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Der Nachhaltigkeitsbericht 2006/2007. Konzentr Nachhalt Wie kann

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8
Der Nachhaltigkeitsbericht 2006/2007.
Landesbank Baden-Württemberg
Hauptsitze
Seite
55
k. A.
k. A.
CSR 1
CSR 2
CSR 3
CSR 4
CSR 5
CSR 6
Branchenspezifischer GRI Index
Social Perfomance (2002)
Corporate Social Responsibility Management
CSR Policy
CSR Organisation
CSR Audits
Umgang mit sensitiven Themen
Fälle von Nichteinhaltung regularischer Vorgaben
Dialog mit Stakeholdern
54, 88, 89
INT 1
Internal Social Performance
Interne Leitlinien für soziale Aspekte
62, 89
INT 2
k. A.
k. A.
INT 3
INT 4
INT 5
k. A.
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INT 6
INT 7
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49
SOC 1
56, 57
56, 57
Fluktuationsrate des Personals und Änderung der
Anzahl von Arbeitsplätzen
Mitarbeiterzufriedenheit
Bezüge Management
Boni, die den nachhaltigen Erfolg des
Unternehmens sichern
Verhältnis Einkommen Männer – Frauen
Profil der Mitarbeiter (Geschlechterverteilung,
Herkunft, Behinderungen)
Gesellschaft
Gemeinnützige Beiträge
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SOC 2
k. A.
k. A.
SUP 1
SUP 2
k. A.
RB 1
RB 2
RB 3
k. A.
k. A.
IB 1
IB 2
IB 3
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AM 1
43
AM 2
k. A.
AM 3
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Volumen der Brutto-Wertschöpfung
Lieferanten
Prüfung der Hauptlieferanten in Bezug auf soziale
Aspekte
Zufriedenheit der Lieferanten
Retail Banking
Soziale Aspekte der Kreditpolitik
Kreditprofil
Kredite mit hohem sozialen Nutzen
Investment Banking
Soziale Aspekte im Investment Banking
Kundenprofil: Strukturen globaler Transaktionen
Transaktionen mit großem sozialen Nutzen
Asset Management
(Anlagegeschäft/Vermögensverwaltung)
Sozial relevante Elemente der Asset Management
Leitlinien
Assets under Management mit großem sozialen
Nutzen
SRI orientierte Aktivitäten von Anteilseignern
(Stimmrechtswahrnehmung in Bezug auf
Nachhaltigkeit)
Seite
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43, 59
45, 48
76, 77,
78, 79
Karlsruhe
76245 Karlsruhe
Ludwig-Erhard-Allee 4
76131 Karlsruhe
Telefon 0721 142-0
Telefax 0721 142-23012
www.LBBW.de
kontakt@LBBW.de
Mannheim
Postfach 10 03 52
68003 Mannheim
Augustaanlage 33
68165 Mannheim
Telefon 0621 428–0
Telefax 0621 428–72591
www.LBBW.de
kontakt@LBBW.de
Mit aktualisierter Umwelterklärung 2007.
56-59, 60,
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k. A.
43
k. A.
62, 89
54, 88
16-19,
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Konzentriert.
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k. A.
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k. A.
k. A.
k. A.
Der Nachhaltigkeitsbericht 2006/2007. Konzentriert.
GRI G3 Berichtselement
LA8
Maßnahmen in Bezug auf ernste Krankheiten
LA9
Arbeitsschutzthemen, die in förmlichen Vereinbarungen mit Gewerkschaften behandelt werden
LA10 Aus- und Weiterbildung: Stundenzahl pro
Mitarbeiter und Mitarbeiterkategorie
LA11 Programme für das Wissensmanagement und für
lebenslanges Lernen
LA12 Prozentsatz der Mitarbeiter, die eine regelmäßige
Leistungsbeurteilung und Entwicklungsplanung
erhalten
LA13 Vielfalt des oberen Managements und
Mitarbeiterstruktur (Geschlecht/Alter/Kultur)
LA14 Entlohnung nach Geschlecht und
Mitarbeiterkategorie
Menschenrechte
HR1
Investitionsvereinbarungen
HR2
Anteil Lieferanten, die unter Menschenrechtsaspekten geprüft wurden
HR3
Schulungen zu Menschenrechten
HR4
Vorfälle von Diskriminierung und ergriffene
Maßnahmen
HR5
Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen
HR6
Grundsätze und Maßnahmen zur Verhinderung von
Kinderarbeit
HR7
Grundsätze und Maßnahmen zur Verhinderung von
Zwangsarbeit
HR8
Schulungen des Sicherheitspersonals
HR9
Gesamtzahl der Vorfälle, in denen Rechte der
Ureinwohner verletzt wurden, und ergriffene
Maßnahmen.
Gesellschaft
SO1
Maßnahmen und Verfahren zur Einschränkung
der negativen Auswirkungen auf die Standortgemeinden
SO2
Prozentsatz und Anzahl der Geschäftseinheiten,
die auf Korruptionsrisiken hin untersucht wurden
SO3
Prozentsatz der Angestellten, die in der Antikorruptionspolitik und den Antikorruptionsverfahren
geschult wurden
SO4
Ergriffene Maßnahmen infolge der
Korruptionsvorfälle
SO5
Positionen und Teilnahme an politischen
Entscheidungsprozessen und Lobbying
SO6
Gesamtwert der Zuwendungen (Geldzuwendungen
und Zuwendungen von Sachwerten) an Parteien,
Politiker und damit verbundene Einrichtungen
SO7
Klagen aufgrund wettbewerbswidrigen Verhaltens
SO8
Strafen wegen Verstoßes gegen Rechtsvorschriften
Produktverantwortung
PR1
Lebenszyklusstadien, in denen Sicherheits- und
Gesundheitsauswirkungen von Produkten analysiert
werden
PR2
Verstöße gegen Gesundheitsstandards
PR3
Grundsätze/Verfahren zur Produktkennzeichnung
PR4
Verstöße gegen Standards zur Kennzeichnung von
Produktinformationen
PR5
Kundenzufriedenheit einschließlich der Ergebnisse
von Umfragen
PR6
Programme zur Befolgung von Gesetzen, Standards
und freiwilligen Verhaltensregeln in der Werbung
PR7
Gesamtzahl der Vorfälle, in denen Vorschriften und
freiwillige Verhaltensregeln in Bezug auf Marketing
und Werbung nicht eingehalten wurden
PR8
Beschwerden in Bezug auf die Verletzung des
Schutzes der Kundendaten und deren Verlust
PR9
Bußgelder aufgrund von Verstößen gegen Gesetzesvorschriften in Bezug auf die Zurverfügungstellung
und Verwendung von Produkten und Dienstleistungen
Stuttgart
Postfach 10 60 49
70049 Stuttgart
Am Hauptbahnhof 2
70173 Stuttgart
Telefon 0711127–0
Telefax 0711127–43544
Telex 72519–0
www.LBBW.de
kontakt@LBBW.de
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48-51
k. A.
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k. A.
k. A.
k. A.
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38, 45
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k. A.
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Konzentriert.
Nachhaltig denken und handeln.
Wie kann man die Bedürfnisse der
heutigen Generation befriedigen,
ohne die Grundlagen zukünftiger
Generationen zu gefährden?
Als Bank, die weiterdenkt und
handelt, verbindet die LBBW
langfristige Visionen und aktives
Engagement – ökonomisch,
ökologisch, sozial und kulturell.
In konzentrierter Form präsentieren
wir Ihnen in diesem Bericht, was
wir unter Nachhaltigkeit verstehen
– und was wir 2006/2007 dafür
getan haben.
k. A.: keine Angaben
Eine Bank, die weiterdenkt.
Landesbank Baden-Württemberg
Mehr zu nachhaltigen Projekten und Aktivitäten der LBBW ab Seite 32.
Mehr zur Verantwortung für unsere Kunden ab Seite 48.
Mehr zu den Zahlen und Fakten ab Seite 80.
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Der Nachhaltigkeitsbericht 2006/2007.
Landesbank Baden-Württemberg
Hauptsitze
Seite
55
k. A.
k. A.
CSR 1
CSR 2
CSR 3
CSR 4
CSR 5
CSR 6
Branchenspezifischer GRI Index
Social Perfomance (2002)
Corporate Social Responsibility Management
CSR Policy
CSR Organisation
CSR Audits
Umgang mit sensitiven Themen
Fälle von Nichteinhaltung regularischer Vorgaben
Dialog mit Stakeholdern
54, 88, 89
INT 1
Internal Social Performance
Interne Leitlinien für soziale Aspekte
62, 89
INT 2
k. A.
k. A.
INT 3
INT 4
INT 5
k. A.
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INT 6
INT 7
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SOC 1
56, 57
56, 57
Fluktuationsrate des Personals und Änderung der
Anzahl von Arbeitsplätzen
Mitarbeiterzufriedenheit
Bezüge Management
Boni, die den nachhaltigen Erfolg des
Unternehmens sichern
Verhältnis Einkommen Männer – Frauen
Profil der Mitarbeiter (Geschlechterverteilung,
Herkunft, Behinderungen)
Gesellschaft
Gemeinnützige Beiträge
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SOC 2
k. A.
k. A.
SUP 1
SUP 2
k. A.
RB 1
RB 2
RB 3
k. A.
k. A.
IB 1
IB 2
IB 3
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AM 1
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AM 2
k. A.
AM 3
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Volumen der Brutto-Wertschöpfung
Lieferanten
Prüfung der Hauptlieferanten in Bezug auf soziale
Aspekte
Zufriedenheit der Lieferanten
Retail Banking
Soziale Aspekte der Kreditpolitik
Kreditprofil
Kredite mit hohem sozialen Nutzen
Investment Banking
Soziale Aspekte im Investment Banking
Kundenprofil: Strukturen globaler Transaktionen
Transaktionen mit großem sozialen Nutzen
Asset Management
(Anlagegeschäft/Vermögensverwaltung)
Sozial relevante Elemente der Asset Management
Leitlinien
Assets under Management mit großem sozialen
Nutzen
SRI orientierte Aktivitäten von Anteilseignern
(Stimmrechtswahrnehmung in Bezug auf
Nachhaltigkeit)
Seite
30, 31
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41, 42
43, 59
45, 48
76, 77,
78, 79
Karlsruhe
76245 Karlsruhe
Ludwig-Erhard-Allee 4
76131 Karlsruhe
Telefon 0721 142-0
Telefax 0721 142-23012
www.LBBW.de
kontakt@LBBW.de
Mannheim
Postfach 10 03 52
68003 Mannheim
Augustaanlage 33
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Telefon 0621 428–0
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www.LBBW.de
kontakt@LBBW.de
Mit aktualisierter Umwelterklärung 2007.
56-59, 60,
61
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k. A.
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62, 89
54, 88
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24-27,
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k. A.
Konzentriert.
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k. A.
k. A.
k. A.
k. A.
k. A.
k. A.
Der Nachhaltigkeitsbericht 2006/2007. Konzentriert.
GRI G3 Berichtselement
LA8
Maßnahmen in Bezug auf ernste Krankheiten
LA9
Arbeitsschutzthemen, die in förmlichen Vereinbarungen mit Gewerkschaften behandelt werden
LA10 Aus- und Weiterbildung: Stundenzahl pro
Mitarbeiter und Mitarbeiterkategorie
LA11 Programme für das Wissensmanagement und für
lebenslanges Lernen
LA12 Prozentsatz der Mitarbeiter, die eine regelmäßige
Leistungsbeurteilung und Entwicklungsplanung
erhalten
LA13 Vielfalt des oberen Managements und
Mitarbeiterstruktur (Geschlecht/Alter/Kultur)
LA14 Entlohnung nach Geschlecht und
Mitarbeiterkategorie
Menschenrechte
HR1
Investitionsvereinbarungen
HR2
Anteil Lieferanten, die unter Menschenrechtsaspekten geprüft wurden
HR3
Schulungen zu Menschenrechten
HR4
Vorfälle von Diskriminierung und ergriffene
Maßnahmen
HR5
Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen
HR6
Grundsätze und Maßnahmen zur Verhinderung von
Kinderarbeit
HR7
Grundsätze und Maßnahmen zur Verhinderung von
Zwangsarbeit
HR8
Schulungen des Sicherheitspersonals
HR9
Gesamtzahl der Vorfälle, in denen Rechte der
Ureinwohner verletzt wurden, und ergriffene
Maßnahmen.
Gesellschaft
SO1
Maßnahmen und Verfahren zur Einschränkung
der negativen Auswirkungen auf die Standortgemeinden
SO2
Prozentsatz und Anzahl der Geschäftseinheiten,
die auf Korruptionsrisiken hin untersucht wurden
SO3
Prozentsatz der Angestellten, die in der Antikorruptionspolitik und den Antikorruptionsverfahren
geschult wurden
SO4
Ergriffene Maßnahmen infolge der
Korruptionsvorfälle
SO5
Positionen und Teilnahme an politischen
Entscheidungsprozessen und Lobbying
SO6
Gesamtwert der Zuwendungen (Geldzuwendungen
und Zuwendungen von Sachwerten) an Parteien,
Politiker und damit verbundene Einrichtungen
SO7
Klagen aufgrund wettbewerbswidrigen Verhaltens
SO8
Strafen wegen Verstoßes gegen Rechtsvorschriften
Produktverantwortung
PR1
Lebenszyklusstadien, in denen Sicherheits- und
Gesundheitsauswirkungen von Produkten analysiert
werden
PR2
Verstöße gegen Gesundheitsstandards
PR3
Grundsätze/Verfahren zur Produktkennzeichnung
PR4
Verstöße gegen Standards zur Kennzeichnung von
Produktinformationen
PR5
Kundenzufriedenheit einschließlich der Ergebnisse
von Umfragen
PR6
Programme zur Befolgung von Gesetzen, Standards
und freiwilligen Verhaltensregeln in der Werbung
PR7
Gesamtzahl der Vorfälle, in denen Vorschriften und
freiwillige Verhaltensregeln in Bezug auf Marketing
und Werbung nicht eingehalten wurden
PR8
Beschwerden in Bezug auf die Verletzung des
Schutzes der Kundendaten und deren Verlust
PR9
Bußgelder aufgrund von Verstößen gegen Gesetzesvorschriften in Bezug auf die Zurverfügungstellung
und Verwendung von Produkten und Dienstleistungen
Stuttgart
Postfach 10 60 49
70049 Stuttgart
Am Hauptbahnhof 2
70173 Stuttgart
Telefon 0711127–0
Telefax 0711127–43544
Telex 72519–0
www.LBBW.de
kontakt@LBBW.de
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Konzentriert.
Nachhaltig denken und handeln.
Wie kann man die Bedürfnisse der
heutigen Generation befriedigen,
ohne die Grundlagen zukünftiger
Generationen zu gefährden?
Als Bank, die weiterdenkt und
handelt, verbindet die LBBW
langfristige Visionen und aktives
Engagement – ökonomisch,
ökologisch, sozial und kulturell.
In konzentrierter Form präsentieren
wir Ihnen in diesem Bericht, was
wir unter Nachhaltigkeit verstehen
– und was wir 2006/2007 dafür
getan haben.
k. A.: keine Angaben
Eine Bank, die weiterdenkt.
Landesbank Baden-Württemberg
Mehr zu nachhaltigen Projekten und Aktivitäten der LBBW ab Seite 32.
Mehr zur Verantwortung für unsere Kunden ab Seite 48.
Mehr zu den Zahlen und Fakten ab Seite 80.
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Unsere Marken im Überblick.
GRI-Index.*
Die LBBW stellt das Dach des LBBW-Konzerns dar. Sie betreibt das Kapitalmarktgeschäft in seiner ganzen Bandbreite
und stellt Dienstleistungen im internationalen Geschäft zur Verfügung. Sie betreut die überregionalen und internationalen Unternehmenskunden des Konzerns, institutionelle Kunden sowie Einrichtungen der öffentlichen Hand. Ferner
nimmt sie innerhalb des Konzerns Steuerungsfunktionen wahr und bündelt bei sich Tätigkeiten, die das Kundengeschäft
unterstützen sowie Aktivitäten, bei denen kein regionaler Kundenbezug erforderlich ist. Daneben nimmt sie zentrale
Abwicklungs- und Dienstleistungsfunktionen für den Gesamtkonzern wahr. Einen weiteren wichtigen Schwerpunkt
stellt ihre Funktion als Zentralbank für die Sparkassen in Baden-Württemberg und – gemeinsam mit der Landesbank
Rheinland-Pfalz – der Sparkassen in Rheinland-Pfalz dar.
Baden-Württembergische Bank (BW-Bank).
Die BW-Bank betreibt das Privat- und Unternehmenskundengeschäft mit Schwerpunkt im Kernmarkt Baden-Württemberg
mit einem umfassenden Spektrum an Produkten und Dienstleistungen. Über traditionelle Bankdienstleistungen wie
Giro- und Kartengeschäft, klassische Finanzierungslösungen und Wertpapieraktivitäten hinaus bietet die BW-Bank ihren
Privatkunden spezielle Dienstleistungen an, die vom Financial Planning bis hin zum Stiftungsmanagement reichen. Bei
ihren Unternehmenskunden fokussiert sie sich auf den Mittelstand. Deren Finanzierungsbedarf deckt sie über die
klassischen Instrumente hinaus mit der gesamten innovativen Produktpalette im LBBW-Konzern. Sie nimmt für die LBBW
die Aufgaben einer Sparkasse auf dem Gebiet der Landeshauptstadt Stuttgart wahr. Außerhalb der Landeshauptstadt
wendet sie sich vor allem an Anlage-, Private Banking- und Unternehmenskunden. Ihre starke regionale Verwurzelung
und Kundennähe zeigen sich im dichten Netz von mehr als 200 Filialen.
Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP).
Die Landesbank Rheinland-Pfalz konzentriert ihre Finanzierungs-, Anlage- und Serviceleistungen auf den Bedarf mittelständischer Unternehmenskunden ihres Kernmarktes Rheinland-Pfalz und angrenzender Wirtschaftsräume. Ferner ist sie
Kompetenzcenter für ausgewählte Branchen im Konzern. Sie verfügt über den vollen Zugriff auf das Produktangebot
und das internationale Kapitalmarkt-Know-how im LBBW-Konzern. Für den LBBW-Konzern bündelt sie die Kompetenzen
für die Wirtschaftsräume Frankreich und Benelux im Bereich Immobilien. Als Staats- und Kommunalbank steht sie Land
und Kommunen als Partner zur Seite. Gemeinsam mit der LBBW nimmt sie die Sparkassenzentralbankfunktion für die
Sparkassen in Rheinland-Pfalz wahr.
Unsere Marken im Überblick.
Landesbank Baden-Württemberg (LBBW).
Weitere Informationen zur Nachhaltigkeit bei der
LBBW sowie den Bericht zum Download in deutscher
und englischer Fassung finden Sie unter
http://www.LBBW.de/nachhaltigkeit
Weitere Exemplare des deutschen Nachhaltigkeitsberichts können bestellt werden:
per Mail: Thomas.Derr@LBBW.de
per Fax: 0711 127-6677100
Redaktionsschluss
1. Oktober 2007.
Hinweis zum Papier
Interviewteil und Umschlag gedruckt auf Job Parilux,
Scheufelen GmbH & Co. KG, Papier mit Frischfaseranteil, der aus nachhaltig und kontrolliert wieder aufgeforstetem Bestand gewonnen wurde.
Berichtsteil gedruckt auf Envirotop, Papier Union
GmbH, 100 % Recyclingpapier mit Umweltzeichen
»Blauer Engel«.
Ansprechpartner zum Bericht
Konzernkommunikation/Marketing:
Michael Pfister, Bereichsleiter, Pressesprecher
Corporate Sustainability:
Peter Mayer, Bereichsleiter
Dr. Gerhard Fischer, Abteilungsleiter
Silvia Weiß, Referatsleiterin
Thomas Derr, Referent
Karin Friedle, Referentin
Elke Hauser, Referentin
Kontakt:
Landesbank Baden-Württemberg
2490/H Corporate Sustainability
Am Hauptbahnhof 2
70144 Stuttgart
www.LBBW.de/nachhaltigkeit
kontakt@LBBW.de
GRI G3
1.
1.1
1.2
2.
2.1
2.2
2.3
2.4
2.5
2.6
2.7
2.8
2.9
2.10
3.
3.1
3.2
3.3
3.4
3.5
3.6
3.7
3.8
3.9
3.10
3.11
3.12
3.13
4.
4.1
4.2
4.3
4.4
4.5
4.6
4.7
Produktorientierte Konzernunternehmen.
Im LBBW-Konzern stellt eine Reihe weiterer Tochtergesellschaften spezifische Produkte und Dienstleistungen bereit.
Das komplette Spektrum des Leasinggeschäfts wurde 2006 in der neu gegründeten LBBW Leasing Holding konzernweit
zusammengefasst. Unter dem neuen Dach stehen drei operativ tätige Gesellschaften: Die SüdLeasing stellt Kfz-Leasing
sowie Lösungen für großvolumiges Mobilienleasing bereit, während sich die MKB/MMV auf das kleinvolumige Mobilienleasing konzentriert. Die LHI, die zu 51% zum LBBW-Konzern gehört, ist auf Immobilienleasing und das Fondsgeschäft
fokussiert. Die LBBW Immobilien GmbH ist das Immobilienkompetenzzentrum innerhalb des LBBW-Konzerns mit Fokus
auf Wohn- und Gewerbeimmobilienmanagement, der Projektentwicklung, der Investmentberatung und der Kommunalentwicklung. Die SüdFactoring GmbH bietet ihren Kunden alle Leistungen rund um Factoring. Das institutionelle Asset
Management wird von der BWInvest, die als Servicegesellschaft Produktions- und Abwicklungsleistungen übernimmt,
und der LBBW Asset Management, die Spezialfonds für institutionelle Kunden sowie Publikumsfonds für Institutionelle
und Privatanleger managt, abgedeckt. Eigenkapitalfinanzierungen werden durch spezielle Tochterunternehmen, die
unter dem Dach der Beteiligungsmanagementgesellschaft mbH gebündelt sind, bereitgestellt.
4.8
4.9
4.10
4.11
4.12
4.13
4.14
4.15
4.16
4.17
5.
EC1
EC2
EC3
EC4
EC5
EC6
EC7
Berichtselement
Strategie und Analyse
Vision und Strategie
Nachhaltigkeitsauswirkungen, Chancen und Risiken
Organisationsprofil
Name der Organisation
Marken, Produkte und Dienstleistungen
Organisationsstruktur
Hauptsitz der Organisation
Länder der Geschäftstätigkeit
Eigentümerstruktur, Rechtsform
Märkte
Größe der Organisation
Wesentliche Veränderungen der Größe, Struktur,
Eigentumsverhältnisse
Preise
Berichtsparameter
Berichtszeitraum
Veröffentlichung des letzten Berichts
Berichtszyklus
Ansprechpartner
Bestimmung des Berichtsinhalts
Berichtsgrenze
Beschränkungen des Berichtsumfangs oder der
-grenzen
Grundlage für die Berichterstattung über
Joint Ventures etc.
Erhebungsmethoden und Berechnungsgrundlagen
Begründung der neuen Darstellung von
Informationen im Vergleich zu früheren Berichten
Wesentliche Veränderungen des Umfangs, der
Berichtsgrenzen oder der verwendeten Messmethoden
Index nach GRI
Bestätigung durch externe Dritte
Governance, Verpflichtungen und Engagement
Führungsstruktur der Organisation
Vorsitzender des Vorstands/Geschäftsführer
Unabhängige Mitglieder des höchsten
Leitungsorgans
Mechanismen für Empfehlungen oder Anweisungen
an den Vorstand/Aufsichtsrat
Kopplung der Vergütung des oberen Managements
mit der Nachhaltigkeitsleistung der Organisation
Mechanismen zur Vermeidung von Interessenkonflikten im Vorstand
Bestimmung der Qualifikation und der Erfahrung
der Leitungsgremien im Bezug auf Nachhaltigkeitsthemen
Leitbilder, interner Verhaltenskodex und Prinzipien;
Art und Weise der Umsetzung
Verfahren des Vorstands zur Überwachung der
Nachhaltigkeitsleistung
Verfahren zur Bewertung der Nachhaltigkeitsleistung des Vorstands
Vorsorgeprinzip
Vereinbarungen, Prinzipien oder externe Initiativen
Mitgliedschaften
Einbezogene Stakeholdergruppen
Auswahl der Stakeholder
Einbeziehung von Stakeholdern
Berücksichtigung zentraler Anliegen der Stakeholder
Managementansatz und Leistungsindikatoren
Ökonomische Leistungsindikatoren
Erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
Finanzielle Folgen des Klimawandels
Umfang der betrieblichen sozialen Zuwendungen
Finanzielle Zuwendungen der öffentlichen Hand
Verhältnis der Standard- Eintrittsgehälter zum
lokalen Mindestlohn
Standortbezogene Auswahl von Zulieferern
Standortbezogene Personalauswahl
Seite
3, 29-31
47
GRI G3 Berichtselement
EC8
Infrastrukturinvestitionen und Dienstleistungen,
die vorrangig im öffentlichen Interesse erfolgen
EC9
4,5
4,5
4-7
4
7
42
4,5
4
4,5
EN3
k. A.
EN6
90
90
90
siehe
Umschlag
90
41
41, 69, 80,
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41, 80, 82
EN1
EN2
EN4
EN5
EN7
EN8
EN9
EN10
EN11
69, 81
3, 90
EN12
41, 80, 82
EN13
EN14
»Ausklappseite«
k. A.
6, 42, 43
6
k. A.
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EN15
EN16
EN17
EN18
EN19
EN20
k. A.
k. A.
k. A.
42, 43, 44,
45, 48
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EN21
EN22
EN23
EN24
EN25
EN26
EN27
EN28
k. A.
EN29
k. A.
45, 79
79
78, 79
78, 79
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78, 79
46
47
60
k. A.
k. A.
EN30
LA1
LA2
LA3
LA4
LA5
LA6
LA7
Wesentliche indirekte wirtschaftliche Auswirkungen
Ökologische Leistungsindikatoren
Gewicht oder Volumen der eingesetzten Materialien
Anteil von Recyclingmaterial am
Gesamtmaterialeinsatz
Direkter Energieverbrauch
(nach Primärenergieträgern)
Indirekter Energieverbrauch
(nach Primärenergieträgern)
Eingesparte Energie aufgrund von umweltbewusstem Einsatz und Effizienzsteigerungen
Initiativen zur Gestaltung von Produkten und
Dienstleistungen mit höherer Energieeffizienz und
solchen, die auf erneuerbaren Energien basieren
sowie dadurch erreichte Verringerung des Energiebedarfs
Initiativen zur Verringerung des indirekten Energieverbrauchs und erzielte Einsparungen
Gesamtwasserentnahme nach Quellen
Wasserquellen, die wesentlich von der Entnahme
von Wasser betroffen sind
Anteil in Prozent und Gesamtvolumen an rückgewonnenem und wiederverwendetem Wasser
Grundstücke in oder angrenzend an
Schutzgebiete
Auswirkungen der Geschäftstätigkeit auf die
Biodiversität in Schutzgebieten
Geschützte oder wiederhergestellte natürliche
Lebensräume
Strategien, laufende Maßnahmen und Zukunftspläne für das Management der Auswirkungen auf
die Biodiversität
Gefährdete Arten
Direkte und indirekte Treibhausgasemissionen nach
Gewicht
Andere Treibhausgasemissionen
Initiativen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen und erzielte Ergebnisse
Ozonschädigende Substanzen nach Gewicht
NOx, SOx und andere Luftemissionen nach Art
und Gewicht
Wassereinleitung in Gewässer
Abfallmenge nach Art und Entsorgungsmethode
Wesentliche Freisetzungen
Gefährliche Abfälle nach Basler Konvention
Auswirkung von Abwässer auf die Biodiversität
Initiativen zur Minimierung von Umweltauswirkungen der Produkte und Dienstleistungen
Anteil von Produkten, deren Verpackungen wiederverwendet wurden
Strafen für Nichteinhaltung der Rechtsvorschriften
im Umweltbereich
Wesentliche Umweltauswirkungen durch den
Transport von Produkten, anderen Gütern und
Materialien sowie von Mitarbeitern
Gesamte Umweltschutzausgaben
Arbeitsbedingungen
Belegschaft nach Beschäftigungsverhältnissen und
Regionen
Mitarbeiterfluktuation nach Altersgruppe,
Geschlecht und Regionen
Betriebliche Leistungen für Vollzeitbeschäftigte
Anteil Mitarbeiter mit Tarifverträgen
Mitteilungsfrist(en) in Bezug auf wesentliche
betriebliche Veränderungen
In Arbeitsschutzausschüssen vertretene Mitarbeiter
Verletzungen, Berufskrankheiten, Abwesenheitsquote und Todesfälle
Seite
16-19,
24-27,
63-68
53
k. A.
73, 87
k. A.
70, 71, 80,
82, 83, 84
k. A.
k. A.
32-40,
70-72
70, 71, 86
k. A.
73
k. A.
k. A.
k. A.
k. A.
k. A.
71, 80, 82
k. A.
72, 73
k. A.
k. A.
k. A.
70, 71, 85
k. A.
85
k. A.
k. A.
k. A.
31
70, 71, 72,
73, 85
k. A.
54, 88, 89
54, 55
k. A.
62, 89
k. A.
55
56
75
k. A.
k. A.: keine Angaben
* Aufgeführt werden an dieser Stelle die Indikatoren nach G3 sowie die Indikatoren der Financial Services Sector Supplements, Social Performance 2002. Letztere
befanden sich bei Redaktionsschluss in Überarbeitung und werden in der neuen Fassung in zukünftige Nachhaltigkeitsberichte der LBBW Eingang finden.
194
212
8
212
194
Unsere Marken im Überblick.
GRI-Index.*
Die LBBW stellt das Dach des LBBW-Konzerns dar. Sie betreibt das Kapitalmarktgeschäft in seiner ganzen Bandbreite
und stellt Dienstleistungen im internationalen Geschäft zur Verfügung. Sie betreut die überregionalen und internationalen Unternehmenskunden des Konzerns, institutionelle Kunden sowie Einrichtungen der öffentlichen Hand. Ferner
nimmt sie innerhalb des Konzerns Steuerungsfunktionen wahr und bündelt bei sich Tätigkeiten, die das Kundengeschäft
unterstützen sowie Aktivitäten, bei denen kein regionaler Kundenbezug erforderlich ist. Daneben nimmt sie zentrale
Abwicklungs- und Dienstleistungsfunktionen für den Gesamtkonzern wahr. Einen weiteren wichtigen Schwerpunkt
stellt ihre Funktion als Zentralbank für die Sparkassen in Baden-Württemberg und – gemeinsam mit der Landesbank
Rheinland-Pfalz – der Sparkassen in Rheinland-Pfalz dar.
Baden-Württembergische Bank (BW-Bank).
Die BW-Bank betreibt das Privat- und Unternehmenskundengeschäft mit Schwerpunkt im Kernmarkt Baden-Württemberg
mit einem umfassenden Spektrum an Produkten und Dienstleistungen. Über traditionelle Bankdienstleistungen wie
Giro- und Kartengeschäft, klassische Finanzierungslösungen und Wertpapieraktivitäten hinaus bietet die BW-Bank ihren
Privatkunden spezielle Dienstleistungen an, die vom Financial Planning bis hin zum Stiftungsmanagement reichen. Bei
ihren Unternehmenskunden fokussiert sie sich auf den Mittelstand. Deren Finanzierungsbedarf deckt sie über die
klassischen Instrumente hinaus mit der gesamten innovativen Produktpalette im LBBW-Konzern. Sie nimmt für die LBBW
die Aufgaben einer Sparkasse auf dem Gebiet der Landeshauptstadt Stuttgart wahr. Außerhalb der Landeshauptstadt
wendet sie sich vor allem an Anlage-, Private Banking- und Unternehmenskunden. Ihre starke regionale Verwurzelung
und Kundennähe zeigen sich im dichten Netz von mehr als 200 Filialen.
Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP).
Die Landesbank Rheinland-Pfalz konzentriert ihre Finanzierungs-, Anlage- und Serviceleistungen auf den Bedarf mittelständischer Unternehmenskunden ihres Kernmarktes Rheinland-Pfalz und angrenzender Wirtschaftsräume. Ferner ist sie
Kompetenzcenter für ausgewählte Branchen im Konzern. Sie verfügt über den vollen Zugriff auf das Produktangebot
und das internationale Kapitalmarkt-Know-how im LBBW-Konzern. Für den LBBW-Konzern bündelt sie die Kompetenzen
für die Wirtschaftsräume Frankreich und Benelux im Bereich Immobilien. Als Staats- und Kommunalbank steht sie Land
und Kommunen als Partner zur Seite. Gemeinsam mit der LBBW nimmt sie die Sparkassenzentralbankfunktion für die
Sparkassen in Rheinland-Pfalz wahr.
Unsere Marken im Überblick.
Landesbank Baden-Württemberg (LBBW).
Weitere Informationen zur Nachhaltigkeit bei der
LBBW sowie den Bericht zum Download in deutscher
und englischer Fassung finden Sie unter
http://www.LBBW.de/nachhaltigkeit
Weitere Exemplare des deutschen Nachhaltigkeitsberichts können bestellt werden:
per Mail: Thomas.Derr@LBBW.de
per Fax: 0711 127-6677100
Redaktionsschluss
1. Oktober 2007.
Hinweis zum Papier
Interviewteil und Umschlag gedruckt auf Job Parilux,
Scheufelen GmbH & Co. KG, Papier mit Frischfaseranteil, der aus nachhaltig und kontrolliert wieder aufgeforstetem Bestand gewonnen wurde.
Berichtsteil gedruckt auf Envirotop, Papier Union
GmbH, 100 % Recyclingpapier mit Umweltzeichen
»Blauer Engel«.
Ansprechpartner zum Bericht
Konzernkommunikation/Marketing:
Michael Pfister, Bereichsleiter, Pressesprecher
Corporate Sustainability:
Peter Mayer, Bereichsleiter
Dr. Gerhard Fischer, Abteilungsleiter
Silvia Weiß, Referatsleiterin
Thomas Derr, Referent
Karin Friedle, Referentin
Elke Hauser, Referentin
Kontakt:
Landesbank Baden-Württemberg
2490/H Corporate Sustainability
Am Hauptbahnhof 2
70144 Stuttgart
www.LBBW.de/nachhaltigkeit
kontakt@LBBW.de
GRI G3
1.
1.1
1.2
2.
2.1
2.2
2.3
2.4
2.5
2.6
2.7
2.8
2.9
2.10
3.
3.1
3.2
3.3
3.4
3.5
3.6
3.7
3.8
3.9
3.10
3.11
3.12
3.13
4.
4.1
4.2
4.3
4.4
4.5
4.6
4.7
Produktorientierte Konzernunternehmen.
Im LBBW-Konzern stellt eine Reihe weiterer Tochtergesellschaften spezifische Produkte und Dienstleistungen bereit.
Das komplette Spektrum des Leasinggeschäfts wurde 2006 in der neu gegründeten LBBW Leasing Holding konzernweit
zusammengefasst. Unter dem neuen Dach stehen drei operativ tätige Gesellschaften: Die SüdLeasing stellt Kfz-Leasing
sowie Lösungen für großvolumiges Mobilienleasing bereit, während sich die MKB/MMV auf das kleinvolumige Mobilienleasing konzentriert. Die LHI, die zu 51% zum LBBW-Konzern gehört, ist auf Immobilienleasing und das Fondsgeschäft
fokussiert. Die LBBW Immobilien GmbH ist das Immobilienkompetenzzentrum innerhalb des LBBW-Konzerns mit Fokus
auf Wohn- und Gewerbeimmobilienmanagement, der Projektentwicklung, der Investmentberatung und der Kommunalentwicklung. Die SüdFactoring GmbH bietet ihren Kunden alle Leistungen rund um Factoring. Das institutionelle Asset
Management wird von der BWInvest, die als Servicegesellschaft Produktions- und Abwicklungsleistungen übernimmt,
und der LBBW Asset Management, die Spezialfonds für institutionelle Kunden sowie Publikumsfonds für Institutionelle
und Privatanleger managt, abgedeckt. Eigenkapitalfinanzierungen werden durch spezielle Tochterunternehmen, die
unter dem Dach der Beteiligungsmanagementgesellschaft mbH gebündelt sind, bereitgestellt.
4.8
4.9
4.10
4.11
4.12
4.13
4.14
4.15
4.16
4.17
5.
EC1
EC2
EC3
EC4
EC5
EC6
EC7
Berichtselement
Strategie und Analyse
Vision und Strategie
Nachhaltigkeitsauswirkungen, Chancen und Risiken
Organisationsprofil
Name der Organisation
Marken, Produkte und Dienstleistungen
Organisationsstruktur
Hauptsitz der Organisation
Länder der Geschäftstätigkeit
Eigentümerstruktur, Rechtsform
Märkte
Größe der Organisation
Wesentliche Veränderungen der Größe, Struktur,
Eigentumsverhältnisse
Preise
Berichtsparameter
Berichtszeitraum
Veröffentlichung des letzten Berichts
Berichtszyklus
Ansprechpartner
Bestimmung des Berichtsinhalts
Berichtsgrenze
Beschränkungen des Berichtsumfangs oder der
-grenzen
Grundlage für die Berichterstattung über
Joint Ventures etc.
Erhebungsmethoden und Berechnungsgrundlagen
Begründung der neuen Darstellung von
Informationen im Vergleich zu früheren Berichten
Wesentliche Veränderungen des Umfangs, der
Berichtsgrenzen oder der verwendeten Messmethoden
Index nach GRI
Bestätigung durch externe Dritte
Governance, Verpflichtungen und Engagement
Führungsstruktur der Organisation
Vorsitzender des Vorstands/Geschäftsführer
Unabhängige Mitglieder des höchsten
Leitungsorgans
Mechanismen für Empfehlungen oder Anweisungen
an den Vorstand/Aufsichtsrat
Kopplung der Vergütung des oberen Managements
mit der Nachhaltigkeitsleistung der Organisation
Mechanismen zur Vermeidung von Interessenkonflikten im Vorstand
Bestimmung der Qualifikation und der Erfahrung
der Leitungsgremien im Bezug auf Nachhaltigkeitsthemen
Leitbilder, interner Verhaltenskodex und Prinzipien;
Art und Weise der Umsetzung
Verfahren des Vorstands zur Überwachung der
Nachhaltigkeitsleistung
Verfahren zur Bewertung der Nachhaltigkeitsleistung des Vorstands
Vorsorgeprinzip
Vereinbarungen, Prinzipien oder externe Initiativen
Mitgliedschaften
Einbezogene Stakeholdergruppen
Auswahl der Stakeholder
Einbeziehung von Stakeholdern
Berücksichtigung zentraler Anliegen der Stakeholder
Managementansatz und Leistungsindikatoren
Ökonomische Leistungsindikatoren
Erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
Finanzielle Folgen des Klimawandels
Umfang der betrieblichen sozialen Zuwendungen
Finanzielle Zuwendungen der öffentlichen Hand
Verhältnis der Standard- Eintrittsgehälter zum
lokalen Mindestlohn
Standortbezogene Auswahl von Zulieferern
Standortbezogene Personalauswahl
Seite
3, 29-31
47
GRI G3 Berichtselement
EC8
Infrastrukturinvestitionen und Dienstleistungen,
die vorrangig im öffentlichen Interesse erfolgen
EC9
4,5
4,5
4-7
4
7
42
4,5
4
4,5
EN3
k. A.
EN6
90
90
90
siehe
Umschlag
90
41
41, 69, 80,
82
41, 80, 82
EN1
EN2
EN4
EN5
EN7
EN8
EN9
EN10
EN11
69, 81
3, 90
EN12
41, 80, 82
EN13
EN14
»Ausklappseite«
k. A.
6, 42, 43
6
k. A.
62
EN15
EN16
EN17
EN18
EN19
EN20
k. A.
k. A.
k. A.
42, 43, 44,
45, 48
31
EN21
EN22
EN23
EN24
EN25
EN26
EN27
EN28
k. A.
EN29
k. A.
45, 79
79
78, 79
78, 79
78, 79
78, 79
46
47
60
k. A.
k. A.
EN30
LA1
LA2
LA3
LA4
LA5
LA6
LA7
Wesentliche indirekte wirtschaftliche Auswirkungen
Ökologische Leistungsindikatoren
Gewicht oder Volumen der eingesetzten Materialien
Anteil von Recyclingmaterial am
Gesamtmaterialeinsatz
Direkter Energieverbrauch
(nach Primärenergieträgern)
Indirekter Energieverbrauch
(nach Primärenergieträgern)
Eingesparte Energie aufgrund von umweltbewusstem Einsatz und Effizienzsteigerungen
Initiativen zur Gestaltung von Produkten und
Dienstleistungen mit höherer Energieeffizienz und
solchen, die auf erneuerbaren Energien basieren
sowie dadurch erreichte Verringerung des Energiebedarfs
Initiativen zur Verringerung des indirekten Energieverbrauchs und erzielte Einsparungen
Gesamtwasserentnahme nach Quellen
Wasserquellen, die wesentlich von der Entnahme
von Wasser betroffen sind
Anteil in Prozent und Gesamtvolumen an rückgewonnenem und wiederverwendetem Wasser
Grundstücke in oder angrenzend an
Schutzgebiete
Auswirkungen der Geschäftstätigkeit auf die
Biodiversität in Schutzgebieten
Geschützte oder wiederhergestellte natürliche
Lebensräume
Strategien, laufende Maßnahmen und Zukunftspläne für das Management der Auswirkungen auf
die Biodiversität
Gefährdete Arten
Direkte und indirekte Treibhausgasemissionen nach
Gewicht
Andere Treibhausgasemissionen
Initiativen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen und erzielte Ergebnisse
Ozonschädigende Substanzen nach Gewicht
NOx, SOx und andere Luftemissionen nach Art
und Gewicht
Wassereinleitung in Gewässer
Abfallmenge nach Art und Entsorgungsmethode
Wesentliche Freisetzungen
Gefährliche Abfälle nach Basler Konvention
Auswirkung von Abwässer auf die Biodiversität
Initiativen zur Minimierung von Umweltauswirkungen der Produkte und Dienstleistungen
Anteil von Produkten, deren Verpackungen wiederverwendet wurden
Strafen für Nichteinhaltung der Rechtsvorschriften
im Umweltbereich
Wesentliche Umweltauswirkungen durch den
Transport von Produkten, anderen Gütern und
Materialien sowie von Mitarbeitern
Gesamte Umweltschutzausgaben
Arbeitsbedingungen
Belegschaft nach Beschäftigungsverhältnissen und
Regionen
Mitarbeiterfluktuation nach Altersgruppe,
Geschlecht und Regionen
Betriebliche Leistungen für Vollzeitbeschäftigte
Anteil Mitarbeiter mit Tarifverträgen
Mitteilungsfrist(en) in Bezug auf wesentliche
betriebliche Veränderungen
In Arbeitsschutzausschüssen vertretene Mitarbeiter
Verletzungen, Berufskrankheiten, Abwesenheitsquote und Todesfälle
Seite
16-19,
24-27,
63-68
53
k. A.
73, 87
k. A.
70, 71, 80,
82, 83, 84
k. A.
k. A.
32-40,
70-72
70, 71, 86
k. A.
73
k. A.
k. A.
k. A.
k. A.
k. A.
71, 80, 82
k. A.
72, 73
k. A.
k. A.
k. A.
70, 71, 85
k. A.
85
k. A.
k. A.
k. A.
31
70, 71, 72,
73, 85
k. A.
54, 88, 89
54, 55
k. A.
62, 89
k. A.
55
56
75
k. A.
k. A.: keine Angaben
* Aufgeführt werden an dieser Stelle die Indikatoren nach G3 sowie die Indikatoren der Financial Services Sector Supplements, Social Performance 2002. Letztere
befanden sich bei Redaktionsschluss in Überarbeitung und werden in der neuen Fassung in zukünftige Nachhaltigkeitsberichte der LBBW Eingang finden.
12.11.2007
17:05 Uhr
Seite 1
Der Nachhaltigkeitsbericht 2006/2007.
Mit aktualisierter Umwelterklärung 2007.*
Impressum.
Herausgeber:
Landesbank Baden-Württemberg
Am Hauptbahnhof 2
70173 Stuttgart
www.LBBW.de
kontakt@LBBW.de
Konzeption & Realisation:
Landesbank Baden-Württemberg
Strichpunkt, Stuttgart
Frenzel & Co. GmbH, Oberursel
Lithografie:
types GmbH, Stuttgart
3
Vorwort des Vorstandes
4
Unternehmensporträt
8
Konzentriert
Druck:
W. Kohlhammer, Stuttgart
Beispiele für nachhaltiges Engagement im LBBW Konzern
Fotografie:
Thomas Dasuber
Andreas Pohlmann
Ansgar Pudenz
29
Strategie und Management
Nachhaltigkeitspolitik | Nachhaltigkeitsprogramm | Gültigkeitsbereich |
Zertifizierungen | Corporate Governance | Leitbild
45
Selbstverpflichtungen
46
Ökonomie
48
Verantwortung für unsere Kunden
Qualitätsmanagement | Datenschutz | Nachhaltige Produkte | Kundenbefragung
54
Verantwortung für unsere Mitarbeiter
Arbeits- und Gesundheitsschutz | Personalentwicklung |
Chancengleichheit | Gleichstellung für behinderte Menschen |
LBBW Verbesserungsprozess | Betriebliche Altersvorsorge |
Familie und Beruf | Mitbestimmung | Vergütungsstruktur
63
Verantwortung für die Gesellschaft
Sponsoring | LBBW-Sammlungen | LBBW-Stiftungen | Spenden
Der Nachhaltigkeitsbericht 2006/2007. Konzentriert.
92755_Nachh_BundB
69
Verantwortung für die Umwelt
74
Lieferantenbeziehungen
76
Kommunikation
Interne Kommunikation | Externe Kommunikation | Ratings |
Stakeholderdialog | Mitgliedschaften
80
90
91
92
98
Zahlen und Fakten
Über diesen Bericht
Gültigkeitserklärung
Glossar
Impressum
Ansprechpartner
GRI-Index
* Die Kapitel (bzw. Unterkapitel) Unternehmensporträt, Nachhaltigkeitspolitik, Nachhaltigkeitsprogramm, Gültigkeitsbereich, Zertifizierungen, Nachhaltige Produkte, LBBW Verbesserungsprozess, Verantwortung für die Umwelt, Lieferantenbeziehungen, Kommunikation sowie
Zahlen und Fakten bilden die aktualisierte Umwelterklärung 2007 der LBBW. Die konsolidierte
Umwelterklärung aus dem Jahr 2005 finden Sie unter http://www.LBBW.de/nachhaltigkeit
92755_Nachh_BundB
12.11.2007
17:05 Uhr
Seite 2
»Unser Handeln ist ausgerichtet auf die Förderung
einer nachhaltigen, langfristig tragfähigen ökonomischen, ökologischen und sozialen Entwicklung.«
Dr. Siegfried Jaschinski
92755_Nachhaltigk_06
12.11.2007
16:12 Uhr
Seite 3
Vorwort
Sehr geehrte Kundinnen und Kunden,
sehr geehrte Geschäftspartner des LBBW-Konzerns,
Sie halten den ersten Nachhaltigkeitsbericht der Landesbank Baden-Württemberg in Händen!
Im Jahr 2006 haben wir uns entschlossen, die bei der LBBW schon seit vielen Jahren praktizierte Umweltpolitik zu einer umfassenden Nachhaltigkeitspolitik auszuweiten, um darauf aufbauend ein operativ
umsetzbares Nachhaltigkeitsmanagement abzuleiten. Dies stellt jedoch keinen Neuanfang dar, sondern
ist eine konsequente Weiterentwicklung unseres unternehmerischen Denkens und Handelns. Der Nachhaltigkeitsbericht deckt die Inhalte unserer bisherigen Umweltberichte ab, die auch die validierte Umwelterklärung enthielten und beinhaltet darüber hinaus eine breite Palette zusätzlich relevanter Themen.
Er orientiert sich dabei an international anerkannten Kriterien zum Thema Nachhaltigkeit.
Wirtschaftliches Handeln über seine ökonomischen Aspekte hinaus als ganzheitlich verantwortliches
Verhalten zu begreifen: Dafür steht der Begriff Nachhaltigkeit bei der LBBW. Wir sind der festen Überzeugung, dass nur eine nachhaltige Entwicklung die Zukunft der nachfolgenden Generationen sichert.
Denn Wirtschaft, Umwelt und das Leben jedes Einzelnen sind untrennbar miteinander verbunden –
im jeweiligen direkten Umfeld, über Grenzen hinweg und weltweit. Auch Fortschritt und ökonomischer
Erfolg sind für den Einzelnen und für die ganze Gesellschaft langfristig nur mit nachhaltig stabilen
gesellschaftlichen und ökologischen Verhältnissen darstellbar. Dies gilt natürlich auch für die LBBW:
Nachhaltigkeit ist für uns gleichbedeutend mit Zukunftsfähigkeit.
Angesichts unserer starken regionalen Verwurzelung und engen Verbindung zum kulturellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben in unserer Kernregion Baden-Württemberg gilt dort der Grundsatz
der Nachhaltigkeit in ganz besonderer Weise. Als international tätiges Unternehmen stellen wir uns unserer
Verantwortung aber auch weltweit. Dabei sind wir uns der Konflikte bewusst, die unterschiedliche ökonomische, gesellschaftliche und ökologische Interessen hervorrufen können.
Die Prinzipien nachhaltigen Denkens und Handelns werden bei der LBBW über alle Stufen hinweg jeder
Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter vertraut gemacht. Dabei lassen wir sie bei der Umsetzung dieser
Prinzipien im Tagesgeschäft nicht alleine: Derzeit sind wir dabei, Nachhaltigkeit im Denken und Handeln
über klar definierte Prozesse zu verankern. Damit wollen wir sicherstellen, dass das Tagesgeschäft ebenso
wie die langfristige Geschäftsstrategie nach einheitlichen Kriterien umgesetzt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Siegfried Jaschinski
Vorsitzender des Vorstands
3
92755_Nachhaltigk_06
12.11.2007
16:12 Uhr
Seite 4
Unternehmensporträt.
Die Landesbank Baden-Württemberg bietet als
Universalbank und internationale Geschäftsbank den vollständigen Service einer modernen
Bank. Im Konzernverbund stehen ihre Marken
Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), BadenWürttembergische Bank (BW-Bank), Landesbank
Rheinland-Pfalz (LRP) sowie die einzelnen produktorientierten Tochtergesellschaften für erstklassige Qualität und ein breites Leistungsspektrum. Die Landesbank Baden-Württemberg
genießt volle Geschäfts- und Niederlassungsfreiheit, ihre Hauptsitze befinden sich in Stuttgart,
Karlsruhe und Mannheim.
Mit 1,2 Mio Privatkunden und 25000 Unternehmenskunden, einer Konzern-Bilanzsumme
von 458 Mrd. EUR, über 12 000 Mitarbeitern,
mehr als 200 Filialen, 3 Repräsentanzen,
3 Centern für Finanzdienstleister und zahlreichen SB-Standorten in Deutschland sowie
23 Stützpunkten weltweit gehört der LBBWKonzern zur Spitzengruppe der deutschen
Kreditinstitute und weltweit zu den 50 größten
Banken. Repräsentanzen und Niederlassungen
in New York, London und Singapur bieten
einen globalen Service. Bei deutschen JumboPfandbriefen und europäischen Jumbo-CoveredBonds nimmt die LBBW eine der führenden
Positionen ein.
4
Die LBBW ist darüber hinaus Zentralbank
der Sparkassen in Baden-Württemberg und
zusammen mit der 100-prozentigen Tochtergesellschaft LRP Zentralbank der Sparkassen
in Rheinland-Pfalz. Auf dem Gebiet der Landeshauptstadt Stuttgart erfüllt die BW-Bank
als operative Einheit innerhalb der LBBW die
Aufgaben einer Sparkasse.
Die LBBW steuert den LBBW-Konzern und
nimmt dessen Stabs- und Abwicklungsfunktionen wahr. Sie betreibt das Geschäftsfeld
Financial Markets mit Bilanz- und Portfolioberatung, Entwicklung von Finanzmarktprodukten, Trading und Sales-Aktivitäten an
den internationalen Kapitalmärkten, KonzernTreasury sowie Research-Aktivitäten und
betreut die überregionalen und internationalen
Unternehmenskunden des Konzerns, seine
institutionellen Kapitalmarktkunden sowie
Einrichtungen der öffentlichen Hand. Sie ist im
Konzern verantwortlich für das internationale
Geschäft, das Immobiliengeschäft sowie für
ausgewählte Spezialprodukte.
92755_Nachhaltigk_06
12.11.2007
16:12 Uhr
Seite 5
Unternehmensporträt
Die Baden-Württembergische Bank (BW-Bank)
betreibt das Privat- und Unternehmenskundengeschäft im Kernmarkt Baden-Württemberg. Sie
fokussiert ihr Produktportfolio für Unternehmenskunden auf den Mittelstand. Neben dem
klassischen Kreditgeschäft gehört eine Vielzahl
innovativer Finanzierungsformen zu ihrer Leistungspalette. Für die Privatkundschaft stehen
bedarfsorientierte, intensive Beratung sowie
ein umfassendes Produkt- und Dienstleistungsspektrum im Zentrum ihres Leistungsangebots.
Insgesamt liegt ein Schwerpunkt auf dem gehobenen Privatkundengeschäft.
Die Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) konzentriert sich unter Nutzung der Produktpalette und des internationalen Netzwerks des
LBBW-Konzerns auf die Betreuung von Mittelstandskunden und Sparkassen in RheinlandPfalz und in den angrenzenden Regionen. Für
die beabsichtigte Integration der Sachsen LB in
den LBBW-Konzern ist ein ähnliches Geschäftsmodell für das räumliche Einzugsgebiet der
Sachsen LB vorgesehen.
Spezielle Finanz- und weitere Dienstleistungen
wie Leasing und Factoring, Fondsadministration
und -management, Beteiligungsfinanzierung
sowie Finanzdienstleistungen für Kommunen
und ein umfassender Service rund um den
Immobilienbereich deckt die LBBW über spezialisierte Tochter- und Beteiligungsunternehmen ab.
Der vorliegende Nachhaltigkeitsbericht bezieht
sich wie auch das gesamte Nachhaltigkeitsmanagement grundsätzlich auf die LBBW–
Muttergesellschaft (inkl. der seit 1. 8. 2005
integrierten BW-Bank) und die 100-prozentige
Tochtergesellschaft GastroEvent GmbH.
5
92755_Nachhaltigk_06
12.11.2007
16:12 Uhr
Seite 6
Vorstände und Geschäftsfelder.
Dr. Siegfried Jaschinski
Vorsitzender des Vorstands
Corporate Center
Michael Horn
Stv. Vorsitzender des Vorstands
Sparkassen/Privat- und Anlagekunden
Dr. Peter A. Kaemmerer
Unternehmenskunden II
Joachim E. Schielke
Unternehmenskunden I
Hans-Joachim Strüder
Financial Markets
Dr. Bernhard Walter
Marktfolge
Rudolf Zipf
Finanzen, Operations und IT
(verantwortlich für Corporate Sustainability)
6
Konzernstrategie/Recht
Konzernkommunikation/Marketing
Personal
Revision
Research
Sparkassenzentralbankfunktion/Sparkassensekretariat
Back Office Financial Markets
International Business Region East
International Business Region West
Immobilien
Key Account/Leverage Finance/Structured Finance
Zielgruppenmanagement Unternehmenskunden/
Öffentliche Hand
Equity
Treasury
Credit Capital Markets
Capital Markets
Trading und Sales
Wholesale/Kreditrisikosteuerung
Risikomanagement Key Account/Immobilien/
Structured Finance/Leverage Finance
IT/Organisation
IT Financial Markets
Finanzcontrolling
Rechnungswesen/Meldewesen/Steuern
Verwaltung
Bankbetrieb
92755_Nachhaltigk_06
12.11.2007
16:12 Uhr
Seite 7
Unternehmensporträt
Die LBBW – weltweit präsent.
Tochter- und Beteiligungsunternehmen.
Niederlassungen
New York (USA)
Singapur
London (Großbritannien)
Repräsentanzen
Barcelona (Spanien)
Mumbai (Indien)
Beijing (VR China)
Paris (Frankreich)
Budapest (Ungarn)
Prag (Tschechien)
Hanoi (Vietnam)
São Paulo (Brasilien)
Jakarta (Indonesien)
Shanghai (VR China)
Madrid (Spanien)
Tokio (Japan)
Mailand (Italien)
Warschau (Polen)
Mexiko-Stadt (Mexiko)
Wien (Österreich)
Moskau (Russische Föderation)
Zürich (Schweiz)
German Centres
Beijing (VR China)
Singapur
Mexiko-Stadt (Mexiko)
Tochtergesellschaften
Amsterdam (Niederlande)
Luxemburg
Dublin (Irland)
Zürich (Schweiz)
Beteiligungsmanagement Gesellschaft BMG
Stuttgart
BWK GmbH
Unternehmensbeteiligungsgesellschaft
Stuttgart
BW Immobilien GmbH
Stuttgart
Baden-Württembergische Investmentgesellschaft mbH
BWInvest
Stuttgart
BW MERGERS & ACQUISITIONS GMBH
Stuttgart
LBBW Asset Management GmbH
Stuttgart
LBBW Leasing GmbH
Stuttgart
SüdLeasing GmbH
Stuttgart
MKB Mittelrheinische Bank GmbH
MMV Leasing GmbH
Koblenz
LHI Leasing GmbH
München
LBBW Venture Capital GmbH
Stuttgart
LRP Landesbank Rheinland-Pfalz
Mainz
LBBW Immobilien GmbH
Stuttgart
SüdFactoring GmbH
Stuttgart
SüdKB
Süd-Kapitalbeteiligungs-Gesellschaft mbH
Stuttgart
Süd Private Equity GmbH & Co. KG a.A. SüdPE
Stuttgart
7
92755_Nachhaltigk_06
12.11.2007
16:12 Uhr
Seite 8
92755_Nachhaltigk_06
12.11.2007
5
16:12 Uhr
Seite 9
Jahre Erfolgsgeschichte mit nachhaltigen LBBW-Geldanlagen stellen in
der deutschen Bankenszene einen langjährigen Erfahrungsschatz dar.
Für uns sind sie Ansporn, diese Tradition nachhaltig fortzusetzen.
92755_Nachhaltigk_06
12.11.2007
16:12 Uhr
Seite 10
»Unsere Erfahrung
und unsere wachsenden
Erfolge bestärken uns,
Nachhaltigkeitsaspekte
bei Kapitalanlagen
zukünftig noch stärker
zu berücksichtigen.«
Steffen Merker
92755_Nachhaltigk_06
12.11.2007
16:12 Uhr
Seite 11
Konzentriert
Nachhaltige Anlageprodukte.
Das Thema Nachhaltigkeit erobert die Finanzwelt: Die Herausforderungen der globalen
Megatrends Umweltschutz und Klimawandel
eröffnen innovativen Unternehmen neue
Geschäftsideen, die Sorge um die Zukunft
lässt Anleger über »nachhaltige Geldanlagen«
nachdenken. Steffen Merker, Fondsmanager
bei der LBBW Asset Management, hat ganz
konkrete Ideen zum Thema und weiß sie auch
umzusetzen (siehe auch S. 48 ff).
Herr Merker, seit wann werden Nachhaltigkeitsaspekte
bei ihrer Titelauswahl berücksichtigt? Was sind für Sie
überhaupt nachhaltige Geldanlagen?
Wir legen seit 2002 Kundengelder in Spezialfonds zum Thema nachhaltige Geldanlagen für
institutionelle Investoren an. Wir konnten damit
Investoren gewinnen, die als Pioniere im nachhaltigen Anlagesegment gelten. Unsere zunehmende Erfahrung und unsere Erfolge bestärkten
uns in der Philosophie, Nachhaltigkeitsaspekte
bei den Kapitalanlagen noch stärker zu berücksichtigen. Dies bietet, wie unabhängige Studien
nachweisen, Investoren auch einen Mehrwert.
Mit Nachhaltigkeits-Ratings identifizieren wir
weltweit Unternehmen, die im Bereich der nachhaltigen Entwicklung führend und innovativ
sind. Dabei arbeiten wir seit 2002 mit einer
externen Agentur für Nachhaltigkeits-Research
zusammen.
Welchen Stellenwert haben nachhaltige Anlageprodukte
für das gesellschaftliche Ziel »Nachhaltige Entwicklung«?
Bisher belegen nachhaltige Anlageprodukte mit
ca. 2 % des gesamten Anlagevolumens eher noch
ein Nischendasein in Deutschland. Die Auswahl
nachhaltiger Anlageprodukte erfreut sich jedoch
zunehmender Beliebtheit; dies lässt sich an den
überdurchschnittlichen Zuwachsraten im Fonds-
markt gut ablesen. Wir sind darüber hinaus davon
überzeugt, dass das Angebot und die überdurchschnittliche Entwicklung solcher Produkte das
Bewusstsein für nachhaltiges Wirtschaften schärft
und somit die Entwicklung unserer Gesellschaft
insgesamt positiv beeinflusst.
Welche Intention hatte die LBBW Asset Management
GmbH bei der Auflage ihrer Nachhaltigkeitsfonds?
2001 hatten wir die ersten Kundenanfragen nach
ethisch orientierten Investments. Das Marktangebot war damals aber sehr gering. Und deshalb haben wir die Umsetzung gemeinsam mit
unseren Kunden selbst gestaltet. Die LBBW Asset
Management GmbH folgte auch hier ihrer Philosophie, innovative und zukunftsorientierte
Produkte für den Kunden zu entwickeln und ihn
dauerhaft zu begleiten. Erfolg und Track Record
bestärken uns außerdem in der Aussage, mit
nachhaltigkeitsorientierten Anlagen die Wertentwicklung relevanter Vergleichsindizes langfristig
zu übertreffen. Aufgrund der zunehmenden
Nachfrage seitens Stiftungen, sozialen und
karitativen Einrichtungen haben wir dann im
Oktober 2006 den Publikumfonds »LBBW Nachhaltigkeitsstrategie« aufgelegt. Damit haben
breite Anlegerschichten die Möglichkeit, in nachhaltige Finanzanlagen zu investieren.
Wollen Sie weitere Produkte für nachhaltige Investments
auflegen?
Wir Fondsmanager sind ständig motiviert,
in kreativer Weise auf die Kundenbedürfnisse
einzugehen. So entstehen fortlaufend neue
Produktideen, die eingehend analysiert und bei
Bedarf umgesetzt werden. Aktuell arbeiten wir
daran, eine Konzentration auf nachhaltige
Anlagen im Rentenbereich Erfolg versprechend
zu gestalten.
11
92755_Nachhaltigk_06
12.11.2007
16:12 Uhr
Seite 12
92755_Nachhaltigk_06
12.11.2007
16:12 Uhr
Seite 13
75
Kilowattstunden im Jahr pro Quadratmeter: Damit setzt unser Neubauprojekt in Böblingen beim Verbrauch von Betriebsenergie neue Maßstäbe.
Gleichzeitig verringern wir systematisch den Energieverbrauch unserer
bestehenden Standorte.
92755_Nachhaltigk_06
12.11.2007
16:12 Uhr
Seite 14
»Wer Energie sparsam
einsetzt, schont nicht
nur den Rohstoffverbrauch, sondern pustet
auch weniger Abgase in
die Luft. Als Familienvater
muss ich auch an die
Zukunft meiner Kinder
denken.«
Gerhard Lupold
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Konzentriert
Gebäudemanagement.
Er greift Nachhaltigkeit sprichwörtlich mit
Händen: Mit seinen Mess- und Kontrollgeräten
justiert Gerhard Lupold, Teamleiter MSR (Betriebstechnik, GLT-Zentrale), punktgenau die tägliche
Umsetzung klar definierter Ziele zur Ressourceneinsparung im Gebäudemanagement (siehe
auch S. 69 ff).
Herr Lupold, seit wann ist Nachhaltigkeit für Sie ein
Thema? Was bedeutet dieser Begriff für Sie persönlich?
Mit Energie sparsam umzugehen, haben mich
ja schon meine Eltern gelehrt. Vom reinen
Sparsamkeitsthema zum Begriff Nachhaltigkeit
war es für mich daher kein weiter Weg mehr.
Denn wer Energie sparsam einsetzt, schont ja
nicht nur den Rohstoffverbrauch, sondern pustet
auch weniger Abgase in die Luft. Als Familienvater muss ich auch in diesem Zusammenhang
an die Zukunft meiner Kinder denken.
Für Sie als Betriebstechniker hat das Thema Nachhaltigkeit wohl einen besonderen Stellenwert, oder? Was wird
zum Beispiel getan, um Energie einzusparen?
Selbstverständlich hat meine Arbeit einen besonders hohen Stellenwert bezüglich der Nachhaltigkeit. Eines unserer Hauptaufgabengebiete ist die
laufende Optimierung der Anlagen und Energien.
Die Energieeinsparung steht klar im Vordergrund.
Trotzdem sollen die Mitarbeiter beim Kundengespräch aber nicht vor Kälte mit den Zähnen
klappern. Bei uns ist es daher selbstverständlich,
mit modernen Anlagen effizient und trotzdem
sparsam und umweltschonend zu heizen und
im Sommer zu kühlen. Unsere Anlagen stehen
auf dem neuesten Stand und werden kontinuierlich auf die Einhaltung strenger Standards hin
überprüft.
Wie wird Nachhaltigkeit beim Gebäudemanagement
sonst noch gelebt?
Im Großen wie im Kleinen. Es ist zum Beispiel
erstaunlich, wie man mit einem cleveren Klimamanagement gute Luft schaffen kann und
trotzdem jede Menge Energie einspart. Das
Gleiche gilt für die Beleuchtung, Stichwort Licht
ausschalten beim Verlassen des Zimmers. Aber
ganz im Ernst: Allein durch den Einsatz von
Energiesparlampen und sinnvolle Zeitschaltungen bei der Gebäudebeleuchtung haben wir
2005 viele Kilowattstunden Strom eingespart.
Dunkler wurde es deshalb nirgends. Wir schauen
außerdem praktisch überall auf umweltschonenden Betrieb, zum Beispiel beim Einsatz
von Betriebsmitteln und Verbrauchsmaterial.
Das fängt beim Toilettenpapier an und reicht
von den Reinigungsmitteln und der Abwasserrückgewinnung bis hin zu Strom sparenden
Geräten mit Stand-by-Modus. Unsere Einkäufer
und Lieferanten orientieren sich da an
strengen Richtlinien.
Inwieweit wird das Thema Nachhaltigkeit bei Ihren
Kollegen vom Facility Management aktiv gelebt?
Wie nehmen die LBBW-Mitarbeiter Maßnahmen zur
Energiereduktion an?
Durch laufenden Erfahrungsaustausch und
Vorbildfunktion, z. B. Treppen laufen statt Fahrstuhl fahren, Sparen beim Licht etc., werden die
Mitarbeiter für das Thema Nachhaltigkeit sensibilisiert. Ich finde es jedenfalls ganz besonders
spannend, wenn die Kolleginnen und Kollegen
immer wieder berichten, dass sie bei sich
zuhause jetzt auch die eine oder andere
Maßnahme eingeführt haben, die sie hier im
Betrieb kennen gelernt haben.
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kulturelle, soziale und wissenschaftliche Projekte fördern die verschiedenen
Stiftungen der LBBW im Jahresdurchschnitt. Darüber hinaus tragen wir mit
gezieltem Sponsoring zum Weltruf des baden-württembergischen Kunstschaffens bei.
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»Sonderprojekte, Gastspiele, die Angebote
der »Jungen Oper«, oder auch die Reihe
»zeitoper«, könnten ohne die Unterstützung
von Dritten kaum realisiert werden.«
Albrecht Puhlmann
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Konzentriert
Kunst und Kultur.
Gesellschaftliches Engagement heißt für die LBBW
vor allem Engagement in ihrer Region. Die badenwürttembergische Kulturlandschaft bietet hierzu auch die vielfältigsten Gelegenheiten. So ist
die LBBW mit der für ihre künstlerischen Leistungen weltweit in höchstem Maß geschätzten
Staatsoper Stuttgart schon seit vielen Jahren
verbunden. Für Albrecht Puhlmann, Intendant
der Staatsoper Stuttgart, eine fruchtbare Partnerschaft (siehe auch S. 63 ff).
Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt in allen Bereichen
des gesellschaftlichen Lebens an Brisanz. Inwiefern ist
hier die Stuttgarter Staatsoper betroffen? Setzen Sie in
Ihrer Oper konkrete Nachhaltigkeitsthemen um?
Musiktheater gibt es seit 400 Jahren! Wir versuchen durch unsere Arbeit auf der Bühne täglich, diese Kunstform in die Zukunft zu tragen
und Menschen für die Oper zu gewinnen. Natürlich freut es uns besonders, wenn ein Abend
nachklingt und vielleicht gar das Leben etwas
reicher macht. Durch Uraufführungen und Neubefragungen von Stoffen aus unserer Lebensrealität heraus trägt die Staatsoper Stuttgart dazu
bei, die Geschichte des Musiktheaters fortzuschreiben. Mit der »Jungen Oper« versuchen wir,
unsere Begeisterung auch auf junge Menschen
zu übertragen und damit gesamtgesellschaftlich
gesehen, einen Beitrag zur kulturellen Bildung
der nachfolgenden Generationen zu leisten.
Wie wichtig ist aus Ihrer Sicht generell das Engagement
einer Bank im Kultursponsoring und welche Bedeutung
hat ganz konkret die Partnerschaft der LBBW mit der
Staatsoper Stuttgart?
Durch die öffentlichen Mittel allein kann die
Vielfalt unseres Programms nicht gewährleistet
werden. Denn unserer Etat ist zu 80 Prozent
durch Personalkosten gebunden. Sponsoring-
gelder fließen direkt in die künstlerische
Produktion und da ist jeder Euro sehr viel wert!
Sonderprojekte, Gastspiele, zusätzliche Produktionen, die Angebote der »Jungen Oper«, oder
auch die Reihe »zeitoper«, die Orte im öffentlichen
Raum bespielt und mit neuen Werken unsere
Gegenwart reflektiert, könnten ohne die Unterstützung von Dritten kaum realisiert werden.
In diesem Zusammenhang ist das langfristige
Engagement der Landesbank unverzichtbar, denn
es schafft Planungssicherheit. Wir wissen, dass
wir einen verlässlichen Partner haben, der von
der Bedeutung von Kunst und Kultur in unserer
Gesellschaft ebenso überzeugt ist wie wir.
Wie könnte man Ihrer Meinung nach das Thema Nachhaltigkeit innerhalb Ihrer Institution noch intensiver
angehen? Kann die LBBW hierzu Beiträge leisten?
Zunächst mal: Wir freuen uns, dass wir in der
Landesbank so einen treuen und prominenten
Partner haben. Natürlich ist meine Fantasie
grenzenlos, wenn es darum geht, weitere gemeinsame Projekte zu stemmen . . .
Gerne würden wir z. B. das Musiktheater von
heute noch stärker positionieren; sei es durch
Aufträge, die wir an Komponisten vergeben, oder
durch die Erweiterung der Reihe »zeitoper«, da
bewegen wir uns immer noch in einem finanziell
sehr engen Korsett. Das Gleiche gilt für die »Junge
Oper«: Wir finden uns in einer Situation, in der
die Opernhäuser immer stärker herangezogen
werden, Schulen und Elternhäuser bei der musikalischen Erziehung zu unterstützen. Schon
jetzt kann die »Junge Oper« der großen Nachfrage kaum gerecht werden. Wir versuchen auf
diese gesellschaftlichen Bedürfnisse zu reagieren, aber das geht eben nur mit Unterstützung
von außen.
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Kinder starteten im Februar 2007 das Projekt »Frechdax«: die erste
Tagesstätte für Kinder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der LBBW
in Stuttgart. Und die erste einer Bank in Stuttgart überhaupt.
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»Ohne die KiTa wäre trotz Kindergarten der zusätzliche
Einsatz einer Betreuungsperson notwendig geworden.
Die Eröffnung der KiTa kam genau im richtigen Augenblick, die flexible Arbeitszeitgestaltung wird hierdurch
wesentlich gefördert.«
Katja und Ingo Frommen
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Konzentriert
Beruf und Familie.
Über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf
wird viel debattiert. Die LBBW hat gehandelt:
Seit Februar 2007 betreibt sie in Stuttgart im
Bankgebäude am Hauptbahnhof die Betriebskindertagesstätte »Frechdax«. Auch die kleine
Helena, Tochter von Katja und Ingo Frommen,
gehört zu den zwanzig Kindern, die sich wochentags auf »Sport, Spiel, Spannung« freuen.
Frau Frommen arbeitet für die LBBW in der
Managementberatung, Herr Frommen ist
Gruppenleiter im Bereich International Equities
(siehe auch S. 61).
Liebe Frau Frommen, lieber Herr Frommen, Ihre Tochter
Helena besucht seit dem 05.02. 2007 die Kita »Frechdax«.
Wie zufrieden sind Sie mit dem Frechdax-Konzept und
wie finden die Kleinen das Ganze?
Frau Frommen: Wir sind sehr zufrieden. Das
Konzept ist zeitgemäß; es fördert die Individualität der Kinder genauso wie ihre soziale
Kompetenz. Wir erleben, dass Helena in ihrer
Entscheidungsfähigkeit gestärkt wird. Sie
lernt Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen, ohne dass sie dadurch überfordert
wird. Helena geht gerne in die Kita und fühlt
sich sehr wohl dort.
Herr Frommen: Die Mitarbeiterinnen sind
engagiert und aufmerksam. Helena erzählt viel
von ihren Erlebnissen, den anderen Kindern
und was sie alles gemacht haben. Die Kita ist ein
fester Bestandteil ihres Lebens geworden.
Was wären in Ihrem konkreten Fall die Betreuungsalternativen für ihr Kind gewesen?
Herr Frommen: Eine richtige Alternative hätte
es nicht gegeben. Wir haben uns im Vorfeld viele
Gedanken gemacht, insbesondere, da meine
Frau wieder den Einstieg ins Berufsleben plante.
Frau Frommen: Wahrscheinlich hätten wir uns
für einen Kindergarten vor Ort entschieden.
Dies hätte aber den zusätzlichen Einsatz einer
Betreuungsperson erfordert und wäre für uns
mit sehr viel Aufwand und auch zusätzlichen
Kosten verbunden gewesen. Die Eröffnung der
Kita kam genau im richtigen Augenblick.
Wie beurteilen Sie im Moment Ihre Work-Life-Balance
und hat das Angebot der neuen Kita damit etwas zu tun?
Frau Frommen: Ein relativ reibungsloser Ablauf
unseres Alltags erfordert eine gute Planung im
Vorfeld. Insgesamt läuft es aber rund. Und das hat
nicht zuletzt mit dem Angebot der Kita zu tun.
Mit welchen Beschäftigungsgraden sind Sie beide
im Moment tätig?
Frau Frommen: Ich bin zu 60 % beschäftigt. Es
ist jedoch so, dass meine Tätigkeit eine hohe
Flexibilität erfordert. Wenn mein Kunde mich
braucht, muss ich möglichst verfügbar sein.
Auch gibt es Verpflichtungen, die es erfordern,
dass ich drei Tage außer Hause bin. Diese
flexible Arbeitszeitgestaltung wird wesentlich
durch die Kita gefördert. Da weiß ich, dass
Helena zwischen 8.00 und 18.00 Uhr gut
betreut ist.
Herr Frommen: Ich arbeite Vollzeit und habe
selten Termine, die eine Abwesenheit über Nacht
oder in den späten Abendstunden erfordern.
Da bin ich dann oft der Feuerwehrmann, der
das Kindermanagement übernimmt.
Sie sind ja auch Mitglied des Elternbeirates. Welche
Themen stehen hier aktuell auf der Tagesordnung?
Herr Frommen: Der Elternbeirat hat keine
wirklich dramatischen Herausforderungen.
In der Summe läuft alles ja sehr gut und
das Elternfeedback bestätigt die tolle Arbeit
der Erzieherinnen. Natürlich sind auch wir
im Elternbeirat die »erste Generation«, sodass
verschiedene grundlegende Aufgaben
anstehen. Dazu gehört z. B., ein Angebot zur
musikalischen Früherziehung zu schaffen.
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92%
Recyclingquote bei Kopierpapier. Der verantwortungsvolle Umgang mit dem
nachwachsenden Rohstoff Holz bessert die Umweltbilanz: mehr artenreiche
Wälder, weniger Industriewald.
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»Die heutige Generation soll die Möglichkeiten
zukünftiger Generationen nicht gefährden. Hierzu
gehört für mich ganz konkret, unsere heimische
Kulturlandschaft, die Vielfalt ihrer Arten und Lebensräume zu schützen und zu pflegen.«
Dr. Jürgen Schedler
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Konzentriert
Natur und Umwelt.
Die LBBW unterstützt und betreibt zahlreiche
Stiftungen. Ihre älteste ist die Stiftung Natur
und Umwelt, mit der sie seit vielen Jahren ihr
Engagement zum Erhalt von Natur und gewachsener Kulturlandschaft mit all ihren Besonderheiten in Flora und Fauna dokumentiert.
Dr. Jürgen Schedler, Dipl.-Biologe und stellvertretender Referatsleiter im Referat Naturschutz
und Landschaftspflege im Regierungspräsidium
Stuttgart, hebt die enge Zusammenarbeit und
Partnerschaft der LBBW mit dem Land BadenWürttemberg hervor (siehe auch S. 67).
Herr Dr. Schedler, Nachhaltigkeit ist längst auch zu
einem Modewort in Politik und Wirtschaft geworden.
Was verstehen Sie darunter? Was bedeutet Nachhaltigkeit ganz konkret in Ihrer täglichen Arbeit?
Man spricht heute von Nachhaltigkeit bei
der Gesundheit oder in der Finanzpolitik. Dabei
stammt der Begriff ursprünglich aus der Forstwirtschaft: Aus Mangel an Brennholz entwickelte
ein Forstmann um 1700 die Idee, nur so viel Holz
einzuschlagen, wie wieder nachwachsen kann.
Auch der Club of Rome forderte in seinem Bericht
zu den Grenzen des Wachstums schon 1972,
dass wir Menschen nicht mehr ernten sollen, als
nachwächst, und von den Erträgen und nicht
von der Substanz leben sollen. Dies wird Leitgedanke in der von der UN eingesetzten Weltkommission für Umwelt und Entwicklung.
Die heutige Generation soll die Möglichkeiten
zukünftiger Generationen nicht gefährden.
Diesen Zielen und unserem Naturschutzgesetz
folgend versuche ich als Diplom-Biologe im
Referat Naturschutz und Landschaftspflege des
Regierungspräsidiums Stuttgart, in unserer
heimischen Kulturlandschaft einen Beitrag
zu leisten, die Vielfalt der Arten und ihrer
Lebensräume zu schützen, zu pflegen, auf
althergebrachtem Kulturland, beispielsweise
den Wacholderheiden der Schwäbischen Alb,
eine nachhaltige Nutzung, die extensive
Schafbeweidung nämlich, zu ermöglichen.
Welche Rolle spielt dabei die Stiftung Natur und Umwelt?
Ist sie für Ihre Arbeit ein wichtiger Partner und wie stehen
Sie zu diesem Engagement der LBBW?
Die Stiftung Natur und Umwelt der LBBW ist
für uns seit fast zwei Jahrzehnten ein wichtiger
Partner. Ohne ihre Förderung hätten wir die
Öffentlichkeitsarbeit im Naturschutz nicht so
intensiv durchführen können, wie dies beispielsweise mit den Faltblättern zu Naturschutzgebieten und -projekten aus den LBBW-Reihen
»Landschaft pur« und »Naturschutz im Kleinen«
geschehen ist. In Kooperation mit der Stiftung
und mit Hilfe dieser Schriften können wir einen
Beitrag zur Besucherlenkung in Schutzgebieten
durchführen und der Bevölkerung bewusst
machen, welche Schätze wir mit den Naturschutzgebieten besitzen.
Herr Dr. Schedler, erlauben Sie uns zum Schluss noch
eine Frage an den Privatmann Schedler: Haben Sie einen
ganz persönlichen Traum zum Thema Nachhaltigkeit
und können Sie sich vorstellen, wie dieser Traum verwirklicht werden könnte?
Natürlich habe ich einen Traum, den sicher die
meisten Natur- und Umweltschützer auch träumen: Den von einer Welt, in der die Menschen in
Frieden, ohne Hunger zu leiden, im Einklang mit
der Natur leben, pfleglich und verantwortungsvoll mit der Natur und den Ressourcen umgehen
und die Umwelt nicht vergiften. Dieser Traum
kann nur Wirklichkeit werden, wenn sich alle
Menschen in allen Staaten bewusst werden, dass
Raubbau an der Natur existenzgefährdend ist.
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Rudolf Zipf,
Vorstand Finanzen, Operations und IT der LBBW und
verantwortlich für Corporate Sustainability
»Nachhaltiges Denken und nachhaltiges Handeln prägen unser
Unternehmen. Im Umgang mit
unseren Mitarbeitern und Kunden
ebenso wie in zahlreichen kulturellen, sozialen und ökologischen
Maßnahmen und Engagements.«
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Seite 29
Strategie und Management
»Wie wir unsere nachhaltige Strategie in
konkretes unternehmerisches Handeln umsetzen, dokumentieren
die folgenden Seiten.«
Rudolf Zipf
Wir sind uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Ein auf Nachhaltigkeit und langfristige
Tragfähigkeit ausgerichtetes ökonomisches, ökologisches und soziales Handeln stellt die Grundlage
unseres Geschäftsansatzes dar.
Aufgabe des Nachhaltigkeitsmanagements in der
LBBW ist es, die Summe aller ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Wirkungen ihres
wirtschaftlichen Handelns zu erfassen und so zu
steuern, dass sie zu einer langfristig tragfähigen
und gesellschaftlich akzeptierten Wirkung führen.
Nachhaltigkeit stellt für uns somit die Erweiterung
ökonomischen Denkens um ökologische, soziale
und ethische Gesichtspunkte dar. Nachhaltigkeitsmanagement stärkt damit die gesellschaftliche
Anerkennung, hilft Reputationsrisiken zu reduzieren
und trägt insgesamt zu einer positiven Wahrnehmung in den nationalen und internationalen
Märkten bei.
Denken & Handeln.
Strategie und Management.
Nachhaltigkeitsthemen sind für uns nicht neu:
Schon in den letzten Jahren haben wir nachhaltige
Geldanlagen wie unter anderem Publikumsfonds mit
Beteiligungen an regenerativer Energiegewinnung in
unser Produktportfolio aufgenommen. Außerdem
wurden zahlreiche auf Nachhaltigkeit ausgerichtete
Projekte – insbesondere im Bereich Entsorgung und
erneuerbare Energien – finanziert. Nachhaltigkeitsorientierte Kundenberatung, vor allem im Firmenkundengeschäft, die Beratung von Kunden zu öffentlichen Fördermitteln aus Umweltprogrammen sowie
Nachhaltigkeitsaspekte im Immobilienbereich und in
der Risikobewertung von Krediten stellen weitere
Beispiele für die Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit
im Tagesgeschäft der LBBW dar.
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Nachhaltigkeitspolitik.
Die LBBW baut ihre Nachhaltigkeitspolitik schrittweise
auf ihrer schon seit mehreren Jahren bestehenden
Umweltpolitik auf. Die Nachhaltigkeitspolitik fasst die
Leitsätze der LBBW zu den Bereichen Unternehmensführung, Geschäftsbetrieb, Bankprodukte, Kommunikation und Marketing sowie zu den LBBW Stiftungen
zusammen. Sie wurde im August 2006 allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der LBBW bekannt
gemacht sowie im Internet und der Umwelterklärung
2006 veröffentlicht. Die Ergebnisse der Dialoge mit
den Stakeholdern (siehe S. 78 f) werden entsprechend
bewertet und fließen gegebenenfalls in die Nachhaltigkeitspolitik ein.
Unternehmensführung
1. Zielsetzung des Handelns in unseren Geschäftsbereichen ist eine nachhaltige, langfristig tragfähige
ökonomische, ökologische und soziale Entwicklung.
2. Durch Einführung und Weiterentwicklung eines
Nachhaltigkeitsmanagementsystems wird eine
kontinuierliche Verbesserung des nachhaltigen
Geschäftsansatzes in allen zentralen und dezentralen Bereichen sowie Tochterunternehmen,
Niederlassungen, Filialen und Geschäftsstellen
verfolgt.
3. Wir beziehen alle in unserem Haus Tätigen in
die Mitarbeit zur Umsetzung von Nachhaltigkeitskonzepten ein. Führungskräften kommt im Zusammenhang mit der Durchführung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen eine entscheidende Verantwortung
sowie Vorbildfunktion zu.
4. Die Einhaltung aller einschlägigen Rechtsvorschriften ist für uns selbstverständlich.
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Geschäftsbetrieb
5. Wir wollen die natürlichen Ressourcen sparsam in
Anspruch nehmen sowie im Rahmen des wirtschaftlich Vertretbaren nachhaltigen Produkten den
Vorzug geben.
6. Maßnahmen zur Vermeidung von Abfall und
Reduzierung des Papier- und Energieverbrauchs
sind unsere vorrangigen Ziele. Deren Erfolg wird
durch regelmäßige Kontrollen überprüft.
Bankprodukte
7. Wir wollen durch folgende Maßnahmen einen
Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten:
a) Beratung von Kunden über öffentliche
Fördermittel aus Umweltprogrammen,
b) Angebot von und Beratung zu nachhaltigen
Geldanlagen für alle Kundengruppen,
c) Nachhaltigkeitsorientierte Beratung von
Unternehmenskunden im Hinblick auf deren
wirtschaftlichen Erfolg,
d) Berücksichtigung von Aspekten der
Nachhaltigkeit bei der Bewertung von Risiken
im Kreditgeschäft,
e) Berücksichtigung von Aspekten der
Nachhaltigkeit im Immobiliengeschäft,
f) Definierung von Nachhaltigkeitsstandards bei
internationalen Finanzierungen.
Wir wollen damit den an uns gerichteten Erwartungen
in Zusammenhang mit einer nachhaltigen Entwicklung
lokal und global gerecht werden sowie unseren Gemeinwohlauftrag noch besser erfüllen.
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Strategie und Management
Kommunikation und Marketing
8. Wir werden unsere Kenntnisse, wo angebracht,
unseren Kunden zugänglich machen, damit sie
ihre eigenen Bemühungen in der Verminderung
der Umweltrisiken und Förderung einer nachhaltigen Entwicklung verstärken können.
9. Über die Ergebnisse unseres Nachhaltigkeitsengagements werden wir regelmäßig berichten.
Stiftungen
10. Wir unterstützen regionale Umweltschutzprojekte
mit unserer Stiftung »Natur und Umwelt«.
11. Wir unterstützen weitere nachhaltige Aspekte
durch unsere Stiftungen »Kunst und Kultur« sowie
»Ausbildung, Fort- und Weiterbildung«.
Ökologische und nachhaltigkeitsorientierte
Unternehmensführung.
Grundsätzlich wird eine möglichst große Anzahl
von Personen in das Nachhaltigkeitsmanagement einbezogen. Aber jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter
kann im täglichen Handeln Nachhaltigkeit leben:
indem sie/er sparsam mit Ressourcen umgeht, eine
offene Kommunikation und Führung lebt und sich
kontinuierlich zum Thema informiert.
Die Nachhaltigkeitspolitik wird in einem mehrstufigen
Prozess umgesetzt. Zunächst formuliert der Vorstand
die Nachhaltigkeitsstrategie, wobei ein Vorstandsmitglied deren operative Umsetzung verantwortet. Die
Umsetzung erfolgt durch den Leiter des Bereichs Verwaltung sowie den Leiter der Abteilung Corporate
Sustainability (gleichzeitig Systembeauftragter für das
Umweltmanagement). Das Referat Nachhaltigkeit
koordiniert Projekt- und Arbeitsgruppen und steuert,
überwacht und dokumentiert die Abläufe. Einmal jährlich wird das Umweltmanagement durch die oberste
Unternehmensleitung bewertet (Management Review
gemäß ISO 14001).
Folgende Personen oder Gruppen sind mit wesentlichen Aufgaben im Nachhaltigkeitsmanagement
befasst:
Bereichsleiter mit besonderer Umweltverantwortung
(z. B. die Bereiche Beschaffung, Kredit-, Anlagegeschäft) nehmen die Umweltprozesssteuerung
nach der jeweiligen Stellenbeschreibung wahr
das Gleiche gilt für bestimmte Abteilungsleiter in
diesen Bereichen
Projekt- und Arbeitsgruppen, z. B. der Arbeitskreis
Nachhaltigkeit oder die Arbeitsgruppe Papier
Datenerfasser für Umweltbilanz und GRI-Indikatoren
Recht Inlandsgeschäft: Erstellt und pflegt das
Verzeichnis der für die LBBW relevanten UmweltRechtsvorschriften; diese werden den jeweils betroffenen Abteilungen in regelmäßigen Abständen zur
Kenntnis gebracht. Außerdem existiert eine Arbeitsanweisung, in welcher die Prozesse sowie die
Zuständigkeiten im Bezug auf die Einhaltungen der
Gesetze, Rechtsverordnungen und Satzungen im
Umweltbereich geregelt sind.
Im Berichtszeitraum gab es keine Strafen wegen
Verstoßes gegen Umweltgesetze; Bußgelder waren
nicht zu bezahlen.
Personalrat: Der Gesamtpersonalrat wird regelmäßig
vom Referat Nachhaltigkeit informiert.
Bereich Revision: Führt die jährliche Umweltbetriebsprüfung der EMAS-validierten Standorte
durch.
Abfallbeauftragter/Beauftragter für Energie
und Wasser: Bei ihm läuft der Dateninput zu den
genannten Bereichen zusammen. Sind negative
Trends zu beobachten, so werden von ihm Problemlösungen vorgeschlagen und ggf. zusammen mit
dem Baubereich umgesetzt.
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Seite 32
Nachhaltigkeitsprogramm.
Umsetzung der Maßnahmen 2006.
Maßnahmen
32
01
Erläuterungen/Abschluss
Umsetzung der LBBW-Beschaffungsstandards für Papier
(Umweltverfahren Papier) in der BW-Bank.
Seit Integration der BW-Bank zum 01. 08. 2005 gilt das
LBBW-Umweltmanagementsystem inkl. aller bestehenden
Beschaffungsstandards auch für die neu hinzugekommenen
ca. 2 000 Mitarbeiter der BW-Bank alt.
Die Maßnahme wurde erreicht.
Beibehaltung einer sehr guten Recyclingpapierquote bei
Kopierpapier von mind. 70 % auch nach Integration der BW-Bank.
Mit der Integration zum 01.08. 2005 sind mehr als 2 000 neue
Mitarbeiter, für die es bisher keine mit der LBBW vergleichbaren
restriktiven Papierbeschaffungsstandards gab, hinzugekommen.
Die Recyclingquote für Kopierpapier bei der LBBW (ohne
BW-Bank) lag 2004 bei 84 %.
Die Recyclingpapierquote bei Kopierpapier betrug im
Berichtsjahr 2005 92 %. Dies ist gegenüber dem Vorjahr
eine Verbesserung um acht Prozentpunkte. Die Quote in
2006 betrug 93 %.
Die Maßnahme wurde erreicht.
Reduktion des relativen Kopierpapierverbrauchs
von 11 388 Blatt/Mitarbeiter in 2004 auf maximal
10 000 Blatt/Mitarbeiter bis Ende 2006.
Der Kopierpapierverbrauch 2006 betrug pro Mitarbeiter
12 764 Blatt.
Die Maßnahme wurde nicht erreicht.
Umsetzung der Anforderungen an Lieferanten (hier
Druckereien) gemäß der neuen ISO 14001 bezüglich
Nachweis der Kompetenz von Mitarbeitern
Einforderung von Schulungsnachweisen bzgl. Kompetenz
zu Umweltwirkungen der Tätigkeiten.
Entwicklung einer Checkliste zu umweltrelevanten
Fragestellungen für Druckereien (Abfalltrennung,
Unfallverhütungsvorschriften, Druckfarben).
In 2006 wurde eine Befragung der wichtigsten beauftragten
Druckereien vorgenommen. Diese hat ergeben, dass bei einem
Großteil der Firmen von der Kompetenz der Mitarbeiter ausgegangen werden kann.
Die Befragung wird um branchenspezifische Fragen erweitert
und zukünftig jährlich wiederholt.
Die Maßnahme wurde teilweise erreicht (erster Teil erreicht,
zweiter Teil als laufende Maßnahme in Folgejahre übernommen).
Installierung und Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage
auf dem Dach der Filiale Sillenbuch.
Die Photovoltaikanlage wurde im Juni 2006 in Betrieb genommen und am 15. September 2006 offiziell eingeweiht.
Die auf dem Dach der Filiale installierten Solarmodule ergeben
eine Fläche von insgesamt 67,2 qm und liefern im Idealfall
8,6 kW Leistung.
Die Maßnahme wurde erreicht.
Sicherstellung ökologischer Aspekte bei der externen Vergabe
von Gebäudereinigungsdiensten.
Ökologische Aspekte wurden in die Dienstleistungsverträge der
Reinigungsunternehmen aufgenommen. Ein Verfahren zur Sicherstellung der Einhaltung ist entwickelt. Der Ist-Bestand der Reinigungsmittel wird sukzessive durch Mitarbeiter der Gruppe Infrastruktur Kaufmännisches Facility-Management aufgenommen.
Die Maßnahme wurde teilweise erreicht und wird weiter bearbeitet.
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17:03 Uhr
Seite 33
Strategie und Management
Maßnahmen
Erläuterungen/Abschluss
Erweiterung der LBBW-Umweltpolitik um wesentliche Aspekte
der Nachhaltigkeit zur Nachhaltigkeitspolitik.
Die LBBW-Nachhaltigkeitspolitik wurde durch Vorstandsbeschluss vom 27. Juni 2006 verabschiedet und mit Rundschreiben des Vorstands vom 28. August 2006 über das
Intranet allen MitarbeiterInnen bekannt gemacht.
Die Maßnahme wurde erreicht.
Ermittlung der von Nachhaltigkeitsaspekten besonders
betroffenen Bereiche innerhalb der LBBW. Daran anschließend
Erstinformation der verantwortlichen Bereichsleiter im Rahmen
von Workshops.
Im November 2006 fanden drei Workshops für die Leiter der von
Nachhaltigkeitsaspekten besonders betroffenen Bereiche statt.
Erste Schritte zum Aufbau eines Nachhaltigkeitsmanagements
wurden diskutiert.
Die Maßnahme wurde erreicht.
Aufnahme eines »Drucken«-Icons in die Hauptnavigation des
LBBW-Intranets, über welches ausschließlich die gewünschten
Textinhalte gedruckt werden. Dadurch Vermeidung von versehentlichen Ausdrucken weiterer Frames (Rahmeninhalte)
jeweils auf einem separaten Blatt.
Seit Juli 2006 ist im LBBW-Intranet ein »Drucken«-Icon
eingerichtet, über welches ausschließlich die gewünschten
Textinhalte gedruckt werden.
Die Maßnahme wurde erreicht.
Einrichtung eines internen Marktes für nicht mehr benötigtes
Büromaterial im elektronischen Warenbestellkatalog.
Seit Dezember 2006 gibt es im elektronischen Warenbestellkatalog einen internen Markt für nicht mehr benötigtes
Büromaterial.
Die Maßnahme wurde erreicht.
Durchführung einer Veranstaltung zu nachhaltigem Konsum.
Ziel: Sensibilisierung der Mitarbeiter für Nachhaltigkeitsthemen.
a) Interaktive Ausstellung zum nachhaltigen Konsum
(»Echt-Gerecht«-Kampagne) zu Gast bei der LBBW.
b) Begleitung des externen Angebots durch einen Aktionstag
in den Stuttgarter Betriebsrestaurants.
Der Infobus der bundesweiten Kampagne »Echt gerecht«
war am 1. September 2006 zu Gast am LBBW-Standort Am
Hauptbahnhof/Pariser Platz. Das externe Informationsangebot
für Mitarbeiter wurde durch einen Aktionstag unter dem Motto
»Essen ist mehr« in den Betriebsrestaurants ergänzt, bei dem
sich auch regionale Lieferanten vorstellten.
Die Maßnahme wurde erreicht.
Von 11 Maßnahmen wurden 8 erreicht, 2 teilweise erreicht und 1 nicht erreicht.
Die Bereiche der Bank haben in Zusammenarbeit mit
dem Referat Nachhaltigkeit ein umfangreiches Nachhaltigkeitsprogramm erarbeitet. Die Umweltpolitik
wurde im Juni 2006 zur Nachhaltigkeitspolitik (siehe
S. 30 f) erweitert und um soziale und ökonomische
Aspekte ergänzt. Damit ist sie Grundlage für das Nachhaltigkeitsmanagement, in das das Umweltmanagementsystem integriert ist.
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17:03 Uhr
Seite 34
Geplante Maßnahmen für 2007, 2008, 2009.
Ziele
(gemäß Vorstandsbeschluss
vom 02.04. 2004)
Maßnahmen
02
Erreicht, wenn
(Messkriterien)
Bis wann
Verantwortlicher Bereich
Beratung zu und Förderung von
nachhaltigen Kapitalanlagen
Auflage und Vermarktung
eines neuen nachhaltigen
Aktienfonds durch die LBBW/
LBBW Asset Management/
BWInvest: LBBW Global Warming
Strategie BWI
ein eigener nachhaltiger
Aktienfonds seitens LBBW/
LBBW AM/BWInvest aufgelegt
und vermarktet wurde.
(siehe auch S. 49)
12/2007
LBBW Asset Management
GmbH
Beratung zu und Förderung von
nachhaltigen Kapitalanlagen
Entwicklung eines Kriterienkatalogs zur Identifikation nachhaltig arbeitender Unternehmen
als Vorstufe zur Zusammenstellung eines Nachhaltigkeitsbond-Indexes in 2008
ein Kriterienkatalog zur
Identifikation nachhaltig arbeitender Unternehmen entwickelt
wurde.
12/2007
Research
Beratung zu und Förderung von
nachhaltigen Kapitalanlagen
Mitgliedschaft in
Anlageausschüssen von
Nachhaltigkeitsfonds.
die LBBW mindestens in einem
Anlageausschuss von Nachhaltigkeitsfonds eine Mitgliedschaft vorweisen kann.
12/2007
Research
Beratung zu und Förderung von
nachhaltigen Kapitalanlagen
Implementierung einer Investmentstrategie »Nachhaltige
Kapitalanlagen in der individuellen Vermögensverwaltung« in
Zusammenarbeit mit Analysehaus oekom research
eine Investmentstrategie
»Nachhaltige Kapitalanlagen in
der individuellen Vermögensverwaltung« implementiert
wurde.
12/2007
Private Banking
Beratung zu und Förderung von
nachhaltigen Kapitalanlagen
Aufbau besonderer Aktienanalysekompetenz zu Unternehmen der Branche »erneuerbare Energien«
besondere Aktienanalysekompetenz zu Unternehmen der
Branche »erneuerbare Energien«
aufgebaut und durch entsprechende Analysen dokumentiert
wurde.
12/2007
Research
Beratung zu und Förderung von
nachhaltigen Kapitalanlagen
Entwicklung eines SRI(Social Responsible Investment)
Kennzahlenkatalogs für die
Mainstreamanalyse.
für die Mainstreamanalyse
gemeinsam mit der DVFA
(Deutsche Vereinigung für
Finanzanalyse und Asset
Management) ein SRI-Kennzahlenkatalog entwickelt wurde.
12/2007
Research
Berücksichtigung ökologischer
Aspekte bei allen
Neu- und Umbau- sowie
Instandhaltungsmaßnahmen
Beschaffungen
Leistungen von Fremdfirmen
Sicherstellung der Kompetenz
von Lieferanten (hier Druckereien) gemäß ISO 14001 -> wird
im Rahmen einer jährlichen
Erhebung geprüft.
Entwicklung einer Checkliste
zu umweltrelevanten Fragestellungen für Druckereien
(Abfalltrennung, Unfallverhütungsvorschriften, Druckfarben)
Checkliste vorliegt und in den
bestehenden Fragenkatalog eingearbeitet wurde.
laufend
Konzernkommunikation/
Marketing
(siehe auch S. 74 f
Lieferantenbeziehungen)
12/2007
Verwaltung
34
92755_Nachhaltigk_06
12.11.2007
17:03 Uhr
Seite 35
Strategie und Management
Ziele
(gemäß Vorstandsbeschluss
vom 02.04. 2004)
Maßnahmen
Erreicht, wenn
(Messkriterien)
Bis wann
Verantwortlicher Bereich
Berücksichtigung ökologischer
Aspekte bei allen
Neu- und Umbau- sowie
Instandhaltungsmaßnahmen
Beschaffungen
Leistungen von Fremdfirmen
Optimierung des gesamten
Werbemittelkatalogs: Produkte,
die nachhaltige Kriterien nicht
erfüllen, nach und nach aus
dem Bestellkatalog nehmen
bzw. neue, nachhaltige Produkte
aufnehmen.
a) sämtliche Werbemittel überprüft wurden
b) mind. 5 Produkte nachweislich optimiert werden
konnten
12/2007
Berücksichtigung ökologischer
Aspekte bei allen
Neu- und Umbau- sowie
Instandhaltungsmaßnahmen
Beschaffungen
Leistungen von Fremdfirmen
Einführung von biologischen
Menükomponenten in den
Kantinenbetrieben am Pariser
Platz und am Hauptbahnhof in
Stuttgart.
a) die Kantinenbetriebe am
Pariser Platz und am Hauptbahnhof die Bio-Zertifizierung
erhalten haben.
b) die Erweiterung des Essensangebots um Bioprodukte
durch Kommunikationsmaßnahmen (bspw. Infomaterialien in Kantinen und im Intranet o. ä.) begleitet wurde.
12/2007
LBBW GastroEvent GmbH
Verwaltung
Konzernstrategie/Recht
(siehe auch S.74 f
Lieferantenbeziehungen)
Berücksichtigung ökologischer
Aspekte bei allen
Neu- und Umbau- sowie
Instandhaltungsmaßnahmen
Beschaffungen
Leistungen von Fremdfirmen
Regelmäßiges Angebot gekennzeichneter Bioprodukte.
mindestens dreimal wöchentlich
Biokomponenten auf dem Speiseplan stehen.
12/2007
LBBW GastroEvent GmbH
Berücksichtigung ökologischer
Aspekte bei allen
Neu- und Umbau- sowie
Instandhaltungsmaßnahmen
Beschaffungen
Leistungen von Fremdfirmen
Aktualisierung und
Vereinfachung der Prüfung von
Nachhaltigkeitskriterien bei
allen Beschaffungen.
a) die entsprechende Arbeitsanweisung überarbeitet
(Entwicklung einer neuen
Bewertungssystematik,
Zusammenführung diverser
Einzelverfahren) sowie um
soziale Prüfkriterien erweitert
wurde.
b) in Zusammenarbeit mit
der zentralen Beschaffungsabteilung die zwingende
Einhaltung der neuen
Standards im Einkauf sowie
bei der Auftragsvergabe an
externe Dienstleister intern
und extern kommuniziert
wurde.
12/2007
Verwaltung
35
92755_Nachhaltigk_06
12.11.2007
Ziele
(gemäß Vorstandsbeschluss
vom 02.04. 2004)
17:03 Uhr
Seite 36
Maßnahmen
Erreicht, wenn
(Messkriterien)
Bis wann
Verantwortlicher Bereich
Berücksichtigung ökologischer
Aspekte bei allen
Neu- und Umbau- sowie
Instandhaltungsmaßnahmen
Beschaffungen
Leistungen von Fremdfirmen
IT-weit einheitliche
Lieferantenauswahl unter
Nachhaltigkeitsaspekten
a) das IT-Lieferantenmanagementsystem inkl. Nachhaltigkeitsaspekte eingeführt und kommuniziert
wurde.
b) alle bestehenden Lieferanten
bewertet sind.
c) das IT-Lieferantenmanagementsystem für alle Lieferanten angewendet wird.
12/2007
IT/Organisation
Berücksichtigung ökologischer
Aspekte bei allen
Neu- und Umbau- sowie
Instandhaltungsmaßnahmen
Beschaffungen
Leistungen von Fremdfirmen
Erarbeitung von Warengruppenstrategien mit
eindeutigem Bezug auf
Nachhaltigkeitsaspekte
die Warengruppenstrategien für
alle in der LBBW Verwendung
findenden IT-Warengruppen
definiert sind.
schrittweise bis
12/2008
IT/Organisation
Berücksichtigung von ökologischen Aspekten im Immobilienund Kreditgeschäft
Einfügen des
Nachhaltigkeitsgedankens in
das Leitbild Kredit.
eine neue Version des Leitbilds
Kredit inkl. Nachhaltigkeitsaspekte kommuniziert wurde.
12/2007
Wholesale/
Kreditrisikosteuerung
Berücksichtigung von ökologischen Aspekten im Immobilienund Kreditgeschäft
Erhöhung des Portfolios
»Projektfinanzierungen für
erneuerbare Energien«.
(interne Quantifizierung
liegt vor)
12/2007
Key Account/Leverage
Finance/Structured Finance
Verringerung des relativen
Papier-,
Energie- und
Wasserverbrauchs sowie
der relativen Abfallmengen
Kommunikationsmaßnahmen
bzgl. der energiesparenden
Nutzung von IT-Geräten.
a) geprüft wurde, welche
Drucker und sonstige EDVHardware nachts ausgeschaltet werden können bzw. bei
welchen Geräten Wake-OnLAN genutzt werden kann.
b) der bankweite
Stromverbrauch verschiedener Geräte (Monitore,
Drucker etc.) ermittelt wurde.
c) Mitarbeiter über energieeffizientes Nutzerverhalten
informiert wurden (bspw.
über Intranet).
12/2007
IT/Organisation
Verringerung des relativen
Papier-,
Energie- und
Wasserverbrauchs sowie
der relativen Abfallmengen
Aufnahme des Nachhaltigkeitsgedankens in das neue Leitbild
IT-Purchasing.
das Leitbild IT-Purchasing inkl.
der integrierten Nachhaltigkeitsaspekte kommuniziert wurde.
12/2007
IT/Organisation
36
92755_Nachhaltigk_06
12.11.2007
17:03 Uhr
Seite 37
Strategie und Management
Ziele
(gemäß Vorstandsbeschluss
vom 02.04. 2004)
Verringerung des relativen
Papier-,
Energie- und
Wasserverbrauchs sowie
der relativen Abfallmengen
Maßnahmen
Erreicht, wenn
(Messkriterien)
Bis wann
Verantwortlicher Bereich
Umsetzung eines innovativen
Neubauprojekts in Karlsruhe mit
niedrigem Energieverbrauch.
1. Stufe: Festlegung eines maximalen Primärenergiebedarfs im Mietvertrag
(bereits erfolgt).
2. Stufe: Einhalten des festgelegten maximalen
Primärenergiebedarfs
ab 2009.
in der 1. Stufe ein maximaler
Primärenergiebedarf im
Mietvertrag festgelegt wurde.
Verringerung des relativen
Papier-,
Energie- und
Wasserverbrauchs sowie
der relativen Abfallmengen
Aktualisierung der
Informationen zum
Abfallkonzept.
die Informationen zum
Abfallkonzept der LBBW aktualisiert sind.
12/2007
BW Immobilien GmbH
Verringerung des relativen
Papier-,
Energie- und
Wasserverbrauchs sowie
der relativen Abfallmengen
Bankweiter Einsatz des
Abfallkonzepts.
das Abfallkonzept bankweit
eingesetzt wird.
12/2007
BW Immobilien GmbH
Verringerung des relativen
Papier-,
Energie- und
Wasserverbrauchs sowie
der relativen Abfallmengen
Energetische Überprüfung von
drei weiteren Zentralgebäuden
(bisher: Hbf. 2, Bollwerk, MA)
der LBBW/BW-Bank sowie 10 %
der Filialen der BW-Bank durch
externen Dienstleister und
Identifizierung von Optimierungspotenzial.
für die genannten Gebäude der
LBBW/BW-Bank entsprechende
Untersuchungen und Ergebnisse
vorliegen.
12/2007
BW Immobilien GmbH
Verringerung des relativen
Papier-,
Energie- und
Wasserverbrauchs sowie
der relativen Abfallmengen
Innovatives Neubauprojekt, bei
dem niedrige Betriebskosten im
Vordergrund stehen:
Endenergieverbrauch max.
75 kWh/qm x a (inkl. Heizung,
Kühlung, Beleuchtung,
Warmwasser, Gebäudebetrieb/
ohne nutzungsspezifische
Verbräuche wie EDV,
Telekommunikation,
Gebäudeüberwachung) beträgt.
2007: Testbetrieb
BW Immobilien GmbH
Neubau Böblingen:
Geschossfläche: 1 080 qm
umbauter Raum:
ca. 4 740 cbm
Fertigstellung: Anfang 2007
in der 2. Stufe der Primärenergiebedarf maximal
120 kWh/qm im Jahr beträgt.
(In der Energiebilanz sind der
Heizwärmeverbrauch, der
Stromverbrauch für Luftförderung und Kühlung jeweils für
das gesamte Gebäude enthalten, abzüglich der Lüftung der
Tiefgarage und der Kühlung
der Serverräume.)
Stufe 1:
12/2007
BW Immobilien GmbH
2008:
Testbetrieb
3/2010:
Primärenergiebedarf 2009
sollte unter
dem Wert von
120 kWh/
qm x a liegen.
12/2008:
Jahresverbrauch
2008 sollte unter
der Kennzahl
liegen
37
92755_Nachhaltigk_06
12.11.2007
Ziele
(gemäß Vorstandsbeschluss
vom 02.04. 2004)
17:03 Uhr
Seite 38
Maßnahmen
Erreicht, wenn
(Messkriterien)
Bis wann
Verantwortlicher Bereich
Verringerung des relativen
Papier-,
Energie- und
Wasserverbrauchs sowie
der relativen Abfallmengen
Reduktion des Wärmeverbrauchs
bei den Zentralgebäuden
Hauptbahnhof 2, Bollwerk und
Mannheim von jährlich
140 kWh/qm in 2004 um 10 %
bis 2008
für 2008 ein Wärmeverbrauch
von 126 kWh/qm gemessen
wurde.
06/2009
BW Immobilien GmbH
Verringerung des relativen
Papier-,
Energie- und
Wasserverbrauchs sowie
der relativen Abfallmengen
Reduktion des Stromverbrauchs
bei den Zentralgebäuden
Hauptbahnhof 2, Bollwerk und
Mannheim von jährlich
202 kWh/qm in 2004 um
10 % bis 2008
für 2008 ein Stromverbrauch
von 182 kWh/qm gemessen
wurde.
06/2009
BW Immobilien GmbH
siehe Anmerkung
Ausbau des Hochschulmarketings, insbesondere für
Traineeprogramme: Intensität
und Anzahl der Hochschulen,
mit welchen LBBW in Kontakt
steht, wird ausgeweitet.
Anzahl und Intensität der
Kontakte zu Schlüsselhochschulen und zu weiteren
Hochschulen zugenommen hat,
mehr Hochschul-Messen
besucht wurden und in 2007
mehr als 80 % der 117 angebotenen Trainee-Stellen besetzt
werden konnten (angeboten
sind 45 Trainee-Stellen mehr als
2006).
12/2007
Personal
siehe Anmerkung
Festlegung und Anwendung
von Richtlinien zur fairen und
wahrheitsgemäßen Werbung.
Richtlinien zur fairen und wahrheitsgemäßen Werbung festgelegt wurden und angewendet
werden.
12/2007
Privat- und Anlagekunden
Region Stuttgart
siehe Anmerkung
Auf Pressekonferenzen der
BW-Bank über Nachhaltigkeitsaktivitäten der Bank berichten.
bei mind. einer Pressekonferenz
über Nachhaltigkeitsaktivitäten
der BW-Bank berichtet wurde.
12/2007
Kommunikation BW-Bank
siehe Anmerkung
Konzeption und Durchführung
einer Kundenzufriedenheitsstudie zu den Publikationen der
Abteilung Bond Research/
Economics bei institutionellen
Kunden des Bereichs Capital
Markets Trading und Sales
eine Kundenzufriedenheitsstudie konzipiert und durchgeführt wurde und eine entsprechende Auswertung dazu
vorliegt.
12/2007
Research
siehe Anmerkung
Aufnahme von fair gehandelten
Produkten (wie bspw. Kaffee,
Tee, Schokolade, Orangensaft)
in das Angebot der GastroEvent
GmbH.
mindestens ein fair gehandeltes
Produkt über einen Zeitraum
von zumindest 3 Monaten angeboten wurde.
06/2007
LBBW GastroEvent GmbH
38
92755_Nachhaltigk_06
12.11.2007
17:03 Uhr
Seite 39
Strategie und Management
Ziele
(gemäß Vorstandsbeschluss
vom 02.04. 2004)
siehe Anmerkung
Maßnahmen
Erreicht, wenn
(Messkriterien)
Aktionen im Rahmen der
Gesundheitsförderung
(z. B. Krebsprophylaxe, Stressmanagement, Schilddrüsencheck...)
2 verschiedene Aktionen durchgeführt wurden.
siehe Anmerkung
Schulungen im Rahmen der
Gesundheitsförderung
(z. B. Umgang mit Mitarbeitern
mit Suchtproblemen/psychischen Auffälligkeiten/leistungsveränderten Mitarbeitern, psychologische Hilfe nach Banküberfall, gesundheitsförderndes
Führungsverhalten...)
siehe Anmerkung
Bis wann
Verantwortlicher Bereich
12/2007
Verwaltung
mindestens eine Schulung
durchgeführt wurde.
12/ 2007
Verwaltung
Unterstützung einer flexiblen
Gestaltung des Berufslebens
durch Einführung eines
Produkts für Mitarbeiter zur
Ergänzung der betrieblichen
Altersvorsorge.
Produkt (LBBW-FlexiWertkonto)
für Mitarbeiter zur Verfügung
steht.
04/2007
Personal
siehe Anmerkung
Nachhaltigkeitsthemen ins
Bildungsprogramm aufnehmen,
z. B.: einen Baustein Nachhaltigkeit in ein Führungskräfteseminar aufnehmen.
1 Schulungsangebot zu
Nachhaltigkeitsthemen im
Bildungsprogramm 2008
enthalten ist.
31.12. 2007
Personal
siehe Anmerkung
Programmangebote aus dem
Themenfeld Nachhaltigkeit bei
der Auswahl für das Mitarbeiterprogramm »Extras Erleben«
nach Möglichkeit berücksichtigen, z. B. Kino-Event »Eine
unbequeme Wahrheit« von
Al Gore mit Bio-Brunch
mindestens ein Mal pro Jahr
eine »Extras Erleben«
Veranstaltung mit klarem
Nachhaltigkeitsbezug stattgefunden hat.
1x jährlich
Konzernkommunikation/
Marketing
siehe Anmerkung
Erarbeitung und Einführung
eines verbindlichen
LBBW-Konzernleitbilds mit
Führungsgrundsätzen und
Prozesses dazu, wie sich
Führungskräfte und Mitarbeiter
auf das LBBW-Konzernleitbild
berufen können.
neues LBBW-Konzernleitbild mit
Führungsgrundsätzen definiert,
beschlossen und veröffentlicht
ist und für Führungskräfte und
Mitarbeiter mit entsprechendem
Konsequenzenmanagement zur
Verfügung steht.
04/2008
Personal
(siehe auch S. 55 f Arbeits- und
Gesundheitsschutz)
(siehe auch S. 60 Betriebliche
Altersvorsorge)
39
92755_Nachhaltigk_06
Ziele
(gemäß Vorstandsbeschluss
vom 02.04. 2004)
siehe Anmerkung
12.11.2007
17:03 Uhr
Seite 40
Maßnahmen
Teilnahme am Wettbewerb
»Deutschlands bester
Arbeitgeber 2008«
(www.greatplacetowork.de)
Erreicht, wenn
(Messkriterien)
Ergebnisse der MitarbeiterOnline-Befragung und Studie
»Deutschlands beste Arbeitgeber 2008« vorliegen bzw.
veröffentlicht werden.
Bis wann
02/2008
Verantwortlicher Bereich
Personal
Anmerkung
Für geplante Nachhaltigkeitsmaßnahmen, die über die 2004 festgelegten Zielsetzungen (damals Umweltziele) hinausgehen, liegen noch keine schriftlich
fixierten (Nachhaltigkeits-)Ziele vor. Die Ergebnisse der Dialoge mit den Stakeholdern werden entsprechend bewertet und fließen ggf. in die Nachhaltigkeitspolitik ein. Nachhaltigkeitsziele sollen mit der Entwicklung der Politik ebenfalls festgelegt werden.
Ferner werden diverse Ideen und Maßnahmen auf
Realisierbarkeit hin geprüft und – bei positivem
Ergebnis – werden die entsprechenden Realisierungsmaßnahmen Bestandteil zukünftiger Programme:
Aufbau einer Internet-Plattform zur Unterstützung
von gemeinnützigen Stiftungen
Auslobung eines Preises für nachhaltige
Innovationen seitens Unternehmenskunden
Nachhaltigkeit als Schwerpunktthema im Jahrbuch
der BW-Bank
Implementierung von Nachhaltigkeitsaspekten
(Positiv-, Negativkriterien) im Kreditentscheidungsprozess
Kommunikationsplattform für Kunden zum Thema
Nachhaltigkeit
Optimierung der Weltspartagsgeschenke unter
sozialen Aspekten
Angebot nachhaltiger Produkte für hochvermögende
private und institutionelle Investoren
40
Angebot weiterer geschlossener Fonds im Bereich
deutscher und europäischer Solarparks
Nutzung des CO2-neutralen Päckchens der
Deutschen Post AG
Einsatz sog. Biofilm-Coupons in den Kühlwasserkreisläufen
Energetische Optimierung des Rechenzentrums
Weitere Aktivitäten als Begleitung zur Teilnahme
der LBBW am CDP (Carbon Disclosure Project)
Investitionsmöglichkeiten im Bereich der Mikrofinanzierung
Intensivierung der externen Nachhaltigkeitskommunikation zu bankeigenen Beschaffungsstandards
Weiterer Ausbau der Gesundheitsförderung für
Mitarbeiter
92755_Nachhaltigk_06
12.11.2007
17:03 Uhr
Seite 41
Strategie und Management
Gültigkeitsbereich.
Der vorliegende Nachhaltigkeitsbericht bezieht sich
wie auch das gesamte Nachhaltigkeitsmanagement
grundsätzlich auf die LBBW–Muttergesellschaft
(inkl. der seit 1. 8. 2005 integrierten BW-Bank) und
die 100-prozentige Tochtergesellschaft GastroEvent
GmbH. Die Umweltbilanz sowie die ökologischen
Kennzahlen und Zeitreihen umfassen daher alle von
der LBBW genutzten Gebäude inklusive der angemieteten Gebäude in Deutschland. Ausländische Standorte
und vermietete Gebäude sind nicht enthalten.
Die Umwelterklärung bezieht sich auf die folgenden
Standorte in Stuttgart:
das Gebäude »Am Hauptbahnhof 2«
drei Gebäude am Pariser Platz
das Gebäude Fritz-Elsas-Straße 31 (»Bollwerk«)
das Gebäude Königstraße 3
das Gebäude Kleiner Schlossplatz 11 (seit 2007)
Während der Materialeinkauf und die Dienstreisetätigkeit für die gesamte Bank zentral gesteuert werden,
erfolgt die Erfassung der Gebäude-Verbrauchsdaten
standortspezifisch. Hieraus ergibt sich die Besonderheit, dass Tochterunternehmen, deren Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter in LBBW-Gebäuden arbeiten, insbesondere die GastroEvent GmbH, in die Umweltbilanzierung der LBBW einbezogen werden.
Die technische Infrastruktur, wie beispielsweise Rechenzentren, Küchen und Betriebsrestaurants, Garagenmeisterei und Mikrofilmstelle werden nicht von allen
Konzernunternehmen in gleicher Weise genutzt. Die
Abgrenzung zwischen der LBBW und einigen Tochterunternehmen bzw. der Landesbank Rheinland-Pfalz
wird daher derart vorgenommen, dass Mitarbeiter
von Tochterunternehmen und im Ausnahmefall auch
Mieter, die wesentliche Teile der Anlagen nutzen, in
die Kennzahlenberechnung mit einbezogen werden.
Für den Berichtszeitraum 2005 sind dies im Wesentlichen die GastroEvent, die SüdLeasing sowie der
Sparkassenverband Baden-Württemberg.
Die Berechnungsgrundlagen für die personalbezogenen Umweltdaten finden sich im Kapitel »Zahlen und
Fakten«.
Oberstes Ziel bei der Darstellung der Umweltdaten
ist die Vergleichbarkeit über die Jahre hinweg.
Dies war nach der Fusion der drei Vorgängerinstitute
der LBBW im Jahr 1999 nicht durchgängig möglich.
Eine ähnliche Problematik zeigt sich aufgrund
der Integration der BW-Bank bei den Daten ab 2005.
Zertifizierungen.
Als international tätiger Konzern bekennen wir
uns zur Einhaltung relevanter Standards wie das
Eco-Management and Audit Scheme (EMAS) und
ISO 14001. Einmal jährlich erfolgen ein internes
sowie ein externes Audit. Dabei wird überprüft,
ob unser Umweltmanagementsystem den Anforderungen der Verordnung und der Norm gerecht wird.
41
92755_Nachhaltigk_06
12.11.2007
17:03 Uhr
Seite 42
Nach EMAS validiert sind bisher die folgenden
zentralen Verwaltungsgebäude der LBBW:
das Gebäude »Am Hauptbahnhof 2«
(Mitarbeiteranzahl 2006: 3927 VÄ*)
drei Gebäude am Pariser Platz
(Mitarbeiteranzahl 2006 in Zahlen Hbf. 2 enhalten)
das Gebäude Fritz-Elsas-Straße 31 (»Bollwerk«)
(Mitarbeiteranzahl 2006: 345 VÄ)
das Gebäude Königstraße 3
(Mitarbeiteranzahl 2006: 159 VÄ)
das Gebäude Kleiner Schlossplatz 11 (seit 2007)
(Mitarbeiteranzahl 2006: 194 VÄ)
(*VÄ: Vollzeitäquivalente, Anzahl der Vollzeitkräfte
und zu Vollzeitkräften zusammengefasste Teilzeitkäfte)
Corporate Governance.
Generelle Aussagen.
Die LBBW hat bislang davon Abstand genommen,
den Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK)
als vollständiges Regelwerk anzuwenden, da dieser
auf Aktiengesellschaften zugeschnitten ist. Viele
Bestimmungen des DCGK sind daher für eine öffentlichrechtliche Anstalt wie die LBBW eher nicht anwendbar.
Ab dem Jahr 2008 ist die Aufnahme einer Corporate
Governance Erklärung in den Lagebericht verpflichtend
vorgeschrieben. Wir werden dieser Verpflichtung entsprechend nachkommen.
42
Gemäß § 4 der Satzung LBBW stärkt die Landesbank
den Wettbewerb im Kreditgewerbe. Sie erbringt ihre
Leistungen für die Bevölkerung, die Wirtschaft und
die öffentliche Hand unter Berücksichtigung der Markterfordernisse. Im Hinblick auf ihren öffentlichen
Auftrag unterstützen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten soziale, ökologische, kulturelle und sonstige
gemeinnützige Vorhaben.
Die fünf Träger der LBBW,
das Land Baden Württemberg (35,611%),
der SparkassenVerband Baden-Württemberg
(35,611%),
die Landeshauptstadt Stuttgart (18,932 %),
die L-Bank (4,923 %)
sowie der Sparkassen- und Giroverband RheinlandPfalz (4,923 %)
sind entsprechend ihren Anteilen in Verwaltungsrat
(30 Mitglieder und deren Stellvertreter) und Trägerversammlung (12 Mitglieder) vertreten.
Die Zuständigkeit von Trägerversammlung, Verwaltungsrat und Vorstand (derzeit 7 Mitglieder) ist durch
die Satzung der LBBW klar geregelt. Die Aufgabenzuweisung ist so definiert, dass der Vorstand die
Geschäfte der Landesbank führt. Der Verwaltungsrat
überwacht die Geschäftsführung und beschließt über
die Grundsätze der Geschäftspolitik (einschließlich
der Unternehmensstrategie). Die Träger üben ihre
Rechte in der Trägerversammlung aus. Zu diesen
gehören insbesondere die Bestellung, Abberufung,
Einstellung, Vergütung und Entlassung der Mitglieder
des Vorstands und deren Stellvertreter, die Entlastung
92755_Nachhaltigk_06
12.11.2007
17:03 Uhr
Seite 43
Strategie und Management
der Verwaltungsrats- und Vorstandsmitglieder, die
Verwendung des Bilanzgewinns sowie Änderungen
der Satzung und die Festsetzung und Änderung
des Stammkapitals. Der Erwerb von Beteiligungen
ab einer bestimmten Größenordnung bedarf der
Beschlussfassung der Trägerversammlung bzw. des
Verwaltungsrats. Für alle Organe sind entsprechende
Geschäftsordnungen verabschiedet.
Ständige Ausschüsse des Verwaltungsrates sind der
Kreditausschuss und der Prüfungsausschuss. Der
Kreditausschuss tagt zehn- bis elfmal jährlich, der
Prüfungsausschuss wird einmal jährlich sowie bei
Bedarf einberufen.
Die satzungsrechtlichen Pflichten des Vorstands
werden ergänzt durch eine Vielzahl differenzierter
bankaufsichtsrechtlicher Vorschriften, durch die
eine zusätzliche Überwachung der Bank sowie ein
wirksames Risikocontrolling und -management
sichergestellt sind. Die LBBW untersteht überdies
der Rechtsaufsicht des Finanzministeriums und des
Innenministeriums des Landes Baden-Württemberg.
Korruption.
System- und Funktionsprüfungen werden in der
LBBW generell risikoorientiert durchgeführt. Sie enthalten regelmäßig stichprobenweise auch eine Prüfung
hinsichtlich der ordnungsgemäßen Abwicklung der
Geschäftsvorfälle. Die Prüfung der Ordnungsmäßigkeit
beinhaltet dabei auch Korruptionsaspekte.
Im Berichtszeitraum sind uns keine Korruptionsfälle
in der Mitarbeiterschaft bekannt geworden. Daher
sind diesbezügliche personelle Maßnahmen nicht
angefallen.
Beteiligung an der politischen Meinungsbildung.
Mit den Verbänden, deren Mitglied wir sind, erörtern
wir Gesetzgebungsvorhaben und im Einzelfall aus der
Sicht der Branche optimierungsbedürftige Gesetzeslagen. Die Ergebnisse dieser Erörterungen fließen in
die Meinungsbildung der Verbände und deren Öffentlichkeitsarbeit ein. Darüber hinaus äußert sich der
Vorstand zur Entwicklung in der Finanzbranche mit
dem besonderen Augenmerk auf die Situation des
öffentlich-rechtlichen Bankensektors in Deutschland.
Vorstandsbezüge.
Die Gesamtvergütung des Vorstands wird jährlich
in den Geschäftsberichten veröffentlicht. Sie gliedert
sich in erfolgsunabhängige und erfolgsbezogene
Komponenten. Die Vergütung des Vorstands ist
Gegenstand eines besonderen jährlichen Prüfungsberichtes der Prüfungsgesellschaft. Im Geschäftsjahr
2006 betrugen die Gesamtbezüge des Vorstands
5,1 Mio. EUR. Die Gesamtbezüge früherer Mitglieder
des Vorstands und ihrer Hinterbliebenen beliefen
sich auf 5,3 Mio. EUR.
43
92755_Nachhaltigk_06
12.11.2007
17:03 Uhr
Seite 44
Leitbild.
Die LBBW hat sich im Jahr 2001 ein Leitbild gegeben:
Eine verbindliche Richtschnur für das gemeinsame
Handeln und die Basis für die tägliche Zusammenarbeit aller Mitarbeiter sowie das Selbstverständnis,
mit dem das Unternehmen am Markt agieren will –
dafür stehen unsere sieben Leitsätze.
Wir wollen eine exzellente Bank sein. Wir sind in
Baden-Württemberg verwurzelt, in Deutschland,
Europa und weltweit aktiv.
Wir sind der verlässliche Partner. Mit unseren
Kunden und Geschäftspartnern pflegen wir dauerhafte und vertrauensvolle Beziehungen.
Wir wollen nachhaltige Erträge. Wir denken und
handeln unternehmerisch.
Wir Mitarbeiter machen den Erfolg der Bank.
Mit Kompetenz, Wissen und Engagement.
Wir arbeiten partnerschaftlich und fair zusammen.
Wir wollen eine Vertrauenskultur.
Unsere Führung gibt Orientierung. Sie ermutigt zu
Eigeninitiative und räumt Gestaltungsspielräume ein.
Wir stehen zu unserer gesellschaftlichen
Verantwortung. Wir handeln umweltbewusst und
fördern Kultur, Wissenschaft, Sport und Soziales.
44
Die LBBW hat sich nach Integration der BW-Bank,
Angliederung der LRP als Tochter und Umsetzung
der neuen LBBW- und BW-Bank-Zielstruktur seit
2005 so stark verändert, dass es der Aktualisierung
und Überarbeitung unseres alten Leitbildes von
2001 bedarf. Vor diesem Hintergrund sind wir derzeit
dabei, ein neues Konzernleitbild mit Führungsgrundsätzen zu entwickeln. Das neue Konzernleitbild soll
mit einem entsprechenden Konsequenzenmanagement ausgestattet sein, sodass Führungskräfte und
Mitarbeiter sich darauf berufen können und die
Möglichkeit haben, das Konzernleitbild und die Einhaltung der Führungsgrundsätze einzufordern. Das
Konzernleitbild soll darüber hinaus so gestaltet sein,
dass sich Tochtergesellschaften der LBBW dort
wiederfinden und es auch für sie von entsprechender
Verbindlichkeit ist. Die Entwicklungsarbeiten hierzu
laufen derzeit. Über die Ergebnisse der Leitbildentwicklung und den Prozess der Einführung des neuen
LBBW-Konzernleitbildes werden wir nach seiner Fertigstellung zeitnah berichten.
92755_Nachhaltigk_06
12.11.2007
17:03 Uhr
Seite 45
Selbstverpflichtungen
Selbstverpflichtungen.
Sowohl auf freiwilliger Basis als auch im Rahmen
unserer Mitgliedschaft in verschiedenen Umweltorganisationen haben wir uns zu zahlreichen
Verhaltensregeln verpflichtet.
So gehören wir der United Nations Environment Programme Finance Initiative (UNEP FI) an, einer Initiative
von über 160 internationalen Finanzdienstleistern
in der Umwelt- und Nachhaltigkeitsorganisation der
Vereinten Nationen. Außerdem sind wir Mitglied des
Vereins für Umweltmanagement in Banken, Sparkassen
und Versicherungen e.V. (VfU).
UNEP-Erklärung.
Die UNEP-Erklärung entstand 1992 im Zusammenhang
mit der von den Vereinten Nationen organisierten
ersten Konferenz über Umwelt und Entwicklung in
Rio de Janeiro. Sie enthält die Grundsätze einer langfristig tragfähigen Entwicklung, Leitlinien für ein
Umweltmanagement bei Banken sowie für eine offenere Kommunikation im Bereich Umwelt zwischen
Banken und Öffentlichkeit.
Die LBBW ist seit 1999 Unterzeichnerin der UNEPErklärung der Finanzinstitute zur Umwelt und zur nachhaltigen Entwicklung. Unsere Vorgängerinstitute hatten
die so genannte Bankenerklärung bereits früher schon
unterzeichnet. Die LBBW ist daher seit vielen Jahren
den in der Erklärung formulierten Leitsätzen verpflichtet und kann dies durch die Aktivitäten ihres Umweltmanagements belegen.
UNEP-Erklärung der Finanzinstitute zur
Umwelt und zur nachhaltigen Entwicklung.
Wir Mitglieder der Finanzdienstleistungsindustrie erkennen,
dass eine nachhaltige Entwicklung von der positiven Interaktion zwischen wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung
sowie dem Umweltschutz abhängt und die Interessen dieser
und künftiger Generationen gegeneinander abwägen muss.
Des Weiteren erkennen wir, dass die nachhaltige Entwicklung in der gemeinsamen Verantwortung von Regierungen,
Wirtschaft und Einzelpersonen liegt. Wir verpflichten uns zu
einer aktiven Zusammenarbeit mit diesen Sektoren im
Rahmen der Marktmechanismen, um gemeinsame Ziele im
Umweltbereich zu erreichen.
Selbstverpflichtungen in der
Werbung.
Wir prüfen vorab alle unsere werblichen Äußerungen
auf mögliche Verletzungen der von den Verbänden –
wie dem Deutschen Werberat – zur Werbeselbstkontrolle aufgestellten Kataloge. Unsere Werbung hält alle
jeweils gültigen Gesetze ein, vermeidet Unlauterkeit
und Irreführungen, berücksichtigt insbesondere die
Verhaltensregeln des Deutschen Werberats für die
Werbung mit und vor Kindern und befindet sich immer
innerhalb des Rahmens der öffentlichen Diskussion
über aktuell herrschende Auffassungen von Sitte,
Anstand und Moral in der Gesellschaft. Jegliche Form
von diskriminierender Werbung findet nicht statt.
Werbeartikel, die von der LBBW/BW-Bank eingekauft
werden, müssen festgelegten Umweltstandards
entsprechen.
Sanktionen bzw. Geldbußen oder Verwarnungen
ohne Geldbußen aufgrund der Nichteinhaltung von
Vorschriften in Bezug auf Werbung hat es im Berichtszeitraum nicht gegeben.
45
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17:03 Uhr
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Ökonomie.
Für die Global Reporting Initiative (GRI) stellen
die »Auswirkungen von Organisationen auf die wirtschaftliche Lage ihrer Stakeholder und auf das
Wirtschaftssystem auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene« die ökonomische Dimension von
Nachhaltigkeit dar. Während ihre finanzielle Leistung
als grundlegende Information für das Verständnis
einer Organisation und ihrer Nachhaltigkeit bereits
im Jahresabschluss dargestellt ist, wird über ihren
Beitrag zur Nachhaltigkeit eines größeren Wirtschaftssystems hingegen in der Regel weniger berichtet,
stellt die GRI weiter fest. Dieser Beitrag, so die GRI,
wird aber stark von den Nutzern von Nachhaltigkeitsberichten nachgefragt.
Wichtige Kenngrößen.
03
Anhand spezieller von der GRI aufgestellter ökonomischer Indikatoren sollen der Kapitalfluss zwischen
verschiedenen Stakeholdern und die wesentlichen
wirtschaftlichen Auswirkungen der Organisation auf
alle Ebenen der Gesellschaft dargestellt werden.
Beginnend mit der Vorlage dieses ersten Nachhaltigkeitsberichts werden wir zukünftig regelmäßig auch
über ökonomische Leistungsindikatoren berichten,
die in Umfang und Zweck über die traditionellen Finanzkennzahlen hinausgehen und sich dabei an den GRIIndikatoren orientieren.
Kapitalflüsse an Stakeholder in 2006.
in Tsd. EUR
in %
Mitarbeiter (Personalaufwand)
968 723
48 %
Öffentliche Hand (nur Steuern)
269 829
13 %
85 200
4%
699 443
35 %
Anteilseigner der LBBW (ohne Stille Einlagen)
(in Mio. EUR)
30.06.2007
Geschäftsvolumen:
538 148
Bilanzsumme:
458 090
Eigenkapital (BIZ):
Anrechenbares Eigenkapital:
19 675
Tier I – Kapital:
12 919
Tier II – Kapital:
5 821
Kernkapitalquote (%):
8,0
Eigenmittelquote (%):
10,3
Betriebsergebnis vor
Risikovorsorge/Bewertungsergebnis:
952
Betriebsergebnis
(Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit):
709
Konzernüberschuss:
473
Eigenkapitalrendite vor Steuern (%):
15,1
Cost-Income-Ratio:
45,1
46
04
Verbleib im Unternehmen
Der mit Abstand größte Anteil der Kapitalflüsse ging
wie auch schon in den Jahren zuvor an die Mitarbeiter:
2006 waren es 968,7 Mio. EUR bzw. 48 Prozent. Nach
Steuern und Ausschüttung an die Anteilseigner sind
knapp 35 Prozent oder 699,4 Mio. EUR im Unternehmen verblieben. Diese Mittel werden konsequent
zur Stärkung der Finanzkraft eingesetzt. Denn eine ausreichende Finanzkraft stellt die wesentliche Voraussetzung dar für Erhalt und Ausbau der internationalen
Wettbewerbsfähigkeit eines Finanzdienstleisters. Und:
Nur ein nachhaltig wettbewerbsfähiges Unternehmen
sichert langfristig Arbeitsplätze und ist in der Lage,
den Anforderungen nachhaltigkeitsorientierten
wirtschaftlichen Handelns auf Dauer Genüge zu tun.
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Ökonomie
Der Klimawandel: Herausforderung
für nachhaltige Wertschöpfung.
Grundsätzlich richten wir unsere Geschäftsstrategie auf
die Kunden- und Marktbedürfnisse aus. Änderungen
in den Anforderungen des Marktes oder der Kunden,
die sich aus dem Klimawandel ergeben, tragen wir
durch eine entsprechende Angebotsgestaltung Rechnung. So werden neue Anlageprodukte und Strategien
rund um eine nachhaltigkeitsorientierte Asset Allocation
in zunehmendem Maße insbesondere von Kapitalanlagegesellschaften und kirchlichen Einrichtungen
nachgefragt – beides Kundengruppen, bei denen wir
über einen besonders guten Marktzugang verfügen.
Fondskonstruktionen zum Thema nachwachsende
Energierohstoffe stellen ebenfalls attraktive Produktalternativen dar. Diese Wachstumsfelder werden von
uns systematisch adressiert und konsequent besetzt.
So erschließen wir auch im Bereich Equity neue Märkte
und neue Kunden durch den Auf- und Ausbau von
Analysekompetenz und Branchenexpertise zu Unternehmen der Branche »erneuerbare Energien«. Dadurch
konnten wir bei Neuemissionen (z. B. Roth & Rau AG,
Manz Automation AG, Meyer Burger AG) punkten und
neue Kunden gewinnen.
Darüber hinaus finanzieren wir zunehmend Projekte
im Bereich erneuerbarer/alternativer Energien und
Technologien zur Bekämpfung des Klimawandels und
seiner Folgen. Hierzu zählen beispielsweise aus den
Bereichen Maschinenbau und Elektrotechnik die
Hersteller von Windkraftanlagen oder deren Bauteilen.
Im Rahmen der Analyse der einzelnen Projekte untersuchen wir die umweltbedingten und rechtlichen Risiken
einer anstehenden Finanzierung. Beispielsweise stellen
die künftige Verfügbarkeit von Kühlwasser oder die
sich in Zukunft wahrscheinlich weiter verschärfenden
Emissionsrichtlinien sowie die damit verbundenen
(zusätzlichen) Kosten für den Kreditnehmer bei der
Kraftwerksfinanzierung zentrale Entscheidungsgrundlagen dar.
Im Februar 2006 haben wir uns erstmals und im
Februar 2007 erneut am Carbon Disclosure Project
(CDP) beteiligt. Damit sind wir Mitunterzeichner eines
Briefes, der weltweit an große Investoren adressiert
ist. In diesem Projekt hatten sich zuletzt weltweit
315 Großanleger wie Banken, Versicherungen und
Fonds zusammengeschlossen, um von den 2 400
bedeutendsten börsennotierten Unternehmen der
Welt Informationen zu deren Umgang mit Emissionen
(z. B. durch deren Energieverbrauch) und mit Klimarisiken einzuholen. Dies soll helfen, den Treibhauseffekt zu mildern und damit zu einer nachhaltigen
Entwicklung beizutragen. Die Unterzeichner verwalten
insgesamt ein Anlagevermögen von 41 Billionen
US-Dollar.
Als stark in der Fläche ihrer Kernregion vertretene
Hausbank von über einer Million privater Kunden
bieten wir selbstverständlich unsere Dienstleistung
im Zusammenhang mit der staatlich geförderten
Kreditbereitstellung zur CO2-reduzierenden Gebäudesanierung an. Darüber hinaus sind ökologische
Aspekte im Immobilien- und Kreditgeschäft in unserer
Nachhaltigkeitspolitik verankert.
47
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Seite 48
Verantwortung für unsere Kunden.
Qualitätsmanagement.
Das Qualitätsmanagement wirkt als Treiber für einen
kontinuierlichen Verbesserungsprozess hinsichtlich
der Service- und Dienstleistungsqualität aus einer
explizit kundenorientierten Sichtweise. Denn durch
die Aufbereitung und Verdichtung von Sachverhalten
und Kundenfeedback unterstützt das Qualitätsmanagement die Prozessverantwortlichen und berät
sie durch seine Querschnittsfunktion bei Problemlösung und Prävention.
Im Berichtszeitraum gab es keine Bußgelder sowie
Strafen aufgrund von Verstößen gegen Gesetze und
Verordnungen.
Datenschutz.
Finanzdienstleistung ist Vertrauenssache, sprichwörtlich wird Geld einer Bank »anvertraut«. Die Grundlage
jeglichen Vertrauens in Geldgeschäften ist aber die
Wahrung der Privatsphäre. Der LBBW fließen in ihrer
Funktion als Universalbank mit ihrer starken regionalen Verwurzelung und ihren hohen Geschäftsanteilen
im mittelständischen Unternehmens- und Privatkundengeschäft zahlreiche hoch sensible Informationen über
ihre Kunden zu.
Diese Informationen unterliegen strikter Vertraulichkeit, sie stehen nur den unmittelbar mit dem individuellen Kundengeschäft befassten Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern zur Verfügung – streng nach dem Prinzip
»Need to Know« und unter Ausschluss aller Sonstiger.
Zur Sicherstellung dieser Prinzipien betreiben wir einen
hohen Aufwand insbesondere im Bereich der elektronischen Datenverarbeitung und dort wieder an den
Schnittstellen zur Außenwelt.
48
Beschwerden aus dem Kreis unserer Kunden hinsichtlich der Verletzung der Privatsphäre nehmen wir
daher sehr ernst und verfolgen sie intensiv. Im
Geschäftsjahr 2006 wurden den Beauftragten für den
Datenschutz im Konzern insgesamt 11 Fälle bekannt.
Im Zusammenhang mit der Nichteinhaltung von relevanten Vorschriften des Werberats wurden keine Bußgelder verhängt.
Nachhaltige Produkte.
Nachhaltige Anlageprodukte.
Kunden aus allen Bereichen der Gesellschaft, seien
es Privat- oder Geschäftskunden, insbesondere aber
solche mit langfristigen Anlagehorizonten bzw. ethischreligiösem Hintergrund, wie Pensionsfonds, Kirchen
und Stiftungen, legen immer größeren Wert auf Produkte
und Dienstleistungen, die ethischen und nachhaltigkeitsorientierten Kriterien entsprechen. Wir tragen
dieser Entwicklung Rechnung, indem wir Anlageprodukte entwickeln bzw. vertreiben, die diesen Kriterien
gerecht werden.
So investiert der von uns vertriebene »Swisscanto
Green Invest« Aktienfonds weltweit in Aktien von
Unternehmen, die in ihrer Branche zu den Umweltleadern gehören. Die Werteauswahl erfolgt nach traditionellen Finanzkennziffern sowie nach transparenten
Umwelt- und Sozialkriterien. Die Aufsicht über die
Aktienauswahl hat ein Umweltbeirat, dem Persönlichkeiten aus der Wirtschaft, der Wissenschaft, des
Sozialbereichs sowie des World Wildlife Fund (WWF)
Schweiz angehören.
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17:03 Uhr
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Verantwortung für unsere Kunden
Die LBBW-Töchter LBBW Asset Management GmbH und
BWInvest haben am 15. Januar 2007 den Aktienfonds
»LBBW Global Warming Strategie BWI« aufgelegt, der
auch von der LBBW vertrieben und daher an dieser
Stelle erwähnt wird. Der Fonds eröffnet dem Anleger
erstmals die Möglichkeit, mit einer alternativen Anlagestrategie und breiter Risikodiversifikation auf die globale Herausforderung des Klimawandels zu reagieren.
Er investiert in Anbieter von Produkten oder Dienstleistungen, die der globalen Erwärmung entgegenwirken oder deren ökologische und wirtschaftliche Folgen
abmildern können, wobei Unternehmen mit nicht nachhaltigen Geschäftsstrategien ausgeschlossen werden.
Seit Auflegung zeigt der Fonds eine signifikant
bessere Performance als der breite Aktienmarkt. Der
Fonds wird sowohl von Kunden wie auch der Presse
sehr positiv aufgenommen, was auch durch das
erreichte Fondsvolumen von derzeit ca. 52 Mio. EUR
(Stand: 31. 07. 2007) zum Ausdruck kommt.
Beim »LBBW NachhaltigkeitsStrategie BWI« für institutionelle Anleger, der ebenfalls von der LBBW Asset
Management GmbH aufgelegt wurde, werden soziale,
kulturelle, ethische und ökologische Kriterien bei der
Auswahl der Unternehmen berücksichtigt. Der Fonds
berücksichtigt insbesondere Unternehmen, die im
Rahmen der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit
verantwortungsbewusst handeln und dies mit wirtschaftlichem Erfolg verbinden. Investiert wird weltweit
auf breiter Basis in Unternehmen, die ein überdurchschnittliches Nachhaltigkeitsengagement innerhalb
ihrer Branche zeigen. Die Auswahl erfolgt auf Basis
des externen Nachhaltigkeitsratings nach dem
Best-in-Class-Ansatz durch oekom research.
Ergänzt wird das Positiv-Screening durch strenge
Auschlusskriterien: Der Nachhaltigkeitsfonds verfügt
über ein Negativ-Screening, mit dem Unternehmen
aus kontroversen Branchen und mit ethisch bedenklichen Geschäftspraktiken ausgeschlossen werden.
Hierzu zählen u. a. Branchen wie Rüstung, Atomenergie, grüne Gentechnik, Tabak oder Alkohol. Geschäftspraktiken, die Kinderarbeit oder Menschenrechtsverletzungen beinhalten, werden ebenfalls ausgeschlossen.
Durch die Kombination dieser beiden Prinzipien realisiert der »LBBW NachhaltigkeitsStrategie BWI« einen
umfassenden und konsequenten Ansatz von Nachhaltigkeit. Der Fonds stellt mit seiner ausgewogenen
Branchendiversifikation ein Basisinvestment im Aktienbereich dar. Dies zeigt sich im verwalteten Volumen
und in der überdurchschnittlichen Performance des
Fonds.
Auf Basis der Nachhaltigkeitsstrategie werden im
Asset Management darüber hinaus mehrere Spezialfonds für institutionelle Kunden betreut und angeboten.
Bei Redaktionsschluss dieses Berichts verwaltete die
LBBW-Tochter LBBW Asset Management ein Volumen
von ca. 185 Mio. EUR nach SRI-Kriterien, das entspricht knapp einem Prozent ihrer Assets under
Management (AuM). Allerdings ist eine steigende
Tendenz festzustellen: Durch die frühzeitige
Fokussierung und Vermarktung ihres Sustainability
Ansatzes erwartet die LBBW Asset Management
im laufenden Jahr eine deutliche Zunahme bei den
nachhaltigen Investments.
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Nachhaltige Kapitalmarktprodukte
Zum Thema Nachhaltigkeit hat die LBBW eine Reihe
von Kapitalmarktprodukten emittiert und Unternehmen,
die sich auf ökologischen Geschäftsfeldern bewegen,
an die Börse gebracht. So haben wir im Jahr 2006 in
führender Position Börsengänge von Unternehmen
begleitet, die auf den Gebieten nachhaltiger Energiegewinnung tätig sind. Hierzu zählen die Neuemissionen
der Roth & Rau AG, der Manz Automation AG und der
Meyer Burger AG.
Der Bereich Equity in der LBBW bietet neben nachhaltigkeitsorientierten Produkten darüber hinaus seinen
institutionellen Kunden verschiedene Dienstleistungen
rund um das Thema regenerative Energien an. Hierzu
gehören beispielsweise mehrtägige »Fieldtrips« zu den
Standorten börsennotierter Gesellschaften aus dieser
Branche, Konferenzen zum Thema (2005 in Frankfurt,
2006 in London, 2007 in Zürich) sowie »Roadshows«
des Managements dieser Gesellschaften zu ihren institutionellen Kunden.
Darüber hinaus haben wir die folgenden Zertifikate
und strukturierten Anleihen mit Nachhaltigkeitscharakter
in Umlauf gebracht: siehe Tabelle 05.
Gesellschaftliche Relevanz in Asset Management und
Vermögensverwaltung
Unsere Asset-Management-Empfehlungen beruhen
unter anderem auf den folgenden Kriterien:
Strukturierung: Gliederung in Assetklassen in
Abhängigkeit von der Anlegermentalität
Diversifizierung: Verteilung innerhalb der Assetklassen auf eine ausgewogene Anzahl von Einzelprodukten zur Risikominimierung
Fundierte Research-Empfehlungen als Entscheidungsgrundlage für den Kunden.
Die Vermögensverwaltung der BW-Bank berücksichtigt
im Bereich Private Banking auf Wunsch ihrer Kunden
soziale und nachhaltigkeitsorientierte Kriterien bei der
Portfoliobestückung. Der Anteil der nachhaltig ausgerichteten Mandate an den gesamten AuM ist derzeit
allerdings noch sehr gering. Seit Anfang 2007 gibt es
ein spezielles Angebot unter Berücksichtigung von
nachhaltigen Anlagen. Von der Rating-Agentur oekom
research wird dazu vierteljährlich ein Anlageuniversum
geliefert, aus dem unter Berücksichtigung des sonstigen Investmentprozesses in der Vermögensverwaltung
die Bestückung eines Zielportfolios erfolgt. Das gelieferte Anlageuniversum berücksichtigt sowohl Aus-
Zertifikate und strukturierte Anleihen mit Nachhaltigkeitscharakter.
50
05
ISIN
Emissionstag
Zertifikategruppe
Basiswert/Thema
DE000LBW6KA2
22. 11. 2005
Themenzertifikat/Strategiezertifikat
Solarenergie
DE000LBW7J98
12. 06. 2006
Bull-Anleihe
Biofuels-Index
DE000LBW74P7
15. 06. 2007
Themenzertifikat/Strategiezertifikat
Nachhaltigkeit
DE000LBW3AC6
08. 10. 2007
Themenzertifikat/Strategiezertifikat
Solarenergie
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Seite 51
Verantwortung für unsere Kunden
schlusskriterien, wie z. B. Rüstung und Tabak, als auch
kontroverse Wirtschaftspraktiken, Menschenrechtsverletzungen oder Kinderarbeit. Mit dem vierteljährlichen Update erfolgt eine laufende Kontrolle des
Zielportfolios.
Finanzierung unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten.
Bei Finanzierungen sind wir in der Regel nur in
Westeuropa, der Europäischen Union, den USA und
in Australien tätig. Wir gehen davon aus, dass bei
Finanzierungen in diesen Ländern die Menschenrechte eingehalten werden. Die Finanzierungen sind
oftmals durch staatliche Exportkreditversicherungen
gedeckt. In den jeweiligen Kreditverträgen müssen
die Kreditnehmer die Einhaltung der gesetzlichen
Bestimmungen zusichern, die in Industrieländern die
Menschenrechte umfassen sollten. Dies betrifft
sowohl klassische Finanzierungsleistungen als auch
solche aus dem Investment Banking Bereich mit
komplexeren Strukturen. Finanzierungen in Entwicklungsländern stehen bei uns derzeit nicht im Fokus.
Für alle Ratingverfahren und damit für alle Kreditarten
gilt: Sofern sich Umweltrisiken oder soziale Aspekte
negativ auf die Bonität des Kreditnehmers auswirken,
sind diese in Form einer manuellen Korrektur/
Berichtigung des Ratings oder in Form eines Warnsignals zu berücksichtigen. Im Folgenden sind konkrete Beispiele aus den bei uns angewandten Ratingverfahren und Prüfprozessen dargestellt:
Im Rahmen der ökonomischen Bewertung von
Ländern und Gebietskörperschaften werden ökologische und ethische Aspekte als Primärfaktoren
nicht berücksichtigt. Sofern sich die Sekundäreffekte von ökologischen und ethischen Aspekten
als wirtschaftlich relevant erweisen (z. B. massive
interne Konflikte wegen Umweltverschmutzung
oder Ausbeutung), fließen diese in die qualitative
Bewertung mit ein.
Im Unternehmens- und Wholesale-Geschäft ist darüber
hinaus folgender Prüfprozess verankert:
Die Beurteilung von Umweltrisiken wird bei Krediten
an Unternehmen im Inland ab einem bewilligten
Gesamtobligo von 500 000 EUR durchgeführt. Die
Prüfung erfolgt auf der Grundlage einer Kundenbefragung.
Ergebnisse und begründete Zweifel sind zu beurteilen und zu dokumentieren.
Hierbei sollte unter anderem auf folgende Punkte
eingegangen werden:
Bewertungsrisiken von angebundenen Sicherheiten auf Grund erkannter ökologischer Risiken
Bonitätsrisiken
Haftungsrisiken (für die Bank).
Soweit sich weitere Fragestellungen zu diesem Themengebiet ergeben, kann das von uns entwickelte Software-Programm »ÖkoRisk« mit zusätzlichen Erläuterungen zu den einzelnen Fragestellungen herangezogen werden. Daneben unterstützt es durch seine
integrierten Checklisten eine systematische Weiterbearbeitung bzw. Aufbereitung evtl. noch offener
Punkte.
Beim Rating für Projektfinanzierungen werden je
nach Art des zu finanzierenden Projektes auch Umweltaspekte berücksichtigt, z. B. Emissions-Zertifikate
für Kohlekraftwerke im quantitativen Teil. 56 Prozent
unserer Projektfinanzierungen im Energiesektor
sind als nachhaltig einzustufen (Windkraft, Biomasse
und Solar).
Weiterhin umfasst die Frage nach dem Länderrisiko
auch soziale Aspekte und zusätzlich wird – falls für
eine Finanzierung relevant – die Zuverlässigkeit der
Versorgung mit natürlichen Ressourcen bewertet.
51
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Beratung zur öffentlichen Förderung
Bei unserer Beratung zu den Möglichkeiten öffentlicher Förderung stehen die Förderprogramme der
Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Vordergrund.
Die KfW bietet im Baubereich vier themenorientierte
Förderprogramme an: das CO2-Gebäudesanierungsprogramm, das Programm zur Wohnraummodernisierung sowie die Förderprogramme zum ökologischen
Bauen und zur Solarstromgewinnung. Die BW-BankSpezialisten der Baufinanzierung beraten ihre Kunden
individuell, optimieren ihre Fördermöglichkeiten,
begleiten sie bei den Formalien der Mittelbeantragung
und bieten somit maßgeschneiderte Gesamtlösungen
aus einer Hand.
In einer Ausstellung im März/April 2007, die mit »Pimp
my house – neue Ideen für alte Häuser« überschrieben
war, präsentierte die BW-Bank in Zusammenarbeit mit
der Universität Stuttgart interessierten Kunden, wie
»in die Jahre gekommene« Immobilien sowohl architektonisch als auch energetisch modernisiert und
finanziert werden können. Dabei wurden auch aktuelle
Fragen zum Energiepass und zur Energiesparverordnung aufgegriffen.
Die gewerblichen Kunden der BW-Bank werden intensiv
über Alternativen und Angebote von Förderkrediten
bei der Durchführung Ihrer Vorhaben beraten, wie z. B.
Existenzgründungen, Innovationen, Verbesserungen
des Umweltschutzes oder Investitionen in strukturschwachen Gebieten. Beispiele hierfür sind das KfWUmweltprogramm, das ERP-Umwelt- und Energiesparprogramm sowie das Umweltschutz- und Energiesparförderprogramm der L-Bank, der Staatsbank von
Baden-Württemberg. Auch hier stehen individuelle
Gesamtlösungen klar im Vordergrund.
52
Sonstige Bankdienstleistungen.
Stiftungsmanagement
In Zeiten knapper öffentlicher Kassen sind Stiftungen
zur Finanzierung verschiedenster Vorhaben, die dem
allgemeinen Wohl dienen, gefragter und nötiger denn
je. Kindergärten, Schulen, Senioreneinrichtungen,
Museen, kulturelle Institutionen etc. wenden sich oft
Hilfe suchend an Stiftungen. Wir unterstützen aktiv
den Stiftungsgedanken auch durch unser Stiftungsmanagement. Durch die professionelle Betreuung
von 540 Stiftungen mit einem Stiftungsvolumen von
ca. 3,2 Mrd. EUR hat sich das Stiftungsmanagement
der BW-Bank nachhaltig als einer der führenden
Dienstleister im Stiftungsbereich der Finanzbranche
in Deutschland etabliert.
Für die unterschiedlichsten Ideen, Vorhaben und
Pläne künftiger Stifter bzw. bestehender Stiftungen
bietet die BW-Bank maßgeschneiderte, individuelle
Lösungskonzepte. Die Erfolgsfaktoren der Betreuungsphilosophie sind unter anderem: Verzahnung von
Stiftungs- und Vermögensmanagement, aktive Pflege
von Netzwerken im Stiftungssektor, Entwicklung und
Umsetzung von Fundraising-Strategien, Nutzung eines
speziellen Investmentprozesses für gemeinnützige
Stiftungen und sonstige Non-Profit-Organisationen.
Darüber hinaus gibt das Stiftungsmanagement der
BW-Bank halbjährlich ein in der deutschen Bankenlandschaft einzigartiges Stiftungsmagazin mit einer
Auflage von 5 000 Exemplaren heraus:
»Stiftungsmanagement – Impulse für Stiftungen«.
Das Magazin ist verlässliche Informationsquelle im
Hinblick auf stiftungs- und steuerrechtliche Themen
und wird überdies von unseren Stiftungskunden
als öffentlichkeitswirksame Präsentationsplattform
für deren Ideen und Projekte sehr geschätzt.
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Verantwortung für unsere Kunden
Bankdienstleistungen auch für Menschen in Not
Menschen in Notsituationen, die in finanzielle
Schwierigkeiten geraten, erhalten oft nur unter
erschwerten Bedingungen Zugang zu Bankdienstleistungen. Die BW-Bank ermöglicht auch diesen
Personen die Teilnahme am Zahlungsverkehr.
Die Eröffnung eines »Kontos ohne Kreditlinie« ist
unabhängig von Art und Höhe der Einkünfte (z. B.
Arbeitslosenhilfe, Sozialhilfe) oder Eintragungen
bei der Schufa, die auf schlechte wirtschaftliche
Verhältnisse des Kunden hindeuten. An diese
Regelung sind alle Kreditinstitute in Deutschland
aufgrund einer Selbstverpflichtungserklärung der
deutschen Kreditwirtschaft gebunden. Dabei sind
Lastschrift-Rückgaben, wiederholte Pfändungen oder
eine besonders aufwändige Kontobetreuung kein
Kündigungsgrund für das Konto ohne Kreditlinie.
Besser fahren mit Nachhaltigkeit
Die BW-Bank entwickelt Kombilösungen zum Thema
Umwelt z. B. in Zusammenarbeit mit öffentlichen
Verkehrsbetrieben. So können Kunden mit BW extend
classic- und BW extend gold-Konten (MehrwertGirokonten der BW-Bank) Jahrestickets des Verkehrsund Tarifverbunds Stuttgart zum Vorzugspreis
erwerben: zwölf Monate fahren und nur neun Monate
bezahlen. Neben Stuttgart zählen zu dem 3000
Quadratkilometer großen Verbundgebiet auch die
Nachbarkreise Böblingen, Esslingen, Ludwigsburg
und Rems-Murr-Kreis.
Kundenbefragung.
Produkte unsere externen Kunden adressieren
(z. B. Anlagekundenberater oder Sales-Mitarbeiter).
Es werden aber auch schriftliche Kundenbefragungen durchgeführt, beispielsweise, um das KundenFeedback zu unserer monatlichen Publikation
»Rentenmärkte« einzuholen.
Unternehmenskunden und Kunden aus dem
Bereich der öffentlichen Hand werden im zweijährigen
Rhythmus befragt, bei den Unternehmenskunden
wurde die Befragung in 2007 durchgeführt.
Schwerpunktmäßig erfolgen die Befragungen
telefonisch, danach wird ein konsequenter follow-upProzess geplant. Das Beschwerdemanagement ist
ebenfalls Teil der Befragungen. Hier stehen die
Häufigkeit der Beschwerden sowie die Qualität des
Beschwerdemanagements selbst im Vordergrund. Bei
den letzten Befragungen stellte sich heraus, dass
die Kundenzufriedenheit auf gleichbleibend hohem
Niveau gehalten werden konnte. Regionale oder
kundengruppenspezifische Abweichungen waren
kaum festzustellen.
Die BW-Bank misst die Zufriedenheit ihrer Kunden
im jährlichen Turnus. In Einzelfällen werden spezielle
Zielgruppen auch ohne festgelegten Turnus befragt.
Je nach Zielsetzung, Zielgruppe und ökonomischen
Gesichtspunkten kommen hierbei persönliche, telefonische, schriftliche oder Online-Befragungen zum
Einsatz. Einzelne Problemfelder oder regional abweichende Ergebnisse können so identifiziert und
Maßnahmen ergriffen werden, die Zufriedenheit der
Kunden weiter gezielt zu verbessern.
Die Zufriedenheit unserer Kunden ist uns wichtig.
Daher wenden wir verschiedene Verfahren an, um die
Kundenzufriedenheit regelmäßig zu messen. Hierzu
zählen z. B. im Bereich Research mündliche Befragungen von internen Kunden, die als Mittler unserer
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Verantwortung für unsere Mitarbeiter.
Wirtschaft dient den Menschen. Das gilt insbesondere
für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Unternehmens und damit auch für die LBBW. Jede einzelne
Mitarbeiterin und jeder einzelne Mitarbeiter ist in ihrem/
seinem jeweiligen unmittelbaren Umfeld das Gesicht
der LBBW – gegenüber den Kunden und in der
Gesellschaft. Und daher stehen wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenüber in einer besonderen Verantwortung: Ihre Gesundheit und ihre Rolle in
Familie und Gesellschaft stellen hohe Güter dar, die
es zu schützen gilt. Deshalb bieten wir bei Betreuung,
Versorgung, Förderung und Ausbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zahlreiche Aktivitäten
und Programme an.
liegt in der LBBW-Bank bei 40,3 Jahren (ohne Auszubildende und BA-Studierende), wobei die Männer
im Durchschnitt 41,4 Jahre und die Frauen 39,2 Jahre
alt sind. 3,7 % der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
im LBBW-Konzern (ohne Teilkonzern, ohne LHS) waren
Behinderte (siehe auch S. 88 f bei »Zahlen und
Fakten«).
Im LBBW-Konzern waren zum Ende des Jahres 2006
12 252 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt;
am 31.12. 2005 lag die Zahl bei 12 551. Bei der LBBWBank waren zum Jahresende 2006 9 210 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 9 565). Der
Anteil der weiblichen Beschäftigten lag hier bei 52 %.
51 % der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der LBBWBank sind 40 Jahre alt oder jünger. Wie im Vorjahr
stellen die Mitarbeiter bis 30 Jahre etwa ein Fünftel
der Beschäftigten der Bank. Das Durchschnittsalter
Im Geschäftsjahr 2006 haben per Saldo Mitarbeiter
im Umfang von 345 Vollzeitäquivalenten die LBBWBank verlassen, entweder im Rahmen der normalen
Fluktuation oder durch Wechsel zu Tochterunternehmen. Hiervon haben 301 Beschäftigte im Zuge der
normalen Fluktuation das Arbeitsverhältnis beendet,
davon 131 Frauen und 170 Männer. Die übrigen
Mitarbeiter nahmen Angebote im Rahmen der
strategischen Weiterentwicklung des Konzerns
an und wechselten zu Tochterunternehmen.
Altersgruppen Frauen/Männer.
> 60
0%
0%
41–50
16 %
31–40
16 %
10 %
< 25
4%
20 %
Frauen 52 %
15 %
10 %
Männer 48 %
5%
5–10
2%
0%
5%
3%
20 %
30 %
6%
13 %
18 %
17 %
6%
<5
10 %
5%
17 %
11–20
5%
07
1%
8%
21–30
16 %
8%
0%
31–40
15 %
25–30
Betriebszugehörigkeit Frauen/Männer.
> 40
8%
51–60
54
06
Bei der LBBW sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
aus mehr als 50 verschiedenen Nationen beschäftigt.
Ende 2006 stammten z. B. 71 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter aus Kroatien, 70 aus Italien, 66 aus Großbritannien und 60 aus Griechenland. 8 951 Personen
waren deutsche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
20 %
Frauen 52 %
15 %
10 %
Männer 48 %
6%
5%
0%
5%
10 %
15 %
20 %
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17:03 Uhr
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Verantwortung für unsere Mitarbeiter
Nicht zuletzt als Ausdruck der gesellschaftlichen
Verantwortung des LBBW-Konzerns standen hierbei
die sanften Maßnahmen des konzernübergreifenden
personalwirtschaftlichen Konzepts wie Vorruhestandsund Altersteilzeitmaßnahmen im Vordergrund. Sie
dienten dazu, konsequent wesentliche und nachhaltige
Kostensynergien zu heben, ohne betriebsbedingte
Kündigungen aussprechen zu müssen. Es galt Synergien zu nutzen, die sich aus der Konsolidierung und
Optimierung der Geschäftsprozesse, der fachlichen
Integration sowie aus der neuen Kundensegmentierung ergaben. Der intensivierte Konzern-Transfermarkt
und die Aktivierung des internen Arbeitsmarktes
stellten hier wesentliche Erfolgsfaktoren dar: Rund
800 hausinterne Stellenausschreibungen im Geschäftsjahr 2006 unterstreichen die Bedeutung des internen
Arbeitsmarktes im LBBW-Konzern. Hinzu kommen die
zahlreichen personellen Veränderungen, die über den
internen Transfermarkt abgewickelt wurden und die
sich aus der Umgestaltung von Organisationseinheiten
ergeben haben.
Arbeits- und Gesundheitsschutz.
Arbeitsschutzausschüsse.
Der LBBW-Konzern unterhält Arbeitsschutzausschüsse gem. § 11 Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG).
Die Ausschüsse tagen vierteljährlich. Ihre Hauptaufgabe ist die Erörterung grundlegender Themen
des Arbeitsschutzes und der Unfallverhütung. Der
Arbeitsschutzausschuss der LBBW-Mutter vertritt
100 % der Gesamtbelegschaft der LBBW-Bank.
Gesundheitsprogramme.
Über die gesetzlich vorgeschriebene Betreuung durch
Betriebsärzte hinaus verfügen wir über einen Betriebsärztlichen Dienst (BÄD) mit jährlich ca. 10 000 Konsultationen. Darüber hinaus bietet der BÄD umfangreiche
gesundheitsrelevante Informationen im Intranet, ver-
anstaltet regelmäßig Gesundheitsförderungsaktionen
zu den unterschiedlichsten Themen wie unter anderem Krebsfrüherkennung, Bewegung und Ernährung.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Informationen über
Vorbeugung häufiger arbeitsbedingter Beschwerden.
Unser Betriebsärztlicher Dienst hält außerdem ein
Beratungsangebot für Gesundheitsbeeinträchtigungen
durch akute und chronische Erkrankungen mit betrieblichem Bezug vor. Eine betriebliche Pandemieplanung
und Angebote zur Durchführung von Impfungen
bestehen ebenfalls.
Das LBBW-Sozialreferat berät zu psychosozialen
Themen wie Suchterkrankungen, psychische Erkrankungen, Traumata, Burnout-Syndrom, Stress und
Stressfolgen, Leistungsveränderungen sowie persönliche und psychische Krisen. Das Angebot eines
Konfliktmanagements bei beruflichen bzw. persönlichen Konflikten hilft, Krankheiten und Beeinträchtigungen vorzubeugen.
Das Sozialreferat bietet darüber hinaus eine zeitnahe psychologische Ersthilfe bei akuten Krisen und
traumatisierenden Ereignissen wie Banküberfällen
und Unfällen. Schulungen und Trainingseinheiten
werden zu den Themen Sucht, psychische Erkrankungen, Konfliktmanagement, Leistungsveränderungen
u. ä. angeboten. Außerdem gibt es Schulungen zu
psychosozialen Themen im Hinblick auf Prävention
ebenso wie zur psychologischen Ersthilfe nach einem
Banküberfall.
Im Rahmen der LBBW-Führungskräfteschulungen
lernen neue Führungskräfte mit psychosozialen Problemen von Mitarbeitern umzugehen, wie z. B. mit
psychischen Krisen und Erkrankungen, arbeitsbezogenen Belastungen und Konflikten der Mitarbeiter,
und erfahren, welche Inhalte in der Dienstvereinbarung »Sucht« festgeschrieben sind.
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Arbeitsunfallstatistik 2006.
Die LBBW-Statistik der Arbeitsunfälle 2006, die alle
Unfälle mit mehr als 3 Tagen Arbeitsunfähigkeit
erfasst, weist insgesamt 10 Betriebs- und 33 Wegeunfälle auf mit insgesamt 642 Ausfalltagen. Bezogen
auf eine Gesamtbelegschaft von 9210 Mitarbeitern im
Jahre 2006 entsprechen die insgesamt 43 Verletzten
einer Quote von 0,47 Prozent.
Berufskrankheitsfälle und Arbeitsausfälle aufgrund
von Berufskrankheiten waren 2006 nicht zu verzeichnen. Die Fehlzeitenquote 2006 aufgrund von Krankheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Vorlage
eines ärztlichen Attests betrug 2,6 Prozent.
Personalentwicklung.
Hierzu leisten wir erhebliche Personalentwicklungsund Qualifizierungsanstrengungen und treiben die
Weiterbildungsaktivitäten entsprechend systematisch
weiter voran: 2006 konnten insgesamt 11266 Seminarbesuche gezählt werden. Das sind 12,6 % mehr als
im Vorjahr und 48,9 % mehr als 2004. Mehr als vier
Fünftel davon waren interne Seminare des allgemeinen
Bildungsprogramms. Hierzu zählen auch fachorientierte Seminare und Studiengänge sowie Entwicklungsprogramme für gehobene Fach- und Führungsfunktionen. Darüber hinaus informieren wir im Rahmen
eines regelmäßig stattfindenden Einführungstages
alle neuen Mitarbeiter u. a. auch über die Bedeutung
von Nachhaltigkeitsthemen. Insgesamt hat im
Jahr 2006 jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter im
Durchschnitt an 2,8 Seminartagen teilgenommen.
Qualifikation und Weiterbildung.
Zufriedenheit am Arbeitsplatz genießt bei uns einen
hohen Stellenwert und stellt ein wichtiges Ziel im
Personalbereich dar.
Seminarangebot 2006.
Seminarkategorie
EDV-Fachseminare
Fachseminare/bankfachliche Seminare
Führungsseminare
(Führungstrainings- und Managementwissen-Seminare für Fach- und Führungskräfte der Ebenen 2–4)
Langzeitseminare
(Personalentwicklungsmaßnahmen, die mehrere Monate dauern bzw. sich über einen längeren Zeitraum
verteilen)
Methodenkompetenz
(Zielgruppenorientierte, fachliche Seminarangebote sowie zielgruppenübergreifende Angebote zu den
Themenbereichen Sekretariat und Assistenz, PC-Trainings, Methoden- und Sozialkompetenz)
PC-Anwenderseminare
Sekretariat
Sprachseminare
BW-Bank Integrationsschulungen
(Qualifizierungs- und Personalentwicklungsmaßnahmen, die im Rahmen der BW-Bank-Integration,
in den Change-Management-Prozessen und in der fachlichen/methodischen Integration der BW-Bank
in die LBBW durchgeführt wurden, wie z. B. bankspezifische DV-Anwendungen oder ChangeManagement-Trainings für Führungskräfte)
56
08
Anzahl der Seminarbesuche
616
5 165
469
526
623
422
174
743
2 528
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Verantwortung für unsere Mitarbeiter
Wir führen regelmäßig Mitarbeitergespräche durch;
sie sind unser zentrales Führungsinstrument zur
Sicherstellung eines systematischen Leistungs- und
Entwicklungsdialogs zwischen Führungskraft und
Mitarbeiter.
Ausbildung.
Wir bieten Ausbildungen u. a. in den folgenden
Berufsbildern an:
Kauffrau/-mann für Bürokommunikation
Bankkauffrau/-mann
Fachinformatiker/in
Diverse Berufsakademie-Studiengänge (Bank,
Wirtschaftsinformatik, Immobilienwirtschaft).
In der Ausbildung setzen wir Maßstäbe: Unter den
Banken in Baden-Württemberg ist die LBBW der größte
Ausbilder. 2006 haben wir unsere Einstellungszahlen
nochmals um 5,6 % erhöht. Die Ausbildungsquoten
von 6,0 % bei der LBBW-Bank bzw. 4,9 % im Konzern
stehen für ein klares und nachhaltiges Bekenntnis zur
Ausbildung junger Menschen.
Die Ausbildungsquoten zeigen eindrucksvoll den
Stellenwert der Entwicklung qualifizierten Nachwuchses im eigenen Hause. Per 31.12. 2006 standen
im Konzern insgesamt 598 Berufsanfänger in einer
Ausbildung. Davon absolvierten 415 junge Menschen
eine Ausbildung in den Berufsbildern Bankkauffrau/
-mann (bei der LBBW-Bank: 327) sowie in weiteren
kaufmännischen und anderen Berufsbildern.
183 Auszubildende absolvieren ein Studium an der
Berufsakademie.
Darüber hinaus stellt die Rekrutierung von Hochschulabsolventen eine feste Säule der strategischen
Nachwuchsentwicklung dar. Die Bedeutung der
Trainee-Programme zur Einarbeitung junger Akademiker in der LBBW wird durch den Anstieg von
27 Einstellungen im Jahr 2005 auf 72 Einstellungen
im Jahr 2006 deutlich. Von den Auszubildenden
wurden 175 junge Mitarbeiter nach Abschluss ihrer
Ausbildung bzw. ihres Studiums an der Berufsakademie 2006 in ein Beschäftigungsverhältnis bei
der LBBW übernommen.
Ausbildung und Nachhaltigkeit gehören bei uns
zusammen. In allen Ausbildungen sind daher Aspekte
der Nachhaltigkeit integraler Bestandteil des Ausbildungsplans. Darüber hinaus werden in speziellen
Seminaren grundlegende Informationen zu Gesundheitsvorsorge, Arbeitssicherheit, Sozialreferat und
Nachhaltigkeitsmanagement vermittelt und mit
praktischen Übungen erläutert.
Projekt »Soziales Lernen«.
Soziale Kompetenz und Schlüsselqualifikationen sind
Schlagworte, die den Auszubildenden im Laufe der
Ausbildung immer wieder begegnen. Wir bieten unseren Auszubildenden seit 2002 das Projekt »Soziales
Lernen« an, bei deren Teilnahme sie die Gelegenheit
haben, diese wichtigen Fähigkeiten auf eine ganz
andere Art und Weise zu vertiefen. In Zusammenarbeit
mit der Agentur »Mehrwert« lernen einige der Auszubildenden im Rahmen eines Wocheneinsatzes den
Alltag sozialer Einrichtungen für alte, behinderte oder
kranke Menschen kennen und lernen, mit Menschen
in besonderen Lebenssituationen in Kontakt zu kommen, umzugehen und zusammenzuarbeiten. Die
Verbindung von eigenen Erfahrungen in der Lernwoche und qualifizierte Vor- und Nachbereitung
fördert in besonderem Maße die Entwicklung sozialer
Kompetenz.
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Transparenz stärkt die Zufriedenheit am
Arbeitsplatz.
Transparenz und verlässliche Kommunikationswege,
kontinuierliche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten
sowie die Einbindung in die Weiterentwicklung des
Unternehmens gehören unabdingbar zu den Grundvoraussetzungen für Zufriedenheit und Motivation
am Arbeitsplatz.
Unsicherheiten über die Entwicklung im direkten
Umfeld und in der Organisation insgesamt sind der
Zufriedenheit am Arbeitsplatz und manchmal sogar
der Gesundheit abträglich. Transparenz und stetige
Kommunikation hinsichtlich der Entwicklung des
Unternehmens und seines Umfeldes stellen daher
wesentliche Elemente zur Stabilisierung des Klimas
im Unternehmen dar. Deshalb haben wir ein Informations- und Kommunikationssystem aufgebaut, das
jedem Mitarbeiter zugänglich ist. Dieses Informations-
58
system umfasst Rundschreiben an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Informationen des Vorstands
»DVI« sowie die Mitarbeiterzeitung »inside«. Verschiedene Rubriken, Informationstools und -pools im
LBBW-Intranet »Blue.net« ergänzen und vervollständigen das Informationsangebot für alle Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter. Die hohen Zugriffszahlen belegen
die Akzeptanz des LBBW-Informations- und Kommunikationssystems.
In Präsenzsitzungen erörtern der Bereich Personal und
die Personalvertretungen in regelmäßigen Abständen
Personalthemen: Mit dem Gesamtpersonalrat und
dem Örtlichen Personalrat Region Stuttgart tagt man
alle drei Wochen, mit den Örtlichen Personalräten
Nord, Süd/Südost und Südwest kommt man jeweils
alle sechs Wochen zum gegenseitigen Austausch
zusammen.
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Verantwortung für unsere Mitarbeiter
Chancengleichheit.
Vorfälle von Diskriminierung
und ergriffene Maßnahmen.
Vorfälle von Diskriminierung sind bei der LBBW im
Berichtszeitraum nicht vorgekommen. In Fällen von
Belästigung, unangemessenen Verhaltensweisen etc.
werden Einzelgespräche durch die Führungskraft,
Konfliktmanagement mit Unterstützung durch das
Personalmanagement und/oder Maßnahmen mit personalrechtlichen Folgen je nach Schwere des Falles
angestrebt und durchgeführt.
Gleiche Möglichkeiten bei vergleichbaren
Voraussetzungen.
Chancengleichheit in der LBBW bedeutet, dass allen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit vergleichbaren
Ausbildungsvoraussetzungen auch die gleichen
Qualifizierungs- und Aufstiegsmöglichkeiten geboten
werden, sowohl in Vollzeit als auch in Teilzeit.
Aufgrund einer Erhebung und genaueren Betrachtung
verschiedener Unternehmensdaten durch den Bereich
Personal wurden Verbesserungsmöglichkeiten für
die Chancengleichheit identifiziert. Im Jahr 2003 hat
der Vorstand einen Maßnahmenkatalog zur kontinuierlichen Verbesserung der Chancengleichheit in der
LBBW verabschiedet und ein »Projektteam Chancengleichheit« mit der Umsetzung beauftragt. Im Schwerpunkt bezogen sich die Maßnahmen auf die Themen
Chancengleichheit in Führungspositionen sowie
Familie und Beruf.
Das Projektteam wurde nach zweijähriger Arbeit
im Jahr 2006 in ein »Forum Chancengleichheit«
überführt. Die noch offenen Maßnahmen aus dem
Vorstandsauftrag wurden z. T. in die Linienverantwortung gegeben. Der übrige Teil wird vom Forum
weiterverfolgt.
Gleichstellung für behinderte
Menschen.
Unsere schwerbehinderten Beschäftigten werden von
einer Gesamtschwerbehindertenvertretung (GSBV)
und den vier örtlichen Schwerbehindertenvertretungen
(SBV) der Regionen Stuttgart, Nord, Südwest und Süd/
Süd-Ost vertreten. Die Mitglieder der Schwerbehindertenvertretungen nehmen folgende Aufgaben wahr:
Förderung der Eingliederung schwerbehinderter
Menschen
Vertretung der Interessen der schwerbehinderten
Beschäftigten
Beratung und Hilfe
Hilfe im Anerkennungsverfahren
Vertretung und Initiativrecht
Überwachungspflichten
Entgegennahme von Anregungen und Beschwerden
LBBW-Verbesserungsprozess.
Alle Mitarbeiter sind eingeladen, die LBBW mit ihren
Ideen ständig fortzuentwickeln. Sie tragen auf diese
Weise dazu bei, Kosten zu reduzieren und Mehrerlöse
zu erwirtschaften. Die Arbeitsabläufe werden hierdurch effizienter gestaltet und ihre Ideen fließen in
neue kunden- und marktorientierte Produkte ein.
Das Ideenmanagement unterstützt damit nicht nur
die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns, sondern verbessert auch die Motivation der Mitarbeiter und
stärkt ihre Identifikation mit dem Unternehmen. Im
Jahr 2006 wurden weit über 2100 Verbesserungsvorschläge eingereicht. Davon betrafen rund 8 % die
Verbesserung und Entwicklung der Nachhaltigkeit
in der LBBW.
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Betriebliche Altersvorsorge.
Wir haben zahlreiche Varianten zur betrieblichen
Altersvorsorge unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickelt und leisten mit unserem zukunftsorientierten Versorgungssystem »Kapitalkontenplan«
erhebliche Beiträge zur finanziellen Absicherung
unserer Beschäftigten im Alter.
Das Persönliche Versorgungskonto der LBBW.
Jeder Mitarbeiter erhält bei seinem Eintritt in die
LBBW sein persönliches Versorgungskonto, aufgeteilt
in ein von uns finanziertes Basis-Kapitalkonto und
ein Aufbau-Kapitalkonto für die freiwilligen Beiträge.
Die Versorgungsbeiträge werden über Anpassungsfaktoren (»Altersfaktor«) in so genannte Kapitalbausteine umgewandelt, die den Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern auf dem Basiskonto gutgeschrieben
werden. In jedem Beschäftigungsjahr wird somit ein
neuer Kapitalbaustein auf die bisher erworbenen
draufgesetzt.
Das LBBW-»FlexiWertkonto«.
Als eine der ersten Banken in Deutschland bieten
wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an, mit
einem Zeitwertkontenmodell ihre Berufs- und Ruhestandsplanung flexibler zu gestalten. Es ist unsere
Antwort auf die Rente mit 67: Damit wollen wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ermöglichen,
dass sie trotz verlängerter Lebensarbeitszeit selbst
bestimmen können, wann sie in den Ruhestand gehen
wollen. Mit dem LBBW-FlexiWertkonto finanzieren sie
die Phase zwischen dem selbst gewählten Zeitpunkt
ihres Rückzugs aus dem Arbeitsleben und dem Eintritt
des gesetzlichen Rentenalters. Auch vorübergehende
60
Auszeiten und Sabbaticals, z. B. für die Weiterbildung
oder Pflege von Familienangehörigen, lassen sich
mit dem LBBW-FlexiWertkonto finanzieren und verwirklichen.
Damit ergänzen wir unser breites Spektrum von
17 verschiedenen Varianten betrieblicher Altersvorsorgelösungen aus den Vorgängerinstituten für
unterschiedliche Mitarbeiterkreise. Diese betreffen
alle die Phase nach dem Renteneintritt. Das LBBWFlexiWertkonto ergänzt sie um ein attraktives Angebot, mit dem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
auch für die Zeit davor etwas tun können.
Familie und Beruf.
Schon Anfang 2001 haben wir umfangreiche Vereinbarungen zum Thema Familie und Beruf getroffen.
Darin fördern wir die Vereinbarkeit von Familie und
Beruf und die Nutzung familienfreundlicher Möglichkeiten der Teilzeitarbeit. Wir verpflichten uns, die
gegebenen Arbeitsbedingungen familienfreundlich zu
gestalten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während
und zum Ende der Familienphase zu betreuen und
ihnen die Rückkehr in den Beruf zu erleichtern.
Die Quote der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit
einem Teilzeit-Arbeitsverhältnis lag 2006 bei 20 %.
Elternzeit und Familienjahr.
Gesetzliche Beurlaubung
Elternzeit: Für ihr Kind können Eltern für die Dauer
von bis zu 3 Jahren Elternzeit nach dem BEEG
(Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz) in Anspruch
nehmen.
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Verantwortung für unsere Mitarbeiter
Partnermonate: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
der LBBW und BW-Bank, die in den ersten 14 Lebensmonaten ihres Kindes die zwei Elternzeit-Partnermonate für die Kinderbetreuung nutzen möchten,
wird die Rückkehr auf den bisherigen Arbeitsplatz
garantiert.
Familienjahr
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mindestens drei
Jahre im Angestelltenverhältnis bei der LBBW bzw.
einem ihrer Vorgängerinstitute aktiv beschäftigt sind
(unmittelbar vorausgehende Zeiten der Ausbildung
im Institut werden angerechnet), haben Anspruch auf
ein Familienjahr: Pro Kind kann das Elternteil für
maximal 1 Jahr ohne Fortzahlung der Bezüge beurlaubt werden.
Das Familienjahr kann zwischen dem Ende der gesetzlichen Elternzeit und der Vollendung des achten
Lebensjahres des Kindes angetreten werden. Nach
Ablauf der gesetzlichen Elternzeit bzw. des Familienjahres besteht die Möglichkeit, die Verlängerung der
Beurlaubung um weitere zwei Jahre zu beantragen.
Dies gilt insbesondere in Härtefällen, so z. B. bei
einem behinderten Kind. Unter Berücksichtigung
betrieblicher Belange besteht darüber hinaus grundsätzlich bis zu einer Dauer von einem Jahr die
Möglichkeit der Beurlaubung zur Wahrnehmung
notwendiger Pflegedienste gegenüber Ehegatten,
Lebenspartnern und Familienangehörigen in
direkter Linie.
Umfassende Betreuung.
Vor und während der Beurlaubung sowie zur Erleichterung der Wiedereingliederung nach der Elternzeit
bzw. dem Familienjahr bieten wir ein umfangreiches
Betreuungsprogramm vom pme-Familienservice in
Notfallsituationen bis hin zur Kinderbetreuung in
der Kindertagesstätte (KiTa) »Frechdax« an. Hierbei
tragen wir einen Teil der Kosten.
Die »Kita Frechdax« für die ganz Kleinen.
Als wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf starteten wir in Stuttgart
2006 das Projekt »Kindertagesstätte der LBBW
(LBBW-Kita)« am Standort »Am Hauptbahnhof«. Die
Eröffnung der Kindertagesstätte »Frechdax« erfolgte
am 1. Februar 2007 und die ersten zwanzig Kinder
können sich seither auf 300 Quadratmetern austoben.
Die Vergabe der Plätze wurde anhand öffentlich
einsehbarer, wirtschaftlicher und sozialer Kriterien
geregelt. 250 Euro zahlen die Eltern monatlich für
die Vollzeitbetreuung ihres Kindes. Mit Ess-, Schlafund Waschgelegenheiten, einem Puppenzimmer,
Atelier, Labor und Bewegungsraum fehlt es den
Kleinen an nichts.
Ziel ist es, vor allem Frauen eine qualifizierte Weiterbeschäftigung in ihrem bisherigen beruflichen Umfeld
bei der LBBW zu ermöglichen. Eine Grundvoraussetzung für die Nutzung der Kindertagesstätte ist
ein Beschäftigungsgrad von mindestens 60 %. In der
LBBW-Kita stehen 25 Betreuungsplätze, von denen
einige als Sharingplätze genutzt werden können, sowie
fünf Gastkinderbetreuungsplätze zur Verfügung.
Darüber hinaus ist es möglich, Kinder im akuten
Notfall (z. B. bei kurzfristiger Erkrankung der Betreuungsperson) für 1–2 Tage in der Kindertagesstätte
aufzunehmen.
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Mitbestimmung.
Vergütungsstruktur.
Die LBBW hat sämtliche Bestimmungen des Bundesbzw. des Landesrechts ebenso wie das Europäische
Recht beachtet und somit dazu beigetragen, die
Mitbestimmung zu unterstützen. Hier ist hauptsächlich das Landespersonalvertretungsgesetz BadenWürttemberg zu nennen. Soweit Tarifverträge zu
beachten sind, wurde auch das Tarifgesetz beachtet.
Im Übrigen wurde der Betriebsgruppe der Gewerkschaft ver.di und den Personalräten die Möglichkeit
gegeben, in einem eigenen Portal Beiträge in das
hausinterne LBBW-Intranet »Blue.net« einzustellen.
Die Vergütungsstruktur der LBBW zeichnet sich
durch eine starke Konzentration der Mitarbeiter in
den mittleren und gehobenen Tarifgruppen sowie
außertariflichen und leitenden Funktionen aus.
Vergütungsstruktur Frauen/Männer.
AT-Mitarbeiter o TVÖD 14, 15
3%
TG9/TVÖD 11, 12, 13
10 %
24 %
5%
1%
Sonstige Tarife
1%
2%
30 %
62
12 %
17 %
TG 1–3 oder TVÖD 1–5
Frauen 52 %
18 %
5%
TG7/8 oder TVÖD 9/10
TG 4–6 oder TVÖD 6–8
09
Männer 48 %
20 %
10%
2%
0%
10 %
20 %
30 %
Nur sechs Prozent der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen stehen in den unteren Tarifgruppen. Dennoch
sieht sich die LBBW verpflichtet, auch Menschen mit
geringerem Ausbildungsniveau Chancen im Berufsleben zu bieten. (Siehe Tabelle 09.)
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Verantwortung für die Gesellschaft
Verantwortung für die
Gesellschaft.
Über unsere wirtschaftliche Betätigung hinaus verstehen wir uns als aktiver Unternehmensbürger mit
einer verantwortlich gestaltenden Rolle in der Gesellschaft. Diese Rolle nehmen wir im Rahmen unseres
öffentlichen Auftrags wahr. Als Sponsor, mit Spenden
und über unsere gemeinnützigen Stiftungen fördern
wir Kunst und Kultur, Sport, Bildung und Wissenschaft.
Wir unterstützen den Schutz von Natur und Umwelt
und engagieren uns auf dem sozialen Sektor. Mit unserer starken Verwurzelung im deutschen Südwesten
setzen wir uns für die Erhaltung seiner vielfältigen
Kulturlandschaft ein. Wir fördern die ideellen Ressourcen seiner Bürger und Institutionen und zahlreiche
dem Gemeinwohl dienende Aktivitäten in diesem
Lebensraum.
Sponsoring.
Die Landesbank Baden-Württemberg versteht sich als
Kreditinstitut mit regionalem Schwerpunkt bei gleichzeitig internationaler Ausrichtung. Diesen Anspruch
übertragen wir auch auf unser Sponsoringkonzept.
Wir fördern und ermöglichen herausragende Projekte
und Veranstaltungen in Baden-Württemberg und
tragen dazu bei, dass diese Projekte und Veranstaltungen auch außerhalb des Landes präsentiert werden
können. Wir fördern Potenzialträger aus Baden-Württemberg und verhelfen ihnen zu bundesweiter und
internationaler Anerkennung. Im Rahmen unseres
Sponsoringkonzeptes »Best of Baden-Württemberg«
fördern wir unter anderem Kulturinstitutionen,
die Veranstaltungen mit Weltklasseniveau in BadenWürttemberg bieten.
Kunstmuseum Stuttgart
Das Kunstmuseum Stuttgart spricht ein Publikum
aller Altersstufen an und möchte sich in der internationalen Kunstszene an prominenter Stelle etablieren.
Wir unterstützen das Museum bei seinem Vorhaben
als Sponsor. Mit der Eröffnung seines neuen Hauses
weihte das Kunstmuseum Stuttgart am 5. März 2005
auch den Otto-Dix-Raum der Landesbank BadenWürttemberg ein – Ausdruck des bereits Jahrzehnte
währenden Engagements der Bank für die Erweiterung
und den Erhalt der Otto-Dix-Sammlung in Stuttgart.
So erwarben wir u.a. im Jahr 1993 das Werk »Bildnis
Frau Martha Dix« (1923), um es dem Kunstmuseum
noch im gleichen Jahr als Geschenk zu stiften. 1998
erwarben wir das Gemälde »Melancholie« (1930) und
2006 das international berühmte Hauptwerk Dix’scher
Porträtkunst, das »Bildnis der Tänzerin Anita Berber«
(1925). Beide Werke wurden dem Kunstmuseum
Stuttgart als Leihgaben zur Verfügung gestellt. 2005
sponsorte das Haus die überregional viel beachtete
Austellung »Otto Dix – Hommage à Martha«. Auch in
den kommenden Jahren werden wir das Kunstmuseum
Stuttgart unterstützen, das mit rund 250 Werken
die weltweit bedeutendste museale Sammlung von
Otto-Dix-Bildern besitzt. So sind wir 2007/2008 darüber hinaus Sponsor und Leihgeber der Ausstellung
»Getroffen – Otto Dix und die Kunst des Porträts«.
Staatsgalerie Stuttgart
Die Staatsgalerie Stuttgart besitzt als kulturelle
Institution eine außerordentlich große Bedeutung weit
über die Grenzen Stuttgarts hinaus. Immer wieder
begeistert sie mit Ausstellungen von internationalem
Rang. Um ihr Weltniveau zu halten, hat sie sich mit
großem Erfolg dem Wandel der Zeit gestellt und sich
neu ausgerichtet: Sie sucht den vermehrten Kontakt
und die möglichst kontinuierliche Partnerschaft mit
der Wirtschaft. Als Synonym für den so genannten
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Stuttgarter Aufbruch hat die Staatsgalerie damit unter
Beweis gestellt, dass kultureller Auftrag und die
Anforderungen eines modernen Geschäftsbetriebes
sich nicht gegenseitig ausschließen. Rund eine halbe
Million Besucher pro Jahr finden seither den Weg in
die Staatsgalerie. So sieht sich das Museum in seinem
Konzept bestätigt.
Für uns ist die fruchtbare Partnerschaft mit der
Staatsgalerie daher von besonderem Stellenwert.
Mit unserem Engagement zur Ausstellung »Picasso
Badende« (2005) setzten wir unsere langjährige
Zusammenarbeit mit der Staatsgalerie im Rahmen
ambitionierter Ausstellungsprojekte fort. Seit 1998
war dies nach den Ausstellungen zu Paul Gauguin,
Franz Marc (2000) und zuletzt Edouard Manet (2002)
die vierte Kooperation.
ZKM Karlsruhe
Das Zentrum für Kunst und Medientechnologie in
Karlsruhe (ZKM) vernetzt die Kunst mit den neuen
Medien. Es versteht sich als in dieser Form weltweit
einzigartige Kulturinstitution. Künstler, Wissenschaftler unterschiedlichster Disziplinen und Vertreter
der Wirtschaft treffen in der Denkfabrik aufeinander
und erforschen gemeinsam das Zusammenspiel von
neuen Medien und gesellschaftlichen Prozessen. Ziel
des ZKM ist die kritische Auseinandersetzung mit
einer immer komplexeren Informationsgesellschaft
und ihren neuen Technologien. In einem Kompetenzzentrum werden die Wirkungsfelder Sammlung
und Vermittlung, Forschung und Produktion sowie
Ausstellung und Veranstaltungen unter einem
Dach zusammenführt.
Als eines der innovativsten und experimentierfreudigsten Institute auf seinem Gebiet ist das ZKM
Karlsruhe mit einem weit über Baden-Württemberg
hinaus strahlenden Renommee ein interessanter
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Kooperationspartner für uns. Unsere seit 2001
bestehende Partnerschaft mit dem ZKM betrachten
wir auch als substanziellen Beitrag zur Stärkung des
Kulturstandorts Baden-Württemberg. Deshalb waren
wir auch ab 2005 als wichtiger Leihgeber mit Werken
aus unserer Kunstsammlung im Museum für Neue
Kunst des ZKM, dem sogenannten Sammlermuseum,
in der Sammlungspräsentation und in den Wechselausstellungen permanent präsent. Auf diese Weise
gewährleisten wir, dass auch eine breite interessierte
Öffentlichkeit Zugang zu Hauptwerken unserer Kunstsammlung erhält.
Staatsoper Stuttgart
Die Staatsoper Stuttgart wurde mehrfach zum Opernhaus des Jahres gewählt. Hinzu kommen weitere
Auszeichnungen für Sängerinnen, Chor, Dirigent,
Regisseure und herausragende Aufführungen. Dies
ist in Deutschland noch keinem anderen Opernhaus
gelungen. Zudem gilt die Staatsoper Stuttgart als
das innovativste Haus Deutschlands, mit ihrem Opernkonzept setzt sie Maßstäbe. Das unterstreichen die
äußerst positiven Reaktionen der nationalen und internationalen Kritik. Damit steigert die Staatsoper
Stuttgart nachhaltig das internationale Ansehen des
Kulturstandorts Stuttgart. Unsere Partnerschaft mit
ihr ist Ausdruck der Besonderheit und des Gleichklangs der Ziele unserer beiden Häuser.
Festspielhaus Baden-Baden
Im Festspielhaus Baden-Baden verbindet sich Altes
mit Neuem auf einmalige Art. Das strahlt nicht nur die
Architektur aus, man erlebt es bei jeder Veranstaltung. Dem Genius Loci zu einer fruchtbaren Zukunft
zu verhelfen ist auch unser Anliegen. Als PremiumPartner sponsern wir die Herbert-von-Karajan-Pfingstfestspiele, die Jahr für Jahr ein internationales Opernund Konzertpublikum nach Baden-Baden locken.
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Verantwortung für die Gesellschaft
VfB Stuttgart
Mit der LBBW und dem Stuttgarter Bundesligisten
pflegen zwei erstklassige Adressen in Baden-Württemberg seit Jahrzehnten eine intensive Zusammenarbeit.
Und seit 1. Juli 2004 sind wir Premium Partner des
VfB Stuttgart. Wie der VfB sind auch wir regional verwurzelt und international präsent. Und so sehen wir
in der Premium-Partnerschaft die logische Fortführung
unserer bisherigen Kooperation. Die Zusammenarbeit
lohnt sich für beide Seiten: Neben vergünstigten Eintrittskarten im Rahmen unserer extend-Angebote –
extend ist das Giro- und Mehrwertkonto unseres
Hauses – konnten die Kunden der BW-Bank bereits
zwei Anlageprodukte in Kooperation mit dem VfB
Stuttgart zeichnen. Mittlerweile gibt es auch eine
VfB-Mastercard mit attraktiven Zusatzleistungen
rund um den VfB.
Internationales Reit- und Springturnier Stuttgart
Das Stuttgart German Masters in der Hanns-MartinSchleyer-Halle gilt als eines der besten Hallen-Reitturniere der Welt. Das haben Wahlen durch Medien
und Sportler inzwischen mehrfach hintereinander
ergeben. Die Zahlen sprechen für sich: Über 60 000
vom Reitsport begeisterte Besucher bestaunen beim
Stuttgart German Masters alljährlich die Weltelite.
Doch damit nicht genug. Für die baden-württembergischen Reiter finden im Vorfeld zusätzlich vier
Prüfungen an verschiedenen Standorten in BadenWürttemberg statt. Bei diesem BW-Bank-Cup qualifizieren sich die besten 25 Reiter für das BW-Bank
Hallenchampionat im Rahmen der Stuttgart German
Masters. Für die Routiniers und Nachwuchsreiter
aus der Region ein Traum, der sich Jahr für Jahr für
die Besten immer wieder erfüllt.
Das Stuttgart German Masters ist für uns Beleg für
die gelungene Entwicklung eines anfänglich kleinen
Projektes bin hin zur Weltspitze. Der vorgeschaltete
BW-Bank-Cup, ergänzt um die Unterstützung weiterer
lokaler Turniere, beweist darüber hinaus die Wirksamkeit des integrierten Sponsoringkonzeptes, das im
Bereich des Reitsports die Förderung von Basisarbeit,
Nachwuchsentwicklung und Bestenauslese im Lande
mit der Etablierung und Unterstützung von Spitzensport internationalen Zuschnitts in Baden-Württemberg
verknüpft.
Maimarkt-Turnier Mannheim
Das Maimarkt-Turnier in Mannheim zählt seit vielen
Jahren zu den Topturnieren für Reiter der nationalen
und internationalen Spitzenklasse. Die Traditionsveranstaltung des deutschen Turniersports, organisiert
vom Reiter-Verein Mannheim, markiert alljährlich den
Auftakt zur grünen Saison in Deutschland. Mit der
Unterstützung dieser Veranstaltung haben wir unser
langjähriges und intensives Reitsportengagement in
unserem Kernmarkt um einen wichtigen Baustein
erweitert. Damit zeigen wir auch in Mannheim, mit
Stuttgart und Karlsruhe einer der drei Sitze des
Unternehmens, im Reitsport Flagge.
LBBW-Sammlungen.
Die Kunstsammlung der
Landesbank Baden-Württemberg
Die LBBW unterhält seit vielen Jahrzehnten eine
umfangreiche Kunstsammlung von musealem Rang
mit mehr als 2.000 Exponaten. Mittlerweile besitzen
wir eine der bedeutendsten Unternehmenssammlungen moderner und zeitgenössischer Kunst in
Europa. Den Ausgangspunkt der Sammlung bildete
der Stuttgarter Hölzelkreis, zu dessen Vertretern u. a.
Oskar Schlemmer und Willi Baumeister gehören. Galt
das Sammlungsinteresse bis in die 80er-Jahre hinein
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vor allem herausragenden Exponenten der südwestdeutschen Kunst – nicht zuletzt als Zeichen unserer
tiefen regionalen Verbundenheit – wurde im Zuge der
weiteren Entwicklung das Sammlungsspektrum
zusehends erweitert. Auf diese Weise traten zunächst
herausragende Künstler der deutschen Kunst nach
1945 hinzu. Parallel erfolgte seit den 90er-Jahren
der Aufbau der Sammlungsteile zur nationalen und
internationalen zeitgenössischen Kunst.
In ihrem heutigen Sammlungsschwerpunkt
widmet sich die Kunstsammlung unter dem Stichwort
Collecting Contemporary ausschließlich der international renommierten, zeitgenössischen deutschen
Kunst.
Die einzelnen Werkblöcke von Günther Förg,
Andreas Gursky, Thomas Locher, Reinhard Mucha,
Martin Kippenberger, Thomas Ruff, Thomas Schütte
und Rosemarie Trockel, um nur einige wenige der
mehr als 60 Künstlerinnen und Künstler dieses
Sammlungsteiles zu nennen, ermöglichen einen
umfassenden Einblick in das jeweilige künstlerische
Konzept. Sie verdeutlichen darüber hinaus die große
mediale und thematische Vielfalt heutiger künstlerischer Produktion. An bedeutenden Neuerwerbungen
traten in den vergangenen Jahren vor allem Werke von
Franz Ackermann, Thomas Demand, Georg Herold,
Michel Majerus, Albert Oehlen, Tobias Rehberger und
Wolfgang Tillmans hinzu.
Das hohe Renommee der LBBW-Kunstsammlung
wird dabei deutlich in den Kooperationen mit dem
ZKM in Karlsruhe und dem Kunstmuseum Stuttgart
wie auch in der Vielzahl von Leihanfragen international renommierter Museen und Institutionen
in Deutschland, Europa und aus aller Welt.
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Die Artothek der LBBW
Die Landesbank Baden-Württemberg fördert Kunst
auf vielfältige Weise. Wir sind aber auch selbst ein Ort
der Kunst. Als Sammler präsentieren wir Kunst dort,
wo wir uns präsentieren. Zeitgenössische Kunst in
der Bank ist immer auch Kunst am Arbeitsplatz. Mit
unserer LBBW-Artothek bieten wir daher allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Konzerns die Möglichkeit, aus einem Bestand von über 10 000 Kunstwerken
ganz speziell etwas »für sich« auszuwählen, ob
Malerei, Grafik, Fotografie oder Plastik. Der geistige
Impuls eines Kunstwerks weist über die reine Dekoration des Arbeitsplatzes hinaus. Er verleiht dem
Alltagsraum eine unverwechselbare Atmosphäre und
wird von Mitarbeitern und Kunden wahrgenommen.
Die kulturhistorischen Sammlungen der LBBW
Wertvolle Exponate zur Geschichte des Landes
Baden-Württemberg versammelt die LBBW in ihren
kulturhistorischen Sammlungen als Ausdruck der
Verankerung des Unternehmens in diesem Wirtschaftsraum seit Beginn des 19. Jahrhunderts. Von
herausragender Qualität und Bedeutung ist die
bereits mehrfach präsentierte Sammlung von Münzen
und Medaillen, die die Entwicklung des Geldwesens
in Baden-Württemberg seit dem späten Mittelalter
belegt. Darüber hinaus finden sich unter anderem
wichtige Handschriften und Urkunden in den umfangreichen Beständen. Die Sammlungsteile werden im
Rahmen einer Wechselausstellung Mitarbeitern und
Kunden zugänglich gemacht, als Bekenntnis der Bank
zu dem ihr überantworteten kulturhistorischen Erbe.
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Verantwortung für die Gesellschaft
LBBW-Stiftungen.
Seit über 20 Jahren unterhalten wir mehrere
Stiftungen, die sich sozialen, ökologischen und
kulturellen Aufgaben verschrieben haben. Die
Stiftungen unterstützen und fördern im Rahmen ihrer
Stiftungszwecke kontinuierlich zahlreiche konkrete
Projekte wie Fachveranstaltungen, Qualifizierungen,
wissenschaftliche Forschungsprojekte auf unterschiedlichen Feldern bis hin zur Förderung junger
Künstler und von Projekten zur Pflege und Erhaltung
des Kulturerbes. Darüber hinaus können Zuschüsse
und Fördermittel vergeben werden. Seit Gründung
der Stiftungen konnten über 6 600 Vorhaben mit
rund 19,3 Mio. Euro gefördert werden.
Stiftung Ausbildung, Fort- und Weiterbildung
Die Stiftung unterstützt jährlich rund 50 Projekte
auf den Gebieten der beruflichen Aus-, Fort- und
Weiterbildung sowie der Erziehung. Das Förderprogramm sieht unter anderem vor, junge Menschen
bei ihrer Schulbildung und beruflichen Aus- und
Weiterbildung zu unterstützen.
Im Rahmen des Stiftungszwecks können Fachveranstaltungen und Symposien ebenso gefördert werden
wie beispielsweise Qualifizierungsmaßnahmen von
Schülern für den Arbeitsmarkt oder Dissertationszuschüsse und Wettbewerbe, die junge Menschen
zu besonderen Leistungen motivieren wollen. Die
Stiftung übernimmt grundsätzlich keine finanziellen
Lasten, die zu den originären Aufgaben der Träger
von Bildungseinrichtungen zählen.
Stiftung Natur und Umwelt
Die Stiftung beteiligt sich jedes Jahr an ca. 50 Projekten zum konkreten Schutz von Natur und Umwelt
sowie zur Arterhaltung der heimischen Tier- und
Pflanzenwelt. Sie fördert darüber hinaus kleinere
Forschungsprojekte auf den Gebieten Umwelt- und
Naturschutz, Biologie und Medizin einschließlich
Naturheilverfahren. Die Anlage eines Naturteiches
kann beispielsweise ebenso unterstützt werden wie
der Schutz von Biotopen bedrohter Tierarten oder
Pilotprojekte zur Ressourcen schonenden Energiegewinnung. Von der Förderung ausgenommen sind
Stipendien, Auslandsaufenthalte und der Erwerb
von Grundstücken.
Zusätzlich gibt die Stiftung umfangreiches kostenloses Informationsmaterial heraus. Die Publikationen
der Reihe »Landschaft pur« stellen Naturschutzgebiete und Naturlehrpfade in ganz Baden-Württemberg
vor; die Reihe »Naturschutz im Kleinen« zeigt auf,
wie jeder Einzelne zum Naturschutz beitragen kann.
Stiftung Kunst und Kultur
Dies ist unsere größte Stiftung. Sie widmet sich vor
allem den Bereichen Musik und Literatur sowie der
Darstellenden und der Bildenden Kunst. Gelegentlich
unterstützt die Stiftung außerdem Projekte zur Pflege
und Erhaltung von denkmalgeschützten Kulturwerten.
Kulturelle Vielfalt soll aufgegriffen und weitergeführt
werden. Zuschüsse zu Konzertaufführungen von
Chören und Laienensembles werden ebenso gegeben
wie beispielsweise Druckkostenzuschüsse für
Kataloge junger Künstlerinnen und Künstler. Auch
Theateraufführungen von Akademieabsolventen
oder Erstveröffentlichungen junger Literaten können
in den Genuss der Fördermittel gelangen.
Der Schwerpunkt liegt bei der Förderung eher
kleinerer Projekte mit überschaubaren Summen. Auf
diese Weise befördert die Stiftung jährlich mehr als
300 Projekte in ganz Baden-Württemberg. Von einer
Unterstützung ausgenommen sind Zuschüsse zu
Stipendien und Reisen sowie die Beschaffung von
Instrumenten und Noten.
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Spenden.
Wir verstehen unsere Spendentätigkeit als Ausprägung
unserer gesellschaftlichen Verantwortung. Damit
wollen wir, in erster Linie auf sozialem Gebiet, gemeinnützige Initiativen und Bestrebungen unterschiedlicher
Einrichtungen fördern und unterstützen. Der rechtliche Rahmen ist in unserer Satzung festgelegt. Die
Spendentätigkeit erfolgt parallel zur und unabhängig
von der Tätigkeit unserer Stiftungen. Die Spenden
werden vornehmlich als Anschubfinanzierungen gegeben, Dauerförderungen und langfristige Bindungen
der Spendenmittel vermieden. Entsprechend unserer
starken regionalen Verwurzelung gehen die Spenden
in der Regel an Empfänger in Baden-Württemberg.
Ziel ist es zum einen, jeweils jährlich einige größere
Projekte durch namhafte Spenden insbesondere an die
größeren Wohlfahrtsträger zu unterstützen, um damit
zur Realisierung wichtiger Vorhaben beizutragen, die
ohne diese Hilfe oft zum Scheitern verurteilt wären.
Darüber hinaus soll aber auch mit einer breit gestreuten Vielzahl kleinerer Spenden die Initiative und soziale
Verantwortung von Einrichtungen und Institutionen
unterstützt werden, die von den Bürgerinnen und
Bürgern getragen werden. Besondere Unterstützung
erfährt hierbei die Hilfe zur Selbsthilfe. Insgesamt
werden jährlich rund 800 Einrichtungen bedacht.
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Verantwortung für die Umwelt
Verantwortung für
die Umwelt.
Umweltthemen gehören zum Leitbild des LBBWKonzerns: »Wir stehen zu unserer gesellschaftlichen
Verantwortung. Wir handeln umweltbewusst und
fördern Kultur, Wissenschaft, Sport und Soziales.«
Mit Umweltthemen befassen wir uns schon seit
Anfang der Neunziger Jahre. Dazu gehörte bisher
auch, die Öffentlichkeit über die Stoff- und Energieströme im Unternehmen zu informieren. Unser
Nachhaltigkeitsbericht nimmt die Inhalte der bisherigen Umwelterklärung auf, denn unser neues
Nachhaltigkeitsmanagementsystem enthält auch
das Umweltmanagement.
Umweltleistung
Die Umweltleistungen eines Dienstleistungsunternehmens werden – neben den kaum quantifizierbaren
Auswirkungen des Produktangebots – bei seinem
Bemühen sichtbar, den Ressourcenverbrauch seines
Geschäftsbetriebs und die daraus entstehenden
Emissionen und somit seine Auswirkungen auf die
Umwelt zu begrenzen. Die wesentlichen Umweltauswirkungen des Geschäftsbetriebes resultieren aus dem
Einkaufsverhalten, dem Energieverbrauch sowie aus
dem Verkehrsaufkommen. Die Bewertung der Umweltaspekte erfolgt in einem klar festgelegten Verfahren
und wird regelmäßig fortgeschrieben (vgl. S. 13 unserer
Umwelterklärung 2006 unter http://www.LBBW.de/
nachhaltigkeit).
Zur Beurteilung der Umweltauswirkungen erheben wir
jährlich Daten zu den nachfolgenden Verbräuchen und
bilden entsprechende Kennzahlen und Zeitreihen:
Energieverbrauch
Wasserverbrauch
Papierverbrauch
Geschäftlicher Reiseverkehr
Abfallaufkommen
Um ein Benchmarking zu ermöglichen, orientieren
wir uns bei der Darstellung unserer Kennzahlen seit
2006 an den »VfU-Indicators« 2005, den Standards
des Vereins für Umweltmanagement in Banken, Sparkassen und Versicherungen (VfU).
Aufgrund zeitverzögerter Rechnungseingänge für
Energie- und Wasserverbrauchsdaten, insbesondere
bei angemieteten Gebäuden, verzögert sich die
Veröffentlichung der Umweltdaten um jeweils ein
Jahr. Die aktuellsten vollständig vorliegenden Daten
betreffen daher das Jahr 2005 (siehe Tabelle 10,
S. 70 sowie Tabelle 11, S. 71).
Die Entwicklung der absoluten Werte in 2005 gegenüber dem Vorjahr kann nur eingeschränkt bewertet
werden. Der Grund hierfür liegt in der Integration der
BW-Bank zum 1. 8. 2005; hier beziehen sich die Zahlen
nur auf einen Zeitraum von fünf Monaten. Außerdem
konnten die Daten aufgrund der Integration nicht
vollständig erhoben werden. Die restlichen Verbrauchsdaten liegen für das komplette Jahr vor. Nähere
Informationen hierzu finden Sie auf S. 80 ff unter
»Zahlen und Fakten«.
Energieverbrauch
Die Zunahme des Ressourcenverbrauchs geht
beim Energieeinsatz zunächst sehr stark mit dem
Flächenzuwachs im Rahmen der Integration der
BW-Bank einher. Weitere Gründe für den Anstieg sind
die Vorhaltung von Lüftung, Heizung und Kälte in
noch nicht – oder nicht mehr – genutzten Gebäuden
bzw. Räumen (z. B. bei internen Umzügen). So sind
Gebäude teilweise noch nicht komplett belegt, müssen
aber dennoch schon entsprechend beheizt bzw. gekühlt werden. Auch der laufende Ausbau der Handelsbereiche und der Rechenzentren führt zu einer
Steigerung des Stromverbrauchs.
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Verbrauchsgrößen decken Handlungsbedarf auf.
Bestand
Mitarbeiter VÄ*
2
Flächen (m )
Flächen pro Mitarbeiter (m2)
Positionen
10
2004
2005
7 978
8 762
339 989
419 734
43
48
2004
2005
Verbrauchszahlen
2005 ab 01. 08. 2005
inkl. BW-Bank
113 839 415
144 954 746
Input (absolute Werte)
Energie (kWh)
davon: Strom
66 676 122
83 975 316
davon: Heizenergie
47 163 293
60 979 4301)
297 403
343 8722)
Wasser (m3)
Papier (Blatt)
218 572 538
228 386 877
Kopierpapier in kg
454 280
412 338
Werbedrucksachen in kg
392 167
493 758
22 774 935
25 303 5873)
1 869 305
2 169 177
294 535
248 728
2 163 840
2 417 905
1 481 751
1 621 193
Verkehr in km
Output (absolute Werte)
Abfall (kg) LBBW o. GastroEvent
Abfall (kg) GastroEvent
Abfall (kg) LBBW u. GastroEvent
davon Abfälle zur Verwertung
*)
VÄ = Vollzeitäquivalente. Die Vollzeitäquivalente entsprechen dabei der Anzahl der Vollzeitkräfte und zu Vollzeitkräften zusammengefassten Teilzeitkäfte.
Die Einzelangaben der validierten Standorte finden Sie im Kapitel »Zahlen und Fakten« ab S. 83.
1)
Ohne Mannheim und Tübinger Straße.
2)
Ohne Kronprinz- und Tübinger Straße.
3)
Zeitkarten Bahn zu 10 % berücksichtigt.
Maßnahmen zur Optimierung des Energieverbrauchs
Um die Senkung des Energieverbrauchs aktiv voranzutreiben, wurde 2005 ein Projekt zur energetischen
Bewertung und Optimierung der Zentralgebäude Am
Hauptbahnhof 2 und Bollwerk sowie des Standorts
Mannheim ins Leben gerufen. Dabei wurden ausführliche Analysen des Ist-Zustandes durchgeführt sowie
Maßnahmen zur Optimierung identifiziert und hinsichtlich Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit
bewertet.
70
Folgende Maßnahmen wurden umgesetzt bzw. werden
kurzfristig realisiert:
Gebäude Am Hauptbahnhof 2:
Automatische Abschaltung von Leuchtbändern
(Fassade) durch vermehrte Tageslichtnutzung
(in 2008)
Optimierung der Raumregelung in den Büros durch
veränderten Einsatz von Kühldecken und Lüftung
Umluftbetrieb im Rechenzentrum, dadurch Einsparung
von Kühlenergie
Maßnahmen im Bereich der Kühltechnik
(Fertigstellung voraussichtlich in 2008)
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Gebäude Bollwerk
(Umsetzung der Maßnahmen in 2008):
Diverse Maßnahmen zur Abwärmenutzung
Optimierung von Freecooling (hierbei wird der
Außenluft Kälte entzogen und dem System
zugeführt) und Kälteerzeugung
Optimierung der Raumtemperatur im
Rechenzentrum
Im Gebäude Mannheim wurden vor allem im Bereich
der Lüftungen Optimierungen vorgenommen (Erneuerung der Lufttechnik, Modernisierung der Einzelraumregelung, Austausch von Lüftungsanlagen, Einbau von
Umluftkühlern, Reduzierung Luftwechsel etc.).
Um das Thema Energieeinsparung weiterhin zu forcieren, haben wir ein Energiemanagementteam etabliert,
das mit Unterstützung eines externen Beraters weitere
Einsparpotenziale identifiziert und entsprechende
Maßnahmen entwickelt und umsetzt.
Außerdem sind im Nachhaltigkeitsprogramm vier Maßnahmen zum Thema Energie enthalten (Umsetzung
eines innovativen Neubauprojekts mit niedrigem
Energieverbrauch in Karlsruhe, Energetische Überprüfung von drei weiteren Zentralgebäuden und 10 %
aller Filialen, Reduzierung des Verbrauchs von Strom
und Heizenergie für ausgewählte Zentralgebäude um
10 % bis 2008); siehe auch Nachhaltigkeitsprogramm,
S. 34 ff.
Kennzahlen Betriebsökologie.
11
2004
2
2005
+/– in %
Stromverbrauch in kWh/m
196
200
2,0
Heizenergieverbrauch in kWh/m2
139
1601)
15,1
8 358
9 584
14,7
5 911
2)
26,5
149
1613)
8,1
27 396
4)
7,4
Stromverbrauch in kWh/MA
Heizenergieverbrauch in kWh/MA
Wassereinsatz in Liter/MA/Tag
Papierverbrauch in Blatt*/MA
7 477
29 424
Kopierpapier in kg/MA
56
534)
– 5,4
Werbedrucksachen in kg/MA
49
56
14,3
Geschäftsverkehr in km/MA
2 855
5)
1,2
Abfallaufkommen in kg/MA
271
276
1,8
CO2-Emissionen aus Strom, Heizung in kg/MA
CO2-Emissionen aus Verkehr in kg/MA
*)
**)
***)
1)
2)
3)
4)
5)
5 621 kg/MA **
511 kg/MA***
2 888
6.471 kg/MA **
409 kg/MA
15,1
– 20,0
Gesamter Büropapierverbrauch (Brief-, Kopierpapier, Umschläge, Formulare) in Blatt. Dabei parallele Erfassung in kg nur für Kopierpapier.
Werbedrucksachen werden nur in kg erhoben.
Umrechnungsfaktoren nach VfU-Indicators 2005 (VJ nach VfU-Indicators 2003), für Heizenergie wurde der lokale Umrechnungsfaktor des
Versorgers verwendet.
Umrechnungsfaktoren nach VfU-Indicators 2005 (VJ nach VfU-Indicators 2003); Kennzahl nicht vergleichbar mit VJ, da Flugverkehr in 2004 erstmals
aufgeteilt nach Kurz- und Langstrecke (andere CO2-Äquivalenten).
Gebäude Tübinger Straße und Mannheim nicht enthalten, da Daten nicht vorliegen.
Bezieht sich auf 8155,3 VÄ.
Bezieht sich auf 8529,2 VÄ.
Bezieht sich auf 7762 Mitarbeiter (pauschaler Abzug von 1 000 Mitarbeitern von Gesamtmitarbeiteranzahl zum Jahresende), da die Verbräuche
der BW-Bank (alt) in 2005 noch nicht integriert sind.
Zeitkarten Bahn zu 10 % berücksichtigt.
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Im Juni 2006 wurde außerdem eine Photovoltaikanlage
auf dem Dach der BW-Bank-Filiale Sillenbuch in Betrieb
genommen. Vom 20. 6. 2006 bis 20.12. 2006 wurden
3980 kWh ins öffentliche Netz eingespeist.
Auch bei unserem Rechenzentrum steht aktuell die
Prüfung des energetischen Optimierungspotenzials
auf dem Programm. Darüber hinaus wurden im Rahmen
ihrer Integration in den LBBW-Konzern die beiden alten
Rechenzentren der BW-Bank überflüssig und abgeschaltet.
Durch den konsequenten Einsatz von Blade-Servern
bzw. den entsprechenden Ersatz älterer Geräte
wurden nicht nur die Komplexität und der Verkabelungsaufwand erheblich reduziert, sondern nicht
zuletzt durch geringeren Kühlbedarf und »sleepModus« auch noch deutliche Einsparungen beim
Energieverbrauch erzielt.
Die elektrische Leistungsaufnahme je Stunde betrug
bei den bisherigen Filialservern insgesamt 208 kW,
bei den Blade-Servern liegt sie bei nur noch 129,6 kW.
Trotz der fast doppelten Anzahl der Blades wurde
somit der Verbrauch um 78,4 kW je Stunde reduziert.
Die Energieeinsparung durch den Einsatz von
Blade-Servern beträgt bei Vollbenutzung pro Jahr
ca. 687 MWh.
72
Darüber hinaus wurden bankweit sukzessive alle
Drucker gegen neueste, Strom sparende Modelle
(Laserdrucker), Arbeitsplatzdrucker mit geringem
Druckvolumen gegen kleinere und solche mit normalem Druckvolumen gegen neue Modelle mit
Duplexfunktion für doppelseitiges Drucken zur
Papiereinsparung ausgetauscht. Alle Geräte wurden
standardmäßig auf Stromsparmodus nach 10 Minuten
eingestellt. Im Tausch gegen Kopierer, Faxgeräte
sowie mehrere Arbeitsplatzdrucker werden inzwischen
Multifunktionsdrucker eingesetzt.
CO2-Emissionen aus dem Reiseverkehr reduziert
Die Ermittlung der CO2-Emissionen erfolgt gemäß
den Umrechnungsfaktoren des VfU. Für die Daten 2004
wurden die Faktoren gemäß »VfU-Indicators 2005«
verwendet. In 2007 gab es bei den Dienstreiseverkehrsdaten eine Anpassung der Umrechnungsfaktoren, sodass für die Daten 2005 der niedrigere Faktor verwendet wurde. Daher haben sich rechnerisch geringere
CO2-Emissionen ergeben. Aber selbst wenn der alte
Umrechnungsfaktor verwendet wird, ist eine Reduktion der Emissionen um 4,5 Prozent zu verzeichnen:
von 511kg pro Mitarbeiter in 2004 auf 488 kg pro
Mitarbeiter in 2005 (409 kg mit neuem Faktor).
Um die Emissionen aus dem Dienstreiseverkehr
weiter zu reduzieren, wird bei den Poolfahrzeugen
sukzessive auf Diesel-Fahrzeuge umgestellt; Neubeschaffungen werden generell mit Rußpartikelfilter
geordert. Im Bereich der öffentlichen Verkehrsmittel
werden Fahrkostenzuschüsse sowie das Karlsruher
Jobticket mit Arbeitgeberzuschuss und Eigenanteil des
Mitarbeiters angeboten. Der Örtliche Personalrat
Region Stuttgart organisiert zudem zweimal jährlich
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eine Sammelbestellung für Firmentickets des Verkehrsund Tarifverbunds Stuttgart (VVS), die einen Rabatt
von 10 % auf den Jahrespreis ermöglicht. Außerdem
regelt die Reiseordnung, dass bei innerdeutschen
Reisezielen aus ökologischen Gründen grundsätzlich
die Bahn anstelle des PKW zu nutzen ist. Nur in
definierten Ausnahmefällen darf von dieser Regelung
abgewichen werden.
Eine weitere signifikante CO2-Reduzierung wird
sich ab 2008 ergeben: Die Filialen der BW-Bank sowie
die Zentralgebäude der LBBW und BW-Bank (außer
dem Gebäude Am Hauptbahnhof 2) werden ab dann
mit zertifiziertem Ökostrom betrieben. Dies entspricht
ca. 70 Prozent des Gesamtstromverbrauchs der
LBBW/BW-Bank.
Anders sieht es mit der Recyclingquote bei Kopierpapier aus. Diese konnte im Lauf der vergangenen
Jahre sukzessive von 65 % in 2001, über 84 % in 2004
auf 92 % der erfassten Verbrauchszahlen in 2005
ausgeweitet werden.
Wasserrückgewinnung
Insgesamt sammeln wir jährlich ca. 1.400 m3
Regenwasser und verwenden es unter anderem für
WC-Spülungen.
Hinweis
Die detaillierten Umweltstatistiken für das Jahr 2005
und die wichtigsten Daten für 2006 inklusive der
jeweiligen Abgrenzungen sowie die Vergleiche mit den
Vorjahren finden Sie im Kapitel »Zahlen und Fakten«
ab S. 80.
Papierverbrauch
Die im Vergleich zum Vorjahr stark gestiegenen
Papierverbrauchsdaten für Werbedrucksachen sind
auf die Integration der BW-Bank zurückzuführen.
Die Verbrauchszahlen bei Büropapieren (Kopierpapier,
Endlospapier, Formulare etc.) waren im Berichtszeitraum zwar rückläufig, sind aber – im Unterschied
zu den übrigen Verbrauchsdaten – nicht vollständig,
da die Verbräuche der ehemaligen BW-Bank in diesen
Zahlen ab 01. 08. 2005 nicht integriert sind. Insofern
kann die Entwicklung der Büropapiere nicht abschließend bewertet werden.
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Lieferantenbeziehungen.
Beschaffungsstandards/
Befragungen/Auswahl.
Pflege und Management der Beziehungen zu
Lieferanten sind Bestandteil unseres Nachhaltigkeitsmanagements. Über betriebswirtschaftliche Aspekte
hinaus wie schlanke Beschaffungsprozesse mit
qualifizierten Lieferanten, Sicherstellung von optimaler
Kostenstruktur und Lieferfähigkeit bei gleichzeitiger
Vermeidung von Abhängigkeiten beachtet unser
Lieferantenportfoliomanagement auch die Einhaltung
ökologischer und sozialer Kriterien.
Um die umweltbewusste Beschaffung von Materialien
wie Papier, Büromaterial und Geräten, insbesondere
EDV-Hardware sowie Möbel, bankweit sicherzustellen,
bestehen schon seit Jahren Umweltstandards. Im
laufenden Jahr 2007 wurden als Erweiterung der
bisherigen Verfahren, die nur ökologische Aspekte
berücksichtigt hatten, sämtliche Regelungen zu einer
einzigen Arbeitsanweisung zusammengeführt.
Diese Arbeitsanweisung sieht auch die Bewertung von
sozialen Aspekten für alle Produktkategorien vor,
die bisher nur bei der Beschaffung von Werbeartikeln
vorgenommen wurde.
Folgende Beschaffungen erfolgen regelmäßig über
soziale Einrichtungen:
Die Theo-Lorch-Werkstätten (Behindertenwerkstätte)
in Bietigheim liefern Kontoauszugsabhefter
Handtücher und Bürsten werden von einer
Behindertenwerkstätte in Wunsiedel bezogen.
74
Die Zusammenarbeit mit Behindertenwerkstätten
wird auch bei der Entsorgung von EDV-Hardware großgeschrieben. So werden gebrauchte, aber noch funktionsfähige Geräte zum Teil an soziale Einrichtungen,
z. B. an die AFB (Arbeit für Menschen mit Behinderungen GmbH) abgegeben, welche die Geräte in Behindertenwerkstätten aufbereitet und weiterverkauft. Die
Entsorgung des Elektroschrotts erfolgt in Zusammenarbeit mit der GDW Süd, Genossenschaft der Werkstätten für behinderte Menschen eG.
Im Rahmen jeder Lieferantenqualifizierung bzw.
Produktauswahl, mit Ausnahme von Bagatellfällen,
wird gemäß dem oben genannten Standard eine
Abfrage von Nachhaltigkeitskriterien durchgeführt,
sowohl für die Beschaffung von Materialien und
Geräten als auch für Auftragsvergaben an externe
Dienstleistungsunternehmen.
Vielen unserer Dienstleister wie Reinigungsunternehmen, Gärtnereien, Betriebstechnik usw. wird die Einhaltung der LBBW-Umweltstandards bereits seit Jahren
in den Verträgen bzw. den Anhängen zu den Dienstleistungsverträgen vorgeschrieben.
Die Lieferanten werden mit standardisierten Fragenbögen regelmäßig, i. d. R. jährlich, zu ihrer Umweltleistung befragt (»Lieferantenselbstauskunft«). Zu den
Themenkreisen zählen beispielsweise der Umgang
mit Abfällen oder die Schulung von Mitarbeitern zu
Umweltthemen; generell wird die Kenntnis unserer
Nachhaltigkeitspolitik vorausgesetzt.
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Lieferantenbeziehungen
Ziel der Lieferantenbefragungen bzw. Fixierung
der Nachhaltigkeitsstandards in der Nachhaltigkeitsvereinbarung ist es nicht nur, die Qualität der
Materialien und Dienstleistungen auch in Sachen
Nachhaltigkeit sicherzustellen. Vielmehr soll auch
über die Einflussnahme im Rahmen der Beschaffungen
und Auftragsvergaben das Umwelt-/Nachhaltigkeitsbewusstsein in den beauftragten Betrieben und
Branchen über die gesetzlichen Vorgaben hinaus
gefördert werden.
Im Fall der IT-Beschaffung führen wir seit Mitte
2007 die Lieferantenbefragung über einen entsprechenden Internetauftritt des Einkaufs durch. Über
dieses Lieferantenportal verpflichten wir potenzielle
und aktuelle Lieferanten zur Aktualisierung ihrer
Lieferantenselbstauskünfte. Des Weiteren ist geplant,
Lieferanten künftig zu auditieren. Nähere Informationen siehe http://www.lbbw.de/lbbwde/einkauf/
index-de.html
Nachhaltigkeit am Bau.
Ökologie und Nachhaltigkeit stellen bei unseren
Bauvorhaben und bei unserem Immobilienmanagement wichtige Kriterien dar. Im Vordergrund steht
neben der Arbeitssicherheit die gesundheitliche und
ökologische Unbedenklichkeit aller Produkte und
Verfahren, die bei einem Bauprojekt Verwendung
finden. Dabei haben sich unsere Auftragnehmer zu
verpflichten, ihre eigenen Lieferanten und Vorlieferanten über die mit uns eingegangenen Vertragsbedingungen zu informieren und sicherzustellen,
dass diese sich ihrerseits diesen Anforderungen
unterwerfen.
Die BW Immobilien GmbH, unsere für das FacilityManagement zuständige Tochtergesellschaft, hat in
ihren Vergabeordnungen Substanzen definiert, die
auf keinen Fall oder nur mit ausdrücklicher Genehmigung in den Bauprodukten vorhanden sein bzw. von
diesen emittiert werden dürfen.
Nachhaltiger Kantinenbetrieb.
Auch die Beschaffungen des Kantinenbetriebs der
Tochtergesellschaft GastroEvent GmbH erfolgen unter
nachhaltigen Kriterien. So werden kleine, regionale
Lieferanten z. T. bevorzugt behandelt und es wird
großen Wert auf die saisonale Ausrichtung des Speiseplanes gelegt. Daneben verfügt die GastroEvent GmbH
für zwei Betriebsrestaurants am Standort Stuttgart seit
Mai 2007 über ein Biozertifikat und kann so den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern biologische Gerichte
anbieten. Die Zertifizierung beinhaltet eine jährliche
Überprüfung. Die GastroEvent GmbH testet des
Weiteren aktuell das Angebot fair gehandelten
Kaffees.
75
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Kommunikation.
Interne Kommunikation.
Innerhalb der LBBW sind vielfältige Kommunikationswege zum Thema Nachhaltigkeit etabliert. So nutzen
wir von der Auslage von Infobroschüren an gut frequentierten Stellen über die kontinuierliche mündliche
und schriftliche Unterrichtung aller betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis hin zu den modernen elektronischen Medien alle Möglichkeiten. Dabei
überprüfen wir die Kommunikationswege kontinuierlich auf ihre Effizienz und passen sie bei Bedarf an
bzw. bauen sie aus. Aktuell werden insbesondere
Nachhaltigkeitsthemen im Zuge des übergreifenden
Auf- und Ausbaus des Nachhaltigkeitsmanagements
sukzessive in diese Kommunikationswege integriert.
Intranet
Im Blue.net, dem Intranet der LBBW, präsentiert
das Referat Nachhaltigkeit ein umfangreiches Informationsangebot.
Beispiele hierfür sind:
Aktuelle Informationen zum Nachhaltigkeitsmanagement und zu Projekten
Umweltberichte und -erklärungen
Umwelt-Management-Handbuch
Ansprechpartner
Tipps & Tricks zum umweltgerechten Verhalten am
Arbeitsplatz
76
Das Referat Nachhaltigkeit ist regelmäßig in den
Intranet-Hausmitteilungen »aktuell« sowie mit
Beiträgen in der »Newsbox« präsent.
Besondere Highlights stellen Aktionstage dar: Im
September 2006 war der Aktionstag »Essen ist mehr«
mit dem Infobus der »Echt gerecht«-Kampagne ein
voller Erfolg. Zahlreiche Interessierte hatten sich eingefunden und sich über Wissenswertes rund um nachhaltiges Einkaufen informiert. Die Palette reichte von
Lebensmitteln, Spielsachen und Kleidung bis hin zu
nachhaltigen Geldanlagen und ökologischer Energie.
Das Angebot wurde begleitet durch einen Aktionstag
der GastroEvent GmbH mit dem Motto »Essen ist
mehr« in den Kantinen an den Stuttgarter Standorten
»Am Hauptbahnhof« und Pariser Platz. Angeboten
wurden Gerichte mit Zutaten der Saison aus regionaler
Produktion wie beispielsweise Schwäbisch Hällisches
Landschwein oder Schwarzwälder Forelle. Außerdem
hatten die Gäste die Gelegenheit, einige der regionalen Lieferanten der LBBW-Betriebsrestaurants selbst
kennen zu lernen. Im Restaurant »Am Hauptbahnhof«
waren ein Schäfer und ein Kräuterstand zu Gast, am
Pariser Platz präsentierte sich die Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall mit Kostproben und die BioDorfkäserei Geifertshofen mit einem Verkaufsstand
in der Kantine.
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Kommunikation
Externe Kommunikation.
Bisher erfolgte unsere externe Umweltkommunikation
vor allem über das Internet. Auf unseren Webseiten
stellen wir der Öffentlichkeit ein umfangreiches Informationsangebot mit der Umwelterklärung und Downloadmöglichkeiten zum Thema Nachhaltigkeit in der
LBBW bereit (http://www.LBBW.de/nachhaltigkeit).
Derzeit wird darauf aufbauend ein Gesamtkommunikationskonzept zu Nachhaltigkeitsthemen erarbeitet.
Der Internetauftritt wird hierzu komplett neu konzipiert; neben den bisherigen, vorwiegend ökologischen
Themen werden dann schwerpunktmäßig auch gesellschaftliche Aspekte aufgegriffen.
Für die Pressearbeit gilt die Forderung der Deckungsgleichheit zwischen tatsächlichem Engagement und
entsprechender Kommunikation. Sie erfolgt eingebunden in das gesamte Kommunikationskonzept sowie
in enger Abstimmung mit den jeweils verantwortlichen
oder ausführenden Fachabteilungen.
Ratings.
Markt und Gesellschaft stellen hohe Transparenzanforderungen zum Thema Nachhaltigkeitsberichterstattung. Als Benchmark haben sich hier die
Indikatoren der Global Reporting Initiative etabliert,
nach denen auch wir berichten. Transparenz gilt
insbesondere auch hinsichtlich der Dokumentation
und der Teilnahme an Nachhaltigkeits-Ratings durch
anerkannte Agenturen wie oekom research, vigeo
und SiRi Company. Auftraggeber dieser Ratings sind
oftmals institutionelle Anleger, wie z. B. kirchliche
Investoren oder Pensionsfonds. Anhand der Bewertungen werden dann Anlageentscheidungen getroffen.
Dies bedeutet, dass Gelder nur noch bei Instituten
angelegt werden, die sich aktiv um Nachhaltigkeit
kümmern. Dies gilt sowohl für das Kreditinstitut, bei
dem das Depot geführt wird, als auch für das Unternehmen, dessen Anlagezertifikate gekauft werden.
SiRi Company
Die Analysen von SiRi Company (= Sustainable Investment Research International Company Ltd.) dienen
nach Aussage von SiRi zahlreichen institutionellen
Investoren und Fondsmanagern weltweit als Grundlage
einer Investmententscheidung, die neben finanziellen
Aspekten auch die nachhaltigen Aktivitäten von Unternehmen einbezieht.
SiRi Company ist nach eigenen Angaben das weltweit größte internationale Netzwerk von Sustainable
Investment Research Instituten, die durch gemeinsame
Arbeit lokale Kompetenz und globale Perspektive
verbinden. Dies bedeutet, dass die Analysen vom
jeweiligen regionalen und damit kompetentesten
Partner durchgeführt werden. Scoris ist exklusiver
Researchparter für SiRi in Deutschland und Österreich.
Beim Rating 2007 konnten wir auf einer Skala von
0 (= keine Nachhaltigkeitsaktivitäten) bis 100 (= umfassende Nachhaltigkeitsaktivitäten) 65,6 Punkte
erreichen. Damit liegen wir deutlich über dem
Branchendurchschnitt von 45,1 Punkten.
77
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17:03 Uhr
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vigeo group
vigeo group ist eine der führenden europäischen
Agenturen für Nachhaltigkeits-Ratings und bewertet
die CSR Performance von Unternehmen in Bezug auf
Umwelt-, Sozial- und Corporate Governance-Kriterien
und identifiziert entsprechende Risikofaktoren. vigeo
publiziert als Partnerorganisation von Ethibel folgende
Nachhaltigkeits-Indices:
In das »Ethibel Excellence Global Register« werden
Unternehmen aufgenommen, welche in Bezug auf
die verschiedenen Ebenen der gesellschaftlichen
Verantwortlichkeit eine deutlich überdurchschnittliche
Leistung aufweisen.
In das »Ethibel Pioneer Global Register« werden
Unternehmen aufgenommen, die zu den Besten
Ihres Sektors gehören.
Die LBBW ist im April 2007 in beide Register
aufgenommen worden.
oekom research
oekom research mit Sitz in München ist eine namhafte
Rating-Agentur auf dem Gebiet der ökologischen und
sozialen Unternehmensführung, zu deren Kundenkreis
internationale Investoren wie Fondsgesellschaften,
Banken und Versicherungen gehören.
78
Wir sind von oekom research im April 2007 mit
der Gesamtnote C (Platz 5 von 12 öffentlichen und
genossenschaftlichen Banken) bewertet worden.
Mit diesem Ergebnis liegen wir über der von oekom
festgesetzten Mindestgrenze für nachhaltige Kapitalanlagen in der Finanzdienstleistungsbranche. oekom
wird seinen Kunden aus diesem Grund die auf dem
Markt gehandelten LBBW-Wertpapiere aus ökologischer
und sozialer Sicht für ein Investment empfehlen.
Stakeholderdialog.
Stakeholder-Dialoge sind wichtige Instrumente des
Nachhaltigkeits-Managements eines Unternehmens.
Die Auswahl bedeutsamer Stakeholder erfolgt bei
allen Stakeholderdialogen nach einem intensiven
Themen- und Stakeholder-Check durch den Vorstand.
Im Juli 2007 trafen sich Vertreter von NGOs (Michael
Spielmann, BUND Baden-Württemberg, und Heffa
Schücking, Urgewald), Rating-Agenturen (Dietrich Wild,
oekom research, und Klaus Kämpf, Bank Sarasin & Cie)
und eine Kundenvertreterin (Ruth Brand, Enercon) zum
ersten Stakeholder-Dialog, um über das Kreditgeschäft
der LBBW zu diskutieren. Drei weitere StakeholderDialoge sind bereits in Vorbereitung.
Starkes Interesse und hohes Engagement prägten
den Gedankenaustausch: Zum aktuellen Kreditgeschäft
der LBBW wurde ausführlich über mögliche Kredite
für Projekte diskutiert, die wegen ihrer ökologischen
oder gesellschaftlichen Auswirkungen umstritten
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Kommunikation
sind oder sein könnten. Auch der Frage, wie wir unser
Kreditgeschäft zukünftig nachhaltiger ausrichten
können und welche neuen Geschäftsmöglichkeiten
sich daraus entwickeln könnten, wurde viel Raum
gewidmet.
Die Gäste brachten zahlreiche Vorschläge und
Anregungen für ein an Nachhaltigkeit orientiertes
Kreditgeschäft mit. So soll die LBBW z. B. eigene
Regeln aufstellen, um Projekte rund um das weltweit
kostbarer werdende Wasser oder den Wald nur dann
mit Krediten zu unterstützen, wenn diese aus Nachhaltigkeitssicht zweifelsfrei unbedenklich sind. Ein
stärkerer Einsatz bei der Sanierung von Wohnungen
nach ökologischen Erfordernissen wurde als ein
Beispiel für »Nachhaltigkeit konkret« gewünscht.
Auch soll die LBBW ihre Kunden mehr für nachhaltige
Produkte sensibilisieren und motivieren, da manche
Banken solche Produkte zwar führen, aber selten
aktiv in die Beratung mit einbeziehen. Schließlich
könnte sie die Akzeptanz der Windenergie durch
die Finanzierung von »Bürger-Energie-Parks«
verbessern.
Mitgliedschaften.
Die LBBW ist aktives Mitglied in der UNEP Finance
Initiative (UNEP FI), einer Partnerschaft zwischen
UNEP (United Nations Environment Programme) und
weltweit mehr als 160 Banken. Ziel dieser Initiative
ist die Unterstützung der Finanzinstitute bei der
Integration von Umwelt- bzw. Nachhaltigkeitsaspekten
auf allen Unternehmensebenen. UNEP FI strebt verstärkt regionale Arbeitsgruppen an. Eine dieser
Gruppen, der auch wir angehören, hat zusammen mit
dem VfU, dem Verein für Umweltmanagement in
Banken, Sparkassen und Versicherungen e.V. gemeinsam einen »Round Table« initiiert, mit der Vision,
»ein innovatives Forum für Finanzinstitute im deutschsprachigen Raum aufzubauen, um das Thema Nachhaltigkeit in der Finanzbranche zu platzieren und zu
fördern.«
Für alle Teilnehmer war dieses Treffen fruchtbar: Wir
können mit mehr Verständnis für unsere Tätigkeit
rechnen und jetzt manche Argumente der Stakeholder
besser verstehen und einschätzen. Die Kernaussagen
des Stakeholderdialogs werden auf Relevanz für die
LBBW geprüft und bei der geplanten Anpassung der
Nachhaltigkeitspolitik gegebenenfalls berücksichtigt.
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Zahlen und Fakten.
Umwelt.
Umweltbilanzdaten 2005 gem. VfU-Indicators 2005 (Update 2007).
Absolut 2005
1) Gebäudeenergieverbrauch in kWh
Stromverbrauch in kWh
Fernwärme in kWh
2) Dienstreiseverkehr in km
Schienenverkehr
Straßenverkehr
Kurzstreckenflugverkehr
Langstreckenflugverkehr
3) Papierverbrauch in Blatt
144 954 746 kWh
83 975 316 kWh
60 979 430 kWh1)
25 303 587
8 224 848
11 873 701
784 455
4 420 583
km3)
km
km
km
km
228 386 877 Blatt7)
17 061 kWh/MA
9 584 kWh/MA
7 477 kWh/MA4)
2 888
33
47
3
17
km/MA3)
%
%
%
%
Primärenergie
CO2-Äquivalent
331 228 185 kWh
266 201 752 kWh
65 026 433 kWh
20 625 710
5 362 601
11 826 206
1 270 817
2 166 086
kWh
kWh
kWh
kWh
kWh
55 789 669 kg
43 532 804 kg
12 256 865 kg
3 585 521
452 367
2 362 866
255 732
514 556
kg
kg
kg
kg
kg
29 424 Blatt/MA6)
Kopierpapier in kg
Recyclingpapier aus post-consumer-Altpapier
Frischfaserpapier (ecf+tcf)
Frischfaserpapier (elementarchlorgebleicht
Papier mit FSC-Zeichen
412 338
380 085
32 253
0
0
kg
kg
kg
kg
kg
53
92
8
0
0
kg/MA6)
%
%
%
%
1 998 774 kWh
1 847 635 kWh
151 139 kWh
175 136 kg
149 753 kg
25 383 kg
Werbedrucksachen in kg
Recyclingpapier aus post-consumer-Altpapier
Frischfaserpapier (ecf+tcf)
Frischfaserpapier (elementarchlorgebleicht)
493 758 kg
125 263 kg
368 495 kg
0
56
25
75
0
kg/MA
%
%
%
2 335 728 kWh
608 919 kWh
1 726 809 kWh
339 359 kg
49 354 kg
290 006 kg
984 162 kWh
128 952 kg
z.T. keine
Information über
Art der Verwertung
z.T. keine
Information über
Art der Verwertung
357 172 559 kWh
60 018 638 kg
Papier mit FSC-Zeichen
4) Wasserverbrauch (Trinkwasser)
5) Abfallaufkommen
Summen
1)
2)
3)
4)
5)
6)
7)
80
Relativ pro MA
oder in %
12
0
343 872 m3 2)
2 418 636 kg
0 %
161 l/MA/Tag5)
276 kg/MA
Ohne Mannheim und Tübinger Straße.
Ohne Kronprinz- und Tübinger Straße.
Zeitkarten Bahn zu 10 % berücksichtigt: In den erfassten Zeitkarten sind auch Fahrten zwischen Wohn- und Arbeitsstelle enthalten (z. B. von Mitarbeitern,
die an einen anderen Standort versetzt wurden). Die reinen Dienstreisen werden auf 10 % geschätzt.
Bezieht sich auf 8155,3 VÄ.
Bezieht sich auf 8529,2 VÄ.
Bezieht sich auf 7762 MA (pauschaler Abschlag von 1000 MA von Gesamtmitarbeiterzahl zum Jahresende), da die Verbräuche der BW-Bank alt in 2005
noch nicht integriert sind.
Gesamter Büropapierverbrauch (Brief-, Kopierpapier, Umschläge, Formulare) in Blatt. Dabei parallele Erfassung in kg nur für Kopierpapier.
Werbedrucksachen werden nur in kg erhoben.
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Zahlen und Fakten
Mitarbeiter pro Standort 2005.
13
Mitarbeiter pro Standort 2005
Vollzeitäquivalente* 2005
Am Hautbahnhof 2
Pariser Platz
Königstraße 3–5
Kronprinzstraße 6–8
3 841,5
in Zahl für Hbf 2 enthalten
231,5
unter sonst. Verwaltungsgebäude enthalten
348,2
3 427,6
Bollwerk
Filialen und sonstige
Verwaltungsgebäude
Zentralgebäude Mannheim
Tübinger Straße
Kleiner Schlossplatz
Gastro Event
Sparkassenverband
Baden-Württemberg
Gesamt
373,9
233,1
65,3
104,4
137,0
Flächen pro Gebäude in m2.
Am Hauptbahnhof
Pariser Platz
Königstraße
Kronprinzstraße
Bollwerk
Mannheim
Filialen und
sonst. Verwaltungsgebäude
Kleiner Schlossplatz
Tübinger Straße
Summe
14
2005
2006
88 464
52 710
20 134
6 972
23 366
16 966
88 464
52 810
20 134
173 129
15 704
22 289
419 734
k. A.
15 704
177 112
8 762,50
* Vollzeitäquivalente: Die VÄ (Vollzeitäquivalente) entsprechen der Anzahl der
Vollzeitkräfte und zu Vollzeitkräften zusammengefassten Teilzeitkräfte der
Mitarbeiter.
VfU-Umrechnungsfaktoren 2005 (inkl. Update 2007).
15
Primärenergie
Papier Frischfaser chlorgebleicht
Papier Frischfaser ecf und tcf
Recyclingpapier
Trinkwasser
Strom
Notstromdiesel
Fernwärme
Schienenverkehr
Straßenverkehr
Kurzstreckenflugverkehr
Langstreckenflugverkehr
6,394444
4,686111
4,861111
2,862
3,17
2,253
1,066366697
0,652
0,996
1,62**
0,49**
CO2-Äquivalent
kWh/kg
kWh/kg
kWh/kg
kWh/m3
kWh/kWh
kWh/kWh
kWh/kWh
kWh/km
kWh/km
kWh/km
kWh/km
1,594
0,787
0,394
0,375
0,5184
0,313
0,201*
0,055
0,199
0,326**
0,1164**
kg/kg
kg/kg
kg/kg
kg/m3
kg/kWh
kg/kWh
kg/kWh
kg/km
kg/km
kg/km
kg/km
* Lokaler Wert 2005 von EnBW.
** Angepasst nach Update 2007.
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LBBW Umweltbilanzdaten/Kennzahlen Übersicht.
16
Grundlage 2005: Verbräuche 2005 ab 01.08.05 inkl. BW-Bank.
Positionen
Input
Energie (kWh)
davon: Strom
davon: Heizenergie
Wasser (m3)
Papier (Blatt)*
Kopierpapier in kg
Werbedrucksachen in kg
Verkehr in km
Output
Abfall (kg) LBBW o. Gastro Event
Abfall (kg) Gastro Event
Abfall (kg) LBBW u. Gastro Event
davon Abfälle zur Verwertung
Bestand
Mitarbeiter VÄ
Flächen (m2)
Flächen pro Mitarbeiter (m2)
Kennzahlen
Stromverbrauch in kWh/m2
Heizenergieverbrauch in kWh/m2
Stromverbrauch in kWh/MA
Heizenergieverbrauch in kWh/MA
Wassereinsatz in Liter/MA/Tag
Papierverbrauch in Blatt*/MA
Kopierpapier in kg/MA
Werbedrucksachen in kg/MA
Geschäftsverkehr in km/MA
Abfallaufkommen in kg/MA
CO 2-Emissionen aus Strom, Heizung
CO 2-Emissionen aus Verkehr
*
2001
2002
2003
2004
2005
99 752 626
57 133 859
42 618 767
305 533
247 359 270
433 206
474 155
20 767 354
99 071 425
57 902 702
41 168 723
285 833
204 858 665
420 390
278 679
20 729 017
106 998 004
63 362 796
43 606 928
300 454
237 044 376
405 395
298 045
21497 378
113 839 415
66 676 122
47 163 293
297 403
218 572 538
454 280
392 167
22 774 935
144 954 746
83 975 316
60 979 4301)
343 8722)
228 386 877
412 338
493 758
25 303 5873)
1860 550
nicht erfasst
1895 600
nicht erfasst
nicht erfasst
nicht erfasst
1 888 720
215 847
2 104 567
1 292 198
1 869 305
294 535
2 163 840
1 481751
2 169 908
248 728
2 418 636
1 621193
8 844
299 763
34
8 987
307 065
34
8 200
293 303
36
7 978
339 989
43
8 762
419 833
48
191
142
6 460
4 819
138
27 966
49
54
2 348
210
4 418 kg/MA
518 kg/MA
189
134
6 433
4 581
127
22 795
47
31
2 307
211
4 349 kg/MA
523 kg/MA
216
149
7 727
5 318
147
28 908
49
36
2 621
256
5 736 kg/MA
569 kg/MA
196
200
139
1604)
8 358
9 584
5 911
7 4775)
149
1616)
27 396
29 4247)
56
538)
49
56
2 855
2 8889)
271
276
5 621 kg/MA** 6 471 kg/MA**10)
511 kg/MA***
409 kg/MA
Gesamter Büropapierverbrauch (Brief-, Kopierpapier, Umschläge, Formulare) in Blatt.
Dabei parallele Erfassung in kg nur für Kopierpapier. Werbedrucksachen werden nur in kg erhoben.
** Umrechnungsfaktoren nach VfU-Indicators 2005; für Heizenergie wurde der lokale Umrechnungsfaktor des Versorgers verwendet.
*** Umrechnungsfaktoren nach VfU-Indicators 2005; Kennzahl nicht vergleichbar mit VJ, da Flugverkehr in 2004 erstmals aufgeteilt. nach Kurz- u. Langstrecke
(andere CO2-Äquivalente).
1)
Ohne Mannheim und Tübinger Straße.
2)
Ohne Kronprinz- und Tübinger Straße.
3)
Zeitkarten Bahn nur zu 10 % berücksichtigt.
4)
Gebäude Tübinger Straße und Mannheim nicht enthalten, da Daten nicht vorliegen.
5)
Bezieht sich auf 8155,3 VÄ.
6)
Bezieht sich auf 8529,2 VÄ.
7)
Bezieht sich auf 7762 MA (pauschaler Abschlag von 1000 MA von Gesamtmitarbeiterzahl zum Jahresende), da die Verbräuche der BW-Bank alt in 2005
noch nicht integriert sind.
8)
Bezieht sich auf 7762 MA (pauschaler Abschlag von 1000 MA von Gesamtmitarbeiterzahl zum Jahresende), da die Verbräuche der BW-Bank alt in 2005
noch nicht integriert sind.
9)
Zeitkarten zu 10 % berücksichtigt.
10)
Kennzahlenermittlung Heizenergie auf Basis von 8 155,3 Mitarbeitern, da Verbrauchsdaten für Mannheim und Tübinger Straße fehlen.
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Zahlen und Fakten
Stromverbrauch absolut (in kWh)
und relativ (pro m2).
17
kWh/m2
kWh
90 000 000
220
1)
215
80 000 000
Stromverbrauch absolut (in kWh)
und relativ (pro MA).
18
kWh
kWh/MA
90 000 000
12 000
80 000 000
10 000
210
70 000 000
205
70 000 000
60 000 000
200
60 000 000
50 000 000
195
50 000 000
8 000
6 000
190
40 000 000
4 000
40 000 000
185
30 000 000
180
20 000 000
175
2001
absolut in kWh
1)
2002
2003
2004
2 000
30 000 000
20 000 000
0
2001
2005
relativ pro m2
absolut in kWh
2002
2003
2004
relativ pro MA
Die Flächen des Neubaus Pariser Platz waren in 2003 noch nicht bezogen und wurden
daher noch nicht in der Flächenstatistik erfasst. Allerdings wurden die neuen Gebäude
bereits im Probebetrieb gefahren. Das heißt, es wurde in den neuen Räumlichkeiten
zwar Strom verbraucht, aber die zusätzliche Fläche wurde nicht berücksichtigt.
Dadurch stieg der Stromverbrauch pro m2 an.
Stromverbrauch absolut in kWh pro Gebäude.
Am Hauptbahnhof
Pariser Platz
Königstraße
Kronprinzstraße
Bollwerk
Mannheim
Filialen und sonst. Verwaltungsgebäude
Kleiner Schlossplatz
Tübinger Straße
Summe
2)
3)
4)
5)
19
2002
2003
2004
2005
vorläufig 2006
15 520 403
21 971 547
2)
2)
4 678 000
8 946 610
6 215 350
4 218 752
18 323 587
5 923 442
8 727 382
6 017 200
4 275 421
16 447 804
22 204 168
5 487 100
6 395 850
5 291 3123)
7 209 750
4 093 111
15 994 831
24 916 392
7 257 648
6 303 534
1 298 2004)
8 547 236
4 006 746
22 316 940
3 374 806
5 953 814
83 975 316
29 512 194
6 859 256
5 972 503
786 6565)
10 358 681
3 627 156
57 902 702
63 362 796
66 676 122
3 546 361
4 993 321
Das Gebäude Pariser Platz wurde erst im Jahr 2004 bezogen.
Im Kronprinzbau (Kronprinzstraße 6+ 8) befand sich bis Oktober 2004 neben einer Filiale noch ein Rechenzentrum und eines der LBBW-Mitarbeiterrestaurants.
Seit dieser Zeit wird nur noch die Filiale genutzt.
In 2005 stand der Gebäudeteil Kronprinzstraße 6 bis zum Abriss leer. In diesem Altgebäude fielen dennoch Verbräuche (Licht, Aufzüge, Kälteanlage) an.
Nur Daten von Filiale Kronprinzbau (Kronprinzstraße 8); Daten vom Neubau Kronprinzstraße 6 noch nicht enthalten.
Stromverbrauch relativ in kWh/m2 pro Gebäude.
Am Hauptbahnhof
Pariser Platz
Königstraße
Kronprinzstraße
Bollwerk
Mannheim
Filialen und sonst. Verwaltungsgebäude
Kleiner Schlossplatz
Tübinger Straße
gewichteter Mittelwert
2)
2005
20
2002
2003
2004
2005
vorläufig 2006
194
275
2)
2)
196
534
259
197
130
248
575
251
199
128
277
97
314
348
301
242
126
282
138
313
186
366
236
129
215
267
200
334
130
197
113
443
214
189
216
196
226
224
Das Gebäude Pariser Platz wurde erst im Jahr 2004 bezogen.
83
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Verbrauch Heizenergie absolut (in kWh)
und relativ (pro m2).
21
kWh/m2
kWh
165
70 000 000
160
60 000 000
Verbrauch Heizenergie absolut (in kWh)
und relativ (pro MA).
22
kWh
kWh/MA
70 000 000
8 000
60 000 000
7 000
155
50 000 000
150
6 000
50 000 000
5 000
40 000 000
145
40 000 000
30 000 000
140
30 000 000
4 000
135
20 000 000
3 000
20 000 000
2 000
130
10 000 000
125
120
0
2001
absolut in kWh
2002
2003
2004
10 000 000
1 000
0
0
2005
2001
relativ pro m2
absolut in kWh
2002
2003
2004
relativ pro MA
Heizenergieverbrauch absolut in kWh pro Gebäude.
Am Hauptbahnhof
Pariser Platz
Königstraße
Kronprinzstraße
Bollwerk
Mannheim
Filialen und sonst. Verwaltungsgebäude
Kleiner Schlossplatz
Tübinger Straße
Summe
Summe witterungsbereinigt
1)
2)
3)
4)
23
2002
2003
2004
2005
vorläufig 2006
6 508 140
8 321 640
1)
1)
5 158 044
2 891 270
2 825 918
3 264 175
20 521 176
4 998 213
2 714 654
3 134 297
3 178 342
21 259 782
9 617 783
5 211 100
2 928 524
2 108 3543)
3 322 875
3 465 053
20 509 605
14 420 389
5 104 894
3 004 769
660 4944)
3 569 290
10 879 720
4 551 740
2 145 995
2)
32 042 673
2 176 921
41 168 723
43 606 928
47 163 293
45 748 394
60 979 430
59 759 841
Das Gebäude Pariser Platz wurde erst im Jahr 2004 bezogen.
Daten liegen nicht vor.
Im Kronprinzbau (Kronprinzstraße 6+ 8) befand sich bis Oktober 2004 neben einer Filiale noch ein Rechenzentrum und eines der LBBW-Mitarbeiterrestaurants.
Seit dieser Zeit wird nur noch die Filiale genutzt.
In 2005 stand der Gebäudeteil Kronprinzstraße 6 bis zum Abriss leer. In diesem Altgebäude fielen dennoch Verbräuche (Licht, Aufzüge, Kälteanlage) an.
Am Hauptbahnhof
Pariser Platz
Königstraße
Kronprinzstraße
Bollwerk
Mannheim
Filialen und sonst. Verwaltungsgebäude
Kleiner Schlossplatz
Tübinger Straße
gewichteter Mittelwert
2)
84
2 506 200
2)
Heizenergieverbrauch relativ in kWh/m2 pro Gebäude.
1)
2005
Das Gebäude Pariser Platz wurde erst im Jahr 2004 bezogen.
Daten liegen nicht vor.
24
2002
2003
2004
2005
vorläufig 2006
81
104
1)
1)
216
173
118
152
146
210
179
131
148
165
120
92
144
139
139
205
161
163
97
149
95
153
123
86
107
2)
185
139
160
2)
134
149
139
145
113
92755_Nachhaltigk_06
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17:03 Uhr
Seite 85
Zahlen und Fakten
Dienstreiseverkehr absolut (in km)
und relativ (pro MA).
25
km
km/MA
30 000 000
3 500
25 000 000
3 000
Gefahrene km nach Verkehrsmitteln.
26
Anteil in %
100 %
90 %
80 %
20 000 000
2 500
70 %
2 000
60 %
15 000 000
50 %
1 500
10 000 000
1 000
5 000 000
500
0
0
2001
absolut in km
2002
2003
2004
40 %
30 %
20 %
10 %
0%
2005
relativ pro MA
Flug
Abfallaufkommen absolut (in kg)
und relativ (pro MA).
2001
Auto
2002
2003
2004
2005
Bahn
27
kg
kg/MA
3 000 000
300
2 500 000
250
2 000 000
200
1 500 000
150
1 000 000
100
50
500 000
0
0
2001
absolut in kg
2002
2003
2004
2005
relativ pro MA
Abfälle in kg nach Kategorien.
nicht überwachungsbedürftig
überwachungsbedürftig
gefährliche
(besonders überwachungsbedürftige)
Gesamt
28
2001
2002
2003
2004
2005
1 690 100
151 300
1 696 000
188 900
1 690 698
374 149
1 790 951
313 184
1 966 700
414 952
19 100
1 860 500
10 700
1 895 600
39 720
2 104 567
59 705
2 163 840
36 525
2 418 177
85
92755_Nachhaltigk_06
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17:03 Uhr
Seite 86
Wasserverbrauch absolut (in m3)
und relativ (in Liter pro MA und Tag).
m3
29
Liter/MA und Tag
400 000
180
350 000
160
300 000
140
120
250 000
100
200 000
80
150 000
60
100 000
40
50 000
20
0
0
2001
absolut in m3
2002
2003
2004
2005
relativ in Liter pro MA und Tag
Büropapiere absolut (in Blatt)
und relativ (pro MA).
30
Blatt
Blatt/MA
300 000 000
30 000
250 000 000
25 000
200 000 000
20 000
150 000 000
15 000
100 000 000
10 000
50 000 000
5 000
0
0
2001
absolut in Blatt
2002
2003
2004
2005
kg/MA
600 000
60
500 000
50
400 000
40
300 000
30
200 000
20
100 000
10
0
0
absolut in kg
86
relativ pro MA
2003
kg/MA
460 000
58
450 000
56
440 000
54
430 000
52
420 000
50
410 000
48
400 000
46
390 000
44
2004
2005
42
2001
32
kg
2002
kg
absolut in kg
Werbedrucksachen absolut (in kg)
und relativ (pro MA).
31
380 000
relativ pro MA
2001
Verbrauch Kopierpapier absolut (in kg)
und relativ (pro MA).
2002
relativ pro MA
2003
2004
2005
92755_Nachhaltigk_06
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17:03 Uhr
Seite 87
Zahlen und Fakten
Papier – Recyclingquoten.
Büropapier.
33
Kopierpapier.
Büropapiere (Kopierpapier, Formulare, Briefumschläge ...)
Nur Kopierpapier
100 %
100 %
90 %
90 %
80 %
80 %
70 %
70 %
60 %
60 %
50 %
50 %
40 %
40 %
30 %
30 %
20 %
20 %
10 %
10 %
0%
Recycling
2001
2002
chlorfrei gebleicht
2003
2004
0%
2005
Recycling
chlorgebleicht
Werbedrucksachen.
34
2001
2002
2003
2004
2005
chlorfrei gebleicht
35
Werbedrucksachen
100 %
90 %
80 %
70 %
60 %
50 %
40 %
30 %
20 %
10 %
0%
Recycling
2001
2002
2003
2004
2005
chlorfrei gebleicht
CO2-Emissionen absolut (in kg)
und relativ (pro MA).
36
kg
kg/MA
8 000
50 500 000
7 000
49 500 000
6 000
48 500 000
5 000
4 000
47 500 000
3 000
46 500 000
2 000
45 500 000
1 000
44 500 000
0
2001
absolut in kg
2002
2003
2004
2005
relativ pro MA
87
92755_Nachhaltigk_06
12.11.2007
17:03 Uhr
Seite 88
Mitarbeiter.
Gesamtbelegschaft.
Im Konzern beschäftigte Personen (nach HGB)*
Im Konzern (ohne Teilkonzern, ohne LHS Leasingund Handelsgesellschaft Deutschland mbH)
beschäftigte Personen
Bei der Bank (Marke LBBW + Marke BW-Bank)
beschäftigte Personen
LBBW-Vorstandsmitglieder*
Bereichsleiter*; 1)
davon Bereichsleiterinnen*; 1)
Abteilungsleiter*; 1)
davon Abteilungsleiterinnen*; 1)
Gruppenleiter*; 1)
davon Gruppenleiterinnen*; 1)
Vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter2)
Teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter2)
Zahl der Mitarbeiter an den
unterschiedlichen Standorten*
*)
1)
2)
37
12 252 (Stand 31. 12. 2006)
9 563 (Stand 31.12. 2006)
9 210 (Stand 31.12. 2006)
7 (Stand 31. 12. 2006)
36 (Stand 31. 12. 2006), 37 (01.01. 2007)
plus 4 BW-Bank-Vorstandsmitglieder = 41
2 (Stand 01. 01. 2007)
189
9
670
120
81 % Vollzeit (Stand 31.12.2006). Absolute Werte: 9 974
19 % Teilzeit (Stand 31.12.2006). Absolute Werte: 2 278
Stand 31. 12. 2006:
Konzern (ohne Teilkonzern, ohne LHS Leasing- und Handelsgesellschaft
Deutschland mbH):
Stuttgart: 6 633
Mannheim: 521
Karlsruhe: 448
Inlandsfilialen/Stützpunkte: 1 706
Ausland: 255
In Köpfen.
Bezogen auf die Bank (Marke LBBW und BW-Bank).
Bezogen auf den LBBW-Konzern.
Vielfalt der Belegschaft.
Geschlechterverteilung der Mitarbeiter1)
Durchschnittsalter Frauen1)
Durchschnittsalter Männer1)
Nationalität der Mitarbeiter2)
Anteil behinderter Mitarbeiter
an der Gesamtbelegschaft2)
1)
2)
88
Bezogen auf die Bank (Marke LBBW und BW-Bank).
Bezogen auf Konzern (ohne Teilkonzern, ohne LHS).
38
48 % Männer, 52 % Frauen
39,2 Jahre
41,4 Jahre
deutsch: 8 951
kroatisch: 71
italienisch: 70
englisch: 66
griechisch: 60
sowie weitere 53 Nationalitäten mit 345 Beschäftigten
3,7 %
92755_Nachhaltigk_06
12.11.2007
17:03 Uhr
Seite 89
Zahlen und Fakten
Altersgruppen Frauen/Männer (LBBW-Bank).
> 60
0%
41–50
16 %
31–40
16 %
10 %
< 25
4%
20 %
15 %
Frauen 52 %
10 %
5%
5–10
0%
5%
10 %
20 %
Männer 48 %
AT-Mitarbeiter o TVÖD 14, 15
20 %
15 %
10 %
6%
5%
0%
5%
10 %
15 %
20 %
Männer 48 %
12 %
17 %
10 %
24 %
5%
TG 1–3 oder TVÖD 1–5
1%
Sonstige Tarife
Frauen 52 %
6%
18 %
5%
1%
2%
30 %
17 %
41
3%
TG 9/TVÖD 11, 12, 13
TG 7/8 oder TVÖD 9/10
18 %
Frauen 52 %
Vergütungsstruktur Frauen/Männer.
TG 4–6 oder TVÖD 6–8
30 %
6%
13 %
<5
2%
5%
17 %
11–20
5%
40
1%
8%
21–30
16 %
8%
0%
3%
31–40
15 %
25–30
Betriebszugehörigkeit Frauen/Männer.
> 40
0%
8%
51–60
39
20 %
10 %
2%
0%
10 %
20 %
30 %
Männer 48 %
89
92755_Nachhaltigk_06
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17:03 Uhr
Seite 90
Über diesen Bericht.
Mit ihrer Orientierung an den wichtigsten internationalen Nachhaltigkeitsstandards und durch die
Einbeziehung auch kritischer Stakeholdergruppen
in den Entwicklungsprozess gewährleistet die GRI
eine hohe Qualität und Vollständigkeit im Sinne der
Berücksichtigung der wichtigsten Nachhaltigkeitsthemen und -aspekte. Aus Sicht der LBBW bieten die
GRI-Leitlinien damit eine gute Grundlage zur Ermittlung der wichtigsten unternehmensspezifischen Nachhaltigkeitsthemen. Die LBBW fördert diese Entwicklung
und hat daher die Kosten der Übersetzung der
G3-Richtlinien in die deutsche Sprache übernommen.
90
Von
der GRI
geprüft
Pflicht
C+
B
B+
A
A+
Bericht extern bestätigt
Von
externen
Dritten
geprüft
C
Bericht extern bestätigt
2002
In Accordance
Selbsteinschätzung
Bericht extern bestätigt
Dieser Bericht orientiert sich thematisch wesentlich
an den G3-Leitlinien der Global Reporting Initiative
(GRI). Diese Leitlinien gewinnen zunehmend an
Bedeutung und gelten als der internationale Standard
im Bereich Nachhaltigkeitsberichterstattung. Darüber
hinaus werden sie tendenziell immer stärker in die
Kriterienkataloge von Nachhaltigkeitsratings
eingebunden.
GRI-Anwendungsebenen
Bei GRI-basierten Berichten können Berichtersteller auf
Grundlage der »GRI-Anwendungsebenen« die Ebene
benennen, auf der sie den GRI-Berichtsrahmen angewendet haben. Die LBBW hat daher eine entsprechende Selbsteinstufung vorgenommen.
Optional
Die Umweltdaten und -kennzahlen dieses Berichts
beziehen sich auf das Jahr 2005, Zahlen zur LBBW
sowie Personaldaten und -kennzahlen auf 2006. Der
Schwerpunkt der Inhalte wird auf den Zeitraum des
Jahres 2006 gelegt, die Themen reichen aber bis ins
Jahr 2007 hinein. Vorgänger dieses Berichts ist die
Umwelterklärung 2006, die im vierten Quartal 2006
veröffentlicht wurde. Die LBBW plant, beginnend mit
dieser Ausgabe ihre Nachhaltigkeitsberichte zukünftig
in einem jährlichen Zyklus zu veröffentlichen.
Der vorliegende Nachhaltigkeitsbericht enthält auch
die Umwelterklärung. Diese besteht aus den Kapiteln
(bzw. Unterkapiteln):
Unternehmensporträt
Nachhaltigkeitspolitik
Nachhaltigkeitsprogramm
Gültigkeitsbereich
Zertifizierungen
Nachhaltige Produkte
LBBW Verbesserungsprozess
Verantwortung für die Umwelt
Lieferantenbeziehungen
Kommunikation
Zahlen und Fakten.
Die Gültigkeitserklärung des externen Gutachters
bezieht sich ausschließlich auf diese Kapitel bzw.
Unterkapitel.
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12.11.2007
17:03 Uhr
Seite 91
Gültigkeitserklärung.
Die Umweltpolitik, die Umweltziele, das Umweltprogramm, das Umweltmanagementsystem und
das Umweltbetriebsprüfungsverfahren der Firma
Die nächste konsolidierte Umwelterklärung wird im Juni
2008 der Öffentlichkeit vorgelegt.
Braunschweig, 22. Oktober 2007
Landesbank Baden-Württemberg
am Standort Stuttgart
entsprechen den Anforderungen der Verordnung (EG)
761/2001 (geändert durch EG Nr. 196/2006, veröffentlicht im Amtsblatt der EU L 32/6 am 4. Februar 2006).
Die Kapitel
Unternehmensporträt
Nachhaltigkeitspolitik
Nachhaltigkeitsprogramm
Gültigkeitsbereich
Zertifizierungen
Nachhaltige Produkte
LBBW Verbesserungsprozess
Verantwortung für die Umwelt
Lieferantenbeziehungen
Kommunikation
Zahlen und Fakten
dieses Nachhaltigkeitsberichts bilden die aktualisierte
Umwelterklärung 2007 der LBBW. Die Daten und
Angaben der aktualisierten Umwelterklärung 2007
sind zuverlässig. Sie geben ein angemessenes und
richtiges Bild der Umweltrelevanz aller Tätigkeiten
am Standort wieder.
Dr. Ralf Utermöhlen (Umweltgutachter, D-V-0080)
AGIMUS GmbH Umweltgutachterorganisation &
Beratungsgesellschaft (D-V-0003)
Am Alten Bahnhof 6
38122 Braunschweig
91
92755_Nachhaltigk_06
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17:03 Uhr
Seite 92
Glossar.
Assets under Management (AuM)
Verwaltetes Fonds-Vermögen
Best-in-Class-Ansatz
Im Rahmen der Investitionsentscheidung werden
Unternehmen ausgewählt, die unter ethischen, sozialen und ökologischen Kriterien die beste Nachhaltigkeitsperformance aufweisen.
Dabei wird in die Unternehmen investiert, die innerhalb ihrer Branche eine überdurchschnittliche Nachhaltigkeitsperformance aufweisen. Dieser Ansatz
bietet den Vorteil zahlreicher Möglichkeiten zur
Risikostreuung, da hier grundsätzlich alle Branchen
berücksichtigt werden.
BIZ
»Bank für internationalen Zahlungsausgleich«, engl.
»Bank for International Settlements (BIS; www.bis.org).
Nicht börsennotierte Aktiengesellschaft mit Sitz in
Basel. Gegründet 1930 übt sie heute in erster Linie
die Rolle als »Bank der Zentralbanken« aus. Zentralbanken sind auch im Wesentlichen ihre Aktionäre. Die
BIZ ist unter anderem laut ihrer Satzung ein Forum
der internationalen Zusammenarbeit in Geld- und
Finanzfragen, sie verwaltet Währungsreserven zahlreicher Länder und internationaler Finanzinstitutionen
und fungiert als Aufsichtsgremium über Finanzmarktinstitutionen. Für Kreditinstitute übernimmt diese
Aufgabe seit 1974 der »Basler Ausschuss« für Bankenaufsicht, der u.a. Mindestanforderungen an die Eigenkapitalausstattung international tätiger Banken formuliert. In ihrer Neuformulierung erlangen diese unter
dem Begriff »Basel II« ab 2007 in der Europäischen
Union Verbindlichkeit.
Blade Server
Nach engl. »blade« = Klinge, Blatt. Spezielle Bauform
von Servern, die sich durch eine besonders kompakte
und damit Platz, Ressourcen und Energie sparende
92
Architektur auszeichnen (u.a. deutlich reduzierter
Lüftungsbedarf, einfache Erweiterungsmöglichkeiten
nach dem Baukastenprinzip). Bei hoher Leistungsdichte und Flexibilität erfordern sie nur eine vergleichsweise einfache Verkabelung und damit einen
geringen Kabel- und Wartungsaufwand.
Bull-Anleihe
Eine Bull-Anleihe bietet dem Anleger bei Endfälligkeit
einen gewissen (i.d.R. 100%) Kapitalschutz sowie eine
Partizipation an einem Kursanstieg des Basiswertes.
CSR
Abkürzung für »Corporate Social Responsibility«
Cost-Income-Ratio (CIR)
Kennzahl der operativen Aufwands-Ertragsrelation
und damit der Effizienz von Banken, die für ein
bestimmtes Geschäftsjahr den Verwaltungsaufwand
ins Verhältnis zu Ertragsgrößen (vor Zuführung zur
Risikovorsorge) setzt. Wesentliche Ertragsgrößen einer
Bank sind Zinsüberschuss, Provisionsergebnis und
Handelsergebnis. Grundsätzlich gilt: Je kleiner
die CIR, umso effizienter wirtschaftet das Kreditinstitut.
Deutscher Corporate Governance Kodex (DCGK)
Mit dem Deutschen Corporate Governance Kodex
sollen die in Deutschland geltenden Regeln für Unternehmensleitung und –überwachung für nationale wie
internationale Investoren transparent gemacht werden,
um so das Vertrauen in die Unternehmensführung
deutscher Gesellschaften zu stärken. Er wurde am
26. Februar 2002 von der vom Bundesministerium
für Justiz im September 2001 eingesetzten Regierungskommission Deutscher Corporate Governance
Kodex verabschiedet. Der Kodex besitzt über die
Entsprechenserklärung gemäß § 161 Aktiengesetz
(eingefügt durch das Transparenz- und Publizitätsgesetz, in Kraft getreten am 26.07.2002) eine gesetz-
92755_Nachhaltigk_06
12.11.2007
17:03 Uhr
Seite 93
Glossar
liche Grundlage. Er ist im amtlichen Teil des elektronischen Bundesanzeigers in der für die Erklärung nach
§ 161 AktG maßgeblichen Fassung bekannt gemacht.
kapital zählen insbesondere Genussrechte, nachrangige Anleihen, stille Reserven und Neubewertungsreserven.
Eigenkapital/Eigenmittel
Eigenkapital (EK) und Eigenmittel einer Bank werden
nach unterschiedlichen gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Kriterien abgegrenzt, die sich im Wesentlichen an ihrer Haftungsqualität orientieren.
§ 10 Abs. 2 KWG definiert die Eigenmittel als
Anrechenbares Eigenkapital folgendermaßen:
Haftendes Eigenkapital (bestehend aus Kernkapital
plus Ergänzungskapital abzüglich bestimmter
Beteiligungspositionen an anderen Instituten) plus so
genannte Drittrangmittel (nachrangige Kapitalien),
wie sie im Katalog des § 10 KWG aufgeführt werden.
Die Eigenmittel bestehen aus dem Kernkapital und
den ergänzenden Eigenmitteln. Das Kernkapital wird
den Eigenmitteln vollständig zugerechnet, die ergänzenden Eigenmittel nur zu maximal hundert Prozent
des Kernkapitals. Die ergänzenden Eigenmittel dürfen
damit die Höhe des Kernkapitals nicht überschreiten.
Das Kernkapital, auch Tier I-Kapital genannt, verfügt
über die höchste Haftungsqualität und besteht ausschließlich aus EK-Bestandteilen, die dem Kreditinstitut
dauerhaft zur Verfügung stehen. Es wird gemäß § 10
Abs. 2 Kreditwesengesetz ermittelt und orientiert sich
am bilanziellen Eigenkapital (eingezahltes Kapital zzgl.
einbehaltene Gewinne einschl. Haftungsrücklage und
Fonds für allgemeine Bankrisiken), das um verschiedene Positionen zu korrigieren ist (u.a. noch nicht
bilanzwirksam gewordene Positionen, Vermögensgegenstände mit eingeschränkter Haftung).
Ergänzende Eigenmittel, auch Tier II-Kapital genannt,
stellen Eigenmittel dar, die dem Kreditinstitut nicht
dauerhaft zur Verfügung stehen. Sie setzen sich vornehmlich aus Ergänzungskapital und nachrangigen
Kapitalien zusammen. Als Ergänzungskapital werden
eingezahlte Eigenmittel bezeichnet, die einem Kreditinstitut für mindestens acht Jahre zur Verfügung
stehen. Das Ergänzungskapital darf nur bei ausreichendem Jahresüberschuss verzinst und im Falle
der Insolvenz erst nach Befriedigung aller übrigen
Gläubiger zurückgezahlt werden. Zum Ergänzungs-
Eigenkapital gemäß BIZ ist die Abgrenzung des bankaufsichtsrechtlichen Eigenkapitals nach der Baseler
Eigenkapitalübereinkunft von 1988 für international
tätige Kreditinstitute. Es setzt sich zusammen aus
dem Kernkapital sowie dem Ergänzungskapital. In
der Verordnung über die angemessene Eigenmittelausstattung von Instituten, Institutsgruppen und
Finanzholding-Gruppen (Solvabilitätsverordnung)
wurden die in der europäischen Bankenrichtlinie
(2006/48/ EG) und der Kapitaladäquanzrichtlinie
(2006/49/EG) vorgegebenen europäischen Mindesteigenkapitalstandards bzw. die entsprechenden äquivalenten Vorgaben der Baseler Eigenmittelempfehlung
(»Basel II«) in nationales Recht umgesetzt. Danach
müssen die Kreditinstitute ihre Risiken (Adressrisiken,
operationelle Risiken, Marktpreisrisiken) quantifizieren
und mit Eigenmitteln unterlegen. Für die Unterlegung
von Adressrisiken und operationellen Risiken dürfen
nur Kern- und Ergänzungskapital, bei Marktpreisrisiken auch so genannte Drittrangmittel verwendet
werden. Die erforderliche Gesamtkapitalquote beträgt
mindestens 8 %.
EMAS
Abkürzung für »Eco-Management and Audit Scheme«.
Die EMAS-Verordnung ist eine für EU-Mitgliedsstaaten
freiwillige Verordnung zur Einführung von Umweltmanagement- und Umweltbetriebsprüfungssystemen.
93
92755_Nachhaltigk_06
12.11.2007
17:03 Uhr
Seite 94
Die ISO 14001 (siehe dort) ist in EMAS integriert.
Ziel von EMAS ist es, die Umweltschutzleistung über
die gesetzlichen Vorgaben hinaus zu verbessern und
darüber die Öffentlichkeit zu informieren.
Ethibel
Unabhängige Consulting-Gesellschaft mit Sitz in
Brüssel, die ein geschütztes Gütesiegel für nachhaltige
Investmentfonds in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union vergibt. Das Label bietet die Garantie,
dass die hiermit ausgezeichneten Investmentfonds
einzig und allein in Unternehmen investieren, die auf
der Grundlage des Ethibel Evaluierungsmodells ausgewählt wurden.
extend
extend ist ein Girokonto, ein sog. Mehrwertkonto, das
mit bankfremden Zusatzprodukten ausgestattet ist.
Diese Leistungen aus den Bereichen Sicherheit (z.B.
Zahlungskartenschutz), Service (z.B. Kundenmagazin
frei Haus), Freizeit (z.B. Ticket-Service) und Reise (z.B.
Reisebuchungsservice mit Rückvergütung) vermitteln
einen Zusatznutzen, der die Zufriedenheit der Kunden
laut Marktforschungsergebnissen deutlich erhöht.
GRI
Abkürzung von »Global Reporting Initiative«. Die GRI
wurde 1997 als Gemeinschaftsinitiative der U.S. NGO
»Coalition for Environmentally Responsible Economics
(CERES)« und dem Umweltprogramm der Vereinten
Nationen (UNEP) gegründet. Die GRI entwickelt auf
der Basis eines kontinuierlichen internationalen
Dialogs mit verschiedenen Stakeholdern Richtlinien
zur Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten von
Unternehmen, Regierungen und NGOs. Sie will
damit Qualität, Detailgenauigkeit und Anwendbarkeit
der Nachhaltigkeitsberichterstattung verbessern
und über Transparenz und Standardisierung internationale Vergleichbarkeit der Berichte schaffen.
Das GRI-Sekretariat hat seinen Sitz in Amsterdam.
94
ISO 14001
Die ISO 14001 ist seit 1996 in Kraft; 2005 wurde
eine überarbeitete Fassung als deutsche DIN-Norm
veröffentlicht. Die Umweltmanagementnorm ISO
14001 legt weltweit anerkannte Anforderungen an
ein Umweltmanagementsystem fest und ist Teil der
Normenfamilie der Internationalen Organisation für
Normung (ISO). Diese Normenfamilie beinhaltet zahlreiche weitere Normen zu verschiedenen Bereichen
des Umweltmanagements, u.a. zu Ökobilanzen, zu
Umweltkennzahlen bzw. zur Umweltleistungsbewertung.
Jumbo-Pfandbriefe
Pfandbriefe (engl.: Covered Bonds) sind Inhaberschuldverschreibungen von Real-Kreditinstituten wie Hypothekenbanken oder Landesbanken und dürfen nur nach
staatlicher Genehmigung emittiert werden. Jumbos
(engl.: Jumbo-Covered-Bonds) sind eine besonders
liquide und standardisierte Sonderform des Pfandbriefs.
Das Mindestvolumen eines Jumbos liegt bei 1,0 Mrd.
EUR (alternativ möglich: bei Emission 750 Mio. EUR
sowie Aufstockung auf mindestens 1,0 Mrd. EUR innerhalb von 180 Tagen nach der Emission). Für jeden
Jumbo müssen mindestens fünf verschiedene Market
Maker den Marktteilnehmern für Anfragen von bis zu
15 Mio. EUR zu den üblichen Handelszeiten verbindliche
Geld- und Briefkurse innerhalb festgelegter Spreads
(Differenz zwischen Ankauf- und Abgabekurs) quotieren.
Länderrisiko
Als Länderrisiko versteht die LBBW eine engere Fassung
des Transferrisikos, nämlich die Gefährdung der Rückführung von Auslandsengagements ins Inland als Folge
der Beschränkung des freien Geld- und Kapitalmarktverkehrs oder aus anderen politischen Gründen. Das
Länderrisiko existiert unabhängig von der Bonität des
Kreditnehmers. Die Steuerung und Begrenzung der
Länderrisiken erfolgt je nach Land in Form von
Länderlimiten.
92755_Nachhaltigk_06
12.11.2007
17:03 Uhr
Seite 95
Glossar
NGO
Abkürzung für »Non-Governmental Organisation«,
Nichtregierungsorganisation. Grundsätzlich jeder
Verein und jede Organisation, die die Interessen ihrer
Mitglieder regierungsunabhängig und ohne Gewinnerzielungsabsicht vertreten.
oekom research AG
Unabhängige Rating-Agentur im Bereich nachhaltige
Investments mit Sitz in München, die Informationen
über die ökologische und soziale Performance von
Unternehmen, Branchen und Staaten bereitstellt.
Schufa
Kurzform der ursprünglich 1927 in Berlin gegründeten
»Schutzgemeinschaft für Absatzfinanzierung«. Die
heutige, im Jahr 2000 aus der Bundes-SCHUFA e.V.
hervorgegangene SCHUFA Holding AG mit Sitz in
Wiesbaden ist eine vorwiegend von der Kreditwirtschaft privatwirtschaftlich organisierte Auskunftei,
deren Geschäftszweck es ist, ihre Vertragspartner
vor Kreditausfällen zu schützen. Die SCHUFA sammelt
kreditwürdigkeitsrelevante Daten (sog. »Positivmerkmale« und »Negativmerkmale«), die ihr von ihren
Vertragspartnern über deren Kunden übermittelt
werden – vorbehaltlich der Zustimmung der Kunden.
Die SCHUFA beauskunftet jährlich viele hundert
Millionen Kreditanträge hinsichtlich ihrer Kreditwürdigkeit.
SiRi Company
Abkürzung für »Sustainable Investment Research
International Company Ltd.«. Nach eigenen Angaben
das weltweit größte internationale Netzwerk von
Sustainable Investment Research Instituten.
SRI
Abkürzung für »Socially Responsible Investment«,
sozial verantwortliches Investment
Themen/Strategie-Zertifikate
Von Banken emittierte Anlagezertifikate, die dem
Investor die Möglichkeit zur Partizipation an bestimmten Themen (z.B. Solar, Nachhaltigkeit) oder Strategien
(z.B. hohe Dividendenrenditen) bieten. Die ausgewählten Basiswerte werden in Form eines Korbes, auch
Basket genannt, gebündelt. Üblicherweise erfolgt eine
regelmäßige Anpassung des Baskets an geänderte
Marktbedingungen.
TVöD
Abkürzung für »Tarifvertrag für den öffentlichen
Dienst«
UNEP
Abkürzung für »United Nations Environment Programme«. Das 1972 gegründete Umweltprogramm
der Vereinten Nationen mit Hauptsitz in Nairobi regt
weltweit Projekte zum schonenden Umgang mit der
Umwelt und zur nachhaltigen Entwicklung an. Nach
seinem Selbstverständnis ist das Programm »die
Stimme der Umwelt« bei den Vereinten Nationen.
UNEP FI
Die »United Nations Environment Programme Finance
Initiative« ist eine globale Partnerschaft (Public Private
Partnership) zwischen der UNEP (siehe dort) und zahlreichen Finanzinstituten auf der ganzen Welt. Sie hat
sich die Integration von Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekten auf allen Unternehmensebenen in der
Finanzwirtschaft zum Ziel gesetzt. Durch Unterzeichnen eines UNEP FI Statements bekennt sich ein Finanzdienstleistungsunternehmen zum Leitbild der Nachhaltigen Entwicklung als einer entscheidenden unternehmerischen Verpflichtung sowie einem wesentlichen
Bestandteil seiner gesellschaftspolitischen Verantwortung. Darüber hinaus verpflichtet es sich unter
anderem, die von ihm angewendeten Methoden regelmäßig zu aktualisieren, um relevanten Entwicklungen
im Umweltmanagement Rechnung zu tragen.
95
92755_Nachhaltigk_06
12.11.2007
17:03 Uhr
Seite 96
VfU
Verein für Umweltmanagement in Banken, Sparkassen
und Versicherungen e.V. Gegründet 1994, hat sich
der VfU zum Ziel gesetzt, Finanzdienstleistern, die
Verantwortung für eine nachhaltige, umweltgerechte
Entwicklung übernehmen, ein Forum für den fachbezogenen Meinungs- und Informationsaustausch zu
bieten und neue Strategien und geeignete Instrumente
zur praktischen Umsetzung der Anforderungen aus
dem Konzept der nachhaltigen Entwicklung abzuleiten. Der VfU organisiert themenspezifische Expertenkreise, deren Ergebnisse zeitnah für alle Vereinsmitglieder, aber auch außerhalb über Seminare, Tagungen
und Veröffentlichungen anderen Interessenten zugänglich gemacht werden. Der VfU ist der einzige
europäische Verein, der sich speziell mit Umweltmanagement-Fragestellungen bei Finanzdienstleistern
beschäftigt.
vigeo group
Eine der führenden europäischen Agenturen
für Nachhaltigkeits-Ratings. Sie bewertet die
CSR-Performance von Unternehmen in Bezug auf
Umwelt-, Sozial- und Corporate Governance-Kriterien
und identifiziert entsprechende Risikofaktoren.
96
12.11.2007
17:05 Uhr
Seite 1
Der Nachhaltigkeitsbericht 2006/2007.
Mit aktualisierter Umwelterklärung 2007.*
Impressum.
Herausgeber:
Landesbank Baden-Württemberg
Am Hauptbahnhof 2
70173 Stuttgart
www.LBBW.de
kontakt@LBBW.de
Konzeption & Realisation:
Landesbank Baden-Württemberg
Strichpunkt, Stuttgart
Frenzel & Co. GmbH, Oberursel
Lithografie:
types GmbH, Stuttgart
3
Vorwort des Vorstandes
4
Unternehmensporträt
8
Konzentriert
Druck:
W. Kohlhammer, Stuttgart
Beispiele für nachhaltiges Engagement im LBBW Konzern
Fotografie:
Thomas Dasuber
Andreas Pohlmann
Ansgar Pudenz
29
Strategie und Management
Nachhaltigkeitspolitik | Nachhaltigkeitsprogramm | Gültigkeitsbereich |
Zertifizierungen | Corporate Governance | Leitbild
45
Selbstverpflichtungen
46
Ökonomie
48
Verantwortung für unsere Kunden
Qualitätsmanagement | Datenschutz | Nachhaltige Produkte | Kundenbefragung
54
Verantwortung für unsere Mitarbeiter
Arbeits- und Gesundheitsschutz | Personalentwicklung |
Chancengleichheit | Gleichstellung für behinderte Menschen |
LBBW Verbesserungsprozess | Betriebliche Altersvorsorge |
Familie und Beruf | Mitbestimmung | Vergütungsstruktur
63
Verantwortung für die Gesellschaft
Sponsoring | LBBW-Sammlungen | LBBW-Stiftungen | Spenden
Der Nachhaltigkeitsbericht 2006/2007. Konzentriert.
92755_Nachh_BundB
69
Verantwortung für die Umwelt
74
Lieferantenbeziehungen
76
Kommunikation
Interne Kommunikation | Externe Kommunikation | Ratings |
Stakeholderdialog | Mitgliedschaften
80
90
91
92
98
Zahlen und Fakten
Über diesen Bericht
Gültigkeitserklärung
Glossar
Impressum
Ansprechpartner
GRI-Index
* Die Kapitel (bzw. Unterkapitel) Unternehmensporträt, Nachhaltigkeitspolitik, Nachhaltigkeitsprogramm, Gültigkeitsbereich, Zertifizierungen, Nachhaltige Produkte, LBBW Verbesserungsprozess, Verantwortung für die Umwelt, Lieferantenbeziehungen, Kommunikation sowie
Zahlen und Fakten bilden die aktualisierte Umwelterklärung 2007 der LBBW. Die konsolidierte
Umwelterklärung aus dem Jahr 2005 finden Sie unter http://www.LBBW.de/nachhaltigkeit
194
212
8
212
194
Unsere Marken im Überblick.
GRI-Index.*
Die LBBW stellt das Dach des LBBW-Konzerns dar. Sie betreibt das Kapitalmarktgeschäft in seiner ganzen Bandbreite
und stellt Dienstleistungen im internationalen Geschäft zur Verfügung. Sie betreut die überregionalen und internationalen Unternehmenskunden des Konzerns, institutionelle Kunden sowie Einrichtungen der öffentlichen Hand. Ferner
nimmt sie innerhalb des Konzerns Steuerungsfunktionen wahr und bündelt bei sich Tätigkeiten, die das Kundengeschäft
unterstützen sowie Aktivitäten, bei denen kein regionaler Kundenbezug erforderlich ist. Daneben nimmt sie zentrale
Abwicklungs- und Dienstleistungsfunktionen für den Gesamtkonzern wahr. Einen weiteren wichtigen Schwerpunkt
stellt ihre Funktion als Zentralbank für die Sparkassen in Baden-Württemberg und – gemeinsam mit der Landesbank
Rheinland-Pfalz – der Sparkassen in Rheinland-Pfalz dar.
Baden-Württembergische Bank (BW-Bank).
Die BW-Bank betreibt das Privat- und Unternehmenskundengeschäft mit Schwerpunkt im Kernmarkt Baden-Württemberg
mit einem umfassenden Spektrum an Produkten und Dienstleistungen. Über traditionelle Bankdienstleistungen wie
Giro- und Kartengeschäft, klassische Finanzierungslösungen und Wertpapieraktivitäten hinaus bietet die BW-Bank ihren
Privatkunden spezielle Dienstleistungen an, die vom Financial Planning bis hin zum Stiftungsmanagement reichen. Bei
ihren Unternehmenskunden fokussiert sie sich auf den Mittelstand. Deren Finanzierungsbedarf deckt sie über die
klassischen Instrumente hinaus mit der gesamten innovativen Produktpalette im LBBW-Konzern. Sie nimmt für die LBBW
die Aufgaben einer Sparkasse auf dem Gebiet der Landeshauptstadt Stuttgart wahr. Außerhalb der Landeshauptstadt
wendet sie sich vor allem an Anlage-, Private Banking- und Unternehmenskunden. Ihre starke regionale Verwurzelung
und Kundennähe zeigen sich im dichten Netz von mehr als 200 Filialen.
Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP).
Die Landesbank Rheinland-Pfalz konzentriert ihre Finanzierungs-, Anlage- und Serviceleistungen auf den Bedarf mittelständischer Unternehmenskunden ihres Kernmarktes Rheinland-Pfalz und angrenzender Wirtschaftsräume. Ferner ist sie
Kompetenzcenter für ausgewählte Branchen im Konzern. Sie verfügt über den vollen Zugriff auf das Produktangebot
und das internationale Kapitalmarkt-Know-how im LBBW-Konzern. Für den LBBW-Konzern bündelt sie die Kompetenzen
für die Wirtschaftsräume Frankreich und Benelux im Bereich Immobilien. Als Staats- und Kommunalbank steht sie Land
und Kommunen als Partner zur Seite. Gemeinsam mit der LBBW nimmt sie die Sparkassenzentralbankfunktion für die
Sparkassen in Rheinland-Pfalz wahr.
Unsere Marken im Überblick.
Landesbank Baden-Württemberg (LBBW).
Weitere Informationen zur Nachhaltigkeit bei der
LBBW sowie den Bericht zum Download in deutscher
und englischer Fassung finden Sie unter
http://www.LBBW.de/nachhaltigkeit
Weitere Exemplare des deutschen Nachhaltigkeitsberichts können bestellt werden:
per Mail: Thomas.Derr@LBBW.de
per Fax: 0711 127-6677100
Redaktionsschluss
1. Oktober 2007.
Hinweis zum Papier
Interviewteil und Umschlag gedruckt auf Job Parilux,
Scheufelen GmbH & Co. KG, Papier mit Frischfaseranteil, der aus nachhaltig und kontrolliert wieder aufgeforstetem Bestand gewonnen wurde.
Berichtsteil gedruckt auf Envirotop, Papier Union
GmbH, 100 % Recyclingpapier mit Umweltzeichen
»Blauer Engel«.
Ansprechpartner zum Bericht
Konzernkommunikation/Marketing:
Michael Pfister, Bereichsleiter, Pressesprecher
Corporate Sustainability:
Peter Mayer, Bereichsleiter
Dr. Gerhard Fischer, Abteilungsleiter
Silvia Weiß, Referatsleiterin
Thomas Derr, Referent
Karin Friedle, Referentin
Elke Hauser, Referentin
Kontakt:
Landesbank Baden-Württemberg
2490/H Corporate Sustainability
Am Hauptbahnhof 2
70144 Stuttgart
www.LBBW.de/nachhaltigkeit
kontakt@LBBW.de
GRI G3
1.
1.1
1.2
2.
2.1
2.2
2.3
2.4
2.5
2.6
2.7
2.8
2.9
2.10
3.
3.1
3.2
3.3
3.4
3.5
3.6
3.7
3.8
3.9
3.10
3.11
3.12
3.13
4.
4.1
4.2
4.3
4.4
4.5
4.6
4.7
Produktorientierte Konzernunternehmen.
Im LBBW-Konzern stellt eine Reihe weiterer Tochtergesellschaften spezifische Produkte und Dienstleistungen bereit.
Das komplette Spektrum des Leasinggeschäfts wurde 2006 in der neu gegründeten LBBW Leasing Holding konzernweit
zusammengefasst. Unter dem neuen Dach stehen drei operativ tätige Gesellschaften: Die SüdLeasing stellt Kfz-Leasing
sowie Lösungen für großvolumiges Mobilienleasing bereit, während sich die MKB/MMV auf das kleinvolumige Mobilienleasing konzentriert. Die LHI, die zu 51% zum LBBW-Konzern gehört, ist auf Immobilienleasing und das Fondsgeschäft
fokussiert. Die LBBW Immobilien GmbH ist das Immobilienkompetenzzentrum innerhalb des LBBW-Konzerns mit Fokus
auf Wohn- und Gewerbeimmobilienmanagement, der Projektentwicklung, der Investmentberatung und der Kommunalentwicklung. Die SüdFactoring GmbH bietet ihren Kunden alle Leistungen rund um Factoring. Das institutionelle Asset
Management wird von der BWInvest, die als Servicegesellschaft Produktions- und Abwicklungsleistungen übernimmt,
und der LBBW Asset Management, die Spezialfonds für institutionelle Kunden sowie Publikumsfonds für Institutionelle
und Privatanleger managt, abgedeckt. Eigenkapitalfinanzierungen werden durch spezielle Tochterunternehmen, die
unter dem Dach der Beteiligungsmanagementgesellschaft mbH gebündelt sind, bereitgestellt.
4.8
4.9
4.10
4.11
4.12
4.13
4.14
4.15
4.16
4.17
5.
EC1
EC2
EC3
EC4
EC5
EC6
EC7
Berichtselement
Strategie und Analyse
Vision und Strategie
Nachhaltigkeitsauswirkungen, Chancen und Risiken
Organisationsprofil
Name der Organisation
Marken, Produkte und Dienstleistungen
Organisationsstruktur
Hauptsitz der Organisation
Länder der Geschäftstätigkeit
Eigentümerstruktur, Rechtsform
Märkte
Größe der Organisation
Wesentliche Veränderungen der Größe, Struktur,
Eigentumsverhältnisse
Preise
Berichtsparameter
Berichtszeitraum
Veröffentlichung des letzten Berichts
Berichtszyklus
Ansprechpartner
Bestimmung des Berichtsinhalts
Berichtsgrenze
Beschränkungen des Berichtsumfangs oder der
-grenzen
Grundlage für die Berichterstattung über
Joint Ventures etc.
Erhebungsmethoden und Berechnungsgrundlagen
Begründung der neuen Darstellung von
Informationen im Vergleich zu früheren Berichten
Wesentliche Veränderungen des Umfangs, der
Berichtsgrenzen oder der verwendeten Messmethoden
Index nach GRI
Bestätigung durch externe Dritte
Governance, Verpflichtungen und Engagement
Führungsstruktur der Organisation
Vorsitzender des Vorstands/Geschäftsführer
Unabhängige Mitglieder des höchsten
Leitungsorgans
Mechanismen für Empfehlungen oder Anweisungen
an den Vorstand/Aufsichtsrat
Kopplung der Vergütung des oberen Managements
mit der Nachhaltigkeitsleistung der Organisation
Mechanismen zur Vermeidung von Interessenkonflikten im Vorstand
Bestimmung der Qualifikation und der Erfahrung
der Leitungsgremien im Bezug auf Nachhaltigkeitsthemen
Leitbilder, interner Verhaltenskodex und Prinzipien;
Art und Weise der Umsetzung
Verfahren des Vorstands zur Überwachung der
Nachhaltigkeitsleistung
Verfahren zur Bewertung der Nachhaltigkeitsleistung des Vorstands
Vorsorgeprinzip
Vereinbarungen, Prinzipien oder externe Initiativen
Mitgliedschaften
Einbezogene Stakeholdergruppen
Auswahl der Stakeholder
Einbeziehung von Stakeholdern
Berücksichtigung zentraler Anliegen der Stakeholder
Managementansatz und Leistungsindikatoren
Ökonomische Leistungsindikatoren
Erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
Finanzielle Folgen des Klimawandels
Umfang der betrieblichen sozialen Zuwendungen
Finanzielle Zuwendungen der öffentlichen Hand
Verhältnis der Standard- Eintrittsgehälter zum
lokalen Mindestlohn
Standortbezogene Auswahl von Zulieferern
Standortbezogene Personalauswahl
Seite
3, 29-31
47
GRI G3 Berichtselement
EC8
Infrastrukturinvestitionen und Dienstleistungen,
die vorrangig im öffentlichen Interesse erfolgen
EC9
4,5
4,5
4-7
4
7
42
4,5
4
4,5
EN3
k. A.
EN6
90
90
90
siehe
Umschlag
90
41
41, 69, 80,
82
41, 80, 82
EN1
EN2
EN4
EN5
EN7
EN8
EN9
EN10
EN11
69, 81
3, 90
EN12
41, 80, 82
EN13
EN14
»Ausklappseite«
k. A.
6, 42, 43
6
k. A.
62
EN15
EN16
EN17
EN18
EN19
EN20
k. A.
k. A.
k. A.
42, 43, 44,
45, 48
31
EN21
EN22
EN23
EN24
EN25
EN26
EN27
EN28
k. A.
EN29
k. A.
45, 79
79
78, 79
78, 79
78, 79
78, 79
46
47
60
k. A.
k. A.
EN30
LA1
LA2
LA3
LA4
LA5
LA6
LA7
Wesentliche indirekte wirtschaftliche Auswirkungen
Ökologische Leistungsindikatoren
Gewicht oder Volumen der eingesetzten Materialien
Anteil von Recyclingmaterial am
Gesamtmaterialeinsatz
Direkter Energieverbrauch
(nach Primärenergieträgern)
Indirekter Energieverbrauch
(nach Primärenergieträgern)
Eingesparte Energie aufgrund von umweltbewusstem Einsatz und Effizienzsteigerungen
Initiativen zur Gestaltung von Produkten und
Dienstleistungen mit höherer Energieeffizienz und
solchen, die auf erneuerbaren Energien basieren
sowie dadurch erreichte Verringerung des Energiebedarfs
Initiativen zur Verringerung des indirekten Energieverbrauchs und erzielte Einsparungen
Gesamtwasserentnahme nach Quellen
Wasserquellen, die wesentlich von der Entnahme
von Wasser betroffen sind
Anteil in Prozent und Gesamtvolumen an rückgewonnenem und wiederverwendetem Wasser
Grundstücke in oder angrenzend an
Schutzgebiete
Auswirkungen der Geschäftstätigkeit auf die
Biodiversität in Schutzgebieten
Geschützte oder wiederhergestellte natürliche
Lebensräume
Strategien, laufende Maßnahmen und Zukunftspläne für das Management der Auswirkungen auf
die Biodiversität
Gefährdete Arten
Direkte und indirekte Treibhausgasemissionen nach
Gewicht
Andere Treibhausgasemissionen
Initiativen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen und erzielte Ergebnisse
Ozonschädigende Substanzen nach Gewicht
NOx, SOx und andere Luftemissionen nach Art
und Gewicht
Wassereinleitung in Gewässer
Abfallmenge nach Art und Entsorgungsmethode
Wesentliche Freisetzungen
Gefährliche Abfälle nach Basler Konvention
Auswirkung von Abwässer auf die Biodiversität
Initiativen zur Minimierung von Umweltauswirkungen der Produkte und Dienstleistungen
Anteil von Produkten, deren Verpackungen wiederverwendet wurden
Strafen für Nichteinhaltung der Rechtsvorschriften
im Umweltbereich
Wesentliche Umweltauswirkungen durch den
Transport von Produkten, anderen Gütern und
Materialien sowie von Mitarbeitern
Gesamte Umweltschutzausgaben
Arbeitsbedingungen
Belegschaft nach Beschäftigungsverhältnissen und
Regionen
Mitarbeiterfluktuation nach Altersgruppe,
Geschlecht und Regionen
Betriebliche Leistungen für Vollzeitbeschäftigte
Anteil Mitarbeiter mit Tarifverträgen
Mitteilungsfrist(en) in Bezug auf wesentliche
betriebliche Veränderungen
In Arbeitsschutzausschüssen vertretene Mitarbeiter
Verletzungen, Berufskrankheiten, Abwesenheitsquote und Todesfälle
Seite
16-19,
24-27,
63-68
53
k. A.
73, 87
k. A.
70, 71, 80,
82, 83, 84
k. A.
k. A.
32-40,
70-72
70, 71, 86
k. A.
73
k. A.
k. A.
k. A.
k. A.
k. A.
71, 80, 82
k. A.
72, 73
k. A.
k. A.
k. A.
70, 71, 85
k. A.
85
k. A.
k. A.
k. A.
31
70, 71, 72,
73, 85
k. A.
54, 88, 89
54, 55
k. A.
62, 89
k. A.
55
56
75
k. A.
k. A.: keine Angaben
* Aufgeführt werden an dieser Stelle die Indikatoren nach G3 sowie die Indikatoren der Financial Services Sector Supplements, Social Performance 2002. Letztere
befanden sich bei Redaktionsschluss in Überarbeitung und werden in der neuen Fassung in zukünftige Nachhaltigkeitsberichte der LBBW Eingang finden.
194
212
8
212
194
Unsere Marken im Überblick.
GRI-Index.*
Die LBBW stellt das Dach des LBBW-Konzerns dar. Sie betreibt das Kapitalmarktgeschäft in seiner ganzen Bandbreite
und stellt Dienstleistungen im internationalen Geschäft zur Verfügung. Sie betreut die überregionalen und internationalen Unternehmenskunden des Konzerns, institutionelle Kunden sowie Einrichtungen der öffentlichen Hand. Ferner
nimmt sie innerhalb des Konzerns Steuerungsfunktionen wahr und bündelt bei sich Tätigkeiten, die das Kundengeschäft
unterstützen sowie Aktivitäten, bei denen kein regionaler Kundenbezug erforderlich ist. Daneben nimmt sie zentrale
Abwicklungs- und Dienstleistungsfunktionen für den Gesamtkonzern wahr. Einen weiteren wichtigen Schwerpunkt
stellt ihre Funktion als Zentralbank für die Sparkassen in Baden-Württemberg und – gemeinsam mit der Landesbank
Rheinland-Pfalz – der Sparkassen in Rheinland-Pfalz dar.
Baden-Württembergische Bank (BW-Bank).
Die BW-Bank betreibt das Privat- und Unternehmenskundengeschäft mit Schwerpunkt im Kernmarkt Baden-Württemberg
mit einem umfassenden Spektrum an Produkten und Dienstleistungen. Über traditionelle Bankdienstleistungen wie
Giro- und Kartengeschäft, klassische Finanzierungslösungen und Wertpapieraktivitäten hinaus bietet die BW-Bank ihren
Privatkunden spezielle Dienstleistungen an, die vom Financial Planning bis hin zum Stiftungsmanagement reichen. Bei
ihren Unternehmenskunden fokussiert sie sich auf den Mittelstand. Deren Finanzierungsbedarf deckt sie über die
klassischen Instrumente hinaus mit der gesamten innovativen Produktpalette im LBBW-Konzern. Sie nimmt für die LBBW
die Aufgaben einer Sparkasse auf dem Gebiet der Landeshauptstadt Stuttgart wahr. Außerhalb der Landeshauptstadt
wendet sie sich vor allem an Anlage-, Private Banking- und Unternehmenskunden. Ihre starke regionale Verwurzelung
und Kundennähe zeigen sich im dichten Netz von mehr als 200 Filialen.
Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP).
Die Landesbank Rheinland-Pfalz konzentriert ihre Finanzierungs-, Anlage- und Serviceleistungen auf den Bedarf mittelständischer Unternehmenskunden ihres Kernmarktes Rheinland-Pfalz und angrenzender Wirtschaftsräume. Ferner ist sie
Kompetenzcenter für ausgewählte Branchen im Konzern. Sie verfügt über den vollen Zugriff auf das Produktangebot
und das internationale Kapitalmarkt-Know-how im LBBW-Konzern. Für den LBBW-Konzern bündelt sie die Kompetenzen
für die Wirtschaftsräume Frankreich und Benelux im Bereich Immobilien. Als Staats- und Kommunalbank steht sie Land
und Kommunen als Partner zur Seite. Gemeinsam mit der LBBW nimmt sie die Sparkassenzentralbankfunktion für die
Sparkassen in Rheinland-Pfalz wahr.
Unsere Marken im Überblick.
Landesbank Baden-Württemberg (LBBW).
Weitere Informationen zur Nachhaltigkeit bei der
LBBW sowie den Bericht zum Download in deutscher
und englischer Fassung finden Sie unter
http://www.LBBW.de/nachhaltigkeit
Weitere Exemplare des deutschen Nachhaltigkeitsberichts können bestellt werden:
per Mail: Thomas.Derr@LBBW.de
per Fax: 0711 127-6677100
Redaktionsschluss
1. Oktober 2007.
Hinweis zum Papier
Interviewteil und Umschlag gedruckt auf Job Parilux,
Scheufelen GmbH & Co. KG, Papier mit Frischfaseranteil, der aus nachhaltig und kontrolliert wieder aufgeforstetem Bestand gewonnen wurde.
Berichtsteil gedruckt auf Envirotop, Papier Union
GmbH, 100 % Recyclingpapier mit Umweltzeichen
»Blauer Engel«.
Ansprechpartner zum Bericht
Konzernkommunikation/Marketing:
Michael Pfister, Bereichsleiter, Pressesprecher
Corporate Sustainability:
Peter Mayer, Bereichsleiter
Dr. Gerhard Fischer, Abteilungsleiter
Silvia Weiß, Referatsleiterin
Thomas Derr, Referent
Karin Friedle, Referentin
Elke Hauser, Referentin
Kontakt:
Landesbank Baden-Württemberg
2490/H Corporate Sustainability
Am Hauptbahnhof 2
70144 Stuttgart
www.LBBW.de/nachhaltigkeit
kontakt@LBBW.de
GRI G3
1.
1.1
1.2
2.
2.1
2.2
2.3
2.4
2.5
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2.7
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2.9
2.10
3.
3.1
3.2
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3.5
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3.7
3.8
3.9
3.10
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3.12
3.13
4.
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Produktorientierte Konzernunternehmen.
Im LBBW-Konzern stellt eine Reihe weiterer Tochtergesellschaften spezifische Produkte und Dienstleistungen bereit.
Das komplette Spektrum des Leasinggeschäfts wurde 2006 in der neu gegründeten LBBW Leasing Holding konzernweit
zusammengefasst. Unter dem neuen Dach stehen drei operativ tätige Gesellschaften: Die SüdLeasing stellt Kfz-Leasing
sowie Lösungen für großvolumiges Mobilienleasing bereit, während sich die MKB/MMV auf das kleinvolumige Mobilienleasing konzentriert. Die LHI, die zu 51% zum LBBW-Konzern gehört, ist auf Immobilienleasing und das Fondsgeschäft
fokussiert. Die LBBW Immobilien GmbH ist das Immobilienkompetenzzentrum innerhalb des LBBW-Konzerns mit Fokus
auf Wohn- und Gewerbeimmobilienmanagement, der Projektentwicklung, der Investmentberatung und der Kommunalentwicklung. Die SüdFactoring GmbH bietet ihren Kunden alle Leistungen rund um Factoring. Das institutionelle Asset
Management wird von der BWInvest, die als Servicegesellschaft Produktions- und Abwicklungsleistungen übernimmt,
und der LBBW Asset Management, die Spezialfonds für institutionelle Kunden sowie Publikumsfonds für Institutionelle
und Privatanleger managt, abgedeckt. Eigenkapitalfinanzierungen werden durch spezielle Tochterunternehmen, die
unter dem Dach der Beteiligungsmanagementgesellschaft mbH gebündelt sind, bereitgestellt.
4.8
4.9
4.10
4.11
4.12
4.13
4.14
4.15
4.16
4.17
5.
EC1
EC2
EC3
EC4
EC5
EC6
EC7
Berichtselement
Strategie und Analyse
Vision und Strategie
Nachhaltigkeitsauswirkungen, Chancen und Risiken
Organisationsprofil
Name der Organisation
Marken, Produkte und Dienstleistungen
Organisationsstruktur
Hauptsitz der Organisation
Länder der Geschäftstätigkeit
Eigentümerstruktur, Rechtsform
Märkte
Größe der Organisation
Wesentliche Veränderungen der Größe, Struktur,
Eigentumsverhältnisse
Preise
Berichtsparameter
Berichtszeitraum
Veröffentlichung des letzten Berichts
Berichtszyklus
Ansprechpartner
Bestimmung des Berichtsinhalts
Berichtsgrenze
Beschränkungen des Berichtsumfangs oder der
-grenzen
Grundlage für die Berichterstattung über
Joint Ventures etc.
Erhebungsmethoden und Berechnungsgrundlagen
Begründung der neuen Darstellung von
Informationen im Vergleich zu früheren Berichten
Wesentliche Veränderungen des Umfangs, der
Berichtsgrenzen oder der verwendeten Messmethoden
Index nach GRI
Bestätigung durch externe Dritte
Governance, Verpflichtungen und Engagement
Führungsstruktur der Organisation
Vorsitzender des Vorstands/Geschäftsführer
Unabhängige Mitglieder des höchsten
Leitungsorgans
Mechanismen für Empfehlungen oder Anweisungen
an den Vorstand/Aufsichtsrat
Kopplung der Vergütung des oberen Managements
mit der Nachhaltigkeitsleistung der Organisation
Mechanismen zur Vermeidung von Interessenkonflikten im Vorstand
Bestimmung der Qualifikation und der Erfahrung
der Leitungsgremien im Bezug auf Nachhaltigkeitsthemen
Leitbilder, interner Verhaltenskodex und Prinzipien;
Art und Weise der Umsetzung
Verfahren des Vorstands zur Überwachung der
Nachhaltigkeitsleistung
Verfahren zur Bewertung der Nachhaltigkeitsleistung des Vorstands
Vorsorgeprinzip
Vereinbarungen, Prinzipien oder externe Initiativen
Mitgliedschaften
Einbezogene Stakeholdergruppen
Auswahl der Stakeholder
Einbeziehung von Stakeholdern
Berücksichtigung zentraler Anliegen der Stakeholder
Managementansatz und Leistungsindikatoren
Ökonomische Leistungsindikatoren
Erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
Finanzielle Folgen des Klimawandels
Umfang der betrieblichen sozialen Zuwendungen
Finanzielle Zuwendungen der öffentlichen Hand
Verhältnis der Standard- Eintrittsgehälter zum
lokalen Mindestlohn
Standortbezogene Auswahl von Zulieferern
Standortbezogene Personalauswahl
Seite
3, 29-31
47
GRI G3 Berichtselement
EC8
Infrastrukturinvestitionen und Dienstleistungen,
die vorrangig im öffentlichen Interesse erfolgen
EC9
4,5
4,5
4-7
4
7
42
4,5
4
4,5
EN3
k. A.
EN6
90
90
90
siehe
Umschlag
90
41
41, 69, 80,
82
41, 80, 82
EN1
EN2
EN4
EN5
EN7
EN8
EN9
EN10
EN11
69, 81
3, 90
EN12
41, 80, 82
EN13
EN14
»Ausklappseite«
k. A.
6, 42, 43
6
k. A.
62
EN15
EN16
EN17
EN18
EN19
EN20
k. A.
k. A.
k. A.
42, 43, 44,
45, 48
31
EN21
EN22
EN23
EN24
EN25
EN26
EN27
EN28
k. A.
EN29
k. A.
45, 79
79
78, 79
78, 79
78, 79
78, 79
46
47
60
k. A.
k. A.
EN30
LA1
LA2
LA3
LA4
LA5
LA6
LA7
Wesentliche indirekte wirtschaftliche Auswirkungen
Ökologische Leistungsindikatoren
Gewicht oder Volumen der eingesetzten Materialien
Anteil von Recyclingmaterial am
Gesamtmaterialeinsatz
Direkter Energieverbrauch
(nach Primärenergieträgern)
Indirekter Energieverbrauch
(nach Primärenergieträgern)
Eingesparte Energie aufgrund von umweltbewusstem Einsatz und Effizienzsteigerungen
Initiativen zur Gestaltung von Produkten und
Dienstleistungen mit höherer Energieeffizienz und
solchen, die auf erneuerbaren Energien basieren
sowie dadurch erreichte Verringerung des Energiebedarfs
Initiativen zur Verringerung des indirekten Energieverbrauchs und erzielte Einsparungen
Gesamtwasserentnahme nach Quellen
Wasserquellen, die wesentlich von der Entnahme
von Wasser betroffen sind
Anteil in Prozent und Gesamtvolumen an rückgewonnenem und wiederverwendetem Wasser
Grundstücke in oder angrenzend an
Schutzgebiete
Auswirkungen der Geschäftstätigkeit auf die
Biodiversität in Schutzgebieten
Geschützte oder wiederhergestellte natürliche
Lebensräume
Strategien, laufende Maßnahmen und Zukunftspläne für das Management der Auswirkungen auf
die Biodiversität
Gefährdete Arten
Direkte und indirekte Treibhausgasemissionen nach
Gewicht
Andere Treibhausgasemissionen
Initiativen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen und erzielte Ergebnisse
Ozonschädigende Substanzen nach Gewicht
NOx, SOx und andere Luftemissionen nach Art
und Gewicht
Wassereinleitung in Gewässer
Abfallmenge nach Art und Entsorgungsmethode
Wesentliche Freisetzungen
Gefährliche Abfälle nach Basler Konvention
Auswirkung von Abwässer auf die Biodiversität
Initiativen zur Minimierung von Umweltauswirkungen der Produkte und Dienstleistungen
Anteil von Produkten, deren Verpackungen wiederverwendet wurden
Strafen für Nichteinhaltung der Rechtsvorschriften
im Umweltbereich
Wesentliche Umweltauswirkungen durch den
Transport von Produkten, anderen Gütern und
Materialien sowie von Mitarbeitern
Gesamte Umweltschutzausgaben
Arbeitsbedingungen
Belegschaft nach Beschäftigungsverhältnissen und
Regionen
Mitarbeiterfluktuation nach Altersgruppe,
Geschlecht und Regionen
Betriebliche Leistungen für Vollzeitbeschäftigte
Anteil Mitarbeiter mit Tarifverträgen
Mitteilungsfrist(en) in Bezug auf wesentliche
betriebliche Veränderungen
In Arbeitsschutzausschüssen vertretene Mitarbeiter
Verletzungen, Berufskrankheiten, Abwesenheitsquote und Todesfälle
Seite
16-19,
24-27,
63-68
53
k. A.
73, 87
k. A.
70, 71, 80,
82, 83, 84
k. A.
k. A.
32-40,
70-72
70, 71, 86
k. A.
73
k. A.
k. A.
k. A.
k. A.
k. A.
71, 80, 82
k. A.
72, 73
k. A.
k. A.
k. A.
70, 71, 85
k. A.
85
k. A.
k. A.
k. A.
31
70, 71, 72,
73, 85
k. A.
54, 88, 89
54, 55
k. A.
62, 89
k. A.
55
56
75
k. A.
k. A.: keine Angaben
* Aufgeführt werden an dieser Stelle die Indikatoren nach G3 sowie die Indikatoren der Financial Services Sector Supplements, Social Performance 2002. Letztere
befanden sich bei Redaktionsschluss in Überarbeitung und werden in der neuen Fassung in zukünftige Nachhaltigkeitsberichte der LBBW Eingang finden.
194
212
8
Der Nachhaltigkeitsbericht 2006/2007.
Landesbank Baden-Württemberg
Hauptsitze
Seite
55
k. A.
k. A.
CSR 1
CSR 2
CSR 3
CSR 4
CSR 5
CSR 6
Branchenspezifischer GRI Index
Social Perfomance (2002)
Corporate Social Responsibility Management
CSR Policy
CSR Organisation
CSR Audits
Umgang mit sensitiven Themen
Fälle von Nichteinhaltung regularischer Vorgaben
Dialog mit Stakeholdern
54, 88, 89
INT 1
Internal Social Performance
Interne Leitlinien für soziale Aspekte
62, 89
INT 2
k. A.
k. A.
INT 3
INT 4
INT 5
k. A.
59
INT 6
INT 7
62
49
SOC 1
56, 57
56, 57
Fluktuationsrate des Personals und Änderung der
Anzahl von Arbeitsplätzen
Mitarbeiterzufriedenheit
Bezüge Management
Boni, die den nachhaltigen Erfolg des
Unternehmens sichern
Verhältnis Einkommen Männer – Frauen
Profil der Mitarbeiter (Geschlechterverteilung,
Herkunft, Behinderungen)
Gesellschaft
Gemeinnützige Beiträge
49
SOC 2
k. A.
k. A.
SUP 1
SUP 2
k. A.
RB 1
RB 2
RB 3
k. A.
k. A.
IB 1
IB 2
IB 3
43
AM 1
43
AM 2
k. A.
AM 3
45
48
Volumen der Brutto-Wertschöpfung
Lieferanten
Prüfung der Hauptlieferanten in Bezug auf soziale
Aspekte
Zufriedenheit der Lieferanten
Retail Banking
Soziale Aspekte der Kreditpolitik
Kreditprofil
Kredite mit hohem sozialen Nutzen
Investment Banking
Soziale Aspekte im Investment Banking
Kundenprofil: Strukturen globaler Transaktionen
Transaktionen mit großem sozialen Nutzen
Asset Management
(Anlagegeschäft/Vermögensverwaltung)
Sozial relevante Elemente der Asset Management
Leitlinien
Assets under Management mit großem sozialen
Nutzen
SRI orientierte Aktivitäten von Anteilseignern
(Stimmrechtswahrnehmung in Bezug auf
Nachhaltigkeit)
Seite
30, 31
31
41, 42
43, 59
45, 48
76, 77,
78, 79
Karlsruhe
76245 Karlsruhe
Ludwig-Erhard-Allee 4
76131 Karlsruhe
Telefon 0721 142-0
Telefax 0721 142-23012
www.LBBW.de
kontakt@LBBW.de
Mannheim
Postfach 10 03 52
68003 Mannheim
Augustaanlage 33
68165 Mannheim
Telefon 0621 428–0
Telefax 0621 428–72591
www.LBBW.de
kontakt@LBBW.de
Mit aktualisierter Umwelterklärung 2007.
56-59, 60,
61
54
k. A.
43
k. A.
62, 89
54, 88
16-19,
24-27,
63-68
46
74, 75
k. A.
Konzentriert.
51
k. A.
k. A.
k. A.
k. A.
k. A.
k. A.
Der Nachhaltigkeitsbericht 2006/2007. Konzentriert.
GRI G3 Berichtselement
LA8
Maßnahmen in Bezug auf ernste Krankheiten
LA9
Arbeitsschutzthemen, die in förmlichen Vereinbarungen mit Gewerkschaften behandelt werden
LA10 Aus- und Weiterbildung: Stundenzahl pro
Mitarbeiter und Mitarbeiterkategorie
LA11 Programme für das Wissensmanagement und für
lebenslanges Lernen
LA12 Prozentsatz der Mitarbeiter, die eine regelmäßige
Leistungsbeurteilung und Entwicklungsplanung
erhalten
LA13 Vielfalt des oberen Managements und
Mitarbeiterstruktur (Geschlecht/Alter/Kultur)
LA14 Entlohnung nach Geschlecht und
Mitarbeiterkategorie
Menschenrechte
HR1
Investitionsvereinbarungen
HR2
Anteil Lieferanten, die unter Menschenrechtsaspekten geprüft wurden
HR3
Schulungen zu Menschenrechten
HR4
Vorfälle von Diskriminierung und ergriffene
Maßnahmen
HR5
Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen
HR6
Grundsätze und Maßnahmen zur Verhinderung von
Kinderarbeit
HR7
Grundsätze und Maßnahmen zur Verhinderung von
Zwangsarbeit
HR8
Schulungen des Sicherheitspersonals
HR9
Gesamtzahl der Vorfälle, in denen Rechte der
Ureinwohner verletzt wurden, und ergriffene
Maßnahmen.
Gesellschaft
SO1
Maßnahmen und Verfahren zur Einschränkung
der negativen Auswirkungen auf die Standortgemeinden
SO2
Prozentsatz und Anzahl der Geschäftseinheiten,
die auf Korruptionsrisiken hin untersucht wurden
SO3
Prozentsatz der Angestellten, die in der Antikorruptionspolitik und den Antikorruptionsverfahren
geschult wurden
SO4
Ergriffene Maßnahmen infolge der
Korruptionsvorfälle
SO5
Positionen und Teilnahme an politischen
Entscheidungsprozessen und Lobbying
SO6
Gesamtwert der Zuwendungen (Geldzuwendungen
und Zuwendungen von Sachwerten) an Parteien,
Politiker und damit verbundene Einrichtungen
SO7
Klagen aufgrund wettbewerbswidrigen Verhaltens
SO8
Strafen wegen Verstoßes gegen Rechtsvorschriften
Produktverantwortung
PR1
Lebenszyklusstadien, in denen Sicherheits- und
Gesundheitsauswirkungen von Produkten analysiert
werden
PR2
Verstöße gegen Gesundheitsstandards
PR3
Grundsätze/Verfahren zur Produktkennzeichnung
PR4
Verstöße gegen Standards zur Kennzeichnung von
Produktinformationen
PR5
Kundenzufriedenheit einschließlich der Ergebnisse
von Umfragen
PR6
Programme zur Befolgung von Gesetzen, Standards
und freiwilligen Verhaltensregeln in der Werbung
PR7
Gesamtzahl der Vorfälle, in denen Vorschriften und
freiwillige Verhaltensregeln in Bezug auf Marketing
und Werbung nicht eingehalten wurden
PR8
Beschwerden in Bezug auf die Verletzung des
Schutzes der Kundendaten und deren Verlust
PR9
Bußgelder aufgrund von Verstößen gegen Gesetzesvorschriften in Bezug auf die Zurverfügungstellung
und Verwendung von Produkten und Dienstleistungen
Stuttgart
Postfach 10 60 49
70049 Stuttgart
Am Hauptbahnhof 2
70173 Stuttgart
Telefon 0711127–0
Telefax 0711127–43544
Telex 72519–0
www.LBBW.de
kontakt@LBBW.de
212
48-51
k. A.
k. A.
k. A.
k. A.
k. A.
53
38, 45
45
48
k. A.
194
Konzentriert.
Nachhaltig denken und handeln.
Wie kann man die Bedürfnisse der
heutigen Generation befriedigen,
ohne die Grundlagen zukünftiger
Generationen zu gefährden?
Als Bank, die weiterdenkt und
handelt, verbindet die LBBW
langfristige Visionen und aktives
Engagement – ökonomisch,
ökologisch, sozial und kulturell.
In konzentrierter Form präsentieren
wir Ihnen in diesem Bericht, was
wir unter Nachhaltigkeit verstehen
– und was wir 2006/2007 dafür
getan haben.
k. A.: keine Angaben
Eine Bank, die weiterdenkt.
Landesbank Baden-Württemberg
Mehr zu nachhaltigen Projekten und Aktivitäten der LBBW ab Seite 32.
Mehr zur Verantwortung für unsere Kunden ab Seite 48.
Mehr zu den Zahlen und Fakten ab Seite 80.
194
212
8
Der Nachhaltigkeitsbericht 2006/2007.
Landesbank Baden-Württemberg
Hauptsitze
Seite
55
k. A.
k. A.
CSR 1
CSR 2
CSR 3
CSR 4
CSR 5
CSR 6
Branchenspezifischer GRI Index
Social Perfomance (2002)
Corporate Social Responsibility Management
CSR Policy
CSR Organisation
CSR Audits
Umgang mit sensitiven Themen
Fälle von Nichteinhaltung regularischer Vorgaben
Dialog mit Stakeholdern
54, 88, 89
INT 1
Internal Social Performance
Interne Leitlinien für soziale Aspekte
62, 89
INT 2
k. A.
k. A.
INT 3
INT 4
INT 5
k. A.
59
INT 6
INT 7
62
49
SOC 1
56, 57
56, 57
Fluktuationsrate des Personals und Änderung der
Anzahl von Arbeitsplätzen
Mitarbeiterzufriedenheit
Bezüge Management
Boni, die den nachhaltigen Erfolg des
Unternehmens sichern
Verhältnis Einkommen Männer – Frauen
Profil der Mitarbeiter (Geschlechterverteilung,
Herkunft, Behinderungen)
Gesellschaft
Gemeinnützige Beiträge
49
SOC 2
k. A.
k. A.
SUP 1
SUP 2
k. A.
RB 1
RB 2
RB 3
k. A.
k. A.
IB 1
IB 2
IB 3
43
AM 1
43
AM 2
k. A.
AM 3
45
48
Volumen der Brutto-Wertschöpfung
Lieferanten
Prüfung der Hauptlieferanten in Bezug auf soziale
Aspekte
Zufriedenheit der Lieferanten
Retail Banking
Soziale Aspekte der Kreditpolitik
Kreditprofil
Kredite mit hohem sozialen Nutzen
Investment Banking
Soziale Aspekte im Investment Banking
Kundenprofil: Strukturen globaler Transaktionen
Transaktionen mit großem sozialen Nutzen
Asset Management
(Anlagegeschäft/Vermögensverwaltung)
Sozial relevante Elemente der Asset Management
Leitlinien
Assets under Management mit großem sozialen
Nutzen
SRI orientierte Aktivitäten von Anteilseignern
(Stimmrechtswahrnehmung in Bezug auf
Nachhaltigkeit)
Seite
30, 31
31
41, 42
43, 59
45, 48
76, 77,
78, 79
Karlsruhe
76245 Karlsruhe
Ludwig-Erhard-Allee 4
76131 Karlsruhe
Telefon 0721 142-0
Telefax 0721 142-23012
www.LBBW.de
kontakt@LBBW.de
Mannheim
Postfach 10 03 52
68003 Mannheim
Augustaanlage 33
68165 Mannheim
Telefon 0621 428–0
Telefax 0621 428–72591
www.LBBW.de
kontakt@LBBW.de
Mit aktualisierter Umwelterklärung 2007.
56-59, 60,
61
54
k. A.
43
k. A.
62, 89
54, 88
16-19,
24-27,
63-68
46
74, 75
k. A.
Konzentriert.
51
k. A.
k. A.
k. A.
k. A.
k. A.
k. A.
Der Nachhaltigkeitsbericht 2006/2007. Konzentriert.
GRI G3 Berichtselement
LA8
Maßnahmen in Bezug auf ernste Krankheiten
LA9
Arbeitsschutzthemen, die in förmlichen Vereinbarungen mit Gewerkschaften behandelt werden
LA10 Aus- und Weiterbildung: Stundenzahl pro
Mitarbeiter und Mitarbeiterkategorie
LA11 Programme für das Wissensmanagement und für
lebenslanges Lernen
LA12 Prozentsatz der Mitarbeiter, die eine regelmäßige
Leistungsbeurteilung und Entwicklungsplanung
erhalten
LA13 Vielfalt des oberen Managements und
Mitarbeiterstruktur (Geschlecht/Alter/Kultur)
LA14 Entlohnung nach Geschlecht und
Mitarbeiterkategorie
Menschenrechte
HR1
Investitionsvereinbarungen
HR2
Anteil Lieferanten, die unter Menschenrechtsaspekten geprüft wurden
HR3
Schulungen zu Menschenrechten
HR4
Vorfälle von Diskriminierung und ergriffene
Maßnahmen
HR5
Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen
HR6
Grundsätze und Maßnahmen zur Verhinderung von
Kinderarbeit
HR7
Grundsätze und Maßnahmen zur Verhinderung von
Zwangsarbeit
HR8
Schulungen des Sicherheitspersonals
HR9
Gesamtzahl der Vorfälle, in denen Rechte der
Ureinwohner verletzt wurden, und ergriffene
Maßnahmen.
Gesellschaft
SO1
Maßnahmen und Verfahren zur Einschränkung
der negativen Auswirkungen auf die Standortgemeinden
SO2
Prozentsatz und Anzahl der Geschäftseinheiten,
die auf Korruptionsrisiken hin untersucht wurden
SO3
Prozentsatz der Angestellten, die in der Antikorruptionspolitik und den Antikorruptionsverfahren
geschult wurden
SO4
Ergriffene Maßnahmen infolge der
Korruptionsvorfälle
SO5
Positionen und Teilnahme an politischen
Entscheidungsprozessen und Lobbying
SO6
Gesamtwert der Zuwendungen (Geldzuwendungen
und Zuwendungen von Sachwerten) an Parteien,
Politiker und damit verbundene Einrichtungen
SO7
Klagen aufgrund wettbewerbswidrigen Verhaltens
SO8
Strafen wegen Verstoßes gegen Rechtsvorschriften
Produktverantwortung
PR1
Lebenszyklusstadien, in denen Sicherheits- und
Gesundheitsauswirkungen von Produkten analysiert
werden
PR2
Verstöße gegen Gesundheitsstandards
PR3
Grundsätze/Verfahren zur Produktkennzeichnung
PR4
Verstöße gegen Standards zur Kennzeichnung von
Produktinformationen
PR5
Kundenzufriedenheit einschließlich der Ergebnisse
von Umfragen
PR6
Programme zur Befolgung von Gesetzen, Standards
und freiwilligen Verhaltensregeln in der Werbung
PR7
Gesamtzahl der Vorfälle, in denen Vorschriften und
freiwillige Verhaltensregeln in Bezug auf Marketing
und Werbung nicht eingehalten wurden
PR8
Beschwerden in Bezug auf die Verletzung des
Schutzes der Kundendaten und deren Verlust
PR9
Bußgelder aufgrund von Verstößen gegen Gesetzesvorschriften in Bezug auf die Zurverfügungstellung
und Verwendung von Produkten und Dienstleistungen
Stuttgart
Postfach 10 60 49
70049 Stuttgart
Am Hauptbahnhof 2
70173 Stuttgart
Telefon 0711127–0
Telefax 0711127–43544
Telex 72519–0
www.LBBW.de
kontakt@LBBW.de
212
48-51
k. A.
k. A.
k. A.
k. A.
k. A.
53
38, 45
45
48
k. A.
194
Konzentriert.
Nachhaltig denken und handeln.
Wie kann man die Bedürfnisse der
heutigen Generation befriedigen,
ohne die Grundlagen zukünftiger
Generationen zu gefährden?
Als Bank, die weiterdenkt und
handelt, verbindet die LBBW
langfristige Visionen und aktives
Engagement – ökonomisch,
ökologisch, sozial und kulturell.
In konzentrierter Form präsentieren
wir Ihnen in diesem Bericht, was
wir unter Nachhaltigkeit verstehen
– und was wir 2006/2007 dafür
getan haben.
k. A.: keine Angaben
Eine Bank, die weiterdenkt.
Landesbank Baden-Württemberg
Mehr zu nachhaltigen Projekten und Aktivitäten der LBBW ab Seite 32.
Mehr zur Verantwortung für unsere Kunden ab Seite 48.
Mehr zu den Zahlen und Fakten ab Seite 80.
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