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1 Ein Schritt voran? Wie eine Bombe eingeschlagen - Archiv

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1
O r g a n
d e r
L a n d s m a n n s c h a f t
Jahrgang 8 / Folge 22
O s t p r e u ß e n
H a m b u r g , 1. J u n i 1957 / V e r l a g s p o s t a m t L e e r
(Ostfriesland)
E i n Schritt v o r a n ?
Die Rote-Kreuz-Vereinbarung über die Rückführung der Verschleppten
kp. Wenn die G r u n d s ä t z e , die das Bonner
Abkommen zwischen den P r ä s i d e n t e n des Deutschen und des Sowjetischen Roten Kreuzes für
die weitere Behandlung aller Probleme der
immer noch z u r ü c k g e h a l t e n e n deutschen Brüder
und Schwestern proklamiert, in Zukunft Leitstern auch für das Handeln der entscheidenden
politischen
Instanzen werden, dann ist
die Unterzeichnung dieser Vereinbarung ein
wirklich historischer A k t gewesen, und dann
k ö n n e n sich endlich hier Tore öffnen, die unz ä h l i g e n Menschen unseres Blutes den Weg in
die Freiheit freigeben. A l s der P r ä s i d e n t des
Deutschen Roten Kreuzes, Dr. Weitz, vor einigen Monaten aus Moskau mit einem b e ä n g s t i gend mageren Ergebnis zurückkehrte, konnte er
nicht verschweigen, d a ß die G e s p r ä c h e zwar
höflich und aufmerksam geführt wurden, d a ß
ihm aber die Sowjets so gut wie nichts gegeben
haben. Weitz sagte damals allerdings, es bes t ä n d e Grund zu der Hoffnung, daß man im M a i
in Bonn wesentlich weiter kommen werde. Der
Wortlaut der nun von ihm und dem SowjetR o t k r e u z p r ä s i d e n t e n Professor Miterew getroffenen Vereinbarung scheint das zu b e s t ä t i g e n .
Nach
freiem
Willen
Die
Vereinbarung e n t h ä l t einen Satz, von
dem wir alle, die wir nun seit so vielen Jahren
vergeblich auf die Ausreiseerlaubnis für so
viele o s t p r e u ß i s c h e L a n d s l e u t e harren, dringend w ü n s c h e n , daß er wirklich zum obersten Leitgedanken gemacht wird. Er lautet: „Das
Gebot der M e n s c h l i c h k e i t verlangt, d a ß
z w ö l f Jahre nach Kriegsende alle Kriegsfolgen,
die die Entwicklung eines friedlichen V e r h ä l t nisses zwischen beiden V ö l k e r n (Deutschlands
und S o w j e t r u ß l a n d s ) s t ö r e n , beseitigt werden."
Da man ohne weiteres voraussetzen darf, d a ß
Miterew diese E r k l ä r u n g niemals ohne vorherige Zustimmung der Sowjetregierung unterzeichnet h ä t t e , gewinnt diese G r u n d s a t z e r k l ä rung ganz erheblich an Gewicht. Sie k a n n —
bei allgemeinem guten Willen — die Dinge
auch in der Praxis a u ß e r o r d e n t l i c h fördern und
In Gang bringen. D a ß es sich hier um mehr als
eine nur s c h ö n k l i n g e n d e Deklamation handeln
m u ß , wird durch andere Punkte des Ü b e r e i n kommens bis zu einem gewissen Grad noch unterstrichen. W i r haben immer gefühlt, d a ß die
H e i m f ü h r u n g zuerst und vor allem von Vers t ä n d n i s und gutem Willen, vor allem aber von
einem Bekenntnis zu den G r u n d s ä t z e n der
Menschlichkeit und des M i t g e f ü h l s für jene
getragen sein m u ß , die bis heute ein so unsagbar schweres und unmenschliches Schicksal
zu tragen hatten.
Merken wir uns gut den Absatz der Bonner
Absprache, der da lautet: „Es ist insbesondere
notwendig, d a ß die beiderseitigen W ü n s c h e auf
H e i m f ü h r u n g berücksichtigt werden, also sowohl die der sowjetischen Menschen, die sich
in der Bundesrepublik aufhalten, als auch die
der Deutschen, die in der Sowjetunion leben,
und zwar jeweils in Ü b e r e i n s t i m m u n g mit den
festzustellenden
W i l l e n s e r k l ä r u n g e n
dieser Menschen."
Hier ist in knappen Worten sehr eindeutig
und v ö l l i g u n m i ß v e r s t ä n d l i c h aufgezeigt worden,
welche Entscheidungen m a ß g e b e n d sein
m ü s s e n . W i e die W i l l e n s e r k l ä r u n g der M ä n n e r
und Frauen lauten wird, die deutsche Verschleppte sind und die man bisher als Zwangs, , S o w j e t b ü r g e r " abstempeln wollte, wissen wir
ganz genau. Und wir sind ebenso der Meinung,
d a ß jeder S o w j e t b ü r g e r , der sich g e g e n seinen Willen bis heute bei uns aufhielt, umgehend in seine Heimat zurückgeschickt werden
soll. Es lassen sich jederzeit v ö l l i g u n a b h ä n g i g e
und von allen Seiten anerkannte Gremien finden, die den freien Willensentscheid des Einzelnen entgegennehmen und die dann auch dem
.Allerletzten h ü b e n wie drüben die M ö g l i c h k e i t
verschaffen, sofort dorthin zurückzukehren, wohin ihn sein Herz und sein Blut rufen. Das
ganze Verfahren kann dadurch noch ungeheuer
erleichtert werden, wenn beide Seiten die Erk l ä r u n g ü b e r n e h m e n , daß alle z u s t ä n d i g e n Stellen darum gebeten werden sollen, die konkreten A n t r ä g e auf Heimkehr ausschließlich vom
Standpunkt der Menschlichkeit zu entscheiden.
Klärung
der
V e r m i ß t e n s c h i c k s a 1e
Nicht bedeutungslos ist schließlich die Erklärung, beide Organisationen w ü r d e n gemeinsam
dafür eintreten, daß H e i m g e f ü h r t e — mit Ausnahme echter Krimineller — in jedem Fall hüben wie d r ü b e n v ö l l i g e Straffreiheit g e n i e ß e n
sollen. Man k ö n n t e sich vorstellen, daß der eine
oder andere Russe, der als politisch Verfolgter bisher nicht in eine Heimkehr in sein V a terland willigte, nach dieser Zusicherung seinen
Entschluß noch einmal überprüft. Und sehr beg r ü ß e n s w e r t ist der Passus, daß man auch weiterhin in der so ü b e r a u s wichtigen Nachforschung der V e r m i ß t e n s c h i c k s a l e eifrig zusammenwirken wolle. Wenn diese Verabredung
loyal eingehalten wird, so kann das Bonner
Abkommen erfolgreich darauf hinwirken, daß
endlich die Riesenzahl u n g e k l ä r t e r Fälle für die
Verwandten der V e r m i ß t e n und Verschollenen
aufgehellt wird.
Taten
entscheiden
Es kann gar nicht ausbleiben, daß wir nach
den grimmigen Enttäuschungen, nach den schier
unerträglichen V e r z ö g e r u n g e n und Verschleppungen, die wir in den letzten Jahren mit den
Sowjets in der Frage der Heimführung unserer
Landsleute erlebt haben, die bange Frage stellen, ob es sich am Ende auch diesmal nur um
wortreiche Versicherungen, um ein Stück Papier
handeln k ö n n t e , das man je nach Lust und
Laune drüben vielleicht doch nur als Makulatur oder als Lockung benutzt. Die Bonner Vereinbarung trägt — das kann nicht ü b e r s e h e n
werden — die Unterschriften der höchsten Rep r ä s e n t a n t e n der Rotkreuzorganisationen, noch
nicht die der A u ß e n m i n i s t e r und der Regierungschefs. Bei uns sind wir dessen sicher, d a ß
das amtliche Bonn sich in jedem Augenblick
zum Geist und Inhalt der getroffenen Absprachen bekennen wird, wie aber wird es Moskau
halten? V o n Worten zu Taten ist manchmal ein
weiter Weg. W i r stellen gerne fest, daß die
beim Kanzlerbesuch getroffene Einigung über
die rasche Zurückführung der Kriegsgefangenen vom Kreml loyal gehalten wurde. Auch
ü b e r eine g r o ß z ü g i g e Regelung der Frage der
ü b r i g e n Z u r ü c k g e h a l t e n e n wurden damals gewisse Zusagen gemacht. Sie haben sich bis
heute nicht erfüllt, und man m u ß annehmen,
daß das ganz g e w i ß nicht nur am schlechten
Willen und der Langatmigkeit und Paragraphenstarre
bei
den
unteren
sowjetischen
Dienststellen lag. Man hat uns in der folgenden
Zeit auf alle ernstlichen Vorstellungen recht
rüde und abweisende Antworten gegeben. Mit
immer gleichen Argumenten wurde die „These"
vorgetragen, die noch z u r ü c k g e h a l t e n e n Ostp r e u ß e n und sonstigen Deutschen seien „Sowjetbürger". Das geschah, obwohl sogar der
rote Erzvater Lenin — auf den man sich sonst
so gerne beruft — einmal gesagt hatte, über
seine V o l k s z u g e h ö r i g k e i t m ü s s e schließlich jeder Mensch frei entscheiden k ö n n e n .
Wir
warten
Herr Miterew, der die inhaltlich wirklich beg r ü ß e n s w e r t e Erklärung unterschrieb, ist — wie
wir schon sagten — kein unmittelbarer Kremlfunktionär, aber niemand kann leugnen, daß
ihn die Moskauer Regierung selbst in das wichtige Amt berief, das er heute innehat. Nur die
Taten, die jetzt geschehen, k ö n n e n zeigen, auf
welch realer Basis das Abkommen steht. Der
Kreml wird — wie wir hoffen — nicht übersehen, d a ß eine rasche und menschliche Regelung dieses Problems in aller Welt beachtet
werden wird. Eine solche Tat kann der Sowjetunion in ihrem B e m ü h e n , etwas politischen Kredit zu gewinnen, von Nutzen sein. Guter Wille
und V e r s t ä n d n i s — selbst wenn sie sicher
z w e c k b e w u ß t sind — k ö n n e n hier in kurzer
Die
Rede von
Reece:
Aufnahme: Maslo
Ein J u n i t a g i n der Johannisburger H e i d e
Unsere Aufnahme
zeigt die Stelle „Krummer
Zeit etwas vollbringen, das viele aufhorchen
läßt und was zweifellos als eine Leistung für
den Frieden gewertet wird. Das Bonner Abkommen vom 21. Mai 1957 w ü r d e auch in der Geschichte nicht leicht vergessen werden, wenn es
echte Frucht trägt und entscheidend dazu mithilft, viele Menschen, die Namenloses erlitten
haben, glücklich zu machen.
wußt, welches die rechtswidrige Besetzung der*
deutschen östlichen Provinzen ist . . . '
Um dieses .Unrecht' wieder gutzumachen, tritt
Mr. Reece mit einem guten Rat für Polen hervor und mit einem Rat für Adenauer. Wir wollen von diesen Worten nichts auslassen, die
ihm wahrscheinlich ,das Wohlwollen' für Polen (und für Deutschland) diktierten, und zitieren sie wörtlich:
,Man sollte die Regierung der Deutschen Bundesrepublik ermuntern, mit Nachdruck ihre A n gelegenheiten zu verteidigen . . . Wer die Hoffnung auf die Entstehung eines freien Polens hat.
muß zur polnischen Regierung mit einem anderen Rat kommen. Der Verzicht auf diese Gebiete (gemeint sind unsere westlichen Gebiete)
w ü r d e die Grundlage guter nachbarlicher Verhältnisse
zwischen Polen und Deutschland
schaffen . . .'
Mit solchen theoretischen Voraussetzungen
r. Das mutige Eintreten des amerikanischen hervortretend, erwies sich Mr. Reece konseK o n g r e ß a b g e o r d n e t e n Carroll Reece für die guent und ging bald zur praktischen Tätigkeit
Rückgabe der deutschen Ostgebiete und für über.
Als erstes sandte
er ein
Begrüßungsteledie Achtung des V ö l k e r - und Menschenrechtes
gefällt den rotpolnischen Blättern gar nicht. gramm zum B u n d e s t r e f f e n d e r O s t Sein Appell an Warschau, das Ringen um die p r e u ß e n , in dem er die revisionistischen
eigene Freiheit mit der Herausgabe der besetz- Forderungen dieser antipolnischen Organisaten ostdeutschen
Provinzen auf die solide tion (!) unterstützte. Zweitens sprach er sich geRechtsbasis zu stellen? geht den Propheten der gen die zur Zeit in Washington vor dem A b „ewigen Oder-Neiße-Grenze"
arg gegen den schluß stehende V e r s t ä n d i g u n g bezüglich der
Strich. So schießt man denn gegen Reece, der Erteilung von Krediten für Polen aus.
In den politischen Kreisen der Hauptstadt
viele Jahre sogar Vorsitzender der g r o ß e n Republikanischen Partei war, sorglich vergiftete der Vereinigten Staaten vermutet man, daß das
Pfeile, indem man die üble V e r d ä c h t i g u n g lan- Material (und die Inspiration) für das Hervorciert, Reece sei „Erbe und Nachfolger Mc. Car- treten Mr. Reece die chauvinistischen deutschen Organisationen, welche in Amerika tätig
thys.
sind und über größere Fonds verfügen, zuDie „Zycie Warszawy" macht das so: „Sena- gestellt haben.
tor Mc. Carthy lebt nicht mehr. Aber es fehlt
Es ist schwer, mit A u s f ü h r u n g e n
und Ratnicht an Nachfolgern. Letztens ergriff einer von schlägen des ,Kongreßmannes' Reece ernstlich
ihnen das Wort, das Mitglied des Repräsentan- zu polemisieren. Es w ä r e hier nur angemessen,
tenhauses, ein g e w i s s e r (') B. Carroll Reece. ihn an die unrühmliche Karriere des Senators
Mr. Reece trat bisher — obgleich er A n g e h ö - McCarthy zu erinnern.
Der Genauigkeit wegen ist es hier angeriger des R e p r ä s e n t a n t e n h a u s e s seit 1920 ist —
ais Kenner der A u ß e n p o l i t i k nicht in Erschei- bracht, festzustellen, daß solche Stimmen in
nung Um so g r ö ß e r e s Erstaunen rief sein Auf- Washington immer seltener werden . . ."
treten zum Thema der V e r h ä l t n i s s e zwischen
Das Elaborat der polnischen Zeitung schließt
Polen und Deutschland hervor.
mit folgendem bezeichnenden Satz:
„Vielleicht würde Mr. Reece zur VerbesseDer Vorwand für dieses Auftreten war der
rung der, wie er sich ausdrückt, .gutnachbarfür den 24. Mai a n g e k ü n d i g t e Besuch des Kanzlichen V e r h ä l t n i s s e ' mit Mexiko vorschlagen,
lers Adenauer in Washington.
daß die Vereinigten Staaten Mexiko Texas zu,Adenauer', führte Reece aus, .ist ein alter, rückgeben." Womit das „Soll" an Verdrehung
Vertrauen verdienender Freund unseres Vol- und Verdächtigung
dann wohl erfüllt sein
kes . . .' Er ist sich des schweren Unrechts be- dürfte.
Wie eine Bombe eingeschlagen
Polnisches Außenamt spricht von Provokation
Schwere Verdächtigungen der Warschauer »Zycie Warszawy«
Zu den A u s f ü h r u n g e n
des amerikanischen
K o n g r e ß a b g e o r d n e t e n Carroll Reece im amerikanischen R e p r ä s e n t a n t e n h a u s über die polnisch besetzten deutschen Ostgebiete — wir
brachten sie in der letzten Folge auf Seite 3 —
verlautet
aus
rotpolnischen
diplomatischen
Kreisen, d a ß diese Rede in Warschau „ w i e
eine Bombe eingeschlagen" habe. Das Warschauer A u ß e n a m t beauftragte die Botschaft in
Washington, umgehend den genauen Wortlaut
der Rede des amerikanischen Abgeordneten zu
beschaffen. Sowohl das Zentralkomitee der nationalkommunistischen „ V e r e i n i g t e n Polnischen
Arbeiterpartei" wie auch der Warschauer Ministerrat wollen die politische Lage im Hinblick
auf die A u s f ü h r u n g e n von Mr. Reece erörtern,
sobald der Text der Rede vorliegt. Beamte des
Warschauer A u ß e n m i n i s t e r i u m s erklärten unverzüglich, man betrachte die K o n g r e ß r e d e des
Abgeordneten Reece als „Provokation". Obwohl sie gleichzeitig der Meinung Ausdruck geben, d a ß es sich nur um „ e i n e unwichtige Einzelstimme" handele, gaben sie doch zu, daß sich
außer dem Zentralkomitee der Partei und dem
Ministerrat auch noch weitere Gremien und
A u s s c h ü s s e der polnischen Zentralbehörden mit
der Rede des Abgeordneten Reece befassen
würden.
Baum" am Wartendorfer See
Jahrgang 8 / Folge
1. J u n i
22
1957 / S e i t e 2
»Grenzfrage für uns abgeschlossen...«
Die polnischen Korrespondenten berichten über unser Bundestreffen
Uber das Bundestreffen unserer Landsmannschaft in Bochum berichtet einer der polnischen
Journalisten, die in Bochum waren, und zwar
der Korrespondent Henryk Kassyanowicz in der
bekannten
Warschauer
Zeitung
,, Zycie
Warszawy". Wir bringen seine A u s f ü h r u n g e n
hier im vollen Wortlaut.
„In der großen Halle der Werke Bochumer
Verein in Bochum fand als Abschluß des Treffens der Landsmannschaft O s t p r e u ß e n eine
große Kundgebung statt. Nach offiziellen Berechnungen nahmen insgesamt am Treffen
170 000 Menschen teil, die nach Bochum aus den
verschiedenen Gebieten der Deutschen Bundesrepublik kamen. Es sprach der Vorsitzende der
Landsmannschaft und Bundestagsabgeordneter
aus der Fraktion der Umsiedler BHE, der ehemalige Bürgermeister von Lotzen, Alfred Gille.
Der Inhalt dieser Rede wurde von der heutigen
Presse unter den Titeln kommentiert: ,Dr. Gille
sagt: Man muß gemeinsam mit Polen Lösungen suchen' (Generalanzeiger), ,Die O s t p r e u ß e n
für A n k n ü p f u n g von Kontakten mit Polen'
(Neue Rhein-Zeitung).
tungen hätten
so sagt er — eine erhebliche
„Bedeutung im Rahmen der neuen internationalen Situation" gehabt. Er sagt dann:
„Fangen wir nur bei dem sogenannten Treffen der Ostpreußen in Bochum an, das zwei
Tage in Bochum in Westfalen stattfand. Die
diesjährige Veranstaltung hatte nicht mehr das
spezifische Klima antipolnischer A u s f ä l l e oder
gewöhnlicher
revanchistischer
Verwünschungen. Das Referat von Dr. Gille, Mitglied des
Bundestages,
Sprecher der Landsmannschaft
O s t p r e u ß e n — obwohl man mit seinen politischen
Argumenten schwer
übereinstimmen
kann — enthielt zum erstenmal einen mehr
wohlwollenden Ton für Polen. W ä h r e n d der
Pressekonferenz, die nach Beendigung des Tref-
Gille selbst aber sagte: ,In bezug auf das
Problem der O d e r - N e i ß e stehen wir harten
Tatsachen g e g e n ü b e r , die miteinander in W i derspruch stehen. Einerseits wollen die ostdeutschen Umsiedler nicht auf ihre Heimat verzichten, andererseits stellt das polnische Volk fest,
daß es ohne deutsche Ostgebiete nicht möglich
ist, einen gesunden Staatsorganismus zu erhalten und zu entwickeln.'
Der Schluß: ,Wir sind bereit, mit Vertretern
des polnischen Volkes uns an einen gemeinsamen Tisch zu setzen, um real und nüchtern
die Art und Weise zu prüfen, in der die Deutschen Polen helfen könnten, einen gesunden
Staatsorganismus zu schaffen, der allen eine
glückliche Zukunft sichern würde.'
Diese Art der Zusammenarbeit ist — nach
Herrn Gille — abhängig von der Tatsache, wie
die Grenzen verlaufen, und dieses Problem
w ü r d e dann an Schärfe verlieren, wenn man
hierfür in der Weise eine Regelung ermöglichen würde, daß auf beiden Seiten keine Erbitterung bleibt. Beispiel — die Lösung des
Saarproblems.
Summa summarum — obgleich die Rede Gilles reich an vielen freundschaftlichen Worten
war, die an die Adresse des polnischen Volkes
gerichtet waren und übrigens lebhaften Beifall
bei den Versammelten fanden, läßt sich der
Sinn seines Vorschlages eigentlich auf folgendes Postulat reduzieren:
Frontalangriffe gegen die O d e r - N e i ß e - G r e n z e
führen zu keinem Ergebnis. Und man muß daher hiervon zugunsten der Wirtschaft und
einarZusammenarbeit in der Hoffnung absehen,
daß die natürlichen, wirtschaftlichen Vorteile
so günstig sein werden, daß die Grenzfrage
aufhört, eine Rolle zu spielen. Freilich für Polen, denn für Deutschland reichen die Rechte
der Deutschen — wie die Berufung Gilles auf
das Saarproblem zeigte — ,in Ü b e r e i n s t i m m u n g
r
dem Völkerrecht' über die Grenzen des
Jahres 1937 hinaus. Mit anderen Worten —
Ä n d e r u n g der Mittel, aber nicht der Ziele.
Könnten aber so nicht die Mittel in Ziele geändert werden? Für uns nämlich, ist die Grenzfrage abgeschlossen. Sie ist nicht nur eine A n gelegenheit unseres .gesunden Staatsorganismus', sondern auch eine Frage unserer Sicherheit.
Einige der revisionistischen Politiker sagen
zu uns: Wir betrachten die Frage der Grenzrevision für unreal, aber wir k ö n n e n dieses
nicht offen den Umsiedlern sagen. Aber k ö n nen nicht andererseits diese lebhaften Beifallsbezeugungen, die die auf der Kundgebung Versammelten den Worten Dr. Gilles über die Notwendigkeit eines Einvernehmens mit Polen
spendeten, beweisen, daß die breiten Massen
der Umsiedler immer besser das
verstehen,
wozu sich die revisionistischen Politiker nicht
bekennen wollen?
Wir erinnern übrigens daran, daß alles, was
in der Bundesrepublik gesprochen und geschrieben wird, unter dem Gesichtspunkt der be«
vorstehenden Wahlen geschieht. Auch für den
BHE hängen Leben und Tod davon ab, den
Umsiedlermassen etwas mehr anzubieten, als
eine Negation und unreale Versprechungen."
r.
In der westdeutschen Presse hat das
Bochumer Bundestreffen der Landsmannschaft
Ostpreußen ein recht beachtliches Echo gefunden. Von Flensburg und Lübeck bis nach Bayern
und Schwaben haben wohl die meisten großen
und kleinen Blätter — im Umfang allerdings
sehr unterschiedlich — über das bedeutsame Ereignis berichtet.
Redaktionelle Kommentare
allerdings wurden dem Ostpreußentreffen nur
in einzelnen Fällen gewidmet. Es mußte auch
auffallen, daß gerade einige der größten Zeitungen, die sich, wie beispielsweise die Hamburger „Welt" gerne einer besonders umfassenden Berichterstattung rühmen, über das doch
wirklich bedeutsame Ereignis nur sehr wenige
Zeilen brachten. Etwas umfangreicher war
schon der Bericht in der angesehenen „Frankfurter Allgemeinen Zeitung".
Das „Hamburger Abendblatt", das unter den
Tageszeitungen
heute wohl die höchste Auflage aufweist, schrieb in einem kurzen Leitartikel: „Ergriffen haben 170 000 Ostpreußen im
flaggengeschmückten Bochum dem Geläut der
geretteten Silberglocke des Königsberger Doms
und einer Neidenburger Glocke gelauscht. Es
waren Grüße von einem alten deutschen Kulturund Volksboden, den sie vor vielen Jahren
verlassen mußten
Aus allen Teilen Deutschlands waren sie qekommen, zu dem großen
Treffen ihrer Landsmannschaft.
Sie brachten
Bilder mit von den Wäldern ihrer Heimat, von
der Seenplatte, vom T-annenberq-Denkmal, von
der Kurischen Nehrung .
. 170 000 Deutsche,
die mahnend sagten: Vergoßt
nicht dieses
deutsche Land!
. .«£
Haben sie Grund zu dieser Mahnung? Hat die
B e v ö l k e r u n g der Bundesrepublik die abqetrennten Gebiete schon vergessen? Man hört hin
und wieder, Ostpreußen, sei doch Sache der
Politiker. In Wahrheit ist aber niemand von
der Verpflichtung entbunden, sich mit diesem
alten deutschen Land zu beschäftigen.
Nur am Verhandlungstisch durch geduldige,
aber auch zähe Politik wird es einmal zu erreichen sein, daß Ostpreußen auch deutschen
Menschen wieder als heimatlicher Wohnsitz
dienen kann. Der Sprecher der Landsmannschaft,
Dr. Gille, hat den Polen die Hand hingereicht.
Gerade jetzt, so sagte er in Bochum, da das
polnische Volk seinen leidenschaftlichen Willen nach einem freieh und selbständigen Staat
so eindrucksvoll bekundet, sei es an der Zeit,
daß Deutsche und Polen sich an einen Tisch
setzen. Dies, so meinen wir, ist ein gutes Wort,
ohne Verbitterung ausgesprochen
."
Von den kleinen Blättern sei hier aus dem
Kommentar des hessischen „Schwalm-Boten"
zitiert: „Der Sprecher der ostpreußischen Landsmannschaft, Dr Gille, unternahm den Versuch,
Wege zu einer Neuordnung im osteuropäischen
Raum zu finden, die sich zunächst nur auf wirt-
*
hvp. Der „Amerikanische Rat für die Wiedervereinigung Deutschlands", eine in Chikago
u n a b h ä n g i g e amerikanische Organisation, erklärte nach einer eingehenden Erörterung der
Oder-Neiße-Frage, daß „die Gebiete o s t w ä r t s
der Demarkationslinie an der Oder und N e i ß e
genau so zu Deutschland g e h ö r e n wie andere
deutsche Provinzen und daß im Interesse des
Weltfriedens Deutschland in den Grenzen von
1937 wiederhergestellt werden muß." Der Rat
beschloß gleichzeitig, seine Tätigkeit und Organisation auf sämtliche Staaten der USA auszudehnen.
r. Marian Podkowinski, der als Korrespondent der Warschauer „Trybuna Ludu" der Einladung zum Bochumer Bundestreffen gefolgt
war, berichtet über seine Eindrücke im Rahmen eines Artikels, der mehrere bedeutende
deutsche politische Kundgebungen in den letzten Wochen behandelt. Einige der VeranstalHerausgebet!
e V.
Landsmannschaft Ostpreußen
C h e f r e d a k t e u r : Martin Kakies. Verantwortlich für den politischen Teil: Eitel Kaper. Unverlangte Einsendungen unterliegen nicht der redaktionellen Haftung, für die Rücksendung wird Porto
erbeten.
Das Ostpreußenblatt Ist das Organ der Lands
mannschaft Ostpreußen und erscheint wöchentlich
zur Information der Mitglieder des Fördererkreises
der Landsmannschaft Ostpreußen.
Anmeldungen nehmen iede Postanstalt und die
Landsmannschaft Ostpreußen entgegen. Monatlich
1,20 DM
Sendungen für Schriftleitung, Geschäftsführung
und Anzeigenabteilung: (24 a) Hamburg 13, Parkallee 84'86. Telefon. 45 25 41'42.
Postscheckkonto
Nr 907 00
Druck. Gerhard Raulenberg, (23) Leerr
(Ostlrlesland). Norderstraße 29'31. Ruf:
Leer 24 11
A u f l a g e ü b e r 120 000
Zur Zeit ist Preisliste 6 gültig.
A
fens stattfand, unterstrich Dr. Gille noch einmal, daß er sich vor allem für wirtschaftliche
und kulturelle Unterhaltungen mit Polen ausspricht. Er möchte die Situation nicht mit politischen Forderungen erschweren, die im Grunde
genommen nur die Großmächte lösen k ö n n e n .
Er nahm auch eine positive Stellung zum Problem der g e g e n w ä r t i g e n Ausreise vieler Deutschen nach Deutschland ein.
Von W o r t e z u W o r t e
Bundeskanzler Dr. Adenauer
^^J^all
zu einem ersten Gesprach unter vier •Augen
mit dem amerikanischen
f » " ^ " ^
^ .
hower auf dessen Farm « Gettysburg zu
sammen. Bei dieser Unterredung hatten die
beiden S t a a t s m ä n n e r einen «
" ^ "
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nungsaustausch über die politische Weltlage
insbesondere über Fragen der A b r ü s t u n g und
der deutschen Wiedervereinigung. D e Ce
spräche wurden am Montag und den fo genden Tagen unter Beteiligung von A u ß e n minister Düllos und A u ß e n m i n i s t e r von Brentano in Washington fortgesetzt. Die Hauptgesichtspunkte Adenauers für die G e s p r ä c h e
mit Eisenhower sind: 1. Die Bundesregierung
wird jedem A b r ü s t u n g s a b k o m m e n der Großmächte zustimmen, das die Billigung der
westlichen Mächte gefunden hat. 2. Bonn ist
mit Errichtung einer Inspektionszone in Mitteleuropa in der Vorphase der A b r ü s t u n g
einverstanden. 3. In der zweiten Phase des
A b r ü s t u n g s g e s p r ä c h s , das nicht mehr technischer, sondern politischer Art ist, fordert
der Kanzler die Verbindung mit der Wiedervereinigung Deutschlands als unabdingbare
Voraussetzung jeder deutschen Regierung.
Die Bundesregierung ist für den Fall der
Wiedervereinigung bereit, die heutige Sowjetzone als militärisches Niemandsland zu
betrachten und eine Sicherheitsgarantie für
die östlichen Nachbarn anzubieten.
1
m f a
Vergeßt nicht dieses deutsche Land!
Bochumer Bundestreffen im Spiegel der Presse
t
Es versteht sich von selbst, daß einmal die
BochumerPresse und zum anderen die rheinischwestfälischen Blätter aus der näheren und weiteren Umgebung dem Bundestreffen besonders
umfassende Berichte widmeten, die zu einem
erheblichen Teil auch durch Bilder wirkungsvoll ergänzt wurden. Die schöne Schauwand der
Bochumer Riesenhalle mit den Symbolen Ostpreußens hat dabei überall starke Beachtung
gefunden. Mehrere Blätter befassen sich eingehend auch mit der viel beachteten Verleihung
des P r e u ß e n s c h i l d e s ' u n d der Stiftung des Ostpreußischen Kulturpreises. Hierzu wurden vielfach Bilder von der Überreichung des Preußenschildes an Agnes Miegel gebracht. In den Uberschriften der Blätter von Berlin bis zur westlichen Bundesgrnnze, von der Ostsee bis zum
Bodensee und zu den Alpen spiegelt sich deutlich, was die verschiedenen Berichterstatter für
besonders beachtlich hielten. Wir zitieren hier
einige: „Treffen unter der Elchschaufel*, „Feuerstaffel Berlin—Bochum", „Ostpreußen danken
Reece", »Die mahnende Grubenlampe", „Offenes Gespräch mit Polen", „Ostpreußen w ü n schen Gespräch mit Polen", „Königsberger Silberglocke", „Polnische Journalisten als G ä s t e
beim östpreußischen Bündestreffen", „Liebe zur
Heimat — ein Urgefühl", „Preußens geschichtliche Leistung — Agnes Miegel geehrt", »Preußenschild zeichnet verdiente O s t p r e u ß e n aus"
und „Recht auf Heimat unveräußerlich".
Treue der Standhaftigkeit
Eine Erklärung der Landsmannschaften
e
e
Der SPD-Vorsitzende OHenhauer vertrat in
Bonn die Ansicht, d a ß die Ergebnisse der
Londoner
Abrüstungskonferenz
auf
dem
Wege über die Tnspektions- und Kontrollp l ä n e zu einer allgemeinen A b r ü s t u n g und
zu einem neuen Sicherheitssystem
führen
k ö n n e n . Auf deutscher Seite m ü s s e alles
darangesetzt werden, damit keine Kontrolloder A b r ü s t u n g s z o n e in Europa errichtet
wird durch die ein Sicherheitssystem auf der
Grundlage des gespaltenen Deutschland aufgebaut wird.
Der Verzicht auf eine eigene deutsche Atomwaffenproduktion wurde von Bundesverteidigungsminister Strauß bei seinem Londoner
Besuch nochmals unterstrichen. Die Bundesrepublik hat an England allgemeine R ü s t u n g s a u f t r ä g e in H ö h e von 900 Millionen
D M vergeben.
Einen „ O l l e n h a u e r - P l a n " für die Wiedervereinigung legte die SPD vor. Er tritt für die
Schaffung
eines e u r o p ä i s c h e n
Sicherheitssystems unter der Garantie der U S A und der
Sowjetunion ein. Eine neue Ordnung solle
die M i l i t ä r b ü n d n i s s e in Ost und West ersetzen.
Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes,
Dr.Weitz, befindet sich in Budapest, wo er
mit Vertretern des Ungarischen Roten Kreuzes über die Ausreise von in Ungarn a n S j ä s
sigen Deutschen nach der Bundesrepublik im
Rahmen der F a m i l i e n z u s a m m e n f ü h r u n g verhandelt.
Die ersten beiden Kompanien des neuen Wachbataillons Bonn hielten Ihren Einzug in ihre
Garnison Rheinbach. Zu dem Wachbataillon
sollen später auch je ein Zug der Marine und
Luftwaffe treten. Die neuen Formationen sollen die Bewachung des Verteidigungsministeriums und den Ehrendienst bei der Bundesregierung ü b e r n e h m e n .
Im Auftrag Frank Seiboth, MdB,
stellvertretender
In
Zum Bochumer Bundestreffen unserer Landsmannschaft sandte der Bundesvorstand des Gesamtdeutschen Blocks / BHE folgendes Grußtelegramm:
Der Bundesvorstand des
Gesamtdeutschen
Blocks / BHE entbietet den in Bochum versammelten Ostpreußen in Schicksalsverbundenheit
Grüße und versichert Treue und Standhaftigkeit in friedlichem Ringen um die Wiedergewinnung der deutschen Heimat im Osten.
Bundesvorsitzender
Der »Amerikanische Rat« fordert die Wiedervereinigung
r. Gegen alle A b r ü s t u n g s v e r e i n b a r u n g e n auf
der Grundlage einer weiteren Spaltung Deutschlands wandten sich im Namen des Verbandes
der Landsmannschaften die Bundestagsabgeordneten Dr.von M a n t e u f f e l - S z o e g e (CSU)
und Wenzel J a k s c h (SPD). Sie äußerten dabei ihre Sorge, daß bei den jetzt schwebenden
Inspektions- und Abrüstungsplänen Regelungen
zustande kommen könnten, die die Abtrennung
der deutschen Ostgebiete und die Isolierung der
osteuropäischen Staaten hinter dem Eisernen
Vorhang aufrechterhalten würden
Baron von
Manteuffel erklärte,
die Landsmannschaften
der Heimatvertriebenen lehnten alle Pläne ab,
die darauf hinausliefen, die Grenzlinien des
Atlantik-Paktes am Rhein und Main und die
I
Nordrhein-Westfalen
übernahm
am letzten
Sonntag die Patenschaft für die Landsmannschaft der S i e b e n b ü r g e r Sachsen. V o n den
rund 225 000 Deutschen in S i e b e n b ü r g e n blieben 170 000 in ihrer alten Heimat. 35 000
kamen in die Bundesrepublik, von denen fast
7000 an Rhein und Ruhr leben.
Berliner Sitz des Bundestages soll nach dem
Wiederaufbau das einstige R e i c h s t a g s g e b ä u d e
werden. B u n d e s t a g s p r ä s i d e n t Gerstenmaier,
der Bundesfinanzminister und auch der Berliner Senat vertreten diese Ansicht. Die Entt r ü m m e r u n g s a r b e i t e n im Reichstag werden in
Kürze beendet sein.
Ein Grußtelegramm des BHE
»Wiederherstellung Deutschlands«
Keine Abrüstung auf
der Grundlage der Spaltung
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Zur Kritik einiger Teilnehmer der Pressekonferenz, daß die Aussiedlung der Deutschen
aus Polen für Deutschland politisch nicht begehrt ist, hatten Dr. Gille und einige andere
Mitglieder des Vorstands erklärt, daß es für
die, die in der Bundesrepublik sitzen, leicht
ist, zu kritisieren und ihren Landsleuten in
Polen gute Ratschlage zu geben. Dr. Gille
unterstrich, daß das Deutsche Rote Kreuz der
Ansicht ist, daß man den Menschen die Ausreise aus Polen nicht verweigern kann, wenn
sie sich mit ihren Familien in Deutschland verbinden wollen."
schaftliche Fragen erstrecken sollen. Aber die
politische Frage würde dann wohl später dadurch angeschnitten . . . Beachtenswert ist, daß
die Ostpreußen sogar während des Bundestagswahlkampfes solche friedlichen und zukunftsweisenden W ü n s c h e äußerten. Das widerlegt
jede Kritik, die den Vertriebenen Rachsucht,
Friedensstörung und eine unwirkliche Beurteilung der Lage zuschreibt.
Gerade die GilleWorte von Bochum kamen wohl aus einer ganz
nüchternen Beurteilung der Situation und der
Möglichkeiten."
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des Warschauer Paktes an der Oder und N e i ß e
zu ziehen. Eine Inspektionszone k ö n n e nur In
einem großräumigen Gebiet errichtet werden
und m ü s s e die osteuropäischen V ö l k e r sowie
Teile Westeuropas einbeziehen. Die Verschiebung des Eisernen Vorhanges an eine OderNeiße-Linie müßte auf Kosten der Heimatvertriebenen gehen und außerdem Polen ein für
alle Mal dem kommunistischen Herrschaftsbereich überlassen. Durch eine „Lösung auf breiter Grundlage" k ö n n e nach Auffassung der
Landsmannschaften vermieden
werden, daß
durch eine zu schmale Inspektionszone die Dreiteilung Deutschlands und die Teilung Europas
aufrechterhalten werde. Manteuffel
erklärte
weiter, die deutschen Interessen und die der
anderen unfreien Länder seien gleich. Je stärker man die deutschen Interessen betonte, um so
stärker würden auch die Interessen der unfreien V ö l k e r gewahrt.
Der Abgeordnete Jaksch stellte die Forderung
auf, daß der Grundsatz der Partnerschaft auch
auf das Verhältnis Deutschlands zu den östlichen Nachbarn angewendet werden solle. Die
europäische Friedensordnung dürfe nicht wieder wie nach 1918 durch einseitige Verzichte
belastet werden. Jaksch sagte, die' Landsmannschaften wollten sich um eine Objektivierung
der Bewertung ihrer Tätigkeit auch in osteuropäischen Staaten bemühen.
Sie würden
andererseits — zum Beispiel — die angelsächsischen Universitäten einladen, sich mit den
Problemen der deutschen Heimatvertriebenen
zu befassen.
der Sowjetzone sind Bestrebungen im
Gange, allen Jugendlichen eine Einreise in
das Bundesgebiet zu verbieten. Der SEDd
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erklärte
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Schwerin vor jungen Landarbeitern: „In
einem Staat, wo Feinde an der Macht sind,
hat unsere Jugend nichts zu suchen "
Eine päpstliche Enzyklika an Polen wurde w ä h rend des Besuchs des Kardinals Wyszynski in
Rom veröffentlicht. Sie fordert das polnische
Volk auf, seinen katholischen Glauben unermüdlich und mit Klugheit zu verteidiqen
Zweiter Parteisekretär der polnischen Kommunisten wurde ein Vertrauter Gomulkas, der
Abgeordnete Kliszko. Er löst in diesem
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Jetzigen
Landwirtschaftsminister
Ochab ab.
Moskau verweigerte Japan die Einstellung der
Atombombenversuche. Der Kreml erklärte
man k ö n n e die Experimente nicht einseitig
aufgeben.
Die Neubildung der französischen Regierunq
erweist sich als schwierig. Das Kabinett M o l let, das 23. der Nachkriegszeit, wurde nach
IS! .
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sechzehn Monaten mit
sehr knapper Mehrheit gestürzt. Der oep ante Amerika-Besuch des
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bereits eigene Kernwaffen entwickelt haben,
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Sowjetunion und Großbritannien. Die neue
amerikanische A b r ü s t u n g s p o l i t i k sehe eine
gewisse „Beweglichkeit" vor, erklärte Dulles
um die bevorstehenden Verhandlungen mit
der Sowjetunion zu erleichtern.
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Jahrgang 8 / Folge
22
»Ich glaube nicht an das Heimatrecht!«
Niemöller: »Wir haben keine Ansprüche« - In Polen mit Freuden zitiert
r. Die Warschauer kommunistische Presse
scheint schon immer mit Spannung und Hochg e f ü h l auf die neueste Folge der vom Kirchenpräsidenten
Niemöller
herausgegebenen
Zeitschrift „Stimme der Gemeinde' zu warten,
um sie voller Behagen spaltenlang zu zitieren.
Die zweite Aprilfolge des Blattes war jedenfalls kaum heraus, als das Zentralorgan der
kommunistischen Partei Polens, die „ t r y b u n a
Ludu", bereits in der Lage war, die neuesten
Ä u ß e r u n g e n N i e m ö l l e r s zur ostdeutschen Frage
zu v e r ö f f e n t l i c h e n , die wiederum den Polen
ganz ausgezeichnet gefielen. Wir wollen auch
unseren Lesern diese N i e m ö l l e r - E r k l ä r u n g e n
— soweit sie in die polnische Presse Aufnahme fanden — nicht vorenthalten, wobei wir
unmittelbar das N i e m ö l l e r - B l a t t zitieren, um
alle Irrtümer über irgendwelche etwaigen Entstellungen beim ü b e r s e t z e n und Rückübersetzen auszuschalten.
Der Artikel nimmt in der „Stimme der Gemeinde" drei volle Seiten ein und ist Ln die
Form eines Interviews zwischen N i e m ö l l e r und
seiner Mitherausgeberin Erica Küppers gekleidet. (Unter den weiteren Herausgebern des
Blattes finden wir u. a. die Namen Gustav W .
Heinemann, Heinrich Grüber, Hans-Joachim
Iwand und Herbert Mochalski.) Einleitend wird
von Frau K ü p p e r s darauf hingewiesen, daß
nun um N i e m ö l l e r „seit Wochen wieder der
Sturm entfacht" worden sei und daß auf der
Mainzer Synode der Evangelischen Kirche in
Hessen und Nassau der aus Danzig stammende
Professor Albers, ein Naturwissenchaftler, als
Svnodaler erklärt habe, d a ß nach N i e m ö l l e r s
Ä u ß e r u n g e n in einem Presseinterview die Vertreibung der Deutschen aus den Ostgebieten
nicht mehr rückgängig zu machen sei. Das habe
auf die Vertriebenen wie ein Schock gewirkt
und eine Erregung hervorgerufen, an der die
Synode nicht v o r ü b e r g e h e n k ö n n e . Albers habe
weiter gesagt: „Wir haben ein Recht auf die
Heimat, das unverlierbar und unabdingbar ist."
Nach l ä n g e r e n E r k l ä r u n g e n N i e m ö l l e r s über
seine'Polenreise und seinen Besuch in den ostdeutschen Gebieten sagt N i e m ö l l e r dann:
„Man kann es nicht vermeiden, d a ß man bei
solchen Gelegenheiten auch von der Presse interviewt wird. Beim Abschied wurde ich vor die
Frage gestellt: ,Was sagen Sie zur O d e r - N e i ß e Linie?' Ich habe auf diese Frage wahrheitsgetreu und wie jeder Deutsche antworten wird,
meinerseits entgegnet: ,Das ist keine Frage, die
Sie mir stellen k ö n n e n ; denn das wird im
Friedensvertrag e n d g ü l t i g entschieden. Und solange der Friedensvertrag nicht existiert, ist
die O d e r - N e i ß e - L i n i e eine offene Frage.' Im
ü b r i g e n — das habe ich nicht gesagt, aber das
steht für mich dahinter, und vielleicht unterscheide ich mich da in der Auffassung von dem,
was Bruder Albers vorgetragen hat — : Die
S i e g e r m ä c h t e sind in Jalta und später in Potsdam ü b e r e i n g e k o m m e n , der Aussiedlung der
deutschen B e v ö l k e r u n g aus den R ä u m e n hinter
der O d e r - N e i ß e - L i n i e zuzustimmen
(deshalb
habe ich auch den Ausdruck „ A u s s i e d l u n g " gebraucht). Die E n g l ä n d e r und die Amerikaner
haben s p ä t e r versucht, in die Potsdamer Bestimmungen S ä t z e hineinzubringen, worin auf
eine humane Aussiedlung nachdrücklich hingewiesen wurde. W i e es in Wirklichkeit gewesen
ist, wissen wir: Dreizehn Millionen vertrieben,
2wei Millionen im S t r a ß e n g r a b e n umgekommen. Ich bin im Jahre 1945 im Spätherbst
selbst
Zeuge
dieses
ganzen
Elends
gewesen . . . "
1. J u n i
Das O s t p r e u ß e n b l a t t
1957 / S e i t e 3
Landeshauptmann a. D.
Graf von Brünnedi +
.Recht auf Heimat' ( N i e m ö l l e r setzt diesen Begriff in Anführungszeichen!) bin ich allerdings
nicht eingegangen, weil ich an das Recht auf
Heimat n i c h t glaube, und ich glaube deshalb
Erst nach der Beendigung des Bundestreffens
nicht daran, weil Jesus Christus keine Heimat
gehabt hat (!), und weil die einzige Heimat, unserer Landsmannschaft wurde bekannt, d a ß
auf die wir Anspruch haben, die Heimat bei Landeshauptmann a. D. Dr. h. c. Manfred Graf
ihm an seinem Kreuz ist. Alles andere Recht von Brünneck-Bellschwitz in Baden-Baden am
auf Heimat ist, seit Christus gekreuzigt wurde, 16. Mai verstorben ist. Er war, wie Dr. Gille es
eine Illusion. In der Tschechei wurde mir vor auch in seiner Rede bei der Verleihung des
hervorhob, eine der vervier Jahren eine große Landkarte gezeigt über Preußenschildes
Persönlichkeiten Ostpreuden Siedlungsraum der Tschechen im 15. Jahr- e h r u n g s w ü r d i g s t e n
hundert. Und dieser Siedlungsraum reichte ge- ßens. Auch zahlreiche Ehrungen zeigten das»
nau bis an das Stettiner Haff! (!!!) Wer hat er war u. a. Ehrendoktor der Albertus-Univerder
Gesellschaft
der
nun hier das Recht auf Heimat? Wann ver- sität, Ehrenmitglied
jährt es? Also ich glaube, mit diesem Argu- Freunde Kants und Ehrenkommendator des Joment läßt sich nicht viel machen, sondern wir hanniter-Ordens. Er entstammte einer alteingesind auf Gnade und Ungnade darauf angewiesen, Frieden miteinander zu suchen und zu
sehen, wie wir, ohne unsere Schuld gegeneinander aufzurechnen, aus der Situation, in die
wir nicht ohne Gottes heiligen und g n ä d i g e n
Willen geraten sind, das für uns Menschen und
unser Zusammenexistieren auf dieser Erde
beste machen."
werden?" gesagt: Dreizehn Millionen Deutsche
sind vertrieben worden (ich habe da nicht von
Aussiedlung gesprochen, sondern habe sehr
deutlich von Vertreibung geredet ...). Gleichzeitig hat eine g r o ß e B e v ö l k e r u n g s u m s c h i c h tung (!) stattgefunden zwischen den ehemaliqen deutschen Gebieten und den ehemaligen
polnischen Gebieten an der polnischen Ö s t grenze, die durch Jalta und Potsdam den
Russen zugesprochen ist. Das heißt, es sind
einige Millionen Polen (?) aus dem Gebiet der
Curzon-Linie ausgesiedelt und an die polnische Westgrenze gebracht worden: Leute aus
der Ukraine und aus Weißrußland. Die Dörfer
südlich und südöstlich von Stettin sind heute
mit solchen w e i ß r u s s i s c h e n Polen b e v ö l k e r t .
Man schätzt sie auf drei bis fünf Millionen
(eine maßlos ü b e r t r i e b e n e Zahlenangabe! Die
Red. des O.-B.). Die sind also auch über Hunderte von Kilometern nach Westen verfrachtet
N i e m ö l l e r , der hier das irdische Recht auf
worden. Und nun kann ich mir nicht vorstellen,
Heimat leugnet, und mit „Stettiner Tschechen"
daß diese ganze B e v ö l k e r u n g s b e w e g u n g wiespielt, die nur in der krankhaften Einbildung
der rückgängig gemacht wird. Darüber kann
eines Häufleins nationalistischer Tschechen eximan verschiedener Meinung sein . . . Für meine
stieren, wird als Kirchenpräsident wissen, daß
Begriffe ist es undenkbar, daß diese Bewegung
in Wahrheit auch die Heilige Schrift und daß
rückgängig gemacht wird. Ich glaube nicht an
Dr. Martin Luther zwischen der himmlischen
die Rücksiedlunq von elf Millionen Deutschen
und der irdischen Heimat sehr wohl zu unternach dem Osten, ganz abgesehen davon — das
scheiden w u ß t e n und keinen dieser Begriffe
habe ich dort nicht gesagt, aber das w u ß t e
zu kurz kommen ließen. Steht nicht in der Biich —, d a ß von diesen elf Millionen nur ein
bel das Wort: „Er ging in seine H e i m a t und
ganz verschwindender Teil bereit sein wird,
zu seinen Freunden . . . ? " Die Ostdeutschen,
wieder dorthin zu gehen. (Herr N i e m ö l l e r
die zu allen Zeiten fromme und treue Christen
„wußte" das also, obwohl alle Meinungsbefrawaren und blieben, haben immer g e w u ß t , daß
gungen eindeutig ergeben haben, daß die überhoch über unserem Erdenleben, in dem uns
w ä l t i g e n d e Mehrheit der Ostvertriebenen beGott unsere Pflicht erfüllen läßt, auch die Hoffreit ist, sofort wieder in die alte Heimat zunung auf die ewige Heimat als Krönung eines
rückzukehren. Die Red. des O.-B.) N i e m ö l l e r
erfüllten Daseins steht. Sie wissen aber auch,
fügt hier den Satz hinzu: „Das ist die Wirkdaß das Recht auf die irdische Heimat unter
lichkeit, so wie sie sich mir darstellt und auf
dem Schutz Gottes steht, und daß er allein der
Grund deren ich mir meine Vorstellungen über
Rächer des Unrechts und des Verbrechens ist.
eine k ü n f t i g e Entwicklung mache."
Als die deutschen Menschen nach dem Osten
gingen, erfüllten sie einen christlichen Auftrag.
„ K e i n R e c h t auf Heimat"
Sie schufen b l ü h e n d e Länder und Provinzen,
N i e m ö l l e r führte weiter aus, er k ö n n e sich und über ihren Dörfern und Städten ragten
nur denken, daß es anders werde, wenn zum als mahnende Male ihres Geistes die Türme
Beispiel der polnische Staat sage: „Ihr Deut- ihrer Kirchen. Siebenhundert Jahre hielten sie
schen, die Ihr gern wieder in die Heimat wollt, Frieden und mehrten sie ihr Erbe. Sie werden
kommt getrost zurück! Ihr könnt bei uns woh- unter Gottes Segen in ihre Heimat zurückkehnen, und es geschieht Euch nichts." So sieht für ren, das mag Herr N i e m ö l l e r zur Kenntnis nehden hessischen Kirchenpräsidenten die Lösung men. Mag er weiter von „ e h e m a l i g e n " deutschen Gebieten, von erloschenen Ansprüchen
der ostdeutschen Schicksalsfrage aus!
Für alle Zeiten aber sollten sich unsere ost- reden, mag er den Polen Stichworte liefern, ein
deutschen Landsleute die folgende Erklärung H ö h e r e r sitzt im Regiment und lenkt die GeN i e m ö l l e r s im Wortlaut merken: „Auf das schichte!
Niemöller nimmt Partei für Pankow
Seine „Stimme" verdächtigt nun das Kirchenratspräsidium
1
p. Wenn die Reptilienpresse des Pankower
Regimes auf h ö h e r e Weisung in langen Artikeln „ b e w e i s e n " muß, das Scheitern des seit
langem geplanten und sorgfältig vorbereiteten
gesamtdeutschen Evangelischen Kirchentages in
der Zone an alten Lutherstätten sei nicht etwa
durch die u n v e r s c h ä m t e n politischen Erpressungsversuche der Ulbricht, Maron, Grotewohl
und Genossen,
sondern durch das Präsidium
des Kirchentages verschuldet worden, so wundert das niemand
Jedermann w e i ß ohnehin,
wer die Schreibsklaven des roten Regimes bezahlt, g ä n g e l t und regiert, und niemand erwartet, daß sie gegen den Stachel locken werden.
Wie m u ß es aber die Herren des Zonenregimes
.Wir haben keine
Ansprüche"
erfreuen, wenn nun plötzlich ein in WestdeutschEs folgt nun ein Absatz in der N i e m ö l l e r - land erscheinendes Blatt und noch dazu eine
Erklärung, der offenbar bei den Polen beson- evangelische Kirchenzeitung ihnen höchst willdere Genugtuung gefunden hat und von ihnen kommene Schützenhilfe leistet.
Die in Frankfurt am Main erscheinende „Stimfast wörtlich zitiert wird: „ W o r i n ich mich von
Herrn Professor Albers vielleicht unterscheide, me der Gemeinde" hat zwei prominente Herist dies, d a ß ich allerdings der Meinung bin, ausgeber: den unsern Leser ja nun hinreichend
Martin N i e d a ß bis heute die b e d i n g s l o s e K a p i t u - bekannten Kirchenpräsidenten
l a t i o n von 1945 völkerrechtlich g i l t . Und m ö 11 e r und den Kirchenbeauftragten beim
das heißt, d a ß wir über unser Staatsgebiet Pankower Regime, den Berliner Propst Dr.
nicht selbst zu entscheiden haben, daß wir G r ü b e r. Diesem Blatt blieb es vorbehalten,
v ö l k e r r e c h t l i c h e A n s p r ü c h e in all diesen das Präsidium des Kirchentages, den hochverDingen ü b e r h a u p t n i c h t h a b e n ; denn dienten Präsidenten Dr. h. c. von Thaddenü b e r das, was aus dem ehemals (!) deutschen Trieglaff und seine Mitarbeiter zum Zielpunkt
Gebiet wird, entscheiden die Mächte, die die eines scharfen Angriffs zu w ä h l e n , über desbedingslose Kapitulation entgegengenommen sen Charakter in den Kreisen aller evangelihaben. Das scheint mir eindeutig zu sein (Nie- schen Christen die Meinung wohl ziemlich
m ö l l e r ü b e r g e h t hier glatt die Tatsache, daß eindeutig sein wird. Selbst die „Welt" stellt
ü b e r die Annahme eines Friedensvertrages fest, dieser Beschuß gipfele in der Andeutung,
nicht nur die einstigen Siegermächte, sondern daß das Kirchentagspräsidium und die evangeselbstverständlich
alle Verhandlungspartner, lische Synode die Schuld an dem Nichtzustandealso auch Deutschland, das letzte Wort spre- kommen des Kirchentages in Thüringen trügen.
chen müßten), und ich sehe auch im ganzen Die Synode habe ja den M i l i t ä r s e e l s o r g e v e r trag angenommen .
v ö l k e r r e c h t l i c h e n Vorgehen der Jahre seit 1945
Ausgerechnet das Blatt des Kirchenpräsidennicht das leiseste Anzeichen dafür — weder in
Amerika noch in England —, daß das irgend- ten N i e m ö l l e r fühlt sich dann bemüßigt, von
wie heute anders aufgefaßt wird. Ich habe mir einer „bedauerlichen Politisierung der Kirche"
bei meiner letzten Reise in Amerika 1956 die zu sprechen. Das mag bei den zahllosen bedenkSchulatlanten vorlegen lassen. In sämtlichen lichen Ausflügen N i e m ö l l e r s ins Politische beamerikanischen Schulatlanten ist kein Unter- sonders hervorgehoben werden. Die Politisieschied gemacht zwischen den ehemals (!) deut- rung sieht — wie k ö n n t e es anders sein! —
schen Gebieten hinter der O d e r - N e i ß e - L i n i e N i e m ö l l e r s „Stimme" natürlich nur von der
und Polen, sondern an der O d e r - N e i ß e - L i n i e Rechten, nicht etwa von der äußersten Linken
fi'ngt in den Schulatlanten Polen an, und die heraufkommen. Damit wird für dieses KirchenKinder lernen es so. Man soll hier nicht — blatt das Bemühen Pankows, den Einfluß der Kirund ich glaube, man darf hier nicht — mit che in der Zone zu beschränken, „verständlich".
Illusionen arbeiten, die nur noch bei uns ge- Worin denn wohl Ulbricht und Konsorten eine Art
nährt werden k ö n n e n , über die aber die Ge- Ermunterung und Freibrief sehen dürften, mit
schichte bereits hinweqgeganqen ist. Das heißt freundlichem V e r s t ä n d n i s eines K i r c h e n blattes auf dem eingeschlagenen Weg der Genicht, d a ß bei einem Friedensvertrag nicht
walt und Unterdrückung, Erpressung und Herausauch qanz andere Dinge herauskommen k ö n forderung der evangelischen Gemeinden der Zone
n e n . Deshalb habe ich gesagt: Die Fragen
munter fortzufahren. Beweglich wird darüber gesind offen "
klagt, daß der mit Pankow auf allen Wegen
marschierende „Zonenchrist" Nuschke, Vizemini„Ich g l a u b e n i c h t d a r a n ..."
sterpräsidenf des Herrn Grotewohl, angeblich auf
Niemöller
fährt
bezeichnenderweise fort: dem Frankfurter Kirchentag „geschnitten", nicht
„Daß die Fragen de facto offen sind, das begrüßt und außerdem in einem Notobdach „bei
glaube ich allerdings auf Grund dessen, was Mülltonnen" untergebracht worden sei Gleichich eben andeutete, n i c h t . Und ich habe auf zeitig klagt Propst Grüber darüber, daß das
Kirchentagspräsidium einen Briefentwurf von
die Frage: „ W i e wird das denn in Zukunft
ihm an den kommunistischen
Maron geändert habe.
sessenen Familie, deren Mitglieder im fortschrittlichen Sinne für das Wohl der Allgemeinheit tätig gewesen sind und sich hohe
Verdienste um den Staat erworben haben.
Manfred
Graf
von
Brünneck-Bellschwitz
wurde am 1. September 1872 auf Hof Rosenberg
in der damals noch ungeteilten Provinz Preußen als Sohn des derzeitigen Landrats des Kreises Rosenberg und Oberburggrafen der Marienburg, Roland Graf von Brünneck, geboren; von
mütterlicher Seite her war er ein Urenkel des
Staatsministers und Oberpräsidenten Freiherr
Theodor von Schön. Er besuchte das WilhelmsGymnasium in Königsberg und studierte dann
Rechtswissenschaft. 1907 wurde er Landrat des
Landkreises Königsberg. Im Jahre 1916 w ä h l t e
ihn der Provinziallandtag als Nachfolger des
zum O b e r p r ä s i d e n t e n ernannten Geheimrates
von Berg zum Landeshauptmann. In dieser verantwortlichen Stellung übte er die Aufsicht
über die Provinzialanstalten aus, die meist der
Fürsorge für Blinde, Taubstumme, Gebrecht"'
liehe und Schwache dienten; zu ihnen g e h ö r ten aber auch Lungenheilstätten, Siechenhäuser
und die für die Provinz wichtige Gärtner-Lehronstalt in Tapiau. Es galt die Schäden zu überwinden, die der Russeneinfal im Ersten Weltkrieg in Ostpreußen verursacht hatte, und es
wirkten sich auch die politischen und wirtschaftlichen
Folgen der räumlichen Trennung
O s t p r e u ß e n s vom Hauptgebiet des Deutschen
Reiches aus. Polnische und bolschewistische Bestrebungen zielten auf die Lösung O s t p r e u ß e n s
aus dem deutschen Staatsverband ab. Ihnen
wirkte Graf von Brünneck in führender Stellung im Heimatbund tatkräftig entgegen. Besondere Leistungen als Landeshauptmann waren die Gründung des O s t p r e u ß e n w e r k e s in Gemeinschaft mit Graf Fritz zu Eulenburg-Prassen,
womit die Elektrifizierung der Provinz begann,
sowie die Einrichtung der Landesfrauenklinik
und H e b a m m e n - A u s b i l d u n g s s t ä t t e
in Insterburg. Auf seine Anregung erfolgten die Übernahme der wertvollen ,,Prussia"-Sammlungen
durch die Provinz, ihre Aufbewahrung im K ö nigsberger Schloß und der Bau der Kunsthalle
am Wrangelturm durch Professor Lahrs.
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.Innenminister'
Wer da w e i ß , welch ein Segen auf den Evangelischen Kirchentagen der Nachkriegsjahre
ruhte un*I welches Ansehen sie sich — sogar
weit über den Bereich der evangelischen Kirche
hinaus — erworben haben, der wird der Meinung sein, daß dieses trübe Belfern und Verdächtigen, dieses geradezu peinliche Anbiedern
bei der anderen Seite an den b e w ä h r t e n Präsidenten von Thadden und seine Getreuen gar
nicht heranreicht. Wie man ein solches Polemisieren — um nicht etwas kräftigeres zu sagen
— zu werten hat, das sagt sich jeder selbst.
Wenn man aus Kreisen des Kirchentagspräsidiums vor der Presse äußerte, man sei „stärkstens befremdet"
über solche
Äußerungen
aus dem Feldlager N i e m ö l l e r s , so hat man sich
äußerst höflich und zurückhaltend ausgedrückt.
Sachlich hat man erst einmal richtiggestellt, daß
der Sowjetzonenpotentat Nuschke in Frankfurt
ebenso wie der trübe „Volkskammerpräsident"
Dieckmann auch mit seinem Titel genannt und
erwähnt wurden und daß Herr Nuschke nicht
nahe den Mülltonnen,
sondern auf eigenen
Wunsch in einer vornehmen Pension untergebracht wurde, während dem Präsident des Pankower Kopfnickerlandtages sogar das vornehme
Kurhaus im Badeort Soden zur V e r f ü g u n g gestellt wurde. Der Brief des Präsidiums an den
„Genossen" Maron war auch im Entwurf nicht
etwa vom Propst Grüber allein, sondern von
mehreren Herren aufgesetzt worden. Man sieht,
mit der Treue der Darstellung stimmt es nicht.
Es bleibt die Tatsache, daß vom kirchlichen
Blatt N i e m ö l l e r s und Grübers der Evangelische
Kirchentag in seinem Präsidium
angegriffen
und verdächtig wurde, daß man hier die Partei
der Gottesleugner und Kirchenfeinde von Pankow nahm. Und das ist genug, scheint uns
allen. Wie lange soll das noch weitergehen?
Ein »Paß der DDR« . . .
„Registrierung deutscher Staatsbürger" durch
die „DDR"-Botschaft in Warschau
hvp. In einer Veröffentlichung der Warschauer „DDR"-Botschaft über die Registrierung deutscher Staatsbürger in Polen" wird
mitgeteilt, daß A n t r ä g e auf Registrierung alle
Personen stellen k ö n n e n , „die nach dem Reichsund S t a a t s a n g e h ö r i g k e i t s g e s e t z vom 5. November 1913 die deutsche S t a a t s a n g e h ö r i g k e i t besitzen und inzwischen keine andere Staatsangehörigkeit erworben haben." Hierunter fielen
Personen, die 1) g e b ü r t i g e deutsche Staatsbürger sind; 2) bis zum 1. 9. 1954 durch Eheschließung mit einem Deutschen die deutsche Staatsa n g e h ö r i g k e i t erhalten haben, und 3) Personen,
die die deutsche S t a a t s a n g e h ö r i g k e i t duTch
Einbürgerung auf Grund des Staatsangehörigkeitsgesetzes von 1913 erhielten. Personen, die
Antrag auf Registrierung bei der „DDR"-Botschaft stellen wollen, m ü s s e n eine Geburts-
1
Als seine zwölfjährige Amtsperiode 1928 abgelaufen war, bat Graf von Brünneck, von einer
Wiederwahl abzusehen, weil er die Verwaltung des ihm zugefallenen Familienmajorats
Bellschwitz — es liegt im w e s t p r e u ß i s c h e n Kreis
Rosenberg — ü b e r n e h m e n mußte.
Graf von Brünneck hat stets starke geistige
Interessen bekundet. Bei der Ü b e r n a h m e der
Patenschaft für K ö n i g s b e r g durch Duisburg hörten bei der Feier im Duisburger Hof die A n wesenden von ihm eine meisterhafte Rede. Er
war ein guter Kenner der Werke Immanuel
Kants, dessen Sittengesetz er zum Leitgedanken seines Handelns erwählt hatte. Seine inneren Kräfte wurzelten in einer glaubensstarken
Religion.
Mit der Verleihung des
Preußenschildes
wollte die Landsmannschaft zeigen, wie sehr
die O s t p r e u ß e n Graf von Brünneck als eine
starke Persönlichkeit ganz eigener Prägung zu
schätzen und zu w ü r d i g e n wissen.
Urkunde sowie eine Bescheinigung der zuständigen volkspolnischen Präsidien der Kreis- und
Stadt-„Nationalräte" einreichen, aus der hervorgeht, daß der Antragsteller nicht die polnische S t a a t s a n g e h ö r i g k e i t besitzt. Ferner m ü s sen eingereicht werden: „alte deutsche Heimatscheine oder andere Dokumente des ehemaligen Deutschen Reiches, die die deutsche
S t a a t s a n g e h ö r i g k e i t nachweisen." Nach Prüfung der eingesandten Unterlagen w ü r d e n die
g s t e l l e r , deren deutsche Staatsangehörig
keit nachgewiesen werden konnte, einen „Paß
der DDR" erhalten.
A n t r a
Ein großer kommunistischer Spionagering in
Westdeutschland konnte von den Abwehrorganen zerschlagen weiden. In Berlin und anderen Städten wurden Mitglieder dieses Pankower Spionagesystems festgenommen.
s
J a h r g a n g 8 / F o l g e 22
1. J u n i
1957 / S e i t e 4
Das O s t p r e u ß e n b l a t t
Um die
Vorfinanzierung des Lastenausgleichs
Die völlige Nichterfüllung des Programms von 1956
Eine große Anfrage im Bundestag
Von
unserem
Bonner
Die Fraktionen der FDP und des GB/BHE
haben im Bundestag eine Große Anfrage wegen
der Vorfinanzierung des Lastenausgleichs eingebracht. Die beiden Fraktionen stellen zunächst fest, daß 1952 gelegentlich der Verabschiedung
des Lastenausgleichsgesetzes der
Bundestag ein Vorfinanzierungsprogramm im
Zollfrei nach Ostpreußen
Erleichterungen für Geschenksendungen
Der polnische Ministerrat hat eine Ä n d e r u n g
der Zolltarife für Geschenkpakete aus dem
Ausland beschlossen. Empfänger von Geschenksendungen, die Medikamente, S ü ß w a r e n , frisches Obst, Mehl, Büchsenfleisch und andere
Waren zum eigenen Verbrauch enthalten, brauchen künftig keinen Zoll mehr zu zahlen. Eine
Senkung der Zölle ist für Sendungen mit gebrauchten K l e i d u n g s s t ü c k e n und Schuhen vorgesehen.
A u ß m a ß e von 1,05 Milliarden D M beschlossen
hat. Dieses Programm ist von der Bundesregierung nicht eingehalten worden. Das Programm
setzte sich aus 450 Millionen D M s t e u e r b e g ü n stigten Darlehen an den Ausgleichsfonds und
aus 600 Millionen D M Anleihe der Lastenausgieichsbank
zusammen. Die
Steuerbegünstigungsaktion für die Darlehen an den Fonds
wurde von der Bundesregierung e i n i g e r m a ß e n
rechtzeitig eingeleitet. Dafür, d a ß rund 100 M i l lionen D M zu wenig aufkamen, konnte die
Bundesregierung nichts. Mit der Auflegung der
Anleihe z ö g e r t e n Bundesfinanzminister und
Präsident des Bundesausgleichsamtes so lange,
bis im Sommer 1955 der westdeutsche Kapitalmarkt zum Erliegen kam. So mußte es kommen, daß nur rund die Hälfte des vorgesehenen Anleihebetrages dem Ausgleichsfonds zugeführt werden konnte. Das Bundesfinanzministerium gab zwar dem Bundesausgleichsamt im
Zusammenhang mit der Nichterfüllung des Bundestagsbeschlusses von 1952 einen Kassenkredit von 300 Millionen D M , doch hat das Bundesausgleichsamt bis zum Ende des Rechnungsjahres 1956 in etwa der gleichen H ö h e Guthaben bei der Bank deutscher Länder unterhalten.
O. B . - M i t a r b e i t e r
gleichsfonds bedarf einer solch g r o ß e n Vorfinanzierung nicht, auf 350 Millionen D M herab.
Die Ausgabenpolitik des Jahres 1956 blieb
jedoch so vorsichtig, daß nicht einmal die
350 Millionen D M beansprucht wurden. Es
kann dahingestellt bleiben, inwieweit die absolute Nichtinanspruchnahme des mit g r o ß e m
Pathos vor dem Bundestagsplenum versprochenen zweiten Vorfinanzierungsprogramms auf
planmäßiger
Ausgabendrosselung
oder auf
mehr oder weniger ü b e r t r i e b e n vorsichtiger
Schätzung der Einnahmen und Ausgaben des
Ausgleichsfonds beruht hat.
FDP und BHE stellen sodann fest, d a ß für
die Durchführung des 8. Ä n d e r u n g s g e s e t z e s
zum L A G unbedingt weitere Vorfinanzierungsmittel notwendig sind. Insbesondere das A n laufen der H a u p t e n t s c h ä d i g u n g macht erhebliche liguide Mittel erforderlich.
Auf Grund dieser Gegebenheiten fragen die
beiden Fraktionen die Bundesregierung
1. Warum das Vorfinanzierungsprogramm 1952
nicht voll erfüllt sei,
2. welche Entschuldigungen die Bundesregierung
für die v ö l l i g e Nichterfüllung des Vorfinanzierungsprogrammes
1956
vorzubringen
habe,
3. welche Schritte die Bundesregierung unternommen habe, um für 1957 bis 1960 ausreichende Vorfinanzierungsmittel bereitzustellen.
Die Große Anfrage wird hoffentlich noch von
diesem Bundestag diskutiert werden. Die V e r -
triebenen erwarten mit großer Spannung das
Ergebnis dieser Aussprache. Die Leser des Ostp r e u ß e n b l a t t e s erwarten es im besonderen,
weil ja kürzlich das Bundesausgleichsamt die
in unserem Blatt erschienene Betrachtungsweise für zu kritisch hielt. Nun wird der zus t ä n d i g e Ressortminister in diesem Problemkreis der Öffentlichkeit Rede und Antwort stehen m ü s s e n , und es wird sich zeigen, ob nicht
doch das O s t p r e u ß e n b l a t t mit seiner Auffassung von den Dingen weitgehend Recht behalten hat.
Höhere Kriegsopferrenten
Von unserem Bonner
O.B.-Mitarbeiter
Im Kriegsopferausschuß des Bundestages sind
die Beratungen an der 6. Novelle zum Bundesversorgungsgesetz abgeschlossen worden. Nachdem bereits im vergangenen Jahre die Leistungen an die K r i e g s b e s c h ä d i g t e n um jährlich
700 Millionen D M verbessert worden waren,
werden jetzt die Leistungsverbesserungen im
A u s m a ß von 550 Millionen D M erfolgen.
Die Grundrenten der B e s c h ä d i g t e n werden
durchschnittlich um 20 Prozent e r h ö h t werden.
Die Grundrenten der Witwen werden künftig
70 D M betragen. Die Waisenrenten werden mit
20 D M für Halbwaisen und 30 D M für V o l l waisen bemessen. Bei B e s c h ä d i g t e n und Witwen, die keine nennenswerten sonstigen Eink ü n f t e beziehen, ist ein Zuschlag zur vollen
Ausgleichsrente von 20 D M für den Beschädigten und 15 D M für die Witwe vorgesehen. Die
vollen Elternrenten werden von 110 D M auf
130 D M und die Elternrenten für einen Elternteil von 75 D M auf 90 D M erhöht. Für Elternr e n t e n e m p f ä n g e r , die zugleich eine Unterhaltshilfe beziehen, bedeutet das, d a ß sie in A n sehung der Anrechnungsbestimmungen zwischen diesen beiden Renten jedoch von der
U n t e r h a l t s h i l f e 14 D M bzw. 10,50 D M
a b g e z o g e n bekommen.
Vor den Verhandlungen in Moskau
Auch über die Rückführung der Deutschen wird gesprochen
r. A m 15. Juni werden in Moskau die zwischen der Bundesregierung und der Sowjetunion vereinbarten Verhandlungen über verschiedene Themen beginnen. Moskau hat sich
in einer Note, die dem deutschen Botschafter
in der Sowjetunion ü b e r g e b e n wurde, mit den
Bonner V o r s c h l ä g e n
einverstanden
erklärt.
Vorgesehen sind zunächst Gespräche über die
Handelsbeziehungen,
über den A b schluß eines K o n s u l a r a b k o m m e n s sowie über die sogenannte
technisch-wissenschaftliche Zusammenarbeit beider Staaten. BeDas Vorfinanzierungsprogramm 1952 sollte sonders bedeutsam ist aber die Tatsache, d a ß
sich auf die Rechnungsjahre 1952 bis 1955 er- Moskau sich auch einverstanden erklärt hat,
strecken. Anfang 1956 versprach die Bundes- in diesen Verhandlungsbereich die so ü b e r a u s
regierung dem Bundestag ein neues Vorfinan- wichtigen Fragen der R ü c k f ü h r u n g
der
zierungsprogramm von rund 600 Millionen D M . immer noch im sowjetischen Machtbereich
Wenige Wochen nach der Plenarsitzung setzte lebenden D e u t s c h e n
einzubeziehen.
sie den Betrag mit der Begründung, der AusInzwischen hat die Bundesregierung auch
eine umfassende Antwort auf die sehr scharfe
Note des Kreml über die Atomwaffen und eine
achtzehn Seiten umfassende Denkschrift zur
Frage der Wiedervereinigung überreichen lasAuf der Fahrt zum Bundestreffen
sen. In der Frage der Atomwaffen spricht Bonn
Zwei Todesopfer forderte ein schwerer Ver- das Befremden darüber aus, daß Moskau einerkehrsunfall, der sich am Morgen des 19. Mai, seits erkläre, es denke nicht an eine Eindem Haupttag des Bundestreffens, auf der schüchterung anderer Staaten, w ä h r e n d andeStraße zwischen Nordhorn und Bentheim un- rerseits die Note einen drohenden und einweit von Bentheim ereignete. Dieser Unglücks- schüchternden Ton habe. Die Bundesregierung
fall ist um so bedauerlicher, als sich in dem hat auch diesmal ihre schon g e g e n ü b e r dem
Smirnow
geäußerte
Erklärung
zu Schaden gekommenen Kleinbus acht Ost- Botschafter
p r e u ß e n befanden, die auf der Fahrt zum Bun- unterstrichen, d a ß Deutschland weder Atomdestreffen waren. Ein Mopedfahrer, der aus waffen irgendwelcher A r t besitzt noch um die
einem Seitenweg einbog, beachtete die Vor- Lieferung solcher Waffen nachgesucht hat. Den
fahrt des Kleinbusses nicht und wurde von sowjetischen Behauptungen, die Bundesrepudem Fahrzeug erfaßt. Der Bus selbst geriet ins blik werde in einen e u r o p ä i s c h e n HauptaufSchleudern, stieß nach 23 Metern an einen
Baum und kippte um. Sämtliche Scheiben wurden zertrümmert. Der 54jährige Hans Neufang,
ein Königsberger, der in Nordhorn als Färbermeister arbeitete, war auf der Stelle tot. Die
sieben anderen Insassen des Kombiwagens
wurden mit zum Teil erheblichen Verletzungen
in das Kreiskrankenhaus eingeliefert. Einer
von ihnen, Dr. Taube, ist noch in Lebensgefahr.
Die anderen Verletzten befinden sich auf dem
Wege der Besserung. Der Mopedfahrer verstarb kurz nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus.
Der Reichtum Ostdeutschlands an S ü ß w a s s e r Besonders tragisch wird dieser Unglücksfall fischen war einst sprichwörtlich. So erfreuten
dadurch, daß Landsmann Taube — der Sohn sich etwa der schlesische Karpfen, die pommerdes schwerverletzten Dr. Taube —, der in sche und ostpreußische M a r ä n e eines besondeNordhorn ein Fuhrunternehmen betreibt, freiren Rufes, um nur diese delikaten Leckerbissen
willig seinen Kleinbus zur V e r f ü g u n g gestellt
aus den vielen Arten zu nennen. Heute sind
hätte, weil die drei großen Reiseomnibusse, die
aber die ostdeutschen Seen nur von einem gemit je 43 Landsleuten von der Gruppe Nordhorn nach Bochum fuhren, nicht ausreichten. ringen Rest der einstigen Fischschwärme beDie Gruppe nahm den Vorschlag von Lands- v ö l k e r t . Die Fischer kehren von ihren Fangmann Taube gern an, da sich noch mehrere fahrten mit kärglichen Ergebnissen zurück.
Ostpreußen v e r s p ä t e t gemeldet hatten. A u ß e r
Als besonders fischreiches Gebiet galt bis 1945
dem Fahrer des Wagens, Landsmann Taube, die Masurische Seenplatte, die sich in dem genahmen an dieser Fahrt noch sein Vater, Dr. g e n w ä r t i g unter polnischer Verwaltung befindTaube, und dessen Frau teil, a u ß e r d e m der lichen Teil O s t p r e u ß e n s erstreckt. Hier fing man
tödlich v e r u n g l ü c k t e Landsmann Neufang mit im Jahre 1938 25 kg Fische je Hektar Wasserseiner Frau, Fräulein Trinkler und das Ehe- fläche. Welche M ü h e und Sorgfalt mußte aber
paar Heiduck.
auch angewandt werden, um diese natürlichen
So endete eine fröhlich begonnene Fahrt kurz Gaben zu erhalten und zu pflegen! So befand
hinter dem Wohnort mit diesem entsetzlichen sich in der schönen, zwischen dem Mauer- und
Unfall. Unser Mitgefühl gilt der Frau des töd- dem L ö w e n t i n s e e gelegenen Kreisstadt Lotzen
lich V e r u n g l ü c k t e n , die selbst berufstätig ist die Preußische Fischereischule, das einzige deuttind mit ihrem Mann in einer sehr glücklichen sche Fachinstitut für Binnenfischerei, und in
Ehe lebte. Die Landsmannnschaft Ostpreußen Angerburg, am Nordrand des Mauersees, arbeispricht Frau Neufang ihr herzliches Beileid zu tete die größte deutsche Fischbrutanstalt, die
dem schmerzlichen Verlust aus.
hauptsächlich für den Nachwuchs an Hechten
Inzwischen haben die polizeilichen Ermittlun- und Maränen sorgte. Hinzu kamen natürlich
gen ergeben, daß die Schuld an dem Verkehrs- die zahlreichen Heqebestimmunqen und Fanqnnglück den tödlich verunglückten Mopedfah- ordnungen, die alle d e Sdionunq vor allem der
rer trifft, der das Vorfahrtsrecht auf der Bun- laichenden Fische und der Jungbrut sicherstellten.
«ie&straß© nicht beachtet hatte.
Ein tragischer Verkehrsunfall
marschra-um für die A t o m k r i e g s f ü h r u n g umgewandelt, wird scharf entgegengetreten. Bonn
weist die Sowjetregierung darauf hin, d a ß sie
nur der deutschen Volksvertretung, nicht aber
fremden Mächten Rechenschaft abzulegen habe.
Diese Rechenschaft
sei
beispielsweise am
10. Mai vor dem Bundestag gegeben worden.
Deutschland
hege
die
Erwartung,
d a ß in absehbarer Zeit eine internationale
Vereinbarung
über
eine
wirksame
Abr ü s t u n g zustande kommen werde. Wenn jedoch
die A b r ü s t u n g s v e r h a n d l u n g e n wegen der Haltung Moskaus scheitern oder auf unabsehbare
Zeit verschleppt werden sollten, k ö n n e nicht
darauf verzichtet werden, auch die Bundeswehr
mit den neuesten Waffen a u s z u r ü s t e n . Die
Bundesrepublik sei bereit und willens, am Z u standekommen von Vereinbarungen ü b e r eine
kontrollierte A b r ü s t u n g und die Beseitigung
der Atomkriegsgefahr loyal und eifrig mitzuwirken. Moskau wurde aufgefordert, seinen
Widerstand gegen eine kontrollierte A b r ü s t u n g
aufzugeben. Der ausdrückliche Verzicht auf
jede gewaltsame Grenzrevision im Osten
Deutschlands
wird abermals
herausgestellt.
Man betont schließlich, es m ü s s e in Deutschland g r o ß e s Bedauern hervorrufen, d a ß sich die
Sowjetunion in der so entscheidenden Frage
der deutschen Wiedervereinigung darauf beschränke, immer neue G r ü n d e anzuführen, die
man als angeblich „ u n ü b e r w i n d b a r e Hindernisse" für die Wiederherstellung der staatlichen Einheit Deutschlands bezeichne. Im deutschen Volk v e r s t ä r k e sich dadurch der Eindruck, d a ß Moskau entschlossen sei, die W i e dervereinigung Deutschland überhaupt zu verhindern.
Die Raubfischerei
in den ostpreußischen Seen
Fischfangergebnisse auf zehn Prozent zurückgegangen
Schutzbestimmungen werden nicht beachtet
;
Nach ü b e r elf Jahren polnischer Verwaltung
sind nunmehr die Fangergebnisse pro Hektar
auf 2,75 kg im Jahre 1956 abgesunken, wie aus
einem ausführlichen Bericht in der polnischen
Fachpresse hervorgeht, das h e i ß t also, d a ß der
Ertrag auf etwa zehn Prozent zurückging. Wie
kam es zu dieser katastrophalen V e r ö d u n g der
ostpreußischen Seen? Der Hauptgrund, so läßt
sich einwandfrei mehreren polnischen Berichten
entnehmen, ist die Vertreibung der deutschen
Fachkräfte, die Stillegung der X u s b i l d u n g s s t ä t ten und Brutanstalten sowie die A u ß e r a c h t l a s sung grundlegender Schutzbestimmungen.
Wie kaum anders zu vermuten, hatten
die
Kriegsereignisse
selber keinen
bedeutenden
Rückgang verursacht: so meldet eine polnische
Quelle noch für die Jahre 1946 bis 1948 Fangrrgebnisse von 18 kg je Hektar. Zwei Ums t ä n d e bewirkten aber nun innerhalb von zwei
Jahren den rapiden Abstieg bis zu 7,2-kg-Fänge
je Hektar (1950). Denn erstens wurden die in
Kollektiven z u s a m m e n g e f a ß t e n
Fischer durch
die einfach auf Grund der alten deutschen Fangergebnisse aufgestellten Pläne zu rücksichtsloser Raubfischerei gezwungen, das heißt, man
ließ es nicht zu einer Erholung des Fischbestandr>s kommen. Zweitens wurde nicht für eine
ausreichende Aussetzung von Fischrogen gesorgt.
Zwar v e r k ü n d e t e man seit 1950, als die Fangergebnisse bereits auf last ein Viertel des Vor-
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mittelbaren Umgebung
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zentrale, in Angerburg, 1 9 5
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Liter Rogen ausgesetzt, aber pro Saison rund
d r e i ß i o Tonnen Fische gefangen.
De "Ruin der Fischwirtschaft war bei solchen
V e r h ä l t n i s s e n unaufhaltsam. Nachdem 1956 der
bisher ge Tiefstand von 2,75 kg erreicht worden
i
rechnet der Plan für das Jahr 19*7 « o g j r
nur noch mit 1 - k g - F ä n g e n pro Hektar Ob das
nunmehr von der polnischen Verwaltung in
B ö t z e n n e u g e g r ü n d e t e " Institut für die Bewirts ä a f t u n g de r Binnenseen den Niedergang aufhalten k ö n n e n wird, ist nach den vorliegenden
elfjährigen „Erfahrungen" eine Frage.
2 / 5 3
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d
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g
Staatsgüter
an selbständige Landwirte
4,7 Milliarden Zloty Verluste
1956
Der polnische Landwirtschaftsminister Ochab
k ü n d i g t e in einem Artikel der kommunistischen
Parteizeitung „Trybuna Ludu" an, d a ß in Kurze
mehr als 400 000 Morgen Land, die gegenwartig
noch durch S t a a t s g ü t e r bewirtschaftet w ü r d e n ,
an s e l b s t ä n d i g e Landwirte verteilt werden sollen. Ochab teilte mit, d a ß die Verluste in den
Staatsgütern
während
des
letzten
Jahres
4,7 Milliarden Zloty (nach offiziellem Umrechnungskurs etwa 820 Millionen DM) betragen
und damit die Verluste des Jahres 1954 um
100 Prozent ü b e r s t i e g e n h ä t t e n .
*
Wie die polnische landwirtschaftliche Fachpresse mitteilt, ist in diesem Jahre eine derart umfassende Ungezieferplage in den polnisch
besetzten deutschen Ostgebieten zu beobachten,
d a ß mit einer dadurch verursachten ernsten
Beeinträchtigung
der E r n t e e r t r ä g e gerechnet
werden
m u ß . W i e „ G r o m a d a - R o l n i k polski"
(Die Dorfgemeinde — Der polnische Bauer) berichtet, ist im s ü d l i c h e n O s t p r e u ß e n , in Pommern und in Schlesien ein Erdfloh in bisher
noch nicht beobachteten Mengen aufgetreten,
der insbesondere den Flachs b e f ä l l t . Die Gefahr
für die Flachsernte kann nicht behoben werden,
weil chemische B e k ä m p f u n g s m i t t e l nicht in den
erforderlichen Mengen zur V e r f ü g u n g stehen.
Dort aber, wo die B e k ä m p f u n g s m i t t e l greifbar
seien, u n t e r l i e ß e n es die polnischen Neusiedler
„aus Unverstand", sie anzuwenden, h e i ß t es in
der polnischen Zeitschrift.
Neuer Leiter
der Polnischen Militärmission
hvp. Zum neuen Leiter der „ M i l i t ä r m i s s i o n
der Volksrepublik Polen" in West-Berlin ist
der polnische Gesandte Wladislaw Tykocinski
ernannt worden, der den bisherigen Leiter der
Mission, Czeslaw Urbaniak, a b l ö s t . Z u der
kürzlich eingeleiteten „ A k t i v i e r u n g " der polnischen M i l i t ä r m i s s i o n in West-Berlin verlautet
ferner, d a ß auch das sogenannte „ P o l n i s c h e
I n f o r m a t i o n s b ü r o " , das bisher in Ost-Berlin ans ä s s i g war, in das G e b ä u d e der M i l i t ä r m i s s i o n
nach West-Berlin verlegt worden ist.
Der ehemalige Presseattache der M i l i t ä r m i s sion, Josef Czyrek, der seinerzeit m a ß g e b l i c h
an der Herstellung von Kontakten zwischen
der M i l i t ä r m i s s i o n und dem B u n d e s r a t s p r ä s i denten Dr. Sieveking beteiligt war und wenig
s p ä t e r nach Warschau z u r ü c k b e r u f e n wurde,
hat den Posten des Chefs der Abteilung „Mitteleuropa" im Warschauer A u ß e n m i n i s t e r i u m
übernommen.
Die „ M i l i t ä r m i s s i o n der Volksrepublik Polen" in West-Berlin hat nun insbesondere die
Aufgabe erhalten, auch „ U m s i e d l e r n , welche
nach Polen z u r ü c k z u k e h r e n w ü n s c h e n " , die Einreisepapiere auszustellen bzw. zu vermitteln.
1
1
Pilgerstab der Vertriebenen
im Wappen
Der neue Hildesheimer Bischof
bekennt sich zum Vertriebenenschicksal
r. Als neuer Bischof der katholischen D i ö z e s e
Hildesheim wurde am 14. M a i in der altehrw ü r d i g e n Sankt-Godehard-Kirche von Hildesheim Dr. Heinrich Maria Janssen in sein hohes
Amt eingeführt. Die Feierlichkeit erhielt ihre
besondere Note dadurch, d a ß am Gottesdienst
sehr viele heimatvertriebene Ostdeutsche teilnahmen. Der erst vor kurzer Zeit aus polnischer Haft entlassene Bischof von D a n z i g ,
Dr. Splatt, der frühere B r e s l a u e r Weihbischof Josef Ferche und der M e i ß e n e r Bischof
Dr. Spülbeck waren zugegen. Die ostdeutschen
Heimatvertriebenen waren ü b e r die Ernennung
Dr. Janssens zum Bischof von Hildesheim
hocherfreut, denn man w e i ß , d a ß der neue H i l desheimer Kirchenfürst viele Jahre in der ostdeutschen apostolischen Prälatur S c h n e i d e m ü h 1 wirkte. In den ersten elf Jahren seines
Pnestertums betreute er die Sankt-AntoniusGemeinde in •Schneidemühl. Auch er wurde
1945 aus Ostdeutschland vertrieben.
Jeder neue katholische Bischof w ä h l t sich
sein Wappen. Bischof Janssen w ä h l t e
als
Wappensymbol den P i l g e r s t a b d e r v e r t r i e b e n e n O s t d e u t s c h e n. In einem
Brief an die Vertriebenenseelsorger hatte der
Bischof allen Heimatvertriebenen seines Bistums besonders
herzlichen Dank für ihre
Gluckwunsche ausgesprochen. tr schrieb dort:
„Der Pilgerstab in meinem Wappen soll Ihnen
allen sagen, wie der Bischof steht zu all denen
die die Pilgerschaft dieses Erdenwallens so bitter erfahren haben." Zu seiner Bischofsweihe
betonte die kirchliche Presse, der Pilgerstab
im Wappen eines westdeutschen Kirchenfürsten solle ein v e r h e i ß u n g s v o l l e s Zeichen inneier Verbundenheit mit allen denjenigen sein,
die in der Zeit der „ w a n d e r n d e n Kirche" sich
eine neue Heimat unter so bitteren U m s t ä n d e n
suchen mußten. Auf der Wanderschaft nach der
unvprlierharen Heimat soll der Stab im Bisrhofswaopen die HeimatverlriebencMi mit dem
V\ oft des 22. Psalmes trösten: „Du bist ja bei
nurl Dein Stecken und Stab t r ö s t e n mich "
Jahrgang 8 / Folge
22
Luftschiffkapitän Pruss
aus d e m Kreis Sensburg
161 mal den Ozean überquert und zwei Millionen Kilometer in der Luft zurückgelegt
V o r einigen Tagen hat der aus O s t p r e u ß e n
stammende letzte Kommandant des ZeppelinLuftschiffes „Hindenburg", Kapitän Max Pruss,
in Frankfurt Kränze an den Gräbern von Besatzungsmitgliedern niedergelegt, die bei der
entsetzlichen Katastrophe am 6. Mai 1937 —
vor nunmehr zwanzig Jahren — in Lakehurst
ihr Leben verloren.
Lakehurst ist der Luftschiffhafen der U S A Marine, der auch den deutschen Verkehrsluftschiffen als Landeplatz diente. A n jenem unheilvollen Tage senkte sich der 250 Meter
lange Zeppelin aus etwa 300 Meter H ö h e zum
Ankermast. Die unten auf dem Flugplatz Wartenden hörten plötzlich einen scharfen Knall.
Im gleichen Augenblick lohte aus dem Körper
des Luftschiffes eine riesige Flamme. Ehe die
erschrockenen Menschen recht begriffen, was
vor ihren Augen geschah, schlug der brennende K o l o ß mit furchtbarem G e t ö s e am Boden auf; dies alles vollzog sich in einer halben Minute.
Das U n g l ü c k forderte 33 Menschenleben. Von
den 66 ü b e r l e b e n d e n hatten viele schwere
Brandwunden erlitten. Die Ursache der Katastrophe ist nie g e k l ä r t worden. Fachleute vermuten, d a ß das Luftschiff, das kurz vor seinem
Eintreffen über Lakehurst eine Gewitterfront
passiert hatte, durch sogenannte „statische
Elektrizität" geladen worden seij diese habe
sich entladen, als das ausgeworfene Landungskabel den Ankermast berührte.
Einer der K a p i t ä n e des Luftschiffes „Hindenburg", Ernst Lehmann, starb an den Folgen von
starken Verbrennungen im Krankenhaus. Der
andere Kapitän, unser Landsmann Max Pruss,
kam
mit schweren Verletzungen davon; er
wohnt heute in Neu-Isenburg bei Frankfurt, in
der Z e p p e l i n s t r a ß e . Sein Lebenslauf war ungew ö h n l i c h . In den von Dr. Paul Glaß hinterlassenen Aufzeichnungen über die Stadt und den
Kreis Sensburg wird seine Laufbahn kurz geschildert:
. M a x Pruss wurde am 29. September 1891 in
Hirschen, Kreis Sensburg, geboren. 1898 verzogen seine Eltern nach Bielefeld. Hier besuchte er die Bürgerschule und trat dann in die
k a u f m ä n n i s c h e Lehre. 1907 wurde er Schiffsjunge in der Kriegsmarine. Nach einjähriger
Auslandsreise auf dem Segelschulschiff „Charlotte", diente er auf mehreren Kriegsschiffen.
Kurz vor Kriegsausbruch 1914 kam er zur M a rine-Luftschiffahrt. V o m 1. Juni 1923 g e h ö r t e
Max Pruss der Verkehrsabteilung der Luftschiffbau-Zeppelin GmbH, und später der
Zeppelin-Reederei an. Hier nahm er an sämtlichen Fahrten der Nachkriegsluftschiffe
bis
zur Katastrophe des Luftschiffes .Hindenburg'
teil, dessen Kommandant er war."
Luftschiffkapitän Pruss schrieb an Dr. Glaß
1950 einen Brief, in dem er u. a. berichtete:
„Das Luftschiff .Hindenburg' hatte große, geschmackvoll
eingerichtete
Aufenthalts- und
S p e i s e r ä u m e , eine Bar und einen Rauchsalon.
Die Kabinen waren mit Kalt- und Warmwasser, Lüftungs- und Heizungsanlagen versehen.
Sogar ein F l ü g e l befand sich an Bord.
A u ß e r sieben Reisen nach S ü d a m e r i k a legte
das Schiff 1936 zehn Reisen nach den USA
zurück. Bei der ersten Landung 1937 am 6. Mai
wurde es in Lakehurst durch eine Explosion
zerstört. Dreiunddreißig Personen fielen der
Katastrophe zum Opfer. Ich selbst erhielt
schwerste Verbrennungen, an deren Folgen ich
noch heute zu leiden habe.
Die Ursache der Katastrophe konnten nicht
g e k l ä r t werden. Die Untersuchungskommission
hat beide M ö g l i c h k e i t e n offen gelassen, entweder Sabotage oder Entzündung des Wasserstoffgases durch luftelektrische Einflüsse. Da
nur die U S A über g r ö ß e r e H e l i u m v o r r ä t e verf ü g e n , ist es zu begrüßen, daß man sich in
Amerika mit der Wiederingangsetzung
des
Luftschiffverkehrs befaßt.
Rückblickend kann ich wohl behaupten, daß
das Zeppelin-Luftschiff nicht nur ein ausgezeichnetes, komfortables Verkehrsmittel war,
sondern — wie wir es bei zahlreichen Empf ä n g e n und Ehrungen durch Staatsoberhäupter
und Regierungen feststellen konnten — im
Ausland auch eine v ö l k e r v e r b i n d e n d e Mission
erfüllte
Ich selbst habe 161mal den Ozean
ü b e r q u e r t und nahezu zwei Millionen Kilometer in, der Luft zurückgelegt."
1. J u n i
Das O s t p r e u ß e n b l a t t
B r i e f e an
Das Lebensdrama der G e r d a Gryger
In Folge 18 vom 4. Mai berichteten wir in
einem Bildartikel „Eine Ostpreußin
kämplt um
ihren Namen" von dem seltsamen und schweren
Schicksal der Frau Gerda Gryger, die 1925 als
Dreijährige
mit ihren Eltern und Brüdern aus
Friedland in Ostpreußen
nach Rußland
ging.
Die Brüder wurden dort schuldlos erschossen,
die Eltern verschleppt. 1956 kam Gerda Gryger mit ihren beiden Töchtern nach Westberlin-,
dort führt sie einen geradezu verzweifelten
Kampl mit den Behörden,
daß sie nicht als
irgendeine beliebige Russin gilt, sondern amtlich als Gerda Gryger anerkannt wird.
Nach der Veröffentlichung
des Berichtes
schrieb Frau Gryger an uns u. a.:
„Es ist ein Lichtblick in meinem schweren
Leben. Viel Freude hatte ich durch die Veröffentlichung des Artikels im Ostpreußenblatt,
und zwar habe ich einen Brief von einem ehemaligen Freund meines Bruders erhalten, der
sich noch mit meinem Bruder in Rußland schrieb,
und gleich fiel mir ein Bild meines
toten
Bruders entgegen. Sie k ö n n e n sich nicht vorstellen, wie mir zumute war, nach so vielen
lahren ein Bild von meinem toten Bruder zu
erhalten. Es ist auch nicht nur dieses allein,
aber durch den Schriftwechsel meines Bruders
mit seinem Freund, wird es mir hoffentlich
möglich sein, doch zu beweisen, daß ich in
Deutschland geboren bin und auch Gerda Gryger heiße. Auch ist noch eine große Freude zu
Hause gewesen, als ich von Besorgungen nach
Hause kam. Es lagen in der Küche zwei Zentner Briketts und Holz Da habe ich doch nun
das Gefühl gehabt:
ich bin unter Deutschen
und in der Heimat.
Denn diesen Glauben
haben mir fast manche Behördenstellen genommen; aber durch die Geschäftsstelle der Landsmannschaft Ostpreußen in Berlin die mir mit
Rat und Tat immer tatkräftig zur Seite stand,
ist immer wieder mein Mut gestärkt worden.
So habe ich doch schon recht vielen zu danken,
Ihnen und allen anderen, die nicht gleichgültig
an meinem Schicksal vorbeigehen und mir vor
allen Dingen glauben "
Inzwischen sind bei uns zwei Briefe eingetroffen, die wir an Frau Gryger weitergeleitet
haben. Sie sind so überzeugend
und enthalten
so viele Einzelheiten, daß gar kein Zweifel an
der „Echtheit"
von Gerda Gryger bestehen
kann. Frau Johanna Niesner schreibt u. a.:
„Da ich im Ostpreußenblatt das Lebensdrama
der Gerda Gryger gelesen habe, ging es mir
durch und durch. Da sagte ich gleich, das ist
die Nichte meiner Schwiegermutter
Pauline
Niesner, geb. Gryger,
deren Bruder Gustav
Gryger 1925 von Friedland auswanderte. Meine
Schwiegermutter hat sehr mit ihm geschimpft,
da er gute Arbeit in Friedland als Elektromeister hatte. Die S ö h n e wurden in Rußland
erschossen Dann hat meine Schwiegermutter
die Nachricht erhalten vom Tode der S ö h n e
durch die Nichte. Die Eltern wurden fortgeholt,
zuerst der Vater, dann später die Mutter. Nun
stand sie allein da. Sie hatte geschrieben, daß
sie am Ende ist und die langen Kleider von
der Mutter trage. Da hatte sich meine Schwiegermutter mit dem Roten Kreuz in Berlin in
Verbindung gesetzt; sie wollte sie raushaben
Leider dauerte es nicht lange
da war jede
Antwort zu Ende Das Rote Kreuz ist bei meinen Schwiegereltern draußen gewesen; das
Rote Kreuz konnte nichts mehr machen. Nun
ist es der Fall, daß sie sich einen Reisepaß
besorgt hat, um herauszukommen. Weiß selbst,
wie das ist, da sie so lange unter der Russenherrschaft leiden mußte. Ich selbst war interniert
von April 1945 bis Mai 1951 Da haben sich
viele vor Angst falschp Namen zugelegt. Aber
dieser Fall ist ja noch schlimmer."
Frau Elise R. schreibt u. a.:
„Tieferschüttert war ich, als ich den Lebenslauf der Gerda Grvger las Habe ich doch oft
noch an sie und ihre Eltern gedacht und auch
zuweilen noch von ihnen gesprochen.
Ihre
Eltern, die Brüder Ernst und Georg und auch
Gerda habe ich persönlich als ganz kleines
Kind gekannt. Ich w e i ß auch noch genau, als
sie nach Moskau mit dem D-Zug reisten, haben
wir noch gewinkt, an der Blockstelle 137 zwischen L ö w e n h a g e n und Gr -Lindenau. Herr Gustav Grvger war beschäftigt im Ostpreußenwerk
in Friedland und dort ist Gerda auch geboren
Ich wohnte mit der Familie in einem Hau?
und kenne deshalb alle persönlich. Habe auch
die Briefe gelesen, die sie die erste Zeit aus
Rußland schrieben. Anfangs waren auch noch
Rubel im Brief, weil es ihnen gut ging, schrieben sie. Nach einer langen Pause schrieben
die Eheleute Gryger, daß ihre beiden Söhne
verhaftet waren. Nun qalt ihre ganze Sorge
ihrer Tochter
Sie wollten sie gerne nach
Deutschland schicken. Vom Roten Kreuz kam
noch einmal eine Anfrage an Familie Niesner,
ob sie Gerda Gryger bei sich aufnehmen möchten. Die sagten auch gleich zu Es hat sich aber
nach dieser Zeit nichts mehr gemeldet Durch
das Deutsche Konsulat erhielten sie noch pinen
Brief von G. Grvger mit einem Zeitunnsausschnitt aus der„Prawda", mit unzähligen Namen
von Erschossenen
Darunter waren auch die
Namen Ernst und Georg Gryger,
dieselber
hatte der Vater noch angekreuzt."
Wir berichten über das Schicksal von Frau
Gryger so ausführlich,
um an unserm Teil zu
hellen, und auch weil wir aus sehr zahlreichen
Zuschritten und Anfragen nach der Anschrift
senen, wie sehr dieser traurige Fall bei vielen
unserer Leser eine echte Hilfsbereitschaft au?
qelöst hat.
Ungezählte Heimatvertnebene besaßen nicht*
was als Urkunde gelten konnte, als sie hier
im Westen ankamen, und doch wurden sie auch
1957 / S e i t e 5
reufjenblaff
amtlich als die Person anerkannt, die sie waren.
Der Fall Gerda Gryger Ist gewiß
ungewöhnlich,
aber er ist jetzt sc klar, daß auch eine von Mißtrauen durchtränkte
und auf Urkunden erpichle
Behörde die leidgeprülte
Frau endlich auch amtlich als Gerda Gryger anerkennen sollte.
Rentennot und
„Diätenschinden"
Liebes Ostpreußenblatt!
Die Hoffnung auf die so lange mit großen
Worten v e r k ü n d e t e und von uns mit Sehnsucht
erwartete Verbesserung unserer Renten endete
auch in meiner Familie mit einer furchtbaren
Enttäuschung. Nominell sollte die Rente für
meine Frau und mich um einen Betrag von
rund 50 D M heraufgesetzt werden. Obwohl das
im Hinblick auf die ständig steigenden Preise
wirklich keine ü b e r w ä l t i g e n d e Verbesserung
ist, haben wir uns doch über diese Mitteilung
gefreut. Wie groß war also unsere Enttäuschung, als man uns mitteilte, daß gleichzeitig
ab sofort die uns für Lebenszeit zugesicherte
Unterhaltshilfe in H ö h e von rund 25 D M einbehalten wird. Es ist mir bekannt, daß andere
Schicksalsgenossen, die wie wir auf eine wirklich gerechte Verbesserung unserer so schmalen
Einkünfte rechneten, ebenso schlecht oder sogar noch schlechter abschnitten.
W ä h r e n d man uns so abfertigte, scheint für
andere doch noch genug Geld im Staatssäckel
vorhanden zu sein.
Aus der „Deggendorfer
Zeitung", die wir hier lesen, erfuhr ich, daß
manche Abgeordnete des bayerischen Landtages alles mögliche versuchen, um ihre Parlamentsdiäten in sehr merkwürdiger Weise aufzubessern.
Es hat sich, wie die bayerische
Presse berichtete, herausgestellt, daß Herren,
die auch mit ihrem Normalgehalt wohl zufrieden sein könnten, jede Klausel für die Abgeg e o r d n e t e n b e z ü g e nützen, um ja auf Höchstbeträge zu kommen. Die Blätter berichten, daß
es im bayerischen Landtag mindestens ein halbes Dutzend Abgeordnete verschiedener Parteien gibt, die nominell im Landtagsbüro immer noch a u s w ä r t i g e Adressen angeben, obwohl sie in Wirklichkeit mit Frau und Kind
längst in München wohnen und dort auch ihr
ganzes Leben verbringen. Jeder bayerische Abgeordnete erhält nämlich von vornherein monatliche Grunddiäten in der H ö h e von 650 DM,
hierzu eine A u f w a n d s e n t s c h ä d i g u n g von 250
DM, zusammen also 900 D M , zu denen dann
noch Tagegelder für die Sitzungen kommen.
Wohnt der Abgeordnete in München, so bekommt er pro Sitzung zusätzlich noch 20 D M ,
hat er aber seinen Wohnsitz auswärts, so steigt
dieser Satz auf 30 D M , wobei ihm pro Woche
auch noch ein Reisetag mit 30 D M bezahlt
wird. Für den Münchener Abgeordneten soll
natürlich der Reisetag nicht gerechnet werden,
da er ja gar nicht zu reisen braucht. Einige
ganz kluge Herren haben daraufhin weiterhin
als Hauptwohnsitz einen Ort außerhalb Münchens angegeben, obwohl sie längst Wohnungsinhaber in München sind und hier auch arbeiten.
Wie muß es uns Rentner anmuten, wenn wir
hören, daß zu den Abgeordneten, die zu den
900 D M Festdiäten und Aufwandsentschädigung unbedingt auch noch die höchsten Tagegelder beantragen, auch der Präsident der
Bodenbank, Dr. Carljörg Lacherbauer gehört,
der zwar in München in der Widenmayerstraße eine große Wohnung besitzt, aber den
Ort Lenggries bei Bad Tölz als Hauptwohnsitz
benennt.
Dr. Lacherbauer hat nach Ansicht
auch der Altbayern eine solche Ausschöpfung
aller Finanzen nicht nötig, denn er verdient allein in seinem Amt als Bankpräsident, wie die
„Deggendorfer Zeitung" meldet, jährlich mehr
als 50 000 D M !
Während also bei uns Rentnern um jeden
Pfennig gefeilscht wird, lassen sich diese Herren nichts abgehen. Der Landtagspräsident hat
etwas verlegen erklärt, er handele sich seiner
Ansicht nach nicht um eine Täuschung oder
gar „Diätenschinderei", er wolle aber mit den
Herren einmal über den Fall reden. Der Staat
will jedenfalls nicht auf Zurückzahlung der
überbezahlten Bezüge drängen. Präsident Lacherbauer, der sogar selbst im parlamentarischen Ältestenrat sitzt, hat übrigens an das
Landtagsamt einen Brief gerichtet, in dem er
mitteilt, er m ü s s e neben seiner hochherrschaftlichen Münchener Wohnung auch seine Landwohnung in Lenggries behalten — schon „weGefahren des Atomzeitalters". . .
T. H .
Kreis Deggendorf, Bayern
Der Geburtsort
Winrichs von Kniprode
In der Folge 20 veröffentlichten
wir innerhalb
der Reihe „Blätter
ostpreußischer
Geschichte"
eine Würdigung
der glücklichen
Regierung des
Hochmeisters Winrich von Kniprode (1351 bis
'382), die Dr Gause verlaßt
hatte. Winrich,
aus dem erloschenen rheinischen Geschlecht
Kniprode, stammte aus Knipprath.
Ergänzend
teilt Amtsdirektor Gabel von der Gemeinde
Monheim (Regierungsbezirk Düsseldorf)
dem
Ostpreußenblatt
mit:
„Die Flurbezeichnung Knipprath gehört zur
Gemeinde Monheim. Hier handelt es sich nicht
im einen Ortsteil. Bis Kriegsende stand an dei
vermutlichen Stelle des früheren Rittersitzes
die völlig vom Wald umgeben ist, noch da«
ö r s t e r h a u s des Grafen von Nesselrode, der Be
sitzer des sogenannten Waldes ist. Der Knipprather Wald ist unbewohnt. Es gibt dort weder
n
I
Winrich von Kniprode. — Dieses Bild hängt im
Sitzungssaal der Katholischen Kirchengemeinde
Monheim im Bezirk Düsseldorf.
eine Gedenktafel noch sonst ein sichtbares Erinnerungsmal. Die Gemeinde Monheim ist aber
im Besitz eines Bildes in Lebensgröße, das zur
Erinnerung an den Hochmeister im Sitzungssaal
der katholischen Kirchengemeinde steht . . •"
Im vorigen Jahre wurden in dem Wald
Überreste einer mittelalterlichen Siedlung entdeckt. Zu den Fundstücken g e h ö r t e auch ein
alter Mühlstein. Es ist zu vermuten, daß in der
N ä h e dieser Fundstelle die Burg des Geschlechtes Kniprode gestanden hat. Grabungen, die den
Beweis dieser Annahme erbringen könnten,
sind noch nicht unternommen worden.
In seiner Heimat, dem Bergischen Land, ist
der tatkräftige und weise Hochmeister Winrich
von Kniprode — eine der größten Gestalten
des deutschen Mittelalters — ebenso unvergessen geblieben wie im Gedächtnis der Ostpreußen.
Schulpflicht lange vor Westeuropa
Es ist noch viel zu wenig bekannt, daß Preußen, was die Einführung der Schulpflicht angeht,
vor England und Frankreich steht.
Durch ein „General-Edikt" Friedrich W i l helms I. vom 28. September 1717 — vor zweihundertvierzig Jahren! — wurde in Preußen
als dem ersten Staat der Welt die allgemeine
Schulpflicht eingeführt. Der König hat in unserer Heimatprovinz 1500 Schulen eingerichtet;
1100 wurden neu gebaut. Die Schulen standen
auf königlichem Domänenland. 1739 bei seinem letzten Aufenthalt in Ostpreußen, äußerte
sich der König auf einer Schulkonferenz mit
Befriedigung über die Leistungen. Der Monarch ordnete den Bau weiterer Schulen an,
um den Kindern einen langen Schulweg zu er-'
sparen, und er ermahnte die Mitglieder der
Schulkommission, eifrig zu sein, denn sie müßten sich vor Gott am jüngsten Tag verantworten; er selbst würde sie „an jenem Tage daselbst verklagen", falls sie die ihnen übertragenen Aufgaben nachlässig ausführen sollten.
Das Schulwesen wurde unter erheblichen
Opfern der Gemeinden und mit Staatszuschüssen ständig verbessert und ausgebaut, w ä h rend in anderen Ländern weit weniger für die
Volksbildung getan wurde. In der Landeskunde
der Provinz Preußen aus dem Jahre 1835,
einem Handbuch für die Volksschullehrer, wird
bemerkt, daß in Frankreich noch im Jahre 1829
unter den 38 135 vorhandenen Gemeinden
13 984 ohne jede Schule waren und daß in
London von 110 000 schulfähigen Kindern nur
etwa 8000 Schulunterricht erhielten. Es heißt
dann weiter, unter Hinweis auf die Verhältnisse im damaligen Frankreich:
„Wenn unter 32 Millionen Einwohnern fünfzehn Millionen (also fast die Hälfte) nicht lesen k ö n n e n und von etwa zehn Millionen Kindern kaum zwei Millionen Schulunterricht genießen, so gibt es in unserer Provinz keine
Gemeinde, die nicht mehrere Schulen hätte,
und die g e m e i n n ü t z i o e n Kenntnisse
(Lesen,
Schreiben, Rechnen) sind bereits als Gemeingut der Bewohner zu betrachten, wenngleich
hie und da einzelne Ausnahmen vorkommen.
In welchem Grade die Teilnahme und Sorgfalt für das Schulwesen zugenommen, mag man
aus der bedeutenden Vermehrung in allen
Teilen der Provinz abnehmen." — In Ostpreußen war die Zahl der Volksschulen im Jahre
1832 auf 2516 gestiegen.
E. S.
Der Literaturpreis der Kunstlergilde FfM'ngen wird
tu Höhe von 1500, - DM bei der im Oktober stattfindenden Eßlinger Begegnung 1957 zum erstenmal
vergeben werden. Der Pre s kann auch geteilt werden.
Gedacht ist er für Arbeiten (Prosa, Lyrik, Drama,
Essay), die den deutschen Osten oder die B-o-nn-ing
«wischen Deutschen und den Völkern im Os!." behandeln, und die in der Zeit vom 1. Januar 1955
bis zum 31. Mai 1957 veröffentlicht worden sind.
\
Jahrgang
1. J u n i 1957 / S e i t e 6
3 t u $ fon o r t p c c u ß i f d j e n t j e i m a t f c t i f e n • • -
2. J u n i : E b e n r o d e ( S t a l l u p ö n e n ) , K r e i s t r e f f e n i n
Kassel, Nordischer Hof, g e g e n ü b e r Hauptbahnhof.
Osterode, Jahreshaupttreffen i n H a m b u r g - N i e n stedten, E l b s c h l o ß b r a u e r e i .
M e m e l Stadt u n d L a n d , K r e i s t r e f f e n , H a n n o v e r Limmer, Kurhaus Limmerbrunnen.
Heydekrug,
Kreistreffen,
Hannover-Limmer,
Kurhaus Limmerbrunnen.
Pogegen, Kreistreffen, H a n n o v e r - L i m m e r , K u r haus L i m m e r b r u n n e n .
Lotzen, Kreistreffen, Hannover, Fleischer-Casino,
Kurt-Schumacher-Straße.
Bartenstein, Kreistreffen, Rendsburg, Bahnhofshotel.
8 J u n i : K ö n i g s b e r g - L a n d , gemeinschaftliches K r e i s treffen
mit den Heimatkreisen
FischhausenLabiau und Pr.-Eylau i n München, FranziskanerK e l l e r , H o c h s t r a ß e 7 (ab H a u p t b a h n h o f m i t
S t r a ß e n b a h n l i n i e n 1, 7, 17, 19, 21 u n d 29).
Fischhausen,
gemeinschaftliches
Kreistreffen,
M ü n c h e n , F r a n z i s k a n e r - K e l l e r , H o c h s t r a ß e 7.
L a b i a u , gemeinschaftliches Kreistreffen, M ü n chen, F r a n z i s k a n e r - K e l l e r , H o c h s t r a ß e 7.
P r . - E y l a u , gemeinschaftliches K r e i s t r e f f e n , M ü n chen, F r a n z i s k a n e r - K e l l e r , H o c h s t r a ß e 7.
15. u n d 16. J u n i : A n g e r a p p , J a h r e s h a u p t t r e f f e n i n
Mettmann.
Angerburg,
Hauptkreistreffen
i n Rotenburg
(Hann).
16. J u n i : L y c k , K r e i s t r e f f e n i n B e r l i n N W 21, V o l k s haus T i e r g a r t e n ( T i e r g a r t e n f e s t s ä l e ) , P e r l e b e r g e r
S t r a ß e 62 ( S t r a ß e n b a h n 2, 25, 35; S - B a h n b i s P u litzstraße, Anschlußlinien mit Ubergang Autobus 1, 16, 24 u n d 25, S t r a ß e n b a h n 3, 23 u n d 44).
17. J u n i : S c h l o ß b e r g ( P i l l k a l l e n ) , H a u p t k r e i s t r e f f e n
in W i n s e n (Luhe), S c h ü t z e n h a u s .
22. u n d 23. J u n i : G u m b i n n e n , H a u p t k r e i s t r e f f e n i n
Bielefeld.
30. J u n i : P r . - E y l a u , K r e i s t r e f f e n i n V e r d e n / A l l e r ,
Lokal Grüner Jäger.
7. J u l i : Seestadt P i l l a u , T r e f f e n i n E c k e r n f ö r d e .
Osterode, K r e i s t r e f f e n , F r a n k f u r t a m M a i n , Ratskeller.
14. J u l i : B a r t e n s t e i n , H a u p t k r e i s t r e f f e n i n N i e n burg/Weser.
20. u n d 21. J u l i : R a s t e n b u r g , K r e i s t r e f f e n m i t P a t e n s c h a f t s ü b e r n a h m e i n Wesel/Niederrh., Niederrhein-Halle.
21. J u l i : A n g e r a p p , K r e i s t r e f f e n i n H a m b u r g , S ü l l dorfer Hof.
Treuburg. Kreistreffen i n Opladen, Stadthalle.
27. u n d 28. J u l i : E l c h n i e d e r u n g , J a h r e s h a u p t t r e f f e n
in Nordhorn.
28. J u l i : O s t e r o d e , K r e i s t r e f f e n i n H a n n o v e r - L i m m e r ,
Limmerbrunnen.
8 / F o l g e 22
Das O s t p r e u ß e n b l a t t
haben, auffordern, uns sofort ihre jetzige A n s c h r i f t
u n t e r g l e i c h z e i t i g e r A n g a b e des l e t z t e n H e i m a t w o h n orts bekanntzugeben, damit gleichzeitig auch eine
Berichtigung der K r e i s k a r t e i erfolgen kann. A u s
Zeit- u n d R a u m e r s p a r n i s g r ü n d e n m u ß davon abgesehen w e r d e n , die N a m e n derer a u f z u f ü h r e n , deren
Anschriften m i t denen unserer K r e i s k a r t e i nicht
mehr übereinstimmen.
A l l e Landsleute aus d e r Stadt Ragnit, d i e i n
Frankfurt/a. M . oder i n unmittelbarer N ä h e w o h n e n , w e r d e n g e b e t e n , sich b a l d m ö g l i c h s t m i t L a n d s m a n n H e r b e r t Z i m m e r , F r a n k f u r t / a . M . 24, E g e s t r .
N r . 30. i n V e r b i n d u n g z u setzen.
L a n d s l e u t e , f ü g t b i t t e a l l e n A n f r a g e n stets a u s r e i c h e n d e s R ü c k p o r t o b e i u n d g e b t stets d i e letzte
Heimatanschrift an. Dadurch werden Rückfragen
und Verzögerungen i n der Bearbeitung vermieden.
Gert-Joachim Jürgens.
Kreisgeschäftsführer
L ü n e b u r g . K e f e r s t e i n s t r a ß e 27
schon s e h r n i e d r i g e n S o n d e r f a h r p r e i s e s i c h n o c h
weiterhin erheblich verringern. Dadurch w i r d n u n
w i r k l i c h j e d e m L a n d s m a n n d i e M ö g l i c h k e i t geboten,
am Jahreshaupttreffen
i n Nordhorn teilzunehmen
u n d unseren schönen Patenkreis n ä h e r kennenzulernen. Weitere Nachrichten folgen.
Johannes Klaus, Kreisvertreter,
(24b) H u s u m , W o l d s e n s t r a ß e 34
es s i c h u m s c h w i e r i g e Fälle: handelt
A - ^ n n t a ^ .
l
t^. k£^i^?eT^r
sind ergangem
F
Ebenrode
. Schmidt, Schleswighofen
(Stallupönen)
SchloßbergPillkallen
U
Betrifft Altersheime. I n den landschaftlich schön
gelegenen A l t e r s h e i m e n unseres Patenkreises H a r burg sind mehrere Plätze frei.
I n t e r e s s e n t e n w o l l e n s i c h b i s z u m 12. J u n i a n
Kreisoberinspektor Waldeck, Landkreis Harburg, i n
Winsen wenden. Sie erhalten dann Auskunft ü b e r
die n ä h e r e n B e d i n g u n g e n .
Dr. Wallat, Kreisvertreter
(24a) W e n n e r s t o r f ü b e r B u c h h o l z
Kreis Harburg
r
h
Bu nd es tfef%n i n B o c h e n '200 T e i l n e h m e r a u s ^ u n serm H e i m a t k r e i s gemeldet.
\f f 5
i
n LeiM a i wahrscheinlich noch "berschrit
w o den. L g
d e r w a r u n s nur d a s L o k a l
" * u h i e für e ' i w a «
P e r s o n e n z u g e w i e s e n w o r d e n . S»o « e n
' „ ff"",
tigt, n a c h d e r K u n d g e b u n g n o c h w e i t e i e v i e r G a s t
statten h i n z u z u n e h m e n , d e n n das R e s t a u a n t L e h m
k ü h l e w a r bereits a m V o r m i t t a g derart ü b e r ' U l l t .
d a ß es k a u m m ö g l i c h war. s i c h f i s c h e n d e n ™ , ' ]
h i n d u r c h z u d r ä n g e n , ohne die Knöpfe' , y ° " ™
"
zu v e r l i e r e n . N a c h e i n i g e n B e m ü h u n g e n R e l a n g es
uns d i e r e s t l i c h e n T e i l n e h m e r a u f d i e a n d e r e n L o D
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F ü r unser Hauptkreistreffen i n W i n s e n / L u h e a m
I „ d e m Ä ' u h l e . Gaststätte, Bochum Nord17. J u n i , d e m T a g d e r E i n h e i t , m a c h e n w i r n o c h m a l s d a r a u f a u f m e r k s a m , d a ß w i r f ü r S o n n t a g , d e n r i n g 57 w o sich h a u p t s ä c h l i c h E y d t k u h n e r L a n d s l e u t e z u s a m m e n g e f u n d e n hatten, s i n d z w e i B r i l e n
16.
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E h e m a l i g e G e n d a r m e r i e b e a m t e des K r e i s e s
liegengeblieben, davon e i n e i m g r ü n e n E t u i .
Konzert gewinnen konnten.
Tilsit-Ragnit
befinden s i c h b e i F r a u E U s . K r ü g e r , H a m b u r g * ,
V o n 17 b i s 17.30 U h r f i n d e t e i n P l a t z k o n z e r t a u f
In V e r b i n d u n g m i t d e m Kreistreffen der LandsR a d e m a c h e r g a n g 2 I, und w e r d e n g e g e n E i n s e n d u n g
l e u t e a u s d e m K r e i s e T i l s i t - R a g n i t a m 16. J u n i i n d e m S c h l o ß p l a t z a m R a t h a u s statt, d e m sich u m v o n R ü c k p o r t o z u g e s a n d t .
»>*„..«i«,„„«r
G e s u c h t werden: D e r L e i t e r d e r G ü t e r a b f e r t i g u n g
H a m b u r g , w i r d a m V o r a b e n d , also a m S o n n a b e n d , 20 U h r e i n g r o ß e s K o n z e r t i m S c h ü t z e n h o f a n s c h l i e ß t .
d e m 15. J u n i , ab 19 U h r , eine b e s o n d e r e Z u s a m m e n - D e r E i n t r i t t b e t r ä g t 1,50 D M j e P e r s o n . D e r U b e r - E y d t k a u , G e o r g G e ß n e r , W i l l i T o m e s c h e i t a u s S t a d t kunft d e r ehemaligen M i t a r b e i t e r der K r e i s v e r w a l - s c h u ß w i r d d e r B r u d e r h i l f e O s t p r e u ß e n z u g e f ü h r t . felde, G u s t a v W o w e r e i t aus E b e n r o d e , u n d t r i t z
t u n g i n d e r G a s t s t ä t t e A l l e e - K r u g ( H . Schepners), F e r n e r g e b e n w i r b e k a n n t , d a ß d e r R u n d f u n k a m Beek', E b e n r o d e , S c h i r w i n d t e r S t r a ß e .
H a m b u r g 1, G r o ß e A l l e e 45. 5 M i n u t e n v o m H a u p t - S o n n a b e n d , d e m 15. J u n i , e i n e n Q u e r s c h n i t t d u r c h
R u d o l f de l a C h a u x , K r e i s v e r t r e t e r ,
das F r e i z e i t l a g e r , das v o m 13. b i s 17. J u n i i n W i n s e n
bahnhof, stattfinden.
(16) W i e s b a d e n , S o n n e n b e r g e r S t r . 67
Z u r T e i l n a h m e an dieser Veranstaltung, die uns stattfindet, b r i n g e n w i r d . A n m e l d u n g e n z u d e m
i m A u s t a u s c h a l t e r E r i n n e r u n g e n u n d n e u e r E r f a h - L a g e r w e r d e n n o c h b i s z u m 5. J u n i a n g e n o m m e n .
A
u
c
h
b
i
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t
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w
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Q
u
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h
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d
e
r
L
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d
s
l
e
u
t
e
,
Gumbinnen
rungen einige w e r t v o l l e u n d frohe Stunden k a m e radschaftlicher Verbundenheit bringen soll, fordern die a m Sonntag z u d e m O s t p r e u ß e n a b e n d k o m m e n ,
Haupttreffen i n der Patenstadt Bielefeld
w i r alle ehemaligen G e n d a r m e r i e b e a m t e n des K r e i - m i t genauer Zeitangabe a n A l b e r t F e r n i t z , W i n s e n /
Luhe, Riedebachweg, z u richten.
v o m 22. b i s 24. J u n i
ses T i l s i t - R a g n i t h e r z l i c h a u f .
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Dr. Brix
Fornoff
S o n n a b e n d , d e n 22. J u n i : 15 U h r , F e i e r s t u n d e i n
L a n d r a t a. D .
P o l i z e i r a t a. D . des F r e i z e i t l a g e r s u n d d e s H a u p t k r e i s t r e f f e n s b e - d e r A u l a d e r C e c i l i e n s c h u l e . E l s a - B r a n d s t r ö m - S t r a ß e
kannt:
D o n n e r s t a g , d e n 13. J u n i : b i s 18 U h r E i n t r e f f e n i m N r . 4 ( N ä h e J a h n p l a t z ) . — 16.30 U h r . B e g i n n d e s a l l Elchniederung
„ H a u s d e r J u g e n d " i n W i n s e n / L u h e u n d B e z i e h e n gemeinen Treffens i m H a u s des H a n d w e r k s , P a p e n d e r Q u a r t i e r e . — 19 U h r , A b e n d e s s e n , a n s c h l i e ß e n d m a r k t 11 (zu erreichen m i t S t r a ß e n b a h n l i n i e 1 i n
U n s e r K r e i s w a r b e i m B u n d e s t r e f f e n i n B o c h u m B e g r ü ß u n g d u r c h K r e i s v e r t r e t e r D r . W a l l a t u n d R i c h t u n g S e n n e f r i e d h o f b i s K r e u z s t r a ß e ) . — 17 U h r ,
w i e d e r s e h r s t a r k , u n d z w a r m i t e t w a 3500 L a n d s - O b e r k r e i s d i r e k t o r D r . D e h n . A n s c h l i e ß e n d g e g e n - S i t z u n g d e s K r e i s t a g s (kleiner S a a l , H a u s d e s H a n d leuten, vertreten.
werks). Besondere Einladungen ergehen nicht. A n seitige V o r s t e l l u n g .
W i r s p r e c h e n a l l e n E l c h n i e d e r u n g e r n , d i e das G e F r e i t a g , den' 14. J u n i : 8.30 U h r s p r i c h t S u p e r i n t e n - t r ä g e z u r T a g e s o r d n u n g b i t t e i c h b i s z u m 8. J u n i
bot d e r S t u n d e e r k a n n t e n u n d a u s a l l e n T e i l e n
— 19 U h r , L i c h t b i l d e r v o r t r a g v o n
d e n t G r o t e : 10.30 U h r , „ D e r P a t e n k r e i s H a r b ' i r g - e i n z u r e i c h e n .
Deutschlands nach B o c h u m k a m e n , herzlichen D a n k
aus. E b e n s o g i l t u n s e r D a n k d e m M ä n n e r g e s a n g v e r - L a n d " , O b e r k r e i s d i r e k t o r D r . D e h n o d e r S t e l l v e r - L a n d s m a n n G e b a u e r : G u m b i n n e n u n d S a l z b u r g . —
Tanz u n d Jugende i n „ E d e l w e i ß " i n B o c h u m - D a h l h a u s e n u n d s e i n e m t r e t e r ; 12 U h r M i t t a g e s s e n ; 14.30 U h r , g e m e i n s a m e s 20 U h r . U n t e r h a l t u n g s a b e n d ,
„. ,
C h o r l e i t e r , M u s i k d i r e k t o r H e r m a n n G r o s s j u n g , d e r S i n g e n ; 15 U h r , „ U n s e r H e i m a t k r e i s S c h l o ß b e r g " , s t u n d e .
S o n n t a g , d e n 23. J u n i : W a l d h e i m „ R ü t h " , B i e l e es sich n i c h t n e h m e n l i e ß , d i e l e t z t e n E l c h n i e d e r u n - L i c h t b i l d e r , F . S c h m i d t , S c h l e s w i g h ö f e n ; 17.30 U h r ,
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aßenger G ä s t e z u m A b s c h i e d m i t e i n e m H e i m a t l i e d z u
Gerd Jans v o m G e s a m t e u r o p ä i s c h e n Studienwerk bahnlinie 2 ab Hauptbahnhof bis Endstation Sieker,
erfreuen.
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(Weser),
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10
Uhr,
Oberkreisdirektor D r . Mavick u n d Landrat Zahn
Gottesdienst m i t einer P r e d i g t v o n Superintendent
aus N o r d h o r n , d e r e n h e r z l i c h e G r ü ß e i c h ü b e r b r i n - Seen", L i c h t b i l d e r v o r t r a g G e o r g H o f f m a n n .
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gen durfte, w a r e n z u i h r e m B e d a u e r n dienstlich v e r S o n n a b e n d , d e n 15. J u n i : 8.30 U h r , „ D i e s i c h a u s d e r
h i n d e r t . S i e l a d e n a b e r h e r z l i c h a l l e E l c h h i e d e r u n g e r W i e d e r v e r e i n i g u n g e r g e b e n d e n P r o b l e m e " ( B e g e g - m i t w i r k e n . — 11 U h r . B e g r ü ß u n g u n d A n s p r a c h e n .
z u m J a h r e s h a u p t t r e f f e n i n u n s e r e m P a t e n k r e i s e i n , n u n g m i t e i n e m j u n g e n L a n d s m a n n a u s d e r S B Z ) , — 12.30 U h r , M i t t a g e s s e n . — 13.30 U h r . K o n z e r t u n d
das a m 27. u n d 28. J u l i i n N o r d h o r n s t a t t f i n d e n w i r d . G e r d J a n s ; a n s c h l i e ß e n d A u s s p r a c h e . — 11 U h r , g e s e l l i g e s B e i s a m m e n s e i n m i t T a n z . — 14 U h r . T a A l s i h r Vertreter i n B o c h u m n a h m unser P a t e n - „Die A u f g a b e n d e r J u g e n d i n d e r Landsmannschaft", gung des S a l z b u r g e r V e r e i n s i m R e s t a u r a n t H u b e r schaftsdezernent, R e g i e r u n g s a s s e s s o r A s c h e , a n a l l e n A . W o e l k e , V o r s i t z e n d e r d e r L a n d e s g r u p p e N i e d e r - tus ( d r e i M i n u t e n v o m R ü t l i ) . — 14 U h r . Z u s a m m e n Veranstaltungen teil.
sachsen; 12 U h r , M i t t a g e s s e n : 14.30 U h r , G e m e i n - k u n f t d e r e h e m a l i g e n A n g e h ö r i g e n d e r F r i e d r i c h N o r d h o r n ist b e k a n n t l i c h d i e K r e i s s t a d t u n s e r e s sames S i n g e n ; 15 U h r , „ L a n d u n t e r d e m K r e u z " , u n d C e c i l i e n s c h u l e G u m b i n n e n m i t K a f f e e t a f e l i m
P a t e n k r e i s e s G r a f s c h a f t B e n t h e i m . W i r w i s s e n , d a ß T o n b i l d , G e o r g e S i m p s o n , F r i e d r i c h s g a b e ; 18 U h r , B e r g h o t e l „ S t i l l e r F r i e d e n " ( d r e i M i n u t e n v o m R ü t l i ) .
u n s e r e L a n d s l e u t e auch d o r t h i n so z a h l r e i c h w i e n u r R u n d f u n k a u f n a h m e , Q u e r s c h n i t t d u r c h d a s F r e i z e i t M o n t a g , d e n 24. J u n i : 8 U h r . O m n i b u s t a g e s f a h r t i n
m ö g l i c h k o m m e n w e r d e n . U m m ö g l i c h s t ü b e r a l l G e - l a g e r ; 20 U h r , G e f ü h r t e U n t e r h a l t u n g , S t e g r e i f - , d i e U m g e b u n g v o n B i e l e f e l d . A b f a h r t B r u n n e n s t r . ,
l e g e n h e i t z u b i e t e n , a u f recht b i l l i g e W e i s e n a c h S c h a t t e n - u n d S c h a r a d e n s p i e l e . T h i l o S c h e l l e r , W e - E c k e S c h i l l e r p l a t z ( N ä h e S t a d t t h e a t e r / R a t h a u s ) .
R ü c k k e h r e t w a 18 U h r . D i e T e i l n a h m e a n d i e s e r
S a m l ä n d i s c h - n a t a n g i s c h e s Pfingsttreffen N o r d h o r n z u g e l a n g e n , s o l l e n a u c h d i e s m a l a u s v i e - s t e r c e l l e .
len Orten Sonderfahrten m i t Omnibussen durchgeS o n n t a g , d e n 16. J u n i : 8.30 U h r , F a h r t d u r c h d e n F a h r t ist b e s o n d e r s z u emDfehlen. d a V e r k e h r s d i r e k f ü h r t w e r d e n . B i s h e r h a b e n sich f o l g e n d e L a n d s - K r e i s H a r b u r g - L a n d u n d d i e L ü n e b u r g e r H e i d e . 17 t o r F u c h s u n s w i e d e r f ü h r e n w i r d . W i r b i t t e n u m
in M ü n c h e n
leute b e r e i t e r k l ä r t , solche S o n d e r f a h r t e n z u o r g a - U h r , P l a t z k o n z e r t , a u s g e f ü h r t v o n d e r B u n d e s w e h r - p ü n k t l i c h e s E r s c h e i n e n . F a h r p r e i s f ü r d i e T a g e s f a h r t
Das bereits a n g e k ü n d i g t e T r e f f e n d e r H e i m a t k r e i s e n i s i e r e n :
k a p e l l e H a m b u r g (40 M a n n ) a u f d e m S c h l o ß h o f a m e t w a 5 D M . A n m e l d u n g e n e r b e t e n a n S t a d t i n s p e k K ö n i g s b e r g - L a n d , Fischhausen, L a b i a u u n d P r . - E y 1. D r . U l r i c h W o h l g e m u t h , B o c h u m , M o z a r t s t r a ß e 5; R a t h a u s ; 20 U h r , O s t p r e u ß e n a b e n d ( ö f f e n t l i c h ) i m t o r K a r l O l i v i e r , B i e l e f e l d , H a u p t s t r a ß e 3 a . Q u a r l a u w i r d a m P f i n g s t s o n n t a g , d e m 9. J u n i , i m F r a n z i s 2. S t a d t o b e r s e k r e t ä r W i l l y K r ö h n k e , D u i s b u r g - S c h ü t z e n h a u s W i n s e n . B e g r ü ß u n g K r e i s v e r t r e t e r D r .
t i e r w ü n s c h e bitte i c h sofort, s p ä t e s t e n s b i s z u m
k a n e r k e l l e r z u M ü n c h e n , H o c h s t r a ß e 7, s t a t t f i n d e n . H a m b o r n , K i e b i t z m ü h l e n s t r a ß e 4;
Wallat. Großes Konzert der Bundeswehrkapelle
3. K r e i s o b e r s e k r e t ä r i . R . F r a n z A b r o l a t , K ö l n , H a m b u r g . Z w ö l f B i l d e r a u s d e m H e i m a t k r e i s S c h l o ß - 10. J u n i , a n d a s s t ä d t i s c h e V e r k e h r s a m t . B i e l e f e l d ,
Der F r a n z i s k a n e r k e l l e r ist v o m Hauptbahnhof m i t
B
a h n h o f s t r a ß e , aufzugeben.
Preiswerte
Quartiere
d e n L i n i e n 1, 7, 17, 19, 21 u n d 29 b e q u e m z u e r r e i - V o r g e b i r g s s t r a ß e 1;
berg. A n s c h l i e ß e n d Tanz.
sind bei rechtzeitiger Bestellung ausreichend v o r 4. B a u u n t e r n e h m e r W i l h e l m S k a l i k s , G e l s e n k i r c h e n . D a s L o k a l i s t ab 9 U h r g e ö f f n e t . D i e H e i m a t h
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g e d e n k f e i e r f i n d e t u m 13 U h r statt; a b 15 U h r chen, V o h w i n k e l s t r a ß e 98;
5. K a u f m a n n B r u n o M a s u r a t h , H o f g e i s m a r (16), S c h ü t z e n h a u s W i n s e n ; 9.30 U h r , K r a n z n i e d e r l e g u n g s c h a f t s q u a r t i e r e f ü r e t w a 2 D M p r o P e r s o n b e r e i t g e Unterhaltungs- u n d Tanzmusik.
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D i e u n t e r z e i c h n e t e n K r e i s v e r t r e t e r b i t t e n d i e j e t z t M a r k t s t r a ß e 13;
Gumbinner Jugend: Dank dem Entgegenkommen
6. K r e i s a u s s c h u ß m i t g l i e d
Karl
Engelke,
D ü r e n der Einheit". Es sprechen Superintendent Grote,
i m süddeutschen R a u m wohnenden Kreisangehörigen
Kreisvertreter D r . E . Wallat, W i l l u h n e n , Oberkreis- der E l t e r n Bielefelder S c h ü l e r k ö n n e n Jugendliche
u m z a h l r e i c h e s E r s c h e i n e n . A l l e O s t p r e u ß e n s i n d ( R h e i n l a n d ) , M e r z e n i c h e r S t r a ß e 64;
d i r e k t o r D r . D e h n ; L a n d s m a n n G r i m o n i , M i t g l i e d an diesen T a g e n kostenlos u n t e r g e b r a c h t w e r d e n .
7.
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herzlich w i l l k o m m e n .
des B u n d e s v o r s t a n d e s u n d V o r s i t z e n d e r d e r L a n d e s - Ich b i t t e , Q u a r t i e r w ü n s c h e a n M i t t e l s c h u l l e h r e r
S t y r u m ) , F r i e d r i c h - K a r l - S t r a ß e 38;
Teichert, L u k a s , G e r n h ö f e r , v . E i e r n
8. F r a u Ilse G ü n t h e r , g e b . P o l l a k , P a t t e n s e n a . d . g r u p p e R h e i n l a n d - W e s t f a l e n . A n s e h l i e ß e n d k a m e r a d - F r i e d r i c h H e f f t . C e l l e . B u c h e n w e g 4. z u r i c h t e n .
schaftliches B e i s a m m e n s e i n .
L e i n e , I m M ü h l e n f e l d 9.
(Name u n d Anschrift bitte i n D r u c k s c h r i f t angeben.)
Tilsit-Stadt, Tilsit-Ragnit
E i n e A u s s t e l l u n g ü b e r d e n D e u t s c h e n O s t e n , ausW i r bitten alle Landsleute, die i n den genannten
Ich b i t t e s e h r d a r u m , d a ß u n s e r e G u m b i n n e r J u gestaltet
v o n d e n Winsener Schulen, w i r d i m S c h ü t - gend u n d auch alle d i e a n F r e i z e i t e n t e i l g e n o m m e n
N o c h m a l s t e i l e n w i r u n s e r e n L a n d s l e u t e n aus d e n O r t e n o d e r i n d e r N ä h e w o h n e n , sich schon jetzt z u r '
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b e n , a m S o n n a b e n d um 15 U h r , z u r F e i e r s t u n d e
beiden obigen Heimatkreisen mit, d a ß a m Sonntag,
A b 15 U h r w i r d e i n e B e r a t u n g s s t e l l e f ü r L a s t e n - i n d e r C e c i l i e n s c h u l e e r s c h e i n e n .
d e m 16. J u n i , i n H a m b u r g - N i e n s t e d t e n , E l b s c h l o ß - L a n d s l e u t e n a n z u m e l d e n . E r s t m a l i g i n d i e s e m J a h r e
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B r a u e r e i , unser gemeinsames
Jahreshaupttreffen
Hans Kuntze. Kreisvertreter
s t a t t f i n d e n w i r d . E s w i r d d a r a n e r i n n e r t , d a ß d e r z i e l l e S o n d e r z u s c h ü s s e s i c h e r s t e l l e n , d a ß d i e sonst w i r d e m p f o h l e n , U n t e r l a g e n m i t z u b r i n g e n , s o w e i t
H a m b u r g - B i l l s t e d t , S c h i f f b e k e r w e g 168
d a r a u f f o l g e n d e M o n t a g (17. J u n i ) e i n n a t i o n a l e r
F e i e r t a g ist, n ä m l i c h d e r T a g d e r d e u t s c h e n E i n h e i t !
Der Heimatkeis Tilsit-Stadt w ä h l t a n diesem Tage
Wehlau
f ü r d i e n ä c h s t e n f ü n f J a h r e (nicht d r e i J a h r e ) s e i n e n K r e i s a u s s c h u ß u n d dieser w i e d e r u m i n e i n e r a n Die Erwartungen, die w i r f ü r unser Wiedersehen
s c h l i e ß e n d e n Sitzung den Kreisvertreter u n d seinen
i n B o c h u m hegten, s i n d weit ü b e r t r o f f e n w o r d e n ,
Stellvertreter f ü r dieselbe Zeitspanne.
auch hinsichtlich der Besucherzahl. D a s w i r d e i n
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Sonderomnibusse z u m Jahreshaupttreffen
werden
jeder dankbaren Herzens b e s t ä t i g e n , d e r dort a n eingesetzt i n : B r e m e n v o m L a n d e s v e r b a n d B r e m e n , S e i t e 9 d i e s e r F o l g e steht, s o l l e n n o c h e i n i g e A n g a - G e m e i n d e g l i e d e r f o r t g e z o g e n s i n d .
w e s e n d w a r . W i e s t a r k u n d fest u n s e r e B i n d u n g e n
M a t h i l d e n s t r a ß e 17; F a h r p r e i s f ü r H i n - u n d R ü c k - b e n e r g ä n z e n .
Im K r a n k e n h a u s arbeiten zwei staatlich bezahlte an unsere geliebte u n d unvergessene H e i m a t sind,
f a h r t 6,50 D M ; K i e l v o n d e r G e s c h ä f t s s t e l l e d e r P a - F o l g e n d e ö f f e n t l i c h e G e b ä u d e s i n d z e r s t ö r t o d e r K a t h a r i n e n s c h w e s t e r n ; e i n e d r i t t e i s t G e m e i n d e - v e r r i e t u n s j e d e r H ä n d e d r u c k , d e n w i r t a u s c h t e n
t e n s t a d t T i l s i t i n K i e l , B e r g s t r a ß e 26, Z i m m e r 22. a u s g e b r a n n t : P o s t , n e u e B ü r g e r m e i s t e r e i , M i s s i o n s - s c h w e s t e r u n d l e b t v o n f r e i w i l l i g e n G a b e n . E i n e u n d j e d e r B l i c k , d e n w i r m i t u n s e r e n H e i m a t f r e u n F a h r p r e i s f ü r H i n - u n d R ü c k f a h r t 5,40 D M . A n m e l - h a u s ( P a t r e s k a p e l l e ) . A l t e r s h e i m u n d W a i s e n h a u s A n z a h l w e i b l i c h e r H i l f s k r ä f t e u n t e r s t ü t z t d e n A r z t d e n w e c h s e l t e n . E s w a r e i n b e g l ü c k e n d e s G e f ü h l ,
nebst S p i e l s c h u l e , E r z p r i e s t e r e i , V o l k s b a n k , K r a n - u n d d i e S c h w e s t e r n . A l s d i e B e h ö r d e d i e g e i s t l i c h e n
d u n g e n sofort e r b e t e n .
sich wiederzusehen u n d sich i n diesen S t u n d e n so
A m V o r a b e n d u n s e r e s g e m e i n s a m e n J a h r e s h a u p t - k e n k a s s e , T u r n h a l l e u n d e i n i g e N e b e n g e b ä u d e d e r S c h w e s t e r n d u r c h a n d e r e K r ä f t e e r s e t z e n w o l l t e , z u g e b e n , w i e m a n es d a h e i m g e w o h n t w a r . D i e s
treffens, also a m S o n n a b e n d , d e m 15. J u n i , w e r d e n K a s e r n e n .
e r k l ä r t e d e r A r z t , d a ß e r d a n n g e z w u n g e n w ä r e , sei h i e r ganz k u r z unseren L a n d s l e u t e n ü b e r m i t t e l t ,
V o n d r e i ß i g G e s c h ä f t s h ä u s e r n , d i e a u f d e m M a r k t seine T ä t i g k e i t i m K r a n k e n h a u s e i n z u s t e l l e n — e i n
i n H a m b u r g die beliebten Schultreffen stattfinden,
d e n e n es n i c h t v e r g ö n n t w a r , dieses M a l u n t e r u n s
zu denen alle ehemaligen L e h r k r ä f t e , S c h ü l e r u n d oder u m i h n standen, sind n u r noch sieben e r h a l - s c h ö n e r B e w e i s d a f ü r , d a ß unsere l i e b e n Ordens- zu sein. Sehr, sehr v i e l e O s t p r e u ß e n h a t t e n w e d e r
. S c h ü l e r i n n e n a l l e r J a h r g ä n g e h e r z l i c h e i n g e l a d e n t e n . D e r G e b ä u d e k o m p l e x i n d e r M i t t e des M a r k t - s c h w e s t e r n s i c h w e g e n i h r e r T ü c h t i g k e i t e i n e r b e - M ü h e n u n d Z e i t n o c h m a t e r i e l l e O p f e r g e s c h e u t ,
w e r d e n : V o n Studienrat i . R . Otto H a r b r u c k e r , K i e l , platzes u n d die H ä u s e r r e i h e a n d e r S ü d s e i t e (Altes sonderen H o c h s c h ä t z u n g erfreuen!
u m diese W i e d e r s e h e n s s t u n d e n z u e r l e b e n , d i e u n s
H o l t e n a u e r S t r a ß e 123, u n d D r . G ü n t h e r R u h n k e , F i n a n z a m t , G o t z h e i n , Z y w i n a , f e h l e n . A u f d e r n ö r d allen viel z u schnell verliefen.
Da Bischofsburg heute n u r einen A r z t hat, bilden
K i e l , H o l t e n a u e r S t r a ß e 312, f ü r das S t a a t l i c h e G y m - l i c h e n M a r k t s e i t e s t e h e n n u r d i e G e s c h ä f t s h ä u s e r
Unser Patenkreis Hoya, vertreten durch Oberkreisnasium, Tilsit, O b e r s t - H o f f m a n n - S t r a ß e ,
i n das F r a n k e n s t e i n u n d S t u e r t z ( R o g a l l a ) , i n d e m sich d a s sich b e i d e n v o n d e r s t a a t l i c h e n K r a n k e n k a s s e a n U n t e r s u c h u n g e n oft l a n g e
Schlangen direktor D r . S i e b e r t - M e y e r , entbot u n s seine h e r z k l e i n e K l u b z i m m e r des H o t e l s z u m K r o n p r i n z e n , staatliche F i s c h g e s c h ä f t b e f i n d e t ; d i e G e s c h ä f t s h ä u - g e o r d n e t e n
H a m b u r g 1, K i r c h e n a l l e e 46 ( g e g e n ü b e r d e m H a u p t - ser P o s c h m a n n u n d R o s e s i n d v e r s c h w u n d e n . D i e v o n W a r t e n d e n , so d a ß d i e U n t e r s u c h u n g e n s i c h l i c h s t e n G r ü ß e , e b e n s o d i e W e h l a u e r G r u p p e a u s
b a h n h o f ) . B e g i n n 18 U h r . — V o n D r . F r i e d r i c h W e - w e s t l i c h e H ä u s e r r e i h e w u r d e b i s a u f e i n G e b ä u d e bis i n d e n A b e n d h i n z i e h e n . I m K r a n k e n h a u s B e r l i n d u r c h L a n d s m a n n E n n u l a t u n d d u r c h d i e
Entsendung v o n Frau Christine Ney-Tapiau.
b e r , M a r n e / H o l s t . , B ä c k e r s t r . 7, f ü r d a s R e a l g y m n a s i - ' B u r d z y ) z e r s t ö r t , a n d e r ö s t l i c h e n S e i t e s t e h e n w i r d n u r d i e a m b u l a n t e B e h a n d l u n g d u r c h g e f ü h r t ;
Das F r e i z e i t l a g e r f ü r unsere W e h l a u e r J u g e n d ,
u m u n d d i e O b e r r e a l s c h u l e ( O b e r s c h u l e f ü r J u n g e n ) n u r das H a u s d e r K r e i s s p a r k a s s e , i n d e m eine N ä h - s c h w e r e r e F ä l l e w e r d e n a n d a s K r a n k e n h a u s i n
i n das g r o ß e K l u b z i m m e r des H o t e l s z u m K r o n p r i n - s t u b e e i n g e r i c h t e t ist, d i e A p o t h e k e , d i e H ä u s e r R ö ß e l v e r w i e s e n . Ist dies ü b e r f ü l l t , so w e r d e n d i e u m dessen Z u s t a n d e k o m m e n d i e K r e i s v e r t r e t u n g
P a t i e n t e n i n K r a n k e n h ä u s e r i n A l l e n s t e i n o d e r s i c h m ü h t e — s i e h e O s t p r e u ß e n b l a t t F o l g e 50, S e i t e
z e n . H a m b u r g 1, K i r c h e n a l l e e 46 ( g e g e n ü b e r d e m B a b i e l u n d R o c h k o w s k i .
S e n s b u r g gebracht. E s besteht d i e g e s e t z l i c h e V e r - 6 v o m 15. 12. 1956 u n d F o l g e 16, S e i t e 6 v o m 20. A p r i l
H a u p t b a h n h o f ) . B e g i n n 18 U h r . U m rege T e i l n a h m e
Die Bischofsburger Nebenstelle der polnischen
w i r d dringend gebeten, d a b e i diesem Treffen ü b e r Staatsbank hat sich i n den R ä u m e n d e r Raiffeisen- pflichtung, d a ß die F r a u e n z u r D u r c h f ü h r u n g einer — k ö n n t e i m L a u f e des M o n a t s J u l i stattfinden.
Entbindung die i m Bischofsburger K r a n k e n h a u s Unser Patenkreis Grafschaft H o y a ist l i e b e n s w ü r eine P a t e n s c h a f t s ü b e r n a h m e unserer ehem. Schule bank. i m alten M a g i s t r a t s g e b ä u d e , niedergelassen.
seitens e i n e r K i e l e r O b e r s c h u l e e n t s c h i e d e n w e r d e n D i e S t a d t v e r w a l t u n g h a t sich d i e o b e r e n R ä u m e i m b e s t e h e n d e s t a a t l i c h e E n t b i n d u n g s a n s t a l t a u f s u c h e n d i g e r w e i s e b e r e i t , d i e K o s t e n f ü r d i e U n t e r b r i n g u n g
s o l l . — V o n R e g i e r u n g s o b e r i n s p e k t o r K u r t F e l g e n - g l e i c h e n H a u s e gesichert. I m E r d m a n n s k i s c h e n H a u s e m ü s s e n .
und Verpflegung v o n zehn Jugendlichen z u ü b e r d r e h e r . K i e l , G e r h a r d t s t r a ß e 5. f ü r d i e H e r z o g - g e g e n ü b e r d e m W o h l f a h r t s a m t ist eine G e n o s s e n In d e n Schulen w i r d n u r polnisch u n d russisch nehmen. D a s S o m m e r l a g e r h e i ß t E y s t r u p u n d liegt
A l b r e c h t - S c h u l e , d i e N e i ß s c h e S c h u l e u n d d i e C ä c i - schaftskasse e i n g e z o g e n . I m B a r a n o w s k i s c h e n H a u s e
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n unserem Patenkreise. V o n den drei Aufenthaltsl i e n s c h u l e . i n d e n g r o ß e n S a a l des S t . - G e o r g e r - H o f , b e f i n d e t sich d i e P o s t . I n d e r E c k n i s c h e des M i l k a u - g e l e h r t . M a n h ö r t i n B i s c h o f s b u r g u n d a u c h i n S e n s - m ö g l i c h k e i t e n : 5. b i s 12. J u l i , 12. b i s 19. J u l i o d e r
H a m b u r g 1, K r e u z w e g 6 ( z w i s c h e n S t e i n d a m m u n d schen G e s c h ä f t s h a u s e s i n d e r K ö n i g s b e r g e r S t r a ß e b u r g U n t e r h a l t u n g e n i n d e u t s c h e r S p r a c h e , w e i l
19.
b i s 26. J u l i k ö n n t e n w i r u n s , j e n a c h A u s f a l l
G r . A l l e e ) . B e g i n n 20 U h r . — V o n F r a u A n n e m a r i e steht d i e j a h r h u n d e r t e a l t e h o l z g e s c h n i t z t e F i g u r des i n d e n S t ä d t e n w i e a u c h i n d e n D ö r f e r n r i n g s u m d e r M e l d u n g s w ü n s c h e , d i e a m m e i s t e n g e w ü n s c h t e
viele Deutsche w o h n e n . D i e ins L a n d gekommenen
P l a g e m a n n , K i e l , A r n d t p l a t z 3, u n d F r ä u l e i n G e r W
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he w ä h l e n . D i e Fahrtkosten m ü ß t e n die T e i l t r u d M o s e n t h i n . K i e l , D a n z i g e r S t r a ß e ( T h e o d o r - B r ü c k e n h e i l i g e n J o h a n n e s v o n N e p o m u k / d i e f r ü h e r P o l e n s t a m m e n a u s a l l e n G e g e n d e n Z e n t r a l p o l e n s . n e h m e r — J u n g e n u n d M ä d c h e n i m A l t e r v o n 15
S t o r m - S c h u l e ) f ü r d i e K ö n i g i n - L u i s e - S c h u l e u n d d i e i h r e n S t a n d o r t a n d e r D i m m e r b r ü c k e h a t t e . I n d e m A l s s i e nach O s t p r e u ß e n k a m e n , k o n n t e n v i e l e bis e t w a 25 J a h r e n — selbst t r a g e n . U m e i n e n U b e r e h e m a l i g e P o e l m a n n s c h e S c h u l e i n d i e A l t e W a c h e , L a d e n ist e i n e p o l n i s c h e B u c h h a n d l u n g u n t e r g e - n i c h t e i n m a l i h r e n N a m e n s c h r e i b e n . E s w u r d e n b l i c k z u e r h a l t e n , a n w e l c h e n F r e i z e i t e n u n s e r e J u H a m b u r g 1, G r . A l l e e 70, b e i m Z e n t r a l - O m n i b u s - b r a c h t , d e r e n F e n s t e r u n d T ü r e n w i e b e i d e n m e i - d a h e r A b e n d k u r s e f ü r A n a l p h a b e t e n e i n g e r i c h t e t . g e n d i n t e r e s s i e r t w ä r e , b i t t e i c h u m s c h n e l l s t e z u Die deutschen Hausbesitzer s i n d schlechter d r a n
B a h n h o f . B e g i n n 20 U h r . E s w i r d gebeten, K l a s s e n - sten G e s c h ä f t e n w e g e n d e r v i e l e n E i n b r ü c h e s t a r k
v e r g i t t e r t s i n d . D i e G e s c h ä f t e , d i e B a n k u n d d i e als d i e R e n t e n e m p f ä n g e r , w e i l s i e u n g e n ü g e n d e n ä c h s t u n v e r b i n d l i c h e M e l d u n g e n a n m i c h . D e r L a n u n d A b i t u r i e n t e n b i l d e r sowie Fotos dieser Schulen
desgruppe Niedersachsen d e r Deutschen J u g e n d des
m i t z u b r i n g e n S ä m t l i c h e L o k a l e l i e g e n i n u n m i t t e l - A p o t h e k e s i n d a u c h d i e ganze N a c h t ü b e r e r l e u c h - M i e t e n e r h a l t e n . F ü r e i n e g r o ß e , g u t e W o h n u n g
Ostens h ä t t e i c h d i e G e s a m t m e l d u n g e n d a n n b i s
e r h ä l t m a n i m M o n a t k a u m so v i e l M i e t e , w i e z w e i
b a r e r N ä h e des H a u p t b a h n h o f s H a m b u r g u n d s i n d tet.
z u m 20. J u n i w e i t e r z u g e b e n .
D i e s t ä d t i s c h e W a s s e r l e i t u n g ist z u w e i l e n a u ß e r K i l o g r a m m B u t t e r k o s t e n .
u n t e r e i n a n d e r gut i n sechs b i s acht M i n u t e n F u ß B e t r i e b . D a n n m u ß das W a i i e r d e n P u m p e n e n t B i t t e , l i e b e L a n d s l e u t e , d i e S i e diese N o t i z In u n w ' 1 zu e r r e i c h e n .
A u s einer W o h n u n g zogen die letzten polnischen
n o m m e n w e r d e n , w a s n a t ü r l i c h z u g r o ß e n U n z u t r ä g - M i e t e r a u s : u n d m i t i h n e n v e r s c h w a n d e n a l l e f r ü - s e r e m H e i m a t b l a t t l e s e n , g e b e n S i e diese N a c h r i c h t
W i r g r ü ß e n bis dahin alle unsere Landsleute i n
lichkeiten u n d z u einer unzureichenden
Wasser- heren Möbel, denn die Polen durften die i n den
a n Unsere J u g e n d w e i t e r u n d v e r s u c h e n S i e d ' e
heimatlicher V e r b u n d e n h e i t u n d freuen uns alle a u f
versorgung führen m u ß .
W o h n r ä u m e n b e f i n d l i c h e n S a c h e n a l s i h r E i g e n t u m J u n g e n u n d M ä d c h e n für d i e T e i l n a h m e z u g e w i n dieses W i e d e r s e h e n .
V o r einigen J a h r e n errichtete die polnische M i l i t ä r - betrachten. Solche s c h ö n e n M ö b e l w i e f r ü h e r gibt nen. S i e dienen d a m i t unserer H e i m a t !
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Ernst Stadie. Kreisvertreter f ü r Tilsit-Stadt,
es h e u t e i n B i s c h o f s b u r g n i c h t m e h r .
Strehlau. Kreisvertreter
h e r e n O b e r s c h u l e , u n d das H u h n s c h e H a u s a n d e r
(24b) K i e l , B e r g s t r a ß e 26
Karlsruhe-West, Hertzstraße 2
B a u m g r u p p e n
a m Ufer
des
stellv. K r e i s v e r t r e t e r f ü r T i l s i t - R a g n i t . K a s e r n e w u r d e aufgebaut. A u f den Baustellen K r a x s e e s
Msckelburg u n d Schulz a m M a r k t u n d Tischler J e n D r . B r i x , L a n d r a t a. D . ,
Pr.-Eylau
d r i t z k i b e i G l a s e r R a m l o w i n d e r Lar.ggasse e n t (24a) L ü n e b u r g
„ E i n e n ü b e r r a s c h e n d s c h ö n e n A n b l i c k " , so b e r i c h t e t
standen i m letzten J a h r zwei g r o ß e H ä u s e r b l o c k s
Es w e r d e n gesucht a u s : K i 1 g l s : F r a u G e r t r u d
ein L a n d s m a n n , „bietet der K r a x s e e heute: i n m e i m
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A n a l l e L a n d s l e u t e des K r e i s e s u n d a n d i e ehe- n u n g e n s e i n u n d d e r B ' o c k a m M a r k t e n ' T ' t v e r - ß i g e r J a h r e n w u r d e d i e K r a x s e e - S i e d l u n g geschafm a l i g e n M i t a r b e i t e r d e r f r ü h e r e n K r e i s v e r w a l t u n g m u t l i c h auch G e s c h ä f t s r ä u m e . E i n d r i t t e r B o c k a m fen, s p ä t e r k a m e n d i e U f e r - b z w . I n s e l b e p f l a n z u n - u n d E h e f r a u M a r i a , g e b o r e n e S c h i r r m a c h e r , u n d
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Bremen) —
M a r k t steht i m R o h b a u , u n d m i t i h m w ä r e d i e
T i l s i t - R a n t st E n d e A D r i l e i n v o n dem «ezs.v.
gen s a m t W e g a n l a g e n h i n z u . H e u t e s i n d B ä u m e u n d W e s k e i m : O t t o K i r s t e i n , g e b . 1899 i n S i e n k e n
K r e i s a . i S E . :u.j u n t e i zeichnetes R u n d s c h r e i b e n ge- R e b l i n s c h e M a r t s e i t e f e r t i g a u f g e b a u t . I n d i e s e m S t r ä u c h e r h e r a n g e w a c h s e n , d i e U f e r u n d d i e Insel
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1922
in Do'mrichtet w o r d e n , i n welchem u. a auf die v i e l f ä l t i g e n J a h r soll die Apothekenseite neu erstehen.
w i r k e n bewaldet, aus d e m G r ü n i h r e r G ä r t e n leuch- n h l . H n " I n . t
" W a 1 d e ck ; A u g u s t L e i s c h i n s k i .
Aufgaben unserer Kreissemeinschaft
hingewiesen
ten d i e r o t e n D ä c h e r d e r w e i ß e n h ü b s c h e n S i e d - O b e r i n s p e k t o r , u n d F r ä u l e i n E w e r t . R e n d a n t i n —
i n d e r k a t h o l i s c h e n
wurde.
D i e s p o n t a n e R e a k t i o n , d i e dieses R u n d - G o t t e s d i e n s t
l u n g s h ä u s c h e n hervor. D e r Kraxsee hat i n der T h BT a u : Franz H e r m a n n B r ä u e r u n d F r a u Arina
s c h r e i b e n b e i v i e l e n u n s e r e r K r e i s e i n g e s e s s e n e n aus- K i r c h e
Z w i s c h e n z e i t g a n z das i d y l l i s c h e A u s s e h e n eines F a m i l i e A d o l f K u h n k e . F r Is c hIn B
F r tz
g e l ö s t hat, b e w c st. d a ß sich d e r w e i t a u s g r ö ß t e T e 1
G o t t e s d i e n s t u n d P r e d i g t e n d ü r f e n — dieser Z w a n g t y o ' s c h e n . m a s u r i s c h e n Sees g e w o n n e n . D i e B a d e - H o f f m a n n : O t t o H o fFf m a nKylnU:
n: Frau Lesinski; Melkeru n s e r e r L a n c i s l e u t e noch m i t d e m H e i m a t k r e i s T i l - g i l t j a a l l g e m e i n f ü r das p o l n i s c h v e r w a l t e t e Ost- a n s t a l t ist v e r f a ' l e n . s t ö r t a b e r d e n G e s a m t e i n d r u c k
i n
,?, »
n
e o t Damaske und
s i t - R a g n i t s t a r k v e r b u n d e n f ü h l t u n d auch b e r e i t p r e u ß e n — i n p o l n i s c h e r S p r a c h e g e h a l t e n w e r d e n
nicht. I c h h a b e d e n K r a x s e e so a n e i n e m h e r r l i c h e n
B r u d e r r V a t e r soll R e v i e r f ö r s t e r g e w e s e n sein)
Ist, u n s e r e K r e i s g e m e i n s c h a f t z u f ö r d e r n .
Die katholische K i r c h e w u r d e i m vergangenen S o m - sonnigen Herbstnachmittag erlebt. W o h l t u e n d w a r
Bei allen Schreiben an d i e Heimatkreiskarteistelle
L e i d e r ist e i n g r o ß e r T e i l dieser R u n d s c h r e i b e n a l s m e r i n l i c h t e n F a r b e n a u s g e m a l t . E i n e O r g e l ist es. d i e S i e d ' u n g s s t r a ß e n a n z u s e h e n , d i e ungepflab
itte nicht zu vergessen, i n d e m Schreiben auch d e n
u n z u s t e l l b a r z u r ü c k g e k o m m e n . D a s l i e g t a b e r nicht noch n i c h t w i e d e r g e b a u t w o r d e n , z u m G o t t e s d i e n s t s t e r t e n . s a n d i g e n W e g e , d i e k l e i n e n V o r g ä r t e n m i t
a n d e r U n z u l ä n g l i c h k e i t u n s e r e r K r e i s k a r t e i , s o n d e r n s p i e l t e i n H a r m o n i u m H a u p t a m t l i c h s i n d z w e i p o l - den e i n f a c h e n H o l z z ä u n e n u n d v o r a l l e m m i t d e n e i ^ n e " H « ' T n * t w o h n o r t a n z u h e b e n .
V o n d e r Stadt K r e u z b u r ? sin't noch R l n w o h n e r v e r h a u p t s ä c h l i c h d a r a n , d a ß diese L a n d s l e u t e es u n t e r - nische G e i s t l ' c h e t ä t i g , j e d e n T a g h ä l t a b e r auch v i e l e n b u n t e n H e r b s t b l u m e n ( v i e l S o n n e n b l u m e n ) ,
zeichnisse z u m P r e i s e v o n 1 M i n B r i e f m a r k e n b e i
lassen h a b e n , u n s i h r e A n s c h r i f t e n ä n d e r u n g m i t z u - e i n a c h t z i g j ä h r i g e r deutscher P r i e s t e r . B e n e f i z i a n t
d i e H ä u s c h e n i n i h r e m schon e t w a s a l t e r s g r a u e n d e r H e i m a t k r e i s k a r t e i P r - E y l a u i n V e r d e n ( A l l e r )
t e i l e n . W i r m ö c h t e n a l l e n u n s e r e n L a n d s l e u t e n das K . d i e h e i l i g e M e s s e .
V e r p u t z ; d e r ganze A n b l i c k w i r k t e i n d e r H e r b s t - K r e i s h a u s . T h ä l t l l c h .
R u n d s c h r e i b e n noch n a c h t r ä g l i c h ü b e r s e n d e n u n d
A u f d e n evangelischen F r i e d h ö f e n a n d e r K i r c h e sonne w i e die K u l i s s e eines liebenswerten Dorfes."
a l l e , d i e b i s h e r das S c h r e i b e n n o c h n i c h t e r h a l t e n u n d a m B a h n h o f sieht es w ü s t aus. N u r w e n i g e — U n d diese H e i m a t s o l l p o l n i s c h w e r d e n ?
Fritz Schadwinkel. Karteiführer
Verden (Aller). Kreishaus
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d e n M a r k t v o n Bischofsburg
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J a h r g a n g 8 / F o l g e 22
Das
Königsberg-Stadt
A u f das Gemeinschaftstreffen d e r fünf e r m l ä n d i schen K r e i s e a m 21. J u l i i n M ü n s t e r (Westf) m ö c h t e
ich h i e r m i t h i n w e i s e n .
V o m 3. J u n i b i s 30. J u n i b i n i c h n i c h t i n H o m b u r g
r ^ l L f n , ' ?
bekannter K ö u n d bittet h i e r a u f i m G e s c h ä f t s v e r k e h r R ü c k s i c h t
nwsberser
D i p l . - i n ß . E r i c h F e c h t e r , d e r jetzt i n z u n e h m e n . I n d r i n g e n d e n F ä l l e n w o l l e m a n sich
B a d nS c h w a l b a c h w o h n t , s e i n e n 80. G e b u r t s t a g b e - a n u n s e r e n S c h r i f t f ü h r e r , E r i c h B e c k m a n n , H a m •J** *J? e n t s t a m m t e i n e r a l t e n o s t p r e u ß i s c h e n F a - b u r g , S t e c k e l h ö r n 12, w e n d e n .
1 ' » ?
^ « n n t e Dichter u n d SchriftFranz Stromberg, Kreisvertreter
steller P a u l Fechter a n g e h ö r t . Schon sein U r g r o ß H a m b u r g 19, A r m b r u s t s t r a ß e 27
vater b e s a ß i n E l b i n g eine Seeschiffswerft D e r J u bilar leitete nach seiner Studienzeit i n C h a r l o t t e n b u r g die S c h i f f s w e r f t seines V a t e r s i n K ö n i g s b e r g , A n g e r b u r g
die unter d e m N a m e n Gustav Fechter ä l t e r e n L a n d s •£iZ
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'st- I m J a h r e 1912 v e r k a u f t e
L i e b e Landsleute! V e r g e ß t nicht, z u unserem
E r i c h F e c h t e r d i e s e n F a m i l i e n b e s i t z a n d i e L o k o - H a u p t k r e i s t r e f f e n nach R o t e n b u r g ( H a n n ) z u k o m m
en. L a ß t die Sorgen z u Haus u n d erscheint i n
m ot t i v f a bu nrdi ku n U
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>er A u f s i c h t s i n d e t w a 250 S e e - M a s s e n , d a m i t w i r e r n e u t u n s e r e V e r b u n d e n h e i t m i t
u n d F l u ß s c h i f f e gebaut w o r d e n . A u c h nach der Ü b e r - unserem Patenkreis beweisen k ö n n e n .
S o n n a b e n d , d e n 1 5 . J u n i : 15 U h r K r e l s nahme der Union-Gießerei durch die F i r m a F Schlettau setzte E r i c h F e c h t e r s e i n e T ä t i g k e i t d o r t fort, a u s s c h u ß s l t z u n g , 16 U h r S i t z u n g des K r e i s t a g e s I m
b i s e r i m J a h r e 1936 d i e t e c h n i s c h e L e i t u n g d e r R e e - g r o ß e n S a a l des K r e i s h a u s e s ; 20 U h r i m S a a l e des
dereien Gustav ü . E . Fechter u n d Wischke u R e i - Hotels Rotenburger Hof, Vortrag v o n Oberstudienm e r ü b e r n a h m , deren T e i l h a b e r er w a r . Diese Ree- rat a. D . K u r t M a e d e r „Die B e d e u t u n g v o n O s t d e r e i b e s a ß b i s z u m K r i e g s e n d e e i n e s t a t t l i c h e F l o t t e u n d W e s t p r e u ß e n f ü r das g a n z e d e u t s c h e V o l k " ; G e v o n 25 S c h l e p p d a m p f e r n u n d d i e g l e i c h e A n z a h l v o n s a n g s v o r t r ä g e des O e s a n g v e r e i n s „ G e r m a n i a " , a n L e i c h t e r n u n d K ä h n e n , die a u f d e n o s t p r e u ß i s c h e n s c h l i e ß e n d geselliges B e i s a m m e n s e i n .
G e w ä s s e r n fuhren. Nach dem Zusammenbruch i m
S o n n t a g , d e n l 8. J u n i : 10 U h r G o t t e s d i e n s t
J a h r e 1945 u n d d e m V e r l u s t s e i n e s e i n z i g e n S o h n e s i n d e r e v a n g e l i s c h e n S t a d t k i r c h e ( L a n d s m a n n P f a r b e i K r i e g s e n d e z o g s i c h d e r J u b i l a r m i t s e i n e r G a t - r e r W e l z a u s B u d d e r n ) ; B e s i c h t i g u n g des A n g e r b u r t i n In d a s B i n n e n l a n d z u r ü c k . S e i n e E r f a h r u n g e n als g e r Z i m m e r s u n d des H e i m a t m u s e u m s ; 14 U h r F e i e r S o h i f f s b a u e r b e f ä h i g t e n i h n . als S a c h v e r s t ä n d i g e r s t u n d e i n d e n S ä l e n des R o t e n b u r g e r H o f e s u n d des
für d'e Rheinschiffahrt zu w i r k e n . Erst v o r einiger L ü n e b u r g e r Hofes. Es w i r d z u uns einer der stellZ e i t " ö r m t e er sich R u h e nach arbeitsreichem Schaf- vertretenden Sprecher unserer
Landsmannschaft,
f e n . W i r w ü n s c h e n i h m m a n c h » « r u h i g e L e b e n s j a h r d e r 1. V o r s i t z e n d e des L a n d e s v e r b a n d e s B e r l i n , D r .
bei k ö r p e r l i c h e r u n d geistiger Frische.
H a n s Matthee, sprechen. A n s c h l i e ß e n d geselliges
Beisammensein u n d Tanz. Genaue Festfolge w i r d i n
K o n s u l H e l l m u t h Bieske beiden Sälen a u s g e h ä n g t . D i e ehemaligen H i n d e n b u r g s c h ü l e r t r e f f e n sich ab 10.30 U h r i n d e r G a s t stätte Helberg, A m Neumarkt.
Heiligenbeil
Bestellt umgehend Quartier bei L a n d s m a n n F r a n z
J o r d a n , (23) R o t e n b u r g ( H a n n ) , I m m e l m a n n s t r a ß e 9.
L e h r e r I. K . R e i m a n n t
B e s t e l l u n g ist v e r b i n d l i c h , f a l l s n i c h t d r e i T a g e v o r
U n s e r L a n d s m a n n A u g u s t R e i m a n n , d e r nach der dem K r e i s t r e f f e n Absage erfolgt.
V e r t r e i b u n g aus der Heimat i n L e t h m a t h e - G r ü n e
Gesucht w e r d e n : W o l f g a n g Bartsch aus A n g e r b u r g ,
l e b t e , ist a m 3. M a i 1957 v e r s t o r b e n . E r s t a m m t a u s K ö n i g s b e r g e r S t r a ß e 28 M i n n a G r o h s , g e b . N e u H o o f e , K r e i s P r . - E y l a u ; d o r t w u r d e e r a m 14. J a - m a n n , a u s G r o ß g a r t e n , g e b . 26. 6. 1884; A u g u s t e
n u a r 1884 g e b o r e n . N a c h s e i n e r V o r b i l d u n g u n d d e n S c h i e w e c k a u s S o n n h e i m , g e b . 29. 8. 1896; L i s b e t h
L e h r e r p r ü f u n g e n w i r k t e A u g u s t R e i m a n n m e h r e r e J a k o b e i t , g e b . Z i n t e r r a , g e b . 7. 8. 1905, u n d S o h n
J a h r z e h n t e i m K i r c h s p i e l B l a d i a u , z u e r s t a l s z w e i t e r K l a u s , g e b . 25. 10. 1935, aus W e n z k e n ; H e r b e r t J e L e h r e r i n L a n k , w o e r s i c h s e i n e G a t t i n a u s d e m l i n s k t a u s W i e s e n t h a l , als F e l d w e b e l i n S t a l i n g r a d
d o r t i g e n L e h r e r h a u s e h o l t e , u n d d a n n a l s e r s t e r v e r m i ß t ; H e r t a N e u m a n n , g e b . M a s c h k e , aus B u d L e h r e r i n G r o ß - R ö d e r s d o r f . V i e l e h u n d e r t K i n d e r d e r n , g e b . 7. 8. 1923. S i e w u r d e v o n d e n R u s s e n a u s
v e r d a n k e n d e m fleißigen L e h r e r i h r R ü s t z e u g f ü r G u t t s t a d t ,
K r e i s Heilsberg, verschleppt;
Amalie
das L e b e n . N e b e n s e i n e r S c h u l - u n d E r z i e h e r a r b e i t W i p p i c h , g e b . F r i e d r i c h , a u s A n g e r b u r g , K e h l e n e r
f a n d e r Z e l t , s i c h d e m D i e n s t d e r G e m e i n d e z u w i d - S t r a ß e 4, g e b . 3 . 7. 1880 i n E n g e l s t e i n . S i e w a r n a c h
m e n . U b e r a l l w a r er bekannt u n d beliebt durch Worckelm, Kreis Heilsberg, evakuiert worden.
seine Regsamkeit, durch seinen g r o ß e n Bienenstand
Jede Nachricht erbittet
u n d d u r c h seinen H u m o r . N a c h d e r V e r t r e i b u n g aus
Hans Priddat, Kreisvertreter,
der H e i m a t w a r er Vertreter seiner Gemeinde G r o ß (16) B a d H o m b u r g v . d . H ö h e , S e i f g r u n d s t r . 15
R ö d e r s d o r f u n d hat der K r e i s v e r t r e t u n g einen großen Dienst erwiesen. Sein A n d e n k e n w i r d in uns
fortleben. W i r d a n k e n i h m f ü r seine rege M i t a r b e i t ! L o t z e n
D i p l . - I n g . E r i c h F e c h t e r 80 J a h r e a l t
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1. J u n i
Ostpreußenblatt
1957 / S e i t e 7
Johannisburg
Pr.-Holland
U n s e r D o r t m u n d e r T r e f f e n ist a u f d e n 8. S e n t e m b e r festgelegt w o r d e n .
Gesucht werden: B ö r r i e s , G e r t r u d u n d B r u d e r ,
Johannisburg, zuletzt Höfen; B ö n n i n g , Egon, K u r haus N i e d e n u n d F a m i l i e , zuletzt M a n n h e l m ; B u d day, August, Bauer, K u r w i e n , zuletzt Isernhagen;
B u r c z i n s k i , U l r i c h , Falkendorf, zuletzt Hannover,
Raabestraße; Czudnochowski, Gustav, Heydlk, z u letzt A h r e n s b ö c k ; D ö r i n g , E m i l , F e l d m e i s t e r , J o hannisburg, zuletzt N e u m ü n s t e r ; H e m p e l , P a u l u n d
Familie, Wilkenhof, zuletzt Delmenhorst; Losch,
Ernst, u n d Familie, Wilkenhof; Gawrlsch, Friedrich
u n d F r i e d e r i k e , J o h a n n i s b u r g ; G e r t r u d L o t h a u , «?eb.
Roppel, zuletzt B e r l i n - S p a n d a u .
Fr. W . Kautz, Kreisvertreter
A l t w a r m b ü c h e n (Han)
D i e P a t e n s t a d t Itzehoe f ü h r t eine A n s c h r i f t e n k a r tei f ü r d i e S t ä d t e P r . - H o l l a n d u n d M ü h l h a u s e n .
S c h o n oft h a b e n wir" d i e F r e u d e g e h a b t , a u f A n f r a gen A n s c h r i f t e n v e r m i t t e l n z u k ö n n e n , die l a n g gelrennte F a m i l i e n a n g e h ö r i g e wieder
zusammengef ü h r t h a b e n o d e r m i t d e r e n H i l f e es m ö g l i c h w u r d e ,
d r i n g e n d n ö t i g e Z e u g e n e i k l ä r u n g e n f ü r das A u s gleichsamt u n d f ü r andere Z w e c k e zu erlangen. I n
mancher Hinsicht k ö n n t e noch viel umfassendere A r b e l t geleistet w e r d e n , w e n n n ä m l i c h e r r e i c h t w i r d ,
d a ß b a l d restlos a l l e A n s c h r i f t e n v o n P r . - H o l l ä n d e r n u n d M ü h l h a u s e n e r n i n Itzehoe v o r l i e g e n . D i e
V o r t e i l e , d i e sich d a d u r c h a l l e n h e i m a t v e r t r i e b e n e n
L a n d s l e u t e n b i e t e n , s i n d so e i n l e u c h t e n d , d a ß d i e
k l e i n e M ü h e d e r A n s c h r i f t e n ü b e r m i t t l u n g sich d a d u r c h m e h r als b e z a h l t macht. (Es w e r d e n b e i s p i e l s weise noch Besitzer v o n h i e r v o r l i e g e n d e n S p a r b ü c h e r n gesucht, v i e l e F o t o s k ö n n t e n z u g e s t e l l t w e r den usw.) W i r v e r ö f f e n t l i c h e n deshalb heute eine
Liste m i t N a m e n v o n Landsleuten, deren jetzige
Anschriften uns noch fehlen oder die sich inzwischen
g e ä n d e r t haben. Weitere Listen werden folgen.
A l i e n s t e i n Stadt
Allensteiner beim Bundestreffen
Das Heimattreffen der Stadt A l l e n s t e i n i m R a h m e n des B u n d e s t r e f f e n s d e r L a n d s m a n n s c h a f t O s t A l l e diejenigen, die ihren N a m e n genannt finden,
p r e u ß e n fand i m K o l p i n g h a u s in der Stadt W a t t e n s c h e i d statt. D i e T e i l n e h m e r z a h l l ä ß t s i c h n i c h t a b - b i t t e n w i r , a u f e i n e r P o s t k a r t e ( a m l i e b s t e n i s t u n s
s c h ä t z e n : T a u s e n d e fluteten h i n u n d h e r , f ü l l t e n d i e V i n e A n s i c h t s k a r t e v o n d e m O r t des j e t z i g e n W o h n u m l i e g e n d e n L o k a l e . . . e i n e w i g e s G e h e n u n d K o m - sitzes) i h r e n e u e A n s c h r i f t i n d e r B u n d e s r e p u b l i k
m e n . D a s K o l p i n g h a u s selbst w a r g e r a d e z u A n - a n d e n B e a u f t r a g t e n f ü r V e r t r i e b e n e . F l ü o h t l i n " e
f a n g ü b e r b e s e t z t . U n t e r d e r F ü h r u n g v o n G e s c h ä f t s - u n d K r i e g s g e s c h ä d i g t e d e r S t a d t Itzehoe — A b t . P a Pr.-Holland
— mitzuteilen.
f ü h r e r Tebner w u r d e n die Allensteiner v o m O r t der tenschaftsbetreuung
H a u p t k u n d g e b u n g geschlossen h i n g e f ü h r t . D e r A l - D a n k b a r s i n d w i r a u c h f ü r d i e Ü b e r m i t t l u n g d e r
lensteiner
Stadtvertreter
L o e f f k e b e g r ü ß t e u n d A n s c h r i f t e n v o n L a n d s l e u t e n , d i e jetzt i n der sowjetisch besetzten Zone w o h n e n . D a r ü b e r hinaus
dankte f ü r die bewiesene Treue.
sollten aber auch alle d i e unaufgefordert ihre A n s c h r i f t e n b e k a n n t g e b e n , d i e b i s h e r noch Z w e i f e l h a Freiplätze an der Nordsee
b e n , o b sie i n d e r K a r t e i g e f ü h r t w e r d e n .
f ü r A l l e n s t e i n e r J u g e n d aus B e r l i n
E s w ü r d e u n s a l l e n eine g r o ß e F r e u d e s e i n . w * n n
D u r c h V e r m i t t l u n g u n s e r e r P a t e n s t a d t G e l s e n k i r - w i r b a l d b e r i c h t e n k ö n n t e n , d a ß w i r e i n e n guten
c h e n s i n d f ü r 22 A l l e n s t e i n e r K n a b e n u n d M ä d c h e n E r f o l g g e h a b t h a b e n .
(elf K n a b e n u n d e l f M ä d c h e n ) aus B e r l i n i m A l t e r
Schulz, ehem. Land'-at
v o n sechs b i s v i e r z e h n J a h r e n i m N o r d s e e b a d L a n des K r e i s e s P r . - H o l l a n d
geoog ( K i n d e r h e i m „ S e e r u h e " ) f ü r d i e Z e l t v o m 16.
A u g u s t b i s 27. S e p t e m b e r F r e i p l ä t z e v o r g e s e h e n .
A u c h die Reisekosten werden von unserer Patenstadt
ü b e r n o m m e n . In d e n G e n u ß dieser Freizeit sollen
Gesucht werden die jetzigen Anschriften v o n foln u r b e d ü r f t i g e K i n d e r k o m m e n . Es k ö n n e n aber
a u c h solche K i n d e r b e r ü c k s i c h t i g t w e r d e n , d i e z w a r g e n d e n L a n d s l e u t e n aus P r . - H o l l a n d :
in einem ausreichenden E r n ä h r u n g s z u s t a n d sind,
1. A b r a h a m . A u g u s t ; 2. A d l o f f , J a h n s t r a ß e 4; 3. A l bei denen aber wegen starker seelischer Belastung bert. K ä t e , geb. W ö l k i , R i c h t h o f e n s t r a ß e , zuletzt
o d e r w e g e n s o n s t i g e r G r ü n d e e i n e v o r ü b e r g e h e n d e O b e r h a u s e n ; 4. A l e x a n d e r , K a r l , A p o t h e k e r s t r a ß e 14;
M i l i e u - V e r ä n d e r u n g z u b e g r ü ß e n w ä r e . D i e E r f a s - 5. A l e x a n d e r , M i n n a . A p o t h e k e r s t r a ß e 14: 6. A m s u n g d e r i n B e t r a c h t k o m m e n d e n A l l e n s t e i n e r K i n - l i n g . R o g e h n e r S t r a ß e 23; 7. A s t . M a r i a , z u l e t z t H a m d e r e r f o l g t d u r c h d i e z u s t ä n d i g e n B e r l i n e r S t e l l e n . b u r g : 8. B a a s n e r , M i n n a , z u l e t z t W e t t e r n d o r f , K r e i s
I m E i n z e l f a l l b i t t e n w i r . sich a n d e n A l l e n s t e i n e r S t e i n b u r g ; 9. B a a s n e r . ö l s c h l ä g e l ; 10. B r a a s n e r . R o K r e i s b e t r e u e r i n B e r l i n , d e n Senatsan.eestellten L e o g e h n e r S t r a ß e 15; 11. B a a s n e r , G u s t a v . S o l d a u e r S t r .
K u n a t h . B e r l i n - C h a r l o t t e n b u r g . P h i l i o o i s t r a ß e 12. z u N r . 15; 12. B a d e r . H e i ß m a n g e l : 13. B a e g e r . C h r i s t e l ,
w e n d e n . L a n d s m a n n K u n a t h ist t e l e f o n i s c h u n t e r z u l e t z t G e r d a u K r e i s U e l z e n ; 14. B a h r , H o r s t , z u f o l g e n d e m R u f e r r e i c h b a r : 71 02 61. A p p . 3390 (95) 3390 l e t z t R e c k l i n g h a u s e n ; 15. B a n n a s c h e w s k i . M a r t h a ,
C r o s s e n e r S t r a ß e 23; 16. B a r d a . T a n n e n b e r g p l a t z 7;
(nur i m I n n e n b e t r i e b ) .
17. B a r t s c h , M a r i e , geb. G e h r m a n n . F l e i s c h e r s t r a ß e
H . L . L o e f f k e , S t a d t v e r t r e t e r v o n A l l e n s t e i n N r . 24; 18. B a r t s c h , M a r k t 36: 19. B e c h t e l , H e l e n e , z u Kreisvertretung Heiligenbeil
D e r zweite H e i m a t b r i e f aus d e r Patenstadt N e u m ü n s t e r ist a l l e n u n s e r e n L a n d s l e u t e n z u g e g a n g e n ,
l e t z t B e c k d o r f b e i D i b b e r n ; 20. B e c k e r . B r u n o , M a r k t
*
N r . 36; 21. B e c k e r . S t e i n t o r s t r a ß e 16; 22. B e g e r . E l W i r m a c h e n u n s e r e L a n d s l e u t e a u f d i e 3. F o l g e d e r e n K a r t e i k a r t e h i e r v o r l i e g t . E s ist b e t r ü b l i c h , O s t e r o d e
b i n g e r S t r a ß e ; 23. B e h n e r t . L a n g e S t r a ß e 37; 24.
u n s e r e s H e i m a t b l a t t e s a u f m e r k s a m , d i e z u m g r o ß e n f e s t z u s t e l l e n , d a ß fast 600 B r i e f e z u r ü c k k a m e n m i t
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Die Osteroder Heimatkreisgemeinschaft
b e k l a g t B e n t l l n . T a n n e n b e r g s t r a ß e 7; 25. B e t h k e . B a h n h o f B o c h u m e r Bundestreffen erschienen war. W i r bitten
s
t r a ß e 33: 26. B e y e r , H e l g a . H l n d e n b u r g s t r a ß e . z u T
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unsere L a n d s l e u t e , das Heft gegen Einsenden v o n
1,20 D M a n L a n d s m a n n P a u l B i r t h , K i e l , H a r d e n - d e r V e r s e n d u n g s i n d n u r s e h r w e n i g e A d r e s s e n ä n - D e t e r , f r ü h e r M o s c h n i t z , z u l e t z t w o h n h a f t i n R e n d s - letzt F l e n s b u r g ; 27. B i e g e l . Laruge S t r a ß e : 28. B i e l a ,
geb.
B a i g a r . L a n g e S t r a ß e 38; 29. B i e l i n s k i . B a h n b
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b e r g s t r a ß e 15, a n z u f o r d e r n , D i e E m p f ä n g e r w e r d e n
es n i c h t b e r e u e n ; d e n n d a s H e f t e n t h ä l t w i c h t i g e j e d e A d r e s s e n ä n d e r u n g u n t e r A n g a b e des H e i m a t - m a n n f ü r seine H e i m a t g e m e i n d e g e w i r k t u n d v i e l e n h o f s t r a ß e 12; 30. B l a n k , K o c h ä t r a ß e 3; 31. B l i d s c h u n ,
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m a r c k w e g : 32. B l u m , R e l t e r s t r . 12; 33. B o c k ,
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Beiträge.
A m S o n n t a g , d e m 2. J u n i , w i r d i n H a n n o v e r i m W i r w e r d e n d e m H e i m g e g a n g e n e n stets e i n d a n k - H i n d e n b u r g s t r a ß e 19; 34. B o g d a h n . E r n a , S t e i n t o r b
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27: 35. B ö h m e . L a n g e S t r a ß e 24: 36. B ö h n k e ,
Fleischer-Kasino, Kurt-Schumacher-Str., ein LötzeD i e G r o ß k u n d g e b u n g d e r O s t p r e u ß e n i n B o c h u m K o c h s t r a ß e 28; 37. B ö h n k e . B e r g s t r a ß e 9: 38. B ö h n k e ,
Rastenburg
ner K r e i s t r e f f e n stattfinden. W i r weisen darauf h i n ,
W
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o c h s t r a ß e 20: 39. B ö h n k e , S o l d a u e r S t r a ß e 21;
ist
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d a ß d i e F e i e r s t u n d e b e r e i t s u m 11.45 U h r b e g i n n t ,
Unsere Geschäftsstelle Patenschaft
R a s t e n b u r g , u n d w i r b i t t e n u m p ü n k t l i c h e s E r s c h e i n e n , z u m a l d i e n i s g e w e s e n . D a s m u ß u n s e i n T r o s t f ü r d i e U n - 40. B o l z , z u l e t z t T r a v e m ü n d e : 41. B o l z . R o g e h n e r S t r .
W e s e l / N i e d e r r h e i n , K r e i s h a u s , i s t e r r i c h t e t . G e - S a a l t ü r e n w ä h r e n d d e r F e i e r s t u n d e geschlossen w e r - g n a d e des W e t t e r g o t t e s u n d d e n R a u m m a n g e l d e r N r . 17: 42. B o l z . M a u e r s t r a ß e 11: 43. B o r c h e r t , M a n s c h ä f t s f ü h r e r i s t F r i t z L e m k e , d e r e i n e i g r o ß e n T e i l d e n m ü s s e n , u m d e n A b l a u f d e r V e r a n s t a l t u n g n i c h t d e r O s t e r o d e r H e i m a t k r e i s g e m e i n s c h a f t z u g e t e i l t e n f r e d . S c h e u n e n s t r a ß e : 44 B o r c h e r t , P o s t s t r a ß e 18: 45.
unserer Landsleute w o h l bekannt sein w i r d . L a n d s m . zu s t ö r e n .
L o k a l e s e i n . D i e u n g e h e u r e Z a h l d e r sich z u r H e i - B o r c h e r t . W a l t e r ; 46. B o r k . M a r t a . S t . - G e o r g e n - W ^ g
L e m k e h a t s i c h seit B e s t e h e n d e r L a n d s m a n n s c h a f t
mat b e k e n n e n d e n O s t p r e u ß e n k o n n t e selbst e i n e N r . 21; 47. G e m e i n d e s c h w e s t e r B e r t h a . K i r c h e n s t r a ß e :
Unseren Landsleuten i m Süden möchten w i r mit- S
f ü r u n s i m m e r z u r V e r f ü g u n g gestellt u n d w i r d n u n t a d t w i e B o c h u m , e i n s c h l i e ß l i c h d e r N a c h b a r s t ä d t e , 48. B o r r m a n n . K a r l , J a h n s t r a ß e 19. z u l e t z t G e l s e n k i r m e h r s e i n e A r b e i t s k r a f t g a n z i n d e n D i e n s t u n s e r e r t e i l e n , d a ß a m S o n n t a g , d e m 22. S e p t e m b e r , i n S t u t t - n i c h t a u s r e i c h e n d u n t e r b r i n g e n . M i t R e c h t h a b e n c h e n : 49. B ö t t c h e r . G r e ß i n g e r W e g 8; 50. B o z i a n ,
S a c h e s t e l l e n . I c h b i t t e a b e r z u n ä c h s t w i e b i s h e r a l l e g a r t e i n T r e f f e n des R e g i e r u n g s b e z i r k e s A l i e n s t e i n m a n c h e d e r L a n d s l e u t e i h r e m Ä r g e r L u f t g e m a c h t , B a h n h o f a t r a ß e 11, z u l e t z t F l e n s b u r g .
A n f r a g e n a n m e i n e A d r e s s e z u r i c h t e n , d a d a s U n - s t a t t f i n d e n w i r d . W i r b i t t e n . W e i t e r e s i m O s t p r e u - a b e r gegen d i e U b e r f ü l l e k o n n t e k e i n e n o c h so g u t e
t e r l a g e n m a t e r i a l erst n a c h u n d n a c h d o r t h i n v e r - ß e n b l a t t z u g e g e b e n e r Z e i t n a c h z u l e s e n u n d b e i a l - O r g a n i s a t i o n a n k o m m e n . D e r O b e r k r e i s d i r e k t o r u n d
l a g e r t w e r d e n k a n n . A l l e R a s t e n b u r g e r b i t t e i c h , l e n L ö t z e n e r n d a f ü r z u s o r g e n , d a ß dieses H e i m a t - d e r L a n d r a t u n s e r e s P a t e n k r e i s e s O s t e r o d e H a r z
s i c h e i n z u r i c h t e n , a u f d e n 21. J u l i , d e n T a g u n s e r e s t r e f f e n e i n E r f o l g w i r d .
h a t t e n sich d a n k e n s w e r t e r w e i s e a u c h i n B o c h u m e i n W i r haben WaDoen v o n Stadt u n d K r e i s L o t z e n gefunden, u m Seite a n Seite m i t uns f ü r O s t p r e u ß e n
ersten g r o ß e n Kreistreffens i n unserer Patenstadt
Salzburger V e r e i n
"Wesel, d i e b e r e i t s alte V o r b e r e i t u n g e n trifft. N ä h e r e u n d v o n R h e i n a n f e r t i g e n l a s s e n , d i e h a n d k o l o r t e r t e i n z u t r e t e n u n d i h r e V e r b u n d e n h e i t z u b e z e u g e n .
E i n z e l h e l t e n ü b e r das P r o g r a m m w e r d e n i m O s t - s i n d u n d einen sehr s c h ö n e n Z i m m e r s c h m u c k b i l d e n . D i e beiden H e r r e n hatten ebenso w i e auch i c h v o r ,
Die Salzburger Versammlung wird in Verbindung,
W i r bitten, Nachfragen an die Geschäftsstelle zu B e g r ü ß u n g s w o r t e an die Osteroder Landsleute z u
preußejiblatt veröffentlicht werden.
richten.
r i c h t e n . D i e V i e l z a h l d e r L o k a l e , d i e g l e i c h e r m a ß e n m i t d e m G u m b i n n e r K r e i s t r e f f e n i n B i e l e f e l d a m 23.
Hilgendorff, Kreisvertreter,
K a r t e n d e r S t a d t L o t z e n , s c h w a r z - w e i ß , s i n d z u m ü b e r f ü l l t w a r e n , u n d das F e h l e n v o n L a u t s p r e c h e r - J u n i u m 14 U h r i n d e r G a s t s t ä t t e „ H u b e r t u s " , w e l c h e
F l e h m ü b e r L ü t j e n b u r g / H o l s t e i n Preise v o n 5 M portofrei zu beziehen.
a n l a g e n v e r h i n d e r t e l e i d e r das V o r h a b e n . S o w u r d e i n d e r N ä h e de6 R e s t a u r a n t s „ R ü t l i " l i e g t , s t a t t f i n d e n .
Ich e r i n n e r e a n d i e R ü c k s e n d u n g d e r d e m H e i m a t - i c h gebeten, u n s e r e n L a n d s l e u t e n a u f diese W e i s e h e r z - W i r b i t t e n u m rege B e t e i l i g u n g .
l i c h e G r u ß w o r t e v o n d e n L e i t e r n des P a t e n k r e i s e s
brief beigefügten Karteikarten.
Rößel
auszurichten u n d wissen z u lassen, w i e sehr die b e i Curt Diesing, K a r t e i f ü h r e r
den H e r r e n v o n der g r o ß e n T e i l n e h m e r z a h l u n d d e m
D a s B u n d e s t r e f f e n In B o c h u m m i t d e r L o s u n g :
N e u m ü n s t e r , K ö n i g s b e r g e r S t r a ß e 72 s t a r k e n Z u s a m m e n h a l t u n s e r e r H e i m a t k r e i s g e m e i n „ K a m e r a d , ich r u f e d i c h ! '
„ O s t p r e u ß e n — deutsche Verpflichtung" liegt hinter
schaft,
allen U n b i l d e n der W i t t e r u n g u n d sonstigen
uns. Alle, die dabei waren u n d an der Feierstunde
Schwierigkeiten z u m Trotz, beeindruckt waren.
I n d e r B V - H a l l e t e i l g e n o m m e n h a b e n , w e r d e n dieses T r e u b u r g
Erlebnis noch lange i n E r i n n e r u n g behalten. D e r
A u f Wunsch vieler unserer Osteroder Landsleute
U n s e r e g r o ß e Wiedersehensfeier w i r d a m Sonntag, soll noch e i n m a l i n diesem J a h r , unter g ü n s t i g e r e n B u n d ehem. T i l s i t e r P r i n z - A l b r e c h t - D r a g o n e r : W o
K r e i s Rößel w a r zahlreich vertreten. I n kleineren
sind sie denn, w o sind sie, denn d i e T i l s i t e r D r a G e m e i n s c h a f t e n k o n n t e i c h l i e b e F r e u n d e b e g r ü - d e m 21. J u l i i n d e r S t a d t h a l l e i n O p l a d e n s t a t t f i n - R a u m b e d i n g u n g e n , eine W i e d e r s e h e n s f e i e r i m w e s t - g o n e r ? A m 29. u n d 30. J u n i w i r d i n H a m e l n a n d e r
ß e n u n d m i c h m i t i h n e n a n d e m f r o h e n W i e d e r - d e n . D i e S t a d t h a l l e w i r d a b 8 U h r g e ö f f n e t s e i n . f ä l i s c h e n I n d u s t r i e g e b i e t v e r a n s t a l t e t w e r d e n . A m W e s e r i m B a h n h o f s h o t e l das T r e f f e n des B u n d e s
6. O k t o b e r w o l l e n w i r i n g e w o h n t e r W e i s e i n H e r n e e h e m a l i g e r T i l s i t e r P r i n z - A l b r e c h t - D r a g o n e r statts e h e n e r f r e u e n . H i e r f ü r a l l e n , d i e g u t e r M e i n u n g D i e F e i e r s t u n d e w i r d u m 11 U h r b e g i n n e n .
D a s P r o g r a m m des H e i m a t t r e f f e n s w i r d n o c h b e - i m K o l p i n g h a u s z u s a m m e n k o m m e n . N ä h e r e s w i r d z u f i n d e n ; g l e i c h z e i t i g w i r d das 2 4 0 j ä h r t g e B e s t e h e n des
s i n d , h e r z l i c h e n D a n k . L e i d e r w a r es n i c h t m ö g l i c h ,
d i e a n g e k ü n d i g t e B e s p r e c h u n g — aus G r ü n d e n , d i e kanntgegeben. B i t t e benachrichtigen S i e alle ihre gegebener Zeit i m O s t p r e u ß e n b l a t t bekanntgegeben Regiments gefeiert w e r d e n . A l l e K a m e r a d e n w e r d e n
h i e r nicht e r ö r t e r t w e r d e n sollen — d u r c h z u f ü h r e n . F r e u n d e u n d B e k a n n t e n v o n dieser V e r a n s t a l t u n g . w e r d e n .
zu diesem Treffen m i t ihren A n g e h ö r i g e n herzlichst
W. Kowitz, Kreisvertreter
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d e r s e l b e n a n M a x K i e w e . B e r l i n - hof. U n k o s t e n w e r d e n
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Geburt eines gesunden Dungen an
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A m 4. J u n i 1957 f e i e r n u n s e r e
lieben Eltern, Schwiegereltern
und G r o ß e l t e r n
Ihre V e r m ä h l u n g geben bekannt
Karl-Heinz Guttmann
Vironika Palm, geb. Alles
Werner Palm
Charlotte
Marie-Antoinette Guttmann
ihre Silberhochzeit.
geb.
geb. Prinzessin von Anhalt
c D i e glückliche Geburt
•!? e i n e s s t r a m m e n
Jun~
gen zeigen hocherfreut
U l r i k e
D i e G e b u r t eines g e s u n den Sonntagskindes
zeigen w i r h o c h e r f r e u t a n .
4
Ortrud Dobrowolny
c?
geb. S m o l l i c h
Wolf
?
Dobrowolny
1
Reinhildis
geb
früher S c h l o ß Ballenstedt am Harz
und Norkitten, O s t p r e u ß e n
Heinrich
Kirsch
Bauingenieur
E r k e l e n z . R h l d . . 14. A p r i l 1957
B l u m e n t h a l ( E i f e l ) . 16. M a i 1957
f r ü h e r Neidenburg. Ostpr.
f r ü h e r L y c k . Y o r c k s t r a ß e 16
24. Mai 1957
J
Unsere K i n d e r Renate und L o t h a r haben ihren gemeinsamen
L e b e n s w e g a n g e t r e t e n . D i e k i r c h l i c h e T r a u u n g f a n d a m 25. M a i
1957 i n d e r P e t e r - P a u l s - K i r c h e i n B a d O l d e s l o e statt.
£
^
O
In d a n k b a r e r
Ursula
geb.
E m i l i e
K o w i t z
<^eb. M i s z i c h
früher Kreuzfeld.
Kreis Lyck
Die G e b u r t ihres Sohnes
J ö r g
R o b e r t
zeigen hocherfreut an
Hitzler
Stuttgart
Neuravensburg
Hornü b . Wangen (Allgäu)
berger
fr. A l l e n b u r g . O s t p r
S t r a ß e 168
1. J u n i 1957
Als Verlobte grüßen
Erika
Renate
Keber
Teichert
Walter
Keber
P i n n e b e r g . H o l s t e i n . H a i d l o h 33
f r ü h e r Osterode. Ostpr.. u n d
Schirwindt. Ostpr
W i r geben
unsere V e r m ä h l u n g
bekannt
Behnholz
Jürgen
Willi
Mank
O s t e r n 1957
Frankfurt
am M a i n
Homp
Ingenieur
Ursula
Gelnhausen
Poststraße 6
fr. K ö n i g s b e r g P r .
A m 1. J u n i
ben E l t e r n
r
geb.
Tangstedt. Kreis
J
feiern
Josef
cand. ing.
Es gratulieren herzlichst
w ü n s c h e n w e i t e r h i n gute
sundheit
Pinneberg
und
Ge-
K ä t h e
U n t e r s p a n n
s o w j . bes. Z o n e
C l a r a
L o t t e r m o s e r
Berlin
R o n i R ü s e 1
Bottrop. Westfalen
A n l ä ß l i c h m e i n e s 70. G e b u r t s tages a m 4. J u n i 1957 g r ü ß e i c h
alle meine Freunde u n d B e k a n n t e n aus der H e i m a t .
Goettner
Schmiedemeister
Demmen. Elchniederung
letzt Siegen, Westfalen
B r ü d e r w e g 7/1
Das Ostpreußenblatt
die Zeitung f ü r Familienanzeigen
H a g e n - H a l d e n , W e s t f a l e n . L e n n e b r ü c k e . 25. M a i 1957
f r ü h e r Wolfsdorf. Kreis Samland
D o r t m u n d . L o r t z i n g s t r a ß e 28
früher Jerlauken
Kreis Pr.-Eylau
Neukirch. Kreis Elchniederung
J ü r g e n Sauter
i h r e n 77. G e b u r t s t a g .
L e o p o l d K r e b s u. F r a u
V e r m ä h l t e
18. F e b r u a r 1957
W i r h a b e n uns v e r l o b t
Irene
Andres
Siegfried V o g e l
H o r s t
K o w i t z
früher Schönbruch
Kreis Bartenstein
und K ö n i g s b e r g P r .
N e u e r G r a b e n 27/29
J
F ü r die zahlreichen G l ü c k w ü n sche
und
Aufmerksamkeiten
anläßlich
unserer
Goldenen
Hochzeit sagen w i r auf diesem
Wege unseren herzlichsten D a n k
G ü n t e r Adolf
Christel Adolf, geb. Schwittay
Vogel
Sokoll
Krusat
geb. K l e i n
aus M ü l s e n b. Ostseebad C r a n z
Ostpreußen
jetzt wohnhaft i n
(1) B e r l i n - L i c h t e n r a d e
H a l t e r Z e i l e 23
Gustav
früher Bolzfelde
Kreis Elchniederung
W i r f r e u e n uns ü b e r d i e G e burt unserer Tochter U l r i k e
Freude
jetzt S t u t t g a r t - W
Reinsburgstraße 9
S e i l e r
Höllger
Salzgitter-Lebenstedt
K a t t o w i t z e r S t r a ß e 196
früher Liesken
Kreis Bartenstein
U n s e r e I n g r i d hat e i n
c? B r ü d e r c h e n b e k o m m e n
fl? *>
c, v
. * **
E l l a
geb.
Leo R e i m e r
und F r a u H e d w i g
geb. H ö l l g e r
G r a b a u b. B a d O l d e s l o e
J
V
Thiergartenstr. 10
Kirsch
Reuter
Mariak
Die herzlichsten G l ü c k w ü n s c h e
von
H u b e r t
K a m p h a u s
und F r a u
E d i t h
geb M a r i a k
H o r s t
B a r d e l e b e n
und F r a u
E l l l
geb. M a r i a k
B e r n h a r d
N i e m a n n
und F r a u H e l g a
geb. M a r i a k
Annemarie. J ö r g - U w e
und E n k e l i n
E l k e
Wiartel Ostpreußen
jetzt L o h n e (Oldenburg)
K e t t e l e r s t r a ß e 32
Merkstein bei Aachen, H u m p e l s t r a ß e 10
Lahr/Schwarzwald,
Clara
Gustav Mariak
Major a. D.
früher Fuchshofen
Krs. K ö n i g s b e r g Pr
A m 27. M a i f e i e r t e u n s e r e liet>e'
Mutter
Fleischermeisterwitwe
Homp
geb. Z e h l e i n
25. M a i 1957
E r l a n g e n . K u t t l e r s t r a ß e 9—11
früher Dargen. Kreis Samland
Ihre
lie-
Gertrud
Anna
geb
Die
d a n k b a r e n
K i n d e r
Finkel
geb. G e h r k e
B a c k n a n g . G e r b e r s t r a ß e 45
Württemberg
früh. Domnau. K r Bartenstein
B e r g s t r a ß e 11
Ostpreußen
s e i n e n 60. G e b u r t s t a g .
Rastenburger
Es g r a t u l i e r e n i h m h e r z l i c h u n d w ü n s c h e n i h m G e s u n d h e i t u n d
langes L e b e n
Pr.
S t r a ß e 12
seine
K i n d e r
j e t z t M ü n c h e n 58
B a i u w a r e n s t r a ß e 41
t
und Frau M a r i a
Ralffelsen-Verband.
l e t z t H a m b u r g 26. L o h h o f ' 2 4
Grube
Königsberg
f r ü h e r Gr.-Leschienen. Ostpr.
jetzt D u i s b u r g
E s s e n b e r g e r S t r a ß e 125
Robert Karwinski
früher
Walter Finkel
Diamantenhochzeit.
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.
aus K ö n i g s b e r g P r . . J u l c h e n t a l 1
Funk
Anläßlich unserer Silberhochz e i t a m 29. M a i 1957 g r ü ß e n w i r
alle V e r w a n d t e n . Freunde und
Bekannten.
Emil Biallas
Das Fest der S i l b e r n e n Hochzeit
b e g e h e n a m 4. J u n i 1957
Podeswa
und Frau
geb.
unsere
A m 3. J u n i f e i e r t u n s e r l i e b e r V a t e r
\
A m 5. M a i 1957 ist u n s e r e l i e b e t r e u s o r g e n d e M u t t e r u n d O m a
Meinen lieben Mann und Vater
Artur
Luise R e h a h n
Prange
früher Allenstein
K a r l - R o e n s c h - S t r a ß e 10
z u s e i n e m 55. G e b u r t s t a g e , a m
3. J u n i , d i e h e r z l i c h s t e n G l ü c k w ü n s c h e von seiner F r a u
O t t i l i e , geb. D i e z l c k
und seinem Sohn
D i e t e r
Bremen. Schwachhausen
Am Barkhof 3
geb. G r ü n a u
Im A l t e r v o n 65 J a h r e n
entschlafen.
Im N a m e n a l l e r H i n t e r b l i e b e n e n
Gertrud Engler, Berlin
E r n a S c h l e e f . H a n n o v e r . C o n s t a n t i n s t r a ß e 27
Erika Blum, Berlin
Rastenburg.
Ostpreußen. Angerburger
S t r a ß e 39
0
Jahrgang 8 / Folge
22
Das O s t p r e u ß e n b l a t t
1. J u n i
1957 / S e i t e 9
Bischofsburg
Heute
in den
Straßen
der j ü n g s t e n
Bischofsbuiq ist die j ü n g s t e der zwölf Städte
des Ermlandes. 1395 verlieh ihr Bischof Heinrich III. Sorbom, der zehn Jahre zuvor die
Schwesterstadt Bischotstein g e g r ü n d e t hatte, die
Handfeste. Das Familienwappen des Gründers
sowie die Mitra als Abzeichen seiner geistlichen
W ü r d e sind im Stadtwappen von Bischofsburg
enthalten, das eine von einer Ringmauer umgebene Burg darstellt. Die Chronik dieser Stadt
schrieb Rektor i. R. Robert Teichert, ihm sind
auch die Unterlagen zu diesem Bericht zu verdanken.
In O s t p r e u ß e n war Bischofsburg als die größte
Stadt des Kreises Rößel bekannt. In stetigem
Wachstum stieg die Einwohnerzahl von rund
5000 Seelen zu Beginn unseres Jahrhunderts
auf 8468 im Jahre 1939. W ä l d e r und Seen, von
denen der größte der Dadeysee ist, umgeben
die Stadt. Hier kreuzen sich die Reichsstraßen
Die schöne barocke Turmspitze und das hohe
Dach der Katholischen Kirche wurden 1945
durch Artillerietrefier
zerstört.
Heute hat der
Turm eine behelfsmäßige
Abdeckung. Das neue
Dach des Kirchenschiffes
ist flacher als das
frühere; ihm fehlen die Dachreiter und die sechs
kleinen Queidächer
an jeder Seite des Hauptdachs. Im Vordergrund die
Dimmerbrücke.
Marienwerder—Allenenstein—Lyck,
Königsberg—Orteisburg—Fl ammberg (Richtung Warschau); eine dritte ü b e r Rastenburg nach Gerdauen und Alienburg führende Chaussee nimmt
fn Bischofsburg ihren Ausgang.
- S e i t Jahrhunderten war die Katholische Pfarrkirche, die auf dem h ö c h s t e n Punkt der Innenstadt in der N ä h e des Marktplatzes steht, das
Wahrzeichen Bischofsburgs. Wuchtig und beherrschend ragte sie mit dem starken viereckigen Turm mit der schönen, barocken Spitze
aus dem Stadtbilde heraus.
Und heute? Das Herz will dem Heimatfreund
verzagen, wenn er schon aus der Ferne sieht,
d a ß der Turm v e r s t ü m m e l t ist. Das läßt ahnen,
was s p ä t e r beim Eintritt in die Stadt zur traurigen G e w i ß h e i t wird: ganze H ä u s e r r e i h e n , die
w ä h r e n d der P a n z e r k ä m p f e in der Stadt Ende
Januar 1945 z e r s t ö r t wurden oder ausbrannten,
sind vom Erdboden verschwunden. V o n der
Z e r s t ö r u n g wurden vornehmlich die Innenstadt
und die nach S ü d e n führende Hindenburgsrraße
betroffen; aus der Richtung Orteisburg erfolgten die feindlichen Angriffe. Der Besetzung
Bischofsburgs durch die Russen am 29. Januar
1945 ging an den Vortagen ein Gefecht zwischen feindlichen und deutschen Panzern voraus. Die in der Stadt angerichteten Zerstörungen sind wesentlich auf dieses Panzergefecht
zurückzuführen. V o n Augenzeugen wurde ferneT
berichtet, d a ß die Russen in der ersten Zeit
nach der Besetzung täglich bei Dunkelwerden
einige H ä u s e r in Brand steckten und im Schein
des Feuers lagerten. Aus Wut z ü n d e t e n
sie
a u ß e r d e m alle H ä u s e r an, in denen sie Hitlerbilder und Fahnen und Uniformen aus jener
Zeit fanden.
Wo früher das Kriegerdenkmal für die Gefallenen der deutschen Einigungskriege stand, liegt
jetzt ein polnisch beschrifteter Gedenkstein,
— es ist der gleiche Granitfindling, den die
Stadt 1920 am Wasserturm als M a l zur Erinnerung an die Abstimmung vom 11. Juli 1920
aufstellte. In das Kreishaus sind polnische Beh ö r d e n eingezogen.
Die evangelische Kirche, die von Kriegsschäden verschont wurde, diente bis zur Wiederherstellung der katholischen Kirche im Jahre
1950 beiden Konfessionen als Gotteshaus. Heute
besteht eine kleine evanqelische Gemeinde,
die einen eigenen Pfarrer hat, der auch die
Gemeinde in Seeburg betreut. Die evangelische
Kirche ist insofern bemerksenswert,
als sie
(1842—1846) unter dem Einfluß von Karl Friedrich Schinkel als Basilika erbaut wurde; der
1868—1872 errichtete Turm steht im S ü d w e s t e n
der Kirche frei.
Die B a u t ä t i g k e i t in Bischofsburg ist recht
k ü m m e r l i c h . Es bereitet schon große Schwierigkeiten, das Vorhandene instand zu halten. Die
einzelnen Neubauten schreiten außerordentlich
langsam fort, — es dauert manchmal Jahre, ehe
ein Haus fertig wird. Die Neubauten sehen
scheußlich aus, weil man sie g e w ö h n l i c h im
rohen Ziegel ohne jeden Verputz stehen läßt.
Besondere Vieh- und Pferdemärkte gibt es
In Bischofsburg nicht. Im Frühjahr und im Herbst
werden Buden- und Krammärkte abgehalten,
die drei Tage dauern; jeden Dienstag und Freitag ist auf dem Viehmarktplatz Wochenmarkt.
Wie dies auch in den anderen Städten im südlichen O s t p r e u ß e n üblich ist, werden Lebensmittel aller Art anqeboten; auch um Pferde.
Vieh Schweine und Geflügel wird gehandelt
und gefeilscht. Die Bauern verkaufen Wurst,
Stadt
des
Ermlandes
Fleisch und Speck auf dem Wochenmarkt. Unsere Landsleute klagen darüber, daß das Fleisch
wenig appetitlich aussieht und daß die Wurst
oft schlecht schmeckt. Es gibt staatliche Verkaufsstellen für Brot, Fleischwaren, Fische und
sonstige Lebensmittel.
Eine Wiitschaft nach unseren Begriffen gab
es bisher nicht, weil alles staatlich gelenkt
wurde. Die gewerblichen Betriebe — ausgenommen die Bäckerei Wessollek.
die Schlosserei
Klusowski, die Schmiede Both und die Stellmacherei Neumann — waren verstaatlicht. Seit
dem t. Oktober vorigen Jahres nun ist das
Handwerk frei; die staatlichen Handwerkskollektive lösen sich zum Teil auf. Die Gewerbetreibenden erhielten Kredite, um eigene Werkstätten eröffnen zu k ö n n e n . In Bischofsburg
sind in der letzten Zeit zwanzig selbständig
geführte Schuhmacher- und Sattlerwerkstätten
entstanden.
In der Daumschen Brauerei wird nur Malz
hergestellt; Bier wnd aus anderen Städten geliefert. Auf den S ä g e w e r k e n Augstin in Bischotsburg und Thater in Neudims arbeiten Tag und
Nacht drei Schichten.
Der Tagelohn beträgt 14—20 Zloty. Ein junges Mädchen erhält in der Buchhaltung monatlich 280 Zloty Anfangsgehalt; das reicht nicht
einmal für ein Paar gute Schuhe, das 500 bis
600 Zloty kostet.
Gemessen an dem früheren regen geschäftlichen Leben ist der Geschäftsverkehr heute
äußerst dürftig. Die Eisenbahnlinien nach Sensburg und Orteisburg sind in Betrieb. Die Bauerngrundstücke blieben häufig im Privatbesitz
der früheren Eigentümer. Es ist aber wegen
des hohen Ablieferungssolls für größere Grundstücke mehrfach geschehen, daß die Besitzer
solcher Höfe nur acht Hektar Land für sich behielten und das übrige Land freiwillig und
ohne Entschädigung an den Staat abtraten, der
es dann benachbarten Kleinbauern zuteilte. Die
fünf Güter mit eigenen Namen innerhalb der
Stadtgemarkung wurden in die Kolchose übergeführt. Die Bauern schlagen sich schlecht und
recht durch, sie k ö n n e n die anfallende Arbeit
kaum b e w ä l t i g e n , denn Arbeitskräfte sind knapp;
Maschinen und Kunstdünger reichen nicht aus.
Trotzdem leben die Bauern besser als die Masse
der B e v ö l k e r u n g .
Die heutige wirtschaftliche Lage im polnisch
verwalteten
Ostpreußen
ist
offensichtlich
schlecht. M ä n n e r wie Frauen sind nach unseren Begriffen durchweg ärmlich gekleidet, die
Dieses Bild bot Bischofsburg in Friedenszeiten vom Westen her. Der mit einem kuppelartigen
Aufbau und offenen Fenstern versehene kraftvolle Turm der Katholischen Pfarrkirche überragte die Dächer und Giebel.
Kinder werden im allgemeinen
sauber und
ordentlich gehalten. Auffallend ist das Vorherrschen von Uniformen im Straßenbild. Auf den
Straßen ist nur ein schwacher Verkehr, man
sieht meist Pferdefuhrwerke; es gibt wenige
Kraftfahrzeuge Sogar in Allenstein, der Hauptstadt eines Regierungsbezirkes (Wojewodschaft)
k ö n n t e man jederzeit mit geschlossenen Augen
die Straße übergueren. ohne in nennenswerte
Gefahr zu geraten.
Die Kleidung der Menschen drüben ist nach
westlichen Begriffen schäbig. Ärmlich sind auch
die Deutschen gekleidet. Gleichwohl kann man
den Ermländer sofoit von den Polen unterscheiden, mag er jung oder alt sein. In den
meist überfüllten Züqen kam ein Landsmann
bei Reisen im Landkreis Allenstein mitunter
in Verlegenheit, unterwegs eine Auskunft zu
erbitten. Auf der Suche nach einer deutschsprechenden Person fand er in der Menge ohne
M ü h e sogleich den Deutschen heraus, ohne daß
dieser sich irgendwie zu erkennen gegeben
hatte, auch in der Kleidung stach er nicht von
den Polen ab. Die Besiedeiung und die Schicksale dieses ostpreußischen Grenzlandes haben
offenbar einen besonderen Typ geschaffen, der
jetzt erst unter den v e r ä n d e r t e n V e r h ä l t n i s s e n
hervortritt.
seuchen, die oft die V i e h b e s t ä n d e des ganzen
Landes schwer heimsuchten, wehrlos ausgeliefert."
Ein Zentner W o l l e = neun
©Königsberg
'o
frauenburg
Bisd>efjfein
Was
ein Dokument
erzählt
See
d e m Kirchturm
Durch einen langwierigen Weg, den wir im
einzelnen nicht schildern wollen, gelangte ein
Dokument aus dem Kirchturm der Katholischen
Pfarrkirche von Bischofsburg nach Westdeutschland. Geschrieben wurde es im Jahre 1838, als
die Turmkuppel neu verschalt und mit Kreuzblech belegt wurde.
Das Dokument enthält genaue Angaben über
die damaligen sozialen Zustände, die Verwaltung der Stadt und ihr Wirtschaftsleben. Manche
Hinweise gehen über das lokale Interesse hinaus; sie k ö n n e n als ein a l l g e m e i n g ü l t i g e s Zeugnis für den Stand der Landwirtschaft in Ostp r e u ß e n in jener Zeit gewertet werden. Ein Vergleich mit der Produktion in den letzten Jahren,
in denen es den ostpreußischen Landwirten noch
v e r g ö n n t war, auf heimatlichen Feldern zu
arbeiten, gibt uns eine Vorstellung, wie durch
steten Fleiß und das B e m ü h e n um Steigerung
der Bodenkultur die Ernteerträge
allmählich
anstiegen. Als e r g ä n z e n d e Quelle wird auch die
von Rektor Teichert verfaßte Geschichte der
Stadt Bischofsburg genutzt.
1772 : n u r d a s v i e r t e K o r n g e e r n t e t
In dieser Chronik wird u. a. berichtet: „Die
ermländische wie die ostpreußische Landwirtschaft war vorzugsweise auf Ackerbau eingestellt; für Vieh fehlte es an Absatz. Jedoch
trat die Ausfuhr von Roggen, Gerste, Malz zu
Brauzwecken und Mehl hinter der Flachserzeugung zurück. Neben dem Flachsbau nahm noch
ein anderes H a n d e l s g e w ä c h s , der Hopfen, eine
hervorragende Stellung im ermländischen Landbau ein. Der Hopfenanbau war schon sehr früh
im Bistum eingeführt worden, weil in seinen
Städten das Bierbrauen einen Haupterwerb der
v o n
Bischofsburg
Bürger bildete. Noch um 1860 gab es auf dem
Gute Adamshof ausgedehnte Hopfenfelder.
Klee wurde 1772 noch nirgends angebaut, auch
Hackfrüchte spielten noch keine Rolle. In Gärten wurden Rüben und Mohrrüben gepflanzt,
während die Kartoffel noch unbekannt war oder
höchstens ganz vereinzelt angepflanzt wurde.
Einstweilen war noch die Zeit der grauen Erbsen und der großen Keilchen, der Biersuppe und
der Grütze; das gab Mut und Kraft und reizte
nicht die Nerven wie Kaffee und Tee. Vielfach
wurde die Grütze von Buchweizen, der auf unserm sandigen Boden an Stelle von Hafer und
Gerste gesät wurde, hergestellt.
Man rechnete damals fast durchweg das dritte
bis vierte Korn, während man heute auf mittleren Böden bei intensiver Wirtschaft mit Leichtigkeit das zehnte bis zwölfte Korn bauen
kann.
Uns fällt die geringe Anzahl an Schweinen
und Schafen auf. Die Schafzucht war damals
vornehmlich die Sache der großen Güter. Die
Ochsen waren zu jener Zeit noch unentbehrlich,
weil sie als Zugtiere beim Pflüqen benutzt wurden. Ob die vorhandenen Schlachttiere den Bedarf an Fleisch zu decken vermochten, ist nidit
bekannt. Jedenfalls war der Fleischverbrauch in
der alten Zeit gering. Das alte, strenge Fastenund Abstinenzgebot nötigte außerdem zu häufiger Enthaltung von Fleischspeisen.
Vieh und Pferde hielten zu damaliger Zeit
alle Bürger, auch der Bürgermeister, der Pfarrer und der Apotheker. Aber eine Viehwirtschaft
im heutigen Sinne mit allen den staatlichen
und genossenschaftlichen M a ß n a h m e n zur Förderung der Zucht war unseren Vorfahren unbekannt. Dazu war jene Zeit den tückischen Vieh-
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Kühe
In dem Dokument aus dem Kirchturm wird
darüber Klage geführt, daß im Jahre 1838 eine
v ö l l i g e Mißernte Teuerung und Not gebracht
habe. Roggen und Weizen — gleich im Preis
— seien von einem Taler bis zwei Taler fünf
Silbergroschen
für den Scheffel gestiegen.
Ähnlich verhalte es sich mit anderen Feldfrüchten; recht fühlbar für die arme B e v ö l k e rung wirkte sich das Aufschnellen des Preises
für Kartoffeln von 10 auf 24 Silbergroschen aus.
Ein g e m e i n n ü t z i g e r Verein von Privatleuten
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verschaffte jedoch den Minderbemittelten Saatkartoffeln.
Zum besseren Verständnis für diese Angaben
ist es notwendig, die Werte der M ü n z s o r t e n
zu kennen, die in dem Dokument auch sorglich
aufgeführt werden Die Hauptmünze, der Silbertaler, hatte 360 Kupferpfennige oder 30 Silbergroschen. Drei Taler machten einen Golddukaten aus, fünf Taler einen Friedrichs d'or.
In dem Dokument lesen wir:
„Der g e w ö h n l i c h e Preis eines Ochsen ist 10
bis 15 Taler; einer Kuh 5 bis 10 Taler; eines
durchschnittlichen guten, kleinen Arbeitspferdes
15 bis 18 Taler. Zu bemerken bleibt, daß im
Jahre 1837 und 1838 beim Wettrennen zu Königsberg ein sogenanntes Vollblutpferd, das heißt,
arabischer oder englischer Rasse mit 1000 Reichstaler gekauft wurde. Der Preis eines g e w ö h n S c h l u ß S e i t e 10, S p a l t e 1
Links: Durch die Zerstörung
von zwei Häusern
ist am Marktplatz der Blick auf die Kirche freigelegt worden. Im Vordergrund des wüsten Platzes
stand das Samlandsche Geschäftshaus.
Rechts:
Die Aufnahme zeigt, wie diese Seite des Marktes früher aussah. Sehr gut erkennt man die
jetzt verschwundenen Seitendächer
am Hauptdach der Kirche. Links vom Eckhaus mit dem
Turmerker beginnt die Spieringstraße,
die zu
dem auch heute noch stehenden Rathaus führt.
\
Jahrgang 8 / Folge
"1. J u n i
1957 / S e i t e
22
10
der neuen Maschinen sich den Arm brach. Die
maschinelle Entladung und Beladung konnte
sich im Königsberger Innenhafen nur sehr lanqsam durchsetzen, was an den örtlichen Verhältnissen lag, so daß sich die Gilde der Königsberger Sackträger, wenn auch in stetigem
Rückgang, bis 1937 erhalten konnte. Dann verschwand sie, die Maschine hatte sie entthront
Mit ihnen ging ein Stück A l t - K ö n i g s b e r g e r
Geschichte dahin.
Eins nach
dem
anderen...
Mit großen Körperkräften ausgestattete Menschen sind meist gutmütig, — die K ö n i g s b e r g e r
Sackträger waren der Beweis, daß diese Beobachtung richtig ist. Auch ihr weithin bekannter Humor war, trotz mancher kräftigen A n spielung, nie verletzend. Zwei Proben werden
hier wiedergegeben, wobei die Derbheit nicht
vermieden werden kann, da sie ein wesentlicher Zug dieses Witzes ist:
Es dunkelte bereits, als einer der Sackträger,
m ü d e von der Arbeit, über die später abgebrochene alte Eisenbahnbrücke
nach Hause
ging und ihn eine plötzliche Notdurft ankam.
Kurz entschlossen setzte er sich im Schutz der
Dunkelheit auf das niedrige Geländer. Unten
fuhr gerade geräuschlos ein mastloser Kahn
vorbei. „Klatsch, klatsch" hörte man es in der
stillen Dunkelheit auf das Deck fallen. Der
Bootsführer rief entsetzt zu der in Dunkelheit
liegenden Brücke hinauf: „ W a s is d a s für e
Ladung?" — Da flatterte ihm von oben ein
benutzes Papierchen entgegen und man hörte
dfe"stimme des Sackträgers durch die Nacht
stallen
Hier hast dem Conossement! (Schiffsfrachtbrief) "
In der stillen Saison beschäftigten s,ch d.e
Sacktracier als Notbehelf mit dem Einrammen
d e f Tarnpläh e. die g e w ö h n l i c h zu solchen Zeife„ wo auch die Schiffahrt geringer war, erneuert
wurden. Auf einem Prahm war ein
hohes Gestell errichtet, über das ein Seil auf
einer Rolle geführt war. Auf der einen Seite
des Seiles war der schwere Rammklotz, wie er
heute von Dampfwinden bedient wird, auf der
anderen Seite viele Strickenden mit Hendgriffen an denen etwa zwanzig Mann den Rammklotz in die H ö h e zogen, um ihn dann auf
Kommando auf den Tarnpfahl fallen zu lassen.
Damit dies im Takt geschah, sangen die Tauzieher eigens von ihnen v e r f a ß t e Lieder dazu,
die meist von derb-humoristischer Art waren.
Auf dem Haberberg lebte damals ein Fuhrhalter von schier unglaublicher Körperfülle. Auf
diesen hatten die Sackträger folgenden Rammvers verfaßt:
„Olle M ö n s c h e motte starwe,
nur der dicke Siebert nich,
wer soll siene Böckse arwe,
so 'nen Arsch hätt keener nich!"
Inzwischen ist der „dicke Siebert" gestorben,
aber auch die Sackträger haben seine Bicksen
nicht mehr geerbt, sie sind auch nicht m e h r . . .
P.
O f i p r c u ß i f ö i ö
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ß
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Die
bibelfeste Oma
Allzu kräftig
Einst in Königsberg
2et
im Haien . . . Natürlich
gab es ein paar saitige
diese Aufnahme gemacht worden war
JCönLgsbetget
Der Korporation der K ö n i g s b e r g e r Kaufmannschaft war das K ö n i g s b e r g e r Trägeramt
angeschlossen, dessen Büro sich in der Koggenstraße befand.
Ein Jahrhundert — vielleicht schon länger —
waren die Königsberger Sackträger der originellste Arbeiterstand in K ö n i g s b e r g ; sie nahmen eine besondere Stellung unter allen anderen Hafenarbeitern ein. Sie waren Freiarbeiter, die aus sich heraus eigne Riegen von
zehn bis sechzehn Mann bildeten. Jede Riege
w ä h l t e sich ihren Vormann, dem sie sich freiwillig unterwarfen und dem sie auch einen
größeren Anteil an dem Akkordlohn, den sich
die Riege erarbeitete, zugestanden.
Nur sehr kräftige Männer konnten diesen
recht einträglichen Beruf ausüben. Da sie mit
federnden Knien in g l e i c h m ä ß i g e m Trab tagaus
tagein die zwei Zentner schweren Säcke quer
über den Buckel geschultert, einer hinter dem
anderen,
in
ununterbrochener
Reihe
die
steilen Treppen der alten Speicher herab und
die oft hohen Leitern und Stellagen an den
Dampfern herauftragen mußten, schied jeder
von selbst aus, der nicht mit der Riege Schritt
halten konnte. Aber nicht nur die Beladung der
Dampfer, sondern auch die Entladung der aus
Rußland und der Provinz ankommenden Waggons wurde von ihnen ausgeführt.
Diese von den einzelnen Firmen auf der
Börse nach vorher geprüften Proben gekauften
Waggons wurden am nächsten Tage von der
Bahn vor den Speicher des Käufers vom
Hauptbahnhof übergeführt, und dort von den
Sackträqern entladen. Auf dem Wege über das
Schluß
von Seite 9
liehen Schafes ist ein bis zwei Taler. Seit wenigen Jahren betreiben die Gutsbesitzer die Schafzucht so, daß diese die vorzüglichste Einnahme
ihnen jetzt geben. Die Schafe sind eine durch
spanische Schafe veredelte Rasse mit feiner
Wolle. Der Zentner derselben, das heißt 110
Pfund, wird mi* 60 bis 90 Taler und nach Feinheit noch teurer bezahlt.
Bis jetzt wirtschaftete man in drei Feldern,
ein Brachfeld, ein Sommerfeld, ein Winterfeld;
jetzt fängt man aber davon abzukommen und
wirtschaftet in mehreren Feldern in vier, acht
bis neun Feldern (gemeint sind Fruchtfolgeschläge), erzeugt Futterkräuter und sucht einen
größeren Körner-Ertrag zu erzielen."
Diese Bemerkung beweist, daß die damaligen
Landwirte in Ostpreußen auf der H ö h e ihrer
Zeit waren, denn erst wenige Jahre vorher hatte
Albrecht Thaer (1752—1828) mit seinen Lehren
eine neue Epoche der praktischen Landwirtschaft eingeleitet.
/
Bemerkungen,
^Sackttäpet
holprige Pflaster der Lastadie oder den anderen Kais setzten sie den Sack auf eine bereit
gestellte Waage ab, wo er von einem vereidigten Wieger gewogen wurde. Die schwere A r beit kann nicht ungesund gewesen sein; die
meisten Sackträger konnten ihren Beruf bis ins
späte Alter ausüben.
„In b l a u e r H o s e
und
im L a p p e n s c h u h . . . "
Alle Sackträger trugen eine fast gleiche Kleidung: Lappenschuhe, blaue leinene Hose, die
über dem Knie mit Sackbändern zum Schutz
gegen eindringenden Staub abgebunden war,
gemustertes Barchenthemd und als Kopfbedekkung eine weiche, schirmlose alte Militärmütze.
In dieser Kleidung war der Königsberger
Sackträger auf dem aus Cadiner Kacheln geformten Portalschmuck der Stadtbank in der
Kneiphöfschen Langgasse 69 abgebildet, zusammen mit anderen Figuren wie dem Fahnenschwenker, dem Kalmusjungen, der Königsberder Fischfrau, dem Drosselfried.
Agnes Miegel hat den Königsberger Sackträgern
auch ein literarisches Denkmal in
ihrem Gedicht „Der Abschied" gesetzt:
„Der Ruch von Teer und von
Getreidesäcken
Strich mit dem Ostwind durch die Lastadie. —
Die Spatzen kreischten, die auts Pflaster schössen,
Wo goldne Körner von dem Dampfer her
Den Weg bis zu dem Niklasspeicher wiesen,
Rot von der Last der schweren
Zentnersäcke
in blauer Hose und im Lappenschuhe,
Mit gleichem Schritt und gleichem Zurut ging
Die Schar der Träger trabend hin und her.*
Der Verdienst der Sackträger war entsprechend der schweren Arbeit verhältnismäßig
hoch, so daß sie sich manches leisten konnten,
was andere Arbeiter nicht vermochten. So sah
man sie oft in den sonst nur von wohlhabenden Bürgern benutzten Droschken von der Arbeit nach Hause fahren. Sie g ö n n t e n sich gute
Verpflegung, was sie auch schon in Anbetracht
der körperlichen Leistung tun mußten.
Stundenlang sah man die Männer unermüdlich vom Speicher zum Dampfer und zurück laufen. Eine hin und wieder eingelegte kleine
Pause nannten sie „Ein Piepke Tobak", weil
sie so lange dauerte, als nötig war, die kleine
Pfeife zu Ende zu rauchen.
Bis zum Anfang dieses Jahrhunderts kannte
man keine maschinellen Einrichtungen zum Beladen und Entladen des Getreides im Königsberger Hafen Die ersten derartigen Einrichtungen an den Speichern der Firma Holldack &
Thran nannten die Königsberger Sackträger
eine „Teufelserfindung", da sie für ihr Brot
fürchteten und sie sahen es als ein Gottesgericht an, als der alte Thran beim Anlassen
Es war beim Schmiedemeister Gr. schöner
alter Brauch daß er stets zusammen mit allen
Gesellen und Lehrlingen den Heydekruger Jahrmarkt besuchte. Zuerst stärkten sich alle auf
Kosten des Meisters mit einigen Runden in
einer Wirtschaft und dann marschierte man
mitten hinein ins V e r g n ü g e n Beim „Herkules"
und „Hau den Lukas" schrie ein Mann wie
besessen: „Haurin den Dorn, Frau Fieberkorn,
drei Schlag ein Dittchen." Prompt drückte Meister Gr. ihm eine Mark in die Hand, worauf
sich Gesellen und Stifte hinter den Meister
stellten, der zunächst seine Bärenkräfte erprobte. Beim dritten Schlag war denn schon
aus dem „Dorn" ein Pinsel geworden.
„Kommt, Jungs, wir sehen uns nach was
Handfestem um", sagte Gr. Vereint steuerte
man auf einen Elektrisierstand zu. Da rief man:
„Hier erhalten sie für zehn Pfennig die echte
elektrische
Massage." Der Meister ergriff
prompt die beiden Griffe, und nun wurden
ihm 40, 50 und 60 Volt durch den Körper gejagt, ohne daß ihm das viel ausmachte. Plötzlich rief einer aus der Menge- „Na Druck,
Druck." Das bezog nun der „Chef" der Elektrisierkunst auf sich und legte den Schalter
weit herum.
Unserm Meister erstarrten die Augenlider,
es brummten ihm die Hosen, und seine Stimme
klang doch etwas zitterig, als er schrie: „Wer,
D ü w e l , hat D r u c k verlangt?"
E . L.
Verkannt
Mein Großvater war ein tüchtiger und im
weiten Umkreis sehr geachteter Landwirt, der
eine Musterwirtschaft besaß.
Überheblichkeit
und hohles Getue waren ihm verhaßt. Wenn er
„über die Grenze" — womit hier die Grenze
des Kirchspiels gemeint ist — oder gar in die
Stadt fuhr, so trug er einen guten Mantel,
einen sorgfältig g e b ü g e l t e n Anzug und einen
soliden Haarhut. Großvater wirkte dann geradezu vornehm. Zu Hause verschmähte er jedoch Schlips und Kragen. In einer einfachen
grauen Leinenjonpe, von der er sich nicht zu
trennen vermochte, und geflickten Hosen, die
in derben halbhohen Stiefeln steckten, ging er
aufs Feld. Zu seiner A u s r ü s t u n g g e h ö r t e noch
eine verschlissene Mütze, die jede Farbe verloren hatte und ein Hakenstock, an dessen unterstem Ende ein Diestelstecher angebracht
war.
Großvaters Gesicht war von Sonne und Wind
gegerbt. Ein stattlicher fuchsiger Schnurbart zog
sich unter einer kräftigen Nase zum Kinn herunter.
Vor der Heuaust sandte der Besitzer eines
angrenzenden Grundstücks seinen „ S t o p p e l h o p ser" mit einem Auftrag zum Großvater. Erst
vor wenigen Tagen hatte dieser junge Mann
seine Lehrstelle angetreten. Damit man aber
gleich wüßte, was er so sei, oder vielmehr als
was er gelten wollte, hatte er sich breitflügelige Reithosen und Röhrenstiefel angeschafft,
und ein unechter „Hirschbart" wippte auf seinem grünen Hut.
Der so betont landwirtschaftlich
junge Mann traf meinen Großvater,
zwei Steine vom Acker aufgehoben
sie zu dem großen Steinhaufen am
zu tragen.
gekleidete
als dieser
hatte, um
Grenzrain
„Wo ist der Herr?", erkundigte sich der A n gekommene und setzte wichtigtuend hinzu: „Ich
hab' mit ihm zu reden!"
Mein Großvater erklärte darauf arglos: „Daf
sie öck sülwst."
Aber da musterte der geputzte Fremdling den
schlichten Mann in der grauen Joppe, der, die
beiden großen Feldsteine in den H ä n d e n haltend, vor ihm stand. Er k r ä u s e l t e nur herablassend die Lippen und sagte: „Opa — moak mi
keen Spoaß!"
E. G.
n
Oma Gutat lag schon seit l ä n g e r e r Zeit im
Krankenhaus. Wenn der Herr Pfarrer dort für
die Kranken eine Predigt gehalten
hatte,
pflegte er sie zu besuchen. Durch allerlei Fragen versuchte er dann festzustellen, ob seine
Worte auch auf guten Boden gefallen waren.
Mitten im Gespräch sagte er nun einmal: „ja,
Martin Luther, das war ein Mensch mit unerschütterlichem Gottvertrauen. Einmal hat er gesagt, wenn er bestimmt wisse, d a ß morgen die
Welt untergehe, so w ü r d e er im Vertrauen auf
Gott, doch heute noch einen jungen Obstbaum
pflanzen." Oma Gutat hatte aufmerksam zugehört, aber bei dieser Redewendung punkte sie
doch dem geistlichen Herrn zu und meintelächelnd: „Naja, dann hat der Luther doch'
wohl klammheimlich gehofft, d a ß es nicht so
plötzlich kommt mit dem Weltuntergang."
J . K.
f
Stolz
Der kleine Fritz hat eine g r o ß e Schwester
Lene, auf die er sehr stolz war. Seit Lene
selbst Geld verdiente, wollte sie plötzlich auch
nicht mehr die in der Familie sonst übliche
Schwartenwurst essen. Fritz m u ß t e also am
Wochenende für sie zusätzlich „e Vertel Pund
Fleeschworscht" kaufen. Neugierig fragte die
Schlachtersfrau: „Is wohl für den Vater?"
Darauf Fritz sehr stolz: „ N e e , far uns Lene!
Ons Lene frett keene Schwarteworscht mehr!"
F. B.
Für alle F ä l l e
gesichert
In unserer Dorfschule e r z ä h l t e der Lehrer in
der Religionsstunde den A B C - S c h ü t z e n recht
dramatisch die Geschichte von der Sintflut, und
wie damals Mensch und Tier elend ertrinken
mußten. Atemlos hörte die ganze Klasse zu.
Die kleinen Lorbasse waren v ö l l i g im Bann des
furchtbaren Geschehens. Couragiert war nur
der keine Fritz, der sich eifrig meldete und
sagte: „Herr Lehrer, uns kann nuscht passieren,
wir haben ja drainiert."
H. A.
Genau g e z ä h l t
In der Kleinstadt B. findet der übliche Kaffeeklatsch statt. Die Teilnehmer, alles stattliche Damen, die noch nicht dem Schlankheitskult frönten, hatten tapfer zugegriffen.
Aber
Wir schicken Ihnen kostenlos unsere Bücherverzeichnissei Ein Kärtchen
genügt
an den
Bücherlieieranten
aller
Ostpreußen:
G*Y*A™h lf <u~
Oorml.ch-Parl.nklrch.n 2
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einst d a s H a u s d e r B ü c h e r in K ö n i g s b e r g
G e g r 1722
Bestellungen ü b e r D M 5.— werden portofrei a u s g e ' ü h r t l
wie es eben in einem o s t p r e u ß i s c h e n Haushalt
so üblich ist, die Hausfrau n ö t i g t e immer weiter. Als dann eine Kaffeefreundin geziert
meinte, sie habe schon drei Tassen getrunken,
da platzte die mit der Kaffeekanne hinter ihr
stehende „Annchen" los: „Ach ja, Stücker sieben haben Sie schon!"
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Klapperstorch
kleine Urte hat ein Schwesterchen
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° P f c h e n voll schwarzer Lock che„ hat. Dann geht sie sinnend zur
Mütti ans Bett.und sagt: „Sag mal, Mutti, haben dich die krausen Haardien denn nid t in
deinem Bauchche gekitzelt?"
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Jahrgang 8 / Folge
22
Ein ostpreukischer
1. J u n i
Das O s t p r e u ß e n b l a t t
QJO.UI JhMen
Architekt
von Weltruf
Dipl.-Ing. Erich Leyser 70 Jahre
A m 25. Mai wurde der aus K ö n i g s b e r g stammende, jetzt in Hamburq wohnende Architekt
Dipl.-Ing. Erich Leyser 70 Jahre alt. Er kann
auf ein erfolgreiches Schaffen zurückblicken.
Nach dem Besuch des Altstädtischen Gymnasiums studierte er auf den Technischen Hochschulen in Danzig, Darmstadt und München.
Es zeugt für die hohe Begabung des jungen
Architekten, daß bereits dem Vierundzwanzigjahrigen die Goldene Medaille auf der Posener Ausstellung verliehen wurde. Wie er uns
im Gespräch sagte, war er besonders stolz dar-
Architekt Dipl.-Ing. Erich Leyser
Slöttev olftreufffdier ^efd)icl)te
Schwarz, Rot und G o l d
/ D e r K o m m a n d e u r der
Ludwig Adolf Wilhelm von Lützow, aus
einem alten märkischen Adelsgeschlecht, war
schon 1795 im Alter von dreizehn Jahren in
die preußische Garde eingetreten und hatte
1806 bei Auerstädt gekämpft. Nach der Aufl ö s u n g seines Regiments war er dem Schillschen Korps beigetreten und hatte sich bei der
Verteidigung von Kolberg ausgezeichnet. Als
er im folgenden Jahre in Bad Nenndorf eine
Verwundung ausheilte, lernte er dort die achtz e h n j ä h r i g e Gräfin Elisa von Ahlefeldt kennen.
Ihr Vater verbot die Heirat mit einem zwar
angesehenen, aber mittellosen Offizier, der infolge der Heeresverminderung den Abschied
hatte nehmen m ü s s e n . Im September
1809
reiste Lützow nach Königsberg, um vom König
die Erlaubnis zu erbitten, in fremde Dienste
treten zu dürfen. Der b e w ä h r t e Frontoffizier
hat sich recht abfällig über das ausgesprochen,
was er dort erlebte, nicht ü b e r ' d i e Stadt, aber
über das Treiben am Hofe, die Intrigen, Parteien und Höflinge, die glaubten, „es sei ein
g r ö ß e r e s Verdienst, bei dem König zu leben,
als für ihn zu sterben. Jeder liebt nur sich
selbst." Als Elisas Vater seinen Widerstand
aufgab, fand im März 1810 in Berlin die Hochzeit statt. Bis dahin war Lützow nicht mehr
gewesen als einer von vielen untadligen preußischen Offizieren, tapfer und ehrenhaft, aber
ohne besondere geistige Gaben. Im Grunde
war er auch später nicht mehr, als sein Name
durch ganz Deutschland flog. Das Freikorps,
das er 1813 in Breslau aufstellte, und das seinen Namen trug, ist nicht durch seine Kriegstaten berühmt geworden, sondern durch die begeisterte deutsche Jugend, die ihm a n g e h ö r t e ,
durch Körner, Friesen; Jahn und andere. Die
Muse, die ihre Begeisterung entfachte, die
Dame, für die diese jungen Romantiker ebenso
fochten wie für das Vaterland, war Elisa von
Lützow. Sie war die gute Seele des Korps.
Nach dessen A u f l ö s u n g 1814 trat Lützow wieder in den preußischen Heeresdienst und
v/urde als Kommandeur des 6. Ulanenregiments
bei Ligny gefangengenommen. Nach dem Friedensschluß kam Lützow mit seinem Regiment
nach K ö n i g s b e r g in Garnison. Nur ein knap-
auf, d a ß die Stadt K ö n i g s b e r g 1913 auf der
Internationalen Bauausstellung in Leipzig für
seine städtebaulichen Arbeiten den Staatspreis
erhielt. Erich Leyser hatte im Jahre zuvor auf
Einladung des Goethebundes in seiner Vaterstadt einen Vortrag über neuzeitliches Bauen
V o l k s g l a u b e
u n d
B r a
gehalten. Hierbei lernte er den in städtischen
Diensten stehenden Bauingenieur Beuster kenGaerte,
Wilhelm, Volksglaube und
nen, auf dessen Anregung er städtebauliche
Entwürfe zeichnete, die mit der damals beBrauchtum O s t p r e u ß e n s . Beiträge zur verschlossenen Entfestigung K ö n i g s b e r g s zusamgleichenden Volkskunde. — Marburger
menhingen.
Ostforschungen Bd. 5 VIII, 128 S., 16 BildAllen modernen Problemen zugewandt, reditafeln. Holzner-Verlag W ü r z b u r g
1956.
gierte er von der Gründung an die in
Engl, brosch. 13,80 D M .
Fachkreisen sehr angesehene Zeitschrift „Die
Was Dr. Wilhelm Gaerte, der einstige verBf^üwelt". Da er die Errichtung gesunder Wohnstätten in den Randbezirken der Großstädte dienstvolle Direktor des Prussia-Museums in
als eine der wichtigsten Aufgaben für den K ö n i g s b e r g , in diesem Bande vorlegt, ist keine
Architekten erkannt hatte, wurde er 1913 in geschlossene Darstellung des ostpreußischen
die Leitung der vom O b e r p r ä s i d e n t e n für Ber- Volksglaubens und Brauchtums, wie es der
lin und die Provinz Brandenburg geschaffenen Titel des Buches vielleicht vermuten lassen
Organisation für das Siedlungswesen berufen; k ö n n t e , sondern ein bunter Strauß von fünf1918 ü b e r n a h m er auch die Leitung der Staat- undzwanzig Einzelaufsätzen, in denen die verlichen Siedllingsgesellschaft. Durch den Bau von schiedensten Themen aus diesem g r o ß e n StoffKleinhauskolonien in den Vororten der Reichs- gebiet behandelt werden. W i r finden Beiträge
hauptstadt lieferte er den Beweis auch der zum Brauchtum im Jahreslauf, zum Brauchtum
wirtschaftlichen Existenzberechtigung des Ein- im Menschenleben, zum Heilzauber, zum Däfamilienhauses g e g e n ü b e r den Mietskasernen. monenglauben, zum Rechtsbrauch, zum SchriftGegen Ende des Ersten Weltkrieges grün- und Ringzauber und schließlich auch zu den Gedete er mit Hilfe von Ernst von Borsig, Carl bieten von Spiel und Tanz. Was den Verfasser
reizt, ist das wenig Bekannte, das schwer Deutbare, das abseits vom Wege Liegende. Manches
davon kennt er noch aus seiner eigenen Jugendzeit in Osterode, anderes von seinen vielen
Fahrten durch die Provinz. Diesen Dingen geht
er mit viel Liebe nach, er stellt sie in der
Methode der vergleichenden Volkskunde in
einen g r o ß e n Zusammenhang, um hinter ihren
ursprünglichen Sinn zu kommen. Immer wieder
überrascht dabei die Fülle des zusammengetragenen Vergleichsmaterials aus dem deutschen
und ausländischen Schrifttum. Es liegt in der
Natur der Sache, daß man bei der Deutung von
Brauchtumsmotiven und Glaubensvorstellungen
nicht immer bis zum letzten Grad der G e w i ß h e i t
v o r s t o ß e n kann. Man m u ß sich oft mit Hypothesen b e g n ü g e n , die eben nur ein gewisses
M a ß von Wahrscheinlichkeit besitzen. So dringt
die Wissenschaft auf allen Gebieten mit Hilfe
von Arbeitshypothesen in bisher unerschlossene Gebiete vor. Manche von diesen A n nahmen erweisen sich später als irrig und werden fallen gelassen, andere werden durch neue
Erkenntnisse weiter erhärtet. So stellt auch
hier der Verfasser bei seinen Deutungsversuchen ganz offen fest, was ihm selbst noch
nicht g e n ü g e n d gesichert erscheint. Gelegentlich stellt er auch verschiedene D e u t u n g s m ö g lichkeiten zur Diskussion. Mag man auch in
Einzelheiten anderer Auffassung sein, in jedem
Falle wird der Leser und vor allem der heimatEin gutes Beispiel für ein Familienheim bietet kundlich interessierte O s t p r e u ß e viel Anregung
dieses von Dipl.-Ing. Erich Leyser 1934 für und Gewinn aus diesem Buche ziehen.
Professor Dr. Loos in Berlin-Dahlem
Haus.
Lützower
pes Jahr war er dort. Schon im Mai 1817 wurde
er nach Posen versetzt und bald darauf als
Brigadekommandeur nach Münster. Seine geistig bewegliche Frau verstand es aber in dieser kurzen Zeit, geistige Menschen anzuziehen.
Elisa freundete sich mit Kriegsrat Scheftner
an, der immer noch hungrig nach neuen Bekanntschaften war, und schloß eine impulsive,
aber dauerhafte Freundschaft mit der schöngeistigen Johanna Motherby, die mit ihrem
Manne, dem bekannten Arzt William Motherby,
noch in guter Ehe lebte. Beide Frauen blieben
ihr Leben lang befreundet. Beide hatten das
gleiche Schicksal; ihre Ehen wurden geschieden.
Elisa wurde die Lebensgefährtin des Dichters
Immermann; Johanna heiratete den Arzt Johann Friedrich Dieffenbach, einen geborenen
Königsberger.
A u ß e r seiner kurzen Garnisonszeit hatte
Lützow noch eine andere Beziehung zu Ostpreußen. Seine Schwester Wilhelmine heiratete
1812 in Berlin den Grafen Heinrich Ludwig zu
Dohna-Wundlacken, der auch dem Lützowschen
Freikorps beitrat und später Regierungspräsident in Königsberg wurde. So haben wir Ostpreußen einigen Anlaß, des Freikorpsführers,
dessen Geburtstag sich am 18, Mai zum 175.
Male jährte, zu gedenken.
Lützow war nur Soldat. Er hatte keinen Sinn
für Poesie und Kunst und ebensowenig für Politik. So hat er auch nichts damit zu tun, daß
die ursprünglich aus praktischen E r w ä g u n g e n
g e w ä h l t e n Uniformfarben seines Korps, schwarzes Grundtuch mit roten Aufschlägen und
rotem Vorstoß, auf dem Wege über die Burschenschaft zu den deutschen Nationalfarben
wurden, wobei das Gold, das anfangs nur
eine Verzierung war, allmählich den Rang
einer dritten Farbe bekam, da nach dem französischen Vorbild eine Nationalflagge nur eine
Trikolore, ein Dreifarb, sein konnte. Sie lief
dem preußischen
Schwarzweiß,
das weite
Kreise, auch außerhalb Preußens, als deutsche Nationalflagge wünschten, den Rang ab,
als Preußen sich der Metternichschen Reaktion
unterwarf.
Dr. G a u s e
u c h t u m
O s t p r e u ß e n s
Wir hören von dem einstigen Fastnachtsumzug der samländischen „Dannekinder" mit
einem geschmückten Tannenbaum, wozu ein
Lied gesungen wurde mit dem schwer deutbaren Kehrreim „Loop an de Linge". Des weiteren ist die Rede von der Stockwerkslinde, die
einst auf dem Paradeplatz in K ö n i g s b e r g stand,
und von dem Klingerstock, einem alten ostpreußischen Hirtengerät zum Zusammentreiben
der Herde. Das Brückenkampfspiel zwischen
Kneiphöfer und Altstädter Jungen auf der
Honigbrücke in Königsberg, das für das Jahr
1572 bezeugt ist, wird als kultischer Frühlingsbrauch, als „Winteraustreiben" gedeutet. Zeitlich näher steht uns der besonders zu Silvester
g e ü b t e Brauch des Rosemockjagens, den viele
O s t p r e u ß e n noch selbst miterlebt haben und
bei dem nach lautem Gepolter auf dem Hausboden einem unten ahnungslos mit einem aufgehaltenen Sack Wartenden ein Eimer Wasser
über den Kopf gegossen wurde. Ähnliche
Polterbräuche aus Schleswig-Holstein geben sich
als Austreibung des alten Korngeistes oder
b ö s e r D ä m o n e n zu erkennen, die dem neuen
Getreide
möglicherweise
schaden k ö n n t e n .
Auch hier handelte es sich wohl. ursprünglich
um Vertreibung eines schädlichen D ä m o n s , der
m ö g l i c h e r w e i s e aus dem Erntebrauchtum in den
häuslichen Bereich h e r ü b e r g e w a n d e r t war. Der
Name ist balto-slawisch — die Etymologie erscheint mir nicht eindeutig gesichert, ich möchte
aber nicht zwischen germanischem Rosbock und
slawischem Rosemock scheiden —, was aber
nicht besagt, daß auch die dahinter stehende
Dämonenvorstellung
auf
balto-slawisches
Volkstum beschränkt ist. Der W a s s e r g u ß ist
Regenzauber, schlechthin Fruchtbarkeitsbrauch.
Wie so oft hat auch hier Sinnentleerung den
alten Ritus zu Scherz und Spiel absinken lassen.
Ein weiteres Beispiel von Regenzauber gibt der
Verfasser in einem sonst unbekannten Hochzeitsbrauch aus M ü h l h a u s e n , Kreis Pr.-Eylau.
Wenn in Masuren beim Dreschen des letzten
Roggens die Magd einen Löffel auf die Tenne
warf, so deutet der Verfasser das als Austreibung des Korndämons aus der letzten Garbe.
Nach der Tat wurde sie selbst als neuer weiblicher Korngeist angesehen, den man zu erhaschen versuchte, um die Fruchtbarkeit der
Felder zu sichern. Weitere Beiträge berichten
über ostpreußische Totenkronen, wie man sie
bei Begräbnissen unverheiratet
gestorbener
junger Mädchen auf dem Sarg mitführte und
hinterher in der Kirche aufbewahrte und über
die ostpreußischen „Spitznickel", das heißt die
gebaute
Fr. von Siemens, dem Landesdirektor und M i rister Dernburq die G e m e i n n ü t z i g e n Deutschen
Hausratgesellschaften zur Versorgung der Minderbemittelten mit preiswerten M ö b e l n . Könner wie Tessenow und Peter Behrens und er
selbst
zeichneten
die
Entwürfe.
Ungefähr
140 000 Familien wurden ich acht Jahren durch
sechsundzwanzig dieser Gesellschaften im ganzen Reichsgebiet versorgt.
Erich Leyser war bei der Einrichtung der
„Bauhütten" mitbeteiligt, und er war auch Mitb e g r ü n d e r des Wirtschaftsverbandes bildender
Künstler.
Dem vielseitigen und einfallsreichen Architekten bot sich ein weites Arbeitsfeld, und er
wurde mit den unterschiedlichsten Aufträgen
im Inland und im Ausland bedacht. Für Athen
entwarf er 1932 ein Garagenhaus, er zeichnete die Risse für Landhäuser bei Berlin, in
Schlesien, für Stockholm; andere entstanden am
Lago Maggiore, in Jugoslawien, der Tschechoslowakei und in New York. W ä h r e n d seines
v i e l j ä h r i g e n Aufenthalts in Brasilien baute er
achtzig Landhäuser in Rio de Janeiro und entwarf Wolkenkratzer, Hotels, Jugendheime und
Wohnbauten für Sao Paulo.
Erich Leyser ist viel gereist. Er war mehrfach in Afrika, er machte auch Reisen nach
China, Indien, Japan, Korea und Nord- und
Mittelamerika. Seine Beobachtungen und Gedanken zu wohnungspolitischen Fragen äußerte
er in Schriften und Aufsätzen. In den zwanziger Jahren hielt er Vorlesungen an der Ver-
1957 / S e i t e 11'
QuncCßunk
In der Woche vom 2. bis 8. Juni senden:
NDR/WDR-Mittelwelle.
D o n n e r s t a g , 16.00:
Tänzerische Musik, darunter: Ostdeutsche Tänze
(Ecklebe). — S o n n a b e n d , 9.30: Werner Bergengruen: Die drei Falken. 15.30: Alte und neue Heimat. 19.10: Unteilbares Deutschland
Norddeutscher Rundfunk-UKW:
Dienstag,
10.00: Herder in „Duodez". Eine Hörfolge über die
Bückeburger Jahre Johann Gottfried H e r d e r s .
Von Erich Naused. 20.00' Bückeburg, poetisch gesehen. Es spricht Agnes Miegel. — Agnes Miegel,
die seit einem Jahrzehnt in Bad Nenndorf ist Ehrenbürgerin von Bückeburg, und auch ihre Freundschaft mit Lulu von Strauß und Torney — zwei
Menschenalter hindurch — verbindet sie mit dieser
Stadt. Nach den Jahren der Trennung durch Kriegsund Nachkriegszeit war es ihr, wie sie zum Gedenken ihrer verstorbenen Freundin erzählt, noch
einmal vergönnt, Lulu von Strauß und Torney in
ihrer Heimatstadt wiederzusehen. Das Elternhaus der
Freundin, das in dem großen Garten noch auf die
ORIGINAL
^
Burcnfang
üeuckc«fiocnig
alte Allee hinaussah, das behagliche Fachwerkhaus
der Großeltern in der Schulstraße, die efeuumwachsene Kirche, „dieses grüne Juwel Bückeburgs", wo
sie auf dem alten Friedhof an dem letzten Tage
ihres Besuches mit der Freundin beisammen saß. —
S o n n a b e n d , 19.45: Aus unserem mitteldeutschen
Tagebuch.
Westdeutscher Rundfunk-UKW. M i t t w o c h , 9.30:
Land der dunklen Wälder. Volksweisen aus Ostpreußen. — S o n n a b e n d , 20.15: Die Straße der
Eisbrecher. Hörfolge über den sibirischen Seeweg.
Von Rudolf Jacobs.
Radio Bremen. M o n t a g , 18.10: Sang und Klang
im Volkston, Musik aus Ostpreußen, Schlesien und
dem Egerland. — D i e n s t a g , 14 00, und M i t t w o c h , 9.05: Schulfunk: Revolution in Petersburg
1917.
Hessischer Rundfunk. S o n n t a g , 13.30: Der gemeinsame Weg. — W e r k t a g s : 15.15: Deutsche Fragen. Informationen für Ost und West. — D i e n s tag,
18.45: Dimamat — kleine Dialektikkunde
für die Ost / West-Begegnung. — M i t t w o c h ,
21.15, UKW: Der Kaukasus ais Völkerwiege. Eine
russische Hypothese zur indogermanischen Sprachwissenschaft. Von Curt Hohoff.
Südwestfunk. M o n t a g , 22.30: Die letzten Wochen vor der Verhaftung. Lesung aus dem Erinnerungsbuch von Margarete Buber - Neumann „Von
Potsdam nach Moskau".
Süddeutscher Rundfunk. S o n n t a g , 16.00, UKW:
„Unser Benz, die lebendige Kutsche." Heinrich Zillich liest eine Erzählung aus Siebenbürgen. —
M i t t w o c h , 17.30: Die Heimatpost mit Hinweisen
auf den Sudetendeutschen Tag. 22.10: Wir denken
an Mittel- und Ostdeutschland. — S o n n a b e n d ,
19.05: Tönende Wahrzeichen böhmischer Städte.
20.05, UKW: Stimmen der Heimat. Eine musikalischliterarische Feierstunde zum Sudetendeutschen Tag.
Bayerischer Rundfunk. M o n t a g , 18.55: Zwischen
Elbe und Oder. Eine Zonenzeitung. — D i e n s t a g ,
15.00: Junqe sudetendeutsche Dichtung. — M i t t w o c h , 9.20 und 15.15, UKW: Schulfunk: Alltag in
der UdSSR. 23.30: Jakubsons Zuflucht. Eine kuriose
Geschichte von Werner Bergengruen. — F r e i t a g ,
20.00: Humor aus dem Sudetenland. — S o n n a b e n d , 16.00, UKW: Zwischen Ostsee und Karpatenbogen.
Rias. M o n t a g , 21.30: Lieder der Heimat. Volkslieder und Volkstänze aus Pommern. Gleichfalls
F r e i t a g , 19.00, UKW.
Sender Freies Berlin. S o n n a b e n d , 15.30: Alte
und neue Heimat. 19.30: Unteilbares Deutschland.
Mädchen, die den Hochzeitszug oder im 18. Jahrhundert auch den Begräbniszug
anführten.
Kürzere Erwähnung finden der Volksglaube,
daß die Hausfrau das „Sohnchen" (= Brotanschnitt) essen m ü s s e , und die Vorstellung
von dem todbringenden „Mutterbalken" im
Haus, den der Verfasser als Moderbalken erklärt. Weitere Beiträge behandeln verschiedene
Formen von Heilzauber: das Hindurchkriechen
oder Hindurchstecken durch Zwiesel-, Henkelund Lappenbäume, das Rollen auf dem Grab,
das Schlafen auf dem Friedhof und das Aufwiegen Kranker mit Naturalien. Wir h ö r e n
ferner aus Rossitten auf der Kurischen Nehrung
von einem Versuch, durch Verehrung eines angeschwemmten schwarzen Eichenstammes die
Pest abzuwehren. Wenn bei der Alten Hammerschmiede in K ö n i g s b e r g der Schmied jeden
zufällig zu Boden fallenden Nagel in den bekannten „Nagelpfeiler" einschlug, so wird das
als „ V e r n a g e l u n g des Unglücks" gedeutet. Die
Gestalt der „Haffmoje", die bisher nur einmal
in einem Zeitungsartikel und in der Nehrungsnovelle „Inke am Haff" von Wanda Friese
erwähnt worden ist, wird näher beleuchtet und
als weiblicher N a t u r d ä m o n charakterisiert, der
zum Kinderschreck verblaßt ist. In das Gebiet
des Rechtsbrauchtums führen die Darlegungen
über die „Brudermordkeule" und das Halseisen an der Treppe des Kneiphöfischen Rathauses in Königsberg. Beispiele von Schriftzauber werden an Inschriften auf einer mittelalterlichen Ringspange und auf Amulettringen
vorgeführt. Die Königsberger werden vor allem
die A u s f ü h r u n g e n über das Schifferstechen auf
dem Pregel, das für das Jahr 1594 bezeugt und
auf dem Beringschen Plan von 1613 auch bildlich dargestellt ist, interessieren. Auch auf
Kinderspiele geht der Verfasser ein: auf das
Spiel „Ich bin König", das Rasenstechen und
das „Poschkespiel" (= Schlagballspiel). Als
letztes bleibt noch zu e r w ä h n e n ein Beitrag über
die „Zuse", einen wilden Nachtanz, mit dem
man in manchen Gegenden das Hochzeitsfest
beschloß.
waltungsakademie und an der Universität Berlin. Viele seiner Forderungen wurden in das
preußische und in das schwedische Wohnungsgesetz aufgenommen; er wirkte an diesen beiden Gesetzen mit, die den sozialen Wohnungsbau einleiteten und Hinterhäuser und Querflügel nicht mehr zuließen
Seit 1950 wohnt Dipl.-Ing. Leyser in Hamburg. Aus A n l a ß seines 70. Geburtstages eröffnete Professor Peter Poelzig von der Technischen Universität Berlin eine Ausstellung
von Arbeiten Erich Leysers aus den Jahren
Alles in allem: eine bunte Folge von Themen,
von 1927 bis 1957 in Hamburg in den Räumen eine Fülle von Gedanken und Anregungen, ein
des Künstlerclubs „die insel" (Hamburg 36,
Buch, das allen heimatliebenden Landsleuten
Alsterufer 35). Die Ausstellung wird bis zum
Freude machen wird.
18. Juni dauern; sie ist jeden Werktag von
15 bis 19 Uhr geöffaet.
D r . E r h a r d R i e m a n n , Kiel
s
1. J u n i
J a h r g a n g 8 / F o l g e 21
1957 / S e i t e 12
Das O s t p r e u ß e n b l a t t
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Frau Klein, inder Unider bei d e ^ f ^ ^ Ä n e s - M i e R e l - A b e n d
trttf R e f o r s c h u n g a m M i t t w o c h , 5. J u n i u m 20 U h r i m R e s t a u - A u g u s t i s t e i n e F a h r t i n s B l a u e g e p l a n t . — „ W i l l - o
* f'" ™
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Landestheater i n e i n k o m m e n , d u l i e b l i c h e r M a i e n ! " D a s w a r das L e i t m o t i v v e r s i t ä t . r a n t R e m t e r , H a m b u r g 36, N e u e R a b e n s t r a ß e 29.
^ . ^
^
e i n e s b e s i n n l i c h e n A b e n d s , b e i d e m d e r 1. V o r s i t - n a t e G r o s s e . - M u h l . n e v o m
f ü h l s a m e r Weise Gediente
Vorsitzende,
zende, O b e r m e d i z i n a l r a t D r . Z ü r c h e r , V e r s e u n d
Ferienfreuden
Prosa v o n Agnes Miegel, Ernst Wiechert, G e r t r u d
P r o M w e r k e r . d e
s c h r e i b e n , das v o n
I r m a Taube spielte m i t i h r e m H a u s m u s i k k r e i s In Papendiek u n d anderen v o r t r u g . F r a u G r a n d o w s k i d a n k t e d e i D i c h t e r i n m
s p i e l t e K l a v i e r w e r k e v o n B e e t h o v e n , G r i e g u n d S u l - K a n z l e r a._p. G a e r t e . v e n a
einem Hamburger Altershelm
ding, L a n d s m a n n Fuchs u n d seine F r a u sangen M a i gestaltet W0fZ w e i f r ö h l i c h e u n d besinnliche S t u n d e n bereitete lieder u n d eigene K o m p o s i t i o n e n . D i e L a n d s l e u t e M i e g e l m i t « z h c h e n u r
n g m i t i h r e m C h o r einige
die o s t p r e u ß i s c h e M n s i k l e h r e r i n Irma Taube m i t dankten allen M i t w i r k e n d e n m i t herzlichem B e i - d 1 n ^ r F r a u W e n l e
Heimatlieder.
i h r e n S c h ü l e r n d e n Insassen d e r D ö h n e r - H u b e - S t i f - f a l l .
tung i n H a m b u r g . L i e b e v o l l hatte I r m a Taube das
P r o g r a m m zusammengestellt; sie e r l ä u t e r t e i n k u r N O R D R H E I N - W E S T F A L E N
zen,
humorvollen Zwischentexten den Sinn der
dargebotenen
Muslkstücke. A u f fröhliche Ferien- Vorsitzender der Landesgruppe
Nordrhein-Wests t i m m u n g w a r e n a l l diese K o m p o s i t i o n e n f ü r A k k o r f a l e n : E r i c h G r l m o n l , (22a) D ü s s e l d o r f 10. A m
deon, G i t a r r e , K l a v i e r , Blockflöten u n d Gesang a b S
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14.
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gestimmt.
Irma Taube, die kürzlich das 25jährige Bestehen
D ü s s e l d o r f . A m D i e n s t a g , d e m 25. J u n i , w e r ihres H a u s m u s i k k r e i s e s feiern konnte, i s t selbst
i m M u s i z i e r e n m i t i h r e n S c h ü l e r n j u n g g e b l i e b e n . d e n s i c h a l l e o s t p r e u ß i s c h e n F r a u e n u m 20 U h r i m
L
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k a l „ T r e u e r H u s a r " . J ü r g e n s p l a t z 40. t r e f f e n . ( Z u
In v i e l e n V e r a n s t a l t u n g e n m i t i h r e n S c h ü l e r g r u p p e n
der Landesgruppe
Bayern
e V.j
t r a t s i e i n d i e s e n J a h r e n i m m e r w i e d e r v o r d i e e r r e i c h e n m i t d e n L i n i e n 9 u n d 26 b i s P o l i z e i - P r ä s i - V o r s i t z e n d e r
d
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R e S a n w a H H e i n z T h i e l e r . M ü n c h e n 23. T r a u Öffentlichkeit.
Es w a r e i n e b e s o n d e r e F r e u d e f ü r d i e b e t a g t e n
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checkD ü s s e l d o r f . Das Bundestreffen unserer L a n d s Insassen d e r Stiftung, i n i h r e m s c h ö n e n T a g e s r a u m mannschaft i n B o c h u m w a r f ü r alle L a n d s l e u t e e i n
k o n t o - N r . 213 96 P S A M ü n c h e n .
den beschwingten K l ä n g e n lauschen z u d ü r f e n . g r o ß e s Erlebnis. Jeder Teilnehmer, der i n d e r R i e M u s i k s c h ü l e r z w i s c h e n z w ö l f u n d z w a n z i g J a h r e n , s e n h a l l e des B o c h u m e r V e r e i n s d e n W o r t e n d e s
Die Sorgen d e r h e i m a t v e r t r i e b e n e n Wirtschaft
unter denen sich beachtliche Begabungen befinden, Sprechers
unserer
Landsmannschaft,
D r . Gille,
L a n d e s v e r b a n d Bayern tagte — M i t g l i e d e r b e s t a n d
brachten i n sauberem Z u s a m m e n s p i e l u n d g e k o n n - lauschte, w a r tief d a v o n beeindruckt. M ö g e dieser
t e n E i n z e l d a r b i e t u n g e n beste V o l k s m u s i k , d a r u n t e r T a g a l l e n u n s e r e n L a n d s l e u t e n e i n n e u e r A n s p o r n
a u f 1500 e r h ö h t
e i n i g e a l t e n g l i s c h e M e l o d i e n a u s d e m 16. u n d 18. u n d e i n n e u e r A u f t r i e b f ü r d e n K a m p f u m d i e f r i e d Die V e r t r e t u n g d e r h e i m a t v e r t r i e b e n e n Wirtschaft.
Jahrhundert.
liche R ü c k g e w i n n u n g unserer H e i m a t sein! V e r a n L a n d e s v e r b a n d B a y e r n , h a t am 10. M a l i n S t a r n b e r g
Irma Taube u n d i h r Hausmusikkreis ernteten staltungen i m Monat J u n i : Die Frauengruppe w i r d
ihre Jahreshauptversammlung
d u r c h g e f ü h r t , erstr e i c h e n B e i f a l l . D a s g l e i c h e P r o g r a m m w a r s c h o n s i c h a m D i e n s t a g , d e m 18. J u n i , u m 20 U h r I m L o k a l
malig gemeinsam m i t den M i t g l i e d s f i r m e n der Intereinmal als öffentliche Veranstaltung i m Brahmssaal Treuer Husar, K a v a l l e r i e s t r a ß e , treffen.
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wjetzone enteigneu n d d a n n n o c h e i n m a l i m R a u h e n H a u s v o r g e t r a g e n S o n n a b e n d , d e m 22. J u n i , i s t e i n e R h e i n f a h r t n a c h
t e n B e t r i e b e . N a c h d e m B e r i c h t des L a n d e s g e s c h ä f t s w o r d e n . D e r E r f o l g d e r V e r a n s t a l t u n g e n zeigt, d a ß K ö n i g s w i n t e r geplant. A b f a h r t u m 7 U h r ab B e n f
ü
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D
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der M i t g l i e d e r b e diese f r ö h l i c h e u n d u r s p r ü n g l i c h e A r t d e s M u s i z i e - r a t h , R h e i n f ä h r e , R ü c k f a h r t 18 U h r . F a h r p r e i s p r o
r e n s f ü r d i e j u n g e n S p i e l e r u n d i h r e Z u h ö r e r e i n e P e r s o n 4,50 D M i m V o r v e r k a u f ; a n B o r d 5.50 D M . s t a n d i m B e r i c h t s z e i t r a u m weiter e r h ö h t , u n d z w a r
auf
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f a l l e n 63 P r o z e n t
r e i n e F r e u d e s e i n k a n n . M a n s p ü r t e h i n t e r d e n D a r - A u s g a b e d e r K a r t e n a m 14. J u n i b e i m g e s e l l i g e n B e i auf d i e I n d u s t r i e , 20 P r o z e n t a u f d e n H a n d e l u n d
b i e t u n g e n d i e b e h u t s a m e F ü h r u n g d u r c h d i e b e - s a m m e n s e i n i m C a f e B a d e r . L i c h t s t r a ß e , a b 18 U h r .
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w ä h r t e M u s i k p ä d a g o g i n , d e r eine g r ü n d l i c h e A u s - U m rege B e t e i l i g u n g w i r d gebeten. D a s Schiff f a ß t
M i t 1600 F i r m e n ( m i t z e h n u n d m e h r A r b e i t e r n )
b i l d u n g i h r e r S c h ü l e r a m H e r z e n l i e g t . I m H a u s - i n s g e s a m t e t w a 225 P e r s o n e n u n d m u ß m ö g l i c h s t v o l l
sind die Vertriebenen- u n d Flüchtlings-Betriebe an
m u s i k k r e i s I r m a T a u b e scheint uns die m u s i k a l i s c h e besetzt sein. — Geselliges B e i s a m m e n s e i n a m ersten
und dritten Freitag i m L o k a l Konietzko, H a r o l d d e r b a y e r i s c h e n I n d u s t r i e m i t e t w a 17 P r o z e n t b e t e i Jugenderziehung a u f d e m besten Wege z u sein.
ligt. I m M i t t e l p u n k t d e r Besprechungen
standen
Zum
A b s c h l u ß des gelungenen A b e n d s d a n k t e s t r a ß e ( f ü r d i e R e g i e r u n g s b e z i r k e K ö n i g s b e r g u n d
G
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Fragen der Finanzierung, der Eigenkapitalbildung,
P f a r r e r D i e t z e l i m N a m e n d e r Insassen des H e i m e s
Steuervergünstigungen,
des Lastenausgleichs
mit herzlichen W o r t e n f ü r die s c h ö n e n Stunden u n d F r e i t a g i m Cafe Bader, L i c h t s t r a ß e (für d e n R e g l e - der
u n d d e r B e t e i l i g u n g an ö f f e n t l i c h e n A u f t r ä g e n .
w ü n s c h t e Irma Taube u n d ihrem Schülerkreis wei- rungsbezirk Allenstein). — A u f der Jahreshauptv e r s a m m l u n g d e r K r e i s g r u p p e s p r a c h d e r 1. V o r teres frohes Schaffen.
D e r 1. V o r s i t z e n d e d e s L a n d e s v e r b a n d e s . I n g . O t t o
Es s e i n o c h e r w ä h n t , d a ß I r m a T a u b e d i e T o c h t e r s i t z e n d e , B u d i n s k i , ü b e r d i e p o l i t i s c h e n u n d h e i m a t H o f f m a n n , wies darauf h i n , d a ß die V e r t r i e b e n e n des R e i c h s b a n k r a t s a. D . W a l t e r T a u b e i s t , e i n e s d e r p o l i t i s c h e n E r e i g n i s s e d e r l e t z t e n Z e i t . E r b e t o n t e ,
und FlüchtMngs-Betriebe beachtlich z u r E r g ä n z u n g
ä l t e s t e n M i t g l i e d e r d e r L a n d e s g r u p p e H a m b u r g d e r d a ß j e d e r L a n d s m a n n sich m i t a l l e r K r a f t d a f ü r e i n des w e s t d e u t s c h e n
Industriepotentials
beigetragen
Landsmannschaft. V i e l e n O s t p r e u ß e n i s t bekannt, setzen m ü s s e , d a ß unser u n v e r ä u ß e r l i c h e s Recht auf
haben, u . a. d u r c h E i n f ü h r u n g n e u e r S p e z i a l f e r t i d a ß e r s i c h g r o ß e V e r d i e n s t e i n d e n J a h r e n n a c h e i n e f r i e d l i c h e R ü c k k e h r i n d i e H e i m a t n i c h t n u r i n g u n g e n , d i e b i s h e r i n B a y e r n und i m B u n d e s g e b i e t
Deutschland, sondern i n der ganzen Welt a n e r k a n n t
d e m Ersten W e l t r i e g durch seinen p e r s ö n l i c h e n E i n - werde.
nicht bekannt waren. D i e n e u b e g r ü n d e t e n InduZ u m A b s c h l u ß gab L a n d s m a n n B u d i n s k i
satz u n d s e i n entschlossenes
Eintreten f ü r das einen Uberblick ü b e r d i e k u l t u r e l l e n V e r a n s t a l t u n s t r i e n k ö n n t e n d a h e r n i c h t a l s eine K o n k u r r e n z f ü r
D e u t s c h t u m des Memelgebietes e r w o r b e n , hat.
die bestehenden westdeutschen U n t e r n e h m e n angegen i m abgelaufenen Jahr u n d einen A u s b l i c k a u f
sehen w e r d e n .
dte k ü n f t i g e A r b e i t d e r K r e i s g r u p p e . D i e V o r s t a n d s U m a b e r d a s A u f b a u w e r k zu s i c h e r n , m ü ß t e n d i e
w a h l e n h a t t e n f o l g e n d e s E r g e b n i s : 1. V o r s i t z e n d e r
Vertriebenen- u n d Flüchtlings-Betriebe v o nden
L a n d s m a n n B u d i n s k i , 2. V o r s i t z e n d e r
Hofbauer,
V o r b e l a s t u n g e n b e f r e i t w e r d e n , d i e die V e r t r e i b u n g
I. K a s s i e r e r F l a a k , 2. K a s s i e r e r P a c k r o f f , S c h r i f t f ü h mit sich gebracht hat. Dies trete besonders deutlich
rer Landsmann Hölzner u n d F r l . Potschinski, B e i d u r c h d a s g e r i n g e E i g e n k a p i t a l ( d u r c h s c h n i t t l i c h 18,3
sitzer die Landsleute Schulz, G r i m o n i u n d K i r s c h P r o z e n t d e r B i l a n z s u m m e g e g e n ü b e r 47 P r o z e n t b e i
ner, Sozialreferentin F r a u R o h d e .
d e r ü b r i g e n W i r t s c h a f t ) i n E r s c h e i n u n g . Eine w e s e n t liche Voraussetzung f ü r d e n E r f o l g d e r notwendigen
D ü r e n . Nächster Heimatabend a m Sonnabend,
V o r s i t z e n d e r d e r L a n d e s g r u p p e B r e m e n : R e c h t s - d e m 1. J u n i . 19 U h r . i m R e s t a u r a n t „ Z u r A l t s t a d t " , K o n s o l i d i e r u n g s m a ß n a h m e n s e i d i e s e i t l a n g e m a n g e s t r e b t e s t e u e r l i c h e B e g ü n s t i g u n g der E r t r a g e , d i e
anwalt u n d Notar D r . Prengel. Bremen. SögeS t e i n w e g 8. W i r m a c h e n e i n e W a n d e r u n g m i t L i c h t - n u r a l l e i n z u r B i l d u n g a u s r e i c h e n d e n E i g e n k a p i t a l s
s t r a ß e 46.
b i l d e r n d u r c h das s ü d l i c h e O s t p r e u ß e n . A u ß e r d e m
führen könne.
D i e aus d e m Lastenausgleich u r B r e m e n - N o r d . F ü r d e n 23. J u n i i s t e i n e F a h r t w i r d s i c h u m 19 U h r i m s e l b e n L o k a l d i e o s t - u n d s p r ü n g l i c h e r w a r t e t e f ü h l b a r e f i n a n z i e l l e S t ü t z u n g
Ins B l a u e z u s a m m e n m i t d e n L a n d s l e u t e n a u s B r e - w e 9 t p r e u ß i s c h e J u g e n d t r e f f e n u n d a n d i e s e m L i c h t - d e r B e t r i e b e s e i l e i d e r b i s h e u t e a u s g e b l i e b e n . I m
m e r h a v e n geplant. Das Treffen ist m i t einer S o n n - b i l d e r v o r t r a g teilnehmen.
ü b r i g e n seien aus d e m Lastenausgleich n u r sehr
wendfeier verbunden. Freunde und Gäste sind herzgeringe B e t r ä g e z u erwarten.
S i e g e n . D e rVorstand der Kreisgruppe lädt z u
l i c h w i l l k o m m e n . A b f a h r t a m 23. J u n i , 13.45 U h r ,
H a u p t g e s c h ä f t s f ü h r e r D r . B a i e r . Bonn, u n t e r a m B a h n h o f Vegesack. Weitere Zusteigestellen S e - einer zwanglosen Z u s a m m e n k u n f t a m Donnerstag,
strich d i e Forderungen d e r Vertriebenen-Wirtsehaft
danplatz/Vegesack,
Arbeitsamt/Aumund,
S t ä n d e r / d e m 6. J u n i , u m 20 U h r i n d a s H a n d w e r k e r h a u s e i n .
auf
G e w ä h r u n g eines gerechten
Lastenausgleichs.
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B l u m e n t h a l . F a h r p r e i s j e P e r s o n 2,50 D M . A n m e l V o r d r i n g l i c h sei des w e i t e r e n d i e U m s c h u l d u n « d e r
dungen beim Vorstand sichern i n iedem F a l l einen O s t p r e u ß e n i n B o c h u m berichten. G ä s t e sind herzk
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P l a t z i m B u s . R ü c k f a h r t e t w a 23 U h r .
neuer Mittel zur Erreichung d e r optimalen Betriebsgrößen und z u r Durchführung dringender RationaliW a r e n d o r f . A m M i t t w o c h , d e m 5. J u n i , u m
N l E D E R S A C H S E N
15 U h r w i r d s i c h d i e F r a u e n g r u p p e z u m g e m e i n s a sierungen. Z u r Beseitigung des aus d e r V e r t r e i b u n g
men Kaffeetrinken a n der T ö n n e b u r g treffen. S a m h e r r ü h r e n d e n E i g e n k a p i t a l m a n g e l s s e i die s t e u e r liche B e g ü n s t i g u n g d e r E r t r ä g e d r i n g e n d n o t w e n d i g .
V o r s i t z e n d e r d e r L a n d e s g r u p p e N i e d e r s a c h s e n : A r - m e l p u n k t : h i n t e r d e n E m s b r ü c k e n u m 14.30 U h r .
n o l d W o e l k e , G ö t t i n g e n , K e p l e r s t r a ß e 26, T e l e Staatsminister S t e i n setzte sich ebenfalls f ü r d i e
E s s e n - H e i s i n g e n .
Heimatabend m i t Tanz
fon
2 47 01; G e s c h ä f t s s t e l l e : H a n n o v e r , H u m Forderungen der Vertriebenen- u n d Flüchtlingsb o l d t s t r a ß e 21/22 ( H o f g e b ä u d e ) . T e l e f o n 1 32 21 u n d T o m b o l a a m 1. P f l n g s t f e i e r t a g , d e m 9. J u n i ,
Wirtschaft e i n . insbesondere auch f ü r eine
rtfsthe
19.30 U h r , b e i L e o K e m b g e n . A l l e L a n d s l e u t e u n d
P o s t s c h e c k k o n t o : H a n n o v e r 1238 00.
A b w i c k l u n g des Lastenausgleichs.
Gäste sind herzlich w i l l k o m m e n .
G ö t t i n g e n . Die Kreisgruppe Göttingen wird
M ü n c h e n - W e s t . Klavierkonzert mit unserem
B u r g s t e i n f u r t . A m S o n n t a g , d e m 2. J u n i ,
b e i i h r e m n ä c h s t e n H e i m a t a b e n d a m 3. J u n i u m 20
L a n d s m a n n Professor H a n s - E r i c h Riebensahm a m
U h r i m D e u t s c h e n G a r t e n das F a r b t o n b i l d . . L a n d u n - u m 20 U h r H e i m a t a b e n d i m P a r k h o t e l M ö l l e r . F r ü h F r e i t a g , d e m 7. J u n i , 20 U h r . i m W i r t s c h a f t s m l n l t e r d e m K r a n z " v o r f ü h r e n . D u r c h B e g l e i t t e x t . G e - l i n g s - u n d S o m m e r l i e d e r des S i n g e k r e i s e s u n d e i n s t e r i u m , P r i n z r e g e n t e n s t r a ß e N r . 26. Es k o m m e n
d i c h t e , h e i m a t l i c h e C h ö r e , m u s i k a l i s c h e E i n l a g e n u n d h e i t e r e r E i n a k t e r d e r S p i e l g r u o o e w e r d e n z u e i n e m W e r k e v o n B e e t h o v e n , S c h u m a n n und C h o p i n z u m
ein ausgezeichnetes F a r b b i l d m a t e r i a l w e r d e n E i n - geselligen B e i s a m m e n s e i n m i t T a n z ü b e r l e i t e n . A l l e
V o r t r a g . D e r E i n t r i t t s p r e i s b e t r ä g t n u r 1,25 D M . —
d r ü c k e vermittelt, die eine z u H e r z e n gehende E r - L a n d s l e u t e u n d F r e u n d e w e r d e n u m i h r E r s c h e i n e n
Für d i e P f i n g s t f e i e r t a g e i s t e i n O m n l b u s e u s f l u g n a c h
i n n e r u n g a n unsere s c h ö n e H e i m a t bedeuten. W i r gebeten. U . a. soll ü b e r das T r e f f e n m i t d e r G r u p p e I n n s b r u c k , S a l z b u r g u n d W o l f g a n g s e e geplant. F a h r I b b e n b ü r e n u n d d e n geplanten A u s f l u g gesprochen
h o f f e n , m i t d i e s e r V e r a n s t a l t u n g u n s e r e n L a n d a - w e r d e n . — P r o b e des S i n g e k r e i s e s a m 2. J u n i v o n
p r e i s j e P e r s o n e t w a 15 D M ; Ü b e r n a c h t u n g , e i n
leuten e i n besonderes Erlebnis z u v e r m i t t e l n u n d
Abendessen u n d e i n F r ü h s t ü c k zusammen
etwa
b i t t e n a l l e O s t p r e u ß e n , m i t i h r e n F r e u n d e n u n d II. 15 b i s 12 U h r i m P a r k h o t e l M ö l l e r . A l l e a k t i v e n
10 D M . A n m e l d u n g e n m i t Ü b e r w e i s u n g d e s v o l l e n
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lixa,
nen. — D i e Landesgruppe w i r d Sommerfreizelten
M ü n c h e n 5, R u m f o r d s t r a ß e 40. e r b e t e n . — N ä c h s t e r
für Jungen und M ä d e l d u r c h f ü h r e n . D a u e r v i e r z e h n
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itteS a l z g i t t e r - N o r d . F ü r S o n n t a g , d e n 16. J u n i , T a g e ( S o m m e r f e r i e n ) . P r e i s 20.- D M . A n m e l d u n g e n
r u n g a u f d e r T i r o l e r A l m in G r U n w a l d . T r e f f p u n k t :
ist e i n A u s f l u g n a c h A n t o i n e t t e n r u h b e i W o l f e n b ü t - u n d n ä h e r e E i n z e l h e i t e n a m 2. J u n i . F ü r g u t e U n t e r 14.30
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tel g e p l a n t . A u s k ü n f t e ü b e r diese F a h r t e r t e i l e n E m i l b r i n g u n g u n d A u f s i c h t i s t g e s o r g t . — A n l ä ß l i c h d e s
u n g ü n s t i g e r W i t t e r u n g w i r d das T r e f f e n i n d e r
R e h b e r g . S a l z g i t t e r - L e b e n s t e d t . U b e r d e n B ü l t e n 3, V o l k s t a n z w o c h e n e n d e s d e r D J O z e i g t e d i e s e e i n i R e
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oder die j e w e i l i g e n Abschnittsbetreuer. — N a c h die- T ä n z e i n d e r Ö f f e n t l i c h k e i t . Das E c h o w a r gut. W i r
sem A u s f l u g beginnt d i e Sommerpause: die G r u p p e laden alle J u n g e n u n d M ä d c h e n z u d e n G r u p p e n w i r d d a n n erst w i e d e r i m O k t o b e r z u e i n e m D i c h t e r - stunden e i n . N ä h e r e s i m A u s h a n g d e r D J O , S t e i n K u l m b a c h . Zu einem H e i m a t a b e n d u n t e r d e m
abend m i t Fritz K u d n i g zusammenkommen. — Der s t r a ß e , neben Detering.
L e i t w o r t „Geteiltes — ungeteiltes Deutachland" hatte
neuberufene evangelische P f a r r e r a n d e r M a r t i n die K l a s s e 3 b d e s M ä d c h e n - R e a l - G y m n a s i u m s e i n L u t h e r - K i r c h e . H e l m u t R o m o t h , stammt aus Ostgeladen. Studienrat K u m m e , d e r selbst O s t p r e u ß e
D e t m o l d .
A m M i t t w o c h , d e m 19. J u n i , A u s ,
preußen.
— A u f d e m letzten Heimatabend der
ist und e i n S c h ü l e r v o n E r n s t W i e c h e r t w a r . e r z ä h l t e
G r u p p e S a l Z i g i t t e r - G e b h a r d s h a g e n s p r a c h d e r 1. V o r - Aug n a c h H a m e l n — B a d P y r m o n t ü b e r H o r n — H e r r n d e n G ä s t e n , unter d e n e n s i c h viele L a n d & l e u t e b e f a n t
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sitzende, G e r h a r d Staff. ü b e r d i e Ziele d e r landsden,
von d e r L a n d s c h a f t und den M e n s c h e n d e r H e i m a n n s c h a f t l i c h e n A r b e i t . L a n d s m a n n G r i e g e r w a n d t e t h e a t e r u m 13 U h r . A n m e l d u n g e n u n t e r g l e i c h z e i t i m a t und f ü h r t e e i n i g e L i c h t b i l d e r v o r . D i e S c h ü l e s i c h g e g e n d i e V e r z i c h t e r k l ä r u n g e n v o n S i e v e k i n g g e r E n t r i c h t u n g des F a h r p r e i s e s v o n 4 D M b e i m
rinnen
trugen Gedichte und Lieder aus O s t p r e u ß e n
u n d N i e m ö l l e r . E i n e r L i c h t b i l d e r v o r f ü h r u n « ü b e r K a s s e n w a r t , P . K e m m e s i e s , E l i s a b e t h s t r a ß e 50, o d e r
v o r und z e i g t e n einige V o l k s t ä n z e a u s d e r H e i m a t .
d i e K u r i s c h e N e h r u n g f o l g t e n D a r b i e t u n g e n d e r J u - E i n z a h l u n g a u f d a s K o n t o 293, S t a d t s p a r k a s s e D e t - D i e gut b e s u c h t e V e r a n s t a l t u n g b r a c h t e d e n L a n d s g e n d g r u p p e u n d m e h r e r e r L a n d s l e u t e . — D e r V o r - m o l d f ü r L a n d s m a n n s c h a f t O s t p r e u ß e n s i n d n o c h leuten S t u n d e n d e r E r i n n e r u n g und h i n t e r l i e ß e i n e n
s t a n d d e r K r e i s g r u p o e b e s c h l o ß a u f e i n e r S i t z u n g , b i s z u m 12. J u n i m ö g l i c h . — M e h r a l s z w e i h u n d e r t
e b e n s o s t a r k e n E i n d r u c k bei den e i n h e i m i s c h e n B e e i n e n B e i t r a g z u m B a u des H a u s e s des Da»**«ti«»i O s t p r e u ß e n a u s d e m K r e i s e D e t m o l d f u h r e n i n f ü n f
suchern.
Ostens z u l e i s t e n . D i e A b w i c k l u n g d e s G e s a h ä f t s V e r - B u s s e n z u m B u n d e s t r e f f e n . D o r t k o n n t e L a n d s m a n n
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kehrs der KreisgruDne wurde Landsmann Gerhard
M e m m l n g e n / A l l g ä u . Auf d e r l e t z t e n M o D o r r . S a l z g i t t e r - L e b e n s t e d t . M o o r g r a b e n 24. ü b e r - s e i n e n seit 1945 t o t K e g l a u b t e n B r u d e r H e r m a n n , d e r
jetzt i n M ü l h e i m (Ruhr) wohnt, i n die A r m e schlienatsversammlung, z u der auch Landsleute aus d e m
tragen.
ßen.
K r e i s g e b i e t e r s c h i e n e n waren, s p r a c h d e r 1. V o r s i t zende. Pentzek, Uber heimatpolitische F r a g e n . H e i B u r g d o r f . A m Bundestreffen i n Bochum nahm a t l i e d e r d e r J u g e n d g r u p p e und V o r t r ä g e In emtR H E I N L A N D - P F A L Z
men aus d e m Kreisgebiet B u r g d o r f viele Landsleute
p r e u ß l s c h e r M u n d a r t fanden g r o ß e n A n k l a n g . F ü r
u n t e r F ü h r u n » d e s 1. V o r s i t z e n d e n d e r K r e i s g r u p p e .
!ZT T*
S t e r n t r e f f e n der L a n d s l e u t e a u s d e m
Vorsitzender
d e r L a n d e s g r u p p e R h e i n l a n d - P f a l z : s ü d d e u t s c h e n R a u m , d a s am 2. J u n i i n U l m s t a t t f l n Kannacher. teil.
L a n d r a t a. D . D r . D e i c h m a n n , K o b l e n z , S l m AIO
- , a e t e n s i c h bisher 32 T e i l n e h m e r . D i e
m e r n e r S t r a ß e 1, R u f 3 44 08.
G e s c h ä f t s f ü h r u n g A b f a h r t e r f o l g t u m 9.30 U h r vom M a r k t p l a t z i n M e m Bad
G a n d e r s h e i m . Unter dem Leitwort „So
und Kassenleitung:
Walter Rose.
N e u h ä u s e l mingen.
fröhlich wars b e i u n s z u Hause" brachte F r a u L i n a
W e s t e r w a l d ) . H a u p t s t r a ß e 3. P o s t s c h e c k k o n t o 15 75
F a h l k e . Seesen, a u f d e m letzten H e i m a t a b e n d eine
Frankfurt a m Main.
zweistündige Folge ostpreußischen Humors. Landsleute u n d G ä s t e dankten F r a u F a h l k e mit herzlichem
Beifall f ü r die fröhlichen Stunden. Die Vortragende
M a i n z . M e h r als zweihundert O s t p r e u ß e n , e r - ^
Für Todeserklärungen
m u ß t e versprechen, i n diesem J a h r e noch e i n m a l freulich v i e l J u g e n d unter ihnen, w a r e n z u m letzten
mit e i n e m n e u e n P r o g r a m m „ H u m o r d e r H e i m a t " i n H e i m a t a b e n d n i c h t n u r a u s M a i n z , s o n d e r n e b e n s o
die Kreisstadt z u k o m m e n .
aus r h e i n h e s s i s c h e n K r e i s e n w i e a u s H e s s e n g e k o m P a u l S e n a t u m * , geb. a m 26. 10. 1906 i n K ö men. Sie alle wollten n ä h e r e Nachrichten ü b e r ihre
?Jr wr[h;nr°, £
P °
" " n d Dekorateur. LetzB r a u n s c h w e i g . A m S o n n a b e n d , d e m 22. J u n i , H e i m a t h ö r e n , d i e i h n e n e i n T e i l n e h m e r a u s u n m i t , «
f i - H e i d e m a n n s t r a ß e 30. W a r
u m 19.30 U h r w i r d i m S c h ü t z e n h e i m , A c k e r s t r a ß e , t e l b a r e m E r l e b e n e i n e r R e i s e i n d i e G e g e n d v o n A l - O b e r g e f r e i t e r b e i d e r I n f a n t e r i e . F P N r 04 305 w i r d
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Sonnenwendfeier
stattfinden.
Anschließend
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ZeSen ieFleckessen, geselliges B e i s a m m e n s e i n m i t D a r b i e - der V o r b e r e i t u n g z u einer solchen Besuchsfahrt, d e r
sucht, d i e ü b e r s e i n e n T o d b z w . U b e r s e i n e n V e r tungen d e r Gesangsgruppe, d e r J u g e n d g r u p p e u n d A b l a u f d e r B a h n f a h r t i n das polnisch besetzte S ü d - bleib etwas sagen k ö n n e n .
ri z
humoristische V o r t r ä g e . A l s U n k o s t e n b e i t r a g w e r - o s t p r e u ß e n ebenso gespanntes Interesse w i e die E i n K
R seb. a m 21. 12. 1888, von B e r u f
d e n 0,50 D M e r h o b e n . G ä s t e u n d M i t g l i e d e r a n d e r e r d r ü c k e v o m L e b e n d e r d o r t n o c h v e r b l i e b e n e n D e u t - c
Schuhmacher, u n d seine E h e f r a u M i n n a K l a n e
L a n d s m a n n s c h a f t e n s i n d h e r z l i c h w i l l k o m m e n . D a s schen. D e r O s t d e u t s c h e H e i m a t c h o r a u s M a i n z s a n g
g e b o r e n e F r a n z . g e b . a m 16. 4. 1888^ Tufetzt w o h n ^
S c h ü t z e n h e i m l i e g t h i n t e r d e r F i r m a S i e m e n s , a m u n t e r L e i t u n g seines r ü h r i g e n D i r i g e n t e n N o r b e r t
B a h n d a m m , u n d ist v o n d e n H a l t e s t e l l e n A c k e r - B e i z o s t p r e u ß i s c h e V o l k s - u n d H e i m a t l i e d e r . M i t
EWau Ts werde^r
Thäraü Kreis
s t r a ß e ( L i n i e 4) o d e r B o r s l g s t r a ß e ( L i n i e 11) z u e r - e i n e m v o n a u s g e z e i c h n e t e n L i c h t b i l d e r n i l l u s t r i e r t e n h l . H . w e r d e n Z e u g e n gesucht, d i e i h r e n T o d
r e i c h e n . R ü c k f a h r t n a c h 2 U h r m i t S o n d e r b u s . K a r - V o r t r a g ü b e r das o s t d e u t s c h e K u n s t h a n d w e r k v o m
"
V e r b l e i b aSasaJS
t e n k ö n n e n b i s 22 U h r a n d e r A b e n d k a s s e g e l ö s t M i t t e l a l t e r b i s z u r N e u z e i t b o t R e d a k t e u r D r . M a x können
werden.
Krause einen w e r t v o l l e n Beitrae aus d e m K u l t u r men Kre7sFVohn oH \
" Kaukehschaffen d e r o s t d e u t s c h e n L a n d s c h a f t e n .
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SchneidermeiT w i s t r i n g e n .
Nächster
Heimatabend
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t in Heiligenwalde bei KönigsS o n n t a g , d e m 2. J u n i . I m C e n t r a l - H o t c l M o h r m a n n .
m i ß t s e i t ^ J ° a n u a mV p
Dezember 9 « Ve?B A D E N
- W Ü R T T E M B E R G
Eine Stimmungskapelle unter Leitung von F r a u Niesc nen T o d b e s I n u „ L E s H w e r d e n Zeugen geweht, d i e
meyer. Bruchhausen-Vilsen, wird e i n Wunschkons
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s ü b e r seinen V e r zert v e r a n s t a l t e n , a u ß e r d e m i s t e i n e T o m b o l a v o r Vo-sltzender der Landesgrupne
Racien-Württembleib aussagen k ö n n e n .
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g e s e h e n . D i e L e i t u n g des A b e n d s h a t L a n d s m a n n
berg: Hans K r z v w l n s k l . Stutteart-W.
HasenCharlotte
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am 20 a 1029 I M
Willy Tondar ü b e r n o m m e n .
Alle Landsleute m i t
bergstraße
43. Z w e i t e r
Vorsitzender:
RrgirKreTRast^nburg^^if n
B a S s "
ihren B e k a n n t e n u n d F r e u n d e n sind herzlich einger u n g s r a t de l a C h a u x . R e u t l i n g e n . K a r l s t r a ß e
laden. Eintritt 1 D M .
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Oer l o n ö ö m a n n f ^ a f t l t ^ e n M t i t
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derstunde halten. L a n d s m a n n K u l i n n a w i r d uns
aus s e i n e r m a s u r i s c h e n H e i m a t e r z ä h l e n .
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Vorsitzender der Landesgruppe B e r l i n : Dr. Matthee,
B e r l l n - C h a r l o t t e n b u r g . K a i s e r d a m r n 83. „ H a u s
der o s t d e u t s c h e n
Heimat"
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2. J u n i , 16 U h r , H e i m a t k r e i s J o h a n n t s b u r g , K r e i s treffen. L o k a l : Nogatklause, I n h . Wilks, B e r l i n N e u k ö l l n , N o g a t s t r a ß e 50.
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8. J u n i , 20 U h r , H e i m a t k r e i s K ö n i g s b e r g , K r e i s treffen. Lokail: Lichterfelder Festsäle, B e r l i n - L i c h t e r f e l d e - W e s t , F i n k e n s t e l n a l l e e 39, S - B a h n L i c h t e r f e l d e west.
9. J u n i , 16 U h r , H e i m a t k r e i s e M e m e l ' H e y d e k r u g /
Pogegen, Kreistreffen. L o k a l : Parkrestaurant S ü d e n d e , S t e g l i t z e r S t r a ß e 14/16, S - B a h n S ü d e n d e .
12. J u n i , 19.30 U h r , H e i m a t k r e i s K ö n i g s b e r g ' B e z i r k
Wedding, Bezirkstreffen. L o k a l : Beyer, B e r l i n N65,
M ü l l e r s t r a ß e 126.
15. J u n i , 18 U h r , H e i m a t k r e i s L o t z e n , K r e i s t r e f fen
mit Blütenfest. L o k a l : Ideal-Klause, BerlihN e u k ö l l n , M a r e s c h s t r a ß e 14, S - B a h n S o n n e n a l l e e ,
B u s A 4.
16. J u n i , 16 U h r , H e i m a t k r e i s S e n s b u r g , K r e i s t r e f fen. L o k a l : R i x d o r f e r K r u g , B l n . - N e u k ö l l n , R i c h a r d s t r a ß e 31, S - B a h n N e u k ö l l n , B u s A 4.
16. J u n i , 16 U h r , H e i m a t k r e i s L y c k , G r o ß t r e f f e n i n
A n w e s e n h e i t des K r e i s v e r t r e t e r s . L o k a l : V o l k s h a u s
T i e r g a r t e n , B e r l i n N W 21, P e r l e b e r g e r
Straße.
S t r a ß e n b a h n 2, 35, 25 ( h ä l t d i r e k t v o r d e m L o k a l ) ,
S-Bahn Pulitzstraße mit Anschluß z u den Bussen
A 1, 18, 24, 25.
Kinderverschickung w ä h r e n d der Sommerferien
durch die Landsmannschaft O s t p r e u ß e n , Landesgruppe B e r l i n
Die Landesgruppe B e r l i n w i r d i n V e r b i n d u n g m i t
der Landsmannschaft O s t p r e u ß e n , H a m b u r g , auch
in diesem Jahre eine K i n d e r v e r s c h i c k u n g i n H e i m e
nach der B u n d e s r e p u b l i k d u r c h f ü h r e n . J u n g e n u n d
M ä d e l i m A l t e r v o n 12 b i s 15 J a h r e n k ö n n e n i n d e r
Geschäftsstelle der Landsmannschaft
Ostpreußen,
B e r l i n - C h a r l o t t e n b u r g 9, K a i s e r d a m m 83, b i s z u m
15. J u n i a n g e m e l d e t w e r d e n . S p r e c h s t u n d e n t ä g l i c h
i n d e r Z e i t v o n 9 b i s 13 U h r a u ß e r M i t t w o c h u n d
Sonnabend.
Vorsitzender der Landesgruppe Schleswig-Holstein:
F r i t z S c h r ö t e r . K i e l , H o l s t e n s t r a ß e 46 I I .
E c k e r n f ö r d e . A u f der Jahreshauptversamml u n g d a n k t e d e r 1. V o r s i t z e n d e . H a s e r t , d e n L a n d s leuten S t r a u ß . Albrecht und Dr. N e u m a n n f ü r ihren
selbstlosen Einsatz i n d e r landsmannschaftlichen A r beit. D i e meisten M i t g l i e d e r des bisherigen V o r s t a n des w u r d e n w i e d e r g e w ä h l t . D e r O s t p r e u ß e n c h o r v e r schönte den A b e n d durch heimatliche Lieder.
G
Vorsitzender Landesgruppe H a m b u r g : Hans Kuntze,
H a m b u r g - B i l l s t e d t . S c h i f f b e k e r W e g 168. T e l e fon 73 33 49; G e s c h ä f t s s t e l l e : H a m b u r g f 3 . P a r k a l l e e 86. T e l e f o n 45 25 41/42:
Postscheckkonto
H a m b u r g 96 05.
Bezirksgruppenversammlungen
Es w i r d g e b e t e n , z u a l l e n B e z i r k s g r u p p e n v e r s a m m lungen die Mitgliedsausweise mitzubringen.
B i l l s t e d t : S o n n a b e n d , 1. J u n i , 20 U h r , i m B e z i r k s l o k a l K ä m p e r , B i l l s t e d t e r H a u p t s t r a ß e 95, L i c h t bildervortrag. Anschließend Besprechung ü b e r den
Ausflug u n d geselliges B e i s a m m e n s e i n , U n k o s t e n b e i t r a g 0,50 D M .
F u h l s b ü t t e l : D i e n s t a g , 4. J u n i , 20 U h r , M o natszusammenkunft
i m Landhaus
Fuhlsbüttel,
B r o m b e e r w e g 1.
H a r b u r g - W i l h e l m s b u r g :
Freitag.
7.
J u n i , 19.30 U h r , i n d e r A u ß e n m ü h l e , A u ß e n m ü h l e n weg. E s spricht d e r L e i t e r des Ausgleichsamtes H a r burg, A m t m a n n Heck, ü b e r Neuerungen i m Lastenausgleichsgesetz.
A l t o n a :
S o n n t a g , 16. J u n i , S o m m e r a u s f l u g .
T e i l n e h m e r g e b ü h r f ü r F a h r t u n d M i t t a g e s s e n 3,25
D M . T r e f f p u n k t 6.20 U h r a m K a l t e n k i r c h e n e r B a h n hof. N ä h e r e s siehe letzte F o l g e des O s t p r e u ß e n blattes.
E l b g e m e i n d e n : S o n n t a g , 16. J u n i , F a h r t i n s
G r ü n e mit dem Bezirk Altona. T e i l n e h m e r g e b ü h r für
F a h r t u n d M i t t a g e s s e n 3,25 D M . T r e f f p u n k t 8.20 U h r
a m K a l t e n k i r c h e n e r B a h n h o f , A l t o n a . N ä h e r e s siehe
letzte F o l g e des O s t p r e u ß e n b l a t t e s .
Kreisgruppenversammlungen
I n s t e r b u r g :
S o n n a b e n d , 1. J u n i , 20 U h r , I n
d e r A l s t e r h a l l e , A n d e r A l s t e r 83.
T r e u b u r g : D i e f ü r S o n n a b e n d , 8. J u n i , 19 U h r ,
vorgesehene Veranstaltung fällt aus.
G u m b i n n e n : S o n n a b e n d , 15. J u n i , 19 U h r , b e i
B o h l , H a m b u r g 21, M o z a r t s t r a ß e 27.
Unsere J u g e n d trifft sich
A l t o n a .
J u g e n d g r u p p e : J e d e n M i t t w o c h , 19.30
b i s 21.30 U h r i m J u g e n d h e i m A l t o n a , B a h r e n f e l d e r
S t r a ß e 131 (Hof), a m 5. J u n i L a i e n s p i e l u n d W e r k arreit. — K i n d e r g r u p p e : Helmabend jeden Donnerst a g u m 16 U h r i m J u g e n d h e i m A l t o n a , B a h r e n f e l d e r
S t r a ß e 131 (Hof).
B a r m b e k .
Jugendgruppe:
Heimabend
jeden
D o n n e r s t a g v o n 19 b i s 21 U h r i n d e r S c h u l e L a n g e n fort.
E i m s b ü t t e l .
Kindergruppe: Heimabend jed e n D i e n s t a g a b 16 U h r i m H e i m d e r o f f e n e n T ü r ,
H a m b u r g 13, B u n d e s s t r a ß e 101.
Eppendorf.
Jungen u n d M ä d e l zwischeh 8
u n d 13 J a h r e n j e d e n M i t t w o c h v o n 17 b i s 18.30 U h r
i m G o r c h - F o c k - H e i m , L o o g e s t r a ß e 21. — B l o c k f l ö t e n g r u p p e v o n 18.30 b i s 19 U h r . — J u n g e n u n d M ä d e l
ab 14 J a h r e n v o n 19 b i s 21 U h r i m g l e i c h e n H e i m .
F u h l s b ü t t e l .
Kindergruppe: A m Montag,
d e m 3. u n d d e m 24. J u n i , 17.30 b i s 19.30 U h r i n d e r
Schule R a t s m ü h l e n d a m m .
H a r b u r g - W i l h e l m s b u r g .
Jugendgruppe:
H e i m a b e n d a l l e v i e r z e h n T a g e a m M i t t w o c h a b 19.30
Uhr i m Jugendheim Winsener S t r a ß e , nächstes Treffen a m 5. J u n i ; s o w i e a l l e v i e r z e h n T a g e i m G y m nastiksaal
der Schule
Eissendorfer
S t r a ß e 26,
n ä c h s t e s T r e f f e n a m D o n n e r s t a g , 13. J u n i . — K i n d e r g r u p p e : J e d e n F r e i t a g v o n 16 b i s 18 U h r i n d e r
S c h u ' e E i s s e n d o r f e r S t r a ß e 26.
Wandsbek.
Jugendgruppe:
H e i m a b e n d alle
v i e r z e h n T a g e a m S o n n a b e n d u m 17 U h r i n d e r
S c h u l e B o v e s t r a ß e 12 ( B a r a c k e a u f d e m H o f ) . D a s
T r e f f e n a m 8. J u n i , d e m P f l n g s t s o n n a b e n d ,
fällt
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Treffen
ostpreußischer
Studenten
D o n n e r s t a g . 6. J u n i , 19.30 U h r , P a r k a l l e e 86, W a l ter G ö r l i t z : D i e Geschichte d e r deutsch-polnischen
B e z i e h u n g e n b i s K r i e g s b e g i n n 1939. — V o m 11. J u n i
b i s 15. J u n i : O s t p o l i t i s c h e s S e m i n a r i n d e r O s t d e u t schen A k a d e m i e L ü n e b u r g . — D o n n e r s t a g , 20. J u n i ,
19.30 U h r , P a r k a l l e e 86, G e r t r u d P a p e n d i e k l i e s t a u s
eigenen W e r k e n .
Anfragen erbeten an die Akademische V e r e i n i gung Ordensland z u H a m b u r g . U n i v e r s i t ä t . Postf a c h 14, o d e r ü b e r R u f 26 18 72/42 52 89 ( L e i t e s o d e r
K a k i e s ) o d e r 45 25 41/42 ( F r ä u l e i n R o t z i n ) b e i d e r
Landsmannschaft O s t p r e u ß e n .
V e r e i n fUr o s t - u n d w e s t p r e u ß i s c h e
Familienforschung
N ä c h s t e Z u s a m m e n k u n f t der M i t g l i e d e r und F r e u n d e
des V e r e i n s f ü r o s t - u n d w e s t p r e u ß i s c h e F a m i l i e n -
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d e m 2.
J u n i . 16 U h r b e i K l o s t e r m a n n ( B a h n h o f s h o t e l ) w o l len w i r a u c h d i e W e s t p r e u ß e n u n d D a n z i g e r e i n l a d e n
u n d bei K a f f e e u n d K u c h e n eine gemeinsame P l a u -
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B u n d e s b a h n ab T ü b i n g e n 6.21 U h r . R ü c k k e h r 22.57
Zuschriften
erbittet die
Uhr. Einzeichnungsllste i n d e r Buchhandlung K i r cher, M ü h l s t r a ü e . U m r e g e B e t e i l i g u n g w i r d g e b e P
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Jahrgang 8 / Folge
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Allenstein.
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J o a c h i m , g e b . 23. 11. 1949 ( M e m e l ) , aus M e m e l
mHedem 5 £ n 2 L 2
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Ortsangaben nich
K r e i s M o h r u n g e n : B o r o w s k i . E r n a . geb. S c h o l z ,
"chte L i s t e
veröffentgeb. 9. 7. 1905 ( G r . - S a u e r k e n ) , k o m m t a u s S a l e w e n ,
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n t h a l t . was die Orte anbetrifft. Fehler.
K r e i s O s t e r o d e ; L a n g e , M a r g a r e t e , geb. G r o s a n , geb.
2. l . 1698 ( D i t t e r s d o r f ) , aus D i t t e r s d o r f ; S c h a t z , H e h
Klammern
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d nach den K r e i s e n geordnet
l e n e , g e b . 19. 2. 1892 ( G r . - S a u e r k e n ) , aus S a l l e w e n ,
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s ' e d l e r 1939 g e w o h n t h a b e n
K r e i s O s t e r o d e ; S c h r o e d e r . J o h a n n a , geb. H e r d d ,
g e b . 4 . 2. 1895 ( G e h r s w a l d e ) , aus G e h r s w a l d e
23 12 ? » M r r r 5 ?
' e . W b . P e l k . geb.
K r e i s N e i d e n b u r g : S c h r ö d e r , H i l d e g a r d , geb. 19. 7.
Kreis Rößil
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1928 ( K a n n e n ) , aus N e i d e n b u r g .
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B r i e s k o r n . F r a n z . g e b . 25. 2. 1885
K r e i s O r t e i s b u r g : B r o s c h i n s k i , A u g u s t , geb. 31. 3.
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B r i e s k o r n . M a r i a , g e b . 1900 ( S a m p l a t t e n ) ,
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BroL-K S n b e r g ) . aus S t e i n b e r g ; B r o s c h . V e r o - s c h i n s k i , S e l m a . g e b . B r o s c h i n s k i . g e b . 20. 10. 1903
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25. 1. 1929 ( S a m p l a t t e n ) , aus G o l l n o w ; B r o s c h i n s k i ,
lau-' n r 2 t ö K ° » " Z V i l l a u ) , aus G i l A g n e s , geb. S t r a u ß , geb. 8. 5. 1927 ( S a m p l a t t e n ) , aus
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e r t . g e b . 7. 6. 1893 ( H e r m a n n s o r t ) , aus
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t e . geb. B i e r m a n s k i . geb.
G o l l n o w ; B r o s c h i n s k i , W a l d e m a r , geb. 11. 12. 1947
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, n s t e i n ) . aus S t e t t i n ; G r u s s . R i t a . geb.
( S a m p l a t t e n ) , aus G o l l n o w ; B r o s c h i n s k i , K r i s t i n a ,
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S t e t t i n ; M a r r e e . Ida. geb.
g e b . 24 . 2. 1950 ( S a m p l a t t e n ) , aus G o l l n o w ; B r o 17. i . 1896 ( G e d a i t h e n ) . aus P e i s k r e t s c h a m / O S . ; N e u - s c h i n s k i . S i e g m a r , geb. 25. 2 1951 ( S a m p l a t t e n ) , aus
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* ( B e r t u n g ) . aus B e r t u n g ; G o l l n o w : B r o s c h i n s k i . P a u l , geb. 5 . 8. 1962 ( S a m p l a t \ \ i n d s c h a l l . G r e g o r , g e b . 3 . 8. 1934 ( W e n g a i t h e n ) . aus ten), aus G o l l n o w ; B r o s c h i n s k i , S o p h i e , geb. 10. 1.
Wengaithen.
1954 ( S a m p l a t t e n ) , aus G o l l n o w ; B r o s c h i n s k i . E l s e ,
K r e i s B a r t e n s t e i n : W e i s s . E r n a . g e b . 20. 10. 1920 g e b . 3 . 3. 1955 ( S a m p l a t t e n ) , aus G o l l n o w ; K i y . M a ( L o s g e h n e n ) . k o m m t jetzt aus W i n t e r s h a g e n
P o m - r i a , g e b . 20. 5. 1906 ( G r . - S c h i e m a n e n ) . aus G r . - S c h i e m e r n ; W e i s s . W o l f g a n g g e b . 4. 9. 1948 ( L o s g e h n e n ) , m a n e n ; K i y , C h a r l o t t e , geb. S e w s . g e b . 10. 9. 1877
aus W i n t e r s h a g e n . P o m m e r n .
( G r . - S c h i e m a n e n ) . aus G r . - S c h i e m a n e n ; M o s d z y n ,
K r e i s B r a u n s b e r g : L e o n , L u c i a , g e b o r e n e H i p p l e r , H e l e n e , geb. G a d o m s k i , geb. 9. 12. 1917 ( K o r n a u ) , aus
g e b . 8. 6. 1915 ( R o s e n g a r t ) , k o m m t j e t z t aus N e u v i e r - O r t e l s b u r g : M o s d z y n . M a r l e n e , geb. 21. 9. 1940 ( K o r z i g h u b e n , K r e i s A l l e n s t e i n ; L e o n , O t t o . g e b . 4. 4. 1943 n a u ) , aus O r t e l s b u r g : R e d e r m u n d , W i l h e l m i n e , g e b .
13. 7. 1869 ( M i n g f e n ) . aus M i n g f e n ; S p r i n g e r , D i e t e r ,
(Rosengart). aus N e u v i e r z i g h u b e n ; L e o n , G e r d a geb
g e b . 3 . 9. 1936 ( M i n g f e n ) , aus M i n g f e n : S c h u l z , H e l g a ,
22. 6. 1944 ( R o s e n g a r t ) , aus N e u v i e r z i g h u b e n .
Kreis
Goldap: Rogall, J ü r g e n ,
g e b . 17. 2. 1939 g e b . 29. 1. 1932 ( M o y t h i e n e n ) , aus S e n s b u r g ; W i e c z o ( G o l d a p ) . k o m m t j e t z t a u s S w i n e m ü n d e ; R o g a l l , P e - r e k , H o r s t , geb. 21. 10. 1941 ( D t . - H e i d e ) , aus D t . ter, g e b . 17. 6. 1937 ( G o l d a p ) . aus S w i n e m ü n d e ; R o - H e i d e ; W i t t , H a n s , g e b . 3. 12. 1929 ( M e n s g u t h ) , aus
g a l l , E l s e , g e b . A h r e n d . g e b . 2. 12. 1902 ( G o l d a p ) . a u s S t e t t i n ; W i t t k o w s k i , M a r i a , geb. K i e . g e b . 1.1.1876
( D t . - H e i d e ) . aus D t . - H e l d e .
Swinemünde.
K r e i s H e y d e k r u g : S t l e f , E m i l i e , geb. L o r a t h . g e b .
Kreis Osterode:
L u c k a , B e r t a , geb. C z e r w o n k a ,
16. 1. 1886 ( W i l k o m e d e n ) . a u s P e t r e l l e n ; S t i e f , F r a n z , geb. 31. 5. 1907 ( S e e b u d e ) , k o m m t j e t z t aus W u s s o w ,
g e b . 1. 5. 1886 ( W i l k o m e d e n ) . a u s P e t r e l l e n ; W a l l u s , P o m m e r n : S e e f e l d t , A r t u r . geb. 10. 9. 1936 ( B i b e r s F r i t z , g e b . 24. 3. 1924 ( M i n n e i k e n ) , a u s H e y d e k r u g ; w a l d e ) , aus B i b e r s w a l d e ; W r o n a , A u g u s t e , geb. 7. 6.
W a l l u s . K ä t h e , g e b . J u n k e r , g e b . 26. 9. 1923 ( M i n n e i - 1882 ( D ö h r e n ) , aus O s t e r o d e ; W r o n a , M a r t a , geb.
k e n ) , aus H e y d e k r u g ; W a l l u s . B e r n h a r d , geb. 29. 6. P r e u s s , geb. 20. 8. 1912 ( D ö h r e n ) , aus
Osterode;
1950 ( M i n n e i k e n ) , a u s H e y d e k r u g ; W a l l u s , H e l g a , g e b . W r o n a , G ü n t e r , g e b . 22.5.1936 ( D ö h r e n , aus O s t e r o d e ;
16. 1. 1952 ( M i n n e i k e n ) , a u s H e y d e k r u g .
W r o n a , D i e t e r , geb. 3. 9. 1937 ( D ö h r e n ) , aus O s t e r o d e ;
Kreis
Insterburg:
Strenger.
Wilhelmdne,
g e b . W r o n a . W a l t r a u t , geb. 7. 6. 1939 ( D ö h r e n ) , aus O s t e P r e u s s , g e b . 7. 10. 1870 ( A m w a l d e ) : S t r e n g e r , M a r i a , r o d e .
g e b . 23. 11. 1893 ( A m w a l d e ) ; R a e d e r , H e l m u t , geb.
K r e i s R a s t e n b u r g : S i e b e r t , W o l f g a n g . geb. 18. 9.
7. 11. 1929 ( M y r t e n h o f ) , aus S e i f e r t s d o r f . S c h l e s i e n ; 1945 ( R a s t e n b u r g ) , a u s R a s t e n b u r g : S i e b e r t , G e r R a e d e r , N a e m i , geb. K l e i n e r , geb. 28. 7. 1929 ( M y r t e n - t r u d e , geb. P l a u m a n n . geb. 7. 6. 1904 ( R a s t e n b u r g ) ,
hof), aus S e i f e r t s d o r f ; R a e d e r , S i e g l i n d e , geb. 12. 3. a u s R a s t e n b u r g .
1949 ( M y r t e n h o f ) , aus S e i f e r t s d o r f ; R a e d e r , J o a c h i m ,
K r e i s R ö ß e l : S p e l l . W i l h e l m , g e b . 21. 6. 1898 (Seeg e b . 4 . 6. 1954 ( M y r t e n h o f ) , a u s S e i f e r t s d o r f ; P e t r i - burtg). aus S e e b u r g ; S p e l l , E m m a , geb. 21. 6. 1901
k a t . O t t o , g e b . 9. 9. 1903 ( G r ü n h e i d e ) , a u s B i m b i l i n ,
( S e e b u r g ) , aus S e e b u r e : L o s s a u . U r s u l a , geb. 31. 1.
Litauen.
1931 ( W i l l i m s ) . aus W i l l i m s .
K r e i s J o h a n n i s b u r g : C h e r u b i n , A m a l i e , geb. T r o Kreis Sensburg:
B o j a h r , K l a u s . . g e b . 30. 8. 1943
j a h n . g e b . 24 . 6. 1877 ( J o h a n n i s b u r g ) , k o m m t j e t z t ( S t a n g e n w a l d e ) , k o m m t j e t z t aus K e r s t e n ; B o j a h r ,
aus J o h a n n i s b u r g : F r e i n i , M a r i e , g e b . 16. 7. 1911 ( J o - A u g u s t e , g e b . G l o w i e n k a , g e b . 13. 10. 1906 ( S t a n g e n h a n n i s b u r g ) , a u s R u d w a n g e n , K r e i s S e n s b u r g : R i - w a l d e ) , aus K e r s t e n : B o r c h e r t . M a r t a . geb. R a s t a u , O l g a . g e b . R a d e t z k i , g e b . 15. 9. 1898 ( E r z t a l ) , a u s k o w s k i , geb. 9. 3. 1890 ( S e n s b u r g ) , aus S e n s b u n g ;
W i e s e n a u ; R i s t a u , R e i n h a r d , g e b . 30. 10. 1932 ( E r z t a l ) , G a w l i c k . W i l h e l m , geb. 3. 3. 1883 ( S c h ö n f e l d ) , aus
a u s W i e s e n a u ; R i s t a u . E l i s a b e t h , g e b . L i e b e r s b a c h , S c h ö n f e l d ; G a w l i c k . E l i s a b e t h , geb. K r i e g , geb. 24. 9.
g e b . 26 . 8. 1935 ( E r z t a l ) , a u s W i e s e n a u ; R i s t a u . H e r - 1883 ( S c h ö n f e l d ) , aus S c h ö n f e l d ; G o l l u b , E l i s a b e t h ,
m a n n , g e b . 11. 5. 1936 ( E r z t a l ) , aus W i e s e n a u ; R u - g e b . K u l l a k , geb. 5. 8. 1899 ( W e n s ö w e n ) , aus S e n s s c h i n s k i , H e i n z , g e b . 2. 3. 1934 ( B a l k e n f e l d e ) , a u s b u r g ; G o l l u b , G e r h a r d , geb. 8 . 5. 1932 ( W e n s ö w e n ) ,
B a l k e n f e l d e ; R u s c h i n s k i . B e r t a , geb. W a r v e n e l z , geb. aus S e n s b u r g : I n g l e r , A n n a . g e b . S t e f f a n . geb. 25. 7.
13. 12. 1900 ( B a l k e n f e l d e ) , a u s B a l k e n f e l d e ; U l o n s k a , 1903 ( S c h ö n f e l d ) , aus S c h ö n f e l d : I n g l e r ,
Irmgard,
H e r b e r t , g e b . 12 . 5. 1932 ( R e i h e r s w a l d e ) , aus R e i h e r s - g e b . 12 . 6. 1937 ( S c h ö n f e l d ) , a u s S c h ö n f e l d ; K r a w a l d e ; U l o n s k a , U l r i c h , g e b . 10. 8. 1934 ( R e i h e r s - s o w s k i . A u g u s t e , geb. P h i l i p p k o w s k i , g e b . 8. 10.
w a l d e ) , a u s R e i h e r s w a l d e ; W i t t e k , E u g e n i u s , g e b . 1882 ( K r u t t i n n e n ) , a u s S e n s b u r g ; M a r b a c h . W e r n e r ,
1 8. 1949 ( M ü h l e n g r u n d ) , aus S i e b e n h o f , S c h l e s i e n ; g e b . 26 . 9. 1939 ( W e i s s e n b u r g ) , aus W e i s s e n b u r g ; M a r W i t t e k . E l f r i e d e , g e b . 26. 6. 1946 ( M ü h l e n g r u n d ) , aus b a c h , M a n f r e d , geb. 2. 1. 1943 ( W e i ß e n b u r g ) ,
aus
S i e b e n h o f ; W i t t e k . H a n n a , g e b . 26. 6. 1946 ( M ü h l e n - W e i s s e n b u r g ; M a r b a c h . H i l d e g a r d , geb. P l a t z e c k ,
g r u n d ) , a u s S i e b e n h o f ; W i t t e k , S i e g f r i e d , g e b . 1. 3. g e b . 5. 9. 1910 ( W e i s s e n b u r g ) aus W e i s s e n b u r g ; N a 1945 ( M ü h l e n g r u n d ) . aus S i e b e n h o f : W i t t e k , H e r t a , g l a t z k i . A n n a , g e b . K o l a k o w s k i , g e b . 26. 8. 1897 ( K e r g e b . S i e w e c k . g e b . 11. 11. 1920 ( M ü h l e n g r u n d ) . aus sten), a u s P l o n c h a u ; N a g l a t z k i , G e r h a r d , geb. 1. 5.
S i e b e n h o f ; W i t t e k . S i e g f r i e d , g e b . 23. 12. 1921 ( M ü h - 1937 ( K e r s t e n ) . a u s P l o n c h a u : P u s c h k e , K ä t e , geb.
l e n g r u n d ) . aus S i e b e n h o f .
B o r c h e r t . g e b . 28. 8. 1920 ( K l . - K a m i n o n k e n ) , aus
K r e i s K ö n i g s b e r g - S t a d t : K e l c h , G e r t r u d , geb. 23. 9. S e n s b u r g ; P u s c h k e , W o l f g a n g , geb. 5 . 8. 1940 ( K l . - K a m
i n o n k e n ) . aus S e n s b u r g ; R u d e k , E r i c h , geb. 30. 6.
1906 ( K ö n i g s b e r g ) , k o m m t j e t z t aus S t e t t i n ; K r ü g e r ,
E l s e . g e b . K r e u z , g e b . 13. 7. 1928 ( K ö n i g s b e r g ) , aus 1920 ( K r u t t i n n e n ) . aus K r u t t i n n e n ; R u d e k . I r m g a r d ,
geb.
M a s a n e k , g e b . 1 3. 1926 ( K r u t t i n n e n ) . aus K r u t der Sowjetunion.
K r e i s L o t z e n : J e w o r r e k , M a r t a , g e b . B a u m e r , g e b . t i n n e n ; S a m o r e y , A n n a , geb. M a l u k , geb. 4. 3. 1908
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Paul,
1. 2. 1903 ( N e u h o f ) , a u s L o t z e n ; J e w o r r e k , D i e t e r ,
g e b . 14. 2. 1936 ( N e u h o f ) , aus L o t z e n ; J e w o r r e k . S i e g - g e b . 20 3. 1935 ( W e i s s e n b u r g ) . aus W e i s s e n b u r g ; S a m
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7.
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1939
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f r i e d , g e b . 28 . 7. 1942 ( N e u h o f ) , aus L o t z e n ; M a l u c k ,
Samorey.
G e o r g , geb. 11. 2.
1942
M a r t a , g e b . 7. 3. 1922 ( S a l z a ) , aus W e i s s e n b u r g , K r e i s W e i s s e n b u r g ;
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Sensburg.
geb. 20. 2. 1894 ( K o s k e n ) , aus W i g r i n n e n , K r e i s S e n s K r e i s L y c k : D u d d e c k , E m i l i e , geb. K i r s t e i n . geb. b u r g ; S c h ü t z , M a r i a , g e b . K u k l a . geb. 10. 8. 1890
22 . 5. 1898 ( G i n g e n ) , a u s L a m k o w o : M i c h a l z i c k , H e l n
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K r a p e l l t z k i , geb. 21. 8. 1897 ( S a l p i a ) , a u s S o p h i e n t a l ;
W i e g r a u . M a r t h a , geb. B l a n k , geb. 5. 5. 1911 ( P o l o m m e n ) . aus E l b i n g .
K r e i s S c h l o ß b e r g : M a r c z i n s k i , F r i e d r i c h , geb. 31. 12.
1877 ( K ü s s e n ) , aus K ü s s e n ; M a r c z i n s k i , L u i s e , geb.
B u c z i l o w s k l , geb. 28. 10. 1881 ( K ü s s e n ) , aus K ü s s e n ;
T i s c h l e r . H e i n z , geb. 2. 1. 1937 ( D o r o t h e e n t h a l ) . aus
L a n g u t h . K r e i s R o s e n b e r g ; K o l b e r g . C h r i s t e l , geb.
28 1. 1926 (Sassenbach), aus S t e t t i n .
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geb. 11. 3. 1892 ( H a l l d o r f ) , aus S t a t z e n : D o t z r o w . J o h a n n , geb. 1. 8. 1884 ( H a l l d o r f ) , aus S t a t z e n .
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Helmut Clesion „Waldfrieden", Fritz
Null,
ment, Hofgut Gronenberg. G i n G l a s h ü t t e . Post Schieder (Lippe).
gen (Fils). W ü r t t e m b e r g .
*
I m M o n a t F e b r u a r trafen die nachstehend aufgeführten Landsleute i m Rahmen,der Familienzusamm e n f ü h r u n g i n B e r l i n ein. A u s G r ü n d e n , die d a r z u l e g e n h i e r z u w e i t f ü h r e n w ü r d e , ist es s c h w i e r i g ,
ü b e r jeden Ausgesiedelten genaue A n g a b e n zu erh a l t e n , u n d so s i n d d i e Z a h l e n u n d d i e O r t s a n g a b e n
n i c h t i n j e d e m F a l l e g a n z richtig. A u c h die h i e r v e r ö f f e n t l i c h t e L i s t e e n t h ä l t , was die Orte anbetrifft,
F e h l e r . D e r W o h n o r t v o n 1939 ist i n d e r L i s t e i n
K l a m m e r n gesetzt. D i e N a m e n s i n d nach d e n K r e i s e n g e o r d n e t , i n d e n e n d i e A u s s i e d l e r 1939 g e w o h n t
haben.
K r e i s A l l e n s t e i n : K o s c h i n s k i . B a r b a r a , geb. O s s o w s k i . geb. 9. 5. 1875 ( W a r t e n b u r g ) , aus W a r t e n b u r g ;
T o t s c h k o w s k i , M a g d a l e n e . geb. K o s c h i n s k i , geb. 2. 7.
1913 ( W a r t e n b u r g ) , aus W a r t e n b u r g ; T o t s c h k o w s k i ,
V e r a , geb. 28. 11. 1938 ( W a r t e n b u r g ) , aus W a r t e n b u r g ;
T o t s c h k o w s k i , R i t a . geb. 29. 6. 1936 ( W a r t e n b u r g ) ,
aus W a r t e n b u r g ; T o t s c h k o w s k i . E r i k a , geb. 29. 6.
1936 ( W a r t e n b u r g ) , aus W a r t e n b u r e : K ü h n , L u c i e ,
geb. K u c h e n b e c k e r , geb. 29. 5. 1910 ( N e u k o c k e n d o r f ) ,
a u s N e u k o c k e n d o r f ; K ü h n . S i e g f r i e d , geb. 9. 8. 1941
( N e u k o c k e n d o r f ) , aus N e u k o c k e n d o r f ; K ü h n , R i t a ,
geb. 1. 6. 1944 ( N e u k o c k e n d o r f ) . aus N e u k o c k e n d o r f ;
S o k o l o w s k i , S i e g f r i e d , eeb. 28 . 5. 1936 ( A l l e n s t e i n ) ,
aus M a l b o r k - P i a s k i ; S o k o l o w s k i . G e r h a r d , geb. 23. 4.
1939 ( A l l e n s t e i n ) . aus M a l b o r k - P i a s k i : S o k o l o w s k i ,
D o r i s , geb
10. 9. 1943 ( A l l e n s t e i n i . aus M a l b o r k P i a s k i : S o k o l o w s k i , G e r t r u d , geb. S l o m s k i , geb. 21. 4.
1912 ( A l l e n s t e i n ) . aus M a l b o r k - P i a s k i : G l i n s k i . A n n a ,
g e b . P f a h l , geb. 27. 1. 1865 ( A l l e n s t e i n i . aus L o t z e n ;
G l i n s k i , M a r g a r e t e , geb. 13. 4. 1896 ( A l l e n s t e i n ) . aus
Lotzen.
K r e i s G u m b i n n e n : S c h e l l i n s k i . A u e u s t . geb. 11. 4.
1880 ( G u m b i n n e n ) . aus R a s t e n b u r g : S c h e l l i n s k i . E l i s a b e t h , geb. E n g e l h a r d t , geb. 10. 7. 1879 ( G u m b i n n e n ) .
aus R a s t e n b u r g .
K r e i s H e i l s b e r g : K r ü g e r , M a r t h a , eeb. A r m b r o s t ,
g e b . 27. 8. 1888 ( E s c h e n a u ) , aus E s c h e n a u ; K r ü g e r ,
A u e u s t , geb. 21. 8. 1884 ( E s c h e n a u ) , aus E s c h e n a u .
K r e i s J o h a n n i s b u r g : J e r o m i n , G u s t a v , geb. 21. 3.
1883 ( K ö n i g s d o r f ) , aus J a s k o w o : J e r o m i n , A u g u s t e ,
geb. K u s c h m i e r z . geb. 21. 10. 1880 ( K ö n i g s d o r f ) , aus
R e i h e r s w a l d e : J e r o m i n , O t t o , eeb 21. 10. 1910 ( K ö n i g s d o r f ) , aus R e i h e r s w a l d e ; W a r s e w a , E m m a , geb.
D o m a n s k e , geb. 15. 11. 1888 ( J o h a n n i s b u r g ) , aus J o hannisburg.
K r e i s L o t z e n : M i t t e l s t e i n e r . E l f r i e d e , geb. N e m i t z ,
geb. 20. 10. 1899 ( L o t z e n ) , aus L o t z e n ; E w e r t , P a u l ,
geb. 1. 2. 1878 ( R i e b e n z a h l ) , aus R i e b e n z a h l .
K r e i s M o h r u n g e n : R u t k o w s k i . E l i s e , geb. H o l z ,
geb. 30. 3. 1863 ( L i e b s t a d t ) , aus L i e b s t a d t .
K r e i s N e i d e n b u r g : F a l k , J u l i u s , geb. 25. 5. 1883
( B r o w i e n e n ) . aus B r o w i e n e n .
K r e i s O r t e l s b u r g : K a l i x , L o t h a r , eeb. 16. 2. 1936
( O r t e l s b u r g ) . aus O r t e l s b u r g : K a l i x , L u i s e , eeb. W i w i a n k a . eeb. 12. 4. 1878 ( O r t e i s b u r e ) , aus O r t e l s b u r a ;
K a l i x , F r i e d a , eeb. B l o c h , eeb. 1. 4. 1898 ( O r t e i s b u r e ) ,
aus O r t e l s b u r g ; K a l i x , E l s e , geb. 18. 2. 1941 ( O r t e l s b u r e ) . aus O r t e i s b u r e .
K r e i s O s t e r o d e : A c h e n b a c h , B e r t a , eeb. Z i e l i n s k l ,
eeb. 28. 1. 1896 (Osterode), aus O s t e r o d e : R u t k o w s k i ,
H e i n z , geb. 16 . 5. 1939 ( S c h w a l e e n d o r f ) . aus S c h w a l e e n d o r f : R u t k o w s k i . H e d w i g , eeb. M u r s c h . geb. 28.6.
1878 ( S c h w a l e e n d o r f ) . aus S c h w a l e e n d o r f ; M a r o s e ,
E m m a , geb. 16 9. 1908 ( G r . - K i r s c h s t e i n d o r f ) , aus G r . K i r s c h s t e i n d o r f : O o a l k a . E r i k a , eeb. 29. 8. 1939 ( G r K i r s c h s t e i n d o r f ) . aus G r . - K i r s c h s t e i n d o r f ; O o a l k a .
G e r h a r d , geb. 11. 11. 1937 ( G r . - K i r s c h s t e i n d o r f ) . aus
G r . - K i r s c h s t e i n d o r f ; O p a l k a , M a r t h a , geb. M a r o s e ,
geb. 28. 12. 1911 ( G r . - K i r s c h s t e i n d o r f ) . aus G r . - K i r s c h s t e i n d o r f ; G u s k i , M a r g a r e t e ( M ö r k e n ) , aus M ö r k e n ;
G u s k i , H a n s G e o r g , geb. 20. 11. 1941 ( M ö r k e n ) , aus
M ö r k e n : G u s k i . A n n a . gen. K e i c h e l . eeb. 21. 1. 1907
( M ö r k e n ) . aus M ö r k e n : G ü r t n e r .
Johanna-Helene.
f"*h. G r o s * , eeb. 2. 1. 1899 (Osterode!, aus O s t e r o d e :
G ü m m e r . F r a n z . eeb. 7. 3. 1886 (Osterode), aus O s t e r o d e ; L a t t o c h . M a r t h a , eeb. K r a z i m s k i . geb. 13. 3.
189« ( G i l » e n b u r > e i . aus G i l e e n b u r e .
K r e i s R a s t e n b u r g : A l e x a n d e r . H e n r i e t t e , geb. 25.1.
1877 ( R a s t e n b u r e ) , aus R a s t e n b u r e : M ü l l e r . A n n a D o r o t h e a , eeb. 1. 4. 1922 ( E i c h m e d i e n l . aus F i o n m e d i e n : M ü l l e r , M i n n a , eeb. E r n s t , ppb. 9. 11. 1894 ( E i c h m e d i e n ) . aus E i c h m e d i e n : M a t r . H e r m a n n , geb. 6. 5.
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aus A l t e n s i e d e i .
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d a r z u l e g e n h i e r z u w e i t f ü h r e n w ü r d e , ist es s c h w i e rig, ü b e r jeden Ausgesiedelten genaue A n g a b e n z u
e r h a l t e n , u n d so s i n d d;e Z a h l e n u n d d i e O r t s a n g a b e n n i c h t i n j e d e m F a l l e ganz r i c h t i g . A u c h d i e h i e r
v e r ö f f e n t l i c h t e L i s t e e n t h ä l t , was d i e O r t e a n b e t r i f f t . F e h l e r . D e r W o h n o r t v o n 1939 ist i n d e r L i s t e
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1938 ( W a r t e n b u r g ) , aus G r . - P u r d e n ; B a r w i n s k i , N o r b e r t , geb. 29. 8. 1941 ( W a r t e n b u r g ) , aus G r . - P u r d e n ;
B a r t n i c k , A u g u s t , geb. 15. 6. 1904 ( S c h o w n a u ) , aus
D i w i t t e n : B i a l l u s c h e w s k i , A n n a . geb. C y b o r r a , g e b .
18. 9. 1910 ( T e e r w a l d e ) , aus T e e r w a l d e ; B i e n d a r r a ,
J o a c h i m , geb. 24 . 5. 1935 ( W a r t e n b u r g ) , aus W a r t e n b u r g ; B i e r n a t h . A g a t h e , geb. B a s e n e r , geb. 13. 3.
1906 ( N a t t e r n ) , aus N a t t e r n ; B i e r n a t h , I n g r i d , g e b .
16. 8. 1941 ( N a t t e r n ) , aus N a t t e r n ; B i s c h o f f . O t t i l i e ,
geb. 13. 12 1912 ( G r . - D a m r a u ) , aus G r . - D a m r a u ; B i schoff. E r w i n , geb. 17. 7. 1937 ( G r . - D a m r a u ) . aus G r . D a m r a u ; B l a c k , A n n a . geb. U r b a n , geb. 30. 3. 1886
( A l l e n s t e i n ) , aus D e u t h e n ; B l a s z e w s k i , P e t e r , g e b .
11. 9. 1870 ( D a r e t h e n ) , aus D a r e t h e n ; B o e h n e r . M a r i a ,
geb. B o n k , geb. 22. 7. 1909 ( K r ä m e r s d o r f ) , aus K r ä m e r s d o r f ; B o e h n e r . B r u n o , g e b . 8 . 6. 1934 ( K r ä m e r s dorf), aus K r ä m e r s d o r f : B o e h n e r , L u c i a , geb. 7. 1.
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K l a r a , geb. 17. 2. 1893 ( A l l e n s t e i n ) , aus D e u t h e n ;
B o n k . F r a n z . geb. 3. 12. 1877 ( K r ä m e r s d o r f ) , aus K r ä m e r s d o r f B s d u r r e k . J o h a n n a , geb. K i e w s k i . g e b .
18 2. 1884 ( R e u ß e n ) , aus R e u ß e n ; B u r d a c k , R o s a , g e b .
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D u c h n a n , M a r i a , geb. Z a r e m b a . geb. 6 . 9. 1895 ( G r . B u c h w a l d e ) , aus G r . - B u c h w a l d e : F l a m m a , B e r t a ,
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( P l a u t z i g ) . aus P l a u t z i g ; G r a b o s c h , E r i c h , geb. 18. 5.
1939 ( F i t t i g s d o r f ) . aus F i t t i g s d o r f ; G r a b o s c h , E v a ,
geb. 23. 10. 1942 ( F i t t i g s d o r f ) . aus F i t t i g s d o r f ; G r a b o w s k i , P a u l , geb. 23. 4. 1890 ( W a r t e n b u r g ) , aus W a r t e n b u r g ; G r a b o w s k i . I r m g a r d , geb. 23. 9. 1925 ( W a r t e n b u r g ) , aus W a r t e n b u r g ; H a n n o w s k i , J o h a n n a ,
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J a n o w i t z , G e o r g , geb 11 5. 1943 ( D e u t h e n ) . aus D e u t h e n ; J u n k e r , A n n a . geb. L a n k a u . geb. 15. 1. 1Ö13
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Jahrgang 8 / Folge 22
1. Juni 1957 / Seite 14
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geb. 19. 12. 1S37 ( K r a n z ) , aus K r a n z ; L a n g k a u , M a r t h a ,
geb. S c h a r b a c k , geb. 8. 3. 1895 ( A l l e n s t e i n ) , aus D i w i t t e n ; L u k s , A u g u s t e , geb. B r o s c h , geb. 14. 11. 1874
( S i i s e n h o f ) . aus E l i s e n h o f ; M a l c h e r . V e r o n i k a
geb.
N a p a l o w s k i , geb. 29 6. 1880 ( R e u ß e n ) , aus R e u ß e n ;
M a l c h e r . E l i s a b e t h geb. 30. 3. 1931 ( R e u ß e n )
aus
R e u ß e n : O l k . A n i t a , geb. 6. 8. 1939 ( A l l e n s t e i n ) , aus
G r . - K l e e b e r g : O l k , T h e o d o r , geb. 24. 9. 1944 ( A l l e n s t e i n ) . aus G r . - K l e e b e r g ; O s s o w s k i , Josef, geb. 18. 9.
1892 ( R s c l i k a i n e n ) . aus R e d i k a i n e n ; O s s o w s k i , A n n a ,
r v M . c h a l s k i . geb. 12. 9. 1836 ( R e d i k a i n e n ) . aus R e d i k a i n e n : P a n n w i t z , A u g u s t e , eeb L u n k , geb. 12. 8.
1895 ( D r a n k e n ) . aus G e r g e h n e n : P a s c h e k . M o n i k a ,
geb. Dost, eeb. 21. 4. 1920 ( G r . - D a m r a u ) . aus G r . D m a u : P a s c h e k . H a r t m u t . eeb 11. 6. 1943 ( G r . - D a m rau). aus G r . - D a ™ - a u - P o o u l i n s k i . M a r i a , .geb. Z e n 1
• Teb. 6. 4. 18S8 (Wieps), aus W i e p s ; R a d t k e . J o sefine, geb. O s s o w s k i . geb. 10. 2. 1878 ( P u p k e i m ) . aus
P j p k e i m ; S u r r a y . L u c i a , geb. L o r k o w s k i , geb. 28. 8.
1912 ( A l l e n s t e i n ) . aus W a r t e n b u r g ; S u r r a y , U r s u l a ,
geb. 30. 1. 1988 ( A l l e n s t e i n ) . aus W a r t e n b u r g ; S u r r a y .
K n r t m u t , geb. 15. 10 1941 ( A l l e n s t e i n ) , aus W a r t e n b u r g : S c h a b r a m . A u g u s t e , geb. K l u c z e w s k i . geb.
13. 1. 1884 ( J o n k e n d o r f ) , aus J o n k e n d o r f : Schacht,
A n n a . geb. K a r w a t z k i . eeb. 14. 8. 1914 ( A l l e n s t e i n ) .
aus G r a d t k e n ; Schacht. R e i n h o l d , geb. 3. 9. 1936 ( A l l e n s t e i n ) , aus G r a d t k e n : Schacht, C h r i s t i n e , geb. 7. 1.
1938 ( A l l e n s t e i n )
aus G r a d t k e n : S c h a f f r i n .
Kathar i n a , geb. U r b a n , geb. 9. 4. 1878 ( G e d a i t h e n ) . aus G e d a i t h e n : S c h i l a k o w s k i . I g n a z . eeb. 26. 9. 1891 ( K r a n z ) ,
aus K r a n z : S c h i l a k o w s k i . O t t i l i e , eeb. S t i n k a . geb.
1. 6. 1890 ( K r a n z ) , aus K r a n z : S c h m a l z . F r i e d r i c h , geb.
29 12. 1881 ( N e u - S c h ö n e b e r g ) . aus N e u - S c h ö n e b e r g ;
S c h m a l z , E m i l i e geb S c h u l z , eeb. 28. 12. 1871 ( N e u S c h ö n e b e r g ) . aus N e u - S c h ö n e b e r g ; S c h m i d t . R e i n h o l d , eeb. 3. 3. 1940 (Rosenau), aus F i t t i g d o r f : S c h n i p per. T h e r e s e , geb. G a . i e w s k i . eeb. 22. 12. 1887 ( N e u B a r t e l s d o r f ) , aus N e u - B a r t e l s d o r f ; S c h w i t t a y , L i e s e l o t t e , geb. T a u b e , geb 6. 4. 1912 ( J e m e n d o r f ) , aus
J e m e n d o r f ; S c h w i t t a y , H e i n r i c h , eeb. 4. 2. 1940 (Jem e n d o r f ) , aus J e m e n d o r f ; S c h w i t t a y , K l a u s , geb.
21. 5. 1943 ( J e m e n d o r f ) , aus J e m e n d o r f : S t e f f e n , A g nes, geb. B r o z y . geb. 26. 11 1914 ( A l t - S c h ö n e b e r e ) ,
aus A l t - S c h ö n e b e r g : S t e f f e n . A l b e r t i n a , geb. B a r v - m s k i . geb. 6 2. 1883 ( A l l e n s t e i n ) , aus A l l e n s t e i n ;
U r r a . K a t h a r i n a , eeb N o r r . eeb. 10. 2. 1881 ( P l a u t z i e ) .
aus P l a u t z i e : W a c h . E l f r i e d e , eeb. S a m u l o w i t z . eeb.
24. 6. 1905 ( W o l k a ) . aus W o l k a ; W a c h . Ilse. geb. 5. 8.
1934 ( W o l k a ) . aus W o l k a ; W a c h . F r i e d r i c h , eeb. 21. 10.
8
a
u
s
1940 ( W o l k a ) . aus W o l k a ; W a l e s c h k o w s k i , V i k t o r , geb.
17. 11. 1873 ( N e u - M e r t i n s d o r f ) . aus N e u - M e r t i n s d o r f ;
W e s s o l e k , O l g a . geb. S c h ü t z k i . eeb. 18. 11. 1902 ( K ö n i e s h ö h ) . aus P f a f f e n d o r f . K r e i s S e n s b u r g ; W e s s o l e k , Bode,' geb. 5. 11. 1945 ( K ö n i e s h ö h ) . aus P f a f f e n d o r f : W i e c h . M a r i a , geb. W i e c h . eeb. 10. 12. 1905
( A l l e n s t e i n ) . aus N a r e t h e n , K r e i s O r t e l s b u r e : W i e c h ,
R ° n a t e . geb. 15. 3. 1941 ( A l l e n s t e i n ) , aus N a r e t h e n ;
W i e c h m a n n . M a r i a , geb. J a n o w i t z . geb. 5. 8. 1898
( A l t - M e r t i n s d o r f ) . aus A l t - M e r t i n s d o r f : W i e c h m a n n ,
Josef, geb. 30. 1. 1934 ( A l t - M e r t i n s d o r f ) , aus A l t - M e r t i n s d o r f : W i e c h e r t . G e r t r u d , eeb. 18. 5. 1928 ( A l t - M e r t i n s d o r f ) . aus A l t - M e r t i n s d o r f : W i e c h e r t . H e d w i g ,
r - b 21 12. 1929 ( A l t - M e r t i n s d o r f ) , aus A l t - M e r t i n s d o r f : W i e c h e r t . H u b e r t , eeb. 8. 12. 1930 ( A l t - M e r t i n s d o r f ) . aus A l t - M e r t i n s d o r f : W i e c h e r t . P a u l ,
geb.
12. 5. 1935 ( A l t - M e r t i n s d o r f ) , aus
AM-Mertinsdorf;
W i e r z o c h , A n t o n , eeb. 27. 10. 1886 ( W a r t e n b u r e ) , aus
W a r t e n b u r g : W i e r z o c h , R u t h . eeb. 17. 9. 1935 ( W a r t e n bure'), aus W a r t e n b i i i - e : W i s t o f f . H e d w i g , eeb. K u — - " c k i . geb. 16. 10. 1919 ( S k a i b o t t e n ) . aus S k a i b o t t e n :
W i s t o f f . A d e l h e i d , eeb. 1. 11. 1940 ( S k a i b o t t e n ) . aus
S k a i b o t t e n ; W o l f . B e r t a , geb. M a r q u i t a u . geb. 30. 1.
1911 ( A l l e n s t e i n ) , aus G r . - D a m r a u ; W o l f . H e r b e r t ,
geb. 25. 11. 1938 ( A l l e n s t e i n ) . aus G r - D a m r a u : W o l f ,
R e i n h i l d e , eeb. 1. 3. 1936 ( B r a u n s w a l d e ) , aus B r a u n s w a l d e ; W o l t e r . F r a n z . eeb. 28. 1. 1895 ( D e u t h e n V ans
D P i d . n e n : Z a k o w s k i . A n n a . eeb. M o e l l e r , geb. 28. 11.
1 8 « n | ( M o n d t k e m . aus M o n d t k e n : Z a k o w s k i . Ida. f » b .
D i e t r i c h , geb. 3. 3. 1873 (Allenste'n'). aus A b s t i c h :
Z < ^ f w s k i . M a r t a , geb. 8. 2. 1887 ( W a r t e n b u r g ) , aus
Wartenburg.
Das Ostpreußenblatt
Helft ostpreuftiscnen K i n d e r n :
Jeder, der
mii
offenen Augen durch
das
Leben geht, w e i ß , daß hinter der
glänzenden
Fassade unseres „ W i r t s c h a f t s w u n d e r s " trotz
aller Erfolge noch viel Not und Elend zu finden
sind. Viele Heimatvertriebene, Zehntausende von Flüchtlingen aus der sowjetisch besetzten Zone und von Aussiedlern aus der Heimat
haben bei weitem noch nicht alle Unterkunft und
geregelte V e r h ä l t n i s s e gefunden.
Tausende von Landsleuten m ü s s e n auch heute
noch unter dürftigen V e r h ä l t n i s s e n und
auf
engstem Raum zusammen mit
ihren heranwachsenden Kindern ihr Leben fristen. Diese
Kinder ostpreußischer Eltern einmal für einige
Wochen aus der drückenden Enge ihres Lebens
herauszuholen
in
eine
frohe
Gemeinschaft
Gleichaltriger, in helle, sonnige Heime, in
die
freie Natur, das ist das Ziel der ostpreußischen
Kinderhilfe auch in diesem Jahr.
Die
Landsmannschaft O s t p r e u ß e n ruft alle
Landsleute auf,
an diesem Werk mitzuhelfen.
Seit Wochen haben wir
im
Ostpreußenblatt
auf die ostpreußische Kinderhilfe hingewiesen
und
unsere Landsleute um
ihre Spende
gebeten. Es sollte keinen Landsmann geben, der
nicht durch eine Spende — und sei sie noch
so klein — mit
dazu beiträgt, o s t p r e u ß i s c h e
Kinder für einige Wochen froh und
glücklich
zu machen.
Wir danken allen, die uns in den vergangenen Wochen bereits durch ihren Beitrag bewiesen
haben, daß es ihnen ernst ist mit
dem
Willen, treu zur Gemeinschaft aller Ostpreußen zu stehen. Besonders gefreut haben
wir
uns über die vielen kleinen Spenden von alten
Menschen und aus Altersheimen. Es waren oft
Wenn jeder O s t p r e u ß e , ob
jung oder
alt,
durch seine Spende mit dazu beiträgt, daß
in
diesem Jahr m ö g l i c h s t viele o s t p r e u ß i s c h e Kinder aus Lagern, Baracken und N o t u n t e r k ü n f t e n
einmal richtige Ferien haben d ü r i e n , dann hat
er damit auch unserer Heimat einen Dienst
erwiesen.
Spenden bitten wir einzuzahlen auf das Postscheckkonto Hamburg Nr. 75 57 der Landsmannschaft O s t p r e u ß e n
e.V.
mit
dem
Vermerk
„Ostpreußische Kinderhilfe".
hat
Ba
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Tilsit bekannt und
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Wk gcatulteccn...
zum 91. Geburtstag
am 28. Mai Frau Johanna Krüger, geb. Schwenkler,
aus Prostken, H a u p t s t r a ß e 15, Kreis Lyck, jetzt mit
ihrer Tochter, Frau Selma Brosowske, in Wetzlar,
Winkel Nr. 5.
zum
90.
Geburtstag
am 31. M a i Altsitzer Otto Kaiser aus Liebenfelde,
Kreis Labiau, jetzt bei seiner Tochter Lina Neumann
in Holte 25 über Osnabrück 5.
zum 88. Geburtstag
am 1. Juni Frau Sophie Neumann, geb. Schulz,
aus Germau,
jetzt in Trossingen,
Württemberg,
H ä n d e l s t r a ß e 25.
am 6. Juni dem technischen Landesinspektor i. R.
Wilhelm Dietrich aus K ö n i g s b e r g , K ö n i g s t r a ß e 77a,
jetzt mit seiner Ehefrau und Tochter in Steindorf,
Kreis Wetzlar, Lahn, A m Roßacker 1.
zum
87.
Geburtstag
am 11 Juni Frau Marie Nierenheim aus Mertensdorf, Kreis Bartenstein, jetzt in Westerstede i. O.,
A m Rechter 9. Sie ist das ä l t e s t e Mitglied der landsmannschaftlichen Gruppe und nimmt regen Anteil am
Zeitgeschehen.
Geburtstag
am 7. Juni Landsmann Franz Kaiweit aus Altkrug
(früher Sadweitschen) bei Gumbinnen, jetzt in der
sowjetisch besetzten Zone.
Er ist durch F r ä u l e i n
M . Hein, Herford, Westfalen, B ü l o w s t r a ß e 15 II, zu
erreichen.
am 10. Juni Frau Margarethe von Schipp, verw.
Müller, geb. Dultz, aus K ö n i g s b e r g ,
Beethovenstraße 27,
vorher in Lykusen und Forstamt NeuRamuck,
Kreis Allenstein-Land,
jetzt bei ihrem
j ü n g s t e n Sohn in Lübeck, H o h e n s t a u f e n s t r a ß e 14.
am 11. Juni Generalmajor a. D. Freiwald aus
Insterburg. Vor kurzem ist er auf dem Wege der
F a m i l i e n z u s a m m e n f ü h r u n g mit seiner Frau aus der
sowjetisch besetzten Zone gekommen und wohnt
bei seiner Tochter in Hannover, S o h n r e y s t r a ß e 20.
Von 1893 bis 1923 hat er in K ö n i g s b e r g und Insterburg bei den Feldartillerieregimentern 1 und 37 und
beim Wehrkreiskommando I gestanden.
zum
84.
Geburtstag
am 4. Juni Landsmann Wilhelm Kopatz aus Seenwalde, Kreis Ortelsburg, jetzt Gelsenkirchen, Grillostraße 154 (bei Neumann).
zum 83. Geburtstag
am 30. Mai Landsmann Hermann Schibrowski aus
Alt-Ramten, Kreis Osteiode, jetzt bei seiner j ü n g sten Tochter Emma Rettkowski in Obhausen-Osterfeld, G r e e n s t r a ß e 19.
am 2. Juni Landsmann Fritz Kapteinat aus Vogelsang, Kreis Heiligenbeil, jetzt mit seiner Ehefrau
in Gremersdorf, Kre.s Oldenburg, Holstein.
am 5. Juni Witwe Pauline Schwarz aus
Fischhausen, G a r t e n s t r a ß e 6, jetzt bei ihrem Sohn Bernhard in Jork, Bezirk Hamburg, A m Gräfengericht 1.
am 7. Juni Schmiedemeister und stellvertretender
Schmiedeobermeister Robert Jäckel aus K ö n i g s b e r g ,
A r n o - H o l z - S t r a ß e 6/8,
jetzt
mit
seiner Ehefrau
Mathilde, die
am 24. März ihren 85. Geburtstag
feierte, in Berlin N 65, S p r e n g e l s t r a ß e 22.
am 9. Juni Landsmann Adolf Mascherrek aus W i l lenberg, Kreis Ortelsburg, jetzt Berlin-West N 20,
S t e e g e r s t r a ß e tO.
( L y c k ) , aus M a l d e u t e n ; D r o g i e s . A m a l i e , geb. B r i x ,
geb. 26. 7. 1898 ( L y c k ) . aus G l o e a u ; L o j e w s k i . M a r i a ,
aus S p i e g e l b e r g : L o j e w s k i . H o r s t , geb. 4 5. 1936
eeb. G r y t z o , geb. 25. 8. 1900 ( J ü r g e n a u ) . aus S p i e g e l b e r g ; L o j e w s k i , H i l d e g a r d , geb. 21. 1 1931 ( J ü r g e n a u ) .
( J ü r g e n a u ) . aus S p i e g e l b e r g ; L o j e w s k i , K l a u s
geb.
30. 10. 1940 ( J ü r g e n a u ) . aus S p i e g e l b e r g : S k i l w a . A u guste, geb. L y s s e w s k i . geb. 5. 10. 1907 ( G i n g e n ) , aus
A l t - S c h ö n e b e r g ; S k i l w a . W e r n e r , geb. 7. 5. 1931 ( G i n gen), aus A l t - S c h ö n e b e r g ; S k i l w a , I n g e . geb. 21. 9.
1933 ( G i n g e n ) , aus A l t - S c h ö n e b e r g ; S c h e f f l e r , A u guste, geb. K a r g u l i . geb. 1. 3. 1903 ( R e i f t e n r o d e ) , aus
L e i s s e n . K r e i s A l l e n s t e i n : S c h e f f l e r . A l f r e d , geb.
1. 6. 1942 ( R e i f f e n r o d e ) , aus L e i s s e n :
Wischnewski.
A u g u s t e , geb. P o s y w i o , geb. 19. 6. 1912 (Seefrieden),
aus G o t t k e n . K r e i s A l l e n s t e i n ; W i s c h n e w s k i , W e r n e r , geb. 14. 5. 1941 (Seefrieden), aus G o t t k e n : W i s c h n e w s k i . G i s e l a , geb. 16. 10. 1943 (Seefrieden), aus
Gottken.
F o r t s e t z u n g i n d e r n a c h s t e n F o l g e
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Tag für Tag M i l l i o n e n Tassen
zum 82. Geburtstag
am 23. Mai Schornsteinfegermeister i. R. Alfred
Ksionzek aus Osterode, jetzt mit seiner Ehefrau in
W o l f e n b ü t t e l , K l . Zimmerhof 4.
am 4. Juni Frau Bertha Steffen aus
Allenstein,
jetzt in Berlin-Siemensstadt, R i e p p e r t s t r a ß e 18.
am 9. Mai Frau Minna Krause aus Gumbinnen,
Goldaper Straße 72, jetzt Balje über Stade, Elbe.
zum 81. Geburtstag
am 1. Juni Frau Luise Naroska, geb. Mosdzien,
aus Mensguth, Kreis Ortelsburg, jetzt Hoya, Weser,
Bakelberg 10.
am 4. Juni Frau Marta Kewersun aus
Matten,
Kreis Ebenrode, jetzt in Ahrensburg, Holstein, Rotdornweg 14.
am 5. Juni B ü r g e r m e i s t e r i. R. Willy Kühn, der
in den
Jahren 1921 bis 1933
Bürgermeister
in
Osterode war, jetzt mit seiner Familie in Kassel-K,
Am Dietrichsborn 38.
zum 80. Geburtstag
am 24. Mai Landsmann Wilhelm Rogalla aus Burdungen, Kreis Neidenburg, jetzt in Dortmund-Mengede, W o d a n s t r a ß e 110.
am 31. Mai Frau Margarete Waschkowrski, verw.
F l ö t z i n g e n , geb. Behrendt aus Angerburg, jetzt bei
ihrer Tochter Margarete Bergmann in Dortmund,
Holsteiner Straße 9.
am 2. Juni Frau Luise Le Tanneux von Saint Paul,
geb. Freiin von Hollen, auf Maraunen, Kreis Heiligenbeil, jetzt mit ihrer Tochter und ihrem Schwiegersohn Reinhold Rose-We'sselshofen in WeidenauS i e g - S ü d , Westfalen
am 2. Juni Frau Anna Gernudcs, geb. Honig, aus
Gumbinnen, Bismarckstraße 70, jetzt bei ihrer Tochter Frieda Preußer
in Schlangen über Paderborn,
L i n d e n s t r a ß e 45.
am 3. Juni Frau Marie Rudzinski aus Lyck, Luisenplatz 10, jetzt bei ihrer Tochter Elfriede Hungerecker
in Aschaffenburg, Glattbacher Straße 39.
am 3. Juni Frau Marie Reh, geb. Venohr, aus Blad au,
Kreis Heiligenbeil,
jetzt bei ihrer Toditer
Erika in Bad Oldesloe, M e w e s s t r a ß e
14e.
berühmt gemacht»
—
be
D
e
ber
—
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de
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Ii
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r --s^ -sdiil-si-sit-tan
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7en
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h^nk —
bank
tieft -
un
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ur
-
weiß.
Aus
die-
Silben sind W ö r t e r folgender Bedeutung
zu
d e
l Farbton.
2. Wasserjungfrau,
auch Titel
einer Oper von Lortzing. 3. Frauenname. 4. Papaqeienart. 5. Flachland. 6. Heimathche Landschaft a l t p r e u ß i s c h e r Gau. 7. Schirmlose Mutze.
! Kosename von Therese. 9. Richterspruch
10.
Gebirqsblume. 11. Richter in mohammedanischen
Ländern
12. K l e i n k u n s t b ü h n e . 13. Heimischer
Laubbaum. 14
Deutscher Dichter 15. Ein
beliebtes Plätzchen an
kalten
^
^ "
'
Heidekraut. 17. An diesem F l ü ß c h e n hegt Neidenburg 18. Griechischer Liebesgott. 19. Saiteninstrument, fch und
seh
= ein Buchstabe.)
w
t
e
r
t
e
1
6
M
Die Anfangs- und Endbuchstaben der gefundenen W ö r t e r , beide von oben nach unten gelesen, nennen drei Begriffe, die Tilsit b e r ü h m t
gemacht haben.
Rätsel-Lösungen aus Folge 21
C
Zwei Berge der
Heimat
1
Rominte. 2.
Ortelsburg. 3.
Memel.
4.
Braunsberq. 5.
Insterburg. 6.
Nikolaiken.
7.
Upalten. 8. Soldau. 9. Gumbinnen. 10.
Alle.
11 Lotzen. 12. Tilsit. 13. Goldap. 14. Allenstein.
15. Rauschen. 16. Bernstein. 17. Ebenrode
18.
Neidenburg.
Rombinus.
zum 85.
Kreis Angerburg: Skorupinski,
Henriette,
geb.
B a s i l o w s k i , geb. 12. 8. 1883 ( S o l t m a h n e n ) , k o m m t
j e t z t aus S o l t m a h n e n ; S c h i l a w a , E r i k a , geb. 7. 5.
1929 ( W i e s e n t h a l ) , aus W i e s e n t h a l ; S c h i l a w a , E l i s a b e t h , geb. 12. 2. 1956 ( W i e s e n t h a l ) , aus W i e s e n t h a l .
K r e i s B a r t e n s t e i n : B r o z y , M a r i a , geb. S c h e r s c h a n t ,
geb. 3. 3. 1889 ( A l t - S c h ö n e b e r g ) , k o m m t j e t z t aus
A l t - S c h ö n e b e r g ; Z i e l i n s k i , E m i l , geb. 4. 3. 1891 ( B a r tenstein), aus H e i n r i c h s d o r f .
K r e i s B r a u n s b e r g : W e g n e r , A n n a . geb. S o m m e r ,
geb. 24. 9. 1904 ( K l i n g e n b e r g ) , aus Z a t u s k i .
Kreis Elchniederung: Schwarz, Charlotte,
geb.
N o e t z e l , geb. 3 9. 1905 (Neusorge), aus S e n s b u r g .
K r e i s G o l d a p : C h o c h a n s k i , M a r t h a , geb. K r i e g ,
geb. 13. 6. 1903 ( E n g e r n ) , k o m m t j e t z t aus L a n g e n brück.
K r e i s G u m b i n n e n : R i t t e r , W i l h e l m , geb. 1. 6. 1892
( O h r d o r f ) , aus S c h r a n k e n . K r e i s O s t e r o d e .
K r e i s H e i l i g e n b e i l : B e h r e n d t , C h a r l o t t e , geb. M e t z ,
geb. 22. 10. 1912 ( H e i l i g e n b e i l ) , k o m m t j e t z t aus R i e s e n b u r g ; B e h r e n d t , J o a c h i m , eeb. 20. 7. 1934 ( H e i l i g e n b e i l ) , aus R i e s e n b u r g ; B e h r e n d t . E b e r h a r d , geb.
9. 9. 1937 ( H e i l i g e n b e i l ) , aus R i e s e n b u r g ; B e h r e n d t ,
U r s u l a , geb. 20. 8. 1940 ( H e i l i g e n b e i l ) , aus R i e s e n b u r g .
K r e i s H e i l s b e r g : B e h r e n d t . G e r h a r d , geb. 17. 12.
1941 ( G u t t s t a d t ) , k o m m t j e t z t aus S i m m n a u , K r e i s
N e i d e n b u r g ; H o f f m a n n , H e r b e r t , geb. 28. 7. 1938
( B l a n k e n b e r g ) , aus O r t e l s b u r g ; H o f f m a n n .
Brigitta,
geb. 8. 4. 1940 ( B l a n k e n b e r g ) , aus O r t e l s b u r g ; K n o b l a u c h , F r a n z , geb. 21. 10. 1882 ( G r o n a u ) , aus G r o n a u ;
K n o b l a u c h , M a r i a , geb. M a r x . geb. 1. 2. 1886 ( G r o n a u ) ,
aus G r o n a u .
K r e i s I n s t e r b u r g : S c h u l z , K a r o l i n e . geb. P a u l , geb.
5. 12. 1890 ( W a l d f r i e d e n ) , aus R a m s a u , K r e i s A l l e n stein.
K r e i s J o h a n n i s b u r g : B a c h , E m i l , geb. 7. 11. 1883
( S c h l a g a m ü h l e ) , k o m m t j e t z t aus N i k o l a i k e n , K r e i s
S e n s b u r g ; B a c h , E r n a , geb. Z w a n z i g e r , geb. 21. 2.
1889 ( S c h l a g a m ü h l e ) , aus N i k o l a i k e n ; B r o s z k a . G u s t a v , geb. 11. 2. 1897 ( R e i h e r s h o r s t ) , aus K o p p e n h o f e n ;
B r o s z k a , M a r i a , geb. B i e r n a t z k i . geb. 29. 3. 1899 ( R e i h e r s h o r s t ) , aus K o p p e n h o f e n ; H o r n . geb. H e i n z , geb.
27. 5. 1938 ( O t t e n b e r g ) , aus G r ü n b r u c h ; H o r n . G r e t e ,
geb. 8. 1. 1936 ( O t t e n b e r g ) , aus G r ü n b r u c h ; L o s c h ,
A m a l i e , geb. L o s c h , geb. 24. 12. 1889 (Gehsen). aus
B r u c h w a l d e ; S a c h , A u g u s t , geb. 14. 10. 1877 ( P a u l s h a g e n ) , aus L i k u s e n : S a c h . E l f r i e d e , geb. 5. 1. 1901
( P a u l s h a g e n ) , aus L i k u s e n .
K r e i s K ö n i g s b e r g - S t a d t : B r a l l , M a r t a , geb. P a u t e l ,
geb. 12. 3. 1916 ( K ö n i g s b e r g ) , k o m m t j e t z t aus W a r t e n b u r g . K r e i s A l l e n s t e i n ; B r a l l , H a n n e l o r e , geb.
28. 11. 1942 ( K ö n i g s b e r g ) , aus W a r t e n b u r g ; B r a l l , W e r n e r , geb. 30. 4. 1945 ( K ö n i g s b e r g ) , aus W a r t e n b u r g ;
P y r z e w s k i , M a r t a , geb. Z b o r a l s k i . geb. 2. 4. 1893
( K ö n i g s b e r g ) , aus A n g e r b u r j t .
K r e i s L o t z e n : K l e i n , H e i n r i c h , geb. 1. 3. 1894 ( K l . J a u e r ) , k o m m t j e t z t aus G r . - N o t i s t e n ; K l e i n , E m i l i e ,
geb. B i a l l u c h , geb. 26 7. 1895 ( K l . - J a u e r ) , aus G r . N o t i s t e n ; S c h w i e d r o w s k i , H a n n e l o r e , geb. 25. 7. 1938
( H o f e r b e r g ) , aus K l . - J a u e r ; S c h w i e d r o w s k i ,
Edith,
geb. 20. 11. 1939 ( H o f e r b e r g ) , aus K l . - J a u e r ; S c h w i e d r o w s k i , D o r o t h e a , geb. 30. 9. 1941 ( H o f e r b e r g ) , aus
K l . - J a u e r ; S c h w i e d r o w s k i . M a n f r e d , geb. 26 . 5. 1945
( H o f e r b e r g ) , aus
Kl.-Jauer.
K r e i s L y c k : B o t s c h k o w s k i , M a r i a , geb. K r a k o w s k i .
geb. 29. 10. 1889 ( L y c k ) . k o m m t j e t z t aus W i r a n d e n ;
C z i c h y , G e r t r u d , geb. 2. 12. 1903 ( L y c k ) . aus M i i l d e u ten, K r e i s M o h r u n g e n ; C z i c h y , U r s u l a , geb. 9. 6. 1936
Beträge von nur einer Mark, aber gerade diese
Spenden, die
von
einem kargen Einkommen
abgespart sind, offenbaren den Willen zur Mithilfe in ebenso starkem M a ß e , als wenn der
Inhaber eines gutgehenden G e s c h ä f t e s einen
dreistelligen Betrag ü b e r w e i s t .
Wir wollen auch e r w ä h n e n , daß bereits einzelne landsmannschaftliche Gruppen bei
ihren
Veranstaltungen iür diesen guten Zweck
gesammelt haben. So ü b e r w i e s uns
eine kleine
Gruppe aus Langelsheim am Harz den Betrag
von
16,45
D M , der bei einer Waldwanderung
gesammelt worden ist. Von der Gruppe Coburg
erhielten wir 188,70 DM. Es w ä r e schön, wenn
diese Beispiele in allen unseren landsmannsdiaftlichen Gruppen Nachahmung finden w ü r den
und wenn auch unsere Jugend hier mithelfen w ü r d e . Gerade unsere jungen Ostpreußen, die das Glück haben, in geordneten Verh ä l t n i s s e n aufzuwachsen und deren Eltern nicht
gezwungen sind, ihren Kindern jede Annehmlichkeit des Lebens zu versagen, sollten es
als
ihre Aufgabe
betrachten, anderen
ostpreußischen Kindern und
Jugendlichen, die
ohne
eigenes Verschulden und
ohne Verschulden
ihrer Eltern in Not
sind, zu helfen.
Rätsel-Ecke
Wa,
Galtgarben.
L ä r d i e n b e r g e 14 III. Die Zwillingsschwestern wohnten früher in Sdimalleningken, Tilsit,
Insterburg
und K ö n i g s b e r g .
am
14. Juni
Elektromeister Ernst Nitsch
aus
K ö n i g s b e r g , S t ä g e m a n n s t r a ß e 72,
jetzt bei seiner
Tochter Elfriede Fabian in Dalum, Kreis Meppen,
Ems, Neuer Kamp 129.
Diamantene Hochzeit
Landsmann Heinrich Fischer
und seine Ehefrau
Auguste, geb. Ling, aus Nautzwinkel, jetzt bei ihrer
j ü n g s t e n Tochter in Bispingen, H ü t z e l e r S t r a ß e 5,
feiern am 7. Juni das Fest der Diamantenen Hochzeit.
Goldene Hochzeiten
Direktor i. R. der Gaswerke Ernst Bieber
und
seine Ehefrau Frieda aus Gumbinnen feierten Ende
Mai das Fest der Goldenen Hochzeit. Die Eheleute
wohnen in der sowjetisch besetzten Zone und sind
durch Frau Helene Malzkuhn in Papenburg, Ems,
H e r m a n n - L a n g e - S t r a ß e 18 I, zu erreichen.
Die Eheleute Johann Lange und seine Frau Rosa,
geb.
Schiegel, aus K ö n i g s b e r g
Stägemannstr.
52,
jetzt in Lübeck-Eichholz,
Brandenbaumer Feld 15,
feiern am 4. Juni das Fest der Goldenen Hochzeit.
Das Fest der Goldenen Hochzeit feiern am 7. Juni
Franz und Marie Peiser aus Memel,
Roßgartens t r a ß e 5. Das Ehepaar wohnt bei seiner j ü n g s t e n
Tochter Erna in Einfeld ü b e r N e u m ü n s t e r ,
KlausG r o t h - S t r a ß e 38.
Jubiläen
Polizeimeister Walter Junker aus Spardeningken,
Kreis Goldap, zuletzt Memel, Hohe S t r a ß e 15, feiert
am 11. Juni sein v i e r z i g j ä h r i g e s
Dienstjubiläum.
Anschrift: L ü n e b u r g , Kiefernring.
B u n d e s b a h n - O b e r s e k r e t ä r Ewald Stamm aus Pogegen begeht am 11. Juni sein v i e r z i g j ä h r i g e s Dienstjub l ä u m .
W ä h r e n d seiner Dienstzeit war er in
Bokellen, , D ö n h o f s t ä d t ,
Paaris, Gr.-Lindenau und
Mattenau tätig. Anschrift: Husum (Nordsee), Stadtweg 27
;
am 4. Juni
Kaufmann
und Gastwirt
Neuberg aus Warpuhnen, Kreis Sensburg,
Hohnstorf/Elbe Nr. 15, Kreis L ü n e b u r g .
Wilhelm
jetzt in
am 5. Juni Frau Anna Heyer aus K ö n i g s b e r g , Wehnerstraße 10, jetzt bei ihrer Tochter Margarete Hillgruber, Hamburg-Wandsbek, B ä r e n a l l e e 3a.
am 6. Juni Frau Johanna Fahl aus Kalkstein,
Kreis Heilsberq,
jetzt bei ihrem Sohn Alfons in
Wieckenberg über Celle.
r
Bestätigungen
am 6. Juni Kaufmann Paul Hellmich aus K ö n i g s berg
(Sack- und
Planfabrik und
Segelmacherei,
Friednchsburger Straße), Neue Reiferbahn 4, jetzt
in Beckum, Bezirk M ü n s t e r , A l l e e s t r a ß e 24.
Zum A u s s c h n e i d e n
am 9. Juni Witwe Martha Kapteina, geb. Klein,
aus Sensburg, jetzt in Lingen, Ems, A m Neuen Friedhof 10.
am 11. Juni Frau Emma Daudert, geb. Aschmann,
aus Altengilge, Kreis Elchniederung, jetzt bei ihrer
Tochter Irene Tamoschus in Herzberg, Harz, Juesh o l z s t r a ß e 5.
zum
75.
und
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an
Weitergeben
Verwandte
Freunde
A l s F ö r d e r e r der Z i e l e u n d
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DAS OSTPR FUSSENBLATT
am 21. Mai Frau Frieda Hoppe, geb.
Fochnor,
Witwe des Polizeirats T h a d d ä u s Hoppe aus K ö n i u s herg, B e e c k s t r a ß e . Sie ist durch Frau Amanda Bürau
Ebingen. M a x - E y t h - S t r a ß e 11, zu erreichen.
am 4. Juni Frau Ida Bahr aus Gurkeln,
Kreis
Sensburg, jetzt in N e u m ü n s t e r , Holstein, Steqerwaldstraße 17.
J
W e r k e n n t F r i t z R a d t k e . geb. a m 30. 9. 1887 aus
dem Kreise Goldap und k a n n A r b e i t s v e r h ä l t n i s s e
v o n i h m a n g e b e n ? F ü r die W a i s e n r e n t e s e i n e r T o c h ter H e l g a w e r d e n A n g a b e n d r i n g e n d b e n ö t i g t .
Zuschriften
erbittet die
Geschäftsführung
der
L a n d s m a n n s c h a f t O s t p r e u ß e n . (24 a) H a m b u r g 13.
P a r k a l l e e 86.
Informationsblatt
O r e a n der
Den
Betrag m
lich
Im
am 4. Juni Kaufmann und Gastwirt Wilhelm Neuberg aus Warpuhnen, Kreis Sensburg, jetzt in Hohnstorf/Elbe Nr. 15, Kreis Lüneburg.
des
Fördererkn-tses
Landsmannschaft
und
Ostpreußen e
V.
H ö h e von
1.20
D M b i t t e ich monat-
voraus durch
die
Post
Vor-
und
zu
erheben.
Zuname
am 6. Juni Frau Thea Kiaulens, geb. Schulz, aus
K ö n i g s b e r g , G e b a u h r s t r a ß e 56 und Waldgarten, jetzt
mit ihrem Ehemann in Hamburg-Eidelstedt, Pinneberger Chaussee 128.
am 7. Juni F r i e d h o f s w ä r t e r August Wenzel aus
Liebemühl, Kreis Osterode, jetzt mit seiner Frau
und Tochter in Kattendorf-Weeden, bei Kaltenkirchen, Kreis Bad Segeberg.
Wohnort
(genaue
P o s t a n s c h r i f t " u n d l ~ P o s t l e itzahl)
Datum
am 9. Juni Zwillingsschwestern Gertrud Loleit,
geb. Schoenecker, jetzt in Hannover, H a a r s t r a ß e 16 I,
und Helene Schoenecker, jetzt in Hannover, Auf dem
JPCDBS KPFFEE
Unteischrüt
Bitte deutlich
schreiben»
Jahrgang 8 / Folge 22
A m 11. M a i 1957 e n t s c h l i e f s a n f t n a c h e i n e m a r b e i t s r e i c h e n L e ben, f e r n seiner g e l i e b t e n o s t p r e u ß i s c h e n H e i m a t , i m gesegnet e n A l t e r v o n 82 J a h r e n u n s e r u n v e r g e s s e n e r V a t e r , u n s e r g u t e r
Opa. unser lieber B r u d e r . Schwiegervater u n d Schwager, der
A m 3. M a l 1957 e n t s c h l i e f sanft nach e i n e m v o n L i e b e u n d G ü t e
e r f ü l l t e n L e b e n meine geliebte Mutter, unser u n v e r g e ß l i c h e s
Omchen u n d unsere U r g r o ß m u t t e r
Emma Ewerimg
R e i c h s b a h n o b e r s e k r e t ä r a. D .
Emil Kruska
geb.
T e i l n e h m e r a n d e n K ä m p f e n i n C h i n a gegen die B o x e r
In tiefer
1. Juni 1957 / Seite 15
Das Ostpreußenblatt
K r u m b a c h ( S c h w a b e n ) . H ö l l g e h a u 18. i m M a i 1957
f r ü h e r A l l e n s t e i n . H a y d n s t r a ß e 30
Arthur Trzaska
wartet vier Tage v o r der G o l -
A l t e r v o n 82 J a h r e n m e i n l i e b e r
Lebensjahres.
guter M a n n
In stiller Trauer
für die A n g e h ö r i g e n
Gertrud Ewerling
D o r o t h e a P i l z , geb B a r k o w s k i
K u r t Pilz, Kornwestheim bei Stuttgart
R i t a R ö m e r , geb B a r k o w s k i
Wilhelm Römer, Osnabrück
Pablo B a r k o w s k i , M a r del Plata, Argentinien
u n d fünf U r e n k e l
Frldl Kruska
Kurt Kruska und Familie
F a m i l i e F.rwln Vanselow
A m 16. M a i 1957 v e r s t a r b u n e r -
dem unsere Liebe g e h ö r t .
In stiller Trauer
Trauer
Hauptlehrer
denen Hochzeit i m gesegneten
Kühn
w e n i g e T a g e v o r V o l l e n d u n g i h r e s 86
t
A m 31. M ä r z 1957 e n t s c h l i e f i m
63. L e b e n s j a h r e u n e r w a r t e t d e r
Gustav Blank
Landwirt
Helene Trzaska
geb. K a m i n s k i
Wolfgang
in Jodanen. K r . Angerapp
Ostpreußen
Trzaska
E r folgte seinen beiden S ö h n e n
Eimke, Kreis Uelzen
f r ü h e r Angerburg. Ostpr.
Rudi Blank
W i e s b a d e n , O r a n i e n s t r a ß e 52
f r ü h e r T i l s i t , O s t p r e u ß e n , G r o ß e G e r b e r s t r a ß e 12
gef. 16. "Januar 1943
A m 6. M a i 1957 h a b e n w i r u n s e r e l i e b e E n t s c h l a f e n e
S ü d f r i e d h o f i n W i e s b a d e n z u r letzten R u h e geleitet.
F e r n s e i n e r l i e b e n H e i m a t v e r s t a r D a m 27. A p r i l 1957 i m 77. L e bensjahre nach l a n g e m schwerem L e i d e n m e i n geliebter M a n n ,
unser lieber treusorgender Vater. Schwieger- u n d G r o ß v a t e r !
der
Oberzugführer i. R.
Otto Engel
Unsere liebe
Tante
Martha Schipporeit
ist i m A l t e r v o n 87 J a h r e n
aus T i l s i t
entschlafen.
In s t i l l e r T r a u e r
E m m a E n g e l , geb. Rlechert
Trier. Eurener
Maria Ebner
fr.
Lasdehnen.
Ostpreußen
Friedhof in Krempe, Schleswig-
S t r a ß e 13 a
Frankfurt am Main, Florastr. 7
früher
(Allgäu). Kepplerweg 2
Tilsit
gest. 9. D e z e m b e r 1955
I n tiefer
Warburg. Westfalen
H a u p t s t r a ß e 94
E i n treues M u t t e r h e r z
hat a u f g e h ö r t z u s c h l a g e n .
Friedrich Jodexnus
G l ü c k s t a d t , Itzehoer
S t r . 25
Gertrud Ebner
Berlin-Schöneberg
C h e r u s k e r s t r a ß e 33
f r ü h e r Tilsit, Stadtheide,
Ostpr.
i m A l t e r v o n 67 J a h r e n z u s i c h
in die Ewigkeit.
A m 12. M a i 1957 g i n g , f e r n d e r
g e l i e b t e n H e i m a t , nach l a n g e m
schwerem L e i d e n unsere i n n i g geliebte M u t t i u n d O m i . S c h w i e germutter. Schwester.
Schwägerin u n d Tante. Frau
Frieda Graap
M a x E n g e l u n d F r a u F r i d a , geb. E n g e l
sowjetisch
besetzte
K u r t Jagst u n d F r a u G e r t r u d , geb. E n g e l
sowjetisch
besetzte
fr. K l e i n - S t e i n d o r f . K r . L a b i a u
In stiller T r a u e r
M a r i a J o d e x n u s , geb. D a h l
Herbert Jodexnus und Frau
F r i e d a , geb. K i r s c h n e r
Helmut Eisenblätter und Frau
D o r a , geb. J o d e x n u s
Alfred Gothmann und Frau
A n n e l o r e , geb. J o d e x n u s
Christel Jodexnus, Gerhard
Klaus und Gabriele
als E n k e l k i n d e r
i m 74. L e b e n s j a h r e
Ewigkeit.
Langenfeld. Rheinland
Posener Weg 2
Zone
Zone
C h r i s t u s ist m e i n L e b e n
und Sterben mein G e w i n n
F r e d y J a c h u n d F r a u I r m g a r d , geb. E n g e l
I m festen G l a u b e n a n J e s u s
Christus, seinen E r l ö s e r , durfte
m e i n geliebter Gatte, mein g u ter t r e u s o r g e n d e r V a t e r
Trier, Eurener Straße 2
dreizehn Enkelkinder
u n d alle A n g e h ö r i g e n
Nach kurzer
Krankheit
rief
G o t t u n e r w a r t e t a m 14. M a i 1957
unsere geliebte M u t t e r , S c h w i e germutter, Schwester,
Schwägerin, Tante u. G r o ß t a n t e , Frau
Klara Bernoteit
geb. W e i ß
Gustav Kuczewski
F e r n i h r e r g e l i e b t e n H e i m a t e n t s c h l i e f a m 12. M a i 1957 n a c h
k u r z e r schwerer K r a n k h e i t unsere liebe herzensgute Mutter.
Schwiegermutter u n d G r o ß m u t t e r , die
a m 15. M a i 1957. w e n i g e T a g e
v o r s e i n e m 63. G e b u r t s t a g , sanft
und still i n die himmlische H e i mat eingehen.
Altbäuerin
In tiefer
Alma Kiesling
geb. C a r l
i m v o l l e n d e t e n 87. L e b e n s j a h r e .
Sie folgte i h r e m geliebten
Sohn
Kurt
d e r a m 16. A p r i l 1957 i n B u r g a u f F e h m a r n p l ö t z l i c h
i n die ewige Heimat.
I m N a m e n aller
Trauer
seine G a t t i n
H e l e n e K u c z e w s k i , geb. G i e s a
seine Tochter
Emmy Kuczewski
verstarb,
Hinterbliebenen
Reinhold Kiesling
L a n g e n b e r g , d e n 18. M a i 1957
früher Schönhofen, Kreis Treuburg
Sonntag. K r e i s Sensburg
j e t z t R o t t a c h - E g e r n (Tegernsee)
S ü d l i c h e H a u p t s t r a ß e 12
Nach langer
K r a n k h e i t entschlief heute m e i n lieber M a n n ,
unser Vater u n d G r o ß v a t e r
Hermann Griesat
Die Beisetzung hat i n aller Stille stattgefunden.
In tiefer
heim i n die
M e i n e liebe F r a u , unsere gute treusorgende Mutter. Schwiegermutter. O m a , Schwester. S c h w ä g e r i n u n d Tante
Luise Wollschläger
Kinder und Enkelkinder
W a s G o t t tut.
das ist w o h l g e t a n .
A m 9. M a i 1957 r i e f G o t t p l ö t z l i c h , f ü r u n s ganz u n e r w a r t e t ,
meinen für mich unermüdlich
sorgenden lieben L e b e n s g e f ä h r ten,
unseren
lieben
Vater,
Schwiegervater und Opa
Karl Gamball
i m A l t e r v o n 76 J a h r e n z u s i c h
in die E w i g k e i t .
S e i n sehnlichster Wunsch, die
geliebte H e i m a t wiederzusehen,
blieb unerfüllt.
In stiller
i s t a m 28. A p r i l 1957 n a c h l ä n g e r e m s c h w e r e m , m i t G e d u l d e r t r a g e n e m L e i d e n i m A l t e r v o n 77 J a h r e n sanft e n t s c h l a f e n .
Lütjensee über Trittau
d e n 14. M a i 1957
f r ü h e r Tilsit
S t o l b e c k e r S t r a ß e 73
A m 1. M a i 1957 e n t s c h l i e f n a c h
langer schwerer K r a n k h e i t und
doch völlig unerwartet m e i n
ü b e r alles geliebter M a n n , u n ser lieber guter Vater. S c h w i e gervater, Opa. Bruder. Schwager. S c h w i e g e r s o h n u n d O n k e l
Unsere Gertraud!
D e r S c h m e r z ist
groß!
I m j u g e n d f r o h e n A l t e r v o n 18 J a h r e n v e r s t a r b k u r z v o r d e m
E n d e d e s e r f o l g r e i c h e n S c h u l b e s u c h e s a m 23. A p r i l 1957 a n d e n
F o l g e n eines Sportunfalles unser Sonnenschein, meine ü b e r
alles geliebte einzige Tochter,-gute Schwester u n d E n k e l t o c h ter
Gertraud Gregorz
Landwirt und Viehhändler
Paul Krikowski
Im Namen
der H i n t e r b l i e b e n e n
Trauer
M a r i a G r e g o r z , g e b . B a r r a , als M u t t e r
E c k a r d als B r u d e r
Wormditt. Ostpreußen
B e r g s t r a ß e 22
jetzt H a m b u r g - W a n d s b e k
K e l l o g g s t r a ß e 94
B l o c k 16. Z i m m e r 23
D i e B e e r d i g u n g h a t In
b r ü c k stattgefunden.
A n n a B a r r a als G r o ß m u t t e r
Osna-
u n d alle A n v e r w a n d t e n
D u i s b u r g - H a m b o r n . Z i e t h e n s t r a ß e 41, i m M a i 1957
früher K r o n a u . Kreis Lotzen, Ostpreußen
Gott
der Allmächtige
nahm
meinen treuen Lebenskameraden, lieben B r u d e r . Schwager
und Onkel
Josef Wallner
F e r n d e r g e l i e b t e n H e i m a t e n t s c h l i e f a m 6. A p r i l 1957 nach
schwerer, i n G e d u l d ertragener K r a n k h e i t , meine herzensgute
F r a u , unsere liebe M u t t e r . Schwiegermutter. O m a , Schwester,
S c h w ä g e r i n u n d Tante
Ida Schneller
Buchhändler i . R.
u n e r w a r t e t , i m fast v o l l e n d e t e n
68. L e b e n s j a h r e , z u sich i n d i e
Ewigkeit.
In t i e f e r
geb. M e t t
Trauer
Klara Wallner
geb. L a n g e c k e r
i m 61. L e b e n s j a h r e
Neuenkirchen bei Bremen-Vegesack
f r ü h e r Schieden. Kreis Schloßberg
Emil
Schneller
aus K ö n i g s b e r g P r .
U n t e r l a a k 41 b
In W e i t e r s t a d t b e i D a r m s t a d t .
S i e folgte i h r e m B r u d e r
Fritz Melzer
M e i n geliebter
treusorgender
M a n n , unser Vater, Opa u n d
Uropa, der
ehemalige
Hotel- u n d Konditoreibesitzer
Ernst Petscheleit
In stiller T r a u e r
Auguste Petscheleit
geb. B a t z e l
H a n s P e t s c h e l e i t u n d l•'ran
Helene u n d K i n d e r Werner.
Ernst, G ü n t h e r , Ursula,
Ruth, E v a , Klaus
Anneliese T h ü r
geb. P e t s c h e l e i t
Ernst T h ü r u n d Kinder
Monika, Hans-Harry
M a r g . Wotschak
geb. P e t s c h e l e i t
P a u l Wotschak u n d K i n d e r
J ü r g e n , Rosemarie, Bärbel
Schwester
Charlotte Berck
A m 11. M a l 1957 v e r s t a r b nach
langem schwerem Leiden, fern
der Heimat, m e i n lieber M a n n ,
Vater, Schwiegervater und Opa,
der
Obst- u n d G e m ü s e h ä n d l e r
Artur Augustin
Hannelore Graap
gest. a m 28. 7. 1945 i n H e i l s b e r g
In stiller Trauer
Heinz Graap und Frau Erna
geb. K ü c h e n
s o w j e t i s c h besetzte ^Zpnenor/lK'ffU
K a r l P r e h n u n d F r a u Else
geb. G r a a p . B e r l i n NtÄ8
/,
Peter B r o m u . F r a u Anneliese
geb. G r a a p
Worms-Hochheim
Johannes Bchmahl u n d Frau
F r i e d e l , geb. G r a a p
Worms-Pfiff ligheim
U l r i c h K e r s t e n u n d F r a u Irene
geb. G r a a p
Aalen. Württemberg
Hans T r ö d e r u n d Frau
Lieselotte, geb. G r a a p
Schwetzingen
I r e n e G r a a p , geb. N e u b a u e r
s o w j e t i s c h besetzte Z o n e
16 E n k e l k i n d e r
u n d alle V e r w a n d t e n
a
W o r m s - P f if f i i g h e l m
A l z e y e r S t r a ß e 205
f r ü h e r Guttstadt
B e e r d i g u n g e r f o l g t e a m 15. M a i
1957 i n W o r m s .
Berta Kork
früher Breitenstein
K r . Tilsit-Ragnit, Ostpreußen
Königsberg Pr.
H e r m a n n - G ö r i n g - S t r a ß e 59
jetzt B e r l i n - H e r m s d o r f
Moltkestraße 6
Die trauernden Hinterbliebenen
Amalie Behrendt
v e r w . G r ä b e r , geb. B ö h m
Im Namen aller
Augustin
Zander
L o m m e r s d o r f 111. B l a n k e n h e i m
fr K ö n i g s b e r e . K ö t t e l s t r . 8
geb. W i e s e r
zu sich.
A m 28. A p r i l 1957 e n t s c h l i e f i m
A l t e r v o n 83 J a h r e n nach a r beitsreichem L e b e n meine liebe
F r a u , unsere herzensgute M u t ter, G r o ß m u t t e r , S c h w i e g e r m u t ter u n d T a n t e
Trauernden
Friedrich Behrendt
ehem. Fleischermeister
Charlotte K o r k
S a n d e i b u s c h (Oldbg.)
Erich Kork und Erna Kork
geb. F r e i t a g . B r a s i l i e n
Karl-Erich Kork
z. Z . K ö l n , als E n k e l
Familie Paul Radtke
Aurich-Eschen
und Angehörige
S a n d e r b u s c h (Oldbg.)
Brasilien. Aurich
d e n 15. M a i 1957
Die B e e r d i g u n g hat heute auf
d e m F r i e d h o f i n S a n d e stattgefunden.
Zugleich i m Gedenken an
Albert Behrendt
1945 i n d e r H e i m a t
gefallen
Hedwig Gräber
Famil
l e n a n z e i g e n
( O s t p r e u ß e n w e r k Allenstein)
seit J a n u a r 1945 v e r m i ß t
1955 i n T e l t o w b e i B e r l i n
Im Namen der Hinterbliebenen
F e r n ihrer gellebten
Heimat
n a h m G o t t d e r H e r r a m 12. M a i
1957 n a c h e i n e m l a n g e n schaffensreichen L e b e n u n d schwerer
K r a n k h e i t i m 81. L e b e n s j a h r e
unsere liebe M u t t e r u n d G r o ß mutter
geb. M e l z e r
Willy Gräber
i m 61. L e b e n s j a h r e .
geb.
geb. G r a a p
mit ihren drei K i n d e r n in den
F l u t e n d e r Ostsee e r t r u n k e n a m
30 J a n u a r 1945
sowie unserer lieben Schwester
In stiller Trauer
Klaus Melzer
M a r i a M e l z e r , geb. B e r g e r
Osterode. O s t p r e u ß e n
F r i e d r i c h s t r a ß e 13
Anna
M ü n c h e n 42. d e n 13. M a i 1957
L a n d s b e r g e r S t r a ß e Jfil
früher Neukirch. Ostpreußen
Elchniederung
F ü r uns plötzlich u n d u n e r w a r tet v e r s t a r b a m 7. M a i 1957
und ihrer
e n t s c h l i e f a m 23. M a i 1957 nach
k u r z e r K r a n k h e i t fern der H e i mat
in Vaalserquartier
bei
Aachen.
O l g a K r i k o w s k i , geb. K o l b e r g
und Kinder
A b i t u r i e n t i n a n e i n e r O b e r s c h u l e i n d e r s o w j . bes . Z o n e
Stuttgart. Helfferichstraße 1
aus P i l l a u , O s t p r e u ß e n
geb. 5. 7. 1897
Feldwebel
in einem Fallschirmjäger-Regt.
g e f a l l e n 20. 5. 1941 a u f K r e t a
unserer lieben Schwester
Gertrud Melzer
Margarete Marwitz
geb. E c k e r
G ü t e r s l o h , W e s t f a l e n , K ö k e r s t r a ß e 23
f r ü h e r O s t e r o d e , O s t p r e u ß e n . M ä r c k e r s t r a ß e 17
Siegfried Graap
Schneidermeisterin
Im Namen
aller Hinterbliebenen
Wilhelm Wollschläger
und Kinder
I n tiefer T r a u e r
im Namen aller Hinterbliebenen
Bietigheim, K r e i s Rastatt
Süd-Baden, Zufuhrstraße 7
früher Kunzmannsrode
Kreis Goldap, O s t p r e u ß e n
Emil Ecker
ehem. Lindenwiese
K r . Angerburg, Ostpreußen
Als trauernde Hinterbliebene
In tiefster
Trauer
Marta Gamball
u n d alle A n g e h ö r i g e n
Landwirt
geb. K l a t t
Hermann Graap
Stadtobersekretär i . R.
d e r i m M ä r z 1945 v o n d e n R u s sen v e r s c h l e p p t w u r d e ,
unseres l i e b e n B r u d e r s
Erika Pietsch
I m g e s e g n e t e n A l t e r v o n 91 J a h r e n e n t s c h l i e f sanft u n s e r l i e b e r
Vater und G r o ß v a t e r
Madlene Griesat
geb. A d e b a h r
i m 67. L e b e n s j a h r e v o n u n s .
G l e i c h z e i t i g g e d e n k e n w i r unseres l i e b e n V a t e r s
Trauer
E m m i Bajorat
geb. B e r n o t e i t
SOW.)
Gustav Bajorat
bes.
Erich Bernoteit
Zone
Marianne Bernoteit
geb. S c h i l d w ä c h t e r
H e d w i g Wiese, geb. W e i ß
F r i t z Wiese nebst K i n d e r n
Charlotte Schwarz, geb. W e i ß
nebst K i n d e r n
H a m b u r g 26
A m Elisabethgehölz 6 a
Richard Weiß
E l m a W e i ß , geb. R e i m e r
nebst K i n d e r n
Erna Weiß
M a r t h a W e i ß , geb. K r o p e i t
M a r t h a W e i ß , geb. Domscheit
H e d w i g W e i ß , geb. K l e i n
i m 73. L e b e n s j a h r e .
In stiller T r a u e r
Trauer
H e l e n e B l a n k , geb. B o g i s l a v
Landwirt
E m m a Ebner
Familie Kukla
K i e l , H o l t e n a u e r S t r a ß e 254
K u r t K ö h l e r u n d F r a u E l l y , geb. E n g e l
Nach einem Leben voll Liebe
und Sorge f ü r die Seinen rief
d e r b a r m h e r z i g e G o t t a m 5. M a i
1957 nach l a n g e m s c h w e r e m L e i den m e i n e n lieben M a n n , unseren guten Vater, Schwieger- u.
Großvater, den
In stiller T r a u e r
Holstein.
E m i l E n g e l u n d F r a u Magna, geb. Thedens
Wangen
W e r t r e u geschafft, b i s das
Auge bricht, w e r liebend
stirbt,
den vergißt man
nicht.
A m 17. M a l 1957 v e r s t a r b nach
langer K r a n k h e i t , i n der sowj.
bes. Z o n e , u n s e r e l i e b e S c h w e ster u n d S c h w ä g e r i n
sanft
Sie ruht auf dem
Kurt Blank
auf dem
gest.
A l s Geschwister
Priedel Gräber
u n d A n n i Wascheck
geb. G r ä b e r
jetzt E s s e n - K r a y
O s t e r f e l d s t r a ß e 39
Im
Ostpreußenblatt
sind einer
oersönllchen
Benachrichtigung
gleichzusetzen
Jahrgang 8 / Folge 22
1. Juni 1957 7 Seile 16
A m 20. M a i 1957 v e r s t a r b
Wir
betrauern
tief d e n T o d unserer
Corpsbrüder
Walter Treidel
G o t t d e m A l l m ä c h t i g e n h a t es g e f a l l e n , h e u t e n a c h k u r z e r
schwerer K r a n k h e i t meinen geliebten M a n n , unseren besten
Vater u n d liebevollen G r o ß v a t e r . Schwiegervater u n d B r u d e r
Ernst Zinterra
Superintendent i . n.
r e c . SO. 11.1900 ( x x )
i m A l t e r v o n 76 J a h r e n f e r n s e i n e r g e l i e b t e n
Heimat i n die E w i g k e i t abzurufen.
•p. Borussiae-Halle ( x x )
sp. A l b e r t i n a e
Bundesbruder
Alfred Koblo
,
*--> L e b e n s j a h r e . D u r c h d i e m ü h e v o l l e S a m m l u n g a l l e r B u n d e s b r ü d e r nact d e m Z u s a m m e n b r u c h hat e r sich besonders
veröTent gemacht. E r w a r glücklich.
m
ostpreußischen
Bundes i n S a a r b r ü c k e n noch erlebt z u haben. E r w a r uns treu.
W i r werden i h n nicht vergessen!
sp. S a x o n i a e - F r a n k f u r t
g e s t o r b e n am 7.1. 1956 i n H i l d e s h e i m
Joachim Menzel
In tiefer
Trauer
Johanna Zinterra, g e b . B i d l e r
Leo Zinterra und Frau Ellinor
Else S p ä t h , g e b . Z i n t e r r a
Otto Fehr und Frau Betty, g e b . Z i n t e r r a
Hans GerharJt und Frau Edith, g e b . Z i n t e r r a
Hedwig L ö w e , g e b . Z i n t e r r a
Otto Klenau und F r a u Maria, g e b . Z i n t e r r a
f ü n f Enkelkinder
und F r ä u l e i n Marta Gawert
,
Mitarbeiter bei der Presseauswertungsstelle
des Deutschen Bundestages
r e c . 30. 5. 1927
sp. A l b e r t i n a e
gest. a m 28. 2.1956
Dr. agr. Diplom-Landwirt
Hans-Georg Warstat
Nierstein (Rhein), Stuttgart. W o r m s , Darmstadt.
s o w j e t i s c h besetzte Z o n e , d e n 25. A p r i l 1957
In tiefer
Am
Trauer
Cimbria-Königsberg im CC
zu S a a r b r ü c k e n
15. M a i 1957 v e r s c h i e d n a c h l a n g e r K r a n k h e i t m e i n l i e b e r
M a n n , guter Vater u n d B r u d e r
Madrid,
S t u d i e n r a t 1. R .
Wilhelm Skaliks
f r ü h e r a m Staatlichen Friedrichskollegium K ö n i g s b e r g
Gutsbesitzer auf Zissendorf
r e c . 7. 12. 1927
Es t r a u e r n u m i h n . d e s s e n L e b e n A r b e i t u n d F ü r s o r g e w a r .
sp. A l b e r t i n a e
gestorben
i n B e r l i n unser lieber
U n e r w a r t e t n a h m d e r T o d aus u n s e r e n R e i h e n d e n K a m e r a d e n
Charlotte S k a l i k s . geb. H e r r e n d ö r f e r
Hans Christoph Skaliks
Hermann Skaliks, Aachen
E m m a M o t i k a t , geb. S k a l i k s . B ü t t g e n
Franz Skaliks, Sao Paulo
Albert Skaliks. Rendsburg
Anna Skaliks. Aachen
a m 8. 10.1956 i n Z i s s e n d o r f
O b e r s t a. D .
Kurt Venske
Karl Friedrich Wilhelm Weisse
Oberregierangsrat z. W v .
r e c . 7.12.1927 ( x x )
fr. M a k a r i a e - M ü n c h e n
sp. A l b e r t i n a e
g e s t o r b e n a m 2.1.1957 i n F r a n k f u r t a. M .
t 16. M a i 1957
f r ü h e r V o r s t a n d des H e e r e s - Z e u g a m t e s K ö n i g s b e r g P r .
W i r h a b e n e i n e n g u t e n K a m e r a d e n v e r l o r e n , dessen w i r stets
in E h r e n gedenken werden.
Der Verein der alten Herren des ehem. Corps Littuanla
i. A . F ü n f s t ü c k
F r e i b u r g i m B r e i s g a u , L u d w i g s t r a ß e 18
D i e T r a u e r f e i e r f a n d i n a l l e r S t i l l e a m F r e i t a g , d e m 17. M a i
1957. i m K r e m a t o r i u m d e s F r e i b u r g e r F r i e d h o f e s s t a t t .
F ü r die
Kameradschaft d e r ehem. ostpr. Feldzeugdienststellen
W e t z e 1. O b e r s t l e u t n a n t a. D .
Der H e r r hat's beschlossen — w e r w i l l ' s w e h r e n ?
U n d seine H a n d ist ausgereckt — w e r w i l l sie wenden?
J e s a i a 14, 27
C h r i s t u s ist m e i n L e b e n
S t e r b e n ist m e i n G e w i n n
P h i l . 1, 21
Fern d e r g e l i e b t e n H e i m a t v e r s t a r b a m 9. M a i
1957 n a c h e i n e m a r b e i t s r e i c h e n L e b e n m e i n
lieber M a n n
Nach langer schwerer K r a n k h e i t erlöste Gott der H e r r durch
e i n e n s a n f t e n T o d a m 10. M a i 1957 m e i n e n l i e b e n M a n n ,
unse-
Es gibt einen Schmerz, d e n k e i n e W o r t e scheiden,
u n d e i n W e h . das auch die Z e i t nicht heilt.
Doch w e r i n d e n H e r z e n seiner L i e b e n lebt,
der ist nicht tot. der ist n u r f e r n .
ren guten Vater. Schwiegervater, G r o ß v a t e r u n d U r g r o ß v a t e r
B e z i r k s s c h o r n s t e i n f e g e r m e i s t e r i . R.
Leopold Pallentin
I n f o l g e e i n e s p l ö t z l i c h e n H e r z a n f a l l e s w u r d e a m 30. J a n u a r 1957
unser lieber Vater u n d G r o ß v a t e r , d e r treue L e b e n s g e f ä h r t e
unserer verehrten M u t t e r
August Heinrich Grimm
früher Labiau. Ostpreußen
Landwirt
f r ü h e r Pr.-Holland, O s t p r e u ß e n
Emil Reichert
i n s e i n e m 78. L e b e n s j a h r e .
im A l t e r v o n 75 D o h r e n .
aus T i m b e r q u e l l , K r e i s I n s t e r b u r g .
Ostpreußen
In tiefem Schmerz
Auguste Pallentin, g e b . R u d o w s k i
In stiller T r a u e r
Frau Regina Grimm
Kinder, Enkel und Urenkel
verw. Gotthardt, g e b . Wahl
i m A l t e r v o n 75 J a h r e n h e i m g e r u f e n . G e b e t u n d A r b e i t , G l a u b e
u n d G o t t v e r t r a u e n , das w a r sein L e b e n s i n h a l t b i s z u r letzten
Stunde.
F l e n s b u r g - M ü r w i k , i m M a i 1957
S a l z g i t t e r - B a d , im M a i 1957
R i c h a r d - W a g n e r - S t r a ß e 24
und Toronto, Kanada
F e r n s e i n e r g e l i e b t e n H e i m a t v e r s t a r b a m 7. M a i 1957 p l ö t z l i c h
u n d u n e r w a r t e t i m A l t e r v o n 70 J a h r e n m e i n g e l i e b t e r u n v e r g e ß l i c h e r M a n n , unser treusorgender g ü t i g e r Vater, Schwiegervater u n d Opa. unser lieber B r u d e r . O n k e l . Schwiegersohn u n d
Schwager
M e i s t e r d e r G e n d a r m e r i e 1. R .
Leutnant d. R .
Gustav Schulemann
A m 23. M a i 1957 e n t s c h l i e f p l ö t z l i c h m e i n l i e b e r t r e u s o r g e n d e r
M a n n , unser herzensguter Vater, Schwiegervater, Opa, B r u d e r
und Schwager
Fritz Schlifski
f e r n v o n s e i n e r g e l i e b t e n H e i m a t i m A l t e r v o n 67 J a h r e n .
In tiefer
S e l m a Reichert, geb. S t a n g n o w s k i >
sowj. bes. Z o n e
Heinz Reichert
Herbert Reichert ^
Helmuth Reichert / Edmonton-Alberta. K a n a d a
Otto Reichert
)
u n d alle E n k e l k i n d e r
Die feierliche H a n d l u n g der Beisetzung hat a u f d e m alten
Friedhof i n Kiel-Elmschenhagen, der letzten irdischen Heimat
unseres lieben Entschlafenen, stattgefunden.
Trauer
Margarete Schilfski
Christel Schilfski
Brigitte P u h l m a n n , geb. Schlifski
Ingetraud L ü t t k e , geb. Schlifski
Horst Puhlmann
Gerhard LUttke
die E n k e l k i n d e r H a r a l d , G i s e l a , C o r n e l i a
u n d alle Verwandten
Hausverwalter u . Delegierter der G e m e i n n ü t z i g e n FlüchtlingsWohnungsbau-Genossenschaft
Stuttgart
B i s z u s e i n e m E n d e u n e r m ü d l i c h schaffend, t r a t d e r T o d d u r c h
H e r z s c h l a g ü b e r r a s c h e n d i n d e r P r a x i s eines A r z t e s e i n , d e n er
i n d e r F r ü h e w e g e n e i n e s U n w o h l s e i n s aufgesucht h a t t e .
Unter großer Anteilnahme der Eßlinger Bürgerschaft, darunter zahlreiche Landsleute, w o f ü r w i r herzlich danken, betteten
w i r i h n a m 10. M a i 1957 z u r l e t z t e n R u h e .
In s t i l l e r T r a u e r
A m 30. M a i 1957 j ä h r t sich z u m f ü n f t e n M a l e d e r T o d e s t a g m e i ner lieben u n v e r g e ß l i c h e n M u t t e r
Charlotte Syska
M a r b u r g ( L a h n ) , Z w e t s c h e n w e g 18
f r ü h e r Osterode, O s t p r e u ß e n . S e m i n a r s t r a ß e 8
geb. S m o l l i c h
geb. a m 4. J u l i 1876 i n K ö n i g s h ö h e . K r . L o t z e n , O s t p r .
In stillem G e d e n k e n
In stiller Trauer
Charlotte Schulemann, g e b . M e y e r
Irene Goetzie, g e b . S c h u l e m a n n
Alfred Goetzie, G e w e r b e o b e r l e h r e r
Wolfhard und Ilsedore a l s E n k e l
Helene Meyer, g e b . M a t t h u s
E ß l i n g e n a m N e c k a r , i m M a i 1957
K a r l - P f a f f - S t r a ß e 14
früher Kreuzingen. Kreis Elchniederung
A m 11. M a i 1957 i s t n a c h l a n g e m , m i t g r o ß e r G e d u l d g e t r a g e nem L e i d e n mein lieber Mann. Vater. G r o ß v a t e r u n d Onkel,
der
Regierungs-Oberinspektor a. D .
Albert Legarth
Heiligenbeil — Königsberg P r .
i m A l t e r v o n 88 J a h r e n sanft
N a c h s c h w e r e i K r a n k h e i t e n t s c h l i e f a m 9 M a i 1957 u n s e r e ü b e r
alles geliebte Schwester. S c h w ä g e r i n u n d T a n t e
entschlafen.
In s t i l l e r T r a u e r
H e l e n e L e g a r t h , geb. F i s c h e r
Kinder, Enkelkinder und Nichten
Zum
zehnjährigen
Gedenken
Dem
dem
F r i e d a Schumacher, geb. S y s k a
M o n i k a u n d H o r s t als E n k e l k i n d e r
S c h u r a b e i T r o s s i n g e n , L a n g e n s t r a ß e 112
Kreis Tuttlingen. W ü r t t e m b e r g
H a m b u r g - H o r n . H e r t o g e s t r a ß e 20
D i e B e i s e t z u n g f a n d i n a l l e r S t i l l e statt.
In t i e f e r T r a u e r
im Namen aller A n g e h ö r i g e n
A u g e fern,
Herzen ewig nah.
V o r z e h n J a h r e n , a m 2. J u n i 1947, v e r s t a r b i n S e l i g e n f e l d b e i
K ö n i g s b e r g mein lieber M a n n , herzensguter Vater. Schwiegervater, G r o ß v a t e r , Schwager u n d O n k e l
Reichsbahn-Betriebswart
Gustav Hinz
Zum
Gedenken
s o w j e t i s c h besetzte Z o n e
unseren
f r ü h e r Osterode
Ostnreußen
Schützenhaus
Hermann Heine
geb. 20. 3 1891
von seinem
Leiden.
schweren,
m i t unendlicher
Geduld
ertragenen
Hedwig Heine, geb. M a s l o
Hermann Heine
Paul-Gerhftrd Heine
Ulrich Heine
Königsberg Pr.-Ponarth
jetzt W i p p e r f ü r t h . G a r t e n s t r a ß e 7
H e i m k e h r e r aus S i b i r i e n ! H a t j e m a n d m p i n e n S o h n E r i c h gekannt?
Auguste Gosoge
Minna Dabrunz
als S c h w e s t e r n
A m 1. J u n i 1947 e r l ö s t e d e r T o d m e i n e n l i e b e n M a n n ,
guten V a t e r
Telegraphen-Inspektor a. D.
In s t i l l e m G e d e n k e n
Charlotte Hinz, geb. N i n o l e i t
Erich Hinz, i n R u ß l a n d v e r m i ß t
Bruno Hinz, B r ü s s e l
Martha Hinz, geb. L a l l e r m a n n
Hedwig und Charlotte als G r o ß k i n d e r
Charlotte Weber
L ü n e n - S ü d . J ä g e r s t r a ß e 43
früher Lützen Ostpreußen
Neuendorfer S t r a ß e 1
Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme, die uns beim
H e i m g ä n g e u n s e r e s l i e b e n E n t s c h l a f e n e n z u t e i l w u r d e n sagen
w i r unseren Innigsten D a n k .
'
s
a
R
e
n
Im N a m e n aller A n g e h ö r i g e n
Frieda Buchsteiner, geb. Nucklies
Landkirchen auf Fehmarn. Holstein
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Seele and Geist
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