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Ideen, Ideen, Ideen. Woher sie kom- men, wohin sie gehen, wie sie

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Olaf Kutzmutz, 1965, studierte in
Münster und ist seit dem letzten
Jahrtausend Programmleiter
Literatur der Bundesakademie.
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Ideen, Ideen, Ideen. Woher sie kommen, wohin sie gehen, wie sie zu
fassen sind. Darüber können Schriftsteller Wochen und Monate sinnieren. Die Natur, ein leeres Blatt, die eigene oder eine fremde Lebensgeschichte, ein Buch, ein Lied, ein zufälliger Blick aus dem Fenster – fast alles taugt dazu, aus einem Nichttext
einen Text zu machen. Für den einen
müssen zusätzlich die Sterne günstig
stehen, für den anderen der Wein
den richtigen Jahrgang haben oder
das Abendlicht im passenden Winkel
aufs Papier scheinen, damit aus der
Eingebung eine Geschichte, ein Gedicht oder ein legendärer Blog-Eintrag wird.
Mitunter bemerken Auto-
rinnen und Autoren im Laufe ihres
Schreiblebens einen Wandel bei der
Art und Weise, auf Ideen zu kommen. Über eine ungewöhnliche Entwicklung hat in dieser Hinsicht der
Schriftsteller Edgar Hilsenrath berichtet. Von ihm ist ein Statement überliefert, das in seiner Offenheit und
allseitigen Gültigkeit jedem schreibblockierten Schriftsteller Mut macht.
Auf die Frage, wovon er sich inspirieren lasse, sagte Hilsenrath: „Also,
früher waren es immer schöne Frauen. Heute kann es eine Mülltonne
sein, irgendwas, was mich irritiert.
Die Inspiration ist plötzlich da.“
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Das Programm
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Bartkowiaks forum book art
das Schaufenster
der zeitgenössischen Buchkunst
www. forumbookart
.com
ww.forumbook
art.com
Sammler bibliophiler Werke, Bibliotheken,
Museen, Hochschulen, Galeristen, Antiquare,
und viele kulturelle Einrichtungen nutzen
»Bartkowiaks forum book art« seit 1988
als einzigartige, sich laufend ergänzende
Informationsquelle zur Recherche und für die
Forschung.
In gedruckter Form erschienen 23 umfangreiche
Ausgaben mit ca. 6000 Werken, Künstler- und
Autorenregistern und vielen redaktionellen
Beiträgen. Frühere Ausgaben sind zum Teil
noch lieferbar.
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Körnerstr.24, 22301Hamburg
Telefon: +49 (0)40 279 36 74
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Die Fortbildungen nach Rubriken
Tagungen
LI 14 Jahrestagung des Verbands deutschsprachiger Literaturübersetzer
(VdÜ). 8. Wolfenbütteler Gespräch
LI 19 Der Grenzgänger. Zum 74. Geburtstag von Jurek Becker
Literaturwerkstätten
LI 2 Basiskurs Erzählen IV. Stil
LI 4 Schreib, Gruppe! Wie man zum Texten anleitet: erstes Training
LI 5 Alles auf eine Karte setzen. Werkstatt für kleine Texte mit großer Wirkung
LI 7 Phantastische Literatur schreiben. Langformen in Fantasy, Horror und
Sciencefiction
LI 8 Vom Leben zur Geschichte. Werkstatt erzählendes Sachbuch: Biographien
LI
LI 10 Vom Glanz und Elend des historischen Romans. Wie aus Geschichte
Geschichten werden
LI 12 Text-TÜV. Manuskripte auf dem Prüfstand
LI 13 Tonlagen. Wie man sein stilistisches Repertoire erweitert
LI 15 Ich arbeite, also schreibe ich. Selbstversuche mit engagierter Literatur
LI 16 Basiskurs Erzählen V. Dramaturgie und Spannung
LI 18 Kleine Menschen in der Stadt. Wie man Miniaturwelten baut und beschreibt
LI 20 Ich schau dir in die Augen, Kleines. Über die großen Gefühle schreiben
LI 21 Weniger ist mehr. Werkstatt Kurzgeschichte
LI 23 Wilsbergs Welt. Wie man ein Krimi-Universum schafft
LI 24 Landpartie. Feldforschungen zu zeitgemäßen Naturbildern – Prosawerkstatt
LI 29 Basiskurs Erzählen VI. Mit allen Sinnen schreiben
LI 31 Vier Seiten für ein Universum. Die Sciencefiction-Kurzgeschichte
Markt und Mediales
LI 1 Ein Text, ein Tisch, ein Wasserglas? Wie man Veranstaltungen moderiert
LI 6 Wer zum Teufel ist Alex? Werkstatt Hörspiel und Szenisches Schreiben
LI 9 Vom Alltag im Verlag. Was Büchermacher bewegt
LI 11 Beruf „Autor”. Wie bieten Sie Verlagen oder Agenturen erfolgreich ein
Buchmanuskript an?
LI 17 Nie mehr verstimmt. Lese- und Auftrittstraining für Autoren
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LI 22
Filmisch erzählen. Dramaturgie und Spannung vom Kino lernen
LI 25
Oh mein Gott, der Plot! Autorenarbeit für tägliche Serien
LI 26 Faust, Quichotte, Ahab und Kollegen. Geschichten erfinden in Wort und Bild
LI 28 Journalistisches Schreiben. Nachricht, Bericht und andere Standards
Das Fremde und das Eigene
LI 3 Tausendundeine Nacht. Weltliteratur und Weltkultur aus Arabien
LI 27 Wolfenbütteler Übersetzergespräche X
LI 30 Ich weiß nicht, was soll er bedeuten. Wie man einen literarischen Text
(aus dem Englischen) übersetzt
Der bei den Veranstaltungen angegebene Kostenanteil umfasst, wenn
nicht anders angegeben, Vollpension und Kursgebühr. Über mögliche Rabatte können Sie sich in den Teilnahmebedingungen auf Seite 142 informieren.
Die Kurse beginnen, wenn nicht anders angegeben, am ersten Seminartag
um 16 Uhr und enden am letzten Seminartag um 14 Uhr.
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17. – 19. Januar 2011
Ein Text, ein Tisch, ein Wasserglas?
Wie man Veranstaltungen moderiert
Leitung: Thomas Lang, Hinrich Schmidt-Henkel, N. N., Teilnahme auf Einladung, Anmeldeschluss: 15. Dezember 2010. Veranstaltet von der Weltlesebühne e.V. in Zusammenarbeit mit der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung. Ergänzend und weiterführend siehe LI 14 LI 17
Immer häufiger verlassen Übersetzer ihre Schreibtische und werden zu
Vermittlern der von ihnen übertragenen Texte. Sie betreten die Bühne – zusammen
mit Kollegen oder mit ihren Autoren, oft als Moderatoren, Vorleser und Dolmetscher
in einer Person.
Der Kurs vermittelt konzeptionelle und praktische Kenntnisse für den gelungenen Aufbau und Ablauf von Veranstaltungen sowie den Umgang mit Gästen
und Publikum, Mikrofon und Technik. Darüber hinaus wird trainiert, der eigenen
Stimme auf die Spur zu kommen und den Körper im Raum zu bewegen.
Der Kurs richtet sich insbesondere an Literaturübersetzer, die mit ihrer Arbeit ins Licht der Öffentlichkeit treten und nicht nur auf dem Papier eine gute Figur
machen wollen.
➦ Thomas Lang, Wolfenbüttel, Theaterpädagoge und Regisseur.
➦ Hinrich Schmidt-Henkel, Berlin, Übersetzer.
LI 2
21. – 23. Januar 2011
Basiskurs Erzählen IV
Stil
Leitung: Stefan Ulrich Meyer, Dr. Olaf Kutzmutz, Kostenanteil: 170,– € (inkl. Ü/VP) + 5,– €
für einen Reader, Anmeldeschluss: 15. Dezember 2010.
Ein guter Schriftsteller ist nichts anderes als ein versierter Baumeister. Setzt
der eine auf sein architektonisches Genie, der andere auf seinen Fleiß, so bedienen
sich aber alle Baumeister jener gestalterischen Elemente, aus denen Literatur entsteht.
Um Analyse und Einsatz dieser Elemente geht es in unserem „Basiskurs Erzählen“. Wir trennen, was zusammengehört, um Schritt für Schritt die Bauformen
erzählender Prosa zu verstehen und sie für die literarische Produktion besser zu nutzen. In einer Folge von Kursen nehmen wir die Prosa unter die Lupe, und zwar unter
wechselnden Schwerpunkten wie zum Beispiel Figuren, Perspektive, Dialoge, Stil und
Dramaturgie. Dass dabei stets das literarische Ganze im Blick behalten werden muss,
versteht sich von selbst.
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Der vierte Teil des Kurses beschäftigt sich mit dem Stil, der als Grundton das jeweilige Werk bestimmt. Welches Repertoire an Stilen gibt es? Was bedeutet Stil auf der
Wortebene, was auf der umfassenden Ebene der Komposition? Fordern bestimmte
Genres spezielle Stillagen? Wie finde ich langfristig meinen persönlichen Stil? Neben
der Analyse von eigener Prosa stehen die Arbeit mit Texten aus der Gegenwartsliteratur sowie schreibpraktische Übungen zum Thema.
Reichen Sie bitte mit Ihrer Anmeldung für den Reader eine Arbeitsprobe
aus der eigenen Werkstatt ein (max. 5 Normseiten), die wir im Kurs vor allem in
Hinblick auf das Schwerpunktthema „Stil“ betrachten.
Jedes Kursmodul kann einzeln gebucht werden.
➦ Stefan Ulrich Meyer, München, Programmleiter Sachbuch bei Droemer Knaur.
LI 3
3. – 6. Februar 2011
Tausendundeine Nacht
Weltliteratur und Weltkultur aus Arabien
Leitung: Dr. Claudia Ott, Dr. Olaf Kutzmutz, Kostenanteil: 258,– € (inkl. Ü/VP) + 5,– € für
einen Reader, Anmeldeschluss: 3. Januar 2011.
Was wissen wir schon von der arabischen Welt? Von ihrer Vielfalt und
kulturellen Breite? Klischees bestimmen häufig das Bild, wenn vom Nahen Osten die
Rede ist. Gegen diese erstarrten Bilder setzt das Seminar Informationen über eine
lebendige Kultur, die nur wenige aus eigener Anschauung kennen.
Das Seminar stellt Ihnen Höhepunkte der arabischen Kultur und Literatur
vor und vermittelt Grundlagen interkultureller Kompetenz: durch Einführungen in
Schrift, Kunst, Musik, Wissenschaften, Literatur und ihre Übersetzungen, den Islam
und andere Religionen in der arabischen Welt sowie arabische Gruß- und Höflichkeitsformeln. Das erschließt uns eine facettenreiche Welt, die uns die täglichen
Nachrichten aus Nahost in der Regel vorenthalten. So lädt Sie das Seminar ein zu einer Expedition in eine fremde Heimat, die für manchen von uns schon beim Nachbarn oder dem Arbeitskollegen aus der arabischen Welt beginnt.
Den Auftakt zum Seminar bildet die Geschichtensammlung „Tausendundeine Nacht“, die wie kaum ein anderes Werk der Weltliteratur Brücken zwischen
Kulturen und Literaturen gebaut hat. Aus ihrer Neuübersetzung liest Claudia Ott
zum Start des Seminars am 3. Februar um 20 Uhr.
LI
➦ Claudia Ott, Erlangen, Übersetzerin, Autorin und Orientalistin
(www.tausendundeine-nacht.com).
LI 4
13. – 15. Februar 2011
Schreib, Gruppe!
Wie man zum Texten anleitet: erstes Training
Leitung: Kathrin Lange, Dr. Olaf Kutzmutz, Kostenanteil: 168,– € (inkl. Ü/VP), AnmeldeLI 15
LI 16
schluss: 13. Januar 2011. Ergänzend und weiterführend siehe LI 2
Das Wunderbare am Schreiben ist, dass man als Schöpfer literarische
Welten gleichsam aus dem Nichts entstehen lässt. Wie aber geht das? Und was soll
ich tun, wenn mir nicht einmal ein erster Satz einfällt? Einfach den zweiten schreiben?
Wer nicht allein auf geniale Eingebungen vertrauen möchte, braucht wie
jeder Autor Training und engen Kontakt zur Literatur. Und darum soll es in dieser
Werkstatt gehen. Wir wollen gemeinsam erste Hürden nehmen und darüber reden,
wie ein entsprechender Schreibkurs angelegt werden könnte. Der Akzent liegt dabei
auf Selbstversuchen im Schreiben und dem kollegialen Austausch.
Diese Werkstatt versteht das Kreative Schreiben zuallererst als produktives
Lesen – wir lernen von dem, was es schon gibt. Dafür schauen wir uns an, welche
literarischen ‚Lösungen’ die Weltliteratur bereithält und errichten auf diesem Boden
unser Schreibcamp – mit Trainingseinheiten für unterschiedliche Niveaus.
Wir probieren in dieser Werkstatt praktisch aus, welche Impulse und Verfahren sich anbieten, um auf die Schreibspur zu kommen. Welche Rituale, zum Beispiel der Textkritik, sind nötig, um langfristig eine Gruppe fürs Schreiben, Überarbeiten und Neuschreiben zu motivieren? Wo hört das Kreative Schreiben auf und wo
beginnt die Literatur?
Der Kurs richtet sich an Autoren, Leiterinnen und Leiter von Schreibgruppen und alle, die es werden möchten.
➦ Kathrin Lange, Söhlde, Autorin von Sciencefiction-, Fantasy- und historischen Romanen sowie Schreibgruppenleiterin (www.kathrin-lange.de).
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LI 5
20. – 22. Februar 2011
Alles auf eine Karte setzen
Werkstatt für kleine Texte mit großer Wirkung
Leitung: Dr. Regula Venske, Dr. Olaf Kutzmutz, Kostenanteil: 170,– € (inkl. Ü/VP), Anmeldeschluss: 20. Januar 2011. Ergänzend und weiterführend siehe LI 18 LI 21 LI 31
Auf einer Postkarte ist für alles Platz: für den Kurzkrimi mit Mord und Totschlag ebenso wie für den Entwicklungsroman, die Liebesgeschichte oder das Herzschmerzgedicht, für Aphorismen, Reise-, Wetter- und Straßenzustandsberichte, für
philosophische Abhandlungen oder eine Familienchronik. Künstler und Schriftsteller
wie Franz Marc, Else Lasker-Schüler oder Jurek Becker haben mit dem kleinen Format zu spielen gewusst und in der vorgegebenen oder selbstauferlegten Beschränkung großartige Miniaturen geschaffen.
Was lässt sich auf kleinem Raum, mit gut hundert Worten nicht alles sagen! Wir probieren es getreu dem Leitsatz aus, dass es besser sei, in die Tiefe und
nicht in die Breite zu erzählen – nebenbei bemerkt, ein Vermögen, das auch bei längeren Texten nicht schadet.
Wer Spaß daran hat, Dramaturgie, Figuren und Stoff auf weniger als 200
Quadratzentimetern unterzubringen, sollte in diesem Kurs alles auf eine Karte setzen
– auf dass die nächste Geburtstags- und Weihnachtspost Familie, Erdkreis und den
Postboten in Erstaunen versetzt.
Ihre eigene Arbeit stellt Regula Venske im Rahmen einer öffentlichen Lesung am 21. Februar, 20 Uhr, vor.
➦ Regula Venske, Hamburg, Schriftstellerin, schreibt Romane und Erzählungen, zuletzt
erschienen ihre Krimis „Der Bajazzo“ und „Ein allzu leichter Tod“ (www.regulavenske.
de).
LI 6
11. – 13. März 2011
Wer zum Teufel ist Alex?
Werkstatt Hörspiel und Szenisches Schreiben
Leitung: Leonhard Koppelmann, Hilke Veth, Kostenanteil: 178,– € (inkl. Ü/VP) + 5,– €
für einen Reader, Anmeldeschluss: 11. Februar 2011. Ergänzend und weiterführend
siehe LI 18 LI 25
Wir wissen nur den Namen, nicht einmal das Geschlecht. Reden wir von
Alexandra oder Alexander? Ist er Vater von drei Kindern? Oder ist sie kinderlos und
Single? Eine Bankerin? Ein Automechaniker? Ein Gehilfe des französischen Botschafters in der Schweiz? Die Nachbarin von der ersten Etage? Der Hund in der Ferne,
dessen Bellen uns seit Jahren stört? Wer also ist Alex?
Unsere Werkstatt verstehen wir als Spurensuche. Erste Annäherungen an
Alex dienen uns als Startpunkt, um schreibpraktisch weiter über Alex zu spekulieren.
Über Alex, von der alle sprechen, der (oder die) aber niemals selbst zu Wort kommt.
Aus fiktiven Nachrichtenmeldungen, bruchstückhaften Zeugnissen, kurzen Spielszenen, Gedichten und anderen Fundstücken ergibt sich – ja, was? Ein schillerndes, widersprüchliches, tiefsinniges, oberflächliches Bild einer Figur? Diese Einzelteile verbinden sich – je nachdem, welche davon der Hörer oder Leser kennt – zu einer Liebes-,
Polit-, Krimi- oder Actiongeschichte.
Oder verbirgt sich hinter „Alex“ gar keine Person, sondern ein militärischer Geheimcode oder das Kürzel für einen neuen Investmentfonds? Ist Alex gar
nur eine Erfindung – von uns?
Nach dem Anmeldeschluss erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
eine Schreibaufgabe, die sie auf die Spur von Alex setzt.
➦ Leonhard Koppelmann, Köln, (Hörspiel-)Regisseur und Autor
(www.rowohlt-medienagentur.de/autor/617903).
➦ Hilke Veth, Hamburg, Hörspieldramaturgin beim NDR und Autorin.
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Haben Sie die Akademiepreisfrage
schon gesehen?
Auf S. 3 erfahren Sie mehr.
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25. – 27. März 2011
LI 7
Phantastische Literatur schreiben
Langformen in Fantasy, Horror und Sciencefiction
Leitung: Klaus N. Frick, Kathrin Lange, Kostenanteil: 178,– € (inkl. Ü/VP) + 5,– € für
einen Reader, Anmeldeschluss: 25. Februar 2011. Ergänzend und weiterführend siehe
LI 22
LI 23
LI 25
LI 31
Die phantastische Literatur hat mit all ihren Spielarten die Buchhandlungen erobert, und auch in Kino und Fernsehen sind phantastische Themen weit
verbreitet. Vor allem deutschsprachige Autorinnen und Autoren haben von der Entwicklung der letzten zehn Jahre profitiert. Dabei erfreut sich die Fantasy größter Beliebtheit, ebenso finden phantastische Liebesromane, Sciencefiction und Horror ihre
Leser.
Es herrscht ein wahrer Boom – und jeder Boom schwächt sich irgendwann
ab. Das Interesse an phantastischen Themen wird sicher bleiben, aber die Richtungen und Geschmäcker werden sich ändern. Ideenreiche Autoren, die stilsicher
schreiben, haben weiterhin gute Chancen, veröffentlicht zu werden.
Das Seminar richtet sich an Autoren, die an Romanprojekten arbeiten und
diese optimieren wollen. Ihnen wird anhand ihrer eigenen Werke gezeigt, was sie
wo verbessern können und welche Chancen ihr Text auf dem Markt haben kann.
Schreibübungen und Diskussionen bestimmen den Hauptteil des Seminars, aber
auch theoretische Aspekte werden vermittelt, zum Beispiel: Wie arbeiten Verlage?
Was macht ein gelungenes Exposé aus?
Ein Schwerpunkt wird der „Kern“ eines Romans sein: Was will eigentlich
erzählt werden? Was macht den Roman aus? Und wie kann man die Originalität des
Werkes weiter schärfen?
Nach dem Anmeldeschluss erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
eine Schreibaufgabe.
LI
➦ Klaus N. Frick, Karlsruhe, Sciencefiction-Redakteur
(www.perry-rhodan.net/information/team/verlag/frick.html).
➦ Kathrin Lange, Söhlde, Autorin von Sciencefiction-, Fantasy- und historischen Romanen (www.kathrin-lange.de).
LI 8
3. – 5. April 2011
Vom Leben zur Geschichte
Werkstatt erzählendes Sachbuch: Biographien
Leitung: Thilo Wydra, Dr. Olaf Kutzmutz, Kostenanteil: 168,– € (inkl. Ü/VP) + 5,– € für
einen Reader, Anmeldeschluss: 3. März 2011. Ergänzend und weiterführend siehe LI 19
Ob Legende oder Mythos, ob Ikone oder Vorbild – Biographien über bedeutende Persönlichkeiten sind seit Jahren en vogue. Schauspieler, Politiker, zeithistorische Größen – sie alle haben ein Leben gelebt und Wirkungen hinterlassen. Und
die Menschen interessiert das, sie lesen deren Biographien.
Keines dieser Leben erzählt sich jedoch von selbst. In der Regel entscheidet ein Sachbuchautor, wie er aus den vielen Details eine erzählens- und lesenswerte
Geschichte macht. Doch wie schreibt man eine solche Biographie? Wie steigt man
ein? Wie kommt man an all die Quellen und Gesprächspartner? Wie gestalten sich
die Recherchen? Was macht die Biographie im Kern aus und unverwechselbar? Und
warum will oder muss man sie schreiben? Das Seminar geht diesen Fragen nach und
gibt exemplarisch Antworten anhand von Thilo Wydras Biographien – u.a. über Romy Schneider, Alfred Hitchcock und Volker Schlöndorff – und anderen beispielhaften
Texten.
Eingeladen zu diesem Seminar sind Journalisten, Autoren und alle, die eine Biographie planen oder gerade schreiben – sei es über eine Berühmtheit der
Weltgeschichte, eine Größe aus dem lokalen Umfeld oder auch der Familie.
Lektürehinweis: Olaf Kutzmutz: Jurek Becker. 2006; Thilo Wydra: Romy
Schneider. 2008; Thilo Wydra: Alfred Hitchcock. 2010
Mit der Anmeldung reichen die Teilnehmer ein Exposé für ihr BiographieProjekt ein (max. 2 Seiten).
➦ Thilo Wydra, München, Sachbuchautor und Journalist (www.suhrkamp.de/autoren/
thilo_wydra_6020.html)
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1. – 3. Mai 2011
LI 9
Vom Alltag im Verlag
Was Büchermacher bewegt
Leitung: Dr. Rainer Weiss, Dr. Olaf Kutzmutz, Kostenanteil: 170,– € (inkl. Ü/VP),
Anmeldeschluss: 1. April 2011. Ergänzend und weiterführend siehe LI 11
Ein Buch kommt zur Welt. Es verkauft sich gut oder es verkauft sich
schlecht, der Verleger ist glücklich oder er ist es nicht. Was alles geschah davor, was
geschieht danach?
Das Seminar bietet Innenansichten eines Verlags und beleuchtet jene
Schritte, die für Autoren und Verleger gleichermaßen wichtig sind: Wie gelangen
Manuskripte zum Verlag und wie werden sie dort geprüft? Was zum Beispiel ist zu
sagen zum Verlagsvertrag, der Titelkalkulation und der Herstellung von Büchern?
Wie erarbeitet man eine Projektidee? Welche Rolle spielt das Marketing in Print und
Online? Warum gilt gemeinhin das Lektorat als eigentlicher „Kraftraum“ der Verlagsmaschine? Und braucht eine Generation von Autoren, die sich im Netz bewegt,
überhaupt noch einen Verleger als Gegenüber?
Durch kleinere Übungen, Lektüre von einschlägigem Material und einen
Flug über die aktuelle Verlagslandschaft erleben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer praxisnah, was den Alltag eines Verlags ausmacht. Das Seminar zeigt, wie ein
Betrieb arbeitet, den die meisten nur von außen oder vom Hörensagen kennen. Es
lädt zum kollegialen Austausch ein und möchte Autoren, Journalisten, Verleger und
alle, die mit Büchern zu tun haben, in die Lage versetzen, sich sachkundiger auf
dem Buchmarkt zu bewegen – um bei aller „Düsternheit der deutschen Buchhandeley“ (Goethe) Lichtseiten im Betrieb zu entdecken.
➦ Rainer Weiss, Frankfurt/M., Verleger von weissbooks.w (www.weissbooks.de).
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6. – 8. Mai 2011
Vom Glanz und Elend des historischen
Romans
Wie aus Geschichte Geschichten werden
Leitung: Dr. Burkhard Spinnen, Dr. Olaf Kutzmutz, Kostenanteil: 170,– € (inkl. Ü/VP) +
5,– € für einen Reader, Anmeldeschluss: 6. April 2011. Ergänzend und weiterführend
LI 8
siehe LI 7
Historische Romane kommen beim großen Publikum gut an. Sie versprechen dem Leser eine Zeitreise im Kopf, vergangene Welten kennen zu lernen und
dabei stets die überlegene Position des Später-Geborenen zu bewahren.
Doch im historischen Roman stecken ästhetische Fußangeln. Kann man
wirklich mit dem Bewusstsein von 2011 ein Mittelalter oder ein spätes 19. Jahrhundert zutreffend beschreiben? Setzt man, wenn man heute lebt, nicht notwendig
den Figuren von früher einen modernen Kopf auf? Was heißt es eigentlich, sich zurückzuversetzen? Reicht es dazu aus, umfangreich zu recherchieren? Oder kann
man sich vielleicht sogar ausdrücklich dazu bekennen, Heutiges (Zeitloses gar!) im
Gewand einer vergangenen Epoche darstellen zu wollen?
Das Seminar möchte anhand der Entwürfe und Pläne seiner Teilnehmenden all diese Fragen besprechen. Ziel sollte es sein, demjenigen, der ein historisches Schreibprojekt angeht, Material zur Reflexion seines Ansatzes an die Hand zu
geben.
Seine eigene Arbeit stellt Burkhard Spinnen im Rahmen einer öffentlichen
Lesung am 7. Mai, 20 Uhr, vor.
➦ Burkhard Spinnen, Münster, Schriftsteller und Jury-Vorsitzender bei den Klagenfurter „Tagen der deutschsprachigen Literatur“ (http://bachmannpreis.eu/de/jury/2).
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Haben Sie die Akademiepreisfrage
schon gesehen?
Auf S. 3 erfahren Sie mehr.
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LI 11
15. – 17. Mai 2011
Beruf „Autor”
Wie bieten Sie Verlagen oder Agenturen erfolgreich ein Buchmanuskript an?
Leitung: Petra Hermanns, Dr. Werner Irro, Kostenanteil: 250,- € (inkl. Ü/VP) + 5,– € für
einen Reader, Anmeldeschluss: 15. April 2011, max. 10 Teilnehmer. Ergänzend und
LI 12
weiterführend siehe LI 9
Angehende Autoren bewegen sich auf einem umkämpften Markt. Doch
was für Spielregeln gelten auf diesem Markt? Welches Vorgehen verspricht Erfolg,
wie positioniert man sich angemessen?
Bei Projekten, die noch nicht abgeschlossen sind, ist es ratsam, sich frühzeitig mit der Buchmarkt-Situation und den Erwartungen vertraut zu machen, die
an literarische oder an Sachbuch-Themen gerichtet werden. Und bei fertigen Manuskripten ist es sowieso höchste Zeit.
Alle Teilnehmer lernen anhand zahlreicher praktischer Tipps und
Übungen die Regeln des Metiers – vom Anschreiben bis zum Verlagsvertrag, von
der Marktanalyse bis zur Verlagssuche. Am Ende des Seminars hält jeder Teilnehmer eine optimierte Fassung seiner Manuskriptpräsentation in den Händen. In
Kurzreferaten wird zudem Einblick in die Arbeitsweise von Verlagen und Lektoraten
gegeben (Programm, Kalkulation, Buchhandelsmarketing).
Natürlich geht es auch um Inhalte, sie sind ja der Kern des Auftritts als
Autor und Autorin. Die Referenten bieten kurze Einzelgespräche zu den vorher eingereichten Textproben an. Dabei geht es zum Beispiel um Thema und Figuren eines
Romans, um die Aufbereitung des Stoffes für ein Sachbuch, um Genres, Handlungsbogen, Erzählstil.
Reichen Sie mit Ihrer Anmeldung für den Reader bitte eine Textprobe
(max. 5 Seiten) und ein Exposé Ihres Projekts (1 Seite) inklusive Anschreiben / Kurzvita (1 Seite) für einen Verlag ein.
LI
➦ Petra Hermanns, Frankfurt/M., Agentin (www.scriptsforsale.de).
➦ Werner Irro, Hamburg, freier Lektor, zuvor bei Rowohlt und der Edition Solitude
(www.wortinstitut.de).
LI 12
27. – 29. Mai 2011
Text-TÜV
Manuskripte auf dem Prüfstand
Leitung: Prof. Dr. Martin Hielscher, Dr. Olaf Kutzmutz, Kostenanteil: 170,– € (inkl. Ü/
VP) + 5,– € für einen Reader, Anmeldeschluss: 27. April 2011. Ergänzend und weiterführend siehe LI 11 LI 22
Die Karosserie ist alt und klapprig, der Tank fast leer, die Frontscheibe
verschmiert, die Gangschaltung zerknirscht, der Motor ein Heulen – wer möchte
schon gern in solch einem Auto verreisen?
Bei Texten scheint alles anders: Da müssen Figuren ohne Airbag auskommen, wenn für sie überhaupt Plätze vorgesehen sind. Die Türen klemmen, Ein- und
Ausstieg werden zum Kraftakt. Das Fahrzeug lässt sich kaum auf Kurs halten, bricht
willkürlich nach rechts und links aus und das Ziel der Reise ist mitunter auch unklar
...
Solche Probleme sind Ihnen als Autorin und Autor vertraut? Höchste Zeit
also, Ihr Manuskript dem Textüberwachungsverein vorzuführen. Hier wird Ihr Projekt gründlich gecheckt: die Plottüchtigkeit überprüft, die Textverschraubungen abgeklopft und geschaut, ob Sie die nationalen Schmerzgrenzen für den Standardleser einhalten.
Die Teilnehmenden, die eine Prüfplakette anstreben, bewerben sich mit
einer Textprobe (max. 10 Normseiten). Im Mittelpunkt des Seminars steht die kritische Diskussion der eingereichten Texte. Hinzu kommen Einblicke in den Programmaufbau eines Verlags: Welche verlagsinternen Schritte sind notwendig, damit aus einem Manuskript ein erfolgreiches Buch wird?
➦ Martin Hielscher, München, Programmleiter Belletristik bei C. H. Beck
(www.poetenladen.de/wf-schmid-martin-hielscher-bachmann-wettbewerb.htm).
Literatur
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LI 13
5. – 7. Juni 2011
Tonlagen
Wie man sein stilistisches Repertoire erweitert
Leitung: Markus Orths, Dr. Olaf Kutzmutz, Kostenanteil: 170,– € (inkl. Ü/VP), AnmeldeLI 20
LI 21
schluss: 5. Mai 2011. Ergänzend und weiterführend siehe LI 2
„Dieser Schriftsteller hat einen unverwechselbaren Ton!“ Das gilt in den
Feuilletons oder literarischen Lobreden gemeinhin als großes Kompliment. Wie aber
kommt ein Schriftsteller zu jenem „unverwechselbaren Ton“? Ein wesentliches
Merkmal dieses eigenen Tons ist der Stil des Textes. Die Unterschiede sind diesbezüglich enorm. Barock Überbordendes, Wiederholungs- und Insistierungsorgien, absolute Reduktion aufs Wesentliche, lakonisches Nebenbei-Fallenlassen, manieristische Kunst- oder derbe, raue Alltagssprache, kaskadenhafte Schachtelsätze oder
elliptische Satzschnipsel – man sehe sich daraufhin Grass, Bernhard, Hemingway,
Mann, Nabokov, Borchert, Salinger oder Bukowski an, um nur einige auffällige Beispiele zu nennen.
Auf der Suche nach dem eigenen Ton ist es ungemein nützlich, die verschiedensten Stile kennen zu lernen und auszuprobieren. Sich bewusst auch einmal
auf fremdes Terrain zu wagen und dem Ungewohnten ins Auge zu blicken, um sein
eigenes Repertoire zu erweitern. Dies tun wir anhand von literarischen Beispielen
und in vielen Übungen.
Lektürehinweise: Raymond Queneau: Stilübungen; Olaf Kutzmutz / Stephan Porombka (Hg.): Erst lesen. Dann schreiben
Seine eigene Arbeit stellt Markus Orths im Rahmen einer öffentlichen Lesung am 6. Juni, 20 Uhr, vor.
➦ Markus Orths, Karlsruhe, Autor (www.schoeffling.de/content/autoren/markus-orths.
html).
LI 14
17. – 19. Juni 2011
Jahrestagung des
Verbands deutschsprachiger Literaturübersetzer (VdÜ)
8. Wolfenbütteler Gespräch
Anmeldung: Lassen Sie anhand des Formulars am Ende des Jahresprogramms oder per
E-Mail ab sofort Ihr Interesse vormerken. Das Programm erscheint etwa 12 Wochen vor
dem Tagungstermin. Bitte anfordern bei jahrestagung@literaturuebersetzer.de.
LI 27
LI 30 und
Ergänzend und weiterführend siehe LI 3
www.literaturuebersetzer.de
Ohne die Übersetzer wäre „Weltliteratur“ ein leerer Begriff. Was andere
Völker denken und fühlen, erfahren wir aus ihren Literaturen. Diese aber erschließen sich erst dank der Sprach- und Interpretationskunst der Übersetzer. Seit der
Goethe-Zeit gilt Deutschland als klassisches Übersetzerland. Diese Tradition wirkt
fort: Heute ist jedes zweite belletristische Buch eine Übersetzung.
Literaturübersetzer übersetzen Belletristik, Sachbücher, wissenschaftliche
Texte, Theaterstücke, Hörspiele, Filme und ähnliche Werke, die zur Veröffentlichung
bestimmt und einem breiten Publikum zugänglich sind.
Professionalisierung, Austausch untereinander und mit Übersetzern anderer Länder, Tagungen und Kongresse – darauf zielten die sieben Literaturübersetzer,
die 1954 in Hamburg den Verband deutschsprachiger Übersetzer literarischer und
wissenschaftlicher Werke e. V. (VdÜ) gründeten. Heute ist der VdÜ als Bundessparte
Übersetzer im Verband deutscher Schriftsteller Teil der Dienstleistungsgewerkschaft
ver.di.
Die Jahrestagung des VdÜ umfasst sprachgebundene und sprachübergreifende Workshops zur internen Fortbildung sowie öffentliche Vorträge, Übersetzerlesungen und Gespräche zwischen Autoren und ihren Übersetzern. Interessierte
Teilnehmende, die nicht Mitglied des VdÜ sind, Verlagslektoren und auch künftige
Übersetzer/innen sind ebenfalls willkommen.
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Literatur
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LI 15
24. – 25. Juni 2011
Ich arbeite, also schreibe ich
Selbstversuche mit engagierter Literatur
Leitung: Dr. Olaf Kutzmutz, Ulrike Sárkány, Kostenanteil: 49,– € (inkl. Ü/VP), Anmeldeschluss: 24. Mai 2011, Veranstaltungsort: Hustedt (www.hvhs-hustedt.de). In Zusammenarbeit mit dem Bildungszentrum HVHS Hustedt. Ergänzend und weiterführend
siehe LI 4
Diese Werkstatt ist gedacht für alle, die Freude am Schreiben haben
oder bereits als Autoren tätig sind. Im Mittelpunkt stehen engagierte Texte über die
betriebliche und soziale Wirklichkeit, über Menschen und ihre Geschichte(n), über
Konflikte und Leidenschaften. Theoretisch untermauert die praktischen Übungen
eine Einführung in die Geschichte der Arbeiterliteratur, in die Welt des Bitterfelder
Wegs, der Bottroper Protokolle oder des Werkkreises Literatur der Arbeitswelt.
Im Seminar entstehen Kurztexte und Skizzen, die Eindrücke des täglichen Lebens und Arbeitens festhalten. Das Ziel ist, dass Aufschreiben nicht zum
Sonderfall, sondern zur gängigen Praxis wird: Ich arbeite, also schreibe ich!
Lektürehinweis: Olaf Kutzmutz / Stephan Porombka: Erst lesen. Dann
schreiben.
➦ Olaf Kutzmutz, Wolfenbüttel, Programmleiter Literatur der Bundesakademie für
kulturelle Bildung Wolfenbüttel.
➦ Ulrike Sárkány, Hannover, Literaturredakteurin beim NDR Hannover.
LI 16
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1. – 3. Juli 2011
Basiskurs Erzählen V
Dramaturgie und Spannung
Leitung: Stefan Ulrich Meyer, Dr. Olaf Kutzmutz, Kostenanteil: 170,– € (inkl. Ü/VP) +
5,– € für einen Reader, Anmeldeschluss: 1. Juni 2011. Ergänzend und weiterführend
LI 4
LI 22
LI 29
siehe LI 2
Ein guter Schriftsteller ist nichts anderes als ein versierter Baumeister.
Setzt der eine auf sein architektonisches Genie, der andere auf seinen Fleiß, so bedienen sich aber alle Baumeister jener gestalterischen Elemente, aus denen Literatur entsteht.
Um Analyse und Einsatz dieser Elemente geht es in unserem „Basiskurs
Erzählen“. Wir trennen, was zusammengehört, um Schritt für Schritt die Bauformen erzählender Prosa zu verstehen und sie für die literarische Produktion besser zu nutzen. In einer Folge von Kursen nehmen wir die Prosa unter die Lupe, und
zwar unter wechselnden Schwerpunkten wie zum Beispiel Figuren, Perspektive, Dialoge, Stil und Dramaturgie. Dass dabei stets das literarische Ganze im Blick behalten werden muss, versteht sich von selbst.
Der fünfte Teil des Kurses beschäftigt sich mit den kleineren und größeren Spannungsbögen in der erzählenden Prosa. Dabei verstehen wir unter Spannung und Dramaturgie alle literarischen Verfahren, die den Leser an das jeweilige
Werk zu fesseln vermögen. Wie also erzeuge ich Spannung? Wie halte ich sie über
eine längere Strecke? Wie lasse ich den Leser Spannungsgipfel erklimmen, um ihn
dann – zur Erholung – durch Spannungstäler wandern zu lassen? Und welche Dramaturgie passt zu welchem Genre? Neben der Analyse von eigener Prosa stehen
die Arbeit mit Texten aus der Gegenwartsliteratur sowie schreibpraktische Übungen
zum Thema.
Reichen Sie bitte mit Ihrer Anmeldung für den Reader eine Arbeitsprobe
aus der eigenen Werkstatt ein (max. 5 Normseiten), die wir im Kurs vor allem in
Hinblick auf das Schwerpunktthema „Dramaturgie und Spannung“ betrachten.
Jedes Kursmodul kann einzeln gebucht werden.
➦ Stefan Ulrich Meyer, München, Programmleiter Sachbuch bei Droemer Knaur.
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LI 17
15. – 17. Juli 2011
Nie mehr verstimmt
Lese- und Auftrittstraining für Autoren
Leitung: Thomas Lang, N. N., Kostenanteil: 168,– € (inkl. Ü/VP), Anmeldeschluss:
15. Juni 2011. Ergänzend und weiterführend siehe LI 1
Ein Buch schreiben? Schwierig genug, aber mit ein wenig Glück liegt es
irgendwann vor Ihnen. Und flugs steht die erste Lesung an, mit einem Publikum,
das Ihnen mit gespitzten Ohren zuhört. Was haben Sie nicht alles unternommen,
um an der Geschichte, den Versen zu feilen. Das Vorlesen, dachten Sie, wird sich
schon fügen ... Oder auch nicht, werden Autorinnen und Autoren sagen, die solche Erfahrungen bereits hinter sich und ihren Auftritt als optimierbar erlebt haben.
Dieser Kurs setzt genau hier an. Er hilft Ihnen, der eigenen Stimme auf die Spur zu
kommen und besser vorbereitet die nächste Lesung, den nächsten Vortrag anzugehen. In verschiedenen Schritten wird erprobt, eigene und fremde Texte angemessener für eine Situation vor Zuhörern zu intonieren und inszenieren.
Sprechen bedeutet schließlich mehr als bloßes Vorlesen, sondern setzt
eine Haltung zu dem voraus, was Sie präsentieren möchten. Mit Gruppenübungen
und Einzeltraining wird Ihre individuelle Ausdruckskraft gesteigert, um zu einer
Sprechhaltung zu gelangen, die den Sinn des Textes betont und das Interesse der
Zuhörer fesselt.
➦ Thomas Lang, Wolfenbüttel, Theaterpädagoge und Regisseur.
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28. – 30. August 2011
Kleine Menschen in der Stadt
Wie man Miniaturwelten baut und beschreibt
Leitung: Matthias Göritz, Dr. Olaf Kutzmutz, Kostenanteil: 175,– € (inkl. Ü/VP), AnmelLI 6
LI 21
deschluss: 28. Juli 2011. Ergänzend und weiterführend siehe LI 5
Sie erinnern sich: als Vater die Hummel schoss und wir Kinder neben dem Riesentier standen, in respektvollem Abstand und schaudernd. Nein? Sie erinnern sich
nicht? Dann kennen Sie die Welt von Slinkachu noch nicht. Der japanische Künstler
(www.slinkachu.com) hat in London so manche Miniatur-Figur, die wir aus Modellbahnwelten kennen, in den öffentlichen Raum verpflanzt und dann fotografiert.
Das poetische Spannungsfeld, das dabei zwischen Figur und städtischer Umwelt
entsteht, wirkt surreal und mutet zugleich fast so melancholisch an wie die Bilder
Edward Hoppers.
Das wollen wir auch in
Wolfenbüttel tun: Räume für unsere
Miniaturfiguren suchen, sie platzieren,
ablichten und die Fotos als Ausgang
für eigene Prosaminiaturen nehmen.
Es ist ein Experiment mit Texten im
städtischen Raum, Wolfenbüttel wird
zu einer Freiluftbühne der kleinen
Form – auf dass wir die Stadt durch
unsere Geschichten verwandeln.
Wir bitten darum, eine
Digital-Kamera mitzubringen.
Seine eigene Arbeit stellt
Matthias Göritz im Rahmen einer öffentlichen Lesung am 29. August, 20
Uhr, vor.
➦ Matthias Göritz, Offenbach, Schriftsteller und Literaturlehrer an Colleges
in den USA (www.berlinverlage.de/
autor/autorDetails.asp?autorID=239).
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11. – 12. September 2011
Der Grenzgänger
Zum 74. Geburtstag von Jurek Becker
Tagung
Leitung: Dr. Annette Boldt-Stülzebach, Dr. Olaf Kutzmutz, Kostenanteil: ca. 120,– €
(inkl. Ü/VP), Anmeldung: Lassen Sie anhand des entsprechenden Formulars am Ende
des Jahresprogramms oder per E-Mail ab sofort Ihr Interesse vormerken. Melden Sie
sich nach Erhalt des ausführlichen Tagungsprogramms (ab etwa 8 Wochen vor Tagungstermin) verbindlich an. In Zusammenarbeit mit der Abteilung Literatur und
Musik sowie dem Raabe-Haus: Literaturzentrum Braunschweig im Dezernat Kultur
der Stadt Braunschweig. Ergänzend und weiterführend siehe LI 8
Fürs breite Publikum bleibt Jurek Becker der Autor von „Jakob der Lügner“ und der Drehbuchschreiber der Anwaltsserie „Liebling Kreuzberg“. Für die
Literaturgeschichte ist Becker jedoch weit mehr: eine Leitfigur, die den politischen
Umbruch zwischen Ost und West in Romanen und Essays, Drehbüchern und Filmen kommentiert, jemand, der gesellschaftliche Reformen anregt und begleitet.
Becker versteht sich als Mann von Welt und sieht seine Aufgaben überall, denn
schließlich habe „die DDR kein Alleinvertretungsrecht [...] für Reibung zwischen
Schriftsteller und Gesellschaft“.
Wie steht es um diesen literarischen wie kulturpolitischen Grenzgänger
zu seinem 74. Geburtstag? Was bleibt außer „Jakob der Lügner“, und was macht
diesen Schriftsteller für künftige Generationen lesens- und bewahrenswert? Was
erzählt Becker von sich, der DDR, von uns?
Wir richten in dieser Tagung neue Blicke auf Beckers Leben und Werk
und lassen Schriftsteller und Schriftstellerinnen, Journalisten, Verleger und Weggefährten des Autors zu Wort kommen.
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18. – 20. September 2011
Ich schau dir in die Augen, Kleines
Über die großen Gefühle schreiben
Leitung: Sandra Lüpkes, Dr. Olaf Kutzmutz, Kostenanteil: 168,– € (inkl. Ü/VP), AnmelLI 13
deschluss: 18. August 2011. Ergänzend und weiterführend siehe LI 2
„Ich liebe dich mehr als mein Leben!“ – Gähn!
„Die Angst ließ ihm das Blut in den Adern gefrieren!“ – Ach was!
„Sie war so unendlich traurig, dass ihr das Leben erschien wie ein
dunkles, schwarzes Loch!“ – Schluss jetzt!
Geschichten brauchen Gefühle. Ein Held ohne Angst ist kein Held, und
ein Roman ohne die ganz große Liebe ist so trocken wie das Papier, auf dem er
geschrieben steht. Doch die Emotionen bereiten uns immer wieder arge Probleme
– nicht nur im wahren Leben und dem unserer literarischen Helden, sondern auch,
wenn wir sie als Autor beschreiben sollen. Schließlich wurden sie schon von so vielen Kollegen gekonnt in Sätze geformt, dass die eigenen Worte nur noch abgekupfert und blutleer wirken.
Dieses Seminar soll Lust und Mut machen, mitreißend und einzigartig
über Gefühle zu schreiben. Die Teilnehmenden werden mit Hilfe von praktischen
Übungen, Arbeiten an eigenen und fremden Texten sowie sprachlichen Experimenten ihre individuelle und anspruchsvolle Art finden, Liebe, Lust und Leidenschaft in und zwischen die Zeilen zu bringen.
➦ Sandra Lüpkes, Münster, Schriftstellerin, hat neben zahlreichen Krimis einen historischen Roman, zwei Sachbücher und über 30 Kurzgeschichten verfasst
(www.sandraluepkes.de).
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25. – 27. September 2011
Weniger ist mehr
Werkstatt Kurzgeschichte
Leitung: Prof. Dr. Josef Haslinger, Dr. Olaf Kutzmutz, Kostenanteil: 170,– € (inkl. Ü/VP)
+ 5,- € für einen Reader, Anmeldeschluss: 25. August 2011. Ergänzend und weiterfühLI 24
LI 31
rend siehe LI 5
„Jeder zweite Euro für Werbung ist verschwendet“, sagen MarketingExperten, „aber welcher?“ Schriftsteller könnten entsprechend fragen: „Gilt das
auch für unsere Geschichten? Ist jedes zweite Wort nur für den Rotstift des Lektors
erfunden?“
Wir wollen diesen Fragen nachgehen und im Seminar die Kunst des
Weglassens üben, an eigenen und fremden Beispielen. Dabei richten wir den Blick
auf die Figuren, den Bauplan und den Kern von Geschichten und erarbeiten die
Gattung Kurzgeschichte vor dem Hintergrund der Tradition amerikanischer Short
Stories, wie sie beispielhaft Raymond Carver verkörpert.
Wer die kurze Form im Griff hat, wägt auch bei Romanen genauer ab,
welche Sätze, ja welche Szenen zum Konzept des Gesamtprojekts passen. Und
wenn die Werkstatt glückt, stimmen wir am Schluss selbstbewusst mit Lichtenberg
ein: „Es ist keine Kunst etwas kurz zu sagen, wenn man etwas zu sagen hat“.
Mit der Anmeldung reichen die Teilnehmer eine selbst verfasste Kurzgeschichte
(max. 5 Normseiten) ein.
Seine eigene Arbeit stellt Josef Haslinger im Rahmen einer öffentlichen
Lesung am 26. September, 20 Uhr, vor.
➦ Josef Haslinger, Wien, Professor für Literarische Ästhetik am Deutschen Literatur Institut Leipzig (www.uni-leipzig.de/dll/06_mitarbeiter/haslinger.html).
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9. – 11. Oktober 2011
Filmisch erzählen
Dramaturgie und Spannung vom Kino lernen
Leitung: Martin Thau, Dr. Olaf Kutzmutz, Kostenanteil: 168,– € (inkl. Ü/VP), Anmeldeschluss: 9. September 2011. Ergänzend und weiterführend siehe LI 16 LI 25
Diese Werkstatt für szenisches Schreiben vermittelt das handwerkliche
Fundament, auf dem weitere Drama-Lehren errichtet sind: von der Drei-Akt-Struktur bis zur Heldenreise, von Aristoteles bis Syd Field. Ob Kino, Fernsehen, Theater,
Hörspiel, nun auch Internet-Formate – eine Bedingung für den Publikumserfolg
bleibt dieselbe: die packende Geschichte!
Sie lernen, was Ihr Publikum auf jeden Fall von Ihrem Werk erwartet,
und wie Sie es deswegen immer schaffen, dass es Ihnen „aus der Hand frisst“. Sie
begreifen, wie sich Komödie und Drama ergänzen und wie das fruchtbar gemacht
werden kann für Ihren Erzähl-Erfolg.
Sie verstehen, wie jede mitreißende Handlung Ihr Publikum entweder
auf eine Entscheidung oder eine Erklärung spannen muss. Was dem für unterschiedliche Genres entspringen. Warum alles, was nicht Krimi ist, einen Kampf beinhalten muss. Und was die dramatische Form trotz allem dem Sport immer voraus
haben wird.
Das Seminar schult Sie mit Film-Beispielen zum versierten Erzähl-Taktiker.
Nie mehr werden Sie ratlos vor einer nicht-funktionierenden Geschichte stehen.
Handreichung: eine Drehbuch-Fibel, die Ihnen beim Schöpfen und Maximieren
auch nicht-filmischer Stoffe hilft.
➦ Martin Thau, München, Studienleiter der Drehbuchwerkstatt München an der
Hochschule für Fernsehen und Film (www.drehbuchwerkstatt.de/Betreuer/thau.html).
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Literatur
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16. – 18. Oktober 2011
Wilsbergs Welt
Wie man ein Krimi-Universum schafft
Leitung: Jürgen Kehrer, Dr. Olaf Kutzmutz, Kostenanteil: 168,– € (inkl. Ü/VP) + 5,– €
für einen Reader, Anmeldeschluss: 16. September 2011. Ergänzend und weiterführend
LI 10
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siehe LI 5
1990 erschien der erste Wilsberg-Roman, 1995 wurde der münstersche
Privatdetektiv Georg Wilsberg ein Fernsehheld. Inzwischen ist Wilsberg Kult und
sein Name untrennbar mit Münster verbunden.
Jürgen Kehrer, der geistige Vater des Roman- und Fernseh-Wilsbergs, erzählt, wie er die Serienfigur entwickelt hat und worin das Geheimnis ihres Erfolges
besteht. Auf dieser Grundlage leitet er die Seminarteilnehmer an, ihr eigenes Krimi-Universum zu entwerfen: Was macht eine Serienfigur aus, die für Romane und
Filme gleichermaßen geeignet ist? Was ist generell bei Figuren und Dramaturgie zu
beachten? Welches Setting ist sinnvoll – heimatliche Region oder weite Welt? Welche Themen darf/soll man anpacken? Ist Erfolg strategisch planbar?
Mit der Anmeldung reichen die Teilnehmenden ein Exposé für einen ersten
Roman (2-3 Normseiten) und eine Skizze ihrer Hauptfigur/en (1-2 Normseiten) ein.
Vorbereitende Lektüre: Jürgen Kehrer: Wilsberg und der tote Professor
➦ Jürgen Kehrer, Münster, Krimi-Autor, hat u.a. 18 Wilsberg-Romane und etliche
Drehbücher für die Wilsberg-Reihe im ZDF geschrieben (www.juergen-kehrer.de).
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30. Oktober – 1. November 2011
Landpartie
Feldforschungen zu zeitgemäßen Naturbildern – Prosawerkstatt
Leitung: Antje Rávic Strubel, Dr. Olaf Kutzmutz, Kostenanteil: 170,– € (inkl. Ü/VP),
Anmeldeschluss: 30. September 2011. Ergänzend und weiterführend siehe LI 21
Ob wir das Gras wachsen hören oder lieber Gras drüber wachsen lassen,
ob wir das Pferd von hinten aufzäumen oder mit der Kuh ums neue Dorf ziehen,
ob wir viel Wind um Nichts machen oder den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen,
ob wir den Bach runtergehen oder lieber in die Luft – wir sind umzingelt von Natur. Und doch gehört die Schilderung von Landschaft, Wetter, Pflanzen und Tieren
zum Schwierigsten in der Literatur und steht oft unter dem Verdacht von Heimatkitsch.
Im Seminar soll es um verschiedene literarische Techniken und stilistische
Möglichkeiten gehen, Naturerscheinungen heute noch angemessen darzustellen.
Natürlich ergeben sich Fragen: Geht es um psychologische oder realistische Landschaften? Wie wirken präzise Details im Vergleich zu metaphorischer Umschreibung? Wie ändern sich die Darstellungen unter verschiedenem perspektivischen
Lichteinfall?
Dazu werden Beispiele der Weltliteratur untersucht und Texte vonTeilnehmerinnen und Teilnehmern diskutiert. Eine kleine Feldforschung mit anschließendem Erfahrungsbericht schließt die Expedition ins Grüne ab.
Ihre eigene Arbeit stellt Antje Rávic Strubel im Rahmen einer öffentlichen
Lesung am 31. Oktober, 20 Uhr, vor.
➦ Antje Rávic Strubel, Potsdam, Schriftstellerin, mehrfach Gastprofessorin am Deutschen Literaturinstitut Leipzig (www.antjestrubel.de).
Haben Sie die Akademiepreisfrage
schon gesehen?
Auf S. 3 erfahren Sie mehr.
Literatur
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Literatur
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LI 25
4. – 6. November 2011
Oh mein Gott, der Plot!
Autorenarbeit für tägliche Serien
Leitung: Jens Schleicher, Kostenanteil: 170,– € (inkl. Ü/VP), Anmeldeschluss: 4. Oktober
2011. Ergänzend und weiterführend siehe LI 20 LI 22
Eine Standardfrage an Autoren – und zwar nicht nur an die täglicher
Serien – lautet: Woher nehmt ihr immer wieder neue Ideen? Eine Standardantwort
kann es darauf nicht geben, dafür sind die möglichen Inspirationsquellen zu vielfältig. Aber taugen sie auch etwas? Tägliche Serien, gleich ob nun Telenovelas oder
Daily Soaps, brauchen in Zeiten gnadenlos herrschender Marktanteile und Quoten
unendlich viele zündende Ideen. Wie schafft man es, melodramatische Plots zu
entwickeln, ohne den Realismus aus den Augen zu verlieren? Charaktere mit Tiefe
zu schaffen, deren geballte Erlebnisse zehn normale Leben füllen könnten? Dieses Seminar gibt einen Einblick in die Arbeit eines Storydepartments bei täglichen Serien und beschäftigt sich mit dem Brainstorming von ersten Ideen bis zum
strukturierten Schreiben einer Storyline. Das Seminar setzt folgende Akzente:
•
•
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•
•
•
•
Ab zur Musterung! Welche Charaktere serientauglich sind – und welche nicht
Ausgemustert! Warum manchen Serien ein früher Tod beschieden ist
Anfang ohne Ende? Dramaturgische Besonderheiten täglicher Serien
Setzbaukasten. Klischees plotten und Spaß dabei haben
Warum die Telenovela und die Daily Soap nur Cousinen zweiten Grades sind
Welcher Plot für welchen Sender? Ein Wegweiser durch das Politikum
Präsente für Produzenten: Warum Gutes nicht teuer sein muss
Quo vadis, Daily Soap? Wege, um das Überleben zu sichern
Neben der Theorie werde die Inhalte vor allem in Einzel- und Gruppenübungen anschaulich erarbeitet.
➦ Jens Schleicher, Berlin, seit fünfzehn Jahren u. a. als Chefautor, Dialogautor, Storyund Scripteditor für „Verliebt in Berlin“, „Verbotene Liebe“, „Marienhof“, „Alles was
zählt“ und andere Serien tätig.
LI 26 6. – 8. November 2011
Faust, Quichotte, Ahab und Kollegen
Geschichten erfinden in Wort und Bild
Leitung: Flix, Dr. Olaf Kutzmutz, Kostenanteil: 170,– € (inkl. Ü/VP), Anmeldeschluss:
6. Oktober 2011. Ergänzend und weiterführend siehe LI 18 LI 22
Es gibt Typen, die kennt jeder. Typen, die auf sonderbare Weise nicht altern. Oder die zwar altern, aber trotzdem frisch bleiben. Weil das, was sie sagen,
von uns immer wieder neu verstanden wird. Und weil jede Generation neue Bilder
von ihnen zeichnet.
Diese Werkstatt beschäftigt sich mit den
Fragen: „Was macht eigentlich Käpt’n Ahab heute
Abend? Welche Songs lädt Faust sich gerade auf
den iPod? Und welcher Mühle reitet Don Quichotte jeden Mittwoch entgegen?“ Und versucht unverbrauchte, komische, und treffend gegenwärtige
Bilder für diese alten Bekannten zu finden.
Dieser Kurs richtet sich sowohl an Bildermacher, die durchs Betexten neue Dimensionen
erobern möchten, als auch an Schreiber/innen, die
sich für den Mehrwert kleiner Bilder interessieren.
Man muss kein Profi sein, um mitmachen zu können. Wichtiger sind die Bereitschaft zum Erfinden,
die Freude am Ausprobieren und die Lust an der
Komik zwischen den Stühlen.
Seine eigene Arbeit stellt Flix im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung am 7. November, 20 Uhr, vor.
➦ Flix, Berlin, ist seit einigen Jahren Cartoonist und
Comiczeichner und sucht tagtäglich nach möglichen
Worten zu Bildern und nach unmöglichen Bildern zu
Worten (www.der-flix.de).
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LI 27
8. – 11. November 2011
Wolfenbütteler Übersetzergespräche X
Leitung: Dr. Adrian La Salvia, Teilnahme auf Einladung. Ergänzend und weiterführend
LI 14
LI 30
siehe LI 3
Die Wolfenbütteler Übersetzergespräche sind ein Forum, um über literarische Texte und ihre Übersetzungen zu sprechen. Sie stoßen auf zunehmend größere Resonanz und finden in diesem Jahr zum zehnten Mal statt. Für den Literaturkritiker Michael Braun gehören sie zu den „wenigen literarischen Orten“, an denen
man „konzentriert über Poesie und Übersetzung sprechen kann“.
Erträge der Übersetzergespräche dokumentieren folgende Bände: Olaf
Kutzmutz & Peter Waterhouse (Hg.): Halbe Sachen. Wolfenbüttel 2004; Olaf Kutzmutz & Adrian La Salvia (Hg.): Halbe Sachen. Wolfenbüttel 2006.
Aktuelle Informationen und eine Übersicht der bisherigen Teilnehmer auf
www.uebersetzergespraeche.de.
➦ Adrian La Salvia, Erlangen, Romanist und Übersetzer.
LI 28
20. – 22. November 2011
LI
Journalistisches Schreiben
Nachricht, Bericht und andere Standards
Leitung: Dr. Klaus Viedebantt, Dr. Olaf Kutzmutz, Kostenanteil: 168,– € (inkl. Ü/VP),
Anmeldeschluss: 20. Oktober 2011. Ergänzend und weiterführend siehe LI 13
Legendär wurde, wie John B. Bogart 1880 eine Nachricht definierte. Der
Redakteur der amerikanischen Zeitung „Sun“ schrieb damals: „Wenn ein Hund einen Mann beißt, ist das keine Nachricht, aber wenn ein Mann einen Hund beißt –
das ist eine Nachricht.“ Viele schätzen diese amüsante Sentenz, aber zum journalistischen Schreiben gehört mehr, als sie beiläufig zum Besten geben zu können.
Dieser Kurs vermittelt deswegen die Grundlagen einer mediengerechten Sprache
und konzentriert sich dabei vor allem auf die Genres Nachricht und Bericht.
Uns beschäftigen dabei praxisnah Fragen wie die folgenden: Wie erarbeite ich mir einen Nachrichtenstil? Wie formuliere ich kurz, knapp und angemessen? Und all das unter zeitlichem Druck? Was gehört in meinen Text, was sollte ich
weglassen? Wie baue ich meinen Text auf, wie gewichte ich richtig? Welcher Stil,
welche Wortwahl passt zu Nachricht und Bericht? Was erfordern die verschiedenen
Print-Medien, was verlangen meine Leser?
Eine Lawine von Fragen, die Sie jedoch nicht erdrücken sollte. Gerade
bei Nachricht und Bericht ist das Handwerk Trumpf – und die regelmäßige Übung.
Dazu haben Sie reichlich Gelegenheit in diesem Kurs, der Ihnen das Rüstzeug für
eine professionellere Schreibe an die Hand gibt. Ergänzt werden die Theorie- und
Praxisteile durch Informationen zu den Gepflogenheiten in Redaktionen.
Der Kurs richtet sich an Journalistinnen und Journalisten, Öffentlichkeitsarbeiter jeglicher Sparte, Pressewarte und alle, die journalistische Standards erlernen bzw. ihre Fähigkeiten verbessern möchten.
➦ Klaus Viedebantt, Frankfurt/M., freier Journalist, bis 2003 Leiter der Lehr- und Ausbildungsredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Lehraufträge an den Universitäten Mainz und Perth (Australien).
Haben Sie die Akademiepreisfrage
schon gesehen?
Auf S. 3 erfahren Sie mehr.
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LI 29
25. – 27. November 2011
Basiskurs Erzählen VI
Mit allen Sinnen schreiben
Leitung: Stefan Ulrich Meyer, Dr. Olaf Kutzmutz, Kostenanteil: 170,– € (inkl. Ü/VP) + 5,–
€ für einen Reader, Anmeldeschluss: 25. Oktober 2011. Ergänzend und weiterführend
LI 4
LI 16
siehe LI 2
Ein guter Schriftsteller ist nichts anderes als ein versierter Baumeister.
Setzt der eine auf sein architektonisches Genie, der andere auf seinen Fleiß, so bedienen sich aber alle Baumeister jener gestalterischen Elemente, aus denen Literatur
entsteht.
Um Analyse und Einsatz dieser Elemente geht es in unserem „Basiskurs
Erzählen“. Wir trennen, was zusammengehört, um Schritt für Schritt die Bauformen
erzählender Prosa zu verstehen und sie für die literarische Produktion besser zu nutzen. In einer Folge von Kursen nehmen wir die Prosa unter die Lupe, und zwar unter wechselnden Schwerpunkten wie zum Beispiel Figuren, Perspektive, Dialoge, Stil
und Dramaturgie. Dass dabei stets das literarische Ganze im Blick behalten werden
muss, versteht sich von selbst.
Der sechste Teil des Kurses beschäftigt sich mit der Atmosphäre im erzählerischen Raum. Wie lässt sich dieser Raum facettenreicher gestalten, damit er anschaulicher wird und glaubwürdiger wirkt? Welche literarischen Optionen habe ich,
um meine Welt sinnlicher zu beschreiben? Welche Wahrnehmung passt zu meinen
Figuren? Wie verzahne ich meine Erzählhandlung mit den beschreibenden Passagen? Und wo liegen die Grenzen und Gefahren solcher Schreibweise? Neben der
Analyse von eigener Prosa stehen die Arbeit mit Texten aus der Gegenwartsliteratur
sowie schreibpraktische Übungen zum Thema.
Reichen Sie bitte mit Ihrer Anmeldung für den Reader eine Arbeitsprobe
aus der eigenen Werkstatt ein (max. 5 Normseiten), die wir im Kurs vor allem in
Hinblick auf das Schwerpunktthema „Mit allen Sinnen schreiben“ betrachten.
Jedes Kursmodul kann einzeln gebucht werden.
➦ Stefan Ulrich Meyer, München, Programmleiter Sachbuch bei Droemer Knaur.
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2. – 4. Dezember 2011
Ich weiß nicht, was soll er bedeuten
Wie man einen literarischen Text (aus dem Englischen) übersetzt
Leitung: Dr. Eike Schönfeld, Dr. Olaf Kutzmutz, Kostenanteil: 170,– € (inkl. Ü/VP) + 5,– €
für einen Reader, Anmeldeschluss: 2. November 2011. Ergänzend und weiterführend
LI 14
LI 27
siehe LI 3
Selbst wenn man meint, ganz ordentlich Englisch zu können, kann einem
ein fremdsprachiger Text viele Rätsel aufgeben. Denn was ist literarisches Übersetzen anderes als eine besonders intensive Form, Texte zu interpretieren? Der Text
wird auf seine Besonderheiten überprüft: Was für ein Vokabular kommt zum Einsatz? Wie komplex ist die Syntax? Mag der Autor Alliterationen, Wortspiele, Ironie?
Auf welcher Sprachebene sind die Dialoge angesiedelt, wird Slang gesprochen?
Sind Zitate (gern aus der Bibel oder Shakespeare) oder Anspielungen darin versteckt? Wie steht es mit Redewendungen und Redensarten?
Aus diesen und ähnlichen Merkmalen setzen sich Form und Stil des
Werks zusammen, die ihm, mehr noch als der Inhalt, sein literarisches Gepräge geben. Ein wesentlicher Punkt ist auch, den besonderen auktorialen Stil von der „Normalsprache“ zu isolieren, um den Fährnissen der Orginialitätsvermutung zu entgehen, das heißt, eine gängige Eigenheit des Englischen als stilistische Besonderheit
des Autors zu deuten.
Die Interpretation ist das eine, der Transfer dieses Bündels stilistischer
Merkmale ins Deutsche das andere. Wie lässt sich das, was der Autor in seinen Text
eingebracht hat, in einer anderen Sprachwelt zum Ausdruck bringen? Wie nahe am
Original, beispielsweise an dessen Syntax, muss man kleben, wie frei darf / soll /
muss man sein?
Dieses Handwerk, das immer wieder auch zur Kunst wird, soll anhand
eines ca. 10 Seiten langen Textes gemeinsam erarbeitet werden. Der Text wird nach
dem Anmeldeschluss versandt und dient als Basis des Seminars. Er wird von den
Teilnehmern vorher in kurzer Zeit (um einen realistischen und kreativen Druck zu
schaffen) zu Hause übersetzt.
➦ Eike Schönfeld, Hamburg, ist Anglist und übersetzt seit rund 25 Jahren englischsprachige Literatur.
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16. – 18. Dezember 2011
Vier Seiten für ein Universum
Die Sciencefiction-Kurzgeschichte
Leitung: Uwe Anton, Klaus N. Frick, Kostenanteil: 178,– € (inkl. Ü/VP) + 5,– € für einen
Reader, Anmeldeschluss: 16. November 2011. Ergänzend und weiterführend siehe
LI 5
LI 21
Die Sciencefiction-Literatur gilt häufig als „Blick in die Zukunft“ und als
Versuch, „andere Welten“ zu entwerfen. Autoren, die das heutzutage versuchen,
schreiben dafür gern einen großen Roman, um ihre Sicht auf das Fremde möglichst
breit darzustellen. Dabei bietet die Kurzgeschichte talentierten Autorinnen und
Autoren hervorragende Möglichkeiten, Fremdheit zu vermitteln, Gedankenanstöße
zu geben oder ein ganzes Universum auf wenigen Seiten zu schaffen.
Neue Möglichkeiten, Geschichten zu vermarkten, erlauben es immer
mehr Autoren, ihre Texte zu publizieren – etwa auf dem Handy oder in Form
kleinauflagiger Zeitschriften. Kurzgeschichten sind hierfür besonders gut geeignet.
Das Seminar hilft, originelle Ideen zu finden, Kurzgeschichten zu verfassen und zu bearbeiten. Darüber hinaus ermöglicht es den Teilnehmern, an ihren
eigenen Texten weiter zu feilen, um sie auf eine Veröffentlichung vorzubereiten.
Den Autoren sollen Wege gezeigt werden, wie sie ihr Potenzial ausloten und
steigern können, unter anderem durch Schreibübungen, kleine Vorträge und die
Arbeit in Gruppen. Weitere Themen: Grundlagen des Schreibens und die Verlagssuche.
Nach der Anmeldung erhalten die Teilnehmer eine Schreibaufgabe; der
zu verfassende Text ist Ausgangspunkt für weitere Arbeiten im Seminar.
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➦ Uwe Anton, Wuppertal, Sciencefiction-Autor und Übersetzer (www.uweanton.de).
➦ Klaus N. Frick, Karlsruhe, Sciencefiction-Redakteur
(www.perry-rhodan.net/information/team/verlag/frick.html).
Literatur Labor Wolfenbüttel 2011
Das Literatur Labor Wolfenbüttel ist Teil des Literaturförderprogramms der Stiftung
Niedersachsen. Es bietet jährlich zwölf Laborteilnehmern im Alter von 16 – 21 die
Gelegenheit, verschiedene Schreibverfahren und Schreibstile der Literaturgeschichte
kennen zu lernen, Literatur nicht nur zu konsumieren, sondern aktiv zu produzieren und unterschiedliche Möglichkeiten für ihr eigenes Schreiben zu entdecken.
Gastautoren geben ihnen Einsicht in die Arbeit und das Leben als Schriftsteller.
Eine eigene Website (www.lilawo.de) stellt die jungen Autoren und ihre Arbeit
vor und gibt ihnen ein Forum für die gemeinsame Arbeit. Leiterin des Literatur
Labors ist Dr. Katrin Bothe, Literaturwissenschaftlerin, Didaktikerin und Spezialistin
für Kreatives Schreiben.
Die Laborjahrgänge seit 2001 sind dokumentiert in der Reihe Wolfenbütteler
Akademie-Texte (WAT). Siehe ausführlich unter Publikationen ab S. 128.
Informationen und Bewerbungsbroschüren zum Literatur Labor Wolfenbüttel
erhalten Sie bei der Stiftung Niedersachsen (www.stnds.de) und bei uns:
Bundesakademie für kulturelle Bildung, Postfach 1140, 38281 Wolfenbüttel,
post@bundesakademie.de, Tel. 05331.808-411.
Literatur
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Literatur
Literatur
Literatur
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www.kircher-design.de
Foto P. Larisch
GUTE RATSCHLÄGE
ZEICHNUNG: ARNO PLOOG · © 2010 MAJUSKEL MEDIENPRODUKTION GMBH, WETZLAR
anabas
Arno Ploog’s Ratschlag für Lehrerinnen und Lehrer:
Schlecht benotete Schüler nie zu Hause empfangen!
Im Anabas Verlag erscheint
jährlich der Lehrerinnenund Lehrerkalender.
Im Verlagsprogramm der
Büchse der Pandora erscheinen Publikationen zur
Didaktik, zur Allgemeinen
Pädagogik und zur Hochschulpädagogik.
Alle Publikationen finden
Sie in der Datenbank des
VLB (Verzeichnis lieferbarer Bücher) unter
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der pandora« eingeben.
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ISBN 978-3-87038-354-1 · 24,80 E
ISBN 978-3-87038-388-6 · 10,80 E
ISBN 978-3-87038-385-5 · 18,00 E
ISBN 978-3-87038-165-7 · 24,00 E
ISBN 978-3-87038-324-8 · 24,00 E
ISBN 978-3-88178-766-6 · 38,00 E
ANABAS VERLAG GMBH & CO KG · BÜCHSE DER PANDORA VERLAGS-GMBH · POSTFACH 2820 · D-35538 WETZLAR
E-Mail: anabas.vlg @ gmail.com · büchse.der.pandora.vlg @ gmail.com · T: 0 64 41 / 91 13 18 · F: 0 64 41 / 91 13 12
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Seele and Geist
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