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CE - Kennzeichnung durchführen - warum und wie? - GS - Büro für

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Das Geräte - und Produktsicherheitsgesetz (GPSG)
oder:
CE - Kennzeichnung
durchführen
- warum und wie?
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CE-Kennzeichnung
warum?
kurzer Überblick (I)
‰ CE-Richtlinien werden vom Rat der EU in Brüssel erlassen
‰ CE-Richtlinien werden in nationales Recht umgewandelt
‰ CE ist durch das nationale Recht vorgeschrieben
‰ CE-Richtlinien nennen grundlegende Anforderungen für die
Sicherheit technischer Produkte
‰ diese Sicherheitsanforderungen werden durch harmonisierte
Normen weiter konkretisiert
‰ die Anwendung harmonisierenter Normen bleibt freiwillig
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CE-Kennzeichnung
warum?
kurzer Überblick (II)
‰ die Einhaltung der CE-Richtlinie wird durch das CE-Zeichen
verdeutlicht
‰ kein CE-Zeichen auf ein Produkt, das nicht unter die
CE-Richtlinien fällt
‰ das CE-Kennzeichen sagt aus, das alle gültigen
CE-Richtlinien für dieses Produkt erfüllt sind
‰ CE bedeutet „Communaute Europeene“
‰ die Kontrolle der Einhaltung erfolgt über die staatl.
Aufsichtsbehörde
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GPSG - gesetzliche Grundlagen (§1)
§ 1 Anwendungsbereich
(1) Dieses Gesetz gilt für das Inverkehrbringen und Ausstellen von Produkten, das selbständig im Rahmen einer
wirtschaftlichen Unternehmung erfolgt. Dieses Gesetz gilt nicht für das Inverkehrbringen und Ausstellen gebrauchter Produkte,
die
1. als Antiquitäten überlassen werden oder
2. vor ihrer Verwendung instand gesetzt oder wieder aufgearbeitet werden müssen, sofern der Inverkehrbringer denjenigen,
dem sie überlassen werden, darüber ausreichend unterrichtet.
Dieses Gesetz gilt ferner nicht für das Inverkehrbringen und Ausstellen technischer Arbeitsmittel, die ihrer Bauart nach ausschließlich
zur Verwendung für militärische Zwecke bestimmt sind.
(2) Dieses Gesetz gilt auch für die Errichtung und den Betrieb überwachungsbedürftiger Anlagen, die gewerblichen oder
wirtschaftlichen Zwecken dienen oder durch die Beschäftigte gefährdet werden können, mit Ausnahme der
überwachungsbedürftigen Anlagen
1. der Fahrzeuge von Magnetschwebebahnen, soweit diese Fahrzeuge den Bestimmungen des Bundes zum Bau und Betrieb
solcher Bahnen unterliegen,
2. des rollenden Materials von Eisenbahnunternehmungen, ausgenommen Ladegutbehälter, soweit dieses Material den
Bestimmungen der Bau- und Betriebsordnungen des Bundes und der Länder unterliegt,
3. in Unternehmen des Bergwesens, ausgenommen in deren Tagesanlagen.
(3) Die der Gewährleistung von Sicherheit und Gesundheit beim Inverkehrbringen oder Ausstellen von Produkten dienenden
Vorschriften dieses Gesetzes gelten nicht, soweit in anderen Rechtsvorschriften entsprechende oder weitergehende Anforderungen
an die Gewährleistung von Sicherheit und Gesundheit vorgesehen sind. Die §§ 5, 6 und 8 bis 10 gelten nicht, soweit in anderen
Rechtsvorschriften entsprechende oder weitergehende Regelungen vorgesehen sind.
(4) Rechtsvorschriften, die der Gewährleistung von Sicherheit und Gesundheit bei der Verwendung von Produkten dienen, bleiben
unberührt; dies gilt insbesondere für Vorschriften, die den Arbeitgeber hierzu verpflichten.
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GPSG - gesetzliche Grundlagen (§2)
§ 2 Begriffsbestimmungen (Auszug)
(1) Produkte sind
1. technische Arbeitsmittel und
2. Verbraucherprodukte.
(2) Technische Arbeitsmittel sind verwendungsfertige Arbeitseinrichtungen, die bestimmungsgemäß ausschließlich bei der
Arbeit verwendet werden, deren Zubehörteile sowie Schutzausrüstungen, die nicht Teil einer Arbeitseinrichtung sind, und Teile
von technischen Arbeitsmitteln, wenn sie in einer Rechtsverordnung nach § 3 Abs. 1 oder 2 erfasst sind.
(3) Verbraucherprodukte sind Gebrauchsgegenstände und sonstige Produkte, die für Verbraucher bestimmt sind oder unter
vernünftigerweise vorhersehbaren Bedingungen von Verbrauchern benutzt werden können, selbst wenn sie nicht für diese
bestimmt sind. Als Verbraucherprodukte gelten auch Gebrauchsgegenstände und sonstige Produkte, die dem Verbraucher im
Rahmen der Erbringung einer Dienstleistung zur Verfügung gestellt werden.
.....
Neunte Verordnung zum Geräte- und Produktsicherheitsgesetz
(Maschinenverordnung – 9. GPSGV)*
Vom 12. Mai 1993 (BGBl. I S. 704), zuletzt geändert durch Art. 16 des Gesetzes vom 6. Januar 2004
(BGBl. I S. 2)
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CE-Kennzeichnung
warum?
EU-Richtlinien - nationale Umsetzung
Beispiel: Anwendungsbereiche
Nummer der
Richtlinie
Niederspannung
73/23/EWG
Sicherheit von Spielzeugen
88/378/EWG
Maschinenlärminformation
Umgesetzt in
deutsches Recht
1. Verordnung zum Gerätesicherheitsgesetz 1. GSGV
Anzuwenden ab
01.01.1997
2. GSGV
01.01.1991
3. GSGV
31.12.1994
Einfachen Druckbehältern
87/404/EWG
6. GSGV
01.07.1992
Gasverbrauchseinrichtungen
90/396/EWG
7. GSGV
01.01.1996
Persönliche Schutzausrüstung
89/686/EWG
8. GSGV
01.07.1995
Maschinen
89/392/EWG
9. GSGV
01.01.1995
Sportboote
94/25/EWG
10. GSGV
16.06.1998
Geräte und Schutzsysteme in
explosionsgefährdeten Bereiche
94/9/EG
11. GSGV
01.07.2003
Aufzüge
95/16/EG
12. GSGV
01.07.1999
Druckgeräte
97/23/EG
13. GSGV
29.05.2002
Bauprodukte
89/106/EWG
Bauproduktegesetz
Medizinprodukte
93/42/EWG
MPG
14.06.1998
HeizAnlV
01.01.1998
Wirkungsgrade von Warmwasserheizkesseln 92/42/EWG
Liste unvollständig
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CE-Kennzeichnung
warum?
Rechtliche Pflichten des Herstellers
und des Betreibers (I)
Für die Herstellung von Maschinen gelten andere Rechtsquellen als für die Bereitstellung
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Quelle:
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
CE-Kennzeichnung
warum?
Rechtliche Pflichten des Herstellers
und des Betreibers (II)
Beide Verantwortungsträger haben hierzu entsprechende Beiträge zu liefern:
‰ Hersteller sind verpflichtet, nur sichere und gesundheitsgerechte Maschinen auf den Markt zu bringen
‰ Betreiber sind verpflichtet, für die Benutzung geeignete
Maschinen auszuwählen und so in den Betrieb zu
integrieren, daß eine sichere und gesundheitsgerechte
Benutzung gewährleistet ist
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CE-Kennzeichnung
warum?
Wer ist Hersteller?
Im Sinne der 9. GPSGV für Maschinen ist Hersteller, wer
‰ Maschinen für den Markt entwickelt und baut
‰ Maschinen aus einem Land außerhalb des europäischen
Wirtschaftsraums importiert
‰ Maschinen miteinander verkettet
‰ unfertig gelieferte Maschinen komplettiert
‰ gelieferte Teile zu einer Maschine zusammenfügt
‰ gebrauchte Maschinen wesentlich verändert und erneut in
Verkehr bringt
‰ alte oder neue Maschinen umbaut oder modernisiert und
dabei wesentlich verändert
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CE-Kennzeichnung
warum?
Wer ist Betreiber?
Im Sinne der 9. GPSGV für Maschinen ist Betreiber,
‰ der Arbeitsmittel im Rahmen der Beschaffung auswählt
und im Zusammenhang mit der erforderlichen Arbeitsgestaltung zur Benutzung bereitstellt
‰ betriebliche Führungskräfte oder Personen, die mit der
Beschaffung von Maschinen und der Arbeitsgestaltung zu
ihrer Benutzung beauftragt sind
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CE-Kennzeichnung
warum?
Schnittstellenbetrachtung
Hersteller / Betreiber
Quelle:
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
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CE-Kennzeichnung
wie?
Durchführung (I)
‰ Anwendungsprüfung durchführen
Welche CE-Richtlinie ist bei der Umsetzung der CE-Kennzeichnung anzuwenden?
Sind mehrere CE-Richtlinien zu beachten
‰ Sicherheitsanforderungen durchführen
Normen und andere technische Vorschriften recherchieren,
die angewandt werden müssen
Gefahren ermitteln -- Risikobeurteilung durchführen -- Maßnahmen festlegen -Gefahrenanalyse schriftlich dokumentieren
Maßnahmen umsetzen -- Kontrollieren, ob durchgeführte Maßnahmen Gefahren
beseitigen, ggf. nachbessern -- Ergebnisse der Kontrolle protokollieren
Benutzerinformationen schreiben
Technische Dokumentation zusammenstellen
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CE-Kennzeichnung
wie?
Durchführung (II)
‰ Konformitätsbewertung durchführen
Verfahren für die Konformitätsbewertung festlegen
Interne Fertigungskontrolle
EG-Baumusterprüfung
Die Konformität des Produktes bewerten
Die Konformitätserklärung ausstellen
Das CE-Kennzeichen anbringen
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CE-Kennzeichnung
wie?
Anwendung durchführen
Recherche:
Welche CE-Richtlinie ist bei der Umsetzung
der CE-Kennzeichnung anzuwenden?
• Internet, z.B.
Sind mehrere CE-Richtlinien zu beachten
• www.ce-richtlinien.de (VDI)
• www.lfas.bayern.de
Beispiel: Anwendungsbereiche
Nummer der
Richtlinie
Niederspannung
73/23/EWG
Sicherheit von Spielzeugen
88/378/EWG
Maschinenlärminformation
Umgesetzt in
deutsches Recht
1. Verordnung zum Gerätesicherheitsgesetz 1. GSGV
Anzuwenden ab
01.01.1997
2. GSGV
01.01.1991
3. GSGV
31.12.1994
Einfachen Druckbehältern
87/404/EWG
6. GSGV
01.07.1992
Gasverbrauchseinrichtungen
90/396/EWG
7. GSGV
01.01.1996
Persönliche Schutzausrüstung
89/686/EWG
8. GSGV
01.07.1995
Maschinen
89/392/EWG
9. GSGV
01.01.1995
Sportboote
94/25/EWG
10. GSGV
16.06.1998
Geräte und Schutzsysteme in
explosionsgefährdeten Bereiche
94/9/EG
11. GSGV
01.07.2003
Aufzüge
95/16/EG
12. GSGV
01.07.1999
Druckgeräte
97/23/EG
13. GSGV
29.05.2002
Bauprodukte
89/106/EWG
Bauproduktegesetz
Medizinprodukte
93/42/EWG
MPG
14.06.1998
HeizAnlV
01.01.1998
Wirkungsgrade von Warmwasserheizkesseln 92/42/EWG
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• Div. BG-Verlage, z.B.
• Carl Heymannns-Verlag
Neu: Geräte- und
Produktsicherheitsgesetz
vom 06. Januar 2004
CE-Kennzeichnung
wie?
Sicherheitsanforderungen
durchführen (I)
Normen und andere technische Vorschriften recherchieren, die angewandt werden müssen
Harmonisierende Normen:
Recherche:
z.B. unter www.beuth.de
z.B.:
• DIN EN 292
„Sicherheit von Maschinen“
• DIN EN 349
„Sicherheitsabstände gegen das Erreichen von Gefahrenquellen mit den oberen
Gliedmaßen“
• DIN EN 953
„Trennende Schutzeinrichtungen“
• DIN EN 1050
„Leitsätze zur Risikobeurteilung“
• DIN EN 60204-1 „Elektrische Ausrüstung von Maschinen“
• usw.
Technische Vorschriften:
Recherche:
z.B. zuständige BG
z.B.:
• BG-liche Vorschriften und Regelwerke, wie z.B. BGV A1, ArbStättV, usw.
• Staatl. Verordnungen, wie ElexV „Verordnung über elektr. Anlagen in explos.gefährdeten Bereichen“
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CE-Kennzeichnung
wie?
Sicherheitsanforderungen
durchführen (II)
Gefahren ermitteln -- Risikobeurteilung durchführen -- Maßnahmen festlegen -- Gefahrenanalyse schriftlich dokumentieren
Quelle:
„Leitfaden für die Gefährdungsbeurteilung“
Verlag Technik & Information
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CE-Kennzeichnung
wie?
Sicherheitsanforderungen
durchführen (III)
Gefahren ermitteln -- Risikobeurteilung durchführen -- Maßnahmen festlegen -- Gefahrenanalyse schriftlich dokumentieren
Es gibt viele Möglichkeiten das Risiko zu bewerten (hier exemplarische Beispiele)
‰ Risikograph
‰ nach der praktischen Erfahrung, z.B.:
A = hohe Gefährdung
B = mittlere Gefährdung
C = geringe Gefährdung
‰ Bewertung mit gewichteten Kriterien
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CE-Kennzeichnung
wie?
Sicherheitsanforderungen
durchführen (IV)
Gefahren ermitteln -- Risikobeurteilung durchführen -- Maßnahmen festlegen -- Gefahrenanalyse schriftlich dokumentieren
Lfd. Gefährdungsbeschreibung Risiko(Gefahrenort/Lebensphase/
zahl 1)
Nr:
Gefahrenart,....)
Schutzziel
(S*W)
2
3
Einzugs-,Quetsch-, Schneid-,
Fang-+Scherstellen an beiden
E-Motoren mit Ritzel + Kette
Fangstellen an den Spritzpistolen bei Schwenkbewegung
gilt für
Betriebsart 2)
4x3
Gesundheitsschaden
vermeiden
0x1
Verletzungen
vermeiden
1
1x2
Verletzungen
vermeiden
2-5
2-5
Maßnahmen
Abdeckungen anbringen; Betriebsanweisung, Vermerk: Abdeckung
nicht entfernen
5
Quetschstellen an Initiatoren
Endschaltern und
Stellscheibe
Quetschstellen an
Anschlagbolzen der Trommel
0x1
Verletzungen
vermeiden
1
2x2
Verletzungen
vermeiden
2-5
0x1
Verletzungen
vermeiden
1
1x2
Verletzungen
vermeiden
2-5
Sichtkontrolle vor
Schichtbeginn
Realisierung
(wer bis wann)
H.Richardt
KW 17
Bemerkung
DIN EN 292
DIN EN 294
DIN EN 953
Ein-Mann-AP
In Steuerung integrieren:
Keine Schwenkbewegung bei
geöffneter Tür
Schulung und Unterweisung der
Mitarbeiter
4
Prüfkriterien
Steuerfunktion
quartalsweise
überprüfen
Überprüfung der
Dokumentation der
jährlichen
Unterweisung
H.Richardt
KW 21
BGV A1
BU-Leiter
KW 23
Ein-Mann-AP
In Steuerung integrieren:
Keine Schwenkbewegung bei
geöffneter Tür
Steuerfunktion
quartalsweise
überprüfen
H.Richardt
KW 21
BGV A1
Ein-Mann-AP
In Steuerung integrieren:
Keine Schwenkbewegung bei
geöffneter Tür
Steuerfunktion
quartalsweise
überprüfen
H.Richardt
KW 21
DIN EN 292
DIN EN 294
BGV A1
1) Risikozahl: S0= keine Verletzung S1= leichte Verletz. S2= vollständig heilbare Verletz. S3= bleibender Gesundheitsschaden,Lebensführung kaum beeinflußt S4= bleibender Gesundheitsschaden,Lebensführung beeinflußt S5= Tod
W1= nicht vorstellbar
W2= äußerst gering
W3= vorstellbar W4= sehr hoch
2) Betriebsart: B1= Fertigung B2= Einrichtbetrieb B3= Reinigung
B4= Wartung und Instandhaltung B5= Maschine aufstellen
B6= Maschine verschrotten
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CE-Kennzeichnung
wie?
Sicherheitsanforderungen
durchführen (V)
Benutzerinformationen schreiben -- Technische Dokumentation zusammenstellen
Die Informationen müssen für den Anwender verständlich und vollständig sein.
Ebenso muß die sichere Handhabung des Produktes gewährleistet sein
Die Dokumentationen müssen in der Originalsprache des Herstellerlandes und
zusätzlich bei Export in der jeweiligen Landessprache des Verwendungslandes
zur Verfügung stehen:
‰ Betriebsanleitung
‰ Wartungsanleitung
‰ Warnung von Restgefahren
Recherche: z.B.:
DIN 8418: Angaben in Gebrauchsanleitung und Betriebsanleitung
VDI 4500: Technische Dokumentation-Benutzerinformation
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CE-Kennzeichnung
wie?
Sicherheitsanforderungen
durchführen (VI)
Benutzerinformationen schreiben -- Technische Dokumentation zusammenstellen
Die Technische Dokumentation wird gesetzlich gefordert und muß 10 Jahre lang
nach Herstellung zur Einsicht aufbewahrt werden
Anforderung an die technische Dokumentation:
‰ Unterlagen über die Konstruktion, Herstellung, Funktion,
‰ Gefahrenanalyse, Kennzeichnung des Produkts, Betriebs- und Wartungsanleitung
‰ Konformitätserklärung
‰ Unterlagen und Gefahrenanalyse für die Baumusterprüfung
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CE-Kennzeichnung
wie?
Konformitätsbewertung
durchführen (I)
Verfahren für die Konformitätsbewertung festlegen
‰ EG-Konformitätserklärung nach Anhang V zur Maschinenrichtlinie
Maschinen + Sicherheitsbauteile mit normalen Gefährdungspotential
‰ EG-Baumusterprüfung nach Anhang VI zur Maschinenrichtlinie
Maschinen mit erhöhtem Gefährdungspotential
‰ EG-Konformitätserklärung nach Anhang V zur Maschinenrichtlinie
Sicherheitsbauteile die nicht unter Anhang IV fallen
‰ EG-Baumusterprüfung nach Anhang VI zur Maschinenrichtlinie
Sicherheitsbauteile die nicht unter Anhang IV fallen
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CE-Kennzeichnung
wie?
Konformitätsbewertung
durchführen (II)
Die Konformität des Produktes bewerten
‰ Gefahrenanalyse und techn. Dokumentation erstellen
‰ Ist das Produkt eine Maschine oder Sicherheitsbauteil?
‰ Beauftragten nennen und
Baumusterprüfung durchführen
‰ EG-Konformitätserklärung ausstellen und CE-Kennzeichnung anbringen
Sicherheitsbauteile und Teilmaschinen erhalten kein CE-Zeichen
‰ alle Dokumente 10 Jahre aufbewahren
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CE-Kennzeichnung
wie?
Konformitätserklärung
durchführen (I)
‰ Konformitätserklärung ?
Erfolgt bei einer eigenständigen Maschine oder Anlage
‰ Herstellererklärung?
Erfolgt bei einem nicht eigenständig arbeitenden Bauteil,
z.B. techn. Bauteile die nur im Zusammenhang mit einer Maschine
betrieben werden können
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CE-Kennzeichnung
wie?
Konformitätserklärung
durchführen (II)
1.3 Konformitätserklärung
EG - Konformitätserklärung
Im Sinne der EG-Maschinenrichtlinie 98/37/EG, Anhang II A
Hiermit erklären wir,xyz, daß die nachfolgend bezeichneten Komponenten, die in
unserer Anlage eingebaut sind, aufgrund ihrer Konzipierung und Bauart, sowie in der
von uns in Verkehr gebrachten Ausführung den einschlägigen grundlegenden
Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen der EG – Richtlinien entsprechen.
Kunde:
FHP, Provinostraße52, Betreiber der Halle E3
Anlage:
„Strecke 20“, Abrasiv - Anlage
Baujahr:
2002
Einschlägige EG-Richtlinien:
98/37/EG Maschinenrichtlinie, Anhang I
Angewandte harmonisierende
Normen, insbesondere:
EN 292, Teile 1 und 2
EN 294
EN 418
EN 457
EN 349
EN 811
EN 953
EN 1050
EN ISO 11 111
Angewandte nationale
Normen, insbesondere:
BGV A 1
BGV A 2
BGV A 8
ArbStättV
ArbSchG
Augsburg, den .........................
......................................
....................................
Angaben zum Unterzeichner:
(Leiter Abt. Ingenieurtechnik)
(Werkleitung)
Diese Erklärung ist keine Zusicherung von Eigenschaften im Sinne der Produkthaftung. Die Sicherheitshinweise der
Betriebsanleitung sind zu beachten. Bei jeglicher eigenmächtigen Änderung an der Anlage, die nicht ausdrücklich von
der Abt. Technik im voraus schriftlich genehmigt sind, wird diese Erklärung ungültig. Teile und Sonderausstattungen
die nicht mit der Abt. Technik abgestimmt wurden sind auch nicht zur Verwendung an der Anlage freigegeben. Für
hieraus resultierende Schäden jeglicher Art übernimmt der Betreiber allein die Verantwortung.
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