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An einem Sommermorgen, da nimm den Wanderstab. Es fallen

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Auf den Spuren des Arminius
Wandern mit Pastor Nico Strobel
Unser Pastor hat in Predigten und Gesprächen
immer wieder seine Vorliebe für das Wandern
durchblicken lassen. Und was liegt da näher,
als mit ihm einen der schönsten Höhenwege
Deutschlands in Angriff zu nehmen: den
Hermannsweg direkt vor unserer Haustür!
Am 03.09. gegen 10 Uhr starteten zehn Wanderlustige bei strahlendem Sonnenschein
in Detmold am Hermannsdenkmal. Es lagen
ca. 32 anspruchsvolle Kilometer vor uns.
Vorbei an den Donoper Teichen wurde
eine erste Rast nach etwa einem Drittel
der Gesamtstrecke beim Gasthaus BienenSchmidt eingelegt. Alle waren noch topfit und
hatten höchstens mit ersten Sonnenbränden
und hungrigen Wespen zu kämpfen. Leider
mussten wir uns hier von unserem CoPastor Josua Richter verabschieden, da er
in der Bielefelder Innenstadt noch beim
Straßeneinsatz unterstützen wollte.
Im folgenden Streckenabschnitt zeigte
uns unser Pastor seinen Lieblingsplatz
am Hermannsweg: Die Ruine einer
Hünenkapelle auf dem Tönsberg in
Oerlinghausen. Es war zwar ein kleiner
Umweg erforderlich, dieser hat sich aber
allemal gelohnt. Und der gebürtige Velberter
bewies damit vortreffliche Ortskenntnis im
ostwestfälischen Teutoburger Wald.
Spätestens an den Treppen in Lämershagen
wuchs die Hochachtung vor den Tausenden
von Hermannsläufern, die sich jährlich am
letzten Aprilwochenende diese Strecke im
Laufschritt zumuten. An dieser Stelle hat
man bereits 23 km in den Beinen und muss
dann auch noch Treppen steigen! Dann
vorbei am „Eisernen Anton“ und wieder
eine Treppe. Bei km 29 passierten wir dann
die Habichtshöhe und die Vorfreude auf die
Zielgerade (Promenade) beflügelte doch
ungemein. Den letzten Kilometer dann also
mit tollem Ausblick auf die Stadt genießen.
Dann endlich die Sparrenburg in Sicht.
Wahnsinn! Geschafft! Ankunft um 18:45 Uhr,
7 Stunden netto Laufzeit, ca. 4,5 km/Stunde!
Respekt hatten alle vor dieser Tour und umso
stolzer war man beim Anblick des Bielefelder
Wahrzeichens.
Ich schreibe diese Zeilen zwei Tage nach
dem Marsch und werde heute bei jeder
Treppenstufe an das tolle Erlebnis erinnert.
Muskelkater! Aber der vergeht und dann
freue ich mich auf die noch fehlenden 125
km des Hermannswegs. Das ist nämlich
unser nächstes Ziel: Es entstand die Idee,
den gesamten Wanderweg von Rheine bis
zur 441 m hohen Felsgruppe Velmerstot in
mehreren Abschnitten zu bezwingen. Im
nächsten Jahr werdet ihr also wieder vom
„Wandern mit Pastor Nico Strobel“ hören
und dann dürfen sich gerne noch mehr
dieser Herausforderung stellen und am
„Glücksgefühl Wandern“ teilhaben.
Andy B.
An einem Sommermorgen, da nimm den Wanderstab.
Es fallen deine Sorgen wie Nebel von dir ab.
- Theodor Fontane
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Reisen
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