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01.11.2014 - Wir in Hiddenhausen für den Tunnel

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NWHiddenhausen
NR. 254, SAMSTAG/SONNTAG, 1./2. NOVEMBER 2014
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TERM INKA L ENDER
Weitere Termine für ganz OWL
unter www.erwin-event.de
¥ Schweicheln-Bermbeck/Sundern. Zum vierten Mal veranstalten die Gemeindebezirke Schweicheln-Bermbeck und Sundern in der Stephanus-Kirchengemeinde Hiddenhausen den „Lebendigen Advent“. Der wird an den Adventswerktagen um 18.30
Uhr jeweils an einem anderen Ort gefeiert, nämlich bei den Gastgeberfamilien zu Hause. Ein Vorbereitungstreffen ist am Dienstag, 28. Oktober, um 18 Uhr im Gemeindehaus Schweicheln. Wer
mitmachen will, kann sich im Gemeindebüro unter Tel. (0 52
21) 9 61 90 60 oder bei Pastor Manfred Walter unter Tel. (0 52
21) 6 21 50 melden.
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Holzhandwerksmuseum, So
14.00 bis 17.00, Maschstr. 16,
Tel. 8 48 82, 8 42 59.
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Haus der Jugend/Theaterwerkstatt, So 14.30 bis 19.30,
Rathausplatz 18, Tel. (05221) 99
67 66.
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¥ Hiddenhausen. Zu einem Kino-Nachmittag Art sind alle Kinder am Samstag, 8.November, von 15 bis 18 Uhr ins Gemeindehaus Lippinghausen, Untere Ringstraße 6, eingeladen. Es erwarten die Teilnehmer nicht nur Filme, sondern auch Spiel, Spaß, Action und kleine Leckereien rund um die Welt des Films. Die Kosten betragen drei Euro. Anmeldungen unter Tel. (0 52 23) 1 80
63 27 oder E-Mail: ej-hiddenhausen.de.
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Aquarien-und Terrarienverein, So 10.30, Biologiezentrum
Bustedt, Gutsweg 35.
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Café Alte Werkstatt, So 10.00
bis 13.00, So 14.00 bis 18.00,
Maschstr. 16.
Offener Sonntag, So 14.00 bis
17.00, Museumsschule Schweicheln, Blumenstr. 60.
Treffpunkt Café, So 14.30 bis
17.00, AWO SchweichelnBermbeck, Am Kartel 32.
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¥ Schweicheln-Bermbeck. Das Familienzentrum Kindertagsstätte Buchenhof bietet in Kooperation mit dem Wanderbegleiter Stephan Hollmann einen Spaziergang über den Spürnasenpfad im
Schweichler Wald an. Am Sonntag, 9. November, geht es um 10.30
Uhr los. Start und Ziel des zweistündigen Spaziergangs ist der Parkplatz an der Schweichler Straße, gegenüber vom Friedhof. Der Spaziergang ist auch für Familien mit kleineren Kindern geeignet und
kostet zwei Euro pro Familie. Anmeldung unter Tel. (0 52 21) 96
09 20.
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Samstag, 8. November, 20 Uhr Kleinkunstbühne
¥ Hiddenhausen.
„Warum
Heiraten? – Leasing tut’s auch!“
Nach sechs trostlosen Jahren als
Single ist Stephan Bauer endlich wieder unter der Haube.
Und was für eine Granate! 25
Jahre alt, Traummaße, klug und
selbstständig: Ein Sechser im
Lotto, der sich „wie drei Richtige mit Zusatzzahl“ anfühlt.
Bauer ist am Samstag, 8. November, ab 20 Uhr auf der
Kleinkunstbühne zu sehen.
Neben einer jungen Frau an
der Seite fühlt sich Mann plötzlich steinalt. Die Ausreden „Ich
hab ja einen Waschbrettbauch,
aber der versteckt sich unter
meinem Fett“ funktionieren nur
noch mittelprächtig. Jetzt ist
Jungbleiben angesagt.
Auch der Alltag bringt das
junge Paar an den Rand der
Verzweiflung. Flatrate-Saufen,
Facebook und ausschweifende
Sexfantasien bei ihr treffen auf
Ruhebedürfnis,
Bionahrung
und Missionarsstellung bei ihm.
„An apple a day keeps the doctor away“ erntet Unverständnis, denn „wer kann sich schon
täglich einen neuen Computer
leisten“. Bleibt die Frage, warum sucht man sich eine Partnerin, mit der man so wenige
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Familienservice: Für junge El8VUV_\V_+ Auf dem Hauptfriedhof in Schweicheln sind die Opfer des Bombenangriffes auf die Bahnstrecke in Schweicheln an Allerheiligen tern, Kreis Herford in Koope1944 bestattet.
FOTO: KIEL-STEINKAMP
ration mit der Evangelischen
Jugendhilfe Schweicheln, Beratung: Mareike Keller, Tel.
(05221) 9962010, www.familienservice-ejhs.de, Sa, So.
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Zwei Familien starben vor 70 Jahren in Schweicheln
VON THOMAS DOHNA
¥ Schweicheln-Bermbeck. Der
Heimathistoriker Franz Liesche nennt den November 1944
den „schwarzen November“.
Er begann am Abend seines
ersten Tages, an Allerheiligen.
Kf 3VdfTY+ Stephan Bauer kommt
nach Hiddenhausen.
Gemeinsamkeiten hat. Es ist
eben der alte Konstruktionsfehler des Mannes: „Der liebe
Gott hat uns ein Hirn und einen Penis gegeben, aber nicht
genug Blut um beide Körperteile gleichzeitig zu versorgen.“
Ein schonungslos treffsicheres Kabarettprogramm über
Minderwertigkeitskomplexe
und Generationskonflikte. Der
Eintritt kostet 14 Euro, ermäßigt 12 Euro.
Es war nicht der erste Angriff
auf die Dörfer der späteren
Großgemeinde. Liesche hat die
Geschichte des Luftkrieges in
Hiddenhausen in der Zeitschrift „Unser Hiddenhausen“
erzählt. Schon im Juni 1940 begann er. In der Nacht von 20.
auf den 21. Juni gingen auf
Schweicheln zehn Bomben nieder. Ein britisches Flugzeug
hatte die Bahnstrecke treffen
wollen. Ein Sprengkörper traf
die Strecke, drei weitere den
Bahndamm. Der Rest ging in
Hausgärten nieder. An zehn
Wohnhäusern entstand erheblicher Sachschaden.
Immer wieder gingen in den
folgenden Jahren Sprengbomben, Phosphorkampfstoffe und
Leuchtbomben nieder. Am 8.
September 1941 traf eine
Leuchtbombe den Hof Dedert.
Der brannte ab. Am 31. Okto-
ber fielen sechs Sprengbomben
auf Oetinghausen und richteten Flurschaden an. Gefährlich
waren die Phosphorplättchen.
Sie entzündeten sich, so bald sie
getrocknet waren. Meist richteten sie kaum Schaden an, im
Juni 1943 brannte der Hof des
Landwirtes Greife in Sundern
ab. Er hatte unbemerkt solche
Plättchen bei der Heuernte eingebracht.
In der zweiten Jahreshälfte
1944 verschärfte sich der Bombenkrieg in Ostwestfalen. Ziel
war vor allem die Bahnstrecke
in Schweicheln. Die meisten
Hiddenhauser Toten waren
Folge dieser Angriffe.
Längst hatte sich die Zivilbevölkerung auf den Luftkrieg
eingestellt. Häuser und Züge
waren verdunkelt. Dennoch
entdeckte ein britischer Flieger
am 1. November 1944 gegen
20.10 Uhr einen im Schweichelner Bahnhof haltenden Zug.
Der Pilot griff ihn mit seinen
Borwaffen an und warf eine
Bombe ab. Die traf aber nicht
den Zug und auch nicht die
Gleise. Sie ging auf dem Haus
Nr. 66 nieder, machte es dem
Erdboden gleich und beschädigte 34 weitere Häuser.
Im Haus 66 starben August
und Marta Krüger mit ihrer
Tochter Gisela sowie Heinrich
und Johanne Rüter mit ihrer
Tochter Helga. Dieser sechs
Opfer wird mit einem Grabmal
auf den Schweichelner Hauptfriedhof gedacht. Der Sohn
Heinz Rüter starb am 24. Februar 1945 mit 18 Jahren als Soldat. „Der Zug blieb unbeschä-
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¥ Seit 1985 gibt der Verkehrsverein Hiddenhausen
den Terminanzeiger „Unser
Hiddenhausen“ heraus. Die
Zeitschrift wurde vierteljährlich verteilt. In ihr er-
schien bis einschließlich
1999 die Serie „Historisches
Hiddenhausen“, in der verschiedene Autoren 27 Aufsätze veröffentlichten.
(ted)
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Erste Runde der „Dorfwerkstatt“ in Lippinghausen
¥ Lippinghausen (alex). In
Lippinghausen lässt es sich offenbar gut leben – es sei denn,
man wohnt an Hauptverkehrsadern oder braucht medizinische Versorgung. Das zumindest legt die erste Runde der
Veranstaltungsreihe
„Dorfwerkstatt“ nahe, bei der rund 50
Bürger am Donnerstagabend
über die Zukunft ihrer Gemeinde diskutierten.
Bürgermeister Ulrich Rolfsmeyer machte den Sinn der
Veranstaltung klar: „Wir sind
heute ausschließlich hier zum
Ideensammeln und nicht, um
irgendetwas zu bewerten.“ Entsprechend ging es mit zwei kurzen Einführungsvorträgen los.
Die Geschäftsführer der beiden Ingenieurbüros Drees &
Huesmann Planer (Stadtplanung) und SHP Ingenieure
(Verkehrsplanung)
zeigten
Chancen und Möglichkeiten für
Veränderungen in Lippinghausen auf. Reinhard Drees ging
dabei zunächst auf die Rahmenbedingungen ein, unter denen Veränderungen überhaupt
geplant werden können. So zeigt
die Bevölkerungsentwicklung in
den Jahren 2001 bis 2012 einen
steten Rückgang der Einwohnerzahl. Danach ging es dann
wieder leicht aufwärts.
Auch wird sich bis ins Jahr
2030 die Altersstruktur zu zuungunsten junger Menschen
verändern. Dann werden 27,1
Prozent der Bewohner 65 Jahre
und älter sein und nur 14,8 Prozent Neugeborene bis 17-Jährige in Hiddenhausen wohnen.
Das gelte es bei der Planung zu
berücksichtigen, sagte Drees.
Verkehrsplaner Jörn Janssen
fand große Aufmerksamkeit mit
der Vorstellung eines besonderen Konzeptes zur Straßenführung:
Verunsicherung
macht sicher, heißt es. Dabei
sollen sämtliche Verkehrsteilnehmer durch weniger Regelungen zu mehr Aufmerksamkeit gezwungen werden, was
nach Janssens Worten zu weitaus weniger Unfällen und Gefahrensituationen führt.
In einem kurzen Film war
dabei zu sehen, wie Fußgänger,
Radfahrer und Autos einen Platz
überqueren, und sich der Ver-
digt und konnte seine Fahrt
fortsetzen“, schreibt Liesche.
Der größte Angriff auf die
Bahnstrecke geschah am Totensonntag, 26. November 1944.
Die meisten Bomben schlugen
in der Nähe des Herforder
Bahnhofes ein. Zwei Flugzeuge
müssen ihre Last einen Moment zu spät ausgelöst haben.
Die Bomben fielen auf Sundern und Schweicheln. In
Schweicheln wurden ein Haus
zerstört und fünf beschädigt, in
Sunden traf es sechs Häuser,
sieben wurden beschädigt. Vier
Frauen wurden dabei getötet. In
den letzten Monaten verbreiteten tief fliegenden Jagdbomber Angst und Schrecken. Wieder war die Bahnstrecke Ziel.
Immer wieder wurden Menschen verletzt. Zwei Soldaten
starben.
Am 21. März 1945 fielen die
letzten Bomben im Ortsteil
Hiddenhausen und beschädigten einen Scheune und das
Wohnhaus des Hofes Biermann. Knapp zwei Wochen
später rückten amerikanische
Truppen in die Dörfer ein. Damit war der Krieg für die Hiddenhauser zu Ende.
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¥ Hiddenhausen. Im Begegnungszentrum der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Hiddenhausen finden folgende Veranstaltungen der AWO statt:
´ Montag, 3. und 17. November, 15 Uhr: Spielenachmittag
mit Karten und Würfeln.
´ Mittwoch, 5. und 19. November, 19.30 Uhr: Hobby
Abend.
´ Dienstag, 11. und 25. November, 14.30 Uhr: AWOTreff mit Kaffeetrinken.
´ Mittwoch, 12. November,
18.30 Uhr: Tanzkreis.
´ Samstag, 15. November, 8
Uhr: Tagesfahrt nach Denekamp zur Weihnachtsausstellung bei Oosterik und nach Enschede zum Stadtbummel.
´ Mittwoch, 26. November,
9.30 Uhr: Frauenfrühstück;
18.30 Uhr: Tanzkreis.
Für die Teilnahme an den
Veranstaltungen ist eine Mitgliedschaft in der Arbeiterwohlfahrt nicht erforderlich.
Auskünfte bei Klaus-Ulrich
Pustlauk, Tel. (0 52 23) 8 45 27.
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¥ Hiddenhausen. Alle Bürger
können ihren schadstoffhaltigen Müll am Umweltmobil an
die Mitarbeiter des Kreisumweltamtes übergeben.
´ Dienstag, 4. November: Lippinghausen, Rathausparkplatz,
8 Uhr bis 9 Uhr; Oetinghausen,
Sportplatz, Mittelpunktstraße,
11 Uhr bis 12 Uhr.
´ Mittwoch, 5. November:
Eilshausen, Kreis-Feuerwehrzentrale, 10 Uhr bis 11 Uhr;
Sundern, Sportplatz, Untere
Wiesenstraße, 13 Uhr bis 14
Uhr; Schweicheln-Bermbeck,
Schweichelner Krug, Herforder
Straße 217, 16 Uhr bis 17 Uhr.
A]R_f_X+ Die Ideen aus dem Publikum sammelten (v. l.) die Planer And- 5Zd\fddZ`_+ Rund 50 Bürger, wie Heinz Georg Buschkamp (r.), beteireas Hollstein, Reinhard Drees, Thomas Fiebig, Bürgermeister Ulrich ligten sich am ersten Teil der „Dorfwerkstatt“ im Bürgerhaus Lip- ¥ In der Berichterstattung über
Rolfsmeyer und die Planer Jörn Janssen und Sabrina Stieger.
pinghausen.
FOTOS: ALEXANDER JENNICHES die neuen Begräbnisformen auf
den Hiddenhauser Friedhöfen
kehr quasi von selbst regelt: Er koste, das oft nicht zur Verfü- es nur an Dingen, die seit Jah- desstraßen liegt jedoch in den ist ein Fehler unterlaufen. Die
fließt, die Menschen nehmen gung stehe. Der Umbau ein- ren im Argen liegen und auf die Händen der jeweiligen Bundes- die Nutzung einer Kirche oder
aufeinander Rücksicht, und zelner Gefahrenstellen sei hin- Gemeinde nur bedingt Einfluss länder.
Friedhofskapelle beträgt 389
In Sachen Infrastruktur Euro. Die Nutzung der Leihat. Demnach sorgen Lkw-Verbrenzliche Situationen kom- gegen gut machbar.
Die anschließende Diskussi- kehr und Raser auf der Bünder wünschen sich die Lippinghau- chenkammer Eilshausen für drei
men in dem Ausschnitt nicht
vor. Sowohl Drees als auch onsrunde zeigte, dass diejeni- Straße/Landesstraße 545 für ser bessere Einkaufsmöglich- Tage beträgt 204 Euro. In dem
Janssen machten jedoch deut- gen Lippinghauser Bürger, die Unmut. Ein neuralgischer keiten und medizinische Nah- Infotext zum Bericht am Donlich, dass eine gänzliche Um- da waren, im Großen und Gan- Punkt ist offenbar auch der versorgung. Es gibt derzeit zum nerstag, 30. Oktober, waren dastrukturierung
kompletter zen zufrieden sind mit ihrem Kreisverkehr an der Rathaus- Beispiel keine Apotheke mehr zu falsche Zahlen genannt worStraßenzüge eine Menge Geld Dorf. Grundsätzliche Kritik gab straße. Die Planung von Lan- im Dorf.
den.
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