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Fußball 2.0 – Wie man auch mit eBusiness Tore schießen - Prozeus

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2. PROZEUS-KongressMesse
Mit Standards in die erste Liga
Fußball 2.0 – Wie man auch mit
eBusiness Tore schießen kann
Univ.-Prof. Dr. Tobias Kollmann
Lehrstuhl für BWL und Wirtschaftsinformatik,
insb. E-Business und E-Entrepreneurship
Universität Duisburg-Essen, Campus Essen
Universitätsstraße 9, 45141 Essen
www.e-entrepreneurship.de
0
Copyright | Univ.-Prof. Dr. Tobias Kollmann | Lehrstuhl für E-Business und E-Entrepreneurship | Universität Duisburg-Essen, Campus Essen | 2009
Fußballvereine betreiben E-Shops, Sie auch?
„Klassiker“
OnlineShop
Beispiel
„FC-Shop“
Artikel
Shop-System/-Prozesse
Transaktion
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Copyright | Univ.-Prof. Dr. Tobias Kollmann | Lehrstuhl für E-Business und E-Entrepreneurship | Universität Duisburg-Essen, Campus Essen | 2009
Um einen E-Shop zu betreiben, muss man zunächst die passenden Produkte
haben, die sich für den elektronischen Verkauf eignen
3-B-Modell
zur Eignungsprüfung
von Produkten für
den elektronischen
Verkauf
Optimale Eignung
(Software, Musik, Bücher,
Zeitungen, Flugtickets etc.)
hoch
Mäßige Eignung
Distanzhandel
(Nahrungsmittel, Kleidung,
Autos etc.)
Beurteilbarkeit
niedrig
Kein Warenkontakt
Beratungsaufwand
hoch
niedrig
Beschreibbarkeit
niedrig
hoch
Rückfragenproblem
Geringe Eignung
Mäßige Eignung
(Industriemaschinen,
Schmuck, Parfum etc.)
(Versicherungen, Individualreisen,
Häuser, Möbel etc.)
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Copyright | Univ.-Prof. Dr. Tobias Kollmann | Lehrstuhl für E-Business und E-Entrepreneurship | Universität Duisburg-Essen, Campus Essen | 2009
Um einen E-Shop zu betreiben, muss man den Kernprozess des elektronischen
Verkaufs verstehen
Standardprozess
für den Verkauf
von Produkten
im elektronischen
Verkauf
Pre-eSales
Interne
Info-Suche
Datenbestand
Datendarstellung
Problemerkennung
eSearch
eSales
OnlineWarenkorb
AlternativenIdentifikation
Online-Kauf
(eSales)
After-eSales
eFulfillment
Retour
OnlineBeschwerde
eDistribution
Konsum/
Nutzung
eControlling
ePayment
Externe
Info-Suche
Evaluierung
Datenaustausch
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Copyright | Univ.-Prof. Dr. Tobias Kollmann | Lehrstuhl für E-Business und E-Entrepreneurship | Universität Duisburg-Essen, Campus Essen | 2009
Um einen E-Shop zu betreiben, muss man die Auswahlmechanismen der
Nutzer im elektronischen Verkauf verstehen
E-Shops unterscheiden
sich „nur“ noch im
Front-End, das
Back-Office ist bei
„fast“ allen gleich
Darstellung
Interaktion
Preis/Vertrauen
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Copyright | Univ.-Prof. Dr. Tobias Kollmann | Lehrstuhl für E-Business und E-Entrepreneurship | Universität Duisburg-Essen, Campus Essen | 2009
Der Trend im E-Shop gehen zu personalisierten Auswahlmechanismen der
Nutzer im elektronischen Verkauf
E-Shops versuchen
jedem Kunden sein
individuelles Produkt
anzubieten
Customized
Konfiguration
Individualisierung
5
Copyright | Univ.-Prof. Dr. Tobias Kollmann | Lehrstuhl für E-Business und E-Entrepreneurship | Universität Duisburg-Essen, Campus Essen | 2009
Fußballvereine betreiben E-Communities, Sie auch?
„Klassiker“
OnlineCommunity
Beispiel
„BVB-Club“
Nutzer
Community-Prozesse
Vernetzung
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Copyright | Univ.-Prof. Dr. Tobias Kollmann | Lehrstuhl für E-Business und E-Entrepreneurship | Universität Duisburg-Essen, Campus Essen | 2009
Um eine E-Community zu betreiben, muss man zunächst die Positionierung für
die elektronische Gemeinschaft festlegen
Zugangsmatrix
zur Positionierung
von Angeboten bei
elektronischen
Gemeinschaften
Exklusivität
Nutzervernetzung
Nutzerindividuelle
Identifikation
Nutzerauswahl
Nutzeridentifikation
Nutzeridentifikation
nicht-exklusiv
geschlossene
Community
halbgeschlossene
Community
Keine Nutzeridentifikation
exklusiv
halboffene
Community
offene
Community
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Copyright | Univ.-Prof. Dr. Tobias Kollmann | Lehrstuhl für E-Business und E-Entrepreneurship | Universität Duisburg-Essen, Campus Essen | 2009
Um eine E-Community zu betreiben, muss man den Kernprozess der Vernetzung innerhalb elektronischen Gemeinschaften verstehen
Standardprozess
für die Vernetzung
und Kommunikation
bei elektronischen
Gemeinschaften
Datenaufnahme
Datenvernetzung
Aufnahme
eRegistrationProzess
eProfile
-Prozess
Produktion
Bewertung
eTaggingProzess
eRankingProzess
eUploadProzess
eVotingProzess
eBloggingProzess
eRecommendationProzess
Verbreitung
eSyndicationProzess
ePodcastProzess
eNetworking-Prozess
Datenaustausch
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Copyright | Univ.-Prof. Dr. Tobias Kollmann | Lehrstuhl für E-Business und E-Entrepreneurship | Universität Duisburg-Essen, Campus Essen | 2009
Um einen E-Community zu betreiben, muss man die Auswahlmechanismen der
Nutzer im elektronischen Verkauf verstehen
E-Communities
unterscheiden
sich „nur“ noch im
Front-End, das
Back-Office ist bei
„fast“ allen gleich
Themenbezug
Nutzerbezug
Teilnehmermenge
9
Copyright | Univ.-Prof. Dr. Tobias Kollmann | Lehrstuhl für E-Business und E-Entrepreneurship | Universität Duisburg-Essen, Campus Essen | 2009
Der Trend bei E-Communities geht zur geobasierten bzw. mobilen Vernetzung
der Nutzer in elektronischen Gemeinschaften
E-Communities
versuchen die
Teilnehmer über
einen Ortsbezug
zu vernetzen
Ort-/Objektbezug
Mobilität
Microcommunities
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Copyright | Univ.-Prof. Dr. Tobias Kollmann | Lehrstuhl für E-Business und E-Entrepreneurship | Universität Duisburg-Essen, Campus Essen | 2009
Fußballvereine betreiben/beteiligen sich an E-Marketplaces, Sie auch?
„Klassiker“
OnlineMarketplace
Beispiel
„sport-auktion“
Artikel
Matching-Prozesse
Transaktion
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Copyright | Univ.-Prof. Dr. Tobias Kollmann | Lehrstuhl für E-Business und E-Entrepreneurship | Universität Duisburg-Essen, Campus Essen | 2009
Um einen E-Marketplace zu betreiben oder zu nutzen, muss man zunächst die
Positionierung für den elektronischen Handel festlegen bzw. überprüfen
Basispositionierung
von Marktplätzen im
elektronischen Handel
Spezifikation
Wertschöpfungstiefe
Horizontale Marktplätze
Vertikale Marktplätze
Branchenübergreifende
Ein- und Verkaufslösungen
Spezialisierte und branchenspezifische Lösungen
Abdeckung nur eines Teils der
Wertschöpfungskette (z.B. Verkauf)
Abdeckung der gesamten
Wertschöpfungskette
Vor allem C-Güter, aber auch
B-Güter sowie Industriegüter
A-, B- und C-Teile, Zuliefererteile
sowie Roh- und Grundstoffe
Offener Nutzerkreis
(allerdings meist mit Registrierung)
meist geschlossener Nutzerkreis
(z.B. personen- oder institutionenbezogen)
Nutzerkreis
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Copyright | Univ.-Prof. Dr. Tobias Kollmann | Lehrstuhl für E-Business und E-Entrepreneurship | Universität Duisburg-Essen, Campus Essen | 2009
Um einen E-Marketplace zu betreiben, muss man den Kernprozess des
Matchings im elektronischen Handel verstehen
Standardprozess für
die Zusammenführung
von Angebot und Nachfrage
im elektronischen
Handel
Information
eOfferProzess
Objekt-Prinzip
Preis-Prinzip
eSearchProzess
Vereinbarung
eMatchingProzess
Abwicklung
eTransactionProzess
After-Sales
After-eSalesProzess
eFulfillment-Prozess
Auktionsprinzip
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Copyright | Univ.-Prof. Dr. Tobias Kollmann | Lehrstuhl für E-Business und E-Entrepreneurship | Universität Duisburg-Essen, Campus Essen | 2009
Um einen E-Marketplace zu betreiben, muss man die Herausforderungen des
Marktplatzbetreibers im elektronischen Handel verstehen
E-Marketplaces
unterscheiden
sich sowohl im
Front-End, als
auch im Back-Office
Matching-Prozess
Datendetails
Marktgleichgewicht
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Copyright | Univ.-Prof. Dr. Tobias Kollmann | Lehrstuhl für E-Business und E-Entrepreneurship | Universität Duisburg-Essen, Campus Essen | 2009
Der Trend beim E-Marketplace geht zur nachfragerbasierten Plattformen für
den elektronischen Handel
Der E-Marketplace
sammelt nicht Angeote
sondern Nachfragen
und leiten diese
qualifiziert weiter
(sog. Request-Prinzip)
Individualisierung
Information Overload
Beratungsansatz
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Egal ob E-Shop, E-Community oder E-Marketplace – Standards spielen immer
eine Rolle für die elektronischen Kommunikation und Transaktion
REST (Representational State Transfer)
• Architekturstil, der auf den kleinsten gemeinsamen Nenner setzt
• Wenige, wohl definierte Operationen
• Universelle Syntax zur eindeutigen Identifikation von allen WOA-Ressourcen
• Zustandsloses Client-Server-Protokoll, d.h. jede HTTP-Nachricht enthält alle notwendigen Informationen
Internet (WWW)
Serviceorientierte Architektur (SOA)
• Kommunikationsstandards (wie HTTP, …)
• Kommunikationsstandards (wie SOAP, …)
• Darstellungsstandards (wie XHTML, …)
• Integrationsstandards (wie WSDL, …)
• Datenstandards (wie XML, …)
• Prozessstandards (wie BPEL, …)
• Sprachen (wie Ajax, …)
• Regelstandards (wie BRML, …)
• Externe Datendienste (wie Google Maps, …)
• Interne Datendienste (wie SOA-Services, …)
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Copyright | Univ.-Prof. Dr. Tobias Kollmann | Lehrstuhl für E-Business und E-Entrepreneurship | Universität Duisburg-Essen, Campus Essen | 2009
Fußballvereine integrieren ihre Kunden/Fans, Sie auch?
„Innovation“
Faninvestoren
Beispiel
„deinfussballclub“
Customer Integration
Kundenbindung
Kundennutzung
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Fußballvereine beteiligen sich an virtuellen Welten, Sie auch?
„Innovation“
Second Life
Beispiel
„BVB“
Information
Kommunikation
Transaktion
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Fußballvereine virtualisieren ihr Produkt, Sie auch?
„Innovation“
Avantarmatch
Beispiel
„Fifa 09“
Virtuelles Stadion
Virtuelle Übertragung
Expansion
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Literaturhinweis
Kollmann, Tobias
E-Business:
Grundlagen elektronischer Geschäftsprozesse in
der Net Economy
3. Auflage
ISBN: 978-3-8349-0977-0
ca: € 42,90
Gabler-Verlag, Wiesbaden, 2009.
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Kontakt zum Lehrstuhl für E-Business und E-Entrepreneurship
Kontaktadresse
Internet
Univ.-Prof. Dr. Tobias Kollmann
Lehrstuhl für BWL und Wirtschaftsinformatik,
insb. E-Business und E-Entrepreneurship
Universität Duisburg-Essen, Campus Essen
Universitätsstr. 9, D – 45141 Essen
www.e-entrepreneurship.de
www.football501.de
Tel.: 0201 – 183 - 2884
Fax.: 0201 – 183 - 2862
E-Mail:
tobias.kollmann@uni-due.de
21
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