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Die Achimer City – wie geht es weiter? - SPD Achim

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Ausgabe 1/2013
Die Achimer City – wie geht es weiter?
Nach jahrelangen Diskussionen tut sich etwas in der Achimer Innenstadt: Die Stadtbibliothek wird in das Rathaus umziehen
und dort Teile des Unter- und des Erdgeschosses nutzen. Wir hoffen, dass dieser
fast einstimmig gefasste Ratsbeschluss von
der Stadtverwaltung zügig umgesetzt wird.
Diese Maßnahme ist wesentlich kostengünstiger als die früheren Pläne (Sanierung
des bisherigen Gebäudes und Anbau).
Was aber wird mit dem bisherigen Bibliotheksgebäude? In seiner wechselvollen
Geschichte war es einst „Garage“ für die
Fuhrwerke des Achimer Landrats, später
Feuerwehrgebäude. Das Profil des Baus
mit seinem Fachwerk und den (nicht-historischen) Dachfenstern haben die Bürgerinnen und Bürger Achims als eines der wenigen markanten Gebäude der Innenstadt
lieben gelernt. Es sollte nach Meinung der
Achimer SPD unbedingt erhalten bleiben.
Auch die Idee, ob man das Gebäude verkaufen oder vermieten sollte, muss sorgfältig überlegt werden. Auf jeden Fall werden
für die Sanierung erhebliche Kosten anfallen, die entweder ein Investor oder die
Stadt Achim tragen muss.
Seit Bekanntwerden des „HundsdörferKonzepts“ wird wieder öffentlich über die
Innenstadtentwicklung diskutiert. Völlig
neu sind die Vorschläge aber nicht. Bereits
2007 hatte der Rat unter dem Stichwort
„ISEK“ ohne große öffentliche Beachtung
ein Konzept beschlossen und danach Teile
hiervon – insbesondere den Gieschen-Kreisel und den KASCH-Parkplatz – verwirklicht. Neu war jetzt, dass sich mit Andreas
Hundsdörfer erstmals wieder jemand bereit
erklärt hatte, eigenes Kapital in der Achi-
Nur viel Bewegung und neue, finanzierbare Ideen können die City voranbringen.
mer Innenstadt zu investieren.
Seine Idee von einem Glasdach über
der Fußgängerzone wurde im Stadtrat allerdings auf Druck der SPD verworfen. In
diesem Gesamtzusammenhang wird das
entscheidende Problem in Achim deutlich:
Wenn die Innenstadt attraktiver werden
soll, müssen die Eigentümer und Mieter
ihren Beitrag dazu leisten. Hierüber kann
aber nicht öffentlich, sondern nur in konkreten und vertraulichen Gesprächen unter
Leitung eines erfahrenen Managements
(nicht der Stadtverwaltung) gesprochen
werden.
Wir verkennen nicht die schwierige Lage
der Achimer Geschäfte zwischen Dodenhof und Weserpark. Deren aggressive Expansion hat negativen Einfluss auf Achim.
Aber: In der bisherigen Form wird die Achi-
mer Innenstadt auf Dauer nicht bestehen
können. Ein „Museumsdorf“ kann nicht das
Ziel einer verantwortungsbewussten Kommunalpolitik sein. Die entscheidende Frage
wird sein, ob sich die Situation hier ändert.
Wenn nicht, werden die Stadt Achim und
damit die Steuerzahler nicht ersatzweise
eintreten können.
Fragen zur Innenstadt möchten wir gern
mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern diskutieren – wir freuen uns über Ihre
Vorschläge! Aber niemand sollte dabei behaupten, die Wahrheit zu kennen oder gar
die Interessen aller Achimer zu vertreten.
Am Ende des Tages wird auch hier gelten
müssen, dass die neuen Ideen zielführend
und finanzierbar sein müssen. Stillstand
und Nein-Sagen bringt uns dabei nicht weiter.
Fritz-Heiner Hepke
Auf ein Wort
Liebe Mitbürgerin, lieber
Mitbürger,
ereignisreiche Monate liegen vor
uns. Mit dieser neuen Ausgabe
von „Achim aktuell“ möchten
wir Sie über aktuelle Themen
informieren und dazu Stellung
beziehen. Im Vordergrund stehen
diesmal die Entwicklung der
Achimer Innenstadt und die Bundestagswahl. Unsere Bundestagskandidatin Christina Jantz stellt
sich Ihnen persönlich vor und
erläutert ihre Schwerpunkte.
Bitte gehen Sie am Sonntag, den
22. September, zur Wahl!
Mit Ihrer Erststimme wählen Sie
Christina Jantz direkt in den
Deutschen Bundestag. Mit Ihrer
Zweitstimme die SPD für eine
bessere Regierung!
Wir wünschen Ihnen noch schöne, erholsame Sommertage, egal
ob Sie in den Urlaub fahren oder
zu Hause bleiben.
Ihr
Fritz-Heiner Hepke
Vorsitzender der SPD Achim
Inhalt
Stadtentwicklung:
Wie geht es mit der City
weiter?1
Umwelt:
Achim muss Stadt im
Grünen bleiben
2
Menschen in Achim:
Werner Meinken im
Interview3
Uesen: Der Ortsteil wächst
und wächst ...
4
SPD Achim im Dialog:
„Achim und seine Bürger
sind unser Anliegen“
5
Energiewende: Der Bürger
zahlt drauf!
5
Bundestagswahl:
Christina Jantz 6
Uesen wächst und wächst Im Bereich der ersten 67 Wohngrundstücke im
Neubaugebiet „Am Stadtwald“ konnte die Stadt bereits viele zugezogene Bürger
begrüßen. Ab Frühjahr 2014 soll in nochmals gleicher Größe dazugebaut werden.
Und auch an einigen anderen Stellen im Ortsteil wird wahrscheinlich weiterer
Wohnraum erschlossen werden.
Seite 5
Umwelt
2
Achim muss Stadt im Grünen bleiben
Stärkere Berücksichtigung von Naturschutzkriterien gefordert
von Petra Geisler, für die SPD neu im Achimer Stadtrat
Das Abholzen von Bäumen in Achim
ist ein heikles Thema. Viele Bürger
werfen der Verwaltung vor, gerade in
jüngster Zeit viel zu rabiat vorgegangen zu sein. Die SPD will Bauträgern
und Bauherren künftig stärker auf die
Finger klopfen.
Das Thema Umgang mit altem Baumbestand, im Stadtwald (ehemaliges Öllager)
sowie zugunsten von Neubauten (z. B.
„Am Werder“, ehemaliger Tennisplatz
Parkweg), erhitzt in Achim sehr viele Gemüter. Ich selbst gehöre zu den schärfsten
Kritikern der in den vergangenen Jahren
praktizierten Haltung gegenüber der Natur.
Nach dem faux pas die großen Eichen
betreffend, die zugunsten einer Bebauung
„Am Werder“ weichen mussten, ist der SPD
klar geworden, dass eine rechtzeitige, vorherige persönliche Ortsbesichtigung Pflicht
sein muss. Bisher hatte man sich auf die
Beurteilung der Verwaltung in diesen Angelegenheiten verlassen. Die Vorfälle der
jüngsten Zeit bezüglich Fällungen im Stadtwald und Beseitigung von großen Bäumen
für Bauflächen haben jedoch gezeigt, dass
Petra
Geisler
die Gewichtung der Stadtverwaltung in
Natürlich ist auf der anderen Seite auch
Bezug auf Versiegelungsflächen (Bauland,
klar, dass nicht jeder große Baum Vorrang
Gewerbeflächen, etc.) gegenüber Umweltvor anderer Flächennutzung haben kann.
und Naturschutz nicht ausgewogen ist.
Jedoch muss eine gewissenhafte AbwäLeider schlägt sich dieses auch in der
gung unter Einbeziehung aller naturschutzInformationspolitik gegenüber den politirelevanten Kriterien erfolgen. Die SPD hat
schen Vertretern, die als nebenberufliche,
verstanden, dass eine stärkere Berücksichehrenamtliche Mandatsträger auf eine
tigung von Naturschutzkriterien von Nöten
neutrale und umfassende Information anund vom Bürger ausdrücklich gewünscht
gewiesen sind, nieder. Auch ist es schon
ist. Achim soll und muss eine Stadt im Grümehrfach vorgekommen, dass als genen mit der daraus resultierenden Wohnschützt vermerkte Bäume beim Bauen beund Lebensqualität bleiben.
schädigt wurden und die
Beseitigung nachträglich
beantragt und dann auch
genehmigt wurde.
Die
entsprechenden
Bauträger oder Bauherren
müssen in Zukunft stärker
in die Pflicht genommen
werden, einen effektiven
Baumschutz zu gewährleisten – in Form von
genügend Abstand zum
Wurzelwerk. Wird dies
nicht eingehalten, müssen
die Konsequenzen spürbar
sein.
„Am Werder“ wurde schon so mancher Baum geopfert.
3
Menschen in Achim
„Es muss wieder konsequent an
Projekten gearbeitet werden“
Werner Meinken, Ratsherr für die SPD Achim
Seine Kompetenz und seine klaren Worte
auch angesichts kritischer Entscheidungen und Entwicklungen haben nicht nur
die Achimer SPD schon viele Male voran
gebracht: Werner Meinken, heute Senatsdirektor bei der Senatorin für Bildung und
Wissenschaft in Bremen, verbrachte seine
Kindheit in Uphusen und ist Achimer mit
Leib und Seele. Im Stadtrat prägt er die
Arbeit seiner Fraktion seit über zwei Jahrzehnten mit. Er ist aktuell Vorsitzender
des Stadtentwicklungsausschusses und
gehört zudem dem Vorstand der Stadtwerke an. Ferner steht er dem Trinkwasserverband Verden vor.
Werner, was muss geschehen, damit unsere
Stadt ein attraktiver Ort wird?
Widerspruch! Achim ist ein attraktiver Ort,
in dem man sehr gerne wohnt und arbeitet. Wir haben sehr attraktive Wohngebiete
für die unterschiedlichen Wohnbedürfnisse
von Familien, Singles oder Senioren mit,
was häufig vergessen wird, unterschiedlicher finanzieller Leistungskraft – mit den
dazu gehörenden wohnnahen Angeboten
der Bildungsinfrastruktur wie Kindergärten
und Schulen; mit den Angeboten zu sportlichen, freizeitlichen und kulturellen Aktivi-
täten; wir haben das ärztliche Angebot oder
auch solche im juristischen oder Finanzdienstleistungsbereich. Weiterhin profitieren wir von weitsichtigen Entscheidungen
früherer Räte zur Ausweisung von Gewerbebieten, in denen heute eine Vielzahl von
interessanten Arbeitsplätzen zu Hause ist.
Leider ist da seit über einem Jahrzehnt „der
Schwung“ raus.
Klingt da nicht doch ein gewisses Verständnis für die „Unzufriedenheit“ heraus?
Wenn man es so nennen will – ja, unzufrieden und auch ein wenig enttäuscht, dass
es für die langfristige Ausrichtung der Aufgaben der Stadt und deren finanzieller Basis
durch wirtschaftliche Entwicklung keinen
Konsens im Rat gibt.
Wo läuft etwas falsch? Welche Erklärung
hast du für das geringe Interesse an der
Kommunalpolitik, die sich unter anderem
in der geringen Wahlbeteiligung ausdrückt?
Es muss wieder konkret und konsequent an
den jeweiligen Projekten gearbeitet werden. Der Zeitraum zwischen einer erstmals
konkretisierten Idee für ein Vorhaben und
dem dann tatsächlichen Beginn der Umsetzung ist für Bürgerinnen und Bürger einfach
zu lang. Sie sind ja nicht wöchentlich in
Menschen in Achim
Diese Rubrik stellt Personen
vor, die aktiv in unserer Stadt
für die SPD tätig sind.
Damit Sie diese Menschen
besser kennen lernen können,
wollen wir Ihnen über Sie
erzählen.
irgendwelchen Sitzungen im Rathaus und
hören sich Fachvorträge an, da geht das
Interesse schnell verloren. Rat und Verwaltung müssen ihre Arbeit ändern, wenn das
Interesse wieder steigen soll.
Der Rat versucht Ortspolitik zu machen,
aber keiner geht hin … Wie kann man das
ändern?
Unsere Medienwelt und unsere Kommunikation untereinander haben sich durch die
neuen Techniken massiv verändert. Früher
konnte man sehr detailliert die fachlichen
Projekte in der örtlichen Presse aufbereitet nachlesen, andere Informationsquellen
neben der unmittelbaren Sitzungsteilnahme gab es nicht. Heute geht diese Form
der Berichterstattung zunehmend zurück.
Die Bürger erfahren die Sachverhalte nicht
mehr ausreichend, weil sie zu wenig erläutert werden. Um diese Lücke zu schließen,
muss der Bürgermeister verstärkt über die
Internetseite der Stadt und auch die Ausweitung von Informationsversammlungen
regelmäßig über die laufenden Vorhaben in
der Stadt in verständlicher Form berichten.
Nur so kann die „informierte“ Bürgerbeteiligung sinnvoll belebt werden.
Als politisch Mitverantwortlicher wird man
manchmal zur Zielscheibe von Kritik. Wie
gehst du damit um?
Wer sich in öffentlichen Gremien engagiert,
kann nicht damit rechnen, immer nur Beifall zu ernten. Als Demokrat muss man dies
aushalten. Nicht mehr erträglich wird die
Form der Diskussion immer dann, wenn
einzelne auf die persönliche Vorwurfsebene abgleiten und die Aufgabe und Funktion
des Rates in Frage stellen.
Die Wirtschafts- und Stadtentwicklung sowie die Energiepolitik sind Schwerpunkte der
Arbeit Werner Meinkens für die SPD im Rat der Stadt Achim.
Und was macht der Kommunalpolitiker
nach Feierabend?
Wenn mich die Politik loslässt, halte ich
mich gerne mit Laufen oder Training im
Fitnessstudio in Form. Die Wochenenden
gehören meiner Partnerin in Bierden. Und
ich lese gerne, insbesondere gesellschaftspolitische Literatur. Meine drei Söhne gehen
als erwachsene Menschen mittlerweile ihre
„selbstständigen“ Wege, bestimmt durch
Beruf und Ausbildung. Sie kommen aber
immer wieder gerne in das Elternhaus in
der Vendtstraße zurück und wohnen zum
Teil auch noch dort.
Ortsteil Uesen
4
Stadtwald-Wohngebiet nimmt Form an
Erhebliche Zuzüge im Ortsteil Uesen / 2. Bauabschnitt für Frühjahr 2014 angesetzt
von Tanja Tarnowsky-Hoppmann und Uwe Tesch, für die SPD im Ortsausschuss Uesen
Uesen wächst und wächst … und das
nicht nur wegen des GewerbegebietAusbaus: Auch die Anzahl der Einwohner steigt. Ein Grund dafür ist das neue
Wohngebiet „Am Stadtwald“.
Wer in den vergangenen Wochen einmal
das Gelände der ehemaligen Steubenkaserne begutachtet hat, wird angenehm
überrascht sein.
Im 1. Bauabschnitt, der 56 Grundstücke
für Einfamilienhäuser und 11 Grundstücke
für Doppelhaushälften umfasst, wird schon
seit Monaten fleißig gebaut. Die meisten
Häuser sind bereits bezogen und Gärten
angelegt.
Für die größtenteils jungen Familien steht voraussichtlich ab dem Kitajahr
2013/14 der neue städtische Kindergarten
zur Verfügung, der ebenfalls in diesem
Bauabschnitt entsteht. Des Weiteren befindet sich auch die private Stadtwaldschule
auf diesem Areal. Ein Spielplatz auf einem 700-m²-Gelände im Wohngebiet soll
ebenfalls entstehen.
Investor Manfred Huhs hat bei seiner
Planung aber nicht nur an junge Familien
gedacht. So werden am See – dem Regenrückhaltebecken – 32 barrierefreie, seniorengerechte Eigentumswohnungen entstehen. Zudem ist das Baugebiet beschränkt
für Gewerbe offen, was mittlerweile sechs
Firmen inspiriert hat, hier sesshaft zu werden. Lärmbelästigung soll den Anwohnern
Im Wohngebiet „Am Stadtwald“ dürften sich Neubürger künftig wohl fühlen.
dadurch nicht entstehen.
Die Bebauung des 2. Bauabschnittes
in etwa gleicher Größe soll im Frühjahr
2014 starten. Vier fast 100 Jahre alte Öltanks müssen zuvor beseitigt werden. Bevor es baulich weiter geht, wird zunächst
noch das gesamte Gebiet vollständig von
den Öl-Rückständen befreit. Noch in diesem Herbst wird eine Verbindung von der
Steubenallee zur Danziger Straße geschaf-
fen, damit Anwohner zu Fuß oder per Pedal den Badener Bahnhof erreichen und
die Badener eine kürzere Verbindung zur
Stadtmitte haben.
Wir sind der Meinung, dass hier ein
Neubaugebiet entsteht, in dem sich die
neuen wie die alten Achimer Bürger wohlfühlen können. Alle neuen Uesener heißen
wir herzlich willkommen!
Ortsbild von Uesen wird sich deutlich verändern
Nicht nur das Baugebiet „Am Stadtwald“
wird das Bild des Ortsteils Uesen verändern und prägen. Für die nächste Zukunft
sind bereits weitere Projekte in Planung,
die ihre Auswirkungen auf Uesen haben
werden.
1.
Die Grenzziehung des Landschaftsschutzgebiets wird vom Landkreis
Verden neu festgelegt und sich auf die
Gebiete Baden und Uesen auswirken. Die
bisherige Grenzlinie an der Straße „Osterfeld“ soll danach an den Hang des Geländes verlegt werden, nachdem auch die
Achimer SPD dies gefordert hatte.
2.
Wenn der Neubau der Kindertagesstätte im Stadtwald fertig ist, könnten
auf dem Gelände der Kita „Heinrich-Laakmann-Straße“ und dem daneben liegenden Spielplatz mehrere Wohnhäuser
entstehen – die endgültige Entscheidung
darüber steht aber noch aus.
3.
Nach langem politischem Kampf
der SPD wird endlich eine neue Sporthalfür Heimwerker und die Bebauung der
le für die Schule und den TSV Uesen am
letzten Industrieflächen in Achim-Ost weibisherigen Platz neben der Schwimmhalle
ter zunehmen wird. Noch haben Stadt und
gebaut; Ende 2013/Anfang 2014 soll sie
Landkreis kein Lösungskonzept vorgelegt.
zur Verfügung stehen.
T. Tarnowsky-Hoppmann, U. Tesch
4.
Die „Alte Dorfstraße“ wird sich mittelfristig baulich verändern und das Bild
des Bauernviertels Uesen beeinflussen. Wo sich jetzt noch
eine große Wiese und ein
Bauernhof befinden, sollen
Häuser erbaut werden. Dazu
wurde eine „Gestaltungssatzung Uesen Dorfmitte“ gegen
baulichen Wildwuchs erstellt,
die die SPD in 2012 durchsetzen konnte.
5.
Problem bleibt das
Verkehrsaufkommen auf der
„Uesener Feldstraße“, das
durch das neue Industriegebiet Die Sporthalle für den TSV Uesen und die Grundschule
Uesen, den neuen Baumarkt ist nur eines der aktuellen Bauprojekte im Ortsteil.
5
Engagiert für Achim
„Achim und seine Bürger sind unser Anliegen“
Achim ist geprägt durch die Verbindung
der Kernstadt mit den verschiedenen
Ortsteilen. Ob City oder Ortschaft: Die
SPD ist selbstverständlich überall in der
Weserstadt als Ansprechpartnerin präsent.
Zu aktuellen Themen tauschen sich die heimischen Sozialdemokraten gern mit Bürgerinnen und Bürgern aus. Der Wochenmarkt wird von der Bevölkerung sehr gut
angenommen. Hier ist die Partei bei verschiedenen Anlässen immer direkt präsent,
nicht nur vor Wahlen. Während bei einer
Veranstaltung wie dem Neujahrsempfang
auch Angehörige der Landes-SPD – in die-
sem Jahr war es der Wirtschaftsminister der
neuen Landesregierung – Stellung beziehen und Gesangs- oder Musikgruppen den
Saal unterhalten, konzentrieren sich die
Gesprächstermine und Diskussionsrunden
der Achimer SPD auf den Dialog mit interessierten Besuchern.
Beispiele aus der jüngsten Zeit dafür,
dass die SPD auf Tuchfühlung geht, gibt es
genug: So waren SPD-Vertreter ebenso in
Uesen wegen möglicher Änderungen des
Landschaftsschutzgebiets vor Ort, wie man
sich auch regelmäßig vom ständigen Baufortschritt im Stadtwald überzeugt.
„Im direkten Kontakt mit den Neubür-
gern und der heimischen Bevölkerung
stehen wir von Beginn an im dynamisch
wachsenden Neubaugebiet Kämpe. So waren der Investor und der Betreiber des neuen Supermarkts Gäste und Gesprächspartner auf SPD-Zusammenkünften“, berichtet
Ratsvorsitzender Hans-Jügen Wächter.
Sehr angetan war die SPD bei ihren
jüngsten Besuchen im Achimer Gewerbegebiet von der Innovation und Entwicklung
der Unternehmen Zeppelin und ficon TEC
in der Desmastraße. Und: Während Bürgerversammlungen in Uphusen und Bierden tauschte sich die SPD mit Achimern
über die Integrierte Gesamtschule aus.
Ja! Sie interessieren sich für
Achim, Sie interessieren sich
für die SPD?
Dann sprechen Sie uns an oder
schreiben Sie uns – wir nennen Ihnen
Möglichkeiten, sich zu engagieren.
Kontakt: SPD-Ortsverein Achim,
Fritz-Heiner Hepke, Wiesenstraße 8,
28832 Achim
Telefon: (0 42 02) 22 17
E-Mail: fritz.heiner.hepke1@gmail.com
Internet: www.spd-achim.de
Mitglieder der SPD Achim und Bundestagskandidatin Christina Jantz informierten sich
kürzlich vor Ort über die Streuobstwiese in der Achimer Marsch.
„Achim und seine Bürger
sind unser Anliegen!“
– Ihre SPD Achim
Zwischenruf
Merkels Energiewende: Der Bürger zahlt drauf!
Die Meldung wiederholt sich jeden
Sommer: Auch im kommenden Jahr
soll der Strompreis erneut steigen.
Pro Durchschnittshaushalt sollen das angeblich nicht mehr als 30 Euro jährlich
sein. Schuld sei die EEG-Umlage, da damit
in steigendem Maße die alternativen Energieerzeugungen durch Photovoltaik oder
Windenergie über den Strompreis von allen Bürgern bezahlt würden ...
Das stimmt so nicht! Großverbraucher
sind vielfach von dieser Umlage befreit:
Denn wer mehr als 1 GWh/Jahr verbraucht,
wird damit belohnt, und dies muss der
„normale Strombürger“ durch eine erhöhte
Umlage mitbezahlen.
Strom wird an der Börse zu Niedrigstpreisen gehandelt, weil Altkraftwerke nach
wie vor ihre Strommenge neben den neuen
Energieformen ins Netz speisen und damit
unter anderem Atomstrom die Marktpreise
für die erneuerbaren Energieformen in die
Knie zwingt. Die Folge: Die Differenz zwischen dem garantierten Abnahmepreis, die
den Produzenten alternativer Energien zusteht, und dem Marktpreis muss von allen
Verbrauchern gezahlt werden.
Für unsere Region bedeutet das auch
eine Vervielfachung von Windenergieanlagen, die weniger eine ökologische Nachhaltigkeit, sondern viel mehr den Anlegern
garantierte Renditen sichern.
Hinzu kommt, dass in diesem Jahr 0,33
Cent/kWh von „normalen“ Stromkunden
dafür zu entrichten sind, dass „energieintensive Betriebe“ sich im steigenden Maße
von den erhöhten Netzentgelten befreien
lassen können. Dieser Betrag wurde gegenüber 2012 allein um 120 Prozent ange-
Herfried
hoben. Inzwischen
Meyer
entdecken immer
mehr Betriebe – ob Pizzabäcker oder Golfplatzbetreiber – dass sie von diesem Tatbestand ebenso profitieren könnten.
Seit diesem Jahr tragen zudem die Verbraucher mit der sogenannten „OffshoreUmlage“ (0,25 Cent) das Risiko der Investoren, falls es infolge von Verzögerungen
beim Anschluss von Windenergieanlagen
auf hoher See zu Einnahmeausfällen kommen könnte.
Fazit: Richtig wäre es, hier nicht mehr
von einer ökologischen, sondern von einer
ökonomischen Energiewende zu Lasten
der Verbraucher zu sprechen ...
Doch das kann der Bürger am 22. September ändern!
Herfried Meyer, Fraktionsvorsitzender
der SPD Achim
Bundestagswahl 2013
6
Für eine WIR-Gesellschaft – für Achim
von Christina Jantz, SPD-Bundestagskandidatin
Wirtschaftlicher Erfolg und soziale Gerechtigkeit stehen damit nicht im Widerspruch.
Im Gegenteil: Ohne soziale Gerechtigkeit
ist wirtschaftlicher Erfolg nicht möglich.
Aus diesem Grund ist es mir wichtig, dass
wir in unserer Gesellschaft solidarisch leben. Das heißt für mich, Hilfe und Unterstützung bei Krankheit oder Arbeitslosigkeit
zu gewähren. Jede und jeden von uns kann
es treffen, auf Hilfe angewiesen zu sein –
etwa durch einen plötzlichen Unfall oder
den unerwarteten Verlust des Arbeitsplatzes.
Wir müssen Barrieren abbauen und Ausgrenzungen vermeiden. Wir werden die
Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention besser hinbekommen, als sie
von der aktuellen Bundesregierung verfolgt
wird. Es bleibt viel zu tun, zum Beispiel
für unsere Kinder mit der Schaffung von in
klusiven Kindertagesstätten und Schulen,
aber auch in anderen öffentlichen Gebäuden, auf den Straßen und Plätzen.
Wie wichtig es für Achim ist, dass
Deutschland ab dem 22. September von
der SPD regiert wird, zeigen konkrete Beispiele wie die Situation der kommunalen
Kliniken. Die Aller-Weser-Klinik steht vor
großen Herausforderungen. Wir werden die
Krankenhausfinanzierung so reformieren,
dass die flächendeckende Versorgung und
die Trägervielfalt gesichert ist und Qualität
besser honoriert wird. Offensichtlich völlig
anders bewertet die Bundesregierung die
Situation: Denn der CDU-Gesundheitsexperte Lothar Riebsamen hält jedes 5. Krankenhaus für überflüssig.
Ebenfalls versagt hat die Bundesregierung
bei der Energiewende. Die SPD wird die
Energiewende verantwortungsbewusst zum
Erfolg führen und sich für eine sicherere und
bezahlbare Energie einsetzen. Den kommunalen Stadtwerken kommt hierbei eine zentrale Bedeutung zu.
Wie unsicher die Energiegewinnung sein
Die Kandidatin auf der großen politischen Bühne.
Liebe Achimerinnen, liebe
Achimer,
am 22. September haben Sie die Wahl.
Wer soll die Geschicke für die Region,
für den Landkreis Verden, für Achim
maßgeblich mitbeeinflussen? Ich trete
als Ihre Bundestagskandidatin an, weil
ich für meinen Wahlkreis mehr erreichen
möchte.
Politik mache ich engagiert und mit viel
Herzblut. Offenheit, Bürgernähe und
Verbindlichkeit sind mir in meiner Arbeit
besonders wichtig.
Das Bekenntnis zur SPD geht für mich
einher mit meiner Einstellung für eine
soziale, gerechte und faire Gesellschaft.
Unsere Region hat viel zu bieten, diese
Stärken gilt es besser zu fördern. Aber wir
stehen auch vor vielen Herausforderungen
– zum Beispiel, wenn es um die Zukunft
unserer kommunalen Kliniken geht.
Eine faire Arbeitsmarktpolitik und eine
starke Wirtschaft sind mir wichtig. Doch
auch möchte ich die Familien stärken.
Wie dies erfolgreich gelingt, weiß ich
aufgrund meiner kommunalpolitischen
Tätigkeit.
Mir ist wichtig, Solidarität zu leben und
ein selbstbestimmtes Leben im Alter zu
ermöglichen.
Besonders liegt mir die Stärkung unseres
ländlichen Raums am Herzen. Und: Ich
möchte mich für eine verantwortungsvolle
Umwelt- und Energiepolitik einsetzen. Ich
werde als Ihre „Anwältin“ unsere Interessen in Berlin vertreten.
Christina Jantz setzt auf Bürgernähe.
kann, wissen wir im Landkreis Verden nur
zu gut, betroffen durch die Erdgasförderung
in Langwedel. Anstatt klare gesetzliche Regelungen zum Schutz von Bevölkerung und
Natur vorzulegen, streitet die Bundesregierung. Da helfen auch parteiinterne Arbeitsgemeinschaften nicht weiter. Dass Gesetzentwürfe öffentlich gefeiert werden aber
dann doch nicht zustande kommen, schadet zusätzlich. Dabei könnte es so einfach
sein: Die Bundesregierung hätte nur einem
Beschluss des Bundesrats folgen müssen.
Wir fordern bei der Erdgasgewinnung
mittels Fracking eine obligatorische Umweltverträglichkeitsprüfung und eine umfassende Öffentlichkeitsbeteiligung. Da viele und wesentliche Erkenntnisse fehlen, um
die Risiken der Fracking-Technologie für
Mensch und Natur abschätzen zu können,
setzen wir uns für ein Moratorium ein.
Damit wird deutlich: WIR machen uns
stark für eine soziale, gerechte und erfolgreiche Gesellschaft und für einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur.
Im Rat der Gemeinde Schwanewede führe
ich die SPD-Fraktion und bin Sprecherin der Gruppe SPD & Bündnis 90/Die
Grünen. Zudem bin ich Schwanewedes
stellvertretende Ortsbürgermeisterin.
Ich arbeite als stellvertretende Ortsamtsleiterin in Bremen-Vegesack und bin ehrenamtlich als Schöffin beim Landgericht
Verden tätig.
Meine freie Zeit verbringe ich am liebsten
mit meinem Freund, meinen Freunden
und der Familie. Gerne genieße ich die
Natur mit meinem Hund und meinem
Islandpferd.
Ihre
ViSdP: SPD-Ortsverein Achim, Fritz-Heiner Hepke, Wiesenstraße 8, 28832 Achim; alle Fotos: SPD Achim
Gemeinsam sind WIR stark. Der Sport
zeigt es uns: Mannschaften gewinnen,
wenn sie als Team geschlossen auftreten.
Dieses Beispiel zeigt, wie wichtig ein
WIR-Gefühl ist, um erfolgreich zu sein.
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