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Kampf für Reformen - Wirtschaftsbund OÖ

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WB
Oberösterreich
Wirtschaft im Blick
Nur ein starker
Mittelstand kann die
Wirtschaft ankurbeln!
Seite 4/5
Foto: Wirtschaftsbund
Kampf für Reformen
Beim jüngsten Wirtschaftsbund-Präsidium verständigten sich alle
Landesorganisationen auf den gemeinsamen Kampf für sinnvolle Reformen, um den leistungsorientierten Mittelstand nachhaltig zu entlasten. OÖ-Delegation, v.l.: WB-Direktor Wolfgang
Greil, Präsident Christoph Leitl, Vizekanzler Reinhold Mitterlehner,
WKOÖ-Präsident Rudolf Trauner und LT-Präsident Viktor Sigl.
Retouren an Postfach 555, 1008 Wien
www.ooe-wb.at
Oktober 2014 | WB-Landesleitung | 4010 Linz, Altstadt 17,
Telefon: 0732 / 77 18 55-0, e-Mail: office@ooe-wb.at
Wirtschaftsbund-Journal GZ02Z031546M
P.b.b. | Verlagspostamt 4020 Linz
Unsere Top-10
WirTschafTsbUnderfolge
1.
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7.
EigEntumsstEuErn abgEwEhrt
(Vermögens-, Erbschafts-, Schenkungssteuern)
LohnnEbEnkostEn gEsEnkt
handwErkErbonus bEschLossEn
untErnEhmEr-bELastungEn vErhindErt
(Überstunden-Strafeuro, Arbeitszeitverkürzung,
Wertschöpfungsabgabe etc.)
nEugründEr untErstützt
(z. B. Lohnkosten-Befreiung für 1. Mitarbeiter)
soziaLE absichErung vErbEssErt
(z. B. Krankengeld, erhöhtes Wochengeld,
Überbrückungshilfen)
rEgionEn gEstärkt
(z.B. Schwellenwerteverordnung)
8. gEwinnfrEibEtrag ErhaLtEn
9. gmbh-rEform gErEttEt
10. aufLagEn und
2
•
gEnEhmigungEn
im bEtriEbsanLagEnrEcht
vErEinfacht
WB O b e r ö s t e r r e i c h
Editorial
Wir geben das Tempo vor!
WB
Wirtschaft im Blick
Journal Folge 3 | 2014
Ausgabe Oktober, P.b.b.
Verlagspostamt: 4020 Linz
Medieninhaber/Redaktion:
OÖWB-Landesleitung
4010 Linz, Altstadt 17
Hersteller: Landesverlag
Druckservice GesmbH.,
4600 Wels, Boschstraße 29
Chefredaktion & Layout:
Harald Engelsberger
www.ooe-wb.at
Foto: WB/Köchl
Inhalt
N
eue Besen kehren gut ... wenn dieser alte Spruch stimmt, dann kommt
es bald zu deutlichen Veränderungen in der politischen Landschaft. Mit
geballter Wirtschaftskompetenz sollen nun verhärtete Krusten aufgebrochen
und längst überfällige Reformen angegangen werden ...
Der neue Vizekanzler und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hat diese
Herausforderung angenommen – und er ist einer von uns: Oberösterreicher und
Wirtschaftsbündler! Mitterlehner hat mit mutigen Personalentscheidungen gleich am
Anfang alle überrascht und sich aus dem Stand einen Vertrauensvorschuss erarbeitet. Mit Hans Jörg Schelling als Finanzminister und Harald Mahrer als Staatssekretär
setzt Mitterlehner auf zwei WB-Köpfe, die bereit sind, ausgetrampelte Pfade zu
verlassen und die heißen Eisen endlich anzupacken.
Auch in der Kammervertretung ist frischer Wind angesagt: Der OÖ. Wirtschaftsbund
konnte in 25 Fachgruppen versierte Unternehmer als neue Obleute für die Wirtschaftskammerwahlen 2015 gewinnen. Somit wird jeder dritte Spitzenkandidat neu
besetzt und für sie alle gilt: Mit frischen Ideen wollen wir das Tempo in der Wirtschaftsvertretung erhöhen. Ein großer Dank gilt auch allen
ausscheidenden Funktionären, die eine geordnete Übergabe
möglich machten.
Ich selbst bin seit einem Jahr in der neuen Funktion und
weiß, wie schwierig es ist, neue Wege einzuschlagen ohne
Bewährtes zu zerschlagen: Dazu braucht es viel Elan und
ein starkes Team bei der Umsetzung. Mein Ziel ist es,
Betroffene zu Beteiligten zu machen. Mit dem Wirtschaftsbund im Rücken können Mitterlehner und
unsere UnternehmerWolfgang Greil
vertreter die HerausWB-Landesgeschäftsführer
forderungen anpacken!
wolfgang.greil@ooe-wb.at
06 Breitbandinitiative – Landesrat Strugl forciert ultraschnelles Glasfasernetz in Gemeinden
07 Export-Offensive: WKOÖ-Präsident Trauner sieht KMU-Chancen auf Fernmärkten
09 IMAS-Umfrage: Oberösterreichs Maturanten schauen optimistisch in die Zukunft
10 „Innovation Days“ – eine neue Vortragsreihe des OÖ. Wirtschaftsbundes
11 WB-Gütesiegel „Ausgezeichneter Nahversorger“ holt regionale Betriebe vor den Vorhang
12 Neue WB-Köpfe in den Fachgruppen der Wirtschaftskammer Oberösterreich
14 Im Fokus – LT-Präsident Sigl präsentiert die heimische Arbeitswelt der Zukunft
15 Gesundheitspreis 2014 – Projekte sind eingereicht / Preisverleihung wird vorbereitet
16 Aus den Ortsgruppen – WB-Aktivitäten im regionalen Wirtschaftsleben
20 Im Blick – der Wirtschaftsbund im heimischen Gesellschaftsleben
Oberösterreich
WB
•
3
Aktuell für Entlastung / gegen Steuern
AK/ÖGB-Pläne entlarven „Millionärssteuer“ als Frontalangriff auf den Mittelstand
Reformen nötig – WB bleibt
bei „Nein zu neuen Steuern“!
A
rbeiterkammer, Gewerkschaftsbund und Co. haben
versucht, die Wahrheit so
lange wie möglich unter der
Decke zu halten, nun ist die Katze
endlich aus dem Sack.
„Die Details, mit welchen Berechnungen AK und ÖGB per Vermögens-,
Erbschafts-und Schenkungssteuern bei
den Österreichern abkassieren wollen,
entlarven diese Steuer-Mogelpackung“,
sagt Oberösterreichs WB-Direktor
Wolfgang Greil. Wie die ZIB 2 berichtete,
soll laut internem Gewerkschaftspapier
eine Vermögenssteuer ab 700.000 Euro
einsetzen. Erbschafts- und Schenkungssteuer sollen bereits ab 150.000 Euro
fällig werden.
Greil: „Das hat mit ‚Millionärssteuern‘
rein gar nichts mehr zu tun! Sie sagen
‚Millionäre‘ und meinen den gesamten
Mittelstand!“ Und auch die Beteuerung,
dass Betriebe ausgenommen werden
sollen, ist nun entlarvt: Betriebsvermögen, Unternehmensgewinne, Wertpapiere, Grundstücke – alles soll voll
angegriffen werden.
„Bleibt zu hoffen, dass die Wahrheit
all jenen die Augen öffnet, die sich von
AK und ÖGB mit diesem Vermögenssteuer-Schwindel blenden ließen“, verdeutlicht WB-Landesobmann-Stv. und
WKOÖ-Präsident Rudolf Trauner. „Der
Wirtschaftsbund steht voll hinter nötigen
Reformen, wir bleiben aber bei unserem
strikten Nein zu neuen Steuern, wobei
uns das jetzt veröffentlichte Papier
absolut Recht gibt!“
Die von Finanzminister Hans Jörg
Schelling angekündigte Steuerreform sei
der richtige Zugang zu diesem Thema
und auch die Überlegung der Senkung
des Eingangssteuersatzes werde vom
Wirtschaftsbund unterstützt. Allerdings
müsse die Entlastung durch längst fällige
Reformen und Einsparungen gegenfinanziert werden und keinesfalls durch
eine Besteuerung des Mittelstandes.
Eine Senkung des Eingangssteuersatzes von 36,5 Richtung 25 Prozent
würde den Arbeitnehmern und auch den
heimischen Unternehmen etwas bringen
und deren Kauf- und Investititonskraft
entsprechend stärken.
„Jeder zweite Unternehmer in Oberösterreich hat weniger als 25.000 Euro
Gewinn“, weiß Greil. „Bei der geplanten
Absenkung des Eingangssteuersatzes
blieben diesen Unternehmern jährlich
rund 1.600 Euro mehr in der Kassa.“
Es ist zudem genau dieser Anteil an
KMU, der für die meisten Arbeitsplätze
im Land sorgt und daher auch finanzielle
Spielräume braucht, um die Wirtschaft
wieder ankurbeln zu können!“
WB-Direktor Wolfgang Greil (l.) und
WKOÖ-Präsident Rudolf Trauner (r.)
wollen eine Entlastung der Unternehmen zur Ankurbelung der Konjunktur.
Web-Weiser
Foto: WB /schenki
Nähere Informationen zum Wirtschaftsbund sowie zu interessanten
Wirtschaftsthemen gibt‘s unter …
4
www.ooe-wb.at
•
WB O b e r ö s t e r r e i c h
Mittelstand stärken Aktuell
Sie kämpfen gemeinsam für
einen starken unternehmerischen Mittelstand, von links:
Präsident Christoph Leitl,
Staatssekretär Harald Mahrer
und WB-Generalsekretär Abg.
z. NR Peter Haubner.
Fotos: Wirtschaftsbund
Unser Mittelstand braucht
frische Kraft für Investitionen
E
s ist der leistungsorientierte
Mittelstand, der unser Land
trägt. Die Ein-Personen-, Kleinund Mittelunternehmen Österreichs erbringen mit ihren Mitarbeitern
rund zwei Drittel unserer gesamten
Bruttowertschöpfung.
Sie finanzieren mit ihren Steuern und
Abgaben den Großteil unseres Sozialsystems. Doch die überbordende Bürokratie, ständig neue Belastungs-Ideen und
die hohe Abgabenlast nehmen den
heimischen Unternehmen zunehmend
die Luft zum Atmen. Auch deshalb hat
Präsident Christoph Leitl eine neue
„Initiative Mittelstand“ ins Leben
gerufen.
„Das Ziel dieser Plattform ist, die
herausragenden Leistungen der Unternehmer vor den Vorhang zu holen und
gemeinsam mit den ,Mittelstandsfightern‘ für Verbesserungen zu kämpfen,
um unsere Leistungsträger nachhaltig zu
stärken“, erklärt WB-Direktor Wolfgang
Greil. Der Mittelstand braucht gerade
jetzt unsere voll Unterstützung – und
die „Initiative Mittelstand“ ist ein symbo-
lischer Aufschrei! Gemeinsam mit den
„Mittelstandskämpfern“ soll auf die
Leistungen des unternehmerischen
Mittelstandes aufmerksam gemacht
und für seine Anliegen gekämpft
werden.
„Damit der unternehmerische
Mittelstand auch in Zukunft Arbeitsplätze, Wachstum und Wohlstand
schaffen kann, kämpfen wir für die
spürbare Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen“, betont
Greil. „Damit sich Unternehmertum
weiter auszahlt und Freude bereitet.“
Auch Persönlichkeiten wie Vizekanzler
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, Finanzminister Hans Jörg
Schelling, Familienministerin Sophie
Karmasin, Staatssekretär Harald
Mahrer und viele andere unterstützen
mittlerweile diese wichtige Initiative.
Unterstützung für den Mittelstand
kommt auch von VP-Justizsprecherin
Michaela Steinacker, Bundesrat Gottfried Kneifel und Familienministerin
Sophie Karmasin (von links).
Oberösterreich
WB
•
5
Thema Breitbandausbau
Wirtschaftslandesrat Michael Strugl
und Energie-AG-Technikvorstand
Werner Steinecker präsentieren
die Ausbaupläne für „fiber to the
home“ in Oberösterreich.
Foto: Energie AG
Die Energie AG bringt Glasfasernetz mit Lichtgeschwindigkeit in
Oberösterreichs Regionen und das
Land OÖ setzt seine Investitionen
in den Breitbandausbau fort:
Glasfasern werden Arbeit
in Betrieben beschleunigen
D
er Bedarf nach ultraschnellen
Internetverbindungen mit 100
Mbps und mehr ist rasant im
Steigen. Schon bisher konnte
die Energie AG solche hochwertigen
Glasfaser-Infrastrukturen für Schulen,
Behörden, Banken und Unternehmen zur
Verfügung stellen.
Mit der voranschreitenden Digitalisierung steigt der Bedarf an leistungsfähigen Breitbandverbindungen auch in
den privaten Haushalten: Das Tor in die
neue digitale Kommunikationswelt ist
ein Glasfaseranschluss, der unter dem
Fachbegriff „fiber to the home“ (FTTH)
angeboten wird. Das mehr als 4.500
Kilometer lange Glasfasernetz der
Energie AG in Oberösterreich wird jetzt
regional schrittweise für Privatkunden
geöffnet und ist der erste Schritt, die
Breitbandinitiativen von Bund und Land
umzusetzen.
6
•
WB O b e r ö s t e r r e i c h
„Der Bedarf an Bandbreite steigt
nicht nur in den Betrieben, sondern
durch online-Video-Dienste wie ,netflix`
oder ,maxdome` auch in den Privathaushalten“, sagt Technik-Vorstand Werner
Steinecker von der Energie AG. „Die
Energie AG hat mit ihrem Glasfasernetz
auch für private Kunden den leistungsfähigsten Anschluss an die Kommunikationszukunft!“
ZeitgemäSSe Datenautobahnen sind
einer der wichtigsten Standortfaktoren
für die Zukunft, wenn die Unternehmen
wettbewerbsfähig bleiben sollen.
„Das Land Oberösterreich hat in den
vergangenen Jahren bereits zwei
Breitbandinitiativen mit einem Investitionsvolumen von mehr als 100 Millionen
Euro umgesetzt, die dritte Offensive, die
‚Breitbandinitiative 2013‘, läuft derzeit“,
erklärt Wirtschaftslandesrat Michael
Strugl.
Dabei wurden zehn Projekte mit
einem Investitionsvolumen von 4,9
Millionen Euro genehmigt, wobei Land
OÖ, Bund und Europäische Union rund
2,35 Millionen Euro Förderung bereitstellen. Strugl: „Die Umsetzung der
eingereichten Vorhaben wird bis Anfang
2015 abgeschlossen sein. Rund 1.700
Neuanschlüsse in 40 Gemeinden werden
damit ermöglicht.“
Informationen zum Breitbandausbau
sind auf der Website des Landes OÖ
unter www.land-oberoesterreich.gv.at in
der Rubrik „Themen“, „Wirtschaft und
Tourismus“ im Menüpunkt „Ausschreibungen und Wettbewerbe“ abrufbar.
Dort finden sich eine Übersichtskarte
zum Breitbandausbau in allen oö.
Gemeinden, detaillierte Listen mit den
angeschlossenen oder geplanten
Siedlungspunkten sowie Kontaktinformationen zu den jeweiligen Providern.
Export-Offensive Thema
LR Strugl und WKOÖ-Präsident Trauner unterstützen Internationalisierungs-Offensive.
Schritt auf ferne Märkte
fördert KMU-Wachstum
N
eben den Investitionen der
Unternehmen und dem
privaten Konsum ist der
Export wichtigster Wirtschafts- und damit Wachstumstreiber für
den Standort Oberösterreich.
„Mit den neuen Richtlinien für das
Export-Internationalisierungsprogramm
des Landes OÖ wollen wir unsere
Unternehmen unterstützen, ihre Produkte und Dienstleistungen verstärkt
international zu vermarkten und vor
allem jene motivieren, die bisher noch
nicht exportiert haben“, erklärt Wirtschaftslandesrat Michael Strugl. Das Ziel
bis 2020: 13.000 exportierende Betriebe
in Oberösterreich. Aktuell gibt es mehr
als 8.500 Exporteure.
Mit gezielten Schritten im Export
Wachstum und Beschäftigung schaffen:
Daher unterstützt das Land OÖ die
Unternehmen bei konkreten Schritten
auf Auslandsmärkten mit umfassenden
Beratungs-, Förderungs- und Informationsangeboten. Diese Exportförderung
steht auf drei Säulen: Dem Export Center
OÖ (eine Initiative von Land OÖ und
WKOÖ) als zentrale Internationalisierungsdrehscheibe für die oö. Wirtschaft,
der Initiative „go-international“ von
Wirtschaftsministerium und WKO sowie
dem Export-Internationalisierungsprogramm des Landes OÖ.
Kernpunkte im aktuellen Förderprogramm, das bis Ende 2016 läuft, sind die
erstmalige Erschließung internationaler
Zielmärkte sowie neue Marketingmaßnahmen und die erstmalige Messeteilnahme in bestehenden internationalen
Märkten. Die Höhe der Förderung richtet
sich einerseits nach dem Zielmarkt, andererseits nach der Unternehmensgröße.
WKOÖ-Präsident Rudolf Trauner
neue Märkte abhalten. Zudem ist das
Risiko meist höher.“ Im Vorjahr haben
die oö. Exporteure den Absatz um
440 Millionen Euro auf 31,2 Milliarden
Exportvolumen gesteigert und sie tragen
damit ein Viertel zu den gesamtösterreichischen Exporten bei.
Tipp: Der OÖ-Exporttag findet am
10. November im Linzer Palais Kaufmännischer Verein statt.
sieht in der Unterscheidung in Nah- und
Fernmärkte einen wichtigen Anreiz:
„Besonders auf Fernmärkten kommen
hohe Kosten auf die Unternehmen zu,
die gerade KMU oft vom Schritt auf
WKOÖ-Präsident Rudolf Trauner
und Wirtschaftslandesrat Michael
Strugl (v.l.) forcieren den Export
in internationale Märkte.
Foto: Land OÖ
Web-Weiser
Nähere Details zum Förderprogramm
gibt‘s im Internet unter …
land-oberoesterreich.gv.at
Oberösterreich
WB
•
7
Service Innovatives Oberösterreich 2020
Startschuss für Ausschreibung „Produktionsstandort 2050“ – Industrie 4.0
drei Millionen Euro für
die Produktionsforschung
D
ie kürzlich gestartete Ausschreibung „Produktionsstandort 2050“ ist Teil der
Umsetzung des Strategischen
Wirtschafts- und Forschungsprogramms
„Innovatives OÖ 2020“. Der Produktionsstandort Oberösterreich soll damit weiter
gestärkt und langfristig gesichert
werden. Zur Verfügung stehen drei
Millionen Euro, die Schwerpunkte der
Ausschreibung sind „Digitale Fabrik“ und
„Automatisierung im Leichtbau“.
Um Oberösterreichs Wettbewerbsposition abzusichern, muss die Effizienz der
regionalen Produktion im Sinne einer
„produktivitätsorientierten Wachstumsstrategie“ weiterentwickelt werden.
8
•
WB O b e r ö s t e r r e i c h
„Eine verstärkte Kooperation von
Wirtschaft und Wissenschaft ist unumgänglich, um innovative Produktionstechnologien und Wertschöpfungsnetzwerke entwickeln zu können“, betonen
Forschungslandesrätin Doris Hummer
und Wirtschaftslandesrat Michael Strugl.
„Dadurch sichert sich Oberösterreich
einen hohen Wertschöpfungsanteil und
auch Arbeitsplätze.“
Mit kooperativen Forschungsprojekten soll die gesamtwirtschaftliche
Produktivität durch technologiebasierte
und organisatorische Verbesserungen in
industriellen Fertigungsprozessen
gestärkt werden. Entscheidend sind
dabei die Technologieführerschaft und
eine konsequente Steigerung der
Produktivität und Flexibilität.
Gesucht werden Projekte aus den
Bereichen „Digitale Fabrik“, insbesondere
sichere und zuverlässige Produktion,
Modellierung und Simulation sowie
Datenanalytik, Prädiktion und Steuerung
des Produktionsprozesses, sichere
Flexibilisierung sowie „Automatisierung
im Leichtbau“.
Die Ausschreibung ist mit drei Millionen Euro dotiert und richtet sich an oö.
Forschungseinrichtungen – vorwiegend
in den Bereichen IT, Mechatronik und
Werkstofftechnologie - sowie an
Unternehmen, die gemeinsam an den
mehrjährigen Projekten arbeiten.
Aktuelle IMAS-Umfrage Service
Präsentation der ersten repräsentativen IMAS-Umfrage zu den Wertehaltungen der Maturanten in Oberösterreich, von links: IWS-GF Bundesrat
Gottfried Kneifel, Bildungslandesrätin Doris Hummer und IMAS-Meinungsforscher Paul Eiselsberg. Foto: IWS-Engelsberger
OÖ Maturanten schauen
optimistisch in die Zukunft
E
ine repräsentative IMAS-Studie
zu Einstellungen und Wertehaltungen der Maturanten – im
Auftrag des Instituts Wirtschaftsstandort Oberösterreich (IWS) in Zusammenarbeit mit Bildungslandesrätin Doris
Hummer– erlaubt einen Einblick in die
aktuelle Lebenssituation der Maturanten
in Oberösterreich.
Die Grundstimmung ist äußerst
positiv: Drei Viertel blicken zuversichtlich
in die Zukunft (76 Prozent). Auch die
Zufriedenheit mit der allgemeinen
Lebenssituation (95 Prozent sehr oder
einigermaßen zufrieden) und der
Schulausbildung (88 Prozent sehr oder
einigermaßen zufrieden) ist groß. Die
Entwicklungsmöglichkeiten für junge
Menschen in Oberösterreich werden von
den Maturanten als sehr gut eingeschätzt.
Matura geschafft! – Was jetzt? Der
Großteil der Maturanten plant nach der
Schule entweder einen direkten Einstieg
ins Berufsleben oder ein Studium an
Universität oder Fachhochschule. Doch
auch der Beginn einer Lehre nach der
Matura ist interessant: Einer von acht
Maturanten ist an einem Lehrberuf nach
der Matura zumindest „einigermaßen“ (8
Prozent), wenn nicht gar „sehr interessiert“ (4 Prozent). Dies würde bei rund
7.000 Absolventen einer höheren Schule
rund 1.100 Personen betreffen.
„Einerseits ist die Lösung des Fachkräftemangels in Österreich das Gebot
der Stunde, andererseits sehe ich eine
gelungene Verbindung von Theorie und
Praxis als eine der zentralen Aufgaben
des Bildungssystems“, erläutert Hummer.
„Das Interesse junger Oberösterreicher an
einer Lehre nach der Matura ist unser
Auftrag, attraktive Angebote im Sinne
‚Dualer Traineeprogramme‘ für Maturanten zu schaffen!“
Die Entscheidung für eine Weiterbildung in Form einer dualen Ausbildung/
Lehre nach der Matura erlaubt jungen
Menschen einen besseren Einstieg in die
Berufswelt. Darüber hinaus können
Maturanten je nach Berufswahl bereits
jetzt direkt in die 2. Klasse Berufsschule
einsteigen und ihre Lehre deshalb in nur
zwei Jahren abschließen.
In Planung ist nun auch die Entwicklung einjähriger Modelle je nach Lehr-
beruf. Diese Möglichkeit zur Verkürzung
der Ausbildungszeit um ein bis sogar
zwei Jahre steigert die Attraktivität
dieses Ausbildungsweges. Derzeit absolvieren in Oberösterreich bereits 127
junge Menschen eine Lehre nach der
Matura, die Hälfte von ihnen mit einer
verkürzten Lehrzeit.
„Auch der Erfolg des Modells der
Lehre mit Matura ist ein Beleg für die
starke Verbindung von Theorie und
Praxis im heimischen Bildungssystem“,
weiß BR Kneifel. „. Oberösterreich ist
bundesweit absoluter Spitzenreiter bei
der Lehre mit Matura: 2014 absolvierten
rund 2.629 Lehrlinge Kurse in diesem
Programm. Von den österreichweit mehr
als 10.477 Teilnehmern am Programm
Lehre mit Matura (Stichtag Mai 2014)
kommen immerhin rund 25 Prozent aus
Oberösterreich!“
Als nächsten Schritt lädt LR Hummer
Branchenvertreter sowie Landesschulrat
zu einem runden Tisch zu diesem Thema
ein, „um je nach Branche und Berufsbild
maßgeschneiderte, verkürzte duale
Traineeprogramme für Oberösterreichs
Maturanten zu entwerfen“.
Oberösterreich
WB
•
9
Service Innovation
Innovation Days – die
neue WB-Vortragsreihe!
F
orschung, Technologie und
Innovation sind die Voraussetzungen für Wachstum und
Wohlstand. Sie sichern die
Wettbewerbsfähigkeit, ermöglichen eine
steigende Wertschöpfung und Produktivität und schaffen Arbeitsplätze.
Österreich zählt noch zu den wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandorten in
Europa. Doch Indien, China, Russland,
USA und Co. befinden sich schon auf der
Überholspur.
„Ohne Innovation werden wir unseren
Status weder halten noch verbessern
können“, betont WB-Direktor Wolfgang
Greil. „Denn Wirtschaft, Wachstum und
Innovation werden in Zukunft eine
Symbiose bilden.“
Ziel ist es, Oberösterreich vom
„Innovation Follower“ zum „Innovation
Leader“ zu machen – dazu braucht es
vor allem eine neue Innovations-Kultur.
Es braucht auch nicht mehr Förderungen, sondern die vorhandenen
müssen zielgerichteter, optimierter
eingesetzt werden.
Laut IMAS-Umfrage bezeichnen drei
Viertel der heimischen Unternehmen
Innovation als besonders wichtig, doch
jeder Zweite beklagt Schwierigkeiten bei
der Umsetzung von neuen Ideen im
Betrieb. „Eine Lösung für dieses Problem
ist die verstärkte Vernetzung von
Unternehmen mit der Industrie und
Forschungseinrichtungen“, erklärt Greil.
„Wir brauchen aber auch spürbare
Maßnahmen zur Reduzierung von
Bürokratie und Steuerlast, die kreative
Unternehmer oft behindern, ihre
Innovationspotenziale auszuschöpfen.“
Der OÖ. Wirtschaftsbund veranstaltet
daher die „Innovation Days“ die sich mit
verschiedenen Aspekten zum Thema
„Innovation“ für Mittelstands-Betriebe,
mit den Chancen, aber auch mit den
Risiken, beschäftigen.
• Innovationsmanagement und
Smart Working: Wie Unternehmen aus
verschiedenen Branchen innovativ
werden können, wie Betriebe in Zukunft
ihr innovatives Potenzial heben können.
• Digitale Arbeitswelt & moderne
Kommunikation: Das Arbeitssystem des
Menschen wird durch den Zusammenschluss der realen und digitalen Welt
(Augmented Reality) verändert.
• Moderne Kommunikation und
Social Media: Wie können KMUs Facebook & Co aktiv nutzen – und zugleich
Unternehmen, Marken, Produkte und
Dienstleistungen geschützt werden?
• Moderne Infrastrukturen und
Technologien: Computernetzwerke sind
die Straßen der Zukunft, die jetzt
errichtet werden müssen. Die Versorgung
von Bevölkerung, Unternehmen,
Organisationen und Bildungseinrichtungen mit Breitband-Internet erlangte
durch die rasante technologische
Entwicklung eine besondere Bedeutung.
• Ausbau und die Erneuerung
intelligenter Elektrotechnik, um bessere
Arbeitsbedingungen und optimierte
Arbeitsprozesse zu schaffen und damit
Kostenersparnisse zu erreichen.
Web-Weiser
Wirtschaftsbunddirektor
Wolfgang Greil.
Foto: WB
10
•
WB O b e r ö s t e r r e i c h
Nähere Informationen zum Wirtschaftsbund sowie zu interessanten
Wirtschaftsthemen gibt‘s unter …
www.ooe-wb.at
Ausgezeichnete Nahversorger
Aktion
Beratung und Kundenkontakt werden bei der Mühlviertler Firma Keramo aus Peilstein
groß geschrieben – jetzt sogar mit Gütesiegel des OÖ. Wirtschaftsbundes, von links: Wirtschaftslandesrat Michael Strugl, die beiden Keramo-Geschäftsführer Christoph Wohlmuth und
Markus Scharinger sowie Rohrbachs WB-Bezirksobmann Herbert Mairhofer. Fotos: Wirtschaftsbund
620 Betriebe haben schon das beliebte Wirtschaftsbund-Gütesiegel:
Nahversorger sind beliebt
D
er OÖ. Wirtschaftsbund holt
mit seiner Aktion „Ausgezeichneter Nahversorger“
regionale Betriebe vor den
Vorhang, die neben der wirtschaftlichen auch eine wichtige gesellschaftliche und kulturelle Bedeutung in ihrer
Gemeinde haben.
„Die Sicherung der Nahversorgung
und damit auch der Lebensqualität für
die Menschen in der Region sind das
erklärte Ziel dieser WirtschaftsbundInitiative“, erklärt Direktor Wolfgang
Greil. „Eine funktionierende Nahversorgung sichert Arbeitsplätze und entscheidet, ob es den Menschen gut geht.“
Auch Das Land Oberösterreich bekennt sich zum Erhalt des NahversorgerNetzwerks und förderte bisher mehr als
1.500 Projekte mit 80 Millionen Euro.
Seit mehr als 300 Jahren existiert die Sattlerei Niedersüß in Rohrbach und
bis heute beliefert der Familienbetrieb – inzwischen als ausgezeichneter
Nahversorger – mit 25 Mitarbeitern Pferdesportler, von links: Christine und Karl
Niedersüß mit Landesrat Michael Strugl sowie Markus und Rosa Niedersüß.
WB-Anforderung
Alle Infos und die nötigen Anmeldeformulare zum Nahversorger-Gütesiegel gibt‘s beim OÖ. Wirtschaftsbund unter Telefon 0732-771855-0
oder via Mail office@ooe-wb.at oder
im Internet zum Download unter …
www.ooe-wb.at
Neben Schuhverkauf und -reparatur bietet das 1957 in St. Georgen am Walde
gegründete Familienunternehmen Raffetseder auch Taschen aller Art sowie
eine Textilreinigung an, von links: WB-BO Wolfgang Wimmer, Josef Raffetseder
mit Gattin Anita und Mutter Gertrude sowie WB-Ortsobmann Karl Gruber.
Oberösterreich
WB
•
11
Aktuell Neue Obleute in der Wirtschaftskammer
Stephan Preishuber
112 – Elektrotechniker
Erika Lottmann
113 – Kunststoff
August Stockinger
114 – Mechatroniker
Jörg Silbergasser
115 – Fahrzeugtechnik
Willibald Mandl
119 – Lebensmittel
Neue WB-Köpfe in
E
Klaus Klopf
402 – Sparkassen
Heinrich Schaller
404 – Raiffeisenbanken
Josefine Deiser
504 – Spediteure
12
•
WB O b e r ö s t e r r e i c h
s tut sich etwas in der Wirtschaftskammer:
Ende Februar 2015 stehen die Wirtschaftskammerwahlen an – und der OÖ. Wirtschaftsbund ist mit seinem Spitzenkandidaten WKOÖ-Präsident Rudolf Trauner und dessen
Team gut aufgestellt.
„Für die WK-Wahlen werden wir in Oberösterreich
bis zu 2.000 WB-Funktionäre besetzen und bis jetzt
haben wir bereits rund 1.500 Unternehmer mit einem
Frauenanteil von 22 Prozent, die sich als WB-Kandidaten in den Fachgruppen engagieren werden“, sagt
Wirtschaftsbunddirektor Wolfgang Greil. „Insgesamt
sind 1.127 Mandate zu vergeben, das heißt, wir sind
bereits über dem Soll und deshalb werden auch schon
Ersatzplätze vom WB besetzt.“
Der Wirtschaftsbund wird übrigens wieder in
allen Fachgruppen kandidieren und stellte schon
bisher in 76 von 77 Fachgruppen den Vorsitzenden.
Derzeit ist ein Umbruch im Gange, wobei in rund
einem Drittel der oberösterreichischen WK-Fachgruppen die Obleute nachbesetzt werden. 25 neue
Vorsitzende werden noch vor, oder weil die Fachgruppen erst neu entstehen kurz nach den Wirtschaftskammerwahlen ihre Arbeit beginnen.
Bernd Zierhut
305 – Energiehandel
Adolf Seifried
315 – Fahrzeughandel
Auf dieser Doppelseite sind die Neuen bereits
aufgelistet, wobei in den Fachgruppen 129/Film- und
Musikwirtschaft, 508/Garagen-Tankstellenunternehmungen sowie 605/Kino-Kultur-Vergnügungsbetriebe
die neuen Obleute noch nicht feststehen.
„Die neuen WB-Köpfe in der Wirtschaftskammer
werden für frischen Wind sorgen und zeigen, dass
sich die Kammer engagiert für die Anliegen der
heimischen Wirtschaftstreibenden einsetzt – allen
voran die vielen kleinen und mittleren Betriebe sowie
auch die große Zahl der Ein-Personen-Unternehmen“,
betont Greil. „Dass sich so viele Unternehmer dem
Wirtschaftsbund anschließen, zeigt auch das Vertrauen der heimischen Wirtschaft in uns. Nur gemeinsam
sind wir stark genug, um zusätzliche Arbeitsplätze
für zufriedene Mitarbeiter zu ermöglichen!“
Web-Weiser
Nähere Informationen zum Wirtschaftsbund sowie
zu interessanten Wirtschaftsthemen gibt‘s unter …
www.ooe-wb.at
Martin Sonntag
318 – Versandhandel
Thomas Mayr-Stockinger
601 – Gastronomie
Neue Obleute in der Wirtschaftskammer Aktuell
Ursula Krepp
123 – Chemische Gewerbe
Erika Rainer
124 – Friseure
Christian Ernst Fuchs
Michael Stingeder
Viktoria Tischler
126 – Gewerbl. Dienstleister 127 – Personenbetreuer 128 – Persönl. Dienstleister
WKOÖ-Fachgruppen
Gerold Royda
602 – Hotellerie
Werner Mader
604 – Reisebüros
Markus Roth
704 – UBIT
Rainer Gagstädter
705 – Ingenieurbüros
Mario Zoidl
707 – Immobilien
Oberösterreich
WB
•
13
Service Arbeitsplatz Oberösterreich 2020
Unterzeichner der Gründungsurkunde, von links: WKOÖ-Präsident Rudolf Trauner, Initiator Landtagspräsident Viktor Sigl, AMS-GF Birgit Gerstorfer, JKU-Rektor Richard Hagelauer sowie IVOÖ-Präsident Klaus Pöttinger. Foto: Land OÖ
Institut für Arbeitsforschung und Arbeitspolitik an der Linzer Johannes Kepler Universität
Im Fokus: Die heimische
Arbeitswelt der Zukunft
D
ie Arbeitswelt der Zukunft ist
eine der zentralen fünf Säulen
der aktuellen ArbeitsmarktStrategie „Arbeitsplatz
Oberösterreich 2020“. Als konkrete
Maßnahme dieser Säule wurde vom
Wirtschaftsressort des Landes Oberösterreich gemeinsam mit dem AMS Ober­
österreich und Sozialpartnern Ende 2012
das „Institut für Arbeitsforschung und
Arbeitspolitik“ gegründet, das sich mit
Fragen und Antworten zur Arbeitswelt
der Zukunft wissenschaftlich beschäftigt.
Angesiedelt ist es an der Johannes Kepler
Universität Linz.
Getragen wird das Institut vom
gleichnamigen Verein, dem Landtagspräsident Viktor Sigl als Präsident vorsteht.
Vizepräsidenten sind WKOÖ-Präsident
Rudolf Trauner und MAN-Vorstand
Gerhard Klein (MAN). Weitere Vorstands14
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WB O b e r ö s t e r r e i c h
mitglieder sind AMS-Geschäftsführerin
Birgit Gerstorfer und IVOÖ-Geschäftsführer Joachim Haindl-Grutsch.
„Im neuen Institut ist das Zusammenwirken von Wirtschaft, Wissenschaft,
Politik und Arbeitsmarktservice im
Schulterschluss gegeben“, freut sich
Präsident Sigl. Stolz ist Sigl auch, dass
hochkarätige Wissenschafter und
versierte Fachleute für die Gremien des
Vereins gewonnen werden konnten und
dort bereits ein intensiver Diskurs über
Herausforderungen wie Fachkräftemangel und neue Beschäftigungsformen und
die notwendige wissenschaftliche
Begleitung dieser Themen geführt wird.
Stichworte wie Industrie 4.0,
Reindustrialisierung, wissensorientierte
Dienstleistungsgesellschaft, smart
production, smart specialization prägen
den aktuellen europäischen Diskurs.
„Im Rahmen des IAA wird die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem
Wandel in der Arbeitswelt auf die
Bedürfnisse des Wirtschaftsstandortes
Oberösterreich zugeschnitten“, erklärt
Sigl. „Es soll einen Beitrag dazu leisten,
damit Politik, Sozialpartner, Arbeitsmarktservice und Unternehmen die
aktuellen und künftigen Herausforderungen bestmöglich meistern.“
Die ersten Forschungsvorhaben
werden sich unter anderem mit einer
Bestandsaufnahme und den Weiterentwicklungsmöglichkeiten der Arbeitspolitik in Oberösterreich im Kontext von
Industrie 4.0 sowie mit dem Thema
Effizienz- und Effektivitätssteigerung bei
der Eingliederungsbeihilfe und den
Sozialökonomischen Betrieben mit
besonderem Fokus auf ältere Arbeitskräfte beschäftigen.
OÖ. Gesundheitspreis 2014 Aktion
Gesunde Mitarbeiter
machen Unternehmen fit
I
mmer mehr Wirtschaftstreibende
erkennen, dass gesunde und somit
motivierte und leistungsfähige
Mitarbeiter ein wesentlicher
Erfolgsfaktor sind“, erläutert WB-Direktor Wolfgang Greil. „Der vom Wirtschaftsbund mit initiierte OÖ. Gesundheitspreis soll dabei ein zusätzlicher
Ansporn sein.“
Viele erfolgreiche Betriebe setzen
Gesundheitsförderung auch schon in der
Praxis um und treffen gezielt Maßnah-
NEU!
übrigens bei knapp 70 ,gesunden‘
Betrieben.
Die Preisverleihungs-Gala zum GHP
2015 geht am 24. November im Linzer
VKB-Kundenforum über die Bühne.
men: Auch 2014 werden daher die
engagiertesten und kreativsten Unternehmen wieder mit dem OÖ. Gesundheitspreis ausgezeichnet.
In drei Kategorien werden die jeweils
drei besten Konzepte von einer fachkundigen Jury ermittelt, wobei es sich dabei
um bereits realisierte Projekte handeln
kann. Aber auch Projekte, die gerade in
der Umsetzung oder noch reine Projekt­
ideen sind, können eingereicht werden.
Der bisherige Teilnehmerrekord liegt
Gesunde Infos
Alle Infos zum Gesundheitspreis 2014
gibt‘s im Internet unter …
www.gesundheitspreis.at
OÖVP Bildungsprogramm
Herbst 2014
• Umfangreiches und vielseitiges Seminarprogramm
• Workshops und Seminare von Oktober 2014 bis Februar 2015
• Spezielle Angebote zur Vorbereitung der Landtags-,
Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen
• Neue Formate & Workshops
Inklusive nds bu
Wirtschafbtote
Ange
Ein Service der OÖVP zur bestmöglichen
Vorbereitung unserer Funktionärinnen und Funktionäre
auf die kommenden gemeinsamen Herausforderungen.
Bestellung &
Anmeldung
OÖVP-Gemeindeservice
0732/7620-222
seminar@ooevp.at
www.bilak.at
Dr. Josef Pühringer
Landeshauptmann
Dr. Wolfgang
Hattmannsdorfer
LAbg. Wolfgang Stanek
Bildungsreferent
OÖVP-Landesgeschäftsführer
Oberösterreich
WB
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15
Neues Aus den Ortsgruppen
Landes-Silber für
Herbert Atzlinger
Foto: WB Pregarten
Das Familienunternehmen Atzlinger in Niederneukirchen
eröffnete kürzlich mit 250 Gästen aus Politik und Wirtschaft ein
neues Bürogebäude mit 450 Quadratmeter Fläche. Landeshauptmann Josef Pühringer überreichte während des Festaktes Firmenchef
Herbert Atzlinger das Silberne Verdienstzeichen des Landes OÖ und
von WB- und WKOÖ-Bezirksobmann Manfred Benischko bekam
Atzlinger die WK-Wirtschaftsmedaille in Silber überreicht. Kurz zur
Firmengeschichte: als Hufschmiede 1890 gegründet, 1960 Bau des
ersten Werkstättengebäudes für Landmaschinenhandel und –reparatur unter Vater Josef Atzlinger. In dieser Zeit wurde für befreundete
Jungbauern die erste Druckluftbremsanlage in einen Traktor
eingebaut und mit dieser Idee der Grundstein für den heutigen
Erfolg gelegt. In den 80er Jahren erste Exporte nach Deutschland.
Der Betrieb wurde ständig erweitert. 1985 übernahm der jetzige
Geschäftsführer Herbert Atzlinger mit 14 Mitarbeitern das Geschäft.
Anfang 2000 folgten große Investitionen in Fertigungsmaschinen
und der Aufbau des neuen Standbeines Lohnfertigung. Die Druckluftbremsanlage wurde mittlerweile an Traktorhersteller, Importeure
und Händler in ganz Europa ausgeliefert, der Exportanteil beträgt
Eröffnungsfeier beim Familienunternehmen Atzlinger in Niederneukirchen,
von links: Landeshauptmann Josef Pühringer mit Herbert und Maria Atzlinger.
50 Prozent. Abschließend wurde 2013 das neue Bürogebäude mit
moderner Gesamtfassade und attraktivem Empfang errichtet.
Schwerpunkte bei der Planung durch Architekt Christoph Haas aus
Enns waren Energieeffizienz und Funktionalität sowie die Schaffung
von großzügigen und hellen Büro- und Kommunikationsflächen für
die Mitarbeiter. Heute sind bei Atzlinger in Niederneukirchen 50 Mitarbeiter aus der Region beschäftigt, darunter sechs Lehrlinge.
Justizminister zu Gast in Wels
Foto: WB Mitterkirchen
Wirtschaftstreffen in Wels, von links: WB-BGF Thomas Brindl, Christof Schumacher,
Helmut Platzer, Vizebürgermeister Peter Lehner, Justizminister Wolfgang Brandstetter,
WB-Obmann Josef Resch, Josef Schachner und Thomas Humer. Foto: WB Wels
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WB O b e r ö s t e r r e i c h
Der Wirtschaftsraum Wels schafft mit
seinen 4.846 Unternehmen rund 32.000
Arbeitsplätze und reiht sich dabei hinter Linz
auf Platz 2 der wichtigsten Wirtschaftsstandorte von Oberösterreich ein. Ende August
waren bedauerlicherweise in Wels 4.248
Personen arbeitslos gemeldet, die Zahl der
Schulungsteilnehmer ist auf 836 gesunken insgesamt 586 Personen befanden sich daher
zusätzlich zum Vorjahr in Betreuung. „Gut
ausgebildete Arbeitskräfte lassen sich aus
Erfahrung mit ihren Familien nur dort nieder,
wo eine entsprechende Lebensqualität
vorherrscht“, ist sich der Welser WB-Obmann
Josef Resch sicher. „Nur eine sichere und
gepflegte Stadt gewährleistet, dass sich auch
weiterhin junge Familien und somit (Fach-)
Arbeitskräfte in Wels ansiedeln.“ Hier werde in
Bezug auf die Sicherheit der Bogen zur Justiz
gespannt – eine gesunde Rechtsordnung trage
maßgeblich zur subjektiven Lebensqualität in
einer Stadt bei, appellierte Resch bei dieser
Veranstaltung in Wels an seinen Gast Justizminister Wolfgang Brandstetter.
Foto: WB Niederneukirchen
Aus den Ortsgruppen Neues
Dietacher Wirtschaftsmeile
Kirchdorf wählt
Weiermair
Der neue WB-Obmann der Stadt
Kirchdorf heißt Josef Weiermair. Der
erfolgreiche Reisebürounternehmer will,
dass Kirchdorf weiterhin ein attraktiver
Standort für Unternehmen bleibt: „Daher
ist es wichtig, gemeinsam fürs obere
Kremstal zu arbeiten.“ Mit im Team sind
der frühere Obmann Gregor Schanda als
Stellvertreter, der Steuer- und Unternehmensberater Wolfgang Dilly, Malermeister
Hermann Grall jun. und Kirchdorfs
Wirtschaftsstadtrat Stefan Weiermeier.
Foto: WB Steinbach
Foto: WB Dietach
Foto: WB Altenfelden
Die diesjährige Wirtschaftsmeile in
Dietach bei Steyr lockte wieder zahlreiche Besucher an, die sich über das
Angebot der ansässigen Ausstellerbetriebe informierten und auch so manche
Kostprobe in vollen Zügen genossen. „Es
war auch diesmal wieder eine gelungene
Veranstaltung“, erzählt Dietachs WBObmann Fleischermeister Siegfried
Zehetner. „Schönes Wetter, gute Stimmung und zufriedene Unternehmer –
was will man mehr!“
Sie waren zufrieden mit dem Erfolg der Dietacher Wirtschaftsmeile, von links: Altbürgermeister Karl Schweinschwaller, WB-Bezirksobmann Peter Gutmann, Dietachs
WB-Obmann Siegfried Zehetner und Johann Breitschopf.
Foto: WB Kirchdorf
WB-Jahreshauptversammlung in Kirchdorf, von links: Hermann Grall jun., Gregor Schanda, Stadtrat Stefan Weiermeier, WB-Ortsobmann Josef Weiermair, WB-Direktor Wolfgang Greil und WB-Bezirksobmann Klaus Aitzetmüller.
Erfolg in Weißenbach:
das neue Hotel Post
Nach dreijähriger SchlieSSung des Hotels Post in Weißenbach
am Attersee und umfangreichen Sanierungsmaßnahmen gratulierte Alexandra Kunz vom WB Steinbach kürzlich der neuen
Eigentümerin Carol Urkauf-Chen und ihrem Lebensgefährten
Helmut Weninger zum erfolgreichen ersten Jahr mit guter Auslastung seit der Wiedereröffnung. Die gelungene Kombination
zwischen Kultur und Genuss mit mehreren Veranstaltungen zieht
nationale und internationale Gäste aus aller Welt in das schön
gelegene Hotel mit direktem Seeblick und Gastgarten an. Ziel ist,
zukünftig einen ganzjährigen Hotelbetrieb anzubieten, der für die
Region am südlichen Attersee eine Bereicherung darstellen würde.
Wiedereröffnung des Hotel Post in Weißenbach, v.l.: Alexandra Kunz, Richard Gonglach, Carol Urkauf-Chen, Helmut
Weninger, Christian Fürthauer und Simone Röckl-Gonglach.
Oberösterreich
WB
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Foto: Fa. Bayernstall/Josef Schütz
Neues Aus den Ortsgruppen
Ausflug des
WB Altenberg
Der WB Altenberg absolvierte mit 18 Unternehmern
unter Leitung von Obmann Florian Gumpinger bei
seinem Ausflug ein dichtes Programm: Gestartet wurde
mit einer Führung durch die Kühlhallen der Firma Daily
Service Tiefkühllogistik in Asten. Das ist ein handels- und herstellerneutrales Logistikdienstleistungsunternehmen und versorgt den Markt
flächendeckend mit Tiefkühlprodukten. Weiter ging es nach Zipf zur
Hofmolkerei Staufer – ein Hersteller von gesunden, gentechnikfreien
Milchprodukten ohne Konservierungs-und Bindemittel. Ein landwirt-
schaftlicher Betrieb mit 200 Milchkühen und 145 Hektar. Es folgte eine
Besichtigung der Erlebnis Welt Energie mit Kraftwerksführung durch das
Gaskraftwerk der Energie AG in Timelkam (Foto). Besonders imposant
waren hier die Dimensionen dieser Anlagen. Daheim gab es noch einen
Ausklang im „Poke – das Cafe“ in Altenberg. Dank gebührt Josef Strutz
vom Winkler Markt, der den Besuch bei seinen Lieferanten ermöglichte.
Das neue Geschäft in den Räumlichkeiten der ehemaligen Trafik Mascher direkt im Ortszentrum von Vorderweißenbach wurde nach nur wenigen Wochen Umbauzeit
eröffnet. Bürgermeister Leopold Gartner und Wirtschaftsbundobmann Bernhard Haudum bedankten sich beim
Chef der Bäckerei Ritter, Erwin Beimrohr, für seine
Investition, die für die Strukturen im Schmankerldorf
Vorderweißenbach von großer Bedeutung ist. „Eine
funktionierende Nahversorgung sichert die Frequenz im
Ortskern und ist für die Lebensqualität in der Gemeinde
enorm wichtig“, sind sich Gartner und Haudum einig.
Das neue Geschäftslokal vereint ein Bäckerei-Café mit
einer Trafik. In dieser werden nicht nur Tabakwaren und
Zigaretten angeboten, es stehen auch ein gut sortierter
Zeitschriften-, Schreibwaren- und Schulartikelshop sowie
eine Lotto- und Toto-Annahmestelle zur Verfügung.
Bürgermeister Leopold Gartner (r.) bedankt
sich bei Erwin Beimrohr von der Bäckerei
Ritter für die Investition ins neue BäckereiCafé mit Trafik in Vorderweißenbach.
Foto: beha
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WB O b e r ö s t e r r e i c h
Foto: cityfoto.at/Pelzl
Bäckerei Ritter versorgt Schmankerldorf
WB-Sommercocktail in Enns, von links: Direktor Wolfgang Greil, Vizebürgermeister
Manfred Voglsam, Margit Angerlehner (Frau in der Wirtschaft), Bundesrat Gottfried
Kneifel, Anna Vyvadil und WB-Bezirksobmann Linz-Land Manfred Benischko.
Coole WB-Drinks bei
Kaiserwetter in Enns
Die Ennser Wirtschaftstreibenden
feierten im traumhaften Ambiente des
Schlosses Ennsegg den 1. WirtschaftsCocktail. Eingeladen hat zu dieser
Premiere der Wirtschaftsbund Enns und
an diesem Abend hat einfach alles
gepasst: Das Wetter präsentierte sich von
seiner angenehmsten Seite, das Ristorante La Tavola servierte leckere Tapas nach
original italienischen Rezepten, an der
Cocktailbar wurden coole Drinks gemixt
und DJ-Musik sorgte für chillige
Stimmung. Natürlich gab es viel Zeit für
angeregte Gespräche. Die Höhepunkte
des Abends waren die Shows des
siebenfachen Staatsmeisters und
Vize-Weltmeisters im Barkeeping Stefan
Haneder, der mit seinen Einlagen die
Gäste begeisterte, und des Ennsdorfer
Musikers Christian Wirth, alias Chris
Bowman an der Electric Violin – seine
Performance war das berühmte Sahnehäubchen des Abends. Sichtlich entspannt war nach dem gelungenen Auftakt
Gastgeberin Anna Vyvadil: „Wir freuen
uns natürlich riesig, dass diese Idee so
angenommen wurde – ein Dankeschön
an alle Gäste, die gekommen sind und
an alle, die bei der Umsetzung mitgearbeitet haben. Es gibt schon zahlreiche
Vorschläge für den nächsten Ennser
Wirtschaftscocktail!“
Aus den Ortsgruppen Neues
100 Prozent für Ammerstorfer
Energie-AG-Besuch, v.l.: GR Johannes und Susanne Lackinger, Simone Stummer, Markus Trittenwein, Adolf Mastny, Jürgen und Simone Schütz,
Altenbergs WB-Obmann Florian Gumpinger,
Peter Lehner, Heike Stummer mit Tochter Sabrina, Josef Scheibenreif, Thomas Mayr, Gabrielle
Scheibenreif, Josef Strutz-Winkler, GR Johannes
Traunmüller und Reinhard Grünbacher (EAG).
Bei der Vollversammlung des WB
Stroheim beim Mostheurigen Kapfenecker
wurde WB-Obmann Franz Ammerstorfer
mit 100 Prozent der Stimmen in seinem
Amt bestätigt. Als neue Vorstandsmitglieder wurden Michael Neubauer und
Claudia Schweizer gewählt, Erwin Kloimstein bleibt im Vorstand. Weiters wurden
langjährige WB-Mitglieder durch WB-
Bezirksobmann Michael Pecherstorfer
geehrt, allen voran Tischlermeister Johann
Pokorny für seine 60-jährige Mitgliedschaft und Autobusunternehmer Karl
Hehenberger für 40-jährige Treue zum
Wirtschaftsbund.
JHV in Stroheim, v. l.: Obmann Franz Ammerstorfer, BO Michael Pecherstorfer, Claudia Schweizer, Roland Hehenberger,
Bgm. Franz Breuer, Erwin Kloimstein und Michael Neubauer.
Foto: WB Ried
Freistadts WB-Bezirksobfrau LAbg.
Gabriele Lackner-Strauss gratuliert Obmann Josef Innendorfer zur Wiederwahl
als Obmann in Neumarkt.
Foto: WB Freistadt/Mark
Besuch bei Goldschmied Trucker
Der Wirtschaftsbund Steinbach am Attersee besuchte Herbert Trucker von der
gleichnamigen Goldschmiede in Weißenbach bei seiner alljährlichen Schmuckausstellung, die wieder sehr erfolgreich stattfand – diesmal war das Thema „Schmuckstücke
einst & heute“. Als Meisterbetrieb des HAND.WERK.HAUS Salzkammergut in Bad Goisern
stellt Trucker seine Goldschmiedearbeiten der breiten Öffentlichkeit vor. „Wir bedanken uns für das langjährige Engagement und die
Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region“,
sagt Alexandra Kunz vom
WB Steinbach/Attersee.
Besuch in der Goldschmiede Trucker in Weißenbach, v.l.: Christian
Fürthauer, Herbert Trucker, Richard Gonglach
und Alexandra Kunz
Foto: WB Steinbach
Beim Gemeindetag des Neumarkter
Wirtschaftsbundes wurde Transportunternehmer Josef Innendorfer einstimmig
als Obmann wiedergewählt. An der
Spitze zahlreicher Gäste gratulierten
WB-Bezirksobfrau LAbg. Gabriele
Lackner-Strauss, Vizebürgermeister
Reinhard Deibl, Gemeindeparteiobmann
Rupert Roth und WB-Bezirksgeschäftsführer Gerhard Mark Obmann Innendorfer
und seinem Team mit Johannes Gstöttenbauer, LAbg. aD. Bgm. aD. Alfred
Obermüller und Hedwig Gstöttenbauer zu
dem ausgesprochenen Vertrauen und
dankten für die engagierte Arbeit der
vergangenen Jahre.
Foto: VP-Wakolbinger
Innendorfer
bleibt Obmann
Oberösterreich
WB
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19
Im Blick Leute
LA-Talk mit
Sanjay Sauldie
im Lentos
Rabmer-Koller. Es gibt noch Restkarten für die
Leadership-Talks am 21. Oktober (Prof. Manfred
Spitzer über „Mentale Stärke für Führungskräfte“)
und am 18. November (Gregor Rossmann zum
Thema „Fit for Life – Fit for Business“).
Infos bei laurin.holzleitner@ooe-wb.at
Energie-Pionier zu
Gast bei Forstenlechner
„Lernen von den Besten“ – unter diesem Titel lud der Management Club Mühlviertel zu einer Betriebsbesichtigung in das Perger Unternehmen „Forstenlechner Installationstechnik“ mit anschließendem Impulsreferat von Energie-Pionier Wolfgang
Neumann, der im Jahr 1999 den „Energy Globe Award“ ins Leben gerufen hat und bis
heute organisiert. MC-Mühlviertel-Vorsitzender Markus Raml konnte gemeinsam mit
den Firmeninhabern Margit und Franz Forstenlechner zahlreiche interessierte Gäste
begrüßen, die sich zu den
Themen erneuerbare Energien
und Energieeffizienz informieren
wollten. Energie-Experte Neumann präsentierte an diesem
Abend eine für Entwicklungsländer lebenswichtige Klein-Solarstation: Kostenpunkt 150 Euro
und Lebensdauer 15 Jahre!
Energieeffizienz war das Thema
beim MC-Rundgang in der Perger
Firma Forstenlechner, v. l.: MCMühlviertel-Vorsitzender Markus
Raml, Margit und Franz Forstenlechner sowie Energie-Pionier Wolfgang Neumann. Foto: H. Öttl
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WB O b e r ö s t e r r e i c h
Leadership-Talk in Linz, von links:
Bernd Kirisits (OÖN), Ulrike RabmerKoller (WKOÖ) und Referent Sanjay
Sauldie (Direktor Europäisches
Internet Marketing Institut).
Foto: cityfoto.at/Kainrath
Laurenz Pöttinger / 50
Foto: Maringer
Anlässlich der Vortragsreihe „OÖN-Wirtschaftsakademie & Führungsimpulse“ lud der OÖ.
Wirtschaftsbund zu einem exklusiven Vorab-Talk
mit Sanjay Sauldie in die LENTOS Bibliothek ein.
Durch die Diskussion führte WKOÖ Vize-Präsidentin Ulrike Rabmer-Koller. Es war auch die Premiere
für die LA-Talks, die im Rahmen der LeadershipAkademie stattfinden. In fast privatem Rahmen
hatten Bernd Kirisits und Stefanie Karrer (beide
OÖNachrichten), Laurin Holzleitner und Sebastian
Peer (beide WBOÖ) sowie andere WB-Mitglieder
Gelegenheit, ihre Fragen direkt an den Experten
für Internetmarketing zu stellen. „Es war eine
interessante Diskussion über die Chancen und
Risiken des Internets für Unternehmen“, resümiert
Grieskirchens WB-Bezirksobmann
Stadtrat Laurenz Pöttinger feierte Ende
September seinen 50. Geburtstag. Er ging
in Grieskirchen zur Schule und schloss 1989
die Schmiede-Lehre im elterlichen Betrieb
(gegr. 1922) mit der Meisterprüfung ab.
1992 übernahm Laurenz Pöttinger den
Kunstschmiedebetrieb in Grieskirchen und
gründete 2000 die Metallwerkstätten
Pöttinger GmbH gemeinsam mit seinem
Bruder Wolfgang in Taufkirchen an der
Trattnach. Das Unternehmen beschäftigt
50 Mitarbeiter, darunter acht Lehrlinge. Seit
2010 ist er Obmann der WKO Grieskirchen.
Laurenz Pöttinger ist verheiratet mit
Katharina Pöttinger und hat zwei Kinder.
Leute Im Blick
Neue Kommerzialräte
Foto: WK/Mozart
Für ihre unternehmerischen Leistungen und ihren Einsatz in der Wirtschaftsvertretung wurden kürzlich fünf engagierte Unternehmerpersönlichkeiten mit dem Berufstitel
„Kommerzialrat“ ausgezeichnet. WKOÖ-Präsident Rudolf Trauner (Foto unten/l.)
überreichte die Kommerzialratsdekrete an Bruno Walter Diesenreiter (2. v.l. / Geschäftsführer der Firma Artweger), den Vorstandsdirektor der MAN Nutzfahrzeuge Österreich
AG bzw. MAN Truck & Bus Österreich AG Karl-Heinz Rauscher (3. v.r.), WIFI-Kurator
Georg Spiegelfeld-Schneeburg (4. v.l. / geschäftsführender Gesellschafter der SpiegelfeldSchneeburg‘schen Vermögensverwaltung), Innungsmeisterin der oö. Friseure und
Obmann-Stellvertreterin der Sparte Gewerbe und Handwerk Doris Steindl (3. v.l.) sowie
Ernst Josef Wiesinger (4. v.r. / Vorstandsvorsitzender der Welser Kellner & Kunz AG und
Gremialobmann des oö. Baustoff-, Eisen-, Hartwaren und Holzhandels). WKOÖ-Vizepräsidentin Ulrike Rabmer- Koller (2. v.r.) und WKOÖ-Direktor-Stellvertreter Hermann
Pühringer (r.) gratulierten den neuen Kommerzialräten.
Hermann Bell ist jetzt „ausdekoriert“
„Obwohl gebürtiger Vorarlberger, war dein Wirken für die oberösterreichische
Wirtschaft vorbildlich und als Oberbank-Generaldirektor legtest du den Grundstein
für die heutige Attraktivität des Standortes“, erklärte WB-Landesobmann Präsident Christoph Leitl anlässlich der Überreichung
der Ehrenmedaille in Gold des OÖ. Wirtschaftsbundes an Hermann
Bell (82) im Rahmen eines „Essens mit Freunden“. Für Hermann
Bell seien stets die Menschen und die Konzepte wichtig gewesen
– das brachte ihm höchstes Ansehen und das war auch enorm
wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung in Oberösterreich. Bell
absolvierte die Hochschule für Welthandel, war bereits Anfang der
70er Jahre Generaldirektor und Vorstandsvorsitzender der
Oberbank AG in Linz, von 1984 bis 2007 war er Honorarkonsul
von Deutschland und er ist Ehrensenator der Johannes Kepler
Universität Linz. Leitl: „Seit 1974 engagiert sich Hermann Bell
auch für den Wirtschaftsbund, ist also seit 40 Jahren aktives
Mitglied bei der dynamischen Kraft im Land. Dafür und für dein
Engagement für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich überreiche ich dir die Ehrenmedaille in Gold als symbolischen Dank für
alles Geleistete. Damit hast du jetzt sämtliche verfügbaren
Auszeichnungen von Bund, Land, Wirtschaftskammer und
Wirtschaftsbund erhalten, bist sozusagen ,ausdekoriert‘!“
Feierliche Urkundenübergabe in Linz, von rechts: Präsident
Christoph Leitl und Hermann Bell mit Tochter Claudia Bell.
Foto: WB-Engelsberger
Oberösterreich
WB
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21
Im Blick Leute
Die Dachmarke „Naturwunda“-Gemeinde Haibach ob der Donau
bietet Vereinen, Organisationen und Betrieben eine gemeinsame Plattform, um effizienter über die Gemeindegrenze hinaus auftreten zu
können. Natürlich werden unter dieser Dachmarke Schwerpunkte und
Maßnahmen gesetzt, die auch den Bürgerinnen und Bürgern ein besseres
Service bietet. Zudem soll das Interesses der Verbraucher an der Regionalität gestärkt werden. „Besonders im Tourismus ist ein Miteinander
besonders wichtig und wenn man dann auch noch unter einer gemeinsamen Marke wie der ,Naturwunda‘-Gemeinde auftreten darf, kann das
nur zu einem positiven Ergebnis für alle führen“ sagte die Tourismusverbandsvorsitzende Eva Gugler im Gespräch mit Klubobmann Thomas Stelzer.
„Wir werden in Zukunft sicher noch viel Interessantes aus der Naturwunda-Gemeinde Haibach hören“, zeigte sich Familienbund-Obmann Stelzer
Foto: Rathmayr/Gemeinde
„Naturwunda“ Donau
vom Engagement der regionalen Unternehmer begeistert.
Wirtschaftsbund-Bezirksobmann Michael Pecherstorfer
unterstützt diese Plattform und hofft auf zahlreiche Beteiligung durch ansässige Betriebe.
Danninger ist
Sportkonsulent
Für ihr groSSes Engagement für den Sport
zeichnete Wirtschafts- und Sportlandesrat
Michael Strugl kürzlich 24 Persönlichkeiten des
Sportlandes Oberösterreich mit dem Titel
„Konsulent/in der Oö. Landesregierung für das
Sportwesen“ aus – darunter auch Wirtschaftsbund-Kollege Johann Danninger aus Lichtenberg.
„Diese Auszeichnung ist ein Danke dafür, dass
sich unsere Konsulenten über viele Jahre im
nationalen und internationalen Sportwesen sehr
verdient gemacht haben“, betont Strugl.
Überreichung der Landesauszeichnung, von links:
Sportunion-Präsident Franz Schiefermair, Sportkonsulent Johann Danninger und Landesrat Michael Strugl.
Generationenwechsel in der OÖVP, von links: Bildungslandesrätin Doris Hummer,
Präsident Christoph Leitl und Wirtschaftslandesrat Michael Strugl. Foto: cityfoto.at
Foto: Land OÖ
Neue Generation in
OÖVP: Hummer & Strugl
22
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WB O b e r ö s t e r r e i c h
Präsident Christoph Leitl übergibt an
Doris Hummer und läutet einen Generationswechsel ein. „Es ist Zeit, Platz zu
machen für die junge Generation und
frische Ideen“, sagt WB-Landesobmann
Präsident Christoph Leitl (65) und
übergibt seinen Sitz im OÖVP-Landesparteivorstand an Bildungslandesrätin
Doris Hummer (41). „Ich möchte damit
ein Zeichen setzen und mein Vertrauen
gegenüber der nachfolgenden Generati-
on ausdrücken. Die Jungen haben sich
bestens bewährt und wir versierten
Kräfte werden künftig beratend mitgestalten.“ Zugleich mit Leitls Rückzug
über-lässt auch Josef Fill (75) seinen Platz
als OÖVP-Finanzreferent Wirtschaftslandesrat Michael Strugl (51). Damit rücken
zwei Persönlichkeiten aus dem Wirtschaftsbund an strategisch wichtige
Stellen zur künftigen Gestaltung des
Landes Oberösterreich nach.
Leute Im Blick
Transporteure fordern Politik
Mit rund 1.000 konzessionierten
Lkw-Betrieben und mehr als 900
Kleintransporteuren im Paket- und
Expressdienst bietet das oö. Transportgewerbe etwa 25.000 Mitarbeitern einen
Arbeitsplatz. Damit erarbeitet die
Branche einen für den Erfolg des
Wirtschaftsstandortes wichtigen Wertschöpfungsanteil. „Angesichts der
eingetrübten Konjunkturentwicklung
muss die Politik rasch gegensteuern,
damit der heimische Standort wieder
einen Fixplatz im europäischen Spitzenfeld einnehmen kann“, mahnte Obmann
Franz Danninger bei der Fachgruppentagung der oö. Transporteure. Vorrangig
gehe es ihm dabei um eine Entlastung
bei verkehrsspezifischen Steuern und
Abgaben sowie eine Verbesserung der
gesetzlichen Rahmenbedingungen.
LAbg. Thomas Stelzer stärkte sich mit frischen
„Naturwunda-Weckerl“ der Bäckerei Scheuer im
Beisein von Bgm. Franz Straßl, Michael Scheuer,
Clemens Kreinecker (Mosthof 3erBerg) und der
Tourismusverbandsvorsitzenden Eva Gugler (v.l.).
Foto: WB-Fleischmann
Michael Pecherstorfer / 40
Foto: Land OÖ
Fachgruppentagung der oö. Transporteure, von links: Spartenobmann
Johannes Hödlmayr, FGO-Stv. Michael
Hofstädter, Fachgruppenobmann
Franz Danninger FGO-Stv. Wolfgang
Schneckenreither und Sparten-GF
Christian Strasser. Foto: cityfoto.at
WB-Silber für Froschauer
Die Wirtschaftsbund-Senioren des Bezirkes Schärding haben einen neuen Obmann: Josko-SeniorChef Johann Scheuringer aus Kopfing erklärte sich bereit, die Nachfolge von Johann Froschauer aus
Taufkirchen anzutreten. Beim Bezirkstreffen im Gasthaus Grüneis in Kopfing dankte WB-SeniorenLandessprecher Bundesrat Gottfried Kneifel Froschauer für seine Arbeit und überreichte im Auftrag von
Präsident Christoph Leitl und Wirtschaftsbunddirektor Wolfgang Greil die Silberne Wirtschaftsmedaille.
Scheuringer und Kneifel sprachen sich bei der Aktivitätenplanung für eine enge Kooperation mit dem
OÖ. Seniorenbund aus. Scheuringer wörtlich: „Bei uns sind alle willkommen, die wirtschaftlich denken!
Egal ob sie im Aktivstand ein eigenes Unternehmen hatten oder andere Leitungsfunktionen in der
Gesellschaft ausgeübt haben.“
Wechsel bei den WB-Senioren im Bezirk Schärding, von links: der neue Bezirkssprecher
Johann Scheuringer mit seinem Vorgänger Johann Froschauer und BR Gottfried Kneifel.
Gleich drei Jubiläen feierte dieser Tage
der Eferdinger Tischlermeister Michael
Pecherstorfer – 40. Geburtstag sowie
10 Jahre als Wirtschaftsbund- und WKBezirksobmann. Dazu lud er Freunde und
Kollegen ins Gasthaus „Hoamat“.
Zu diesem besonderen Anlass bekam Michael Pecherstorfer die Wirtschaftsmedaille
Oberösterreich
WB
•
Foto: WB Schärding/Reininger
der WK Oberösterreich von WKOÖ-Präsident
Rudolf Trauner, WKOÖ-Vizepräsidentin
Ulrike Rabmer-Koller, WKOÖ-Direktor Walter
Bremberger und WKOÖ-Vizedirektor Hermann
Pühringer überreicht. Weitere Gäste: Wirtschaftslandesrat Michael Strugl, Eferdings
WKO-Leiter Hans Moser, WB-Direktor Wolfgang Greil und Bundesrat Gottfried Kneifel.
23
www.arbeitsplatz-oberoesterreich.at
Ausbilden.
investieren.
Arbeitsplätze.
Arbeitsplatz 2020
Oberösterreich
Oberösterreich setzt bis 2020
ein Fünf-Säulen-Programm für
Fachkräfte und Jugendausbildung
um. Damit sichern wir Wachstum,
Wohlstand und soziale Sicherheit
sowie bessere Jobchancen für alle
Oberösterreicher/-innen.
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