31.05.2015
Es werden nur bisher unveröffentlichte Werke zum Wettbewerb zugelassen.
Umfang der Wettbewerbsbeiträge
In der Kategorie Erzählungen/ Kurzgeschichten
Maximal 5 Seiten DIN A4 mit insgesamt 9.000 Zeichen (mit
Leerzeichen) Autoren können sich in dieser Kategorie mit
bis zu drei verschiedenen Erzählungen oder Kurzgeschichten beteiligen. In der Kategorie Lyrik können sich Autoren
mit bis zu fünf Gedichten beteiligen.
In der Kategorie Malerei und Fotografie können sich Künstler mit bis zu fünf Bildern beteiligen. Die Beteiligung an
mehreren Kategorien ist zulässig.
Art der Einreichung
In elektronischer Form an die E-Mail-Adresse schuelerwettbewerb@freepenverlag.de einzureichen. Als Dateiformate
werden Rich Text Format und Word-Datei, sowie jpg für
Bilder akzeptiert. Die am Wettbewerb teilnehmenden Beiträge müssen eine Notiz des betreffenden Stadtbezirks enthalten, in dem der/die Autor/In lebt oder zur Schule geht,
ansonsten dürfen keine persönlichen Angaben über die
Autorin oder den Autor enthalten sein (anonymisierte Einreichung). Der Einreichung sind eine Kurzvita der Autorin/
des Autors sowie die postalische Anschrift und telefonische
Erreichbarkeit in einer zusätzlichen Datei anzuhängen. Sie
erhalten eine Mailbestätigung über Ihre Einreichung.
Jury und Gewinn
Die Jury des Literaturwettbewerbes setzt sich aus Vertretern der Schulen, Eltern und Kunstschaffenden zusammen
und wird aus den bis zum 31.5.2015 eingegangenen Beiträgen, für jeden Stadtbezirk, die besten auswählen und zur
Veröffentlichung bestimmen.
Die ausgewählten Autoren und Künstler werden im September 2015 benachrichtigt. Das Ergebnis wird auf der
Website www.freepenverlag.de veröffentlicht. Autoren
und Künstler, deren Beiträge und Werke veröffentlicht wer-
GEW Info 3/2014
den, erhalten Büchergutscheine sowie ein Freiexemplar der
Anthologie mit ihrem veröffentlichten Text oder Bild.
Die Autoren, deren Werke aus der Rubrik „Literatur“ veröffentlicht werden, werden zunächst in den jeweiligen
Stadtbezirken prämiert. In der Rubrik „Kunst“ werden die
Gewinner aus allen Stadtbezirken bei einer gemeinsamen
Ausstellung im MIGRApolis-Haus der Vielfalt geehrt.
Haus der Geschichte &
MIGRApolis-Haus der Vielfalt
Aus den veröffentlichten Beiträgen wählt die Jury je Stadtbezirk die Besten der drei Kategorien (Erzähllungen/Kurzgeschichten, Lyrik, Malerei/Fotografie) aus. Die gewählten
Autoren werden zur 10. Bonner Buchmesse Migration im
November 2015 im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland eingeladen. Sie haben dort die Möglichkeit, aus ihrem prämierten Text zu lesen. Die Künstler
der Kategorie: Malerei/Fotografie, können ihre Bilder im
MIGRApolis-Haus der Vielfalt ausstellen.
Projektträger
Free Pen Verlag in Kooperation mit dem Bonner Institut für
Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen (BIM) e.V.
und die Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit
Bonn (EMFA)
Bisherige Kooperationspartner
Bonner Schulen: Integrierte Gesamtschule Bonn-Beuel,
Carl-Schulz Realschule Pennefeld (Bad Godesberg), August-Macke-Schule, Hardtberg, Tannenbusch Gymnasium,
Realschule Tannenbusch
GEW Gewerkschaft für Bildung und Erziehung, Stadtverband Bonn
Wenn Sie auch Kooperationspartner und/oder Förderer des
Projekts werden wollen, dann nehmen Sie einfach Kontakt
mit uns auf: schuelerwettbewerb@freepenverlag.de
Wir freuen uns auf Ihre Beiträge und Bilder und bedanken uns für Ihr Engagement:
Free Pen Verlag, Jürgen Eis/Julie Schwannecke,
Brüdergasse 16-18, 53111 Bonn, Tel. 0228 / 180 373 13,
info@freepenverlag.de, www.freepenverlag.de
BIM e.V., Julia Nikolic, Brüdergasse 16-18, 53111 Bonn,
Tel. 0228 / 338 339 31, nikolic@bimev.de, www.bimev.de
Bei bestehendem Interesse, würden wir um eine Rückmeldung bitten, damit wir Ihnen Flyer und Plakate zum
Wettbewerb zusenden können.
7
Besuch der Schulministerin Sylvia Löhrmann
an der Abendrealschule Bonn
Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und
Weiterbildung des Landes NRW und stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes
NRW, besuchte das Weiterbildungskolleg der
Bundesstadt Bonn, Abendrealschule (ARS).
Am Mittwoch, den 27. August 2014 wurde die Ministerin
vom Kollegium und von Studierenden der ARS um 11.00
Uhr in der Aula empfangen. Die Schulleiterin, Frau Marliese Schopen, begrüßte die Ministerin und die Anwesenden.
Sylvia Löhrmann würdigte in ihrer Ansprache die Abendrealschule als eine Institution, die „jeden dort abholt, wo
er ist.“ „Was Sie hier haben“, sagte sie den 16- bis Ende
20-Jährigen, das müsste zum Prinzip jeder Schule werden.“
(Dazu siehe auch den Artikel im GA Bonn vom 28.08.2014).
Der stellvertretende Schulleiter, Reinhold Kreutzkamp,
skizzierte die wechselhafte Geschichte und Unterbringung
der Schule während der letzten 51 Jahre. Danach stellten
Lehrer und Lehrerinnen und Sozialpädagogen die unterschiedlichen Schulprojekte vor: gerade die Möglichkeit des
modulhaften Lernens zeichnet viele Projekte aus.
Nach dem offiziellen Teil in der Aula besuchte die Ministerin den Projektunterricht, der sich durch modulhaftes
Lernen auszeichnet.
Sie führte dann Gespräche mit Studierenden . Auf ihre Frage, woher die Studierenden ihre Motivation nehmen,erhielt
sie die Antwort: „Mit meinem alten Zeugnis erhalte ich nur
Absagen. Das geht aufs Selbstbewusstsein. Ich möchte hier
ein gutes Abschlusszeugnis machen, um meinem Kind eine
bessere Zukunft bieten zu können.
Vor 50 Jahren begann die Abendrealschule mit 80 Berufstätigen. Die ARS Bonn war die zweite Abendrealschule in
NRW. Immer wieder brach die Schule auf, neue Wege der
Weiterbildung zu gehen. Stetig ging es darum, neue Unterrichtskonzepte zu entwickeln, um auf die veränderte
Schülerschaft zu reagieren. Die heutigen Jugendlichen und
jungen Erwachsenen kommen mit Schul- und Versagungsängsten, mit Mobbingerfahrungen, Straffälligkeit und monaterlanger Schulverweigerung an die Schule.
Heutzutage können Studierende in der PARS-Klasse (Praktikum und Schule, ARS) den Hauptschulabschluss erlangen.
In Kooperation mit dem Jugendamt Bonn können in einem
speziellen Kurs Mütter und Väter mit Kind (KuS, Kind und
Schule) den Hauptschulabschluss nachholen. Hier steht
das Prinzip der individuellen Förderung im Mittelpunkt:
Die Studierenden arbeiten in den Hauptfächern Deutsch,
Mathematik und Englisch an ihren durch den/die Lehrer/
in vorbereiteten Modulen entsprechend ihres Lerntempos und Leistungsvermögens. Statt im Klassenverband
bearbeiten die Studierenden semesterübergreifend ihre
individuellen Arbeitsblätter, die für sie in Aktenordnern
bereitstehen. Mithilfe von Lösungsblättern aber auch im
Gespräch mit den Lehrern/Lehrerinnen können die Studierenden ihre Ergebnisse kontrollieren. Ist ein Modul fertig
bearbeitet, können sich die Studierenden für die Klausur
anmelden. Längere Fehlzeiten z.B. durch Erkrankung ihres
Kindes können durch diese Arbeitsweise aufgefangen werden, niemand wird „abgehängt“. Um den Bedürfnissen der
jungen Eltern gerecht zu werden, wurde erstmalig das Fach
Pädagogik eingeführt. Themen wie Formen von Erziehung,
Sozialisation und Entwicklung, Mediennutzung oder Freizeitpädagogik stehen hier im Mittelpunkt.
Die Regelkurse führen innerhalb von 4 Semestern zur Fachoberschulreife. Momentan werden rd. 600 Studierende aus
rd. 50 Ländern unterrichtet. Ca. 70 Prozent der Studierenden haben einen Migrationshintergrund. Damit liegt die
ARS an der Spitze der weiterführenden Schulen in Bonn.
Individuelle Förderung und Modularisierung, Inklusion und
Integration sind für die ARS selbstverständliche Aufgaben.
Dr. Gudrun Schindler-Horstkotte, Ruth Kegel
GEW Info 3/2014
8
Workshop für Schulklassen und Jugendgruppen
Neuerscheinung
Lateinamerika und
globale Zusammenhänge
Handbuch
„Islam & Schule“
Mit unserem Bildungsangebot Otros Mundos bieten wir
Jugendgruppen und Schulklassen im Schuljahr 2014/15
kostenlose Workshops und vertiefende Aktivitäten zu Lateinamerika und globalen Zusammenhängen an. In diesen erschließen sich junge Menschen im Alter von 14 bis
27 Jahren selbst gewählte Themen zu Fragen, die sowohl
globale Verhältnisse als auch ihr eigenes Leben betreffen
und werden angeregt, selbst aktiv zu werden. Durch den
Einsatz interaktiver und partizipativer Übungen des Globalen Lernens gelingt eine ebenso spielerische wie reflektierte Annäherung an zentrale gesellschaftliche Themen wie
Klimawandel, Migration, Wirtschaft oder Menschenrechte mit besonderer Eignung für Schul-Projektwochen und
die Einbindung in thematisch passende Unterrichtsreihen.
Hier bieten sich inhaltliche Anknüpfungspunkte in Fächern
wie Politik, Gesellschaftslehre, Geschichte, Erdkunde,
Wirtschaft, Spanisch und Religion/Ethik.
Der Islam ist in Deutschland die zweitgrößte Religion. Hunderttausende Kinder und Jugendliche werden in ihrem Alltagsleben, ihren Werten und ihren Identitäten durch ihn
beeinflusst. Welches Wissen benötigen LehrerInnen und
PädagogInnen heute für den schulischen Alltag über den
Islam, über Muslimen- und Islamfeindlichkeit und über Islamismus und Dschihadismus?
Das Handbuch „Islam & Schule“ möchte Sie motivieren,
diese komplexen Themen aufzugreifen. Es vertritt einen
religionsübergreifenden Ansatz, der sich an den universellen Menschenrechten orientiert, bietet Hintergrundinformationen und Anregungen für die pädagogische Auseinandersetzung.
Unterstützt wurde die Erstellung der Publikation vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
im Rahmen des Bundesprogramms „Initiative Demokratie
Stärken“ und dem Hauptvorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft.
Weitere Informationen finden Sie auf dem Flyer im
Internet unter www.otros-mundos.de. Für konkrete
Workshop-Anfragen nutzen Sie unser Online-Formular.
Jana Kemper und Martin Mäusezahl, Informationsbüro
Nicaragua e. V., Tel. 0202 / 30 00 30, info@informationsbuero-nicaragua.org , www.otros-mundos.de
Informationen zum Handbuch entnehmen Sie bitte dem
Flyer: www.schule-ohne-rassismus.org/fileadmin/pdf/
HandbuchIUS-Flyer-LoRes-010413.pdf
Präventionsprogramm „Wegweiser“ in Bonn
Wegweiser“ ist ein neues, innovatives Präventionsprogramm des Ministeriums für Inneres und Kommunales NRW gegen
extremistischen Salafismus. Es wendet sich an muslimische Jugendliche und junge Erwachsene in Bonn, die dabei sind,
sich zu radikalisieren, sowie an Eltern und Angehörige und bietet ihnen Beratung und Betreuung an. „Wegweiser“ ist außerdem Ansprechpartner für Bonner Schulen und Jugendzentren und arbeitet mit Beratungsstellen, Integrationseinrichtungen, städtischen Stellen, Moscheegemeinden, muslimischen Vereinen, interreligiösen Dialogkreisen, Migrantenselbstorganisationen, Sportvereinen, Frauen- und Mädcheneinrichtungen und Polizei zusammen und baut ein Netzwerk auf.
„Wegweiser“ soll Radikalisierung verhindern. Gleichzeitig werden religiöse Überzeugungen respektiert. Im Projekt „Wegweiser“ arbeiten daher selbstverständlich Muslime mit und tragen mit vielen anderen Partnern dazu bei, dass junge
Menschen eine Perspektive und ihren Platz in der Gesellschaft finden. Denn dies ist gemeinsame Aufgabe der gesamten
Gesellschaft.
Anlaufstelle „Wegweiser“: Dechenstr. 14a, 53115 Bonn, Tel. 0228/77 61 50 oder -60, E-Mail: wegweiser@bonn.de,
www.wegweiser.nrw.de, Sprechzeiten: Mo und Do 13-16 Uhr, Di und Mi 10-13 Uhr sowie nach Vereinbarung
GEW Info 3/2014
9
Gewerkschaftliche Arbeitslosengruppe
im DGB Kreisverband Bonn-Rhein-Sieg
Einladung zur Informations- und Diskussionsveranstaltung
Geplante Änderungen bei
„Hartz IV“: Was kommt auf
Erwerbslose und Aufstocker zu?
Dienstag, 23. September 2014, 17.00 Uhr
DGB-Haus Bonn, Großer Saal,
Endenicher Str. 127
Referent: Martin Künkler,
Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen (Berlin)
Im Herbst will die große Koalition das Hartz-IV-Gesetz ein weiteres
Mal ändern. Eine Arbeitsgruppe hat dazu einen Vorschlag erarbeitet.
Von den 30 Änderungen, auf die sich die Arbeitsgruppe letztlich geeinigt
hat, bringen elf Vorschläge z.T. erhebliche Verschlechterungen für
die Leistungsbezieher. Zum Beispiel: Zusätzlich zu den bestehenden –
ohnehin völlig überzogenen – Sanktionen soll als neuer Kürzungstatbestand der Regelsatz um 30 Prozent gekürzt werden, wenn sich
Leistungsberechtigte nicht ausreichend bemühen, aus dem Leistungsbezug heraus zu kommen. „Hartz IV“ soll einfacher werden, heißt es.
Fragt sich nur: einfacher für wen? Sollen die Leistungsberechtigten
schneller und einfacher zu ihrem Recht kommen? Oder soll es den Jobcentern einfacher gemacht werden, „das Hartz-IV-Elend“ zu vollziehen?
Einfacher auf Kosten der Rechte der Leistungsbezieher?
Was kommt also konkret auf Erwerbslose und Aufstocker zu? Wir wollen
über die geplanten Änderungen informieren und erläutern, was sie
bewirken.
Wir wollen aber auch darüber sprechen, was Gewerkschaften und
Erwerbslosengruppen tun können, um drohende Verschlechterungen
abzuwehren und stattdessen Verbesserungen durchzusetzen. Viele
Zusammenschlüsse von Erwerbslosen haben vereinbart, unter dem
Motto „AufRECHT bestehen!“ im Herbst die Missstände in den Jobcentern öffentlich machen zu wollen. Über diese Kampagne wollen
wir informieren und Möglichkeiten aufzeigen, selbst aktiv zu werden.
Die Gewerkschaftliche Arbeitslosengruppe trifft sich regelmäßig an
jedem zweiten Donnerstag im Monat um 17.30 Uhr im DGB-Haus Bonn,
1. Etage, Endenicher Str.127 (schräg gegenüber Knauber in Bonn)
Einladung zur
Informationsveranstaltung
Gerecht geht anders!
Stand der Verhandlungen über
eine Entgeltordnung für Lehrkräfte
und zur Tarifrunde 2015
Im April hat die Bundetarifkommission der GEW beschlossen, die
Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) aufzunehmen und sich dabei für eine
gerechte Lehrkräfte-Entgeltordnung
(L-EGO) zur Eingruppierung tarifbeschäftigter Lehrkräfte einzusetzen.
Am 22./23. September starten die
Verhandlungen zwischen der GEW
und der TdL. Aus diesem Anlass
organisieren die GEW in Bonn,
im Rhein-Sieg-Kreis und im Kreis
Euskirchen eine Veranstaltung, bei
der die L-EGO-Chronologie, der
Forderungskatalog und der Stand
der Verhandlungen und dargestellt
werden sollen.
Zudem startet im Jahr 2015 eine
Tarifrunde für den Bereich TV-L.
Hierzu wird es in der Veranstaltung
eine Diskussion zu möglichen Forderungen geben.
Alle Interessierten sind herzlich
eingeladen zu kommen!
Also: Alle tarifbeschäftigten Lehrkräfte und interessierte BeamtInnen
ReferentInnen: Joyce Abebrese
und Mitglieder des Ausschusses für
Tarifpolitik (ATP)
Wann:
Montag, 01.12.2014,
Beginn: 18.00 Uhr
Wo:
DGB-Haus Bonn,
Großer Saal,
Endenicher Str. 127
www.arbeitslos-bonn.de
Horst Lüdtke
GEW Info 3/2014
Bitte Termin vormerken!
10
Bonn
Rhein-Sieg
Die Basisqualifikation für Lehrerräte in Bonn findet
im ersten Schulhalbjahr am 16. Dezember statt.
Anmeldungen dazu erfolgen ausschließlich über den
GEW-Landesverband:
Mittwoch, 10. Dezember 2014
Basisqualifizierung
für Lehreräte im StV Bonn
Svenja Tafel, E-Mail: svenja.tafel@gew-nrw.de
Ort und Zeit der Fortbildung werden nach erfolgter
Anmeldung zugeschickt.
Horst Lüdtke
Was Sie schon immer über TTIP,
CETA und TISA wissen wollten, aber ...
Wie sieht es mit Umweltstandards (z.B. Genfood) aus?
Was wird aus bisher geltenden Sozialstandards?
Welche Folgen hat der geplante Investorenschutz?
Was bedeutet das alles für uns als Verbraucher?
Wessen Interessen stehen im Mittelpunkt?
Attac Bonn lädt ein zu einer Infoveranstaltung
Donnerstag, 25. September 2014, 19.30 Uhr
DGB Haus (Großer Saal), Endenicher Str. 127,
53115 Bonn, Referent: Dr. Harald Klimenta
Erneute Basisqualifizierung
für Lehrerräte im Rhein-Sieg-Kreis
Anmeldungen bitte nur unter:
svenja.tafel@gew-nrw.de
Ort und Uhrzeit werden nach erfolgter Anmeldung
rechtzeitig zugeschickt.
Die GEW-Basisqualifizierungen sind wohnortnah
und schulformübergreifend organisiert. Sie behandeln – praxisnah aufbereitet – die Themen, die der
entsprechende Erlass des Schulministeriums vorgibt:
Der ‚neue‘ Lehrerrat, Rollenverständnis; das Wahlverfahren; die rechtlichen Grundlagen der Arbeit
des Lehrerrates; die Mitbestimmungsrechte und
weitere Beteiligungsrechte sowie die Zusammenarbeit mit der Schulleitung, der Ansprechpartnerin
für Gleichstellungsfragen, der Schwerbehindertenvertretung und dem Personalrat bei der vorgesetzten
Schulaufsichtsbehörde. Die Arbeit an Fallbeispielen
(auch eigenen) hilft, Lehrerarbeitsystematisch,
rechtssicher und erfolgreich zu gestalten.
Rhein-Sieg
Bitte vormerken
An alle Kolleginnen und Kollegen
im Kreisverband Rhein-Sieg
Mitgliederversammlung
im Oktober
Aufgrund aktueller Themen möchten wir auf unsere
Mitgliederversammlung hinweisen. Sie findet statt:
Mittwoch, 29. Oktober 2014, 19 Uhr
Gewerkschaftshaus, EG Schulungsraum,
Kaiserstraße 108, Siegburg
Die Einladung mit Tagesordnung wird rechtzeitig auf
unserer Homepage gew-rheinsieg.de erscheinen.
!
Mit kollegialen Grüßen
Sabine Foike- Philipps (Vorsitzende)
Redaktionsschluss Info 4/2014: 21. Nov. 2014
Impressum: GEW-Zeitung des Stadtverbandes Bonn und der Kreisverbände Euskirchen und Rhein-Sieg – Herausgeber: Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Stadtverband Bonn Vorsitzender: Joachim v. Maydell, Tel. 0228/66 05 88 – Redaktion:
Martin ­Fischer, Tel. 02242 / 84 725, E-Mail: martin.fischer@gew-bonn.de – Anschrift der Redaktion: Endenicher Str. 127, 53115
Bonn – Der Verkaufspreis ist durch den Mitgliedspreis abgegolten. – Nichtmitglieder können die Zeitschrift zum Jahrespreis von
5 Euro zuzüglich Portokosten beim Herausgeber bestellen. (Alle Beiträge sind urheberrechtlich ­geschützt.) – Fotos: IStockphoto:
S. 1, 6, 9 – Layout: setz it. Richert GmbH, Sankt ­Augustin – Druck: Wienands, Bad Honnef – Auflage: 2.700
GEW Info 3/2014
11
Adressen
Kreisverband Rhein-Sieg
Kreisverband Euskirchen
Geschäftsführung
Vorstand
// Vorsitzender
Joachim von Maydell, Hochkreuzallee 22, 53175 Bonn, T/F 0228/
66 05 88, E gew-bonn@t-online.de
// Stellv. Vorsitzende
Etta Fennekohl, Drachenfelsweg 25,
53227 Bonn, T 0228/46 53 60,
E etta.fennekohl@t-online.de
Amelie Bek, Deutschherrenstr. 49,
53177 Bonn, T 0228/908 58 15,
E a.bek@gmx.de
Martina Zöllner, E smartz1@web.de
// Kassiererin
Barbara Hoppe, Beringstr. 21,
53115 Bonn, T 0228/635048,
E barbara-hoppe-bonn@gmx.de
// Vorsitzende
Sabine Foike-Phillips, Johann-LützStr. 11, 53639 Königswinter,
T 02223/48 94, E foi-phi@gmx.de
// Stellv. Vorsitzende
Christine Szirniks, Am Heckelchen 7,
53639 Königswinter, T 02244/810 20,
E szirniks@gew-rheinsieg.de
Anna Wieland, Bismarckstr. 75,
53721 Siegburg, T 02241/169 74 08,
E annawieland@gmx.de
// Vorsitzender
Oliver Nini, Marienplatz 5, 53945
Blankenheim, T 02697/90 63 01,
E oliver.nini@t-online.de
// Stellvertreterinnen
Beate Klinke, Burg Schweinheim 9,
53881 Euskirchen, T 02255/86 26,
E Kaufhold-Klinke@t-online.de
Beate Schöne, Lortzingstr. 5, 53881
Euskirchen, T 02251/12 90 18,
E schoenebs@aol.com
Örtlicher RechtsPersonalrat schutz
Grundschule
Beate Klinke, Burg Schweinheim 9,
53881 Euskirchen, T 02255/86 26
E gew.euskirchen@web.de
GEW-Büro, DGB-Haus,
Endenicher Str. 127, 53115 Bonn
T 0228/65 39 55, F 0228/69 66 86
Sprechzeiten: Geschäftsführer Horst
Lüdtke, Di, Do, Fr 14.00 - 17.00 Uhr,
Mi 14.00 - 18.00 Uhr, Vorstandsmitglieder nach tel. Vereinbarung
E gew-bonn@t-online.de
Gertraud Leggewie, Berghovener Str.
66, 53227 Bonn, T 0228/608 87 70,
E gleggewie@web.de
Werner Küffner, Heinrich-Heine-Str.
25, 53797 Lohmar,
E werner.kueffner@gmx.de
Beate Klinke, Burg Schweinheim 9,
53881 Euskirchen, T 02255/86 26,
E gew.euskirchen@web.de
Sibylle Clement, c/o GS Jahnschule,
Herseler Str. 7, 53117 Bonn, T 0228/
77 70 30, E sibylleclement@aol.com
Christa Feld, stellv. Vorsitzende,
Hauptstr. 136 b, 53721 Siegburg,
T 02241/607 39, F 02241/91 66 40,
E feld@gew-rheinsieg.de
Gabriele Strobel-Pütz, Merowingerstr. 7, 53909 Zülpich, T 02252/74 38,
E Gabi.Strobel-Puetz@web.de
Bezirkspersonalrat
Kaiserstr. 108, 53721 Siegburg,
T 02241/127 77 63, F 127 77 64
Spechzeiten: Montag 15.00 - 17.00
Uhr, Donnerstag 10.00 - 12.00 Uhr
E info@gew-rheinsieg.de
// Grundschule
Renate Eidems, St. Rochus Weg 56,
41812 Erkelenz, T 02431/47 82
// Hauptschule
Gertraud Leggewie, Berghovener Str.
66, 53227 Bonn, T 0228/608 87 70
// Realschule
Hans-Peter Persy, T 0221/73 32 94,
E corneille@freenet.de
Sabine Foike-Phillips, T 02223/48 94,
E foi-phi@gmx.de
// Gymnasium
Andrea Belke, T 0228/422 29 60,
E andreabelke@gmx.de
Barbara Hoppe, T 0228/63 50 48,
E barbara-hoppe-bonn@gmx.de
// Gesamtschule
Markus Peiter, E markus.peiter
@bezreg-koeln.nrw.de
// Berufskolleg
Ruth Elsing, T 0228/249 54 58,
E Ruth.elsing@gmx.de
// Förderschule
Dietrich Meyer, Swistbach 8, 53359
Rheinbach, T 02225/55 62,
E Mey-die@t-online.de
Beate Klinke, Burg Schweinheim 9,
53881 Euskirchen, T 02255/86 26,
E Kaufhold-Klinke@t-online.de
Eva-Maria Will-Stößer,
Wippenhohner Str. 22,
53773 Hennef, T 02242/817 37,
E will-stoesser@gew-rheinsieg.de
Hauptpersonalrat
Stadtverband Bonn
// Hauptschule
Michael Liß, T 02241/33 80 99,
F 02241/342316,
E liss@gew-rheinsieg.de
// Förderschule
Iris Tschauder, T 0221/823 05 40,
E iristt@yahoo.de
// Realschule
Elke Koßmann, Sandkaulberg 7,
52249 Eschweiler, T 02403/642 04,
E elke_kossmann@web.de
// Gymnasium
Heribert Schmitt, T 02205/89 53 17,
E schmitt@guayacan.de
// Gesamtschule
Dirk Prinz, Pützchensweg 32,
53227 Bonn, T 0228/47 20 76,
E Prinz@gebonn.de
Karin Grube, Schilfweg 22,
53721 Siegburg, T 02241/61 231
// Berufskolleg
Anne Ruffert, Stammheimer Str. 136,
50735 Köln, T 0221/760 32 76
Arbeitskreis Inklusion (GEW Bonn): Herbert Bienecke, E herbert.bienecke@gmx.de
Vertrauensfrau für Schwerbehinderte (Förderschulen Bezirk Köln):
Ursula Stahl-Schmikalla, Am Bürgerberg 30, 53773 Hennef, T 02242/821 01
Info-Redaktion: Martin Fischer, Keplerstr. 12, 53773 Hennef, T 02242/847 25, E martin.fischer@gew-bonn.de
GEW Info 3/2014
GEW Stadtverband Bonn, Endenicher Str. 127, 53115 Bonn
Postvertriebsstück - Gebühr bezahlt - Z 2693-F 3/14
Pressemitteilung 20. August 2014
„BAföG wie Abgeordneten-Diäten
automatisch jährlich erhöhen“
Bildungsgewerkschaft zum heute verabschiedeten Gesetzentwurf der Bundesregierung
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat sich dafür ausgesprochen, die von der Bundesregierung erst für Herbst 2016 geplante Novelle des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG)
vorzuziehen und die BAföG-Leistungen künftig regelmäßig zu erhöhen. „Das BAföG wurde zum letzten Mal
2010 angepasst, weitere Nullrunden sind den Studierenden, Schülerinnen und Schülern nicht zuzumuten.
Die BAföG-Erhöhung muss unverzüglich, möglichst schon zum Wintersemester 2014 kommen. Außerdem
muss im Gesetz eine jährliche, automatische Anpassung der BAföG-Leistungen an Einkommens- und Lebensverhältnisse verankert werden – wie bei der Erhöhung der Diäten der Bundestagsabgeordneten“, sagte der
stellvertretende GEW-Vorsitzende und Hochschulexperte Andreas Keller.
Keller forderte die Bundesregierung außerdem auf, die bevorstehende BAföG-Novelle für strukturelle
Verbesserungen zu nutzen. „Das BAföG muss endlich Bologna-tauglich werden. Das Masterstudium muss
genauso gefördert werden wie das Bachelorstudium, auch wenn zwischen beiden Studienabschnitten
Berufserfahrung gesammelt wurde. Eine starre Altersgrenze passt nicht zum Gedanken des lebensbegleitenden
Lernens und muss abgeschafft werden. Für Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen muss es
endlich wieder BAföG ab Klasse 11 geben, damit alle Jugendlichen die gleichen Chancen auf den Besuch einer
weiterführenden Schule haben“, erklärte der GEW-Hochschulexperte.
GEW-Hauptvorstand, Ulf Rödde
GEW Info 3/2014
Document
Kategorie
Bildung
Seitenansichten
28
Dateigröße
1 313 KB
Tags
1/--Seiten
melden