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Atmosphäre wie zu Hause - BeneVit Pflege

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Anwenderbericht
BodenBeläge in Altenpflegeheimen
Atmosphäre wie zu Hause
Im behaglich eingerichteten Wohnzimmer der Wohngruppe verbringen Rosa Boss und ihre
Tochter Monika Riekert gerne den Nachmittag gemeinsam.
Für ältere, auf Hilfe und Pflege angewiesene Menschen bedeutet der Umzug in
eine Altenpflegeeinrichtung Abschied
nehmen von ihrem gewohnten Lebensumfeld. Damit sind Ängste verbunden, die
nicht zuletzt durch Klischees wie dem
„Abstellgleis“ bedient werden. Der Gedanke an überfordertes Personal, Fachkräftemangel und ein kaltes, steriles
Wohnumfeld lässt ältere Menschen und
ihre Angehörigen schaudern.
Ein gutes Beispiel dafür, dass die
neue, aber vielleicht letzte Wohnung doch
noch einmal zum behaglichen Zuhause
werden kann, ist das Haus Raichberg in
Albstadt-Onstmettingen. Das erst vor einem Jahr eröffnete Pflegeheim der BeneVit-Gruppe ist auf den ersten – und bei
der Wahl eines neuen Zuhauses oftmals
auch entscheidenden – Blick ganz anders.
Behaglich, komfortabel und einladend
sind nämlich nicht zwangsläufig die
Attribute, die man mit Einrichtungen der
Altenhilfe in Verbindung bringt.
Was dem Besucher beim Betreten
des Foyers förmlich ins Auge springt, ist
die Farbe des Bodens: Nicht grau, auch
nicht weiß oder beigemeliert, sondern
sattes Hellgrün mit floralem Print. Nicht
nur das Dessin „Field“ an sich, sondern
auch die Beschaffenheit des Bodens überrascht. Im Haus Raichberg liegt jeden
hygienischen Einwänden zum Trotz Textilboden.
SturzprophylAxe
Teppichboden in einem Altenheim? Erstaunt stand auch Petra Dreher, Heimund Hauswirtschaftsleiterin des Hauses
Raichberg, dem Textilboden Flotex der
Firma Forbo Flooring gegenüber, als sie
diesem vor etwa zwölf Jahren zum ersten
Mal im Bereich Pflege begegnete. Seitdem hat sich das Produkt jedoch in allen
Häusern der BeneVit-Gruppe als robust
und durchaus hygienisch erwiesen. Kaspar Pfister, geschäftsführender Gesellschafter der BeneVit-Gruppe, lässt Flotex
in all seinen Neubauten verlegen und
verweist auf nur einige der Vorzüge von
textilen Böden: „Der Belag reduziert die
Sturzhäufigkeit und führt zu einer deut-
lich besseren Mobilität der Bewohner. Er
ist wohnlich, schalldämmend und bleibt
bei sachgemäßer Reinigung selbst in
schmutzkritischen Bereichen jahrelang
optisch ansprechend.“
„Für die Bewohner hat der Boden
viele Vorteile“, sagt Dreher. „Vor allem für
an Demenz Erkrankte ist die Farbgestaltung des Bodens eine Orientierungshilfe.“ Daher wurde Flotex auf jeder Etage in
einer anderen Farbe verlegt: Grün in den
Wohnungen des Erdgeschosses, Pink im
ersten und Orange im zweiten Stock. Das
innenarchitektonische Konzept der jeweiligen Etage wird dabei konsequent verfolgt, selbst in den Aufzügen findet sich
die Farbe des Textilbodens wieder. Für die
Bewohner ist es so wesentlich einfacher,
sich im Haus zurechtzufinden. Zu Irritationen können auch Reflexionen und
Spiegelungen des Bodens führen, diese
Gefahr wird durch den Textilboden bewusst umgangen.
Neben der Orientierungshilfe spielt
in einem Altenpflegeheim v.a. die Reinigung nach höchsten hygienischen Standards eine entscheidende Rolle. „Für unsere Mitarbeiter stellt der Textilboden eine große Erleichterung dar. Beispielsweise sind die Maschinen für glatte Böden sehr schwer, die für Flotex hingegen
sehr leicht. Außerdem benötigen wir wesentlich weniger Chemikalien, da sich ein
Gros der Flecken durch Mechanik und
Wasser beseitigen lässt.“ Dieser Umstand
ist nicht nur ökologisch weniger be lastend, sondern auch einer Reduktion
der Kosten dienlich. Schließlich nehmen
Bodenreinigungskosten in Altenpflegeheimen etwa 60 Prozent des Aufwands im
Facility Management ein.
Nicht nur aus hygienischen Gründen
hat der Textilboden gegenüber glatten
Oberflächen einen großen Vorteil: Er lässt
sich komplett nass bis zum Faseransatz
HCM 2. Jg. Ausgabe 10/2011
Foto:
Fotos: Cathrin Conradi
Das Altenpflegeheim Haus Raichberg in Albstadt-Onstmettingen folgt einem auf die Bedürfnisse älterer Menschen
fein abgestimmten Hausgemeinschaftskonzept. Die sechs Wohnungen sind innenarchitektonisch so ausgelegt,
dass an Demenz Erkrankten die Orientierung leichter fällt. Das liegt v.a. auch an einem speziellen Bodenbelag.
Anwenderbericht
die Umspülung jeder einzelnen Faser bei
der Nassreinigung wird zudem Geruchsbildung umgangen, die bei glatten Böden
– insbesondere bei Fliesen – durch den
Einsatz von Enzymreinigern nur schwer zu
verhindern ist.
Unschöne niedergetretene Stellen
in stark frequentierten Bereichen muss
Dreher in ihrem Haus nicht befürchten:
„Die Flockfasern werden mit Hilfe eines
speziellen digitalen Druckverfahrens
komplett durchgefärbt. Die Fasern werden durch häufiges Darüberlaufen lediglich kürzer, so dass auch nach Jahren der
Print und die Farben kaum Abnutzungserscheinungen zeigen“, erklärt Hesse.
Dieser Flur gehört zu den Wohnungen im ersten
Stock. Die Farbe der Aufzüge ist jeweils denen
des Bodenbelags entlehnt.
reinigen und desinfizieren, ist danach
aber auch sofort wieder gefahrlos begehbar. Im Sinne der Sturzprophylaxe stellt
diese Eigenschaft ein gewichtiges Pfund
bei der Auswahl eines Bodens dar.
Dahinter steckt ein ausgefeilter Herstellungsprozess: Auf einen wasserundurchlässigen Rücken werden mehrere
Felder von Flockfasern aus Polyamid aufgebracht. „Die aufrecht stehenden Fasern
schließen keine Schmutzpartikel ein. Dadurch gelingt auch die Reinigung mit
dem Bürststaubsauger gründlich und ohne Staubverwirbelungen“, erklärt HeinzHerrmann Hesse, Segmentberater Gesundheitswesen von Forbo Flooring. Durch
CheCkliSte
Vorteile von flotex
auf einen Blick
• Dessin: ohne Farb- und Materialwech-
sel, die bei an Demenz Erkrankten zu
Irritationen führen können
• Hygiene: komplette Nassreinigung möglich, desinfizierbar, antiallergen
• Reinigung: mechanisch, ökologisch, da
kaum Chemikalien nötig, leichte Maschinen, kaum körperliche Belastung
• Oberfläche: nicht spiegelnd oder reflektierend, schnell trocknend und somit
sturzprophylaktisch
• Material: trittschalldämpfend, gute
Schallabsorptionswerte, Reduktion der
Halligkeit
• Wohnqualität: komfortabel, Orientierungshilfe, angenehmes Gehgefühl
HCM 2. Jg. Ausgabe 10/2011
Heizen
mit Heizöl
von
reduktion der hAlligkeit
Im Vergleich mit glatten Böden punktet
der Textilboden durch seine samtige Haptik: „Die Bewohner genießen die ruhige
Atmosphäre und das angenehme Gehgefühl. Durch den Boden wird einerseits
Halligkeit der Räume reduziert und andererseits die Sprachverständlichkeit erhöht. Für Träger von fein eingestellten
Hörgeräten ist dieser Umstand besonders
angenehm“, sagt Dreher. Hesse ergänzt:
„Flotex erreicht vergleichsweise hohe
Schallabsorptionswerte, das heißt, der
Widerhall in den Räumen ist gering, was
sonst nur durch sehr teure Akkustikwände erreicht werden kann.“
Der Boden ist allerdings nur ein
Puzzleteil, das das Hausgemeinschaftskonzept der BeneVit-Gruppe vervollständigt. Das Credo der Häuser orientiert sich
an der Erhaltung, Förderung und Reaktivierung der Alltagskompetenz der Bewohner. Daher verfügen die insgesamt
sechs Wohnungen für 78 Bewohner jeweils über eine eigene, freistehende
Küche, in der die Mahlzeiten gemeinsam
mit dem Pflegepersonal zubereitet werden. Auch im hygienesensiblen Bereich
des Esszimmers wurde Flotex verlegt und
hält auch hier herabfallenden Speisen
oder Spritzern stand.
Im dazugehörigen Wohnzimmer
knistert ein Kamin, der nicht nur im Winter für ein behagliches Ambiente sorgt.
Und ein dekorativer Bauernschrank, der
sich auf Nachfrage als Medikamentenschrank entpuppt, rundet die Vorstellung
eines Wohnambientes „wie zu Hause“ geschmackvoll ab.
Cathrin Conradi
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