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Beten – wozu? Und wie? - Pfarre Wolfsgraben

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Beten – wozu? Und wie?
Nr. 312
Feber 2014
29.Jg.
Beten – wozu? Und wie?
Wir stehen im „Jahr des Gebetes“. Kardinal Schönborn hat es am ersten Adventsonntag, dem Beginn des Kirchenjahres,
ausgerufen. Wir sollen vermehrt die Bedeutung des Gebetes beachten. Das Gebet
ist das Kennzeichen eines gläubigen
Menschen, denn es ist die Hinwendung
des Menschen zu Gott, ein „Sprechen“ des
Menschen mit Gott. Dieses Sprechen setzt
den Glauben voraus, dass es den persönlichen Gott gibt, dass man beim Beten nicht „gegen die Wand“
spricht. Dieses Sprechen mit Gott kann sehr verschieden sein:
Es kann ein vorgeformtes Gebet sein, z.B. das Vater Unser, das
Jesus selbst für uns vorgeformt hat (Matthäus 6,9-13). Es kann
aber auch ein ganz freies Sprechen sein, so wie wir mit einem
guten Freund sprechen. Es kann kurz sein (ein Stoßgebet) oder
lang sein (eine Meditation), kann von einem Text ausgehen
(Bibel, geistliches Buch …) oder von einem Bild, kann laut sein
(z.B. bei der Messfeier) oder still (in Gedanken), gesprochen
oder gesungen (Lieder, Psalmen …), allein oder gemeinsam
(z.B. Tischgebet). Es kann auch das offizielle Gebet der Kirche
sein (das sogenannte „Stundengebet“) oder einfach ein Seufzer
ohne Worte, mit dem man sich aber Gott zuwendet. Gebet ist so
vielfältig wie wir Menschen sind.
Eine der interessantesten Gebetserfahrungen hat ein 17-jähriges
Mädchen gemacht, das mit einer Jugendgruppe in den
Winterferien auf einer Selbstversorger-Hütte war. Es machte
eine Pause während des Schifahrens und setzte sich auf einen
Baumstumpf in die Sonne. Eine Weile lang blickte sie in das Tal
hinab und dann auf die gegenüberliegenden Berge. Es war still.
Und dann, so sagte das Mädchen, „begann es in mir zu
beten“. Nicht: „Ich begann zu beten“, sondern es wurde mir
geschenkt, dass ich beten konnte. Gott beschenkte dieses Mädchen, er kam ihm auf halbem Weg entgegen. Von Jesus wird
etwas Ähnliches erzählt: Er ließ sich von Johannes dem Täufer
taufen und „während er betete, öffnete sich der Himmel
(Lukas 3,21). Beten öffnet den Himmel! Weil es Zuwendung zu
Gott ist. Und weil Gott uns entgegenkommt.
Gebet ist Geben und Nehmen. Wie das in einer guten Beziehung
eben so ist. Im Gebet wenden nicht nur wir uns Gott zu („geben“
ihm die Ehre), sondern er wendet sich auch uns zu, wir
empfangen von ihm auch etwas (wir „nehmen“ auch). Im Stundengebet der Kirche habe ich heute ein Gebet gefunden, das das
so ausdrückt: „Guter Gott, als Petrus um die sechste Stunde
betete, hast du ihn belehrt, dass das Heil allen Völkern zuteilwerden soll.“ Im Gebet belehrt Gott Petrus, der die junge Kirche
leitet, in einer ganz schwierigen Frage: Dürfen die anderen
Völker (die „Heiden“, wie die Juden damals zu sagen pflegten)
das Heil, das Jesus den Menschen gebracht hat, auch empfangen
(in der Taufe), ohne zuvor Juden zu werden (durch die
Beschneidung)? Im Gebet wird es Petrus klar, die Lösung wird
ihm geschenkt: Ja, sie dürfen es!
Wer betet, wird Antwort bekommen, Erkenntnis, vielleicht auch
einmal Trost. Deshalb bieten wir in unserer Wolfsgrabner
Kirche immer wieder die Möglichkeit an, miteinander zu
beten:
Jeden Freitag von 19h-20h Gebetsstunde, verschieden gestaltet
(Taizé-Gebet, Fürbitt-Gebet, Lob-Gebet, stille Anbetung), Sonntag, Montag, Dienstag, Donnerstag und Samstag um 18.30h
Stundengebet (Vesper), täglich Rosenkranz um 18h, am
1.Freitag des Monats (Herz-Jesu-Freitag) von 8h-18h stille
Anbetung, die man für eine Stunde übernehmen kann (Meldung
im Pfarrhof). Beten wir gemeinsam. Macht mit!
Gebet des Monats
Feber 2014
Herr, bleibe bei mir!
Dann werde ich selber auch leuchten,
wie Du geleuchtet hast,
werde anderen ein Licht sein.
All dieses Licht ist von Dir, o Jesus.
Nichts kommt von mir oder ist mein Verdienst.
Du bist es, der durch mich anderen leuchtet.
Gib, dass ich Dich so verherrliche, wie es Dir am
besten gefällt: indem ich allen um mich leuchte!
Gib ihnen Licht, so gut wie mir!
Erleuchte sie durch mich und mit mir.
Lehre mich, Dein Lob, Deine Wahrheit und
Deinen Willen kundzutun.
Gib, dass ich Dich verkünde, nicht durch Worte,
sondern durch mein Beispiel,
durch die weiterwirkende Kraft und
den gewinnenden Einfluss dessen, was ich tue.
Seliger Kardinal John Henry Newman
Ausgesucht von Walter Schattowits
Anweisungen für das Gemeindeleben
1.Thessalonicher 5,14-22
 Wir ermahnen euch, Schwestern und Brüder: Weist die zurecht,
die ein unordentliches Leben führen, ermutigt die Ängstlichen,
nehmt euch der Schwachen an, seid geduldig mit allen!
 Seht zu, dass keiner dem andern Böses mit Bösem vergilt,
sondern bemüht euch immer, einander und allen Gutes zu tun.
 Freut euch zu jeder Zeit!
 Betet ohne Unterlass!
 Dankt für alles: denn das will Gott von euch, die ihr Christus Jesus
gehört!
 Löscht den Geist nicht aus!
 Verachtet prophetisches Reden nicht!
 Prüft alles, und behaltet das Gute!
 Meidet das Böse in jeder Gestalt!
***************************************************************************************
ACHTUNG: Änderung bei den Messstipendien per 1.1.2014:
€ 9,--
(statt € 7,-- bisher)
*****************************************************************************
Spendenaufstellung:
Adventspendenhäuschen für Blumenschmuck in der Kirche:
€ 103,--
Kollekte Hirtenwache und Christmette z.G. Syrien
€ 1.009,12
Silvester-Kollekte z.G. Haus der Barmherzigkeit
€ 109,67
Missio Sammlung für Priester aus aller Welt (06.01.)
€ 107,--
Dreikönigs-Aktion 2014
€ 3.062,78
Ein ganz herzliches Dankeschön an alle SpenderInnen!!!
SACHSPENDEN
SAMMLUNG 2014
Die Pfarrcaritas WOLFSGRABEN möchte sich zuerst bei allen Unterstützern auf
diesem Weg recht herzlich und aufrichtig bedanken - jeder Beitrag hilft. Gleichzeitig
dürfen wir Euch einladen, wieder aktiv bei der Sachspendensammlung 2014
mitzuwirken.
Die Spendenempfänger sind mittel- und obdachlose Menschen, welche dank dieser
Sachspenden nachhaltiger in den unterschiedlichen Einrichtungen der Caritas betreut
werden können. Der Gedanke, bewusst auf etwas zu verzichten und dieses einem
Mitmenschen zu schenken (wir alle sind Geschwister, wir haben einen Vater – Gott
den Herrn), der Not leidet, soll uns bei der Auswahl eine Hilfestellung sein.
SACHSPENDEN
Hygieneartikel und Bettwäsche
Duschgel, Haarshampoo, Zahnpasta und
Zahnbürsten, Einwegrasierer,
Rasierschaum, Seife, Polster- und
Tuchentüberzug, Badetücher
Sammelzeitraum
01. – 23.02.2014
Abgabemöglichkeiten
Pfarrkanzlei: jeden Dienstag und
Mittwoch von 10.00-12.00 Uhr nach jeder
Sonntagsmesse oder Spendenkorb in
der Kirche
Annahmeende: 26.02.2014
Bitte denken Sie beim Schenken daran, dass sich die Menschen, welche Ihre Spende
erhalten, auch freuen können.
Für Rückfragen zu dieser Fastenaktion stehen Ihnen Diakon Thomas Wallisch unter
0664/ 8854 3861 bzw. thomaswallisch@yahoo.de oder Regina Bugkel unter
0664/5952118 bzw. regina.bugkel@kabsi.at gerne zur Verfügung.
Im Namen des ganzen ehrenamtlichen Teams der Pfarrcaritas Wolfsgraben ein
herzliches vergelt´s Gott !
Diakon Thomas Wallisch
Leiter des PGR – Fachausschusses Pfarrcaritas
PATENSCHAFT für ein
FAMILIENHILFSPROJEKT
Vieles im Leben möchte man sich nicht vorstellen, manches wird aber leider Realität.
Eine Routineuntersuchung beim Kinderarzt endet mit der Diagnose Krebs, ein zärtlicher Kuss
vom Vater in der Früh wird zum Abschied für immer, denn ein Unfall reißt ihn aus der Familie“.
Dies sind Situationen, die jede Familie an den Rand der Überforderung führen. Deshalb ist es
wichtig, dass es Orte gibt, wo Familien Kraft schöpfen können und dies in Geborgenheit und
mit professioneller Begleitung.
Die Kinderburg Rappottenstein bietet Familien mit schwer und
chronisch kranken Familienmitgliedern oder traumatisierten
Kindern [z.B. nach einen Todesfall, ...] die Möglichkeit, sich auf der
Burg zu erholen und Kraft und Energie für den weiteren Weg zu
tanken. Aktivitäten und maßgeschneiderte Betreuung durch
Psychologen und Pädagogen unter Einbindung der tierischen
Helfer [Hasen, Ziegen, Alpakas] bilden den Rahmen dazu.
Der Erholungsaufenthalt finanziert sich rein aus Spenden, für die Familien entsteht ein
Unkostenbeitrag nach eigenem Ermessen.
Der Pfarrgemeinderat hat in seiner Sitzung vom 08. Jänner 2014 einstimmig beschlossen, für
dieses Familienprojekt eine Patenschaft zu übernehmen und bestimmte Kollekten
[Erstkommunion und Firmung] und auch einen Teil des von den „Ratschenkindern“
gesammelten „Ratschengeldes“ diesem Zweck zu widmen.
Träger dieses Projektes ist das Rote Kreuz NÖ und die Familien
Abensperg und Traun als Eigentümer der Burg.
Weiter Informationen dazu finden sie auch unter
www.kinderburg.net.
Diakon Thomas Wallisch
Leiter des PGR Fachausschusses Familie
1.FAMILIENFASCHINGSFEST
Sa., 22.02.2014 von 15:00 – 18:00 Uhr
Eltern, die mit ihren Kindern dieses Fest erleben wollen und
bereit sind, gemeinschaftlich durch Mithilfe im Vorfeld und/oder
Mitgestaltung beim Fest selbst mitzuwirken, können sich gerne
noch anmelden unter familienfasching@hotmail.com.
Auch Petrus bedient sich schon der neuen Kommunikationsmittel!!
*****************************************************************************
Für euch gelesen
Das Bibelwort des Monats:
„Gib Acht auf dich bei allem, was du tust. Was dir selbst verhasst
ist, das mute auch einem anderen nicht zu! Wenn du Überfluss hast,
dann tu damit Gutes und sei nicht kleinlich. Suche nur bei Verständigen Rat; einen brauchbaren Ratschlag verachte nicht! Preise
Gott, den Herrn, zu jeder Zeit; bitte ihn, dass dein Weg geradeaus
führt und dass alles, was du tust und planst, ein gutes Ende nimmt!
Tobit 4,14-19
Die geistliche Lesung des Monats:
„Herr, lehre mich die Kunst der kleinen Schritte! Bewahre mich vor
dem naiven Glauben, es müsste im Leben alles glatt gehen.
Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten,
Niederlagen, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum
Leben sind, wodurch wir wachsen und reifen, um unser Leben zu
meistern.
Schenke mir eine Portion Misstrauen gegen mich selbst; keiner
kann die Hand für sich ins Feuer legen. Erinnere mich in kritischen
Minuten daran, dass das Herz oft gegen den Verstand streikt. Ich
möchte mich nicht beeinflussen lassen vom Gerede der Leute, alles
sehen und vieles übersehen. Gib mir die Kraft dazu.
Halte mich fest, wenn ich versucht bin, verbittert zu werden.
Schicke mir im rechten Augenblick jemand, der den Mut hat, die
Wahrheit in Liebe zu sagen. Gib, dass ich warten kann. Ich möchte
dich immer aussprechen lassen. Das Wichtigste im Leben sagt man
nicht sich selbst, es wird einem gesagt. Herr, gib mir die Kraft, die
Kunst der kleinen Schritte für heute zu lernen.“
Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste
DIESEN MONAT - BITTE MERKEN SIE VOR
Wozu
Wann
von
Uhr
bis/um
Uhr
Blasiusmesse
Mo 03.02.
Anbetung vor dem ausgesetzten
Allerheiligsten
Fr 07.02.
Hl. Messe für P. Felix und das
Brasilienprojekt
Fr 07.02.
18:30
Kindermesse, anschl. Pfarrcafé
So 09.02.
09:30
PGR-FA-Caritas
Di 11.02.
19:00
Dekanatsgebetsabend im Sacré Coeur
Pressbaum
Do 13.02.
09:00
08:00
18:00
Gebet
19:00
Hl. Messe
20:00
Jugendmesse
So 16.02.
18:30
Caritas-Stammtisch in Purkersdorf
Di 18.02.
19:00
Familienfasching
Sa 22.02.
KIKI im Jungscharraum
So 23.02.
09:30
Seniorenfasching
Do 27.02.
15:00
P. Johannes auf Exerzitien
So 16.02. ab
Nachmittag bis
inkl. Sa 22.02.
15:00
18:00
Wir laden ein
Wozu
Wann
von
Uhr
bis/um
Uhr
Sonntagsmessen
02.02., 09.02. und 23.02.
07:30
jeden Sonntag
16.02.
09:30
18:30
Wochentagsmessen
Mo, Di, Do, Sa
Mi und Fr
07:30
18:30
Rosenkranz
täglich
Dienstag zusätzlich
18:00
09:15
Vesper
täglich (außer Mi und Fr)
18:30
Mütter Gebete
jeden Mittwoch
19:00
Beichtgelegenheit
jeden Sonn- und Feiertag
jeden Freitag
und nach Vereinbarung
09:00
19:15
09:20
19:45
Caritas Sprechstunde
Di 11.02. und 25.02.
10:00
11:00
Herz-Jesu-Gebet
Taizé-Gebet
Stille Anbetung
Fürbittgebet
Sing-Mit-Gruppe
Kinderführungskreis
MA-Kreis
Jüngergemeinschaft
Fr 07.02.
Fr 14.02.
Fr 21.02.
Fr 28.02.
Mi 12.02.
Mi 12.02.
entfällt
Mi 26.02.
19:00
19:00
19:00
19:00
20:00
20:00
20:00
20:00
15:30
19:30
Jungscharstunden
für Kinder von 6 bis 14 J.
jeden 1. und 3. Montag im Monat
16:00
17:00
Kleinkinderkreis
jeden Do
09:15
11:15
19:30
ZUM
FASCHINGSFEST
DER SENIOREN
am DONNERSTAG
den 27. FEBRUAR 2014
UM 15 00 UHR
IM PFARRSAAL WOLFSGRABEN
-----------------------------------------------------------------------------------------------------Impressum:
Eigentümer u. f. d. Inhalt verantwortlich: P. Johannes Jammernegg COp, Hauptstr. 27, 3012 Wolfsgraben,
Tel. 7219-0*, DVR: 0029874 (12214)
e-mail: pfarre.wolfsgraben@kabsi.at
Homepage: www.pfarre-wolfsgraben.at
Kanzleistunden: Di, Mi von 10 bis 12 Uhr
Sprechstunden P. Johannes: Di von 9 bis 10 Uhr und nach Voranmeldung
Diakon Thomas Wallisch – nach Vereinbarung 0664/ 8854 3961
NOTFALLTELEFON P. Johannes : 0664 62 16 834
Redaktion: P. Johannes, Thomas Wallisch, Monika Hlous, Walter Schattowits
Layout: Walter Schattowits
Mitarbeiter dieser Nummer: Regina Bugkel
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Seele and Geist
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