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? Andreas, wo bist du geboren und aufgewachsen? ? Wie war das

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LEUTE, LEUTE …
Leute, Leute …: Andreas Ke mnade
? Andreas, wo bist
du geboren und
aufgewachsen?
I ch bi n hi er i n Verden geboren und
aufge wachsen.
? Wie war das bei
dir mit de m Gl auben? Bist du damit sozusagen
schon zu Hause aufgewachsen?
Zuhause war ni cht wirkli ch vi el l os mit
Gl auben. I ch wurde zwar konfir mi ert und
das ni cht unter all zuvi el Druck. Und auch
i n der Ei nstell ung, dass i ch doch irgendwi e
schon mit Kirche was zu tun hatte. Nach
der Konfir mati on gi ng i ch i mmer wi eder
auch i n di e Gottesdi enste der St. Johanni skirche. Das geschah zwar i n gr ößeren
Abständen als zur Konfir mandenzeit, aber
i ch bli eb da mit i n Kontakt. Auch fl ötete i ch
noch bei Wei hnachtsgottesdi ensten der
J ohanni skirche i n den nächsten zwei
Jahren. Leute, di e j eden Sonntag i n der
Kirche waren, hatten i n mei ner Fa mili e kei n
gutes Ansehen.
? Wie ka m es dann dazu, dass du i n der
LKG gel andet bist?
Am Ende mei ner Schul zeit l ernte i ch unter
andere m Matthi as Ratzel kennen. Da mit
LEUTE, LEUTE …
war endli ch di e Mögli chkeit gegeben, mal
i n ei ne chri stli che Gruppe zu gehen, wo i ch
auch j e manden kenne. Al so gi ng i ch dann
nach ei ni ger Überl egung zu den Peanuts.
Vorgeno mmen hatte i ch mir sowas schon
ei n paar Jahre vorher. Da mal s wur de i ch
aber ni cht gr oßarti g ei ngel aden oder er muti gt, mir das mal anzuschauen.
? Hat sich seitde m et was i n dei ne m Leben verändert?
Seitde m wuchs i ch auf j eden Fall i m Gl auben. So l angsa m wur de i ch ei n regel mäßiger Besucher der Gottesdi enste und i ch
konnte i mmer mehr an Gott abgeben. I n
der LKG l ernte i ch zude m das Fei ern i n
gr ößere m Stil kennen.
? Was bedeutet die LKG für dich?
Di e LKG i st auf j eden Fall ei n Zuhause, mit
all e m was dazugehört. Auch Schwi eri gkeiten gehören mal dazu. Bei m Mittagessen
nach de m Gottesdi enst fällt mir i mmer auf,
dass es mehr Menschen gi bt, mit denen
man mal ei ne gute Unterhaltung führen
kann, als i ch gerade denke.
? Wie sieht dei n beruflicher Werdegang
aus? Was machst du mo mentan?
Nach de m Abitur a m Gymnasi u m a m Wall
studi erte i ch i n Bre men I nfor mati k. Jetzt
arbeite i ch dort al s wi ssenschaftli cher Mitarbeiter an sehr vi el en mobil en, häufi g
auch i n Kl ei dung i ntegri erten Gerätschaften. Dazu gehören z. B. auch Feuer wehrhandschuhe, di e per Gesten-Steuerung
und Vi brati ons motor I nfor mati onen übermittel n. Dabei i st mei n El ektr otechni k- Wissen häufi g von große m Vorteil, da es auch
mal Fehl er bei m Schaltungsent wurf gi bt.
? Wie ist dei n I nteresse für Co mputer geweckt und gefördert worden?
Ei n all ge mei nes I nteresse für Techni k wurde durch mei nen Vater ge weckt. Ei ne Modell ei senbahn war und i st vorhanden. I ch
überschritt aber schnell das Wissen mei ner
Umgebung und musste mir dann das Wissen sel ber anei gnen. Dabei spi elte di e
Mögli chkeit, gerade i m Li nux- Umfel d auch
mal ri chti g i n Pr ogra mme rei nzuschauen,
ei ne wi chti ge Roll e.
Daneben war es für mi ch ei ne wi chti ge
Moti vati on, Pr ogra mmi er wi ssen i m Zusa mmenhang mit andern Hobbys ei nsetzen zu
können oder auch, u m anderen Menschen
ei ne Freude zu machen.
Als Bei spi el e wären da di e Steuerung der
Modell ei senbahn durch ei n Pr ogra mm auf
de m Ga meboy und sel bstgebauter El ektr oni k dazwi schen.
Oder auch ei n Progra mm, u m den erheblichen S MS-Verkehr zwi schen zwei Verli ebten effi zi enter zu gestalten. Durch sol che
Maßnah men konnte i ch mir später manches Lernen für Prüfungen ei nsparen.
? Du bist ja viel mit de m Fahrrad
unter wegs. Welches waren dei ne größten Touren?
Di e größte Tour war bi sher l etztes Jahr von
Trell eborg ( Südspitze Schweden) über
Östersund nach Tr ondhei m ( Nor wegen)
mit ca. 1 620 k m. I nnerhal b Deutschl ands
war das Weiteste von Karl sruhe nach Verden ( > 700k m). Pro Tag si nd das mei stens
so 1 00k m, di e l ängste Tagesetappe während so ei ner Tour waren bi sher 1 40k m.
? Du hast ja auch ei ne Art Navigati onssyste m ent wickelt. Kannst du dazu ei n
bisschen was erzählen?
Mich ärgerte es mal, dass i ch bei di gital e m topografi sche m Karten materi al ni cht
mögli ch war, bl attfüll end und gl ei chzeiti g
maßstabsgetreu Karten entl ang ei ner gepl anten Route auszudrucken. Mal ei ne
Routenberechnung sel bst zu schrei ben
scheiterte daran, dass dafür das Kartenmateri al ni cht bezahl bar erhältli ch war, so
dass i ch da mit mei ne I deen ni cht mal für
den Pri vatgebrauch auspr obi eren konnte.
Das Openstreet maps- Pr oj ekt war dann
di e Lösung. Dabei wir d von ei ner gr ößeren
Gruppe von Leuten di e Welt kartografi ert,
i nde mj eder vor sei ner Haustür anfängt.
I ch beteili gte mi ch daran und kann nun
endli ch mal anfangen, mi ch ei n weni g auszutoben. Vi ell ei cht wir d es dann ja de mnächst di e Mögli chkeit geben, mal all e x
k m ei ne Unterstell mögli chkeit zu haben.
? Welchen Trau m würdest Du gern verwirklichen?
Vi ell ei cht mal durch Kanada mit de m Rad
fahren und dabei ei n bi sschen Ver wandtenbesuch machen.
? Was si nd Dei ne Hobbys?
Neben Co mputer noch Rad fahren und
El ektr oni k. I n l etzter Zeit habe i ch angefangen, mit ei ne m 3D- Drucker auch Halterungen und Gehäuse herzustell en, beispi els wei se ei n tannenbau mför mi ges
Gehäuse für mei ne Pl ati nen i n Tannenbau mfor m. Oder eben mal ei ne Fahrradhalterung für ei n GPS.
! Vielen Dank, Andreas!
… und fall s j e mande m irgendwel che Begriffe i n di ese mI ntervi e w wi e „ böh mi sche
Dörfer“ vorko mmen – der darf si cher gern
bei Andreas nachfragen …
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Seele and Geist
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