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Yellow Finance
Juli 2005
E -B u si n e ss
Papierlose Rechnungen weiter auf dem Vormarsch
Auch kleinere Biller wie die GemeinschaftsantennenAnlage Region Grenchen AG können yellowbill nutzen.
Immer auf dem neusten Stand der Technik
bleiben – das ist auch für die Gemeinschaftsantennen-Anlage Region Grenchen AG (GAG)
oberstes Gebot. Als die Gemeinden Grenchen,
Bettlach, Selzach, Lengnau und Pieterlen das
Unternehmen 1972 ins Leben riefen, stand die
Verbreitung von Radio- und TV-Programmen im
Mittelpunkt. Über 23 000 Kunden in 16 Gemeinden beziehen heute ihre Programme über das
Netz der GAG. Mit dem technischen Fortschritt
Die TV-Kanäle
kommen digital,
die Rechnungen
papierlos.
«Wir sind glücklich über jeden
Kunden, der auf yellowbill umsteigt!»
Thomas Studer,
Prokurist und Leiter Administration der
Gemeinschaftsantennen-Anlage Region
Grenchen AG
kamen neue Dienstleistungen hinzu: Seit 1998
hat das Unternehmen schnelles Internet und
die Datenübertragung für Dritte im Angebot.
Und im Januar 2005 ist eine weitere Neuerung
hinzugekommen: Seit Anfang Jahr können die
Kundinnen und Kunden ihre Rechnungen neu
auch per yellowbill bezahlen.
Davon profitieren sowohl die Abnehmer
als auch die Anbieter. Denn für die Kunden
vereinfacht sich das Bezahlen der Rechnung:
Mit drei Mausklicks ist der geschuldete Betrag
überwiesen. Und den Unternehmen bieten die
papierlosen Rechnungen ein erhebliches Sparpotenzial. Das gilt nicht nur für Grossbetriebe,
sondern auch für kleinere Anbieter wie eben die
Gemeinschaftsantennen-Anlage Region Grenchen AG. «Pro Jahr versenden wir rund 30 000
Rechnungen», berichtet Thomas Studer, Prokurist und Leiter Administration. Seit Anfang Jahr
sind schon einige Dutzend Kunden auf yellowbill
umgestiegen. «Mit jedem zusätzlichen Kunden,
der auf die papierlosen Rechnungen umsteigt,
können wir Einsparungen erzielen.»
Dieser Effizienzgewinn war für Thomas Studer
denn auch der Hauptgrund für die Implementierung von yellowbill. «Wir sparen damit einerseits
die Kosten für Papier, Druckerpatronen und
Porto, andererseits gewinnen wir Zeit, da wir die
Rechnungen nicht mehr manuell einpacken müssen.» Studer ist überzeugt, dass sich mittelfristig
immer mehr Kundinnen und Kunden für die
papierlosen Rechnungen entscheiden werden.
«Viele haben einen Internetanschluss, und die
Vorteile von yellowbill sind auch für die Kundinnen und Kunden klar ersichtlich.»
Der erste Rechnungslauf mit yellowbill hat
Anfang Jahr stattgefunden. «Alles hat perfekt
funktioniert», blickt Thomas Studer zurück. Die
Übermittlung der Daten zu den Testkunden sei
genauso reibungslos verlaufen wie die Bezahlung
der digitalen Rechnungen. Einzig die Implementierung von yellowbill sei zu Beginn etwas harzig
gewesen. «Das ist bei technischen Neuerungen
wohl nicht anders zu haben», sagt Studer. Da-
nach sei aber schnell alles zum Guten gekommen, die Zusammenarbeit mit PostFinance habe
hervorragend geklappt. «Heute sind wir bereit
und glücklich über jeden Kunden, der auf yellowbill umsteigt.»
Bild, Ton und Daten
Die Gemeinschaftsantennen-Anlage Region Grenchen AG ist in der Gegend unter dem Kürzel
«GAG» ein Begriff. 1972 wurde das Unternehmen von den Gemeinden Grenchen, Bettlach,
Selzach, Lengnau und Pieterlen gegründet. Heute beschäftigt der regionale Kabelnetzbetreiber 10
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Nach dem Motto «Der beste Weg für Bild, Ton und Daten» hat
die GAG ihr Netz auf 16 Gemeinden ausgeweitet und versorgt über 23 000 Kundinnen und Kunden.
Unter dem Namen «QuickLine» hat die GAG zudem schnelles Internet und die Datenübertragung für
Dritte im Angebot.
Elektronische Rechnungen
Kostenersparnis und Effizienzgewinn: Am Electronic Bill Presentment & Payment
(EBPP) führt auch in Europa kein Weg vorbei.
Die Vorteile der elektronischen Rechnungen sind nicht
nur in der Schweiz bestens
bekannt. Mit yellowbill hat
PostFinance eine EBPP-Lösung
im Angebot, die sich weiter
im Vormarsch befindet. Aber
auch in anderen europäischen
Ländern wird kein Weg an den
elektronischen Rechnungen vorbeiführen, das belegen die
jüngsten Zahlen. Über 27 Milliarden Rechnungen werden
jährlich europaweit per Post
verschickt. Bereits nutzen mehr
als 10 000 Firmen ein EBPPNetzwerk.
Auf der Kundenseite bedeutet dies: Rund 6 Millionen
Europäerinnen und Europäer
empfingen im letzten Jahr
insgesamt 190 Millionen elektronische Rechnungen. Der
Trend zeigt weiter nach oben:
Die Prognosen für 2005 liegen
bei rund 280 Millionen Rechnungen. Bei einigen grossen
Billern bezahlen bereits 10 bis
nen Einwohner durchschnittlich
50 Lastschriftzahlungen, in der
Schweiz dagegen beträgt dieser Wert nur 5. Das heisst, Herr
und Frau Schweizer bezahlen
ihre Rechnungen ungern automatisiert per Debit Direct
oder LSV, sondern bevorzugen die Überweisung «von
Hand». Daraus erklärt sich,
dass hierzulande elektronische
Rechnungen einen grösseren
Effizienzgewinn
versprechen
und entsprechend auf ein grösseres Bedürfnis treffen als beim
nördlichen Nachbarn.
Rechnungsbelege auf Papier sind auf dem Rückzug.
30 Prozent der Kunden auf
dem elektronischen Weg. Übrigens: Bei der Verbreitung von
EBPP-Systemen ist die Schweiz
europaweit führend (siehe
Box). Relativ weit sind auch
die skandinavischen Staaten.
In Süd- und Osteuropa sind
die elektronischen Rechnungen
hingegen noch wenig bekannt.
Wie und wann sich EBPP-Systeme in den einzelnen Ländern
durchsetzen, hängt stark von
den jeweils bevorzugten Zahlungsmodalitäten ab. Wo viele
Leute ihre Rechnungen mittels
direkter Belastung bezahlen,
haben es papierlose Rechnungen schwerer. In Deutschland
beispielsweise kommen auf ei-
Länder wie Deutschland
oder Grossbritannien, die beide
eine hohe Lastschriftendichte
aufweisen, setzen deshalb
auch auf so genannte BillerDirect-Modelle. Der Biller zeigt
seinen Kunden die Rechnungen
dabei direkt auf einem eigenen
Portal an. Die Bezahlung der
Rechnung ist in diesen Formen
meist nicht enthalten und sie
eignen sich deshalb vor allem
für Zahlungsmethoden über
Debit Direct oder LSV. Dennoch haben die Banken auch
in diesen Ländern ein grosses
Interesse daran, EBPP-Systeme
voranzutreiben. Denn die Feh-
lerquoten und der entsprechende Nachforschungsaufwand ist
aufgrund von unterschiedlichen
Rechnungsformen recht hoch.
Der Vormarsch von EBPP-Lösungen wird deshalb auch in
Europa nicht aufzuhalten sein.
Digitale Signatur
Seit Ende 2002 können die Kunden im B2C-Bereich von der elektronischen Rechnungsstellung profitieren. In diesem Jahr kommt
yellowbill nun auch im B2B-Bereich zur Anwendung. Die Terminologie B2C und B2B ist bei PostFinance allerdings nicht mehr
aktuell. Die Rede ist also nicht mehr von B2C oder B2B, sondern
von unsignierten oder signierten Rechnungen. Denn die Dienstleistungen für Privat- und Geschäftskunden unterscheiden sich in
einem Punkt deutlich: Bei Ersteren reicht ein einfaches PDF-Dokument als Rechnung. Für die Geschäftskunden verlangt der
Gesetzgeber die Verwendung einer digitalen Signatur. Deshalb
wird die Signatur heute einer XML-Datei aufgedrückt, während
das mitgesandte PDF-File nur noch der Visualisierung der Rechnung dient. Die Signatur wird von der deutschen TC TrustCenter
geliefert, die zurzeit als Einzige von der Eidgenössischen Steuerverwaltung anerkannt ist. In absehbarer Zeit dürfte aber auch
eine Schweizer Lösung zur Verfügung stehen.
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Yellow Finance
juillet 2005
E-Business
Les factures électroniques poursuivent leur avancée
Les petits émetteurs de facture comme Gemeinschaftsantennen-Anlage Region Grenchen AG utilisent yellowbill.
Se maintenir à la pointe de la technologie
– telle est la devise de l’entreprise de télédistribution Gemeinschaftsantennen-Anlage Region
Grenchen AG (GAG). Lorsque, en 1972, les communes de Grenchen, Selsach, Lengnau et Pieterlen ont mis sur pied l’entreprise, les programmes
TV et radio étaient en pleine expansion. Plus
de 23 000 clients répartis sur 16 communes
reçoivent aujourd’hui leurs programmes par le
réseau de la GAG. Avec le progrès technique, de
La TV devient
numérique,
les factures
électroniques.
«Nous nous réjouissons à chaque fois
qu‘un client opte pour yellowbill.»
Thomas Studer,
Fondé de pouvoir et administrateur général
de Gemeinschaftsantennen-Anlage Region
Grenchen AG
nouveaux services ont vu le jour: depuis 1998,
l’entreprise propose l’accès Internet haut débit
et la transmission de données numériques pour
tiers. En janvier 2005, une nouveauté est venue
s’ajouter à l’offre de services: depuis le début de
l’année, les clientes et les clients peuvent régler
leurs factures par yellowbill.
Une innovation avantageuse pour le client
comme pour opérateur. Pour le client, le paiement des factures est simplifié: il suffit de trois
clics pour virer le montant dû. Pour l’entreprise,
les factures sans papier constituent un potentiel
d’économie considérable. Cette formule s’adresse
non seulement aux grandes entreprises, mais aussi aux petits opérateurs, tels que l’entreprise de
télédistribution Gemeinschaftsantennen-Anlage
Region Grenchen AG. «Nous émettons 30 000
factures par an», rapporte Thomas Studer, fondé
de pouvoir et administrateur général. Depuis le
début de l’année, quelques dizaines de clients ont
déjà opté pour yellowbill. «Pour chaque client qui
passe au système de factures sans papier, nous
réalisons une économie supplémentaire.»
La rentabilité efficiente a incité Thomas Studer
à adopter le système yellowbill. «D’une part,
nous réduisons les frais de papier, de cartouches
d’encre pour imprimante et d’envoi; de l’autre,
nous gagnons du temps, puisque nous ne devons plus effectuer le courrier manuellement.»
Studer est convaincu que, à moyen terme, un
nombre croissant de clientes et de clients optera
pour les factures sans papier. «Bon nombre de
nos clients dispose d’une connexion Internet, et
les avantages de yellowbill sont évidents.»
La première facturation avec yellowbill a eu
lieu en début d’année. «Tout s’est parfaitement
déroulé », se rappelle Thomas Studer. Le transfert des données aux clients participant au test
s’est déroulé sans difficulté, tout comme le paie-
ment des factures électroniques. Seule la mise en
place du système a connu de petites anicroches
au commencement. «Mais c’est toujours le cas
lorsqu‘il est question d‘innovations technologiques», indique Thomas Studer. Par la suite, tout
s’est vite déroulé pour le mieux, la collaboration avec PostFinance a fonctionné à merveille.
«Aujourd’hui, nous sommes prêts et nous nous
réjouissons à chaque fois qu’un client opte pour
yellowbill.»
Son, image et données
L’entreprise de télédistribution Gemeinschaftsantennen-Anlage Region Grenchen AG, plus connue
dans la région sous l’abréviation «GAG», a été fondée en 1972 par les communes de Grenchen,
Selsach, Lengnau et Pieterlen. Aujourd’hui, le télédistributeur par câble emploie 10 collaboratrices
et collaborateurs. Forte de sa devise «La meilleure voie du son, de l’image et des données», la GAG
a élargi son réseau à 16 communes et fournit plus de 23 000 clientes et clients. Sous le nom de
«Quickline», la GAG propose l’accès Internet haut débit et la transmission de données numériques
pour tiers.
Factures électroniques
Economie et rentabilité: L’Electronic Bill Presentment & Payment (EBPP)
conquiert l’Europe.
Les avantages bien connus
des factures électroniques
ne s‘arrêtent pas à la Suisse.
Grâce à yellowbill, PostFinance
propose une solution EBPP qui
poursuit son avancée à travers
l’Europe. C’est ce que révèlent les premiers chiffres des
factures électroniques. Plus de
27 milliards de factures sont
envoyées par poste aux quatre coins de l’Europe. Plus de
10 000 entreprises utilisent déjà
un réseau EBPP.
Côté client, cela signifie
qu’environ 6 millions d’Européennes et d’Européens ont
reçu 190 millions de factures
électroniques au cours de l’année passée. La tendance continue à la hausse: on prévoit
pour 2005 environ 280 millions
de factures. Quelques gros
émetteurs de factures constatent que déjà 10 à 30% de
leur clientèle effectue leurs paiements par voie électronique.
Par ailleurs: La Suisse est en tête
pier. L’Allemagne, par exemple,
compte 50 débits directs en
moyenne par habitant, en Suisse, par contre, ce chiffre s’élève
à 5 seulement. Cela signifie que
Monsieur et Madame Suisse ne
sont pas fervents des virements
automatiques par Débit Direct
ou LSV, mais préfèrent plutôt le
virement «de main à main». Par
conséquent, en Suisse, le marché des factures électroniques a
un potentiel de rentabilité bien
plus élevé et doit satisfaire un
plus grand besoin que chez ses
voisins du nord.
Factures papier en recul.
des pays européens pour la diffusion des systèmes EBPP (voir
encadré). Les pays scandinaves
sont également loin devant.
Au sud et à l’est de l’Europe,
en revanche, les factures électroniques sont encore mal
connues. Quand et comment
les systèmes EBPP s’imposeront
dans les différents pays, cela
dépend de leur préférence pour
les modalités de paiement. Les
pays où bon nombre des clients
paient leurs factures par débit
direct, auront du mal à faire
accepter les factures sans pa-
Des pays comme l’Allemagne
ou la Grande-Bretagne, qui
montrent tous deux un nombre
élevé de débit direct, font partie du dit modèle d’émetteur de
factures direct. L’émetteur de
facture émet les factures de ses
clients directement sur son portail. Le paiement de la facture
ne peut en général s’effectuer
sous forme électronique, et ce
modèle est surtout adapté aux
moyens de paiement par Débit Direct ou LSV. Toutefois, les
banques dans ces pays souhaitent vivement développer le
marché des systèmes EBPP.
En effet, le taux d’erreurs et
l’investissement dans la recherche sont encore très élevés en
raison des différentes formes de
factures existantes. Voilà pourquoi, l’avancée des solutions
EBPP n’est pas prête de s’arrêter
de si tôt en Europe.
Signature digitale
Depuis fin 2002, les clients dans le domaine du B2C profitent
de l’essor des factures électroniques. Cette année, yellowbill
s’étend au domaine du B2B. En outre, la terminologie B2C et
B2B n’est plus d’actualité chez PostFinance, où l’on parle à
présent de factures signées ou non signées. En effet, les prestations de service diffèrent pour les clientèles privée et commerciale: pour les premiers, la facture consiste en un simple
document PDF ; pour les clients commerciaux, la signature
digitale est exigée conformément aux dispositions légales.
Ainsi, la signature est aujourd’hui imprimée dans un format
XML, tandis que le document PDF qui l’accompagne permet la visualisation de la facture. La signature est fournie par
l’Allemand TCTrustCenter, seul à être reconnu, à ce jour, par
l’Administration fédérale des contributions. Toutefois, une
solution suisse devrait être disponible sous peu.
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Yellow Finance
Luglio 2005
E-Business
Le fatture elettroniche continuano ad avanzare
Piccole società di fatturazione come la Gemeinschaftsantennen-Anlage Region Grenchen AG usano yellowbill.
Rimanere sempre al passo con le nuove tecniche – questo è il primo comandamento anche
per la Gemeinschaftsantennen-Anlage Region
Grenchen AG (GAG). Quando, nel 1972, i comuni di Grenchen, Bettlach, Selzach, Lengnau e Pieterlen hanno fondato l’impresa, la diffusione di
programmi radiofonici e televisivi era al centro
dell’attenzione. Oltre 23 000 clienti in 16 comuni
ricevono oggi i loro programmi attraverso la rete
della GAG. Col progresso tecnico si sono aggiun-
I canali tv sono
digitali, le fatture
elettroniche.
«Siamo contenti per ogni cliente
che passa a yellowbill!»
Thomas Studer,
Procurista e responsabile amministrazione
della Gemeinschaftsantennen-Anlage Region
Grenchen AG
ti nuovi servizi: dal 1998 l’impresa offre un allacciamento internet veloce e la trasmissione dei
dati per terzi. Nel gennaio 2005 c’è stata un’altra
novità: da inizio anno i clienti possono pagare le
proprie fatture via yellowbill.
Ad approfittare di questa novità sono sia gli
acquirenti sia gli offerenti. Per i clienti pagare le
fatture diventa più facile: l’importo da pagare viene trasferito con soli tre clic del mouse. Alle ditte le
fatture senza carta offrono un potenziale di risparmio notevole. Questo vale non solo per le grandi imprese ma anche per gli offerenti più piccoli
come per l’appunto la GemeinschaftsantennenAnlage Region Grenchen AG. «Ogni anno spediamo circa 30 000 fatture», dichiara Thomas Studer,
procurista e responsabile amministrativo. Da inizio
anno sono passate a yellowbill già diverse decine
di clienti. «Ogni singolo cliente che passa alle fatture non cartacee, ci permette di risparmiare.»
Per Thomas Studer questo guadagno in efficienza è stato anche il motivo principale per
l’implementazione di yellowbill. «Così, da un lato risparmiamo sui costi per carta, cartucce per
stampanti e affrancature, dall’altro guadagniamo
tempo, visto che non dobbiamo più imbustare
le fatture manualmente.» Studer è convinto che
a medio termine sempre più clienti passeranno
alle fatture elettroniche. «Molti hanno Internet e
i vantaggi di yellowbill sono evidenti anche per i
clienti.»
Il primo flusso di fatture con yellowbill ha
avuto luogo a inizio anno. «Tutto ha funzionato
bene», ricorda Thomas Studer. La trasmissione
dei dati ai clienti sperimentali si è svolta senza intoppi allo stesso modo del pagamento delle fatture digitali. Solo l’implementazione di yellowbill
è stata un po’ spinosa all’inizio. «Questo però è la collaborazione con PostFinance ha funzionato
quasi inevitabile nel caso di innovazioni tecniche», benissimo. «Oggi siamo preparati e contenti per
spiega Studer. Dopodiché però tutto si è risolto, ogni cliente che passa a yellowbill.»
Immagine, suono e dati
La Gemeinschaftsantennen-Anlage Region Grenchen AG è conosciuta nella regione con la sigla
«GAG». L’impresa è stata fondata nel 1972 dai comuni di Grenchen, Bettlach, Selzach, Lengnau e
Pieterlen. Oggi la società di rete regionale impiega 10 persone. Col motto «La via migliore per immagine, suono e dati» la GAG ha esteso la sua rete a 16 comuni e vanta oltre 23.000 clienti. Sotto il nome
«QuickLine» la GAG offre inoltre un allacciamento veloce a Internet e la trasmissione di dati per terzi.
Fatture elettroniche
Risparmio sui costi e guadagno in efficienza: l’Electronic Bill Presentment &
Payment (EBPP) si fa largo anche in Europa.
I vantaggi delle fatture elettroniche non sono ben conosciuti solo in Svizzera. Con yellowbill PostFinance offre una
soluzione EBPP che continua ad
avanzare. Ma anche negli altri
paesi europei, stando a recenti
dati, le fatture elettroniche si
stanno facendo largo. Oltre 27
miliardi di fatture vengono
spedite ogni anno per posta in
Europa. Oltre 10 000 ditte sfruttano già la rete EBPP.
Dal fronte dei clienti questo
significa che circa 6 milioni di
europei l’anno scorso hanno
ricevuto 190 milioni di fatture
elettroniche. Il trend è destinato
a crescere: le stime per il 2005 si
aggirano attorno ai 280 milioni
di fatture elettroniche. Già dal
10 al 30 percento dei clienti di
alcuni grandi emittenti di fatture eseguono i loro pagamenti in
questo modo. Inoltre: la Svizzera è al primo posto in Europa
nella diffusione dei sistemi EBPP
(v. riquadro). Relativamente
bito diretto è più elevato, la
fatture elettroniche fanno fatica
a imporsi. In Germania, ad
esempio, per cittadino sono
eseguiti in media 50 addebiti
diretti, mentre in Svizzera solo
5. Questo significa che gli
svizzeri sono piuttosto refrattari
ai pagamenti automatizzati via
Debit Direct o LSV, e prediligono, invece, il versamento «a
mano». Questo spiega come
mai in Svizzera le fatture elettroniche promettono un guadagno in efficienza maggiore e
incontrano un’esigenza più
grande rispetto alla Germania.
I giustificativi di fattura su carta perdono terreno.
avanzati sono anche i paesi
scandinavi. Nel sud e nell’est
dell’Europa le fatture elettroniche sono ancora poco conosciute. Come e quando i sistemi
EBPP si affermano nei singoli
paesi dipende molto delle modalità di pagamento privilegiate. Dove il numero di persone
che pagano le fatture via adde-
Paesi come la Germania o
come la Gran Bretagna, entrambi con un gran numero di
addebiti diretti, puntano perciò
su modelli cosiddetti Biller-Direct. L’emittente di fatture (biller) mostra le fatture ai propri
clienti direttamente sul proprio
portale. Nella maggior parte
dei casi il pagamento delle
fatture non è contenuto in queste forme, le quali si prestano
dunque soprattutto per modalità di pagamento via Debit
Direct o LSV. Tuttavia anche in
questi paesi glie istituti finanziari hanno un grande interesse
a promuovere i sistemi EBPP.
Infatti i casi di errori e il conseguente dispendio legato alla
verifica sono piuttosto elevati a
causa delle diverse forme di
pagamento. Pertanto l’avanzata delle soluzioni EBPP non
potrà essere fermata neanche
in Europa.
Firma digitale
Dalla fine del 2002 i clienti nel settore B2C possono usufruire della fatturazione elettronica. Quest’anno yellowbill entra in uso anche nel settore B2B. I termini B2C e B2B, tuttavia, non sono più
attuali presso PostFinance. Dunque non si parla più di B2C e B2B,
ma di fatture non firmate e firmate. Infatti le prestazioni per
clienti privati e clienti commerciali si distinguono per un aspetto
in particolare: per i clienti privati basta un semplice documento
PDF come fattura, mentre per i clienti commerciali la legge
richiede l’uso di una firma digitale. Oggi perciò la firma viene
applicata su un documento XML, mentre il file PDF allegato serve
solo per la visualizzazione della fattura. La firma è inviata dal
tedesco TC TrustCenter, che attualmente è l’unico riconosciuto
dall’Amministrazione federale delle contribuzioni. Presto però
si potrà probabilmente disporre anche di una soluzione svizzera.
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