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Deutscher Fußball-Kulturpreis 2014 - Fussball Kultur

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Pressemitteilung: Deutscher Fußball-Kulturpreis 2014, 24.10. in Nürnberg – Die Sieger im Überblick
INFORMATION FÜR DIE PRESSE
Nr. 31 2014 / 16.10.2014
Kultur / Sport
Deutscher Fußball-Kulturpreis 2014
Gala zur Preisverleihung am 24. Oktober 2014 in Nürnberger Tafelhalle:
Ottmar Hitzfeld nimmt Walther-Bensemann-Preis 2014 entgegen.
In die Publikumsabstimmung für den Fußballspruch des Jahres gehen Zitate von Thomas
Hitzlsperger, Jens Keller, Helmut Sandrock und Gertjan Verbeek.
Den Preis für das Fußball-Hörspiel des Jahres gewinnt Simon Schneider mit „La vida no
termina aquí“ – in Erinnerung an den 1994 erschossenen Fußballer Andrés Escobar.
Neu: Die ganze Gala im LIVE-STREAM auf www.fussball-kultur.org!
Deutscher Fußball-Kulturpreis 2014 – Die Gala zur Preisverleihung
Freitag, 24. Oktober 2014, 20 Uhr, Tafelhalle Nürnberg (Äußere Sulzbacher Str. 62)
Moderation: Katrin Müller-Hohenstein
--- Restkarten an der Abendkasse ---
Die Deutsche Akademie für Fußball-Kultur vergibt am 24. Oktober zum neunten Mal den Deutschen FußballKulturpreis. Bei der heutigen Pressekonferenz in der Zentrale der TeamBank in Nürnberg stellten Präsidium und
Sponsoren die diesjährigen Gewinner vor. Gewürdigt werden außergewöhnliche Leistungen auf wichtigen
Feldern der Fußballkultur mit Preisen in fünf Kategorien. Sie sind mit insgesamt 25.000 € dotiert und jeweils
verbunden mit einer symbolischen Auszeichnung, der Siegertrophäe MAX.
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Die Sieger der Saison 2014 im Überblick:
•
Walther-Bensemann-Preis (10.000 € von kicker-sportmagazin): Ottmar Hitzfeld
•
Fußballbuch des Jahres (5.000 € von easyCredit): „The Beautiful Game. Fußball in den 1970ern“, FotoBand, herausgegeben von Reuel Golden
•
Fußball-Hörspiel des Jahres – Der easyCredit-Fanpreis 2014 (5.000 € von easyCredit):
„La vida no termina aquí“ von Simon Schneider
•
»Lernanstoß« – Der Fußball-Bildungspreis (5.000 € von TESSLOFF Verlag): „Champions ohne
Grenzen - Kids“, Berlin
•
Fußballspruch des Jahres (bundesweit u.a. von kicker.de unterstützt, dotiert mit der Trophäe MAX):
Thomas Hitzlsperger, Jens Keller, Helmut Sandrock und Gertjan Verbeek für die Halbfinals
qualifiziert
Die Ergebnisse der Jurierung im Einzelnen:
Walther-Bensemann-Preis 2014: Ottmar Hitzfeld
Ottmar Hitzfeld reiht sich ein in die Riege folgender Preisträger:
Franz Beckenbauer (2006), Alfredo Di Stéfano (2007, im Juli 2014 verstorben), Bernd Trautmann (2008, gest.
2013), César Luis Menotti (2009), Otto Rehhagel (2010), Sir Bobby Charlton (2011), Uwe Seeler (2012) und
Günter Netzer (2013).
Der Walther-Bensemann-Preis ehrt das Andenken an den Gründungsvater des kicker-sportmagazin, Walther
Bensemann. Er steht für das Anliegen, den Fußball auch als soziales, kulturelles und politisches Phänomen zu
begreifen und würdigt Personen, die sich im Umfeld des Fußballs für gesellschaftliche Verantwortung, Fairplay
und interkulturelle Verständigung eingesetzt haben.
Rainer Holzschuh, kicker-Herausgeber und Juror, zum Preisträger:
„Ottmar Hitzfeld gilt als der Gentleman-Trainer schlechthin: immer korrekt, immer höflich zu seinem Umfeld. Und
dennoch als Chef unumstritten, ob bei Borussia Dortmund, dem FC Bayern, der schweizerischen
Nationalmannschaft, wo Hitzfeld arbeitete, war Erfolg. Insgesamt 25 Titel holte er mit seinen Teams, von
Meisterschaft über Pokal bis hin zum doppelten Champions-League-Gewinn. Mit seiner brillanten Fachkenntnis,
seinem taktischem Ideenreichtum, vor allem auch seinem Einfühlungsvermögen vermochte er Spieler zu
begeistern, auf ein Ziel zu fokussieren.
Ottmar Hitzfeld, der nach der WM in Brasilien seine Karriere als Trainer beendete, imponiert als Fußball-Experte
wie als Mensch.“
Ottmar Hitzfeld wird den Walther-Bensemann-Preis 2014 am 24.10. in Nürnberg persönlich
entgegennehmen. Den Preis hat das kicker-sportmagazin mit 10.000 Euro dotiert. Die Laudatio hält
kicker-Herausgeber Rainer Holzschuh.
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Fußballspruch des Jahres 2014: Live-Abstimmung bei der Gala am 24.10.2014
Auf www.fussball-kultur.org konnten über die gesamte Saison Sprüche eingesendet werden. Unterstützt wurde
die Suche nach dem „Fußballspruch des Jahres“ von kicker.de und von den 14 sprach- und fachkundigen
Jurorinnen und Juroren um Jury-Kapitän Christian Eichler (FAZ). Mit dabei waren u.a. Hans Sarpei, RadioLegende Manni Breuckmann, die Moderatorinnen Katrin Müller-Hohenstein und Shelly Kupferberg sowie die
Autoren Ben Redelings und Horst Evers.
Alle Sprüche zum Nachlesen und das Ergebnis der Jurywertung, d.h. die Top-Elf der Saison in der Reihenfolge
der Punktewertung finden Sie unter
http://www.fussball-kultur.org/fussball-kulturpreis/fussballspruch-2014.html
Der Kampf um den Titel ist noch nicht entschieden. Der beste Spruch der Saison wird erst bei der Preis-Gala am
24.10. ermittelt: Unter der Moderation von Manni Breuckmann kommt es im Publikum der Gala zwischen
folgenden Kandidaten zum Abstimmungs-Showdown:
•
Thomas Hitzlsperger entgegnete auf die Frage, ob die WM die richtige Bühne für das Coming Out
aktiver Fußballprofis wäre:
„So wie ich die FIFA kenne, haben die das verboten.“
•
Jens Keller, bis letzte Woche Trainer von Schalke 04:
„Da mach' ich mir vom Kopf her keine Gedanken.“
•
Helmut Sandrock, DFB-Generalsekretär, als der DFB-Tross in Brasilien ankam:
„Wir sind freundlich begrüßt worden – von Menschen, Frauen und Kindern.“
•
Gertjan Verbeek:
„Ich hoffe, dass ich 90 Jahre alt werde. Dann kann ich sagen, ich hätte 100 werden können. Aber
ich habe in Nürnberg gearbeitet.“
Am Abend des 24. Oktober informieren wir nach dem Ende der Preisverleihung in einer gesonderten
Pressemeldung und auf www.fussball-kultur.org über den Ausgang der Publikumsabstimmung.
Fußball-Hörspiel des Jahres – Der easyCredit-Fanpreis 2014:
„La vida no termina aquí“ von Simon Schneider
Nach Fangesang (2007), Fußball-Spiel (2008), Fanzine (2009), Fan-Video (2010), Fan-Choreografie (2011),
Fußball-Song (2012) und zuletzt Fußball-Comic (2013), wurde der easyCredit-Fanpreis diesmal ausgelobt für
das beste Fußball-Hörspiel des Jahres.
Mit „La vida no termina aquí“ setzte sich Simon Schneider in einem kreativen Teilnehmerfeld aus ganz
Deutschland durch. Für sein Hörspiel, das sich auf dramatische Weise mit Leben und Tod des 1994
verstorbenen kolumbianischen Fußballers Andrés Escobar auseinandersetzt, erhält er den „MAX“ und 5.000
Euro Preisgeld, gestiftet von easyCredit.
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Zum Hörspiel:
In den sieben Minuten von „La vida no termina aquí“ erzählt Andrés Escobar – eingesprochen vom
Schauspieler Thomas Arnold – seine eigene Geschichte:
Der Kapitän der Kolumbianischen Nationalmannschaft, Andrés Escobar Saldarriaga, wurde 1994 erschossen,
nachdem er durch ein Eigentor maßgeblich für das WM-Aus seines Landes verantwortlich gemacht wurde.
Inmitten des lauten Trubels der WM 2014, also 20 Jahre nach Escobars Tod, wollte Simon Schneider einen
kontemplativen Moment des Innehaltens und Erinnerns für Andrés Escobar schaffen. Die Jury war davon restlos
überzeugt.
Zum Preisträger Simon Schneider:
Simon Schneider stammt aus Augsburg und studierte Kulturarbeit an der Fachhochschule Potsdam. Seit der
WM 2002 beschäftigt er sich beruflich ausschließlich mit Sportkultur. Ende 2010 gründete er dann Sport
Schneider since 1971. Unter diesem Label arbeitet er je nach Idee, Projekt und Format mit unterschiedlichen
Teams zusammen, oftmals aber auch alleine. Er unterstützt z.B. die Programmplanung des Deutschen
Fußballmuseums in Dortmund, das 2015 eröffnen wird.
Die ausgezeichnete Hörspiel-Produktion war sein Erstlingswerk in diesem Bereich. Gesprochen hat der
Schauspieler Thomas Arnold. (Text: Jens Teutsch-Majowski, Aufnahmen: Heiko Schlachter,
Sounddesign/Schnitt: Jolyon Greenaway).
Zum Wettbewerb:
Die Teilnahmebedingungen waren weit gefasst, Grenzen setzte einzig die erlaubte Länge von drei bis 15
Minuten. Entsprechend vielfältig klingt das Bewerberfeld: Mini-Hörspiele, Features, Soundcollagen oder Acoustic
Art, entstanden während eines Schülerpraktikums beim Radio, professionell im Studio produziert oder als 1Mann-Projekt realisiert. Das Thema Fußball wurde mal satirisch oder komödiantisch aufbereitet, mal ernst bis
tragisch. Die erzählten Geschichten spielen sich auf den unterschiedlichsten Ebenen der Fußballwelt ab: vom
Kreisligafußball über Weltmeisterschaften bis hin zur intergalaktischen Weltraum-Liga reichte die Fantasie der
Produzentinnen und Produzenten.
Die komplette Wettbewerbs-Playlist kann in der Soundcloud angehört/verlinkt werden. Entsprechende Links
finden Sie hier:
http://www.fussball-kultur.org/fussball-kulturpreis/fan-preis-2014/bewerbungen-hoerspiel.html
Der Autor stellt auf Anfrage das Sieger-Hörspiel zur Verfügung: schneider@sportkultur.net
Die Laudatio für den bei der Gala persönlich anwesenden Preisträger Simon Schneider und sein Team
hält Jurymitglied Hans Sarkowicz vom Hessischen Rundfunk.
Fußballbuch des Jahres 2014:
„The Beautiful Game. Fußball in den 1970ern“ herausgegeben von Reuel Golden (Taschen Verlag)
Eine zwölfköpfige Jury aus führenden Sport- und Kulturjournalisten mit Jürgen Kaube (FAZ) als Jury-Kapitän und
Katja Kraus als Jury-Coach wählte zum Fußballbuch des Jahres:
Reuel Golden, „The Beautiful Game. Fußball in den 1970ern“
Taschen Verlag, Köln 2014, 300 Seiten, 39,99 €
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Erstmals gewinnt damit ein Bildband. Der Herausgeber Reuel Golden, 1962 in London geboren, war u.a.
Chefredakteur des British Journal of Photography und Leitender Redakteur bei Photo District News. Seit 2010
arbeitet er von seinem Wohnort New York aus als Fotobuch-Herausgeber für den Taschen Verlag. Als Motiv für
einen Fußball-Foto-Band erschien Golden die Dekade der 1970er Jahre ideal. Mit der flächendeckenden
Einführung des Farbfernsehens sind es die ersten Jahre, die im kollektiven Fußball-Gedächtnis farbig hinterlegt
sind. Zudem wurden die Stars der Ära zunehmend auch als Popstars wahrgenommen und inszeniert, dies aber
bei weitem noch nicht so professionell wie heutzutage. Eine Prise Naivität und der Zeitgeist der 70er machen die
Bilder aus "The Beautiful Game" zu einem ganz besonderen historischen Zeugnis.
Ausführliche Infos zum Fußballbuch 2014, zur Wettbewerbs-Shortlist sowie eine treffende Rezension von Jürgen
Kaube (FAZ) finden Sie unter
http://www.fussball-kultur.org/fussball-kulturpreis/archiv/2014/fussballbuch-2014/preistraeger-2014.html und in
der Pressemitteilung vom 19.09.2014 unter http://www.fussball-kultur.org/presse.html.
Reuel Golden wird seinen Preis am 24.10. persönlich entgegennehmen. Der Preis ist dotiert mit 5.000
Euro, gestiftet von easyCredit. Die Laudatio hält FAZ-Feuilletonist Jürgen Kaube.
„Lernanstoß“ – Der Fußball-Bildungspreis 2014:
„Champions ohne Grenzen – Kids“, Träger: Champions ohne Grenzen e.V., Berlin
Die Deutsche Akademie für Fußball-Kultur vergibt den »Lernanstoß« als Förderpreis für innovative
pädagogische Projekte, die sich an Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre richten und Fußball erfolgreich als Mittel
der Bildungsarbeit einsetzen. Das Preisgeld in Höhe von 5.000 € spendet der TESSLOFF Verlag.
Die elf Jurymitglieder, darunter der ehemalige Fußballprofi und heutige Lehrer Knut Reinhardt, trafen ihre
Entscheidung bereits im Juli. Beworben hatten sich 46 Projekte aus dem gesamten Bundesgebiet, die zwischen
August 2013 und Juli 2014 aktiv waren: Modellprojekte aus der Jugendsozialarbeit, Schulen und Fußballvereine
ebenso wie ganz auf die Projektziele abgestimmte Organisationsformen. Die allermeisten konnten durch
vorbildliche Arbeit überzeugen.
Der „Lernanstoß“ geht 2014 erstmals nach Berlin, an das Projekt „Champions ohne Grenzen – Kids“,
getragen vom gleichnamigen Verein. Fußballtrainings, Erwerb von Sprachkompetenzen und
Sozialraumerweiterung für Flüchtlingskinder sind die Ziele von „CHoG“.
Die Preissumme von 5.000 € kommt der Fortführung des Projekts zu Gute und kann darüber hinaus, auf
Grund der steigenden Nachfrage, dessen regionalen Ausbau ermöglichen.
Bei den „Champions ohne Grenzen – Kids“ werden Flüchtlingskindern zwischen 6 und 15 Jahren mit Hilfe von
wöchentlichen Fußballtrainings nachhaltig integrative Perspektiven geboten. Wo Sprachkenntnisse noch fehlen,
macht der Fußball, als vertraute Aktivität, Verständigung bereits möglich. Das Projekt bietet neben regelmäßigen
Turnieren und Freundschaftsspielen auch begleitende Sprachtrainings und Ausflüge in die Berliner
Kulturlandschaft. Den sonst gesellschaftlich stark isolierten Kindern erschließen sich so immer neue Sozialräume
und Gruppenerfahrungen. Die Nachhaltigkeit des Projekts wird zum Beispiel dadurch gewährleistet, dass einige
Flüchtlinge des Erwachsenenteams sich als Trainer/-innen bei den Kids engagieren. Die Vereine FC
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Internationale Berlin 1980 e.V. und Empor Berlin e.V. sowie Flüchtlingsorganisationen, Beratungsstellen und
Verbände stehen dem Projekt als Kooperationspartner zur Seite.
Eine Delegation der Projektverantwortlichen und Trainer/-innen wird – mit Hilfe von Urlaubsscheinen zur
kurzzeitigen Aussetzung ihrer Residenzpflicht – den Preis persönlich in der Nürnberger Tafelhalle
entgegen nehmen können. Laudator ist Norbert Niclauß, Referent bei der Beauftragten der
Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).
Ausführliche Infos zum Lernanstoß 2014 und dem Preisträger-Projekt finden Sie
unter http://www.fussball-kultur.org/fussball-kulturpreis/lernanstoss-2014/preistraeger-2014.html sowie in der
Pressemitteilung vom 24.09.2014 unter http://www.fussball-kultur.org/presse.html.
Die Gala zur Preisverleihnung
Freitag, 24. Oktober 2014, 20 Uhr, Tafelhalle Nürnberg
Moderation: Katrin Müller-Hohenstein
Musik: The Rockin‘ Lafayettes
--- Restkarten an der Abendkasse --LIVE-STREAM auf www.fussball-kultur.org und www.kicker.de
Fotos zum Download und zur freien Verwendung unter http://www.fussball-kultur.org/presse.html
Über einen Hinweis auf die Sieger beim Deutschen Fußball-Kulturpreis 2014 und Ihre Berichterstattung
von der Gala am 24.10. freuen wir uns.
Alle Infos zu den Preisen 2014 auf der Akademie-Seite im Internet: www.fussball-kultur.org
Weitere Informationen:
Birgitt Glöckl, Tel. 0911/ 231-7055 und Andreas Schade, Tel. 0911/ 6834
DEUTSCHE AKADEMIE FÜR FUSSBALL-KULTUR
im Doppelpass mit easyCredit & kicker-sportmagazin
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