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Carven wie in weichen Patschen - Freemotion

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8 SALZBURG AKTUELL
9
LEO
„Stöckler“ aus Kuchl
holten sich den Sieg
„Kuhbus“ hält jetzt
auch in Mauterndorf
Kuchl 1 vor Bramberg und St. Koloman. So endeten am Donnerstag
die Eisstock-Landesmeisterschaften des Salzburger Seniorenbundes bei der Stockhütte in Abtenau.
Die 160 Schützinnen und Schützen
spielten nach „Pinzgauer Art“ mit
normalen Stöcken nach Punktesystem. Im Bild: Josef Sandtner aus
Abtenau – voll konzentriert.
„In Teufels Küche geht es himmlisch zu.“ Prinz Nikolaus I. aus dem
Tal der Bären und ihre Lieblichkeit
Prinzessin Christine I. von Stein
und Bruch laden unter dem Motto
zur 14. Faschingssitzung nach Mauterndorf. Regionales dominiert: So
soll der „Kuhbus“ (siehe „Kubus“
in Tamsweg) eine Haltestelle in
Mauterndorf bekommen.
Bild: SN/NOTBURGA LÖCKER
SALZBURG (SN). „Die Salzburger Werbewirtschaft hat sich
im vierten Quartal 2011 sehr
dynamisch entwickelt. Unsere Performance ist deutlich
besser als im übrigen Österreich.“ Das sagt Michael
Mrazek, Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation in der WKS.
Der Werbeklimaindex von
November 2011 bis Jänner
2012 liege in Salzburg bei
plus 40 Punkten. Im Vergleich dazu seien es in Wien
gerade einmal 13 Punkte.
Die
Erwartungshaltung
der Unternehmer bleibt optimistisch: 37 Prozent rechnen
mit besseren Geschäften in
den kommenden sechs Monaten. 53 Prozent gehen von
einer gleichbleibenden Geschäftslage aus. 23 Prozent
der Firmen wollen zusätzliches Personal aufnehmen,
nur ein Prozent kürzen.
SALZBURG
IM BILD
Bild: SN/CHRISTINE FRÖSCHL
Werbebranche
bleibt sehr
optimistisch
S AM ST A G, 1 8 . FE B RU AR 201 2
Carven wie in weichen
Weltneuheit. Ein junges Pongauer Unternehmen
erregt international Aufsehen. Jetzt startet das
Trio mit dem innovativen Carvingskischuh durch.
BISCHOFSHOFEN (SN-beg). Der
Bischofshofener Unternehmer
Christian Schrempf und Lebensgefährtin Manuela Präauer fühlen sich wie in einem
Wintermärchen. Seit sie mit ihrem Carvingskischuh „Freemotion“ bei der international führenden Sportmesse ISPO in
München
den
BrandnewAward gewonnen haben, stehen nicht nur Fernsehteams Schlange, sondern auch Händler
aus Japan, den
USA, Skandinavien, Russ-
land, Polen, der Schweiz und
Deutschland.
Im November 2011 hat
Schrempf den Carvingskischuh
auf den Markt gebracht. 3000
Paar wurden produziert. „Wir
sind so gut wie ausverkauft“,
sagt
Vertriebsleiter
Erich
Schlaminger und verspricht
Skifahrern Wohltuendes: Kalte
Füße, schmerzende Zehen, rasche Ermüdung und mühsames An- und Ausziehen
seien Schnee von gestern. Der Schuh sei um
1,5 Kilogramm leichter als
Hartschalenschuhe und lasse
sich im Nu an- und ausziehen.
„Man geht wie in Patschen. Das
Sprunggelenk ist frei beweglich, aber hinten ist die Ferse
optimal gestützt.“
In dem preisgekrönten Schuh
steckt das Know-how von Kurt
Hilgarth, einem der international erfolgreichsten Entwickler von Wintersportgeräten. Schrempf hatte den Industriedesigner vor zwei Jahren
durch Zufall kennengelernt.
Der „Freemotion“ besteht
außen aus zwei Hartschalenteilen, in die eine
Stahlfeder
eingearbeitet ist. Dadurch
bringt man mehr
Druck auf den Ski
und fährt mit
Auf Erfolgskurs: Erich Schlaminger, Manuela Präauer und Christian Schrempf (v. l.).
Bild: SN/KOLARIK
Patschen
weniger Kraftaufwand. Innen
befindet sich ein weicher Komfortschuh, der mit einer Seilzugverschnürung genau an den
Fuß angepasst wird. Der Skischuh wird mit einem Reißverschluss und nur einer Schnalle
geschlossen.
In Salzburg ist der „Freemotion“ um 399 Euro bei Sport
Reyer in Hallein und bei Skiworld in Obertauern erhältlich.
Über den Internetversand von
Pro Idee wurden bereits 800
Paar verkauft. Derzeit wird
hauptsächlich in Asien produziert, bald soll die Herstellung
ganz nach Österreich übersiedeln. Weil das Büro in Bischofshofen aus allen Nähten
platzt, wird Schrempf heuer in
St. Martin/Tg. eine Firmenzentrale bauen. Eine Mill. Euro
hat er in die Entwicklung des
Skischuhs investiert.
www.freemotion.cc
E
s gibt Telefonrechnungen, die 600 Euro betragen. Das Geld wäre besser angelegt, wenn
man seine richtigen Freunde im echten Leben
einmal wieder zum Essen ausführen würde.
Gene in Rosa und Pink
Pumps, Schmuck und Schminke sind Mädchen
bereits in die Wiege gelegt.
W
as hab’ ich mich bis
vor Kurzem mokiert über Mütter,
die ihre kleinen Töchter in
pink- bzw. rosafarbene Prinzessinnen verwandeln. Von
Kopf bis Fuß in Rosa gehüllt,
Glitzerspange im Haar, die
winzigen Fingernägel leuchten pink. Wie können Mütter
ihren Töchtern das antun?
Und nun? Ja, nun habe ich
eine inzwischen 15 Monate
alte Tochter im Haus, die sich
schön langsam – aber ich
schwöre, ohne mein Zutun –
auch in so ein rosa Glitzerexemplar verwandelt. Nach
dem Aufstehen verlässt sie ihr
Zimmer nur mit der heiß geliebten Barbapapa-Kette, ihre
Haare werden mit rosa Glitzerspangen gezähmt und wenn die
Tür zur Garderobe offen ist,
kommt sie triumphierend mit
meinen Stöckelschuhen in der
Hand angelaufen.
Es muss in den Genen liegen,
dass Mädchen auf Schuhe,
Schmuck und Nagellack abfahren. Und wir Mütter sind völlig
machtlos, müssen uns den rosa
und pinkfarbenen Genen geschlagen geben. Und so bleibt
mir nichts anderes übrig, als
mich bei den anfangs erwähnten Müttern zu entschuldigen.
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