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Eine Halle so gross wie acht Fussballfelder - swisspor Gruppe

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80 baustellen
Eine Halle so gross
wie acht Fussballfelder
An der Industriestrasse in Boswil wächst zurzeit das grösste und wohl ehrgeizigste
Bauprojekt der Swisspor-Firmengeschichte. In 6 Monaten sollen hier mit modenster
Technologie meterhoch XPS-Dämmstoffe in leuchtender Pastellfarbe hergestellt
werden. Text: Cornelia Schaub // Fotos: zvg
Zweiteiliger Gebäudekomplex
Der Neubau wird ein zweiteiliger Gebäudekomplex und besteht aus einer zweigeschossigen L-förmigen Produktions- und
Lagerhalle mit Verwaltungstrakt und einer
eingeschossigen, separaten Fertigwarenlagerhalle. Beide Gebäude werden durch
die baustellen_Juni/11
enormen Volumen des Neubaus könnten
470 Einfamilienhäuser eingebaut werden.
Die neue Produktions- und Lagerhalle wird
also gigantisch und bestimmt als eine der
Pionierbauten in die Firmengeschichte eingehen.
▲
Der Neubau kommt an das Areal der Alporit
AG angrenzend auf die 2008 neu eingezonte Industriefläche der Gemeinden Boswil
und Bünzen zu stehen. Und seine Dimensionen sind eindrücklich: Der Bau misst auf
einer überbauten Grundstücksfläche von
etwa 25 120 Quadratmetern eine Länge
von 375 Metern und eine Breite von 165
Metern. Seine Geschossfläche beträgt beeindruckende 36 000 Quadratmeter und
sein Gebäudevolumen (SIA 116) erreicht
370 000 Kubikmeter. Zum Vergleich: Diese
Fläche ist etwa so gross wie acht Fussballfelder oder 136 Tennisfelder, und in dem
einen 29 Meter breiten Zwischenplatz voneinander getrennt und einen unterirdischen
Fördertunnel mit einer Tiefe von bis zu 4,5
Metern miteinander verbunden. Die L-förmige Produktions- und Lagerhalle mit einer
Grundfläche von etwa 11 400 Quadratmetern wird in Richtung Südwesten und Nordosten rund 160 Meter lang und 125 Meter
breit. Die Höhe des Gebäudes variiert und
beträgt im eingeschossigen Lagerbereich
rund 11,5 Meter und im zweigeschossigen
Technik- oder Silobereich rund 18 Meter.
Ein Teil des Gebäudes erreicht durch einen
technischen Aufbau im Bereich der Filteranlage bzw. Filterkammern eine Höhe von
27 Metern. Das Produktionsgebäude wird
im mehrgeschossigen Bereich und Techniktrakt als Massivbau und die Hallenkonstruktion in Holz erstellt. Die Büro- und
Verwaltungsräumlichkeiten sowie das Personalrestaurant werden in Beton und mit
Backsteinen gebaut. Die Dachfläche wird
extensiv begrünt. Die Fassade schliesslich
wird abwechslungsweise mit gewellten Faserzementplatten der Eternit (Schweiz) AG
in rot-orangen sowie hell- und dunkelgrünen
erdigen Farben ausgestattet.
Parallel zum Logistikcenter
Das Fertigwarenlager, ein langer und sich
von Südost nach Nordwest erstreckender
Hallenbau, kommt parallel zum bestehenden Logistikcenter zu stehen. Das Gebäude mit einer Grundfläche von etwa 11 000
Quadratmetern hat eine Länge von 206
Metern, eine Breite von 49 Metern und wird
wie die L-förmige Produktions- und Lagerhalle maximal 11,5 Meter hoch. Auch diese
Halle wird in Holz konstruiert. Das Fertigwarenlager wird mit einem Nacktdach ausgestattet, wobei Optionen wie eine nachträglich aufgebaute Solaranlage oder die
extensive Begrünung bereits eingeplant
werden.
Energieeffizient mit Produkten
home-made
Mit Ausnahme des Fertigwarenlagergebäudes wird der Neubau getreu dem Unternehmensleitbild «saving energy» nach den
Richtwerten des Minergie-Labels gedämmt
und über die anfallende Abwärme aus dem
Produktionsprozess und die zentrale Wärmeerzeugung mittels Gas beheizt. Wo immer möglich werden selbstverständlich wie
in anderen Werksneubauten der SwissporProdukte aus dem eigenen Haus und des
Tochter- sowie Schwesterunternehmens
verwendet. So werden sämtliche Innenräume, Fassaden- und Dachflächen mit der
Produktpalette von Swisspor gedämmt oder
abgedichtet. Eingesetzt werden selbstverständlich auch Fenster von Swisswindows.
Zum Zug soll zum Beispiel das Minergie-Pzertifizierte Design-Fenster aus der Serie
imago kommen. Die Fassade wird nach bewährter Konstruktion und Technik mit Faserzementplatten der Eternit (Schweiz) AG
in Kombination mit dem System SwissporLambda Vento als vorgehängte, hinterlüftete
Fassade gestaltet. ■
die baustellen_Juni/11
82 baustellen
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