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5. Ausfahrt: Her mit de Wuchtln, oder: Wie cunnilingiert - Die Echt`n

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5. Ausfahrt: Her mit de Wuchtln, oder:
Wie cunnilingiert man ein Wiener Schnitzel?
Es war wieder mal soweit, das Wetter spielte nicht verrückt wie sonst den ganzen Sommer über und wir
konnten mit ruhigem „Dings“ eine Ausfahrt wagen. Da wir ja zeitweise bei anderen schon verschrien sind, dass wir nur
essen fahren, sollte es sich diesmal auch nicht anders abspielen. Ausgemachtes Ziel war die Wuchtlwirtin am
Hubertussee (nicht zu verwechseln mit der Buchtelbar in Wenigzell). Mittels e-mail und sms wurde der Termin versandt.
Da wir auch Julius als Representant der Red Knights in unserer Liste aufgenommen haben, war es nicht verwunderlich, dass
auch einige RK’s vor der Tür standen. Voller Erwartung, was Julius diesmal wieder alles verlieren wird, begannen wir den Tag.
Kurz vor der Abfahrt
hatte
noch
Eva
antelefoniert, Präsi
sollte
doch
4
Wuchteln mitnehmen
– aber gerne, seine
Kiste ist eh halb leer.
10 Bikes um 10 Uhr
und Sonnenschein,
was will man mehr? Präsi, als Road Captain führte die Gruppe über
altbekannte, geheime Schleichwege (altbekannt oder geheim, wos
jetzt? Das erinnert mich so an …blitzeschnelle langsam um die
runde Ecke fuhr, als ein tot geschossner Hase auf der Sandbahn
Schlittschuh lief…) Laxenburg, Guntramsdorf, Gumpoldskirchen,
Einöde, Siegenfeld, durchs Rosental bis zur T-Kreuzung bei Baden,
rechts ins Helenental bis zum Bankomat nach Heiligenkreuz. Dort
die erste Wuchtel: Julo und unser Höhömal mussten zum
Gambleautomat.
Während sich alle auf eine Zigarette
und die Nichtraucher eine Nichtraucherpause mit „Gschichtl pressn“ einrichteten betraten Julo und Höhö die Bank.
Helmi zückte die Bankomatkarte und
schob sich in Windeseile in den
Kontoauszugsdrucker.
Da der aber mit seiner Karte nicht kompatibel war spuckte dieser
sie wieder aus. Höhö drehte sich um und wollte sie gleich in den
Bankomatschlitz einführen, doch da war schon die von Julius drin.
Präsi hielt das natürlich mit der Kamera fest. Nach gelungener
Geldausgabe und ausrauchen
wurde
die
Fahrt
wieder
aufgenommen, jedoch nicht
ohne den Wunsch nach einem
Kaffeetscherl zu erwähnen.
Am Hafnerberg, ganz oben,
dort wo rechts der Parkplatz
ist, hatten wir genügend Platz
und parkten uns gekonnt ein.
14. G.A.A.S.
1/2006
Das Wirtshaus sieht von aussen eigentlich ganz unscheinbar aus,
jedoch innen macht es viel her. Ein Riesensaal und freundliche
Wirtsleut. Beim Vorbeigehen an den Tischen lugten wir auf die
Teller der anderen Gäste, auch da war einiges drauf, was uns schon
fast zum Dableiben einlud, jedoch wollten wir doch bei der
Wuchtelwirtin essen und so blieb es wirklich nur beim Kaffee. War
natürlich klar, dass wir, wie es unsere Gene von uns verlangen nicht
gerade leise waren und so zog sich eine angenehme Unterhaltung in
die Länge. Sumsi hatte es irgendwie eilig. Warum? Das sollten wir
später noch feststellen. Nach ewig langem, kurzen Kaffeepauserl
gings weiter. Wir kamen Richtung Kalte Kuchl und die Reifen, die
bereits auf Betriebstemperatur waren, konnten zeigen was sie
konnten. Natürlich hielten wir uns wie immer an die Geschwindigkeitsbeschränkungen – 70km/h wers nicht weiß.
Am Lokal „Kalte Kuchl“ kurz angehalten um über die unübersehbare
Bikermasse zu schauen. Was da unterwegs war, war fast nicht zu
glauben. Wir warteten kurz zusammen und fuhren gleich rechts
über den Ochssattel weiter. Doch nach der dritten Kurve wurden
wir jäh eingebremst, eine Gruppe Motorradfahrer bestehend aus 4
Choppern und mindesten 8 Fahranfänger sowie 2 PKW’s nutzen den
schönen Tag um ihren Ruf als
SonntagnachmittagsschönwetterfahrerInnen
gerecht zu werden. Überholen war aufgrund von Gegenverkehr, und
unübersichtlichen Kurven ohne Todesmut nicht möglich. So
zuckelten wir eine Weile hintennach bis irgendwann genug war. Es
gibt auch Grenzen und Mut kann man sich nicht kaufen, den hat
man oder auch nicht. Also „verblasten“ wir die Typen links und
rechts aussen. Bei der Kreuzung an der B21, wo es rechts zum
Annaberg geht, haben wir kurz gehalten um auf den Plan zu
schauen und beschlossen, dass wir diesmal von „unten“ oder auch
von „hinten“ zum Hubertussee fahren. Nach 10 km kam die
Abzweigung und schon waren wir auf dem engen Gasserl und nach
einigen Kurverl war die Wuchtelwirtin in Sicht. Die Bikes gleich
neben Haushasenwildgehege abgestellt und schon waren wir mitten
im Schanigarten, doch
was
sahen
unsere
entzündeten Augen? 2
große Tische reserviert
– und das für uns.
Schon
von
Weiten
hörten wir den Hofi
schreien: „De haum se
sicha vafoan, jetzt woat
ma scho 2 Stund, owa
jetzt hauma zum Essen augfaungt, mit eich haumma nimma
grechnt!“ Eva und Hofi, beide rekonvaleszent hatten mit dem Auto
die Kurzstrecke genommen und inzwischen reserviert. Natürlich
freuten wir uns über die Beiden und so wurde es wie immer eine
laute und lustige Unterhaltung. Jetzt rückte auch Sumsi mit dem
Grund heraus warum er keine Kaffeepause machen wollte, da er der
Anzettler war. Auch Geissi wusste Bescheid, aber dem wars
wurscht.
Seite 23
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