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Grüner Ring Leipzig Interkommunale Kooperation – Gewusst wie!

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Grüner Ring Leipzig
Interkommunale Kooperation – Gewusst wie!
Zusammenarbeit der Kommunen des
Grünen Ringes Leipzig auf dem Gebiet
des Kompensationsflächenmanagements
Angela Zábojník
Stadt Leipzig, Amt für Stadtgrün und Gewässer
Leiterin der AG Interkommunales Kompensations- und
Brachflächenmanagement des Grünen Ringes Leipzig
16./17.04.2013 | 12. Zittauer Umweltsymposium
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Grüner Ring Leipzig – Der Umgriff 2012
Angela Zábojník
Stadt Leipzig, Amt für Stadtgrün und Gewässer
Leiterin der AG Interkommunales Kompensations- und
Brachflächenmanagement des Grünen Ringes Leipzig
16./17.04.2013 | 12. Zittauer Umweltsymposium
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Grüner Ring Leipzig - Fakten & Zahlen
Form
Freiwillige, gleichberechtigte Zusammenarbeit seit 1996,
jedes Mitglied hat eine Stimme
Mitglieder
12 Städte und Gemeinden, 2 Landkreise
3.964 km²/ca. 1 Mio. Einwohner
Hauptaufgaben
Entwicklung des Touristischen Gewässerverbundes Leipziger
Neuseenland, Landschafts- und Gewässerentwicklung,
Rad-, Wander- und Reittouristik, Umwelttechnologie
Arbeitsgrundlage
Regionales Handlungskonzept 1996, 2003
Struktur
Sprecher Heiko Rosenthal,
Bürgermeister für Umwelt, Ordnung, Sport Leipzig
Stadt-Umland-Konferenz (2 x jährlich)
sechs Arbeitsgruppen
sechswöchentliche AG-Leiter-Sitzungen
Stadt Leipzig: Strategie, Fördermittel-, Projekt- und Finanzmanagement
Externe Geschäftsstelle: Öffentlichkeitsarbeit, Organisation,
Kommunikation
Angela Zábojník
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Leiterin der AG Interkommunales Kompensations- und
Brachflächenmanagement des Grünen Ringes Leipzig
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GRÜNER RING LEIPZIG (GRL)
SPRECHER: Bürgermeister und Beigeordneter für Umwelt, Ordnung, Sport der Stadt Leipzig, Herr Rosenthal
MITGLIEDER
ARBEITSGRUPPEN
FACHLICH-INHALTLICHE ARBEIT
Gemeinde Belgershain
AG Gewässer
Geregelt per Zweckvereinbarung:
Stadt Brandis
AG Landschaftspflege &
Waldmehrungsbeirat
Stadt Böhlen
Gemeinde Borsdorf
Gemeinde Großpösna
Stadt Leipzig
Stadt Markkleeberg
Stadt Markranstädt
Gemeinde Rackwitz
Stadt Schkeuditz
Stadt Taucha
Stadt Zwenkau
Landkreis Leipzig
Landkreis Nordsachsen
Gremium: Stadt-Umland-Konferenz
(Leitung: Sprecher GRL)
Angela Zábojník
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Leiterin der AG Interkommunales Kompensations- und
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AG Umwelttechnologie
- Vertrags-, Fördermittel- und Projektmanagement
- Haushalt
Weitere Aufgaben:
AG Naherholung & Tourismus
- strategisch-konzeptionelle Arbeit
- Leitung Arbeitsgruppe Gewässerverbund
Leipziger Neuseenland
AG Landwirtschaft
AG Interkommunales Kompensations- und Brachflächenmanagement
Leitung: Amt für Stadtgrün und Gewässer der
Stadt Leipzig
Gremium: AG-Leiter-Sitzung
(Leitung: Sprecher GRL)
GESCHÄFTSSTELLE (geregelt per Vertrag)
- umfassende Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit
- Organisation der Arbeitsgruppen des GRL
- Verwaltung des Geländemodells
- Beschilderung Rad- & Wasserwege, Schautafeln
AN:
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Gemeinde Borsdorf
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Grüner Ring Leipzig - Situation 1990 in der Region Leipzig
1940
1951
Bis 1990
 waren 8 Förderstätten in Betrieb
 wurden 3 Mrd. t Braunkohle gewonnen
 wurden 250 km² Land abgegraben
 wurden Flüsse verlegt und verrohrt,
Auenbereiche überbaggert
 wurden 70 Ortschaften devastiert
 und 24.000 Menschen umgesiedelt
Angela Zábojník
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1991
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Grüner Ring Leipzig – Die Anfänge

Die Initiative ergriff die Stadt Leipzig, beginnend 1992.

Der erste Bürgermeister für Umwelt, Ordnung, Sport, Herr Hannes, führte unzählige
Einzelgespräche mit den Bürgermeistern der umliegenden Kommunen mit dem Ziel der
interkommunalen Zusammenarbeit.

Die Bürgermeister verständigten sich auf wenige klar abgrenzbare Themenfelder, auf die die
Zusammenarbeit ausgerichtet sein sollte.
‒ Revitalisierung der Gewässer und der dazugehörigen Auen einschließlich der
Tagebaulandschaft
‒ Landschaftspflege und Forstwirtschaft
‒ Naherholung, Tourismus und Heimatpflege
‒ Umwelttechnik

Alle ausgewählten Themen wirken über kommunale Grenzen einer Stadt/Gemeinde hinaus
(z. B. Gewässer, Auensysteme, Fahrradwege).

Das damals zuständige Regierungspräsidium und Ministerium flankierten die Entwicklung zum
regional abgestimmten Handeln sehr positiv und forderten und förderten regionale
Entwicklungskonzepte.

Die Gründung des Grünen Ringes Leipzig erfolgte im September 1996 mit 24 Kommunen und
1 Landkreis. Der Landkreis Nordsachsen folgte zeitnah.
Angela Zábojník
Stadt Leipzig, Amt für Stadtgrün und Gewässer
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Grüner Ring Leipzig – Die Ziele
 Interkommunale Zusammenarbeit zur Verbessung der Lebensqualität durch
Verbindung von Naturschutz, Landschaftspflege, Naherholung, Umwelttechnologie
und Geschichte (1996)
 Die anstehenden Gemeindegebietsreformen werden Auseinandersetzungen bringen,
sollen aber nicht aufhalten. Der Grüne Ring Leipzig kann den Streit um möglichen
Eingemeindungen nicht lösen (1996).
 Stärkung der Region – abgestimmte regionale Standortentwicklung mit Bezug auf
„weiche“ Standortfaktoren (2012)
 Konzeptionelle, strategische Arbeit zu den Themen Blau, Grün, Silbergrau
(Interkommunales Kompensations- und Brachflächenmanagement, Tourismuswirtschaftliches Gesamtkonzept, Wander-Rad-Reitkonzepte, Auenerhaltung, 2012)
 Entwicklung von interkommunal abgestimmten (länderübergreifenden) Strategien zur
Entwicklung der Region (Umgriff des Grünen Ringes Leipzig, Leipziger
Neuseenland) – Motor der regionalen Entwicklung (2012)
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Grüner Ring Leipzig – Schwerpunktprojekte
Erhalt und Weiterentwicklung der Forst- und
Auenlandschaft
- Waldmehrung
- Entwicklung und Erweiterung der Parklandschaften (agra)
- Auenerhalt und Auenentwicklung
Strategische Arbeit in der Weiterentwicklung der
Braunkohlefolgelandschaft
- Wassertouristisches Nutzungskonzept
- Monitoring
Erlebbarkeit des Gebietes des Grünen Ringes Leipzig
- Fahrrad-, Wander- und
Reitwegekonzepte
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Grüner Ring Leipzig – Schwerpunktprojekte
Beschilderung für Rad-, Wander- und Wasserwege
- Orientierungshilfe für die Leipziger und ihre Gäste
- Routenführung entlang der Sehenswürdigkeiten in den
Orten des Grünen Ringes Leipzig
Förderung von Umwelttechnologie
- LeipzigBoot
- Elektromobilität
- Fisch-Kanu-Pass
Charta Leipziger Neuseenland 2030 –
Kommunikationsprozess
- Zukunftsstrategie für die Entwicklung
des gesamten Leipziger
Neuseenlandes
- Handlungsrahmen für zukünftige
Projekte
- breite Bürgerbeteiligung
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Grüner Ring Leipzig – Die Stimmung

Die gleichberechtigte und freiwillige Zusammenarbeit trägt seit 17 Jahren reichlich Früchte.

Es gab sowohl Beitritte als auch Austritte von Kommunen. Die Gründe für die Austritte lagen
in der Haushaltssituation der Kommunen und in der Freiwilligkeit dieser Zusammenarbeit.
Die Summe der Kommunen ist konstant.

Durch die Ausrichtung auf ausgewogene Mitteleinwerbung und -ausschüttung in der Region
fühlt sich keine Kommune finanziell benachteiligt.

Außergewöhnliche Instrumente der Zusammenarbeit, wie z. B. eine eigene Fördermittelrichtlinie für kleine Projekte in den Kommunen, ein interkommunales Kompensations- und
Brachflächenmanagement, welches die Grünentwicklung in den kleinen Kommunen mit
prägt, und ein ständiger Erfahrungsaustausch zu komplizierten Vorgängen, tragen zum
Zusammenhalt maßgeblich bei.

Aktive Arbeit in den Gremien der Kommunen ist unerlässlich, gemeinsame Erlebnisse
(Radtouren, öffentliche Events) werben für den Grünen Ring Leipzig und stärken den
Zusammenhalt.

Ehrenamtliche Arbeit der Bürgermeister und Verwaltungsangestellten sind Grundlage für
einen erfolgreichen Grünen Ring Leipzig.

Eine sachsenweite Evaluierung 2005 bescheinigte dem Grünen Ring Leipzig beste Noten
und beispielhafte interkommunale Kooperation mit der höchsten Förderquote.
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Grüner Ring Leipzig – Länderübergreifende Zusammenarbeit

Lebendige Luppe (2005 – 2020)
Projekt zur Wiedervernässung des Leipziger
Auenwaldes durch Wiederherstellung eines
ehemaligen Flusslaufes über eine Länge von
insgesamt 40 Kilometern.

Potentialanalyse
Saale-Elster-Kanal
Saale (2007 – 2027)
–
Fortführung der Ideen unserer Vorfahren mit
der Erweiterung des Gewässernetzes um
7,8 Kilometer und der Anbindung der Stadt
Leipzig an die Binnenwasserstraßen

Tourismuswirtschaftliches Gesamtkonzept (2011 – 2014)
Erarbeitung eines in Sachsen und Sachsen-Anhalt abgestimmten Infrastrukturmasterplanes, um Investitionen wirtschaftlich nachhaltig und international wirkend zu etablieren.
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Ge ra
OpenStreet Map – CC-BY -SA 2.0, bearbeitet Amt f ür Stadtgrün und Gewässer Leipzig
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Interkommunales Kompensationsflächenmanagement
(IK KFM) im GRL (seit 1998)
Voraussetzungen und Anlass:
 Flexibilisierung der Zuordnungsmöglichkeiten durch Öffnungsklauseln im BauGB
und BNatSchG seit 1998 (räumliche und zeitliche Entkopplung von Eingriff und
Ausgleich möglich)
 Defizit an geeigneten Kompensationsmaßnahmen
insbesondere in Ballungszentren, z. B. Leipzig
für
diverse
Eingriffe,
 Regionaler Abstimmungsbedarf im GRL bezüglich Maßnahmezuordnung für
überregionale Baumaßnahmen (z. B. BAB 14, 38, 72)
 Harmonisierungsbedarf verschiedener digitaler und analoger Grundlagen zur Suche
und Zuordnung von Kompensationsmaßnahmen in den Kommunen des GRL
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IK KFM im GRL
Zielstellung:
 Erleichterung der Ansiedlung von Investoren durch Unterstützung im
Genehmigungsprocedere (Kompensationsmaßnahmen – grundsätzliches Thema
mit hoher Priorität)
 Optimale Umsetzung der naturschutzrelevanten Forderungen durch Angebot
geeigneter Kompensationsmaßnahmen (eingriffsnah, schutzgutbezogen)
 Optimale Auslastung der Möglichkeiten der Eingriffs-/Ausgleichsregelung über
Gemeindegrenzen hinweg  Vorteile für Kommunen des GRL
 Lenkung der Kompensationsmaßnahmen
Regionalen
Handlungskonzeptes
des
Waldmehrung, Gewässerrevitalisierung ...)
auf dringende Maßnahmen des
GRL
(Brachflächenentsiegelung,
 Schaffung von geeigneten Instrumenten  Harmonisierung der DV-Infrastruktur
der Mitgliedsgemeinden – IKOMAN seit 01.07.2007 in Nutzung
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IK KFM im GRL – Umsetzung des Regionalen
Entwicklungskonzeptes des GRL (2003)
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 ausgewählte
Renaturierungsprojekte in
Grünzügen des Grünen
Ringes Leipzig
– agra Leipzig
– Leipziger Auenwald
– Parthe-Umland
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IK KFM im GRL - Instrument I
 Datenbank IKOMAN (seit 2007- interkommunal)
–
–
–
–
–
interkommunaler Flächenpool für die Kommunen des Grünen Rings Leipzig
Verwaltung von Bearbeitungsinformationen zu jeder einzelnen Fläche
Verwaltung von Informationen zur Umsetzung von Kompensationsmaßnahmen
Ablage von Fotografien und beliebigen elektronischen Dokumenten
Statistik
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IK KFM im GRL – Instrument II
 Die Flächen sind je nach Arbeitsstand verschiedentlich markiert
und georeferenziert.
 Derzeit (Anfang 2013) sind insgesamt 1101 Maßnahmen erfasst,
davon
- 10 zuordnungsfähig
- 556 in Prüfung
- 177 Maßnahmen im Verfahren
- 144 Maßnahmen umgesetzt
- 214 derzeit nicht geeignet
 Die tägliche Nutzung des
Programms in jeder Gemeinde
bei Kompensationsbedarf ist
durch Zugriff im Internet über ein
Passwort möglich.
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IK KFM im GRL
Bausteine:
 Führung des interkommunalen Kompensationsflächenpools (IKOMAN) in den
einzelnen Mitgliedskommunen
 Führung der Ökokonten in den Mitgliedskommunen (seit 1998)
 Zuordnung externer Kompensationsmaßnahmen zu den Eingriffen (interkommunal)
 Verwaltung aller eingezahlten Kompensationsgelder (Ablösung der Kosten der
Investoren an die Kommunen)
 Umsetzung externer
Kompensationsmaßnahmen
Schloßpark Schönefeld vor Renaturierung ...
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... nach Renaturierung
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IK KFM im GRL
Erste Erfahrungen in der Praxis I
B-Plan 208
B-Plan 383
 B-Plan Nr. 383 „Industriegebiet nördlich
der Radefelder Allee“
 Satzungsbeschluss 25.01.2012
 14 Kompensationsmaßnahmen
●
davon 2 interkommunale Maßnahmen in
Schkeuditz und Brandis
- Aufforstung von Schkeuditzer Flur
nach Entsiegelung und Abbruch von
Betonpfeilern mit standortgerechten
Trauben-eichen-Hainbuchenwald
- Abbruch und Entsiegelung von
Teilflächen des Flugplatzes
Waldpolenz in Brandis/
Pflanzung von TraubeneichenHainbuchenwald
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IK KFM im GRL
Erste Erfahrungen in der Praxis II

B-Plan Nr. 208 „Industriegebiet Seehausen II“

Zurzeit im Billigungs- und Auslegungsverfahren

10 Kompensationsmaßnahmen
B-Plan 208
B-Plan 383
• davon 3 interkommunale Maßnahmen
in Zschortau, Rackwitz und Taucha
- Entsiegelung im Volksgut Zschortau
und Anlage einer Streuobstwiese
- Abriss und Entsiegelung eines
Fahrradschuppens an der Grundschule Zschortau, Anlagen von
Extensivrasen und Obstbäumen
- Entsiegelung von Gebäuden
und Herstellung von artenreichem
Grünland und Gehölzgruppen in
Taucha – Glockentiefe
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IK KFM im GRL - Herausforderungen bei der Zuordnung
interkommunaler Kompensationsmaßnahmen
 Schaffung von Akzeptanz bei den vom Eingriff betroffenen Bürgern/-innen für die
räumlich entfernte Kompensation
 Schaffung von weiterer Akzeptanz innerhalb der Stadtverwaltung Leipzig und den
politischen Gremien der betroffenen Kommunen
 Klärung der Beteiligung der Kommunen, in denen die Kompensation stattfindet, im
B-Plan-Verfahren/Anhörung
 Klärung der vertraglichen Regelungen zwischen den Kommunen (Rechtssicherheit)
 Umgang mit dem großen zeitlichen Abstand zwischen Zuordnung und Umsetzung
von Maßnahmen (erste Absprache und Zustimmungen im Januar 2011 
Umsetzungszeitpunkt noch ungewiss)
 Umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit durch die Kommunen, um dieses „sperrige“
Thema verständlich zu transportieren
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IK KFM – Chancen
 Hohe Investorenfreundlichkeit durch Flächenangebote einschließlich umfangreicher
Flächeninformation  Unterstützung der Genehmigungsverfahren
 Ermöglichung der vollständigen Kompensation der Eingriffe in Bauleitverfahren oder
in Fachplanungen
 Umsetzung der Grünkonzepte des GRL möglich – Erhöhung der Lebensqualität im
gesamten Gebiet
 Lenkung von Kompensationsmaßnahmen in den Innenbereich  Vermeidung der
Zersiedlung der Landschaft
 Revitalisierung von Brachflächen/Entsiegelungsmaßnahmen (IKOBRA)
 Vermeidung der Inanspruchnahme landwirtschaftlicher Flächen
 Umsetzung des Ziels der Senkung der Flächeninanspruchnahme bis 2020 von
gegenwärtig 6 ha pro Tag auf unter 2 ha pro Tag – Schonung von Boden-ressourcen
 Kommunikation in der Region durch interkommunales Flächenmanagement
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Danke für Ihr Interesse!
www.gruenerring-leipzig.de
www.gewaesserverbund.de
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