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GmG Wochenbulletin # 118 Wie Steht Es Mit Unseren Kindern

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GmG Wochenbulletin # 118
Wie Steht Es Mit Unseren Kindern?
Meine Lieben Freunde,
Ich sitze hier gerade vor der Tastatur meines Laptops, direkt vor den Fenstern meines wunderbaren, auf einem Hügel gelegenen
Hauses in Ashland, Oregon, und schaue hinaus über die Bergreihe hinweg, die sich vor mir erstreckt. Diesen Morgen hängen die
Wolken niedrig, sie hüllen das Tal ein und lassen die Hügelspitzen, in Sonnenlicht getaucht, durch sie hindurchstossen. Die Bäume
am Hügelhang, der zur Stadt hinunterführt, tragen all die atemberaubenden Farben des Herbstes. Es ist eine herrliche Ansicht, und
ich bin so von Ehrfurcht ergriffen von dem Wunder Gottes und der Herrlichkeit des Lebens! Ich bin soooo dankbar dafür, hier zu
leben, an diesem wunderschönen Ort auf dieser wunderschönen Erde!
Ich wette, es ist dort, wo du wohnst, ebenso schön! Schönheit ist überall zu finden! Sie ist in dem Auge des Betrachters! Das ist das
Wunder dabei!
Wir gehen in die freudigste Zeit des Jahres hinein, ich hoffe, alles fühlt sich auch in deinem Leben schön und wunderbar an! Hier in
den Vereinigten Staaten stehen wir inmitten der Vorbereitungen zu der Feier von Thanksgiving, und ich vertraue darauf, dass alle
von euch Vieles um sich haben, wofür sie im Jahr 2004 dankbar sind. Selbstverständlich ist die Tatsache, dass du am Leben bist, für
sich genommen Etwas Wunderbares. Ich habe das wieder diese Woche gemerkt.
Leben ist ein außerordentliches Geschenk, und ich lerne das jeden Tag, wo ich am Leben bin, mehr und mehr zu schätzen. Jeder
Atemzug ist ein Geschenk des Universums, und wie wundervoll wäre es, wenn wir das als solches sehen könnten. Dann wären wir so
dankbar für jeden Augenblick, und in jedem Augenblick würde diese Dankbarkeit in unserem Inneren hervorquellen und uns erfüllen
mit dem tiefsten Trachten, etwas davon dem Leben zurückzugeben, Gott “dafür Danke zu sagen”!
Jeden Tag frage ich mich: »Wenn es etwas gäbe, was ich heute tun könnte, um das Leben, das mich bereichert, zu bereichern, was
wäre es?« Ich versuche, mein Verhalten so auszurichten, dass es nur das Höchste und Beste aus meinem Inneren widerspiegelt. Ich
versuche, meine Gedanken so auszurichten, dass sie sich nur zum Positiven hin wenden. Ich versuche meine Worte so auszurichten,
dass sie die großartigste Bedeutung widerspiegeln, die ich in mir trage, über ALLES.
Als ich heute morgen wach wurde, hatte ich einen schlichten Gedanken, für mich persönlich jedoch bedeutend, wie ich denke. Ich
dachte: »Eeh, ich frage mich, wem ich heute wohl Telefonate schuldig bin.« Dann machte ich im Geist eine Liste all derjenigen
Menschen, die ich liebe, und mit denen ich über längere Zeit nicht mehr gesprochen hatte. Ich entschloss mich dazu, zwischen jetzt
und Weihnachten jeden Tag zehn Minuten darauf zu verwenden, mich am Telefon wieder in Verbindung zu bringen. Nicht per EMail – das ist nicht persönlich genug – sondern übers Telefon, wo meine Lieben meine Stimme hören können und ich die ihre. Also
fange ich heute an mit diesen Gesprächen, jeden Tag eines davon, und am Heiligabend bin ich damit durch. Dann im Jahr 2005
möchte ich einen Morgen in der Woche zu meinem Morgen des Verbindens mit einem Lieben [‚Contact A Love One Morning‘; im
Orig.] machen. Ich möchte mich von dieser guten Energie nicht länger fernhalten. Wow, wessen schlechte Idee war das bloss
gewesen????
Ich hoffe also, dass du diese Woche einige Zeit dafür hast, mit Mutter oder Vater zu telefonieren, oder mit deiner Schwester oder
deinem Bruder, oder mit einem Neffen oder einer Nichte, einer Tante oder einem Onkel, oder mit einem alten Kameraden oder
einem neuen Freund. Sofern du etwas Liebe zu geben hast, so GIB sie. Das ist nun mein Motto, und da ich diese Zeilen jede Woche
dafür nutze, um euch wissen zu lassen, was mit mir passiert, dachte ich, ich teile das mit euch, etwas aus dem Was Es Wert Ist Dept.
[‚For What It’s Worth Dept.‘; im Orig.].
Ich sende euch Umarmungen und stapelweise Liebe!
Neale
Lasst uns nun schauen, was in diesem Wochenbulletin auf Lager ist!
Die Themen:
1
Wie steht es um unsere Kinder? – Teil 1
Die Fragen der Woche von GmG-Lesern
»Die Sprache des Niederen, des Höheren und des Heiligen«
[Angebot aus dem CwG-Store]
GmG-Unterweisung – Gänzlich Sichtbar
»Gegenwärtig existieren eure Schulen hauptsächlich deswegen, um Antworten zu geben. Es wäre weitaus nutzbringender, wenn
ihre erste Aufgabe darin bestünde, Fragen zu stellen.« -- GmG, Buch 2, S. 128 [engl. Ausgabe]
-----------------------------------Wie steht es um unsere Kinder? – Teil 1
Aus ›Gott Heute‹ :
Wie steht es mit den Kindern? Wie wird sich die Neue Spiritualität auf sie auswirken?
Es wird sich sehr viel im Leben eurer Sprösslinge ändern. Zum einen werden sie nicht länger ignoriert werden.
Ignoriert? Wer ignoriert sie?
Viele Erwachsene. Die Kinder werden sich selbst überlassen, immer mehr und mehr in ihre eigene kleine Welt abgeschoben, da
beide Elternteile arbeiten und sich mit anderen Dingen beschäftigen.
Kinder verbringen Stunden vor all diesen Bildschirmen - Fernseher, Computer, Videospiele und auch Kino. Sie werden geradezu
vom Leben selbst abgeschirmt und abgehalten.
Da läuft ein Prozess, der sie immer mehr von der Realität entfernt und in eine imaginäre Welt versetzt. Das wäre ja an sich nicht so
schlimm, wenn es eine Welt ihrer eigenen Imagination, ihrer eigenen Fantasie und Vorstellungskraft wäre, gegründet auf das, was ihr
sie gelehrt habt, aber das ist sie nicht. Es ist eine Welt, die in der Fantasie der Fernsehproduzenten, Computerprogramm-Designer,
Videospiele-Erfinder und Filmemacher existiert, und es ist das, was diese sie lehren.
Wir wollen nicht, dass unsere Kinder in dieser Kloake herumschwimmen.
Das hast du gesagt, nicht ich. Ich gebe kein Urteil über diese Sache ab. Aber wenn ihr nicht wollt, dass »sie in dieser Kloake
herumschwimmen«, warum lasst ihr sie dann darin versinken?
Du hast Recht. Das machen wir. Es schafft uns die Kinder vom Hals, nehme ich an, also lassen wir sie da reinspringen und
herumschwimmen –
- UND DARIN VERSINKEN –
und darin versinken. Manchmal kommen sie erst nach Stunden wieder hoch, um nach Luft zu schnappen. Ich meine, sie können den
halben Tag vor dem Bildschirm sitzen. Einen halben Tag, ach, ein ganzes Wochenende.
In meiner Kindheit war das ganz anders. Wir wollten nie im Haus bleiben. Das war das Allerschlimmste. Wir wollten raus, rüber zu
einem Freund und »was unternehmen«. Wir bauten uns Hütten aus Pappe und Burgen aus Schnee, wir erfanden Spiele aus dem
Nichts, es entstanden Freundschaften, die Jahre hielten ... und Erinnerungen, die ein ganzes Leben überdauern.
Schick heute ein Kind nach draußen, und es weiß nicht, was es mit sich anfangen soll.
Das stimmt in vielen Fällen.
Die Neue Spiritualität wird euch einladen, das alles zu ändern.
In den Tagen der Neuen Spiritualität werden die Erwachsenen die Werkzeuge haben, den Kindern wieder die Gabe ihrer
eigenen Fantasie zurückzugeben.
Der Künftige Gott wird die Kinder nicht ängstigen und einschüchtern, ihnen die »Gottesfurcht« in die Seelen einbrennen. Der
Künftige Gott wird die Kinder lehren, dass Angst und Schuldgefühle die einzigen Feinde des Menschen sind, dass Liebe alles ist,
was es wirklich gibt, und dass Gott sie nie und nimmer bestrafen wird.
Der Künftige Gott wird die Kinder lehren, nie Angst zu haben zu versagen, denn das Versagen existiert nicht in Gottes Reich. Nur
das Bemühen existiert, und das Bemühen ist alles, was wichtig ist, ist alles, was zählt, weil jedes Bemühen zu einem Ergebnis führt,
das das Leben selbst voranbewegt - und voran ist die Richtung, in die das Leben sich bewegen möchte.
Der Künftige Gott wird die Kinder lehren, dass es keinen Mangel gibt, dass genug da ist. Es ist genug von allen Dingen da, die
Menschen ihrer Meinung nach zu ihrem Überleben und Glück brauchen. Deshalb müssen sich die Kinder nicht permanent
anstrengen, um die Besten oder die Schnellsten oder die Cleversten zu sein. Sie müssen sich nicht auf rücksichtslose Wettstreite
einlassen, andere ins Unrecht setzen und andere aus dem Weg stoßen, um zu den »Gewinnern« und nicht zu den »Verlierern« im
Leben zu gehören.
Der Künftige Gott wird die Kinder lehren, dass es keine Verlierer gibt, es gibt nur Menschen, die von ihrem Weg abgekommen sind.
Er wird sie lehren, dass sich niemand auf ewig verirrt, sondern dass alle eines Tages ihren Weg zurück nach Hause, zurück zur
Liebe, zurück zum Herzen Gottes finden werden. Und wenn sie etwas für die vom Weg Abgekommenen tun wollen, sollen sie diese
nicht auslachen oder verurteilen oder verdammen, sondern eine helfende Hand ausstrecken und ihnen einen Weg zurück nach Hause
zeigen.
Der Künftige Gott wird die Kinder lehren, dass sie mit Gott eins sind und dass sie in ihrem Alltagsleben handeln und sein können,
2
wie Gott handeln und sein würde. Und der Künftige Gott wird den Eltern die Werkzeuge an die Hand geben, mit deren Hilfe sie dies
lehren können.
Diese Werkzeuge werden die Neue Spiritualität sein.
Mannomann, das inspiriert mich sehr. Ich sitze hier und mir kommen schon fast die Tränen.
Dir mögen ja die Tränen kommen angesichts dessen, was ihr euren Kindern in der Vergangenheit angetan habt. Aber angesichts
dessen, was ihr in Zukunft für sie tun werdet, brauchst du nicht zu weinen. Denn das ist wirklich eine leuchtende Zukunft.
Nun, die Zukunft, die du ausgemalt hast, ist es; aber bist du dir auch sicher, dass das alles geschehen wird?
Möchtest du, dass es geschieht?
Ja.
Bist du willens, dafür zu arbeiten, dass es geschieht?
Ja.
Dann wird es geschehen.
Und was ist mit unseren Schulen? Wie werden die aussehen? Wie wird sich unser Akzeptieren des Künftigen Gottes auf sie
auswirken? Wird es sich überhaupt auswirken?
Oh ja. Wenn sich den Menschen den Künftigen Gott zu Eigen machen, wird nichts im Leben davon unberührt bleiben, und
Erziehung und Ausbildung werden ganz weit oben auf der Liste stehen.
Erziehung und Ausbildung sind für sich genommen das wichtigste Werkzeug, das für die Transformation der Menschheit eingesetzt
und genutzt werden kann. Die die Macht ergreifen und versuchen, sich an der Macht zu halten, verstehen das sehr gut und setzen
deshalb alles daran, um das Erziehung- und Bildungswesen in ihrem Volk zu beschneiden oder unter Kontrolle zu haben.
Man kontrolliert eine Bevölkerung, indem man ihren Geist kontrolliert, und dazu fängt man am besten bei den jungen Menschen an.
Schickt sie alle in die gleiche Art von Schule, lehrt sie alle die gleichen Dinge, lasst sie nur wenig anderees kennen lernen und sagt
ihnen, dass nicht einmal der Wunsch nach einer Erweiterung ihrer Kenntnisse und ihres Verständnisses akzeptiert wird.
Genau davor fürchten wir uns.
Warum? Seid ihr so stolz darauf, wie die Dinge laufen? Wollt ihr tatsächlich, dass eure Kinder eure Vergangenheit
wiederholen?
Nun, wenn du es so ausdrückst ...
Ihr handelt, als sei das tatsächlich euer Wunsch. Eure Gesellschaft ermuntert nur in ausgesprochen wenig Bereichen zu neuem
Denken - nicht die Erwachsenen, von den Kindern gar nicht zu reden. Nein, ihr wollt, dass die Angehörigen eurer Spezies der
Parteilinie folgen. Es soll keine wirklich ernsthaften Fragen und keine wesentlichen Abweichungen geben. Ganz sicher nicht in der
Religion. Auch nicht in der Politik, wenn ihr die Wahlen zu gewinnen hofft. Nicht in der Wirtschaft, nicht in den sozialen Systemen
und nicht im Erziehungswesen. Weicht nicht von den ausgetretenen Pfaden ab, auf gar keinen Fall.
Wie wird der aus der Neue Spiritualität hervorgehende neue Erziehungs -und Ausbildungsansatz aussehen?
Er wird von den ausgetretenen Pfaden abweichen.
Es wird damit anfangen, dass die Spiritualität in alle anderen Lern- und Studienbereiche einbezogen sein wird, und dass jedes Thema
auf seine Werte hin untersucht wird. So wird sich jedes Kind schon so früh wie möglich in seinem Leben bewusst, dass es keine
Trennung zwischen den grundlegendsten, heiligsten Überzeugungen einer Person und ihrem Verhalten im Alltag gibt - und dass das
Gleiche für die gesamte Gesellschaft gilt.
Es wird vermittelt und dargelegt werden, dass alles - alles - im Erleben des Kindes in seinem Kern eine spirituelle Erfahrung ist. Die
Schüler lernen, sich spiritueller Werkzeuge zu bedienen, um die Probleme des Lebens zu lösen und sich den Herausforderungen des
Daseins zu stellen.
[Gott Heute, S. 363-69 – dt. Ausgabe]
Nächste Woche fahren wir mit Teil 2 aus ›Gott Heute‹ fort – JG
----------------------------Es ist immer noch Zeit zum Anmelden!
Über unser diesjähriges Holiday Retreat sind wir so aufgeregt! Wir haben eine schöne Erfahrung vor,, eine spirituelle Gemeinschaft
3
zu erschaffen, und wir würden uns so freuen, wärest du ein Glied davon.
Wenn du dich dieses Jahr so fühlst, als könntest du einiges von deiner freien Zeit für dich und deine eigene spirituelle Erneuerung
abzweigen, dann geh auf unsere Webseite und schau dir die Einzelheiten über das Holiday Retreat an. Wenn du dich bis zum 15.
November anmeldest, erhältst du $100 Preisnachlass.
Geh zu http://www.cwg.org/winterretreat/index.html zu weiteren Einzelheiten, oder telefoniere mit Will Richardson unter der No.
325-442-2244.
---------------------------------Die Fragen der Woche von GmG-Lesern
“Die Sprache des Niederen, des Hohen und des Heiligen”
Eine Reihe wunderbar interessanter Briefe erreichte uns diese Woche. Lasst uns sie mal anschauen ….
Lieber Neale … ich bin richtig wütend, wahnsinnig verrückt und voller Ärger. In meinem ganzen Leben, seit einer Offenbarung im
Alter von 13, lebe ich gemäß der Glaubensvorstellung, dass … »Wir die Schöpfer unserer eigenen Realität, die Erzeuger unserer
eigenen Erfahrung sind.«
Ich brachte einen Erfolg nach dem anderen hervor. Ich habe meinen Reichtum mit Anderen geteilt. Ich spendete einen ansehlichen
und konstruktiven Teil meines Einkommens an Menschen und Organisationen, die das Geld benötigten. Ich hörte mir die Bestreben
der Menschen an und half ihnen dabei, dass sie ihre Träume wahrmachen konnten, ohne dass sie mir etwas zurückzugeben
brauchten.
Nach einer Scheidung einer Ehe über 20 Jahren bot ich meiner Ex-Frau alles an, was sie wollte und benötigte für ihren folgenden
Lebensabschnitt. Ich stimmte allem zu, was sie wollte. Unsere Scheidung bei unserem Anwalt war in 5 Minuten vorüber. Ich wollte,
dass sie glücklich wird. An dem Ort, wo ich mich aufhielt, war eine Goldader, und es war meine Pflicht, davon an diejenigen um
mich weiterzureichen.
Doch seit nun 4 Jahren ist meine Situation schlechter und schlechter geworden. Zwei Beziehungen misslangen, mein Unternehmen
ging pleite. Anfangs sah ich es als einen Reinigungsprozess: etwas Besseres sollte kommen. Ich glaubte an diesen Prozess und traute
auf Gott, dass er mich auf meinem neuen Weg führen würde.
Ich spürte bis in die Tiefe hinunter, um nur zu entdecken, dass sich dort noch ein weiterer Boden, und noch einer und noch einer,
befand. Ich griff schnell nach meinen Talenten: professionelles Gitarre-Spielen und Programmieren, in denen ich gut bin, doch es
ging weiter abwärts. Freunde gingen von mir fort. Ich erreichte den letzten Boden, den dunklen Ort der Schande, der Scham über
sich selbst, und die Aussicht auf Akzeptanz entschwand.
Ich begann mich zornig an meine Seele zu wenden: »Wenn du so mächtig bist, so groß und blendend, so herrlich, multidimensional
und metaphysisch, warum kommst du nicht herunter und unterstützst mich? Warum meldest du dich nicht und gibst mir einen Rat?
Warum steigst du nicht von diesem Thron herab und zeigst mir den Weg nach oben! Ich habe mich verirrt und brauche dein Licht.
Ich weiss, warum du das nicht kannst! Weil du nicht existierst! Du existierst nicht! Weil du nicht die Macht hast, mir in dem
Augenblick zu helfen, wo ich es am nötigsten brauche ….«
… Was ich nicht verstehe, ist, warum ich von meinem Glauben abkam (meinen Glauben wieder-erschuf). Ich wurde mir dessen
gewahr (durch das Lesen deiner Bücher), dass wir ein ganzes Leben lang in drei Sprachen leben. 1) Die Sprache des NIEDEREN
(Scham, sich Opfern, Beurteilung, usw.). 2) Die Sprache des HOHEN (Vergebung, Hilfe, Unterstützung, etc.) und schließlich 3):
Die Sprache des HEILIGEN (Akzeptanz, Sein). An diesem dritten Ort BIN ich was ich bin, wo alles das ist, was es ist. Doch all
dieses Gewahrsein half mir nicht, von 1 nach 2, nach 3 zu gelangen.
Und nun ist alles um mich dunkel. Und voller Verzweiflung sehne ich mich nach dem Licht. Ich habe keine Vorstellung, wo es ist.
Ich bin in der Lage, es anzustellen, doch vergass ich, wo der Schalter ist … und ich denke, es ist nichts Falsches dabei, dabei um
Hilfe zu suchen. In meinem Wortschatz ist noch ein Wort über: HILFE. In der Zwischenzeit versuche ich wieder Fuß zu fassen und
zu gehen, mich nach vorne zu bewegen, trotz des Schmerzes und des Leidens. Vermittels meines Bruders habe ich Zugang zum
Internet, der letzte Platz, wo ich mich ‚umherbewegen‘ kann. Stein für Stein baue ich von Neuem an meinem neuen Umfeld, an
meinem neuen Glauben, trotz meiner schlechten Gestimmtheit.
Ich möchte, dass du dieses Buch schreibst: Die Sprache des Niederen, des Hohen und des Heiligen. Ich wollte, ich könnte es
schreiben, doch bin ich nicht dazu in der Lage, denn so was wie Eigentum gibt es nicht mehr. Bedeutungsvoller ist es, dass dieses
Buch in die Regale kommt. Ich bin mir nicht sicher, ob ich es je zu lesen bekomme.
Liebe Grüsse
Glenn P.
4
Lieber Glenn,
DU schreibst dieses Buch! MACH es. Genau JETZT. Ich schrieb “Gespräche mit Gott” auf dem Höhepunkt meiner Depression, am
tiefsten Punkt meines Lebens. Zieh die Möglichkeit in Betracht, dass du auf diese Achterbahnfahrt gebracht wurdest - dass du dich
selbst dorthin verbracht hast - , um dich mit all diesen drei Sprachen kennenzulernen. Du machst nun die Erfahrung der Sprache des
Niederen.
Du bist mit allen Äußerungen des wirklich Frustrierten, des wirklich Wütenden, des wirklich Desillusionierten herausgesprudelt.
Glenn, du bist einer von UNS geworden. Und das sollte so sein, um zu uns in einer Sprache zu SPRECHEN, die wir alle verstehen
können.
Als nächstes, Glenn, fange damit an, die Sprache des Hohen zu sprechen. Mach das, während du mit deinem Buch anfängst. Wenn
du nicht täglich Zugang zu einem Rechner hast, so schreib es per Hand auf einen Papierblock! Ich machte es so, und es
FUNKTIONIERT!
Dann, Glenn, wo du dabei bist, der ganzen Menschheit zu einem Verständnis der wahren Natur dessen zu verhelfen, was hier in all
unseren Leben geschieht, nimm die Sprache des Heiligen – und überreiche uns allen den Wortschatz, der uns in die Lage versetzt,
auch sie zu sprechen!
Alles was du durchlaufen hast, Glenn, sieh als ein Geschenk. Du hast zu deiner Seele gesprochen: »Wo bist du, wenn ich dich
brauche?« Und deine Seele erwidert dir: »Ich bin genau hier, Glenn. Die Situation, in der du bist, IST die Hilfe, die du benötigst, um
zur nächsten Ebene zu gelangen. Was, denkst du, tue ich hier?«
Ich liebe dich, Glenn. Du befindest dich genau am richtigen und perfekten Ort. Ground Zero. Du kennst die Hoch‘s, die Tief‘s, du
kennst die Dazwischen. Geh nun los, Glenn, und nichts davon wird aus sich heraus eine Bedeutung haben. Es ist dein Ding, ihm eine
Bedeutung zu verleihen.
In aller Liebe und mit Umarmen … von einem, der dort war.
Neale.
An alle, die es betrifft,
Ich erhalte Neale’s wöchentlichen Newsletter und bin ganz aufgebracht. Ich stimme ganz und gar nicht damit überein, dass er seine
Leserschaft als ein Forum dafür benutzt, seine politischen Meinungen verlauten zu lassen und auf die Bush-Administration
einzudreschen. Und auch noch so weit zu gehen, und jeden Leser der Republikaner zu beleidigen, als wären wir alle ganz und gar
nicht informiert. Und seinen “Reprint” eines Artikels so darzustellen, als hätte er mit seinem Inhalt nichts anderes zu tun als bloß ihn
abzudrucken. Was bringt dich dazu zu denken, dass die Demokraten-Politiker 100% ehrlich sind und dass alle Demokraten im Land
sich stets mit der Wahrheit ganz vertraut machen? Auf welchem Planeten lebst du?
Ich habe alle Bücher von Neale gelesen, viele von ihnen mehrmals. Ich habe eine ganze Menge gelernt und brachte viele Menschen
zu diesen Büchern. Jede Woche bin ich auf Treffen, wo wir die Spiritualität und die GmG-Bücher diskutieren.
Es ist aber so, der Gentleman, der seine Meinung im Newsletter #117 zum Ausdruck brachte, mit seiner Ansicht stimme ich 100%-ig
überein. Ich hätte es nicht so gewandt schreiben können wie er, und ich muss hinzufügen, dass Neale’s Erwiderung unreif und voller
Ego über alles hinweg geschrieben ist. Weil irgendein Geistlicher eine Versammlung dazu benutzt, seine poltischen Ansichten zu
verbreiten, ist es deswegen für Neale okay, es auch so zu machen?
Was immer mit “Unser Weg ist nicht ein besserer Weg, er ist bloß ein anderer Weg« geschieht??????????????????, reden wir über
die Vermischung von Politik und Spiritualität.
Seine Bücher haben für mich alle Bedeutung verloren, und ich bitte, meine E-Mail-Adresse von der Mailing-Liste zu nehmen.
Danke schön,
Donna
Liebe Donna,
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Vielen Dank für dein Schreiben. Ich bin so dankbar dafür, deinen ehrlichen Standpunkt darüber übermittelt bekommen zu haben. Ich
mache wirklich nicht die Erfahrung, dass meine Erwiderung der letzten Woche “voller Ego über alles hinweg geschrieben ist”, doch
bin ich gewillt, dein Wort für ehrlich zu nehmen! Ich mutmasse, wir beide sehen die Dinge verschieden, und das ist das Wunder bei
uns beiden!
In deinem Schreiben, Donna, fragtest du danach … “Weil irgendein Geistlicher eine Versammlung dazu benutzt, seine poltischen
Ansichten zu verbreiten, ist es deswegen für Neale okay, es auch so zu machen?”
Zunächsteinmal, Donna, es war nicht “irgendein Geistlicher”. Es war potentiell jeder evangelisch christliche Geistliche im Land.
Doch wenn es irgendwo ein versprengter Zwischenfall ist, dass “irgendein Geistlicher” als einsame Stimme in der Öde das irgendwo
ausspricht, dann wäre meine Antwort dieselbe.
Ja.
Warum wäre es bei mir nicht das Gleiche, es mir nicht gleichfalls “okay”, wenn ich meine politischen Ansichten hinaus-“pushte”,
wie es für “irgendeinen” Geistlichen der Fall ist, der oder die sie unters Volk bringt? Bin ich irgendwie in einer besonderen
Kategorie? Wenn dem so ist, dann warum ….
Donna, Gott spricht stets zu uns allen. Das ist der ganze Punkt bei den GmG-Büchern. Und Gott lädt uns alle ein, was Gott uns sagt
mit anderen zu teilen. Ich möchte das Zum-Ausdruckbringen meiner persönlichen Ansichten zu den politischen Geschäften des
Tages, Donna, nicht eingeschränkt wissen. Kannst du dir vorstellen, dass Jesus diese Art von Einschränkung um sich hatte? Oder
Gandhi? Denkst du, dass er politisch seinen Mund hätte halten sollen, da er ein solch machtvoller Botschafter des Friedens war?
Oder etwa Martin Luther King Jr.? Er war ein Geistlicher UND ein politischer Aktivist! Wie konnte er es wagen, seine politischen
Wahrheiten auszusprechen und sich selbst einen Mann Gottes zu nennen? Glaubst du, dass auch er unangemessen gehandelt hat?
Donna, GmG spricht davon, dass wir “Spiritualität und Politik miteinander vermengen” MÖGEN!
Hat dich das nicht erreicht? GmG spricht immer wieder deutlich davon … “Politik ist eure Spiritualität, in demonstrierter Form”. Ich
erwähnte das letzte Woche, und du hast dich darüber, Donna, gar nicht ausgelassen. Ich bin recht enttäuscht darüber, dass du die
Entscheidung getroffen hast, diese GmG-Botschaft in deinem Schreiben nicht zu erwähnen.
Nun, Donna, um Klarheit in unseren Austausch zu bringen, möchte ich herausstellen, dass “ich nicht so weit ging, jeden Leser der
Republikaner zu beleidigen, als wären wir alle ganz und gar nicht informiert.” Ich würde das nie tun. Ich sagte auch nicht und habe
das nie gesagt, dass eine politische Partei oder ein Kandidat oder eine politische Ansicht der “bessere Weg” sei. GmG macht
deutlich, dass es so etwas wie Falsch oder Richtig nicht gibt. Es gibt nur, “was funktioniert” und “was nicht funktioniert” hinsichtlich
dessen, was wir versuchen zu tun. Es unterkommt mir nicht zu glauben, dass gewisse Dinge in der Weise “funktionieren”, wie die
Menschheit gegenwärtig ihre kollektive Realität erbaut, und, Donna, es ist meine Pflicht, meine Gedanken darüber zum Ausdruck zu
bringen, so wie es auch deine Pflicht es ist, solange wir aktive Mitglieder einer partizipierenden Gesellschaft sein sollen.
Gewiss können wir darüber einen Dialog eröffnen, ja, Donna? Du wirst gewiss nicht ernsthaft vorschlagen, dass es mir verboten sein
sollte, in den öffentlichen Diskurs einzutreten? Ist das wirklich dein Gedanke? Es tut mir leid, dass mein Kommentar dich so
“aufgebracht” hat. Ich habe stets die Hoffnung, dass ein lebensvoller, freimütiger Austausch von Meinungen in der Tat die Menschen
AUFbringen wird.
Umarmungen für dich, Donna. Wir werden dich in unserer Lesergemeinschaft vermissen!
In Liebe und Umarmen … Neale
»Eine Zeit wird kommen, wo Schweigen Treuebruch ist.«
--- Rev. Martin Luther King, Jr.
Wenn du einen Kommentar oder eine Frage an Neale hier im Weekly Bulletin richten möchtest, so ist das über die E-Mail- Adresse
möglich: weeklybulletinresponse@cwg
--------------------------------GmG-Unterweisung – Völlig Sichtbar
Diesen Monat betrachten und erkunden die Studierenden des LEP Life Skills Zwölfmonat-Programms eine Frage über die Völlige
Sichtbarkeit. Ich weiss, dass der Begriff schon, “Völlige Sichtbarkeit”, etwas Schreckhaftes, gar Bedrohendes sein kann, gleichwohl,
wir versuchen, das in unsere alltägliche Erfahrung einzuverleiben. Glücklicherweise kann ich davon berichten, dass die Studierenden
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auf eine äußerst mutige und ernsthafte Weise sich tief in die Frage hineinbegeben.
Lasst uns die erste der Fünf Ebenen die Wahrheit Zu Sagen herannehmen: die Wahrheit über dich selbst an dich selbst sagen. Das ist
ein Riesending! Wie oft sagen wir uns die Wahrheit über uns selbst?
Ich erinnere mich, dass ich einmal um das Rondell eines Fastfood- Restaurants fuhr auf der Suche nach einem Parkplatz, und wie ich
so viele Parklücken abfuhr - - fand ich mich praktisch hinter dem Gebäude geparkt. Ich bemerkte recht schnell, dass ich niemanden
mein Auto sehen lassen, und wissen lassen wollte, dass ich dort was aß! Oh, was wir alles machen, um zu verhindern, uns selbst die
Wahrheit zu sagen (big smile).
Ich möchte euch dazu ermuntern, den Absatz im GmG-Material (GmG, Buch 3, S. 3; engl. Ausg. - Vermutlich handelt es sich hier
um einen Druckfehler durch Niki: in der dt. Ausgabe stehen diese Äußerungen auf S. 25 von Bd. 2; der Übers.) aufzusuchen, wo die
Fünf Ebenen die Wahrheit Zu Sagen erörtert werden, und darüber nachzudenken, wie sie gegenwärtig in deinem Leben in
Erscheinung treten.
Niki Trombly (nichole@cwg.org)
LEP Coordinator
CwG Education
----------------------------------Quelle: CwG Weekly Bulletin #118 »What About Our Children?« [14.11.04]
Übersetzung: Theophil Balz 27.11.04]
7
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Seele and Geist
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