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Kathrins neues Leben - Teil 2 - Aspria

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iebe Leserinnen, liebe Leser, manchmal ist das Leben wirklich seltsam.
Wie oft scheuen wir doch die Konfrontation mit der Wahrheit und
merken nicht, wie uns diese Angst vor der Realität im Alltag belastet.
Im Verdrängen sind wir Menschen wirklich gut. Probleme werden
unter den Tisch fallen gelassen und lästige Aufgaben schieben wir
oft tagelang vor uns her. Besonders ich war eine wahre Meisterin
des Verdrängens. Viele Jahre in meinem Leben habe ich damit
verbracht, mir meine Probleme schönzureden. Doch meine Entscheidung steht fest, ich kämpfe gegen meinen Inneren Schweinehund und werde etwas verändern. Ich möchte mich gesünder
ernähren und meine überflüssigen Kilos loswerden. In den
letzten Wochen ist einiges geschehen: Mein Training im Aspria
Hannover hat begonnen und ich bin die ersten Schritte auf
dem Weg in mein neues Leben gegangen. Über meine Erlebnisse und Erfahrungen werde ich nun berichten:
Ich war wirklich sehr aufgeregt. Nach dem Gesundheitscheck mit meiner Trainerin Nicole spürte ich eine große
Unruhe in mir. Zwar ließ mich Nicole keine Sekunde lang
alleine und war sehr einfühlsam, trotzdem hatte ich
Angst, Angst vor der Wahrheit. Eine Frage stellte sich
mir die ganze Zeit: „Bin ich gesund?“ Oft wird Menschen mit Übergewicht vorgeworfen, wir seien gleichgültig, uns sei doch eh alles egal. Das stimmt aber
nicht. Nur, weil ich vielleicht Probleme mit meiner
Ernährung habe, heißt das nicht, dass ich mich
völlig gehen lasse. Ich bewege mich sehr viel, bin
oft draußen und liebe die Natur. Und natürlich
ist es mir nicht egal, wenn ich meinem Körper
schade. Und natürlich habe ich Angst vor körperlichen Einschränkungen in der Zukunft.
Bevor es soweit kommt, nehme ich nun mein
Leben in die Hand und werde es allen beweisen, die nicht an mein Durchhaltevermögen
glauben.
Nach ein paar Tagen war es soweit: Die
Ergebnisse meines Tests waren da. Mir zitterten die Knie als ich das Aspria betrat,
Nicole wollte mit mir gemeinsam den
Gesundheitscheck auswerten. Ich weiß,
dass sie meine innere Unruhe spürte.
Nicole ist ein Mensch, dem man nichts
vormachen kann. Und das ist auch
gut so. Viel zu oft verstelle ich mich,
anstatt mein „wirkliches Ich“ zu zeigen. Es tut so gut mal keine Rolle
spielen zu müssen, endlich kann
ich mal offen über meine Probleme reden. Endlich kann ich
mal die Fragen zum Thema
Ernährung stellen, die andere
nur müde belächeln. Getreu
nach dem Motto: „War klar,
dass Kathrin keine Ahnung
Mein
Weg
in ein
neues
Leben
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von gesunder Ernährung hat!“ Nicole ist
da anders, sie ist überhaupt nicht abwertend. Sie ist sehr einfühlsam, aber auch
fordernd. Es ist gut, nicht alleine zu sein...
Es motiviert mich, Nicole beweisen zu
können, dass sie zu Recht an mich glaubt.
Nachdem wir die Ergebnisse ausgewertet hatten, vereinbarten wir einen
Termin für das erste Personal-Training. Von mir aus hätte es sofort losgehen können,
doch wieder musste ich mich etwas gedulden. Die nächsten Tage verbrachte ich mit
Arbeiten und traf mich mit meinen Freunden. Das Projekt „Mein Weg in ein neues
Leben“ war natürlich das Gesprächsthema Nummer 1. Es wurde viel diskutiert über
Sport, über Ernährung und die richtige Vorgehensweise. Ich blieb zum Glück trotz
zahlreicher verschiedener Meinungen sehr entspannt. Ich vertraue Nicole und ich
weiß genau, sie wird das richtige Konzept für mich auswählen. Natürlich wurden auch
einige kritische Stimmen laut, die immer wieder betonten, wie schwer dieser Weg
doch werden würde. „Bist du dir sicher, dass du das schaffst?“ Diese Frage wurde mir
gefühlte 1000 Mal gestellt. Ja, ich bin mir sicher, dass ich das schaffe! Warum? Weil
ICH es will! Trotz einiger Kritiker waren die Reaktionen sehr positiv. Ich glaube, einige meiner Freunde waren auch sehr neidisch auf mich. Schließlich habe ich die
Möglichkeit, im schönsten Studio Hannovers zu trainieren und die kompletten Angebote zu nutzen. Neben dem großzügigen Fitnessbereich hat das Aspria nämlich
noch viel mehr zu bieten. Gerade bei dem schönen Wetter in den letzten Tagen waren
meine Besuche im Aspria traumhaft. Wenn ich am Maschsee liege, fühle ich mich wie
im Urlaub. Auch die Saunen und der Spa-Bereich laden zum Entspannen ein. Im
gesamten Club ist die Atmosphäre sehr freundlich und angenehm. Es ist viel mehr
als Training, es ist eine tolle Abwechslung zum Alltag. Kein Wunder, dass einige ein
bisschen neidisch auf mich sind. Trotzdem sollte man eines nicht vergessen: Mein
Weg wird nicht einfach und ich werde viel Leistung erbringen müssen. Das merkte
ich schon bei meiner ersten Trainingsstunde. Cardio- und Gerätetraining stand auf
dem Programm. Schon beim Aufwärmen kam ich ordentlich ins Schwitzen. Nicole
erklärte mir, dass es sehr wichtig ist, sich gut aufzuwärmen. Schließlich werden beim
Gerätetraining die Muskeln stark beansprucht. Das Aufwärmen verhindert Verletzungen, also begannen wir im Cardio-Bereich des Aspria. Trotz der tropischen Temperaturen draußen war es hier angenehm kühl. Nicole erklärte mir in Ruhe, wie ich
die Geräte für mich optimal einstellen muss. Das war auch sehr gut so, denn ohne
Nicole hätte ich wahrscheinlich eine Menge falsch gemacht. Zwar sind an den Geräten
Anleitungen angebracht, aber trotzdem ist es gut, einen Experten an der Seite zu haben.
Auch wenn Nicole mal keine Zeit hat, kann ich ohne Probleme trainieren gehen. Im
Fitnessbereich des Aspria sind immer Trainer anwesend. Wenn ich mich nicht mehr
genau an die richtige Geräteeinstellung erinnern kann, ist immer jemand in der Nähe
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und leistet Hilfestellung. Und ich gehe
gerne alleine zum Training. Die Stunden
im Aspria genieße ich richtig. Hier habe
ich Zeit für mich. Früher waren Besuche
in Fitness-Studios eine Qual, jetzt ist es
anders. Nach dem Training bin ich zwar
oft erschöpft, trotzdem fühle ich mich
gut. Durch den regelmäßigen Sport erwachen meine Lebensgeister, ich fühle
mich fitter und bin ausgeglichener. Natürlich gehört nicht nur Sport zu meiner
Lebensumstellung. Ein ganz wesentlicher
Teil des Programms ist die Ernährung.
Nur, wenn ich es schaffe gesund und bewusst zu essen, kann ich langfristig abnehmen. Vor dieser Umstellung hatte ich
wirklich Angst... Werde ich mich die
nächsten Monate nur noch von Rohkost
ernähren dürfen? Werde ich mich gar
nicht mehr satt essen können? Was ist,
wenn ich das nicht schaffe? Nicole analysierte mein Essverhalten mithilfe eines
Ernährungstagebuchs. Ich musste jeden
Tag aufschreiben was und wie viel ich
esse. Ich bemühte mich, sehr ausführlich
dieses Tagebuch zu führen und notierte
jede noch so kleine Mahlzeit. Ehrlich
gesagt, ich habe mich sehr erschrocken,
denn viel von dem was ich zu mir nehme,
esse ich unbewusst. Mal einen kleinen
Schokoriegel im Büro, mittags auf die
Schnelle ein Brötchen und zwischendurch mal einen Latte Macchiato mit
Zucker und Sirup. Diese vielen kleinen
Kalorienbomben tragen dazu bei, dass
ich immer weiter zunehme. Hinzu
kommt, dass ich keine festen Hauptmahlzeiten habe. Aus diesem Grund fange ich
immer öfter an zu naschen. Nachdem wir
die Problematik erkannt hatten, begann
die Ausarbeitung eines Ernährungsplans.
Soll ich euch was sagen? Ich bin wirklich
erleichtert, denn ich muss NICHT hungern um abzunehmen. Das glaubt ihr mir
nicht? Hier findet ihr einen Auszug aus
meinem Ernährungsplan. Wie mein Weg
in ein neues Leben weiter geht und ob
wir nach der kurzen Zeit schon die ersten
Erfolge feiern können, lest Ihr in der
nächsten Ausgabe des neuen Kleeblatts W
Bis bald, eure Kathrin!
Kathrins Ernährungsplan
individuell zusammengestellt von ihrer Personal Trainerin Nicole von Borstel
Frühstück:
Müsli mit Amaranth
Mittag:
Pellkartoffel mit Quark
Abend:
Beerenshake
Zutaten:
5 EL kernige Haferflocken
1 EL Leinsamen (in Wasser
einweichen über Nacht)
200 ml Orangensaft
20 g Haselnüsse
20 g Mandelkerne
150 g Magerquark
Nektarinen oder Aprikosen
3 EL Puffamaranth
Zutaten:
1 große Ofenkartoffel
250 g Magerquark
1 Hand voll Radieschen
etwas Pertersilie
& Schnittlauch
Zutaten:
250 g Magerquark
100 ml Wasser oder Milch
(1,5 % Fett)
1 Hand voll Beeren nach Wahl
Zubereitung:
Haferflocken mit dem O-Saft
in einer Schüssel ca. 45 min
einweichen. Nüsse hacken.
Alle Zutaten verrühren. Früchte klein schneiden und zusammen mit dem Puffamaranth auf dem Müsli verteilen.
Zubereitung:
Kartoffel kochen. Für den
Quark: Quark mit etwas Wasser geschmeidig rühren. Radieschen, Schnittlauch und
Petersilie kleinschneiden und
unter den Quark rühren. Mit
Pfeffer und Salz abschmecken.
Zubereitung:
Magerquark mit dem Wasser
oder der Milch und einer Hand
voll Beerenfrüchte in den
Mixer geben. Der Shake sollte
nicht zu dünnflüssig werden!
Wer danach noch Hunger
verspürt, darf noch eine Hand
voll Nüsse naschen.
Übrigens: Petersilie enthält
unter anderem viel Eisen und
Vitamin C!
Übrigens: Amaranth enthält
ca. 1/3 mehr Ballaststoffe und
Zink als Vollkornweizen! Und
die doppelte Menge an Eisen
sowie Magnesium und Calcium.
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Seele and Geist
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