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Erläuterungen zum Formular der Flächenerklärung für das jahr 2013

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Erläuterungen zum Formular der Flächenerklärung
für das jahr 2013
Erster Teil : Wie ist die Flächenerklärung
auszufüllen?
Wallonie
Service public de Wallonie
Photos de couverture : en haut à gauche :
© SPW - JL Carpentier
en haut à droite et les 2 du bas :
© SPW - Simon de Voghel
Erläuterungen zum Formular der Flächenerklärung
für das jahr 2013
Erster Teil: Wie ist die Flächenerklärung auszufüllen?
DIRECTION GÉNÉRALE OPÉRATIONNELLE
DE L’AGRICULTURE, DES RESSOURCES NATURELLES ET DE L’ENVIRONNEMENT
Département des Aides • Direction des Surfaces agricoles • www.spw.wallonie.be • N° Vert : 0800 11 901 (informations générales)
VORWORT
© SPW - Isabelle Fransaert
MODALITES A SUIVRE
Vorwort
Ein neues Jahr hat begonnen und es ist an der Zeit, Ihre Flächenerklärung für das Wirtschaftsjahr
2013 einzureichen. Dies ist erforderlich, um die Beihilfen für den 1. und 2. Pfeiler der GAP zu
erhalten.
Neuerungen umfassen unter anderem die Einführung einer neuen Beihilferegelung „Maßnahmen
des PWDR 2007-2013“, die eine Subventionsregelung für Züchter vorsieht, um an Wasserläufen
gelegene Weiden auszurüsten.
Es gibt einige Änderungen bei den Bestimmungen bezüglich der AUM, die unter Berücksichtigung des Budgets und der erreichten Zielsetzungen vorsehen, dass keine weiteren Agrar-UmweltSubventionen mehr gewährt werden, abgesehen von den sogenannten „auf AUM8 und AUM9
gerichteten“ Maßnahmen.
Wir weisen auch darauf hin, dass die Verpflichtungen der letzten Jahre, etwa 30.000 Akten, in
Erwartung des PWDR 2014-2020 normal fortgeführt werden !
Des weiteren bitte ich Sie, die Erläuterungen aufmerksam zu lesen. Dort finden Sie alle praktischen Modalitäten und die Details der hier beschriebenen Änderungen.
Ich wünsche Ihnen allen eine fruchtbare Arbeit !
Ir. Claude Delbeuck,
Directeur général de l’Agriculture,
des Ressources naturelles
et de l’Environnement
3
Inhaltsverzeichnis
Vorwort3
Neuerungen 2013
6
Einleitung7
Einzuhaltende Fristen
9
I. Modalitäten für das Ausfüllen der
Rubriken des Formulars
11
a. ALLGEMEINES
11
1M
odalitäten für die Einreichung
der Flächenerklärung
11
2 Einzuhaltende Bedingungen
11
3 Spätere Änderungen der Flächenerklärung 12
4Ä
nderung, Übertragung und
Umwandlung von AUM-Verpflichtungen 12
5 Von der Wallonischen Region verwaltete Landwirte,
die Parzellen in der Flämischen Region und/oder in
der Region Brüssel Hauptstadt bewirtschaften 12
6V
on der Flämischen Region verwaltete Landwirte,
die Parzellen in der Wallonischen Region
bewirtschaften 12
7D
ausnahmeregelungen für die nicht
Landwirtschaftliche nutzung Landwirtschaftlicher
Parzellen 13
b. RUBRIK 1: Identifizierungsdaten des
Erklärenden14
c. RUBRIK 2 : Landwirtschaftliche Parzellen
in der Flämischen Region oder in der
Region Brüssel-Hauptstadt 15
d. RUBRIK 3 : Benutzung der
Betriebsprämienrechte15
e. RUBRIK 4 : ZUSAMMENFASSUNG DER ANTRÄGE
AUF BEIHILFEN (AUSSER AUM) : DPU, AZBG, BIO,
NATURA 2000 UND GRÜNLANDPRÄMIE 15
f. RUBRIK 5 : Flächenerklärung
15
1 Allgemeines und Erinnerung
15
2 Wie ist die Rubrik 5 des Formulars auszufüllen?
16
3 Ausfüllen der Spalten 1 bis 11 (Daten der
Parzellen und alle Beihilferegelungen mit
Ausnahme der AUM) 16
4A
usfüllen der Spalten 12 und 13
(Agrarumweltmethoden oder AUM)
16
5 Spalte 25 : Untersuchung – Wildschweinschäden20
g. RUBRIK 6 : Anträge auf Subventionen bei
AgrarumweltmaSSnahmen (AUM)20
h. R
UBRIK 7 : Angaben bezüglich der CrossCompliance20
1 Ausbringungskataster
21
2 Wie ist Rubrik 7 auszufüllen?
21
I. RUBRIK 8 : Unterschriften
21
II. Was ist das Formular
‘Parzelleninformation’ ? 23
RUBRIK B : Agrarumweltsubventione
23
RUBRIK C : Informationscodes 24
III. Wie sind die Fotopläne
auszufüllen?27
A. EINLEITUNG 27
B. BESCHREIBUNG DER PLÄNE
27
1 Feld ‘Erzeuger’
27
2 Feld ‘Legende’
27
3 Feld ‘Zeichenfeld’
28
4 Feld ‘Referenzblock’
29
C. HINWEISE ZUR VERWENDUNG DER PLÄNE 29
1 Grundsatz
29
2 Nummerierung der Parzellen
31
3 Ratschläge und Problemfälle
31
4 Graphische Validierung der Erklärungen
31
Anhänge33
Anhang 1 : Liste der Außendirektionen der
Wallonischen Region
33
Anhang 2 : Liste der Provinzbüros –
Flämische Region
34
Anhang 3 : Kulturcodes
36
Anhang 4 : Tabelle der Vereinbarkeit
38
Formular 1 : ÄNDERUNG DER FLÄCHENERKLÄRUNG 2011
39
Formular 2 : ERSTANTRAG FÜR 2013 (AUM) FÜR DIE METHODE 8 & 9
41
Formular 3 : Ä
NDERUNG VON VERPFLICHTUNGEN
FÜR AGRARUMWELTMASSNAHMEN
(AUM), DIE 2008, 2009, 2010 ODER
2011 EINGEGANGEN WURDEN
43
Formular 5 : ÄNDERUNG DER ANGABEN
ZUR LOKALISIERUNG DER
BODENBEDECKUNG IM WINTER
(Methode M4)
45
Formular 6 : ÜBERTRAGUNG VON
VERPFLICHTUNGEN, DIE FÜR
AGRARUMWELTSUBVENTIONEN
(AUM) EINGEGANGEN WURDEN 47
Formular 7 : EINSPRUCH
49
Formular 8 : AUSNAHMEGENEHMIGUNG FÜR
DIE NICHT LANDWIRTSCHAFTLICHE
NUTZUNG VON PARZELLEN WIRTSCHAFTSJAHR 2013
51
Formular 9 : ÜBERTRAGUNG VON
VERPFLICHTUNGEN, DIE IM
RAHMEN DER BIOLOGISCHEN
LANDWIRTSCHAFT (EINGERICHTET
DURCH DEN ERLASS DER
WALLONISCHEN REGION VOM
24. APRIL 2008) EINGEGANGEN
WURDEN
53
Formular 10 : F ALL HÖHERER GEWALT
ANLÄSSLICH VON ÖFFENTLICHEN
ARBEITEN
55
Formular 11 : Lage der Parzellen IM HINBLICK
AUF DIE EINZÄUNUNG DER UFER 57
Formular 12 : Beschwerde Wasserlauf und
Ufer
59
5
Neuerungen 2013
Natura 2000 :
Der EWR vom 30. April 2009 über die Beihilfen und Subventionen in den Natura-2000-Gebieten und in den
Gebieten, die als Kandidaten für das Natura-2000-Netz infrage kommen, wurde durch den EWR „Beihilfen-Subventionen“ vom 8. November 2012 aufgehoben. Dieser neue EWR bringt keine Veränderungen in Ihrer Erklärung
der Parzellen 2013 mit sich. Auch die Vorbeugungsmaßnahmen (EWR vom 24. März 2011) bleiben für das
Wirtschaftsjahr 2013 in Kraft.
Die öffentliche Untersuchung zu den „Entwürfen für die Bezeichnungserlasse“ für die 240 Gebiete, die als
Kandidaten für das Natura-2000-Netz infrage kommen, begann im Dezember 2012 und bildet den Abschluss
der Schaffung dieses Netzes. Die Bezeichnungserlasse enthalten insbesondere die Liste der Parzellen in Natura2000-Gebieten sowie die Kartierung mit der Unterteilung der Gebiete in Bewirtschaftungseinheiten (BE).
Unmittelbar im Anschluss an die Verabschiedung dieser 240 Bezeichnungserlasse durch die Wallonische Regierung werden die allgemeinen Vorbeugungsmaßnahmen durch spezifische Maßnahmen je nach pro Parzelle
aufgenommenen Bewirtschaftungseinheiten ergänzt. Die offizielle Bestätigung dieser 240 Gebiete ist für Ende
2013 geplant.
In den acht bereits durch einen Bezeichnungserlass abgedeckten Gebieten (EWR vom 30. April 2009) müssen
neben den allgemeinen Vorbeugungsmaßnahmen spezifische Maßnahmen befolgt werden.
Die Einzäunung der Ufer :
In Anwendung der Wasserrahmenrichtlinie sind die Züchter verpflichtet, den Zugang ihres Viehs zu den Wasserläufen zu verhindern. Die Errichtung der Einzäunungen entlang der Ufer der Wasserläufe erfolgt in vorrangigen
Gebieten vor dem 31. März 2013 und vor dem 31. Dezember 2014 in den nicht vorrangigen Gebieten. Es ist
eine Subvention vorgesehen, die 75 % der beihilfefähigen Kosten abdeckt.
Die technischen Einzelheiten zu dieser Verpflichtung sowie die Bedingungen für die Beantragung der Subvention
werden in Kapitel 5 des zweiten Teils der Erläuterungen ausgeführt.
Agrarumweltmaßnahmen :
Für das Wirtschaftsjahr 2013 können, mit Ausnahme der AUM, die den nachfolgenden Bedingungen genügen, keine
neuen Verpflichtungen für die Gewährung von neuen, nicht agroökologischen Subventionen eingegangen werde :
•Die Methoden M8 und M9, für die die technischen Gutachten vor dem 13. November 2012 abgegeben
wurden ;
•Die Methoden M8 und M9, die 2008 eingerichtet wurden und deren Verpflichtungen im März 2013 aus-
laufen.
Im Rahmen der Reform der GAP und des derzeit diskutierten neuen PWDR werden die laufenden Verpflichtungen,
die den agroökologischen Methoden entsprechen, die geändert oder gar abgeschafft werden, folglich angepasst oder gegebenenfalls ohne Strafe für den Zeichner aufgehoben.
Erklärung neuer Parzellen :
Neuerungen
2013
© Thierry Caufriez
Bei der Erklärung neuer Parzellen außerhalb eines Referenzblocks wird der Erzeuger aufgefordert, der für ihn
zuständigen Außendirektion die Belege zur Nutzung der Parzelle (Pachtvertrag, Urkunde über das Eigentum usw.)
zuzuschicken.
MODALITES A SUIVRE
Diese Erläuterungen sind dazu bestimmt, das Ausfüllen des Formulars für die Flächenerklärung und den Beihilfeatrag
2013 zu erleichtern.
Wir empfehlen daher, diese Erläuterungen aufmerksam durchzulesen, bevor das Formular ausgefüllt wird.
Das Formular der Flächenerklärung und der Beihilfeantrag für 2013 betreffen die folgenden Beihilferegelungen :
1/ Die Betriebsprämienregelung (BPR) – erste Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP), d.h.:
•die Betriebsprämie (Zahlung von normalen Rechten) ;
•die Grünlandprämie.
2/ Die Beihilfen zur Unterstützung der Entwicklung des ländlichen Raums – zweite Säule der GAP, PWDR 20072013, d.h.:
•die Ausgleichszulage in benachteiligten Gebieten AZBG (Maßnahme 212) ;
•die landwirtschaftliche Entschädigung in Natura-2000-Gebieten (Maßnahme 213) ;
•Die Fortsetzung der AUM-Verpflichtungen auf Subventionen für Agrarumweltmaßnahmen (AUM) (Maßnahme 214) :
- jährliche Anträge für das fünfte Jahr der AUM-Verpflichtungen, die 2009 eingegangen wurden ;
- jährliche Anträge für das vierte Jahr der AUM-Verpflichtungen, die 2010 eingegangen wurden ;
- jährliche Anträge für das dritte Jahr der AUM-Verpflichtungen, die 2011 eingegangen wurden ;
- jährliche Anträge für das zweite Jahr der AUM-Verpflichtungen, die 2012 eingegangen wurden ;
- die neuen Anträge M8 und M9 für das Jahr 2013 (s.neuen es gegen) ; •die Beihilfe für die biologische Landwirtschaft (Maßnahme 214 d).
Wichtige Anmerkung :
Da es sich um Informationen und Verweise auf Texte handelt, die Gegenstand einer offiziellen Veröffentlichung sind, sind nur diejenigen Texte maßgebend, die in dem Amtsblatt der Europäischen Union1, im
Belgischen Staatsblatt2 oder in offiziellen Rundschreiben veröffentlicht werden.
Die Einreichung des Formulars der ‘Flächenerklärung und Beihilfeantrag 2012’ erfolgt in voller Kenntnis
der geltenden europäischen und wallonischen Vorschriften, besonders der Vorschriften, die in den Verordnungen (EG) Nr. 73/2009, 1698/2005, sowie ihren Anwendungsverordnungen enthalten sind (besonders
der Verordnungen (EG) Nr. 1974/2006, 1975/2006, 380/2009, 484/2009, 1120/2009, 1122/2009)
und 65/2011.
Die Einreichung einer Flächenerklärung eröffnet nicht notwendigerweise das Recht auf die beantragten
Beihilfen.
In Anwendung der europäischen Verordnung (EG) Nr. 259/2008 der Europäischen Kommission vom 18.
März 2008 muss jeder Mitgliedsstaat bestimmte Informationen bezüglich der Empfänger der Beihilfen
der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP), ob sie nun aus dem EGFL oder ELER stammen, veröffentlichen. Die
natürlichen Personen sind ausgeschlossen. (Beschluss des Gerichtshofes der Europäischen Union vom 9.
November 2011.)
1. http://eur-lex.europa.eu/fr/index.htm.
2. http://www.ejustice.just.fgov.be/cgi/welcome.pl.
7
FRISTEN
© SPW - Simon de Voghel
MODALITES A SUIVRE
Einzuhaltende Fristen
Die folgenden Dokumente sind bei den Außendirektionen der Abteilung Beihilfen des Öffentlichen Dienstes der
Wallonie3 einzureichen (siehe Anschriften im Anhang 1).
Tabelle 1. Termine für die Einreichung der Dokumente
Für spätestens den 29. März 2013
Einzureichen
1 Flächenerklärung: Formular, Photopläne und Anlagen
2 Agrarumweltmaßnahmen (AUM)
- oder jährlicher AUM-Antrag bezüglich
der AUM-Verpflichtungen seit 2009 +
jeweilige Anlagen
3 Beihilfen für die biologische Landwirtschaft
4 Ausgleichszahlungen in benachteiligten Gebieten (AZBG)
Jährlicher Antrag und Bescheinigungen
der Mitgliedschaft bei einer Sozialversicherungskasse für Selbstständige
5 Grünlandprämie
6 Natura 2000
Für spätestens den 31. Mai 2013
Die Änderungen4 mit Erhöhung der Beihilfe
erfolgen anhand des Formulars 1 zur Änderung der Flächenerklärung
(straffrei)
Verzugsstrafen
Die verspätete Einreichung der Erklärung führt zu einer Verringerung des Betrages der Beihilfen um 1 % pro Werktag Verspätung.
Darüber hinaus werden Anträge, die nach dem 23. April eingereicht wurden, als unzulässig angesehen und
geben kein Recht auf eine Beihilfe.
.
3. D
ie Büros der Außendirektionen des Öffentlichen Dienstes der Wallonie sind bis
spätestens 17.00 Uhr geöffnet.
4. Anmerkung : Jede weitere Veränderung muss im Laufe des Jahres unverzüglich
mitgeteilt werden (Flächenverringerung usw.), siehe Punkt A.3
9
Modalitäten
© SPW - Simon de Voghel
MODALITÄTEN
I. Modalitäten für das
Ausfüllen der Rubriken
des Formulars
A. ALLGEMEINES
Das Flächenerklärungsformular und Beihilfeantrag 2013
wird den Landwirten in zwei Exemplaren ausgehändigt :
•Ein Exemplar ist für den Antragsteller bestimmt.
•Das zweite Exemplar ist der Außendirektion zu
übermitteln, deren Korrespondenzanschrift im Kopf
der Flächenerklärung angegeben ist.
Anmerkung : Jedes Mal, wenn in den vorliegenden
Erläuterungen die Außendirektion erwähnt wird, handelt es sich um die Außendirektion der Abteilung Beihilfen, die mit der Verwaltung der Akte des Landwirts
befasst ist und deren Anschrift im Rahmen links vom
Namen und der Anschrift des Landwirts auf dem Flächenerklärungsformular angegeben ist.
Erinnerung
Um das Ausfüllen des Formulars der Flächenerklärung
zu erleichtern, wird eine Zusammenfassung der
Verpflichtungen, die für die Parzellen des Landwirts
gelten, sowie nützliche Informationen in Bezug auf
seine Parzellen im Formular ‘Parzelleninformationen’,
das mit der Flächenerklärung übersandt wird,
mitgeteilt. Dieses Formular ist aufzubewahren und
muss der Erklärung nicht beigefügt werden. Es ist
empfehlenswert, zuerst die Kopie auszufüllen, die für
den Antragsteller bestimmt ist, um eventuelle spätere
Fehler oder Streichungen auf dem Originalformular
zu vermeiden. Wenn die Bestandsaufnahme der
Parzellen beendet ist, werden die Daten auf das für
die Verwaltung bestimmte Formular übertragen.
Achtung : Da dieses Formular eingescannt werden
muss und die Zeichen durch optische Lesung erkannt
werden, muss darauf geachtet werden, dass es
äußerst sorgfältig ausgefüllt wird, um eine effiziente
Ablesung der Daten zu erlauben und sämtliche Kodierungsfehler zu vermeiden.
Bestimmte Dokumente müssen unter Einhaltung der festgelegten Fristen separat bei der Außendirektion auf
spezifischen, dafür vorgesehenen Formularen eingereicht werden.
Die Tatsache, das Flächenerklärungsformular 2013
oder den Photoplan bzw. die Photopläne nicht rechtzeitig erhalten zu haben, ist nicht als Rechtfertigung
für eine verspätete Einreichung eines Beihilfeantrags
zulässig. Derjenige Landwirt, der sich in dieser Situation befindet, muss das fehlende Dokument rechtzeitig
bei der Außendirektion beantragen.
1M
odalitäten für die Einreichung der
Flächenerklärung
Folgende Dokumente müssen für spätestens
Freitag, den 29 März 2013, für die von der
Wallonischen Region verwalteten Erzeuger
eingereicht werden5:
eine einzige Flächenerklärung und Beihilfean‚
‚
trag pro Jahr ;
bei der Außendirektion der Abteilung Beihilfen ;
‚
‚
das ORIGINAL der Flächenerklärung ;
‚
‚
die Photopläne6 ;
‚
‚
sowie die jeweiligen Anlagen.
‚
‚
•entweder durch Einschreibebrief (es gilt das Datum
des Poststempels) ;
•oder gegen Aushändigung einer Empfangsbeschei-
nigung für alle anderen Übermittlungsarten an die
Außendirektion (spätestens um 17.00 Uhr).
2 Einzuhaltende Bedingungen
1. Unter Erklärung Alle Parzellen, die der Antragsteller während des betreffenden Wirtschaftsjahres
in Belgien bewirtschaftet, müssen erklärt werden.
Die Nichterklärung einer Parzelle kann bedeutende
Strafen nach sich ziehen, welche die Zahlung der
Beihilfen beeinträchtigen.
Darüber hinaus muss dieses Flächenerklärungsformular obligatorisch in schwarz oder blau ausgefüllt werden, im Gegensatz zu den Photoplänen, auf denen
die Umrisse der neuen Parzellen mit roten Strichen
einzuzeichnen sind.
2. Nur die auf dem Gebiet der Wallonischen Region
liegenden Parzellen müssen in der Rubrik 5 auf dem
Flächenerklärungsformular angegeben werden. Die
auf dem Gebiet der Flämischen Region und der
Region Brüssel-Hauptstadt liegenden Parzellen müssen in dem Formular der Flämischen Region angegeben werden.
5. D
ie von der flämischen Region oder von der Region Brüssel-Hauptstadt verwalteten Erzeuger müssen den von der flämischen Region festgelegten Abgabetermin einhalten, nämlich den 21 April 2013 (unter dem Vorbehalt späterer
Änderung).
6. Die erforderlichen Photopläne (im Maßstab 1/5.000) mit der Ortsbestimmung
jeder landwirtschaftlichen Parzelle durch die Angabe ihrer Nummer, wie in
Rubrik 5 der Flächenerklärung aufgeführt, und mit den genauen Umrissen der
tatsächlich verwendeten Fläche werden der Flächenerklärung beigefügt.
11
3. Jene Flächen, die sich außerhalb des Staatsgebiets
Belgiens (in Frankreich, Luxemburg usw.) befinden,
müssen in der Rubrik 7 der Flächenerklärung für die
von der Wallonischen Region verwalteten Landwirte
erklärt werden. Die von der Flämischen Region
verwalteten Landwirte müssen diese Parzellen nur
über ihr Formular der Flämischen Region erklären.
4. Alle eventuellen Änderungen betreffend die Parzellen und deren Verwendung sind der Außendirektion
unmittelbar mit Hilfe des Formulars 1, das im Anhang
aufgeführt wird, und nach den in Punkt A.3 unten
beschriebenen Modalitäten mitzuteilen.
5. Falls die erklärten Flächen von einem anderen Landwirt übernommen werden und falls diese Flächen
sich in einem Verpflichtungszeitraum AUM, Bio oder
Natura 2000 befinden, ist darauf zu achten, dass
der Übernehmer die bis zum Ende dieses Zeitraums
eingegangenen Verpflichtungen fortsetzt.
6. Die im Beihilfeantrag erklärten Flächen müssen den
tatsächlich genutzten Flächen7 entsprechen (s. Glossar Teil 2).
7. Die erklärten Parzellen sind unter normalen Wachstumsbedingungen und nach den örtlichen Normen
für die persönliche Bewirtschaftung zu nutzen.
8. Jede landwirtschaftliche Parzelle muss einem einzigen
Anbau gewidmet und von einem einzigen Landwirt
bewirtschaftet werden. Jeder Konflikt zwischen Landwirten, welche die persönliche Nutzung derselben
Parzelle beanspruchen, kann zu einer Geldstrafe für
denjenigen Landwirt führen, der diese Parzelle in
einem gegebenen Wirtschaftsjahr nicht tatsächlich
bewirtschaftet.
Bemerkung :
Falls die Verwaltung einen Konflikt zwischen Erklärungen
von Erzeugern feststellt, darf sie die Namen und Vornamen der betroffenen Erzeuger der jeweils anderen Partei
mitteilen, damit die Erzeuger in Kontakt treten und festlegen können, wer die Parzelle, die Gegenstand einer
doppelten Erklärung ist, tatsächlich bewirtschaftet hat.
9. Die Landwirtschafts-, Umwelt- und Gesundheitsvorschriften sowie die Bestimmungen, die im Rahmen der
Cross-Compliance definiert sind, sind einzuhalten.
10.Es werden keine Zahlungen zugunsten von Personen
ausgeführt, bei den es erwiesen ist, dass sie künstlich die erforderlichen Bedingungen zum Erhalt einer
Beihilfe geschaffen haben. (Art. 30 der Verordnung
(EG) 73/2009)
3S
pätere Änderungen der
Flächenerklärung
Die Änderungen der Flächenerklärung sind nur zulässig, wenn
sie der Außendirektion über das im Anhang beigefügte Formular 1 mitgeteilt werden.
Jede Änderung muss unverzüglich mitgeteilt werden.
Jedenfalls werden Änderungen, die eine Erhöhung
des Betrags der Beihilfe bewirken, ohne Bestrafung
berücksichtigt, wenn sie bis spätestens zum 31 Mai
2013 eingereicht werden. Nach diesem Datum
werden nur diejenigen Änderungen berücksichtigt,
die keine Erhöhung des Beihilfebetrags bewirken
und vor jeder Kontrolle eingereicht wurden.
7. T atsächlich genutzte Fläche: Anbaufläche, korrigiert auf Grund der Anwesenheit von Bäumen, Wegen usw.
4Ä
nderung, Übertragung und
Umwandlung von AUM-Verpflichtungen
4.1 Übertragung einer AUM-Verpflichtung
Im Falle einer teilweisen oder vollständigen Übertragung
einer AUM-Verpflichtung muss das Formular 6 zur Übertragung von Verpflichtungen ausgefüllt werden. Dieses Formular ist an die für den Überlasser zuständige Außendirektion
zu richten.
Hinweis :
Im neuen Programmierungszeitraum (2014) des
PWDR werden die laufenden Verpflichtungen für die
agroökologischen Methoden, die geändert oder gar
aufgehoben werden, entsprechend angepasst und
gegebenenfalls ohne Strafe für den Zeichner aufgehoben
5V
on der Wallonischen Region
verwaltete Landwirte, die Parzellen
in der Flämischen Region und/oder
in der Region Brüssel-Hauptstadt
bewirtschaften
Landwirte, die Parzellen in der Flämischen Region und/
oder in der Region Brüssel-Hauptstadt bewirtschaften,
sind verpflichtet, das spezifische Formular auszufüllen,
das ihnen direkt von der zuständigen flämischen Verwaltung gesandt wird, und es spätestens am 29 März
2013 an die auf dem Formular der Flämischen Region
angegebene Anschrift zurückzusenden.
Achtung, Die Modalitäten zum Ausfüllen des Formulars
der Flämischen Region unterscheiden sich von denen der
Wallonischen Region! Beziehen Sie sich daher auf die in
den Erläuterungen aufgeführten Angaben, die dem Formular der Flämischen Region beigelegt sind.
Ein Landwirt, der sein Formular der Flämischen Region
nicht erhalten hat, obwohl er Parzellen in Flandern (und/
oder in der Region Brüssel-Hauptstadt) erklären möchte,
muss sich rechtzeitig bei der Außendirektion des öffentlichen Dienstes der Wallonie melden.
6V
on der Flämischen Region verwaltete
Landwirte, die Parzellen in der
Wallonischen Region bewirtschaften
Die von der Flämischen Region verwalteten Landwirte,
die Parzellen bewirtschaften, die in der Wallonischen
Region liegen, sind verpflichtet, das spezifische Formular auszufüllen, das Ihnen direkt von der wallonischen
Verwaltung gesandt wird, und es spätestens an dem von
der Flämischen Region festgelegten Datum an die Anschrift der Außendirektion zurückzusenden, die auf dem
Formular der Wallonischen Region angegeben ist.
Achtung : Die Modalitäten zum Ausfüllen des Formulars der
Wallonischen Region unterscheiden sich von denen der Flämischen Region! Die Landwirte sind also gebeten, sich an
die Anweisungen zu halten, die in den vorliegenden Erläuterungen aufgeführt sind. Ein Landwirt, der das Formular der
Wallonischen Region nicht erhalten hat, obwohl er Parzellen
erklären möchte, die in der Wallonischen Region liegen, muss
sich bei dem zuständigen Provinzbüro in Flandern melden.
gungen je nach der betroffenen Beihilferegelung :
•Die Verpflichtungen des Landwirts, der biologische
Ath
Ostflandern
Thuin
Flämisch-Brabant
Huy
Limburg
Produktionsmethoden anwendet, können mit einer
wenn auch zeitweiligen, nicht landwirtschaftlichen
Nutzung der Parzelle unvereinbar sein. Der Landwirt
muss daher die vorabgehende Stellungnahme der
anerkannten Kontrolleinrichtung für den biologischen
Anbau beantragen (Certisys, TUV Nord Integra,
Quality Partner).
Malmédy
Limburg
•Für Landwirte, die Agrarumweltmaßnahmen (AUM)
Libramont
Limburg
Ciney
Flämisch-Brabant
Wallonische Region
Flämische Region
Wavre
Flämisch-Brabant
beanspruchen, gelten folgende spezifische einschränkende Bedingungen :
—Methoden ohne spezifische Bedingung :
7D
ausnahmeregelungen für die
nicht Landwirtschaftliche nutzung
Landwirtschaftlicher Parzellen
 Methode 1 – ‘Bestandteile des ökolo-
gischen Netzes und der Landschaft = Heken und Baumhecken, alleinstehende Bäume und Sträucher, hochstämmige Obstbäume und Büsche, Tümpel ;
1.Einschränkungen hinsichtlich der Genehmigung
einer nicht landwirtschaftlicher Nutzung landwirtschaftlicher Parzellen
 Methode 4 –‘Bodenbedeckung im Winter’: vor dem 15.09 angelegt (01.11 für Roggen oder Triticale) ;
a) Allgemeine einschränkende Bedingungen :
 Methode 6 – ‘Tiere bedrohter lokaler Rassen’:
nicht anwendbar ;
 Methode 7 – ‘Geringer Viehbesatz’: nicht anwendbar.
Nachstehende allgemeine Einschränkungen regeln die
Gewährung von Ausnahmeregelungen für die nicht landwirtschaftliche Nutzung landwirtschaftlicher Parzellen :
•Die Verpflichtungen, Anforderungen und Normen der
Cross-Compliance und insbesondere die des guten
landwirtschaftlichen und ökologischen Zustands
(GLÖZ) müssen eingehalten werden ;
•Der agronomische Wert der landwirtschaftlichen
Flächen darf weder kurz- noch mittelfristig durch die
zeitweilige, nicht landwirtschaftliche Nutzung beeinträchtigt werden ;
•Die nicht landwirtschaftliche Tätigkeit muss präzise
identifizierbar sein, zeitlich begrenzt sein und an
bereits im Voraus bekannten Daten stattfinden ;
•Die betroffene Parzelle darf nicht Gegenstand einer
Warnung, eines Verweises oder eines ungünstigen
Bescheids über die zu schützende Zone sowie die
örtliche Flora und/oder Fauna durch die zuständigen
Behörden der DGARNE – Abteilung Natur- und Forstwesen, Abteilung Umwelt und Wasser sein ;
•Die betroffene Parzelle darf nicht Gegenstand einer
Warnung der zuständigen Behörden der DGATLP
– Abteilung Kulturerbe - sein, die im Vorfeld von
den Organisatoren und/oder den landwirtschaftlichen Betreibern kontaktiert worden sind und keinen
ungünstigen Bescheid oder eine Verfügung über den
Erhalt eines archäologischen Standortes, der sich in
direkter Nähe der Parzelle und/oder des Zufahrtweges befindet, erlassen haben.
Anmerkung : Hinsichtlich der beiden vorstehenden
Punkte obliegt es dem Antragsteller der Ausnahmeregelung zu belegen, dass die betroffenen Parzellen nicht
Gegenstand einer Warnung, eines Verweises und/oder
eines ungünstigen Bescheids der zuständigen Behörden
ist.
b) Spezifische einschränkende Bedingungen
für gewisse Beihilferegelungen
Darüber hinaus gelten nachstehende spezifische Bedin-
MODALITÄTEN
Tabelle 2 : Übereinstimmung der Provinzbüros der Flämischen Region mit den Büros der Außendirektionen
—Methoden mit Sonderbedingungen :
 Methode 3.b – ‘E x t e n s i v g e n u t z t e Grassäume’ auf Dauergrünland: eventuelle Nutzung der Parzelle mit AUM, wenn die der AUM unterliegende Parzellenschabschnitt ordnungsgemäß eingezäunt ist und jeder Zugang unmöglich ist ;
 Methode 5 – ‘Extensiver Getreideanbau’: Eine nicht landwirtschaftliche Nutzung ist nur nach der Getreideernte erlaubt.
—Methoden, die mit einer Ausnahmeregelung unvereinbar sind :
 Methode 2 – ‘Natürliche Weiden’ ;
 Methode 3.a – ‘Begraste Wendeflächen am Rande der Kulturen’ ;
 Methode 8 – ‘Biologisch wertvolle Weiden’ ;
 Methode 9 – ‘Neu gestaltete Parzellenstreifen’.
Auf landwirtschaftlichen Parzellen innerhalb
eines Natura-2000-Gebiets unterliegt die
Anlage von zeitweiligen Gruppenunterkünften im Rahmen der Jugendbewegungen oder
von Infrastrukturen, die für die Organisation
von Gruppenaktivitäten, Freizeitaktivitäten
und Sportaktivitäten bestimmt sind, der vorherigen Mitteilung mittels des auf der Website
http://natura2000.wallonie.be oder auf einfache Anfrage bei der zuständigen Behörde
(Direktor der Außendirektion der zuständigen
Abteilung Natur- und Forstwesen. Die Liste
der Direktionen der DNF wird in der Anlage
mitgeführt) erhältlichen Formulars.
13
2. Diverse Fallstellungen :
a) Geläufige Fälle mit geringen Bedingungen
Betroffene Aktivitäten :
‚
‚
•Organisierte Spaziergänge, Durchgang von Spa-
ziergängern zu Pferd oder mit dem Fahrrad, Agrogolf oder ähnliches ;
•Organisation während höchstens einer Woche von
Festlichkeiten mit Ausnahme von Motorsportveranstaltungen oder -rennen ;
•Organisation an nicht mehr als einem Wochenende
pro Monat von Veranstaltungen von Schießclubs,
Modellflugzeugen, Ultraleichtflugzeugen, Gleit- und
Motorschirme, Golf, Reit-, Gespannveranstaltungen
oder Pferderennen ;
•Niederlassung während höchstens 15 Tagen von
Festzelten oder Parkplätzen, Zirkus, Stände und
Kiosks ;
•Niederlassung während höchstens anderthalb Mona-
ten von Jugendcamps oder ähnlichem.
Einzuhaltende Bedingungen :
‚
‚
Die allgemeinen und spezifischen einschränkenden
Bedingungen gemäß Punkt 1 vorstehend müssen eingehalten werden.
b) Geläufige Fälle mit starken Bedingungen
Betroffene Aktivitäten :
‚
‚
Aktivitäten wie Gymkhana, Mountainbike, Fahrradcross, Karting, Motocross, Quadcross, Autocross
oder Stock Cars, Treffen von landwirtschaftlichen Traktoren und anderen Landmaschinen.
Einzuhaltende Bedingungen :
‚
‚
Abgesehen von den unter Punkt 1 vorstehend genannten allgemeinen und einschränkenden Bedingungen
sind folgende Bedingungen zwingend :
•Die geplanten Aktivtäten dürfen nicht in einem
Natura-2000-Gebiet stattfinden ;
•Sie dürfen die landwirtschaftliche Bestimmung der
Parzelle nicht endgültig beeinträchtigen ;
•Sie müssen einen außerordentlichen Charakter
aufweisen (höchstens eine Veranstaltung pro Jahr) ;
•Sie müssen zeitlich auf höchstens vier aufeinanderfol-
genden Tagen begrenzt sein ;
•Sie dürfen das Bodenrelief nicht endgültig beein-
trächtigen (außer mit vorabgehender, einmaliger
Genehmigung) ;
•Sie müssen in einer Entfernung von über 100m von
Wohngebieten, Krankenhäusern oder Erholungsheimen sowie Freizeitorten stattfinden ;
•Die Teilnehmerzahl pro genehmigte Aktivität ist auf
150 Personen und die Zuschauerzahl auf 1.500 Personen begrenzt ;
•Der Veranstalter der nicht landwirtschaftlichen Aktivi-
tät und/oder der Landwirt müssen innerhalb von 8
Tagen sämtliche mobile Infrastrukturen der Veranstaltung räumen sowie sämtlichen Abfall beseitigen.
Zudem müssen die Tankanlagen für Kraftstoff oder Öl
der motorisierten Fahrzeuge sowie deren Einstellung
und Wartung an einem eigens hierzu hergerichteten
und abgedichteten Bereich stattfinden, insofern die
Parzelle, die Gegenstand der Genehmigung ist, sich
in einem Wassereinzugsgebiet befindet.
Andererseits muss der Veranstalter über eine angemessene Einrichtung zur Verschmutzungsbekämpfung verfügen, um überschüssige Ölrückstände aufzufangen.
Der Veranstalter ergreift sämtliche Maßnahmen, um
eine Verschmutzung des Grundwassers zu vermeiden.
c) Aktivitäten, für die keine Genehmigung
gewährt wird
Betroffene Aktivitäten :
‚
‚
Motorsportarten, die nicht in den Punkten 2.a und
2.b vorstehend genannt werden, bei denen Elektro-,
Wärme- oder Verbrennungsmotoren, wie z.B. Treffen und Wettkämpfe von Dragster, Tractorpulling,
Monsterstruck usw. eingesetzt werden.
d) Ausnahmefälle
Für alle Fälle, die nicht in den Punkten 2.a, 2.b und
2.c vorstehend vorgesehen sind, sind die Anträge , zu
richten an die Direktion der Agrarflächen, Chaussée de
Louvain 14, 5000 Namür.
Das Formular 8 im Anhang ist der zuständigen
Außendirektion in den Fällen 2 a und 2 b zuzustellen. In allen anderen Fällen ist es an die Direktion
der Agrarflächen zu richten.
b. RUBRIK 1: Identifizierungsdaten des
Erklärenden
Ob ein Landwirt eine oder mehrere Produktionseinheiten
bewirtschaftet, er darf nur eine einzige Flächenerklärung
pro Jahr einreichen.
Das bedeutet, dass pro Landwirt nur eine einzige Korrespondenzanschrift verwendet wird. Diese Anschrift legt
die Außendirektion fest, die seinen Antrag verwaltet, was
den Empfang und die Bearbeitung der Beihilfeanträge
gewährleistet.
Die Anschrift der Außendirektion, die die Akte des
Antragstellers verwaltet, ist in der Umrandung links vom
Namen und der Anschrift auf dem Flächenerklärungsformular eingetragen.
Erhält der Landwirt eine namentliche Flächenerklärung,
dann ist es wichtig, dass er sorgfältig die Richtigkeit aller
Daten bezüglich seiner Identität, seiner Anschrift, sowie
seiner Telefon- und Bankkontonummer kontrolliert.
Eventuelle Korrekturen, die am Formular vorgenommen
werden, werden unter der Bedingung registriert, dass der
Antragsteller auch seine Identifikationskarte korrigiert. Bei
Korrektur muss diese Identifikationskarte mit getrennter Post
der betreffenden Außendirektion mitgeteilt werden.
Hat der Landwirt selbst ein Flächenerklärungsformular
beantragen müssen, muss er alle Identifizierungsdaten gut
leserlich in GROSSBUCHSTABEN in den dafür vorgesehenen Feldern eintragen (einschließlich der Erzeugernummer,
um die optische Lesung des Formulars zu erleichtern).
Der Antragsteller markiert mit einem Kreuz das Kästchen,
wenn er in Flandern (oder in der Region Brüssel-Hauptstadt)
gelegene Parzellen bewirtschaftet.
Bitte nicht vergessen, das spezifische Erklärungsformular der
Flämischen Region bis spätestens zum 29. März 2013 an
das Büro der Flämischen Region zurückzusenden.
d. R UBRIK 3 : Benutzung der
Betriebsprämienrechte (BPR)
Um die Reihenfolge der Benutzung seiner Rechte zu
bestimmen, hat der Landwirt die Wahl zwischen 2 Vorschlägen :
Er kennzeichnet mit einem Kreuz den Vorschlag 1, wenn :
•er seine Rechte nach der von der Verwaltung vorher
festgelegten Reihenfolge aktivieren möchte. Diese Reihenfolge wird im Formular der Benutzung der Rechte
erläutert. In diesem Fall braucht er das Formular der
Benutzung der Rechte seinem Flächenerklärungsformular nicht beizufügen ;
•er keine Betriebsprämienrechte besitzt
Er kennzeichnet mit einem Kreuz den Vorschlag 2, wenn ;
•er selbst die Reihenfolge der Benutzung seiner Rechte
bestimmen möchte. In diesem Falle muss er sein ordnungsgemäß ausgefülltes und unterzeichnetes Formular über die Benutzung der Rechte beifügen.
Wurde keiner der beiden Vorschläge angekreuzt, findet
automatisch Vorschlag 1 Anwendung.
e. R
UBRIK 4 : ZUSAMMENFASSUNG DER
BEIHILFEANTRÄGE (AUSSER AUM) : DPU,
BIO, GRÜNLANDPRÄMIE, AZBG und
NATURA 2000,
Anmerkung in Bezug auf Rubrik 4 :
Zum Ausfüllen dieser Rubrik muss der Antragsteller
vorher die Spalten der Rubrik 5 in Bezug auf die mit
den Flächen verbundenen Beihilfen ausfüllen (siehe
Punkt F nachstehend über die zum Ausfüllen der Rubrik
5 einzuhaltende Vorgehensweise).
Punkt 4.1 : P
arzellen, die zur
Rechtfertigung der Benutzung
normaler Rechte verwendet
werden
Die Summe der erklärten Flächen mit einer Hauptbestimmung ‘A’ in Spalte 9 der Rubrik 5, das heißt die Parzellen, die der Landwirt verwenden möchte, um die Benutzung seiner normalen Rechte zu rechtfertigen.
Punk 4.2 : P
arzellen, die im Hinblick
auf den Erhalt von Beihilfen
für die biologischen
Produktionsmethoden erklärt
wurden
MODALITÄTEN
c. R UBRIK 2 : Llandwirtschaftliche
Parzellen in der Flämischen
Region oder in der Region
Brüssel-Hauptstadt
Der Landwirt, der Beihilfen für die biologischen Produktionsmethoden beantragt, zählt alle Flächen seines
Betriebs zusammen, die sich in der Umstellung zur biologischen Landwirtschaft befinden (d.h. in den ersten
beiden Jahren), und alle jene, die bereits den Status der
biologischen Produktion aufweisen. Die Summe der in
Spalte 10 der Rubrik 5 angegebenen Flächen mit der
Nebenbestimmung ‘B’ ist im entsprechenden Kästchen
4.2 anzugeben.
Der Name der zugelassenen privaten Kontrolleinrichtung,
die mit der Kontrolle der Anwendung des Lastenheftes
der biologischen Landwirtschaft im Betrieb beauftragt ist,
ist in dem dazu bestimmten Kästchen anzukreuzen.(S.
punkt 3.3.1 des zweiten Teils der Erläuterungen).
Punkt 4.3 : Grünlandprämie
Um die Grünlandprämie zu beantragen, muss nur das
entsprechende Kästchen angekreuzt werden. Die Annehmbarkeitskriterien sind im Punkt 2.2 des zweiten Teils der
Erläuterungen aufgeführt.
Punkt 4.4 : A
usgleichszulage in benachteiligten Gebieten (AZBG)
Um in den Genuss der Ausgleichszulage in benachteiligten Gebieten zu gelangen, muss der Antragsteller das
dafür bestimmte Feld dieser Rubrik ankreuzen und die
Anzahl der Landwirte angeben, die den Rechtsanspruch
auf die Ausgleichszulage begründen (s. die Definition
des landwirtschaftlichen Betriebsinhabers und der betreffenden Anspruchsbedingungen in Punkt 3.1 des zweiten
Teils der Erläuterungen).
Darüber hinaus muss der Antrag für jeden der landwirtschaftlichen Betriebsinhaber, die den Rechtsanspruch auf Beihilfe begründen, von einer Bescheinigung
der Mitgliedschaft bei einer Sozialversicherungskasse
für Selbstständige begleitet sein (s. in Punkt 3.1 von
des zweiten Teils der Erläuterungen).
Punnt 4.5 : A
ntrag auf Entschädigung im
Natura-2000-Gebiet
Um in den Genuss der Entschädigung in Natura2000-Gebieten zu gelangen, muss der Landwirt das
dafür vorgesehene Feld des Punktes 4.5 der Rubrik 4
ankreuzen. Er muss auch die Felder ausfüllen, die in
Spalte 11 der Rubrik 5 des Flächenerklärungsformulars
aufgeführt sind, und zwar für die Parzellen, für die er
diese Entschädigung beantragt (S. punkt 3.2 des zweiten Teils der Erläuterungen).
f. R
UBRIK 5 : Flächenerklärung
1 Allgemeines und Erinnerung
Es ist nicht
‚
‚
zu vergessen, dass bestimmte Parzellen
an mehrjährige Verpflichtungen gebunden sind. Eine
zusammenfassende Übersicht der laufenden Verpflichtungen wird mit dem Formular ‘Parzelleninformationen’, dessen Inhalt in Kapitel II dieser Erläuterungen beschrieben ist und eine Liste der Parzellen und
Verpflichtungen enthält, mitgeteilt.
Bestimmte Informationen können sich ebenfalls erhe‚
‚
blich auf die Bewirtschaftung der Parzellen auswir-
15
ken. Sie werden ebenfalls im Formular ‘Parzelleninformationen’ genannt.
Zur Erleichterung
‚
‚
des Ausfüllens des Beihilfeantrags
umfasst das Flächenerklärungsformular 2013 für die
Parzellen, die im Jahre 2012 erklärt wurden, bestimmte vorgedruckte Daten, wie insbesondere :
die Parzellennummer (Spalte 1) ;
die Nummer des Photoplans (Spalte 2) ;
das Vorhandensein der Parzelle in einem Natura2000-Gebiet + AUM-Verpflichtungen (Spalte 3) ;
die Nummer des Referenzblocks, in dem die
Parzelle liegt (Spalte 5) ;
die Fläche, gewisse Kulturcode.
2 Wie ist Rubrik 5 des Formulars
auszufüllen?
Anmerkung: Für das Löschen vorgedruckter Parzellen,
die Änderung vorhandener Parzellen (Veränderung
der Umrisse, Aufteilen von Parzellen usw.) oder die
Schaffung neuer Parzellen ist es empfehlenswert, den
Punkt C des Kapitels III ‘Wie sind die Photopläne
auszufüllen?‘ einzusehen.
Schritt 1 : Parzellen, die nicht mehr bewirtschaftet
werden
Auf dem Photoplan kennzeichnet der Landwirt jene landwirtschaftlichen Parzellen, die er im Jahre 2013 nicht
mehr bewirtschaftet, er streicht die Nummer aus dem
Photoplan und kreuzt das Feld in Rubrik 5, Spalte 4
gegenüber der zu löschenden Parzelle an.
Achtung : Die entsprechende Zeile auf dem
Formular darf auf keinen Fall durchgestrichen werden.
Schritt 2 : Geänderte Parzellen
Auf dem Photoplan kennzeichnet der Landwirt die im
Jahre 2013 bewirtschafteten Parzellen, die im Vergleich
zu 2012 geändert sind. Er zeichnet die neuen Umrisse
der veränderten Parzellen mit einem roten Strich ein,
streicht die Nummer auf dem Photoplan durch und kreuzt
das Feld in Spalte 4 gegenüber der zu verändernden
Parzelle an
Anschließend ist diese Parzelle am Ende der Liste zu
erklären und die neue Parzellennummer in den Photoplan
einzutragen. Danach wird auf dem Photoplan so genau
wie möglich die Nummer des Referenzblocks (bestehend
aus einem Buchstaben, gefolgt von 4 Ziffern), in dem die
Parzelle liegt, bestimmt und die Spalte 5 ausgefüllt. Die
restlichen Informationen werden ausgefüllt.
Schritt 3 : Neu bewirtschaftete Parzellen
Der Antragsteller besorgt sich vorab den Photoplan, auf
dem die neue landwirtschaftliche Parzelle, die er dieses
Jahr bewirtschaftet, lokalisiert ist. Nur die Photopläne
2013 der Verwaltung dürfen verwendet werden. Er
zeichnet die Umrisse der neuen Parzellen mit einem roten
Strich korrekt ein! Er bezieht sich auf das Ende der Liste,
um diese Parzelle zu erklären, und trägt die neue Parzellennummer in den Photoplan ein. Anschließend sucht er
auf dem Photoplan so genau wie möglich die Nummer
des Referenzblocks (bestehend aus einem Buchstaben,
gefolgt von 4 Ziffern), in dem die Parzelle liegt, und füllt
Spalte 5 aus. Er vervollständigt danach die restlichen
Informationen.
Schritt 4 : Erklärung von Parzellen, die außerhalb
eines Referenzblocks liegen
Wenn der Landwirt eine landwirtschaftliche Parzelle
außerhalb eines Referenzblocks erklären möchte, gibt
er in Spalte 5 die Block-Nr. Z9999 an. Die so erklärten Parzellen werden Gegenstand einer besonderen
Bearbeitung von Seiten der Verwaltung sein.
Bei der Erklärung neuer Parzellen außerhalb eines
Referenzblocks wird der Erzeuger aufgefordert, der
für ihn zuständigen Außendirektion die Belege zur
Nutzung der Parzelle (Pachtvertrag, Urkunde über
das Eigentum usw.) zuzuschicken
3A
usfüllen der Spalten 1 bis 11 (Daten der
Parzellen und alle Beihilferegelungen
mit Ausnahme der AUM)
Spalte 1 : Nummer der landwirtschaftlichen Parzelle
Bei der Nummerierung der Parzellen des Jahres 2013
handelt es sich im Vergleich zu 2012 um eine neue
Nummerierung. Die 2012 erklärten Parzellen erhalten
2013 eine durchgehende Nummerierung (sowohl auf
der Verwaltungserklärung als auf dem Photoplan bzw.
den Photoplänen). Die Nummerierung des Jahres 2012
wird daher nicht mehr berücksichtigt.
Für die Parzellen, die verändert werden, oder für die
neuen Parzellen, die 2013 hinzugefügt werden: Siehe
vorstehend Kapitel F. 2 ‚Wie ist die Rubrik 5 des Formulars auszufüllen?’
Spalte 2 : Nummer des Photoplans
Die Nummer des Photoplans, auf dem die fragliche
Parzelle aufgezeichnet ist, muss notiert werden. Die aus 1
oder 2 Ziffern bestehende Nummer befindet sich im Feld
‚Legende‘ der Photopläne. Beispiel: Plan 1/4 => die in
Spalte 2 einzutragende Nummer des Plans lautet „1“.
Spalte 3: Parzelle in einem Natura-2000-Gebiet +
AUM-Verpflichtungen
Diese Spalte gibt an :
•Code N: wenn die betroffene Parzelle in einem
Natura-2000-Gebiet liegt ;
•Code M: wenn diese Parzelle einer AUM-Verp-
flichtung des Typs „Erhaltung von Bestandteilen des
ökologischen Netzes und der Landschaft“ unterliegt,
also die Methoden M1A, M1B oder M1C;
•Code M*: wenn diese Parzelle einer AUM-Verp-
flichtung bezüglich von Flächen (also die Methoden
M2, M7 oder M8) oder bezüglich von Flächen und
Längen (also die Methoden M3A, M3B oder M9)
unterliegt.
Anmerkung: Wenn Methoden des „Typs Bestandteile des
ökologischen Netzes und der Landschaft“ und Methoden
bezüglich von Flächen oder von Flächen und Längen auf
einer Parzelle sind, dann ist nur der Code M* angegeben.
Spalte 4: Zu löschende Parzelle
Bei der Erklärung neuer Parzellen außerhalb eines Referenzblocks wird der Erzeuger aufgefordert, der für ihn
zuständigen Außendirektion die Belege zur Nutzung der
Parzelle (Pachtvertrag, Urkunde über das Eigentum usw.)
zuzuschicken.
Spalte 5: Nummer des Referenzblocks
Es handelt sich um die Identifizierungsnummer (ein Buchstabe mit 4 Ziffern), die es erlaubt, die landwirtschaftliche
Parzelle administrativ zu lokalisieren. Der Referenzblock
besteht aus allen zusammenhängenden landwirtschaftlichen Flächen, die von der Verwaltung als beihilfefähig
angesehen werden. Eine landwirtschaftliche Parzelle
darf sich nicht über mehr als einen Referenzblock
erstrecken.
Spalte 6: 2013 erklärte Fläche
Das ist die Fläche, die als tatsächlich für die Produktion
verwendete Fläche erklärt wird. Es handelt sich daher
nicht um die Fläche, die in den Dokumenten des Katasters oder den Kauf- oder Mietverträgen angeführt wird.
Falls der Antragsteller in Spalte 6 eine größere oder kleinere Fläche erklären möchte als jene, die vorgedruckt
ist, darf er diese Angaben nur auf die folgende Weise
abändern :
•im Formular : Er kreuzt das in Spalte 4 vorgesehene
Kästchen an, um die fragliche Parzelle zu löschen,
und erstellt eine neue Parzelle im Anschluss an die
vorgedruckte Liste der landwirtschaftlichen Parzellen
seines Betriebs.
•auf dem Photoplan : Die Nummer der gelöschten
Parzelle muss mit rotem Stift auf dem Photoplan
durchkreuzt werden, und die Umrisse der veränderten
Parzelle müssen mit rotem Stift auf den Photoplan eingezeichnet werden, wobei auch ihre neue Nummer
angeben wirdEs ist wichtig, unten auf der Seite die
Summe aller in Spalte 6 erklärten Flächen anzugeben,.
Spalten 7 und 8: Kultur und Kulturcode
In Spalte 7 sind unbedingt die Bezeichnung der Kultur, wobei darauf zu achten ist, die Grenzen des dafür
vorgesehenen Feldes nicht zu überschreiten, sowie der
Kulturcode der Parzelle in Spalte 8, unter Einhaltung der
aufgeführten Bezeichnungen zu erwähnen.
Die ‘Kulturcode und die Zweckbestimmung der Parzellen’
sind in den Tabellen von Anhang 3 genau angegeben.
MODALITÄTEN
Keinesfalls die ganze Zeile durchstreichen.
Tabelle 3: Operationen im Bereich der Milchquote
Operationen
im Bereich der
Milchquote
Gut zu wissen
Betriebsübernahme vor dem
01.04.2006
Erklären der Ländereien (mit der
Milchquote übernommen oder
andere) 9 Jahre lang ab dem
Datum der Übernahme
Betriebsübernahme ab dem
01.04.2006
Erklären der Ländereien (mit der
Milchquote übernommen oder
andere) bis zum 31.03.2015
Gründung
des Betriebes
vor dem
01.04.20048
Erklären der Ländereien (mit der
Milchquote übernommen oder
andere) 9 Jahre lang ab dem
Gründungsdatum
Gründung
des Betriebes
ab dem
01.04.2008
Erklären der Ländereien (mit der
Milchquote übernommen oder
andere) bis zum 31.03.2015
Zusammenlegung vor dem
01.04.2006
Erklären der Ländereien (mit der
Milchquote übernommen oder
andere) 9 Jahre lang ab dem
Datum der Zusammenlegung
Zusammenlegung ab dem
01.04.2006
Erklären der Ländereien (mit der
Milchquote übernommen oder
andere) bis zum 31.03.2015
Gewährung über
den Quotenfonds
Ausgehend von der letzten
Gewährung und bis zum
31.03.2015 genügend Ländereien erklären
Übernehmer von
Leasing
Im Jahre der Einreichung des
Leasings genügend Ländereien
in der Flächenerklärung erklären
Bei einer Übergabe des Betriebs an einen Übernehmer im Rahmen einer Ersteinrichtung werden nur die
vom Überlasser in dem der Übertragung vorangehenden Jahr erklärten Ländereien zur Rechtfertigung der
Quotenübertragung berücksichtigt.
Milchquoten
Die Landwirte, die eine der unten aufgeführten Operationen hinsichtlich ihrer Milchquote durchgeführt
haben, müssen jährlich mindestens 1 ha pro 20.000
Liter Milchquoten (Lieferungen und Direktverkäufe),
einschließlich Leasing und die eventuelle am Quotenfonds angefragte Menge (Liter) erklären und bewirtschaften. Die zu berücksichtigenden Parzellen sind die
Futterflächen mit den Kulturcode 201, 202, 61, 613,
62, 71, 72, 73 und 743, unabhängig von der Bestimmung der Parzelle (‘A’ oder ‘I’).
8. Z
wischen dem 01.04.2004 und dem 01.04.2008 war eine Betriebsgründung nicht möglich.
17
Spalte 9 : Obligatorische Hauptbestimmung
Für jede Parzelle ist immer eine Hauptbestimmung anzugeben, um die Parzellen zu bestimmen, die die Benutzung eines Betriebsprämienrechts rechtfertigen können.
für die biologische Produktionsmethode sind, unabhängig vom Bio-Status der Parzelle (Umstellungs- oder BioStatus), müssen unbedingt die Hauptbestimmung ‘A’ oder
‘I’ und die Nebenbestimmung ‘B’ erwähnt werden.
Pro Parzelle kann nur eine einzige dieser 2 obligatorischen Hauptbestimmungen angegeben werden :
Jene Parzellen, für die die Nebenbestimmung ‘B’ in
Spalte 10 von Rubrik 5 erwähnt wird, werden zur Berechnung der Bio-Beihilfe 2013 berücksichtigt, solange alle
Gewährungsbedingungen erfüllt sind.
Tabelle 4 : Hauptbestimmungen
A
Parzelle, welche die Benutzung normaler Rechte
rechtfertigt.
Wenn der Landwirt über normale Rechte verfügt
und deren Auszahlung wünscht, muss er so viele
zulässige Hektar erklären, wie er Rechte hat.
I
Sonstige Parzelle (nicht berücksichtigte Parzelle zur
Rechtfertigung der Benutzung eines Rechts).
Es handelt sich hierbei um all diejenigen Parzellen,
die nicht zur Rechtfertigung der Benutzung der Rechte
dienen, entweder, weil es sich um durch die Regelung nicht zulässige Parzellen handelt oder weil der
Antragsteller nicht wünscht, dass diese berücksichtigt
werden, selbst wenn es sich um zulässige Parzellen
handelt.
Zu beachten ist, dass diese Parzellen dieselben
Anforderungen in Bezug auf die Cross-Compliance
erfüllen müssen wie die anderen Parzellen. Zudem
ist nicht zulässig, Parzellen zu erklären, die nicht vom
Erklärenden bewirtschaftet werden.
Spalte 10 : Nebenbestimmungen
Die Hauptbestimmung wird gegebenenfalls durch eine
oder mehrere Nebenbestimmungen ergänzt, die hiernach angegeben werden.
Tabelle 5 : Nebenbestimmungen
B
E
IR
Parzelle, für die ein Antrag auf Beihilfe für die
biologische Produktionsmethode (Parzelle in Umstellung oder in biologischer Landwirtschaft) eingereicht wird.
Parzelle, für die ein Antrag auf Subvention für
eine Agrarumweltmethode eingereicht ist.
Bewässerte Parzelle.
Der Antragsteller kann auf mehrere dieser Bestimmungen zurückgreifen, um die beantragten Beihilfen oder
gegebenenfalls die angewandten Agrarumweltmethoden genauer zu beschreiben.
Diese Bestimmungen sind untereinander und mit
den Hauptbestimmungen kumulierbar, gemäß der in
Anhang 4 aufgeführten Kompatibilitätstabelle.

Die Bestimmung B
Wie ist der Beihilfeantrag für die biologische
Produktionsmethode auszufüllen?
Zur Unterstützung beim Ausfüllen des Beihilfeantrags für
die biologische Produktionsmethode sollten auch die
Informationen und Angaben der Rubrik C des Formulars ‘Parzelleninformationen’ eingesehen werden
(siehe Kapitel II der vorliegenden Erläuterungen).
Für alle Parzellen, die Gegenstand eines Beihilfeantrags
Die Summe aller Flächen der Parzellen, für die die Bestimmung ‘B’ in Rubrik 5 angeführt ist, wird in Punkt 4.2.
von Rubrik 4 eingetragen.
Achtung : Die Parzellen in Umstellung müssen von
den anderen Parzellen unterschieden werden, die
bereits biologisch bewirtschaftet werden (sie dürfen
nicht unter derselben Parzellennummer erklärt werden). Gegebenenfalls sind zwei getrennte Parzellen
zu zeichnen und in Spalte 1 separat zu erklären.

Die Bestimmung E
Es ist wichtig, die Nebenbestimmung ‘E’ für jede
Parzelle, auf der 2013 eine Agrarumweltmethode
(AUM) angewandt wird, anzugeben.

Die Bestimmung IR
Im Rahmen der Cross-Compliance müssen jene Landwirte, die im Jahre 2013 die Bewässerung der Böden
durchführen, in Spalte 10 für jede betroffene Parzelle die
Nebenbestimmung ‘IR’ angeben.
Spalte 11 : Antrag auf Natura-2000-Entschädigung
Um für eine landwirtschaftliche Parzelle, die sich in
einem Natura-2000-Gebiet befindet, einen Antrag auf
eine landwirtschaftliche Entschädigung in einem Natura2000-Gebiet einzureichen, muss das Feld in Spalte 11
gegenüber der betreffenden Parzelle angekreuzt werden.
Bitte nicht vergessen, das Feld unter Punkt 4.5 von Rubrik
4 des Formulars anzukreuzen.
4 Ausfüllen der Spalten 12 und 13 (Agrarumweltmethoden oder AUM)
Jährlicher Antrag für AUM-Verpflichtungen
unter Anwendung des Rotationsprinzips, die 2013
neu zu lokalisieren sind (ab 2009 eingegangene
Verpflichtungen)
Für das Ausfüllen dieser Spalten ist es empfehlenswert,
sich auf die Rubriken B und C des Formulars ‘Parzelleninformationen’, das in Kapitel II der vorliegenden
Erläuterungen beschrieben wird, zu beziehen
Zur Erinnerung: Die betreffenden AUM-Methoden sind
die AUM-Verpflichtungen, die im Jahre 2009, 2010,
2011 oder 2012 für folgende Methoden eingegangen
wurden :
• M4 : « Bodenbedeckung im Winter » ;
• M5 : « Extensive Getreidekulturen »
die Rubrik
‚
‚
6.2 des Flächenerklärungsformulars ausfüllen, indem er das entsprechende Feld ankreuzt ;
in dem entsprechenden Feld, das in den nummerier‚
‚
ten Spalten 12 und 13 vorgesehen ist, eine der folgenden Ziffern eintragen :
• 9 : wenn die AUM-Verpflichtung 2009 eingegangen
wurde
• 10 : wenn die AUM-Verpflichtung 2010 eingegangen
wurde
• 11 : wenn die AUM-Verpflichtung 2011 eingegangen
wurde;
• 12 : wenn die AUM-Verpflichtung 2012 eingegangen
wurde.
MODALITÄTEN
Um den jährlichen Antrag auf Agrarumweltsubventionen der AUM M4 oder M5 zu beantragen, muss der
Antragsteller :
Dadurch erklärt der Landwirt, dass er die entsprechende
AUM (M4 oder M5) auf die gesamte Fläche der Parzelle
oder eventuell auf einen Teil dieser Parzelle anwendet,
wenn die erklärte Fläche im Erstantrag kleiner ist als die
Parzellenfläche.
Wenn er die AUM (M4 oder M5) nicht auf die ganze
Parzelle, sondern nur auf einen Teil anwenden möchte,
kann er diese Parzelle aufteilen und neue Parzellen bilden und die Gesamtheit der MAE (M4 oder M5) auf
eine (oder mehrere) dieser neuen Parzellen anwenden.
Lesen Sie dazu Kapitel III, C 1 ‘Wie sind die Photopläne
auszufüllen?‘ über die Aufteilung von Parzellen.
Zwei AUM-Erstverpflichtungen für dieselbe Methode,
die zu verschiedenen Zeitpunkten eingegangen wurden, dürfen nicht auf der selben Parzelle angewendet
werden.
Tabelle 6. Zusammenfassende Tabelle der Agrarumweltmethoden
Code Methode Bezeichnung der AUM
M1A
‘Hecken und Baumhecken‘
M1B
‘Bäume, Sträucher, Büsche und alleinstehende
Baumgruppen, hochstämmige Obstbäume‘
M1C
‘Tümpel’
M2
Natürliche Weiden
M3A
Extensiv genutzte Grassäume – ‘Begraste Wendeflächen am Rand der Kulturen’ (einschließlich
Wendeflächen am Rand von Wasserläufen)
M3B
Extensiv genutzte Grassäume – ‘Extensiv genutzter Wiesenstreifen’
M4
Bodenbedeckung im Winter
M5
Extensiver Getreideanbau
M7
Aufrechterhaltung eines geringen Viehbesatzes
M8
Biologisch wertvolle Weiden
M9
Neu gestaltete Parzellenstreifen
Methodentypen
Methode Typ 1*
Methode Typ 1*
Anwendungstyp
Keine Rotation
Keine Rotation
Methode Typ 1*
Methode Typ 2**
Methode Typ 3***
Keine Rotation
Keine Rotation
Keine Rotation
Methode Typ 3***
Keine Rotation
Methode
Methode
Methode
Methode
Methode
Rotation
Rotation
Keine Rotation
Keine Rotation
Keine Rotation
Typ
Typ
Typ
Typ
Typ
2**
2**
2**
2**
3***
* MethodeTyp 1: Methoden des Typs Bestandteile des ökologischen Netzes und der Landschaft.
** MethodeTyp 2: Methoden in Bezug auf Flächen.
*** MethodeTyp 3: Methoden in Bezug auf Flächen und Längen.
19
Um die Bedeutung der Wildschweinschäden und ihre
zeitliche Entwicklung besser abschätzen zu können,
wurde eine zusätzliche Spalte in Rubrik 5 der jährlichen
Flächenerklärung eingefügt.
Durch Ankreuzen des Feldes in Spalte 25 gibt der Landwirt für die 2013 erklärte Parzelle an, ob er im Zeitraum April 2012 bis März 2013 Wildschweinschäden
festgestellt hat. Dabei dürfen nur Schäden angegeben
werden, die mehr als 5 % der derzeitigen Fläche der
Parzelle betreffen.
G.RUBRIK 6: Anträge auf Subventionen
für AUM
Agrarumweltsubventionen
Die vorliegende Rubrik betrifft lediglich die 2009,
2010, 2011 oder 2012 eingegangenen AUM-Verpflichtungen.
Diese Rubrik muss unbedingt ausgefüllt werden, um die
AUM-Subventionen zu beantragen, die sich beziehen
auf :
das fünfte Jahr der AUM-Verpflichtungen, die 2009
‚
‚
eingegangen wurden ;
das vierte Jahr der AUM-Verpflichtungen, die 2010
‚
‚
eingegangen wurden ;
das dritte
‚
‚
Jahr der AUM-Verpflichtungen, die 2011
eingegangen wurden ;
das zweite Jahr der AUM-Verpflichtungen, die 2012
‚
‚
eingegangen wurden.
Es muss also das Feld bezüglich der Bestätigung Ihrer
AUM-Verpflichtungen 2009, 2010, 2011 und/oder
2012 angekreuzt werden.
Anmerkungen :
Durch Ankreuzen
‚
‚
des Feldes bezüglich der Bestäti-
gung der Verpflichtungen bestätigt der Antragsteller,
dass die Flächen, die Elemente und/oder die Anzahl
der Tiere, auf die er die verschiedenen AUM anwendet, denen entsprechen, die von der Verwaltung im
Rahmen des Erstantrags für AUM-Verpflichtung von
2009, 2010, 2011 oder 2012 aufgeführt wurden,
gegebenenfalls aktualisiert auf der Grundlage grafischer Daten oder anderer Daten, die aus Kontrollen
vor Ort hervorgegangen sind (Messung, Kontrolle
der Anwendungsbedingungen der Lastenhefte, usw.) ;
Wenn im
‚
‚
Dokument mit der Bezeichnung ‘Parzelleninformationen’ in der Tabelle, die die AUM-Verpflichtungen zusammenfasst, oder auf der Liste der
Parzellen in Rubrik C dieses Dokuments, eine Ungereimtheit oder eine fehlende Information festgestellt
wird, muss unmittelbar mit der Außendirektion Kontakt
aufgenommen werden ;
Wenn Änderungen eingetreten sind, die zu einer Ver‚
‚
ringerung der eingegangenen AUM-Verpflichtungen
führen, ist der Antragsteller gehalten, diese sofort
schriftlich der Außendirektion mitzuteilen. Das dafür
vorgesehene Formular 3 zur Änderung von Verpflichtungen für Agrarumweltmaßnahmen ist ordnungsgemäß ausgefüllt der Flächenerklärung 2013beizufügen ;
Außer in
‚
‚
Fällen höherer Gewalt, die gebührend
begründet werden (gültige Rechtfertigung bzw. Beleg
beifügen), führt jede Verringerung einer AUM-Verpflichtung zu Geldstrafen (Rückerstattung der unrechtmäßig gezahlten Beträge).
H. RUBRIK 7 : Angaben bezüglich
der Cross-Compliance
Die in Rubrik 7 verlangten Angaben hinsichtlich der Einhaltung der Verpflichtungen zur Cross-Compliance sind
korrekt auszufüllen. Weitere Einzelheiten in Bezug auf
die Cross-Compliance sind im Teil 2 dieser Erläuterungen
unter ‚Übersicht der Rechtsvorschriften, er Cross-Compliance, Kontrollen‘ einzusehen.
© SPW - Isabelle Fransaert
5 Spalte 25: Untersuchung – Wildschweinschäden
Im Rahmen der Umsetzung des wallonischen Programms der nachhaltigen Verwaltung des Stickstoffs in
der Landwirtschaft (Artikel R 188 ff. des wallonischen
Wassergesetzbuches) und zur Berechnung der Bodengebundenheit (LS) des Betriebes vor Abschluss eines
Ausbringungsvertrags muss die jährliche Besatzdichte
des Betriebes bewertet werden. Neun Tierproduktionen
(Rinder, Schweine, Ziegen, Schafe, Laufvögel, Geflügel,
Hirsche, Kaninchen und Pferde) werden hierbei berücksichtigt.
Der Landwirt muss in Rubrik 7 die Anzahl der Kaninchen
und Pferde, die in seinem Betrieb vorhanden sind, eintragen, da diese Angaben Sanitrace nicht bekannt sind.
Da es sich des weiteren bei den gesamten Flächen des
Betriebes, einschließlich der außerhalb des belgischen
Hoheitsgebietes genutzten Flächen, um Angaben handelt, die zur Berechnung der Bodengebundenheit (LS)
notwendig sind, muss er in Rubrik 7 die Anzahl der Hektar Weideland und/oder die Hektarzahl anderer außerhalb des belgischen Hoheitsgebietes genutzter Kulturen
angeben.
2 Wie ist Rubrik 7 auszufüllen?
Bestandsaufnahme der Anzahl Pferde und Kaninchen
im Rahmen des Ausbringungskatasters
Die Anzahl der Pferde ist in den entsprechenden Feldern
anzugeben, wobei darauf zu achten ist, sie in zwei Kategorien aufzuteilen: Die Pferde von unter sechs Monaten
und die Pferde von über sechs Monaten.
Auch die Kaninchenzahl ist in den entsprechenden Feldern anzugeben, wobei darauf zu achten ist, sie in
zwei Kategorien aufzuteilen : „Muttertiere“ bei mehr als
10 Kaninchen und „Mastkaninchen“ bei mehr als 100
Kaninchen.
Prozentsatz Schweine auf biologisch kontrollierter
Einstreu
Die stickstoffhaltigen Ausscheidungen eines Schweins,
das auf biologisch kontrollierter Einstreu gehalten wird,
sind geringer als bei allen anderen Haltungsformen.
Daher ist ggf. der Prozentsatz der Schweine auf biologisch kontrollierter Einstreu im Verhältnis zum gesamten
Schweinebestand anzugeben.
Beispiele : Bei 200 Schweinen von 200 sind 100%
anzugeben; bei 80 Schweinen von 200 sind 40% anzugeben. Die jährliche Durchschnittsanzahl von Schweinen im Betrieb wird über Sanitrace mitgeteilt. Nichts
angeben, wenn diese Technik bzw. Art der Haltung nicht
angewandt wird.
Bestandsaufnahme der außerhalb des belgischen
Hoheitsgebiets bewirtschafteten Flächen im Rahmen
des Ausbringungskatasters
Bei den gesamten Flächen des Betriebes einschließlich
der außerhalb des belgischen Hoheitsgebiets bewirtschafteten Flächen handelt es sich um Angaben, die zur
Berechnung der Bodengebundenheit (LS) notwendig
sind. Daher ist die Anzahl der außerhalb des belgischen Hoheitsgebiets bewirtschafteten Grünlandflächen
und/oder der Flächen anderer Kulturen anzugeben, die
außerhalb des belgischen Hoheitsgebietes bewirtschaftet werden. Diese Flächen müssen bis auf die zweite
Stelle nach dem Komma in Hektar angegeben werden.
MODALITÄTEN
1 Ausbringungskataster
Verwendung von Klärschlamm
Im Rahmen der Cross-Compliance müssen die Bestimmungen bezüglich der Verwendung von Klärschlamm
oder von Schlamm aus Aufbereitungsanlagen für Klärgrubenschlamm auf oder in Böden eingehalten werden.
Die Landwirte, die 2013 – unabhängig von der Parzelle
– auf oder in ihren Böden Klärschlamm verwenden, müssen dies in dieser Rubrik mitteilen, indem sie das dafür
vorgesehene Feld ankreuzen. Zur Beachtung der mit
der Cross-Compliance verbundenen Verpflichtungen ist
es notwendig, die in Rubrik 7 verlangten Informationen
korrekt einzutragen.
I. RUBRIK 8 : Unterschriften
Indem der Landwirt seine Unterschrift anbringt, bestätigt
er, dass die Flächenerklärung und ihre Anlagen aufrichtig
und korrekt sind.
Handelt es sich um die Flächenerklärung einer Vereinigung oder von Mitinhabern, müssen alle betroffenen
Mitglieder oder ihr(e) Vertreter das Antragsformular
unterzeichnen.
Landwirte, die eine digitale Flächenerklärung (auf Diskette) einreichen, dürfen nur in Rubrik 8 Anmerkungen
auf ihrem Flächenerklärungsformular anbringen und
müssen gleichzeitig die ausgedruckte Fassung ihrer
Erklärung datieren und unterzeichnen.
Bemerkung : Datenverarbeitung und Achtung des
Privatlebens
Gemäß dem Gesetz vom 8. Dezember 1992
über den Schutz des Privatlebens hinsichtlich der
Verarbeitung personenbezogener Daten, dem sog.
Gesetz über das „Privatleben“, darf die Zahlstelle
die Personendaten an Dritte weiterleiten, wenn diese
die Daten zu einem mit der Verwaltung landwirtschaftlicher Beihilfen vereinbaren Zweck verwenden.
Unter „vereinbar“ versteht man insbesondere
Verwendungen, die der Erzeuger mit recht erwarten konnte, die in der Gesetzgebung und den
Regelwerken über die landwirtschaftlichen Beihilfen
erlaubt sind und eine positive Zweckbestimmung
haben, d.h. den Erzeugern einen Vorteil verschaffen.
Die Zahlstelle kann diese Daten außerdem Dritten
weiterleiten, die diese zu Zwecken verwenden, die
nicht mit der Beihilfeverwaltung vereinbar sind,
wenn dies durch eine Gesetzes- und Verordnungsbestimmung vorgesehen ist. Diese Datenübertragung ist außerdem auch dann zulässig, wenn diese
Bestimmung nach dem Versand der vom Erzeuger
ausgefüllten Erklärung verabschiedet wurde.
Der Erzeuger darf seine Rechte gemäß dem Gesetz
über das Privatleben ausüben, indem er einen
datierten und unterzeichneten Antrag bei dem für
die Verarbeitung Verantwortlichen stellt.
Der „für die Verarbeitung Verantwortliche“ ist der
Leiter der Zahlstelle.
21
Parzelleninformation
© SPW - Simon de Voghel
PARZELLENINFORMATION
II.Was ist das Formular
‘Parzelleninformation’?
Alle nützlichen Informationen sowie die noch laufenden
Verpflichtungen sind auf dem Formular ‘Parzelleninformationen’ aufgeführt.
RUBRIK B : Agrarumweltsubventionen
Diese Liste ist eine Zusammenfassung der laufenden Verpflichtungen hinsichtlich der Agrarumweltsubventionen
(AUM), die der Antragsteller eingegangen ist. Bei jeder
Verpflichtung werden erwähnt :
das Datum, an dem die Verpflichtung beginnt,
‚
‚
das Datum, an dem die Verpflichtung endet,
‚
‚
die Anzahl der jährlichen Teilzahlungen, die bereits
‚
‚
bezahlt wurden,
die Fläche, Länge oder die Anzahl der Bestandteile,
‚
‚
die bei der letzten Zahlung bestimmt wurden.
Die Beschreibungen der verwendeten Abkürzungen sind
nachstehend aufgeführt, stehen aber auch in der Rubrik
C des besagten Formulars.
Achtung : Diese Informationen dienen lediglich zu
Informationszwecken. Der Antragsteller hat zu prüfen,
ob diese mit seinen mehrjährigen Verpflichtungen übereinstimmen. Bei sämtlichen Fragen ist die Außendirektion zuständig., um gegebenenfalls die vorgenommenen oder vorzunehmenden Angaben zu korrigieren.
Die betreffenden mehrjährigen Verpflichtungen sind seit
2009 eingegangene Agrarumweltverpflichtungen (AUMVerpflichtungen). Die Flächen, für die sich der Landwirt
verpflichtet hat, entsprechen den von der Verwaltung
aktualisierten festgestellten Flächen; sie entsprechen nicht
notwendigerweise den Angaben seiner ursprünglichen
Verpflichtungen.
Tabelle 7. Beschreibungen der seit 2009 eingegangenen Verpflichtungen
Code der
Methode
M 1a
M 1b
M 1c
M2
M 3a
M 3b
M4
M5
M6
M7
M8
M9
Beschreibung der Verpflichtung - 2009, 2010, 2011 oder 2012 eingegangene Verpflichtungen (Code M)
Erhaltung von Bestandteilen des ökologischen Netzes und der Landschaft – ‘Hecken und Baumhecken’
Erhaltung von Bestandteilen des ökologischen Netzes und der Landschaft – ‘Alleinstehende
Bäume und Sträucher, hochstämmige Obstbäume und Büsche’
Erhaltung von Bestandteilen des ökologischen Netzes und der Landschaft – ‘Tümpel’
Natürliche Weiden
Extensiv genutzte Grassäume – ‘Begraste Wendeflächen am Rande der Kulturen’
Extensiv genutzte Grassäume – ‘Extensiv genutzter Wiesenstreifen’
Bodenbedeckung im Winter (Maßnahme der Rotation)
Extensiver Getreideanbau (Maßnahme der Rotation)
Haltung von Tieren bedrohter lokaler Rassen
Aufrechterhaltung eines geringen Viehbesatzes
Biologisch wertvolle Weiden
Neu gestaltete Parzellenstreifen
23
RUBRIK C : Informationscodes
Auf der Liste der landwirtschaftlichen Parzellen 2013
steht für jede Parzelle:
in Spalte b die Nummer des Photoplans ;
‚
‚
in Spalte c die Fläche der Parzelle im Jahre 2013 ;
‚
‚
in Spalte d zweckdienliche Informationen (besondere
‚
‚
Situationen, landwirtschaftliche Gegenden usw.) ;
in Spalte
‚
‚
e die mehrjährigen Verpflichtungen ohne
Rotation, zu denen der Landwirt gehalten ist.
Wenn die AUM-Verpflichtungen nicht mehr eingehalten
werden, setzt der Landwirt sich der Gefahr aus, gegebenenfalls die bereits erhaltenen Beträge der entsprechenden Beihilfen ganz oder teilweise erstatten zu müssen.
Für die Parzellen, die das erste Mal erklärt werden,
sind die Informationscode für diese Parzellen bei dem
abtretenden Landwirt oder bei der Außendirektion anzufragen.
Informationen
Diese verschiedenen Informationen sind im Zusammenhang mit der guten fachlichen Praxis der Parzellenaufteilung nützlich, denn für jede der erteilten Informationen
gibt es gewisse gesetzliche Vorschriften im Bereich der
Cross-Compliance der Beihilfen.
Ein Kontrollsystem wurde eingeführt, das, sollte gegen
diese Bestimmungen verstoßen werden, Strafmaßnahmen vorsieht.
Die in Rubrik C aufgeführten Angaben werden Ihnen nur
zur Information mitgeteilt. Es ist möglich, dass bestimmte
Informationscode nicht der Situation vor Ort entsprechen.
Der Landwirt muss jedoch die Maßnahmen anwenden,
die auf die tatsächliche Situation seiner Parzellen anwendbar sind.
Anmerkung :
Die Parzellenflächen, die in Natura 2000 (N) oder in
Neigung (R) sind, sind zwischen Klammern (...ha ...ar)
angegeben.
Tabelle 8. Informationscode der Parzellen.
BE
C
D
G
N
P
R
R10
R15
S
V
Parzelle in der Nähe eines Wasserlaufs, dessen Ufer
eingezäunt werden müssen
In der Nähe einer Quellfassung gelegene Parzelle
In benachteiligten Gebieten gelegene Parzelle
Am Rande oder stromaufwärts eines Badegebietes
gelegene Parzelle
Ganz oder teilweise in einem Natura-2000
Gebiet gelegene Parzelle
Als Dauergrünland betrachtete Parzelle
S. Kapitel 5. Einzäunung der Ufer in Teil 2 der Erläuterungen
Siehe Punkt (a) unten
Siehe Punkt 4.5 der Rubrik 4
Siehe Punkt (b) unten
Parzellenfläche, deren Neigung über 10 oder
über 15% liegt
Angebaute Parzelle, die eine Erosionsgefahr
aufweist (Neigung zwischen 10 % und 15 %)
Angebaute Parzelle, die eine Erosionsgefahr
aufweist (Neigung über 15 %)
In einem Gebiet mit ökologischer Hauptstruktur
gelegene Parzelle (SEP-Zone)
Siehe Punkt (d)
In einem gefährdeten Gebiet gelegene Parzelle
Siehe Punkt Cross-Compliance
Siehe Punkt 4.6 der Rubrik 4
Siehe Punkt (c) unten + Cross-Compliance
Siehe Punkt (d) unten + Cross-Compliance
Siehe Punkt (d) unten + Cross-Compliance
Siehe Spalten 17, 19, 21 und 23 der Rubrik 5
(a) Artikel R165 des ‘Wassergesetzbuches’.
(b) Die Information ‚G‘ im Zusammenhang mit einer Parzelle bedeutet, dass diese Parzelle am Rand oder stromaufwärts eines Badegebiets liegt, wie in
Anhang IX, a, des Regelteils des Wassergesetzbuches festgelegt ist (online auf den Webseiten der DGARNE). Wenn diese Parzelle von Vieh beweidet wird,
muss sie gemäß den Bestimmungen der Artikel R. 106 ff. des wallonischen Wassergesetzbuches eingezäunt werden. Der Landwirt muss zu diesem Zweck ein
Flächenrecht bewilligen, das der Errichtung der Umzäunung entlang des betreffenden Umfangs dient.
(c) Code P: eine Parzelle wird als Dauergrünland angesehen, wenn sie 5 Jahre in Folge mit einer typischen Wiesenbedeckung erklärt wird.
(d) Code ‚R‘ bedeutet, dass eine Parzelle auf der Grundlage der Angaben, die der Verwaltung vorliegen, als eine Parzelle in Hanglage betrachtet wird. Die
Beschwerden bezüglich der ‘irrtümlichen’ Zuteilung dieses Codes für Parzellen im Laufe des Wirtschaftsjahres 2012 sind bei der Bearbeitung der Akten dieses
Wirtschaftsjahres berücksichtigt worden. Es ist jedoch möglich, dass Codes, die 2012 schriftlich beanstandet wurden, sich erneut in der Flächenerklärung
2013 wiederfinden. In diesen Fällen ist darauf nicht zu reagieren. Die Beschwerden sind in Bearbeitung.
Anmerkung
Die Informationscodes bezüglich der landwirtschaftlichen
Regionen, der Natura 2000-Verwaltungseinheiten sowie
der mehrjährigen Verpflichtungen für die biologischen
Produktionsmethoden und der Agrarumweltverpflichtungen sind in Rubrik C des Dokumentes ‘Parzelleninformationen’ erläutert.
25
© SPW - Guillaume Servais
PARZELLENINFORMATION
Photopläne
© Jean-Louis Carpentier
A. EINLEITUNG
Zwei Serien von Photoplänen wurden verschickt:
Fotopläne
III. Wie sind die photopläne auszufüllen
B. BESCHREIBUNG DER PLÄNE
Flächenerklärung
2013 2011
Déclaration de superficie
•die farbigen Photopläne ORIGINAL müssen ver-
vollständigt und gleichzeitig mit dem Formular der
Flächenerklärung und dem Beihilfeantrag an die
Außendirektion zurückgesandt werden.
Zeichenfeld’
3.‘Feld
Cadre
de dessin
4. Feld ‘Referenzblock’
4. Cadre
•die farbigen Photopläne KOPIE sind für den Antrag-
'Bloc de référence'
steller bestimmt und müssen der Verwaltung nicht
zurückgegeben werden ;
→
Die Photopläne geben an :
die Grenzen
‚
‚
bzw. Umrisse der Parzellen, die der
Antragsteller anlässlich des letzten Wirtschaftsjahres angegeben hat (dünne gelbe Linie), mit deren
Nummer (Nummer auf dem vorgedruckten Flächenerklärungsformular 2013, Neunummerierung Ihrer
Parzelle des Jahres 2012 ;
die Grenzen bzw. Umrisse der Referenzblöcke (dicke
‚
‚
rosa Linie) und deren Nummer (bestehend aus 5 Zeichen : ein Buchstabe und 4 Ziffern).
Diese Photopläne haben den Maßstab 1:5.000, das
heißt dass 1 cm auf dem Plan in Wirklichkeit 50 m entspricht.
Erzeuger’
1. ‘Feld
Cadre
'Producteur'
Legende’
2. ‘Feld
Cadre
'Légende'
‘Ortschaft’
Localité
Abbildung 1. Allgemeine Struktur der Pläne
1 Feld ‘Erzeuger’
Dieses Feld gibt die Identifizierung des Landwirten an:
•im linken Teil des Feldes stehen sein Name und seine
Korrespondenzanschrift;
X = 149650
•im rechten Teil des Feldes stehen deine ErzeugernumY = 120060
mer und sein Aktenzeichen für das Jahr 2013, die
120200
genau mit den Nummern übereinstimmen müssen,
die
auf dem Flächenerklärungsformular stehen.
Y
120000
2
Feld ‘Legende’
Dieses Feld enthält Informationen, die zum Lesen des
Plans hilfreich sind.
Links von oben nach unten
die Maßstabsangabe
149500
149700des Plans – 1:5.000 – bedeu‚
‚
tet, dass 1 cmX auf dem Plan 50 Meter in der Wirklichkeit entspricht ;
•Plan Nummer 1/Nummer 2’ nummeriert jeden Plan
im Verhältnis zur Gesamtzahl der erhaltenen Pläne.
Diese Nummer muss in Spalte 2 von Rubrik 5 aufgeführt sein ;
‘Parzelle(n) Nummer 1/Nummer 2’ gibt die Anzahl
‚
‚
der Parzellen der Erklärung 2012 an ;
Anmerkung : Es ist nicht zulässig, die Kopie eines
Photoplans eines anderen Landwirts für die eigene
Flächenerklärung zu verwenden.
•Nummer 2’ ist die Gesamtzahl von Parzellen, die
im Jahre 2012 erklärt wurden ;
•‘Nummer 1’ ist die Anzahl dieser Parzellen, die
in Gelb auf jedem Plan erscheinen.
27
In der Mitte :
1) Bedeutung der auf dem Plan verwendeten farbigenlinien :
Gelb : die Parzellen der Erklärung des Vorjahres ;
‚
‚
Blau (dünne Linie) : die im vorigen Jahr von anderen
‚
‚
Landwirten erklärten Parzellen
Rosa (sehr dicke Linie) : Umrisse der Referenzblöcke ;
‚
‚
Lila : Grenze zwischen Wallonischer Region und Flä‚
‚
mischer Region sowie belgische Staatsgrenze ;
Grün: Umrisse der Natura-2000-Gebiete.
‚
‚
2) Bedeutung der auf dem Plan verwendeten Farbraster :
Weiß : nicht beihilfefähige Bestandteile
‚
‚
Rot : Parzellenabschnitte des Erzeugers in R15 (Nei‚
‚
gung > 15 %)
Die Referenzblöcke
‚
‚
sind mit dicken rosa Linien eingezeichnet. Sie dienen dazu, die landwirtschaftlichen
Parzellen des Landwirts auf dem Verwaltungsformular
2013 zu lokalisieren, zusätzlich zur Einzeichnung
der Parzelle auf dem Photoplan ;
Die Grenzen
‚
‚
zwischen Wallonischer Region und
Flämischer Region sind durch eine lilafarbene Linie
gekennzeichnet. Die Parzellen, die teilweise in
den beiden Regionen liegen, sind aufzuteilen. Die
belgische Staatsgrenze ist ebenfalls durch eine lilafarbene Linie gekennzeichnet ;
Die Namen
‚
‚
der Ortschaften sind rot eingetragen.
Die Namen entsprechen den Namen, die auf der
NGI–Karte erscheinen.
Auf dem Photoplan KOPIE :
Orange : Parzellenabschnitte des Erzeugers in R10
‚
‚
Das Feld ‘Zeichenfeld‘ umfasst zusätzlich zu den
vorgenannten Informationen :
In blau : Teile Ihrer Parzellen mit dem Code BE (Ufer)
‚
‚
•Die Grenze des Natura-2000-Gebiets in grün. Die
(Neigung zwischen 10 und 15 %)
3) Roter Text :
Namen der Ortschaften.
‚
‚
3 Feld ‘Zeichenfeld’
Dieses Feld enthält folgende graphische Informationen :
Im Hintergrund die Luftaufnahme, die Parzellen der
Erklärung 2012, die Referenzblöcke, die Grenze zwischen der Wallonischen Region und der Flämischen
Region, die belgische Staatsgrenze, die Namen der
Ortschaften und das Natura-2000-Gebiet.
Die Luftaufnahme, die den Hintergrund bildet, enthält
‚
‚
zahlreiche sichtbare Elemente, die der Orientierung
dienen (Städte und Dörfer, Straßen, allein stehende
Wohnhäuser, Wege, Bäume usw.). Inmitten dieser
Elemente ist die Einteilung des Geländes in landwirtschaftliche Parzellen gut erkennbar. Da die für die
Pläne benutzten Luftaufnahmen zwischen 2010 und
2012 angefertigt wurden, stimmen die hier erkennbaren Parzellen nicht systematisch mit den aktuellen
Parzellen überein. In Ermangelung der Übereinstimmung des Photoplans mit den tatsächlichen Bodengegebenheiten obliegt es dem Erklärenden, seine
Parzellen aufgrund seiner Kenntnis der Sachlage
einzuzeichnen. Insbesondere muss er die nicht beihilfefähigen Elemente umranden, die nicht auf den
Photoplänen erscheinen. Die nicht beihilfefähigen
Elemente werden in Punkt 1.3 des zweiten Teils
der Erläuterungen gelistet (z.B. neue Infrastrukturen,
Gebäude usw.) ;
der Erklärung 2012 sind gelb eingezeichnet und enthalten die Nummern, die auch im
Verwaltungsformular 2013 vermerkt sind (und nicht
unbedingt den 2012 benutzten Nummern entsprechen). Die Lage der Pläne wurde so berechnet, dass
die Parzellen des Landwirts mindestens ein Mal auf
einem der erhaltenen Pläne zu sehen sind ;
Gesamtheit der Natura-2000-Gebiete, ob sie nun
durch einen Bezeichnungserlass bestimmt sind oder
nicht, ist eingetragen.
•Für die mit den Code „R10 oder R15“ angegebenen
Parzellen, werden die Parzellenabschnitte mit einer
Neigung zwischen 10 und 15 % orangefarben und
die mit einer Neigung von über 15 % in rot angedeutet.
•« Die Pufferzone beidseitig des Wasserlaufs, dessen
Ufer eingezäunt werden müssen »
•Des Wasserlaufs
Déclaration de superficie 2011
Die Gradeinteilung zur Lokalisierung ist um den Bereich
des Fotos herum eingezeichnet. Die Angaben sind in
Metern und ermöglichen es, die Koordinaten eines jeden
Punktes des Hoheitsgebietes
in dem vom Nationalen
3. Cadre de dessin
Geografischen Institut verwendeten Ortungssystem (belgisches Lambert-System 72) auszudrücken.
Dieses Koor4. Cadre
'Bloc
de référence' wieder.
dinatensystem findet sich auf allen
NGI-Karten
Für das Ablesen von Koordinaten auf dem Plan muss der
Plan erst mit Norden nach oben ausgerichtet werden. In
1. Cadre
'Producteur'
2. Cadre
dieser
Position
können der
Plan'Légende'
und die Localité
entsprechende
NGI–Karte übereinandergelegt werden. Auf jeder Gradlinie entspricht der Abstand zwischen zwei Markierungen 100 Metern. Um die Koordinaten eines Punktes
abzulesen, muss zuerst die Position auf der X-Achse
(waagerechte Achse) und anschließend die Position
auf der Y-Achse (senkrechte Achse) abgelesen werden
(Abbildung 2).
Die Parzellen
‚
‚
X = 149650
Y = 120060
120200
Y
120000
Die 2012 von anderen Landwirten erklärten Parzel‚
‚
len sind mit (dünnen) blauen Linien und anonym auf
den Plänen eingezeichnet. Sie dienen dazu, aktuelle
Anhaltspunkte zu geben, aber sie erlauben es auch,
die getauschten oder erworbenen Parzellen leichter
einzuzeichnen ;
149500
X
149700
Abbildung 2. Ablesen von Koordinaten auf dem Plan
Bemerkung : Für eine bessere Sichtbarkeit werden die
Parzellen in gelb herausgestellt, indem sie die Grenzen
des Referenzbocks bedecken.
c. Hinweise zur Verwendung der
Pläne
1 Grundsatz
Nur die Umrisse der neuen und der 2013 geänderten
Parzellen müssen in rot in die Photopläne eingezeichnet
werden.
Die Zeichnungen der landwirtschaftlichen Parzellen
sind mit großer Sorgfalt anzufertigen. Die nicht beihilfefähigen beständigen Elemente (Gebäude,...), wie
sie in Punkt 1.3. des Teils 2 der Erläuterungen erwähnt
und beschrieben sind, ob sie nun auf den Photoplänen
sichtbar sind oder nicht, können nicht in die erklärten
landwirtschaftlichen Parzellen eingeschlossen werden.
Es obliegt jedem Landwirt, diese Elemente auf den Photoplänen aus eigener Initiative zu umranden, um Sanktionen zu vermeiden.
Fotopläne
Der nachstehende Photoplan-Auszug (Abbildung 3)
verdeutlicht einen konkreten Fall eines mit einem rosafarbenen Strich abgegrenzten Referenzblocks. In diesem
Block (Nummer A3250) sind die landwirtschaftlichen
Parzellen des Erklärenden in gelb ausgewiesen, wohingegen die von anderen Landwirten erklärten Parzellen in
blau angezeigt werden.
Besteht bereits eine gelbe oder rosa Linie an der Stelle,
an der eine rote Linie gezogen werden muss, so muss
die bestehende Linie so genau wie möglich in rot überschrieben werden.
Abbildung 3 – Auszug aus einem Photoplan
4 Feld ‘Referenzblock’
Ein Referenzblock (oder Referenzparzelle) ist eine zusammenhängende Fläche, die im Allgemeinen durch feste
Landschaftsteile (Wege, Wälder, Gebäude,…) abgegrenzt ist. Diese Fläche ist theoretisch beihilfefähig für die
Betriebsprämienrechte. Die Fläche des Referenzblocks
umfasst die erklärten und nicht erklärten landwirtschaftlichen Zonen.
Wenn der Landwirt eine landwirtschaftliche Parzelle
(ganz oder teilweise) außerhalb des Referenzblocks
erklärt, passt die Verwaltung, insofern die neu erklärte
Fläche beihilfefähig ist, die graphische Ansicht „Referenzparzelle“ an.
Dieses Feld enthält eine zusammenfassende Übersicht
der Flächen der Referenzblöcke auf dem Photoplan.
Achtung: Die Gesamtfläche der Blöcke ist angegeben,
auch wenn einer der Blöcke nur teilweise auf dem Photoplan erscheint.
Die gelb unterlegten Blocknummern entsprechen den
Referenzblöcken, in denen sich die auf dem betroffenen
Plan vorgedruckten Parzellen befinden.
Wie sind die Photopläne auszufüllen und einzusenden?
Schritt 1 : Arbeiten Sie zuerst auf den Kopien der Photopläne, bevor sie die Originale ausfüllen
Wie das Flächenerklärungsformular werden die Photopläne in doppelter Ausfertigung ausgehändigt. Es wird
dem Antragsteller geraten, den Plan seiner landwirtschaftlichen Parzellen auf den Kopien, die für ihn bestimmt sind, vorzubereiten. Erst danach werden die Änderungen auf die Originalphotopläne, die der zuständigen
Außendirektion zur Ergänzung ihrer Unterlagen zuzusenden sind, übertragen.
Einerseits, um Fehler auf dem Original zu vermeiden,
und andererseits, damit er selbst über eine Ausfertigung
seiner Erklärung verfügt.
Schritt 2 : Löschen von vorgedruckten Parzellen
Um eine bestehende Parzelle zu löschen, muss zuerst die
betreffende Parzelle auf dem Flächenerklärungsformular
2013 gestrichen werden, indem das Feld in Spalte 4
angekreuzt wird. Danach wird die Nummer der Parzelle
auf dem Photoplan mit einem roten Kugelschreiber durchgestrichen.
Schritt 3 : Änderung bestehender Parzellen (Änderung
des Umrisses, Aufteilung von Parzellen usw.)
In den Fällen, wo :
•die Fläche der Parzelle, die in Spalte 6 von Rubrik 5
angeben werden soll, kleiner oder größer ist als die
auf dem Formular aufgedruckte Fläche ;
•der vorgedruckte Kulturcode nicht mehr korrekt ist ;
•die geografischen Grenzen der Parzelle geändert
wurden, eine landwirtschaftliche Parzelle in zwei
geteilt wurde, ein Gebäude errichtet wurde, zwei
landwirtschaftliche Parzellen zusammengelegt wurden usw.
muss zuerst die betreffende Parzelle auf dem Flächenerklärungsformular 2013 gestrichen werden, indem
das Feld in Spalte 4 angekreuzt wird und unten auf dem
Formular eine neue Parzelle anlegt wird. Dann ist mit
rotem Kugelschreiber ausschließlich der Umriss der geän-
29
derten Parzelle einzuzeichnen und diese entsprechend
der Nummer (in Spalte 1 von Rubrik 5 des Flächenerklärungsformulars 2013) der neuen Parzelle, die
angelegt wurde, zu nummerieren.
Schritt 4 : Anlegen neuer Parzellen
Eine neue Parzelle ist auf dem Formular in Rubrik 5
im Anschluss an das vorgedruckte Inventar der landwirtschaftlichen Parzellen hinzuzufügen. Der Landwirt
zeichnet mit rotem Kugelschreiber ausschließlich die
Umrisse der neuen Parzelle ein und nummeriert sie
entsprechend der Nummer der Parzelle, wie sie in
Spalte 1 der Rubrik 5 des Flächenerklärungsformulars
angegeben ist. Wenn die neue Parzelle nicht mehr
auf den von der Verwaltung zugesandten Photoplänen
sichtbar ist, muss der Antragsteller bei der für ihn zuständigen Außendirektion einen Photoplan anfragen.
WICHTIG : Wenn die erklärte Parzelle, die geändert
oder neu angelegt wird, einen auf der Aufnahme sichtbaren oder nicht sichtbaren Bestandteil enthält (Gebäude,
Weiher, Baumgruppe, …), der:
- vollständig von der landwirtschaftlichen Parzelle
umfasst wird, muss der Umriss dieses Elements ebenfalls in rot eingezeichnet werden (Abbildung 4). Die
Fläche, die diesem zweiten Umriss entspricht, wird
von der Fläche des ersten Umrisses abgezogen.
- sich am Rande der landwirtschaftlichen Parzelle
befindet, muss der Umriss dieses Elements korrigiert
werden (Abbildung 5).
Abbildung 5. Ausschluss eines nicht beihilfefähigen
Elements, das sich am Rand der landwirtschaftlichen
Parzelle befindet.
Abbildung 4. Ausschluss eines nicht beihilfefähigen
Elements, das vollständig von der landwirtschaftlichen
Parzelle erfasst wird.
Schritt 5 : Versand der Photopläne zusammen mit der
Flächenerklärung und dem Beihilfeantrag 2013
Die ausgefüllten Originalphotopläne sind bis spätestens
Freitag, den 29. März 201314, zusammen mit dem
Flächenerklärungsformular an die Außendirektion zu senden.
Achtung: Alle Originalpläne, auch diejenigen, die dieses
Jahr nicht benutzt werden, müssen an die Außendirektion
zurückgesandt werden.
Die Pläne müssen in zwei gefaltet werden und sind
zusammen mit dem Flächenerklärungsformular an die
Anschrift der Außendirektion, die auf der ersten Seite
des Flächenerklärungsformulars steht, zu versenden. Der
Umschlag muss korrekt frankiert sein.
Achtung :
es ist Pflicht, alle bewirtschafteten Parzellen zu erklären und demnach einzuzeichnen.
Die Uferzäune (s. Kapitel 5 von Teil 2) müssen auf
getrennten Photoplänen aufgezeichnet werden, die
bei der zuständigen Außendirektion anzufragen
sind. Die Erzeuger müssen die Uferzäune, für die sie
spezifische Beihilfen beantragen, darauf graphisch
übertragen. Diese Markierungsstriche werden mit
einem roten Kugelschreiber an den äußeren Rändern
vorgenommen. (Z: Abbildung 6).
Fotopläne
Hinweis : Wenn der Antragsteller Parzellen bewirtschaftet hat, die sich nicht auf den erhaltenen Photoplänen
befinden, muss er mit der Außendirektion Kontakt aufnehmen, um den/die entsprechenden Plan/Pläne zu erhalten.
Achtung: In dem Fall müssen Sie sich nach den Informationscode der Parzellen erkundigen, die bewirtschaftet werden. Die geographische Lage einer Parzelle,
ihre besondere Nutzung oder ihre topographischen
Gegebenheiten können zu Einschränkungen führen, unter
anderem was die Cross-Compliance der Beihilfen betrifft.
2 Nummerierung der Parzellen
Wenn eine neue Parzelle zu nummerieren ist, wird die
Parzellennummer innerhalb der Parzelle eingetragen,
insofern ausreichend Platz ist. Bei unzureichendem Platz
ist sie in unmittelbarer Nähe anzugeben. Wird die
Parzelle gestrichen, genügt es, die Nummer mit einem
roten Kreuz durchzustreichen.
Die Nummern müssen genau mit den Nummern der
Rubrik 5 des Flächenerklärungsformulars übereinstimmen.
Nicht nummerierte Parzellen auf dem Plan werden
nicht berücksichtigt. Die gelbe Nummerierung auf dem
Plan entspricht der Parzellennummerierung, wie sie die
Verwaltung für 2013 vorgenommen hat, und nicht unbedingt derjenigen, die in der Erklärung 2012 verwendet wurde.
Das Einzeichnen sehr kleiner Parzellen kann sich als
schwierig erweisen. In diesem Falle sind ihre Umrisse
möglichst genau zu zeichnen und ihre Nummern neben
und nicht in den Parzellen einzutragen.
3 Ratschläge und Problemfälle
Die an die Verwaltung zurückgesandten ORIGINALPläne müssen sauber und verständlich sein. Flecken oder
unnötige Anmerkungen sind zu vermeiden. Die KOPIEN
bewahrt der Antragsteller auf.
Es dürfen nur die für das Wirtschaftsjahr 2013 angefertigten Photopläne verwendet werden. Andere Unterlagen (NGI-Karten usw.) sind nicht zulässig.
Abbildung 6. Zeichnung of Einzäunung der Ufer
4 Graphische Validierung der
Erklärungen.
Um im Rahmen des Erklärungsverfahrens der Beihilfeanträge berücksichtigt werden zu können, müssen die
landwirtschaftlichen Parzellen einer Verwaltungskontrolle
sowie auch einer graphischen Kontrolle unterzogen
werden, die den Grundsätzen der Verordnung (EG) Nr.
1122/2009 entsprechen.
Bei dieser Validierung können die Grenzen der erklärten Parzellen auf der Grundlage folgender Prinzipien
abgeändert werden :
- Die erklärten Parzellen werden auf die Wallonische
Region begrenzt.
- Die erklärten Parzellen werden im Rahmen einer Bildanalyse ausgewertet, um die Grenzen der Parzellen unter
Berücksichtigung der sichtbaren Bodenbedeckung zu
lokalisieren. Anhand dieser Etappe der Bildanalyse können die anthropogenen Zonen wie Gebäude von über
einem Ar oder Straßen abgezogen werden.
- Eine erklärte landwirtschaftliche Parzelle kann in der
Gegenwart von nicht beihilfefähigen Bestandteilen wie
Wegen oder Wasserläufen in mehrere Teile aufgeteilt
werden müssen. (s. Kapitel 1.3 des Teils 2 der Erläuterungen für die Liste der nicht beihilfefähigen Bestandteile).
14. F ür die von der Flämischen Region verwalteten Landwirte ist die Frist
für das Einreichen der 21. April 2013 (unter Vorbehalt späterer Änderungen).
- Die Daten der Kontrollberichte werden genutzt.
31
Anhänge
© Claudine Klein
Anhänge
Zuständigkeiten und Adressen
Zuständig für die Bezirke von Nivelles und Namur
ÖFFENTLICHER DIENST DER WALLONIE - Abteilung Beihilfen
Außendirektion - Büro Wavre
Avenue Pasteur 4, 1300 WAVRE
Telefon
010/23.37.40
Büro THUIN
Zuständig für die Bezirke von Thuin, Charleroi und Mons
ÖFFENTLICHER DIENST DER WALLONIE - Abteilung Beihilfen
Außendirektion - Büro Thuin
Rue du Moustier 13, 6530 THUIN
071/59.96.00
Büro ATH
Zuständig für die Bezirke von Tournai, Ath, Mouscron und Soignies
ÖFFENTLICHER DIENST DER WALLONIE - Abteilung Beihilfen
Außendirektion - Büro Ath
Chemin du Vieux Ath 2c, 7800 ATH
068/27.44.00
Büro HUY
Zuständig für die Bezirke von Lüttich, Huy und Waremme
ÖFFENTLICHER DIENST DER WALLONIE - Abteilung Beihilfen
Außendirektion - Büro Huy
Chaussée de Liège, 39, 4500 HUY
085/27.34.20
Büro MALMÉDY
Zuständig für den Bezirk von Verviers
ÖFFENTLICHER DIENST DER WALLONIE - Abteilung Beihilfen
Außendirektion - Büro Malmedy
Avenue des Alliés 13, 4960 MALMEDY
080/44.06.10
Büro WAVRE
Büro LIBRAMONT Zuständig für die Bezirke von Neufchâteau, Bastogne, Virton und Arlon,
sowie für die Gemeinden Gedinne, Bièvre und Vresse-sur-Semois
ÖFFENTLICHER DIENST DER WALLONIE - Abteilung Beihilfen
Außendirektion - Büro Libramont
Rue Fleurie, 2, 6800 LIBRAMONT
Büro CINEY
Anhänge
Anhang 1 : Liste der AuSSendirektionen der Wallonischen Region
061/26.08.30
Zuständig für die Bezirke von Marche-en Famenne, Philippeville und Dinant, 083/23.07.40
jedoch nicht für die Gemeinden Gedinne, Bièvre und Vresse-sur-Semois
ÖFFENTLICHER DIENST DER WALLONIE - Abteilung Beihilfen
Außendirektion - Büro Ciney
Rue Edouard Dinot, 30, 5590 CINEY
33
Anhang 2 : Liste der Provinzbüros – Flämische Region
FLÄMISCH-BRABANT
ANTWERPEN
LIMBURG
OSTFLANDERN
WESTFLANDERN
Zuständigkeiten und Adressen
Agentschap voor Landbouw en Visserij
Markt- en Inkomensbeheer Vlaams-Brabant
Vlaams Administratief Centrum
Diestsepoort 6, bus 102
3000 LEUVEN
E-mail: mib.vlaamsbrabant@lv.vlaanderen.be
Agentschap voor Landbouw en Visserij
Markt- en Inkomensbeheer Antwerpen
Anna Bijnsgebouw
Lange Kievitstraat 111 - 113 bus 72
2018 ANTWERPEN
E-mail: mib.antwerpen@lv.vlaanderen.be
Agentschap voor Landbouw en Visserij
Markt- en Inkomensbeheer Limburg
Vlaams Administratief Centrum (Blok A, niveau 2)
Koningin Astridlaan 50 bus 6
3500 HASSELT
E-mail: mib.limburg@lv.vlaanderen.be
Agentschap voor Landbouw en Visserij
Markt- en Inkomensbeheer Oost-Vlaanderen
Burgemeester Van Gansberghelaan 92
9820 MERELBEKE
E-mail: mib.oostvlaanderen@lv.vlaanderen.be
Agentschap voor Landbouw en Visserij
Markt- en Inkomensbeheer West-Vlaanderen
Koning Albert Ier - laan 1.2, bus 102
8200 Brugge
E-Mail: mib.westvlaanderen@lv.vlaanderen.be
Die Büros sind erreichbar :
per Telefon : werktags, von 9 Uhr bis 12 Uhr und von 13.30 Uhr bis 17 Uhr
Öffnungszeiten : jeden Werktag
Vormittags : von 9 Uhr bis 12 Uhr
‚
‚
Nachmittags : zwischen 13.30 Uhr und 16 Uhr nur auf Absprache
‚
‚
Tél.
016/66.61.40
Fax
016/66.61.41
03/224.92.00
03/224.92.01
011/74.26.50
011/74.26.69
09/272.22.00
09/272.22.01
050/20.76.20
050/20.76.29
Liste der AuSSendirektionen der Abteilung Natur und Forstwesen (DNF)
DNF Direktion von
Dinant
DNF Direktion von Liège
DNF Direktion von
Malmédy
DNF Direktion von
Marche -en- famenne
Adresse und Person des Kontaktes
Place Didier, 45
6700 ARLON
E-Mail : arlon.dnf.dgarne@spw.wallonie.be
Rue Daoust,14 boîte3
5500 DINANT
E-Mail : dinant.dnf.dgarne@spw.wallonie.be
Montagne Sainte-Walburge, 2 Bât. 2
4000 LIEGE
E-Mail : liege.dnf.dgarne@spw.wallonie.be
Avenue Mon-Bijou, 8
4960 MALMEDY
E-Mail : malmedy.dnf.dgarne@spw.wallonie.be
Rue Carmel, 1
6900 MARLOIE
E-Mail : marche.dnf.dgarne@spw.wallonie.be
Tél.
063/58.91.63
082/67.68.85
04/224.58.78
04/224.58.79
080/79.90.41
084/22.03.43
084/22.03.56
DNF Direktion von Mons Rue Achille Legrand, 16
7000 MONS
E-Mail : mons.dnf.dgarne@spw.wallonie.be
065/32.82.41
065/32.82.40
DNF Direktion von
Namur
Avenue Reine Astrid, 39-45
5000 NAMUR
E-Mail : namur.dnf.dgarne@spw.wallonie.be
081/71.54.00
DNF Direktion von
Neufchâteau
Chaussée d’Arlon, 50/1
6840 NEUFCHÂTEAU
E-Mail : neufchateau.dnf.dgarne@spw.wallonie.be
061/23.10.34
Anhänge
DNF Direktion von
ARLON
35
Anhang 3 : Kulturcodes
KULTUREN, WELCHE DIE BENUTZUNG VON NORMALEN RECHTEN RECHTFERTIGEN
Kultur
Code Hauptbe- Nebenbestimmungen
Kultur stimmung vereinbar mit der Hauptbestimmung A
A
E
B
GETREIDE
Hafer
34
A
E
B
Spelz/ Dinkel
36
A
E
B
Winterweizen
311
A
E
B
Frühlingsweizen
312
A
E
B
Silagemais
201
A
E
B
Körnermais
202
A
E
B
Getreidemischung oder Getreide + Hülsenfrüchte*
39
A
E
B
Wintergerste
321
A
E
B
Sommergerste
322
A
E
B
Braugerste
323
A
E
B
Buchweizen
37
A
E
B
Winterroggen
331
A
E
B
Sommerroggen
332
A
E
B
Triticale
35
A
E
B
Sonstige Getreidesorten (Hartweizen, Mohrenhirse, Hirse,
38
A
E
B
Kanariengras, außer Mischung*)
GARTENBAU
Obstbau jährlich*
972
A
E
B
Obstbau mehrjährig*
971
A
E
B
Zierpflanzenbau*
96
A
E
B
Andere Gemüse
951
A
E
B
Hülsenfrüchten
966
A
E
B
Wurzelgemüse
967
A
E
B
Frisch geerntete Erbsen
931
A
E
B
Treibhaus-Gemüsebau
952
A
B
Baumschule für Forstpflanzen
9560
A
E
Baumschulen von Obstbäumen oder Zierpflanzen
9520
A
E
B
Weinreben
9716
A
E
B
KARTOFFELN
Kartoffeln (Setzlinge)
9201
A
E
B
Speisekartoffeln
9202
A
E
B
ÖLFRÜCHTE
Winteraps und –rüben (Saatgut)
411
A
E
B
Sommerraps und –rüben (Saatgut)
412
A
E
B
Leinsamen
45
A
E
B
Soja
43
A
E
B
Sonnenblume
42
A
E
B
FASERPFLANZEN
Faserhanf (vor der Aussaat einer vorherigen Genehmigung
922
A
E
B
unterworfene Kultur)
Nicht-Faserhanf (vor der Aussaat einer vorherigen Genehmigung
872
A
E
B
unterworfene Kultur)
Faserlein
921
A
E
B
KARTOFFELN
Pflanzkartoffel
902
A
E
B
Speisekartoffeln
901
A
E
B
Stärkekartoffeln
903
A
E
B
Kartoffeln (Kartoffelernte vor dem 1. August)
904
A
E
B
Kartoffeln (Frühkartoffeln, Kartoffelernte vor dem 20. Juni)
905
A
E
B
FUTTERPFLANZEN
Futterrüben
71
A
E
B
Luzerne
73
A
E
B
Dauergrünland
61
A
E
B
Weide mit Sonderstatus**
613
A
E
B
Grasanbau
62
A
E
B
Klee
72
A
E
B
Andere Futter ( Erbsem, Kohl, Karotten, andere Hülsenfrüchte,...)* 743
A
E
B
Gruppe
Bio-Kultur****
4
4
4
4
1
1
4
4
4
4
4
4
4
4
4
3
3
3
3
3
3
4
3
3
3
3
3
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
1
1
1
1
1
1
(folge)
KULTUREN, WELCHE DIE BENUTZUNG VON NORMALEN RECHTEN RECHTFERTIGEN
Kultur
Code Hauptbe- Nebenbestimmungen
Kultur stimmung vereinbar mit der Hauptbestimmung A
A
E
B
EIWEISSPFLANZEN (geerntet nach dem Milchreifestadium)
Acker- und Puffbohnen
52
A
E
B
Erbsen (außer Erbsen für Konservenfabrik)
53
A
E
B
Gemisch Eiweißpflanzen (Hauptkultur) + Getreide
54
A
E
B
Süsslupine
51
A
E
B
SONSTIGE NUTZUNGEN DES BODENS
Angelika
881
A
E
B
Zuckerrüben
91
A
E
B
Inulinhaltige Zichorie
9811
A
E
B
Kaffeezichorie
9812
A
E
B
Natürliche Pflanzendecke
81
A
E
Bodenbedeckung, die die Fauna begünstigt
851
A
E
B
Forstkulturen mit einer kurzen Umtriebszeit***
883
A
E
Futtergras nur für die Saatguterzeugung nach der biologischen
821
A
E
B
Produktionsmethode
Hopfen
9822
A
E
B
Jährlicher Hülsenfrüchte*
95
A
E
B
Miscanthus
884
A
E
Brennnessel
7431
A
E
B
Duftpflanzen
953
A
E
B
Heilpflanzen
957
A
E
B
Tabak
9821
A
E
Land, das aus der Produktion herausgenommen wurde
873
A
oder Bodenbedeckung mit Umweltfinalität, die durch private
Dritte vergütet wird (Windpark,…)
Begraste Wendefläche
Sonstige eingesäte Pflanzendecken
Gruppe
Bio-Kultur****
4
4
4
4
4
4
4
4
2
4
3
1
4
3
3
-
874
A
-
-
-
751
85
A
A
E
E
B
B
4
2
Anhänge
Anhang 3 : Kulturcodes
* in Spalte 7, Rubrik 5 des Formulars einzutragen
** = Parzellen gelegen in Natura-2000-Gebieten, in Naturschutzforstgebieten, in zugelassenen Naturschutzgebieten oder in biologisch wertvollen
Feuchtgebieten und von denen mindestens 80% der Gesamtfläche mit einer für Vieh geeigneten Vegetation bedeckt ist und die eine Futterqualität
aufweisen, die eine extensive Bewirtschaftung ermöglichen.
*** Liste der BPR-zulässigen Arten, Arten, die Wurzeln abstoßen und deren Höchsterntezyklus auf 12 Jahre festgelegt ist
Arten der Gattung Pappel (Populus sp.)
Arten der Gattung Weide (Salix sp.)
Bergahorn (Acer pseudoplatanus L.)
Schwarz-Erle (Alnus glutinosa Gaertn.)
Weißbirke (Betula pendula Roth.)
Weißbuche (Carpinus betulus L.)
Gemeine Esche (Fraxinus excelsior L.)
Vogelkirsche (Prunus avium L.)
Roteiche (Quercus rubra L.)
Winterlinde (Tilia cordata Mill.)
Eberesche (Sorbus sp.)
Haselnussstrauch (Corylus avellana)
KULTUREN, DIE DIE VERWENDUNG VON RECHTEN AUF DIE BETRIEBSPRÄMIE NICHT ERMÖGLICHEN
Kultur
Code
HauptNebenbestimmungen
Kultur
bestimvereinbar mit der Hauptmung
bestimmung I
GARTENBAU
Weihnachtsbäume
SONSTIGES
962
I
E
B
I
E
-
37
Anhang 4 : Tabelle der Vereinbarkeit
4.1 Tabelle der Vereinbarkeiten zwischen Haupt- und Nebenbestimmungen (Rubrik 5)
Haupt-bestimmungen
Neben-bestimmungen
Hauptbestimmungen
A
I
A
S
X
I
S
B
E
IR
Nebenbestimmungen
B
C
C
S
E
C
C
C*
S
IR
C
C
C
C
S
X = Kumulierung verboten - C = Kumulierung erlaubt - S Gegenstandslos - * : bedingt
Siehe Bezeichnungen der Bestimmungen in Spalten 9 und 10 der Rubrik 5
Anhang 4.2 : Tabelle der Kumulierungen und Vereinbarkeiten zwischen AUM-Hauptund Nebenmethoden
A. Kulturen
1.a
Hecken
1.a Hecken
S
1.b Bäume 1.c Tümpel 3.a
4 Boden- 5 Extensiund
Begraste
bedeckung ver GetreiBüsche
Wendeflädeanbau
che
9 Neu
gestaltete
Parzellenstreifen
11
Biologische-Landwirtschaft
C
C
C
C
C
C
C
S
C
C
C
C
C
C
S
C
C
C
C
C
S
S
S
X
C
4 Bodenbedeckung im Winter
S
C
S
C
5 Extensiver Getreideanbau
C
S
S
X
S
C
1.b Bäume Und Büsche
1.c Tümpel
3.a Begraste Wendefläche
9N
eu gestaltete
Parzellenstreifen
11 Biologische Landwirtschaft
S
C= Ein Kumulieren der Prämien ist möglich (Gegenstand und/oder Einschränkungen sind verschieden)
S= Gegenstandslos (Andere angebaute Pflanze und/oder anderer Zeitraum, oder waagerecht und senkrecht identische Maßnahme)
X= Kumulierung verboten
1. Kategorie: die Methoden 1a, b oder c betreffen Elemente
2. Kategorie: die Methoden 3a, 4 und 9 sind auf übliche Einschränkungen gestützt
3. Kategorie: die Methoden 5 und 11 sind auf Einschränkungen von externen Produktionsfaktoren gestützt
Die Kategorien sind kumulierbar (Gegenstand und/oder Einschränkungen sind verschieden)
B. Wiesen
1.a
Hecken
1.a Hecken
S
1.b Bäume und Büsche
1.c Tümpel
1.b Bäume 1.c Tümpel 2 Natürund
liche
Büsche
Wiesen
3.b Wie7
senstreifen Geringer
Tierbesatz
8 Biologisch
wertvolle
Weiden
11 Biologische
Landwirtschaft
C
C
C
C
C
C
C
S
C
C
C
C
C
C
S
C
C
C
C
C
S
X
C
X
C
S
C
X
C
S
C
C
S
C
2 Natürliche Wiesen
3.b Wiesenstreifen
7 Geringer Tierbesatz
8 Biologisch wertvolle Weiden
11 Biologische Landwirtschaft
S
C= Ein Kumulieren der Prämien ist möglich mit ggf. Höchstsatz bei 450 Euro pro Hektar und pro Jahr
S= Gegenstandslos (waagerecht und senkrecht identische Maßnahme)
X= Kumulierung verboten
1. Kategorie: die Methoden 1a, b oder c betreffen Elemente
2. Kategorie: die Methoden 2, 3b und 8 sind auf übliche Einschränkungen gestützt
3. Kategorie: die Methoden 7 und 11 sind auf Einschränkungen von externen Produktionsfaktoren gestützt
Die Kategorien sind kumulierbar (Gegenstand und/oder Einschränkungen sind verschieden) und, für die 3. Kategorie sind die zwei Methoden kumulierbar, da
die Kompensation die entsprechenden Einkommensverluste nicht deckt.
Unterschrift(en) des (der) Erklärenden
Département des Aides • Direction des Surfaces agricoles • www.spw.wallonie.be • N° Vert : 0800 11 901 (informations générales)
DIRECTION GÉNÉRALE OPÉRATIONNELLE
DE L’AGRICULTURE, DES RESSOURCES NATURELLES ET DE L’ENVIRONNEMENT
Dieses Dokument ist für die Außendirektion bestimmt. Dem Antragsteller wird geraten, eine Kopie zu behalten.
Ausgestellt in ……………………………………, den _ _ / _ _ / 2 0 1 3
IDENTIFIZIERUNG DES ANTRAGSTELLERS
Name, Vorname (Bezeichnung) :
Adresse :
Erzeuger-Nr.:
Aktenzeichen:
ART DER VERÄNDERUNGEN
 Andere Verwendung der Parzelle als die angegebene (untenstehende Tabelle ausfüllen)
 Hinzufügen von neuen Parzellen (untenstehende Tabelle ausfüllen)
 Streichen von Parzellen (untenstehende Tabelle ausfüllen)
 Ich bitte um Ausgleichszulage in benachteiligten Gebieten für ……. zusätzliche Empfänger
Ursprüngliche Erklärung
Neue Erklärung
Nr. der
Nr. des
Erklärte KulturKultur- BestimBestim- Agrarumweltmaßnahmen
Agrarumweltmaßnahmen
Nr. des
Erklärte
Agrarumweltmaßnahmen
GG
NNr. derNr. der
Nr. des
ErklärteKultur-Kultur- BestimBestimAgrarumweltmaßnahmen
GG
N
code mung
mung
Referenzcode
Referenzmung MethoMethoZahl
Länge (m)2000
Zahl
Länge (m) 2000
Parzelle Referenz- Fläche
Parzellen
FlächeFlächecodecode mung
Parzelle
blocks
blocksblocks
dencode
(en)(en) dencode
(en) (en) Metho(ha, a)
(ha, a)(ha, a)
Zahl
Länge
MethoZahl Länge (m)
dencode
(m)
dencode
Nr. der
❐
❐
❐
❐
Parzelle
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
Nach dem 31. Mai 2013 werden nur die Änderungen berücksichtigt, die keine Erhöhung der Beihilfe nach sich ziehen und die vor etwaigen Kontrollen eingereicht wurden.
Jegliche Änderung der Lage Ihres Betriebes im Vergleich zu der in Ihrer Erklärung beschriebenen Lage (Verwendung einer anderen Parzelle, als die angegebene, neue Parzellen, Streichung von
Parzellen usw.) muss der Außendirektion anhand dieses Formulars sofort mitgeteilt werden. Direktion der Kommunikation Umwelt, Naturschätze und Landwirtschaft der DGARNE.
Formular 1 : ANPASSUNG DER FLÄCHENERKLÄRUNG 2013
Der Verwaltung vorbehalten
EINGANGSDATUM :
EINGANGSDATUM :
Der Verwaltung vorbehalten
FORMULAR 2 : ERSTANTRAG FÜR 2013 (AUM) FÜR DIE METHODEN M8 UND M9
NAME :
ERZEUGERNUMMER :
AKTENZEICHEN :
Im Rahmen meines Erstantrags für 2013 für die Methode M8 „Weide von hohem biologischem Wert“ und/oder M9
„Neu gestaltete Parzellenstreifen“ fülle ich die nachfolgende Tabelle aus.
Identifikation des Erzeugers
Name Vorname :
Nr. des Erzeugers :
Nummer der
Methode M8 of
M9
Parzelle in 2013
Nr. der Akte :
Gleichlautendes Gutachten
Länge (m)
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
❐
Wichtig : Nur die Methoden M8 und M9, für die die technischen Gutachten vor dem 13. November 2012
eingereicht wurden, oder die M8 und M), die 2008 festgelegt wurden und die innerhalb einer angemessenen Frist
eingehen, können berücksichtigt werden. Bitte senden Sie ein gleichlaufendes Gutachten an die Abteilung ländliche
Angelegenheiten und Wasserläufe.
Erstellt in ……………………………………,
Unterschrift(en) des/der Erklärenden :
den _ _ / _ _ / 2 0 1 3
Dieses Dokument ist für die Außendirektion bestimmt. Dem Antragsteller wird geraten, eine Kopie zu behalten.
DIRECTION GÉNÉRALE OPÉRATIONNELLE
DE L’AGRICULTURE, DES RESSOURCES NATURELLES ET DE L’ENVIRONNEMENT
Département des Aides • Direction des Surfaces agricoles • www.spw.wallonie.be • N° Vert : 0800 11 901 (informations générales)
EINGANGSDATUM :
Der Verwaltung vorbehalten
FORMULAR 3 : ÄNDERUNG VON VERPFLICHTUNGEN FÜR AGRARUMWELTMASSNAHMEN
(AUM), DIE 2009, 2010, 2011 ODER 2012 EINGEGANGEN WURDEN
Name, Vorname : ……….................…………………………………………………………………………………
Adresse : …………………………………………………………………………………………………………………
ERZEUGERNUMMER :……………………………………………………… AKTENNUMMER :……………………..
Ich erkläre, dass die folgenden Abänderungen an den Verpflichtungen für Agrarumweltmaßnahmen (AUM), die
2009, 2010, 2011 oder 2012 im Rahmen der durch den EWR vom 24. April 2008 eingeführten AUM-Regelung
eingegangen wurden, ausgeführt worden sind. Ich bin mir bewusst, dass jede Verringerung der Verpflichtung - höhere
Gewalt ausgenommen – zu Geldstrafen (insbesondere einer Beitreibung der unrechtmäßig seit dem Beginn meiner
Verpflichtung erhaltenen AUM–Subventionen) führen kann.
1° V
erringerungen oder Erhöhung der Verpflichtung in Bezug auf andere AUMMethoden als die ‘Haltung bedrohter lokaler Rassen’ :
Jahr der
Verpflichtung
Codes
der AUMMethoden
(1)
Nummer der
betroffenen
Parzelle (s. Nr.
der Parzelle der
Flächenerklärung
2012)
Fläche oder Länge, die von
einer Verringerung oder
Erhöhung der Verpflichtung
für die folgenden Methoden
betroffen ist : M 2, M 3a
(Länge), M 3b(Länge), M 4,
M 5, M 7, M 8, M9
Verringerungen oder Erhöhung bei der Methode M 1 :
Aufrechterhaltung und Unterhalt landwirtschaftlicher
Elemente und der Artenvielfalt
1a : Länge (m)
1b : Anzahl der
Bestandteile
1c : Anzahl der
Tümpel
(1) Die Codes, die anzugeben sind, um die 2 Spalte auszufüllen, sind in der Tabelle 6 der Erläuterungen der Flächenerklärung 2013 angegeben
2° W
as die Methode 6 ‘Haltung bedrohter lokaler Rassen’ betrifft, identifiziere ich in
der untenstehenden Tabelle die Tiere, für die ich meine Verpflichtung nicht mehr
einhalten kann, sowie ggf. die Ersatztiere:
Jahr der
Verpflichtung
Betroffene
Rasse (2)
Ersetztes Tier (durch seine Arbeitsnummer im Falle von Rindern oder
Schafen und durch den Namen des
Tieres bei Pferden zu identifizieren)
Ersatztier (durch seine Arbeitsnummer im Fall von Rindern oder Schafen und durch den Namen des Tieres
bei Pferden zu identifizieren)
Geburtsdatum des Ersatztieres (das
Identifizierungsdokument beifügen, das
bescheinigt, dass das Tier der betreffenden lokalen Rasse angehört)
(2) Je nach Rasse einen der folgenden Codes angeben:
Zugpferde :
- Code 11 : Ardenner Zugpferd
- Code 12 : Belgisches Zugpferd Rinder :
- Code 22 : Gemischte Weißblaue
Erstellt in ……………………………………,
den _ _ / _ _ / 2 0 1 3
Schafe :
- Code 31 : Maas- und Samberschaf
- Code 32 : Belgisches Milchschaf
- Code 33 : Gefleckter Ardenner oder Bergschaf
- Code 34 : Roter Ardenner oder Voskop
- Code 35 : Mergerlandschaf
Unterschrift(en) des/der Erklärenden
Dieses Dokument ist für die Außendirektion bestimmt. Dem Antragsteller wird geraten, eine Kopie zu behalten.
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Erklärte
Fläche
(ha, a)
Unterschrift(en) des (der) Erklärenden
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Dieses Dokument ist für die Außendirektion bestimmt. Dem Antragsteller wird geraten, eine Kopie zu behalten.
Erstellt in ……………………………………, den _ _ / _ _ / 2 0 1 3
Erzeugernummer : ………………………… Aktenzeichen : ………………………………
Ursprüngliche Erklärung
Neue Erklärung
Nr. der
Nummer
Erklärte
Kultur-code BestimJährlicher oder ursprüngNr. der
Nummer
Parzelle
des
Fläche
mung(en) licher Antrag bezüglich
Parzelle
des
Referenz- (ha, a)
der AUM-Verpflichtungen
Referenzblocks
mit Rotationsprinzip, die
blocks
2013 zu lokalisieren sind
M4
Kultur-code Bestimmung(en)
Jährlicher oder ursprünglicher Antrag bezüglich
der AUM-Verpflichtungen
mit Rotationsprinzip, die
2013 zu lokalisieren sind
M4
IDENTIFIZIERUNG DES ANTRAGSTELLERS
Name, Vorname (Bezeichnung) : ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………
Adresse : ………………………………………………………………………………………………………………………………………………...………………………………
Wenn Sie die Lokalisierung der Parzellen ändern, auf die Sie 2013 eine Agrarumweltmethode vom Typ M4 (AUM Bodenbedeckung) anwenden, müssen Sie verpflichtend das
nachfolgende Dokument ausfüllen und es schnellstmöglich (und auf jeden Fall vor der Anbringung der AUM-Bodenbedeckungen) an die für Sie zuständige Außendirektion senden.
Formular 5 : ÄNDERUNG DER ANGABEN ZUR LOKALISIERUNG DER BODENBEDECKUNG IM WINTER (Methode M4)
Der Verwaltung vorbehalten
EINGANGSDATUM :
EINGANGSDATUM :
Der Verwaltung vorbehalten
FORMULAR 6 : ÜBERTRAGUNG VON VERPFLICHTUNGEN, DIE FÜR
AGRARUMWELTSUBVENTIONEN (AUM) EINGEGANGEN WURDEN
Das Formular ist ordnungsgemäß ausgefüllt und unterzeichnet an die für die Bearbeitung der Akte des Überlassers
zuständigen Außendirektion zurückzuschicken. Es ist ein Formular pro übertragene Verpflichtung und pro Überlasser (Übernehmer) auszufüllen.
RUBRIK 1 : Identifizierung der Parteien
ÜBERLASSER
ÜBERNEHMER
Name : . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Name : . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Vorname : . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Vorname : . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Erzeugernummer :
Erzeugernummer :
-
Adresse : . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
....................................
Adresse : . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
....................................
RUBRIK 2 : Identifizierung der AUM-Verpflichtung, die Gegenstand der durchgeführten
Übertragung ist vom _ _/ _ / 20 _
Identifizierung der AUM-Methode (den Code der entsprechenden Methode angeben – Liste der Codes im Punkt F.4):
……………………………………………….
Datum des Anfangs der ursprünglichen Verpflichtung (vom Überlasser auszufüllen): 01 / 04 / 20 _ _
Art der Übertragung (entsprechendes Feld ankreuzen):
 Alles auf einen einzigen Übernehmer (die gesamte Verpflichtung wird auf den o.g. Übernehmer übertragen)
A
lles wird auf mehrere Übernehmer übertragen (die gesamte Verpflichtung wird auf mehrere Übernehmer übertragen; das vorliegende Dokument betrifft nur den auf den o.g. Übernehmer übertragenen Teil)
 T eilweise (nur ein Teil der Verpflichtungen wird auf den o.g. Übernehmer übertragen; der Überlasser führt den nicht
übertragenen Teil weiter)
Hinweis -: Im neuen Programmierungszeitraum (2014) des PWDR werden die laufenden Verpflichtungen für die agroökologischen Methoden, die geändert oder gar aufgehoben werden, entsprechend angepasst und gegebenenfalls
ohne Strafe für den Zeichner aufgehoben.
Auf den o.g. Übernehmer übertragene Fläche : _ _ _ ha _ _ a
Auf den o.g. Übernehmer übertragene Länge : _____
m
den o.g. Übernehmer übertragene Anzahl von Elementen : _____
Elemente
RUBRIK 3 : E
inzelheiten über die übertragene AUM-Verpflichtung (nicht ausfüllen,
wenn die Übertragung eine Methode M4 oder M5 betrifft)
Identifizierung der betreffenden Parzelle anhand
der Nummer, die sie auf
der letzten Flächenerklärung (FE) des Überlassers
trägt (= letzte vom Überlasser eingereichte FE vor
Übertragung der Verpflichtung – FE 20…)
Fläche der erklärten Parzelle in der FE aus Spalte
1 (ha, a)
Fläche/Länge oder
Anzahl der Elemente, die
Gegenstand der Verpflichtungsübertragung für die
betreffende Parzelle sind
Datum der Übertragung
der Bewirtschaftung der
Parzelle
Hinweis : Dem vorliegenden Formular eine Tabelle gleicher Art hinzufügen, wenn obige Tabelle nicht ausreicht.
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RUBRIK 4 : Erklärung der Parteien bezüglich der Übertragung der Verpflichtung
Die jeweils in Rubrik 1 identifizierten Parteien bestätigen, dass die in Rubrik 2a angegebene AUM-Verpflichtung
tatsächlich Gegenstand der Übertragung von Verpflichtungen gemäß den im vorliegenden Dokument beschriebenen
Bedingungen ist.
Der in Rubrik 1 genannte Übernehmer :
1. verpflichtet sich besonders :
-w
enn die Übertragung von Verpflichtungen eine andere Methode als die Methoden M4 oder M5 betrifft, ab der
Übertragung der besagten Verpflichtung die in Rubrik 3 angeführten Parzellen persönlich zu bewirtschaften und dort
alle Bedingungen für die Beihilfefähigkeit bezüglich der übertragenen AUM-Verpflichtung einzuhalten und zwar bis
zum 31. März, der der Übertragung folgt ;
- v on Amts wegen ab dem 1. April, der der Übertragung folgt, eine neue Verpflichtung derselben Art über 5 Jahre
abzuschließen, die mindestens die übertragenen Parzellen umfasst (wenn die Übertragung eine andere Methode
als die Methoden M4 oder M5 betrifft) ODER eine Neuverpflichtung über 5 Jahre, die mindestens die von der
Verpflichtungsübertragung betreffende Fläche betrifft (wenn die Übertragung eine Methode M4 oder M5 betrifft) ;
-w
enn er die übertragene Verpflichtung nicht bis zu ihrem Ende einhält, die sich auf den übertragenen Teil der Verpflichtung beziehenden erhaltenen Agrarumweltsubventionen zurückzuerstatten, einschließlich der entsprechenden
Subventionen, die dem Überlasser seit dem Beginn der Verpflichtung gezahlt wurden.
2. ist sich der Tatsache bewusst, dass die für die übertragene AUM-Verpflichtung gezahlten Subventionen ihm nur für
die ab dem 1. April des Jahres, ab dem die betreffende Übertragung der Verpflichtung von der Verwaltung für gültig
erklärt worden ist, verbleibenden Jahresabschnitte gezahlt werden können.
Der Überlasser und der Übernehmer sind sich der Tatsache bewusst, dass die dem Teilbetrag des Jahres, in dessen Verlauf die Übertragung stattfindet, entsprechenden Subventionen, dem Überlasser geschuldet sind, sofern die
Bedingungen der Beihilfefähigkeit im Verlauf dieses Jahres vom Überlasser oder vom Überlasser und Übernehmer
eingehalten wurden, wenn die Übertragung an einem Tag vor dem der jährlichen Fälligkeit der besagten Verpflichtung stattfand.
Bei teilweiser Übertragung der in Rubrik 2 angegebenen AUM-Verpflichtung verpflichtet sich der Überlasser, die
Verpflichtung fortzusetzen, die er ursprünglich für die Flächen, Längen oder Elemente unterzeichnet hat, die nicht
Gegenstand der Verpflichtungsübertragung waren.
Der Überlasser ist sich der Tatsache bewusst, dass, wenn diese Flächen, Längen oder Elemente nicht die für die
Gewährung der entsprechenden AUM-Subventionen erforderlichen Mindestschwellen der Beihilfefähigkeit erreichen,
die vorher für die Flächen, Längen oder Elemente gezahlten Subventionen zurückerstattet werden müssen.
Hinweis : Im neuen Programmierungszeitraum (2014) des PWDR werden die laufenden Verpflichtungen für die agroökologischen Methoden, die geändert oder gar aufgehoben werden, entsprechend angepasst und gegebenenfalls
ohne Strafe für den Zeichner aufgehoben.
Dem vorliegenden Formular sind beigefügt: ………. Anlagen. (Z.B.: ergänzende Parzellenliste usw.)
Die Parteien bestätigen, dass die vorliegenden Angaben wahrheitsgemäß und vollständig sind.
Erstellt in drei Exemplaren in …………………………….., am …………/……/20….. (von denen ein Originalexemplar der Außendirektion zu senden ist, welche die AUM-Akte des Überlassers verwaltet).
Zum Einverständnis,
Unterschriften der Parteien (vorangesetzt sei ‚gelesen und genehmigt‘ – bei Vereinigungen oder Mitinhabern müssen
alle natürlichen Personen unterzeichnen – bei Gesellschaften müssen alle Verwalter unterschreiben) :
Der Überlasser,Der Übernehmer
EINGANGSDATUM :
Der Verwaltung vorbehalten
FORMULAR 7 : EINSPRUCH
Das Formular ist ordnungsgemäß ausgefüllt und unterzeichnet an die Außendirektion zurückzuschicken.
ERZEUGER-NR.:
AKTENZEICHEN :
NAME : . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
ADRESSE : . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
....................................
....................................
Ich beanstande die Angaben betreffend :
 die Betriebsprämie (normale Rechte, Sonderrechte) ;
 der Code R10/R15 ;
 die Grünlandprämie
 die im Jahre ………. eingegangene AUM-Verpflichtung
 die Beihilfe für die biologische Produktionsmethode
 die Natura 2000-Entschädigung
aus folgenden Gründen :
Ich füge dem vorliegenden Formular ….. Belege bei, um meinen Einspruch zu begründen.
* Sollten Sie auf dieser Seite nicht genügend Platz haben, bitten wir Sie, auf zusätzlichen Blättern fortzufahren :
Erstellt in ………………, den _ _ / _ _ / 2 0 1 3
Unterschrift des/der Erklärenden :
Dieses Dokument ist für die Direktion der Agrarflächen bestimmt. Es wird dem Erklärenden empfohlen, davon
eine Kopie aufzubewahren.
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EINGANGSDATUM :
Der Verwaltung vorbehalten
FORMULAR 8 : AUSNAHMEGENEHMIGUNG FÜR DIE NICHT LANDWIRTSCHAFTLICHE NUTZUNG
VON PARZELLEN - WIRTSCHAFTSJAHR 2013
Dieses spezifische Formular für Ausnahmegenehmigung muss in allen Fällen der nicht landwirtschaftlichen Nutzung
einer landwirtschaftlichen Parzelle von beiden betroffenen Parteien ordnungsgemäß ausgefüllt, datiert und
unterzeichnet und spätestens fünfzehn Werktage vor dem geplanten Datum der nicht landwirtschaftlichen Aktivität
entweder bei der Außendirektion oder bei der Direktion der Agrarflächen (siehe Punkt A.7 der Erläuterungen der
Flächenerklärung) eingereicht werden.
Für Parzellen in Natura-2000-Gebiet ist der DNF eine Kopie des Ausnahmeantrags zu übermitteln.
Rubrik 1 :
Erzeugernummer: :
Nummern der Parzellen der Flächenerklärung, die Gegenstand dieses Antrags sind :
Parzelle(n) in Natura-2000-Gebiet : JA - NEIN (* Unzutreffendes streichen)
Name, Vorname : . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Adresse : . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
....................................
....................................
Ich erkläre, die in diesem Formular enthaltenen Bedingungen zu achten.
Datum und Unterschrift des Landwirtsr
Veranstalter der Aktivität – zeitweiliger Besetzer der Parzelle
Name, Vorname : . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Adresse : . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
....................................
....................................
Eigenschaft : . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Gegenstand der Aktivität : . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Zeitraum : von
bis
Ich erkläre, die in diesem Formular enthaltenen Bedingungen zu achten.
Datum und Unterschrift des Veranstalters
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Rubrik 2 : Erinnerung der Nutzungsbedingungen landwirtschaftlicher Parzellen
1. Allgemeine einschränkende Bedingungen :
Um die missbräuchliche Nutzung der erklärten Parzellen zu verhindern, finden folgende allgemeine einschrânkende
Bedingungen Anwendung :
• Die Verpflichtungen, Anforderungen und Normen der Cross-Compliance und insbesondere die des Guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustands (GLÖZ) müssen eingehalten werden ;
• Der agronomische Wert der landwirtschaftlichen Flächen darf weder kurz- noch mittelfristig durch die zeitweilige,
nicht landwirtschaftliche Nutzung beeinträchtigt werden ;
• Die nicht landwirtschaftliche Tätigkeit muss einen außergewöhnlichen Charakter haben, zeitlich begrenzt sein und
an bereits im Voraus bekannten Daten stattfinden ;
• Die betroffenen Parzelle darf nicht Gegenstand einer Warnung, eines Verweises oder eines ungünstigen Bescheids über die zu schützende Zone sowie die örtliche Flora und/oder Fauna durch die zuständigen Behörden der
DGARNE – Abteilung Natur- und Forstwesen, Abteilung Umwelt und Wasser, noch durch die befugten Behörden der
DGATLP sein.
2. Spezifische Bedingungen :
Achtung: Die Verpflichtungen eines Landwirten für bestimmte Agrarumweltmaßnahmen (biologische Landwirtschaft,
AUM und Natura 2000) kann mit einer wenn auch zeitweiligen nicht landwirtschaftlichen Nutzung einer Parzelle
unvereinbar sein.
• Hinsichtlich der biologischen Landwirtschaft wird dem Landwirt empfohlen, die vorabgehende Stellungnahme der
anerkannten Kontrolleinrichtung einzuholen (Certisys, TUV NORD INTEGRA, Quality Partner).
• Für die Parzellen in Natura-2000-Gebiet ist ggf. die Genehmigung der Abteilung Natur und Forstwesen einzuholen.
• Hinsichtlich der AUM :
a) Methoden, die mit einer zeitweiligen nicht landwirtschaftlichen Nutzung vereinbar sind :
•Methode 1, Methode 4, Methode 6 und Methode 7
b) Methoden, die bedingt vereinbar sind :
•Methode 3.b – ‘Extensiv genutzte Grassäume’ auf Dauergrünland: eventuelle Nutzung der Parzelle mit AUM,
wenn der der AUM unterliegende Parzellenschabschnitt ordnungsgemäß eingezäunt ist und ein Zugang unmöglich ist ;
•Methode 5 – ‘Extensiver Getreideanbau’: Eine nicht landwirtschaftliche Nutzung ist nur nach der Getreideernte
erlaubt.
c) Methoden, die mit einer zeitweiligen nicht landwirtschaftlichen Nutzung unvereinbar sind :
•Methode 2, methode 3a, methode 8, methode 9.
EINGANGSDATUM :
Der Verwaltung vorbehalten
FORMULAR 9 : ÜBERTRAGUNG VON VERPFLICHTUNGEN, DIE IM RAHMEN DER
BIOLOGISCHEN LANDWIRTSCHAFT (EINGERICHTET DURCH DEN ERLASS
DER WALLONISCHEN REGION VOM 24. APRIL 2008) EINGEGANGEN
WURDEN.
Das Formular ist ordnungsgemäß ausgefüllt und unterzeichnet an die für die Bearbeitung der Flächnerklärung
des Überlassers zuständige Außendirektion zurückzuschicken.) Pro übertragene Verpflichtung und pro
Übernehmer ist ein Formular auszufüllen.
RUBRIK 1 : Identifizierung der Parteien
ÜBERLASSER
ÜBERNEHMER
Name : . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Name : . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Vorname : . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Vorname : . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Erzeugernummer :
Erzeugernummer :
-
Adresse : . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
....................................
....................................
Adresse : . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
....................................
....................................
RUBRIK 2 : A
ngaben zur Verpflichtung im Rahmen der Beihilfebedingungen für die
biologische Landwirtschaft
Datum des Anfangs der Erstverpflichtung (vom Überlasser auszufüllen) :
/
/ 20 _ _
Art der Übertragung (entsprechendes Feld ankreuzen) :
☐ Alles auf einen einzigen Übernehmer (die gesamte Verpflichtung wird auf den o.g. Übernehmer übertragen).
☐A
lles wird auf mehrere Übernehmer übertragen (Die gesamte Verpflichtung wird auf mehrere Übernehmer übertragen. Das vorliegende Dokument betrifft nur den auf den o.g. Übernehmer übertragenen Teil).
☐ T eilweise (Nur ein Teil der Verpflichtungen wird auf den o.g. Übernehmer übertragen. Der Überlasser führt den
nicht übertragenen Teil weiter).
Auf den o.g. Übernehmer übertragene Fläche : _ _ _ ha _ _ a
RUBRIK 3 : Einzelheiten über die Verpflichtung im Rahmen der Beihilfebedingungen
für die biologische Landwirtschaft
Jahr der
Identifizierung der
Gesamtfläche der
Verpflichtung betreffenden Parzelle
erklärten Parzellen
anhand der Nummer,
die sie auf der letzten
Flächenerklärung (FE) des
Überlassers trägt
Angeben, ob gesamte Über- Datum der
tragung an einen ÜbernehÜbertragung
mer, an mehrere Übernehmer
oder ob teilweise Übertragung der Methode
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RUBRIK 4 : Erklärung der Parteien bezüglich der Übertragung der Verpflichtung
Die jeweils in Rubrik 1 identifizierten Parteien bestätigen, dass die in den Rubriken 2 und 3 angegebenen und im
Rahmen der Verpflichtung für Beihilfen für die biologische Landwirtschaft eingegangenen Verpflichtungen tatsächlich
Gegenstand der Übertragung von Verpflichtungen gemäß den im vorliegenden Dokument beschriebenen Bedingungen sind und dass ggf. jede in Rubrik 3 angegebene Übertragung die in der vorgenannten Rubrik erwähnten Parzelle
betrifft.
Der in Rubrik 1 genannte Übernehmer :
1° verpflichtet sich insbesondere :
•ab der Übertragung der besagten Verpflichtung die in Rubrik 3 angeführten Parzellen persönlich zu bewirtschaften
und dort alle Bedingungen für die Beihilfefähigkeit bezüglich der Verpflichtung hinsichtlich der Beihilfen für die
biologische Landwirtschaft einzuhalten und zwar bis zum Ende der Verpflichtung des Überlassers ;
•Insofern die Erhöhung der Flächen 50% der Flächen erreicht oder übersteigt, für die Beihilfen für die biologische
Landwirtschaft beansprucht werden, wird die laufende Verpflichtung durch eine neue Verpflichtung von 5 Jahren
ersetzt ;
•wenn er die übertragene Verpflichtung nicht bis zu ihrem Ende einhält, die sich auf den übertragenen Teil der
Verpflichtung beziehenden erhaltenen Beihilfen für die biologische Landwirtschaft zurückzuerstatten, einschließlich
der entsprechenden Subventionen, die dem Überlasser seit dem Beginn der Verpflichtung gezahlt wurden ;
2° ist sich der Tatsache bewusst dass die für die übertragene Verpflichtung für Beihilfen für die biologische Landwirtschaft gezahlten Subventionen ihm nur für den ab dem 1. April des Jahres, ab dem die betreffende Übertragung der
Verpflichtung von der Verwaltung für gültig erklärt worden ist, verbleibenden Jahresabschnitt gezahlt werden können. ;
Bei teilweiser Übertragung der in Rubrik 2 oder 3 angegebenen Verpflichtung für Beihilfen für die biologische Landwirtschaft verpflichtet sich der Überlasser, die Verpflichtung fortzusetzen, die er ursprünglich für die Flächen, Längen
oder Elemente unterzeichnet hat, die nicht Gegenstand der Verpflichtungsübertragung waren. Der Überlasser ist sich
der Tatsache bewusst, dass, wenn diese Flächen nicht die für die Gewährung der entsprechenden Beihilfen für die
biologische Landwirtschaft erforderlichen Mindestschwellenwerte der Beihilfefähigkeit erreichen, die vorher für die
Flächen gezahlten Subventionen zurückerstattet werden müssen.
Dem vorliegenden Formular sind beigefügt: ………. Anlagen. (Z.B.: Kopie der ursprünglichen Verpflichtung,
ergänzende Parzellenliste usw.).
Die Parteien bestätigen, dass die vorliegenden Angaben wahrheitsgemäß und vollständig sind.
Erstellt in drei Exemplaren in …………………………….., am
/
/20
Die Parteien vereinbaren, dass die Regelungen über die Beihilfen für die biologische Landwirtschaft (Erlass der Wallonischen Regierung vom 24. April 2008) bei der Bearbeitung der Übertragung von Verpflichtungen sowie eventuellen
entstehenden finanziellen Sanktionen in jedem Fall Vorrang haben vor den in vorliegendem Formular genannten
Bestimmungen
Zum Einverständnis,
Unterschriften der Parteien (vorangesetzt sei ‚gelesen und genehmigt‘ – bei Vereinigungen oder Mitinhabern müssen
alle natürlichen Personen unterzeichnen – bei Gesellschaften müssen alle Verwalter unterschreiben) :
Der Überlasser,Der Übernehmer
EINGANGSDATUM :
Der Verwaltung vorbehalten
FORMULAR 10 : FALL HÖHERER GEWALT ANLÄSSLICH VON ÖFFENTLICHEN ARBEITEN
RUBRIK 1 : Identifizierung von Erzeuger
Erzeuger-Nr. :
Name : .................................................................... Vorname : ...................................................
Adresse : .................................................................. Postleitzahl :........ Gemeinde : ......................
RUBRIK 2 : Identifizierung der die öffentlichen Arbeiten ausführenden Organisation
Name und Vorname oder Gesellschaftsbezeichnung :
Adresse : . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ....................................
Postleitzahl : . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Gemeinde : . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Im Anschluss an einen Fall höherer Gewalt infolge von öffentlichen Arbeiten (Art der ausgeführten Arbeiten) :
…………………………………………………………………………………………………………………………
…………………………………………………………………………………………………………………………
…………………………………………………………………………………………………………………………
…………………………………………………………………………………………………………………………
durchgeführt von der in obiger Umrandung identifizierten Organisation, konnten folgenden Parzellen während des
Zeitraums vom ……………….bis zum……………………… (einschl.) nicht bewirtschaftet werden :
Parzellennummer (Flächenerklärung 2013)
(*) in :
Landwirtschaftliche Fläche, die vorübergehend nicht
bewirtschaftet werden kann (*)
_ _ _ ha _ _ a
Wir beantragen, dass diese zeitweilige Nichtbewirtschaftung die Nutzung der Rechte sowie der in der 1. und 2.
Säule der GAP vorgesehenen Beihilfen nicht beeinträchtigt
Erstellt in
……………………,
den _ _ / _ _ / 2 0 1 3
Unterschrift der Organisation, welche
die Arbeiten ausführt
Unterschrift des/der Erklärenden
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Der Verwaltung vorbehalten
FORMULAR 11 : L
age der Parzellen IM HINBLICK AUF DIE EINZÄUNUNG DER UFER
Rubrik 1: Identifikation des Erzeugers
Erzeuger-Nr. :
Name : .................................................................... Vorname : ...................................................
Adresse : .................................................................. Postleitzahl :........ Gemeinde : ......................
Im Hinblick auf den Uferschutz fülle ich die nachfolgende Tabelle aus, um die Parzelle(n) aus meiner Erklärung 2013
zu kennzeichnen, für die ich Zuschüsse für die Einzäunungen und Viehtränken beantrage. Diese Subvention findet nur
auf die Errichtung neuer Einzäunungen und/oder Viehtränken Anwendung.
Nummer der Parzelle
in 2013
Länge der
Einzäunungen (m)
Erstellt in ……………………,
den _ _ / _ _ / 2 0 1 3
Anzahl der Viehtränken
des Typs „Weidepumpe“
Anzahl der Viehtränken
des Typs „Trog“
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Formular 12: Beschwerde Wasserlauf und Ufer
Formular ordnungsgemäß ausfüllen und unterzeichnen und zurücksenden an in die
Direktion der Agrarflächen
Nr. des Erzeugers :
Nr. der Akte :
Name : . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anschrift : . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
....................................
....................................
Ich fechte die folgenden Daten an :
☐ Zur Schicht der Wasserläufe ;
☐ Zum BE-Code ;
aus den folgenden Gründen :
Ich füge dem vorliegenden Formular ….. Belege bei, um meinen Einspruch zu begründen.
* Sollten Sie auf dieser Seite nicht genügend Platz haben, bitten wir Sie, auf zusätzlichen Blättern fortzufahren :
Erstellt in ……………………,
den _ _ / _ _ / 2 0 1 33
Unterschrift des/der Erklärenden
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System der Landwirtschaftsberater
Kostenlose Teleberatung, Orientierungsberatung, Sachverständigendienst und
Beratungsforum in Umwelt- und Sanitärfragen, in allen Schwerpunktbereichen
der Cross-Compliance.
Bereiche
Themenbezeichnung
Kürzel
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Guter landwirtschaftlicher und ökologischer Zustand
GLÖZ
Schutz der Natur
SN
Schutz der Gewässer vor Verunreinigungen durch Nitrate landwirtschaftlichen Ursprungs Nitrat
Sanitär
Name
Verwendung von Schlämmen aus der Abwasserklärung in der Landwirtschaft
Schlamm
Schutz des Grundwassers gegen Verschmutzung durch bestimmte gefährliche Stoffe
SGW
Identifikation von Tieren
IvT
Gesundheit der Tiere
GdT
Sicherheit von Lebensmitteln
SichLeb
Verwendung von Pflanzenschutzmitteln
VP
Wohlergehen der Tiere
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Kürzel der thematischen Expertise
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CER
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PHYTO
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Fauna & Biotope
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0478/59.45.42
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BAn (porcs)
081/62.69.91
s.renard@cra.wallonie.be
081/62.69.92
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Natagora
PN
081/39.07.20
joelle.huysecom@natagora.be
Nitrawal
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Nord (Gembloux)
081/62.73.13
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Süd (Philippeville)
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West (Froyennes
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Wallonische Mission PP
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Ath
068/27.44.20
christian.papeians@spw.wallonie.be
Ciney
083/23.16.81
charles.delmotte@spw.wallonie.be
Ciney
083/23.16.82
denis.procureur@spw.wallonie.be
Huy
085/27.34.73
marie.manguette@spw.wallonie.be
Huy
085/27.34.96
liliane.doyen@spw.wallonie.be
Libramont
061/22.10.60
pascal.pochet@spw.wallonie.be
Malmédy
080/44.06.28
benoit.georges@spw.wallonie.be
Wavre
010/23.37.63
philippe.nihoul@spw.wallonie.be
Verantwortlicher Redakteur : Claude Delbeuck – 14, chaussée de Louvain – 5000 Namur
N°: D/2013/11802/02
www.daneels.be
Direktion der Kommunikation Umwelt, Naturschätze und Landwirtschaft der DGARNE
Standort
Adressen
OPERATIVE GENERALDIREKTION LANDW IRTSCHAFT, NATURSCHÄTZE UND UMWELT
Abteilung Beihilfen – Alain Istasse, Generalinspektor
Direktion der Agrarflächen
Direktion Rechte und Quoten
Joseph Delwart, Direktor
Charles Langhendries, Direktor
14, chaussée de Louvain
14, chaussée de Louvain
5000 Namur
5000 Namur
T. : 081 / 64.96.27
T. : 081 / 64.95.28
Aussendienste - Direktionen
Ath : T. : 068 /27.44.00 – Charles Langhendries, Direktor
Ciney : T. : 083 / 23.07.48 – Gabriel Dewez, Direktor
Huy : T. : 085 / 27.34.20 – Pierre-Louis Laurent, Direktor
Libramont : T. : 061 / 26.08.30 – Youri Bartel, Direktor
Malmédy : T. : 080 / 44.06.10 – Marie-Josée Paquet, Direktor
Thuin : T. : 071 / 59.96.00 – Grégoire de Munck, Direktor
Wavre : T. : 010 / 23.37.40 – Claire Bodeux, Direktor
Abteilung Natur und Forstwesen
15, avenue Prince de Liège
5100 Jambes
T. : 081 / 33.50.50
Abteilung ländliche Angelegenheiten und Wasserläufe
14, chaussée de Louvain
5000 Namur
T. : 081 / 64.94.52
Abteilung Umwelt und Wasser
15, avenue Prince de Liège
5100 Jambes
T. : 081 / 33.63.92
Infos en continu sur http://agriculture.wallonie.be, le site portail de Wallonie
Direction générale opérationnelle
de l’Agriculture, des Ressources naturelles et de l’Environnement
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