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Hauszeitung der ASIG Wohngenossenschaft Nr. 108 Frühling 2012

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nachbarn
Hauszeitung der ASIG Wohngenossenschaft Nr. 108 Frühling 2012
UMFRAGE Wie sehen Sie das Jahr 2012?
PORTRÄT Wenn die weite Welt ruft
STABÜBERGABE Wechsel bei der ASIG
ASIG-TIPP Dämmerungseinbrüche
nachbarn 1/2012
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2012 – Das Jahr
der Genossenschaften
Die UNO hat 2012 zum internationalen
Jahr der Genossenschaften erklärt. Auf der
ganzen Welt feiern genossenschaftlich organisierte Unternehmen aller Branchen die-
LEITARTIKEL
Frederik Brun,
Vorstand ASIG und dipl. Arch. ETH
ses spezielle Jahr und machen aufmerksam
auf die Besonderheiten dieses Geschäftsmodells: Transparenz und demokratische
Entscheidung. Als die St.Galler Privatbank
Wegelin nicht mehr weiter
wusste, flüchtete sie in den
Schoss der genossenschaftlichen Raiffeisenbank. Den
Schweizer
Wohnbauge-
nossenschaften bietet das
Studienauftrag
Am Glattbogen
UNO-Jahr eine einmalige
Im vergangenen Jahr wurde durch die
Am 8. Dezember war es dann endlich so
Chance, die rechtlichen
ASIG auf dem Gebiet Am Glattbogen ein
weit, dass die Planer ihre Arbeit beendet
und
Vorzüge
zweistufiger Studienauftrag durchgeführt.
hatten und der Wettbewerbsjury ihr Projekt
der Genossenschaftsform
Mit dieser Art von Architekturwettbewerb
präsentierten. Zusätzlich wurden während
und insbesondere die Leistungen der ge-
ging die ASIG das erste Mal einen neuen
beiden Stufen Experten beigezogen, wel-
meinnützigen Bauträger bekannt zu ma-
Weg. Gegenüber einem
chen. Die Zürcher Stimmbürger haben im
konventionellen
November 2011 mit grossem Mehr den
werb, welchen die ASIG
Ausbau des gemeinnützigen Wohnungs-
auch schon anwendete,
baus in der Stadt Zürich beschlossen und
unterscheidet
damit Gegensteuer zum wild wuchernden
Studienauftrag vor allem
freien Wohnungsmarkt mit seinen Phanta-
darin, dass die Teams ihre Beiträge der
che die Projekte im Detail prüften. So war
siepreisen gegeben. Wohnen soll für alle
Wettbewerbsjury präsentieren. Dies hat
es der Jury jederzeit möglich, die Arbeiten
erschwinglich bleiben! Wir werden durch
den grossen Vorteil, dass von den Jurymit-
bezüglich Ökonomie oder Ökologie zu
das ganze Jahr das Thema in «nachbarn»
gliedern allfällige Verständnisfragen ge-
vergleichen.
begleiten.
stellt werden können, um so Unklarheiten
Mitte Dezember tagte die Jury ein letztes
zu beseitigen. Ein weiteres Plus für die Bau-
Mal, um sämtliche Vor- wie auch Nachteile
herrschaft besteht darin, die Architekten-
der jeweiligen Projekte aufzudecken und
teams bereits während des Wettbewerbs
das Beste auszuwählen. Dies erwies sich
kennenzulernen.
als gar nicht so einfach, da die Jury unter
ideellen
Stefan Hartmann, Redaktor
TITELBILD: Maurice Weichelt heisst der neue Geschäftsführer, der ab 1. April die Geschäfte in der
ASIG übernimmt. Othmar Räbsamen bricht zu neuen Ufern auf.
Foto: Ralph Hut
Inhalt
2 Frederik Brun:
Studienauftrag Am Glattbogen
3 Umfrage: Wie sehen Sie dem
neuen Jahr entgegen?
4 Porträt: Neugierig auf die weite Welt
8 Reportage: Internationales UNO-Jahr
der Genossenschaften
10 Geschäftsstelle: Der neue und der
scheidende Geschäftsführer;
ASIG-Tipp Dämmerungseinbrüche;
Tägelmoos, neue GEAKs in der ASIG
Wettbe-
sich
der
«Mit dieser Art von Architekturwettbewerb ging die ASIG das
erste Mal einen neuen Weg.»
Im Detail bedeutete dies, dass wir als
vier sehr guten Projekten wählen durfte.
Veranstalterin am 3. März 2011 die zehn
Bis am Ende des Tages konnten sich
eingeladenen Teams im Kirchengemein-
jedoch alle Mitglieder entscheiden und
dehaus Saatlen zur Wettbewerbsausgabe
wählten das Projekt «Oszillator» einstim-
mit anschliessendem Rundgang auf dem
mig unter dem Vorbehalt, einzelne Punkte
Planungsgebiet begrüssen durften. Dabei
bis Ende Februar 2012 überarbeiten zu
wurde die Gelegenheit genutzt, den An-
lassen.
wesenden auch unsere Philosophie einer
In diesem Zusammenhang möchte ich
Genossenschaft wie der ASIG näher zu
mich bei allen Beteiligten für ihren grossen
bringen. Danach bekamen alle Teams drei
Einsatz bedanken. Ich bin überzeugt, trotz
Monate Zeit zur Ausarbeitung der ersten
des Aufwandes mit dem Studienauftrag,
Stufe, bei der es insbesondere darum ging,
das richtige Verfahren gewählt zu haben
eine nachhaltige städtebauliche Lösung zu
und freue mich, dass wir Ihnen an der kom-
liefern.
menden GV ein nachhaltiges Projekt prä-
Aus diesen Beiträgen suchte die Wett-
sentieren dürfen.
bewerbsjury die vier besten Projekte für
Sämtliche Arbeiten werden gemäss Hin-
13 Sozialinfo:
Frau Leu geht in den (Un-)Ruhestand
eine zweite Stufe aus, bei welcher die
weis auf Seite 10 für Genossenschafter
Teilnehmer ihre Arbeiten innerhalb von
ausgestellt.
14 Foren: Berichte
drei Monaten weiterbearbeiten konnten.
2
nachbarn 1/2012
UMFRAGE Stefan Hartmann, Text und Fotos
Was erwarten Sie vom Jahr?
Wird es der Wirtschaft – und meinem
Job – schlechter gehen?
DAS NEUE JAHR HABEN VIELE MIT GEMISCHTEN GEFÜHLEN ANGEFANGEN. WIE BEURTEILEN ASIG-MIETERINNEN UND
-MIETER DIE WIRTSCHAFTLICHEN AUSSICHTEN FÜR 2012? DURCHZOGEN ODER RABENSCHWARZ?
Pasqualina Ferrarese (44), Sperletweg 19
Hermann Rieter (82), Mattackerstrasse 67
Pascale Kaiser (43), Sperletweg 5
Seit 2004 lebt die vierköpfige Familie
Auch mit 82 Jahren verfolgt Hermann
Frau Kaiser und ihr Mann führen ein
Ferrarese im Reihenhaus am Sperletweg
Rieter aufmerksam das Weltgeschehen. Er
Reinigungsunternehmen, das auch ab und
und ist hier rundweg zufrieden – Nach-
liest täglich die NZZ. Der rüstige Rentner
zu von der ASIG für Nachreinigungen von
barschaft, Lage: Es stimme hier alles, sagt
lebt mit Gattin Ruth schon lange bei der
Wohnungen aufgeboten wird. Die fünf-
Frau Ferrarese, Sachbearbeiterin im Kar-
ASIG. «Ich bin sogar in einem Dreispitz-
köpfige Familie lebt seit 17 Jahren im Rei-
tenzentrum der UBS. Für das Wirtschafts-
Haus 1947 aufgewachsen», sagt er freu-
heneinfamilienhaus. «Hier fühlen wir uns
jahr 2012 sieht sie keine besonderen
dig. Der gelernte Hochbauzeichner hat ein
wahnsinnig wohl, auch wegen der guten
Probleme. «Allenfalls könnte der Druck stei-
Leben lang beim MGB in Kaderstellung im
Nachbarn um uns herum», strahlt Frau Kai-
gen, weil Mitarbeitende bei ihrem Abgang
Baubereich gearbeitet. Er ist zuversichtlich,
ser, gelernte Konditorin. Darauf angespro-
nicht ersetzt werden.» Ehemann Pasqua-
was die Wirtschaftsentwicklung dieses Jahr
chen, wie das Jahr wird, meint sie: «Selber
le, freier Automechaniker, spürt bei den
betrifft. »Ich glaube an die Innovationskraft
können wir uns nicht beklagen über man-
Kunden eine gewisse Vorsicht: Statt eines
der Schweiz, aber die Sozialpartner müs-
gelnde Aufträge, aber für die Gesamtwirt-
Autokaufs investieren sie lieber nochmals
sen am gleichen Strick ziehen.» Zupacken
schaft dürfte es dieses Jahr schwieriger
in eine Reparatur. Den Schwarzmalereien
müsse auch die Jugend. «Anstrengen muss-
werden als in den letzten 3 bis 4 Jahren.»
über eine drohende Rezession kann sie
ten auch wir uns schon vor 50 Jahren.»
Zu den Pessimisten gehört Frau Kaiser
nicht folgen. Und schon gar nicht dem
Angst für die Welt? – Kaum. «Seit 50 Jah-
aber definitiv nicht; «die Welt wird schon
Gerede um den angeblichen Weltunter-
ren geht es nur aufwärts, nun müssen wir
nicht untergehen», lacht sie. «Vielleicht ist
gang, das dieses Jahr wegen des Maja-
vielleicht etwas zurückstecken.»
es nicht schlecht, wenn wir etwas beschei-
Kalenders ins Kraut schiesst.
Pasqualina Ferrarese
dener werden in unseren Ansprüchen?»
Hermann Rieter
Pascale Kaiser
nachbarn 1/2012
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PORTRÄT BEI DER ASIG DAHEIM, FOLGE 89: LOUIS SCHNEIDER, MATTACKERSTRASSE 79
Christa Gall, Text; Ralph Hut, Fotos
Der Ruf der unbegrenzten Freiheit
LOUIS SCHNEIDER HAT DANK SEINES
Schneider ist Weltenbummler. Kein Konti-
wege, Pisten und Schotterstrassen, ruckelte
VIRUS FREUNDE IN ALLER WELT. DAS
nent, den er nicht erkundet hat. «Es ist wie
über löchrige Asphaltstrassen, pflügte sich
VIRUS HEISST REISEN. MIT DEM LEI-
ein Virus, ich kann es nicht lassen», sagt
durch Sand und Schlamm.
DENSCHAFTLICHEN HOBBY HAT ER
der bald 70-Jährige von sich. Besonders
Diesmal war Marokko der Ausgangs-
VIELE EINSICHTEN GEWONNEN.
Afrika tat es ihm an. Vergangenen Frühling
punkt seines Abenteuers. Es ist das Land
war er wieder da. Mit dem Landrover fuhr
der betörenden Königsstädte, das Land,
In die Unendlichkeit hineinfahren, von
er hinunter bis nach Ghana und wieder zu-
wo sich Lehmhäuser in den Wüstensand
der Landschaft aufgesogen werden, sich
rück. Knapp 20 000 Kilometer liess er in elf
ducken, im Hintergrund das schneebe-
selber finden in der Stille der Wüste. Louis
Wochen hinter sich, holperte über Gebirgs-
deckte Atlas-Gebirge. Dann fuhr er durch
4
nachbarn 1/2012
Mauretanien, Mali und Burkina Faso, quer
in der Welt tobe ein Sturm mit zehn Me-
seher und Internet kann Schneider sowie-
durch Wüsten und Savannen, an üppigen
ter hohen Wellen. Was er damit meine?
so verzichten. «Ein paar Millionen wären
Oasen vorbei, bis zu den rot, grün und
Schneider führt uns in die Küche, öffnet
schon schön, aber wenn ich sie dann hätte,
gelb leuchtenden Hütten in Ghana.
den Kühlschrank, zeigt auf Kochherd und
wären sie mir nichts mehr wert.» Viel wert-
Schubladen: «Schauen Sie, dieser Luxus,
voller sind ihm zwei gesunde Beine und
dieser Luxus! In Russland gibt es Orte, ich
Hände und ein munterer Geist zum Reisen.
Sagts und beugt sich über den Atlas.
Gefährliche Routen
Vor allem in Mauretanien ist das Risi-
war erst grad ein paar Monate im Sommer
ko von Entführungen durch islamistische
da, müssen sich zehn Parteien eine solche
Gruppen für Europäer hoch. Abseits der
Küche teilen.»
städtischen Gebiete, dort, wo keine Sicherheitskräfte patrouillieren, kommt es immer
Seine nächste Reise diesen Frühling wird
ihn nahe an den Polarkreis führen. Ein russischer Offizier, den er einst in Westafrika
Leben auf Sparflamme
kennen gelernt hat, hat ihn zu seinem Stütz-
wieder zu Kidnappings. Schneider bildete
Schneider hat auf seinen Reisen gelernt,
punkt nach Archangelsk eingeladen. «Wie
deshalb mit ein paar anderen Europäern
nur mit dem Nötigsten auszukommen. Er
fahre ich da am besten?», hat Schneider
einen Konvoi und des Nachts eine Wa-
empfiehlt reine Baumwollkleider. Mit denen
ihn gefragt. Er müsse nur schnell nach
genburg. Die Frage nach Sinn und Unsinn,
könne man drei bis vier Tage ohne Körper-
Moskau, dann auf die M8 und dann sei er
überhaupt durch solches Gebiet zu reisen,
pflege auskommen, ohne dass schlechte
schon bei ihm, so die Antwort des Offiziers.
beantwortet Louis Schneider so: «Mit den
Gerüche aufkommen würden. Eine Mahl-
Schneider rechnete nach, kam auf knapp
entsprechenden Massnahmen sind wir ein
zeit kann auch mal nur aus einer Banane
3000 Kilometer und sagte sich: «Warum
kleineres Risiko eingegangen als einer, der
und einer Orange bestehen und auf Fern-
nicht?» Am Weissen Meer war er noch nie.
die Eigernordwand hochklettert.» Das sei
aber nicht die Art Abenteuer, die er suche.
Louis Schneider faszinieren die fremden
Kulturen, die atemberaubenden Landschaf-
Links: Der Weltenbummler Louis Schneider.
Unten: Banknoten, Fotos und schöne Tücher: Erinnerungen an fremde Länder.
ten. «Das ist der Kick!»
Schon als Jugendlichen zog es ihn in die
Ferne. «Mama, ich geh dann wieder nach
Afrika.» Und weg war er in den nächsten
Tagen. Die Eltern hätten ihm gerne eine
Bäcker-Konditorlehre angedeihen lassen.
Diese liess er sausen und arbeitete als
Handlanger auf dem Bau, da, wo man von
Anfang an gutes Geld verdienen konnte.
«Ich brauchte das Geld für meine Reisen.»
Dabei blieb es, bis heute. Auch eine Familie hatte da keinen Platz. «Eine Frau? So
ein Hausdrachen wie mein Kollege einen
hat? Nein danke!» Allerdings, so gesteht
er, hätte er heute gerne Kinder, wenn er
wünschen dürfte. Sie wachsen und gedeihen zu sehen, das wäre schon schön.
Dafür hat Schneider ein Patenkind und
Freunde in aller Welt. Einer der engsten
ist Fatau. Den hat er hier in der Schweiz
auf dem Bau getroffen. Geschick und Fleiss
des jungen Ghanesen sind Schneider sofort aufgefallen. Nach einem Jahr musste
dieser wieder in sein Heimatland zurück.
Seither war Schneider schon sechsmal bei
ihm in Ghana. Sein Freund hat mit dem
Lohn aus der Schweiz ein Haus gebaut
und eine ganze Sippe unterhalten. Auch
Schneider hat ihm später mit Geld und Lebensmittelpaketen geholfen. «Oft bin ich
erschrocken, unter welchen Umständen die
Menschen anderswo leben müssen.» Die
Schweiz sei wie ein Boot und da draussen
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RÄTSELRATEN
Liebe ASIG-Nachbarinnen und -Nachbarn
Hegnau an der Spitze!
Bis zum 31. Januar konnten wir 99 Ein-
Die Hegnauer sind diesmal mit 17 Ein-
sendungen mit Lösungen zu dem Kreuz-
sendungen an die Spitze vorgerückt. Die
worträtsel und den Sudokus entgegen-
Holzerhürdler sind ihnen mit 15 Einsen-
nehmen! Vielen Dank. Der Redaktion ist
dungen allerdings hart auf den Fersen. Die
diesmal eine Panne unterlaufen: Irrtümlich
Witiker erreichen diesmal mit 12 Einsen-
wurde im Heft der 15. März als Einsende-
dungen «nur» Platz drei. Weit nach vor-
schluss angegeben. Das ist natürlich viel zu
ne haben es auch die Glattbögler mit 11
lange. Wir mussten daher den 31. Januar
Einsendungen geschafft. Buchs und Rüm-
bestimmen. Das entspricht der üblichen
lang glänzen mit jeweils 8 bzw. 9 Einsen-
Frist (zirka 6 Wochen), welche den Lesern
dungen. Für alle anderen gilt – bitte weiter
jeweils nach Erhalt des Heftes zum Rätsel-
dranbleiben! Die Preise in Form von Reka-
lösen bleibt. Für das Versehen möchten wir
Checks sind attraktiv!
uns entschuldigen.
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nachbarn 1/2012
Zu beachten:
bitte leserlich schreiben!
Adresse auf der Einsendekarte nicht
vergessen! Und bitte leserlich schreiben! Das Lösungswort kann auch via EMail an die Redaktion gesandt werden
(sthartmann@presseladen.ch). Bitte berücksichtigen Sie den Einsendetermin!
Zur Erinnerung: Jeder Name zählt nur
einmal. Das gilt auch für jene, welche
für das Rätsel und für die Sudokus je
eine separate Karte einschicken! Danke
für das Verständnis!
Einsenden bis am 15. April 2012 an:
ASIG-Rätsel,
Dreispitz 21, 8050 Zürich
Stefan Hartmann,
Redaktor «nachbarn»
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Conceptis Puzzles
GEWINNER KREUZWORTRÄTSEL
HAUPTPREIS FR. 50.–
Silvia Magdaleno,
Rütihofstr. 47, 8049 Zürich
NEBENPREISE FR. 20.–
M. Teppich,
Rappenstrasse 13, 8307 Effretikon
Anita Tarnutzer,
Im Holzerhurd 11/161, 8046 Zürich
Dominique Duvoisin,
Rümelbachstrasse 19, 8153 Rümlang
F. Haspel,
Mattackerstrasse 81, 8052 Zürich
A. und U. Gächter,
Am Glattbogen 52, 8050 Zürich
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Conceptis Puzzles
06010014298
ORIGINALITÄTSPREIS FR. 30.–
Der Preis geht diesmal an Simon Joel Suter, Saatlenstr. 226, 8050 Zürich. Simon hat die
«Schimmel» genau dort platziert, wo sie tatsächlich oft aufkreuzen: In der Wohnungsecke
zu einer Aussenwand. Uns gefiel die Zeichnung, weil sie das Lösungswort «Schimmelbefall» witzig umsetzt! Lustige Einsendungen erhielt die Redaktion auch von Augusta Hug,
Im Holzerhurd, und J. Schlotthauber, Volketswil. Vielen Dank fürs Mitmachen!
GEWINNER SUDOKU
HAUPTPREIS FR. 50.–
Ernst Kohler,
Glattstegweg 62, 8050 Zürich
NEBENPREISE FR. 20.–
Berta Furrer,
Riethof 11, 8604 Volkestwil
Simone Walter-Moser,
Ringstrasse 9, 8107 Buchs
H. und M. Fleury,
Wiesliacher 6, 8053 Zürich
Edith Jores,
Im Holzerhurd 11, 8046 Zürich
Willi Keller,
Am Glattbogen 144, 8050 Zürich
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REPORTAGE Stefan Hartmann, Text
UNO-Jahr der Genossenschaften
Folge 1: Hilfe zur Selbsthilfe
DIE UNO HAT DAS JAHR 2012 ZUM INTERNATIONALEN JAHR DER GENOSSENSCHAFTEN ERKLÄRT. AUF DER GANZEN
WELT FEIERN GENOSSENSCHAFTLICH ORGANISIERTE UNTERNEHMEN DIESEN ANLASS. «NACHBARN» GEHT 2012 IN
LOSER FOLGE DEN BESONDERHEITEN DES HÖCHST ERFOLGREICHEN GESCHÄFTSMODELLS NACH.
Die Schweiz ist ein Pionierland der
Rechtsform Genossenschaft. Kleine Alpge-
Beim Brandfall wird der Schaden auf viele
Genossenschaften mit mehr als 800 Mil-
verteilt
lionen Genossenschaftsmitgliedern – Sie,
nossenschaften folgen ebenso wie Coop,
Die genossenschaftliche Idee hat eine
lieber Leser, liebe Leserin, gehören als
Migros oder die ASIG der gleichen Grund-
lange historische Tradition. Ein gutes Bei-
ASIG-Genossenschafter auch dazu! Nach
idee: Menschen schliessen sich zusammen,
spiel ist die Entwicklung der Gebäudeversi-
Schätzungen der UNO findet die Hälfte
um gemeinsam wirtschaftliche Ziele zu ver-
cherung: Im Spätmittelalter war das Risiko
der
folgen: Bewirtschaftung einer Alp, Vertrieb
eines Feuers allgegenwärtig und konnte
grundlage in Genossenschaften. Allein in
gesunder, günstiger Lebensmittel oder Bau
die Existenzen der Familien vernichten.
der Schweiz sind 13 000 Betriebe genos-
von günstigem Wohnraum. Auch andere
Aufgrund dieser Tatsache hatte der Ge-
senschaftlich organisiert.
grosse Schweizer Firmen sind Genossen-
danke der gegenseitigen Unterstützung in
Genossenschaften haben Zukunft; im Ge-
schaften: die Raiffeisenbank, die Mobiliar
Brandfällen in Form von genossenschaft-
gensatz zu den börsenkotierten Unterneh-
oder Mobility-Carsharing. Anfangs ging es
sähnlichen Vereinigungen schon früh kon-
men sind sie vor dem System der unseligen
immer um die Hilfe zur Selbsthilfe. Nicht
krete Formen angenommen. Denn was lag
Quartalsbilanzen und der Ertragsjongliere-
von ungefähr nennt sich auch unser Staat
näher, als den Verlust des Heimes durch
rei verschont. Das Topmanagement erhält
«Eidgenossenschaft»!
Feuer auf viele zu verteilen, wo ja alle von
keine Boni – Gier findet bei den Genossen-
Brandfällen betroffen werden können? So
schaften keinen Boden. «Die Kluft zwischen
entstanden die ersten «Brandkassen»; sie
den tiefsten und den höchsten Gehältern ist
Eine starke Erfolgsgeschichte ist das
sicherten Immobilien bzw. ihre Bewohner
in den Genossenschaften so eng wie sonst
Genossenschaftsmodell gerade im gemein-
bei einem Verlust durch Feuer finanziell
nirgends», rühmte sich die Migros kürzlich
nützigen Wohnbau. Das UNO-Jahr bietet
ab. Daraus wurde später die Gebäude-
in ihrem Magazin. Tatsächlich: Die Rendite
darum den rund 900 Schweizer Wohnbau-
versicherung. 1825 wird in Murten der
ist nicht das alles dominierende Thema. Im
genossenschaften eine einmalige Chance,
Vorläufer der Schweizerischen Mobiliar,
Gegenteil: Statt die Gewinne unter den Ka-
die Vorzüge dieser Genossenschaftsform
die «Schweizerische Mobiliar-Assekuranz-
pitalgebern (Aktionäre) und Managern zu
und insbesondere die Leistungen der ge-
kasse» gegründet. Diese soll gegen den
verteilen und die Verluste zu sozialisieren,
meinnützigen Bauträger bekannt zu ma-
Verlust der beweglichen Habe schützen.
werden sie bei den Genossenschaften rein-
chen. Der Schweizerische Verband für
Die Prämien konnten damals übrigens in
vestiert, d.h., sie kommen uneingeschränkt
Wohnungswesen (SVW), der Dachver-
Naturalien bezahlt werden, etwa in Form
der Allgemeinheit zugute.
band der gemeinnützigen Bauträger, will
von Gemüse, Eiern, Schinken!
Das Erfolgsmodell
Baugenossenschaften machen und in der
ihre
Ernährungs-
Im nächsten Heft berichten wir über die
das Internationale Jahr der Genossenschaften 2012 auch zu einem Aktionsjahr der
Weltbevölkerung
grosse Genossenschaftstagung des SVW-ReÖkonomisch und sozial verantwortlich
«Genossenschaften
erinnern
die
gionalverbandes Zürich vom 23. März 2012.
in-
breiten Öffentlichkeit sowie bei Politik und
ternationale Gemeinschaft daran, dass
HINWEIS
Behörden das Bewusstsein über den Nut-
es möglich ist, ökonomisch und sozial
Der 7. Juli 2012, der internationalen Tag
zen der Wohnbaugenossenschaften stärker
verantwortlich zu handeln», erinnert der
der Genossenschaften, wird an verschie-
vera1nkern. Doch was ist eine Genossen-
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon. Heute
denen Orten mir Festivitäten begangen.
schaft überhaupt?
gibt es in über 100 Ländern unzählige
Details folgen im Mai-Heft.
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nachbarn 1/2012
GESCHÄFTSSTELLE Personelles
Walter Oertle, Präsident ASIG, Text; Ralph Hut, Fotos
Schlüsselübergabe in der
ASIG-Geschäftsleitung
DIE BOTSCHAFT DES TITELBILDES DER VORLIEGENDEN AUSGABE UNSERER HAUSZEITUNG ASIG-NACHBARN IST EINDEUTIG. HERR RÄBSAMEN VERLÄSST UNSERE GENOSSENSCHAFT AM 31. MÄRZ 2012. ER ÜBERGIBT SEINEM
NACHFOLGER, MAURICE WEICHELT, BILDHAFT DEN SCHLÜSSEL FÜR DIE WEITERFÜHRUNG DER GESCHICHTE DER ASIG.
EINE ERFOLGSGESCHICHTE.
Othmar Räbsamen kam im Jahr 1999 zur ASIG und übernahm
und sie teilen heute gemeinsame Werte. Danke für den Umgang
von Anfang an die Verantwortung für die laufenden und neuen
mit Trends: Die gute Lösung zwischen Mitschwimmen im Strom und
Geschäfte unserer Genossenschaft. Mit ökonomischem und unter-
der Suche nach eigenständigen Lösungen. Und zu guter Letzt: Dan-
nehmerischem Denken, aber auch mit grosser Sozialkompetenz
ke für die Langfristigkeit des Denkens und Handelns, das nie auf
und Weitsicht und stets einem guten Wort für alle, leitete Herr
kurzfristige Gewinnmaximierung und stets auf ökologisches und
Räbsamen den damals neuen und frischen Wind ein. Er leitete die
nachhaltiges Denken ausgerichtet war.
Geschäftsstelle umsichtig und nach dem Motto «Mensch im Mit-
Es fällt Othmar Räbsamen nicht leicht, die grossartigen Men-
telpunkt» und führte im-
schen der ASIG-Wohngenossenschaft und in «seiner» Geschäfts-
mer mit dem Blick nach
stelle zurückzulassen. Aber er sucht nochmals eine neue Herausfor-
vorn. Ihn interessierte
derung. Der Bergsteiger würde sagen: Der Berg ruft.
die Zukunft und dass
die ASIG diese Zukunft
Am 1. März 2012 tritt Herr Maurice Weichelt in die Geschäfts-
auch erlangen kann. Er
leitung der ASIG ein und übernimmt per 1. April 2012 die Ge-
beschrieb mit seinem
schäftsführung. In Herrn Weichelt haben wir einen bestens ausge-
Schaffen
Weg,
wiesenen Berufsmann
welcher für eine mo-
und Kenner der Immo-
derne und zeitgemässe
bilienbranche
Wohngenossenschaft
den. Er ist verheiratet
zum Erfolg führen kann
und
und
daran.
Kindern. Maurice Wei-
Der Erfolg hat ihm bis
chelt besitzt umfang-
heute Recht gegeben.
reiche Fachkenntnisse
Vorstand
im Bereich Immobilien
den
glaubte
und
Mitar-
beitende, Geschäftslei-
und
Vater
gefun-
von
Wirtschaft
vier
und
tungskollegen und Genossenschafterinnen und Genossenschafter
ist sich kundenorien-
binden für Othmar Räbsamen einen ganz, ganz grossen Blumen-
tiertes und nachhaltiges
strauss zum Abschied und sagen Danke. Danke für seine Offenheit
Handeln gewohnt. Er
für weitere Entwicklungen: Die ASIG war jeweils besonders erfolg-
freut sich sehr auf die
reich, wenn sie die Grenzen nicht zu eng gesteckt hat. Danke für
neue berufliche Her-
seine Entscheidungsfreude: Wir fassten den Mut, das, was man
ausforderung bei der
als für richtig erachtet, zu tun und anstehende Fragen nicht unnöti-
ASIG und auf all die
gerweise vor uns herzuschieben. Danke für das Werte-Leben: Die
bevorstehenden Kontakte intern und extern mit Ihnen. Bereiten
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie auch alle Mitglieder der
Sie ihm einen herzlichen Willkommensapplaus an der nächsten
ASIG haben eine gemeinsame kulturelle und soziale Grundlage
Generalversammlung.
nachbarn 1/2012
9
GESCHÄFTSSTELLE
Weitere ASIG-Bauten erhalten den GEAK®
Der Gebäudeenergienachweis GEAK® soll mit der Zeit für alle
Gebäude der ASIG ausgestellt werden. So will es das Energieleitbild. Im vergangenen Jahr wurden so wiederum vier weitere
Gebäude GEAK®-zertifiziert.
Vergleich zu anderen Gebäuden und gibt Hinweise für Verbesserungsmassnahmen.
Konkret wird von Experten der Gesamtenergieverbrauch eines
Hauses sowie die Qualität der Gebäudehülle eruiert. Viele Gebäu-
Der Gebäudeenergieausweis der Kantone zeigt, wie viel Ener-
de sind dank Sanierung in der Skala von A bis G um eine bis
gie ein Wohngebäude, ein einfacher Verwaltungs- oder Schulbau,
zwei Klassen aufgerückt; die meisten erreichen heute den Bereich
bei standardisierter Benutzung für Heizung, Warmwasser, Beleuch-
C oder D. 2012 folgen Living 11 in Seebach, ferner die sanierten
tung und andere elektrische Verbraucher benötigt. Er schafft einen
Siedlungen Buchs I + II, Oberglatt und Effretikon.
Redaktion
Typische Merkmale der GEAK®-Klassen in der Energieetikette
Effizienz der Gebäudehülle
Gesamtenergieeffizienz
Hervorragende Wärmedämmung /
Hocheffiziente Gebäudetechnologie
Neubaustandard bezüglich Gebäudehülle
und Gebäudetechnik
Umfassende Altbausanierung
(Wärmedämmung und Gebäudetechnik)
Weitgehende Albausanierung, jedoch ohne
den Einsatz erneuerbarer Energien
Altbau mit Verbesserung Wärmedämmung
und Sanierung einzelner Teile
Gebäude teilweise gedämmt mit Einsatz
einzelner neuer Komponenten
Unsanierte Altbauten ohne Einsatz
erneuerbarer Energien
Hocheffiziente Gebäudetechnologie für die Wärmeerzeugung (Heizung und Warmwasser)
und die Beleuchtung. Ausgezeichnete Geräte. Einsatz erneuerbarer Energien.
Neubaustandard bezüglich Gebäudehülle und Gebäudetechnik.
Einsatz erneuerbarer Energien hilft mit.
Umfassende Altbausanierung (Wärmedämmung und Gebäudetechnik).
Meistens mit Einsatz erneuerbarer Energien.
Weitgehende Altbausanierung, jedoch mit deutlichen Lücken oder ohne den Einsatz
von erneuerbarer Energie.
Altbauten, bei denen einzelne Teile saniert wurden, z.B. neue Wärmeerzeugung
und evtl. neue Geräte und Beleuchtung.
Bauten mit höchstens teilweiser Sanierung, Einsatz einzelner neuer Komponenten
oder Einsatz erneuerbarer Energien.
Unsanierte Bauten ohne Einsatz erneuerbarer Energien,
die ein grosses Verbesserungspotenzial aufweisen.
Baujahr
Gesamtsanierungsjahr
Siedlungen mit GEAK-Ausweis
Etappe 7,
Saatlen 1, 8050 Zürich
1955
1994
Etappe 08
Saatlen 2, 8050 Zürich
1961
2000
Siedlungen mit GEAK-Ausweis
Effizienz
Effizienz
GesamtGebäudehülle energie
Generalversammlung:
Vormerken!
Effizienz
Effizienz
GesamtGebäudehülle energie
Baujahr
Gesamtsanierungsjahr
Etappe 11
Hirzenbach 14, 8051 Zürich
1966
2004
Etappe 12
Herbstweg, 8050 Zürich
1967
2001
Ausstellung der Ergebnisse Studienauftrag für
den Ersatzneubau Am Glattbogen
Die 70. ordentliche Generalversamm-
Der Studienauftrag für den Ersatzneubau Am Glattbogen konnte erfolgreich abgeschlos-
lung der ASIG Wohngenossenschaft findet
sen werden. An der kommenden Generalversammlung 2012 können Sie darüber abstim-
am Freitag, 1. Juni 2012, statt. Beginn
men. Gerne stellen wir für Sie die Projektbeiträge aus dem Studienauftrag für den Ersatz-
18.30 Uhr im Swissôtel Zürich-Oerlikon.
neubau Am Glattbogen zur freien Besichtigung aus. Sie sind alle dazu herzlich eingeladen:
Tragen Sie dieses Datum schon jetzt in Ihre
Samstag, 24. März 2012, 10 –16 Uhr
Agenda ein.
Kirchenzentrum Saatlen (Kirche Saatlen), Saatlenstrasse 140, 8050 Zürich
10
nachbarn 1/2012
GESCHÄFTSSTELLE Personelles
ASIG-TIPP
André Mäder, Liegenschaftenverwalter
Pensionierung
Frau Hanne Leu, Sozialarbeiterin
Nach rund 13 Jahren vorbildlichem Einsatz für die ASIG-Wohngenossenschaft wird
unsere sehr geschätzte Sozialarbeiterin, Frau Hanne Leu, per Ende März 2012 in den
wohlverdienten Ruhestand übertreten. Ich persönlich durfte mit Frau Leu während dieser
Kampagne gegen
Einbrüche in der
Dämmerung
intensiven Zeit äusserst positiv und sehr erfolgreich zusammenarbeiten. Gemeinsam konnten wir
Dämmerungs- und Garageneinbrüche
viele Probleme zu einer tragbaren Lösung führen
verhindern – dies ist das Ziel der Kam-
oder mindestens beruhigen. Frau Leu war auch in
pagne der Kantonspolizei, Stadtpolizei
menschlicher und persönlicher Hinsicht eine sehr
Zürich und der kommunalen Polizeien des
wertvolle Arbeitskollegin und eine bestens ausge-
Kantons Zürich.
wiesene Fachperson. So hat sie ihr Fachwissen
Bitte helfen Sie auch mit und benachrich-
mit Weiterbildungen immer wieder vertieft. Viele
tigen Sie umgehend über Telefon 117 die
Genossenschafterinnen
Polizei, wenn
und
Genossenschafter
haben Frau Leu in dieser Zeit als freundliche und
UÊsich unbekannte Personen in verdäch-
kompetente Ansprechperson bei verschiedensten
tiger Weise in Ihrem Haus oder Ihrem
Problemfällen kennen und schätzen gelernt. Auch
Quartier aufhalten;
die Mitarbeit im ASIG-Hilfsfonds war für den Stif-
UÊFahrzeuge auffällig langsam durch
tungsrat sehr wertvoll und wird herzlich verdankt.
Ihr Quartier unterwegs oder parkiert
Im Namen der Geschäftsleitung danken wir
sind, unüblicher Lärm oder unübliche
Frau Leu für diesen vorbildlichen Leistungsausweis
Geräusche in Ihrem Haus oder aus der
und die super Zusammenarbeit in all diesen Jahren ganz herzlich. Wir verbinden dies mit
Nachbarschaft hörbar sind.
den besten Wünschen vom ganzen ASIG-Team für den neuen Lebensabschnitt. Gute Gesundheit, viele freundschaftliche Begegnungen sollen Sie in die Zukunft begleiten.
Greifen Sie dabei niemals selber ein.
Merken Sie sich die Signalemente von Ver-
Start von Frau Mirjam Pfister als Sozialarbeiterin
Aufgrund der wohlverdienten Pensionierung von
dächtigen sowie Marke, Farbe und Kontrollschilder von verdächtigen Fahrzeugen.
Frau Leu startete am 1. Februar 2012 Frau Mirjam Pfister als neue Sozialarbeiterin. Frau Pfister
Diebstähle in den Tiefgaragen
bringt langjährige profunde Kenntnisse in der Sozi-
Während der Frühlingsmonate kommt es
alarbeit mit und ist dipl. Sozialarbeiterin und dipl.
leider immer häufiger vor, dass Diebstähle
Betriebsökonomin. Sie hat während zwei Jahren
in den Tiefgaragen gemeldet werden. Vor
für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz
allem Pneus und Zubehör für das Auto sind
(IKRK) in Ruanda und Afghanistan gearbeitet. In
betroffen. Bei den Dieben handelt es sich
ihrer Freizeit sucht Frau Pfister den Ausgleich beim
um Banden, die die Tiefgaragen schon
Reisen. Wir heissen Frau Pfister im ASIG-Team
Tage oder Wochen zuvor genau beobach-
herzlich willkommen und wünschen ihr viel Spass
tet haben und dann an einem Abend zu-
und Befriedigung an der neuen Aufgabe.
schlagen. Es ist nicht einfach, gegen dieses
O. Räbsamen, Geschäftsführer; Ralph Hut, Fotos
Problem vorzugehen. Trotzdem können wir
Ihnen Folgendes raten: Falls Sie teure Pneus besitzen, versorgen Sie diese in Ihrem
ANZEIGE
eigenen Mieterabteil im Keller. So sind die
DEPOSITENKONTO
Pneus für niemanden aus der Garage mehr
zugänglich. Sollten Sie eine fremde oder
auffällige Person in der Tiefgarage bemer-
Was bieten wir Ihnen? Aktueller Zinssatz: 2 %, ab 1.4.2012 neu 1.75 %
+ Kein Abzug von Kontogebühren
+ Grosse Flexibilität in Bezug auf Rückzüge (Fr.10 000.–/Monat)
+ Bargeldlose Einzahlungen/Auszahlungen
+ Sicherheit
Informationen: Rosmarie Graf, 044 325 16 20
ken, sprechen Sie die Person an oder benachrichtigen Sie umgehend die Polizei.
Wir hoffen, dass durch diese Vorgehensweisen die Diebstähle reduziert werden
können.
nachbarn 1/2012
11
GESCHÄFTSSTELLE
Zürich braucht mehr Wohnraum
Im November 2011 haben die Zürcher Stimmbürger mit grossem Mehr (76 Prozent) die Vorlage «Bezahlbare Wohnungen
für Zürich» angenommen. Danach muss der Anteil an Genossenschaftswohnungen in der Stadt von heute 25 Prozent auf einen
solchen von 33 Prozent bis 2050 vergrössert werden. Dazu einige
interessante Zahlen:
UÊIn Zürich leben 385 468 Personen (1990: 356 043).
UÊ2011 standen nur 0,07 Prozent der insgesamt 205 000 Wohnungen der Stadt leer.
UÊ50 Prozent der 205 000 Stadtzürcher Haushalte verfügen über
ein Haushalteinkommen von weniger als 6000 Franken.
UÊRund 50 Prozent aller Haushalte sind Einpersonenhaushalte,
25 Prozent solche mit Kindern und 25 Prozent gemischte.
UÊ2009 wurden 1378 Wohnungen in 176 Gebäuden neu erstellt.
Abgebrochen wurden 350 Gebäude. Die Neubauten sind durchschnittlich fünf Mal so gross wie die abgebrochenen.
Ein Teil der Beispiele stammt aus der Schrift «DICHTER. Dokumentation der baulichen Veränderung in Zürich – 30 Beispiele»
des Amts für Städtebau, Januar 2012. (Bezug: afs@zuerich.ch)
«Überlandpark» anstelle
von «Einhausung»
Neue Siedlung Tägelmoos, Winterthur-Seen:
Viel Zeit verloren wegen kleingeistigen Einsprachen.
Hand aufs Herz: «Einhausung» tönt irgendwie ziemlich schrecklich. Darum hat die Strassenbenennungskommission zu Recht eine
Umfrage im Kreis 12 gestartet.
Die Umfrage brachte folgende Ergebnisse zutage: Die IG pro
Tägelmoos
Zürich 12, die ASIG und die BG «Luegisland» haben sich für den
Drei Jahre gingen der ASIG wegen Einsprachen zur neuen Sied-
Namen «Park12» (sprich: Park hoch 12) vorgeschlagen. «Über-
lung Tägelmoos in Winterthur-Seen verloren. Nun hat das Warten
landpark» wurde als zweiter Favorit gewählt. Das Ortsmuseum
ein Ende; eine Einigung konnte dank Gericht gefunden werden:
schlug «Schwamendingerpark« vor. Die Namen «Grünriegel»,
Ende Sommer 2012 ist der Spatenstich in der Siedlung Tägelmoos!
«Überlandpark» und «Schwamipark» brachte der Quartierverein
Nachdem unsere Nachbarn eine einvernehmliche Lösung mit
Schwamendingen in die Runde. Die Strassenbenennungskommissi-
immer neuen Forderungen verunmöglichten, beantragte die ASIG
on entschied sich für «Überlandpark»; dieser Begriff bilde gleich-
beim Baurekursgericht die Weiterführung des Rekursverfahrens. In
sam die Brücke zwischen den beiden «Resten» der Überlandstras-
der Folge überdachten die Rekurrenten ihre Position und willigten
se. Auf wenig Gegenliebe stiessen in Schwamendingen die neuen
– unter Verzicht auf ihre bisherigen einschränkenden Forderungen
Strassenbenennungen «Spundwandweg» und «Lunkernweg», da
– in eine Vereinbarungslösung ein. Damit war der Durchbruch noch
sich kaum jemand etwas darunter vorstellen kann. Hier ist das letz-
vor Jahresende 2011 geschafft!
te Wort noch nicht gesprochen.
sth.
Der formelle Rekursrückzug sollte bis Mitte März 2012 vollzogen sein. Die Baubewilligung wird dann rechtskräftig und im
Tägelmoos kann ab diesem Zeitpunkt gebaut werden. Zurzeit
werden die eingeholten Totalunternehmerofferten geprüft und verhandelt. Mit einem Vertragsabschluss ist bis Mitte März 2012 zu
rechnen. Nach einer 4-monatigen Vorbereitungszeit wird der Spatenstich voraussichtlich Ende Juli/Anfang August 2012 erfolgen.
Damit wird ein langer Leidensweg abgeschlossen sein, und wir
freuen uns auf eine weitere tolle ASIG-Siedlung am neuen Standort
Winterthur. Die schöne Siedlung mit 100 Wohnungen wird somit
etwa 2014 erstellt sein.
Peter Hurter, ASIG
Hanne Leu geht in den «Unruhe»-Stand
Stefan Hartmann, Gespräch; Ralph Hut, Foto
NACH ÜBER 12 JAHREN TÄTIGKEIT
Ein weiteres zentrales Thema sind die
ner sind häufige «Kunden» bei Frau Leu.
ALS SOZIALARBEITERIN BEI DER ASIG
Nachbarschaftskonflikte. Störender Lärm
Und obwohl Hegnau und Effretikon ver-
GEHT HANNE LEU IN DEN WOHL-
führt oft zu Streitigkeiten unter den Mietern
gleichbare Siedlungen sind, kämen doch
VERDIENTEN (UN-)RUHESTAND. WAS
– Schweizern ebenso wie Ausländern. «In-
die Probleme meist aus Hegnau. Das sei
HAT SIE IN DIESER ZEIT ERLEBT, WO
teressanterweise stehen hinter dem vorder-
«etwas rätselhaft», wundert sie sich.
DRÜCKT DIE ASIG-MIETER DER SCHUH
gründigen Streit oft andere Probleme in der
Sie erinnert sich an viele schöne Begeg-
Familie oder am Arbeitsplatz.» In solchen
nungen. So erzählt sie, wie sie von einer un-
AM MEISTEN? EIN RÜCKBLICK.
Fällen zu vermitteln, sei nicht einfach; «das
bekannten ASIG-Bewohnerin auf der Stras-
Auf dem Pult von Hanne Leu kleben et-
geht oft an die Nieren und kostet enorm viel
se angesprochen wurde, die regelmässig
liche gelbe Post-it-Zettel – alles Telefonan-
Kraft und Zeit», sagt Hanne Leu. Oft bleibe
Hanne Leus Beiträge in «Nachbarn» gele-
rufe mit dringenden Anliegen: Da ist ein
kein anderer Weg, als ein Machtwort zu
sen hat und sie daher auch vom Foto her
betagter ASIG-Mieter, der ins Altersheim
sprechen: «Entweder einigt ihr euch und
kannte. Spontan bat sie Hanne Leu um Rat
umziehen muss und mit Putz- und Zügel-
haltet die Hausordnung ein oder ihr geht
in einer schwierigen Sache, die man dann
problemen überfordert ist. Oder Nachbarn
beide!» Auf die Frage, was sich in den
in Ruhe im nahen Büro besprechen konnte.
beschweren sich über die lauten Teenager
12 Jahren ihrer Tätigkeit am meisten ver-
Ein anderes Mal rief eine Frau, eine Aus-
einer alleinerziehenden Mutter, die nicht
ändert habe, kommt die Antwort schnell:
länderin, mit Familienproblemen an. Sie
«zum Rechten» schaue. Alltag im Büro von
«Die Nachbarschaftskonflikte sind im Ton
berief sich ebenfalls auf das sympathische
Hanne Leu. «Zeitweise weiss ich nicht, wo
tendenziell schärfer geworden.» Manch-
Foto im «nachbarn», weshalb sie sich ver-
mir der Kopf steht», lacht sie. Vor allem
mal muss die Polizei kommen und die Leute
trauensvoll an sie wende. «Das sind schö-
nach Wochenenden oder Festtagen laufe
beruhigen. Aber das Problem bleibt.
ne Momente», sagt Hanne Leu.
das Telefon heiss. Die Zeit reiche kaum,
um allen Fällen angemessen nachzugehen.
Ende März sei erst mal Schluss mit
Unterschiede bei den Siedlungen
der Arbeit bei der ASIG, meint sie etwas
Der 60-Prozent-Job für 2500 Wohnungen
Laut Hanne Leu gibt es ASIG-Siedlungen
wehmütig. Sie schaut aber der neugewon-
sei sehr knapp bemessen, da die Arbeit in
mit häufigen und solche mit weniger häu-
nenen Zeit freudig entgegen – Reisen nach
der Tendenz ständig zunehme.
figen Problemen. Sie gibt Beispiele: «Mit
Island zu Verwandten und nach Kopenha-
Mit 24 Jahren ist die gebürtige Dänin
Rümlang etwa habe ich wenig zu tun;
gen stehen auf dem Programm. Hanne Leu
erstmals in die Schweiz gekommen – als
Oberglatt mit den Reihenhäusern ist auch
reist fürs Leben gern. Weiter kann sie jetzt
Aupair-Mädchen, später als Programmiere-
selten, aber wenn hier Probleme auftreten,
dann auch wieder uneingeschränkt ihren
rin. Mit 26 hat sie in Zürich geheiratet. Die
dann sind sie enorm ‹giftig›, vor allem
Hobbies wie Tennis spielen, Wandern und
gelernte Bauzeichnerin, die immer gerne
wegen Nachbarschaftskonflikten.» Schwa-
Musizieren frönen. Wir wünschen ihr ganz
Architektur studiert hätte, wie sie verrät, hat
mendinger oder Seebacher ASIG-Bewoh-
viel Vergnügen dabei.
sich im Alter zwischen 31 und 35 Jahren
in der Abendschule zur Sozialarbeiterin
weitergebildet. Bei Pro Infirmis, im Limmat-
Hanne Leu in der Beratung mit ASIG-Mieterinnen.
talspital oder in der IV hat sie berufliche
Erfahrungen gesammelt, bis sie 1999 die
ASIG als Sozialarbeiterin gerufen hat.
Demenz und Nachbarschaftskonflikte
Der Umgang mit betagten Demenzkranken ist ein wichtiger Teil der Arbeit von
Hanne Leu. Sie hat sich daher auf diesem
Gebiet auch weitergebildet. «Vielfach haben Betagte wenig Geld und leben in kleinen Wohnungen», erzählt sie. Das berge
die Gefahr der Vereinsamung. «Oft melden
sich die Kinder der Betagten oder manchmal auch die Nachbarn, da sie meine Berichte im Heft «nachbarn» gelesen haben.»
nachbarn 1/2012
13
FORUM SCHWAMENDINGEN
FORUM BUCHS
Mit der Loki zum
Samichlaus im Sihlwald
Gefreuter Chlaus-Abend
für Gross und Klein
Lieber guter Weihnachtsmann,
Am Sonntagabend, 4. Dezember 2011, haben sich 15 Kinder
schau mich nicht so böse an;
und 16 Erwachsene in der ASIG Siedlung Buchs an der Ringstrasse
stecke deine Rute ein …
eingefunden, um den Samichlaus und seinen Schmutzli zu suchen.
ich will auch immer artig sein!
Kurz vor dem Eindunkeln sind alle gemeinsam durchs Dorf losgezogen. Die aufgeregten Kinder haben immer wieder nach dem
Solche oder ähnliche Gedichte sind uns Erwachsenen sicher
Samichlaus gerufen und wurden bald fündig. Zusammen mit dem
noch geläufig, und wir erinnern uns nur zu gut, wie unser Herz
Chlaus und dem Schmutzli ging es dann in den Gemeinschafts-
pochte, als uns der Besuch des Samichlaus samt Schmutzli ange-
raum in der Ringstrasse. Dort hat der Samichlaus die schöne Weih-
kündigt wurde! Ich glaube, dass dies heute nicht anders ist. Oder
nachtsgeschichte, wie der Schmutzli zum Helfer vom Samichlaus
irre ich mich da? Haben die Kinder etwa zu viel Angst vor dem
geworden ist, erzählt. Alle Kinder hörten gebannt zu und ihre Au-
bärtigen Samichlaus und seinem schwarzgekleideten Gehilfen?
gen zeigten Erstaunen über die Geschichte.
Oder haben die Kinder und Eltern einfach keine freie Minute mehr,
Nach dieser tollen Erzählung durften die Kinder zum Samichlaus
um den Samichlaus zu sehen? – Das mangelhafte Interesse am
und Schmutzli gehen, ein Sprüchlein aufsagen oder ein Liedlein
diesjährigen Klausanlass lässt viel Raum für Spekulationen in alle
vorsingen. Chlaus und Schmutzli sowie die Eltern haben sich sehr
Richtungen offen.
über die vielen tollen Gedichte und vorgetragenen Liedlein gefreut.
Dem Motto «mit Rauch und Dampf zum Samichlaus» folgend
besammelten sich die angemeldeten Teilnehmer beim Bahnhof Zü-
Zur Belohnung haben dann alle Kinder vom Samichlaus ein feines
Chlaussäckli bekommen.
rich-Wiedikon, wo uns der Zürcher Museums-Dampfzug «Schnaag-
Leider mussten der Samichlaus und der Schmutzli die Kinder und
gi-Schaaggi» für die Fahrt in den nahen Sihlwald erwartete.
Eltern bald wieder verlassen, da noch viele, viele andere Kinder
Schnaufend und dampfend zog uns die kleine Dampflok aus der
auf sie gewartet haben. Die Eltern und Kinder haben diesen be-
belebten und pulsierenden Stadt Zürich in die Stille des Sihlwaldes
sinnlichen Abend dann noch mit Punsch, feinen Weihnachtsguetsli,
hinaus, wo wir den Samichlaus zu treffen hofften.
Schöggeli und Manderindli ausklingen lassen.
Der Schmutzli nahm uns in Empfang und führte uns am mit Fackel beleuchteten Sihluferweg entlang. Bald erreichten wir, erwartungsfroh, das Forsthaus Sihlwald, wo uns der Samichlaus empfing.
Das warme Getränk und die Nüssli, Mandarinen und Weihnachtsguetsli auf den stimmungsvoll geschmückten Tischen wurden natürlich gerne verköstigt.
Jetzt hatten unsere Kleinen ihren grossen Auftritt! Ihnen bot sich
nun die Gelegenheit, dem Samichlaus die gelernten Verse und Gedichte aufzusagen. Und da es anscheinend nur liebe und anständige ASIG-Kinder gibt, erhielten alle Kinder noch einen gefüllten
Chlaussack. Leider verstrich die Zeit zu rasch und wir mussten ans
Aufbrechen denken. In gemütlicher Fahrt und in gut geheizten
Eisenbahnwagen brachte der «Schnaaggi-Schaaggi» eine gutgelaunte ASIG-Reisegruppe wieder nach Zürich-Wiedikon zurück.
Text: Ruedi Faes; Foto: Peter Aeschlimann
14
nachbarn 1/2012
Irène Büchler, Text und Foto
FORUM BUCHS
Adventsfenster in Buchs
mit Glühweinapéro
Im Dezember erleuchtete jeden Tag ein neues Adventsfenster an der Ringstrasse in Buchs. Es war zwar wiederum
nicht einfach, für alle 24 Fenster Freiwillige zu finden, aber
freundlicherweise dekorierten einige Mieter sogar zwei oder
drei Fenster! Am Dienstag, 27. Dezember, lud das Forum
zu einem kleinen Apéro mit Glühwein, Punsch und Gebäck.
Dabei wurden alle Fenster begutachtet und über die tollen,
verschiedenartigen und schönen Ideen gestaunt. Die Forumsverantwortlichen haben sich gefreut, dass die Adventsfenster
zustande gekommen sind, waren aber enttäuscht über die
sehr geringe Teilnahme am Apéro.
P. Gsell, Text und Foto
SEEBACH
Am 24. März 2012 ist es wieder so weit: Die «Bastelfreaks» der ASIG Seebach treffen sich! Im Atelier von «Connys Creatraeume» bei
Cornelia Benz lassen wir unserer Fantasie freien Lauf! Wir geniessen die tollen Bastelstunden, das Zvieri und natürlich unsere Kreationen.
Für Klein und Gross ist es jedesmal ein richtiger Bastelschmaus! Wäre toll, wenn sich noch mehr Genossenschafterinnen uns anschliessen
würden und sich vom Bastelfieber packen liessen! Ein Flyer mit Infos liegt Anfang März im Briefkasten.
Pasquale Ferrarese
FORUM BUCHS
Fondueplausch mit Lotto
Zum dritten aufeinanderfolgenden Mal organisierte das Forum Buchs den beliebten Fondueplausch mit anschliessendem Lotto. Und wiederum konnte der Pavillon am 21. Januar mit
gegen 50 Personen fast gefüllt werden. Nach
einem erfrischenden Apéro ging es zum Fondueplausch über. Nachdem sich die fröhliche Gästeschar satt gegessen hatte, konnte das Lottospiel
mit drei Durchgängen gestartet werden. Plötz-
AGENDA
Informieren Sie sich auch auf unserer
Website: www.asig-wohnen.ch
Dort sind die aktuellen Anlässe zu finden.
lich war es sehr ruhig im Raum, denn niemand
wollte die aufgerufenen Zahlen verpassen. Bei
jedem Durchgang warteten ein Früchtekorb, ein
Kinogutschein und eine Riesentoblerone auf ihre
Gewinner. Die Spannung war bis zum letzten
Preis sehr gross und die Glücklichen freuten sich
sehr. Zum Abschluss wurden alle Anwesenden
mit feinen Cremeschnitten am Meter überrascht.
Der Abend verging wie im Flug.
Ein glücklicher Gewinner eines Früchtekorbs.
Und nicht zuletzt ...
Patrick Gsell, Text und Foto
MIETERVERSAMMLUNGEN
Ort und Zeit der Versammlung bitte
am Anschlagbrett der Siedlungen
beachten!
Seebach
5. März
Holzerhurd
9. März
Witikon
9. März
Effretikon
15. März
Schwamendingen
16. März
Oberglatt
20. März
Höngg
23. März
Buchs
27. März
Hegnau
28. März
IMPRESSUM
«nachbarn», die Hauszeitung der
ASIG Wohngenossenschaft, erscheint
vierteljährlich und wird gratis an alle
GenossenschafterInnen verteilt.
Auflage: 2450 Ex.
Herausgeber
ASIG Wohngenossenschaft
Dreispitz 21, 8050 Zürich
044 325 16 00 www.asig-wohnen.ch
Redaktion
Stefan Hartmann, 044 368 40 84
sthartmann@presseladen.ch
LayoutTypografie: Erwin Städeli, satzForm,
e.staedeli@bluewin.ch
Fotos: Ralph Hut, ralphhut@datacomm.ch
Redaktionskommission:
R. Kägi, O. Räbsamen,
Redaktionsschluss «nachbarn» 109
30. März 2012
16
nachbarn 1/2012
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
17
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