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Aktueller Newsletter vom 30. Oktober 2014 - Städtebund Bodensee

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Newsletter
Ausgabe Nr. 44/2014 vom 30. Oktober 2014
Die Internationale Bodenseeregion ist ein zentraler Lebens- und Wirtschaftsraum im BodenseeDreiländereck. Viele gleichartige Interessen von Kommunen werden häufig durch die Ländergrenzen
nicht abgestimmt und nicht gemeinsam vertreten. Der Städtebund Bodensee versteht sich als die
gemeinsame ideelle Interessenvertretung der Kommunen in der Internationalen Bodenseeregion. Die
wichtigste Aufgabe des Städtebundes Bodensee ist deswegen auch die Feststellung dieser gemeinsamen Interessen, deren Aufarbeitung und deren grenzübergreifende Vertretung gegenüber den politischen Entscheidungsträgern in den drei Ländern. Durch eine größere Mobilität und die grenzüberschreitenden wirtschaftlichen Tätigkeiten ihrer Bewohner wächst auch die Internationale Bodenseeregion stärker zusammen. Der Städtebund Bodensee will dazu beitragen, ein regionales Bewusstsein
über Ländergrenzen hinweg zu wecken. Eine enge Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft,
Ökologie, Tourismus, Verkehr, Bildung und Kultur soll dies ermöglichen.
Weitere Informationen: www.staedtebund-bodensee.org
Bregenz: Planungsauftrag für neuen Schulcampus vergeben
Im neuen Schulkonzept, das die Landeshauptstadt Bregenz 2013 erarbeitet hat, werden Volks- und
Mittelschulen baulich und organisatorisch zusammengelegt. Das erste Vorhaben auf dieser Grundlage ist der Campus Schendlingen-Vorkloster, für den 2014 ein EU-weiter Architektur-Wettbewerb
durchgeführt wurde. Aus ihm ging die ARGE Riegger-Bär-Querformat als Siegerin hervor.
In der Stadtvertretung am 16.10.2014 erfolgte jetzt der erste konkrete Schritt zur Projektumsetzung.
In der Sitzung wurden nämlich die Planungsleistungen an die erwähnten Architekten und Ziviltechniker vergeben. Die Kosten dafür liegen bei rund 1 Million Euro brutto.
Lageplan des 12.700 m2 großen Planungsgebietes.
Riegger-Bär-Querformat hatte den interessantesten Entwurf für die Adaptierung des 12.700 m2 großen Geländes abgegeben, der Mitte Juni dieses Jahres zusammen mit anderen Einreichungen für die
Bevölkerung ausgestellt wurde. Erhalten bleibt nur die Sporthalle samt Nebenräumen. Der Rest wird
durch einen Neubau ersetzt, in dem die Volksschule Schendlingen und die Neue Mittelschule Vorkloster zum ganztägigen Lern- und Lebensort für bis zu 600 Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren
wird.
Aus derzeitiger Sicht könnte der Baubeginn für den neuen Campus Schendlingen-Vorkloster im
Herbst 2015 erfolgen. Eine Fertigstellung wäre dann für das Jahr 2017 oder 2018 vorstellbar. In dem
neuen Bau- und Pädagogikkonzept für die Bildung der Zukunft in Bregenz sind langfristig nurmehr
drei Mittelschulen in Kombination mit Volksschulen vorgesehen. Räumlich getrennt bleiben lediglich
die Volksschulen Augasse, Weidach und Fluh.
Dornbirn
85 Klassensprecher im Dornbirner Rathaus
Mit gezielten Workshops zu konstruktiven Teamergebnissen
Kürzlich trafen sich 85 Klassensprecher für diverse Workshops und einen Erfahrungsaustausch im
Dornbirner Rathaus. Die Klassensprechertreffen werden seit 1996 regelmäßig – einmal jährlich – vom
Dornbirner Jugendnetzwerk veranstaltet und vermittelt Jugendlichen den Zugang zu politischer Bildung und Informationskompetenz. Beim diesjährigen Klassensprechertreffen arbeiteten 85 Schüler
aus 48 Klassen und 11 Schulen an diesen Themen.
Wie ist die Stadt mit den Jugendlichen in Kontakt? Dieser Frage ging Kommunikationsberater Dr. Peter Vogler mit Befragungsergebnissen von über 100 Jugendlichen nach und stellte seine Zwischenergebnisse vor. Ein Projekt, zu dem von Anfang an junge Menschen beteiligt und befragt wurden. Ob
junge Menschen eine eigene Kommunikations-Plattform nutzen würden und wofür – damit wird sich
eine Gruppe von Klassensprechern weiterhin befassen.
Über eines waren sich alle teilnehmenden Klassensprecher einig: „Wir haben viel gelernt und können
uns dementsprechend einsetzen.“
Ziel des Projektes
- Beteiligung in der Stadt Dornbirn im eigenen Umfeld erlebbar machen
- Politikerinnen und Politiker kennen lernen, wer entscheidet was?
- Möglichkeiten für Partizipation erkennen
- Förderung der Identifikation mit der Stadt Dornbirn
- Aktive Bürgerschaft / Jugendliche als Teil der Gesellschaft ernst nehmen
- Aufwertung der Rolle als Klassensprecherin
- Information zur Rolle des Klassensprechers
Workshops:
- Jugendmarktplatz Dornbirn - Angebote zum Mitmachen im bestehenden Jugendnetzwerk, Angebote der OJAD, aha und 360, „Jugendliche helfen“ Angebote der Feuerwehrjugend und des Jugendrotkreuzes
- Rechte und Pflichten des/r Klassensprechers/in
- Entscheidungsebenen Stadt/ Land/ Österreich/ EU
- „Fit für dein Projekt“ - Konkrete Beteiligungsmöglichkeiten von JugenDornbirn
Projektteam Dornbirner Jugendnetzwerk
Annemarie Felder (Leitung), Christa Kohler, Heinz Starchl, Petra Zündel, Carola Vuissa, Tommy Galido, Yasemin Polt, Max Glojek, Kurt Kohlhaupt, Veronika Geiger, Elisabeth Schwendinger, Christoph
Kutzer, Monika Kovacec, Arthur Sottopietra, Elmar Luger
Kontakt
Jugendornbirn – meine Stimme zählt! http://www.jugendornbirn.at;
http://www.facebook.com/jugendornbirn,
Jugendabteilung im Amt der Stadt Dornbirn, Elmar Luger/Christa Kohler, 6850 Dornbirn, Rathausplatz
2, Tel. 05572 306 4404
20. Bundeskunstpreis für Menschen mit einer Behinderung 2015
Im Mai 2015 steht Radolfzell ganz im Zeichen der Kunst. Bereits zum 20. Mal wird dann der
Bundeskunstpreis für Menschen mit einer Behinderung (BBKP) feierlich verliehen. Seit der
ersten Ausschreibung im Jahr 1978 wurde der BBKP der kommunalen Carl-Müller-MettnauStiftung in Radolfzell von vielen namhaften Persönlichkeiten unterstützt. In der Stadt am Bodensee freut man sich ganz besonders, dass Anna-Lena Forster in diesem Jahr die Schirmherrschaft innehat.
„Ich weiß wie wichtig es ist, eine Plattform zu bekommen, um sein Talent zu zeigen.“ Mit diesen Worten beschreibt Anna-Lena Forster, zweifache Silbermedaillengewinnerin der Paralympics 2014, warum sie sehr gerne die Schirmherrschaft für den 20. Bundeskunstpreis für Menschen mit einer Behinderung übernommen hat. Nun steht die Ausschreibung für das Jubiläumsjahr 2015 kurz bevor.
„Allein die Kunst zählt.“ erläutert Bürgermeisterin Monika Laule das Bewertungsverfahren, das durch
eine Expertenjury vorgenommen wird. Die Beurteilung erfolgt nach rein künstlerischen Aspekten, d.h.
der Jury ist nicht bekannt, welches Handicap der jeweilige Künstler oder die jeweilige Künstlerin hat.
Die Vorgaben zur Teilnahme am bundesweit ausgeschriebenen BBKP sind natürlich für alle gleich.
Wer mindestens 16 Jahre alt, in Deutschland wohnhaft und zu mindestens 80 % körperlich, geistig
oder psychisch behindert ist, kann bis Mitte März ein Exponat einschicken. Einige Teilnehmer sind
bereits seit mehreren Jahren dabei. Neben einem mit 500,- Euro dotierten Hauptpreis wird eine Auswahl von weiteren Werken mit 300,- Euro prämiert.
In feierlichem Rahmen werden dann am Samstag, 9. Mai 2015 der Sieger und die weiteren Prämierungen im Radolfzeller Milchwerk bekannt gegeben. Im Anschluss an die Prämierung sind die Bilder
in der Villa Bosch bis 28. Juni 2015 ausgestellt. Alle Exponate können käuflich erworben werden.
Die Ausschreibung für den 20. Bundeskunstpreis für Menschen mit einer Behinderung steht kurz bevor. Wie in
den Vorjahren rechnet das Kulturbüro mit mindestens 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Derzeit ist in der
Villa Bosch das Werk von Mundmaler Lars Höllerer, der Gewinner des Vorjahres, zu sehen. Im Bild (v.l.n.r):
Raimund Futterer (Behindertenbeauftragter), Bürgermeisterin Monika Laule, Angélique Tracik (Leiterin Fachbereich Kultur), Anna-Lena Forster (Schirmherrin) und Astrid Deterling (Leiterin des Kulturbüros).
Neuer Stadtpräsident für Schaffhausen
Die Stadt Schaffhausen wird ab 1. Januar 2015
wieder von einem Sozialdemokraten regiert. Peter
Neukomm, der bisher im fünfköpfigen Stadtrat für
die Finanzen zuständig war, konnte das Stadtpräsidium für seine Partei zurückerobern. Die Neuwahl war nötig geworden, weil der bisherige
Stadtpräsident, Thomas Feurer von der Grünliberalen Partei nach der Hälfte der Amtszeit zurückgetreten war.
Die Stadtregierung als Ganzes wird jedoch in Zukunft bürgerlich dominiert sein, denn für den frei
gewordenen Stadtratssitz rückte mit Daniel Preisig ein Vertreter der Schweizerischen Volkspartei
(SVP) nach. In Zukunft sitzen also im Schaffhauser Stadtrat ein Sozialdemokrat, ein Vertreter der
links stehenden Alternativen Liste, zwei Vertreter
der FDP und ein Vertreter der SVP.
Die beiden Frauen, die ebenfalls für den frei werdenden Sitz kandidiert hatten, die Sozialdemokratin Kathrin Huber Ott und die Grünliberale Kathrin
Bernath, schafften die Wahl nicht. Zur Besetzung
des frei gewordenen Stadtratssitzes brauchte es
zwar zwei Wahlgänge, weil das absolute Mehr im
ersten Wahlgang von keinem Kandidaten erreicht
worden war, aber Daniel Preisig startete mit einem deutlichen Vorsprung vor seinen weiblichen Konkurrentinnen in den zweiten Wahlgang.
Peter Neukomm ist auch als Vertreter der Stadt Schaffhausen Mitglied in der Lenkungsgruppe des Internationalen Städtebundes Bodensee.
Weingarten
Quartiersfest „Wohnen am Argonnenpark“
Stadt und Siedlungswerk feiern mit Bewohnern
Weingarten - Mit einem Quartiersfest in der Mensa des KBZO feierten Stadt und Siedlungswerk
am vergangenen Sonntag gemeinsam mit den Bewohnern die Fertigstellung des letzten Bauabschnitts von „Wohnen am Argonnenpark“.
Dort, wo einst Kasernengebäude gestanden hätten, sehe man heute attraktive Wohnhäuser und auf
dem einstigen Exerzierplatz seien Spielgeräte zu finden, sagte Oberbürgermeister Markus Ewald. Der
OB dankte den Verantwortlichen des Siedlungswerks für die Idee zu diesem Wohngebiet und deren
gelungene Umsetzung. Bereits im Oktober 2002 hatte das Siedlungswerk mit dem Bau begonnen. Bis
zum Sommer 2014 entstand auf dem ehemaligen Kasernenareal in mehreren Bauabschnitten ein
rund 3,5 Hektar großes, vielfältiges grünes Wohnquartier mit verschiedenen Wohnformen. Es lege einen Schwerpunkt auf familiengerechtes Wohnen und habe viele ganz unterschiedliche Menschen zu
neuen Nachbarn gemacht, so Siedlungswerk-Geschäftsführer Norbert Tobisch.
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Seele and Geist
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