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GEWUSST WIE! - Jäger

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N
otzeit für Schwarzwild
– da denkt jeder gleich
an den tief verschneiten Winter. Allerdings
ist für unsere Schwarzkittel gerade im Winter der Tisch
oft gut gedeckt. Eicheln sowie
Bucheckern im Wald, Zuckerrüben- und Maisreste auf den Feldern – Sau was willst du mehr?
Wenn es warm wird, dann keimen die restlichen Eicheln und
Bucheckern, oder sie verfaulen.
Auf den Feldern gibt es dann
außer frischer Saat gar nichts
mehr. Mit der Deckung sieht
es da schon anders aus. Die
Vegetation im Feld explodiert
buchstäblich. Besonders der
Raps schießt regelrecht in die
Höhe. Aber die Deckung ist es
nicht allein. Schwarzwild benötigt Fraß – und diesen nicht zu
knapp. In der Frühjahrsnotzeit
zeigt sich, dass unsere Schwarzkittel echte Allesfresser sind. Sie
weichen auf Rapsblätter sowie
grüne Weizenpflanzen aus. Notfalls nehmen sie sogar Gras auf.
Andererseits ist es in dieser Zeit
besonders reizvoll für die Sauen,
in Wiesen und auf Feldern Mäusenester auszugraben. Eine einseitige Ernährung ist schließlich
auf Dauer nicht nur ungesund,
sondern auch wenig schmackhaft. Dieser Zustand der relativen Fraßknappheit dauert bis
in den Juni hinein an. Deshalb
nimmt das Schwarzwild in dieser Zeit sehr gut Kirrungen an.
BIOGAS-AUSWIRKUNGEN
Jagd im Juni ist nicht leicht, das
Ansprechen ist schwer und oft
der Schuss nicht einfach. Aber
egal, welche Jahreszeit und ob
es Wildschaden gibt oder nicht:
Der Schuss darf nie vom Glück
oder Zufall abhängen. Er muss
immer präzise und mit der Aussicht auf optimalen Erfolg angebracht werden! Ansonsten freuen wir uns über einen guten Anblick und hoffen auf eine bessere Chance.
Vielfach wird befürchtet, dass
die Wildschäden im Mais durch
die vergrößerten Anbauflächen
für Biogasanlagen zunehmen
werden. Der Mais bietet im
Juni noch nicht die erforderliche Deckung für unser Schwarzwild, weil er erst Ende April/Anfang Mai gesät wird. Dennoch
wirkt sich der Bedarf nach Biomasse auch im Juni aus: In klimatisch einigermaßen günstigen
Lagen wird aber etwas anders
verfahren, um den Hunger der
Biogasanlagen zu stillen. Man
Rechts: Fehlstelle im Raps –
besser wäre eine, an der der
Raps über Winter versoffen ist.
Wenn der Landwirt einverstanden ist, dürfen
wir hier kirren.
baut zunächst im September/Oktober Wintergerste an. Diese hat
bereits Anfang Juni des folgenden Jahres ihr optimales Grünmassewachstum erreicht und
wird im grünen Zustand geerntet und ins Silo gefahren. Anschließend erfolgt die Maisaussaat. Durch spezielle Sorten,
viel Dünger und etwas Glück
mit dem Wetter erreicht der Mais
bis zum Oktober noch reichlich
Grünmasse. Die Kolben werden
allerdings nicht mehr reif. Aber
auch hier ist ja nur die Biomasse gefragt. Deswegen mischt
man dem Mais noch Sonnenblumen bei. Die Aussaat erfolgt Anfang Juni, nach dem Häckseln
der Gerste. Das Schwarzwild
zieht meistens bereits in der ersten Nacht nach dem Häckseln
der Gerste auf diese Fläche und
sucht nach Fraß. Häcksler im
Juni hinterlassen immer ein
Blutbad. Neben Gelegen und
verendetem Jungwild gibt es
auch sonst noch Interessantes
für die Sauen zu finden. Der
Ansitz per Stuhl und Zielstock
kann hier sehr erfolgreich sein.
Besonders dann, wenn die Sauen zuvor durch diesen Gerstenschlag in ihren Raps gezogen
sind. Dann finden wir die Rotte
fast immer am nächsten Morgen
nach der Ernte der Silogerste suchend mitten auf dem Acker.
Fotos: Beate Siebern
Rechts: Gräben
in großen Rapsfeldern sind für
das Schwarzwild
wahre Magneten,
weil sie Abwechslung und vor allem – zumindest
normalerweise –
Wasser bieten.
Fotos: Beate Siebern
REVIERPRAXIS
Rechts: An bestimmten Stellen
schmeckt das Getreide besonders
gut. Hierher kommen die Sauen immer wieder zurück.
Somit lohnt’s, hier
eine Reviereinrichtung zu platzieren.
die Bodenbearbeitung unterbrochen wird. Kein Mensch läuft
im Raps spazieren. Spritzung
und Düngung hat der Raps bereits hinter sich. Letztlich nehmen die Sauen grüne Rapsblätter auch gern als Fraß an. All das
spricht für den Raps als Einstand im Juni!
Die Frage ist nur, in welchem
Rapsfeld stecken die Sauen? Ein
Rapsfeld ist nicht so attraktiv
wie das andere. Ein Schwein
lebt nicht nur vom Raps allein.
Deshalb ist es hochinteressant,
was
auf den Nachbarfeldern anDECKUNGSFRUCHT RAPS
gebaut wird. Gibt es in der NäDie optimale Deckung und Ru- he Wasser, grenzt das Feld direkt
he finden die Schwarzkittel im
an ein Waldgebiet an?
Raps. In großen Rapsfeldern gibt Nach einem Regenguss fährten
es kaum Belästigungen durch In- wir die Feldränder ab. Sehr bald
sekten. Zecken sind gar nicht
schon stellen wir fest, ob Sauen
vorhanden, weil der Entwickvorhanden sind. Wir können silungszyklus der Zecken durch
cher sein, dass die Schwarzkit-
tel den Raps in jeder Nacht verlassen, weil sie Abwechslung
suchen. Da sie im Raps feste
Wechsel haben, finden wir auch
sehr bald Pirschzeichen.
Eine Kombination, der die Sauen einfach nicht widerstehen
können, ist es, wenn Futtererbsen neben dem Raps stehen. Oft
geraten die Sauen selbst am helllichten Tag in Versuchung auf
ein paar süße Erbsenschoten. Ich
habe schon mittags beobachtet,
dass die Schwarzkittel mit der
hinteren Hälfte noch im Raps
standen, während sie vorne ein
paar Erbsen aufnahmen.
SAUEN UND GETREIDE
Gerste ist für das Schwarzwild
von untergeordneter Bedeutung.
Die langen Grannen sind ihnen
unangenehm. Häufig verlaufen
Wechsel durch die Gerste, die
vom Hochsitz aus wie regelrechte Trampelpfade wirken. Roggen wird dagegen sehr gern als
Tagesdeckung angenommen.
Haben die Sauen jedoch die
Wahl zwischen Raps und Roggen, dann werden sie sich fast
immer für den Raps entscheiden.
Der Hafer kommt im Juni bereits
in die Milchreife. In diesem Stadium ist Hafer für das Schwarzwild eine Delikatesse. Begünstigt durch zeitigen Frühlingsbeginn und warmes Wetter kommt
der Winterweizen Ende Juni in
die Milchreife. Eine weitere gefährdete Getreideart ist die Triticale. Die Sauen wechseln aus
dem Raps in das Getreide und
verursachen hier enorme Schäden. Triticale ist eine jüngere
Getreidezüchtung – eine Kombination aus Roggen und Weizen.
AUF SCHWARZWILD IM JUNI
GEWUSST
WIE!
Wer kennt nicht das Bild:
Schwarzwild im Juni. Ansprechen
unmöglich. Überläufer? Führend,
nicht führend? Kleine Frischlinge,
keine Frischlinge? Keiler, Bache?
In diesem Fall wissen wir wenigstens, wo wir die Schwarzkittel
zu suchen haben. Einstand –
Raps, Fraß – Erbsen!
16 www.jaegermagazin.de 6/2009
▲
Im Juni gleichen unsere Feldreviere einer riesigen Sauendickung. Und zum Monatsende hin beginnt das Fraßangebot ihnen förmlich ins Gebrech zu wachsen. Wie können wir dennoch in dieser Zeit
erfolgreich auf Schwarzwild
jagen? Ein Wildmeister mit
Sauen als Standwild in seinem
Feld-/Waldrevier klärt auf.
6/2009 www.jaegermagazin.de 17
TAGAKTIVE SAUEN
Bei besonders großen Feldern
sind Störungen eher selten. Hier
wird das Schwarzwild im Juni
wieder tagaktiv, obwohl es das
sonst kaum noch gibt. Beim
Begutachten eines TriticaleSchlags, der neben einem Rapsfeld stand, stellte ich deutliche
Fraßschäden fest. Zwischen dem
Raps und dem Getreide war bereits ein Streifen der Ährenfrucht
völlig verschwunden. Schnell
stellte ich einen transportablen
Ansitzbock auf und bezog diesen bereits am Nachmittag desselben Tages. Schon bald erschienen drei
Bachen
am
Rechts: Wenn
wir ein Stück
Waldrand mit
abgeschnittenen
Zweigen dicht machen, dann können
wir mit ziemlicher
Sicherheit an der
freigelassenen Lükke mit Schwarzwild rechnen.
Foto: Beate Siebern
REVIERPRAXIS
Die Züchtung hatte zum Ziel,
die Anspruchslosigkeit des Roggens mit der hohen Ertragsfähigkeit des Weizens zu verbinden. Es gibt bereits viele Untersorten dieser Getreideart. Da die
Anbaufläche ständig zunimmt
und die Sauen Triticale gern annehmen, müssen wir die Flächen ständig beobachten.
Rapsrand. Die stärkste Bache
trug noch Teile der Winterschwarte. Eine war silbergrau
und die letzte fast schwarz. Erst
nach ein paar Minuten erschienen die Frischlinge. Nacheinander fielen die Bachen auf die
Seite und säugten die Frischlinge bei Tageslicht. Diese waren
zum Erlegen noch zu klein und
wogen nur zwei bis drei Kilo.
Schon bald hatte ich erkannt,
dass die traute Familieneintracht
morgens, mittags und abends zu
beobachten war. Freunde, die
noch nie Schwarzwild in freier
Wildbahn gesehen hatten, nahm
ich mit auf den
Hochsitz
und
18 www.jaegermagazin.de 6/2009
konnte ihnen etwas bieten.
Schon bald hatten die Bachen
ihre Namen weg: Naomi, Silberfee und Big-Mama. Leider nahm
der Wildschaden in der Triticale
zu. Die Bachen hatten es heraus,
das Getreide auf dem stehenden
Halm zu ernten. Sie nahmen ein
Bündel ins Gebrech und streiften die Ähren nach oben ab.
Auch wenn ich mir das Schauspiel gern noch ein wenig länger angeschaut hätte: ein Schrotschuss als Warnschuss beendete
diese Idylle.
ERFOLGREICHES BEJAGEN
Sehr interessant ist es auch für
das Schwarzwild, wenn durch
das Rapsfeld ein Graben verläuft. Selbst wenn der Graben
im Sommer kein Wasser führt,
so sorgt doch die Restfeuchtigkeit für ein abwechslungsreiches
Fraßangebot in Form von Würmern, Mäusen, Schnecken, Käfern und Fröschen. Falls hier
und dort noch eine Suhle ist,
dann wird der Graben noch interessanter. Auch hier helfen uns
transportable Ansitzböcke. Um
den geeigneten Aufstellungsort
herauszufinden, nehmen wir den
Graben genau in Augenschein.
Hat eine Rotte erst einmal im
Getreide Fraß- und Trampelschäden verursacht, so kehrt sie
gern hierher zurück, auch wenn
das Feld noch so groß ist. Typisch ist es, wenn die Schadflächen unmittelbar neben der Dekkung liegen. Manchmal befinden
sie sich aber auch mitten in der
Fläche. Durch diese Eigenart der
Sauen haben wir Gelegenheit,
auch im Getreide einmal einen
Frischling zu erbeuten.
Da das Schwarzwild im Getreide immer gegen den Wind zu
den Fraßstellen zieht, macht es
wenig Sinn, neben der Schadfläche anzusitzen und auf die
Schwarzkittel zu warten. Wir
würden nur irgendwann das
Blasen der Bachen und das Rauschen im Getreide hören, wenn
die Rotte eiligst wieder die hohe Deckung aufsucht.
Um das Windproblem in den
Griff zu bekommen, stellen wir
zwei Ansitzböcke auf. Den ersten unter Wind in der Nähe der
Schadfläche und den zweiten
etwa siebzig Meter entfernt seitlich von der Schadfläche und somit außerhalb des Windes.
Eine Rotte, die im Getreide im
Gebräch steht, macht ganz schön
Krach und ist sehr mit sich beschäftigt. Sobald es an der richtigen Stelle quiekt und schmatzt,
verlassen wir Ansitzbock Nr.
eins und pirschen durch eine
Fahrgasse der Ackerschlepper
zum Ansitzbock Nr. zwei. Vorsichtig besteigen wir den Ansitzbock und können nun von oben
auf die Schadfläche schauen und
einen Frischling erlegen. Auf
diese Weise lassen sich die Sauen im Feld wirklich austricksen.
Der Sommermond steht nicht
sehr hoch am Himmel, jedoch
durch den hellen Untergrund des
niedergetretenen Getreides haben wir auch in der Juni-MondNacht ausreichend Licht.
KIRRUNGEN IM FELD
Die Kirrungen werden vom
Schwarzwild im Juni sehr gern
angenommen. Aber nur, wenn
das Getreide noch nicht in der
Milchreife ist. Von heute auf
morgen können die Kirrungen
verwaist sein, wenn der Hafer,
der Weizen oder die Triticale in
die Milchreife kommt.
Wir werden flexibel sein und
neue Kirrungen im Feld anlegen.
Links: Diesem Feldjäger ist’s gelungen, eine Juni-Sau zu erlegen.
kam, sondern weil er schon im zeitigen Frühjahr an geeigneter
Foto: Karl-Heinz Volkmar
Oft gibt es in Rapsfeldern große Fehlstellen. Diese entstehen
meistens im Winter durch Staunässe. Riesige Pfützen, die im
Winter wochenlang mit Regenwasser gefüllt waren, kann der
Raps nicht vertragen und stirbt
ab. Diese Stellen sind schon im
März sichtbar. Hier platzieren
wir dann schon einen Ansitzbock und beginnen mit dem
Kirren, sobald der Raps ausreichend Deckung hergibt. Das
Kirrgut vergraben wir flach mit
einem Spaten an verschiedenen
Stellen, oder wir benutzen eine
Eisenstange, die wir in die Erde
stecken und wieder herausziehen. Die entstandenen Löcher
füllen wir mit Mais. Es versteht
sich von selbst, dass wir den
Landwirt über den Sinn und
Zweck unserer Aktion aufklären. Falls Schwarzwild in der
Nähe steckt, wird die Kirrung
schon sehr bald angenommen.
Oft bereits bei Tageslicht! Vor
allem, wenn es regnet, lohnt
auch der Ansitz in der Mittagszeit. Deshalb wird Regenwetter
auch als Sauwetter bezeichnet.
Überläuferkeiler sind besonders frech, weil sie der Rotte
zuvorkommen wollen, die ja
nichts übrig lassen würde.
ziehen. Wenn wir diesen Einwechsel nicht völlig dem Zufall überlassen wollen, so verteilen wir abgeschnittene Äste
am Waldrand und lassen nur
eine passende Lücke frei. Entweder schneiden wir selbst den
Waldrand frei, was für unsere
Waldrandhochsitze fast jedes
Jahr nötig ist, oder wir nutzen
die Gelegenheit, wenn der Bauer den Waldrand freischneidet,
damit der Wald nicht zu weit
ins Feld wächst. Eine Salzlekke in der Nähe des Durchlasses
erhöht die Attraktivität dieses
Wechsels. Ein paar Sträucher
sind wahrlich kein Hindernis
für Wildschweine, aber meistens sind sie bequem und nehmen gern den einfachsten Weg.
Ein transportabler Ansitzbock
in der Nähe erleichtert uns das
Ansprechen und auch den sicheren Schuss.
SITZEN BLEIBEN!
Kommt eine Rotte mit kleinen
Frischlingen, dann lassen wir
sie ziehen, bleiben aber wenigstens noch eine Stunde lang sitzen. Im Juni werden Überläuferkeiler oft nicht mehr in der
Rotte geduldet. Die jungen Keiler und manchmal auch ein alter bummeln zeitversetzt hinter
AN WECHSELN JAGEN
der Rotte her.
Schwarzwild hält gern WechGern wechseln die Sauen, wenn
sel ein. Vor allem solche, die
sie am Morgen vom Wald ins
in weiter entfernte Lebensräu- Feld ziehen wollen, zunächst
me führen. Hat das Schwarzins Getreide. Dort sind sie unwild Ruhe, Fraß und Deckung, sichtbar und nutzen feste Wechdann ist es durchaus standortsel bis zum Raps. In einem Gertreu und auch tagaktiv. Selbst
stenfeld sah ich beim Morgenin solch einem engeren Bereich ansitz ein Stück Schwarzwild
werden die Sauen gern zu Ge- aufrecht aus der Gerste herauswohnheitstieren und halten ihre ragen – also auf den HinterläuWechsel ein. Grenzt ein Raps- fen stehend. Der Vorgang wiefeld direkt an einen Wald an, so derholte sich einige Male, und
wechseln die Sauen häufig an
es war klar, dass hier zur Unzeit
derselben Stelle des morgens in gerauscht wurde. Es war ein kuden Raps. Wir haben hier wirk- rioser Anblick, denn der Keiler
lich günstige Aussichten, zu
war wirklich in dem großen
Schuss zu kommen, wenn wir
Gerstenfeld weithin sichtbar.
die Rotte oder den Keiler am
Daraufhin habe ich am GerstenMorgen beim Einwechsel abfeld den Waldrand abgefährtet
passen. Meist kommt eine Rot- und fand den Einwechsel. Die
te langsam durch den Wald.
Rotte hatte die Angewohnheit,
Da es ja im Raps keine Malbäu- pünktlich gegen sechs Uhr ins
me gibt, schubbern sich einige Feld zu wechseln. Bei bestem
Stücke noch mal genüsslich die Büchsenlicht ließ es sich da sehr
Schwarte, bevor sie in das Feld gut ansprechen. Werner Siebern
Nicht weil sie zufällig vorbeiStelle gekirrt hat.
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