close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Fast so echt wie echt - Bauunion 1905

EinbettenHerunterladen
I2
IMMOBILIEN
DER TAGESSPIEGEL
NR. 20 031 / SONNABEND, 20. SEPTEMBER 2008
ANZEIGE
!!$ . 9$
6 oÞôÞ o˜˜oÐc .BЗoÞÞc
ç„R©fo£Œoô磃 £—˜¾ £
@oŒ˜o£f©Ð|Ž˜o£žB\Œ£©î
oÔç\Œo£ 1o ç£Ô foÔo£ 1©££ÞBƒ í©£ °à RÔ °Ù 5ŒÐ
ç£f Roԏ\ŒÞƒo£ 1o ç£ÔoÐo ç£ÞoÐÔ\Œof˜\Œo£
BçÔÞð¸o£c —©ž¸˜oÞÞ RoôçƒÔ|oÐޏƒ ç£f fo££©\Œ
žÞ íBЏBR˜oÐ çÔÔÞBÞÞ磃c £—˜çԏío :©˜˜ç£ÞoЗo˜Ž
˜oÐ磃c Œ©\ŒîoÐޏƒoÐ ˜£—oÐ|BÔÔBfoc ç„R©fo£Ž
Œoô磃 Bç| B˜˜o£ ;©Œ£oÞBƒo£c 0©˜˜˜Ffo£ Bç\Œ ž
%RoЃoÔ\Œ©ÔÔc .BЗoÞÞc å .;Ž1Þo˜˜¸˜FÞôo£ ç£f
Ô©££ƒož Ðç£fÔÞê\— ôç Bç|¸ÐoÔo£ BR å~Ù¾ööö
50%¾ 1o |£fo£ ç£Ô £ °~àå ˜o£žB\Œ£©îc
0£ƒ Bž o˜fc ƒoƒo£êRoÐ fož 0BތBçԞBЗÞc
@ç|BŒÐÞ êRoÐ fo ¬ÐÔÞoЎ磗oŽ˜˜oo¾
Ðo—Þ B£ oИ£Ž@oŒ˜o£f©Ð| B£ƒÐo£ôo£fc oЏ££oÐÞ
fBÔ ˜FžÔ\Œo :oÐÞo˜ ˜o£žB\Œ£©î B£ o£o ÞÐBŽ
fÞ©£ÔÐo\Œo 1ÞBfޗç˜Þçо %R˜ ˜B£foУ ç£f
oИ£ŽÐB£fo£RçЃ —o£o "B\ŒRBÐÐoƒ©£o£ ԏ£fc
ŒBÞ foÐ |˜FžÔ\Œo BçÔޏ˜ ŒoÐ fçÐ\ŒBçÔ 3ÐBfÞ©£¾
£ "B\ŒRBÐÔ\ŒB|Þ ôçž 0BތBçԞBÐ—Þ ÔÞ o£ £ÔožŽ
R˜o í©£ £ôo˜Žc ©¸¸o˜Ž ç£f 0oŒo£ŒFçÔoУ £ ÐçŽ
ŒƒoÐ Bƒo ç£f fo££©\Œ žÞÞo£ ž £oço£ %ÐÞԗoУ
o£ÞÔÞB£fo£¾ Щ„ôꃏƒo Ðê£|˜F\Œo£c fçÐ\Œô©ƒo£
í©£ o£ož ;oƒo£oÞôc ÔFçžo£ B˜˜o FçÔoÐ ç£f ԏ£f
3o˜ o£oÔ ÔoŒÐ ¸ÐíBÞ ƒoŒB˜Þo£o£ 5ž|o˜foÔ¾
oÐ ŒBОo foÔ ˜FžÔ\Œo£ :oÐÞo˜Ô RoÔÞoŒÞ £ foÐ
:o˜|B˜Þ foÐ BçÔ|©Ðžo£¾ !BÔԏío BçîoÔoc |˜FžŽ
Ô\Œo ©£ÞçÐo£ ç£f o£o —©£ÞÐBÔÞÐo\Œo BÔÔBfo£Ž
ƒoÔÞB˜Þ磃 ԩЃo£ Ô\Œ©£ Rož :©ÐRoƒoŒo£ |êÐ
ç|žoЗÔBž—oÞ¾ o Œ©\ŒîoÐޏƒ íoǘ£—oÐÞo£
FçÔoÐ žÞ ;©Œ£ŽÚ"çÞô|˜F\Œo£ í©£ °Øå RÔ å~žå
—¬££o£ B˜Ô 0oŒo£ŒBçÔc ©¸¸o˜ŒBçԌF˜|Þo ©foÐ
|ÐoÔÞoŒo£foÔ £|Bž˜o£ŒBçÔ oÐî©ÐRo£ îoÐfo£¾
13031 ? ö àöځà ~àŽ°°~ ¿ îîî¾|˜BožÔ\ŒoԎíoÐÞo˜¾fo
Bunker,
Häuser und ein
Stück Mauer
Herbstauktion im
Rathaus Schöneberg
Immobilien aus der Region kommen
heute und morgen, 20. und 21. September, jeweils ab 11 Uhr, bei der Herbstauktion der Deutschen Grundstücksauktionen AG (DGA) im Rathaus Schöneberg
unter den Hammer. Die Mindestgebote
bei der Versteigerung, die gestern bereits
begonnen hat, reichen von 1000 Euro bis
zu 1,4 Millionen Euro.
Auf der Auktionsliste steht auch ein
früherer Zivilschutzbunker in Frankfurt
(Oder). Der unterirdische Bau mit zwei
Eingängen verfügt über eine Sanitär- und
Lüftungsanlage und befindet sich mitten
in einem Wohngebiet. Das Auktionslimit
liegt bei 10 000 Euro. Auch ein Plattenbau in Doberlug-Kirchhain und eine ehemalige Kaserne der Nationalen Volksarmee im Pritzwalk werden zu Startpreisen
von 50 000 und 75 000 Euro versteigert.
In Potsdam-Babelsberg wird ein 50-prozentiger Miteigentumsanteil an einem
früheren Soldatenwohnheim nahe dem
Griebnitzsee angeboten. Interessenten
können zudem ein 16 200 Quadratmeter
großes Erholungsgrundstück mit fünf
Bungalows am Uckleysee bei Wernsdorf
oder Baugrundstücke am Scharmützelsee in Bad Saarow ersteigern.
In Berlin werden Mietshäuser ab
250 000 Euro, Eigentumswohnungen ab
18 000 Euro und Baugrundstücke ab
2000 Euro angeboten. Dazu wird ein Originalsegment der Berliner Mauer versteigert, das aus vier Teilstücken besteht
und von Künstlern gestaltet wurde. Das
Mindestgebot liegt bei 4000 Euro.
Mehr zur Herbstauktion:
www.immobilien-auktionen.de
Hell oder dunkel? Welcher Bodenbelag passt besser? Im Bauherrenkino lässt sich das nicht nur ansehen – Bauwillige können ihre Entscheidung bei einem virtuellen Rundgang treffen.
Simulationen / Fotos: Promo (2), Heidecke (3)
Fast so echt wie echt
Bei der Auswahl von Bodenbelägen, Fliesen und Wandfarben brauchen
Bauherren viel Phantasie. Ein 3D-Kino soll die Planung vereinfachen
ANZEIGE
i
k
W
>
:Wi I[[
Wc
Von Kerstin Heidecke
3D-Filme im Kino: eine faszinierende Sache – zwischen Saurierfüßen zu spazieren oder sich hautnah mit Haien im Meer
zu tummeln. Neu ist allerdings: Diese
Technik macht sich jetzt auch die Fertighaus-Branche zunutze – im so genannten
Bauherren-Kino.
Das bedeutet: Das geplante Einfamilienhaus steht zwar noch nicht, aber die
künftigen Bewohner können schon durch
den Flur wandern. Auch Bad, Schlafzimmer oder Wohnbereich können sie besichtigen. Vor dem ersten Spatenstich erleben sie ihr geplantes Domizil dadurch
beinahe eins zu eins – viel anschaulicher
als es Pläne oder klassische Computersimulationen leisten könnten.
Im Massivhauspark Netzen steht dazu
ein kleiner Kinosaal mit großem Flachbildschirm. Ausgerüstet mit 3D-Brille
und Fernbedienung ist man hier mittendrin im neuen Haus – und kann auch
gleich mit der Gestaltung loslegen. „Hier
ist der Bauherr Regisseur und Schauspieler in einer Person“, sagt Holger Schönemann, Geschäftsführer der Firma Softwareparadies. Er ist einer der drei Initiatoren des Pilotprojektes, das gemeinsam
mit dem Massivhausanbieter „Bauunion
1905“ und dem Fraunhofer-Institut für
Arbeitswirtschaft und Organisation ausgetüftelt wurde.
Sinn der Übung: Wände, Bodenbeläge,
Fliesen und Möbel können per Tastendruck mit gewünschten Farben, Oberflächen und Materialien „belegt“ werden.
So können Bauwillige verschiedene Varianten durchprobieren und deren Wirkung im Raum erleben. „Dreidimensionale virtuelle Bemusterung“ nennen die
Erfinder des Bauherren-Kinos das.
Denn jeder, der schon mal gebaut oder
umfänglich renoviert hat, kennt die Qual
der Wahl, sich zwischen unzähligen Kombinationen entscheiden zu müssen. Bisher blieb Bauherren nicht viel mehr übrig, als mit Tapetenmustern und Farbkärtchen bewaffnet zwischen den Fliesenund Parkettregalen der Fachmärkte hinund herzupilgern, um die richtigen Entscheidungen zu treffen.
n!
aus gewinne .
H
d
n
u
n
a
io
Rad
us am Morgen
Grau, aber wo? Zwei Beamer und 3D-Brillen helfen, die richtige Wahl zu treffen.
Passt das Kirschparkett wirklich zu
den gelben Küchenmöbeln? Oder soll es
doch etwas dezenter werden? Per Tastenklick wird im Bauherrenkino aus der Buche-Küchenfront eine weiße Hochglanzoberfläche oder aus dem Zebrano-Parkett ein Schiefer-Fliesenboden. Mit der
Fernbedienung kann der Bauherr auch
die Perspektive im Raum wechseln, oder
sogar außerhalb des Hauses – wie Karlsson vom Dach – einen kleinen Rundflug
über die eigenen vier Wände starten.
Zwei Beamer projizieren dafür die
neuen Räume auf den Flachbildschirm.
Eine Menüfläche am Bildschirmrand
führt zu den unterschiedlichen Materialien und Farben – 180 Bodenbeläge, 290
Fliesen und neun Serien Sanitärkeramik
bietet die Palette derzeit. Bestandteil des
Programms ist auch eine Kalkulationssoftware. Klickt der Bauherr zum Beispiel eine neue Sanitärserie oder Fliese
an, sieht er sofort, wie seine Entscheidung den Preis verändert.
en Tr
6:10 Uhr Joch
SPR_801_R2_Anz_HausAmSee_Tagessp1 1
Die virtuelle
Bemusterung
wird sich
bald rapide
entwickeln.
Das ist neu:
Der Bauherr
erlebt seinen
Traum jetzt
eins zu eins.
Die Palette
unserer
3D-Muster
wird ständig
aktualisiert.
Günter Wenzel,
Fraunhofer
IT-Entwickler
H. Schönemann
Bauunion-Chef
Andreas Schurig
„Kein Vergleich mit herkömmlicher Architektursoftware“, findet Andreas Schurig, Geschäftsführer der Bauunion 1905.
Denn in den Programmen gibt es zwar
ebenfalls räumliche Gebäudemodelle per
3D-Visualisierung. Auch unterschiedliche Oberflächen, so genannte Texturen,
kann man in der konventionellen Software auf Böden und Wände legen, „aber
das verhält sich zum Bauherrenkino wie
der Trabi zum Mercedes“, meint Schurig. „Im Bauherrenkino sieht man das Objekt nicht nur am Monitor, sondern man
steigt voll ein ins virtuelle Haus.“
„Das gibt Planungs- und Kostensicherheit“, sagt Schurig. Ein zusätzlicher Service, den seine Kunden dankbar annehmen werden, wie der Bauunion-Geschäftsführer hofft. „Denn Sicherheit ist
ein großes Thema für Bauherren, denn
für viele Familien ist es die größte Investition ihres Lebens.“
Günter Wenzel, Projektmitstreiter
vom Fraunhofer-Institut sieht das ähnlich: „Mit diesem Service lassen sich Folgekosten durch Fehlentscheidungen vermeiden.“ Drei Jahre hat das Dreierteam
an dem Projekt gearbeitet. Europäische
Union und Freistaat Sachsen finden die
Idee offenbar nützlich – und haben sich
finanziell beteiligt.
Skeptischer ist der Verband privater
Bauherren: „Schön, wenn bei Bemusterung und Baubeschreibung gut informiert wird. Aber eigentlich ist das Bauherrenkino nichts anderes als ein modernisierter Bemusterungskatalog, der
schon immer zur Bau- und Leistungsbeschreibung von Fertighäusern gehört.
Knackpunkt bleibt der Bauvertrag – mit
den vielen bautechnischen und juristischen Details, die kaum ein Laie über-
11.09.2008 12:55:57 Uhr
blickt“, gibt Eva Reinhold-Postina, Sprecherin des Verbandes zu bedenken. „Der
schöne Schein soll die Bauherren nicht
blind machen.“
Im Augenblick ist die Bauunion 1905
mit dem Kino-Service exklusiv am
Markt. Aber Kollegen können sich vorstellen, dass das Modell Zukunft hat.
„Grundsätzlich hilft alles, was den ‚trockenen’ Plan in Bilder umsetzt, beim Verkaufen“, sagt Maik Renner, Projektleiter
der Puccini-Hofgärten, die gerade in Weißensee entstehen. Für das größte Penthouse in dem Wohn-Ensemble hat Projektentwickler Ticoncept immerhin einen animierten Flug durch die Wohnung
produzieren lassen. „Allerdings noch
nicht interaktiv“, räumt Renner ein.
„Wenn der Kunde unterschiedliche Materialien und Farben virtuell im Raum ausprobieren kann, das könnte eine zukunftsweisende Geschichte werden.“ Das hören Schurig und sein Team gern: „Vielleicht besteht in zehn Jahren jeder, der
baut, darauf, seine Immobilie im Bauherrenkino zu sehen.“
Der Tagesspiegel + immowelt.de
Das Erfolgsduo für Ihr Angebot
Anzeigenschluss: jeden Donnerstag, 16 Uhr
Tel.: (030) 260 09 700, Fax: (030) 260 09 428
Immobilienteam@tagesspiegel.de, www.tagesspiegel.de/immobilien
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
1
Dateigröße
285 KB
Tags
1/--Seiten
melden