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(so wie wir sie heute kennen) hat ihre Wurze

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Timeline der Softwareentwicklung
Die Anfänge
Die Existenz einer Software-Industrie (so wie wir sie heute kennen) hat ihre Wurzeln in den
späten fünfziger Jahren. Erst ab dieser Zeit gab es so was wie eine Serienproduktion von
einigen Computermodellen. Dies machte es möglich, ein Programm, das nur auf einer
bestimmten Hardware lauffähig war, öfter als einmal zu verkaufen. Zu dieser Zeit entstand
eine sehr große Nachfrage nach Geschäftsanwendungen. Für so manchen Angestellten
einschlägiger Firmen, der sich Programmiererfahrung angeeignet hatte - war dieser Zeitpunkt
die Gelegenheit, eine eigene Firma zu gründen und die entsprechende Dienstleistung
anzubieten bzw. zu verkaufen.
Die 50iger: erste Firmengründungen zum Zwecke kommerzieller Softwareproduktion können
in den 50iger Jahren registriert werden: 1955 wurde von Elmer Kubie und John W. Sheldon,
zwei ehemaligen IBM-Mitarbeitern, mit einem Startkapital von 40.000 US$ die Firma
Computer Usage Corporation (CUC) gegründet. Bereits 1967 hatte die Firma 700 Angestellte.
1986 ging sie jedoch bankrott.
1959 gründeten 7 ehemalige Univac-Programmierer die Firma Applied Data Research (ADR),
um ihre eigenen Softwareprodukte besser an Hardwarehersteller wie Sperry Rand and
Honeywell vermarkten zu können bzw. um gemeinsam für größere Auftragsvolumen
gewappnet zu sein. Die Firma entwickelte sich in den 70iger Jahren zu einem der größten USSoftwareproduzenten und wurde erst 1986 von Ameritech übernommen.
Die 60iger: mit zunehmender Verbreitung der Computer in den 60iger Jahren nahm auch die
Nachfrage nach Individualsoftware rapide zu. Bedingt durch diese Nachfrage wuchs auch die
Anzahl von Neugründungen entspechender Anbieter erheblich. Bis Mitte des Jahrzehnt's
existierten daher auch mehrere 100 kleinerer Softwareanbieter mit einer Angestelltenzahl
unter 5. Hier einige der großen Firmen, die in diesem Jahrzehnt geründet wurden: Informatics,
Electronic Data Systems (EDS), California Analysis Center, Inc. (CACI), Management
Science America (MSA), Turnkey Systems Inc. und Keane, Inc.
Zum besseren Verständnis, falls Sie jetzt gerade darüber nachdenken, das Sie keinen dieser
Firmennamen kennen: die Softwarehersteller belieferten i.d.R nur andere
Hardwarehersteller, keine Endkunden. Normalerweise wurde die vom Kunden benötigte
Individualsoftware als Komplettpaket zusammen mit der Hardware, dem Betriebssystem, den
benötigten Utilities sowie den Programmierwerkzeugen (z.B. Fortran- oder Cobol-Compiler)
ausgeliefert. Verfügte der Kunde nicht über eigene Entwicklungsabteilungen, dann war es
Aufgabe des Hardwarelieferanten, die Software zu entwicklen oder einen Softwarehersteller
auszuwählen und mit der Programmierung zu beauftragen.
Ein weiterer Trend bei größeren Firmen wie z.B. Banken und Versicherungen war zu Beginn
der 60iger Jahre, das viele betriebseigene EDV-Abteilungen gegründet wurden, um die
benötigten Geschäftsprogramme unabhängig von einer Softwarefirma erstellen und pflegen zu
können. Die Angst, abhängig zu sein und/oder letztendlich nicht die auf die spezifischen
Bedüfnisse zugeschnittenen Programme zu bekommen war groß. Die Softwarehersteller
hingegen begannen, sich Bibliotheken von wiederverwendbaren Modulen für die
verschiedenen Geschäftsprozesse zuzulegen. Zudem begann man abstraktere, scriptähnliche
Sprachen und Programmgeneratoren (z.B. Autoflow von ADR) zu entwickeln, um die
Programmerstellung zu beschleunigen.
Die 70iger:die Umsätze der Softwarehersteller stiegen weiter stark an. Zusätzlich zur reinen
Programmierung dehnten viele Softwareproduzenten ihre Geschäftsbereiche auf
Beratungstätigkeit sowie Analyse und Dienstleistungen im Designbereich aus und festigten
somit ihre noch wacklige Stellung in diesem Industriezweig. Der Vertrauensgewinn war
enorm, viele Kunden kauften nun auch wesentliche Kernfunktionen - wahrscheinlich auch aus
Kostengründen - wieder von Softwareherstellen zu. Bereits 1971 gab es das erste
Softwareprodukt, das einen Jahresumsatz von 1 Mio. US$ erzielte. 1976 erreichten diese
Grenze bereits über 100 Produkte, hergestellt von 64 Firmen. Das Produkt "TOTAL-Database
Management System" der Firma Cincom erreichte gar einen Umsatz von 50 Mio. US$.
Trotzdem wurden Softwarefirmen in den 60iger und 70iger Jahren nicht als ideale Geldanlage
betrachtet. Das Kapital stammte i.d.R. von den Gründungsmitgliedern selbst.
Mitte der 70iger Jahre entstanden mit den ersten PC's für den Heimbereich auch Firmen wie
Microsoft und Visi Corp. (mit der ersten Tabellenkalkulation, VisiCalc). Weitere Beispiele
für Firmengründungen in diesem Jahrzehnt:
Fortex Data, American Software, Inc., Ryan-McFarland (1970), Software AG, Walker
Interactive Systems (1971), Compuware (1972), SAS, Computer Associates (1976), Softool
(1977), Oracle (1978)
Chronologie
1946
Konrad Zuse, der Erfinder des ersten digitalen Copmputers, musste sich aufgrund des 2.
Weltkriegs und der damit einhergehenden Zerstörungen in seiner Heimatstadt Berlin
zusammen mit seiner letzten Neuentwicklung - dem relais-gesteuerten Zuse Z4 - in den
Allgäuer Alpen verstecken. Zur Untätigkeit verdammt entwickelte er daher Plankalkül, die
erste binäre, algorithmische und universelle Programmiersprache. Plankalkül enthielt bereits
viele Konstrukte der heutigen Programmiersprachen wie Unterroutinen, Schleifen,
Fallentscheidungen, Variablen und Fehlerbehandlung. Neben einigen Programmen für
statische Berechnungen (z.B. an Flugzeugen, Ballistik) und zur Landvermessung hat er damit
auch ein Schachprogramm entwickelt (hab leider keine Kopie davon). Erst 26 Jahre später
wird Konrad Zuse's Manuskript zu Plankalkül veröffentlicht.
1949
John Mauchly entwickelt Short Code, die erste Programmiersprache, die auf einem rein
elektronischen Computer läuft. Möglicherweise ist Short Code die erste ComputerHochsprache überhaupt. Was auch immer das bedeuten mag, die Sprache wurde als "handcompiled" bezeichnet.
1951
Grace Hopper, beschäftigt bei der Firma Remington Rand, entwirft die Programmiersprache
A-0. Eine Weiterentwicklung mit der Bezeichnung A-3 erscheint 1957, aber unter dem
Namen Math-Matic. Der Einsatz diese Sprache erfolgte u.a. zur Lösung mathematischer
Probleme auf dem berühmten UNIVAC I Computer.
1952
Alick E. Glennie, ansonsten beschäftigt an University of Manchester, entwickelt ein
Programmiersystem mit der Bezeichnung Autocode, möglicherweise der erste, wenn auch
noch primitive Compiler. Autocode bildete vielleicht die Grundlage für die späteren
Assembler-Sprachen.
1955
Die erste Softwarefirma CUC (Computer Usage Corporation) wird von Elmer Kubie und John
W. Sheldon, zwei ehemaligen IBM Angestellten, mit 40.000 US$ Startkapital gegründet.
Deren erstes Projekt war ein Programm, das für California Research Corporation entwickelt
wurde, um den Ölfluß zu simulieren. 1960 wurde CUC eine AG und hatte 1967 über 700
Angestellte in den USA bei über 13 Millionen US$ Jahresgewinn. In den späten siebziger
Jahren fuhr man jedoch Verluste ein und ging 1986 schließlich Bankrott.
1957
Unter der Leitung von John Backus (IBM) erscheint die strukturierte Programmiersprache
Fortran (mathematical FORmula TRANslating system). Für lange Zeit sollte Fortran und
seine Weiterentwicklungen erste Wahl bei der Entwicklung von wissenschaftlichen und
mathematischen Anwendungen bleiben.
Für die PDP-1 von DEC wird das erste Großrechner-Betriebssystem entwickelt.
1958
Fortran II erscheint, mit den neuen Möglichkeit zur Behandlung von Subroutinen und der
Einbindung von Assembler Routinen.
John McCarthy beginnt mit der Entwicklung der Programmiersprache Lisp, die mit einer
außergewöhnlich komplizierten Syntax aufwartete und abstrakte Listen und Bäume als
Datentypen verwendete.
Die Spezifikation von Algol erscheint. Diese Spezifikation definiert keine Ein- und
Ausgabeoperatoren und überläßt dies den einzelnen Implementationen.
1959
John McCarthy veröffentlicht Lisp 1.5.
Sieben UNIVAC Programmierer die Firma ADR (Applied Data Research) um Programme
und Systemsoftware für Computerhersteller wie Sperry Rand und Honeywell zu entwickeln.
In den späten sechziger Jahren war ADR eine der ersten Firmen, die ausschließlich SoftwareProdukte erfolgreich verkaufen konnte. 1986 wurde ADR Ameritech für $215 Million
übernommen.
1960
Auf der "Conference for Data Systems und Languages" (CODASYL) wird die Grundlage für
Cobol gelegt. Entwickelt wird Cobol dann von einem Team bestehend aus verschiedenen
Computerherstellern sowie dem Pentagon. Entscheidend beteiligt war auch Grace Hopper.
Das selbstdokumentierende, mit einer natürlichen Syntax ausgestattete Cobol wird sich
nachhaltig bei Banken und Versicherungen zur Entwicklung finanz-mathematischer
Anwendungen durchsetzen.
Algol 60, die erste voll strukturierte Programmiersprache, erscheint. Mit einer eleganten
Syntax und mit vielen damals neuartigen Konstrukten. Aufgrund seiner flexiblen Datentypen
ist Algol 60 wie geschaffen für wissenschaftliche Anwendungen. In Europa wird sie die
populärste Programmiersprache der 60iger Jahre werden. Und sie wird die Grundlage für
spätere Entwicklungen wie z.B. Pascal bilden.
In den frühen 60iger Jahren entwickelt Kenneth Iverson (Harvard University) die Sprache
APL ("A Programming Language"). Diese innovative Sprache benutzte einen nicht
standardisierten Zeichensatz, um speziell für APL konzipierte Hardware anzusprechen. Erst
1964 sollte die erste Implementierung in Form von APL\360 erfolgen.
1962
Iverson veröffentlicht die fertige Dokumentation zu APL.
IBM stellt Fortran IV fertig. Diese Weiterentwicklung enthält wesentlich mehr Funktionen,
als die Dokumentation beschrieb. Erst mit Fortran 66 werden diese Funktionen zum Standard.
1963
Ein neue Revision von Algol 60 erscheint.
Die Entwicklung von PL/1 beginnt.
1964
APL\360 wird fertigestellt.
An der Dartmouth University entwickeln die Professoren John G. Kemeny und Thomas E.
Kurtz die Programmiersprache Basic (Beginner's All-purpose Symbolic Instruction Code), um
Anfängern und Studenten ein einfaches Werkzeug zur Programmentwicklung an die Hand zu
geben. Diese erste Implementierung erfolgte als Compiler, viele spätere als Interpreter.
PL/1 wird fertiggestellt
1965
Snobol3 wird veröffentlicht.
Joseph Weizenbaum erstellt ein gut funktionierendes psycho-analytisches Programm mit der
Bezeichnung Eliza auf der PDP-8. Eliza enthielt bereits Ansätze von KI, es konnte sich
beschränkt mit Patienten unterhalten.
1966
Fortran 66 erscheint.
Lisp 2 erscheint.
Die Firma Bolt, Beranek, & Newman beginnt mit der Entwicklung der Programmiersprache
Logo. Logo wurde später durch die "Turtle"-Grafiken bekannt.
1967
Snobol4 , ein erweitertes Snobol, wird vorgestellt.
1968
Algol 68, eine massive Weiterentwicklung von Algol 60, wird definiert. Einige Mitglieder des
Spezifikations-Gruppe - unter ihnen C.A.R. Hoare und Niklaus Wirth - protestieren. Sie
erachten die Umsetzung der Spezifikation für zu aufwendig.
Altran, ein Variante von Fortran, wird vorgestellt.
Der ANSI-Standard für Cobol wird veröffentlicht.
Niklaus Wirth (ETH Zürich) beginnt mit der Entwicklung von Pascal. Es versucht eine
einfache und voll strukturierte Sprache zu definieren, die zur Ausbildung von Stundenten
geeignet war. Im Gegensatz zu Basic sollte Pascal zu disziplinierter und strukturierter
Programmierung anleiten. Wirth orientierte sich dabei am Sprachkonzept von Algol 60. Das
Design von Pascal sollte in den folgenden Jahren viele Programmiersprachen beeinflussen.
1969
Die Bell Labs stellen die erste Version des multitasking-fähigen Betriebssystems UNIX fertig.
1970
Charles Moore stellt die Programmiersprache Forth fertig. Ursprünglich hatte Moore die
Sprache nur zur Steuerung eines Radioteleskops benötig. Diese ungewöhnliche Sprache
arbeitet stapelorientiert, alle Daten und Schlüsselwörter werden in einem LIFO-Stapel (Last
in, First out) abgelegt und von dort wieder abgearbeitet. Forth garantierte schnelle
Ausführungsgeschwindigkeiten der damit erstellten Programme und war flexibel, da sich der
Anwender eigene Kontrollstrukturen definieren konnte.
Die Entwicklung von Prolog beginnt. Wie Forth ist Prolog eine Programmiersprache der
4.Generation. Das Design von Prolog wurde schwerpunktmäßig auf die Lösung von
komplexen logischen Problemen ausgelegt.
Bei Xerox PARC beginnt unter der Leitung von Alan Kay die Entwicklung von Smalltalk, der
ersten objektorientierten Programmiersprache. Die einfache Syntax und die Möglichkeit,
Anwendungen mit Fenstertechnik, Grafiken und Mausunterstützung erstellen zu können,
verhalfen späteren Implementierungen von Smalltalk zu einer großen Fangemeinde.
Eine erste UNIX-Version läuft auf einer DEC PDP-7.
Die ersten Pascal Implementierungen werden fertiggestellt.
1972
Brian Kernighan und Dennis Ritchie erarbeiten die Programmiersprache C (ursprünglich von
Ken Thompsen entwickelt). Die Anforderung an C war, eine hardware-unabhängige Sprache
zu schaffen, mit knappem, leicht umsetzbarem Befehlsumfang und der Leistungsfähigkeit, die
bisher den reinen Assembler-Sprachen vorbehalten waren. Bereits im gleichen Jahr erfolgt
eine vollständige Reimplementierung des Betriebssystems UNIX in C.
Alain Colmerauer und Phillip Roussel stellen die erste Implementierung der
Programmiersprache Prolog fertig.
Die neu gegründete Firma Atari bringt mit Pong das erste kommerzielle Videospiel auf den
Markt.
Gary Kildall entwickelt die Programmiersprache PL/I für den Intel 4004 Prozessor.
1973
Gary Kildall programmiert das erste standardisierte Betriebssystem CP/M (Control Program
for Microcomputers) für den Prozessor Z80 von Zilog. Als Entwicklungssprache verwendet er
PL/M, welches wiederum von PL/I abgeleitet war. Im gleichen Jahr setzt er auch eben jenes
PL/M auf den Intel 8008 um.
Borge Christensen entwickelt auf Basis von Pascal eine der am einfachsten zu erlernenden
Programmiersprachen, Comal. Spätere Implementationen (UniComal) laufen u.a. unter MSDOS und Windows sowie dem Commodore Amiga.
1974
Gary Kildall setzt sein Betriebssystem CP/M auf den neuen Intel-Prozessor 8080 um und
beginnt im gleichen Jahr, CP/M kommerziell zu vermarkten.
Das TCP Protokoll (Transmission Control Program) wird definiert.
Bill Gates erstellt ein Basic für den MITS Altair 8800, ohne vorher einen Altair besessen zu
haben. Das Basic musste in den 4K ROM des 8800 Platz haben, lief hervorragend und konnte
prompt an MITS lizenziert werden.
1975
Tiny BASIC von Bob Albrecht und Dennis Allison läuft das erste Mal auf einem
Mikrocomputer mit 2 KB RAM. 4-KB RAM werden für den Betrieb als optimal erachtet,
womit 2 KB für das eigentliche Programm und die Daten vorhanden waren.
Bill Gates und Paul Allen gründen Micro-Soft (der Bindestrich fällt später weg).
Xerox Parc entwickelt die erste WYSIWYG-Textverarbeitung mit der Bezeichnung Gypsy.
Dieser Entwicklungsschritt war extrem revolutionär und passt so ganz und gar nicht in dieses
Jahr. Das Ding würde ich gerne mal sehen.
1976
Gary Kildall gründet Digital Research und lizenziert sein eigenes Betriebssystem CP/M. Die
Versionen CP/M 1.3 und 1.4 erscheinen.
Wang stellt einen auf Textverarbeitung spezialisierten Computer vor. Electric Pencil, die erste
kommerzielle Textverarbeitung kommt auf den Markt.
1977
Applesoft für den Apple II erscheint. Dieses Basic hat Apple von Microsoft lizenziert.
Microsoft kommt mit einem Fortran-Compiler für CP/M auf den Markt.
1978
Microsoft beginnt mit dem Verkauf seiner ersten Version der Programmiersprache Cobol.
MicroPro entwickelt die Textverarbeitung WordMaster (späteres Wordstar) für CP/M.
Niklaus Wirth (der Entwickler von Pascal) beginnt mit der Entwicklung der
Programmiersprache Modula.
1979
Apple entwickelt eine Textverarbeitung mit der Bezeichnung AppleWriter für den Apple II.
Die Firma Software Arts präsentiert mit VisiCalc die erste Tabellenkalkulation für den Apple
II. Noch im gleichen Jahr wird eine Version für CP/M nachgeschoben. Die erste
"KillerApplication" der Software-Geschichte, weitere sollten folgen.
Digital Research bringt CP/M 2.0 (CP/M-80). Diese Version sollte die Grundlage für das
spätere MS-DOS bilden.
MicroPro entwickelt die Textverarbeitung WordStar. Sie läuft unter CP/M und beansprucht
nur 38K Hauptspeicher, hat eine Serienbrieffunktion und eine einfache Rechschreibkorrektur.
Die nächste echte "KillerApplication".
Microsoft setzt sein Basic und den Fortran Compiler auf den Intel 8086 um
Die Datenbank Vulcan kommt auf den Markt. Ashton-Tate wird Vulcan später aufkaufen und
als dBase II vermarkten.
Atari veröffentlicht sein Basic für die Atari 8-bit Computer.
Texas Instruments bringt das TI Basic für die TI-99/4 Serie.
Das Apple-Betriebsysteme AppleDOS 3.2 wird fertiggestellt.
1980
Microsoft entwickelt eine UNIX-Variante für den Intel 8086 Prozessor (XENIX).
Die Firma Satellite Software International bringt eine Textverarbeitung namens WordPerfect
auf den Markt, die anfangs nur auf Data general Computern lauffähig ist. Die Firma wird
1986 in WordPerfect Corporation umbenannt.
Das Betriebssystem QDOS für den Intel 8086 wird von der Firma Seattle Computer
entwickelt und verkauft.
Das AppleDOS 3.3 für Apple II ist verfügbar.
Sinclair bringt sein Basic für die ZX Serie und deren Nachfolger
Software Publishing liefert die Datenbank pfs:File aus.
Die 8-Bit-Version von dBase II für den Apple II entsteht aus der Datenbank Vulcan. Das
Datenbanksystem enthielt eine eigene Programmiersprache (Pascal-ähnliche Syntax), mit der
komplette Anwendungen erstellt werden konnten.
CP/M-80 für den Intel 8086 wird fertiggestellt.
1981
MS-DOS läuft zum ersten Mal auf dem IBM PC-Prototypen. IBM beginnt noch im gleichen
Jahr mit der Auslieferung des IBM PC und MS/PC-DOS. Gleichzeitig werden auch die
entsprechenden Programmierwerkzeuge Microsoft Basic, Microsoft Cobol und Microsoft
Pascal fertig.
Jim Starkey von DEC schließt die Entwicklung der Datenbank DataTrieve ab (Grundlage für
die Datenbank Interbase, wird später von Ashton-Tate übernommen)
Die Programmiersprachen Smalltalk 80 und Modula-2 erscheinen
1982
Die 16-Bit-Version von dBase II wird für MS-DOS auf den Markt gebracht.
DEC beginnt mit der Entwicklung von RDB, DEC's erster relationaler Datenbank.
John Warnock entwickelt die PostScript-Seitenbeschreibungssprache und gründet die Firma
Adobe.
Autodesk stellt Autocad, die erste CAD-Software für den IBM PC, fertig.
Microsoft stellt das GW-Basic sowie die Tabellenkalkulation Multiplan 1.0 für MS-DOS
fertig.
Wordstar wird in einer Version für den IBM PC auf den Markt gebracht.
WordPerfect erscheint in der Version 2.2 für den IBM PC.
Digital Research stellt CP/M 86 für den IBM PC fertig.
Visicalc für den IBM PC wird auf den Markt gebracht.
Der PC-Guru Peter Norton kommt mit seinen Norton Utilities auf den Markt. Peter Norton
wird später auch als Autor vieler "Insider"- Bücher für MS/PC-DOS und Windows.
1983
Microsoft stellt MS-DOS 2.0 sowie deutschen Versionen der Textverarbeitung Word (Version
1.1, vorher Multi-Tool Word) sowie von Multiplan fertig. Der Vorteil dieser Textverarbeitung
war, das sie aufgrund der Menüführung für Anfänger leichter zu bedienen war als der
Hauptkonkurrent Wordperfect.
AT&T kündigt UNIX System V an.
CP/M 3.0, die Grundlage für das spätere DR-DOS, kommt auf den Markt.
Apple stellt das Betriebssystem ProDOS für die Apple II fertig.
Die Firma Microrim stellt mit R:Base 4000 das erste relationale Datenbanksystem für den
IBM PC vor.
Lotus bringt die Version 1.0 seiner Tabellenkalkulation Lotus 1-2-3 für MS-DOS. Die erste
"KillerApplication", die speziell für den IBM PC entwickelt wurde. Sie schreibt erstmals
direkt in den Videospeicher des IBM PC und ist deshalb sehr viel schneller als die
Konkurrenz. 1-2-3 kombinierte Tabellenkalkulation, Grafiken und Datenbank in einem
Programmpaket. Eine Version für CP/M gab es nie.
VisiCorp, der Hersteller von VisiCalc, stellt seine grafische Benutzeroberfläche, VisiOn, vor.
Zudem wird die Textverarbeitung VisiWord für diese Benutzeroberfläche auf den Markt
gebracht.
Digital Research stellt auf der Comdex die grafische Benutzeroberfläche GEM (Graphical
Environment Manager) vor.
Satellite Software liefert WordPerfect 3.0 aus.
Borland bringt mit Sidekick ein speicherresidentes Programm, das verschiedene
Hilfsfunktionen auch während des Betriebs eines anderen Programms zur Verfügung stellen
konnte.
Borland's Turbo Pascal 1.0 für CP/M und 8086-Computer erscheint. Der konkurrenzlos
schnellste und hardwaremäßig anspruchsloseste Pascal Compiler in dieser Zeit.
Novell stellt die erste MS-DOS-Version seines Netzwerkbetriebssystems Netware vor.
Die Programmiersprache Ada wird vorgestellt.
Microsoft und Digital Research stellen beide die ersten Versionen ihrer C-Compiler für
Mikrocomputer vor.
1984
Microsoft stellt MS-DOS 3.0 und Multiplan 1.1 für DOS fertig
Die Auslieferung von GEM beginnt, ohne große Werbekampagne. Die erste verfügbare
grafische Benutzeroberfläche für den IBM PC. Man geht davon aus, das selbst Digital
Research deren Wichtigkeit in den nachfolgenden Jahren einfach unterschätzte.
Lotus präsentiert das integrierte Office Paket Symphony.
Ashton Tate veröffentlicht das integrierte Programmpaket Framework als Konkurrenzprodukt
zu Lotus Symphony
Amstrad stellt sein Locomotive Basic für CPC-Computer fertig.
CP/M-68K für die Motorola 68000 CPU ist verfügbar.
Ashton-Tate bringt dBase III (mit Kopierschutz).
AppleWorks 1.0, ein Büropaket für den Apple Mac mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation
und Datenbank, kommt auf den Markt.
MacBasic, von Apple bei Microsoft lizenziert, erscheint.
Die Firma Fox Software stellt seine Datenbankentwicklungssystem Foxbase für DOS vor. Die
Firma wird 1992von Microsoft übernommen, das Produkt wird als Foxpro durch Microsoft
weiterentwickelt.
Mit QEMM (Quarterdeck) kommen die ersten Tools für das Speichermanagement des IBM
PC auf den Markt.
Westlake Data bringt das Dateimanagement-Programm PathMinder auf den Markt (mein
Lieblings-DOS-Tool, das muss einfach rein)
IBM kommt noch vor Windows mit TopView, einer nichtgrafischen, aber
multitaskingfähigen Fensteroberfläche für DOS auf den Markt
Samna bringt die Textverarbeitung Samna Word III für DOS auf den Markt. Ab 1985 ist das
Programm auch in deutscher Sprache erhältlich.
1985
Ashton-Tate veröffentlicht dBase III+, neben der Kommandozeile nun mit einem Assistenten
ausgestattet.
Microsoft bringt mit MS-DOS 3.1 Netzwerkfunktionalität in sein Betriebssystem ein.
Microsoft stellt QuickBasic 1.0 und Word 2.0 für MS-DOS sowie Word 1.0 für den
Macintosh fertig
Microsoft stellt endlich Windows 1.0 fertig und beginnt mit der Auslieferung.
Quarterdeck kommt mit Desqview, ebenfalls einer multiaskingfähigen, aber nichtgrafischen
DOS-Benutzeroberfläche.
Mit dem Amiga 1000 liefert Commodore das erste vollgrafische und multitaskingfähige
AmigaOS aus.
Novell stellt mit Netware 2.0 eine neue Version seines Netzwerkbetriebssystems vor.
Aldus bringt das Desktop Publishing Programm Pagemaker für die Apple Computer.
Satellite Software liefert WordPerfect 4.1 für den IBM PC aus und stellt erstmals eine Version
für Apple IIe/IIc vor.
Das Ende der ersten KillerApp: Lotus muß das im gleichen Jahr übernommene
Tabellenkalkulationsprogramm Visicalc vom Markt nehmen. In den vergangenen fünf Jahren
verkaufte sich Visicalc rund 600 000 mal. Noch 1982 war es das einzige Spreadsheet für den
IBM PC. Als jedoch das umfangreichere Lotus-Programm 1-2-3 auf den Markt kam, sank die
Nachfrage nach Visicalc.
1986
Apple veröffentlicht mit AppleWorks 2.0 den Nachfolger seines Office-Pakets.
Peter Norton Computing stellt die erste Version des Norton Commander fertig. Dieses
Programm sollte eine lange Geschichte als Dauerbrenner vor sich haben.
Ashton Tate veröffentlicht mit Framework II den Nachfolger seines integrierten
Softwarepakets
Die Fa. GFA beginnt mit dem Verkauf von GFA Basic, dem schnellsten und mächtigsten
Basic Compiler zu dieser Zeit, leider ausschließlich für den Atari ST.
Quarterdeck bringt Nachfolgeversionen (1.1, 1.2, 1.3) seiner DOS-Benutzeroberfläche
Desqview.
Satellite Software benennt sich in WordPerfect Corpration um und stellt die Version von
WordPerfect für den Apple IIgs fertig.
Borland liefert die Programmiersprache Turbo Prolog aus.
Microsoft liefert Word 3.0 für DOS und Macintosh aus.
Berkeley Softworks stellt die grafische Benutzeroberfläche GEOS für den Commodore 64
vor.
Smalltalk/V erscheint - die erste Version kommerzielle Version von Smalltalk.
Die Programmiersprache C++ wird vorgestellt.
1987
IBM bringt das langerwartete OS/2 1.0 auf den Markt.
Apple bringt MacOS 2.0, erstmals eingesetzt im Mac 128K. Ursprünglich ist MacOS eine
Weiterentwicklung des grafischen Betriebssystems der Apple Lisa.
Microsoft liefert Windows 2.0 und Windows/386 aus.
Microsoft liefert Word 4.0 aus.
Microsoft bringt mit Excel 2.0 die erste Tabellenkalkulation für Windows auf den Markt.
Noch im gleichen Jahr folgen Excel 3.0 für Windows sowie eine Version für OS/2. Auch MSDOS 3.3 und das Programmpaket Works für DOS erscheint. QuickBasic 4.0 wird ebenfalls
ausgeliefert.
Aldus stellt die IBM-kompatible Version des Pagemaker vor.
Borland stellt die Tabellekalkulation QuattroPro fertig.
Quarterdeck bringt die Nachfolgeversion 2.0 seiner DOS-Benutzeroberfläche Desqview.
WordPerfect liefert WordPerfect für den Commodore Amiga aus. Für MS/PC-DOS werden
die Version 3.0 der Tabellenkalkulation PlanPerfect sowie die Datenbank DataPerfect 2.0
ausgeliefert. Zudem wird mit der WordPerfect Library 1.0 (Arbeitsgruppen Management in
Netzwerken) eine zukunfsweisende Software vorgestellt, die zunächst in WordPerfect's Office
implementiert wird.
Lotus stellt Lotus 1-2-3 2.01 für MS-DOS und für den Mac vor.
Fox Software veröffentlicht FoxBase+ für SCO Xenix.
1988
IBM bringt die Version 1.2 von OS/2 , gleichzeitig stellt Microsoft die Version von Excel für
OS/2 vor.
Microsoft stellt MS-DOS 4.0 fertig. Außerdem wird die Version 2.1 von Windows nun als
Windows/286 und Windows/386 in zwei unterschiedlichen Versionen ausgeliefert.
Digital Research veröffentlicht die Version 3.11 des GEM/3-Desktops. Diese Version war
wirklich gut, aber der technologische Vorsprung gegenüber Windows war bereits verloren.
In Zusammenarbeit mit Ashton-Tate stellt Microsoft den Datenbankserver SQL Server für
MS-DOS vor. Die Technologie dafür wurde von Sybase lizensiert.
Ashton-Tate veröffentlicht dBase IV für MS-DOS.
WordPerfect wird mit der Version 5.0 seiner Textverarbeitung WordPerfect fertig.
Die Apple-Tochter Claris bringt mit AppleWorks 2.1 einen weiteren Nachfolger von Apple's
Office-Pakets.
Caere kommt mit der ersten wirklich leistungsfähigen OCR Software, OmniPage.
Lotus stellt die erste Version von Notes vor.
Steve Jobs stellt seinen NeXT-Computer sowie das speziell dafür entwickelte 32-Bit
Betriebsystem NeXTSTEP vor. Später erschein das Betriebssystem auch in einer Version für
Intel-Systeme.
Berkeley Softworks bringt die Version 2.0 seiner grafischen Benutzeroberfläche GEOS für
den Commodore 64.
Digital Research benennt CP/M in DR-DOS um und bringt es als Konkurrenzprodukt zu MSDOS auf den Markt.
Für den Macintosh erscheinen die Programme Illustrator (von Adobe) sowie FreeHand (von
Aldus).
Der Ventura Publisher 2.0 für MS-DOS ist fertig.
Ashton-Tate liefert Framework III aus.
Samna stellt mit Ami die erste Textverarbeitung speziell für Windows fertig. Gleichzeitig
wird mit Samna Word IV noch eine neue Version der DOS-Textverarbeitung veröffentlicht.
1989
Apple stellt sein MacOS 6.0 vor.
Claris bringt mit AppleWorks 3.0 einen weiteren Nachfolger von Apple's Office-Pakets (1998
wird dieses Paket auch für Windows mit der Bezeichnung Claris Works angeboten).
Microsoft Excel für Macintosh 2.2 sowie Word 5.0 für MS-DOS ist verfügbar.
Microsoft bringt die Datenbank SQL-Server auf den Markt.
Borland liefert die Tabellenkalkulation QuattroPro 2.0 aus.
Lotus stellt endlich das lange angekündigte Lotus 1-2-3 Version 3.0 für MS-DOS fertig
Microsoft hat nun mit QuickPascal 1.0 ein Konkurrenzprodukt zu Borland's Turbo Pascal im
Regal. Und im Regal sollte es auch bleiben.
WordPerfect Corp. liefert die Version 5.1 seiner Textverarbeitung WordPerfect aus. Aufgrund
der niedrigen Hardwareansprüche und der Funktionsvielfalt erreichte diese Version den
höchsten Marktanteil in seiner Geschichte. Mit der Version 5.0 wird auch eine neue Version
der Tabellenkalkulation PlanPerfect 2.0 ausgeliefert.
Fox Software veröffentlicht FoxPro für MS-DOS.
1990
Microsoft liefert Windows 3.0 aus.
Digital Research bringt als Konkurrenz zu MS-DOS sein Betriebssystem DR-DOS 5.0 auf
den Markt.
IBM bringt OS/2 in der Version 1.3
Die ehemals für den C64 konzipierte grafische Benutzeroberfläche Geos kommt als PCVersion (PC/GEOS) auf den Markt.
Claris bringt die Datenbanksoftware FileMaker Pro für den Mac.
Autodesk veröffentlicht das CAD-Programm Autocad 10 für MS-DOS.
1991
Microsoft stellt MS-DOS 5.0 fertig.
Digital Research bringt mit DR-DOS 6.0 den Nachfolger seines Betriebssystems auf den
Markt. Später kauft Novell Digital Research auf und verkauft die Rechte an DR-DOS
wiederum an die Fa. Caldera.
Microsoft's VisualBasic für Windows 1.0 kommt auf den Markt. Bereits die erste Version war
eine Sensation, eigentlich auch eine echte "KillerApplication".
Ashton-Tate bringt mit Framework IV die letzte Version seines integrierten Programmpakets.
Im gleichen Jahr werden sie von Borland übernommen.
Apple stellt mit MacOS 7.0 die neueste Version seines Betriebssystems vor.
Fractal bringt den Fractal Painter für den Mac.
Apple bringt QuickTime, eine Multimedia-Software für die Mac-Hardware.
Adobe stellt den Adobe Illustrator für den Macintosh vor.
Microsoft Excel 3.0 ist in Versionen für Windows, Macintosh und OS/2 verfügbar. Alle
nachfolgenden Versionen von Excel gehen in Microsoft Office auf.
Novell kommt mit Netware 2.2 und Netware 3.11 auf den Markt. Mit diesen Versionen des
ihres Netzwerksbetriebssystems definiert Novell endgültig den Standard in der PC-Welt.
Symantec (hat mittlerweile Peter Norton Computing übernommen) bringt mit Norton Desktop
für Windows eine Erweiterung des Dateimanagers von Windows 3.x auf den Markt.
GeoWorks Ensemble von der Firma GeoWorks, eine - meiner Meinung nach - massiv
unterschätze grafische Benutzeroberfläche kommt als Nachfolger des 1990 veröffentlichten
PC/GEOS auf den Markt. Filigran, hardwaremäßig anspruchslos, mit preemptivem
Multitasking und guten Applikationen ausgestattet konnte es mit Windows 3.0 jederzeit
konkurrieren.
WordPerfect erscheint in einer Version für NeXT-Computer.
1992
Microsoft stellt MS-DOS 6.0 fertig und liefert Windows 3.1 aus. Innerhalb von 2 Monaten
werden 1 Million Kopien der grafischen Oberfläche ausgeliefert (incl. Updates). Noch im
gleichen Jahr wird auch Windows for Workgroups 3.11 (mit Netzwerkfähigkeiten)
ausgeliefert.
IBM liefert OS/2 2.0 aus.
Die erste Version von Microsoft Access für die grafische Benutzeroberfläche Windows
erscheint.
Microsoft Foxpro 2.5 für Windows erscheint.
Lotus liefert mit Ami Pro 3.0 die neue Version seiner Windows-Textverarbeitung aus.
Autodesk veröffentlicht Autocad 11 für MS-DOS und Macintosh.
Das Betriebssystem NeXTStep wird in einer Version für IBM und -Kompatible vorgestellt.
Linus Torvalds freies Studenten-Betriebssystem Linux 1.0 ist fertiggestellt.
NeXT stellt sein Betriebssystem NeXTStep 3.0 fertig
Corel liefert Corel Draw 3.0 aus.
Quarterdeck stellt mit Deskview X eine zeichenorientierte Benutzeroberfläche für DOS
basierte Systeme vor.
WordPerfect Works 1.0 for DOS wird als Konkurrenz zum erfolgreichen Microsoft Works
auf den Markt gebracht.
1993
Microsoft Office 4.0, ein Paket bestehend aus den 16Bit-Windows Programmen Word, Excel
und Powerpoint kommt auf den Markt.
Microsoft stellt MS-DOS 6.2 fertig.
Microsoft Foxpro 2.6 für Macintosh und Unix erscheint.
Stundenten der "University of Illinoi" definieren die grafische Benutzeroberfläche zur
Navigation im Internet. Kurze Zeit später entwickelt Marc Andreesen (National Center for
Supercomputing Applications, kurz NCSA) mit Mosaic den ersten grafischen InternetBrowser.
WordPerfect wird in neuen Versionen für DOS (6.0), Apple (3.0), OS/2 (5.2) sowie Windows
(6.0) herausgegeben.
1994
Microsoft stellt das letzte eigenständige MS-DOS 6.22 fertig.
Microsoft Windows NT 3.1 ein echtes 32Bit-Betriebssystem auf den Markt. NT (New
Technology) war das erste Microsoft Betriebssystem, das keine bestehende DOS-Installation
voraussetzte.
IBM liefert OS/2 Warp 3.0 aus.
Die erste Version des Netscape Internet Browsers ist verfügbar. Das Erscheinen dieses
Internet-Tools läßt die Fangemeinde des noch jungen Internets rapide wachsen.
Autodesk bringt Autocad 12 sowie Autocad Lite für MS-DOS und Windows 3.1
WordPerfect (mittlerweile unter der Haube von Novell) bringt WordPerfect Office (vorher
Borland Office, bestehend aus WordPerfect 6.1 für Windows, Quattro Pro 6.0 für Windows,
Presentations 3.0 für Windows, Rhymer für Windows. Die Professional Version beinhaltet
zusätzlich Paradox 5.0 für Windows). Aus der Arbeitsgruppen-Software WordPerfect Library
entwicklt Novell noch im gleichen Jahr GroupWise 4.1.
1995
Microsoft liefert Windows 95 aus.
Microsoft stellt den Internet Explorer 1.0 vor und im gleichen Jahr bereits die Version 2.0 für
Windows 95 fertig.
IBM bringt PC-DOS 7.0, mit integrierter Datenkomprimierung (Stacker von Stac Electronics)
Apple stellt mit MacOS 7.5 die neueste Version seines Betriebssystems vor.
Be Incorporated bringt BeOS 1.0 als alternatives grafisches und multimediales Betriebssystem
auf den Markt.
Sun stellt die objektorientierte, plattform-unabhängige Programmiersprache Java der
Öffentlichkeit vor. Java war vor allem zur Erstellung von Applikationen für das Internet
gedacht.
Microsoft Office 95 kommt auf den Markt. Neben Word, Excel und Powerpoint enthält das
Paket nun auch die Datenbank Access. Alle Programme des Pakets sind nun 32-BitVersionen.
Autocad LT2 für Windows 3.1 ist verfügbar
Novell bringt GroupWise 5 auf den Markt.
1996
Microsoft liefert Windows NT 4.0 aus und stellt Windows CE, eine Windows Variante für
Pocket PC's, der Öffentlichkeit vor.
Microsoft stellt den Internet Explorer 3.0 vor, Ende des Jahres auch in einer deutschen
Version.
Das weiterentwickelte BeOS 2.0 der Firma Be Incorporated erscheint.
Eine Weiterentwicklung von Geos erscheint unter der Bezeichnung NewDeal.
IBM liefert OS/2 Warp 4.0 aus.
Corel übernimmt WordPerfect, Quattro Pro, Paradox und PerfectOffice von Novell und
veröffentlicht im gleichen Jahr die WordPerfect 7 Suite für Windows 95. Im gleiche Jahr wird
das Produkt noch in Corel Office Professional 7 umgetauft.
Novell bringt PerfectWorks 3.0 für Windows 95 auf den Markt.
1997
Microsoft stellt den SQL-Server 7.0 vor.
Microsoft liefert das Datenbankentwicklungssystem FoxPro 5.0 aus.
1998
Microsoft liefert das Datenbankentwicklungssystem FoxPro 6.0 als Bestandteil von Vísual
Studio 6.0 aus.
1999
Microsoft bringt den Internet Explorer 5.0
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Seele and Geist
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