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Erfreuliches Wachstum Ausgerechnet Bananen FleetBoard ist wie

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Seite 4 Firmenzeitung der Dreier AG, Suhr
November 2013
FleetBoard ist wie ein
Spiegel
Tipp für den Alltag
Hektische Fahrweise und mangelndes
Vorausschauen ergeben schlechte
FleetBoard-Werte. Mit guten Werten
spart man Treibstoff und Materialverschleiss. Das braucht allerdings
Konzentration.«Schliesslich gehen wir
Fahrer mit fremdem Eigentum um. Das
verlangt Respekt», sagt zum Beispiel
Marcello Nenna, Fahrer Abteilung International. Andere sagen, FleetBoard
ist wie ein Spiegel: Wenn du vor dem
Spiegel stehst, rein schaust und es gefällt dir nicht, was du siehst, dann kann
der Spiegel nichts dafür. FleetBoard
zeigt nicht, wie man fahren sollte, sondern wie man gefahren ist.
Firmenzeitung der Dreier AG, Suhr
Fahrer Marcello Nenna: «Keiner ist immer
spitze, ich auch nicht. Aber FleetBoard lügt
nicht.»
Lehrlingsstand
an der G
­ ewerbeausstellung Suga
Alle vier Jahre trifft sich das Suhrer Gewerbe in der Bärenmatte. Vom 20. bis
zum 22. September 2013 präsentierten
über 80 Aussteller aus verschiedensten
Branchen an der Gewerbeausstellung
Suga ihre Dienstleistungen und Ge-
schäfte. Zum ersten Mal gab es eine
Berufsschau für zukünftige Lernende.
In einem so genannten Lehrstellenzelt
zeigten zwölf Suhrer Firmen ihre Lernberufe, egal ob Bäcker, Automechaniker oder Maurer. Die Dreier AG infor-
mierte an ihrem Stand über den Beruf
des Chauffeurs, der neu Strassentransport-Fachmann beziehungsweise Strassentransport-Fachfrau heisst.
Macht’s gut!
Das sind die vier neuen Lernenden im
operativen Transportgeschäft der Dreier AG. Die angehenden Strassentransport-Fachmänner heissen Seya Volger
(1. von links), René Nyfeler (2. von links)
und Pascal Lienhard (4. von links). Daut
Sadiki (3. von links) hat sich für den Beruf des Logistikers entschieden.
Erfreuliches Wachstum
Seit Beginn dieses Jahres konnte die
Dreier AG 50 neue Arbeitsplätze schaffen. Das ist ein toller Erfolg und zeigt,
dass wir im Markt richtig liegen. Allerdings wurde auch deutlich, dass es
nicht einfach ist, Mitarbeitende zu finden, die den Qualitätsansprüchen unserer Kunden und ebenso unsererseits
genügen.
Unsere Systemverkehre, zum Beispiel
mit Wechselbrücken, Doppeldeckern
oder Kranen, setzen mehr voraus als
einen blossen Führerschein. Es braucht
fachspezifische Kenntnisse und schliesslich auch Routine. Anders können wir
die geforderte Qualität, wozu auch die
Pünktlichkeit gehört, unmöglich erreichen. In diesem Sinne dürfen wir auch
ein bisschen stolz sein auf unsere tagtäglichen Dienstleistungen, mit denen
wir uns im Markt behaupten.
Know-how und Professionalität bei der
Manpower oder – um die weiblichen
Angestellten nicht zu vergessen – bei
den Human Resources . Das ist das eine.
Das andere, wodurch wir uns auszeichnen, sind moderne Fahrzeuge. Als sogenannte ÖkoLogistiker setzen wir
schon lange auf Lkw der Abgasnorm
Euro6. Bis jetzt haben wir 50 solche
Lkw in Betrieb genommen. Wir gehen
davon aus, dass es bis Ende Jahr rund
70 Stück sein werden.
Schon heute danke ich Ihnen, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, für einen engagierten Endspurt im 2013. Die
Vorweihnachtszeit wird uns wie jedes
Jahr stark in Anspruch nehmen. Dafür
wollen wir auch mental gerüstet sein.
Ihr Hans-Peter Dreier
Ausgerechnet Bananen
Jubiläen
Dienstjubiläen ab 10 Jahren im dritten Quartal 2013:
Juli
Ian Gibbs
November 2013
10 Jahre
Fahrer International
Franz Fessler
20 Jahre
Fahrer Aushilfe
Bruno Lüthi
25 Jahre
Kurierdienst
September
Herzlichen Dank und Gratulation!
«Aus-gerechnet Bananen» – Das war
doch eine Schlager der Zwanziger Jahre, der durch die Gassen fegte, ein richtiger Ohrwurm. Ganz im Sinne der
Kompetenz im Kombiverkehr wurde
ein weiterer Containerverkehr übernommen.
Aktuell kommen zirka vier Seecontainer pro Woche bei der Hupac in Aarau
an, voll mit grünen Bananen. Die Dreier AG macht den Nachlauf der Schiene,
als Frachtführer für die European Container Services (ECS). Bei Ankunft überprüft der Fahrer, ob alles in Ordnung
ist. Stimmt die Kühltemperatur? Gibt es
irgendwo Beschädigungen? Stimmen
alle Papiere? – Wenn ja geht es weiter
zur Bananen-Raffinerie, wo die Ware
kontrolliert und aussortiert wird.
Bei der Hupac in Aarau geht der Kühlcontainer von der Schiene auf die Strasse.
Fahrer Attila Kiss kontrolliert Container und
Papiere.
Die Zollplombe zu knacken, ist eine harte Nuss.
Das Stechthermometer will es genau wissen.
Seite 2 Firmenzeitung der Dreier AG, Suhr
November 2013
November 2013
Firmenzeitung der Dreier AG, Suhr
Seite 3
Lecker, lecker
Im Auftrag der Schweizerischen Post
fährt die Dreier AG ab November dieses Jahres auch für Lekkerland, dem
bevorzugten Partner für Unterwegskonsum. Dabei ist die Dreier AG in
bester Gesellschaft: Die Lekkerland
­
Deutschland GmbH & Co. KG ist Trägerin des Deutschen Logistik-Preises 2013
der Bundesvereinigung Logistik (BVL).
Die Jury zeichnete das Unternehmen
für sein Multitemperatur-Konzept mit
dem Titel «Lekkerlogistik – Kundenorientierung auf den Punkt gebracht»
aus.
Eigenlob stinkt. Deshalb bezeichnen
wir uns selber in der Hauszeitung nicht
als Wechselbrücken-König. Aber im
Markt ist bekannt und unbestritten,
dass die Dreier AG hier die Nase ganz
weit vorne hat. Die Vorteile dieses Systemverkehrs wissen unsere Kunden,
gerade die Schweizerische Post, gerne
zu schätzen. Wechselbrücken machen
möglich, dass die Schiene mit fast keinem CO2-Ausstoss im wahrsten Sinne
des Wortes zum Zuge kommt. Sie bieten grosse Flexibilität, auch was den
Güterumschlag angeht und erlauben,
die Touren von Fahrer und Lkw zu optimieren. Ausserdem offerieren Wechselbrückenhängerzüge bei höchstzulässiger Länge von 18,75 Metern in der
Regel mehr Volumen als Sattelmotorfahrzeuge, deren Länge auf 16,5 Meter
begrenzt ist. Und man kann auch solo
Bevor der Lekkerland –Auftrag gefahren wurde, hiess es Köpfe zusammenstrecken, wie hier
in Daillens. Die Handhabung des Mobilcomputers, der den Warenfluss begleitet, will gelernt
sein. Zudem müssen die HACCP-Regeln eingehalten werden, Lebensmitteltransport verlangt
Hygiene, die richtige Temperatur und Schutz vor Fremdeinwirkung.
40 Jahre Maghreb
Reportage
Vor rund 40 Jahren begann die Dreier
AG, ein schweizerisches Transportunternehmen, mit ihren Verkehren nach
Marokko und zurück. Ein Märchen aus
tausendundeiner Nacht?
Seniorchef Hans-Rudolf Dreier nimmt
sich bescheiden zurück. Eigentlich
habe einer seiner Chauffeure den ersten Marokko-Auftrag akquiriert. Damals, vor rund vierzig Jahren. An einer
Laderampe wurde der Fahrer Ernst
Müller darauf angesprochen, ob er
nicht nach Marokko fahren wolle. Die
Visitenkarte, die Ernst Müller erhalten
hatte, gab er seinem Patron, Hans-Rudolf Dreier, unverzüglich weiter…
Berberteppiche, Agrarchemie und
Früchte: Vier Jahre lang ist Ernst Müller
Marokko gefahren. In dieser Zeit wurden die Verkehre nach Nordafrika stark
ausgebaut. Es kamen neue Lastzüge in
den Fuhrpark, einer nach dem andern.
Gepresste Schafwollballen wurden von
Frankreich nach Marokko transportiert
und dort zu Berberteppichen verarbeitet, die ihren Weg schliesslich nach
fahren und so die Innenstädte bedienen. Ein grundsätzlicher Vorteil des
Anhängerzugs: Er ist wendiger; vorausgesetzt, der Fahrer kann mit ihm umgehen. Rückwärtsfahren mit Deichsel­
anhänger ist definitiv schwieriger.
Aber das kennen wir ja.
(Artikel erschienen in International Transport Journal, ITJ)
Deutschland und teilweise auch in die
Schweiz fanden. Der ganze Zyklus dauerte jedes Mal drei bis vier Wochen.
Bald wurde auch Agrarchemie in den
Maghreb gebracht, und später wurden
Früchte von Nordafrika auf der Landkarte hochgefahren.
Die Transporte nach und von Marokko
sind noch heute ein Sinnbild für die Dynamik des Familienunternehmens Dreier und seine Strategie, geschickt zu diversifizieren. Natürlich haben sich die
Märkte beim Im- und Export mit dem
Maghreb gewaltig verändert.
Heute, so Wolfgang Nienaber, Leiter
International der Dreier AG, nehmen
die Ausfuhren für die automotive Branche einen hohen Stellenwert ein. Umgekehrt wolle man auch in den Städten
Nordafrikas Hamburger essen und
Müsli einkaufen. Alles in allem handle
es sich sehr wohl um einen Wachstumsmarkt. Nicht um einen einfachen natürlich, denn der Preiskampf im internationalen Transport ist sattsam
bekannt. Die Dreier AG, so Wolfgang
Nienaber weiter, setze auf Qualität in
Nischen und vor allem auf langjährige
Beziehungen mit gegenseitiger Verlässlichkeit. So habe es auch beim
Team, das die Marokko-Verkehre betreut, in den letzten Jahrzehnten keine
Fluktuation gegeben. Die Verbindung
zum Maghreb dürfte also auch in Zukunft ein wichtiges Standbein des
Wolfgang Nienaber.
Das waren noch Zeiten: Iveco Turbo Star mit Jumbo-Anhänger.
Schweizer Logistikers bleiben. Dies
auch aus einem fast sentimentalen
Grund: Hans-Peter Dreier, CEO des Familienunternehmens und aktiv in dritter Generation, ist als junger Bursche
eineinhalb Jahre selber «rauf und runter» gefahren, auch auf Saurer, dem
Schweizer Traditions-Lkw. Da steckt
Herzblut drin. Doch den Hauptteil seiner Arbeit hat das Familienunternehmen nun klar auf den einheimischen
Markt fokussiert. Gerade dieses Frühjahr konnten hier massgebliche Systemverkehre akquiriert werden.
Rund zwanzig Lastzüge der Dreier AG
rollen noch heute im Marokko-Verkehr. Doch die Zeit der früher üblichen
Planenaufbauten ist vorbei. Um den
saisonalen Schwankungen gerecht zu
werden, wird multifunktionales Equipment eingesetzt. Dazu gehören Kofferfahrzeuge mit Temperaturführung,
Doppelstock und Einrichtung für hängende Textilien. Noch immer gibt es
einen bedeutenden Warenstrom der
Bekleidungsindustrie von Nordafrika
nach Mitteleuropa. Zwar lässt sich in
Asien billiger produzieren, aber der
Weg mit dem Seecontainer dauert,
und der Transportweg vom Maghreb
her ist relativ kurz und rasch. Gerade in
einer Branche, die sich nach modischen
Trends richtet, sind lange Vorlaufzeiten
bis zum Verkaufstisch ein Handicap.
Besondere Anforderungen stellen die
pharmazeutischen Produkte, die in der
Schweiz hergestellt und auch in den
Maghreb versandt werden. Eine permanente Temperaturüberwachung garantiert, dass die empfindliche und
kostspielige Fracht keinen Schaden
nimmt. Auch hier wieder zählt eine
Dienstleistung, die weit über den Begriff der Tonnenkilometer hinausgeht.
Irgendwo zwischen Tanger und Rabat.
Aktuell befasst man sich bei der Dreier
AG mit einem Trailer-Konzept, das flexibel möglichst viele Transportaufgaben abdecken kann, auch die nutzbare
Innenhöhe von drei Metern, eine Forderung der verladenden Automobilindustrie, die mehr auf Volumen angewiesen ist als auf Nutzlast.
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Seele and Geist
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