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Medizinische Ressourcenplanung via Internet – so einfach wie eine

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AUS DEM MARKT
Neues Ressort:
„Aus dem Markt“ stellt vor:
Produkte, Lösungen, Anbieter
Anwenderbedürfnisse, politisch-wirtschaftliche Rahmenbedingungen, Berufsständisches und Branchengeflüster – von
solchen Elementen lebt eine Zeitschrift
wie das Krankenhaus-IT Journal.
Für jeden, der sich über den Markt und
wichtige Trends informieren und ihre
Optimierungspotenziale für seine Prozesse innerhalb und außerhalb der
Grenzen des Krankenhauses einschätzen möchte, sind jedoch auch Informationen über verfügbare Lösungen und
Anbieter unentbehrlich.
Das neue Ressort „Aus dem Markt“
präsentiert Ihnen unter anderem Anwen-
derberichte, Produktprofile und Geschäftsführerinterviews. Michael Reiter stellt sie für Sie
Michael Reiter,
zusammen; er ist Ressortleiter
neu im Team Ihrer „Aus dem Markt“
Zeitschrift dabei
und bringt umfangreiche Erfahrungen aus
seiner Arbeit für eine führende Zeitung
des Sektors mit.
reiter@medizin-edv.de
Medizinische Ressourcenplanung via Internet –
so einfach wie eine Flugticket-Buchung
Webbasierte Internetbuchungslösung für medizinische Leistungen
In Telematiklösungen wie Arztnetzen und
Zuweiserportalen werden Portalen bisher
überwiegend retrospektive Informationen
für die weiterbehandelnden Ärzte nach einem Krankenhausaufenthalt ihrer Patienten zur Verfügung gestellt. Die ibs-Healthcare Solutions GmbH stellt Arztnetzwerken
und Zuweiserportalen nun eine intersektorale, webbasierte Lösung für Termin- und
Ressourcenplanung bereit, die auf fast alle Klinik-, MVZ- oder Praxisressourcen angewendet werden kann. Von Dr. med. Martin Schmidt, Business Management, Medical Consultant, ibs-Healthcare Solutions.
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Ausgabe 6/2009
Die Terminvereinbarung über Zuweiserportale geschieht heute allenfalls über
informelle Terminanfragen ähnlich einer
E-Mail. Das eigentliche Termin- und Ressourcenmanagement sowie die Terminkommunikation zwischen Zuweisern, Klinik und Patienten muß noch immer in einem aufwendigen Prozess über Telefonate, Papierkalender oder sonstige heterogene Planungstools in den Sekretariaten und
Abteilungsstützpunkten abgearbeitet werden. Herkömmliche Terminvergabeverfahren sind dabei oft nicht ausreichend mit
der tatsächlichen Verfügbarkeit von Res-
sourcen in den ausführenden Leistungsstellen (Ambulanz, Funktionsdiagnostik,
Radiologie, OP) einer Klinik korreliert. Die
Folgen in den Leistungsstellen sind einerseits Überbuchungssituationen, andererseits mangelnde Auslastung. Zudem sind
herkömmliche Prozesse der Zuweiserplanung auch fehlerträchtig. Das webbasierte Zuweiser-Terminbuchungssystem dient
darüber hinaus im Sinne einer frühen Anbindung von Patienten an die weiterbehandelnde Einrichtung als willkommenes
Marketinginstrument. Über ein Rechte- und
Datensicherheitskonzept wird dafür ge-
sorgt, daß externe Anforderer via
Internet nur solche Leistungen buchen können, die durch die Leistungsstellen der erbringenden Einrichtung freigegebenen wurden. Auf
diese Weise kann z. B. aus einer Zuweiserpraxis direkt auf die erforderlichen Ressourcen (Personal, Geräte, Räume) in der Klinik zugegriffen
werden. Für Patienten selbst können
in der Regel nur solche Leistungen
zur direkten Buchung freigegeben
werden, die keiner weiteren medizinische Abklärung und ärztliche Indikation im Vorfeld bedürfen (z. B.
Sprechstundentermine, Termin für
Erstvorstellung, Beratungen). Ärztliche Zuweiser hingegen können je
nach Fachrichtung auf einen umfangreicheren Katalog buchbarer
Leistungen der Klinik zugreifen (diagnostische Untersuchungen in
Funktionsdiagnostik und Radiologie, physiotherapeutische Leistungen etc.). Belegärzte werden in die
Lage versetzt, z. B. OP-Anmeldungen über Internetzugriff zu planen.
Dies ist auch dann möglich, wenn
der Belegarzt in seiner Praxis auf
das in der Klinik etablierte Krankenhausinformationssystem keinen direkten Zugriff hat oder das terminvergebende Sekretariat in der Klinik
nicht mehr besetzt ist.
Abb.: Termin-Synchronisation von KIS-Planungslösungen und Zuweiserportal durch das integrierte
Bei dem ressourcengebenden LeisTermin- und Ressourcenmanagementsystem THEPLA® und THEPLA-WebAccess®
tungserbringer wird als Gegenseite
der ressourcenanfragenden Web-Lözur Erbringung erforderlichen Ressourcen
sung, das abteilungsübergreifende TerminTHEPLA-WebAccess® vorgeplante Patient
in THEPLA® geprüft und bei Verfügbarund Ressourcenmanagement THEPLA® imspäter in die Klinik, können über die Terkeit der Termin verbindlich über THEPLAplementiert. Dieses
mine als Auftrag in das führende KIS exWebAccess® an das Zuweiserportal bis in
System sorgt mit
portiert und in Subsystemen wie z. B. eidas Praxisinformationssystem hinein
Hilfe einer übergenem Radiologieinformationssystem weidurchgereicht. Dadurch entsteht ein einordneten Terminterverarbeitet werden. Das klinikseitige
richtungsübergreifendes Termin- und Resund RessourcenTHEPLA® kommuniziert also einerseits
sourcenmanagement ohne Medienbrüche,
Engine für eine
über THEPLA-WebAccess® mit der Teleaber mit weniger Fehlerquellen bei miniSynchronisierung
matikplattform (Terminanfrage) anderermalem personellen Aufwand. Die Komunterschiedlicher
seits mit dem KIS.
munikation wird über einen eigens dafür
Planungslösungen
In Zukunft wird neben Enzelterminen
entwickelten, webbasierten Kommunikades patientenfühauch die Buchung von vernetzten medizitionsserver hergestellt.
renden Klinikinfornischen Pfaden inklusive der Reservierung
Der Leistungserbringer z. B. in der Klimationssystems
von Betten möglich sein. So werden sich
nik bekommt die via Internet gebuchten
einrichtungsübergreifend redundante und
Dr. med. Martin (KIS) und seiner
Termine in den gewohnten THEPLA-Plamedizinisch nicht notwendige Leistungen
Schmidt, Business S u b s y s t e m e .
nungsoberflächen, die im KIS integriert
Für die über das
reduzieren und enorme Kosten insbesonManagement, Medical Consultant, ibs- Web zu buchenden
sind, präsentiert und kann diese mit Notdere an den Sektorengrenzen des GesundHealthcare Solutions: medizinischen Leisfällen und stationär einliegenden Patienheitssystems einsparen lassen.
ten verzahnt koordinieren. Kommt der über
tungen werden die
www.ibs-healthcare.com
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Ausgabe 6/2009
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