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215 Häufigkeit eintreten wie für die nächstfolgenden 5 Blüten

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Vererbung.
215
Häufigkeit eintreten wie für die nächstfolgenden 5 Blüten. Demgegenüber
hat das „lavender-alpha"-Gen einen hohen Mutationsprozentsatz in den
frühen und späten Stadien der Entwicklung, einen niedrigeren während
der dazwischenliegenden Entwicklungsperioden. — Die Ergebnisse stehen
im Gegensatz zu der Annahme, daß diese Gene aus zwei kleineren Elementen
gebildet werden, wovon das eine Element bei dem Mutationsvorgang durch
einen mechanischen Auslesevorgang eliminiert wird.
Orehn
(Bonn).
Imai, Y., A n a l y s i s o f f l o w e r c o l o u r i n P h a r b i t i s N i l .
Journ. Genetics 1931. 24, 203—224; 6 Fig., 1 Taf.
Verf. beschreibt die Wirkungsweise von 21 Genen, von denen die Blüten­
farbe abhängt. Einige dieser Gene werden eingehender bzgl. ihrer Mutationen
studiert. Für Bückmutation von „gefleckt" nach „normal" wird eine Mu­
tationshäufigkeit von 3,8% angegeben. Zwei Mutationen mit Chimären­
charakter entstehen dadurch, daß Mutationen von Genen, durch die die
Blütenfarbe bedingt wird, in der Subepidermalschicht bei ungeänderter
Epidermis bzw. in der Epidermis bei Erhaltung des ursprünglichen Subepidermalgewebes auftreten.
Grehn
(Bonn).
Crane, M. B., and Lawrence, W . J. C , I n h e r i t a n c e o f s e x , c o ­
lour and h a i r n e s s in t h e r a s p b e r r y , R u b u s i d a e u s
L. Journ. Genetics 1931. 24, 243—255; 2 Fig., 2 Taf.
Kreuzungsexperimente zwischen vier verschiedenen Varietäten von
Rubus idaeus zeigen, daß die Geschlechtsdifferenzierung der Blüten bedingt
ist durch zwei Faktorenpaare FM bzw. fm. Durch freie Kombination ent­
stehen vier verschiedene Formen der sexuellen Differenzierung: 1. hermaphrodite Blüten (homozygot: FFMM; heterozygot: FFMm, FfMM oder
FfMm); 2. weibliche Blüten (homozygot: FFmm; heterozygot: Ff mm);
3. männliche Blüten (homozygot: ff MM, heterozygot: ffMm); 4. Blüten
mit unterdrückten Antheren und Fruchtknoten (ffmm). Die Farbe der
Stacheln ist gekoppelt mit der Farbe der Früchte: Nachkommen mit grünen
Stacheln haben gelbe Früchte, solche mit abweichend gefärbten Stacheln
rote Früchte. Die Färbung ist bedingt durch einen Faktor T bzw. t und
einen Intensivierungsfaktor P bzw. p. Behaarung der Blätter (H) domi­
niert über ein fast glattes Aussehen (h). Das Absterben zahlreicher Früchte
ist auf Lethalfaktoren zurückzuführen.
Orehn
(Bonn).
Emerson, St., and Sturtevant, A. H., T h e l i n k a g e r e l a t i o n s o f
certain g e n e s in O e n o t h e r a .
Genetics 1932. 17, 393—412;
3 Textfig.
Fast alle unabhängig vererbenden Eigenschaften von Oenothera zeigen
in bestimmten Bastardierungen feste Koppelung, worauf besonders R e n n e r
hingewiesen hat. Das Gen R (rote Mittelrippe) liegt im Chromosom 1 . 2 ;
es wurde nun festgestellt, daß das Gen v (Altgold) im gleichen Chromosom
liegt. Wahrscheinlich gehören die Gene bu (bullata) und sp (Doppelblüte),
die mit v gekoppelt sind, in das gleiche Chromosom. Daß die Gene P (punk­
tierter Stengel), n (Schwefelblüte) und s (nanella) im gleichen Chromosom
lokalisiert sind, konnte erneut bestätigt werden; es ist das Chromosomen­
paar 3 • 4. In der F eines flavens • N-Bastardes mit den Chromosomen 1 • 2
und 3 • 4 in einem Viererring wurde Koppelung von v, P und n gefunden.
In Rückkreuzungen von 2 anderen Bastarden, in denen die beiden Chromo2
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Gesundheitswesen
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