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Blues und Soul sind lebendig wie eh und je - Art By Heart

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Seite R 6 / Süddeutsche Zeitung Nr. 262
Kultur
LS/LN
Dienstag, 14. November 2006
Kein Glück bei den Frau’n
Schmonzetten-Revue
mit Damen-Trio
Kabarettist Stephan Bauer über Beziehungskisten
„String of Pearls“ interpretieren
berühmte Evergreens
Unterhaching T „Wenn Sie
sich für mich interessieren, dann
sollten Sie schnell zugreifen“, forderte Stephan Bauer im Kubiz die
Frauen im Publikum auf. Weil die
Ex seines kabarettistischen Ichs
ihn wegen mangelhaften Vorspiels verlassen hat (sie amüsiert
sich jetzt mit einem Rechtsanwalt), sei er wieder zu haben, verkündete der 1968 in Stade geborene Entertainer in seinem neuen
Programm „Die Nächste bitte“.
Mit den Be- und Erkenntnissen eines nicht ganz alltagstauglichen
Singles amüsierte der Mann ohne
Fortune bei den Frauen jedoch
nicht nur den weiblichen Teil des
Publikums.
Déjà-Vu-Erlebnisse
Der Mann in den Bluejeans hat
seine ersten Show-Erfahrungen
schon als Ministrant gemacht. Damals spielte er noch mit seinen Eltern im heimatlichen Dorf sieben
Stunden lang „Siedler von Catan“, baute beim „Monopoly“ Bordelle in der Badstraße und ging
ständig ins Gefängnis.
Die Déjà-vu-Erlebnisse sind es,
mit denen der Kabarettist sein Publikum zum Lachen bringt. Statt
großer Politik oder Wirtschaftsflaute bemüht er die kleinen „Zwischenmenschlichkeiten“ für seine
Gags. Dabei kommt der Comedian
aus Frankfurt ganz ohne musikalische Begleitung und sonstige Re-
quisiten aus. Um zwei Stunden
lang so ganz auf sich allein gestellt
auf der Bühne zu bestehen,
braucht es Eloquenz und Ideenreichtum. Beides besitzt Stephan
Bauer, emsiger Sucher nach dem
privaten Glück, im Überfluss.
Beim Aufarbeiten der Beziehungskiste mit seiner Ex glitt der
frustrierte Zufrühkommer allerdings zuweilen in Schlüpfrigkeiten ab, erinnerte jedoch sprachlich auch an Georg Preußer alias
„Mary“ (von „Mary & Gordy“),
was als Kompliment gemeint ist.
Frauen bleiben für den Mann mit
Angst vorm Fliegen ein ewiges
Mysterium. Doch da gibt es ja
noch die Mama, die sehr an ihm
hängt und den verklemmten Papa,
der dem armen Tropf seine
Schüchternheit vererbt hat.
Ob bei der verunglückten Anmache in der Eisenbahn (Er fragt Sie:
„Fährst Du auch mit diesem
Zug?“), ob beim Single-Animationsurlaub mit Orangentanz und
„feinsinniger
Sexualsymbolik“
oder beim Wellness-Wochenende
mit Schlammbad, von dem man
„Schwangerschaftsstreifen im Gesicht“ bekommt: Weil Stephan
Bauer
kleine
Missgeschicke,
menschliche Schwächen und bekannte Situationen skurril zuspitzt, erobert er sein Publikum
im Nu. Das Beste aus „Die Nächste bitte“ gibt es übrigens auch als
CD.
ROSWITHA GROSSE
Grünwald T „There’s no place like home” heißt ein Variété-Abend
der „String of Pearls“ am Mittwoch, 15. November, 20 Uhr, im
Festsaal des Bürgerhauses Römerschanz in Grünwald. Schmalz,
Charme und Ironie sind die Zutaten, mit denen die drei glamourösen „Perlen“ in ihren schillernden
Roben Evergreens aus den 30er bis
60er Jahren darbieten, Evergreens
wie „Besame Mucho”, „Bei mir biste scheen” und „Somewhere Over
The Rainbow”, Klassiker von
Kurt Tucholsky bis Harry Belafonte. In Szene gesetzt hat diese
Schmonzetten-Revue Gudrun Mittermaier, die Gattin von Deutschlands Comedy-Star Michael Mittermaier. Begleitet wird das Damen-Trio von „Sir “ Oliver Frank
am Klavier. Karten für die „Perlen abendländischer Unterhaltungskunst“ (so die Vorankündigung) gibt es bei der Grünwalder
Buchhandlung Beck (Bestuhlung
mit freier Platzwahl, Einlass und
Bewirtung ab 19 Uhr).
SZ
Nacht der Rhythmen und Emotionen: Sidney Ellis & The Midnight Preachers spielen gemeinsam mit anderen Bands bei der Blues- & SoulNight im Bürgerhaus Garching.
Foto: Baumgart
Musiknacht im Bürgerhaus Garching
Blues und Soul sind lebendig wie eh und je
Andächtige Stimmung und tosender Applaus dokumentieren die Beliebtheit der traditionellen Musik
Männliches und allzu Menschliches: Stephan Bauer im Kubiz Unterhaching.
Foto: Schunk
Floh im Ohr der Kanzlerin
Kabarettistin Simone Solga spielt die Souffleuse
Kirchheim/Neubiberg
T
Immer schlagfertig, allzeit einen Scherz auf den Lippen, auf
jede Frage eine Antwort und
das alles ohne abzulesen? Das
schafft keiner, auch kein Politiker. Für die Feinheiten der Regierungserklärung, den letzten
Schliff der Neujahrsansprache
und was sonst noch alles öffentlich vorzutragen ist, sorgen Redenschreiber. Praktischer noch
wäre eine Souffleuse. Angela
Merkel hat eine: Sie heißt Simone Solga und ist Kabarettistin.
Kein Wunder, dass Solga in ihrem dritten Programm brisante
Hörbeispiele aus dem Zentrum
der Macht kennt und der Neuen
in Berlin allerlei Flöhe ins Ohr
setzt. Da sie einer „alten Souffleusendynastie“ entstammt –
man sagt, ihre Vorfahren sollen
schon bei Aischylos souffliert
haben –, gab sie schon Gerhard
Schröder die schönsten Sentenzen ein („Frauen, Familie und
das ganze Gedöns“). Jetzt arbeitet sie für Merkel und wird sicher auch in diesem Fall herrliche Wort-Hülsen erfinden.
Simone Solga kommt aus
Leipzig und absolvierte eine
Ausbildung als Buchhändlerin,
bevor sie an der Theaterhochschule Leipzig studierte. Von
1989 bis 1993 war sie Kabarettistin an der Pfeffermühle Leipzig, von 1995 bis 2000 Mitglied
der Münchner Lach- und
Schießgesellschaft.
Ihr erstes Soloprogramm hieß
„Ich pack’s“, es folgte „Perle
mit Zündschnur“. Seit einem
Jahr ist sie als Kanzlersouffleuse auf Tournee. 2002 veröffentlichte sie das Musikalbum „Lieder zwischen Heut’ und Morgen“. Sie erhielt diverse Kleinkunstpreise.
Am Samstag, 25. November,
souffliert Solga in der Aula des
Garching
T
Traditioneller
Blues erfreut sich großer Beliebtheit in Deutschland, so, dass mancher amerikanische Künstler, der
in seiner Heimat in der Versenkung verschwunden ist, hier begeisterte Resonanz erfährt. Dabei
handelt es sich keineswegs um einen Modetrend. „Die Jungen kommen normalerweise nicht. Außer
es nimmt sie jemand mit, dann gefällt’s ihnen auch“, resümiert der
deutsche Blues- und Boogiepianist Christian Willisohn.
Es sind in erster Linie Leute
von Mitte Dreißig aufwärts, die
sich für klagende Gitarrensoli und
stampfende Shuffle-Rhythmen begeistern. Sie sind auch am vergangenen Samstag zahlreich zur
„Blues and Soul Night“ ins Bürgerhaus Garching gekommen, um
sich die „Boogaloo Kings“, Christian Willisohn und Sidney Ellis mit
ihren Midnight Preachers anzuhören.
Andächtig sitzen sie an ihren Tischen, nur das Wippen der Füße
und gelegentliche Beifallsstürme
verraten, dass ihnen unter die
Haut geht, was sich auf der Bühne
abspielt. Dabei würden die „Boogaloo Kings“ mit ihren rockigswingenden Up-Temponummern
eine gute Tanzmusik abgeben und
wohl so manche Kneipe in Louisiana zum Kochen bringen – spätestens wenn Colin „The Highlander“ Jamieson in seinem fünfminütigen Schlagzeugsolo zur Höchstform aufläuft. Es überrascht
nicht, dass die Band schon Bluesgrößen wie Luther Allison begleitet hat, so kraftvoll und lebendig
wirkt ihr Spiel.
Gefühlvolle Balladen
Mit Christian Willisohn betritt
nach den „Boogaloo Kings“ ein
waschechter Bayer die Bühne und
entführt das Publikum nach New
Orleans. Ob „Basin Street“, „Tipitina“ oder „Send me someone to
love“, Willisohn spielt nicht nur
gut, er kann im Gegensatz zu vielen seiner deutschen Kollegen
auch singen und schafft es, zwischen Blues- und Boogieexplosionen gefühlvolle Balladen ins Programm einzuflechten, ohne in
Kitsch abzugleiten. Mit Randy
Newmans „Louisiana 1927“, das
Christian Willisohn ist der deutsche King of Blues.
Foto: ulla
von der großen Flut des selben Jahres erzählt, gelingt ihm ein schöner Schlusspunkt, mit dem er fast
beiläufig an die Tragödie voriges
Jahr in New Orleans erinnert.
Die charismatische Sängerin
Sidney Ellis und ihre Band, die
Midnight Preachers – als Höhepunkt angekündigt – verbreiten
schließlich, mehr als die anderen,
die Aura des Authentischen. Klassiker der Bluesgeschichte wie
„Every Day I got the Blues“ oder
„Dust my Broom“ erinnern an die
50er und 60er Jahre, wie auch das
Spiel der Band: swingend, mit röhrenden Saxophonsoli, im Vordergrund die ausdrucksstarke, soulige Stimme der Sängerin. Vielleicht ist diese bedingungslose Authentizität auch der Grund dafür,
dass der Auftritt trotz Ellis’ Gesangskunst und der schönen Soli
ihrer Mitstreiter an manchen Stellen etwas schwerfällig wirkt. Besonders Wendell Carolls Schlagzeugspiel ist so entspannt und zurückhaltend, dass sich bald der
Wunsch einstellt, es möge jemand
die Sache ein wenig anschieben.
Schade, denn das Publikum wäre jetzt eigentlich bereit, im Rhythmus aufzugehen, sich beim Tanzen körperlich zu verausgaben. So
bleibt es überwiegend beim Zuhören und Mitwippen.
JOHANNES JOOß
Rock und Pop im Frack
Zimbalklänge für Kinder
Vokalensemble Terzinfarkt im Kubiz Unterhaching
Benefizkonzert mit Spendenaktion in Neubiberg
Unterhaching T Rock im Anzug oder besser: „Frack’n Roll“.
So heißt das Programm des VokalEnsembles „Terzinfart“, das am
Donnerstatg, 16. November, im
Kubiz Unterhaching auftritt. „Terzinfarkt“ ist seit zehn Jahren als
A-Cappella-Ensemble in Bayern
erfolgreich unterwegs. Fünf Her-
ren im gut sitzenden Frack lassen
allerlei hören – homogenen Satzgesang, wohlklingende Soli, groovige Bässe und „Mouth Percussion“.
Das Programm reicht von Songs
der Comedian Harmonists bis zu
Rock und Pop. Karten gibt es im
Kubiz, 9 66 55 53 16 und tickets@unterhaching.de.
bae
Neubiberg T Ein junger Zimbal-Virtuose aus Russland ist Star
des Benefizkonzertes für die Solidaritäts- und Spendenaktion für
Neubibergs Partnerstadt Tschernogolowka. Mikhail Leontchik,
vom Kulturkreis Gasteig als bester Solist 2006 ausgezeichnet, musiziert seit seinem 7. Lebensjahr
auf dem Instrument, das wie ein
Hackbrett gespielt wird und sich
für Folklore ebenso eignet wie für
Jazz, Klassik und Zigeunermusik.
Das Konzert am Mittwoch, 15. November, 20 Uhr, im Haus für Weiterbildung, endet mit einem Empfang. Karten gibt es beim Partnerschaftsverein, 9 60 08 89 33. bae
Viele Hände sorgen für eine lebendige Kunstszene
Künstlerkreis Taufkirchen feiert 30-jähriges Bestehen mit einer Jubiläumsausstellung im Ritter-Hilprand-Hof
Simone Solga.
Archiv: fxf
Kirchheimer Gymnasiums. Beginn ist um 20 Uhr. Karten gibt
es beim Heimstettener Bücherwurm, an der Rathauskasse und
an der Abendkasse. Am Donnerstag, 30. November, 20 Uhr,
ist sie in der Aula der Grundschule Neubiberg (Rathausplatz 9). Karten für diesen
Abend gibt es in der Gemeindebücherei, der Rathausinformation, bei Bücher Lentner, im Infozentrum der Volkshochschule
sowie im Ticketshop im PEP in
Neuperlach.
Karten-Telefon
089/60 01 20.
bae
Romeo und Julia
neu inszeniert
Aus dem Leben
der Schumanns
Ottobrunn T Die Namen Romeo
und Julia sind zum Synonym für
tragische Liebe geworden. Eine
Liebe, die geprägt ist von familiären Intrigen vor dem Hintergrund
politischer Auseinandersetzungen. Aber Shakespeare ging es
wohl in seiner Tragödie in erster
Linie darum, Engstirnigkeit und
Härte der etablierten Krämerseelen bloßzustellen. Die Theatergastspiele Kempf haben den Klassiker
inszeniert. Am Donnerstag, 16. November, 19.30 Uhr, kommt die gelobte Aufführung ins Wolf-Ferrari-Haus Ottobrunn. Karten im Vorverkauf gibt es unter der Telefonnummer 60 80 83 02.
bae
Neubiberg T Der Todestag des
deutschen Komponisten und Pianisten Robert Schumann jährt
sich heuer zum 150. Mal. Zu diesem Anlass lädt die Volkshochschule Neubiberg-Ottobrunn am
Dienstag, 14. November, um 20
Uhr zum Schumann-Abend in das
Haus für Weiterbildung. Der Musikwissenschaftler und einstige
Operndirigent Günther von Noé
berichtet über das Leben und die
Liebe von Robert und Clara Schumann, überdies stellt er am Flügel
Kompositionen des kreativen Paares vor. Um Anmeldung unter Tel.
66 00 33 11 oder Tel. 60 80 84 44
wird gebeten.
marr
Taufkirchen T Überdimensional große Hände aus Pappmaché
begrüßten am Freitag Abend die
Besucher, die zur Jubiläumsausstellung des Künstlerkreises Taufkirchen in den Ritter-Hilprand
Hof gekommen waren. Die bunt
bemalten Hände, die derzeit von
der Decke in der Eingangshalle
baumeln, haben aber nicht nur die
Aufgabe, Gäste in die Ausstellung
zu locken. Sie sind ein Gemeinschaftswerk der Mitglieder des
Künstlerkreises und stehen damit
symbolisch für die 30 Jahre dauernde Zusammenarbeit, auf die
der Künstlerkreis in diesem Jahr
zurückblicken kann. „Wir haben
uns für Hände entschieden, weil
Hände jeder Künstler gut brauchen kann“, sagte die Sprecherin
des
Künstlerkreises,
Edda
Schartz, bei der Eröffnung.
Hoffen auf neue Mitglieder
Ein Jubiläum sei ein guter Zeitpunkt für eine Rückschau, eine Bestandsaufnahme und ein Blick in
die Zukunft, betonte Schartz. „30
Jahre stehen für Zusammengehörigkeit und fruchtbares schöpferisches Schaffen, ein monatliches
Treffen, eine Frühjahrs- und
Herbstausstellung und eine Gastausstellung im Sommer“, sagte
die Vorsitzende. 28 Mitglieder
zählt der Künstlerkreis im Moment und Schartz hofft auch künftig auf „neue Mitglieder, die mitarbeiten und neue Ideen in unsere
Gruppe einbringen“.
Taufkirchens erster Bürgermeister, Eckhard Kalinowski, betonte
Hannelore Schöttgen mit ihrem Bild „Nächtlicher Garten“ gehört
dem Künstlerkreis Taufkirchen, der vor 30 Jahren gegründet wurde,
schon lange an.
Foto: Schunk
in seiner Ansprache die wichtige
Funktion des Künstlerkreises für
das kulturelle Leben in Taufkirchen. So würde das Kulturzentrum bei den drei Ausstellungen
jährlich zum Schaufenster kreativen Schaffens. Besonders die
Künstler schätzen die Möglichkeit, ihre Bilder der Öffentlichkeit
präsentieren zu dürfen. „Es ist
auch sehr interessant, zu sehen,
was die anderen machen“, betonte
Alexander Dobrusskin, einer der
Gründungsmitglieder des Künst-
lerkreises, der schon beim ersten
Treffen 1976 mit dabei war. „Wir
sind in unserem Kreis sehr offen
und frei. Da geht es auch darum,
verschiedene Meinungen anzuerkennen“, sagte Dobrusskin.
Inspiriert von Ägypten
Ihre „Unterschiedlichkeit“ dokumentieren die Mitglieder des
Künstlerkreises auch in ihrer Jubiläumsausstellung. „Jeder konnte
beitragen, was er wollte, egal ob es
das Lieblingsbild der vergange-
nen 30 Jahre war oder das aktuellste Bild“, sagte Edda Schartz. So
findet sich im Foyer des Ritter-Hilprand-Hofs eine Kombination aus
verschiedenen Stil-und Darstellungsmöglichkeiten. Etwa die
leuchtenden Pastellbilder von
Karl Nieder: Mit Ölfarben lässt er
auf der Leinwand aus kleinen, kettenartigen Elementen eine Figur
wachsen. „Der Ingenieur“ scheint
sich mit seinen Gliedern wie ein
Tausendfüßler im Bild zu verhaken. Anna Kappelmeyer-Quintus
hat sich ganz der Darstellung
„menschlicher Figuren“ verschrieben und ließ sich für ihre neuesten
Bilder von der Ägypten-Ausstellung in Rosenheim inspirieren. So
tummeln sich auf ihren Bildern
Frauen, die in lange Gewänder gehüllt sind und bauchige Tongefäße auf dem Kopf tragen. Sehr eindrucksvoll auch die Motive in
Mischtechnik von Hartmut Boegner, der ebenfalls zu den Gründungsmitgliedern des Künstlerkreises zählt. Mit akribischer Genauigkeit erkundet er auf seinen
Bildern Erd-und Gesteinsschichten. Aus grobkörnigen Materialien entstehen Spuren und Rinnen, die sich über das ganze Bild
erstrecken, zu breiten Flusstälern
anwachsen oder durch herabtropfendes Wasser in algenförmige Gewächse erstarrt zu sein scheinen.
SOPHIA SEIDERER
Die Jubiläums-Ausstellung des
Taufkirchner Künstlerkreises im
Ritter-Hilprand-Hof dauert bis
Sonntag, 3. Dezember, geöffnet
täglich 11 bis 21 Uhr.
Flamenco Nuevo
vom Ammersee
Unterschleißheim T Die Band
„Shurano“ beschreibt ihr aktuelles Programm gerne mit dem spanischen Begriff „Flamenco Nuevo“. Er drückt die Fusion des klassischen Flamencos mit anderen,
modernen Musikstilen aus. Am
Donnerstag,
16.
November,
kommt der mehrfache Preisträger
internationaler Songwettbewerbe, Ricardo Volkert (Gitarre, Gesang), mit seinen Bandkollegen
Mathis Mayr (Cello) und Jürgen
Schneider (Percussion) nach Unterschleißheim ins Gleis 1. Beginn
ist um 20 Uhr. Mehr Informationen zur Band unter www.shurano.de.
marr
Turmschreiber
lesen in Kirchheim
Kirchheim T Eine Lesung der
Turmschreiber veranstaltet die
Bücherei Kirchheim am Freitag, 17. November, 19 Uhr. Für
die musikalische Begleitung sorgt
das Heimstettener Volksmusikquartett.
SZ
Rostov-Kosaken
in der Segenskirche
Aschheim
T Stimmgewalt,
Glaube, Leidenschaft und Emotion: All dies ist vereint im Rostov
Don Kosaken-Chor, der am Sonntag, 19. November, 18 Uhr, in der
Segenskirche in Aschheim liturgische und populäre Lieder singt.
Die weißrussischen und ukrainischen Sänger pflegen das Liedgut
der einstmals freiheitsbewussten
Krieger. Im Wechselspiel zwischen Chor- und Sologesang,
dunklen Bässen und klaren Tenören spiegeln sich Schwermut und
Lebenslust. Karten gibt es im
evangelischen Pfarramt Feldkirchen, Telefon 903 21 34 und bei
Schreibwaren Lo Feudo in Aschheim, Telefon 903 31 91.
bae
Mozartiade
im Schloss
Ismaning T Carsten Reinberg,
Klavier, und das Symphonische
Ensemble München unter der Leitung von Felix Mayer gestalten
das nächste Ismaninger Schlosskonzert am Sonntag, 19. November, im Ismaninger Bürgersaal.
Reinberg, künstlerischer Leiter
der Schlosskonzerte, ist auch der
Solist beim Klavierkonzert Nummer 23 von Mozart. Zur Aufführung kommen in dem Konzert mit
dem Titel „Mostly Mozart“ außerdem die Ouvertüre zu „Cosí fan
tutte“ und die berühmte g-MollSymphonie. Mit der Auswahl der
Werke geben Reinberg und das Orchester einen sehr guten Überblick über Mozarts kompositorisches Schaffen. Beginn ist bereits
um 16 Uhr. Karten gibt es an der
Abendkasse.
bae
Don Camillo
singt a capella
Kirchheim T Vokalmusik pur –
das verspricht das neue Konzertprogramm des Baldhamer DonCamillo-Chors. Die jungen Sängerinnen und Sänger präsentieren eine bunte Mischung aus Jazz-,
Pop- und Gospel-Stücken. Dabei
verzichten sie bewusst auf jegliche Instrumentalbegleitung und
tragen die Songs in reinen A-Cappella-Arrangements vor. Am
Sonntag, 19. November, um 19
Uhr gastiert der Chor in der Kirchheimer Cantatekirche, Martin-Luther-Straße 7. Karten für die Veranstaltung sind ausschließlich an
der Abendkasse erhältlich. Weitere Informationen unter www.doncamillo-chor.de.
marr
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