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123 Lehrerfeedback - Dialog fördern, Qualität steigern Wie bitte

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123 Lehrerfeedback - Dialog fördern, Qualität steigern
Wie bitte? Lehrer sollen ihren Schulunterricht von den Schülern bewerten lassen und
sich der Kritik an den eigenen Methoden stellen? Ja, selbstverständlich!
Gute Bildung kann nur im Dialog entstehen und lässt sich am besten im steigen Austausch aller Beteiligten weiterentwickeln. Ziel soll es doch sein, den Unterricht immer
weiter zu optimieren, so dass sich beide Seiten auf jede Stunde freuen.
Die Frage, die sich jetzt sicher bei vielen Lehrer stellt, ist die folgende: Wie soll ein
regelmäßiger, zielführender Dialog im Schulalltag praktisch erfolgen?
Das neue Online-Tool 123Lehrerfeedback bietet Lehrern eine innovative Möglichkeit,
diesen Dialog in der Schule standardisiert, transparent, praktikabel und fair zu gestalten und mit Leben zu füllen.
Als verfrühtes Weihnachtsgeschenk für alle Lehrer geht 123Lehrerfeedback.de - die
neue Dialogplattform für Lehrer und Schüler - am 15.12.2011 online.
Ein wesentliches Kriterium für „gute Bildung“ in der Schule ist im Wesentlichen ein Unterricht,
der alle Schüler fördert und fordert, lebensweltrelevantes Wissen, Spaß am Lernen und
Sinnhaftigkeit vermittelt, und so die Motivation der Schüler dauerhaft aufrecht erhält.
Ob dies in ihrem Unterricht tatsächlich erfolgt, ist für Lehrer im regulären Schulalltag bis dato
nur schwer zu erheben. Entweder steigt der Aufwand für den Lehrer über die bisherigen Evaluationsinstrumente ins Unermessliche oder es werden nur schwer messbare und vergleichbare Ergebnisse erhoben, weil der Dialog nicht standardisiert erfolgt.
Der Herausforderung hierfür eine praktikable, transparente, faire und freiwillige Lösung zu
finden, haben sich die junior Management School (jMS), die Staffadvance GmbH und die
IHK Köln gemeinsam gestellt. In Kooperation haben die Partner das Online-Tool
123Lehrerfeedback entwickelt, dass genau hier einen wertvollen Beitrag leistet.
Basis des Instrumentes ist das seit über 6 Jahren erprobte Feedback-Tool, der Junior Management School, einem privaten Bildungsprogramm zur Berufsvorbereitung für Schüler ab
Klasse 10, das von Staffadvance technisch umgesetzt wurde. Die jMS nutzt dieses Tool seit
Ende 2005, um ihre Unterrichtsqualität zu evaluieren - mit herausragendem Erfolg.
Seit Einführung des Tools haben sich die Durchschnittsnoten für den Unterricht von 2,46 im
Jahr 2006 auf 1,85 im Jahr 2011 nach oben entwickelt, das Ergebnis eines konsequenten
Dialoges mit den Schülern in über 1100 Einzelevaluationen.
„Wir haben bei der jMS-Gründung immer gesagt, dass wir solange weiter machen, bis das
Schulsystem die jMS überflüssig macht.“ Erzählt jMS-Geschäftsführer Alexander Zimmer.
„123-Lehrerfeedback ist ein Baustein, auf dem Weg dahin, Transparenz in der deutschen
Unterrichtslandschaft zu schaffen und diese nachhaltig besser zu machen. Wenn das irgendwann dahin führt, dass keiner mehr eine jMS braucht, weil das reguläre Schulsystem so
gut ist, dann ist das zwar schlecht für uns, aber gut für unser Land. Das ist es uns wert.“
Ein Dialog beinhaltet immer zwei Seiten. Daher bekommen auch die Dozenten die Möglichkeit, die Klassen im Anschluss zu bewerten - ebenfalls nach festen Kriterien. So erhalten
auch die Klassen eine Rückmeldung, wie sie von den Unterrichtenden wahrgenommen werden und bekommen das eigene Verhalten widergespiegelt.
Genauso funktioniert es auch bei 123Lehrerfeeedback. Der Lehrer registriert sich bei und
legt eine Klasse an. Dann holt er sich von den Schülern auf freiwilliger Basis deren EMailadressen ein und pflegt diese einmalig in die entsprechende Klasse im System ein. Nun
kann er zu einem beliebigen Zeitpunkt auf Knopfdruck den standardisierten Fragebogen starten und einen persönlichen Link an die Schüler per Mail verschicken, die den Fragebogen in
unter 5 Minuten online und anonym beantworten können. Dasselbe tut der Lehrer mit dem
reversen Feedback.
Im Feedback selbst können beide Seiten sieben Aussagen auf einer sechsstufigen Skala
beantworten, von „trifft voll zu“ bis „trifft überhaupt nicht zu“. Abgefragt werden auf Schülerseite z.B. die Möglichkeiten, sich selber einzubringen und weiterzuentwickeln, die Wahrnehmung der Bewertungs-Fairness als auch Spaß und Motivation im Unterricht sowie der Umgang des Lehrers mit konstruktiver Kritik.
Zudem stehen freie Textfelder für Lob und Verbesserungsvorschläge zur Verfügung und es
kann eine Gesamtnote für den Unterricht vergeben werden.
Der Lehrer kann im reversen Feedback die selben Kriterien aus seiner Perspektive bewerten, beispielsweise wie sehr die Schüler die Möglichkeiten nutzen, sich einzubringen.
Das Feedback schließt eine Woche nach Versand automatisch und der Lehrer bekommt per
Mail als auch online hinterlegt im System eine vollständige Auswertung. Diese kann er sowohl mit anderen Auswertungen von sich selbst, als auch mit anonymisierten Durchschnittsnoten anderer Lehrer, die 123Lehrerfeeedback nutzen, vergleichen.
Karin Hübinger, Lehrerin am Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium in Düsseldorf, hat das
Tool bereits getestet und zeigt sich begeistert: „Endlich habe ich einen ganz einfachen Weg
gefunden, meinen Unterricht regelmäßig zu evaluieren und mit den Schülern unbürokratisch
und trotzdem detailliert in den Dialog bezüglich meines Unterrichtes zu treten.“
Die Schüler danken es den Verantwortlichen. Im Rahmen der jMS hat sich auch über das
Unterrichtsfeedback auch außerhalb dieses Systems eine gesunde Kultur des regelmäßigen
Dialoges und offenen Austauschs herausgebildet. Ein Online-Tool ist natürlich kein Heilsbringer für alle Qualitätsfragen, aber es kann ein erster Schritt in Richtung einer Kommunikation auf Augenhöhe zur Verbesserung der gesamten Unterrichtskultur sein – auch in großen
Systemen wie Schulen.
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Bildung
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