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(Seine Songs sind wie Gebete - Murikultur

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Necxaernngt
<<Die
ganze Schule
profitiert dauon>>
'.\ -.
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ie ganzeCrew welcheauf TourdurchEuropaist nit OtganisatorStephanDietheln vor det Kanti.Die nächsteStationder Band istParis.
(SeineSongssind wie Gebete>
Der amerikanische Drummer/Singer-Songwriter Brian Blade dn der Kanti Wohlen
IachdemerfolgreichenKonzert
'eimusig-im-ochsen
am Sonntag
.amBrian Bladeund seineBand
Wohlen,um denSchülern
Lach
,inenspannenden
Einblickin
eineMusikund Schaffensweise
u bieten.
, c n n p r ü b e r M u s i k s p r i c h t .b e w e g l
r s i r ' hm i t d o m g a n z e nK ö r p e r .s e i n P
lände rudern und sein Gesicht zeugl
o n t i e f s l e rB p g e i s l e r u n ga,l s s p i e r i n
rance.
Tatsächlich beschleüt Brian Blade
eine Musik als eine mystische Ausei'
a n d P r s e t z u n gm i t d e r W e h . ( S e i n c
' -
Sones sind wie G€bete>, meint der
Vermstalter des Anlasses Stephan
Diethelm.
AuthentischerEinbliCk
in dieArbeitsmerhoden
Brian Blade wurde von demselben
Stephan Diethelm eingeladen, wel'
cher auch schon in den vergangenen
Jahren Drunmer wie Mark Giuliana
und Keith Carlock nach Wohlen ge'
bracht haXte, um mit den Schülern
der Kantonsschule einen workshop
durchzuführen. Datlei sollte er mit
sainer Band €uftreten, und dem Publikum einen Einblick in seine Schaf'
fensweise. ins seine Arbeitsmethod€
und in sein Leben geten. Am Montagnachmittag spielten die Musiker auf
der Aulabühne Lieder aus dem Album <<MamaRosa>, allesamt Komposilionen desSchlagzeugers Blade'
ars
är"l:TJ#i äf::ilJrojer<ljedmh
Intensiveund packendeMusik
Mit seinem Jugendfreund Chris Thomas {T. C genannt) am Bass, der Sängerin Kelly Jones, dem Gitarrist
Goffrey Moore und dem Drummer
Steve Nistor riss Brian Blade die
s c h ü l e r i n n e nu n d S c h ü l e rm i t i n s P i '
ner welt voller melancholischen Phran e l o d j e n p. r ä s p t ru n d n o s l a l g i s c h p M
a : '
rian BladeQ.v.D erzählt vollerLeidenschaftvon seinerMusikund von seinenInspirationen.
sentierte ihnen seine ruhige, aber
dennoch unglaublich intensive und
p a c k e n d eM u s i k . I n s e i n e ms e h r p e r sönlichen Album erzählt Blade serner
Grossmutter Rosavon seiner Familie,
vom Glauben, von Erinnerungen. Seine Musik wirkt unglautllich träumerisch, sie ist langsam, aber niemals
träge, immer dynamisch. Die Vintage
Instrumente der Band produzieren
Sounds aus einer anderen Zeit, die
Gitarren-Solos von Goffrey Moore
sind wie Seufzer, welche bis zum
Ilerz der Zuhörer eindringen.
Ilumor und Aufmerksamkeit
Die Musiker e-rzählten den rund 200
Schülern ihre Laufbahn, zeigten ih=
nen, wie sie zusammen proben. Blade
erzählte von seinen musikalische
Einflüssen, von seiner Sichl zur Musik, in welcher er einen quasi religiösen Sinn sieht. Zwischendurch spielten sie wieder einen Songoder beantw o r t c L p nd i p v i c l p nF r a g e nd e r j u n g e n
Leute, Dank dem Humor, der Sympathie und der Aufmerksamkeit der Mus i k e r h e r r s c h t ei m v o l l e nS a a lk e i n e s wegs eine bedrückte Stimmung, die
Schüler fühlten sich frei, die Musiker
a n z u s p r e c h e nw
. e l e h em i t r i e l S o r g falt und Engagement antworteten.
Der dreistündige Workshop verlief
ohne Päusen und Unterlrechungirn,
aber man bemerkte nicht, wie schnell
die Zeit verging. Fast traurig verliess
man den Saal und die Musiker, als
würde man gute Bekannteverlassen.
Zum fünften Mal lud Stephan Diethelm, Schlagzeug-und Musiklehrer
a n d p r K a n l o n 5 s r h u l eW o h l p n ,e i n e n
weltberühmten Drummer ins Freiamt ein, um neben dem Konzert in
Muri auch an der Schule aufzutreuen,
In den letzten fünf Jahren kamen somit die SchlagzeugerRodney Holmes,
der unter anderem mit Carlos Santana auftrat, Gene Lake, Keith Carlock,
der ehemali8e Drummer von Sti4g,
oder Mark Giuliana, der Beat-Musik--jd
Avantgardist.
Korrigenda
DreifacheFeierbei Hutter AG
TeehausJacaranda
an der Zentralstrasse10
ehrte langjtihrige Mitarbeiter
Werbetechnikfirma
lach acht Jahren geben Hannes und
lhristiane Guggenbühl das Teehaus
acaranda in neue Hände. Die beiden
, p g e b e ns i c b i n d c n R u h e s t a n d E
. veine Vock-Notter wird den Laden
rbernehmenund weiterführen.
In der Berichterstattring über den
Vechselhat sich in der Ausgabe vom
5. März ein Fehler eingeschlichen.
Bei der Wohler Werbetechnikfirma
Hutter AG an der Allmendstrasse
wurde gleich dreifach gefeiert. Der
Geschäftsführer Felix l-lutter hatte
sein 25-Jahr-Jubiläum in der Firma.
S e i n S t e l l v p r t r e l c ru n d P r o d u k l i o n s . urfteaufspin
l c i l e r ,M a r k u s B ä c h e r d
15-Jahr-Jubiläum anstossen.Die Geschäftsleitung dankt Markus Bächer
Der Musiklehrer und
Schlagzeuger Stephan Diethelm unterrichtet an der
Kantonschulc Wohlen und organisiert
in Muri jeden Sonntagabend ein Jazzkonzerl mit begnadeten Musikern weit abseits des
Mainstreams. Einmal pro Jahr verbindpl l,ierhplm diesc beidnnTätigkeilen und holt bekannte Musiker tür
Workshops mit den Schülern an die
Kanti. Vom Aargauer Kuratorium hat
er im letzten Jahr einen Werkbeitrag
von 20000 Franken erhalten, den er
in eine Komposition für alle fünf Orgeln der Murianer Klosterkirche
s l e c k t e . ( D r ö h n e n d e sE r z u n d c i n c
lärmende Pauke>wird am 14. urd 15.
M a i i n d e r K l o s t e r k i r c h eN l u r i a u f e n führt.
Wie kamen Sie eigentlich auf die
Idee, solch talentierte Musiker
nac h l(o hlen einzulad.en?
Stephan Diethelm: Es war schon rmm c r e i n e l d F e ,e i n e V i s i o nv o n m i r , c i nen Wahnsinns-Drummer an den Ort
zu bringen, an welchem ich unterrichte. Mit Rodney Holmes vor fünf
Jahren hal ps sich einfacbmal ergeben, es hat sich herumgesprochen,
u n d n u n h a t e s m i r B r i a n B l a d ee i n e
Art Höhepunkt für mich als Veranstalter erreicht. Seine Musik berührt
m i e h u n g l a u b l i c h s. o l c h pT a l c n l ei n 5 pirieren mich, was etwas vom Wichtigsten ist.
Ist es schwierig, Leute von diesem Kaliber zu finden, dte mitmachen?
Ich gehe das relativ vorsichtig an, ich
weiss,wie ich diese Leute ansprechen
muss. Konkret bin ich jetzt bei Brian
Blade an ein Konzert vom \f'ayne
Shorter gegangen. habe auf Bria n gewartet, mit ihm geredet und ihm erklärt, was ich bereits alles gemacht
habe. Es geht meistens relativ leicht.
vor allem, wenn man bereits vier solche Schlagzeuger vorweisen kann.
Und wenn man auch heute gesehen
hat, wie 200 Schüler vor dem Typen
einfach begeistertdasassen,heisstes,
dass diese Musik berührte, dass die
Schuledavon profitiert hat.
Hatten 'ie auch schon Absagen?
Nein, noch nie.
Das Konzept des Workshops hdt
sicft dieses tlldl aerändcrt. Lplztes Jahr und üofletztes Jahr bei
Mdrk Giuliana und Keith Carlock gab es ja zuerst einzelne
Workshops, bei uelchen die
Musiker qllein uor kleineren
Gruppen wqrcn,
und, 'sich
dunach für ein abschliessendes
Konzert trafen. Weshalb haben
Sie das getindert?
Das hat sich einfach so ergeben,weil
mit Brian Blade wirklich eine Band
kam. Es hätte nichts gebracht, die
M u s i k e r a u f z u t e i l e n l.c h f i n d e d i e s e n
Rahmen auch besser, es geht auch
mehr um die Musik, alles wird vertieft.
Bei Mark Giuliand hatte man
schon eher dds Gefühl, dass die
Musiker
zusümmengeuü4eIt
waren, hier spürte mdn einc
EinheitDas ergibt sich dadurch, dass bei
Brian Blade er selber einfach wahn"
sinnig visionär ist. Er weiss genau,
wie es tönen muss. Er hat es selber
gesagt, seine Musik ist nicht in den
Sinne religiös, sondern schon fast
mystisch, er verfolgt seine ldee, die
anderen lblgen ihm.
Edben Sie schon ldeen !ür das
ntichste Jahr?
lch hab" jemanden im Kopf, cinen
:,.--^-
c^ll---^,.
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Seele and Geist
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