close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Daily Focus - St.Galler Kantonalbank

EinbettenHerunterladen
14.10.14
Wirtschaftsnews
Aktienmärkte
China: Exporte (September) YoY
letzte: 9.4%; erwartet: 12.0%; aktuell: 15.3%
China: Importe (September) YoY
letzte: -2.4%; erwartet: -2.0%; aktuell: 7.0%
US-Aktienmärkte:
DowJones: -1.35%, S&P: -1.65%,
Nasdaq: -1.46%
Europäische Aktienmärkte:
DJStoxx50: +0.23%, DAX: +0.27%,
SMI: -0.39%
Asiatische Märkte:
aktuell: Nikkei: -2.38%, HangSeng: -0.02%,
S&P/ASX 200: +1.01%
Nach Angaben der chinesischen Zollbehörde
legten die Exporte im September um 15.3% zu.
Analysten hatten lediglich mit 12.5% gerechnet,
der August war mit 9.4% deutlich schwächer
gewesen. Die Ausfuhren aus China steigen seit
April, da die Nachfrage von der Konjunkturbelebung in den USA profitiert und auch Aufträge aus
Teilen Asiens und Europas kommen.
Die Importe Chinas stiegen im September um 7%,
nachdem sie im August noch um 2.4% gefallen
waren. Volkswirte hatten für September eine
Fortsetzung dieses Abwärtstrends erwartet. Der
Handelsbilanzüberschuss schrumpfte wegen der
steigenden
Importe
im
September
auf
USD 31 Mrd. von USD 49.8 Mrd. im August.
Deutschland: Grosshandelspreise (Sept.) YoY
letzte: -0.60%; aktuell: -0.90%
Die Verkaufspreise im Grosshandel waren im
September 2014 um 0.9% niedriger als im September 2013. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) gestern mitteilte, hatte im August 2014
die Jahresveränderungsrate -0.6 % betragen, im
Juli 2014 waren es -0.7%. Gegenüber dem Vormonat August 2014 verteuerten sich die auf
Grosshandelsebene verkauften Waren leicht um
0.1%.
Einen wesentlichen Einfluss auf die Gesamtentwicklung gegenüber dem Vorjahresmonat hatten
im September 2014 die um 5.2% niedrigeren
Preise im Grosshandel mit festen Brennstoffen und
Mineralölerzeugnissen (+0.4% gegenüber August
2014). Preisrückgänge im Grosshandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln
(-5.6%) sowie im Grosshandel mit Obst, Gemüse
und Kartoffeln (-5.8%) beeinflussten die Gesamtentwicklung ebenfalls stark.
Die US-Aktienbörsen haben gestern ihre Talfahrt
fortgesetzt. Als Belastung sahen Marktexperten
die anhaltende Furcht vor einer Abkühlung der
Weltwirtschaft, welche die Kurse bereits in der
Vorwoche nach unten gezogen hatte. Der Dow
Jones Industrial Index konnte seine zwischenzeitlichen Gewinne nicht halten und schloss 1.35%
schwächer - der tiefste Stand seit fast einem halben Jahr. Beherrschendes Thema an den Märkten
bleibt die Frage, inwieweit die Notenbanken
noch die Wirtschaft ankurbeln können. In der
vergangenen Woche hatte eine Reihe enttäuschender Konjunkturdaten Zweifel an der Wirksamkeit einer lockeren Geldpolitik gesät und
stattdessen die Furcht genährt, dass der Wirtschaftsabschwung in Europa auch die Konjunktur
in den Vereinigten Staaten empfindlich treffen
könnte.
Kursbewegende Unternehmensnachrichten waren
dünn gesät. In den kommenden Tagen nimmt die
Berichtssaison Fahrt auf - dann legen etliche Firmen insbesondere aus dem Finanz- und Technologiesektor Zahlen vor. Die Geschäftszahlen von
General Electric dürften ebenfalls für Aufmerksamkeit sorgen, gilt der Mischkonzern wegen
seiner breiten Aufstellung doch als Gradmesser
für den Zustand der US-Wirtschaft.
Der neu geformte transatlantische Autoriese Fiat
Chrysler Automobiles startete verhalten in seinen
ersten Börsentag. Die Aktien schlossen in New
York nach Anfangsgewinnen bei USD 8.92, was
einen Abschlag von 0.89% zum Ausgabekurs
bedeutete.
Disclaimer: Die Angaben in dieser Publikation und insbesondere die Beschreibung zu einzelnen Wertpapieren stellen weder eine Offerte zum Kauf der Produkte
noch eine Aufforderung zu einer andern Transaktion dar. Sämtliche in dieser Publikation enthaltenen Informationen sind sorgfältig ausgewählt und stammen
aus Quellen, die vom Investment Center der St.Galler Kantonalbank Gruppe grundsätzlich als verlässlich betrachtet werden. Meinungsäusserungen oder
Darstellungen in dieser Publikation können jederzeit und ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Es wird keine Garantie oder Verantwortung bezüglich
der Genauigkeit und Vollständigkeit der Informationen übernommen. Eine Haftung für die Richtigkeit der Angaben wird vollumfänglich abgelehnt.
14.10.14
Die europäischen Börsen haben sich nach dem
Kursrutsch der Vorwoche gestern etwas stabilisiert. Trotz der Stabilisierung zum Wochenbeginn
bleiben die Wirtschaftssorgen das alles dominierende Thema an den Börsen. Dabei wachsen
insbesondere die Zweifel, ob die jüngsten Massnehmen der Europäischen Zentralbank (EZB)
ausreichen werden, um die Konjunktur zu stützen.
Kapitalmärkte
Der Schweizer Aktienmarkt hat den Montagshandel mit erneuten Verlusten beendet. Nach
einer tieferen Eröffnung setzte eine Erholungsbewegung ein, die den Swiss Market Index am
Nachmittag bis knapp über die Nulllinie hob.
Dabei belasteten die Schwergewichte Nestlé
(-0.6%) und Novartis (-0.8%) den Leitindex überproportional. Mit einer schwächeren US-Börse
sackte der SMI am Nachmittag erneut in die
Verlustzone. Die Volatilität, gemessen am VSMI,
ist in den vergangenen Tagen deutlich gestiegen
und hat ein Jahreshöchst erreicht.
US-Dollar in Franken: 0.9506
Euro in US-Dollar: 1.2717
Euro in Franken: 1.2089
Renditen 10 J:
USA: 2.240%; D: 0.885%; CH: 0.412%
Währungen
Christian Braun, CIIA
Senior Fund Analyst
Investment Center
Heute Morgen wurde informiert, dass Geberit ein
Übernahmeangebot an das finnische Unternehmen Sanitec macht. Geberit bietet dazu SEK 97
je Sanitec-Aktien oder insgesamt SEK 9.7 Mrd
(CHF 1.29 Mrd). Dies entspreche einer Prämie
von 54.6% gegenüber dem Schlusskurs von Sanitec am gestrigen Montag sowie einer Prämie von
knapp 42% gegenüber dem Durchschnittskurs
über die letzten 30 Handelstage, teilt Geberit
mit.
Geberit und Sanitec haben im Zusammenhang
mit dem Übernahmeangebot eine gemeinsame
Übereinkunft unterzeichnet. Der Verwaltungsrat
von Sanitec hat das Angebot von Geberit einstimmig zur Annahme empfohlen. Sanitec ist in
Finnland beheimatet und in Stockholm kotiert.
Das Unternehmen stellt Keramik-Produkte für
Badezimmer im mittleren bis oberen Preissegment
her.
Rohstoffmärkte
Ölpreis WTI: USD 85.15 pro Fass
Goldpreis: USD 1‘234.61 pro Unze
Disclaimer: Die Angaben in dieser Publikation und insbesondere die Beschreibung zu einzelnen Wertpapieren stellen weder eine Offerte zum Kauf der Produkte
noch eine Aufforderung zu einer andern Transaktion dar. Sämtliche in dieser Publikation enthaltenen Informationen sind sorgfältig ausgewählt und stammen
aus Quellen, die vom Investment Center der St.Galler Kantonalbank Gruppe grundsätzlich als verlässlich betrachtet werden. Meinungsäusserungen oder
Darstellungen in dieser Publikation können jederzeit und ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Es wird keine Garantie oder Verantwortung bezüglich
der Genauigkeit und Vollständigkeit der Informationen übernommen. Eine Haftung für die Richtigkeit der Angaben wird vollumfänglich abgelehnt.
Document
Kategorie
Bildung
Seitenansichten
5
Dateigröße
92 KB
Tags
1/--Seiten
melden