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schaffrath:n ow !
Frischer Wind im Netz
Wie funktionieren
3-D-Fernseher?
Seit Januar 2011
leitet Ulrich Radespiel
das L.N. Schaffrath
NeueMedien-Team
Prof. Kuriosus hat
die Lösung:
Der Abstand unserer Augen zueinander erlaubt den Blick
aus unterschiedlichen Perspektiven. Unser Gehirn setzt diese perspektivische Differenz zu einem dreidimensionalen Bild
zusammen. So weit – so bekannt. Über das Drucken in 3-D
berichteten wir in „schaffrath:now!“ Nr. 21. Sollen nun auf
der zweidimensionalen Kinoleinwand oder BildschirmoberfläBildschirmoberfläche dreidimensionale Effekte entstehen, gibt es verschiedene
Methoden:
Die bekannte grün-rote Brille lässt zwei übereinander gelegte,
eingefärbte Halbbilder miteinander verschmelzen. Ein Trick,
der schon in der Zeit als King-Kong erstmals das Empire State Building empor kletterte, genutzt wurde. Heute findet die
moderne Polarisationsbrille vor allem in 3-D-Kinos Verwendung. Zwei verschiedene Bilder werden mit unterschiedlich
polarisiertem Licht auf eine Spezialleinwand übertragen. Der
passende Polarisationsfilter in der Brille lässt dann das linke
Auge nur waagerechte und das rechte nur senkrechte Lichtwellen erreichen. Damit sieht jedes Auge ein unterschiedliches
Bild. Und Avatar wird greifbar.
Ulrich Radespiel wurde am 11. Januar 1966 in Bottrop geboren. Nach seiner Schulzeit studierte er Kommunikationswissenschaft an der Gesamthochschule Essen. Komplexen
Fragestellungen begegnete er bereits dort mit interdisziplinären Ansätzen, indem er Brücken zu seinen Nebenfächern
Politik und Psychologie baute. Während seines Studiums verschafften ihm verschiedene redaktionelle Tätigkeiten einen
ersten Einblick in die Welt der Medien. Mit dem Magister
in der Tasche, kam er zur Online-Abteilung der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung in Essen, als das Internet noch
in den Kinderschuhen steckte. Als Pionier war er maßgeblich am Aufbau der Online-Vermarktung der WAZ beteiligt
und entwickelte zugleich ihre erste E-Commerce-Plattform.
Er entwarf verschiedene Informationssysteme und stieg zum
Online-Verkaufsleiter auf. Dabei ging es zunächst darum,
Informationen im Internet zu strukturieren und Geschäftsmodelle zur Monetarisierung von Internetauftritten zu entwickeln. Daneben leitete er als Prokurist die Abteilung Internetzugänge und Audiotexsysteme und unterstützte das
Beteiligungsmanagement. Radespiel prüfte genau, ob es
sich für ein Unternehmen überhaupt auszahlt, bestimmte technische Lösungen zu kaufen. Frei nach dem Motto:
Nur weil etwas technisch umsetzbar ist, wird es noch lange
nicht von jedem genutzt. Technische Lösungen müssen in
den Alltag passen. Das blieb Ulrich Radespiels oberstes Prinzip. Auch als er sich nach 12 Jahren WAZ-Zugehörigkeit aus
dem Medienkonzern löste und mit der Online-MarketingBeratung von Verlagen selbständig machte.
Und endlich tauchen auch die ersten Fernseher mit 3-D-Technologie auf. Bei hohen Bildwiederholraten mit bis zu 200 Halbbildern pro Sekunde werden abwechselnd Einzelbilder für das
linke und das rechte Auge gezeigt. Soweit folgt die Technik
einer alten Logik. Hier sorgt jedoch eine elektronische Shutterbrille dafür, dass die aus Flüssigkristallen bestehenden Gläser
abwechselnd durchsichtig und undurchsichtig werden. Damit
jeweils das richtige Auge „verschlossen“ wird, synchronisieren
sich Fernseher und Brille kontinuierlich. So dass das linke Auge
auch wirklich nur das linke Bild sieht – und umgekehrt. Den
besten Effekt erzielt man übrigens mit großen Fernsehern und
wenig Umgebungslicht, denn die Shutterbrille verringert die
wahrgenommene Helligkeit von LCD-Fernsehern um mehr als
zwei Drittel.
Heute entwickelt der 45-Jährige im Business Development
neue Strategien, damit Verlage ihre Wettbewerbsfähigkeit
durch zeitgemäße digitale Aktivitäten stärken können. Mit
dem Fokus auf die Transformation von Inhalten auf digitale Vertriebswege treibt er die Geschäftsfeldentwicklung der
L.N. Schaffrath NeueMedien GmbH voran. Als Leiter NeueMedien hat er bereits begonnen, das vielfältige Online-Marketing-Angebot auszubauen.
Ulrich Radespiel
Fon: (0 28 31) 925 510
E-Mail: radespiel@schaffrath-neuemedien.de
Die Autostereoskopie will ein überzeugendes 3-D-Bild ohne
Brille ermöglichen. Hierzu muss der Zuschauer zwei zeitgleich
auf einem Fernseher laufende Bildstränge separat wahrnehmen: Bei dem Lenticular-Lense-System, das einige wenige
Fernseher besitzen, ist die Oberfläche des Displays mit winzigen Strukturen so manipuliert, das linkes und rechtes Auge
verschiedene Bilder sehen können. Allerdings zwingt es den
Zuschauer an einen festen Betrachtungspunkt. Bewegt er
sich, entstehen Doppelkonturen und das Bild wird unscharf.
Abb.: Verena Buchmann
Der leidenschaftliche Musikfan lebt mit seiner Frau und den
zwei Kindern in Essen. Und gar nicht virtuell zieht es Ulrich
Radespiel im Sommer regelmäßig mit seiner Familie auf die
griechische Insel Kreta. Zurück zu den Wurzeln der Denker.
Und 3-D ohne Brille?
Foto: Gisela Grabowski © Fotostudio Selhof
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