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Engagement heute so wichtig wie damals Pflegende - Der VdK

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Niedersachsen-Bremen
Inhalt
Pflegende stoßen an ethische Grenzen
Rollstuhlpanne
Menschenwürdige Pflege muss Priorität haben – VdK Ammerland veranstaltet Podiumsdiskussion
UNSER LAND
Keine Reparatur
am Wochenende
Seite 14
Reisen mit dem VdK
Neue Urlaubsziele
für Mitglieder
Seite 15
Pflegereform
Unterschriften für
VdK-Petition
Seite 16
1640 zusätzliche
Lehrerstellen
Deutschland hat sich mit der
Unterzeichnung einer UN-Konvention über die Rechte Behinderter verpflichtet, Menschen mit
Handicap genauso zu behandeln
wie Menschen ohne Behinderung.
Seit diesem Schuljahr haben Eltern in Niedersachsen einen Anspruch darauf, dass ihr Kind trotz
einer Behinderung eine reguläre
Schule besucht.
Die Förderschulen für lernschwache Kinder haben bereits keine
Erstklässler mehr aufgenommen.
175 Schulen mit 15 700 Schülern
sollen langfristig aufgelöst werden.
Kinder mit Lernschwierigkeiten
werden dann nur noch an Regelschulen unterrichtet. Für ihre Förderung müssen Sonderschullehrer
bereitstehen.
Vom
Schuljahr
2015/16 an sollen auch an Sprachförderschulen keine neuen Schüler
mehr aufgenommen werden.
Für den gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne
Handicap sind im Landeshaushalt
in den kommenden vier Jahren
1640 zusätzliche Lehrerstellen
vorgesehen. Die Kosten betragen
550 Millionen Euro.
dpa/lni
„Pflegebedürftige sind besonders
schutzbedürftig. Sie müssen sich
darauf verlassen können, dass sie
neben der Menschenwürde auch
ein Recht auf körperliche Unversehrtheit haben und sie ihre Persönlichkeit frei entfalten können.“
Mit diesem eindringlichen Appell
eröffnete Uwe Körper, Geschäftsführer des VdK-Kreisverbands
Ammerland, eine Podiumsdiskussion zum Thema „Menschenwürdige Pflege muss Priorität haben“.
Zu dieser öffentlichen Podiumsdiskussion, einer flankierenden
Veranstaltung zur VdK-Kampagne
„Große Pflegereform – jetzt!“, hatte der VdK-Kreisverband Ammerland in den „Hof von Oldenburg“
nach Rastede eingeladen. Gut 50
Interessierte nahmen teil. Die Moderation übernahm Uwe Körper
zusammen mit Anna Papenroth
von der Rasteder Rundschau.
Auf dem Podium begrüßte VdKKreisvorsitzender Bernd Kossendey
Experten aus dem Pflegebereich und
der Sozialverwaltung. Er erinnerte
daran, dass die Pflegeversicherung
20 Jahre alt werde und bisher keine
umfassende Reform erfahren habe,
es also „höchste Zeit“ dafür sei. Er
stellte kurz den vorliegenden Referentenentwurf zur Pflegereform vor.
Körper mahnte: „Die demografische Entwicklung wird in den
nächsten Jahren und Jahrzehnten
unsere Gesellschaft tiefgreifend verändern. Längere Lebensspannen
und damit mehr ältere und hochbetagte Menschen werden voraussichtlich die Zahl der Pflegebedürftigen stark ansteigen lassen. Ihre
verfassungsrechtlich verbürgten
Grundrechte scheinen immer mehr
vor dem Hintergrund wirtschaftli-
Podiumsdiskussion des VdK-Kreisverbands Ammerland: Helmut Glenewinkel, Tanja Ricke, Irmgard Menger, Birgit Osterloh, Ina Hensiek, Ingo
Rabe, Bernd Kossendey, Uwe Körper, Anna Papenroth (von links).
cher Überlegungen und des Kostendrucks aufgeweicht und in Frage
gestellt zu werden. Dies kann diversen Veröffentlichungen der vergangenen Zeit entnommen werden.“
Wie der negativen Entwicklung
im Pflegebereich entgegengewirkt
werden kann, was politisch und
gesetzgeberisch verbessert werden
muss, um jetzt wie auch künftig eine menschenwürdige Pflege zu gewährleisten, war die thematische
Grundlage der Podiumsdiskussion.
Mehr Pflegekräfte
Ingo Rabe, Sozialdezernent beim
Landkreis Ammerland, betonte,
dass Pflege immer eine Frage der
Ressourcen und somit auch des Geldes sei: „Mehr Pflegefälle erfordern
auch mehr Pflegekräfte, Heime müssen ihre Ausstattung qualitativ den
steigenden Erwartungen anpassen.
Wichtig ist auch, dass die Heimaufsicht funktioniert, Anlasskontrollen
erfolgen unangemeldet. Mit kritischen Verallgemeinerungen tut man
vielen Heimen Unrecht.“ Dass die
Bundesregierung 1995 ein umlagefinanziertes System eingeführt habe,
RENTENBERATUNG
Termine Cuxhaven
und Hameln
In den VdK-Geschäftsstellen in
Cuxhaven und Hameln werden
jetzt auch Rentenberatungen für
Mitglieder und andere Ratsuchende angeboten.
Termine der Rentenberatung
sind jeweils jeden Dienstag von
8 bis 15 Uhr in der Geschäftsstelle Cuxhaven, Segelckestraße 45–47, sowie am dritten Montag im Monat von 9 bis 12 Uhr
in der Geschäftsstelle Hameln,
Hermannstraße 5.
Die beiden Geschäftsstellen bitten um telefonische Anmeldung
unter (0 47 21) 66 63 66 in Cuxhaven, unter (0 51 51) 33 08 in
Hameln.
Bassum sucht
Ehrenamtliche
Der Ortsverband Bassum sucht
Mitglieder, die aktiv in der ehrenamtlichen Vorstandsarbeit
mitwirken. Interessierte wenden sich bitte an die Vorsitzende Theresia Sauerwein per E-Mail
theresia.sauerwein@ewetel.net
oder unter Telefon (0 42 41)
92 28 98.
Das Sofa-Team der KGS Rastede mit Lehrerin Elisabeth Lücken (links)
Fotos: Hans-Gerd Finke
begleitet und unterstützt alte Menschen.
sei seiner Meinung nach ein Fehler
gewesen, zumal schon damals der
demografische Wandel absehbar gewesen sei. Rabe: „Ich sehe nicht, wie
dieses System zukunftsfähig ist.“
Neuer Pflegebegriff
Tanja Ricke, Teamleiterin Pflege
beim Medizinischen Dienst der
Krankenversicherung (MDK) in
Niedersachsen, erläuterte den Weg
vom Antrag auf Erteilung einer
Pflegestufe bis zum Bescheid. Ein
neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff
werde eingeführt und fünf Pflegegrade werde es künftig nach dem
Gesetzentwurf zur Pflegereform geben. Ricke: „Demenzkranke und
psychisch kranke Menschen sowie
pflegebedürftige Kinder werden berücksichtigt.“ Der MDK sei auch
zuständig für die Beurteilung der
Pflegeeinrichtungen. Wesentliches
Thema sei dabei unter dem Aspekt
der menschenwürdigen Pflege der
Mangel an Pflegefachkräften.
„Wir müssen uns deshalb auch um
die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Pflegeeinrichtungen kümmern“, wies Birgit Osterloh, kaufmännische Geschäftsführerin der
Diakonie-Sozialstationen im Oldenburger Land, auf die hohe Belastung
der zu wenigen Pflegefachkräfte hin.
Dem stimmte Irmgard Menger,
Oberin der Bremischen DRKSchwesternschaft, zu:
„Pflegende kommen an ihre ethischen Grenzen. Sie wissen sehr
wohl, was sie anders machen müssten, könnten und auch wollten. Es
ist ein Punkt erreicht, der nicht
mehr zumutbar ist, weil es nur um
Minutenpflege unter hohem Zeitdruck geht. Für persönliche Gespräche bleibt zu wenig Zeit. Die Gesell-
schaft muss akzeptieren, dass es gute Pflege nicht umsonst gibt, sie
wird uns etwas kosten, weil oberstes Gebot Wirtschaftlichkeit ist.“
Ina Hensiek, Leiterin des PflegeServicebüros für den Landkreis
Ammerland, kritisierte den bürokratischen Aufwand im Pflegebereich: „Da stoßen die Pflegenden
an ihre Grenzen“.
Auf die „überbordende Dokumentationspflicht“ verwies auch
Helmut Glenewinkel, Geschäftsführer Gesundheitsmanagement
Pflege bei der Niedersächsischen
Kranken- und Pflegeversicherung
AOK. Glenewinkel: „Menschenwürdige Pflege soll doch Priorität
haben.“ Die Frage sei deshalb,
welchen Wert wir dem Alter zumessen und wie viel das der Gesellschaft kosten soll. Die vorgesehene Beitragserhöhung reiche für
die geplanten Vorhaben jedenfalls
nicht aus.
Dabei waren sich alle Diskussionsteilnehmer darin einig, dass
Pflege ein Geschäft ist. Sie muss so
bezahlt werden, wie sie es wert ist
und die Einrichtungen müssen professionell aufgestellt sein, weil sie
dem Wettbewerb ausgesetzt sind.
Sofa-Team
Wie jüngere Menschen für ältere
da sein können, um ihnen zu helfen, berichteten einige Schülerinnen und ein Schüler der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Rastede mit ihrer Lehrerin Elisabeth Lücken. Sie erzählten Beispiele, wie
das Sofa-Team (soziale Dienste für
alte Menschen) ihrer Schülerfirma
alte Menschen begleitet und unterstützt. Jeden Mittwoch gehen die
Jugendlichen in die Rasteder Altenheime und in die evangelische
Kirchengemeinde, um mit älteren
Menschen zu spielen, singen, klönen, vorzulesen oder spazieren zu
gehen.
Uwe Körper erinnerte noch einmal an die aktuellen Forderungen
der VdK-Kampagne „Große Pflegereform – jetzt“ und fasste mit einem
Zitat von Heribert Prantl von der
Süddeutschen Zeitung zusammen,
warum menschenwürdige Pflege
Priorität haben muss: „Früher hatten die Menschen Angst vorm Sterben, heute haben sie Angst vorm
Alter.“
Hans-Gerd Finke
Engagement heute so wichtig wie damals
50-Jahr-Feier in Gartow – Landesvorsitzende Ute Borchers-Siebrecht spricht vor über 100 Gästen
Der Ortsverband Gartow, im
östlichsten Zipfel Niedersachsens gelegen, feierte im März
sein 50-jähriges Bestehen mit
einem großen Jubiläumsfest.
Landesverbandsvorsitzende Ute
Borchers-Siebrecht trug in einem
Grußwort vor über 100 Festgästen
noch einmal anschaulich vor, dass
soziales Engagement und Einsatz
für den Nächsten heute so wichtig
ist, wie es auch schon in der
Nachkriegszeit war, als der VdK
zur Hilfe für Menschen in größter
Not gegründet wurde. Samtgemeindebürgermeister und Bürgermeister schlossen sich in ihren
Ansprachen dieser Ansicht an
und dankten dem VdK allgemein
und speziell im Ort für sein Engagement.
Danach gab Ortsverbandsvorsitzende Karin Narjes-Wiech mit einer lustig-nachdenklichen Vorlesung über „Das Alter“ die Bühne
frei für Spiele, Sketsche, Tanz und
Unterhaltung. So trieb der Bauchredner „Didibel“ den Zuhörern
Tränen in die Augen wie auch ein
Sketch zweier Damen aus dem eigenen Ortsverband, die mit ihrer
Darbietung die Kunst des Missverständnisses auf die heitere Spitze
trieben. Die „Chorgemeinschaft
Hannoversches Wendland“ trug
Sein 50-jähriges Bestehen
feierte der
Ortsverband
Gartow mit
einem großen
Jubiläumsfest.
Lieder vor und animierte die Anwesenden zum Mitsingen wie die
Tanzgruppe „Diamonds“, bestehend aus jungen Ortsschönheiten
in buntgrellen Kostümen, mit ihrer
Choreographie zur Musik von
ABBA die Stimmung im Saal aufheizte. Insgesamt war es ein gelungenes Fest für die Mitglieder und
eine Werbung für den VdK.
Seite 14 – Juni 2014
Niedersachsen-Bremen
Bei Rollstuhlpanne keine Reparatur am Wochenende
Jürgen Ostermeier berichtet, was er auf einer Hamburg-Reise erlebt hat und welchen großartigen Menschen er dabei begegnet ist
VdK-Mitglied Jürgen Ostermeier
aus Obernkirchen ist auf den
Rollstuhl angewiesen. Im März
fuhr er mit einem ICE der Deutschen Bahn von Hannover nach
Hamburg. Dabei erlebte er eine
Odyssee.
„Nach Voranmeldung wurde ich
im Hubmobil durch den DB-Mobilservice in den ICE hochgepumpt.
Beim Rangieren zum reservierten
Rollstuhlplatz passierte es. Ich hatte
hinten rechts an meinem ElektroRollstuhl einen ‚Plattfuß‘. Bedingt
durch den schmalen Gang im ICE
der ersten Generation war das Ventil an einem Rollstuhl-Reifen abgerissen, sodass die Luft entwich. Für
die Umkehr war es zu spät, der Zug
setzte sich in Bewegung.
Mein erster Gedanke war, ruf
dein heimisches Sanitätshaus an.
Man hatte mir dort versichert, dass
es für solche Notfälle einen Notdienst vor Ort gäbe, also auch in
Hamburg. Der Rückruf erfolgte
In der Infothek des Hamburger
Hauptbahnhofs hat mir eine freundliche Mitarbeiterin fünf weitere Sanitätshäuser mit Telefonnummern
aufgeschrieben. Leider konnten mir
die auch nicht helfen. Der einzige
Notdienst war zuständig für Atemluft. Ich brauchte Luft für den Reifen
und nicht für die Lunge.
Freundliche Menschen,
aber keine Abhilfe
Jürgen Ostermeier (Mitte) fuhr am Wochenende mit einem ICE von
Hannover nach Hamburg. Ein dabei beschädigtes Rad an seinem Elektro-Rollstuhl konnte oder wollte niemand reparieren.
nach kurzer Zeit. Der Chef des Sanitätshauses hatte seinen Mitarbeiter angewiesen, Namen und Telefonnummern von zwei Sanitätshäusern in Hamburg anzugeben.
Um die Erledigung der Reparatur
sollte ich mich dort selbst küm-
Vorstand neu gewählt
mern. Aber weder das erste noch
das zweite Geschäft hatte geöffnet.
Einen Notdienst hatten sie nicht.
Ich habe erneut mehrfach in meinem Sanitätshaus angerufen, bekam aber keinen Rückruf – also
auch keine Hilfe.
In meiner Not bin ich zur nächsten Tankstelle in die Baumeisterstraße ‚gerollt‘. Der freundliche
Besitzer Cemil Mercan hat alle
Hebel in Bewegung gesetzt, angefangen vom Reifen-Fahrrad-Handel bis zu Werkstätten für Motorroller, Scooter, Sack- und Schubkarren. Freunde und ‚Schrauber‘
wurden gefragt, leider ohne Erfolg.
Vor dem Bahnhof habe ich mich
dann an einen Polizisten – Herrn
Erdmann mit der Rückennummer
1532 – gewandt und um Hilfe ge-
beten. Dieser Polizist hat ohne
Umschweife ebenfalls alles in Bewegung gesetzt. Selbst der ADAC
wurde gefragt, konnte jedoch
nicht helfen, da wohl mein Rollstuhl kein Nummernschild hatte.
Der Polizeibeamte wurde meiner
Vorstellung vom Freund und Helfer voll gerecht, auch wenn seine
Bemühungen leider nicht erfolgreich waren. Ich kann wirklich nur
sagen: ‚Hut ab und fünf Sterne für
diesen Beamten!‘
Jetzt blieb nur noch THW, Feuerwehr oder Krankenhaus. Aber es
war genug, von diesen Optionen habe ich Abstand genommen. Mir
blieb nichts anderes übrig, als die
Heimreise im ICE von Hamburg
nach Hannover anzutreten. Zu allem Überfluss war noch die Fahrstuhltür im Hauptbahnhof Hannover defekt. Dank der Hilfe des DBMobilservices wurde der Anschlusszug in das Schaumburger Land
noch erreicht. Rolli-Akku, HandyAkku und mein Akku waren leer.“
Immer mehr Menschen brauchen Hilfe
VdK mit Info-Stand auf Regionalschau in Schaumburg vertreten
Der Kreisverband Schaumburg
beteiligte sich mit einem InfoStand an der Schaumburger Regionalschau, der größten Messeveranstaltung im Landkreis.
Die Jahreshauptversammlung des Ortsverbands Holtrop wählte den gesamten Vorstand neu (von links): Kassenprüfer Hans Groen, Kreisvorsitzender
Dieter Lausberg, Kassenprüferin Annelie Janßen, Beisitzer Peter Tunder, stellvertretende Frauenvertreterin Dini Groen, Schriftführerin Marichen Adams,
stellvertretender Vorsitzender Hinrich Adams, Frauenvertreterin Margot
Hoffmeyer, stellvertretende Kassenverwalterin Therese Gerdes-Meinen, Beisitzer Hinrich Hoffmeyer, Kassenverwalterin Bianka Gerdes, stellvertretende
Schriftführerin Elisabet Speckmann und Vorsitzender Eckhard Speckmann.
Bereits am ersten Messetag kam
Bernd Hellmann, Bürgermeister
der Stadt Stadthagen, zur Begrüßung an den VdK-Stand, der auch
die Ortsverbände Bückeburg,
Kirchhorsten-Stadthagen, Rinteln,
Rodenberg-Bad Nenndorf repräsentierte. Ehrenamtliche Vorstandsmitglieder standen für die
Fragen der Besucher zur Verfügung.
Auch Kreisvorsitzende Brigitte
Sczess beantwortete Fragen aus
Mit einem Info-Stand präsentierte der Kreisverband Schaumburg die
Arbeit des VdK auf der Schaumburger Regionalschau, der größten
Messeveranstaltung im Landkreis.
dem Sozialbereich und wies auf
die Angebotsschwerpunkte des
Sozialverbands VdK hin. Dabei
wurde wieder deutlich, dass immer
mehr Menschen Hilfe von außen
benötigen.
Altersarmut und soziale Gerechtigkeit
Finanzierung aus Steuern!
Themen mit oberster Priorität auch in Nörten-Hardenberg
Mütterrente ist gesamtgesellschaftliche Aufgabe
Über die Themen Altersarmut
und soziale Gerechtigkeit mit
oberster Priorität für den VdK
berichtete Vorsitzende Karin
Müller der Jahreshauptversammlung des Ortsverbands NörtenHardenberg.
„Die Besserstellung von Müttern,
deren Kinder vor 1992 geboren
sind, ist auch ein großer Erfolg
des VdK“, erläuterte VdK-Rechtsschutzleiter Hartmut Erdmann
auf der Jahreshauptversammlung
des Ortsverbands Lüneburg anstehende Änderungen im Bereich
der gesetzlichen Rente.
Der VdK fordere Politik und
Wirtschaft zum Handeln auf. Müller wies insbesondere auf die Versprechen der Politiker vor der
Bundestagswahl 2013 hin, wie
zum Beispiel die Pflegereform oder
die Mütterrente. Der immer stärker anwachsende Mitgliederbestand sei ein Zeichen dafür, dass
der Sozialverband VdK für viele
soziale Bereiche eintritt. So sei die
Kreisgeschäftsstelle in Göttingen
mit dem kompetenten Juristen Toralf Schmitt besetzt, der die Mitglieder von der Erstberatung bis
zur Vertretung vor den Sozialgerichten äußerst verlässlich und
ortsnah betreut.
Während der Versammlung wurden zahlreiche Ehrungen vorge-
Jahreshauptversammlung in Nörten-Hardenberg, rechts: Vorsitzende
Karin Müller.
nommen. Das Verdienstabzeichen
in Gold erhielten Irmtraut Thiele für
20 Jahre und Werner Böning für
zehn Jahre ehrenamtliche Mitarbeit
im Vorstand. Abzeichen mit Urkunde erhielten für 25-jährige Mitgliedschaft Kurt Bergen, Gottfried Borchert, Franz Hampe, Helmut Jeischik, Paul Karnasch und Ursel Pie-
penbring sowie 36 weitere Mitglieder für zehnjährige Treue. Der Ortsverband Nörten-Hardenberg bietet
den Mitgliedern in diesem Jahr wieder viele Veranstaltungen und Fahrten: Spargelessen beim „Singenden
Wirt“ in Berklingen, Fahrt nach
Halberstadt, Gänseessen in Witzenhausen und eine Adventsfeier.
Die geplante Finanzierung der
höheren Mütterrenten aus der Rentenkasse bezeichnete Erdmann aber
als „kurzsichtig und ungerecht gegenüber den Beitragszahlern“. Der
VdK beharre auf einer Finanzierung
über Steuereinnahmen: „Mütterrente ist eine gesamtgesellschaftliche
Aufgabe und keine unseres Rentenversicherungssystems.“
Der stellvertretende Ortsverbandsvorsitzende Hans Bretthauer
erinnerte an die Veranstaltungen
des letzten Jahres mit verschiedenen Tagesausflügen, einer Fünf-Tage-Fahrt in das Passauer Land und
das beliebte Knobelturnier. Durch
199 Neuaufnahmen stieg die Mit-
gliederzahl in Lüneburg auf 1425.
Erdmann leitete im Jahr 2013 neben zahlreichen Beratungsgesprächen für die Mitglieder im Kreis Lüneburger Heide fast 500 neue Antrags- und Rechtsmittelverfahren
ein und erwirkte Nachzahlungen
von mehr als 600 000 Euro.
Für langjährige Mitgliedschaft
im Ortsverband Lüneburg wurden
Renate Düchting, Karl-Heinz
Gaute, Peter Lisson, Claudia Lose,
Claudia Reinert, Hiltraud Timm,
Elke Walther (jeweils zehn Jahre),
Hans Düchting, Klaus Haberland,
Hildegard Mahnecke, Edeltraud
Manecke und Gerda Litfin (jeweils
25 Jahre) geehrt.
Kreisverbandsvorsitzender Hans
Ulmer dankte ganz besonders Elke
Bretthauer und Helga Hoffmann
für ihre langjährige ehrenamtliche
Tätigkeit im Kreisverband.
Zum Abschluss der Veranstaltung zeigte der Ortsverband zwei
Filme aus dem VdK-Internet-TV
zum Thema Vorsorgevollmacht
und Patientenverfügung.
Seite 15 – Juni 2014
Niedersachsen-Bremen
REISEZIELE 2014
Madeira – hier trifft Europa auf die Tropen
Fünf-Sterne-Sonderreise vom 30. September bis 7. Oktober – Genießen Sie im Herbst den ewigen Frühling der Atlantikinsel
Eine Reise nach Madeira vom
30. September bis 7. Oktober
bietet der VdK-Reisedienst in
Zusammenarbeit mit der VdK
Service GmbH.
Madeira ist ganzjährig ein Blütenparadies. Die üppige Vegetation
sowie grandiose Landschaften machen die vulkanische Insel unverwechselbar. Auf ihre Besucher
warten wildromantische Küsten,
atemberaubende Bergwelten und
beschauliche Fischerdörfer. Exotische Blumen und Bäume säumen
den Wegesrand. Ein Netz von Levadas (alte Bewässerungskanäle)
bringt Wasser in die Ortschaften
und bietet dem Wanderer schöne
Routen.
Die Hauptstadt Funchal war
bereits Mitte des 19. Jahrhunderts
Urlaubsziel des europäischen
Adels. Das Pestana Grand ist eines der besten und angesehensten Hotels auf Madeira. Das Hotel ist umgeben von herrlichen
und großzügigen tropischen Gär-
ten mit Riesenpalmen, Rasenanlagen und exotischer Vegetation.
Das Hotel bietet das größte Salzwasser-Schwimmbad der Insel,
die Schwimmbäder im Freien mit
Das Pestana Grand Hotel liegt auf der Klippe von Ponta da Cruz und
bietet einen fabelhaften Blick auf den Atlantik und das Girão Kap.
Blick auf den Atlantik sind ein
Erlebnis.
Ausflugspaket: Funchal mit
Botanischem Garten, Stadtrundfahrt, Abendessen im Fischrestaurant „Vila do Peixe“; Porto
Moniz – S. Vicente; Wanderung
Levada Vale Paraiso; Camacha –
Santana – Porto da Cruz – São
Lourenco – Machico; Eira do
Serrado; letzter Tag zur freien
Verfügung.
Eingeschlossene Leistungen:
Transfer zum Flughafen Bremen
und zurück (diverse Zustiege), alternativ übernehmen wir Ihre
Parkgebühr im Parkhaus P2 am
Flughafen Bremen; Charterflug
mit Germania von Bremen nach
Funchal und zurück; Flughafentransfers; sieben Übernachtungen
mit Frühstücksbuffet im FünfSterne-Hotel Pestana Grand;
sechsmal Abendessen im Hotel;
örtliche, deutsch sprechende Reiseleitung
Der Pauschalreisepreis beträgt
pro Person 1285 Euro im Doppelzimmer, 1405 Euro im Doppelzimmer mit Meerblick. Einzelzimmerzuschlag 235 Euro (Meerblickzimmer auf Anfrage). Ausflugspaket
99 Euro.
KONTAKT
Prospekte beim VdKReisedienst, Nikolausstraße 11, 26135 Oldenburg,
Telefon (04 41) 2 10 29-50
(montags bis freitags von 9 bis
12 Uhr), Fax (04 41) 2 10 29-10,
E-Mail dirks@vdk.de
Riga gilt als schönste Stadt des Baltikums
Vier- oder fünftägige Reise zur Europäischen Kulturhauptstadt 2014 – Über 600 Jugendstilbauten prägen das Bild
Vier- oder fünftägige Städtereisen nach Riga bietet der VdKReisedienst in Zusammenarbeit
mit der VdK Service GmbH von
April bis Oktober 2014.
Riga – Europäische Kulturhauptstadt 2014 – ist eine Stadt
mit großer Vergangenheit. Einst
war Riga die einflussreichste Handelsstadt im Baltikum, jetzt ist sie
die selbstbewusste Hauptstadt
Lettlands.
Das Stadtbild ist geprägt von
romantischen, gotischen und mittelalterlichen Strukturen. Riga
am Fluss Daugava (Düna) zählt
tel; Willkommensgetränk; Stadtrundgang Riga; Ausflug „Perlen
des Jugendstils“; Ausflug zum
Schloss Rundale inklusive Eintritt (nur bei fünf Tagen); Bus
oder Minibus der 1. Klasse;
deutsch sprechende Reiseleitung;
Reisepreisabsicherung.
Der Reisepreis beträgt ab 415
Euro (vier Tage) pro Person im
Doppelzimmer, Einzelzimmerzuschlag ab 130 Euro (vier Tage).
über 600 Jugendstilbauten und
gilt nicht umsonst als schönste
Stadt des Baltikums. Lettland
lässt sich per Direktflug ab Airport Bremen zum Schnäppchenpreis erleben.
Eingeschlossene
Leistungen
Kostenfreies Parken im P2 am
Flughafen Bremen; Direktflug
von Bremen nach Riga mit zehn
Kilogramm Handgepäck; Transfer Flughafen–Hotel–Flughafen;
drei oder vier Übernachtungen
mit Frühstück im gebuchten Ho-
Panoramablick über den Fluss Daugava (Düna) auf Rigas Altstadt mit
den Türmen von Petrikirche, Dom und Jakobus-Kirche (von rechts).
Veranstalter: Emder HapagLloyd Reisebüro GmbH & Co. KG.
Kontakt: Prospekte beim VdKReisedienst (siehe Kasten oben).
SPEZIELLE VORBEUGEPROGRAMME FÜR VdK-MITGLIEDER UND GÄSTE
Gesundheit soll natürlich auch Spaß machen
Pauschalgesundheitswochen in der m & i-Fachklinik Bad Pyrmont – 14 Tage preisgünstiger – Buchungen ganzjährig möglich
Die Klinik hat speziell auf die
Bedürfnisse der VdK-Mitglieder
ausgerichtete Pauschalangebote
für Selbstzahler in ihr Programm
aufgenommen, die sich bundesweit an alle VdK-Mitglieder und
deren Angehörige richten. Unter
folgenden sechs Angeboten kann
das passende Programm ausgewählt werden:
1. VdK-Spezialgesundheitswoche
2. Morbus-Bechterew-Programm
3. Arthrose-Programm
4. Rheuma-Programm
5. Wirbelsäulen-Programm
6. Adipositas-Programm
Alle Programmangebote für das
Jahr 2014 schließen zwischen 360
Euro und 461 Euro pro Person
und Woche (sieben Übernachtungen) bzw. zwischen 664 Euro
und 852 Euro pro Person (14 Übernachtungen) folgende Leistungen
ein:
Begrüßungsveranstaltung, Arztgespräch, Anwendungen, Training
und Therapie mit geschultem
Fachpersonal, Schwimmbad- und
Saunabenutzung, Unterbringung
in komfortablen Einzelzimmern
mit Dusche und WC, Balkon,
Fernseher und Telefon (Zweibettbeziehungsweise Doppelzimmer
auf Wunsch möglich), bei Anmeldung Unterbringung im der Klinik
angeschlossenen Senator-Kur-/
Pflegehotel im gleichen Gebäudekomplex, Vollpension mit Frühstück, mittags Menüwahl, Buffet
am Abend, kostenloser Transfer
vom und zum Bahnhof Bad Pyrmont. Kurtaxe ist vor Ort zu be-
zahlen. Dieses Angebot beinhaltet
keine ärztliche und pflegerische
Betreuung. Eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Hausarzt
sollte vorgelegt werden. Termine
sind frei wählbar, allerdings ist der
bevorzugte Anreisetag der Sonntag.
❑ Hauptsaison ist von: April bis
September.
❑ Nebensaison ist von: Oktober
bis März.
Anmeldecoupon
Ja, ich melde mich/uns zu folgendem Reiseangebot an:
Gesundheitsprogramm in der m & i-Fachklinik Bad Pyrmont (bitte ankreuzen):
❍ VdK-Spezialgesundheitswoche
❍ Rheuma-Programm
❍ Morbus-Bechterew-Programm
❍ Wirbelsäulen-Programm
❍ Arthrose-Programm
❍ Adipositas-Programm
Vor- und Zuname(n):
Straße:
Telefonnummer (für Rückfragen):
Gewünschter Zeitraum:
PLZ/Ort:
Senator-Kur-/Pflegehotel: ❑ Einzelzimmer
Datum/Unterschrift:
"
Erholung finden und neue Kräfte sammeln, aktiv vorbeugen
und sich fit halten unter fachlicher Betreuung – das sind die
Ziele der speziell für VdK-Mitglieder angebotenen Gesundheitswochen in der m & i-Fachklinik Bad Pyrmont. Denn
schließlich soll Gesundheit auch
Spaß machen.
❑ Doppelzimmer
Bitte lassen Sie sich von Ihrem Hausarzt nachfolgend die unbedenkliche Teilnahme am ausgewählten Programm bestätigen.
Unbedenklichkeitsbescheinigung
______________________________________________
Unterschrift/Stempel des Arztes
Bitte einsenden an: VdK-Reisedienst, Nikolausstraße 11, 26135 Oldenburg,
Telefon (04 41) 2 10 29-50 (Frau Dirks), Telefax (04 41) 2 10 29-10.
Seite 16 – Juni 2014
Niedersachsen-Bremen
Auf Helmut ist stets Verlass
Hohe Mitgliederzahl in Cuxhaven-Mitte
Der Vorstand des Ortsverbands Göttingen mit Jutta
Da Corte (oben rechts) an
der Spitze gratulierte Helmut Behre (oben Mitte), einem der aktivsten Vorstandsmitglieder, zum 75. Geburtstag. Wenn es zum
Beispiel um Dekorationsarbeiten für Ortsverbandsveranstaltungen geht, wenn in
der Göttinger VdK-Geschäftsstelle Reparaturen
und Streicharbeiten anfallen oder wenn eine Küche
aufgebaut werden muss, ist
auf Helmut Behre stets Verlass. „Ohne jede Bezahlung
steht er bei allem, was anfällt, sofort hilfsbereit zur
Verfügung“, lobte Da Corte
seinen Einsatz.
48 unterschrieben die VdK-Petition für eine große Pflegereform
588 Mitglieder zählt der Ortsverband Cuxhaven-Mitte, berichtete
Vorsitzende Helga Kretschmer
der Jahreshauptversammlung.
Dazu begrüßte Kretschmer neben dem Vorstand und den Mitgliedern die Kreisgeschäftsführerin
Astrid Schaar-Bütje und den
Kreisvorsitzenden Lothar Grünwald. Die hohe Mitgliederzahl sei
zwar ein Grund zur Freude, zeige
aber auch, dass die Fälle von sozialer Not und Schwierigkeiten im
Sozialrecht zunehmen, sagte
Kretschmer.
„Rund 2900 Mitglieder hat der
Kreisverband Cuxhaven und die
Tendenz ist steigend“, berichtete
Schaar-Bütje. Sie bat um Unter-
August Wendeln übernimmt in Garrel
Vorsitzende Helga Kretschmer (Zweite von links) leitete souverän die
Jahreshauptversammlung des Ortsverbands Cuxhaven-Mitte.
schriften für die Kampagne „Große
Pflegereform – jetzt“. Der Ortsverband Cuxhaven-Mitte unterstützte
die Petition mit 48 Stimmen. Grünwald berichtete über seine Tätigkeiten beim VdK, im Behindertenbeirat des Landkreises und beim
Paritätischen Wohlfahrtsverband.
Schaar-Bütje und Grünwald ehrten zusammen mit der Ortsvorsitzenden langjährige Mitglieder für
25 und zehn Jahre Treue. Willi
Sehlmeyer wurde einstimmig zum
neuen Kassenprüfer gewählt.
Gold und bunte Mosaike
Ortsverband hat wieder einen Vorsitzenden – Vize Bernhard Nienaber
Auf der Jahreshauptversammlung des Ortsverbands Garrel
begrüßte stellvertretender Vorsitzender August Wendeln über
100 Anwesende.
Der Ortsverband Garrel hat 452
Mitglieder, acht davon wurden für
25 Jahre Treue zum VdK und 17
für zehn Jahre geehrt. Josefa Schöning wurde für 20 Jahre Vorstandsarbeit als Frauenvertreterin besonders ausgezeichnet.
Bei der anstehenden Wahl wurde August Wendeln einstimmig
zum neuen Vorsitzenden gewählt.
Dieses Amt war nach dem Rücktritt von Heinz Voßmann seit August 2013 nicht mehr besetzt. Zum
stellvertretenden Vorsitzenden
wählte die Versammlung Bernhard
Nienaber einstimmig. Als Kassenverwalter wurde Hans-Georg Oltmanns einstimmig wiedergewählt.
Schriftführer bleibt weiterhin Josef
Stallmann.
Ein DRK-Vertreter stellte in einem Vortrag die Möglichkeiten
des Hausnotrufs vor. Diese Notfallvorsorge sichert den Menschen
Unabhängigkeit und Lebensqualität. So kann man im Notfall selbst
Hilfe rufen.
Termine
Der neue VdK-Vorstand in Garrel (von links): Hans-Georg Oltmanns,
Josef Stallmann, Vorsitzender August Wendeln, Bernhard Nienaber.
Orientalische Tänze
Mit einem Ausblick auf die
nächsten Termine, fünftägiger
Ausflug nach Karlsbad und Prag,
Tagesausflug nach Hamburg, Adventsfeier und Kohlessen, endete
die Versammlung.
Mammen übergibt an Menken
Gesine Mammen (vorn links sitzend) war 30 Jahre ehrenamtlich
als Kassenverwalterin im Ortsverband Ardorf tätig. „Ich bin 91 Jahre alt und nun ist es genug“, sagte
sie und gab die Kasse in jüngere
Hände an Johanne Menken. Tante
Gesine, wie Mammen liebevoll genannt wird, hat in all den Jahren
nicht nur die Kasse verwaltet, sondern auch bei allen Veranstaltungen führend mitgewirkt. „Ihr Wissen und ihre Aktivität sind ein
Vorbild für alle Senioren“, lobte
Viel Freude bereiteten die Prosecco Pearls mit ihren niveauvollen Tanzdarbietungen beim Seniorenkaffee-Nachmittag des Ortsverbands Celle-Altstadt. Das Repertoire der drei Tänzerinnen aus Hemmingen reicht vom mittelalterlichen Säbeltanz bis zum orientalischen Bauchtanz. Für strahlende Gesichter sorgte das Gruppenfoto bei den anwesenden Herren, so auch bei
Vorsitzendem des Seniorenbeirats der Stadt Celle Wolfgang Ruff (Dritter
von rechts) sowie bei Ortsbürgermeister von Klein Hehlen und VdK-Neumitglied Klaus Didschies (vorne rechts).
Gemeinsame Reisen und unterhaltsame
Nachmittage – Ihr VdK-Ortsverband
Der Ortsverband Edewecht besuchte das Otterzentrum in Hankensbüttel
und den Hundertwasser-Bahnhof in Uelzen. Nach den Plänen des Künstlers
war der alte Backsteinbau für die Expo 2000 zu einem farbenprächtigen
Kunstwerk umgestaltet, mit dem Titel „Bahnhof des Jahres 2009“ ausgezeichnet und als „schönster Bahnhof der Welt“ bezeichnet worden. Bunte
Säulen und goldene Kugeln ziehen die Blicke auf sich. Auf dem Dach sprießen Sträucher. Im Innern finden sich Mosaike und die für Hundertwasser
typischen abgerundeten Ecken.
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Vorsitzender Günther Thoben
(hinten Mitte). Der Ortsverband
Ardorf dankte ihr für die geleistete
ehrenamtliche Arbeit und wünscht
ihr, dass sie bei guter Gesundheit
so aktiv wie bisher am Vereinsleben teilnehmen kann.
Vor 65 Jahren ist Johann Bruns
(vorn rechts sitzend) in den VdK
eingetreten. Er ist Gründungsmit-
glied des Ortsverbands Ardorf.
Vorsitzender Günther Toben ehrte
Bruns auf der Jahreshauptversammlung für seine langjährige
Treue mit einer Ehrenurkunde
und überreichte ein Präsent. Weitere Ehrungen wurden zuteil Irmgard Knauer (25 Jahre), Heye und
Frieda Aden, Bernd und Hildburg
Bruns (zehn Jahre).
Seite 17 – Juni 2014
Niedersachsen-Bremen
Herzstiftung stellt sich vor
Mitstreiter in Bomlitz ausgezeichnet
Beim Ortsverband
Wolfenbüttel stellte
sich die Deutsche
Herzstiftung vor. Sie
informiert betroffene Erkrankte, wie
sie mit ihrer Herzerkrankung umgehen
können, und gibt
Hinweise zur Vorbeugung sowie für
eine geänderte Lebensweise. Die rund
50 Gäste der Veranstaltung diskutierten das Thema intensiv.
Anlässlich der Jahreshauptversammlung des Ortsverbands Bomlitz ehrten Kreisvorsitzender Hans
Ulmer und Ortsverbandsvorsitzender Herbert Kothe langjährige
Mitglieder.
Mit Urkunde und Ehrennadel
wurden für 40 Jahre Mitgliedschaft Gertrud Dreyer und für
zehn Jahre Heidrun Aselmann,
Norbert Bothe, Mark Ehmann,
Hans Engler, Wolfgang Fabricius,
Klaus Herbing, Bärbel Lapatki,
Irmtraud Oehlerking, Heinricht
Oehlerking, Brigitte Piechaczek,
Helmut Piechaczek, Gerda Steffens, Peter Thestorf und Heilka
Göldner gratuliert Wenig
Jan
Göldner
(rechts), Leiter der
Rechtsschutzabteilung
Bremen
und
Kreisgeschäftsführer, gratulierte dem ehemaligen Bremer
Kreisverbandsvorsitzenden Bernd
Wenig zum 70.
Geburtstag. Wenig
ist seit 1999 Vorsitzender des Ortsverbands Buntentor-ObervielandHuchting.
Niedersachsen
konzentriert
Seniorenberatung
Die Seniorenberatung in Niedersachsen wird neu geregelt. Dafür
stellt das Land in diesem Jahr mehr
als 2,2 Millionen Euro Fördergelder
zur Verfügung. Mit dem Geld sollen
die früheren Seniorenservicebüros
und Pflegestützpunkte zusammengefasst werden, teilte das Sozialministerium in Hannover mit. Bereits
27 Landkreise und kreisfreie Städte
hätten einen entsprechenden Antrag gestellt, in elf Fällen sei dieser
bereits bewilligt worden. „Die Beratung für Senioren wird jetzt übersichtlicher“, sagte Sozialministerin
Cornelia Rundt (SPD).
dpa
Vossiek ausgezeichnet. Für fünf
Jahre ehrenamtliche Tätigkeit erhielten Renate Godlinski und für
zehn Jahre Hildegard Jungvogel
und Edeltraud Kipke eine Auszeichnung.
Ehrung zum Abschied
Ein Teil des Vorstands im Ortsverband Friesoythe wurde zum Abschied für
langjährige ehrenamtliche Arbeit von den ehemaligen Beisitzerinnen Agnes
Kühling (links) und Regina Kruthoff (rechts) geehrt. Von links: Maria Thoben
(für Heinrich Thoben, der leider erkrankt war), Marie-Luise Bley, Margret Brisker, Hubert Sonntag und Helena Groß.
Regelmäßiger Klönschnack in Oyten
Norden wiedergewählt
Ortsverband bietet buntes Ausflugsprogramm – Neue Mitglieder
40 Prozent Mitgliederzuwachs in Bremervörde
Die Leitung der Jahreshauptversammlung des VdK Oyten hatte
Vorsitzender Peter Müller, der
auch auf die Aktivitäten im vergangenen Jahr zurückblickte.
Der Ortsverband veranstaltete
unter anderem eine Tagesfahrt
nach Giethoorn in Holland, eine
Rundfahrt durch die nähere Umgebung mit Spargelessen, ein Matjesessen, ein Aalessen und eine
Weihnachtsfeier. Der Mitgliederbestand des Ortsverbands Oyten
betrug nach zwölf Neuaufnahmen
154 Mitglieder am 1. Januar 2014.
Kreis- und Ortsverbandsvorsitzender Peter Müller und seine Stell-
Peter Müller (links) zeichnete langjährige Mitglieder in Oyten aus.
vertreterin im Ortsverband, Magrit
Müller, ehrten langjährige Mitglieder. Sie zeichneten Erich Böhling,
Heide Imgart, Brigitte Morlo und
Karl Stenzel für zehn Jahre Mitgliedschaft im VdK aus. Für diese Treue
bekamen sie Ehrennadel, Urkunde
und einen Blumenstrauß überreicht.
In diesem Jahr führt im Mai eine
Halbtagsfahrt zum Spargelessen.
Ziel der Tagesfahrt am 26. Juli ist
Höinghaus in Hille-Oberlübbe mit
Modenschau und Einkaufsmöglichkeiten. Auf der Rückfahrt ist
eine Kaffeepause am Steinhuder
Meer vorgesehen. Am 28. August
ist ein Matjesessen geplant und am
23. Oktober soll ein gemeinsames
Aalessen stattfinden. Die Weihnachtsfeier ist in diesem Jahr auf
den letzten Klönschnacktermin
am 16. Dezember terminiert.
An jedem dritten Dienstag im
Monat wird ab 15 Uhr in der Gaststätte „Zum alten Krug“ der Klönschnack angeboten.
ALLES GUTE
Der zuständige Ortsverband,
der Kreisverband sowie der Landesverband gratulieren ganz herzlich zur Goldenen und Diamantenen Hochzeit und wünschen
noch viele gemeinsame Jahre bei
bester Gesundheit.
Goldene Hochzeit
Anne und Heinz Meyer,
18. April, Ortsverband Aurich;
Ruth und Wilfried Kluin,
23. April, Ortsverband Lauenbrück; Gunda und Heinrich Adami, 25. April, Ortsverband Mulsum; Maria und Heinrich Weddehage, 12. Mai, Ortsverband Garrel.
Frau, 29. Mai, Ortsverband Kirchhorsten/Stadthagen.
Diamantene Hochzeit
Einstimmig in den Vorstand gewählt: Gisela Norden, Sonja Norden, Elke Schnackenberg, Herbert Imkenberg, Friedrich Norden, Kreisvorsitzender Heinrich Viets und Karl-Heinz Norden (von links).
„Auch in Bremervörde geht es
mit dem Sozialverband VdK weiter aufwärts“, begrüßte Vorsitzender Friedrich Norden eine
große Zahl der Mitglieder des
Ortsverbands zur Jahreshauptversammlung.
Norden blickte in seinem ausführlichen Tätigkeitsbericht auf die
letzten vier Jahre zurück. Er berichtete über einen großen Mitgliederzuwachs von mehr als 40 Prozent.
Ziele der Jahresversammlung seien
Information und Austausch von Erfahrungen, Kennenlernen untereinander, Gemeinschaftspflege sowie
Diskussion und Anregungen. Beratungstermine werden jeden ersten
Donnerstag im Monat von 10 bis 12
Geben Sie die
weiter – auch
Ihre Bekannten freuen
sich über die Lektüre.
VdK-ZEITUNG
Lisa und Ernst-August Neujahr, 19. März, Ortsverband Nienburg; Gerhard Schilawa und
Jubelpaar Neujahr
Uhr im Vörder-Freizeit-Treff angeboten. Als Gast berichtete Kreisvorsitzender Heinrich Viets aus der Arbeit des Kreisverbands. Die Geschäftsstelle sei in neue Räume in
der Bahnhofstraße 3 umgezogen.
Die Versammlung wählte Friedrich Norden als Vorsitzenden einstimmig wieder. Auch alle anderen
Vorstandsmitglieder wurden einstimmig gewählt: Stellvertreter KarlHeinz Norden, Schriftführerin Elke
Schnackenberg, Kassenverwalter
Herbert Imkenberg, Frauenvertreterin Sonja Norden, Beisitzerin Gisela Norden. Kassenprüfer sind Horst
Rademann und Marianne Wehrs.
Harald Lührs wurde mit Urkunde und Ehrennadel für zehn Jahre
Mitgliedschaft ausgezeichnet.
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Seele and Geist
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