close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Köditzer Kirchenbote - Herzlich Willkommen in der

EinbettenHerunterladen
Köditzer Kirchenbote
Kinderfreizeit
Außenfassade wird renoviert
Seite 9-13
Seite 4-6
Oktober
November
2014
Jubelkonfirmation
Seite 18-20
Grillen bei Grell - Unter Palmen
und unter Sonnenschirmen bei schweißtreibenden 30 Grad in der Sonne suchte jeder nach einer Erfrischung.
Der Erlös von 2.174,- € kommt der Außenrenovierung unserer Kirche zu Gute.
Auf ein Wort
Liebe Leserin,
lieber Leser,
einen Blick hinter die Fassade
unserer St. Leonhardkirche konnte
in diesen Tagen jeder riskieren,
der sich dem Gebäude näherte. An
manchen Stellen wurde der Putz
sehr gründlich abgeschlagen, der
alte Bruchstein trat deutlich zu
Tage. Manch einer mag sich gefragt
haben, wie kann so ein Gebäude
mit unregelmäßigen Steinen zusammenhalten, und das nicht nur
über ein paar Jahre oder Jahrzehnte
hinweg, sondern über Jahrhunderte.
Teile unserer Kirche sollen ja bis ins
15. Jahrhundert zurück reichen.
Der Blick auf die rohe Fassade mit
ihren unregelmäßigen Bruchsteinen
ist ein schönes Bild für die Gemeinde. In ihr gibt es auch die Großen
und Kleinen, die aufeinander
aufbauen. Dabei sind die Kleinen
nicht unbedeutend. Sie füllen nicht
nur Lücken, sie können auch dazu
dienen, dass wieder Große festen
Halt finden. Manch ein Großer mag
sich anstecken lassen von der Freude
und Begeisterung der Kleinen in
Schul- oder Familiengottesdiensten und einen neuen Zugang zu
Kirche und Gemeinde finden.
Das Äußere bestimmt ganz häufig
unser ästhetisches Empfinden.
Sieht die Fassade, die Kirchenmauer schön aus, dann fotografieren
wir sie gerne als Hintergrund für
unsere privaten Fotos bei
Festen und Feierlichkeiten. Aber wer allein auf
das Äußere sieht, vergisst
Wesentliches. Ein beliebter Spruch aus der Bibel
weist uns darauf hin. Als Samuel
von Gott geschickt wird, den König
für Israel zu finden, da wird er von
der schönen und kräftigen Erscheinung der ältesten Söhne Isais
geblendet. Gott sagt zu Samuel:
Ein Mensch sieht, was vor Augen
ist, der Herr aber sieht das Herz
an. Samuel wählt schließlich den
Kleinsten und Jüngsten zum König.
Wenn die Fassade unserer Kirche
und ihrer Mauer bald wieder schön
sein wird, dann genießen wir diesen
Anblick. Aber wir wissen auch:
Das Herz unserer Kirche, unserer
Kirchengemeinde machen die
schönen Gottesdienste des Herrn
in ihrem Inneren aus, die Feier
der Gemeinschaft untereinander
mit Gott - mit Groß und Klein.
Einen schönen Herbst
wünscht Ihnen Ihr
│ 3
4 │
Thema
Außenrenovierung St. Leonhard - Baufortschritt
Normalerweise wollten wir schon
viel weiter sein. Aber nun hat
die Außenrenovierung endlich
begonnen. Schon am Morgen
nach unserem Grillfest wurde das
Gerüst aufgestellt. Zügig wurden
auch die Reparaturen am Dach
erledigt. Hier stellte sich glücklicherweise heraus, dass es bei der
erwarteten kleinen Reparatur an
der Nordostseite bleiben konnte.
Leider gab es darauf erst einmal
für drei, vier Wochen keine weiteren Bauarbeiten, so dass schon die
ersten Stimmen laut wurden, jetzt
steht das Gerüst, aber es passiert
nichts. Das lag im Wesentlichen
daran, dass das Staatliche Bauamt
bei einzelnen Angeboten noch
einmal nachverhandeln musste,
weil einige Firmen nicht den von
Restaurator Spitzner empfohlenen Putz verwenden wollten.
Glücklicherweise konnte dann in
der ersten Septemberwoche mit den
Arbeiten an der Außenfassade begonnen werden. Die Sockelzone des
Putzes am Kirchengebäude wurde
großflächig entfernt und wird nun
in den kommenden Wochen wieder
aufgebaut. Ebenso wurden an der
Kirchenmauer einzelne Stellen freigelegt, um ein besseres Bild von der
Beschaffenheit der Mauer zu erhalten. Wie weit die Arbeiten in diesem
Herbst noch kommen werden, wird
man sehen müssen. Vorerst hoffen
wir auf eine möglichst weitgehende
Ausführung aller Maßnahmen.
Das Brunnenhaus wurde ebenfalls
Anfang September abgerissen.
Die Arbeiten gerieten sofort ins
Thema
Stocken, weil an der Stelle ein
Betonfundament zu Tage trat, dass
ursprünglich wohl mal einen Wasserlauf bzw. Kanal führte. Dieser
Kanal ist auch noch vorhanden,
aber stillgelegt und kann nun für
die Toilette genutzt werden. Hier
musste ein Statiker vor den weiteren
Arbeiten zu Rate gezogen werden.
Nun aber ist das Fundament
gelegt und es können die weiteren
Arbeiten ausgeführt werden.
Dank
Ein herzliches Dankeschön
möchten wir allen Spenderinnen und Spendern sagen, die
Kleinere, Mittlere und Größere
Beträge gespendet haben. So
kann die Renovierung - auch
dank Ihrer Mithilfe in Angriff
genommen werden.
Seit unserem Spendenaufruf
vom Frühjahr im Kirchenboten
sind mittlerweile 11.844 Euro
(incl. Grillfest, Stand 24.9.)
eingegangen.
Ein herzliches Dankeschön sei
allen Spendern gesagt, insbesondere auch den Firmen aus
Köditz. Ein herzliches Dankeschön auch allen, die bei den
vorbereitenden Arbeiten mitgeholfen haben.
│ 5
6 │
Thema
Die ausführenden Firmen sind:
Gerüst: Dachdeckerei Dieter Opel GmbH & o. KG.
Baumeisterarbeiten: Max Pinzer, Kemnath.
Zimmerer: Zimmerei Heinz Konrad GmbH & Co. KG, Kulmbach.
Dachdecker: Heinrich Greim & Söhne GmbH, Hof.
Putzarbeiten: Schmuck Denkmalpflege GmbH, Bamberg.
Schreinerarbeiten: Matthias Quehl, Lichtenberg.
Sanitär: Fa. Steger, Feilitzsch.
Elektro: FEG Elektrobau GmbH, Naila.
Blitzschutz: Dachdeckerei Martin Frank, Naila.
Trockenbau: Die Deckenprofis, Hof.
Malerarbeiten: Fa. Friedmann, Bamberg.
Außenanlagen: Fa. Manfred Röstel, Schwarzenbach am Wald.
Statiker: Büro Wittmann, Wunsiedel, sowie Burges & Döring,
Kulmbach.
Vermessung: Dipl.-Ing. Ludwig Kany, Goldkronach.
Restauratorische Fachberatung: Harald Spitzner, Bamberg.
Archäologische Untersuchungen: Hartmut Endres, Bamberg.
Architekt: Gerhard Plaß, Thiersheim.
Bauleitung: Staatl. Bauamt Bayreuth, Stephanie Kreisel, Ute Wehner.
Bauherr: Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Köditz.
Aus der Gemeinde
Aktuelles
Während der Wochen der FußballWM gab es in unserem Pfarrhof
bzw. im Blumhardthaus wieder
die Übertragungen aller Spiele
der Deutschen Mannschaft. Über
einen guten Besuch, vor allem bei
den letzten drei Spielen, freuten
wir uns. Den Erlös aus Grill- und
Getränkeverkauf haben wir der
Rücklage für das Blumhardthaus
zugeführt.
Noch rechtzeitig vor Beginn des
Fußball-Events war die Neuverlegung des Pflasterbelags im
Pfarrhof erfolgt. Die Maßnahme
kostete uns ca. 6.100 € und wurde
durch die Firma Löwenzahn durchgeführt. Sie wird aus Rücklagen für
das Pfarrhaus und Gemeindehaus
finanziert.
Herzlichen Dank möchte ich allen
denen aussprechen, die sich
auch in diesem Jahr wieder an
der Kleidersammlung beteiligt
haben. Ein Dank gilt besonders
den Konfirmandinnen und Konfirmanden, die in diesem Jahr 1.700
kg gesammelt haben.
Die diesjährige Erntedanksammlung wird wieder von den
Konfirmandinnen und Konfirmanden am Samstag, den 4.
Oktober von 10 bis 12 Uhr
durchgeführt. Wenn Sie Gaben
aus dem eigenen Garten geben
wollen, richten Sie diese bitte für
diese Zeit. Sie dürfen Ihre Gaben
auch gerne selbst in dieser Zeit
zur Kirche bringen. Geldspenden
kommen auch in diesem Jahr
wieder Kindern in Not zugute;
vor allem sollen Projekte zur
Ausbildung von Jugendlichen in
Kolumbien, Ghana und Bangladesh
unterstützt werden.
Zum Kirchweihgottesdienst am
19. Oktober lade ich Sie herzlich
ein. Es wird der Posaunenchor
spielen und wir werden - aller
Voraussicht nach - von der Stiftung
„Kirchen bewahren“ einen Scheck
überreicht bekommen.
Am Sonntag, den 9. November
erinnern wir in diesem Jahr in den
Gottesdiensten an den Mauerfall
vor 25 Jahren. Das Kirchenjahr
schließen wir am Ewigkeitssonntag, wie in den vergangenen
Jahren, mit einem Gottesdienst
um 14 Uhr in unserer Kirche und
anschließenden Totengedenken
auf dem Friedhof.
Michael Grell, Pfr.
│ 7
8 │
Aus der Gemeinde
Lebenskreis mit Sabine Dittrich
Wieder hatten wir einen sehr
anregenden Lebenskreis mit der
Buchhändlerin und Schriftstellerin Sabine Dittrich aus Hof. Aus
ihrem Roman „Erben des Schweigens“ las sie uns einige Abschnitte, die uns Lust darauf machten,
noch mehr zu davon zu lesen.
Sabine Dittrich liest aus ihrem
Buch „Erben des Schweigens“
Der Nachmittag vermittelte viele
Einblicke in das deutsch-tsche-
Gespannte Zuhörerinnen folgten der Lesung
chische Verhältnis anhand der
anschaulich und packend erzählten
Geschichte um ihre Heldin Jael
Winterstein. Sabine Dittrich führte
uns auch anhand von Bildern in die
Geschichte des Nachbarlandes ein.
Bei unseren nächsten Nachmittagen
wird wieder etwas mehr Eigenaktivität gefördert. Im Oktober
lautet das Motto „Bunt sind
schon die Wälder“, während wir
im November nach einer Abendmahlsfeier zum Quiz einladen.
Michael Grell, Pfr.
Aus der Gemeinde
│ 9
Elefantentreiben - Spiel bei der Kinderfreizeit
Kinderfreizeit
„Pass auf, dass du alles wieder
mitbringst!“, und mit gesenkter Stimme sagt die Mutter zu
ihrem Sohn: „Zieh halt jeden
Tag ein Paar neue Socken an.“
Es ist Montag, der 4. August
2014, 8.30 Uhr. Am ChristophBlumhardt-Haus herrscht absoluter Trubel: Lärm, Gelächter
und letzte Ermahnungen erfüllen
den grauen Himmel. Hoffentlich
wird das Wetter noch schöner.
Mit Jesus durch dick und dünn
Was hier los ist? – Die Kinderfreizeit hat so gut wie begonnen,
Kinder von der ersten bis zur siebten
Klasse, Jungs und Mädels und 13
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
machen sich auf den Weg ins Freizeitheim Untertiefengrün. Dort angekommen beginnt schon das erste
Spiel – noch ehe alle Koffer ausgeladen sind: die Hauseroberung,
die dazu dient, dass alle Kinder
das Haus kennenlernen. Dazu sind
überall auf dem Gelände, drinnen
und draußen, rote, blaue und grüne
Zettel versteckt. Auf manchen sind
Buchstaben geschrieben, die einen
Lösungssatz ergeben – vorausgesetzt
man findet alle und sortiert richtig
– auf manchen sind aber auch nur
Smileys, , abgedruckt. Der Lösungssatz, „MIT JESUS DURCH
DICK UND DÜNN!“, war das
Motto unserer Freizeit. Nachmittags
fand die erste Bibelarbeit statt, die
jeden Tag abgehalten wurde und in
der es um Paulus ging. Am Abend
standen Kennenlernspiele auf dem
Programm, und die Legionen,
Gruppen, in denen die Kinder
die ganze Woche über spielten,
wurden mit bestimmten Bewegungen gefunden: Sicilia mit dem
Militärgruß, Britannia mit dem
Victory-Zeichen. In den Legionen
spielten die Kinder dann ein äußerst
amüsantes Spiel: Elefantentreiben. Dazu waren von einer Stange
aus fünf Fäden jeweils zu einem
10 │
Aus der Gemeinde
Stuhl gespannt. Auf jedem Faden
saß ein bunter Elefant, der vom
Elefantentreiber auf dem Stuhl zu
sich gerüttelt werden musste. War
der bunte Dickhäuter dann angekommen, ging es für den nächsten
Treiber gleich weiter! Nach diesem
Spiel und der täglichen Gute-NachtFortsetzungsgeschichte gingen alle
zu Bett – mehr oder weniger müde.
Nudelbilder und Quiz
Am nächsten Tag, Dienstag, fand
zum ersten Mal der Pokal Beautiful statt. Das ist ein Wanderpokal,
der jeden Tag an das sauberste und
am schönsten dekorierte Zimmer
verliehen wird. Nach der Bibelarbeit gab es Pizza in sämtlichen
Variationen, und nachmittags
wurden sogenannte Nudelbilder
gebastelt. Dazu wurden Bilder auf
bunten Karton aufgeklebt und mit
bunten Muscheln, Buchstabennudeln, Makkaroni und anderen
Nudelsorten verziert. Das machte
allen großen Spaß! Später war ein
römisches Quiz angesagt. Die
Gruppen mussten verschiedene
Kategorien und Altersstufen ausQuizspiel
Grillen und Lagerfeuer am Mittwochabend
suchen, sodass immer ein Legionär
die Frage beantworten musste: Da
gab es neben wirklich schwierigen
Fragen wie: „Wie viele Besucher
fasste das Kolosseum?“ und „Nach
wem ist der Monat Juli benannt?“
auch Scherzfragen, wie zum Beispiel „Was steht in der Mitte von
Rom?“ - natürlich das „o“!!!
Gladiatorenauflauf und Grillen
Am Mittwoch fand vormittags das
übliche Programm statt: Frühstück,
Pokal Beautiful und Bibelarbeit.
Nach leckerem Gladiatorenauflauf – aus Gladiatoren oder für
Gladiatoren!? - verausgabten
sich Kinder und Mitarbeiter bei
Lauf- und Fangspielen: Völkerball,
fangen und Schwarz-Weiß.
Abends saßen wir erschöpft
um einen Lagerfeuerplatz,
während neben uns auf
dem Grill Stockbrotfladen
und Würstchen gegrillt
wurden. Lecker! Nach
Aus der Gemeinde
dem Essen sollten sich die Kinder
warm anziehen und mit Zeckenspray „einduften“, sodass wir uns
auf den Weg in den Wald für
ein ruhiges Nachtspiel machen
konnten. Es ging darum, sich so
leise wie nur irgendwie möglich
durch den Wald zu bewegen und
alle drei bis vier Minuten ein leises
Geräusch, z.B. mit einem Schellenring oder zwei aufeinander
geriebenen Hölzern, von sich zu
geben. Die jeweils vier anderen
Gruppen mussten herausfinden,
welche Geräusche die anderen
machten und auch noch zwischen
Klängen von anderen Gruppen
und Störgeräuschen unterscheiden. Wieder daheim angekommen
fielen alle erschöpft in ihre Betten.
Ein Geländespiel
Früh, also eigentlich am selben Tag,
ging der Vormittag wie gewohnt
von statten, nach der Bibelarbeit
folgte Freizeit mit Tischtennisspielen oder Stelzenlaufen. Nach dem
Mittagessen und der Mittagsruhe,
Geländespiel im Wald - ein abwechslungsreiches, ein spannendes Spiel!
│ 11
12 │
Aus der Gemeinde
Wasserbombenschlacht sorgte für Abkühlung
in der diesmal einige schliefen,
machte sich die gesamte Gruppe auf
den Weg in einen nahe gelegenen
Wald. Dort war ein Geländespiel
geplant, bei dem alle fünf Gruppen
zusammen eine Gemeinde im alten
Rom verkörperten; es ging darum,
dass alle zusammen arbeiten sollten.
Jetzt galt es, von Römern gestohlene
Gottesdienstutensilien wie Bibeln,
Kreuze und Brote wiederzubeschaffen. Dazu mussten die Kinder mit
herumlaufenden Händlern verhandeln, sich vor einem Spion – ein
Römer, welcher aussieht wie ein
Händler, der aber Geld und Ware
stiehlt – in Acht nehmen und dem
Soldaten, der sie einsperrte, aus dem
Weg gehen. Außerdem mussten
die Gruppen beständig neues Geld
verdienen, um ihre Dinge einkaufen
zu können. Ein abwechslungsreiches und spannendes Spiel also!
Angeberolympiade
Am letzten richtigen Tag, dem
Freitag, spielten wir nachmittags
– nach dem normalen Vormittagsprogramm – mehrmals „capture
the flag“, ein Spiel, bei dem es
darum geht seine eigene Flagge – in
unserem Fall einen Müllbeutel mit
bunten Schnipseln – zu verteidigen und die gegnerische Flagge ins
eigene Spielfeld zu transportieren.
Nach ein paar Partien wurden die
Kinder während einer Trinkpause von Wasserbomben aus dem
Aus der Gemeinde
ersten Stock überrascht und kurz
darauf war eine heftige Wasserschlacht im Gange. Fast alle wurden
klitschnass! Nachdem jeder wieder
trockene Kleidung anhatte und
frisch geduscht war, sollten die
Kinder sich Gedanken darüber
machen, mit welcher Wette man
abends bei einer „Angeberolympiade“ antreten wollte. Alle Kinder
sollten sich eine oder mehrere
Herausforderungen überlegen. Diese
wurden dann gegen die Mitarbeiter ausgetragen. Da wurden über
200 Räder in eineinhalb Minuten
gedreht, Kinder und Erwachsene
in Toilettenpapier-Mumien verwandelt und Schiffchen gefaltet
– danach wurde immer ausgewertet, wer das Spiel besser gemeistert
hatte: Kinder oder Mitarbeiter!
Letzte Reste wegputzen
und Koffer packen
Am letzten Tag, der eigentlich nur
noch aus Kofferpacken und Saubermachen bestand, ging – wie anfangs
der Woche – alles drunter
und drüber. Kinder und
Mitarbeiter wuselten
durchs Haus, beladen mit
Koffern, Wäschesäcken,
Schuhen, Bastelarbeiten, bei denen man acht
geben musste, dass sie
nicht zerdrückt würden,
Besen, Mülleimern und/
oder Jacken. Bettdecken
wurden wieder abgezo-
│ 13
gen, die Bettbezüge in den Tiefen
der Koffer versenkt. So verlief der
gesamte Samstagvormittag, bis
die ersten Eltern ihre Kinder am
Freizeitheim abholten bzw. die
ersten Kinder von Mitarbeitern
nach Hause gefahren wurden. Die
meisten Kinder gingen mit einem
lachenden und einem weinenden
Auge – in Vorfreude auf zu Hause,
die Eltern und einen Tag lang
schlafen (um den Schlafmangel der
vergangenen Woche auszugleichen)
und in Abschiedsstimmung – es war
doch eine sehr schöne Zeit gewesen.
Und der Satz, den man fast am
öftesten hörte, war: „Und nächstes Jahr fahren wir wieder mit!“
Christina Reiner
Alles geht einmal zu Ende!.
Nicht nur die Nutella, sondern auch die
Kinderfreizeit. Am Samstag heißt es Koffer
packen.
Fotos: Tobias Schwarz
14 │
Gottesdienste
05.10.2014
Erntedankfest
10.15 Uhr
Festgottesdienst, Pfr. Grell
Kollekte: Mission EineWelt
12.10.2014
17. So. n. Trinitatis
10.15 Uhr
Gottesdienst, Prädikantin Wilfert
Kollekte: Diakonie Bayern
19.10.2014
Kirchweih
26.10.2014
19. So. n. Trinitatis
02.11.2014
Reformation
9.00 Uhr
Festgottesdienst mit Posaunenchor
Pfr. Grell
Kollekte: St. Leonhardkirche
10.15 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Grell
Kollekte: Kindergottesdienst i. B.
9.00 Uhr
09.11.2014
Drittl. So. n. Trinitatis
10.15 Uhr
16.11.2014
Vorl. So. n. Trinitatis
9.00 Uhr
Gottesdienst, Pfr. Dr. Westerhoff
Kollekte: St. Leonhardkirche
Gottesdienst, Pfr. Grell
Kollekte: Posaunenchor
Gottesdienst, Pfr. Herrmann
Kollekte: Diakonie Bayern
19.11.2014
Buß- und Bettag
19.30 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl
Pfr. Grell
Kollekte: Hospizarbeit
23.11.2014
Ewigkeitssonntag
14.00 Uhr
Gottesdienst mit anschl. Totengedenken auf dem Friedhof, Pfr. Grell
Kollekte: Erwachsenenbildung
9.00 Uhr
Gottesdienst, Pfr. Dr. Westerhoff
Kollekte: Brot für die Welt
30.11.2014
1. Advent
Unser Kindergottesdienst
findet sonntags um 9.30 Uhr im Christoph-Blumhardt-Haus statt.
Kein Kindergottesdienst in den Schulferien am 26.10. und am 2.11.
Gottesdienste
Adventsfenster 2014
Alle Jahre wieder...
Es ist wieder soweit. Wenn Sie ein Fenster gestalten wollen, dann melden
Sie sich bitte bis zum 1. November im Pfarramt. Wie in den vergangenen
Jahren wollen wir die Fenster wieder gemeinsam mit Familien aus der
Kreuzkirche ausrichten. Ich bin wieder dabei - Sie diesmal auch?
Michael Grell, Pfr.
Herbstsammlung der Diakonie
Die Behindertenhilfe hat in der Diakonie eine über 150-jährige Tradition.
Bereits 1855 gründete Wilhelm Löhe die erste Behinderteneinrichtung in
Neuendettelsau. Menschen mit Behinderung stehen immer noch oft am
Rande der Gesellschaft. Aber nur knapp fünf Prozent aller Menschen mit
Behinderung sind dies von Geburt an – alle anderen haben diese im Laufe
ihres Lebens erworben – durch Krankheit oder Unfall. Kurz: Jeder Mensch
kann während seines Lebens davon betroffen sein.
Hilfen für Menschen mit Behinderung sind deshalb keine Hilfsangebote
für eine „kleine Randgruppe“ unserer Gesellschaft, sondern bilden ein
System von unterschiedlichen Einrichtungen und Diensten, auf das jeder
im Bedarfsfall zurückgreifen kann.
Bitte unterstützen Sie diese wichtigen Angebote sowie alle anderen
Leistungen der Diakonie in Bayern mit Ihrer Spende. Herzlichen Dank!
Krippenspielprobe
Wer beim Krippenspiel in der Kindervesper am Heiligen Abend
mitmachen möchte, ist zur ersten Probe am Montag, den 20.10. um
16.30 Uhr ins Christoph-Blumhardthaus eingeladen. Die Leitung hat
wieder Marko Meyer.
│ 15
16 │
Blick zur Kreuzkirche
Gottesdienste in der Kreuzkirche
Festgottesdienst, Pfr. Dr. Westerhoff
mit dem Kinderhaus
05.10.2014
10.15 Uhr
12.10.2014
9.00 Uhr
Gottesdienst, Prädikantin Wilfert
19.10.2014
10.15 Uhr
Gottesdienst für Klein und Groß,
Pfr. Dr. Westerhoff
26.10.2014
9.00 Uhr
02.11.2014
10.15 Uhr
09.11.2014
9.00 Uhr
16.11.2014
10.15 Uhr
Gottesdienst, Pfr. Herrmann
19.11.2014
19.30 Uhr
Gemeinsamer Gottesdienst mit Beichte
und Abendmahl in Köditz
Pfr. Grell
23.11.2014
9.00 Uhr
Gottesdienst mit Totengedenken,
und Abendmahl, Pfr. Dr. Westerhoff
30.11.2014
10.15 Uhr
Gottesdienst, Pfr. Dr. Westerhoff
Gottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Grell
Gottesdienst, Pfr. Dr. Westerhoff
Eröffnung der Installation „Vorbehaltlos“
im Rahmen der Aktion 12 WOrte
Gottesdienst, Pfr. Grell
Festschrift Kreuzkirche
Im Nachgang zum 50-jährigen
Jubiläum der Kreuzkirche ist eine
Festschrift entstanden, die einerseits das Festjahr dokumentiert,
andererseits interessante Einblicke
in die Entstehungszeit der Kirche
und Kirchengemeinde bietet. Sie
ist käuflich zu erwerben in der
Kirche und im Pfarramt und kostet
10,- € (100 Seiten).
Blick zur Kreuzkirche
„Vorbehaltlos“
Kunstprojekt im Rahmen der Aktion „12 WOrte“ wird eröffnet.
Pünktlich zum Reformationsfest am
2. November wird die von Judith
Siedersberger entworfene Installation unter dem Titel „Vorbehaltlos“
in der Kreuzkirche eröffnet. Das
Kunstprojekt 12 WOrte vereint 12
Kunstwerke an 12 verschiedenen
Orten des Kirchenkreises Bayreuth.
Zum Themenjahr „Reformation
und Kunst“, das mit dem diesjährigen Reformationstag startet, wird
die gesamte Aktion in der Münchberger Stadtkirche eröffnet. Zwei
Tage später steht die Präsentation
der künstlerischen Installation, die
Judith Siedersberger im Dialog mit
der Gemeinde entwickelt hat, im
Mittelpunkt des Gottesdienstes
der Kreuzkirche. Im Gottesdienst
wirkt das Balett des Theaters Hof
mit - ein sicher einmaliges Erlebnis.
Die Kreuzkirche macht mit weiteren
Veranstaltungen auf die Kunstinstallation aufmerksam: Am 14.
März 2015 wird um 19.30 Uhr
ein Konzert für Sopran, Trompete
und Orgel unter der Leitung von
Dekanatskantor Georg Stanek
stattfinden. Am 13. Juni ist ein
Künstlergespräch mit Frau Siedersberger sowie mit musikalischen
Beiträgen des Frauenchors Euphonia der Musikschule geplant.
Abschließen wird das Themenjahr ein Gottesdienst mit Reformationstheater am Sonntag,
den 1. November 2015.
Die Kirche wird im Themenjahr
von Freitag bis Sonntag jeweils
von 10 bis 17 Uhr geöffnet sein.
│ 17
18 │
Konfirmation
Jubelkonfirmation Bilder
An der Silbernen Konfirmation nahmen teil:
Hintere Reihe: Carola Leupold, Michaela Wilfert.
Vordere Reihe: Diana Schnabel, Stephanie Frankenberger.
Konfirmation
Das Fest der Goldenen Konfirmation feierten:
Hintere Reihe:
Elisabeth Schlegel, Hartmut Drechsel, Gerhard Schödel, Marianne Icks.
Vordere Reihe:
Monika Plochberger, Anneliese Dimmling, Erika Mergner.
│ 19
20 │
Konfirmation
Ihre Diamantene Konfirmation
feierten:
Hintere Reihe:
Edi Taucher,
Heinz Mohr,
Horst Schrenk,
Gerhard
Langheinrich.
Vordere Reihe:
Monika Schmidt,
Inge Rank,
Annelore Vogel,
Rosemarie
Weinlein.
Das Fest der Gnaden Konfirmation begingen
Helga Koy und
Ruth Knörnschild-Nocker,
ihre Kronjuwelen-Konfirmation feierte
Aline Dupper (Mitte).
Veranstaltungen
Konfirmanden backen für „Brot für die Welt“
Köditzer Konfirmanden helfen mit
Rund 10.000 Konfirmanden in
ganz Deutschland backen in den
kommenden Wochen gemeinsam mit
regionalen Bäckereien Brot für einen
gemeinnützigen Zweck. Die Backwerke werden in Gottesdiensten oder
Kirchengemeinden verkauft und die
Erlöse dem evangelischen Hilfswerk
Brot für die Welt zur Verfügung
gestellt, kündigte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche
in Deutschland (EKD), Nikolaus
Schneider, am Montag in Berlin an.
Die Aktion unter dem Motto „5.000
Brote - Konfis backen Brot für
die Welt“ läuft offiziell von Erntedank am 5. Oktober bis zum 1.
Advent am 30. November. Bislang
beteiligen sich rund 900 Kirchengemeinden in allen Landeskirchen
sowie der Zentralverband des
Deutschen Bäckerhandwerks. (...)
Das Geld soll für einen Kinderschutzraum in einem Slum von Dhaka
in Bangladesch, eine Berufsschule
in der zweitgröten Stadt Ghanas in
Kumasi sowie ein Schul- und Ausbildungsprojekt für Kinder in Bogota
in Kolumbien zur Verfügung gestellt
werden, sagte Claudia Warning, Vorstandsmitglied bei Brot für die Welt.
Für die Aktion besuchen Konfirmanden und Pfarrer ab vier Uhr
morgens nahe gelegene Backstuben,
um gemeinsam mit
den Bäckern die
Brote zu backen.
Zugleich werden sich
die Jugendlichen im
Rahmen der Kampagne mit der Lebenssituation von Gleichaltrigen in
Entwicklungsländern, Gerechtigkeitsfragen und der religiösen Bedeutung von Brot beschäftigen.
Die Bäckereien hoffen, mit der
Kampagne auch junge Menschen
für den Beruf des Bäckers begeistern zu können, betonte der Präsident des Zentralverbandes des
Deutschen Bäckerhandwerks, Peter
Becker. Das Motto „5.000 Brote“
spiele auf die biblische Geschichte
der Speisung der 5.000 durch Jesus
an, erklärte EKD-Ratsvorsitzender
Schneider. (epd-Meldung, 23.9.14)
In Köditz
helfen die Konfirmandinnen und
Konfirmanden in der Herbstferienwoche in der Backstube der
Bäckerei Lang mit. Sie sammeln
für das Projekt im Rahmen der
Erntedanksammlung und wir
machen im Gottesdienst am 26.
Oktober darauf aufmerksam.
│ 21
24 │
Termine, Gruppen, Kreise
Frauenkreis
19.30 Uhr Blumhardt-Haus
Lebenskreis
07. Oktober
04. November
Nachmittag für
Menschen im dritten Lebensalter
15-17 Uhr Blumhardt-Haus
7. Okt. - „Bunt sind schon die Wälder“
4. Nov. + Abendmahl ,“Rat doch mal“!
Erntedanksammlung
4. Oktober, 10 bis 12 Uhr
Mitarbeiterdankfeier
17. Oktober, 19 Uhr
Gottesdienst zum
Reformationstag
Kinderbibelwoche 2015
31. Oktober, 19.30 Uhr St. Michaelis
Jubelkonfirmation 2015
14. Juli 2015
17. bis 22. Februar 2015
Kirchgeld 2014
Dem Gemeindebrief liegen die Kirchgeldbriefe für das Jahr 2014 bei.
Wir bitten um Beachtung. Das Kirchgeld dient der Erfüllung ortskirchlicher Aufgaben und kommt zu 100% der eigenen Gemeinde zu Gute.
Im vergangenen Jahr betrug der Ertrag des Kirchgeldes in unserer
Gemeinde: 7.379 €. Herzlichen Dank!
Splash - Churchnight
Freitag, 24. Oktober, 19 Uhr - Hospitalkirche Hof
Splash heißt der neue Jugendgottesdienst im
Dekanat Hof. Er ist jung, spritzig, knackig,
überraschend und modern.
Bild Titelseite: Kirchenfassade St. Leonhard Köditz, Michael Grell; Seite 2: Kamera: Michael Grell.
Bild Rückseite: Gruppenfoto Kinderfreizeit 2014, Kamera: Tobias Schwarz.
Termine, Gruppen, Kreise
Die Gemeinde lädt ein
Sonntag
09:30 Kindergottesdienst für Schulkinder im Christoph-Blumhardt-Haus
09:00 oder 10:15 Gottesdienst St. Leonhardkirche
Montag
20:00 Offener Gebetskreis im Blumhardt-Haus (1. + 3. im Monat)
20:00 Volleyball-Hobby-Gruppe (Göstrahalle)
20:00 Hauskreis (14-tägig)
Dienstag
15:00
17.30
19:30
19:30
Lebenskreis, monatlich
Jugendtreff
Treffpunkt - Der Frauenkreis, monatlich
Hauskreis (14tägig im Wechsel)
Mittwoch
19:30 Posaunenchor
Freitag
15:00 Konfirmandenkurs
20:00 Hauskreis (14-tägig)
Herausgeber:
Evang. Kirchengemeinde, Bergstr. 4, 95189 Köditz
Pfarrer Michael Grell; Freier Tag: Donnerstag
Tel.: 09281/66427; Fax: 09281/1442338;
pfarramt@kirche-koeditz.de
Bürozeiten:
Katrin Schödel: telefonisch Mo-Fr. 9:00 - 12.30 Uhr
Büro Köditz geöffnet: Di/Mi 9:00 - 12.30 Uhr (Tel. 66427)
Büro Kreuzkirche geöffnet: Mo/Do/Fr 9.00 - 12.30 Uhr (Tel. 67343)
privat: Tel. 63155
Vertrauensfrau:
Michaela Wilfert, Köditzer Str. 37, 95030 Hof, Tel. 610395
Mesnerin:
Annelie Wilfert, Hauptstr. 11, Tel. 67045
Internet:www.kirche-koeditz.de
Bankverbindung:
IBAN: DE43 7806 0896 0002 8149 35, BIC: GENODEF1HO1
Redaktion Kirchenbote:
Ausgabe IV/14: Katrin Schödel, Michael Grell.
Redaktionsschluss nächste Ausgabe: 5. November 2014
Druck:
Gemeindebriefdruckerei Groß Oesingen
│ 25
26 │
Auf ein Wort
Äußere Bayreuther Str. 8 - 95032 Hof - www.praxis-knoernschild.de
Unterstützer der Kirchenrenovierung 2014
Aktiv & Gesund ein Leben lang!
Renovierung St. Leonhard Köditz
Ein Mensch sieht, was vor Augen ist;
der Herr aber sieht das Herz an.
(1. Sam 16,7)
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
11
Dateigröße
2 955 KB
Tags
1/--Seiten
melden