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lädt ein zum Seminar Frauen in Münster nutzen Internationale

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lädt ein zum Seminar
Frauen in Münster nutzen Internationale Frauenrechte:
Gewusst wie – Mitmachen ist möglich & nötig!
am 24. März 2012 - 09.00 – 17.00 Uhr
Luidgerhaus Münster, Domplatz 27, 48143 Münster
Im Seminar wird zeitnah von drei aktuellen Schauplätzen der aktuellen Diskussion und
Entwicklung der Frauenrechte informiert. Mit dem Wissen darüber, was in den Gremien der
Vereinten Nationen (VN) und den Regionen (z.B. der Europäischen Union - EU) gerade
bewegt und neu definiert wird kann die Arbeit vor Ort bereichert werden.
Frauen- und menschenrechtliche Standards sind ständig in Entwicklung begriffen. Einmal
jährlich im Februar/März verhandelt die 56. VN-Frauenrechtskommission in New York den
Status der Frau. 2012 werden die „Rechte der Landfrauen“ und „die Finanzierung der
Gleichstellung von Frauen und Männern“ verhandelt. In Münster liegt es auf der Hand, dass
Produktivität und gesellschaftlicher Wohlstand wesentlich von der Qualität der Rechte der
Frauen und Mädchen auf dem Land abhängen. Globale Fragen der Lebensmittelsicherheit,
der gleichberechtigte Zugang von Frauen zu Bildung, Subventionen, zu Saatgut und Land
sind auch lokal in Münster und Münsterland wie der ganzen Region entscheidend. Dass
Gleichstellung noch viel Arbeit bedeutet, die trotz der Finanzkrise finanziert werden muss,
bewegt Frauen aller Kontinente genau wie Frauen aus Münster. Hier wie da wird eine
transparente Evaluation der Finanzen durch Gender Budgeting mit Beteiligung der
Bürgerinnen gefordert. Hier wie da sorgen sich Bürgerinnen um gute Regierungsführung
und sind bereit, sich einzubringen. Deutsche, europäische und internationale AktivistInnen
aus Frauen- und Menschenrechtsverbänden arbeiten kritisch und konstruktiv an allen
Entwicklungen mit.
In der EU, im Europarat wie im Menschenrechtsrat der VN wird der demographischen
Entwicklung Rechnung getragen. So wurden die Rechten älterer, verwitweter und
geschiedener Frauen differenziert und gestärkt. Auch die Rechte von Minderheiten und
MigrantInnen wurden gestärkt, denn die Vielfalt der Völkergemeinschaft drückt sich durch
eine Vielfalt der Rechte der Einzelnen aus.
Das Verständnis der Frauenrechte wie sie etwa im VN-Abkommen zur Beseitigung jeder
Form der Diskriminierung der Frau (CEDAW) und den anderen acht VN-Abkommen wird
ständig differenzierter ausgelegt und angewandt. Immer öfter reichen Frauen zur
Durchsetzung ihrer Rechte Beschwerden oder Bitten um eine Untersuchungskommission
beim VN- CEDAW-Ausschuss in Genf oder beim Straßburger Gerichtshof für Menschenrechte
ein. Sie nutzen die menschenrechtlichen Instrumente, wo die Staaten und nationalen
Rechtsinstanzen zu zögerlich oder nicht handeln.
Das Seminars soll den Teilnehmenden Informationen und Instrumente an die Hand geben,
die sie in der ehrenamtlichen oder professionell institutionellen Arbeit einsetzen können,
die ihre Arbeit effektiver macht. Das Seminar will aufklären, denn noch immer wissen zu
wenige Menschen über ihre Rechte Bescheid, die oft in der EU, dem Europarat oder der
VN.
Referentin ist Marion Böker (M.A.) aus Berlin, die mit den Gremien arbeitet. Sie gibt
jeweils Inputs und erörtert im Dialog mit den Teilnehmenden die praktischen
Anknüpfungspunkte in deren Arbeit vor Ort.
Programm
09.00 – 09.30 Einlass
09.30 – 10.00 Begrüßung
10.00 – 11.30 Rechte von Frauen auf dem Land – Finanzierung von Gleichstellung in Zeiten
der
Finanzkrise - Aktuelles aus der UN- Frauenrechtskommission (mit Diskussion)
(Referentin: Marion Böker)
11.30 – 12.30 Die Rolle der VN-Frauenrechtskommission: Mitwirken – Informieren- zur Not
Informationen einsenden und die VN anrufen
12.30 – 13.30 Mittagspause
13.30 – 14.30 Frauenrechte im Lebensverlauf: Rechte von Mädchen – Rechte älterer Frauen
in EU
und VN-Vereinbarungen: Mitwirken – Aufklären -Profitieren
15.00 – 15.30 Kaffeepause
15.30 – 16.30 Endlich Recht bekommen: Das Beschwerderecht der
Menschenrechtsabkommen wie CEDAW nutzen (Beispiele, praktische Fragen,
Anwendungsgebiete)
16:30 - 17.00 Doris Pällmann (GS Staatsbürgerin e. V.):
Ausblick - Arbeit von „Die Staatsbürgerin e. V.“ für:
die Rechte von in Deutschland inhaftierter Mädchen im Rahmen des UNFrauenrechtsabkommens (CEDAW)
arion Böker ist u.a. Mitglied im Verein Die Staatsbürgerin e. V., im Vorstand der
International Alliance of Women (IAW), für die IAW Beobachterin bei der Europäischen
Frauenlobby (EWL) und Leiterin der Menschenrechtskommission der IAW, Stiftungsrätin von
filia.die frauenstiftung in Hamburg; hat sich 2004 mit der „Beratung für Menschenrechte
& Genderfragen“ in Berlin selbständig gemacht (www.boeker-consult.de ), arbeitet als
Freie Gutachterin für die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und
das Deutsche Institut für Menschenrechte.
Die Staatsbürgerin e. V. hat 2008/09 die VN über die anhaltende Diskriminierung von
Mädchen in deutschen Haftanstalten informiert. Sie sieht sich als eine
Nichtregierungsorganisation, die u.a. ihrer zivilgesellschaftlichen Pflicht im Rahmen des
aktiven Umsetzungsprozesses nach CEDAW und im Rahmen der Menschenrechtsverträge
nachkommt.
….weiteres zum Verband, Ziele….
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Bildung
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