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Bauernzeitung 39. Woche 2014 Seite 1 - Agrargenossenschaft Bad

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22
ACKER- UND PFLANZENBAU
BAUERN Z EITUNG
D
ie Baden-Württemberger und Rheinland-Pfälzer Pflüger waren bei
den 34. Bundesmeisterschaften
am letzten Wochenende in Bad
Dürrenberg (Sachsen-Anhalt)
das Maß der Dinge: Beim Beetpflügen holte sich mit Johannes
Bendele aus Langenau zum
achten Mal in Folge seit 2000
ein Baden-Württemberger den
Meistertitel. Der 27-Jährige, vor
Kurzem bei den Weltmeisterschaften in Frankreich als WMNeuling auf einem hervorragenden neunten Platz gelandet,
verwies seine Landsleute Carsten Berl, Kehl-Goldscheuer, und
Sebastian Körkel, Kehl-Bodersweier, auf den Silber- bzw. den
Bronzerang. Körkel war 2010
und 2012 Deutscher Meister.
Mit dem Drehpflug verteidigte Sebastian Murkowski aus
Fluterschen (Rheinland-Pfalz)
Johannes Bendele
FOTOS: DETLEF FINGER
Iden, ST), 14. Tobias Thümmel,
Koppitzsch (Landwirtschaftsbetrieb Thümmel, Miesitz,
TH), 16. Markus Landmann,
Groitzsch (Agross eG Großstolpen, SN), 18. Tim Kühn,
Aken (Quellendorfer Landwirte
GbR, ST), 19. Sebastian Lahr,
Büchel (Laproma AG, Schloßvippach, TH). Die einzige Pflügerin im Feld, Sonja Jordan aus
Alt-Duvenstedt
(SchleswigHolstein), wurde Neunte im
Beetpflügen.
Meisterlich
geackert
Maßstäbe gesetzt
Die 34. Bundesmeisterschaften
waren dank der hervorragenden Organisation durch den
Deutschen Pflügerrat und die
gastgebende Agrargenossenschaft Bad Dürrenberg sowie
die Unterstützung durch das
Bundesagrarministerium und
weitere Sponsoren eine beispielgebende Werbung für die
Landwirtschaft und speziell für
die „Königsdisziplin des Ackerbaus“. Das Pflügerfest fand mit
gut 8 000 Besuchern eine überwältigende Resonanz und offenbarte auch den engen Zusammenhalt in der Zunft. Die
tolle Stimmung vermochte
selbst ein Gewitterschauer am
Nachmittag kaum zu trüben.
Sebastian
Murkowski
zum zweiten Mal seinen nationalen Titel. Hinter dem 27-Jährigen wurde Matthias Stengelin
aus Eigeltingen wie 2012 Vizebundesmeister, gefolgt von
Benjamin Lenz aus Lonsee (beide Baden-Württemberg).
38 Männer, eine Frau
Am Start waren insgesamt 39
Teilnehmer aus zehn Bundesländern, davon 19 Beet- und
20 Drehpflüger. Aus dem Osten
Deutschlands hatten SachsenAnhalt (ST), Sachsen (SN) und
Thüringen (TH) jeweils ein
Quartett von Pflügern entsandt.
Die beste Platzierung der mitteldeutschen Starter erreichte
39. WOCHE 2014
Tolles Programm
Bundesmeisterschaften im Leistungspflügen
in Agrargenossenschaft Bad Dürrenberg / Titel gehen
nach Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz
der Thüringer Tobias Weise aus
Dreba beim Drehpflügen. Der
25-jährige Student, der einem
landwirtschaftlichen Familienbetrieb entstammt, wurde Siebter. Von den Beetpflügern konnte sich Stephan Gustmann aus
Großpösna (Sachsen) am weitesten vorn einrangieren. Der
32-jährige Techniker für Landbau aus der Agrargenossenschaft Pötzschau wurde Achter.
Die anderen Starter erreichten
folgende Platzierungen: Dreh-
Das Team des Gastgeberlandes Sachsen-Anhalt bei
den Bundesmeisterschaften 2014: Martin Willkomm,
Marian Freitag, Mathias Schmid und Tim Kühn (v. l.).
pflügen: 9. Dirk Becker, Zwenkau (Agrargenossenschaft Pötzschau, SN), 11. Lukas Decker,
Zwönitz (Agrargenossenschaft
Dorfchemnitz, SN), 12. Marian
Freitag, Merseburg (Agrargenossenschaft Bad Dürrenberg,
ST), 14. Mathias Schmid, Döbbelin (Betrieb Thomas Schmid,
Nahrstedt, ST), 18. Tobias
Krone, Großwechsungen (Richard und Tobias Krone KG,
TH); Beetpflügen: 13. Martin
Willkomm, Osterburg (LLFG
Neueste Landtechnik, hier der Drehpflug Cayron von der Amazone-Tochter
BBG, bot Gelegenheit zum Austausch.
Das Pflügen des Ackers, der
Jahr für Jahr Früchte trägt, und
die nötige Wertschätzung der
Arbeit der Bauern waren bereits
Thema des Gottesdienstes, den
Pfarrer Rüdiger Worbes am
Morgen mit Hunderten Menschen feierte. Nach der Eröffnung des Wettkampfes durch
den
Pflügerratsvorsitzenden
Helmut Wolf und dem Grußwort von Sachsen-Anhalts Agrarstaatssekretärin Anne-Marie
Keding fuhren die Teilnehmer
in einer Schlepperparade zu ihren Parzellen, die sie in der vorgegebenen Zeit und gemäß
dem Reglement dann bearbeiteten.
Das Organisationsteam der Agrargenossenschaft Bad Dürrenberg um Vorstandschef Bernd
Ulrich (l.) konnte berechtigterweise stolz sein.
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