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DRG für die Rehabilitation? Episodenpauschalen? – Wie wird die

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Nr. 1 | 2013
RehaPoint
Der medizinische Newsletter von RehaClinic
Liebe Leserinnen
und Leser
Die Abrechnung über
Fallpauschalen gilt
bekanntlich nur für
Akutkliniken. Für die
Rehabilitationskliniken
braucht es ein eigenes
Tarifsystem. Doch wie
soll das aussehen? Mitte 2010 hat der Bundesrat die Tarifpartner beauftragt, einen Vorschlag
auszuarbeiten, wie die stationären Rehabilitations- und Psychiatrieleistungen über leistungsorientierte Pauschalen finanziert werden sollen.
RehaClinic gehört zu den Pionieren, die sich
an der Entwicklung des Patientenklassifikationsmodells beteiligt haben. Viel wurde schon
ausgearbeitet, und vieles ist noch in vollem
Gange. Lesen Sie mehr dazu im Artikel auf
dieser Seite.
RehaClinic ist an sechs Standorten tätig und
auf zahlreiche Fachgebiete spezialisiert wie
Rheumatologie, Neurologie, Angiologie,
Innere Medizin, Onkologie, Psychosomatik,
Geriatrische Rehabilitation und in der
Behandlung von Schmerzen. Die westlich
geprägte Medizin kann an RehaClinic auch
durch die Traditionelle Chinesische Medizin
ergänzt werden. Erfahren Sie auf Seite 4, wie
Schädelakupunktur zur Schmerzkontrolle
und einem aktivierenden Effekt im Rehabilitationsprozess beitragen kann.
Haben Sie gewusst, dass wir in den letzten
Jahren auch sieben ambulante Rehabilitations- und Therapiezentren aufgebaut haben?
Informieren Sie sich im Artikel auf Seite 6
über das Angebot der RehaA‘s.
Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen.
Herzlich,
Prof. Dr. med. André Aeschlimann
CMO und ärztlicher Direktor Rheumatologie
Mitglied der Unternehmensleitung
DRG für die Rehabilitation?
Episodenpauschalen? – Wie wird die
Rehabilitation in Zukunft vergütet?
Im Gegensatz zu den stationären Leistungen der Akutkliniken, die seit dem
1. Januar 2012 schweizweit über leistungsbezogene Fallpauschalen (SwissDRG)
abgegolten werden, ist in der Rehabilitation die Entschädigung über fachbereichs- und zum Teil schweregradabhängige Tagespauschalen noch weit verbreitet und kantonal unterschiedlich geregelt. Dass die Finanzierung der Rehabilitationsleistungen nicht auch im Jahr 2012 umgestellt werden konnte, hängt damit
zusammen, dass nicht auf ein etabliertes Vergütungsmodell wie in der Akutmedizin zurückgegriffen werden konnte.
Leistungs- statt Objektfinanzierung –
auch in der Rehabilitation
SwissDRG basiert auf einer Systematik,
die in zahlreichen anderen Ländern bereits
seit mehreren Jahren eingesetzt wird.
Für die Abgeltung von rehabilitativen (und
psychiatrischen) Leistungen eignet sich
das Patientenklassifikationssystem SwissDRG nicht, da bei diesem Modell die medizinische Diagnose und nicht die funktionalen Einschränkungen im Zentrum stehen.
Weichenstellung im Jahr 2010
Mit der Genehmigung des SwissDRGTarifsystems hat der Bundesrat Mitte 2010
die Tarifpartner beauftragt, bis Ende 2010
einen Vorschlag zu unterbreiten, wie die
im SwissDRG nicht abgebildeten Leistungen, sprich stationären Rehabilitationsund Psychiatrieleistungen, künftig über
leistungsorientierte Pauschalen finanziert
werden sollen. Dieser Auftrag konnte fristgerecht erfüllt werden, da verschiedene
Parteien grosse Vorarbeit geleistet hatten.
So hatten zum Beispiel die MedizinaltarifKommission (MTK) und «H+ Die Spitäler
der Schweiz» bereits 2004 damit begonnen,
ein Tarifmodell für die Rehabilitation zu
entwickeln (Projekt STM Reha MTK).
Dieses Vergütungssystem basiert auf einem Patientenklassifikationsmodell, das
seit 2007 von der Zürcher Hochschule für
angewandte Wissenschaften (ZHAW) in
ä
Editorial
Inhalt
Keine Kostenfolgen für
ausserkantonale Behandlungen
3
Diagnostik und Behandlung
Schädelakupunktur bei einer
Patientin mit Guillain Barré
Syndrom
4
RehaClinic Workshops
Erfolgreiche
Lymphödem-Workshops
5
RehaA – ambulante Rehabilitations- und Therapiezentren
von RehaClinic
6
Im Dschungel der Abkürzungen:
Was bedeuten ICD und ICF?
7
Persönlich
Neuer Geschäftsführer von
RehaClinic Zürich AG
8
Neue Psychiaterin in RehaA Zug
8
Veranstaltungskalender
8
News
8
Zusammenarbeit mit verschiedenen Pilotkliniken entwickelt wird.
2
Patientenklassifikationssystem soll
Auskunft über die Ressourcenintensität
geben
RehaClinic gehört zu den Pionieren der
ersten Stunde, welche sich an der Entwicklung des Patientenklassifikationssystems
(PCS) für das Tarifierungsmodell STM Reha
MTK (neu: ST Reha) beteiligt haben. Ziel
des PCS ist es, den Patienten aufgrund
verschiedener fachbereichsspezifischer
Merkmale einzustufen. Dieser ermittelte
Wert gibt Auskunft über die Intensität der
Behandlung respektive die Behandlungskosten. Für die neurorehabilitative, muskuloskelettale, arbeitsbezogene und Früh-Rehabilitation wurden die Einstufungsraster
bereits entwickelt. Für die restlichen Fachbereiche sind die Arbeiten in vollem Gange.
Nebst der Entwicklung des PCS stehen
noch zahlreiche weitere Arbeiten an. Bis
zur Einführung der neuen Tarifstruktur
müssen Abgrenzungskriterien definiert,
Falldefinitionen ausgearbeitet, Abrechnungsregeln aufgestellt, Umsetzungskonzepte entwickelt und letztendlich auch noch
Tarife (Baserate) ausgehandelt werden.
RehaClinic ist überzeugt, dass die Unterscheidung von organspezifischen Rehabilitationsbereichen mittelfristig an Bedeutung
verlieren wird. Die Patienten, welche in den
Rehabilitationskliniken behandelt werden,
sind zunehmend multimorbid und teilweise
hochkomplex. Eine Behandlung, die auf
das für den Rehabilitationsaufenthalt ausschlaggebende, medizinische Ereignis (z.B.
Schenkelhalsfraktur) fokussiert, wird dem
Gesamtspektrum der Defizite des Patienten
nicht gerecht. Ein Klassifikationssystem in
der Rehabilitation muss die Art, Schwere
und das Ausmass der Schädigung sowie
das Alter des Patienten berücksichtigen.
Die PCS-Einstufung sollte sich also am
Schweregrad und am Ressourceneinsatz
orientieren, mehr oder weniger unabhängig
vom initialen Ereignis.
Etablierung von Reha-Versorgungsstufen
RehaClinic kann sich gut vorstellen, dass
die rehabilitative Versorgung künftig ähnlich strukturiert sein wird wie die Akutversorgung. Rehabilitationskliniken mit «Zentrumsfunktion» werden die hochkomplexen
Rehabilitationsfälle mit einem breit gefächerten Team von Fachärzten und Therapeuten behandeln. Für komplexe Fragestellungen werden «Schwerpunktkliniken» und
für einfachere Fälle Rehabilitationskliniken
mit einer «Grundversorgungsfunktion» zuständig sein.
Weiterhin wird es vermutlich auch Rehabilitationskliniken geben, welche sich auf ein
Patientensegment konzentrieren, das ein
hochspezialisiertes Team und die entsprechende Infrastruktur benötigt (z.B. paraplegiologische und pädiatrische Rehabilitation). Aufgrund der kleineren Fallzahlen
macht es – ähnlich wie in der Transplantationsmedizin – keinen Sinn, diese Leistungen in allen Zentrumskliniken anzubieten.
Harmonisierte Vergütungssysteme als
Anreiz für die integrierte Versorgung
RehaClinic geht davon aus, dass mit der
Einführung des neuen Vergütungssystems
die Vernetzung mit vor- und nachgelagerten Gesundheitsversorgern nochmals an
Bedeutung gewinnt. Es wäre deshalb ein
grosser Vorteil, wenn die Vergütungssysteme aufeinander abgestimmt würden.
RehaClinic hat vor bald sieben Jahren damit begonnen, die Zusammenarbeit mit
Akutkliniken zu intensivieren, sei dies
durch den Betrieb einer Rehabilitationsklinik auf dem Areal des Akutspitals oder
durch den Einsatz von Rehabilitationsmedizinern in der Akutphase (gemeinsame Visiten/Triage). Dank der engen Zusammenarbeit können die Rehabilitationsfähigkeit
und das Rehabilitationspotenzial frühzeitig
erfasst, der Übertritt optimal geplant und
unnötige Doppelspurigkeiten verhindert
werden. Die integrierte Versorgung ist das
Zukunftsmodell und wird nicht zuletzt auch
vom Gesetzgeber gefordert.
Ein Abgeltungsmodell mit Blick auf
Kommendes
Ein zukunftsorientiertes Vergütungssystem
sollte den soeben geschilderten Entwicklungen Rechnung tragen, das heisst die
Trends in der rehabilitativen und integrierten Versorgung antizipieren. Es wäre unbedacht, wenn im Jahr 2015 ein Vergütungssystem eingeführt würde, welches auf
historischen Strukturen aufbaut und nicht
die zukünftigen Entwicklungen vorwegnimmt. RehaClinic ist bereit, aktiv an der
Konzeptionierung mitzuwirken.
Keine Kostenfolgen für ausserkantonale Behandlungen
Seit 2012 gilt die freie Spitalwahl.
Jeder Patient kann sich im Spital seiner
Wahl behandeln lassen. Hierbei gilt es,
einige Einschränkungen zu beachten.
Damit die Behandlungskosten vom Versicherer und Kanton vollumfänglich übernommen werden, muss das Spital oder die
Klink über den entsprechenden Leistungsauftrag im Standortkanton verfügen, d.h.
auf der Spitalliste geführt werden.
RehaClinic wurden in allen Standortkantonen (Aargau, Zürich und Glarus)
umfassende Leistungsaufträge erteilt.
Darüber hinaus haben die Kantone Luzern,
Schaffhausen und Schwyz beschlossen,
ihrer Bevölkerung das Rehabilitationsangebot von RehaClinic ebenfalls zugänglich zu
machen und führen deshalb RehaClinic auf
ihren Spitallisten.
Diese grosse Zahl von Leistungsaufträgen
zeugt von einem hohen Vertrauen in die
Behandlungsqualität in RehaClinic,
bestätigt aber auch, dass RehaClinic die
Vorgaben gemäss Krankenversicherungsgesetz komplett erfüllt. Die von RehaClinic
erbrachten Leistungen sind wirksam,
zweckmässig und wirtschaftlich.
Impressum
Herausgeber RehaClinic
Quellenstrasse 34
5330 Bad Zurzach
Telefon 056 269 51 51
info@rehaclinic.ch
www.rehaclinic.ch
www.rehaa.ch
Auflage
6´000 Exemplare
Ausgabe
April 2013
Redaktion
Dr. med. Stefan Mariacher-Gehler
Chefarzt
Stephan Fischer
Strategisches Controlling/Politik/Recht
Michèle Lüscher
Marketing und Kommunikation
Bildnachweis RehaClinic
sind. Der Referenztarif ist jener Tarif, der
geschuldet ist, wenn der Patient sich nicht
in einer Klinik seines Wohnkantons behandeln lassen möchte, weil er sein Recht auf
freie Spitalwahl ausüben will. Ist die ausserkantonale Behandlung medizinisch indiziert, weil im Wohnkanton die erforderliche
Behandlung nicht zur Verfügung steht, wird
der Tarif der behandelnden Klinik und nicht
der Referenztarif geschuldet.
Was bedeutet dies nun konkret für Ihre
Patienten? Sie können sich ohne weitere
Kostenfolgen* in einer unserer Kliniken
stationär behandeln lassen. Wir können
Ihre Patientinnen und Patienten – ohne
Wartefristen – von Montag bis Sonntag in
unseren Rehabilitationskliniken aufnehmen. Sollten Sie nicht ganz sicher sein, ob
Ihre Patientin oder Ihr Patient aufgrund des
Versicherungsstatus oder der Indikation
zu den Ausnahmefällen gehört, beraten wir
Sie gerne.
* Ausgenommen sind: Kanton Nidwalden
(Muskuloskelettale Rehabilitation) und
Kanton Solothurn (Neurologische Rehabilitation).
ä
ä
Dass es RehaClinic gelingt, in einem
Umfeld des stetigen Kostenwachstums, bei
ausgewiesener hoher Qualität eine vorteilhafte Kostenstruktur auszuweisen, belegen
unsere Tarife. So liegen unsere von den
Kantonen festgesetzten Tarife (sogenannte
Arbeitstarife) deutlich unter den kantonalen Referenztarifen für eine ausserkantonale Behandlung. Arbeitstarife sind so lange
gültig, bis die mit den Versicherern ausgehandelten Tarifverträge definitiv genehmigt
Anmeldung
und Information
Melden Sie Ihre Patientinnen und
Patienten ganz einfach bei uns an oder
informieren Sie sich genauer.
Sie erreichen unsere Patientenadministration unter der Telefonnummer
056 269 54 20.
3
n Diagnostik und Behandlung
Schädelakupunktur bei einer
Patientin mit Guillain Barré Syndrom
Die Akutnahe Neurorehabilitation am Kantonsspital Baden und die TCM-Klinik
Ming Dao in Bad Zurzach setzen in Zusammenarbeit bei ausgewählten Patienten
Schädelakupunktur in der Frührehabilitation ein. Bei einer Patientin mit einem
schweren Guillain Barré Syndrom wurde Schädelakupunktur zur Schmerzlinderung eingesetzt. Es entstand der klinische Eindruck, dass die Methode den
Rehabilitationsprozess durch eine gute Schmerzkontrolle zusammen mit einem
aktivierenden Effekt beschleunigt haben könnte.
Die Traditionelle Chinesische Medizin
(TCM) hat in der Schweiz eine grosse Bedeutung, sie ist als komplementäre Behandlungsmethode im Leistungskatalog
der obligatorischen Krankenversicherung
aufgeführt. Die zugrunde liegenden pathophysiologischen Mechanismen werden zunehmend besser verstanden. So zeigt eine
Arbeit in Nature Neuroscience (1), dass
Adenosin-Rezeptoren bei der Schmerzmodulation durch Akupunktur eine wesentliche Rolle spielen könnten – eine neue Erkenntnis in Ergänzung zu der bereits seit
Jahren bekannten Rolle der Endorphine bei
dieser Behandlungsmethode.
Verbesserung neurologischer
Funktionen nach Hirnschlag
Schädelakupunktur ist eine von mehreren
spezialisierten Akupunkturmethoden, die
sich auf eine umschriebene Körperregion
konzentriert. Sie wurde in den 1970er Jahren entwickelt und wird heute vorwiegend
bei neurologischen Erkrankungen und
DU
UB
GB
Schmerzzuständen verwendet (2). Die erste, im Dezember 2012, erschienene Metaanalyse zur Wirksamkeit der Schädelakupunktur beim Hirnschlag (3) zeigt eine
Verbesserung neurologischer Funktionen
(«Stroke Scores»). Aufgrund von Einschränkungen in den Designs der zugrundeliegenden Studien machten die Autoren jedoch keine klinische Empfehlung. Auch bei
der Behandlung einer chronisch entzündlich-neurologischen Krankheit, der chronischen Form eines Guillain Barré Syndroms,
einer chronischen inflammatorischen
demyelisierenden Polyneuropathie (CIDP),
ist eine Fallbeschreibung mit konventioneller Akupunktur publiziert (4), jedoch liegt
keine Literatur zur Verwendung von Schädelakupunktur bei diesen Krankheitsbildern vor.
Auf Grund dieser wissenschaftlichen Daten
und der klinisch guten Erfahrung wird, in
Zusammenarbeit zwischen der schulmedizinisch geführten Frührehabilitation Akutnahe Neurorehabilitation (ANNR) am
17
GB
18
Sacral
Lumbar
Thoracic
Fallbeispiel
Eine 30-jährige Patientin, mit einem schweren Guillain Barré Syndrom, mit hochgradiger Lähmungsstörung im Sinne einer Tetraparese, Fazialisparese und Sphincterstörung
erschöpfte sich respiratorisch im Akutspital
und musste intubiert und bald darauf tracheotomiert werden. Unter Beatmung trat
als Komplikation eine Lungenentzündung
auf. Nach Gabe von intravenösem Immunglobulin besserte sich ihr Zustand allmählich, so dass sie einen Monat nach Tracheotomie dekanüliert werden konnte.
Während der intensivpflichtigen Zeit war,
trotz medikamentöser und intensiver physiotherapeutischer Behandlung, eine deutliche Einschränkung des Bewegungsumfangs verschiedener Gelenke eingetreten,
aber auch eine vegetative Instabilität mit
unregelmässigen und teils hohen Herzfrequenzen unter Belastung, so dass die Patientin auch zu Beginn der Rehabilitation
überwacht werden musste.
Der anfängliche Verlauf der Frührehabilitation war wesentlich durch mittelgradige bis
starke nociceptive und kombinierte neuropathische Schmerzen geprägt, die auf ein
mittelhoch dosiertes Opoid-Pflaster (Fentanyl) ansprachen. Unter Fentanyl war es der
Patientin jedoch schwindlig und ihre Aufmerksamkeit und Kooperationsfähigkeit
war deutlich eingeschränkt. Ibuprofen,
hochdosiert, brachte nur eine mässige
Schmerzlinderung.
In Zusammenarbeit zwischen dem Frührehabilitations-Team der ANNR und Prof.
19
8
Cervical
Shoulder
18
Hip
20
Vertex-Perineum-Foot
7
17
21
6
ST
22
5
13
Upper Jiao
23
15
4
Lower Jiao
(overlapped)
Middle Jiao
16
8
Kantonsspital Baden und der TCM-Klinik
Ming Dao in Bad Zurzach, Schädelakupunktur bei ausgewählten Patienten in der
Frührehabilitation eingesetzt.
3
24
Head-Face
4
© 2004 Zhu‘s Acupuncture Medical & Neurology Center, Inc.
Mögliche Akupunkturpunkte, die bei einer Schädelakupunktur zum Einsatz kommen.
Referenzen
1. Adenosine A1 receptors mediate local
anti-nociceptive effects of acupuncture.
Goldman N, et al.; Nat Neurosci. 2010;13:883-8.
2. Scalp acupuncture therapy and its clinical
application. S. K. Lu. Journal of Traditional
Chinese Medicine, vol. 11, no. 4, pp. 272–280,
1991.
3. Scalp acupuncture for acute ischemic stroke:
a meta-analysis of randomized controlled
trials. Wang Y, et al., Evid Based Complement
Alternat Med. 2012;2012: 480950. doi:
10.1155/2012/480950. Epub 2012 Dec 4.
4. Elgert G, Olmstead L.
The treatment of chronic inflammatory demyelinating polyradiculoneuropathy with acupuncture: a clinical case study. Am J Acupunct.
1999;27(1-2):15-21.
Weitere komplementäre Behandlungen in
Zusammenarbeit zwischen neurologischer
Schulmedizin und traditionell chinesischer
Medizin, insbesondere bei Schlaganfallpatienten, sind geplant. Eine Studie mit kontrolliertem Design ist in Vorbereitung.
• PD Dr. med. Peter S. Sandor,
Leiter Akutnahe Neuroreha
(ANNR), Baden
• Prof. tcm, Dr. med. Yiming Li,
Medizinischer Leiter TCM Ming Dao
• Dr. med. Walter Jenni,
Ärztlicher Direktor Neurologie
• Prof. Dr. med. André Aeschlimann, CMO
und Ärztlicher Direktor Rheumatologie
tcm Yiming Li vom TCM Ming Dao in
Bad Zurzach wurde die Patientin mit Schädel-Akupunktur behandelt. Nach der ersten Behandlung konnte Fentanyl gestoppt
werden. Die Schmerzkontrolle war mit
Ibuprofen als Monotherapie möglich. Die
Patientin berichtete ausserdem über einen
«aktivierenden Effekt» der Schädelakupunktur, so dass es ihr leichter fiel, die
langen und anstrengenden Rehabilitationssequenzen durchzuhalten. Nach sechs Wochen Frührehabilitation konnte sie zur weiterführenden Rehabilitation nach Bad
Zurzach übertreten, wo sie weiterhin mit
Schädelakupunktur behandelt wurde. Die
Methode war gut verträglich, Komplikationen wurden nicht beobachtet.
Beschleunigter Rehabilitationsprozess?
Bei der Behandlung der Patientin mit Guillain Barré Syndrom entstand der klinische
Eindruck, dass die Schädelakupunktur den
Rehabilitationsprozess durch eine gute
Schmerzkontrolle, zusammen mit einem
aktivierenden Effekt, beschleunigt haben
könnte – und der günstige Heilungsprozess
nicht alleine auf den Spontanverlauf zurückzuführen ist.
ä
Die Schädelakupunktur wird vorwiegend bei neurologischen Erkrankungen und Schmerzzuständen
verwendet.
Kontakt und
Überweisungen
PD Dr. med. Peter S. Sandor
Leitender Arzt Neurologie
Leiter Akutnahe Neuroreha (ANNR)
RehaClinic am Kantonsspital Baden
E-Mail: p.sandor@rehaclinic.ch
Prof. tcm, Dr. med. Yiming Li
Medizinischer Leiter TCM Ming Dao,
Bad Zurzach
E-Mail: y.li@tcmmingdao.ch
n RehaClinic Workshops
Erfolgreiche Lymphödem-Workshops
Mit gegenseitigem Bandagieren wurde die
Theorie gleich praktisch umgesetzt.
Lymphödem beinhaltet. Um dieses hochspezialisierte Wissen auch an Therapeutinnen und Therapeuten in der freien Praxis
weiterzugeben, veranstaltet das Team der
Angiologie und der Therapie seit bereits
zehn Jahren einen jährlichen Lymphworkshop. Neben einem theoretischen Teil liegt
der Schwerpunkt immer beim praktischen
Arbeiten.
Das Thema «Mamma-Carcinom und die
Behandlung des sekundären Armlymphödems» fand immensen Anklang und es
konnten im Frühjahr 2012 bei Weitem nicht
alle interessierten Therapeutinnen und
Therapeuten teilnehmen. Deshalb wurde
ein weiterer Workshop im Oktober abgehalten.
Frau Professor Földi, Oberärztin Universitäts-Frauenklinik Freiburg im Breisgau
und Mitarbeiterin an der Földi-Klinik in
Hinterzarten, referierte an beiden Workshops über das Thema. Spezialisierte
RehaClinic-Therapeuten vermittelten den
rund 170 Teilnehmerinnen und Teilnehmern
das Bandagieren des Armes mit vielen
Tipps und Tricks sowie ergotherapeutische,
physiotherapeutische und wassertherapeutische Aspekte.
Diese Workshops tragen dazu bei, die Therapiequalität für die Nachbetreuung der
Patienten zu fördern. Der kürzlich im März
2013 durchgeführte Workshop «Rund um
das Lymphödem» war wiederum sehr früh
ausgebucht, so dass von Neuem eine Wiederholung im Herbst zur Diskussion steht.
Dr. med. Stephan Wagner, Leitender Arzt
Angiologie
ä
Als einzige Klinik der Schweiz hat RehaClinic einen kantonalen Leistungsauftrag
zur angiologischen Rehabilitation, der ganz
spezifisch auch die stationäre Behandlung
von Patienten mit einem ausgeprägten
Weitere Informationen
und Auskunft
RehaClinic Bad Zurzach
Angiologie
E-Mail: angiologie@rehaclinic.ch
Die Workshops werden auch auf der
Webseite, unter Veranstaltungen,
ausgeschrieben: www.rehaclinic.ch
5
RehaA – ambulante Rehabilitationsund Therapiezentren von RehaClinic
Am 7. Januar 2013 hat RehaClinic in Kreuzlingen ein neues ambulantes
Rehabilitations- und Therapiezentrum eröffnet. RehaA Kreuzlingen ist das siebte
ambulante Zentrum von RehaClinic.
Mit der Eröffnung der ambulanten Rehabilitations- und Therapiezentren, den sogenannten RehaA‘s, hat RehaClinic ihre Strategie einer integrierten Versorgung an gut
erschlossenen Lagen umgesetzt. Nebst
Kreuzlingen gibt es RehaA-Zentren in
Lenzburg, Wil, Winterthur, Zug, Zürich
Airport sowie RehaCity in Basel, das gemeinsam mit Reha Rheinfelden betrieben
wird.
Wohnortsnah und an gut erschlossener Lage
Allen Rehabilitations- und Therapiezentren
von RehaClinic liegt der Grundgedanke
einer wohnortsnahen, inter- und multidisziplinären Behandlung an verkehrsmässig
gut erschlossener Lage zugrunde. Dadurch
können weite und teure Transporte und
Arbeitszeitausfälle vermieden, stationäre
Aufenthalte verkürzt und eine qualitativ
hochstehende Anschlussbehandlung nach
einem Aufenthalt im Akutspital oder der
Rehabilitationsklinik sichergestellt werden.
Vielfältige Therapien und Präventionsangebote
Die RehaA‘s bieten physio- und sportphysiotherapeutische Behandlungen, medizinische Trainingstherapie, Ergotherapie, psychotherapeutische Behandlungen (auch
delegierte Psychotherapie), neuropsychologische Abklärungen und Behandlungen,
medizinische Massagen und vieles mehr
an. Damit steht ein breites Therapieangebot zur Behandlung von verschiedenen
orthopädischen, muskuloskelettalen und
neurologischen Erkrankungen oder Beschwerden nach Unfällen zur Verfügung.
Zum Beispiel können folgende neurologischen Erkrankungen in einem RehaA weiterbehandelt werden: Multiple Sklerose,
Morbus Parkinson, postakut nach Schlaganfall und Schädel-Hirntrauma bzw. Hirnblutung und periphere neurologische Erkrankungen. Ebenso werden Patienten aus
dem rheumatologischen-orthopädischen
Bereich behandelt. In einigen Zentren sind
zudem Arztpraxen niedergelassen, die mit
den RehaA‘s zusammenarbeiten.
Die Zentren eignen sich aber auch zur Prävention. Durch Kraft- und Ausdauertraining
oder Entspannungstherapien kann die Gesundheit aktiv gefördert werden.
Schulmedizin und Komplementärmedizin
Wenn Schulmedizin und Komplementärmedizin miteinander verschmelzen, profitieren
die Patienten von der Kombination beider
Behandlungsmethoden. Das Zentrum für
Traditionelle Chinesische Medizin «TCM
Gelber Kaiser» ist an sämtlichen Standorten von RehaA und in RehaCity vertreten.
Die TCM-Zentren sind zum Teil von den
Krankenkassen anerkannt.
Im grosszügig eingerichteten Trainingsraum
im RehaA Kreuzlingen kann rund um die Uhr
trainiert werden.
Berufliche Wiedereingliederung
Das Konzept von RehaA geht über den
medizinisch-therapeutischen Ansatz hinaus und umfasst auch die sozial-berufliche
Rehabilitation von Patienten. Deshalb
arbeiten die RehaA-Zentren mit Rehafirst
und RehaWork zusammen. Die beiden
Spezialisten unterstützen Menschen bei
der Reintegration in die Berufswelt und
Gesellschaft.
Austausch und Zusammenarbeit
Die RehaA-Zentren sind sehr interessiert
an der Zusammenarbeit mit lokalen, niedergelassenen Ärzten, Praxen und Ärztenetzwerken und auch offen für Vorschläge
zu neuen Therapieangeboten. Die Mitarbeitenden freuen sich auf einen regen
Austausch mit Ihnen.
ä
Für mehr Informationen zu den standortspezifischen Angeboten besuchen Sie unsere Webseite www.rehaa.ch. Mehr Informationen zur Reintegration finden Sie auf
www.rehafirst.ch und www.rehawork.ch.
6
Am Eröffnungsanlass vom neuen RehaA-Zentrum in Kreuzlingen wurden die lokalen Ärzte mit
interessanten Vorträgen unterhalten. Prof. tcm Yiming Li vom TCM-Zentrum Ming Dao schilderte die
Behandlung von Rücken- und Nackenschmerzen in der Traditionellen Chinesischen Medizin.
Zuweisung von
Patienten
Patientinnen und Patienten können den
RehaA-Zentren mittels der entsprechenden Verordnung zugewiesen
werden. Die Formulare finden sich auf
der Webseite (www.rehaa.ch) unter
«Anmeldung» bei den einzelnen
Zentren.
Im Dschungel der Abkürzungen:
Was bedeuten ICD und ICF?
Jede medizinische Fachrichtung bedient sich unzähliger Abkürzungen. In der
Neurorehabilitation sind zum Beispiel die Ausdrücke «ICD» und «ICF» sehr
verbreitet. Was genau bedeuten diese?
Die Internationale Klassifikation von Krankheiten – International Classification of
Diseases (ICD) – unterscheidet vor allem
gemäss Pathophysiologie, biologischem
Verhalten und Lokalisation. Es spielt für
die Behandlung und Prognose eine entscheidende Rolle, ob der Patient an einer
Hirnblutung (I61), einer zerebralen Ischämie (I63) oder einem bösartigen Hirntumor
(C71) leidet.
Die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit
– International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF) – geht die
Erkrankung von einer anderen Perspektive
an. Die ICF beschreibt die Auswirkungen
der Krankheit auf den Alltag. Eine zerebrale Blutung, Ischämie oder Neoplasie der
rechten Hemisphäre können alle zu einem
Hemisyndrom links führen sowie einem
Neglect (eine Vernachlässigung der linken
Körper- und/oder Raumhälfte), welche zu
einer Beeinträchtigung der Aktivität und
Partizipation (Teilhabe) führt. Die Rehabilitationsmedizin versucht, die Aktivität und
Partizipation zu fördern, und verwendet
deshalb die Terminologie der ICF.
Umwelt- und personenbezogene
Faktoren
Der Patient mit dem Hemisyndrom links
und einem Neglect zeigt – gemäss ICF-Terminologie – eine Schädigung der Hirnstruktur (s110) und der Muskelfunktion
(b730). Das führt zur Aktivitätsbeeinträchtigung beim Gehen (d450) und zum Beispiel
bei der Toilettenbenutzung (d530), was
unter Umständen die weitere Partizipation
am häuslichen Leben (d699) beeinträchtigt.
Zudem spielen Umweltfaktoren (z.B. Lift
zur Wohnung) und personenbezogene Faktoren (z.B. Umgang mit der Diagnose) eine
wichtige Rolle.
Folgendes Beispiel illustriert den Unterschied – aber auch den fliessenden Übergang – zwischen den Ebenen Funktion,
Aktivität und Partizipation (Teilhabe oder
Teilnahme) nach ICF: Eine Rentnerin hat
sich soweit von ihrem Schlaganfall erholt,
dass sie wieder ordentlich gehfähig ist,
aber es persistiert ein Neglect (Funktion/
Aktivität). Sie wohnt alleine im zweiten
Stock ohne Lift (Umweltfaktor). Aufgrund
der erreichten Gehfähigkeit kann sie wieder am häuslichen Leben teilnehmen, da
sie die Treppe zur Wohnung bewältigen
kann (Aktivität/Partizipation). Sie kann
auch nachts wieder alleine zum WC gehen (Aktivität/Partizipation). Dabei kann
es vorkommen, dass sie mal wegen ihrem
Neglect gegen den Türrahmen läuft (was
aber ein vertretbares Risiko für die Patientin darstellt).
Aber sie kann nicht mehr alleine ausser
Haus, nicht weil sie noch zu schlecht
gehen kann, sondern weil sie sich beim
Überqueren der Strasse selbst gefährdet
durch den Neglect. Somit kann sie (ohne
Fremdhilfe) nicht mehr einkaufen gehen,
nicht mehr alleine zum Arzt oder am Vereinsleben in der Turnriege teilnehmen.
Auto fahren ist a priori ausgeschlossen bei
einem Neglect. Die Partizipation ist somit
am Leben ausser Haus sehr eingeschränkt.
Berührungspunkte
Wo sind die Berührungspunkte zwischen
ICD und ICF in der Rehabilitationsmedizin?
Selbstredend muss die Krankheitsklassifikation gemäss ICD in die Rehabilitationsplanung/-prognose einfliessen. Wenn der
Schlaganfall kardial-embolisch auf Basis
eines Vorhofflimmerns entstanden ist, ist
eine Sekundärprophylaxe in Form einer
oralen Antikoagulation notwendig (sonst
kommt es bald zu einem Rezidiv). Ein
Patient mit einem bösartigen Hirntumor
braucht eine Bestrahlung, sonst ist die
Rehabilitationsbehandlung frustran. Beide
dürfen zum Beispiel nicht mehr Auto
fahren (d475). Das ist jedoch nur eine
Einschränkung der Partizipation für den
passionierten Autolenker, nicht aber für
den überzeugten Besitzer eines Generalabonnements.
Literatur und Links zu ICF
• VanHedelHJA,RudheC.Diemotorische
Erholung nach einer Rückenmarkverletzung:
Erfassung, Faktoren und Mechanismen.
Praxis 2010;99(16):963-970.
• DeventerA,EwertT.ICFinderärztlichen
Arbeit. Mehr als eine neue Klassifikation.
Die internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit ist kein
Diagnosenkatalog. Vielmehr spiegelt sich in ihr
eine ganzheitliche Sicht auf Erkrankungen
wider. Dtsch Ärztebl 2009;106(38):A1832-1835.
• ICF:http://www.dimdi.de/dynamic/de/klassi/
downloadcenter/icf/endfassung/
• ICD:http://www.dimdi.de/static/de/klassi/
icd-10-who/index.htm
Dr. med. Daniel Eschle, Chefarzt Neurologie,
RehaClinic Kilchberg
7
Service
Persönlich
Bei Fragen oder Wünschen kontaktieren
Sie bitte direkt unsere Fachleute:
RehaClinic Zürich AG
RehaA Zug
Rheumatologie
Chefarztsekretariat, Doris Riffel
Telefon 056 269 53 12
Guido Bucher hat am
1. Dezember 2012 die
Verantwortung als
Geschäftsführer
RehaClinic Zürich AG
übernommen. Zu
Zürich gehören die
beiden Standorte Zollikerberg und Kilchberg. Zugleich ist er
Mitglied der Unternehmensleitung von
RehaClinic.
Guido Bucher ist ein Fachmann mit langjähriger Erfahrung im Gesundheitswesen
und im Kanton Zürich bestens vernetzt.
Nach verschiedenen Stationen in Schweizer Kliniken und medizinischen Zentren
war er zuletzt Administrativer Direktor und
Vorsitzender der Betriebsleitung des
Schweizerischen Epilepsiezentrums in
Zürich.
Seit 1. Februar 2013 ist
Dr. med. Katrin Merz
als Psychiaterin in
RehaA Zug tätig.
Sie berät Menschen
mit psychischen und
psychosomatischen
Beschwerden, insbesondere mit einer Burnout-Symptomatik
und ist für die fachliche Leitung der Psychotherapeutinnen verantwortlich. Katrin
Merz ist seit November 2012 in der Privatklinik Hohenegg in Meilen als Leitende
Ärztin tätig. Zuvor war sie als Oberärztin
bei den Psychiatrischen Diensten Solothurn
mitverantwortlich für den Aufbau einer
Station für Psychosomatik mit Schwerpunkt
Behandlung chronischer Schmerzstörungen und als Teampsychiaterin in der Adipositasbehandlung und der ambulanten
Herzrehabilitation im Kantonsspital Olten
tätig.
Sie erreichen Katrin Merz telefonisch unter
041 725 37 00 oder per E-Mail unter:
rehaa.zug@rehaclinic.ch
Neurologie
Chefarztsekretariat, Andrea Gmeiner
Telefon 056 269 53 91
Angiologie
Arztsekretariat, Madeleine Küng
Telefon 056 269 53 68
Schmerzzentrum
lic. phil. Roberto Brioschi
Leiter Schmerzzentrum
Telefon 056 269 53 73
Psychosomatik
Dr. med. Manfred Vandewall
Leitender Arzt
Telefon 055 653 51 59
Neuer Geschäftsführer
Patientenanmeldung
für stationären Aufenthalt
Telefon 056 269 54 20
Fax 056 269 51 74
News
Zentrale Bad Zurzach
Telefon 056 269 51 51
Schmerzzentrum RehaClinic
– unter einem Dach
ä
Veranstaltungen
Evelyn Bruckhoff, Marketing
Telefon 056 269 51 59
Veranstaltungskalender
Tag der offenen Tür
Kilchberg
8.6.2013 | 10.00 bis 17.00 Uhr
Seespital Kilchberg/
RehaClinic Kilchberg
Fachsymposium
«State of the art» in der
Rheumatologie
Balint-Tag
31.8.2013 | 10.15 bis 16.30 Uhr
RehaClinic Braunwald
Die Tagung der Schweizerischen BalintGesellschaft richtet sich an Ärztinnen und
Ärzte, Fachleute aus Pflege und therapeutischen Berufen sowie in Seelsorge Tätige.
27.6.2013 | ab 14.00 Uhr
RehaClinic Baden
8
Neue Psychiaterin
Tag der offenen Tür
Bad Zurzach
31.8.2013 | 10.00 bis 16.00 Uhr
RehaClinic Bad Zurzach
Weitere Informationen und
Anmeldung
Auf www.rehaclinic.ch unter
«Veranstaltungen» finden Sie weitere
Informationen sowie immer die neuesten
Anlässe.
Das Schmerzzentrum in RehaClinic Bad
Zurzach vereint alle medizinischen und
therapeutischen Kompetenzen und
Behandlungsformen von RehaClinic.
Unter diesem Aspekt finden sich die
multimodalen und aus evidenzbasierten
Elementen aufgebauten Programme und
Behandlungsformen wie das Zurzacher
Interdisziplinäre Schmerzprogramm
(ZISP) für muskuloskelettale Schmerzen,
das Zurzacher Kopfschmerzprogramm
(ZKP), das Zurzacher Interdisziplinäre
Halswirbelsäulenkonzept (ZIHKo) und
die interventionelle Schmerzdiagnostik
und -therapie. Neu hinzu kommt das
Angebot im diagnostischen Bereich mit
der interdisziplinären Schmerzsprechstunde und eine zentrale Anmelde- und
Auskunftsstelle für Fachleute und
Betroffene. Zudem kann bei gewissen
Schmerzbehandlungen auf ein breites
Angebot der Traditionellen Chinesischen
Medizin zurückgegriffen werden.
Mehr Informationen zum neuen
Schmerzzentrum finden Sie im beigefügten Flyer.
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Kunst und Fotos
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